Komisch - keine einzige blöde Bemerkung von euch? ;)
Jedenfalls haben sie meine Mail schon beantwortet, in "rührendem" Ton.
;) Irgendwie müssen solchen "Forderungsmanagern" auch die Felle
wegschwimmen, wenn sie mir wegen solcher vergleichsweise Peanuts dreimal
täglich auf den S...elbigen gehen. ;)
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Date: Wed, 14 Oct 2015 13:33:34 +0200
Subject: Re: Forderung der Firma EOS SAF Forderungsmanagement GmbH
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihnen bin ich keine Rechenschaft schuldig, aber ich will sie Ihnen geben.
Anhang: Mein letzter Bewilligungsbescheid für ALG II. SIe wissen, dass
das nur nach gründlicher Bedürftigkeitsprüfung bewilligt wird (und weit
unter dem gesetzlichen Pfändungsfreibetrag liegt). Wie gesagt: Treten
Sie doch den vollstreckbaren Titel an den Gerichtsvollzieher ab.
Aber im Ernst: Der weiß hier auch Bescheid - wird wohl bald mal wieder
auftauchen, um darüber hinaus festzustellen, dass es hier nichts
Pfändbares gibt (im Juristendeutsch: Nichts, was über die "Mittel einer
bescheidenen Lebensführung" hinausgeht), mich also die nächste e.V.
unterschreiben lassen. Wenn sich das überhaupt für ihn "rechnet" - wenn
ich richtig informiert bin, ist der ja auch kein Beamter mehr, sondern
"selbstständiger Unternehmer".
Und "Rechtskraft" hin oder her - der eindeutige Fehler
("Gesetzeslücke"): Das Mahngericht prüft nicht, ob die Forderungen
überhaupt gerechtfertigt sind. Das waren sie im Fall "Telekom" in keiner
Weise - das war wie gesagt eindeutig Betrug.
Damals hatte ich noch ISDN, und bei einem "Beratungsgespräch" fragte
mich mal einer ihrer Mitarbeiter, ob mich mehr als eine Stunde am Tag
online wäre. Ergebnis dieser "Beratung": Die nächste Rechnung lautete
nicht auf 30, sondern auf 300 €. Für dieselbe Leitung. Daraus und aus
den "Folgekosten" resultiert ihre titulierte Forderung. DIe andere kann
wie gesagt nur irgendwie "konstruiert" sein.
Ich wechselte den Anbieter - zu arcor. Aber nach einem Umzug brachte es
die Telekom doch fertig, mir in extrem schädigender Weise jahrelang
Verträge mit anderen Anbietern abzublocken, so dass ich jahrelang nicht
einmal einen Festnetzanschluss hatte. DSL (was schon "alle Welt" hatte),
ging angeblich hier (in einer nagelneuen Anlage) nicht, sie boten mir
wieder ISDN an (gegen 500 € "Sicherheitsleistung") oder einen "Rückbau"
auf einen analogen Anschluss (gegen Aufpreis). Da fragte ich nicht mehr,
ob sie einen Vogel haben, da stand's für mich fest.
Rest s. der Link in meiner Signatur auf meine "Baustelle Webseite" -
nach jahrelangem Kampf um Selbstverständlichkeiten, statt arbeiten zu
können, traf ich nicht immer den feinsten Ton. DIe Telekom waren ja
nicht die einzigen, die derart dumm taten, z.B. Banken auch (ich hatte
jahrelang nicht mal ein Konto).
Ich war dann mal in München bei "O2" - "Geht nicht, bei Ihnen hat die
Telekom die Hand drauf." Zwei Türen weiter bei vodafone war innerhalb
einer Viertelstunde der neue Vertrag perfekt. DSL, Telefon,
Internetzugang, alles paletti. Den neuen Anschluss hat mir ein Techniker
der Telekom freigeschaltet - zähneknirschend zwar, aber immerhin. Im
Auftrag von vodafone, über das Netz von arcor. Aber was früher "arcor"
hieß, heißt ja jetzt auch alles vodafone.
Übrigens mit einem unübertroffenen Service und Support - und das, obwohl
ich bei ihnen noch Schulden aus einem alten Vertrag habe. Mit deren
Abzahlung ich also jetzt beschäftigt bin - und was ich auch in meiner
immer noch klammen Lage gern tue, weil das meine einzigen Gläubiger mit
gerechtfertigten Forderungen sind.
Wir wollen eine einvernehmliche Regelung finden? Mit der Telekom also
unmöglich. "Von Rechts wegen" müssten die (wenn's in diesem
"Rechtsstaat" mit rechten Dingen zuginge), mich entschädigen für die
Jahre ohne Anschluss. Außerdem den Staat, auf dessen Kosten ich "leben"
muss.
Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Kraus
--
http://www.hkraus.eu/