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Formulierung im Lebenslauf - ledig oder in Beziehung lebend ?

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Holger Hofmann

unread,
Jan 29, 2004, 5:38:28 AM1/29/04
to
hi,
lebe seit Jahren mit ein und derselben Frau in einer Beziehung sind aber
nicht verheiratet. Dann bin ich zwar auf der einen Seite ledig aber auf der
anderen Seite lebe ich doch in einer eheähnlichen Beziehung.
Wie formliert man sowas in einem Lebenslauf. Wenn ich da unter Familienstand
ledig reinschreibe, könnte es doch so asgelegt werden das ich frei,
ungebunden und mobil bin, also auch eine Stelle weiter weg annehmen könnte.
wenn ich verheiratet bin sieht das ja anders aus.

vielleicht ist einer in der selben Situation

danke holger


Marco F. Scala

unread,
Jan 29, 2004, 9:01:51 AM1/29/04
to
Holger Hofmann wrote:
> hi,
> lebe seit Jahren mit ein und derselben Frau in einer Beziehung sind
> aber nicht verheiratet. Dann bin ich zwar auf der einen Seite ledig
> aber auf der anderen Seite lebe ich doch in einer eheähnlichen
> Beziehung.
> Wie formliert man sowas in einem Lebenslauf. Wenn ich da unter
> Familienstand ledig reinschreibe, könnte es doch so asgelegt werden
> das ich frei, ungebunden und mobil bin, also auch eine Stelle weiter
> weg annehmen könnte. wenn ich verheiratet bin sieht das ja anders aus.

Wieso?

/polemikmodus an/
Das heißt Du bist lieber bereit von der Stütze zu leben, als einen Umzug in
kauf zu nehmen?
Na klasse, den Arbeitslosen scheint es ja noch viel zu gut zu gehen.

/polemikmodus aus/

Marco


Peter Racz

unread,
Jan 29, 2004, 9:01:57 AM1/29/04
to
Holger Hofmann schrieb:

> hi,
> lebe seit Jahren mit ein und derselben Frau in einer Beziehung sind aber
> nicht verheiratet. Dann bin ich zwar auf der einen Seite ledig aber auf der
> anderen Seite lebe ich doch in einer eheähnlichen Beziehung.
> Wie formliert man sowas in einem Lebenslauf.

Ich denke genauso, wie Du es hier formuliert hast.

Gruß
Peter

Marco F. Scala

unread,
Jan 29, 2004, 9:05:26 AM1/29/04
to

Genau und dann soll er noch reinschreiben, dass er auf gar keinen Fall
länger als 10 Minuten zur Arbeit fahren will und pünktlich jeden Abend zum
Essen zu hause sein muss.

Marco


roland krieling

unread,
Jan 29, 2004, 11:01:58 AM1/29/04
to
...

>Dann bin ich zwar auf der einen Seite ledig aber auf der
> anderen Seite lebe ich doch in einer eheähnlichen Beziehung.
> Wie formliert man sowas in einem Lebenslauf. Wenn ich da unter
Familienstand
> ledig reinschreibe, könnte es doch so asgelegt werden das ich frei,
> ungebunden und mobil bin, also auch eine Stelle weiter weg annehmen
könnte.
> wenn ich verheiratet bin sieht das ja anders aus.
...

Hi,

wie wäre es mit "verlobt"? Es klingt zwar etwas förmlich, zeigt aber, dass
du nicht verheiratet und trotzdem gebunden bist, und dass sich dein Dasein
als Lediger schnell ändern kann. Vor allem zeigt es, dass du willst, dass
der potentielle Arbeitgeber deine Bindungen zur Kenntnis nimmt.

Viele Grüße,

Roland

http://www.anonymous-k.de

Matthias Frank

unread,
Jan 29, 2004, 11:27:29 AM1/29/04
to

Holger Hofmann schrieb:

> hi,
> lebe seit Jahren mit ein und derselben Frau in einer Beziehung sind aber
> nicht verheiratet. Dann bin ich zwar auf der einen Seite ledig aber auf der
> anderen Seite lebe ich doch in einer eheähnlichen Beziehung.
> Wie formliert man sowas in einem Lebenslauf.

Ich kenn nur ledig. Etwas anders sähe es aus wenn ihr Kinder
zusammen hättet. Ansonsten mal als Anmerkung auch
bei verheirateten wird Mobilität mittlerweile verlangt.
Seine Jobentscheidung davon abhängig zu machen wo
Partner, Eltern, Sportsfreunde was weiss ich was
wohnen oder du gerade ein Haus gebaut hast
macht zumindest ab einer gewissen Karriere-
stufe einen ultra schlechten Eindruck.
Zumal das auch Rückschlüsse auf deine
sonstige Eignung provoziert die vielleicht
garnicht stimmen müssen aber du bist abgestempelt
als unflexibel, Muttersöhnchen oder so was.

Lass das weg. Entscheiden kannst du am
Ende nach dem Vorstellungsgespräch ja immer
noch ob du bereit bist, vielleicht auch nur einige Zeit
mal ne Wochenendehe zu machen.

Die Zeiten wo man sich ein Job 10km im
Umkreis suchen kann sind einfach vorbei,
das kann man bedauern ist aber Tatsache.
MfG
Matthias

Christian Volk

unread,
Jan 29, 2004, 12:27:11 PM1/29/04
to
Holger Hofmann wrote:

> hi,
> lebe seit Jahren mit ein und derselben Frau in einer Beziehung sind
> aber nicht verheiratet. Dann bin ich zwar auf der einen Seite ledig
> aber auf der anderen Seite lebe ich doch in einer eheähnlichen
> Beziehung.

"eheähnliche Beziehung" ist wohl möglich, aber etwas fisselig.
Warum nicht einfach "in Partnerschaft" oder anderweitig mit
dem Wort Partnerschaft arbeiten?

Gruß,

Christian


Christian Volk

unread,
Jan 29, 2004, 1:01:46 PM1/29/04
to
Kathinka Wenz wrote:

> "Marco F. Scala" <marco...@t-online.de> wrote:
>
>> /polemikmodus an/
>> Das heißt Du bist lieber bereit von der Stütze zu leben, als einen
>> Umzug in kauf zu nehmen?
>> Na klasse, den Arbeitslosen scheint es ja noch viel zu gut zu gehen.
>> /polemikmodus aus/
>

> Interessant, was deine Kristallkugel dir so alles verrät. Ich wußte
> nicht, dass er arbeitslos ist.

Ich glaube, Marco meint das etwas anders...

Gruß,

Christian


Renata Kussack

unread,
Jan 29, 2004, 2:39:58 PM1/29/04
to
Kathinka Wenz <kath...@rrr.de> wrote:

> War ich vorletztes Jahr. Und ich habe ledig geschrieben. Und keine Firma,
> bei der ich ein Vorstellungsgespräch hatte, kam auch nur auf die Idee, mich
> nach Buxtehude Süd zu schicken.

Ich schreibe den Familienstand überhaupt nicht in den Lebenslauf. Wen's
interessiert, der kann mich immer noch im Vorstellungsgespräch fragen.

Gruß
Renata :)

--
Hat sich die Katze an ihrer Hand festgebissen,
läßt sie sich unter fließend Wasser leicht entfernen.

Bernhard Muenzer

unread,
Jan 29, 2004, 5:49:24 PM1/29/04
to
"Holger Hofmann" <hofi...@freenet.de> writes:
> lebe seit Jahren mit ein und derselben Frau in einer Beziehung sind aber
> nicht verheiratet. Dann bin ich zwar auf der einen Seite ledig aber auf der
> anderen Seite lebe ich doch in einer eheähnlichen Beziehung.
> Wie formliert man sowas in einem Lebenslauf.

"Ledig".

> Wenn ich da unter Familienstand

> ledig reinschreibe, könnte es doch so ausgelegt werden das ich frei,


> ungebunden und mobil bin, also auch eine Stelle weiter weg annehmen könnte.

Wenn man mobil ist schreibt man das üblicherweise in seinen Lebenslauf.

> wenn ich verheiratet bin sieht das ja anders aus.

Wieso?

> vielleicht ist einer in der selben Situation

In der Situation war ich letztes Jahr (aber mit Trauschein).

Wir haben dann unser Haus verkauft und sind mit 3 Kindern, Hund, Katze und
Meerschweinchen in die Stadt gezogen, in der ich eine neue Stelle bekommen
hatte.

Vom Familienstand hängt die Mobilität jedenfalls nicht ab.
--
#!/usr/bin/perl -- -* Nie wieder Nachtschicht! *- -- lrep\nib\rsu\!#
use Inline C=>'void C(){int m,u,e=0;float l,_,I;for(;1840-e;putchar((++e>905
&&942>e?61-m:u)["\t*nl`-llkbzCqfymfvna+qfymfvN#gqbkmqfA"]^3))for(u=_=l=0;79-
(m=e%80)&&I*l+_*_<6&&28-++u;_=2*l*_+e/80*.09-1,l=I)I=l*l-_*_-2+m/27.;}';&C

Matthias Kryn

unread,
Jan 29, 2004, 5:57:01 PM1/29/04
to
Bernhard Muenzer <bmue...@wuv-mail.de> schrieb:

> Wenn man mobil ist schreibt man das üblicherweise in seinen
> Lebenslauf.

In den _Lebenslauf_?

> Vom Familienstand hängt die Mobilität jedenfalls nicht ab.

Da sind IMO die Kinder kritischer.

Grüße
Matthias

Peter Racz

unread,
Jan 30, 2004, 3:28:08 AM1/30/04
to
Marco F. Scala schrieb:

Wenn das ihm so wichtig ist... :-)

Gruß
Peter

Hans Heß

unread,
Jan 30, 2004, 2:01:20 PM1/30/04
to
Mark Henning schrieb:
>
>
> Schon klar. Du trennst mal kurz Deine Sprösslinge von ihrer ersten
> Liebe, weil Du 500km weit weg ziehst (Was interessiert die Eltern
> schon der Liebeskummer der eigenen Kinder, ist doch alles Pillepalle).
> Den Verlust der Großeltern spüren die garantiert auch kein bisschen.
> Wer vermisst auch schon Opa und Oma, wenn man zuvor jedes Wochenende
> bei ihnen verbracht hat? Und "beste Freunde" findet man ja auch am
> laufenden Band. Insbesondere macht es einem nix aus, wenn man gerade
> in der Pubertät steckt und voller Probleme ist, wenn einem dann der
> Freundeskreis genommen wird - die Zeit, bis man vergleichbar tiefe
> Freundschaften gefunden hat, kann man seine Probleme ja auch ohne
> weiteres ignorieren.
>
> Klar, alles kein Problem.
>
> Bis dann,
>
> - Mark
>

Moin Mark,

kann ich Dir ohne Einschränkung zustimmen.

Nur hast Du jetzt ein Problem mit Kathinka, zieh lieber um. ;-)

Gruß Hans


Reinhard Mader

unread,
Jan 30, 2004, 4:37:03 PM1/30/04
to
...mal ein Vorschlag, den ich in letzter Zeit immer wieder mal
Lebensläufen gelesen habe: unverheiratet

...lässt alles offen und passt in eine moderne Gesellschaft.

N.B.: übrigens immer nur in Bewerbungen von Frauen.

cu

RIM

Jochen Ruhland

unread,
Jan 30, 2004, 6:33:35 PM1/30/04
to
Hi,

"Mark Henning" <m...@homolog.de> schrieb:


> Schon klar. Du trennst mal kurz Deine Sprösslinge von ihrer ersten
> Liebe, weil Du 500km weit weg ziehst (Was interessiert die Eltern
> schon der Liebeskummer der eigenen Kinder, ist doch alles Pillepalle).

Telefon existiert.

> Den Verlust der Großeltern spüren die garantiert auch kein bisschen.
> Wer vermisst auch schon Opa und Oma, wenn man zuvor jedes Wochenende
> bei ihnen verbracht hat?

wer verbringt schon jedes Wochenende bei den Großeltern? Welche Großeltern
wohnen schon direkt um die Ecke?

> Insbesondere macht es einem nix aus, wenn man gerade
> in der Pubertät steckt und voller Probleme ist, wenn einem dann der
> Freundeskreis genommen wird

Telefon exitiert.

> Klar, alles kein Problem.

Willkommen im 21. Jahrhundert.

Jochen

Ingeborg Denner

unread,
Jan 30, 2004, 9:19:10 PM1/30/04
to
Mark Henning wrote:
>
> Kathinka Wenz (Fri, 30 Jan 2004 17:44:39 +0100) wrote:

> >"Matthias Kryn" <usene...@planet-interkom.de> wrote:
> >> > Vom Familienstand hängt die Mobilität jedenfalls nicht ab.
> >> Da sind IMO die Kinder kritischer.
> >
> >Nein, das einzige, was ich da als kritisch ansehen würde, wäre ein Job
> >des Lebenspartners, der sich nicht so einfach wechseln lässt oder ein
> >Haus, für das man keinen Käufer findet. Kinder gewöhnen sich schnell in
> >neue Umgebungen ein - schneller als Erwachsene auf jeden Fall.

>
> Schon klar. Du trennst mal kurz Deine Sprösslinge von ihrer ersten
> Liebe, weil Du 500km weit weg ziehst (Was interessiert die Eltern
> schon der Liebeskummer der eigenen Kinder, ist doch alles Pillepalle).

<zynismus>
Wer Familie hat, ist eben selber schuld.
</zynismus>

inge

--
It is easier to stay out than get out.
- Mark Twain
===
<http://home.foni.net/~lyorn> -- Stories, RPG & stuff.
===
To send me priority mail, replace 'wildwusel' with 'lyorn'.

Matthias Kryn

unread,
Jan 31, 2004, 4:41:06 AM1/31/04
to
Kathinka Wenz <kath...@rrr.de> schrieb:

> "Matthias Kryn" <usene...@planet-interkom.de> wrote:
>
> > > Vom Familienstand hängt die Mobilität jedenfalls nicht ab.
> > Da sind IMO die Kinder kritischer.
>
> Nein, das einzige, was ich da als kritisch ansehen würde,
> wäre ein Job des Lebenspartners, der sich nicht so einfach
> wechseln lässt

Das sehe ich eher als formales Hindernis.

> oder ein Haus, für das man keinen Käufer findet.

ACK.

> Kinder gewöhnen sich schnell in neue Umgebungen ein -
> schneller als Erwachsene auf jeden Fall.

So pauschal mag das auch nicht stimmen.

Grüße
Matthias

Sandra Schmidt

unread,
Jan 31, 2004, 5:47:01 AM1/31/04
to
Kathinka Wenz <kath...@rrr.de> tippte:

>
>
>Nein, das einzige, was ich da als kritisch ansehen würde, wäre ein Job

>des Lebenspartners, der sich nicht so einfach wechseln lässt oder ein
>Haus, für das man keinen Käufer findet. Kinder gewöhnen sich schnell in


>neue Umgebungen ein - schneller als Erwachsene auf jeden Fall.

Hängt auch vom Alter der Kinder ab. Im Vorschulalter sehe ich das
genauso, im Grundschulalter und später halte ich das schon für
schwieriger.

Sandra


--
Nothing ever grows in this rotting old hole
Everything is stunted and lost
And nothing really rocks and nothing really rolls
And nothing's ever worth the cost

Sandra Schmidt

unread,
Jan 31, 2004, 5:49:31 AM1/31/04
to
"Jochen Ruhland" <Jochen-NOD...@gmx.de> tippte:

>wer verbringt schon jedes Wochenende bei den Großeltern? Welche Großeltern
>wohnen schon direkt um die Ecke?

Die Oma meiner Kinder wohnt um die Ecke, jedes Kind schläft einmal pro
Woche da.

Und deiner Logik nach kann ja auch die Familie am Ort bleiben und der
Familienvater alleine 500 km weit weg ziehen - weil, Telefon
existiert.

Jochen Ruhland

unread,
Jan 31, 2004, 1:45:32 PM1/31/04
to
Hi,

"Sandra Schmidt" <han...@gmx.de> schrieb:


> Und deiner Logik nach kann ja auch die Familie am Ort bleiben und der
> Familienvater alleine 500 km weit weg ziehen - weil, Telefon
> existiert.

ja, es gibt Leute die für einen Job sowas machen ... andere drehen lieber
zuhause von meinem Geld Däumchen und warten, daß 5min von der Haustüre
entfernt ihre Wunschfirma aufmacht.

Jochen

Christian Konrad

unread,
Feb 2, 2004, 6:26:58 AM2/2/04
to
"Mark Henning" <m...@homolog.de> schrieb:

>>> oder ein Haus, für das man keinen Käufer findet.
>>
>>ACK.

>Kann man vermieten.

Wenn man einen Mieter findet.... Abgesehen davon wird der
Verkaufserlös vielleicht für einen Neuerwerb gebraucht?

Christian, grüßend


--
Meine E-Mail-Adresse lautet:
christian konrad@tks-cs thyssenkrupp com
(Leerstellen bitte durch Punkte ersetzen)

Holger Hofmann

unread,
Feb 2, 2004, 7:40:23 AM2/2/04
to
sorry hätte vielleicht noch ein paar Details reinschreiben sollen.
mit mobil meinte ich lediglich wenn du z.b. arbeitslos und single bist kann
das arbeistamt dir auch ohne weiteres stellen anbieten wo du gezwungen bist
einen umzug in kauf zunehmen. also nicht die 2-2,5 std tägliche fahrzeit
sondern evt auch von hamburg nach münchen ziehen musst.

wenn du jedoch verheiratet bist und vielleicht noch eine immobilie hast
sieht das wohl schon wieder ganz anders aus. Ausserdem ging es hier nicht um
10 minuten Fahrzeit und um pünktlich Feierabend machen sondern war die Frage
eine ganz andere!

Trotzdem danke denjenigen die einem eine vernünftige Antwort gegeben haben
und denjenigen die mit sprüchen ankommen wie z.b.


>Das heißt Du bist lieber bereit von der Stütze zu leben, als einen Umzug in
>kauf zu nehmen?
>Na klasse, den Arbeitslosen scheint es ja noch viel zu gut zu gehen.

sollten vielleicht über die frage die gestellt wurden sich Gedanken machen
und ihre unsachlichen Kommentare für sich behalten. Ich glaube es ist nicht
Sinn und Zweck in einer Newsgroup vom Thema abzukommen und IRGENDWAS
anzunehmen. Manche Leute wollen wohl hier ihren Frust ablassen.
Könnte ja immerhin auch noch sein das die Partenrin mit der man zusammenlebt
einen Job hat.

Gruß Holger


Jochen Ruhland

unread,
Feb 2, 2004, 8:07:04 PM2/2/04
to
Hi,

"Mark Henning" <m...@homolog.de> schrieb:
> Ich kenne einen ähnlichen Fall. Da hat der Gute ein Jahr später auch
> nicht mehr an den alten Wohnort gedacht. Weil er nicht mehr lebte.

es soll auch Kinder geben die sich umbringen (darauf spielst du doch an?)
*weil* oder *obwohl* sie am selben Wohnort bleiben.

> Ach, warum ausgerechnet das?

weil die Abiturprüfungen sich eng an den durchgenommenen Stoff der Klassen
12&13 halten und der differiert von Schule zu Schule, von unterschiedlichen
Bundesländern ganz zu schweigen.

> Ein Kind ist mit 16 aber noch nicht erwachsen. Auch noch nicht "quasi
> erwachsen".

welches Kind steht mit 16 Jahren "kurz vor dem Abitur"?

Jochen

Jochen Ruhland

unread,
Feb 2, 2004, 8:07:27 PM2/2/04
to
Hi,

"Mark Henning" <m...@homolog.de> schrieb:
> > Telefon existiert.
> *LOL*

sehr geistreicher Beitrag.

http://www.muelleneisen.de/handymania/studie.htm

| Handymania
| Eine empirische Studie zur Handy-Nutzung und SMS-Kommunikation von
| Jugendlichen
| Die Jugendlichen gaben an, dass die monatlichen Kosten (ohne Grundgebühr)
| durchschnittlich rund 50 DM betragen. Ein Fünftel geben bis zu 20 DM
| monatlich aus, 14 Prozent kommen auf 100 DM und mehr. Die Kosten hierbei
| übernehmen die Jugendlichen zum größten Teil selbst: 58 Prozent der
| 12- bis 13-Jährigen gaben an, dass sie die Handy-Rechnung selbst
| bezahlen, bei den 18- bis 19-Jährigen sind es 85 Prozent.
|
| Diese Studie stellt fest, dass nicht nur das mobile Telefonieren für
| die Jugendlichen reizvoll ist: 90 Prozent schicken mindestens einmal
| pro Woche Nachrichten auf Mobiltelefone, 59 Prozent sogar täglich. Dabei
| nutzen Mädchen SMS häufiger (63%) als Jungen (54%). Durchschnittlich
| werden pro Tag 6,4 SMS verschickt und mit 7 Kurznachrichten ebenso viele
| auch erhalten[20].

... und das sind Zahlen aus 2000 ... da frage ich mich doch, wann die noch
Zeit haben sich persönlich ohne Telefon zu treffen.

> Tja, sowas gibt es. Stell' Dir mal vor.

mag sicher vorkommen. Aber bei wieviel % der Bevölkerung? Und wieviel % der
nahe-wohnenden Großeltern möchten denn jede Woche auf die lieben Enkel
aufpassen, evtl. haben die auch noch was anderes vor?

Jochen

Jochen Ruhland

unread,
Feb 2, 2004, 4:22:52 PM2/2/04
to
Hi,

"Mark Henning" <m...@homolog.de> schrieb:
> Tja, weißt Du, es gibt da noch so ein paar Zwischenstufen zwischen 5
> Minuten und 12 Stunden. Auch wenn das anscheinend in Deinem binären
> Weltbild nicht vorgesehen ist.

gut, wo setzt du denn die Zwischenstufen an?

Jochen

Jochen Ruhland

unread,
Feb 2, 2004, 4:40:13 PM2/2/04
to
Hi,

"Holger Hofmann" <hofi...@freenet.de> schrieb:


> Ich glaube es ist nicht
> Sinn und Zweck in einer Newsgroup vom Thema abzukommen und IRGENDWAS
> anzunehmen.

du kannst zwar hier eine Frage stellen, du kannst aber nicht verhindern, daß
andere Leser andere Aspekte des Themas beleuchten möchten. Und bei der Frage
nach dem Familienstand im Lebenslauf stellt sich für *mich* unweigerlich die
Frage, *warum* man den überhaupt erwähnen sollte bzw. welche Absichten mit
der Angabe verfolgt werden.

Und die urspüngliche Formulierung

| Wenn ich da unter Familienstand ledig reinschreibe, könnte es doch so
| asgelegt werden das ich frei, ungebunden und mobil bin, also auch eine
| Stelle weiter weg annehmen könnte.

lässt da einen sehr großen Interpretationsspielraum. Insbesondere da man
sich typischerweise bei einer Firma immer auf eine spezifische Stelle an
einem spezifischen Ort bewirbt, die Frage der Mobilität sich also erstmal
garnicht stellt, sofern man sich nicht eh als Handesvertreter bewirbt.

Jochen

Matthias Kryn

unread,
Feb 3, 2004, 2:26:13 AM2/3/04
to
Jochen Ruhland <Jochen-NOD...@gmx.de> schrieb:

Tag,

> http://www.muelleneisen.de/handymania/studie.htm

[eine empirische Studie zur Handy-Nutzung9

Könnte interessant sein, aber gips das auch in lesbar?

Grüße
Matthias

Bernd Schnürer

unread,
Feb 3, 2004, 7:14:59 AM2/3/04
to
Jochen Ruhland schrieb:

schnipp (und ausnahmsweise mal TOFU).

Ich möchte Sex haben!

> Telefon exitiert.
>
> > Klar, alles kein Problem.
>
> Willkommen im 21. Jahrhundert.


ROTFL

Michael Dietrich

unread,
Feb 3, 2004, 10:31:12 AM2/3/04
to
"Jochen Ruhland" <Jochen-NOD...@gmx.de>

> Und bei der Frage
> nach dem Familienstand im Lebenslauf stellt sich für *mich* unweigerlich die
> Frage, *warum* man den überhaupt erwähnen sollte bzw. welche Absichten mit
> der Angabe verfolgt werden.

Zum Beispiel, weil viele Arbeitgeber lieber Verheiratete (möglichst
mit Kindern)
einstellen, weil deren Zuverlässigkeit höher eingeschätzt wird.

Wer finanzielle Verpflichtungen und Verantwortung hat, wird nicht ohne
weiteres
den Job schmeissen. Üblicherweise sind Familienväter auch weniger
nachtaktiv,
damit meist pünktlicher. Es gibt noch einige weitere Gründe, warum ein
Großteil der Arbeitgeber verheiratete Bewerber bevorzugen.

Und da der OP in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt, werden diese
Dinge auf ihn wohl auch zutreffen, dies möchte er vielleicht nutzen.

Michael

Matthias Kryn

unread,
Feb 3, 2004, 10:57:28 AM2/3/04
to
Michael Dietrich <El.Mag...@ozu.es> schrieb:

> Üblicherweise sind Familienväter auch weniger nachtaktiv,

Du kennst meine bevorzugten Arbeitszeiten nicht.

*hust*

Grüße
Matthias

Hans Heß

unread,
Feb 3, 2004, 2:03:44 PM2/3/04
to
Mark Henning schrieb:

>
>
> Stell' Dir vor, es gibt Kinder, die haben gar kein Handy. Kenne selbst
> genug davon.
>
>
> - Mark
>

Moin Mark,

Du hast doch sicher schon den Kinderschutzbund kontaktiert? Das
ist ja ein unglaublicher Skandal. ;-)

Gruß Hans


Jochen Ruhland

unread,
Feb 3, 2004, 5:24:40 PM2/3/04
to
Hi,

"Mark Henning" <m...@homolog.de> schrieb:
> Kontinuierlich im Intervall ]5 ; 720[ Minuten.

und wo setzt *du* dann deine persönliche Grenze bis zu der du dich unter den
folgenden drei Alternativen entscheidest:

a) du bleibst zuhause arbeitslos
b) du pendelst zwischen deiner neuen Arbeitstelle und deinem Zuhause
c) zu ziehst allein in eine andere Stadt und bist nur am Wochenende zuhause

Jochen

Jochen Ruhland

unread,
Feb 3, 2004, 8:28:40 PM2/3/04
to
Hi,

"Mark Henning" <m...@homolog.de> schrieb:
> Das gilt aber für normale Klassenarbeiten auch. Warum siehst Du da
> dann kein Problem?

weil es da zwei Termine im laufenden Jahr gibt, an denen man garantiert
keine Arbeiten nach dem Termin schreibt die sich auf Stoff von vor dem
Termin bezieht. Zudem sind Klassenarbeiten an sich weniger kritisch als
Abschlußprüfungen.

> Und ja, mit 16 ist der ein oder andere schon in Ausbildung.

und es gibt Kinder die in dem Alter alleine extra von einem
strukturschwachen Gebiet einige hundert km weit weg in einen andere Gegend
ziehen um dort einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

Jochen

Jochen Ruhland

unread,
Feb 3, 2004, 5:33:53 PM2/3/04
to
Hi,

"Bernd Schnürer" <m.a...@gmx.de> schrieb:
> Ich möchte Sex haben!

mit wem jetzt?

Jochen

Jochen Ruhland

unread,
Feb 3, 2004, 5:44:43 PM2/3/04
to
Hi,

"Michael Dietrich" <El.Mag...@ozu.es> schrieb:


> Zum Beispiel, weil viele Arbeitgeber lieber Verheiratete (möglichst
> mit Kindern) einstellen, weil deren Zuverlässigkeit höher eingeschätzt
> wird.

hast du auch nur den Hauch eines Beweises für deine These?

> Wer finanzielle Verpflichtungen und Verantwortung hat, wird nicht ohne
> weiteres den Job schmeissen.

prima. Dann stellen Arbeitgeber also bevorzugt Leute mit negativer
Schufa-Auskunft und laufender Lohnpfändung ein?

> Üblicherweise sind Familienväter auch weniger nachtaktiv, damit meist
> pünktlicher.

dafür machen sie extrem ungern Überstunden, weil sie zu der Zeit nämlich
ihre Kinder aus dem Kindergarten holen und danach zum Fußball bringen ..

> Es gibt noch einige weitere Gründe, warum ein
> Großteil der Arbeitgeber verheiratete Bewerber bevorzugen.

es gibt genügend Gründe warum Arbeitgeber gerade verheiratete *nicht* nehmen
werden, das fängt schon damit an, daß verheiratete Bewerber typischerweise
älter als ledige sind ...

Jochen

Jochen Ruhland

unread,
Feb 3, 2004, 5:32:09 PM2/3/04
to
Hi,

"Matthias Kryn" <usene...@planet-interkom.de> schrieb:


> Könnte interessant sein, aber gips das auch in lesbar?

<meta http-equiv=Content-Type content="text/html; charset=macintosh">

mag das dein Browser nicht?

Jochen

Vlad Berditchevskiy

unread,
Feb 3, 2004, 11:17:30 PM2/3/04
to
"Jochen Ruhland" <Jochen-NOD...@gmx.de> writes:

>| Durchschnittlich werden pro Tag 6,4 SMS verschickt und mit 7
>| Kurznachrichten ebenso viele auch erhalten[20].

Mich wuerde interessieren, was mit den restlichen 0,6 SMs Pro Tag
passiert: In der Telekommunikationsbranche gibt es anscheinend
Nachholbedarf bei der Qualitaet der Dienstleistungen. ;-)

SCNR, jaja, ich weiss, voellig off topic...

--
\ / vl...@hashbang.de
\/lad http://www.hashbang.de

Matthias Kryn

unread,
Feb 4, 2004, 8:03:46 AM2/4/04
to
Jochen Ruhland <Jochen-NOD...@gmx.de> schrieb:

[Link zu schlecht lesbarem Text]

> <meta http-equiv=Content-Type content="text/html;
> charset=macintosh">
>
> mag das dein Browser nicht?

Anscheinend. Mit den verhinderten Umlauten könnte ich noch
leben, aber nicht damit, dass öfters zwei Zeilen aufeinander
liegen.

Grüße
Matthias

Vlad Berditchevskiy

unread,
Feb 4, 2004, 9:56:01 AM2/4/04
to
Mark Henning <m...@homolog.de> writes:

> Ja. Z.B. die Einstellung der Eltern, die Deiner Einstellung nicht
> unähnlich war. Auch da wurde "ich" und "Geld" auch ständig über die
> Gefühlswelt des Kindes gehoben. Das Kind hatten zu folgen, egal was
> die Eltern taten. Wurde nicht gefragt, wurde nicht berücksichtigt, war
> bei manchen Fragen des Lebens eher wie eine Art Möbelstück. Das Kind
> hat im Schnitt jedes Jahr wegen Papa's Job das Umfeld gewechselt.

Ich denke, hier werden zwei extreme Seiten betrachtet. Eigentlich sollte
man mit Kindern *vorher* darueber reden und ihre Meidung dazu
fragen. Vielleicht werden sie die Gruende verstehen und mit dem Umzug
einverstanden sein. Mit 16 Jahren sollte man eigentlich imstande sein,
das zu verstehen. Und wenn man einen guten Job hat, duerfte man ein
bisschen Geld uebrig haben, um den Kindern ab und zu eine Reise in die
Heimat zu schenken, um ihre Oma, Opa und alte Freunde zu besuchen
(wirklich gute Freunde bleiben fuer immer Freunde, egal wo sie leben).

Christian Volk

unread,
Feb 4, 2004, 2:08:04 PM2/4/04
to
Vlad Berditchevskiy wrote:

> "Jochen Ruhland" <Jochen-NOD...@gmx.de> writes:
>
>>> Durchschnittlich werden pro Tag 6,4 SMS verschickt und mit 7
>>> Kurznachrichten ebenso viele auch erhalten[20].
>
> Mich wuerde interessieren, was mit den restlichen 0,6 SMs Pro Tag
> passiert: In der Telekommunikationsbranche gibt es anscheinend
> Nachholbedarf bei der Qualitaet der Dienstleistungen. ;-)

Gruppen-SMS? Web2SMS? SMS von Dienstleistern?

Aber ich glaub nicht, dass die Leutchen so weit überhaupt gedacht haben ;-)

Gruß,

Christian


Jochen Ruhland

unread,
Feb 4, 2004, 4:28:37 PM2/4/04
to
Hi,

"Mark Henning" <m...@homolog.de> schrieb:
> Kinder reagieren nach Wechsel des Umfeldes mitunter aber mit
> anfänglichen Lernschwierigkeiten. Die können schonmal ein
> Schulhalbjahr und damit die Versetzung ausmachen.

bei beruflich bedingtem Umzug können Nachhilfe u.ä. von der Steuer abgesetzt
werden.

Jochen

Sandy Locke

unread,
Feb 5, 2004, 8:10:43 AM2/5/04
to
"Holger Hofmann" <hofi...@freenet.de> wrote in message news:<4018ead3$0$26276$9b62...@news.freenet.de>...
> hi,
> lebe seit Jahren mit ein und derselben Frau in einer Beziehung sind aber
> nicht verheiratet.

Das ist auch gut so!

> Dann bin ich zwar auf der einen Seite ledig aber auf der
> anderen Seite lebe ich doch in einer eheähnlichen Beziehung.
> Wie formliert man sowas in einem Lebenslauf. Wenn ich da unter Familienstand


> ledig reinschreibe, könnte es doch so asgelegt werden das ich frei,
> ungebunden und mobil bin, also auch eine Stelle weiter weg annehmen könnte.

> wenn ich verheiratet bin sieht das ja anders aus.
>
> vielleicht ist einer in der selben Situation

Manche schreiben: in Beziehung lebend oder
1 Kind, in Beziehung lebend
(vor allem wichtig bei Frauen deren potentiellen AG immer davon ausgehen
das die Kind(er) staendig krank sind. Ist da noch ein Partner kann dieser
zumindest etwas auffangen.

Sandy.
>
> danke holger

Michael Dietrich

unread,
Feb 5, 2004, 9:58:16 AM2/5/04
to
"Jochen Ruhland" <Jochen-NOD...@gmx.de>

> "Michael Dietrich" <El.Mag...@ozu.es> schrieb:
> > Zum Beispiel, weil viele Arbeitgeber lieber Verheiratete (möglichst
> > mit Kindern) einstellen, weil deren Zuverlässigkeit höher eingeschätzt
> > wird.
>
> hast du auch nur den Hauch eines Beweises für deine These?

http://socio.ch/arbeit/t_crottilandolt.htm#2.1.2

"Gemäss Gütinger (1998) ist der Zivilstand als Selektionskriterium
insofern relevant, weil beispielsweise von verheirateten Personen ein
stabileres Erwerbsverhalten erwartet wird als von unverheirateten. Den
Arbeitgeberinnen erscheint es deshalb lohnender, verheiratete
Stellensuchende einzustellen und diesen betriebsspezifisches Wissen zu
vermitteln, was zu einer weiteren Festigung des Arbeitsverhältnisses
führt."

oder

http://www.deutsch-als-fremdsprache.de/lehren/materialboerse/stipendien2003/32-lernertext.doc

"Es scheint mir auch gut, dass verheiratete in der Gesellschaft besser
angesehen sind. Es ist immer besser für die Kariere, wenn Arbeitnehmer
verheiratet ist. És ist wissenschaftlich bewiesen, dass verheiratete
Leute stabiler sich fühlen, machen weniger Fehler und riskieren
weniger als nicht verheiratete. Sie sind auch gesünder,
selbstbewüßter, verantwortlicher."

> > Wer finanzielle Verpflichtungen und Verantwortung hat, wird nicht ohne
> > weiteres den Job schmeissen.
>
> prima. Dann stellen Arbeitgeber also bevorzugt Leute mit negativer
> Schufa-Auskunft und laufender Lohnpfändung ein?

Wohl nicht. Denn das zeugt ja von mangelnder Verantwortung.

> > Üblicherweise sind Familienväter auch weniger nachtaktiv, damit meist
> > pünktlicher.
>
> dafür machen sie extrem ungern Überstunden, weil sie zu der Zeit nämlich
> ihre Kinder aus dem Kindergarten holen und danach zum Fußball bringen ..

Wenn sie das trotzdem tun müßten, hätten sie nicht heiraten brauchen
;-)

Michael

Jochen Ruhland

unread,
Feb 5, 2004, 6:57:47 PM2/5/04
to
Hi,

"Michael Dietrich" <El.Mag...@ozu.es> schrieb:


> http://socio.ch/arbeit/t_crottilandolt.htm#2.1.2
> "Gemäss Gütinger (1998) ist der Zivilstand als Selektionskriterium

lies bitte zwei Absätze weiter:

| Hypothese 3: Verheiratete Männer sind bei der Stellensuche erfolgreicher
| als unverheiratete Männer. Bei den Frauen verhält es sich umgekehrt.

da steht "Hypothese" und nicht "Feststellung".

Zudem frage ich mich, wieso diese Quelle überhaupt was mit dem Themenkreis
zu tun haben soll?

| Gütinger, Christoph (1998): Erklärungsversuche der
| Jugendarbeitslosigkeit. Internationaler Vergleich. Aachen: Shaker Verlag

was bitte hat in einer Studie zur Jugendarbeitslosigkeit eine Untersuchung
zum Unterscheid zwischen ledigen und verheirateten Bewerbern zu suchen?

>
http://www.deutsch-als-fremdsprache.de/lehren/materialboerse/stipendien2003/32-lernertext.doc
>
> "Es scheint mir auch gut, dass verheiratete in der Gesellschaft besser
> angesehen sind.

"Es scheint" != "Es ist". Zudem hast du dir das mal durchgelesen?

| Und es ist Tatsache, dass die Eheleute haben weniger Zeit für eigene
| Interesse. Wie ein Schauspieler hat gesagt, dass die Ehe ist der Versuch
| zu zweit Probleme zu lösen, die man alleine nie gehabt hätte. Es ist klar,
| dass mit der Ehe neue Probleme entstehen, die zusammen lösen muss.

das ist ein Text, den ein Lehrgangsteilnehmer als Hausaufgabe verfasst hat:

| Momentan lerne ich deutsch an der Volkshochschule Wetzlar
| Wir lernen mit dem Lernwerks: 1. Lehr- und Arbeitsbuch "Stufen
| International", Stufe 3 , von Verlag Klett

> Wohl nicht. Denn das zeugt ja von mangelnder Verantwortung.

"Verantwortung für Finanzen" != "Fähigkeit mit Finanzen umzugehen"

Jochen

Michael Dietrich

unread,
Feb 8, 2004, 7:24:05 PM2/8/04
to
Jochen Ruhland wrote:
> Hi,
>
> "Michael Dietrich" <El.Mag...@ozu.es> schrieb:
>> http://socio.ch/arbeit/t_crottilandolt.htm#2.1.2
>> "Gemäss Gütinger (1998) ist der Zivilstand als Selektionskriterium
>
> lies bitte zwei Absätze weiter:
>
>> Hypothese 3: Verheiratete Männer sind bei der Stellensuche
>> erfolgreicher
>> als unverheiratete Männer. Bei den Frauen verhält es sich umgekehrt.
>
> da steht "Hypothese" und nicht "Feststellung".

Ja, ich weiß.
Wenn Du Dir mal die anderen Abschnitte ansiehst, wirst Du feststellen,
daß dort viele allgemein bekannte Tatsachen am Ende des Absatzes als
Hypothesen
beschrieben werden. Macht aber keinen Unterschied, weil es eben genau so
ist.

So stehen zumindest die "Hypothesen" 1, 4, 6, 9, 10, 13, 14 und 15
außer Frage, bei den Restlichen ist es nicht ao allgemein bekannt,
was aber nicht deren Wahrheitsgehalt widerspricht.

> Zudem frage ich mich, wieso diese Quelle überhaupt was mit dem
> Themenkreis
> zu tun haben soll?
>
>> Gütinger, Christoph (1998): Erklärungsversuche der
>> Jugendarbeitslosigkeit. Internationaler Vergleich. Aachen: Shaker
>> Verlag

Ist es wichtig, in welchem Zusammenhang man auf bestimmte Fakten stößt?

> "Es scheint" != "Es ist". Zudem hast du dir das mal durchgelesen?

Klar, dennoch fällt auch anderen dieser Umstand auf.

Wie auch immer, die Einstellungskriterien sind nicht wortwörtlich
in Google dokumentiert. Aus gutem Grund.

Dennoch stehe ich zu der Aussage, daß in qualifizierten Berufen
verheiratete Bewerber bevorzugt werden.

Aus den genannten Gründen.

Du kannst ja mal bei Personalverantwortlichen eine Erhebung machen,
ich befürchte allerdings, daß der Wahrheitsgehalt der öffentlich
getätigten
Aussagen gegen Null tendiert.

Michael


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