Besteht ein Rechtsanspruch auf Umtausch von Brillengläsern? Die verordnete
Stärke wird nicht vertragen. 6 statt 5 Dioptren. Die Gläser kosten ca.
700€.
Nette Grüße
--
Thorsten
>Besteht ein Rechtsanspruch auf Umtausch von Brillengläsern? Die verordnete
>Stärke wird nicht vertragen. 6 statt 5 Dioptren. Die Gläser kosten ca.
>700€.
Hi,
die "verordnete" Stärke ist dann eben Gewöhnungssache. Es hat keinen Sinn,
da "zu sparen". Daß es anfangs etwas Kopfschmerzen gibt, ist normal.
Erinnere meine letzte Glasbrille, da hatte ich sogar Schwindel. Doch nicht
lange...es hilft manchen, ein Auge zuzukneifen, vorzugsweise das bessere.
Stufen in den Gläsern sind in Viertelschritten, eine ganze Größe weniger ist
sicher nicht im Sinne des verschreibenden Arztes. .Wenn aber, dann frag den.
Der Optiker hat ja nix falsch gemacht.
--
mfg,
gUnther
Was heisst nicht vertragen?
Wenn der Optiker korrekt geleistet hat gibt es keinen Anspruch.
Wer hat den Fehler mit dem falschen Gläsern gemacht?
Harald
> Hallo
>
> Besteht ein Rechtsanspruch auf Umtausch von Brillengläsern? Die verordnete
> Stärke wird nicht vertragen. 6 statt 5 Dioptren. Die Gläser kosten ca.
> 700€.
Wenn die Gläser falsch gemacht wurden hast, du Anspruch vom Optiker
auf die richtigen Werte.
Wenn der "Verordner" falsch verordnet hat, dann haftet dieser.
So einfach!
>Besteht ein Rechtsanspruch auf Umtausch von Brillengläsern?
nein, aber viele Optiker bieten eine 'Verträglichkeitsgarantie' an.
Hi,
die betrifft insbesondere die Beratungsfälle des Optikers, etwa die
beliebten Gleitsichtbrillen sind nicht jedermanns Sache und ein gewaltiger
Kostenfaktor. Die schreibt ja nicht der Augendoc auf. Dennoch, eine ganze
Glasstärke zuviel, das ist kaum vorstellbar.
--
mfg,
gUnther
> nein, aber viele Optiker bieten eine 'Verträglichkeitsgarantie' an.
>
Hallo Kurt
Das ist ein interessanter Aspekt, mit dem wir uns mal näher beschäftigen
werden.
Danke
--
Thorsten
>>Das ist ein interessanter Aspekt, mit dem wir uns mal näher beschäftigen
>>werden.
>>
> Ein weiterer Aspekt, den es generell lohnt, mal zu beleuchten, sind
> die Preisspannen der Optiker.
> Muss etwas Draht und gepresster Kunststoff tatsächlich teurer sein als
> ein gebrauchtes Auto?
Hi,
da schließen sich dann gleich die Apotheker und Tankstellenpächter an, denn
einen Sack weißes Pulver oder einen See stinkende Brühe kann man auch
billiger kriegen....vom letzteren hat Köln einen ganzen Fluß.
--
mfg,
gUnther
>Die verordnete
>Stärke wird nicht vertragen. 6 statt 5 Dioptren. Die Gläser kosten ca.
>700€.
>
Renommierte Hersteller , z.B. Essilor (Erfinder der Gleitsichtgläser)
bieten eine Verträglichkeitsgarantie. Ich musste davon kürzlich sogar
Gebrauch machen; ich bekam kostenlos neue Gleitsichtgläser mit
geringerer Progression.
--
Rolf
:) Du bringst die Sachen gut auf den Punkt. Ich habe übrigens ziemlich
gute Erfahrung mit Brille24.de gemacht. Schade,dass Sehtests beim
Optikerkostenlos sind.Ich würde gerne für diese Dienstleistung
bezahlen. Somit wär emein Gewissen etwas reiner, wenn ich die Brille
woanders kaufe.
Wenn die fehlerhaft gearbeitet sind, ja.
>Die verordnete
> Stärke wird nicht vertragen.
Was heißt 'wird nicht vertragen'? Symptome?
>6 statt 5 Dioptren.
Ist das die Veränderung von der alten zur neuen Brille? Oder die
Abweichung vom Rezept? Oder was sonst?
>Die Gläser kosten ca. 700€.
Irrelevant.
Wolfgang
--
ack, aber davon abgesehen: Wer passt dir das Gestell eigentlich an,
wenn du die Brille per Versand bestellst?
--
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten
verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als
Polizeistaat bezeichnen."
(Ernst Benda, ehem. Präsident des BVerfG)
> Renommierte Hersteller , z.B. Essilor (Erfinder der Gleitsichtgläser)
> bieten eine Verträglichkeitsgarantie. Ich musste davon kürzlich sogar
> Gebrauch machen; ich bekam kostenlos neue Gleitsichtgläser mit
> geringerer Progression.
Danke für diesen Hinweis
Mit Grüßen
--
Thorsten
> ack, aber davon abgesehen: Wer passt dir das Gestell eigentlich an,
> wenn du die Brille per Versand bestellst?
Hallo
Die Online-Händler bieten Anpass- und Messhilfen, sowie Schablonen, die
gut funktionieren. Mit einer einmal dort bestellten Brille war ich
durchaus zufrieden.
Gruß
--
Thorsten
Das habe ich gesehen, ja. Was ich meinte ist, wenn die Brille fertig ist,
beispielsweise die Bügel richtig einzustellen, denn niemand hat
beispielsweise ein völlig symmetrisches Gesicht oder Ohren im genau gleichen
Abstand, so dass jedes Gestell nach Fertigstellung so angepasst werden muss,
dass es richtig sitzt.
> Ein weiterer Aspekt, den es generell lohnt, mal zu beleuchten, sind
> die Preisspannen der Optiker.
> Muss etwas Draht und gepresster Kunststoff tatsächlich teurer sein als
> ein gebrauchtes Auto?
Wo ist das Problem? Einfach selbst machen und massig sparen.
Kunststoff besorgt man sich aus dem gelben Sack, Pressen und
in einem Stueck Draht festmachen ist auch keine Hexerei.
Noetigenfalls nimmt man halt ein altes Gestell -- z.B. eine
alte Sonnenbrille --, kauft die Glaeser selbst im Grosshandel
und feilt sie passend.
Und ansonsten gibt es in etlichen Supermaerkten immer wieder
durchaus guenstige Brillen -- teils ab 2,49 FRZ -- in
verschiedenen Sehstaerken. Also alles was man braucht.
Und schon hat man wieder Geld fuer noch ein gebrauchtes Auto
ueber.
Und muss es dann auch nicht mitbezahlen, wenn andere die
teuren Gleitsichtglaeser ihrer Brillen wegen Unvertraeglichkeit
austauschen lassen, ohne dafuer etwas zu zahlen.
Hans Crauel
Ich bin der Überzeugung, wenn du zum kleinen selbständigen Optiker gehst
(bei den Filialen der großen Ketten könnte es möglicherweise schwieriger
sein, da sich der Mitarbeiter evtl. nicht kompetent fühlt -- weiß ich aber
nicht) und sagst, dass du die Brille auf jeden Fall im Internet kaufen
wirst und deshalb gerne was für den Sehtest zahlen willst, wird er dir
diesen Wunsch nicht abschlagen.
Gruß
Marco
Ich habe das Glück, dass die bisher bestelleten Brillen passen.
Ansonsten kann man das durchaus selber machen.
Ja, genau. Die Optiker verdienen sich an den
Gläsern doch stets eine goldene Nase, weil
die Gläserhersteller sich mit ihren
empfohlenen Preisen ganz offensichtlich
abgesprochen haben. Die empfohlenen Preise
sind einfach Wucher.
Meine Frau und ich sind beide Brillenträger.
Wir zahlen für zwei Gläser grundsätzlich nur
den Preis für eines. Wenn der Optiker nicht
will, gehen wir eben zum nächsten, denn es
ist keine Frage des Könnens, sondern des
Wollens. Bisher hat es immer funktioniert.
Natürlich nur Markengläser, z.B. von Zeiss.
> Muss etwas Draht und gepresster Kunststoff tatsächlich teurer sein als
> ein gebrauchtes Auto?
Auch da sind ganz erhebliche Rabatte
verhandelbar. 20% ist die Untergrenze. Man
muss nur eisenhart bleiben und die Geduld
nicht aufgeben.
Die Rabattfrage sollte natürlich erst ganz am
Ende der Beratung gestellt werden ;-).
>
--
Gruß Bruno Münch
Gewissen beim Kauf? Oh Gottchen.
--
Gruß Bruno Münch
Meine selbsttönenden Essilor Gleitsichtgläser
wurden nach einem Jahr fleckig, wenn sie sich
getönt hatten. Essilor hat sie ersetzt.
--
Gruß Bruno Münch
Ein Rechtsanspruch besteht nur dann, wenn der
*Optiker* nachweislich einen oder mehrere
Fehler gemacht hat.
1 Dioptrien Unterschied ist fast unmöglich.
Zur Beweissicherung von einem oder zwei
Ärzten die exakten Werte noch einmal
feststellen lassen.
--
Gruß Bruno Münch
>
> Warum kann ich nicht zum Autofritzen mit 4 neuen Reifen aus dem
> Internet hingehen und sagen "Reifen tauschen und auswuchten" und dafür
> aufwandsgemäß bezahlen (und nicht irgendeinen durch den Reifenverkauf
> subventionierten Wolkenkuckucks-Lockvogelpreis)?
Das geht- btdtgtts. genauso auch eine Wartung mitmitgebrachten Öl.
> Warum weigert sich der Installateur, mir einen Heizkörper in
> Stundenlohn zu installieren, den ich für 160 € im Internet gekauft
> habe und will mir den gleichen für 600 € aufdrücken?
Du fragstden falschen Klempner. Meineren, den ich übrigens über my
hammer gefunden habe (die Folgeaufträge liefen ohne diese Plattform)
riet mir sogar, so ein Ding zu besorgen, weil er preislich nicht
mithalten konnte. Die einzige Einschränkung: Im Garantiefallmüsste man
halt gucken, ob es sein Fehler oder ein Materialfehler gewesen wäre.
Bislang ist alles aber dicht.
> Das ist genau die gleiche Situation wie bei anderen Handwerkern auch:
> warum werden da so Mischkalkulationen gemacht, warum nicht ganz klar
> die Handwerkerleistung bezahlt?
Weil der Kunde seinen Preis gern vorher wissen will.
Weil man sich mit dem Kunden nicht dar�ber streiten m�chte, ob ein z.B.
hoher Zeitaufwand wirklich n�tig oder nur auf Tumpigkeit des Technikers
zur�ckzuf�hren ist.
> Warum kann ich nicht mit 2 Brillengl�sern und einem Brillengestell zum
> Optiker gehen und sagen: bitte einbauen und anpassen, und dann f�r
> diese Leistung aufwandsgem�� bezahlen ?
Du kannst, nur wo bekommst du korrekte und passende Gl�ser her.
Die Gl�ser m�ssen so eingesetzt werden, dass der Brennpunkt auf
Augenmitte liegt, das bekommst du nich tmit jedem Glas und jedem Gestell
hin.
Du l�ufst also Gefahr, dass beides nicht zusammenpasst.
Was mich allerdings einmal sehr ge�rgert hat, ich hatte bei Fielmann ein
Gestell gesehen, welches mir gefiel und vorsorglich gekauft. Als ich
dann sp�ter mit Brillenrezept und jenem Gestell dort stand wollte man
f�r das Einpassen der Gl�ser in dieses Gestell mehr als f�r eine neues
Gestell incl. Einpassen. Nie wieder Fielmann!
> Warum kann ich nicht zum Autofritzen mit 4 neuen Reifen aus dem
> Internet hingehen und sagen "Reifen tauschen und auswuchten" und daf�r
> aufwandsgem�� bezahlen
Du kannst, wobei die Autofritzen diese Arbeit auch h�ufig ausser Haus
geben und daher im eigenen Angebot h�ufig nur Komplettr�der haben.
Den Aufwand, dass mit deinen Reifen extra zum Reifenfritzen f�hrt wird
man dir berechnen.
Also f�hrst du gleich zum Reifenfritzen, die verdienen meist nicht an
den Reifen, sondern an der Dienstleistung montage und wuchten und haben
meist kein Problem damit die mitgebrachten Reifen aufzuziehen, im
Gegenteil sie freuen sich dirch nicht �ber vorhandene Reifen beraten zu
und evtl. extra f�r dich den passenden bestellen zu m�ssen.
> Warum weigert sich der Installateur, mir einen Heizk�rper in
> Stundenlohn zu installieren, den ich f�r 160 ? im Internet gekauft
> habe und will mir den gleichen f�r 600 ? aufdr�cken?
Welcher Installateur weigert sich?
Allerdings geht es auch um Gew�hrleistung und manch Installteur hat
keine Lust Risiken auf sich zu nehmen die evtl. mit mangelhafter Ware
zusammenh�ngen, z.B. Undichtigkeiten hervorgerufen durch mangelhafte
Gewinde.
Da hat der Installteur die Arschkarte, muss evtl. noch f�r
Folgesch�denhaften.
> Ich w�nsche mir eine klare Trennung zwischen Handel und
> Handwerkerleistung.
Das wirst du nie trennen k�nnen.
Wie willst du entscheiden welche Brillengl�ser f�r dein Gestell
erforderlich sind?
Nur ein ausreichend gro�er Durchmesser reicht nicht, da ist mehr Wissen
erforderlich, das hat der Optiker, der weiss was er einkaufen bzw,
anfertigen lassen muss.
Harald
>Warum kann ich nicht zum Autofritzen mit 4 neuen Reifen aus dem
>Internet hingehen und sagen "Reifen tauschen und auswuchten" und dafᅵr
>aufwandsgemᅵᅵ bezahlen
ist mᅵglich.
>Warum weigert sich der Installateur, mir einen Heizkᅵrper in
>Stundenlohn zu installieren, den ich fᅵr 160 ᅵ im Internet gekauft
>habe
ist auch mᅵglich.
>Warum kann ich nicht zum Autofritzen mit 4 neuen Reifen aus dem
>Internet hingehen und sagen "Reifen tauschen und auswuchten" und dafür
>aufwandsgemäß bezahlen (und nicht irgendeinen durch den Reifenverkauf
>subventionierten Wolkenkuckucks-Lockvogelpreis)?
Kannst Du doch!
Kostent dann um die 16-20 Euro pro Rad, dazu noch mal 5 oder 6 Euro
Altreifenentsorgung, evtl noch mal Extra Geld für die Gewichte.
Macht bei 4 Reifen dann mal um die 100 Euro.
Meine 4 Winterreifen haben vor Ort incl Montage um 330 Euro gekostet,
damit sich das Gehühner lohnt, müsste ich die für max 200 incl Versand
im Web bekommen...
Im Web geht es beim meiner Größe mit 55 Euro pro Stück los,
runderneuert und eine zu niedrigere Traglast...
Mit meiner benötigten Traglast also eher mehr Euro (die
Preissuchmaschinen sidn da leider etwas dämlich, Größe und Felgengröße
bekommen sie grade noch hin, wenn Du Traglast und/oder Geschwindigkeit
dazu eingbibst, fallen viele Reifen weg, bzw es kommen auch andere,
nichtpassende Treffer)
> Warum kann ich nicht zum Autofritzen mit 4 neuen Reifen aus dem
> Internet hingehen und sagen "Reifen tauschen und auswuchten" und dafür
> aufwandsgemäß bezahlen (und nicht irgendeinen durch den Reifenverkauf
> subventionierten Wolkenkuckucks-Lockvogelpreis)?
Warum sollte er?
Ich kenne so etwas auch schon (von einem Kumpel) aus Sicht des
Handwerkers. Da wollte ein Kunde einen vom Aldi verkauften
Satellitenspiegel auf seinem Dach an einen vorhandenen Mast montiert und
eingemessen haben und an seine vorhandene Verkabelung angeschlossen haben.
Mein Kumpel hat das gemacht und festgestellt, dass der Spiegel
minderwertig ist: Trotz optimaler Ausrichtung fast keine
Schlechtwetterreserve. Das heisst: bei schlechtem Wetter kein Fernsehen.
Die minderwertige Qualität der Schüssel wurde dem Kunden mitgeteilt,
ebenso wie die zu erwartenden Folgen.
Auftrag: Installieren sie sie.
Und wer haftet nun, wenn bei Schlechtwetter kein Empfang ist?
Wer ist in der Beweispflicht? Hat mein Kumplel schlecht eingemessen
(alle anderen Nachbarn haben ja noch Fernsehen)? Und wer zahlt, wenn
mein Kumpel nochmals hinfährt?
Warum sollte sich so etwas irgendein Handwerker ans Bein binden?
> Warum weigert sich der Installateur, mir einen Heizkörper in
> Stundenlohn zu installieren, den ich für 160 € im Internet gekauft
> habe und will mir den gleichen für 600 € aufdrücken?
Weil er nicht im Zweifelsfalle für von anderen gelieferte mangelhafte
Ware in Regress genommen werden möchte?
Warum sollte er Kistenschiebern zuarbeiten?
Wer selbst im Internet bestellen kann, kann auch selbst installieren.
Oder nicht?
> Ich wünsche mir eine klare Trennung zwischen Handel und
> Handwerkerleistung.
Dann klär mal die Frage der Gewährleistung, insbesondere, bei einer, auf
mangelhafte, vom Kunden gestellter Ware, zurückzuführende Mängelrüge.
hh
--
Die Signatur wurde aus Kostengründen eingespart.
Spenden werden gerne angenommen!
>> ack, aber davon abgesehen: Wer passt dir das Gestell eigentlich an,
>> wenn du die Brille per Versand bestellst?
>
>Ich habe das Glück, dass die bisher bestelleten Brillen passen.
>Ansonsten kann man das durchaus selber machen.
Hi,
ich möchte das bezweifeln. Der genaue Augenabstand läßt sich ev. noch per
Spiegel und Schablone ermitteln, aber die Linsen passend ins Gestell
"einzuschleifen" erfordert eine Maschine, die in meiner recht dichtgefüllten
Heimwerkstatt nicht steht. In Deiner?
Wo genau sich also später mal die ideale Sichtlinie befindet, wenn
Nasenlager und Bügel sitzen, kann keine Schablone hellsehen.
Allerdings sind bei manchen Leuten die Augen anpassungsfähig genug oder die
Anforderungen gering genug, daß es denen erstmal nicht auffällt. Nur wenige
dürften krasse Auffälligkeiten erleben wie einen Auffahrunfall oder einen
Treppensturz, ausgelöst durch einen Sehfehler. Den meisten tut bloß der Kopf
weh, oder es gibt degenerative Veränderungen, die erst bei der übernächsten
Untersuchung dem Augendoc ein "wo haben sie bloß diese Brille her.."
entlocken.
--
mfg,
gUnther
> Warum kann ich nicht zum Autofritzen mit 4 neuen Reifen aus dem
> Internet hingehen und sagen "Reifen tauschen und auswuchten" und dafür
> aufwandsgemäß bezahlen (und nicht irgendeinen durch den Reifenverkauf
> subventionierten Wolkenkuckucks-Lockvogelpreis)?
http://shop.vergoelst.de/b2c/info/faq.html#fr1
wird ganz offen von denen angeboten und der preis ist auch angemessen.
insbesondere aktuell, wo winterreifen ein bisserl knifflig zu bestellen
sind, wird das auch oft genutzt.
> Warum weigert sich der Installateur, mir einen Heizkörper in
> Stundenlohn zu installieren, den ich für 160 € im Internet gekauft
> habe und will mir den gleichen für 600 € aufdrücken?
komischer installateur, denke ich. 22kW boiler aus eigenanschaffung
montieren lassen kostete mich neulich 40EUR Lohn und 5EUR fuer
dichtmaterial. hab ihm noch nen kleines trinkgeld gegeben, rechnung
musste ja wg. steuer ueberwiesen werden.
--
frobnicate foo
> Das ist genau die gleiche Situation wie bei anderen Handwerkern auch:
> warum werden da so Mischkalkulationen gemacht, warum nicht ganz klar
> die Handwerkerleistung bezahlt?
Hi,
die Kalkulation ist Sache des Handwerkers bzw Unternehmers. Du bist Kunde
und mußt ja nicht beauftragen oder kaufen.
>
> Warum kann ich nicht mit 2 Brillengläsern und einem Brillengestell zum
> Optiker gehen und sagen: bitte einbauen und anpassen, und dann für
> diese Leistung aufwandsgemäß bezahlen ?
Das geht problemlos. Du scheinst keinen guten Optiker zu kennen. Ich kenne
einen, der hat sogar in ein Erbstück, einen goldenen Kneifer, aktuelle
Gläser eingebaut, damit der Träger damit nicht blind rumstolpert. Auch wenns
nur für ne Feier war.
>
> Warum kann ich nicht zum Autofritzen mit 4 neuen Reifen aus dem
> Internet hingehen und sagen "Reifen tauschen und auswuchten" und dafür
> aufwandsgemäß bezahlen (und nicht irgendeinen durch den Reifenverkauf
> subventionierten Wolkenkuckucks-Lockvogelpreis)?
Du scheinst auch keinen guten Reifenfritzen zu kennen. Meiner hat ne
Preistabelle, da steht genau das drauf. Machen die jedes Jahr zwomal bei
mir, allerdings lasse ich seit einigen Jahren die Felgen drin.
>
> Warum weigert sich der Installateur, mir einen Heizkörper in
> Stundenlohn zu installieren, den ich für 160 € im Internet gekauft
> habe und will mir den gleichen für 600 € aufdrücken?
Da gibts sogar Gründe für, die "Gewährleistungskette" ist da nicht so
geschlossen wie vom Großhändler über den Klempner bis zu Dir. Meine
Kloschüssel (der Thron) hab ich zwar selber gesucht und gefunden, aber
"kaufen" durfte ich nicht, das hat dann anhand genauer Bezeichnung und
Anleitung der Handwerk selber organisiert. Scheint auch religiös
verschwurbelt zu sein.
>
> Ich wünsche mir eine klare Trennung zwischen Handel und
> Handwerkerleistung.
Beim Bau wird das Probleme geben, bei vielen anderen Handwerken aber
durchaus gehen. Doch denk an den Maler&Anstreicher, der "bringt seine Farben
selber mit", klar könnte man sich die Plempe auch selber kaufen und den
damit rumplantschen lassen. Doch dann hat man das Mengenproblem, das
Pinselproblem und das Problem mit der Abtönfarbe...seine eigene Hausmarke
kennt der gut, aber soein Eimer Hastenichgesehn kann gar heftig nachdunkeln
oder einen Blaustich kriegen, gar chemisch mit den Pigmenten reagieren. Man
braucht eben einen guten Handwerker, der sein Metier beherrscht. Dann kann
man auch über Allergien und Alterung reden.
Oder Polsterer, Tischler...klar kannst Du Deinem Schreiner ein hübsches
Brett bringen, damit der Dir daraus einen Sarg macht. Aber normalerweise hat
der eben ein Holzlager, und Du nicht...
--
mfg,
gUnther
Die Frage war nicht, die Glaeser in das Gestell einzusetzen, sondern
die gelieferte Brille (= Gestell mit eingesetzten Glaesern) dem
Benutzer aufzusetzen und dabei einen guten und nicht-drueckenden Sitz
hinter den Ohren zu erzielen. Also an den Buegeln ggf etwas hier
biegen, dort biegen. Bei vielen gaengigen Materialien ist dies ganz
einfach, wenn der Buegel etwas mit Heissluft (aka Foen) erhitzt wird.
Wolfgang
Haben sie in der Tat, und das ist einer der Fälle, in denen vom
Bundeskartellamt dafür tatsächlich auch eine Geldstrafe verhängt wurde.
>> ich m�chte das bezweifeln. Der genaue Augenabstand l��t sich ev. noch per
>> Spiegel und Schablone ermitteln, aber die Linsen passend ins Gestell
>> "einzuschleifen" erfordert eine Maschine, die in meiner recht
>> dichtgef�llten
>> Heimwerkstatt nicht steht. In Deiner?
>
> Die Frage war nicht, die Glaeser in das Gestell einzusetzen, sondern
> die gelieferte Brille (= Gestell mit eingesetzten Glaesern) dem
> Benutzer aufzusetzen und dabei einen guten und nicht-drueckenden Sitz
> hinter den Ohren zu erzielen. Also an den Buegeln ggf etwas hier
> biegen, dort biegen. Bei vielen gaengigen Materialien ist dies ganz
> einfach, wenn der Buegel etwas mit Heissluft (aka Foen) erhitzt wird.
Hi,
aber wie kann eine Brille mit "eingesetzten Gl�sern" erstmalig dem Kunden
begegnen? Der Optiker vermi�t doch Augen und Brille und korrigiert die
unvermeidlichen Unterschiede durch den Schliff. Brillen, die das nciht
brauchen, sind "Sonnenbrillen" oder Filmbrillen. Fensterglas...
--
mfg,
gUnther
Nö. Brille24 als Beispiel für einen Brillenversender liefert "normale"
Brillen. Das bedeutet eine Sphäre von +-10 einen Zylinder von +-6 und
fertig. Zusammen mit dem Zylinderwinkel und der Pupillendistanz sind
das die einzigen Werte, die 08/15 Fehlsichtige liefern brauchen, damit
ne passende Brille gefertigt werden kann. Brille 24 fertigt weder
Gleitsichtbrillen, noch Brillen mit Prisma. Also alle Fälle, bei denen
die Gläser am Patienten angepasst werden müssen.
Ich würde mal abschätzen, dass 90% aller Fehlsichtigkeiten auf diese
einfache Art korrigierbar sind. Der Rest ist kosmetik und ein
Brillengestell kann man entweder selber anpassen oder ght zum Optiker.
Die meisten bieten ja auch an, dass die Brillen gerichtet werden. Es
wäre meiner Meinung nach auch fair, dass so eine Geschichte halt auch
berechnet wird und nicht über Mischkalkulation quersubventioniert.
Tschuldige, das sind herbeigeredete Probleme. (Mal abgesehen davon
dass es mir schwer fällt, zu glauben, dass ein Spiegel elektrooptisch
minderwertig sein kann. Wenn überhaupt hapert es am Korrosionsschutz,
aber das ist ein anderes Thema.)
Wenn der Auftrag lautet: Schüssel aufbauen und einmessen dann kann
man ihn auch haftungsmäßig darauf beschränken. Der Monteur richtet die
Schüssel so gut wie möglich aus und fertig. Er ist verantwortlich
dafür, dass Winkel und Azimut stimmen, sowie, dass alle Schrauben fest
sind und dass der Blitzschutz stimmt.
Er ist nicht dafür verantwortlich, dass Schrauben weggammeln und schon
dreimal nicht, dass bestimmte Empfangswerte erreicht werden müssen.
Das ist doch Unsinn, diese Betrachtungsweise. kein Mensch fordert,
dass das Einpassen auf Stundenbasis erfolgen *muss*, bloß weil das
Material vom Kunden gestellt wird. kein Mensch hindert doch den
Optiker, per Pauschale das zu regeln. Es ist genauso sein Risiko, dass
er mit der Pauschale hinkommt, als wenn er aus dem verkaufserlös der
Gläser den tumben Techniker quersubventioniert. Im übrigen ist doch
bei viel Brillen die Fertigung kein Hexenwerk, das wird nur dann
aufwändig, wenn wirklich komplizierte Fehlsichtigkeiten korrigiert
werden müssen oder wenn es um Gleitsicht geht. Also ist dann eine
saubere Kalkulation doch ebenfalls kein Hexenwerk. Wenn mit den 08/15
Fällen ausreichend Geld verdient wird, dass der tumbe Techniker auch
mal einen schlechten tag erwischen kann und ein Werk verhunzt, ist
doch alles in Ordnung.
> > Warum kann ich nicht mit 2 Brillengl sern und einem Brillengestell zum
> > Optiker gehen und sagen: bitte einbauen und anpassen, und dann f r
> > diese Leistung aufwandsgem bezahlen ?
>
> Du kannst, nur wo bekommst du korrekte und passende Gl ser her.
> Die Gl ser m ssen so eingesetzt werden, dass der Brennpunkt auf
> Augenmitte liegt, das bekommst du nich tmit jedem Glas und jedem Gestell
> hin.
> Du l ufst also Gefahr, dass beides nicht zusammenpasst.
Und? Dann sagt der Optiker, "tut mir leid, so geht das nicht. Aber ich
kann ihnen anbieten, für $Aufpreis passende Gläser einzubauen". Im
übrigen sind die meisten Fehlsichtigkeiten standardfälle; die gläser
werden von der Stange gefertigt. Der Optiker langt doch meistens auch
nur ins Regal.
> > Warum kann ich nicht zum Autofritzen mit 4 neuen Reifen aus dem
> > Internet hingehen und sagen "Reifen tauschen und auswuchten" und daf r
> > aufwandsgem bezahlen
>
> Du kannst, wobei die Autofritzen diese Arbeit auch h ufig ausser Haus
> geben und daher im eigenen Angebot h ufig nur Komplettr der haben.
> Den Aufwand, dass mit deinen Reifen extra zum Reifenfritzen f hrt wird
> man dir berechnen.
> Also f hrst du gleich zum Reifenfritzen, die verdienen meist nicht an
> den Reifen, sondern an der Dienstleistung montage und wuchten und haben
> meist kein Problem damit die mitgebrachten Reifen aufzuziehen, im
> Gegenteil sie freuen sich dirch nicht ber vorhandene Reifen beraten zu
> und evtl. extra f r dich den passenden bestellen zu m ssen.
Ack. Viele Internetversender haben auch gleich ne Liste passender
Montagepartner parat.
> > Warum weigert sich der Installateur, mir einen Heizk rper in
> > Stundenlohn zu installieren, den ich f r 160 ? im Internet gekauft
> > habe und will mir den gleichen f r 600 ? aufdr cken?
>
> Welcher Installateur weigert sich?
> Allerdings geht es auch um Gew hrleistung und manch Installteur hat
> keine Lust Risiken auf sich zu nehmen die evtl. mit mangelhafter Ware
> zusammenh ngen, z.B. Undichtigkeiten hervorgerufen durch mangelhafte
> Gewinde.
> Da hat der Installteur die Arschkarte, muss evtl. noch f r
> Folgesch denhaften.
Unsinn. Das ist doch nur ein dummes Vorurteil. Die Gewinnspannen im
Heizungsgewerbehandel sind immens. Aber gerade im Heizunssystem- hey,
wir reden über 1,2 bar Druck und Temperaturen von maximal 90 Grad.
Zusammen mit sauerstoffreien Wasser. Die Bedingungen sind doch nun
wirklich keine technologische Herausforderung. Sowohl was das Material
angeht, wie auch die Verarbeitung. Und ein bisschen Blech zu prägen
und dicht zusammenzuschweißen, traue ich selbst ner chinesischen
Hinterhofklitsche zu. Und selbst wenn- in den allermeisten Fällen wird
es nicht übermäßig schwer sein, die Schadensursache festzustellen.
Natürlich ist es bequemer, alles aus einer Hand zu haben, weil es dann
wurscht ist und das Problem des Installateurs. Aber grundsätzlich
spricht doch nichts dagegen, dass ich als Kunde weiß, das ich 2
Ansprechpartner habe, wenn was leckt und dass ich durch diese
Unbequemlichkeit aber $ganzvielgeld spare.
> > Ich w nsche mir eine klare Trennung zwischen Handel und
> > Handwerkerleistung.
>
> Das wirst du nie trennen k nnen.
Aber ja kann man das. Man muss nur wollen. Dafür müsste man aber
transparenter sein.
Und genau das machen ja schließlich auch alle Optiker, die Gläser per
Versand anbieten - da wird für das Einschleifen grundsätzlich eine
Pauschale angeboten.
Dann geh erst mal nach Düsseldorf, wenn die Kölner / Leverkusener,
Dormagener die Reste ihrer Tätig- und Vergnüglichkeit dem Fluss übergeben
haben ... ;-)
Ja, aber für eine Geldstrafe haben die doch
nur ein mildes Lächeln übrig und zahlen aus
der Portokasse, es sei denn, sie liegt im
8-stelligen Bereich, wo sie hingeghört.
--
Gruß Bruno Münch
115 Millionen liegt nach meiner Meinung im 9-stelligen Bereich. Knapp
zwar nur, aber immerhin. Angenommen, die 6 beteiligten Unternehmen
mussten das zu gleichen Teilen bezahlen, so sind es knapp 19 Mio pro
Mann und Nase. Also 8-stellig.
--
Rolf
> Um das klar zu stellen: es handelt sich bei dem für 600 € vom
> Installateur angebotenen und für unter 200 € gekauften Heizkörper um
> das identische Modell des gleichen Herstellers. Wurde direkt von
> Buderus frei Haus geliefert.
Würdest du (ohne Not) mit jemandem Geschäfte machen, der dir dein
Geschäft verdirbt? Ich jedenfalls nicht, wenn ich der Installateur
wäre.
Einen so hohen Stundenlohn, dass die 400 Euro entgangener Gewinn
ausgeglichen werden, hättest du wohl kaum gezahlt.
> Einen so hohen Stundenlohn, dass die 400 Euro entgangener Gewinn
> ausgeglichen werden, hättest du wohl kaum gezahlt.
So groß ist der "Verlust" meist nicht. Man sollte nicht den Fehler machen,
die Baumarktware, welche man "direkt vom Hersteller" beziehen kann, und die
nicht selten deutlich billiger (aber nicht preiswerter!) als die im
Fachhandel verfügbare Ware ist, nur im Aspekt "Preis" zu vergleichen. Das
Problem der "Geiz-ist-geil"-Kunden stellt sich häufig erst (hoffentlich
lange) nach Ablauf der Verjährung für die Mängelhaftung und evtl. gewährter
Herstellergarantiezusagen heraus. Achtet man neben dem Preis, oder sogar
vorrangig, auch auf Qualität, dann relativieren sich die "hohen" Preise in
den Angeboten des Fachhandels oftmals deutlich
MfG
Rupert
Du meinst also, dass derselbe Heizkörper vom Installateur geliefert
weniger Probleme bereitet, als direkt bezogen?
Nicht Dein Ernst.
> Du meinst also, dass derselbe Heizkörper vom Installateur geliefert
> weniger Probleme bereitet, als direkt bezogen?
Wie kommst du denn auf diese Idee?
> Nicht Dein Ernst.
Lies doch ganz einfach mal, was ich geschrieben habe :-)
MfG
Rupert
Ja, wenn das so ist, was mir nicht bekannt
war, dann haben sie es ja gespürt. Aber -
geändert hat sich bis heute noch nix.
--
Gruß Bruno Münch
> > Nicht Dein Ernst.
>
> Lies doch ganz einfach mal, was ich geschrieben habe :-)
Habe ich. Vielleicht hattest Du die Diskussion nicht von Anfang an
verfolgt. Kann ja mal vorkommen.
> Du relativierst den hohen Fachhandelspreis mit gesteigerter Qualität.
> Der faden startet aber bei Ludgers Heizkörper, der von Buderus direkt
> bezogen nur weniger als ein Drittel von dem handwerkerpreis gekostet
> hat.
Es ist keineswegs ungewöhnlich, daß ein Hersteller unterschiedliche Produkte
liefert, je nachdem, was der Kunde wünscht. Die Ware, welche Baumärkte
bestellen, unterscheidet sich, wie ich bereits schrieb, gelegentlich nicht
nur im Preis von den Produkten, welche über den Fachhandel abgesetzt werden,
sie unterscheidet sich davon regelmäßig auch in manch anderer Eigenschaft,
selbst wenn sie von weitem betrachtet gleich aussehen mögen. Üblicherweise
wird die Baumarktware zwar unter einem anderen Label vermarktet, doch kann
letztlich niemand den Einzelhandel, also z.B. den Baumarkt und dessen
"Fach"-Verkäufer daran hindern, dem werten Kunden zu offenbaren, daß das
Ding von der Firma XYZ hergestellt wurde.
Ach ja, Buderus liefert "Buderus"-Produkte nur über den Fachhandel
>> > Nicht Dein Ernst.
>>
>> Lies doch ganz einfach mal, was ich geschrieben habe :-)
> Habe ich. Vielleicht hattest Du die Diskussion nicht von Anfang an
> verfolgt. Kann ja mal vorkommen.
Das scheint durchaus vorzukommen, ja :-)
MfG
Rupert
> Vielleicht, weil ich direkt davor mitgeteilt habe, dass es in dem
> Falle, der hier diskutiert wird, exakt der gleiche Heizkörper war?
Du bist Heizungsbauer? Eingetragener Installateur?
MfG
Rupert
>>> Ja, aber für eine Geldstrafe haben die doch
>>> nur ein mildes Lächeln übrig und zahlen aus
>>> der Portokasse, es sei denn, sie liegt im
>>> 8-stelligen Bereich, wo sie hingeghört.
>>>
>> 115 Millionen liegt nach meiner Meinung im 9-stelligen Bereich. Knapp
>> zwar nur, aber immerhin. Angenommen, die 6 beteiligten Unternehmen
>> mussten das zu gleichen Teilen bezahlen, so sind es knapp 19 Mio pro
>> Mann und Nase. Also 8-stellig.
>
>Ja, wenn das so ist, was mir nicht bekannt
>war, dann haben sie es ja gespürt. Aber -
>geändert hat sich bis heute noch nix.
>
Naja, bei Brillengläsern stören mich die Preisabsprachen nicht so
sehr; Brillen kauf ich nicht so oft, und ich habe einen guten Tarif
bei meiner Krankenkasse ;-) Außerdem - wenn die sich erwischen lassen,
dann sind es doch armselige Amateure.
Beim Benzin stören mich die Absprachen in Erdöl-Industrie schon eher;
bloß kann man denen nix nachweisen. Wie das eben so geht bei gut
durchorganisierten mafiosen Strukturen. Die halten dicht.
--
Rolf
Gleiche Bestellnummer. ja. Es gibt immer A- und B-Ware.
Nicht nur im Baubereich, sondern das Problem besteht mindestens
genauso im (Unterhaltungs)Elektronik-Bereich.
B-Ware kann der Produzent einem Fachmann nicht verticken. Der weiss,
wo die potentiellen Schwachpunkte sind, kann ggf auch ausprobieren,
und hat am Ende Gewaehrleistungs/Garantiefragen des Kunden am Hals.
B-Ware wird (zu guenstigeren Preisen) an Ketten (Baumaerkte,
Elektronikmaerkte) abgegeben, die sie an den ahnungslosen Endkunden
verkloppen. Und hoffen, dass sie lange genug durchhaelt, bzw der Kunde
die moeglicherweise laengeren und zeitraubenden Fahrten zum Geschaeft
bei Problemen nicht auf sich nimmt. Es gab mal (mindestens) eine
Unterhaltungselektronik-Kette, die diesbezueglich einen ziemlich
schlechten Ruf hatte.
Aus demselben Grund wollen viele Handwerker die Verantwortung fuer
den Einbau von Teilen aus mehr oder weniger unklaren Quellen nicht
uebernehmen.
Umgekehrt habe ich auch selber schon bei Handwerkern erlebt, dass sie
Produkte ueber Baumaerkte oder im Internet beziehen (bis hin zu
"wollen Sie es selbst holen/bestellen, oder soll ich es bestellen").
Dummerweise ist man als Endverbraucher da in einer schlechten
Situation, die man insbesondere nicht richtig einschaetzen kann.
Und man hat nicht die geeigneten Netzwerke.
Wolfgang
Ich frage mich wie so ein Hersteller, seine A-Produkte und B-Produkte
trotz gleicher Bestellnummer auseinanderhält, so dass er das A-Produkt
zum dreifachen Preis an den Fachhandel verkaufen kann.
Kommt der da nicht durcheinander?
Grüße,
Florian
keineswegs. die geraete, die ausfallen, waren B-ware und wurden ggf.
ueber den 'Graumarkt' vertrieben. die, die durchhalten, sind klassische
A-ware.
der hersteller kann ja nichts dafuer, wenn sich vereinzelt installateure
auch auf dem graumarkt bedienen. (wobei ein nach Haselbeck eingetragener
installateur das selbstverstaendlich nie tun wuerde, sondern eifrig
freude und glueckseeligkeit spenden)
--
frobnicate foo
Ist relativ einfach. Missglueckte Chargen und Ruecklaeufer entweder
separat lagern (am besten gleich in den Container zur naechsten
Auslieferung an XY-Markt oder Bennis Resterampe) oder ein post-it
drauf. (analog zu dem was man im Haushalt mit Knickeiern und
angeschlagenen Aepfeln ja auch macht). Und intern nebenher als "vom
LKW gefallen" abschreiben.
Sollt er einem Fachmann mal versehentlich B-Ware schicken, wird der
sie wenn er die Maengel rechtzeitig erkennt, umgehend
zurueckschicken. Sonst erreicht sie halt doch auf diesem Weg den
Endverbraucher (auch von Fachbetrieben bekommt man ja nicht immer
maengelfreie Ware geliefert/eingebaut).
Wenn ein Fachbetrieb billige B-Ware sucht, um sie dem Kunden
(oeffentliche Hand z.B.) zu verkaufen, findet er die natuerlich
auch an geeigneter Stelle.
Umgekehrt kann man evtl versehentlich auch beim XY-Markt mal A-Ware
bekommen.
Wolfgang
> Ach ja, Buderus liefert "Buderus"-Produkte nur über den Fachhandel
Und zwingen sie den Fachhandel auch, diese zu einem Mehrfachen des
Einkaufspreises an Endkunden abzugeben? Wie verhindern sie, dass
hochwertige Produkte trotzdem günstig an Endkunden gelangen?
Mich stört das schon, obwohl ich auch nur
alle 2-3 Jahre eine neue Brille kaufe. Es ist
eben ein Unterschied, ob man dann 800,00 für
zwei Gläser bezahlen soll, oder nur 400,00.
Welche gesetzliche KK zahlt einen guten Tarif
für Brillen? Es sei denn Du bist privat
versichert, oder Du hast eine
Zusatzversicherung.
> Außerdem - wenn die sich erwischen lassen,
> dann sind es doch armselige Amateure.
Vor längerer Zeit gab es in irgend einem
Wirtschaftsmagazin im TV eine Recherche zu
diesem Thema. Dabei kam genau das heraus.
> Beim Benzin stören mich die Absprachen in Erdöl-Industrie schon eher;
> bloß kann man denen nix nachweisen. Wie das eben so geht bei gut
> durchorganisierten mafiosen Strukturen. Die halten dicht.
So ist es; leider.
--
Gruß Bruno Münch
Das tun sie doch überhaupt nicht! Man kann hochwertige Produkte zu durchaus
adäquaten Preisen im Fachhandel erwerben.
Man kann möglicherweise aber höchst selten hochwertige Ware zu Schrott- oder
Discountpreisen bei einem Fachhändler finden
MfG
Rupert
Mit Glueck schon. Wenn eine ganze Charge, in der einiges Ranz ist, und
das einzelne Aussortieren zu teuer waere, zum XY-Markt oder auf Bennis
Resterampe wandert.
Wolfgang