Meine Eltern haben sich für den Lebensabend eine Doppelhaushälfte in
einer Neubausiedlung gekauft. Sie sind einer von vier Nachbarn einer
Familie mit einem vielleicht 8-jährigen geistig behinderten Jungen
(was er genau hat ist uns unbekannt).
Der Junge ist bei jeder sich bietender Gelegenheit im Garten, was ja
eigentlich nicht schlimm wäre, wenn er dabei nicht fortdauernd in sehr
großer Lautstärke unverständliche Laute oder unsinnige Wortfetzen
ausstossen würde. Eine Schaukel auf der er oft den halben Tag
schreiend verbringt ist gerade mal 70cm von der Grenze und direkt (ca.
3,70m) vor dem Esszimmerfenster meiner Eltern entfernt.
Bepflanzen können wir den dortigen Zaun nicht weils unser geteerter
einziger Stellplatz ist. Der Nachbar denkt nicht dran ihn dicht oder
vielleicht schallhemmmend zu bepflanzen ("Ich mach da nur'n paar
Ranken und'n paar Rosen hin, stört uns nicht wenn uns jemand sieht")
Der 2-jährige Sohn eines anderen Nachbarn hat an der gemeinsamen
Grenze zu den Eltern des Behinderten einen kleinen Sandkasten in ca.
50cm Abstand (ein kleiner Reihenhausgarten, ein umsetzen scheidet
aus). Der 8jährige hängt jetzt des öfteren am Zaun und brüllt den
kleinen bis zu 15 Minuten lang dauernd mit "Hallo" an. Sein Papa steht
derweil nixtuhend im Hintergrund und fummelt an seiner Markise. Dem
Vater des 2-jährigen ist das sichtlich peinlich, er traut sich aber
nix zu sagen und verzieht sich lieber mit Sohn ins Haus. Er hat jetzt
in den 50cm-Streifen ein paar Tujas reingequetscht, die aber noch zich
Jahre brauchen.
Der Vater des Behinderten ist ein extrem "männlicher" Macho-Typ, mit
dem kein normaler Satz zu reden ist, selbst ein unverfängliches
Gespräch -nicht über den oben gen. Sachverhalt- kommt nicht zustande.
Die Mutter ist noch schlimmer und verzieht sich nicht grüßend oder
sich umdrehend, wenn einer meiner Eltern auch nur mit dem Auto
nachHause kommt. Nachbarn erzählten, das sei weil sie sich für den
Jungen schäme.
Wir dachten daran nun einen Sichtschutz an den -auf der Grenze
errichteten- Zaun zu machen, den hat aber der Nachbar allein bezahlt
(ohne meine ELtern vorher zu fragen) und wir wollen nicht schon vorher
Ärger. Ausserdem hängen ja seine Rosen dran.
Versteht das bitte nicht falsch aber wie sollen sich meine Eltern hier
verhalten ? Das Schreien ist wirklich nicht zu ertragen.
Michi
> Versteht das bitte nicht falsch aber wie sollen sich meine Eltern
> hier verhalten ? Das Schreien ist wirklich nicht zu ertragen.
Is klar. Die Lebensqualität deiner Eltern ist schon wichtiger, als daß
dieser olle Behinderte irgend sowas wie ien einigermaßen normales Leben
führen kann. Deine Eltern sollten die Nachbarn eiskalt verklagen.
Gehört sich doch wirklich nicht, sowas. Wir sind schließlich in
Deutschland. Wo kämen wir da hin, wenn Behinderte schaukeln dürften?
Noch dazu im Freien?!
--
( ROT-13 if you want to email me directly: uv...@ervzjrexre.qr )
"Demnächst ist Bundestagswahl, und ganz Deutschland hat Angst, sich zu
verwählen. Denn: als wir uns das letzte Mal verwählt haben, kostete uns
das eine Einheit." -- Thomas Pommer in n-tv: Nachschlag, am 21.06.2002
>
>Versteht das bitte nicht falsch aber wie sollen sich meine Eltern hier
>verhalten ? Das Schreien ist wirklich nicht zu ertragen.
Es gab AFAIK mal ein Urteil, nach dem ein Behindertenwohnheim in einer
dicht besiedelten Wohngegen die Auflage bekam, dass nur zu bestimmten
Zeiten die Einwohner im Hof spielen durften - ich hab das nur mal im Radio
aufgeschnappt, genaueres weiß ich nicht mehr.
Eine gute Freundin von mir ist Lehrerin in einer Schule für Geistig
Behinderte und ist permanent genervt von Leuten die der Ansicht sind, ein
Behinderter dürfe sich alles erlauben - so politisch unkorrekt ist Dein
Anliegen IMHO nicht.
Bye
woffi
--
Marriage - nature's way of stopping people fighting
with strangers.
> Liebe NG-ler,
> folgendes mag politisch nicht korrekt sein, ich bitte aber trotzdem um
> Diskussion:
[...]
> Versteht das bitte nicht falsch aber wie sollen sich meine Eltern hier
> verhalten ? Das Schreien ist wirklich nicht zu ertragen.
> Michi
vieleicht helfen die rezepte in <5ptelu4gg5ote9sce...@4ax.com>
--
prepare to be bored
Sach mal, wer hat denn bei Dir zugebissen? Davon schrei(b)t er doch gar nix.
Er will nur eine Lösung den Lärm für seine Eltern einzudämmen. Davon, daß
der Junge nicht schaukeln darf ist keine Rede.
> Gehört sich doch wirklich nicht, sowas. Wir sind schließlich in
> Deutschland. Wo kämen wir da hin, wenn Behinderte schaukeln dürften?
> Noch dazu im Freien?!
Wo liest Du das? Komm mal auf den Teppich.
Viele Grüße
Joachim
>>> Versteht das bitte nicht falsch aber wie sollen sich meine
>>> Eltern hier verhalten ? Das Schreien ist wirklich nicht zu
>>> ertragen.
>>
>> Is klar. Die Lebensqualität deiner Eltern ist schon wichtiger,
>> als daß dieser olle Behinderte irgend sowas wie ien einigermaßen
>> normales Leben führen kann. Deine Eltern sollten die Nachbarn
>> eiskalt verklagen. Gehört sich doch wirklich nicht, sowas. Wir
>> sind schließlich in Deutschland. Wo kämen wir da hin, wenn
>> Behinderte schaukeln dürften? Noch dazu im Freien?!
>
> Und jetzt zeigst du uns den Abschnitt, in dem steht, dass der
> Junge nicht schaukeln darf, dass er nicht im Freien sein darf, in
> dem die Rede von verklagen ist und in dem dem Behinderten ein
> normales Leben aberkannt wird.
Also, erstmal sprach ICH von Verklagen, und habe nie behauptet, der OP
spräche davon; weiterhin schrieb besagter:
| Der Junge ist bei jeder sich bietender Gelegenheit im Garten, was
| ja eigentlich nicht schlimm wäre, wenn er dabei nicht fortdauernd
| in sehr großer Lautstärke unverständliche Laute oder unsinnige
| Wortfetzen ausstossen würde. Eine Schaukel auf der er oft den
| halben Tag schreiend verbringt ist gerade mal 70cm von der Grenze
| und direkt (ca. 3,70m) vor dem Esszimmerfenster meiner Eltern
| entfernt.
| [...]
| Versteht das bitte nicht falsch aber wie sollen sich meine Eltern
| hier verhalten ? Das Schreien ist wirklich nicht zu ertragen.
Da offensichtlich irgend welche Lärmschutzmaßnahmen etc. nicht möglich,
fragte m.E. der OP danach, was er in einer Art und Weise unternehmen
können (bzw. die Eltern), die die Ursache beseitigt.
> Dir wünsche ich so einen Nachbarn, damit du mal merkst WIE
> belastend Lärm ist. Ob der Ursprung von einem Behinderten ist,
> oder nicht ist dabei völlig unerheblich.
<shrug> So einen Nachbarn hatte ich noch nie, das gebe ich zu. Ich
hatte nur einen Nachbarn, der nebenan eine Wollspinnerei betreibt. Ach
ja, und ich hatte einen behinderten Bruder, der selbst solchen "Lärm"
von sich gab. Insofern stimmt es, ich habe überhaupt keine Ahnung, wie
das so ist mit lauten Nachbarn und lrämenden Behinderten. Das habe ich
ja auch geschrieben, oder?
> Und hier Maßnahmen zu ergreifen, die den Lärm verringern ist in
> der geschilderten Form alles andere als moralisch verwerflich,
> denn von einer Hecke oder Büschen wird der Junge sicher nicht in
> seiner Lebensqualität beeinträchtigt.
M.E. bezog sich die Frage nicht auf eine Hecke oder Büsche. Wenn ich
dem OP da Unrecht tun sollte, tut es mir leid.
> Das nächste Mal würde ich dir empfehlen, das Posting bis zum Ende
> zu lesen, und nicht sofort, wenn die Worte "behindert" und "Lärm"
> auftauchen, irgendwelche Moralhämmer auszupacken.
Is' klar. Ich hab natürlich nicht bis zum Ende gelesen. Darum habe ich
ja auch nix vom Ende zitiert, gelle?
>Is klar. Die Lebensqualität deiner Eltern ist schon wichtiger, als daß
>dieser olle Behinderte irgend sowas wie ien einigermaßen normales Leben
>führen kann.
Bitte Berufsbetroffenheit abstellen bis Du mal in so einer Situation warst.
Rücksichtnahme auf Behinderte ist eine Sache, Rücksichtslosigkeit von
Behinderten (bzw. deren Aufsichtspersonen) eine andere.
Bye
woffi
--
In fact, the metaphors in this book are more useless than a weasel
in a cardboard shirt.
- Scott Adams, "The Dilbert Priciple"
>> Is klar. Die Lebensqualität deiner Eltern ist schon wichtiger, als
>> daß dieser olle Behinderte irgend sowas wie ien einigermaßen
>> normales Leben führen kann.
>
> Bitte Berufsbetroffenheit abstellen bis Du mal in so einer
> Situation warst. Rücksichtnahme auf Behinderte ist eine Sache,
> Rücksichtslosigkeit von Behinderten (bzw. deren Aufsichtspersonen)
> eine andere.
Wie gesagt, ich habe leider nie solche Erfahrungen gemacht. Ich habe ja
null Ahnung, wie sich laute Behinderte anhören. Darum schrieb ich ja
auch, er solle was unternehmen.
> nix zu sagen und verzieht sich lieber mit Sohn ins Haus. Er hat jetzt
> in den 50cm-Streifen ein paar Tujas reingequetscht, die aber noch zich
> Jahre brauchen.
Ja, Ihr solltet Ihn unbedingt überreden, das Zeugs wieder wegzumachen.
Thuia hat immer so einen Beigeschmack von gärtner-gepfegtem Friedhof und
letzter Ruhe.
Gruß
Ulrich
Deine Antwort ist hochgradig unqualifiziert.
uli
> mich...@gmx.net (Michael Pfadenhauer) schrieb:
>
>> Versteht das bitte nicht falsch aber wie sollen sich meine Eltern
>> hier verhalten ? Das Schreien ist wirklich nicht zu ertragen.
>
> Is klar. Die Lebensqualität deiner Eltern ist schon wichtiger, als daß
> dieser olle Behinderte irgend sowas wie ien einigermaßen normales Leben
> führen kann. Deine Eltern sollten die Nachbarn eiskalt verklagen.
> Gehört sich doch wirklich nicht, sowas. Wir sind schließlich in
> Deutschland. Wo kämen wir da hin, wenn Behinderte schaukeln dürften?
> Noch dazu im Freien?!
Als ich Zivi in einer SfG gemacht habe, wären wir nie auf die Idee
gekommen, unsere Schüler auf diese Weise Leute belästigen zu
lassen. Und auch meinen behinderten Bruder hätte ich bei sowas schon
längst weggezerrt.
--
Why is it that an author can write a book faster than an agent can read it?
[G. Miki Hayden]
> Man verlangt auch von geistig und körperlich gesunden Menschen zumindest
> ein wenig Rücksichtnahme auf seine Umwelt, wir sind schliesslich eine
> _Gesellschaft_ .
> Warum sollte man dies nicht auch von Behinderten verlangen können?
Tut man. Inwieweit man dann böse sein kann, wenn der Behinderte sich
nicht dran hält, ist eine andere Sache. Aber auch bei
Geistigbehinderten ist vieles (nicht alles) Erziehungssache.
--
"Am Rand der Truhe, wo vor ein paar Tagen noch EUR 0,98 stand klebte
jetzt ein Schild, darauf stand: 'Aus unserer Werbung, Allertaler, EUR
1,07'." - "Werbung kostet Geld. In dem Fall wohl genau 9 Cent."
- Uta Kramer und Roland Winziger in de.alt.fan.aldi
> Eine gute Freundin von mir ist Lehrerin in einer Schule für Geistig
> Behinderte und ist permanent genervt von Leuten die der Ansicht sind, ein
> Behinderter dürfe sich alles erlauben - so politisch unkorrekt ist Dein
> Anliegen IMHO nicht.
ACK. In meiner Zivi-Zeit waren wir (ich und Lehrkräfte) uns auch
einig, daß die Schüler konsequent ihre Grenzen lernen müssen - die
Ursache der Behinderung ist dabei erstmal irrelevant.
--
The trouble with Freud is that he never had to play the old Glasgow Empire on a
Saturday night after Rangers and Celtic had both lost.
[Ken Dodd]
Wo ist da jetzt eigentlich genau das Problem? Warum soll der Kleine
nicht in der Nähe des behinderten Kindes spielen? Gerade kleine
Kinder gehen mit solchen Situationen oftmals viel unbefangener und
weniger verkrampft um, als wir Erwachsene.
> Wir dachten daran nun einen Sichtschutz an den -auf der Grenze
> errichteten- Zaun zu machen, den hat aber der Nachbar allein bezahlt
> (ohne meine ELtern vorher zu fragen) und wir wollen nicht schon vorher
> Ärger. Ausserdem hängen ja seine Rosen dran.
Was ist jetzt Deine Frage? Ob Du den Sichtschutz an des Nachbarn Zaun
anbringen darfst? Hast Du Ihn denn schonmal gefragt, ob er damit
einverstanden wäre, wenn Du das (auf Deine Kosten) machst? Das wäre
mit Sicherheit die einfachste Lösung.
> Versteht das bitte nicht falsch aber wie sollen sich meine Eltern hier
> verhalten ? Das Schreien ist wirklich nicht zu ertragen.
Nunja, irgendwie hat halt' jeder sein Kreuz zu tragen. Ich habe hier
die Bahn vor meinem Fenster. Das ist auch mit Lärmbelästigung
verbunden.
--
Rolf Krahl <rolf....@gmx.net>
> Is klar. Die Lebensqualität deiner Eltern ist schon wichtiger, als daß
> dieser olle Behinderte irgend sowas wie ien einigermaßen normales Leben
> führen kann. Deine Eltern sollten die Nachbarn eiskalt verklagen.
> Gehört sich doch wirklich nicht, sowas. Wir sind schließlich in
> Deutschland. Wo kämen wir da hin, wenn Behinderte schaukeln dürften?
> Noch dazu im Freien?!
Das meinst du nicht wirklich?
Viele Grüße
Marco *hataucheineBehinderung* Krings
> [die lieben Nachbarn]
> Versteht das bitte nicht falsch aber wie sollen sich meine Eltern hier
> verhalten ? Das Schreien ist wirklich nicht zu ertragen.
Nun, offensichtlich war es ein Fehlkauf.
Fachmann für Lärm/Sichtschutz hinzuziehen?
Urlaub der Nachbarn abwarten und schnell verkaufen?
Solange ihr nicht beweisen könnt, daß die Belästigungen
vermeidbar sind ist es schwer juristisch dagegen vorzugehen.
Geistig Behinderte haben eine gewisse Narrenfreiheit.
MfG
Thomas
> Eine gute Freundin von mir ist Lehrerin in einer Schule für Geistig
> Behinderte und ist permanent genervt von Leuten die der Ansicht sind, ein
> Behinderter dürfe sich alles erlauben - so politisch unkorrekt ist Dein
> Anliegen IMHO nicht.
Das finde ich allerdings auch. Mir kommt das Verhalten von [Achtung
!Vorurteilauslösendes Provokant:-) ] einigen besonders motivierten
Sozialpädagogen auch sehr wie Weltverbesserei vor, ganz nach dem Motto
: "Wir zeigen der Dummen intoleranten Welt mal, wie toll es ist mit
unserer Kundschaft zu leben... seht mal was die alles können...und so
schön laut"
Von Eltern ist mir das aber auch neu.
Chris
>Liebe NG-ler,
>folgendes mag politisch nicht korrekt sein, ich bitte aber trotzdem um
>Diskussion:
>
>Meine Eltern haben sich für den Lebensabend eine Doppelhaushälfte in
>einer Neubausiedlung gekauft. Sie sind einer von vier Nachbarn einer
....
Ich denke, der Dreh- und ANgelpunkt ist, ob der BEhinderte sein
Verhalten steuern kann resp. ob seine Eltern auf ihn beruhigend
einwirken können. Sollte das nciht der FAll sein, wovon ich nach der
SChilderung ausgehe, haben Deine Eltern wahrscheinlich die A...karte
gezogen, denn eine Verpflichtung, sich deswegen "einmauern" zu lassen,
gibt es für die Nachbarn Gott sei Dank nicht.
Gruß,
Robert
Warum errichtest Du nicht einen neuen Zaun oder noch besser eine Mauer
vor diesem Zaun auf Deinem Grundstück. Wenn Du eh am Überlegen für
Baumaßnahmen bist. Das dürfte IMHO die beste Lösung sein.
> Versteht das bitte nicht falsch aber wie sollen sich meine Eltern hier
> verhalten ? Das Schreien ist wirklich nicht zu ertragen.
Ihr werdet es ihm nicht verbieten können, bzw. empfiehle es sich nicht
aus moralischen Gründen. Stellt Euch bloß mal vor, daß macht in der
Nachbarschaft die Runde, dann sind Deine Eltern gebrandmarkt als "Nazis,
die ein behindertes Kind zum Schweigen bringen wollen". Schlagt diesen
Weg lieber nicht ein, daß lohnt nicht.
Macht ne schöne Mauer hin und Ruhe ist.
Gruß,
Heiko
--
*** www.daea.de ***
Offizielle Homepage von de.alt.etc.auktionshaeuser
> > Versteht das bitte nicht falsch aber wie sollen sich meine Eltern
> > hier verhalten ? Das Schreien ist wirklich nicht zu ertragen.
>
> Is klar. Die Lebensqualität deiner Eltern ist schon wichtiger, als daß
> dieser olle Behinderte irgend sowas wie ien einigermaßen normales Leben
> führen kann. Deine Eltern sollten die Nachbarn eiskalt verklagen.
> Gehört sich doch wirklich nicht, sowas. Wir sind schließlich in
> Deutschland. Wo kämen wir da hin, wenn Behinderte schaukeln dürften?
> Noch dazu im Freien?!
Jetzt komm mal bitte wieder runter und bleib sachlich.
Marco
>> Wo kämen wir da hin, wenn Behinderte schaukeln dürften?
>> Noch dazu im Freien?!
> Das meinst du nicht wirklich?
Bitte Ironiedetektor justieren lassen.
So bescheuert das Posting auch war, daß dieser Satz ironisch gemeint war, ist
wohl klar ersichtlich.
Gruss,
Piet
--
Merke: Nicht überall, wo kein Smiley draufsteht, ist kein Witz drin.
(C. Gassmann in d.s.r.d.)
Schon, denn mit denen muß man leben und zwar jeden Tag. Mit moralisch
meine ich aber was anderes. Behinderte Kinder benehmen sich nunmal
eigenartig. Auch ich habe Erfahrungen aus meiner Zivi-Zeit damit.
Solchen Kindern kann man nur effektiv nur mit Gewalt, Wegsperren, Umzug
oder Medikamente ruhigstellen. Alles nicht unbedingt im Interesse des
behinderten Kindes und sowas wird moralisch oft als grausam empfunden.
Alles, was man juristisch - so es denn geht - erreichen kann ist eine
Beseitigung des Lärms mit diesen Mitteln, also letztenendes läuft es
darauf hinaus und man muß sich halt im Klaren sein, daß man - geht man
entsprechend juristisch vor - eigentlich genau das tun will.
Also, findest Du es nun moralisch ok, das Kind mittels Gewalt,
Wegsperren, Umzug oder Medikamente ruhigstellen zu lassen oder fändest
Du es nicht einfacher, da eine Mauer zu bauen und das Problem aus dem
Garten zu verbannen?
Grüße,
> So bescheuert das Posting auch war, daß dieser Satz ironisch gemeint war,
ist
> wohl klar ersichtlich.
Das ahbe ich mir auch gedacht, habe aber im laufe der Zeit aber auch
schlechte
Erfahrungen gemacht.
Viele grüße
Marco
was würdest Du den Eltern des behinderten Jungen denn raten? Wir
wissen nicht, welche Form von Behinderung der Junge hat und wie sich
diese auswirkt.
Was ist denn, wenn sich das Geschrei nicht abstellen lässt? Darf er
dann nicht mehr in den Garten?
Wolfgang Krietsch <xwo...@gmx.de> schrieb:
>Und Lärmbelästigung muss man in jedem Fall stillschweigend erdulden, ja?
Nein, nur wenn sie sich nicht im Rahmen der Verhältnismässigkeit
abstellen lässt. Nicht, damit jemand auf dumme Gedanken kommt:
Einsperren, Medikamte geben und Mund zukleben ist unverhältnismässig.
;)
Herzliche Grüße
Christiane, deren Wohnung über einem gut besuchten Kinderspielplatz
ist, auf dem regelmässig schreiende geistig behinderte Kinder spielen
> Nein, nur wenn sie sich nicht im Rahmen der Verhältnismässigkeit
> abstellen lässt. Nicht, damit jemand auf dumme Gedanken kommt:
> Einsperren, Medikamte geben und Mund zukleben ist unverhältnismässig.
> ;)
Aber es ist hoffentlich nicht unverhältnismäßig, daß mein Bruder
Medikamente bekommt, damit er nicht allzu viele Scheiben einschlägt?
--
Der ÖR Rundfunk ist einer der wesentlichen Garanten für eine freie und
demokratische Gesellschaft in DE, da soll halt auch nicht jeder
containergeschädigte BigBrother Fan daran 'rumdemokratisieren dürfen.
- Tom Berger in <3D46C001...@archtools.de> in de.soc.recht.misc
>Aber es ist hoffentlich nicht unverhältnismäßig, daß mein Bruder
>Medikamente bekommt, damit er nicht allzu viele Scheiben einschlägt?
Ich kenne Deinen Bruder nicht. Auch nicht die Auswirkungen seiner
Behinderung. Was soll ich also dazu sagen?
Ein Kind medikamentoes ruhig zu stellen, damit es die Nachbarn nicht
nervt, finde pauschal erstmal unverhältnismässig.
Gruss
Christiane
> auch Behinderte können und müssen Rücksicht nehmen.
>
> Können sie das? Immer? Alle?
>
> Gruß
> Mark, der sich sicher ist, das es nicht nur körperliche Behinderungen
> gibt
Es geht die ganze Zeit um einen achtjährigen geistig behinderten
Jungen. Auch der kann und muß Rücksicht nehmen.
--
"Warum sollte ich mir 200 Jahre keinen neuen Körper suchen ?" - "Wie soll denn
der Suchvorgang erfolgen? Laeufst Du als weissgewandeter Geist durch den
naechstbesten Aldi und schaust Dir irgendwelche Leute an?" Roland Mösl und
Frank Kuenzel in de.alt.fan.aldi - <aaeohd$8kp$2...@akk3.akk.uni-karlsruhe.de>
> Mark Knopfler <00b...@gmx.de> writes:
>
> > Können sie das? Immer? Alle?
Ich denke schon.
Also ich kann es zumindest.
> > Mark, der sich sicher ist, das es nicht nur körperliche Behinderungen
> > gibt
Wobei eine geistige Behinderung keine körperlichebehinderung ist.
> Es geht die ganze Zeit um einen achtjährigen geistig behinderten
> Jungen. Auch der kann und muß Rücksicht nehmen.
Es war aber immer von "behinderten" die Rede, das klag zum Teil
verallgemeinert.
Wenn aber einem 8 jährigen geistig zurückgebliebenen nicht sagt,
wo die Grenzen sind, kann er es auch nicht.
Grüße
Marco
>
>Es geht die ganze Zeit um einen achtjährigen geistig behinderten
>Jungen. Auch der kann und muß Rücksicht nehmen.
... bzw. seine Aufsichtspersonen. Ack.
Bye
woffi
--
Das Verblüffende an den Dauerkleinschreibern ist, daß sie mehr
Ausrufezeichen als andere Leute verwenden. Offenbar ist das ein
Kompensationsmechanismus, damit die Umschalttaste nicht einrostet.
- Martin Gerdes in de.etc.finanz.misc
>Ein Kind medikamentoes ruhig zu stellen, damit es die Nachbarn nicht
>nervt, finde pauschal erstmal unverhältnismässig.
Selbstverständlich. Aber ein Kind, das sehr laut ist, dauernd im Garten
rumschreien zu lassen (ja, ich überspitze das), finde ich auch nicht ok.
Bye
woffi
--
Many people would rather die than think; in fact, most do.
- Bertrand Russell
Nein, die Lebensqualtiät meiner Eltern ist *gleich* der ihrer
Nachbarn. Ich erinner mich dunkel an irgendeine Rücksichtnahme im
Bezug auf die freie Entfaltung. Ich glaub das Ding hiess
Grundgesetz...
Und gehört zum *normalen* Leben eines Geistigbehinderten das tägliche
Herumschreien und Anschreien der Nachbarskinder in einem
Reihenhausgärtchen ??
Gehört zum normalen Leben, dass sein Papa ihn anscheinend plakativ
vorzeigen will wie einen "Quoten-Mongo" und sich ansonsten ein Dreck
darum schert, ob die Nachbarn das gutheissen ?
Ich wette nicht.
Das Schaukeln verbietet ihm kein Mensch, das im Gartenspielen
verbietet ihm kein Mensch und das Anwesendsein und am Lebensein auch
keiner ! Entschuldige, dass Du mein Postung nicht verstanden hast.
Michael
> Ihr werdet es ihm nicht verbieten können, bzw. empfiehle es sich nicht
> aus moralischen Gründen. Stellt Euch bloß mal vor, daß macht in der
> Nachbarschaft die Runde, dann sind Deine Eltern gebrandmarkt als "Nazis,
> die ein behindertes Kind zum Schweigen bringen wollen". Schlagt diesen
> Weg lieber nicht ein, daß lohnt nicht.
Genau davor haben meine Eltern ja Angst, obwohl wir ja schon mit
anderen Bauherren darüber gesprochen haben und nicht alleinsind mit
unserer Meinung
Michael
> Was ist jetzt Deine Frage? Ob Du den Sichtschutz an des Nachbarn Zaun
> anbringen darfst? Hast Du Ihn denn schonmal gefragt, ob er damit
> einverstanden wäre, wenn Du das (auf Deine Kosten) machst? Das wäre
> mit Sicherheit die einfachste Lösung.
Meine ELtern haben immer mal versucht,unverfängliche Gespräche mit ihm
zu führen übers Bauen und so. Alles was kam, waren doofe Sprüche und
hintenrum selbstgefällige und dumme Sprüche über uns. Zum Zaun sagt er
nur (nach dem Setzen) : nee nee lasst mich den mal setzen, das ist
dann schon besser so ehe ihr den falsch setzen lasst. Und ist ja ehe
nicht Euer Weg (Er denkt der Stellplatz gehört zu einer öffentlichen
Wegeverbindung zu unseren beiden Häusern (also das meiner Eltern und
das Doppelhaus daneben) weil er durchgängig geterrt ist und er beharrt
drauf !)
Ausserdem werden wir doch zwangsläufig seine Rosen beschädigen oder
mnindestens an einigen Stellen abmachen müssen wenn wir einen
Sichschutz dranmachen.Und dann ist das ausgerechnet noch seine
Südseite. Die Rosen würden ihm also wahrscheinlich kaputtgehen.
Also ist das schon unsere Frage.
> Nunja, irgendwie hat halt' jeder sein Kreuz zu tragen. Ich habe hier
> die Bahn vor meinem Fenster. Das ist auch mit Lärmbelästigung
> verbunden.
Fährt der Zug mit für einen Zug ungewöhnlich lauten Geräusch 3,70m vor
euerm Esszimmer her und das erst nachdem ihr dort hingezogen seit ?
Ich kann nur nochmal um Verstehen bitten, dass das eine sehr
unangenehme Sache für meine Eltern ist
Michael
>> Wie gesagt, ich habe leider nie solche Erfahrungen gemacht. Ich
>> habe ja null Ahnung, wie sich laute Behinderte anhören. Darum
>> schrieb ich ja auch, er solle was unternehmen.
>
> Erstens kann man aus dem Posting, auf das ich geantwortet habe,
> nur mit eine guten Kristallkugel schließen, welche Erfahrungen Du
> diesbezüglich hast.
Ja. Und da es natürlich völlig ausgeschlossen ist, daß jemand ähnliche
Erfahrungen gemacht hat, hast du messerscharf geschlossen, daß ich
lediglich berufsbetroffen bin.
> Zweitens ist es schon ein Unterschied ob man einen Behinderten in
> der Familie hat oder ob nebenan einer wohnt.
Is klar Dadurch wird er viel leiser, und man hört ihn auch viel
seltener.
> Wie gesagt: auch Behinderte können und müssen Rücksicht nehmen.
NACK. Das hängt natürlich vom Behinderten ab. Abermal abgesehen davon,
daß es einfach behinderte gibt, die die Lautstärke ihrer Äußerungen
nicht sonderlich gut im Griff haben, ist da der zusätzliche Aspekt im
OP dabei, der in etwa klang wie "diese Behindertengeräusche sind so
unschön und dann auch noch laut, das ist einfahc nicht fein". Da frage
ich mich auch, wie das denn wäre, wenn das normale spielende Kinder
wären. Aber das tut hier nichts zur Sache.
--
( ROT-13 if you want to email me directly: uv...@ervzjrexre.qr )
"Demnächst ist Bundestagswahl, und ganz Deutschland hat Angst, sich zu
verwählen. Denn: als wir uns das letzte Mal verwählt haben, kostete uns
das eine Einheit." -- Thomas Pommer in n-tv: Nachschlag, am 21.06.2002
>> Is klar. Die Lebensqualität deiner Eltern ist schon wichtiger,
>> als daß dieser olle Behinderte irgend sowas wie ien einigermaßen
>> normales Leben führen kann. Deine Eltern sollten die Nachbarn
>> eiskalt verklagen. Gehört sich doch wirklich nicht, sowas. Wir
>> sind schließlich in Deutschland. Wo kämen wir da hin, wenn
>> Behinderte schaukeln dürften? Noch dazu im Freien?!
>
> Nein, die Lebensqualtiät meiner Eltern ist *gleich* der ihrer
> Nachbarn. Ich erinner mich dunkel an irgendeine Rücksichtnahme im
> Bezug auf die freie Entfaltung. Ich glaub das Ding hiess
> Grundgesetz...
Falls du es noch nicht bemerkt hast. das war ironisch. Im übrigen gilt
das Gurndgsetz bis auf wenige Ausnahmen nicht zwischen Privatpersonen.
> Und gehört zum *normalen* Leben eines Geistigbehinderten das
> tägliche Herumschreien und Anschreien der Nachbarskinder in einem
> Reihenhausgärtchen ??
Das hängt vom Behinderten ab.
> Gehört zum normalen Leben, dass sein Papa ihn anscheinend plakativ
> vorzeigen will wie einen "Quoten-Mongo" und sich ansonsten ein
> Dreck darum schert, ob die Nachbarn das gutheissen ?
<shrug> Das hängt davon ab. Vielleicht sind die Eltern auch einfach
überfordert und froh, wenn er spielt.
> Das Schaukeln verbietet ihm kein Mensch, das im Gartenspielen
> verbietet ihm kein Mensch und das Anwesendsein und am Lebensein
> auch keiner ! Entschuldige, dass Du mein Postung nicht verstanden
> hast.
Also nur das Geräuschemachen. Schon verstanden.
>> Is klar. Die Lebensqualität deiner Eltern ist schon wichtiger,
>> als daß dieser olle Behinderte irgend sowas wie ien einigermaßen
>> normales Leben führen kann. Deine Eltern sollten die Nachbarn
>> eiskalt verklagen. Gehört sich doch wirklich nicht, sowas. Wir
>> sind schließlich in Deutschland. Wo kämen wir da hin, wenn
>> Behinderte schaukeln dürften? Noch dazu im Freien?!
>
> Das meinst du nicht wirklich?
Das sollte doch wohl wirklich hinreichend extrem gewesen sein, so daß
man nicht denken kann, ich meinte das ernst.
>mich...@gmx.net (Michael Pfadenhauer) schrieb:
>
>> Und gehört zum *normalen* Leben eines Geistigbehinderten das
>> tägliche Herumschreien und Anschreien der Nachbarskinder in einem
>> Reihenhausgärtchen ??
>
>Das hängt vom Behinderten ab.
Ja. Ob, wann und wo man ihn rumschreien lässt hängt zu dem ggf. von den
Aufsichtspersonen (Eltern, Betreuer etc.) ab. Dass der Behinderte selbst in
vielen Fällen nichts dazu kann bestreitet niemand.
><shrug> Das hängt davon ab. Vielleicht sind die Eltern auch einfach
>überfordert und froh, wenn er spielt.
Und das rechtfertigt was genau? Professionelle Hilfe ein einer solchen
Situaton aufzutreiben ist nicht unmöglich - wenn auch, zugegeben, in
manchen Gegenden nicht leicht.
<einlenk> Das Problem hier ist natürlich, dass wir nur eine Seite der
Geschichte kennen. Mag ja sein dass das behinderte Kind nur mal ab und zu
im Garten etwas lauter spielt und sich irgendwelche Idioten gleich
belästigt fühlen. Mag aber auch sein, dass das behinderte Kind den ganzen
Tag im Garten aus voller Lunge rumkrakeelt und dessen Eltern nicht
einsehen, dass das den Nachbarn nicht zumutbar ist. Beides soll vorkommen.
Bye
woffi
--
Ich kann mit einem Eierlöffel Fledermäuse töten
- John Cleese
>Ja. Und da es natürlich völlig ausgeschlossen ist, daß jemand ähnliche
>Erfahrungen gemacht hat, hast du messerscharf geschlossen, daß ich
>lediglich berufsbetroffen bin.
Da der Anteil der Bevölkerung, die Erfahrungen hat, relativ klein ist, der
Anteil der Bevölkerung, die in solchen Situationen berufsbetroffen
reagiert, hingegen relativ groß, was das ein durchaus vernünftiger Schluß.
Unvernünftig war es jedoch von Dir, nicht gleich zu erwähnten dass Du
solche Erfahrungen hast - ich diskutiere so eigentlich nur, wenn ich
jemanden bewusst ins Messer laufen lassen will. Wolltest Du das?
>
>> Zweitens ist es schon ein Unterschied ob man einen Behinderten in
>> der Familie hat oder ob nebenan einer wohnt.
>
>Is klar Dadurch wird er viel leiser, und man hört ihn auch viel
>seltener.
Du weisst sehr genau, was ich meine. Wenn Du jemanden mit Polemik
provozieren möchtest such Dir andere - Dumpfnasen gibt's im Usenet genug.
Bye
woffi
--
Every man is a damn fool for at least five
minutes every day; wisdom consists in not
exceeding the limit.
- Elbert Hubbard (1856-1915)
>> Ja. Und da es natürlich völlig ausgeschlossen ist, daß jemand
>> ähnliche Erfahrungen gemacht hat, hast du messerscharf
>> geschlossen, daß ich lediglich berufsbetroffen bin.
>
> Da der Anteil der Bevölkerung, die Erfahrungen hat, relativ klein
> ist, der Anteil der Bevölkerung, die in solchen Situationen
> berufsbetroffen reagiert, hingegen relativ groß, was das ein
> durchaus vernünftiger Schluß.
Hmmm. Na ja. Das mag ich dir wohl zugeben.
> Unvernünftig war es jedoch von Dir, nicht gleich zu erwähnten dass
> Du solche Erfahrungen hast - ich diskutiere so eigentlich nur,
> wenn ich jemanden bewusst ins Messer laufen lassen will. Wolltest
> Du das?
Nein. Ich finde nicht, daß meine Einstellung davon abhängig ist, ob ich
schon mal solche Erfahrungen gemacht habe oder nicht.
>>> Zweitens ist es schon ein Unterschied ob man einen Behinderten
>>> in der Familie hat oder ob nebenan einer wohnt.
>>
>> Is klar Dadurch wird er viel leiser, und man hört ihn auch viel
>> seltener.
>
> Du weisst sehr genau, was ich meine. Wenn Du jemanden mit Polemik
> provozieren möchtest such Dir andere - Dumpfnasen gibt's im Usenet
> genug.
<shrug>
>>> Und gehört zum *normalen* Leben eines Geistigbehinderten das
>>> tägliche Herumschreien und Anschreien der Nachbarskinder in
>>> einem Reihenhausgärtchen ??
>>
>> Das hängt vom Behinderten ab.
>
> Ja. Ob, wann und wo man ihn rumschreien lässt hängt zu dem ggf.
> von den Aufsichtspersonen (Eltern, Betreuer etc.) ab. Dass der
> Behinderte selbst in vielen Fällen nichts dazu kann bestreitet
> niemand.
Und du plädierst dafür, einen Behinderten, der sich insofern nicht im
Griff hat, wegzusperren, damit er tagsüber außerhalb der Ruhezeiten die
Nachbarn nicht belästigt?
>> <shrug> Das hängt davon ab. Vielleicht sind die Eltern auch
>> einfach überfordert und froh, wenn er spielt.
>
> Und das rechtfertigt was genau? Professionelle Hilfe ein einer
> solchen Situaton aufzutreiben ist nicht unmöglich - wenn auch,
> zugegeben, in manchen Gegenden nicht leicht.
Das rechtfertigt gar nichts. Habe ich das behauptet?
> <einlenk> Das Problem hier ist natürlich, dass wir nur eine Seite
> der Geschichte kennen. Mag ja sein dass das behinderte Kind nur
> mal ab und zu im Garten etwas lauter spielt und sich irgendwelche
> Idioten gleich belästigt fühlen. Mag aber auch sein, dass das
> behinderte Kind den ganzen Tag im Garten aus voller Lunge
> rumkrakeelt und dessen Eltern nicht einsehen, dass das den
> Nachbarn nicht zumutbar ist. Beides soll vorkommen.
Also, ersterer Fall ist natürlich völlig inakzeptabel, da scheinen wir
uns einig zu sein.
Letzterer Fall ist natürlich knifflig. Ich habe ja nie gesagt, daß ich
nicht einsehe, daß es eine gewisse Belastung für die Nachbarn darstellt
und das die sich durchaus wünshen, das wäre nicht so.
Ich bin aber auch der Meinung, daß es auch und gerade Behinderten
möglich sein muß, zu spielen und sich zu entfalten. Daß die meisten
nicht geistig Behinderten weiß gott keine Extrawürste wünschen, steht
auf einem anderen Blatt; ich will aber nicht sagen, daß ein geistig
Behinderter, bei dem eine solche Geräuschkulisse beim Spielen im Freien
unumgänglich ist, kein Recht haben soltle, draußen zu spielen. Meine
persönliche Meinung ist eben, daß da dann die Nachbarn zurückstecken
müssen, und das fände ich auch gut so.
>Nein. Ich finde nicht, daß meine Einstellung davon abhängig ist, ob ich
>schon mal solche Erfahrungen gemacht habe oder nicht.
Nein - aber die "Qualität" Deiner Einstellung. Wer z. B. noch nie direkt
neben einem Kinderspielplatz gewohnt hat und lauthals tönt "Die Leute sind
alle kinderfeindlich, sollen sich nicht aufregen und die Kinder spielen
lasse" weiß halt nicht wirklich, wovon er redet. Und völlig klar ist
natürlich, dass Du als "Betroffener" sehr gut weiß, wovon Du redest,
andererseits aber natürlich auch eine etwas emotionale Sichtweise der
Situation nicht verleugenen kannst, oder? Ich kann das gut nachvollziehen -
wenn mein dsrm-Lieblings-Troll mal wieder über "Hunde vergiften" schwafelt
muss ich mir auch immer sagen "Lass ihn, woffi, er kann nix dafür" - als
Betroffener ist das Fell halt manchmal dünner ;)
Bye
woffi
--
Alles Unheil dieser Welt geht davon aus, daß die Menschen
nicht still in ihrer Kammer sitzen können.
- Blaise Pascal
>
>Und du plädierst dafür, einen Behinderten, der sich insofern nicht im
>Griff hat, wegzusperren, damit er tagsüber außerhalb der Ruhezeiten die
>Nachbarn nicht belästigt?
Argh... lass Doch mal das "wegsperren" weg, aufgeheizt ist die Stimmung
doch genug. Die Eltern könnten sich darum kümmern, dass das Kind halt nicht
ständig draussen rumschreit - es kann auch mal drinnen spielen, und man
kann es vielleicht auch mal so beschäftigen dass es ruhig(er) spielt. Ist
natürlich Individuell sehr unterschiedlich, aber in vielen Fällen geht das.
Die Aussage des OP "der Vater schert sich nicht drum" klingt nicht so, als
ob es derartige Bestrebungen gäbe.
>>> <shrug> Das hängt davon ab. Vielleicht sind die Eltern auch
>>> einfach überfordert und froh, wenn er spielt.
>>
>> Und das rechtfertigt was genau? Professionelle Hilfe ein einer
>> solchen Situaton aufzutreiben ist nicht unmöglich - wenn auch,
>> zugegeben, in manchen Gegenden nicht leicht.
>
>Das rechtfertigt gar nichts. Habe ich das behauptet?
Wenn Du das als Entgegnung auf ein "Die Eltern scheren sich nicht drum"
verwendest - ja.
>Ich bin aber auch der Meinung, daß es auch und gerade Behinderten
>möglich sein muß, zu spielen und sich zu entfalten.
Logisch.
>unumgänglich ist, kein Recht haben soltle, draußen zu spielen. Meine
>persönliche Meinung ist eben, daß da dann die Nachbarn zurückstecken
>müssen, und das fände ich auch gut so.
Naja - es gibt halt immer einen Mittelweg. Das Kind muss natürlich nicht
24/7 in einen schalldichten Raum eingesperrt werden, aber die Nachbarn
müssen auch nicht 24/7 lautes Geschrei ertragen. Eine Beeinflussung des
Kindes wie oben dargestellt fände ich *zumindest* angemessen. Ob ich mir
als Elternteil eines behinderten Kindes jedoch durch eine Lärmschutzwand
meine Südseite verbauen lassen möchte wage ich zu bezweifeln - zumal das
imho auf einer Terasse nicht viel bringen kann. Aber vielleicht wäre das
dann ja auch gar nicht mehr nötig.
Bye
woffi
--
In the end, everything is a gag.
- Charlie Chaplin
>Ich bin aber auch der Meinung, daß es auch und gerade Behinderten
>möglich sein muß, zu spielen und sich zu entfalten. Daß die meisten
>nicht geistig Behinderten weiß gott keine Extrawürste wünschen, steht
>auf einem anderen Blatt; ich will aber nicht sagen, daß ein geistig
>Behinderter, bei dem eine solche Geräuschkulisse beim Spielen im Freien
>unumgänglich ist, kein Recht haben soltle, draußen zu spielen. Meine
>persönliche Meinung ist eben, daß da dann die Nachbarn zurückstecken
>müssen, und das fände ich auch gut so.
Genau deshalb frage ich mich die ganze Zeit, weshalb denn nicht
einfach über die Sache geredet wird. Es sollte doch möglich sein, dass
die sich gestört fühlenden Nachbarn auf die Eltern des behinderten
Kindes zugehen und sich von denen erstmal erklären lassen, was denn
eigentlich genau für eine Behinderung vorliegt - nur so kann man
wissen, worüber man eigentlich spricht. Nachdem man da etwas genauer
informiert ist, sollten vernünftige Menschen auch in der Lage sein,
eine Lösung zu finden. Diese wird sicherlich einerseits auf
Verständnis der (sich gestört fühlenden) Nachbarn, und andererseits
auf Rücksichtnahme, sofern situationsbedingt praktikabel und zumutbar,
des Kindes bzw. seiner Eltern, aufbauen.
Das Wort Sichtschutzzaun enthält schon in seinem Namen den Grund,
weshalb er gegen den als störend angesehenden Lärm wenig helfen wird.
Ganz nebenbei wird eine solche Maßnahme wohl eher zur Verschärfung als
zur Entschärfung der Situation beitragen. Deswegen kann ich nur
wiederholen, dass das Reden über die Sache wohl der einzige
erfolgversprechende Weg in dieser Situation ist (das gilt im übrigen
natürlich nicht nur für *diese* Situation...)
Grüße
Nils
> Sicherlich. Nur muss dieser das auch verstehen/erlernen/verinnerlichen
> können. Wenn jemand aufgrund seiner geistigen Behinderung ganz einfach
> kein angepasstes soziales Verhalten erlernen _kann_, darf ihm daraus
> kein Vorwurf gedreht werden. Man kann aber von den Eltern erwarten,
> alles in ihrer Macht stehende zu tun, um dieses Verhalten
> herbeizuführen, da sind wir uns wohl einig.
Genau das meine ich.
Grüße
Marco
mich...@gmx.net (Michael Pfadenhauer) schrieb:
>Gehört zum normalen Leben, dass sein Papa ihn anscheinend plakativ
>vorzeigen will wie einen "Quoten-Mongo" und sich ansonsten ein Dreck
>darum schert, ob die Nachbarn das gutheissen ?
ich dachte, es ginge Dir um eine sachliche Diskussion!? Wer so ueber
behinderte Menschen spricht, dem wünsche ich, dass das Kind so lange
im Garten schreit, bis sich die Einstellung behinderten Menschen
gegenüber "normalisiert" hat. Das hat nichts mehr mit pc oder nicht zu
tun, sondern mit behindertenverachtend oder nicht.
Ich wiederhole mich, aber ich nehme nach Deinen Schilderungen stark
an, dass das Kind mit angemessenen Mitteln nicht ruhig zu stellen ist.
Meinst Du die Eltern des Kindes sind taub? Die stört das doch bestimmt
auch, aber sie wissen sich nicht zu helfen - entweder weil es keine
Hilfe gibt oder sie nicht in der Lage sind, sich welche zu holen.
Es gab im norddeutschen Raum vor einigen Wochen einen ähnlichen,
allerdings viel schwierigeren Fall. Dort beschwerten sich die Nachbarn
über einen schwerstmehrfachbehinderten Jungen, der nachts wimmerte und
schrie. Die Nachbarn fühlten sich in ihrer Nachtruhe gestört. Der
Junge war aber nicht in der Lage seine Stimme und seine Äusserungen zu
kontrollieren. Das hatte auch nichts mit Erziehung zu tun, er hatte
eine schwere geistige Behinderung und nahm kaum etwas wahr. Auch wenn
es hier einige nicht wahrhaben wollen: das gibt es. Ob dies bei dem
Nachbarsjungen ebenso ist, wissen wir nicht. Die Frage, die man sich
nun stellen muss ist, wünschen wir uns solche Kinder in der Mitte der
Gesellschaft, also bei ihren Eltern und somit lärmend in direkter
Nachbarschaft, oder am Rand der Gesellschaft in einem Heim? Aber diese
"Ich habe nichts gegen Behinderte, solange sie nicht in der
Nachbarschaft schreien" - Diskussion, ist scheinheilig.
Michael, Du hast kein rechtliches, sondern ein soziales Problem. Es
erinnert mich ein bisschen an die Geschichte aus de.soc.recht.wohnen.
Dort beschimpfte eine psychisch kranke Frau ihre Nachbarn. Vielleicht
kannst Du aus diesem Thread ein paar Gedanken ziehen, die sich auf
Deinen Fall uebertragen lassen:
pan.2002.07.18.08...@gmx.de
Gruss
Christiane
> Naja - es gibt halt immer einen Mittelweg. Das Kind muss natürlich nicht
> 24/7 in einen schalldichten Raum eingesperrt werden,
Es dürfte zB auch zur Schule gehen.
--
"Mit der Tastatur die über das ganze Firmengebäude verteilt ist schafft ein
tranierter Sportler zwar nur 2 Anschläge pro Minute, ist aber Aufgrung der
rafinierten Anordnung der Tasten ganz besonders fit und traniert." Roland Mösl
in <3cc1d4e3$0$3698$6e36...@newsreader02.highway.telekom.at> in dafa
Ich sollte mich vielleicht entschuldigen. Mein Posting war
wahrscheinlich etwas überzogen, und so nach und nach kommt mir, daß ich
wohl zu wenig mit einbezogen habe, daß sich dene Eltern ja auch mit
anderen Möglichkeiten der Geräuscheindämmung beschäftigt haben.
Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, habe ich persönlich
auch schon einige Erfahrungen gemacht. Und das nicht einmal mit einem
geistig Behinderten; auch manche Körperbehinderte haben
Schwierigkeiten, überhaupt Laute von sich zu geben, was dann meist nur
mit Anstrengungen funktioniert - da noch zu dosieren, ist wohl nicht
einfach.
Und wenn man dann so Erfahrungen macht, daß z.B. der Meßdiener am
Eingang einer kirche beim Betreten derselben eine Bemerkung gegenüber
der Mutter macht (die der Behinderte natürlich auch hören konnte), die
in etwa lautete "den hättense doch am besten im Heim gelassen" (dabei
schwang auch noch ein "Euthanasie ist ja gar nix so schlechtes" mit),
dann fängt man halt irgendwann an, etwas mehr schwarz-weiß zu denken,
wenn jemand ankommt und sagt "die Grräusche, die der macht, sind
einfach unerträglich, was kann man dagegen machen". Nein, ich habe
nichts unterstellt, was der Bemerkung des oben erwähnten Meßdieners
gleichkäme.
Vielleicht wird meine Reaktion dadurch etwas verständlicher.
Die meisten Behinderten wollen keine Extrawurst, sondern nur ganz
normal leben können. Für manche Behinderte ist "ganz normal leben" aber
eben nur in einer Art und Weise möglich, die andere Leute mehr stört
als ein Vogelzwitschern.
>> Und du plädierst dafür, einen Behinderten, der sich insofern nicht
>> im Griff hat, wegzusperren, damit er tagsüber außerhalb der
>> Ruhezeiten die Nachbarn nicht belästigt?
>
> Argh... lass Doch mal das "wegsperren" weg, aufgeheizt ist die
> Stimmung doch genug.
Na gut, dann nicht rauslassen. Oder "Im Haus beschäftigen".
> Die Eltern könnten sich darum kümmern, dass das Kind halt nicht
> ständig draussen rumschreit - es kann auch mal drinnen spielen,
> und man kann es vielleicht auch mal so beschäftigen dass es
> ruhig(er) spielt. Ist natürlich Individuell sehr unterschiedlich,
> aber in vielen Fällen geht das.
Ja, prinzipiell schon.
Auf der anderen Seite: wie oft darf das Kind denn dann draußen spielen?
Und wie lange? Einmal die Woche für zwei Stunden? Ich weiß auch nicht,
was angemessen wäre, aber zu sagen "das Kind muß ins Haus" kann auch
nicht die Lösung sein.
> Die Aussage des OP "der Vater schert sich nicht drum" klingt nicht
> so, als ob es derartige Bestrebungen gäbe.
Wie gesagt, ich fine es eben sehr schwer, da Vorgaben zu machen. Die
Vorgabe "gar nicht" halte ich aber eben für unangebracht.
>> Ich bin aber auch der Meinung, daß es auch und gerade Behinderten
>> möglich sein muß, zu spielen und sich zu entfalten.
>
> Logisch.
Immerhin :-)
>> unumgänglich ist, kein Recht haben soltle, draußen zu spielen.
>> Meine persönliche Meinung ist eben, daß da dann die Nachbarn
>> zurückstecken müssen, und das fände ich auch gut so.
>
> Naja - es gibt halt immer einen Mittelweg. Das Kind muss natürlich
> nicht 24/7 in einen schalldichten Raum eingesperrt werden, aber
> die Nachbarn müssen auch nicht 24/7 lautes Geschrei ertragen. Eine
> Beeinflussung des Kindes wie oben dargestellt fände ich
> *zumindest* angemessen.
Genau wie du bin ich auch von etwas ausgegangen - und zwar, daß es sich
um einigermaßen vernünftige Eltern handelt, auch wenn der OP da anderer
Auffassung zu sein scheint. Ich könnte mir auch vorstellen, daß die
Eltern einer Konfrontation gerne aus dem Weg gehen, auf der anderen
Seite aber versuchen, ihrem Kind gute Eltern zu sein und es gerne
draußen spielen lassen, weil das der Entwicklung förderlich ist etc.
Das kann natürlich alles ganz anders sein, und dann sind natürlich die
Eltern gefragt. Ich will eben nur darauf hinaus, daß eine Einstellung
"wenn's nicht anders leise wird, muß das Kind eben rein" m.E. nicht
durchgeht. Ich würde dann eben sagen "wenn's nicht anders geht, müssen
die Nachbarn zurückstecken". Wenn du verstehst, was ich meine. Ich
wollte nie sagen, daß die Eltern etwaige Einwirkungspotentiale nicht
nutzen sollten.
> Ihr seid Euch also mit den Anderen darüber einig, dieses Kind zum
> Schweigen bringen zu wollen,
Ich hoffe, daß du mit "zum Schweigen bringen" nicht das meinst, was einem
bei diesem Ausdruck als erstes einfällt? Ich hoffe doch nicht, daß der OP
SO weit gehen würde...
>Nur mal so, hat denn schon mal einer der Betroffenen mit dem
>eigentlichen Lärmverursacher gesprochen?
>Vielleicht bringt es ja schon was, wenn er merkt, das ihn jemand zur
>Kenntnis nimmt.
Ein Gedankengang, der bei mir auch hochkam, besonders, da ja
beschrieben wird, daß der Behinderte einen Nachbar 15 Minuten lang mit
"Hallo" anbrüllte. Klingt nach versuchter Kontaktaufnahme. Frage an
den OP: Wie genau wird in der Nachbarschaft auf den Jungen reagiert?
Seit wann gibt es Probleme und wie war das Verhältnis der Nachbarn zu
dem Jungen vorher? Gab es freundlichen Kontakt oder wurde er betreten
ignoriert.... ?
Ich bin der Meinung, im juristischen Bereich nach Lösungen suchen ist
hier der falsche, bzw der allerletzte Weg, den man wählen sollte.
Sandra
--
And all the morons and all the stooges with their coins
They're the ones who make the rules, it's not a game, it's just a rout
There's desperation, there's desperation in the air
It leaves a stain on all your clothes and no detergent gets it out
nun,- bei den andern Nachbarn fragen, ob sie die Situation auch stört.
Wenn ja, dann Initiative gründen,- und so gemeinsam erst mal friedlich
versuchen mit dem Nachbarn zu reden. Geht das nicht, dann Jugendamt
einschalten. Es könnte ja sein, daß das behinderte Kind in einer
passenden Einrichtung bessere Therapie und/oder Betreuung kriegen,
besser beschäftigt werden könnte.
Wenn es die Nachbarn nicht auch stört,- dann: Wegziehen.
Heinz
> Die Kinder waren jedoch nicht das Problem, sondern die
> Erzieherinnen, die die ganze Zeit plärrend diverse Kindernahmen riefen.
<H_Knebel mode=on>
"Käwwinn. Käääääwinnn! KÄÄÄÄWINNN! MAHRZÄLL! Du sollst doch nich die
Schackeliene immer mittie Schüppe auf den Kopp hauen!"
<H_Knebel mode=off>
Sorry, habe heute meinen Ausgelassenen.
Gruss,
Piet
--
Merke: Nicht überall, wo kein Smiley draufsteht, ist kein Witz drin.
(C. Gassmann in d.s.r.d.)
> Und gehört zum *normalen* Leben eines Geistigbehinderten das
> tägliche Herumschreien und Anschreien der Nachbarskinder in einem
> Reihenhausgärtchen ??
Es gehoert zum normalen Leben *aller* Kinder.
Geh mal auf einen Spielplatz und beobachte. Als unbeteiligter
Erwachsener wirst du dir irgendwann an den Kopf greifen und denken
"*das* soll mal die zukuenftige Elite unserer Gesellschaft werden? Die
gehoeren doch alle in die Klapse, Eltern wie Kinder." Aber aus 99,9%
dieser Menschlein werden trotzdem wohlgeordnete Erwachsene.
Kinder scheinen Krach zu lieben und sie haben Nerven wie Stahlseile.
Zuerst benutzen sie zum Laermen noch ihr eigenes Organ, etwas aelter
geworden, lassen sie Laermen, sprich, sie hoeren laute Musik. Und erst
wenn die Erfordernisse des taeglichen Lebens die Nerven auf
spinnwebduenne Faeden abgeschliffen haben, moechte das zum Mensch
gewordene Menschlein ploetzlich "doch bitte seine Ruhe!"
Und hat vergessen, dass Krach mal ein wunderschoenes Geraeusch war,
lebendig sein bedeutete.
Nichtsdestotrotz ist es die Aufgabe der Erwachsenen, dem
Laermbeduerfnis der Kinder eine umweltfreundliche Kanalisation
anzutun. Was leider ueberforderten Eltern nicht immer gelingt.
Und dann waeren zuerst eigentlich soziale Aktionen der Nachbarschaft
angesagt.
claudia
--
Ich bin Wachs in Ihren Händen /\ /\
( , , )_____ www.imho.de
Ja wirklich? Aber was soll ich -- : -- \
mit einer handvoll Wachs? (( ( ___ )\ ___ )
>Und das rechtfertigt was genau? Professionelle Hilfe ein einer solchen
>Situaton aufzutreiben ist nicht unmöglich - wenn auch, zugegeben, in
>manchen Gegenden nicht leicht.
>
Professionelle Hilfe, weil ein Achtjaehriger sich sich defektbedingt
benimmt wie ein Zweijaehriger; fuer 15 Minuten sogar verbal?
Oder professionelle Hilfe fuer den, der keine geeignete Reaktion findet?
Hab' ich da irgend was Wesentliches ueberlesen?
--
I know all the answers.
It's the questions I don't understand.
Holger Pollmann wrote:
> Das kann natürlich alles ganz anders sein, und dann sind natürlich die
> Eltern gefragt. Ich will eben nur darauf hinaus, daß eine Einstellung
> "wenn's nicht anders leise wird, muß das Kind eben rein" m.E. nicht
> durchgeht. Ich würde dann eben sagen "wenn's nicht anders geht, müssen
> die Nachbarn zurückstecken".
Mal angenommen, die Eltern schaffen es nicht, so auf das Kind
einzuwirken, dass es ruhiger wird. Des weiteren lass uns mal annehmen,
dass mind. 2 Nachbarn nicht länger mit dieser akustischen Umweltver-
schmutzung leben wollen. Dann haben wir die Situation, dass entweder
die Familie mit dem Kind oder aber mind. 2 Nachbarn verschwinden müssen
(damit meine ich z.B. umziehen, nicht abgeschlachtet werden). Sollen
dann mind. 2 Nachbarn ggf. mit Familie umziehen, weil eine einzige
Familie ein Problem hat? Sorry, das geht nicht in meinen Kopf rein.
Ciao Marcel
--
Mark Knopfler wrote:
> (wobei ich teilweise ein mulmiges Gefühl habe, ein behindertes Kind
> "Problem" zu nennen, eine Belastung ist es aber zweifellos)
Pass auf, dass du nicht zwei Sachen durcheinander bringst. Das Kind
ist kein Problem, sondern einfach ein behinderter Mensch. Das Problem
ist dagegen die akustische Umweltverschmutzung, und die kann man IMHO
guten Gewissens "Problem" nennen.
Ich denke, man sollte diese beiden Sachen nicht vermischen, denn
vielleicht gibt es ja eine Lösung, bei der das Kind bleibt, aber
das Problem verschwindet.
> <H_Knebel mode=on>
> "Käwwinn. Käääääwinnn! KÄÄÄÄWINNN! MAHRZÄLL! Du sollst doch nich die
> Schackeliene immer mittie Schüppe auf den Kopp hauen!"
> <H_Knebel mode=off>
>
> Sorry, habe heute meinen Ausgelassenen.
"Dennis, laß dies, Dennis las das, Dennis leg das hin, Dennis komm
Essen, ..."
... fast hätte ich mir aus Rache mindestens Drillinge gewünscht!
Deren "Nachfolgeversion" hatte später sehr weit mit der lanstiligen
Kinderblechschaufel ausgeholt ... (der Autor genüßlich zugesehen ;-) und
<peng> hatte die laute Mama im Liegestuhl vor Publikum vom eigenen Balg
hinterrücks eine Mörderbeule verordnet bekommen.
Voll krasser Aufschlagvorhand mit vollem Schwung über Kopf und "As"! :-)
Sie hat es übrigens überlebt und mußte nicht in die Notaufnahme.
Meine Mitbewohnerin: "Hättest Du mich nicht holen können?"
"Nächstes Mal hole ich die Kamera!" :-)>
Inzwischen wohnen da andere Eltern mit drei Kindern. Auch die Kinder
sind kaum zu hören, diesmal aber auch die Eltern angenehm leise.
Meistens sind das Problem nicht die Kinder, oft ist das Problem nicht
mal die Erziehung der Kinder (die machen zum Glück nicht jeden Scheiß
mit), manchmal sind es einfach nur die ewig nervigen Eltern.
Schöne Grüße
Jürgen Gerkens
> Geh mal auf einen Spielplatz und beobachte. Als unbeteiligter
> Erwachsener wirst du dir irgendwann an den Kopf greifen und denken
"Ist die Mutter da drüben vielleicht nervig."
"Oha, der Kleine übertönt alle anderen."
> "*das* soll mal die zukuenftige Elite unserer Gesellschaft werden?
Pisa verschlafen? ;-)
> Die gehoeren doch alle in die Klapse, Eltern wie Kinder." Aber aus
99,9%
> dieser Menschlein werden trotzdem wohlgeordnete Erwachsene.
Wenn Du glaubst, daß 99.9% der erwachsenen in wohlgeordnet leben, mußt
Du aber reichlich naiv sein.
> Kinder scheinen Krach zu lieben und sie haben Nerven wie Stahlseile.
... solange sie nicht von anderen Kindern genervt werden. Besonders bei
Geschwistern sind die Drahtseile nur Klingeldraht.
> ...
> Nichtsdestotrotz ist es die Aufgabe der Erwachsenen, dem
> Laermbeduerfnis der Kinder eine umweltfreundliche Kanalisation
> anzutun. Was leider ueberforderten Eltern nicht immer gelingt.
> ...
... und führt zu ständigen witzlosen Ermahnungen, wobei die Eltern die
Kinder an Lautstärke und Nervfaktor dann ständig weit überbieten.
Schöne Grüße
Jürgen Gerkens
> Weil die Schukel des 8jährigen quitscht oder was?
Meinen Vater hab' ich früher schon mal mit einem Ölfläschchen zur
Kinderschaufel nebenan laufen sehen. Die einzigen, die mit der
behinderten Tochter gespielt haben, waren wir, übrigens nicht erst auf
"höheren Befehl", sondern wohl einfach nur, weil wir nicht "verzogen"
wurden, genau das zu lassen.
Im Urlaub hat mein alter Herr unterwegs auch schon mal 'ne Flasche
Nähmaschinenöl gekauft, weil ihm eine Hotelzimmertür auf den Senkel
ging.
"Guck mal, eine Flasche störungsfreier Mittagsschlaf für x,x9 DM!"
Wo er Recht hat ... .
Schöne Grüße
Jürgen Gerkens
>> Das kann natürlich alles ganz anders sein, und dann sind
>> natürlich die Eltern gefragt. Ich will eben nur darauf hinaus,
>> daß eine Einstellung "wenn's nicht anders leise wird, muß das
>> Kind eben rein" m.E. nicht durchgeht. Ich würde dann eben sagen
>> "wenn's nicht anders geht, müssen die Nachbarn zurückstecken".
>
> Mal angenommen, die Eltern schaffen es nicht, so auf das Kind
> einzuwirken, dass es ruhiger wird. Des weiteren lass uns mal
> annehmen, dass mind. 2 Nachbarn nicht länger mit dieser
> akustischen Umweltverschmutzung leben wollen.
Ein Kind, das im Garten spielt, ist also eine akutische
Umweltverschmutzung? Soso.
> Dann haben wir die Situation, dass entweder die Familie mit dem
> Kind oder aber mind. 2 Nachbarn verschwinden müssen (damit meine
> ich z.B. umziehen, nicht abgeschlachtet werden). Sollen dann mind.
> 2 Nachbarn ggf. mit Familie umziehen, weil eine einzige Familie
> ein Problem hat? Sorry, das geht nicht in meinen Kopf rein.
Ja. Und zwar, weil das "Problem" in diesem Fall kein Problem ist. Es
handelt sich um einen Behinderten, der das Recht hat und haben muß zu
leben.
Jemand, der einen Behinderten als ein problem bezeichnet, hat in meinen
Augen selbst eins.
--
( ROT-13 if you want to email me directly: uv...@ervzjrexre.qr )
eigentlich seit ihr Euch im Grundsatz einig, allerdings ist
es natuerlich viel schoener, sinnentstellend zu quoten und
den anderen absichtlich zu missverstehen.
Markus
Ich habe in meiner Zivi-Zeit in einer Behindertenwerkstatt aber noch
eine wichtige Erfahrung gemacht. Viele "gute" Menschen lassen den
Behinderten alles durchgehen, weil sie ja gehandicapt sind und nix dafür
können. Geistig-Behinderte sind aber neben ihre Einschränkung auch "nur"
Menschen mit guten und schlechten Eigenschaften. Zwar ist der Anteil von
guten Charakterzügen durchweg besser, aber es gibt auch so Spezies, die
ihre Situation schamlos ausnutzen und die Gesunden für sich springen
lassen und immer auf Verständnis für alle Ausrutscher gepocht haben.
Ich hab mich die erste Zeit gewundert, warum die professionellen
Betreuer oft so wenig Verständis für die Anliegen dieser Behinderten
hatten, bis ich es nach und nach selber erfahren habe. Die sind manchmal
clever ohne Ende und dann kommt der eine mit diesem Anliegen, der andere
mit jenem und eh man sichs versieht, macht man für alle den Butler. Man
hilft ja gern. Das ging solang, bis mich mal der Leiter der Werkstatt zu
Seite genommen hat und mir erklärt hat, daß man eben nicht immer auf
alles eigehen soll, nicht immer Rücksicht nehmen darf und nicht alles
tun soll, was die von einem verlangen. Es sind Menschen, wie Du und ich
mit kleineren und größeren Einschränkungen, bei denen wir sie
unterstützen müssen, aber alles in allem sind sie normale Mitglieder der
Gesellschaft und da müssen auch die sich anpassen.
Also kann man von dem kleinen Jungen und seinen Eltern in unserem Fall,
so es im Rahmen der Behinderung liegt auch ein Normalmaß an Rücksicht
erwarten. Nicht umsonst hat sich umgangssprachlich der Begriff
"Narrenfreiheit" herausgebildet. Der ist aber falsch. Behinderte sollen
und wollen als normale Mitglieder der Gesellschaft gelten, mit allen
Rechten und Pflichten.
Grüße,
Heiko
--
*** www.daea.de ***
Offizielle Homepage von de.alt.etc.auktionshaeuser
Holger Pollmann wrote:
> Ein Kind, das im Garten spielt, ist also eine akutische
> Umweltverschmutzung? Soso.
Nein. Habe ich nie behauptet. Ich meinte das Gebrüll des Kindes,
nicht das Kind selbst, siehe auch <3D5BE29C...@web.de>.
Die anderen Kritik-Punkte beruhen auf diesem Missverständnis (?),
daher gehe ich nicht weiter auf sie ein.
Ich bin es gewohnt, dass meine Artikel genau gelesen werden, und nicht
Dinge hineininterpretiert werden, die nicht drinstehen.
Ciao Marcel
--
Fighting for Peace is like Fucking for Virgnity
(Für Frieden zu Kämpfen ist wie für Jungfräulichkeit zu ficken)
Frank Ludwig wrote:
> Ein Problem ist ein/der Behinderte trotzdem.
Nein. Bitte nicht alles vermischen! Das Problem sind nur dessen
Auswirkungen auf die Umwelt, siehe <3D5BE29C...@web.de>.
> Es kommt auf die Lösung an.
Eben. Und man kann in vielen Fällen sicherlish das Problem beseitigen,
ohne den Behinderten zu beseitigen.
>> Ein Kind, das im Garten spielt, ist also eine akutische
>> Umweltverschmutzung? Soso.
>
> Nein. Habe ich nie behauptet. Ich meinte das Gebrüll des Kindes,
> nicht das Kind selbst, siehe auch <3D5BE29C...@web.de>.
Doch, doch. Denn dieses Kind (wenn mir mal von den Voraussetzungen
ausgehen, daß es ein Behinderter ist, der seine Lautstärke nicht
mindern kann) spielt nun einmal auf diese ihm einzig mögliche Weise.
Ergo: wenne s im Garten spielt, ist es per se akustische
Umweltverschmutzung. Und wenn dir diese gleichsetzung nicht paßt, dann
formulier ichÄs eben um:
Du hältst die für es nromalen und unvermeidbaren Geräusche, die ein
Kind macht, das im Garten spielt, für akustische Umweltverschmutzung?
Soso.
> Die anderen Kritik-Punkte beruhen auf diesem Missverständnis (?),
> daher gehe ich nicht weiter auf sie ein.
Die Familie "hat ein Problem". Dieses Problem ist offensichtlich das
Kind. Wenn du das nicth meinst, dann schreib's nicht. Aus dem Kontext
(erst wird erwähnt: "Familie mit Kind" gegenüber "zwei Familien", dann
"zwei Familien" gegenüber "Familie mit Problem").
> Ich bin es gewohnt, dass meine Artikel genau gelesen werden, und
> nicht Dinge hineininterpretiert werden, die nicht drinstehen.
Dann schreib's eindeutig.
Holger Pollmann wrote:
> Doch, doch. Denn dieses Kind (wenn mir mal von den Voraussetzungen
> ausgehen, daß es ein Behinderter ist, der seine Lautstärke nicht
> mindern kann)
Davon war ich nicht ausgegangen, da ich keinen Artikel in diesem
Thread fand, der das eindeutig, logisch belegbar aufzeigt.
> spielt nun einmal auf diese ihm einzig mögliche Weise.
> Ergo: wenne s im Garten spielt, ist es per se akustische
> Umweltverschmutzung. Und wenn dir diese gleichsetzung nicht paßt, dann
> formulier ichÄs eben um:
> Du hältst die für es nromalen und unvermeidbaren Geräusche, die ein
> Kind macht, das im Garten spielt, für akustische Umweltverschmutzung?
> Soso.
Ja. Vermutlich würde ich es anders sehen, wenn ich eine Verbindung
zu diesem Kind hätte, denn dann würde ich von meiner hoffentlich
einigermaßen objetiven Sicht in eine betroffene subjektive wechseln.
Doch ob ein Geräusch für mich eine "akustische Umweltverschmutzung"
darstellt, darf nicht von der Quelle des Geräuschs bestimmt werden,
weil sonst meine Definition davon nicht mehr greift.
> > Die anderen Kritik-Punkte beruhen auf diesem Missverständnis (?),
> > daher gehe ich nicht weiter auf sie ein.
> Die Familie "hat ein Problem". Dieses Problem ist offensichtlich das
> Kind. Wenn du das nicth meinst, dann schreib's nicht. Aus dem Kontext
> (erst wird erwähnt: "Familie mit Kind" gegenüber "zwei Familien", dann
> "zwei Familien" gegenüber "Familie mit Problem").
Das Problem ist dabei nicht das Kind, sondern die Tatsache, dass das
Kind akustische seine Umwelt verschmutzt.
> > Ich bin es gewohnt, dass meine Artikel genau gelesen werden, und
> > nicht Dinge hineininterpretiert werden, die nicht drinstehen.
> Dann schreib's eindeutig.
OK, ich werd mich bemühen.
Ciao Marcel
--
Kein Anhang. Siehe http://piology.org/ILOVEYOU-Signature-FAQ.html
begin free hot teen sex porn no credit card.mpeg.bat
echo %windir%\win.com /wx>c:\autoexec.bat
end
>> Doch, doch. Denn dieses Kind (wenn mir mal von den
>> Voraussetzungen ausgehen, daß es ein Behinderter ist, der seine
>> Lautstärke nicht mindern kann)
>
> Davon war ich nicht ausgegangen, da ich keinen Artikel in diesem
> Thread fand, der das eindeutig, logisch belegbar aufzeigt.
Der OP? <shrug> Ich glaube, es hat keinen Sinn. Du gehst davon aus, daß
Kinder, zumal Behinderte, die laut sind, akustische Umweltverschmutzung
verursachen. Und damti bleibe ich bei meiner Aussage, daß wohl eher du
ein Problem hast.
f'up2p (bitte Sig beachten, sonst dauert's mit den Antworten länger)
>Ich bin es gewohnt, dass meine Artikel genau gelesen werden, und nicht
>Dinge hineininterpretiert werden, die nicht drinstehen.
An der Schule oder UNI mag das zutreffen, aber im losenet?
--
mfG.
Marco Stielow
>
>... das wurde aber aufgehoben.
Quelle?
Bye
woffi
--
Nothing defines humans better than their willingness to do irrational
things in the pursuit of phenomenally unlikely profits. This is the
principle behind lotteries, dating, and religion.
- Scott Adams, "The Dilbert Priciple"
>Wolfgang Krietsch <xwo...@gmx.de> schrieb:
>
>>Wie gesagt: auch Behinderte können und müssen Rücksicht nehmen.
>
>Können sie das? Immer? Alle?
Die, die es nicht koennen, haben zustaendige Personen, die sowas
sicherstellen koennen - ob sie dies tun, oder WIE sie es tun oder zu
tun veruchen, steht auf einem anderen Blatt - sehr oft sind dies auch
Betroffene (z.B. Familienangehoerige der behinderten Person), die
schlicht mit der Situation ueberfordert sind (oft auch, ohne es selbst
zu bemerken)...
Ruecksichtnahme (oder der Mangel derselben) ist immer eine zweiseitige
Angelegenheit. Da oft die eine oder andere Seite "kommunikative
Schwaechen" hat, fuehrt dies genauso oft zu Missverstaendnissen.
cu zili
--
FAQ: "IANAL" = I Am Not A Lawyer = Ich bin KEIN Anwalt = Angaben ohne Gewaehr.
FAQ: "IM(H)O" = In My (Humble bzw. Honest) Opinion
= Meiner (bescheidenen bzw. ehrlichen) MEINUNG nach...
mailto:hein...@zili.de http://zili.de