Menschen gibt es.....
als meine Frau heute mit unserer Jack Russel Hündin
(für Nicht-Hundekenner: ein kleiner Hund) aus der Stadt
kam, geschah folgendes:
In einer Fußgängerunterführung kam ein älteres
unbekanntes (Ehe)Paar entgegen. Als sich alle auf
gleicher Höhe befanden, trat der Mann grundlos
nach der (angeleinten u. bei Fuß) gehenden Hündin.
Damit nicht genug, schlug er anschließend mit seiner
Einkaufstasche auf den Kopf unserer Hündin.
Nachdem meine Frau ihren Schock überwunden hatte,
informierte sie telefonisch die Polizei. Der Beamte war
sehr entrüstet, nahm den Vorgang auf, und bat meine
Frau um sofortige Mitteilung wenn ihr dieser Mann
wieder begegnet, bzw. sie ihn irgendwo sieht. Der
Beamte versprach dann sofort einen Streifenwagen
loszuschicken, um den Mann "zur Rechenschaft
zu ziehen".
Meine Fragen:
-wem ist etwas ähnliches schon einmal passiert, und wie
hat er/sie dann sich wie verhalten?
und
- wie ist solch eine Tätigkeit nach dem
aktuellen Tierschutzgesetz rechtlich eingestuft; ein Tier ist
ja nun endlich keine Sache mehr, oder?
- welche Strafe hat jemand zu erwarten, der ein
(fremdes) Tier schlägt oder in anderer Weise Tätigkeiten
ausübt?
und
- wie sieht es aus mit der Äußerung von Drohungen wie
"alle Hunde gehört eins mit der Schaufel übern Kopf" u. ä.?
Info: unserem Hund ist wohl körperlich nichts passiert,
und der Schock (eingeklemmter Schwanz) war nach
kurzer Zeit gottseidank auch wider vergessen.
--
Gruß, Joachim
mailto: joal...@knuut.de
Joachim schrieb in Nachricht <794umd$49t$1...@goof.de.uu.net>...
In der heutigen Zeit würde ich nur jemand mit dicken
Lederhandschuhen in die Fresse hauen.
Verletzungsgefahr an den Zähnen, auf beiden Seite
eine blutende Wunde (Lippen und Faust) und schon
kann man AIDS haben.
Mosl Roland
http://pege.org/ clear targets for a confused civilization
Hallo Joachim, ich bin entsetzt! Es ist traurig, aber kaum abänderbar,
es gibt unter den Menschen eben auch echte (sorry) Arschlöcher. Ihr habt
alles gemacht, was Ihr rechtlich habt tun können. Dem Deppen eine auf´s
Maul hauen hätte zwar jeder Richter verstanden, Euch aber dennoch, zwar
milde, verurteilt. Ich hoffe nur, daß die Polizei oder auch Ihr fündig
werdet und der Mensch seine gerechte, dennoch aber auch zu leichte,
Strafe abbekommt. Ja, es ist keine Sachbeschädigung mehr, sondern ein
klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Hier aber sind Strafen
meistens in Richtung Geldstrafe angesiedelt, obwohl manchmal ein bißchen
Knast Wunder wirken kann. Versucht ihn zu finden, rauszukriegen wo er
wohnt und gebt dann militanten Tierschützern (die gibt es auch, ich weiß
nur nicht wo) mal einen Tip. Gnade ihm Gott!
Ich bin dankbar, mir dürfte es nicht passieren, da ich stets mit zwei
großen Hunden herumlaufe. Da macht auch der größte Hundehasser zwar
Bemerkungen, aber auch einen Bogen.
Ansonsten ist es am besten, Ihr vergesst dies widerliche Erlebnis und
tröstet Euer Hundi noch ein bisschen.
Ciao und nicht den Kopf hängen lassen, ich verstehe Euren Zorn
Michael
>>Ganz einfach: Einen in die fresse hauen - fertig
>>Wirkt wunder die leute habe ich nie mehr gesehen.
>
>In der heutigen Zeit würde ich nur jemand mit dicken
>Lederhandschuhen in die Fresse hauen.
Dann eben den Karnickelfangschlag.
- heute ohne smiley -
Joachim schrieb:
> hallo,
>
> Menschen gibt es.....
>
"snippel"
>
> a--
> Gruß, Joachim
> mailto: joal...@knuut.de
Nein, so eine blöde Antwort.
Zur Rede stellen; Polizei; Anzeigen.
Alles Andre ist genauso primitiv wie das Verhalten dieses
militanten Hundehassers
Gruß
Andreas
Brüll "Feuer", als wenn es brennt, die Chance, daß sich jemand dir zuwendet
ist größer.
Hat hier eigentlich nichts zu suchen, ich weiß..... :-)
Gruß Fred
sarkasm on:
Sag´Deiner Frau, bei nächsten Mal Tränengas in die Fresse sprühen und
wenn der Kerl auf dem Boden liegt nochmal in die Glocken treten.. aber
feste ...
sarkasm off:
sorry für die Ausdrucksweise aber anscheinend gibt´s nur noch behämmerte
Menschen: Bei uns (Mannheim) hat jemand eine Zeit lang Katzen and den
Füßen an Laternenmasten aufgehängt (lebend!).... Ist das eine neue Form
von irgendeinem Fetisch? Oder sollte man die nachricht mal in eine
andere NG stellen... z-netz.psychopathen oder so .. . Ist schon traurig,
was manche Leute machen... Ich hoffe, Ihr kriegt den Kerl... und er eine
Strafe...
So long,
jörg!
Joachim schrieb:
> hallo,
>
> Menschen gibt es.....
>
> als meine Frau heute mit unserer Jack Russel Hündin
> (für Nicht-Hundekenner: ein kleiner Hund) aus der Stadt
> kam, geschah folgendes:
>
> In einer Fußgängerunterführung kam ein älteres
> unbekanntes (Ehe)Paar entgegen. Als sich alle auf
> gleicher Höhe befanden, trat der Mann grundlos
> nach der (angeleinten u. bei Fuß) gehenden Hündin.
> Damit nicht genug, schlug er anschließend mit seiner
... das jetzt auch nicht.
Handies ohne Karte setzen immer noch Notrufe ab. Solltest Du jemanden
kennen, der so ein Ding in der Ecke liegen hat.....
Gruss
Edg@r [liebtkatzen] vorm Huy
--
Keine Rechtsberatung! Keine Steuerberatung !
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater!
http://www.EdgarvormHuy.de
Versuche andere Hundebesitzer zu informieren, ggf. über die
lokale Presse. Das wird sicher kein Einzelfall bleiben und
wenn alle Hundebesitzer vorgewarnt sind, kann man den Täter
vielleicht mal ausfindig machen.
Viele Grüße
Theo
Was ist denn das?
Auf keinen Fall auf Körperteile schlagen, wo sich
in der Kleidung darüber Taschen befinden.
In so einer Tasche könnte ja eine blutige Spritze
vom letzten Schuß sein, und wenn man da feste
drauf haut, da nutzen auch feste Lederhandschuhe
nichts mehr.
(Nach Safer Sex kommt jetzt noch die Anleitung
zur Safen Schlägerei ;-)
Zum Glück bin ich kein Polizist, weil bei all
den Risiko ist dies ja ein Job, gegen den
Stuntman direkt harmlos ist.
Hallo Joachim,
solltest du das Schwein wieder treffen, darfst du ihm gerne in meinem
Namen mit einem Baseballschläger verschönen.
Die Welt ist voller Arschlöcher, milde ausgedrückt.
Gruß Guido
>> Ansonsten festhalten und dann nach Hilfe
>>bruellen, wenn es koerperlich machbar ist.
>
>
>Brüll "Feuer", als wenn es brennt, die Chance, daß sich jemand dir zuwendet
>ist größer.
Insbesondere, wenn Du eine Gaslötlampe mit Knopfzündung in der Hand
hast <eg>
Mosl Roland schrieb:
> Verletzungsgefahr an den Zähnen, auf beiden Seite
> eine blutende Wunde (Lippen und Faust) und schon
> kann man AIDS haben.
Echt? Nur gut, daß ich mir das Rumprügeln schon lange abgewöhnt
habe.....
Liebe Grüße
Volekr
--
"Und im übrigen bin ich der Ansicht, daß T-Online zu teuer ist."
IBW - Informationskunst & Bildgestaltung Wollny
Dipl. Ing. (fh) Volker Wollny - Schumannstr. 16, D-73430 Aalen
+49-7361-45 813, +49-172-73 27 257 email: v.wo...@ibwollny.de
Und wer garantiert, daß man beim zur Rede stellen nicht selbst eine
auf die Fresse bekommt? Dann lieber den Überraschungsmoment für sich
nutzen.
Angesichts der schleppenden Gerichtsverfahren, der zunehmenden Zahl
der nicht angenommenen Fälle, der manchmal verwunderlichen Urteile und
der Tatsache, daß sich wohl kein Richter Zeit für diesen Fall nehmen
wird, ist eine moderate Selbstjustiz wie vorgeschlagen, noch das
billigste und gerechteste Mittel.
Der Typ hat dem Hund grundlos Schmerzen zugefügt, warum soll er nicht
auch welche erleiden?
Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie Du den Schmerz. Das
sollte man ihm schon deutlich zeigen.
Edmund
>
>Meine Fragen:
>und
>- wie ist solch eine Tätigkeit nach dem
>aktuellen Tierschutzgesetz rechtlich eingestuft; ein Tier ist
>ja nun endlich keine Sache mehr, oder?
Nur einer Sache gleichgestellt - was faktisch nichts geändert hat.
>- welche Strafe hat jemand zu erwarten, der ein
>(fremdes) Tier schlägt oder in anderer Weise Tätigkeiten
>ausübt?
Kommt drauf an. Da ist alles drin zwischen Einstellung wg geringer Schuld
(natürlich gegen Zahlung einer Geldbuße - oft zugunsten des
Tierschutzvereins) und dem Höchstmaß, das der Tatbestand (habe ich gerade
weder zur Hand noch im Kopf) vorsieht. Und an psychische Defekte, die zur
Schuldunfähigkeit führen können, ist bei einigen Tierhassern auch zu denken.
>und
>- wie sieht es aus mit der Äußerung von Drohungen wie
>"alle Hunde gehört eins mit der Schaufel übern Kopf" u. ä.?
Die Drohung mit einer Sachbeschädigung oder Tierquälerei ist nicht
strafbar - allenfalls könnte man an Nötigung denken, wenn der Tierhalter zu
etwas gebracht werden soll.
Ansonsten äußere ich mein Entsetzen über einige der Antworten, die auf die
Frage gegeben wurden, und die nicht von Usern aus de.soc.recht.misc stammen.
Aufforderungen zur Selbstjustiz gehören nicht in eine Rechts-NG.
RA Tobias Nüssel (mag seine Katze)
P.S.: Die Hunderasse, die am meisten Rechtsfälle verursacht, ist der
berühmte "Der-Tut-Nichts".
f`up de.soc.recht.misc gesetzt.
>..., ist eine moderate Selbstjustiz wie vorgeschlagen, noch das
>billigste und gerechteste Mittel.
>
>Der Typ hat dem Hund grundlos Schmerzen zugefügt, warum soll er nicht
>auch welche erleiden?
>Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie Du den Schmerz. Das
>sollte man ihm schon deutlich zeigen.
>
nein, nein, nein!
Selbstjustiz kann _niemals_ zu Gerechtigkeit führen.
Einzige Motivation für Selbstjustiz sind Genugtuung und Rache.
Das kann nicht Ziel unseren Zusammenlebens sein.
Andreas
> (...)
> Ansonsten äußere ich mein Entsetzen über einige der Antworten, die auf die
> Frage gegeben wurden, und die nicht von Usern aus de.soc.recht.misc stammen.
> Aufforderungen zur Selbstjustiz gehören nicht in eine Rechts-NG.
Wie wahr, wie wahr, aber bei *diesem* Thema - wohl ebenso bei Fragen
mit Bezug auf Kinder und Auseinandersetzungen Rad-/Autofahrer (wobei
sich durchaus die Frage stellt, in welcher Reihenfolge, was m. E.
ebenfalls sehr zu denken geben sollte ...!) nicht anders zu erwarten.
Wo die Emotionen regieren, setzt der Verstand aus.
Da mach'ste nix !
Gruß,
Joachim.
Das ist der übliche Stil in der Hunde-NG. Da kann man nur
einen großen Bogen machen.
Hans-Theo Steinhaus <0603273...@t-online.de> schrieb in Nachricht
<79a6av$iqo$1...@news03.btx.dtag.de>...
:>Ansonsten äußere ich mein Entsetzen über einige der
:
Du redest vom 'üblichen Stil' in dieser NG. Dann scheinst Du ja
des öfteren hier zu lesen. Wie sonst hättest Du obigen Satz
schreiben können. Wenn mir etwas nicht gefällt, so halte ich
mich vom Übel fern. Verhalte Dich einfach ebenso und laß
uns DRTH'ler doch im eigenen Sch... ersticken.
FLUPROTFLPLONK...usw.
Hab' zwar keine Ahnung was das heißt, aber sieht doch
hübsch aus. Ja, Ja ich weiß sowieso nicht was ich
schreibe .... usw. Kannste Dir sparen das zu schreiben,
wir denken uns das.
komm gut über den Fluß
Andreas
Wie kommst Du denn auf die Idee?
Das Rechtssystem ist doch eher dazu ausgelegt
Arbeitsstellen für Rechtsawälte zu sichern.
Also eine organisierte Arbeitsplatzsicherung
für meist höchst sinnlose Tätigkeiten.
brainmaster schrieb in Nachricht <36b60a1e...@news.komtel.net>...
>On 1 Feb 1999 19:18:37 GMT, "Joachim" <joal...@knuut.de> wrote:
>
>Hallo Joachim,
>solltest du das Schwein wieder treffen, darfst du ihm gerne in meinem
>Namen mit einem Baseballschläger verschönen.
Es ist schon unglaublich, was für Granaten hier im Netz rumtippen. Ich frage
mich jetzt, wer die Newsgroup zu de.psychopathen wechseln sollte.
Ob ein Richter in beschriebenem Fall tatsächlich milde gegen den
Selbstjustitiar urteilen würde, wage ich zu bezweifeln.
Darüber hinaus muss man schon beide Seiten hören, wer weiss schon, ob der
Mann tatsächlich absolut grundlos nach dem Hund getreten hat...aber das ist
alles hypothetisch.
Richtig wäre gewesen, besagten Mann festzuhalten und dann die Polizei zu
verständigen. Bei energischem Auftreten hätte man ihn mit Sicherheit auch
ohne Baseballschläger festhalten können.
Ich frage mich wie die Leute hier drauf sein müssen, um gute Ratschläge wie
Selbstjustiz oder Radikale Tierschützer ins Spiel zu bringen.
Fassungslos
Michael Pilgram
>P.S.: Die Hunderasse, die am meisten Rechtsfälle verursacht, ist der
>berühmte "Der-Tut-Nichts".
Kann man so nicht sagen. Meist wird von den Hunden "der tut nichts" sagt,
denen man ohnehin auf 10 Meter ansieht, dass sie wirklich nichts tun.
--
renata <computers ate up my life> @berlin.snafu.de
>Ansonsten äußere ich mein Entsetzen über einige der Antworten, die auf die
>Frage gegeben wurden, und die nicht von Usern aus de.soc.recht.misc
stammen.
>Aufforderungen zur Selbstjustiz gehören nicht in eine Rechts-NG.
Selbstjustiz gefährdet die Arbeitsplätze in der Rechtsindustrie ;-)
Das ist schlimmer als Pfusch am Bau.
Also so ein Pfuscher arbeitet ja genauso lange wie
sein sozialversicherter und steuerzahlender Berufskollege.
Aber einfach 1 Minute Selbstjustiz statt
3 Jahre Rechtsstreit wo mehrere Rechtsanwälte und
Richter für mehr als 100 Stunden Honorarnoten schreiben könnten,
daß ist systematische Vernichtung von Arbeitsplätzen.
Gruß
> >- welche Strafe hat jemand zu erwarten, der ein
> >(fremdes) Tier schlägt oder in anderer Weise Tätigkeiten
> >ausübt?
>
> Kommt drauf an. Da ist alles drin zwischen Einstellung wg geringer Schuld
> (natürlich gegen Zahlung einer Geldbuße - oft zugunsten des
> Tierschutzvereins) und dem Höchstmaß, das der Tatbestand (habe ich gerade
> weder zur Hand noch im Kopf) vorsieht. Und an psychische Defekte, die zur
> Schuldunfähigkeit führen können, ist bei einigen Tierhassern auch zu denken.
Das ist eigentlich auch traurig. Wenn man sich überlegt, wen man während des
Studiums für etliche Zeit so alles verknackt ;-), dann ist es schon traurig,
mitanzusehen, daß die Wirklichkeit solche Leute (fast) immer unbescholten läßt!
Da mag einem die ein oder andere Aussage über Selbstjustiz fast verständlich
vorkommen, auch wenn sie selbstverständlich nicht zu tolerieren ist.
Dazu mal eine andere Frage: wäre das ganze, sprich "dem Typen eine auf die
Fresse hauen", nicht durch Notwehr gerechtfertigt? Schließlich ist es zum einen
Angriff auf mein Eigentum und zum anderen eine Sachbeschädigung. Schließlich
wäre da dann noch an § 33 StGB zu denken, wenn man sich richtig geschockt
gibt...
> Ansonsten äußere ich mein Entsetzen über einige der Antworten, die auf die
> Frage gegeben wurden, und die nicht von Usern aus de.soc.recht.misc stammen.
> Aufforderungen zur Selbstjustiz gehören nicht in eine Rechts-NG.
Richtig! Und sie zeigen eine ganz klares Nichtverständnis des
Rechtsstaatsprinzips. Aber man darf nicht vergessen, daß nur die wenigsten Leute
Juristen sind (s.o)!
ciao
Alexander
--
"Luck favors those who are prepared."
PGP-key available, email-subject: send public-key
"Honeste vivere, alterum non laedere, suum cuique tribuere."
Würde er ja wahrscheinlich auch, wenn der "Sch...", wie Du Dich
auszudrücken beliebtest, nicht auch in dsrm verbreitet würde - quasi mit
der Güllepumpe also, um in dem von Dir gewählten Bild zu bleiben ... !
Gruß,
Joachim.
*Jedem Tierchen sein Plaisirchen.*
Na, hoffentlich bist Du nicht mal auf die Hilfe eines solchen angewiesen
... !
Gruß,
Joachim.
[schnippschnapp]
> > Ansonsten äußere ich mein Entsetzen über einige der Antworten, die auf die
> > Frage gegeben wurden, und die nicht von Usern aus de.soc.recht.misc stammen.
> > Aufforderungen zur Selbstjustiz gehören nicht in eine Rechts-NG.
>
> Richtig! Und sie zeigen eine ganz klares Nichtverständnis des
> Rechtsstaatsprinzips. Aber man darf nicht vergessen, daß nur die wenigsten Leute
> Juristen sind (s.o)!
>
Hallo Alexander,
ich denke, es hat wenig mit vorhandenem oder nicht vorhandenem
Jurastudium zu tun, ob man erkennt, daß man ein verwerfliches
Verhalten anderer nicht selbst an den Tag legen darf. Ob diese
Inkonsequenz hundebesitzerspezifisch ist, weiß ich nicht zu
sagen, obwohl ich als Jogger schon eine gewisse Erfahrung
hinsichtlich der Geisteshaltung solcher Leute habe...
Weiterhin birgt die Anwendung des Faustrechts die Gefahr eines
Echos - und das wäre wohl sogar "echte" Notwehr.
Kopfschüttelnd,
Reinhard
> >solltest du das Schwein wieder treffen, darfst du ihm gerne in meinem
> >Namen mit einem Baseballschläger verschönen.
>
> Es ist schon unglaublich, was für Granaten hier im Netz rumtippen. Ich frage
> mich jetzt, wer die Newsgroup zu de.psychopathen wechseln sollte.
> Ob ein Richter in beschriebenem Fall tatsächlich milde gegen den
> Selbstjustitiar urteilen würde, wage ich zu bezweifeln.
Oder auch nur gegen den Anstifter.
Gruß, ULF
--
_______________________________________________________________________________
Ulf Kutzner
Backhaushohl 46
D-55128 Mainz
_______________________________________________________________________________
> Aber einfach 1 Minute Selbstjustiz statt
> 3 Jahre Rechtsstreit wo mehrere Rechtsanwälte und
> Richter für mehr als 100 Stunden Honorarnoten schreiben könnten,
> daß ist systematische Vernichtung von Arbeitsplätzen.
Sehe ich nicht so. Das 'statt' ist hier falsch.
*Vielleicht* darf man sogar, wenn der Hund noch gegenwärtig gefährdet
ist und die Gefährdung nicht anders abgewendet werden kann. Man beachte
aber die recht umfangreiche Rechtsprechung zum Notwehrexzeß.
Ich hatte schon das Vergnügen.
Wurde März 1994 von einer Wiener Firma zu einem Notar
eingeladen zwecks Besprechung zur GmbH Gründung wegen
meiner GEMINI Sonnenenergiehäuser http://pege.org/gemini/
Die Firma die mich einlud ging Pleite und ich dachte mir weiter
nichts dabei, bis im Herbst 1996 ein Brief vom
Bezirgsgericht kam.
Der Notar hatte mich verklagt auf Honorare, weil eben die
Firma die mich armes österreichisches Erfinderschicksal
einlud Pleite ging und die Firmenbesitzer nicht mehr
greifbar waren.
Richter dachte nur an reichen Berufskollegen,
"Wo kämen wir denn dahin, wenn ein Notar nicht
die absolute Gewißheit haben kann, von jeden
zu kassieren, der sein Büro betritt"
und nicht an armes österreichisches Erfinderschicksal,
welches auszog Welt for Klimakatastrophe zu retten.
So mußte ich auch noch für dieses Windei von
"Investor" 2500 DM Notarkosten zahlen plus
Gerichtsgebühren.
Dabei wurde mir geraten, daß dieser Prozess leicht
zu gewinnen sei. Heute bin ich klüger und weiß,
daß Anwälte einen gerne hinein teatern zwecks
Arbeitsbeschaffung.
Hi Mosel,
Die S.......backen haben mir das schon 3 mal erzählt.
3x habe ich gewonnen (30%ig)
3x habe ich (70 %ig) mein Recht bezahlen müßen.
3x war der Streitwert vom Anwalt hoch angesetzt!
3x noch Geld mitbringen müßen
Das_hätte_Hundefutter gegeben <gd&r>
Gruß
Rolf C.
--
-----------------------------
mailto:flo...@online.de
http://www.online.de/home/flodur/
-----------------------------
Ja. Absolut sinnlos ;-)
Bei mir was es noch viel schlimmer.
Zuerst hat mich mein Vater nach seiner Scheidung
von meiner Tante adoptieren lassen.
Mit 12 wollte sich mein Vater wieder um mich
kümmern. Ich lebte ein halbes Jahr bei ihm in
Salzburg.
Dann hat meine Tante (Adoptivmutter) gerichtlich
erzwungen, daß ich zu ihr nach Wien gebracht
werde und mein Vater mich nicht sehen darf,
bis ich 19 bin.
Das haben sich diese Rechtsverdreher so ausgedacht,
nachdem sie sich gegenseitig genug Arbeit
zugeschanzt haben um sowohl meine Vater als auch
meine Tante finanziell zu runinieren.
Daß vielleicht der Richter MICH gefragt hätte,
wo ICH gerne leben würde und warum ich
welche Variante für Richtig halte?
Nein, daß würde ja keinen Umsatz bringen
und somit wertvolle Arbeitsplätze in
der Rechtsindustrie vernichten.
Ein damals 13 jähriges Kind ist eine Sache
die man ebenso verteilt, wie ein Auto oder
ein Haus in einem Rechtsstreit.
Die Folge war ein komplett versautes Leben
zwischen 13 und 19. Die 3te Klasse Gymnasium
schaffte ich gerade noch.
Dann schlug meine Frustration darüber, daß
ich nicht entscheiden kann, wo ich lebe voll durch.
Meine Tante führte Kreuzverhöre mit allen Besuchern
durch, bis es keine mehr gab. Der einzige Ort wo
ich Spaß haben konnte: die Schule.
(Siehe mein Posting über meine Dresur mit
dem Elektrisiergerät während des Schikurses)
4 te Klasse Gymansium mit 4 nicht genügend und
im zweiten Durchgang mit 6 nicht genügend.
Doch was zählt die Zukunft eines Kindes,
wenn es um Umsatz geht? Sowas darf einen
Anwalt nicht im geringsten kümmern,
daß wäre ja so als würde sich ein
Zigarettenkonzern um den Lungenkrebs
seiner Konsumenten kümmern.
Besonders abscheulich finde ich dabei jenen
Anwalt, der meiner Tante geraten hatte,
weitere Fronten gegen meinen Vater zu
eröffnen. So etwa sein Matura Zeugniss
als Fälschung zu bezeichnen.
Mein Vater konnte dies gerichtlich
wiederlegen, doch trotzdem blieb wie
beabsichtigt ein bißchen Dreck hängen.
Die Folge: Etwa 2000.-DM weniger Rente
für meinen Vater, weil er irgendwelche
Amtsrat Title vor seiner Penisonierung nicht
mehr erreichen konnte.
Daher kann ich nur sagen, das vernünftige
Menschen ohne Rechtsanwälte auskommen.
Nur absolute Verlierer fühlen sich stark,
wenn sie so einen engagieren können,
damit dieser hochbezahlt eine tolle
Paragraphen Show abzieht.
Hoppla, warum kommen mir jetzt auf einmal
assoziationen zu Haltern von Kampfhunden ;-)
>Ueberlegt Euch, ob ihr Euch nicht ein mobiles Telephon anschaffen
>wollt, denn alle Waffen zur Abwehr (Pfefferspray u.ae.) koennen
>auch gegen Euch eingesetzt werden.
Soso. "Bitte warten wie kurz, bevor sie weiter zutreten, ich moechte mal kurz
telefonieren- so, jetzt koennen sie bitte weiter zutreten" oder wie?!?
--
Dicke_Mill...@gmx.net Viva FC St.Pauli! 040-43189252 (Modem)
http://home.pages.de/~st_pauli/ fa...@faletty.nshift.de 040-43189253 (ISDN)
Aber wenn jeder ein Mobiltelefon hat,
wird es für Verbrecher verdammt gefährlich.
Ich meldete mal beim Polizeinotruf eine Entführung.
"Die Entführer gingen sehr professionell vor, als hätten sie das lange
geübt"
Wenige Minuten später, teilte mir die Polizei dann mit, es wäre
nur ein Zugriff von 2 Kriminalbeamten in Zivil gewesen. Hätte man
überprüft anhand des Kennzeichens welches ich durchgab.
Da überlegte ich, wie die Lage für einen Kriminellen unter diesen
Umständen aussieht. Jeder Tatzeuge, der hinter der nächsten Ecke
verschwindet könnte dort schon den Notruf wählen.
>Selbstjustiz kann _niemals_ zu Gerechtigkeit führen.
>Einzige Motivation für Selbstjustiz sind Genugtuung und Rache.
>Das kann nicht Ziel unseren Zusammenlebens sein.<
Sicher richtig. Selbstjustiz wäre in meinen Augen aber sowas wie
eine "Bestrafung" des Angreifers. Im vorliegenden Fall würde ich
aber auf Notwehr plädieren, weil ich nur Schaden von meinem Hund
abwenden wollte.
Kann ja sein, der Trottel tritt weiter, ergo ist Einschreiten
angesagt, Verhältnismässigkeit der Mittel sollten aber gewahrt
bleiben, also nicht gleich erschiessen, in Popo treten müsste
reichen.
Anja
Anja Wolf <An...@Wolf.do.UUnet.de> schrieb im Beitrag
<79q98c$o4i$4...@goof.de.uu.net>...
> Reply auf hme...@mpiz-koeln.mpg.de vom 07-02-1999
>
> >Ueberlegt Euch, ob ihr Euch nicht ein mobiles Telephon anschaffen
> >wollt, denn alle Waffen zur Abwehr (Pfefferspray u.ae.) koennen
> >auch gegen Euch eingesetzt werden.
>
> Soso. "Bitte warten wie kurz, bevor sie weiter zutreten, ich moechte mal kurz
> telefonieren- so, jetzt koennen sie bitte weiter zutreten" oder wie?!?
Nein nien, es ging um James Bonds Telefon! So eines mit integriertem
Elektroschocker! ;-)))
--
"Der Mensch ist leider, ich seh es schon
eine sehr geniale Fehlkonstruktion"
Hans Scheibner
Eckhart Keil
Ke...@faletty.nshift.de
-- WINPOINT 1.9 Beta
Gruß
Hermi
Hugo Meier schrieb:
> Ganz einfach: Einen in die fresse hauen - fertig
> Wirkt wunder die leute habe ich nie mehr gesehen.
>
> Joachim schrieb in Nachricht <794umd$49t$1...@goof.de.uu.net>...
> >hallo,
> >
> >Menschen gibt es.....
> >
> >als meine Frau heute mit unserer Jack Russel Hündin
> >(für Nicht-Hundekenner: ein kleiner Hund) aus der Stadt
> >kam, geschah folgendes:
> >
> >In einer Fußgängerunterführung kam ein älteres
> >unbekanntes (Ehe)Paar entgegen. Als sich alle auf
> >gleicher Höhe befanden, trat der Mann grundlos
> >nach der (angeleinten u. bei Fuß) gehenden Hündin.
> >Damit nicht genug, schlug er anschließend mit seiner
> >Einkaufstasche auf den Kopf unserer Hündin.
> >
> >Nachdem meine Frau ihren Schock überwunden hatte,
> >informierte sie telefonisch die Polizei. Der Beamte war
> >sehr entrüstet, nahm den Vorgang auf, und bat meine
> >Frau um sofortige Mitteilung wenn ihr dieser Mann
> >wieder begegnet, bzw. sie ihn irgendwo sieht. Der
> >Beamte versprach dann sofort einen Streifenwagen
> >loszuschicken, um den Mann "zur Rechenschaft
> >zu ziehen".
> >
> >
> >Meine Fragen:
> >-wem ist etwas ähnliches schon einmal passiert, und wie
> >hat er/sie dann sich wie verhalten?
> >und
> >- wie ist solch eine Tätigkeit nach dem
> >aktuellen Tierschutzgesetz rechtlich eingestuft; ein Tier ist
> >ja nun endlich keine Sache mehr, oder?
> >- welche Strafe hat jemand zu erwarten, der ein
> >(fremdes) Tier schlägt oder in anderer Weise Tätigkeiten
> >ausübt?
> >und
> >- wie sieht es aus mit der Äußerung von Drohungen wie
> >"alle Hunde gehört eins mit der Schaufel übern Kopf" u. ä.?
> >
> >Info: unserem Hund ist wohl körperlich nichts passiert,
> >und der Schock (eingeklemmter Schwanz) war nach
> >kurzer Zeit gottseidank auch wider vergessen.
> >
> >--
> >Gruß, Joachim
> >mailto: joal...@knuut.de
> >
> >
> >
> >
> >
> >
> >
> >
> >
> >
> >
> >
> >
>Wenn Waldi schon eins auf die Schnauze gekriegt hat und der böse
Mann keine Anstalten macht, nochmal zuzuschlagen, dann gibts auch
keine Notwehr, denn dazu bedarf es eines gegenwärtigen bzw.
unmittelbar bevorstehenden Angriffs.<<
>
Wenn Waldi aber - ohne selbst vorher in irgendeiner Weise tätig
geworden zu sein - erst einen Tritt und dann die Einkaufstasche
abbekommt, könnte ich mich bemüssigt fühlen, aufgrund weiterer
Bewegungen des menschlichen Gegenübers auf Angriffe gegen Waldi zu
schliessen. Wäge ich das fein gegeneinander ab, hat der angreifende
Part ja vorher auch keine Anzeichen gezeigt, derenthalben ich
schliessen konnte, er würde irgendwie tätig werden, oder irgendwas
unterlassen.
Ich persönlich sähe mich immer noch in einer Notsituation, die unter
Einbeziehung aller Wägbarkeiten von mir verlangte, einzuschreiten,
um weitere Unbill von Waldi fernzuhalten.
Deshalb plädiere ich weiterhin auf Notwehr.
Anja
Naja, dann könnte ich mich unter Umständen bemüßigt fühlen, gegen Dich Anklage
wegen Körperverletzung zu erheben, weil ich das anders sehe und insoweit
alleine meine Meinung maßgeblich ist. ;-)
>: Deshalb plädiere ich weiterhin auf Notwehr.
>: Anja
>:
>
>Naja, dann könnte ich mich unter Umständen bemüßigt fühlen, gegen Dich Anklage
>wegen Körperverletzung zu erheben, weil ich das anders sehe und insoweit
>alleine meine Meinung maßgeblich ist. ;-)
>
Also doch Staatsanwalt ;-)
Der Fahnder
Edg@r vorm Huy
Ab jetzt sei vorsichtig Niels :-)
Agentfind findet (fast) alles <BG>
Edg@r vorm Huy
--
Keine Rechtsberatung! Keine Steuerberatung !
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater!
http://www.EdgarvormHuy.de
Als nicht rechtskundige Person (!) sollte mir aber zugestanden werden,
Gegebenheiten analog ähnlicher Erfahrungen einzuschätzen. Ich kann also
voraussetzen, irgendwer will mir, meinem Hund oder ggf. Kind (um im
Zusammenhang mit Hund die Eigentumskiste aussen vor zu lassen) an den
Kragen. Ist es dann- unter Einschätzung aller Gegebenheiten - zulässig -
dass ich weitere Gefahr von mir, meinem Hund, oder ggf. meinem Kind
abwehre ? Die Tatsache, dass der andere, an diesem Vorfall Beteiligte
Füsse, Taschen und dergl. einsetzt, scheint mir Verhältnismässigkeiten
ausser Kraft zu setzen. Auf einen Hund von 25 cm Rückenhöhe mittels
Tasche einzuwirken, scheint mir angesichts der vom Tier ausgehenden
(angenommenen)Gefahr unverhältnismässig.
Ich plädiere immer noch auf Notwehr, bleibe aber dabei-- jemandem in den
Hintern getreten ist noch keine Körperverletzung .
Auslegungssache.
Anja
Anja Wolf
An...@Wolf.do.UUnet.de