Rüdiger Rösler wrote:
> Martin Schneider typed:
>> Holger schrieb:
>>> Schreib mal einen netten Brief an DHL. Ich denke nicht,
>>> daß sie den Zusteller ungeschoren lassen, zumal das ja
>>> wohl öfters passiert.
> Sorry, Holger, mich interessiert nicht, was Du denkst.
> Eine Beschwerde habe ich schon geschrieben, und es hat
> sich nichts geändert.
Das konnte Holger ja nicht wissen. Aber als _erste_ Massnahme
ist das sicher angebracht als immer direkt zu BNetzA zu laufen.
BTW: Es geht hier ausschliesslich darum, was man persoenlich
denkt. Wenn es dich nicht interessiert was andere denken, dann
frag halt nicht.
>> Habe vor kurzem einen Bericht gesehen, in dem ein ehemaliger
>> DHL-Subunternehmer angab, das "Selbst-Unterschreiben" sei
>> durch die Terminvorgaben von DHL gar nicht anders möglich,
>> weil die Subs auch Strafe zahlen müssten, wenn z.B. Expresspakete
>> zu spät zugestellt würden.
> Warum bieten diese Leute solch ein Geschäftsmodell an?
a) Um ihr Risiko zu mindern. So finanzieren Versand-Dienstleister
ihre Versprechen und die damit verbundene Rueckzahlung an den
Kunden.
b) Weil immer noch die Meinung weit verbreitet ist, dass nur mit
(finanziellem) Druck mehr erreicht wird als mit kooperativen
Loesungsansaetzen (Win-Win). IMHO ein absoluter Trugschluss.
> Wenn Sie die Leistung nicht erbringen wollen, dann sollen sie es
> lassen.
Na ja ... so schlecht sind die Zustellungen ja nun auch nicht.
> DHL ist offenbar ein Gangster-Unternehmen, und das Gangstertum
> breitet sich anscheinend immer weiter aus in dieser Gesellschaft.
Insbesondere der Transportbereich (Strasse) ist da ein "Wegbereiter
(Subunternehmertum, Druck durch Dumping, ...). DHL ist da eigentlich
noch einer der Guten. Wir helfen allerdings alle dabei mit, indem es
vielen nicht mehr reicht, auf die Bestellung ein paar Tage zu warten.
> Das ist kein Geschäftsmodell, wozu transportieren diese Leute solch
> ein Paket durch die halbe Welt, und dann auf den letzten Metern kommt
> ein Idiot aus Kroatien und schmeißt es weg?
Erstmal bitte ich dich solche rassistischen Andeutungen zun unterlassen,
zumal es Quatsch ist. Es gibt da genuegend deutsche Zusteller, die solchen
Bockmist machen.
Die Transportunternehmen stehen vor dem Problem, dass es einfach nicht
genug qualifiziertes, zuverlaessiges Personal gibt (was IMHO kein Wunder
ist, wenn sie alles dafuer tun (s. o.) Zusteller als "miesen Job" darzustellen)
Das Ganze wird noch verschaerft, weil es immer mehr Bedarf an Paket-
Transporten gibt.
Ingo