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Abofalle Xing - Kündigungsfrist/automatische Verlängerung zulässig?

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Lars Uffmann

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Apr 11, 2012, 4:15:32 AM4/11/12
to
Hallo miteinander,

Ich bekam neulich eine Mitteilung von xing, dass meine Zahlungsdaten
nicht mehr aktuell seien (richtig so), mit der Bitte, diese zu erneuern.
Stattdessen entschloß ich mich, diese Mitgliedschaft zu kündigen, darauf
bekam ich auch eine Bestätigung am 25. März.

Allerdings gibt es wohl eine 14-Tage-Kündigungsfrist, und jetzt hat sich
mein (zum Glück nur) 3-Monats-Abo mal wieder verlängert.

Aus Kulanz wollen die mich nicht früher herauslassen. Jetzt habe ich aus
unzuverlässigen Quellen die Information, dass eine automatische
Verlängerung nur dann zulässig ist, wenn der Kunde rechtzeitig vor
Erneuerung des Vertrages darüber informiert wird. Das ist bei Xing nicht
der Fall - hat da jemand was Belastbares?

Ansonsten zahl ich halt einfach die 20 Tacken. Ich rate aber jedem davon
ab, Xing unter diesen Bedingungen zu nutzen. Bei einem Service, den ich
nicht mehr benutze, und bei dem keine Kosten entstehen, die
Kulanzkündigung zu verweigern, finde ich ne Frechheit.

Gruß

Lars

Martin Schoenbeck

unread,
Apr 11, 2012, 4:39:20 AM4/11/12
to
Hallo Lars,

Lars Uffmann schrieb:

> Ansonsten zahl ich halt einfach die 20 Tacken. Ich rate aber jedem davon
> ab, Xing unter diesen Bedingungen zu nutzen. Bei einem Service, den ich
> nicht mehr benutze, und bei dem keine Kosten entstehen, die
> Kulanzkündigung zu verweigern, finde ich ne Frechheit.

Wie kommst Du auf die absurde Idee, da würden keine Kosten entstehen? Wenn
Dich solche Bedingungen stören, dann schließ doch einfach keine solchen
Verträge ab. Die Bedingungen, die Du da genannt hast, sind ja nun eher von
der kundenfreundlichen Art.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Michael Landenberger

unread,
Apr 11, 2012, 5:27:31 AM4/11/12
to
Am 11.04.2012 10:15, schrieb Lars Uffmann:

> Jetzt habe ich aus
> unzuverlässigen Quellen die Information, dass eine automatische
> Verlängerung nur dann zulässig ist, wenn der Kunde rechtzeitig vor
> Erneuerung des Vertrages darüber informiert wird. Das ist bei Xing nicht
> der Fall

Letzteres glaube ich nicht. Ich gehe davon aus, dass es auch bei Xing
ein "Kleingedrucktes" gibt, in dem die Kündigungsfrist samt
automatischer Verlängerung erwähnt ist. Die Kenntnisnahme dieses
"Kleingedruckten" hast du bereits bei Vertragsschluss bestätigt. Du
wurdest demnach ausreichend lange vor der ersten automatischen
Vertragsverlängerung informiert.

Nur wenn diese Konditionen nicht erwähnt wurden und somit nicht
Vertragsbestandteil sind, musst du dich nicht damit abfinden.

Gruß

Michael

Bernd J. Kaup

unread,
Apr 11, 2012, 5:28:44 AM4/11/12
to
Lars ist halt einer von denen, die zum Bäcker gehen, das Brötchen
anbeißen, den Rest zurückgeben und eine Erstattung des entsprechenden
Kaufpreisanteils verlangen.
mfg
bjk

Helmut Richter

unread,
Apr 11, 2012, 6:00:21 AM4/11/12
to
On Wed, 11 Apr 2012, Bernd J. Kaup wrote:

> Lars ist halt einer von denen, die zum Bäcker gehen, das Brötchen anbeißen,
> den Rest zurückgeben und eine Erstattung des entsprechenden Kaufpreisanteils
> verlangen.

Abos aller Art mit langer Kündigungsfrist sind auch bei Bäckern eher
weniger üblich.

Ich habe mich auch schon über lange Abo-Kündigungsfristen geärgert, auch
wenn sie vertraglich vereinbart und somit nicht zu beanstanden sind. Ich
finde es gefühlsmäßig eigenartig, wenn man an einen Zeitschriftenbezug 15
Monate lang gebunden ist (nämlich bei vereinbarter Kündigung 3 Monate vor
Ablauf, sonst Verlängerung um ein Jahr), an einen Telefon- oder
Internetprovider 24 Monate, an einen Arbeitsvertrag aber nur 3 Monate.
Irgendwie hat da die Kündigungsfrist mit dem sinnvollen Schutz der
Vertragspartner überhaupt nichts zu tun. Aber Vertrag ist nun mal Vertrag.
Meine Frage: gibt es Fristen, die von Gerichten schon als unzulässig lang
erachtet wurden, oder steht es jedermann frei, jemandem ein Zeitschriften-
oder Telefonabo anzubieten, bei dem im Kleingedruckten eine
Kündigungsfrist von 10 Jahren steht?

--
Helmut Richter

Bernd J. Kaup

unread,
Apr 11, 2012, 6:23:39 AM4/11/12
to
Am 11.04.2012 12:00, schrieb Helmut Richter:
> On Wed, 11 Apr 2012, Bernd J. Kaup wrote:
>

snip

>
> Ich habe mich auch schon über lange Abo-Kündigungsfristen geärgert, auch
> wenn sie vertraglich vereinbart und somit nicht zu beanstanden sind. Ich
> finde es gefühlsmäßig eigenartig, wenn man an einen Zeitschriftenbezug 15
> Monate lang gebunden ist (nämlich bei vereinbarter Kündigung 3 Monate vor
> Ablauf, sonst Verlängerung um ein Jahr), an einen Telefon- oder
> Internetprovider 24 Monate, an einen Arbeitsvertrag aber nur 3 Monate.
> Irgendwie hat da die Kündigungsfrist mit dem sinnvollen Schutz der
> Vertragspartner überhaupt nichts zu tun. Aber Vertrag ist nun mal Vertrag.
> Meine Frage: gibt es Fristen, die von Gerichten schon als unzulässig lang
> erachtet wurden, oder steht es jedermann frei, jemandem ein Zeitschriften-
> oder Telefonabo anzubieten, bei dem im Kleingedruckten eine
> Kündigungsfrist von 10 Jahren steht?
>

google mal: Fitnessstudio, da gibt es eine umfangreiche Rechtssprechung,
die auf alle Langfristverträge anwendbar ist.
("langfristig" ist bei einer Verlängerung von 3 Monaten eher nicht
gegeben, auch im Hinblick auf den nicht gerade ruinösen Preis)

mfg
bjk
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Lars Uffmann

unread,
Apr 11, 2012, 7:36:46 AM4/11/12
to
Ludger Averborg wrote:
> Höchstens was "Entlastendes". Wenn es diese Regelung gäbe, müsste ich
> täglich den Briefkasten voll haben mit solchen Ankündigungen. Ich habe
> haufenweise solche Verträge, die sich automatisch erneuern (Strom,
> Gas, Internet, Telefon, 4 Versicherungen, Mobiltelefon, mobiles
> Internet, ...) und ich hab noch niemals so einen Hinweis bekommen.

Jo - danke - so ähnlich war meine Gedankenkette. Nun gut - bleibt die
fragwürdige Geschäftspraxis von Xing (und vielen anderen) nach langer
Mitgliedschaft.

Kriegen sie halt dies eine Mal noch mein Geld und dann nie wieder :p

Gruß

Lars

Helmut Richter

unread,
Apr 11, 2012, 7:45:04 AM4/11/12
to
On Wed, 11 Apr 2012, Lars Uffmann wrote:

> Jo - danke - so ähnlich war meine Gedankenkette. Nun gut - bleibt die
> fragwürdige Geschäftspraxis von Xing (und vielen anderen) nach langer
> Mitgliedschaft.
>
> Kriegen sie halt dies eine Mal noch mein Geld und dann nie wieder :p

Okay. Aber ich muss Bernd Kaup hier recht geben: weder ist der Preis
exorbitant hoch noch die Frist exorbitant lang.

Das in meinem anderen Beitrag erwähnte Zeitschriftenabo (bis zu 15 Monate)
hat mich in der Tat bewogen, auch noch eine andere Zeitschrift zu
kündigen, die über denselben Vertrieb lief, obwohl ich sie eigentlich noch
lesen wollte. Aber nachdem mir klar war, wie lange vorher ich sie kündigen
muss, wenn nicht mehr, habe ich sie eben gekündigt. Vielleicht bekommt man
sie ja direkt vom Verlag zu menschlicheren Konditionen.

Es geht auch anders: als ich eine Zeitschrift aus dem Heise-Verlag
kündigte, haben die mir unaufgefordert den bereits bezahlten Betrag für
das restliche Jahr zurückerstattet. Manche Bäcker nehmen halt auch
angebissene Brötchen zurück, selbst wenn man das gar nicht verlangt hat.
Das erleichtert natürlich die Entscheidung, falls man wieder Lust
bekommt ...

--
Helmut Richter

Stefan Schmitz

unread,
Apr 11, 2012, 9:08:17 AM4/11/12
to
On 11 Apr., 12:00, Helmut Richter <hh...@web.de> wrote:

> Ich habe mich auch schon über lange Abo-Kündigungsfristen geärgert, auch
> wenn sie vertraglich vereinbart und somit nicht zu beanstanden sind. Ich
> finde es gefühlsmäßig eigenartig, wenn man an einen Zeitschriftenbezug 15
> Monate lang gebunden ist (nämlich bei vereinbarter Kündigung 3 Monate vor
> Ablauf, sonst Verlängerung um ein Jahr), an einen Telefon- oder
> Internetprovider 24 Monate, an einen Arbeitsvertrag aber nur 3 Monate.

Bei Arbeitsverträgen haben nun mal beide Seiten ein Interesse, bei
Bedarf wieder davon wegzukommen, auch weil das persönliche Verhältnis
zwischen den Beteiligten eine erhebliche Rolle spielt.
Bei Zeitschriften und Anschlüssen ist der Anbieter an langlaufenden
Verträgen interessiert.

> Irgendwie hat da die Kündigungsfrist mit dem sinnvollen Schutz der
> Vertragspartner überhaupt nichts zu tun. Aber Vertrag ist nun mal Vertrag.
> Meine Frage: gibt es Fristen, die von Gerichten schon als unzulässig lang
> erachtet wurden, oder steht es jedermann frei, jemandem ein Zeitschriften-
> oder Telefonabo anzubieten, bei dem im Kleingedruckten eine
> Kündigungsfrist von 10 Jahren steht?

§ 309 Nr. 9 BGB
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Lars Uffmann

unread,
Apr 11, 2012, 11:06:54 AM4/11/12
to
Ludger Averborg wrote:
> OK, ich mach es auch nicht, ich klick auch immer das Feld "die AGB
> habe ich zur Kenntnis genommen" an ohne zu lesen.
> Aber ich reg mich dann auch nicht drüber auf, wenn ich es dadurch
> versemmelt habe und schieb die Schuld nicht auf den Vertragspartner.

In dem Fall hier war die Situation so, dass ich an die auslaufenden
Zahlungsdaten (Gültigkeit Kreditkarte) erinnert wurde und das zum Anlaß
nahm, insgesamt zu kündigen, weil ich es nicht mehr wirklich nutze. Mein
Fehlschluß war, dass eine Kündigung des Premium-Dienstes die Sache mit
der Erneuerung der Zahlungsinformationen erledigen würde, da für das
laufende Quartal (war ja im März) ja noch abgebucht werden konnte.

Von daher stör ich mich höchstens daran, daß Xing von mir nochmal
aktualisierte Kontodaten bekommt (entweder über Mitteilung
Kreditkartendaten oder durch Banküberweisung ne Kontonummer), weil es ja
keine Xing-Kasse in der Stadt gibt, wo ich mal eben bar bezahlen kann.

Ich könnte es denen in Briefmarken schicken ^^ Geht das noch (Vermutlich
nicht)? *g*

Gruß

Lars
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Roland Schmelzer

unread,
Apr 11, 2012, 3:31:07 PM4/11/12
to
Am 11.04.2012 12:00, schrieb Helmut Richter:
jemandem ein Zeitschriften-
> oder Telefonabo anzubieten, bei dem im Kleingedruckten eine
> Kündigungsfrist von 10 Jahren steht?

Lt. BGB sind AGB unzulässig, wenn die Laufzeit länger als 24 Monate wäre
und die anschließende Verlängerung mehr als 12 Monate.


VG
Roland

Kurt Guenter

unread,
Apr 14, 2012, 4:14:05 AM4/14/12
to
Lars Uffmann <ar...@nurfuerspam.de> schrieb:

>Allerdings gibt es wohl eine 14-Tage-Kündigungsfrist, und jetzt hat sich
>mein (zum Glück nur) 3-Monats-Abo mal wieder verlängert.

das war dir doch schon bei Vertragsabschluss bekannt.

>Aus Kulanz wollen die mich nicht früher herauslassen.

warum sollten sie. Nur weil Du gepennt hast?

> Jetzt habe ich aus unzuverlässigen Quellen die Information,

betone "unzuverlässig".

> dass eine automatische Verlängerung nur dann zulässig ist, wenn der Kunde rechtzeitig vor
>Erneuerung des Vertrages darüber informiert wird.

das ist Blödsinn.

>Ich rate aber jedem davon ab, Xing unter diesen Bedingungen zu nutzen.

Nur weil Du die Bedingungen vor Vertragsabschluss nicht lesen
wolltest, musst Du andere nicht davor warnen.

> Bei einem Service, den ich
>nicht mehr benutze, und bei dem keine Kosten entstehen, die
>Kulanzkündigung zu verweigern, finde ich ne Frechheit.

War das dein erster Vertragsabschluss oder unterschreibst Du alle
Verträge 'blind'? Kündigungsfristen sind normaler Standard bei
etlichen Verträges des täglichen Lebens.

Kurt Guenter

unread,
Apr 14, 2012, 4:16:32 AM4/14/12
to
Lars Uffmann <ar...@nurfuerspam.de> schrieb:

>Jo - danke - so ähnlich war meine Gedankenkette. Nun gut - bleibt die
>fragwürdige Geschäftspraxis von Xing (und vielen anderen) nach langer
>Mitgliedschaft.

hier handelt es sich eher um einen fragwürdigen Kunden, der nicht
bereit ist, freiwillig eingegangene Verträge auch einzuhalten.

Volker Hahn

unread,
Apr 14, 2012, 10:59:48 AM4/14/12
to
In article <9um19j...@mid.dfncis.de>, Angelique Presse wrote:
> Das kann ich mir nicht vorstellen, da ich auch bei der Bahn noch _nie_
> informiert worden bin, wenn meine Bahncard fast abgelaufen war.

Ich schon.
--
"Es wird versucht, mit dem Totschlagargument der Terrorismusbekämpfung
den Rechtsstaat abzuschaffen..."
(Rolf Schwedhelm, ehem. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Steuerrecht
im Deutschen Anwaltsverein)

andr...@gmail.com

unread,
Mar 9, 2015, 11:11:32 AM3/9/15
to
Mich hat ein ähnlicher Fall ereilt. Ich habe ein um 50% reduziertes Xing Premium Abo mit einer Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen. Nun bekam ich neulich eine Mail mit dem Hinweis, dass sich der Vertrag zum vollen Preis um 2 Jahre verlängert hat :-O

Rechtens hin oder her. Kundenfreudlich wäre eine Mail gewesen, die mich darauf hinweist, dass die Verlängerung kurz bevor steht. So wie es Apple jedes Jahr bei seinem Dienst iTunes Match macht, der EURO 25 pro Jahr kostet. Aufgrund des Ärgernisses bei Xing habe ich gleich gekündigt.

Wieso gilt bei Verlängerungen eigentlich nicht das Telemediengesetz und seine zweiwöchige Widerrufsfrist?

Stefan Schmitz

unread,
Mar 9, 2015, 11:29:10 AM3/9/15
to
Am Montag, 9. März 2015 16:11:32 UTC+1 schrieb andr...@gmail.com:
> Mich hat ein ähnlicher Fall ereilt. Ich habe ein um 50% reduziertes Xing
> Premium Abo mit einer Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen. Nun bekam ich
> neulich eine Mail mit dem Hinweis, dass sich der Vertrag zum vollen Preis um
> 2 Jahre verlängert hat :-O

Eine automatische Verlängerung um mehr als ein Jahr ist in AGB unwirksam.

> Wieso gilt bei Verlängerungen eigentlich nicht das Telemediengesetz und seine
> zweiwöchige Widerrufsfrist?

Bei einer Verlängerung gibt es nichts zu widerrufen. Die Regelung ist
Bestandteil des ursprünglichen Vertrags.
(Und mit dem TMG hat die Widerrufsmöglichkeit nichts zu tun.)

Georg Wieser

unread,
Mar 10, 2015, 3:49:58 PM3/10/15
to
Am 11.04.2012 um 13:36 schrieb Lars Uffmann:
Nun gut - bleibt die
> fragwürdige Geschäftspraxis von Xing (und vielen anderen) nach langer
> Mitgliedschaft.

Bitte was genau ist denn da jetzt "fragwürdig"?

Georg Wieser

unread,
Mar 10, 2015, 3:51:50 PM3/10/15
to
Warum sollte es? Und welches Telemediengesetz meinst Du da? Das
Fernabsatzgesetz?

Kurt Guenter

unread,
Mar 13, 2015, 8:27:36 AM3/13/15
to
andr...@gmail.com schrieb:

>Mich hat ein ähnlicher Fall ereilt. Ich habe ein um 50% reduziertes Xing Premium Abo mit einer Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen. Nun bekam ich neulich eine Mail mit dem Hinweis, dass sich der Vertrag zum vollen Preis um 2 Jahre verlängert hat :-O

wer zu faul ist, seine Termine selber zu überwachen, der muss halt ein
Lehrgeld zahlen.

>Rechtens hin oder her. Kundenfreudlich wäre eine Mail gewesen, die mich darauf hinweist, dass die Verlängerung kurz bevor steht.

Warum sollten sie das übernehmen, was jeder selber machen kann?

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ma...@salsa-trips.com

unread,
Jul 9, 2015, 8:49:38 AM7/9/15
to
Einige Kommentare sind einfach nur erschreckend.

Ich werde Xing aufgrund der Abofalle und versteckter Gebührenerhöhungen um 100% ebenfalls kündigen und denke, dass man davor zu Recht warnen sollte. Das Geschäftsgebaren von XING ist ähnlich unseriös wie bei manchen Mobilfunkprovidern. Als Modell zur Kundenbindung sind derartige Praktiken sicherlich nicht geeignet.

Georg Wieser

unread,
Jul 9, 2015, 12:40:48 PM7/9/15
to
Am 09.07.2015 um 14:49 schrieb ma...@salsa-trips.com:
> Einige Kommentare sind einfach nur erschreckend.
>
> Ich werde Xing aufgrund der Abofalle und versteckter Gebührenerhöhungen um 100% ebenfalls kündigen und denke, dass man davor zu Recht warnen sollte. Das Geschäftsgebaren von XING ist ähnlich unseriös wie bei manchen Mobilfunkprovidern. Als Modell zur Kundenbindung sind derartige Praktiken sicherlich nicht geeignet.
>

Wer hat eigentlich die ganzen Nasenbohrer die sich über ganz normale
Vertragsverlängerungen aufregen mit vorgehaltener Waffe gezwungen die
Verträge zu unterschreiben.

Jetzt wollen die Leute schon, daß man sie vorher am besten noch per
reitenden Boten darauf hinweist, daß sich ihr Vertrag wie vereinbart
verlängert BEVOR man die Kosten dafür abbucht?

Wo lassen diese Menschen eigentlich denken?


Dorothee Hermann

unread,
Jul 9, 2015, 2:39:16 PM7/9/15
to
Am 09.07.2015 um 18:40 schrieb Georg Wieser:
> Am 09.07.2015 um 14:49 schrieb ma...@salsa-trips.com
... irgendwas.

> Wer hat eigentlich die ganzen Nasenbohrer ...
> Jetzt wollen die Leute schon, daß man sie vorher ...
> Wo lassen diese Menschen eigentlich denken?


Ist der Thread nicht von 2012?


Dorothee

Georg Wieser

unread,
Jul 9, 2015, 3:18:41 PM7/9/15
to
An der Aktualität dürfte sich in gerade mal 3 Jahren nicht viel geändert
haben :-)

Heinz D. Trost

unread,
Jul 12, 2015, 11:34:51 AM7/12/15
to
> An der Aktualität dürfte sich in gerade mal 3 Jahren nicht viel geändert
> haben :-)


Komisch: Die Premiummitgliedschaft verlängert sich nunmal, das haben
Mitgliedschaften so ansich, regelmäßig, bis man kündigt.

Und Preiserhöhung? Also ich zahle seit ich da bin, vierteljährlich je 15
Euro netto und gut ists.



--
Fröhliche Grüße, Heinz

Vitalanalyse http://www.www.vitalonl.de

Georg Wieser

unread,
Jul 12, 2015, 11:38:33 AM7/12/15
to
Am 12.07.2015 um 17:34 schrieb Heinz D. Trost:
>> An der Aktualität dürfte sich in gerade mal 3 Jahren nicht viel geändert
>> haben :-)
>
>
> Komisch: Die Premiummitgliedschaft verlängert sich nunmal, das haben
> Mitgliedschaften so ansich, regelmäßig, bis man kündigt.

Aber stell Dir vor, die Abzocker rufen Dich nicht mal vorher an um Dich
zu informieren!

Heinz D. Trost

unread,
Jul 12, 2015, 11:52:28 AM7/12/15
to
Georg Wieser schrieb:
Wozu das denn? Wir haben die Mitgliedschaft unterschrieben und im Profil
sind alle Daten jederzeit abrufbar. Außerdem kommt vor jeder (bei mir
quartalsmäßigen) Lastschrift eine E-Mail mit der Rechnung und der
Ankündigung der Lastschrift,- also auch SEPAmäßig völlig korrekt.

Georg Wieser

unread,
Jul 12, 2015, 12:32:12 PM7/12/15
to
Mir musst Du das nicht erklären, ICH habe damit überhaupt kein Problem :-)

Das sind andere, die gerne am Händchen gehalten und vorinformiert werden
wollen, damit sie leben können......
Message has been deleted

Georg Wieser

unread,
Jul 12, 2015, 2:39:05 PM7/12/15
to
Am 12.07.2015 um 19:36 schrieb Paul Berger:
> Heinz D. Trost wrote:
>
>> Komisch: Die Premiummitgliedschaft verlängert sich nunmal, das haben
>> Mitgliedschaften so ansich, regelmäßig, bis man kündigt.
>
> Nur wenn einem der Tellerrand Welt genug ist.
> Im anglikanischen Raum sind Abos oftmals *nicht* automatisch verlängernd.
> Ich fand das sehr angenehm, zu Zeiten als ich sowas nutzte. Und es ist für
> mich ein Grund, in D mit Abos extrem sparsam zu sein.
>
> P
>

Bei uns verlängern die sich auch nicht, wenn Du sie zusammen mit dem
Abschluß fristgerecht kündigst. Sooo schwer ist das also auch bei uns
nicht, oder?
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David Pentzlin

unread,
Jul 15, 2021, 5:35:19 AM7/15/21
to
Wenn ersichtlich wäre das man überhaupt ein Abo abschließt wäre das ja ein Anfang.
Wer bei Xing eine Premium Mitgliedschaft abschließt kommt zur Zahlungsseite.
Da steht Laufzeit 3 Monate!! da steht nicht ABO, da steht nicht verlängert sich, da steht nicht das die Verlänger das 3-fache kosten wird...

DAS steht in den AGB's versteckt. Und das ist nichts anderes was Klingeltonabo-Abzockerportale schon früher gemacht haben. Das ist Betrug und nichts anderes. Mich wundert das hier nicht schon längst was passiert ist. Auch wird die Kündigung erschwert. Links zur Kündigung sind natürlich nicht direkt im Account sichtbar. Auch muss nochmals die Kündigung per Mail bestätigt nachdem! man gekündigt hat.
Das hat der Verbraucherschutz bereits angemahnt und dennoch wird fröhlich weiter gemacht....

Das hat nichts mit einem Zeitungsabo, Mobilfunkabo oder sonstwas zu tun. Hier weiß man ja um was es sich handelt.
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