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Jean Raspails düstere Prognose für Frankreich und Europa

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Thomas Schneider

unread,
Dec 23, 2006, 11:38:07 PM12/23/06
to
Grundtenor, den jeder mit offenen Augen schon heute erkennen kann:
Europa hat keine Zukunft mehr. Frankreich und auch die BRD sind am Ende
der Fahnenstange angekommen. Künftig werden Franzosen oder Deutsche nur
noch eine winzige Minderheit in einem islamischen Europa auf
Drittweltniveau sein. Wer jetzt noch als autochthoner Europäer Kinder
gebiert, gebiert sie in eine schreckliche Zukunft.

Jean Raspail sieht zwei Auswege: Die wenigen Europäer igeln sich
innerhalb ihrer ehemaligen Heimatländer in Ghettos für Wohlhabende ein
und leben nur unter sich mit eigener Infrastruktur (wie die Weißen in
Südafrika). Oder sie müssen eine Recoquista durchführen, mit der schon
die Spanier ihr Land vor 800 Jahren von den Mauren befreit haben.

Hier sein hochinteressanter Leserbrief in "Le Figaro":

*******************************************************************

Apokalypse II -- Das Vaterland wird von der Republik verraten

Jean Raspail in "Le Figaro"

(Vor dreißig Jahren hat Jean Raspail seine Vision »Das Heerlager der
Heiligen« geschrieben. Seit über dreißig Jahren warnen nationale
Parteien in Europa vor der multikulturellen Gesellschaft. Jean Raspail
resümierte in einem Leserbrief in Le Figaro im letzten Jahr, was aus
seiner Vision geworden ist.)


"Ich bin um das Thema herumgeschlichen wie ein Spürhund um einen mit
Sprengstoff gefüllten Koffer. Schwierig, auf den Koffer zuzugehen, ohne
daß er Ihnen direkt ins Gesicht explodiert. Es droht der soziale Tod.
Dabei handelt es sich doch um eine Frage allerhöchster Bedeutung.

Ich habe gezögert. Dies um so mehr, als ich 1973 in meinem Buch »Le Camp
des saints« (Das Lager der Heiligen) schon so gut wie alles zum Thema
gesagt hatte. Es ist nichts mehr hinzuzufügen, außer daß ich glaube, daß
es schon fünf nach zwölf ist.

Denn ich bin davon überzeugt, daß unser Schicksal als Franzosen
besiegelt ist, denn »sie sind bei sich bei mir zu Hause« (Mitterand) »in
einem Europa, dessen Wurzeln genau so moslemisch wie christlich sind«
(Chirac).

Die Lage ist unumkehrbar, und in den 2050er Jahren kommt das endgültige
Umkippen: Die eigentlichen Franzosen werden nur noch die Hälfte der
Bevölkerung - den ältesten Teil - stellen, während sich der Rest aus
Schwarzafrikanern, Nordafrikanern und allen möglichen Asiaten aus dem
unerschöpflichen Fundus der Dritten Welt zusammensetzen wird. Und der
Islam - auch in seiner dschihadistischen und fundamentalistischen
Spielart - wird die zentrale Rolle spielen. Dieser Tanz hat gerade erst
begonnen.

Nicht nur Frankreich ist davon betroffen. Ganz Europa geht seinem Tod
entgegen.

An Warnsignalen fehlt es nicht: diverse UNO-Berichte (in denen die
Entwicklung bejubelt wird) und die Arbeiten von Jean-Claude Chesnais und
Jacques Dupâquier, an denen keiner mehr vorbei kommt. Aber diese
Warnsignale werden systematisch unterdrückt. Das Grabesschweigen der
Medien, der Regierungen und der Behörden in den Städten über den
demographischen Zusammenbruch in den EU-Staaten ist eines der
verblüffendsten Phänomene unserer Zeit.

Wenn in meiner Familie oder in meinem Freundeskreis ein Kind geboren
wird, muß ich an das Schicksal denken, das diesem Kind heute in den
maßgeblichen Kreisen bereitet wird und mit dem es als Erwachsener zu tun
haben wird. Ganz zu schweigen davon, daß die eigentlichen Franzosen
angesichts der permanenten Berieselung mit »Menschenrechten«, mit dem
»Respekt vor dem anderen«, mit dem unseren Pfaffen so hehren »Teilen«,
angesichts des ganzen Repressionsapparates an »antirassistischen«
Gesetzen, angesichts der Konditionierung bereits der Kleinsten zu
kultureller und verhaltensmäßiger »Mestizierung« gemäß den Imperativen
des »pluralen Frankreichs« und allen Abwandlungen christlicher Güte, nur
noch resignieren und sich ohne Murren in die »Zivilgesellschaft«
aufgeben werden.

Laßt uns trotzdem nicht die Hoffnung verlieren. Es wird, was man in der
Ethnologie »Isolate« nennt, geben: starke Minderheiten, etwa 15
Millionen Franzosen - nicht unbedingt weißer Rasse -, die noch ziemlich
vollständig unsere Sprache beherrschen werden und die darauf beharren
werden, weiterhin unserer Kultur und unserer Geschichte anzugehören. Das
wird ihnen nicht leicht fallen.

Angesichts der verschiedenen Gemeinschaften, die heute in den Ruinen der
Integration entstehen (wohlgemerkt werden längst wir Franzosen
integriert und nicht umgekehrt) und die im Jahre 2050 fest
institutionalisiert sein werden, wird es sich bei besagten Isolaten um
Gemeinden des Fortbestands Frankreichs handeln. Diese werden sich auf
ihre Familien, auf ihre Geburtenzahlen, auf ihre Heiraten innerhalb der
Gemeinde, auf ihre Schulen, ihre Netzwerke der Solidarität, vielleicht
auf ihre geographischen Zonen, ihre Anteile am Territorium, ihre
Wohnviertel, sogar auf gesicherte Rück-zugsgebiete und - warum nicht -
auf ihren christlichen, vielleicht sogar katholischen Glauben - wenn
dieser bis dahin noch halten sollte - stützen.

Keiner wird das gern hören. Der Zusammenbruch kann zu jeder Zeit kommen,
so etwas wie die Eliminierung der Kulaken durch geeignete legale Mittel.
Und danach?

Danach wird Frankreich nur noch von Einsiedlerkrebsen aus aller Herren
Länder bewohnt sein, die in Gehäusen leben werden, die von den
Repräsentanten einer auf immer verschwundenen Art, die sich »die
Franzosen« nannte, aufgegeben sein werden. Diese Krebse werden so gut
wie nichts mit jener Art gemein haben, deren Namen sie in der Mitte
dieses Jahrhunderts übernehmen werden. Dieser Prozeß ist schon im Gang.
Es gibt eine zweite Hypothese, die man nur im Privaten und nur nach
Rücksprache mit seinem Rechtsanwalt äußern sollte:

Das wäre, wenn die letzten Isolate Widerstand leisten bis hin zu einer
reconquista, die sich sicher von der spanischen unterscheiden wird, die
aber von den gleichen Motive getragen sein wird.

Es gäbe einen riskanten Roman darüber zu schreiben. Ich werde es nicht
auf mich nehmen, ich habe schon meinen Beitrag geleistet. Sein Autor ist
wahrscheinlich noch nicht geboren, aber dieses Buch wird genau zur
richtigen Zeit herauskommen, da bin ich mir ganz sicher.

Was ich absolut nicht verstehen kann und was mich in tiefe Ratlosigkeit
stürzt, das ist, warum und wie so viele mit dem Sachverhalt vertraute
Franzosen und so viele französische Politiker sich wissentlich und
systematisch - auf geradezu zynische Weise - bei der Opferung eines
gewissen Frankreichs (vermeiden wir, von »ewigem Frankreich« zu
sprechen, die Gutmenschen könnten ihre Augen überdrehen) auf dem Altar
des humanistischen Extremismus gegenseitig überbieten.

Ich stelle mir die gleiche Frage bei all den überall gegenwärtigen
Vereinigungen für dieses oder jenes Recht, bei all den Ligen und
Gesellschaften, den subventionierten Brutstätten, den Netzwerken von
Manipulatoren in den Getrieben des Staates ( Bildung, Verwaltung,
politische Parteien, Gewerkschaften usw.), den unzähligen
Unterschriftensammlungen, den korrekt gleichgeschalteten Medien und all
den Intellos, die Tag für Tag und ungestraft ihr betäubendes Gift in den
noch gesunden Organismus der französischen Nation spritzen.

Ich kann diesen Intellos, wenn ich sehr großzügig bin, eine gewisse
Ehrlichkeit nicht bestreiten, aber es tut mir weh, wenn ich daran denke,
daß dies meine Landsleute sind. Sie verwechseln Frankreich mit der
Republik. Ohne Bezug auf Frankreich verlieren sich die »republikanischen
Werte«. Frankreich ist aber vor allem eine Heimat aus Erde, Fleisch und
Blut. Dagegen hat die Republik, die nur eine Regierungsform ist, die
Bedeutung von Ideologie. Es scheint, als verrate sie Frankreich
zugunsten der Republik.

Hier ein Beleg unter Tausenden für meine These, der ganz naiv
daherkommt, aber das ganze Ausmaß der Zerstörung ersichtlich werden
läßt: Laurent Fabius sagte am 17. Mai 2003 auf dem Parteitag der
Sozialisten in Dijon:

»An dem Tag, wo die Marianne in unseren Rathäusern das schöne Gesicht
einer Französin mit Migrationshintergrund angenommen haben wird, an dem
Tag wird Frankreich einen großen Schritt auf dem Weg der Verwirklichung
der republikanischen Werte getan haben.«

Ich füge zwei weitere Zitate hinzu: »Mit keiner atomaren Abschreckung
kann die Flut von Menschen eingedämmt werden, die sich eines Tages aus
den armen, südlichen Teilen der Welt in die offenen Räume der nördlichen
Hemisphäre ergießen wird.« (Algeriens Präsident Boumediene im März 1974)

»Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan los werden
aus seinem Gefängnis und wird ausgehen, zu verführen die Völker an den
vier Enden der Erde, den Gog und Magog, um sie zu versammeln zum Streit;
deren Zahl ist wie der Sand am Meer. Und sie zogen herauf auf die Breite
der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte
Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie.« (Die Offenbarung
des Johannes, 20, 7 bis 9).

Jean Raspail."

*******************************************************************


--
Meine Artikel geben die persönliche Meinung ihres Verfassers wieder.
Die Artikel können Satire enthalten, die nach des Autors Auffassung
eine tieferliegende Wahrheit berührt. Meine Artikel sollten daher mit
angemessener Intelligenz anstatt wortwörtlich interpretiert werden.

1X2Willows

unread,
Dec 24, 2006, 12:03:38 AM12/24/06
to
"Thomas Schneider" <ts...@photo.net> wrote in message
news:1hqu41o.1eq...@t-dialin.com...

> Grundtenor, den jeder mit offenen Augen schon heute erkennen kann:
[....]

Ehrlich gesagt? Finde ich gar nicht.

Die Heisenberg'sche Theorie sei nur als Ansatz der Refutation erwaehnt
und nach der haben wir immer noch Mc Donalds. Anders natuerlich
im Bergbau. Wenn Rhododendren (entgegen weitverbreiteter Vorurteile)
keine Asterix Comics gelesen haetten, dann waer's nochmal was ganz
anderes weil --- wie wir alle wissen --- Hausmeister Krug nicht zum Brunnen
geht bis er kotzt, sondern quid pro quo die Essenz des postulierten
Patriarchats in Frage stellt.

Kurz und mit anderen Worten: Darjeeling hat diese Annahme schon
uebermorgen als "zartschmelzend" bewiesen.

Dan

Carla Schneider

unread,
Dec 24, 2006, 6:05:10 AM12/24/06
to

Es waren im Grunde nie mehr als 15 Millionen, zu keiner Zeit.
Das System Frankreich beruht darauf anderen Voelkern die franzoesische
Sprache aufzuzwingen und sie so zu "Franzosen" zu machen.
Der groesste Teil Frankreichs hatte niemals franzoesische Muttersprache,
und ein franzoesisches Volk gibt es nicht, bis auf die paar Millionen aus
der Gegend um Paris. Dafuer gab und gibt es dort machtgeile
Eliteschueler die nach der Weltherrschaft trachteten, oder zumindest der
Herrschaft ueber Europa, oder wenigstens Frankreich , hauptsache Atommacht...

--
http://www.geocities.com/carla_sch/index.html

Florian Spisla

unread,
Dec 24, 2006, 6:25:27 AM12/24/06
to
Carla Schneider schrieb am 24.12.2006 12:05:

Bitte irrelevante X-Posts nach ch.talk vermeiden, danke!

F'up ch.soc.politics

--
Reclaim Your Inbox!
http://www.mozilla.org/products/thunderbird/

Michael Ceglar

unread,
Dec 24, 2006, 6:57:09 AM12/24/06
to

Thomas Schneider schrieb:

> Grundtenor, den jeder mit offenen Augen schon heute erkennen kann:
> Europa hat keine Zukunft mehr. Frankreich und auch die BRD sind am Ende
> der Fahnenstange angekommen. Künftig werden Franzosen oder Deutsche nur
> noch eine winzige Minderheit in einem islamischen Europa auf
> Drittweltniveau sein.


Zum Schreien komisch

Gruß
Michael

Michael Ceglar

unread,
Dec 24, 2006, 7:02:58 AM12/24/06
to

Carla Schneider schrieb:

Es sind aber heute mehr

> Das System Frankreich beruht darauf anderen Voelkern die franzoesische
> Sprache aufzuzwingen und sie so zu "Franzosen" zu machen.

Also sind diese Franzosen Franzosen.

> Der groesste Teil Frankreichs hatte niemals franzoesische Muttersprache,

Der groesste Teil Deutschlands hatte niemals deutsche Muttersprache

> und ein franzoesisches Volk gibt es nicht,

und ein deutsches Volk gibt es nicht,

>bis auf die paar Millionen aus
> der Gegend um Paris.

bis auf die paar Millionen aus der Gegend um Berlin.

>Dafuer gab und gibt es dort machtgeile
>Eliteschueler die nach der Weltherrschaft trachteten, oder zumindest der
>Herrschaft ueber Europa, oder wenigstens Frankreich , hauptsache Atommacht...

Dafuer gab und gibt es dort machtgeile

Gefreite die nach der Weltherrschaft trachteten...

Wie sich die Geschichten der Völker doch gleichen

Gruß
Michael

Carla Schneider

unread,
Dec 24, 2006, 7:30:18 AM12/24/06
to
Es gibt mehr denen man die frz. Sprache aufgezwungen hat, das stimmt.

>
> > Das System Frankreich beruht darauf anderen Voelkern die franzoesische
> > Sprache aufzuzwingen und sie so zu "Franzosen" zu machen.
>
> Also sind diese Franzosen Franzosen.

So wurde es vom imperialistischen Frankreich definiert. Auch die Algerier
und die Bewohner Indochinas haette man auf dem Weg zu Franzosen machen wollen,
das hat aber nicht funktioniert. Vorher war Elsass Lothringen Korsika, die Bretangne,
alles Laender die nichts franzoesisches an sich haben.


>
> > Der groesste Teil Frankreichs hatte niemals franzoesische Muttersprache,
>
> Der groesste Teil Deutschlands hatte niemals deutsche Muttersprache

Der groesste Teil des Deutschen Volkes schon.

>
> > und ein franzoesisches Volk gibt es nicht,
>
> und ein deutsches Volk gibt es nicht,

Sicher gibt es das.

>
> >bis auf die paar Millionen aus
> > der Gegend um Paris.
>
> bis auf die paar Millionen aus der Gegend um Berlin.

Nein, Berlin besteht eigentlich fast nur aus zuwanderern
aus anderen Teilen Deutschlands.
Auch das Hochdeutsch kommt nich von dort, es ist eine Kunstsprache,
die geschaffen wurde damit sie die meisten deutschen Dialekte gut
verstaendlich ist.

>
> >Dafuer gab und gibt es dort machtgeile
> >Eliteschueler die nach der Weltherrschaft trachteten, oder zumindest der
> >Herrschaft ueber Europa, oder wenigstens Frankreich , hauptsache Atommacht...
>
> Dafuer gab und gibt es dort machtgeile
> Gefreite die nach der Weltherrschaft trachteten...

Nach der Weltherrschaft trachtete in Deutschland niemand,
vielleicht war das der Fehler, denn offenbar waere das die einzige Moeglichkeit
gewesen die unabhaengige Existenz Deutschlands zu erhalten.


>
> Wie sich die Geschichten der Völker doch gleichen

Die Tastatur ist Geduldig nur mit der Wirklichkeit hat
das nichts zu tun.

--
http://www.geocities.com/carla_sch/index.html

Stefan Heimers

unread,
Dec 24, 2006, 8:24:15 AM12/24/06
to
Michael Ceglar wrote:

...


Wir von ch.talk wünschen euch allen frohe Festtage und ein gutes neues Jahr!

Stefan Heimers

unread,
Dec 24, 2006, 8:25:16 AM12/24/06
to

Michael Ceglar

unread,
Dec 24, 2006, 8:29:04 AM12/24/06
to

Carla Schneider schrieb:

Warum "aufgezwungen"?
Ich glaube die Franzosen lernen ihre Sprache wie wir.
Meinst du man hätte dir deutsch aufgezwungen?

> >
> > > Das System Frankreich beruht darauf anderen Voelkern die franzoesische
> > > Sprache aufzuzwingen und sie so zu "Franzosen" zu machen.
> >
> > Also sind diese Franzosen Franzosen.
>
> So wurde es vom imperialistischen Frankreich definiert. Auch die Algerier
> und die Bewohner Indochinas haette man auf dem Weg zu Franzosen machen wollen,
> das hat aber nicht funktioniert.

Eben, da es nicht funktioniert hat, muß das was übrig ist "die
Franzosen" sein, wobei anzumerken ist, daß dir natürlich nicht
zusteht zu "definieren", was denn nun französisch sei.

> Vorher war Elsass Lothringen Korsika, die Bretangne,
> alles Laender die nichts franzoesisches an sich haben.

Vorher waren da Franken, Sachsen, Bayern, die nichts "deutsches" an
sich hatten. Vorher war noch eine Völkerwanderung.

> >
> > > Der groesste Teil Frankreichs hatte niemals franzoesische Muttersprache,
> >
> > Der groesste Teil Deutschlands hatte niemals deutsche Muttersprache
> Der groesste Teil des Deutschen Volkes schon.

Quatsch, Hochdeutsch gibt es noch nicht "lange" und eine
"Muttersprache" war es früher nie, eben wegen der vielen Sprachen und
Dialekte in Mitteleuropa.

> > > und ein franzoesisches Volk gibt es nicht,
> >
> > und ein deutsches Volk gibt es nicht,
> Sicher gibt es das.

Genauso wie das französische, also deiner eignen Meinung nach gar
nicht.
Oder was muß denn ein Volk haben, daß es sich Volk nennen darf?
Gibt es ein Schweizer Volk? Die sprechen deutsch UND französisch.

> >
> > >bis auf die paar Millionen aus
> > > der Gegend um Paris.
> >
> > bis auf die paar Millionen aus der Gegend um Berlin.
>
> Nein, Berlin besteht eigentlich fast nur aus zuwanderern
> aus anderen Teilen Deutschlands.

*grins*

> Auch das Hochdeutsch kommt nich von dort, es ist eine Kunstsprache,
> die geschaffen wurde damit sie die meisten deutschen Dialekte gut
> verstaendlich ist.

Eben, keine Sprache, kein Volk.
Die Franzosen hatten wenigsten eine Sprache ;-)
Und wenn Hochdeutsch die Sprache der Deutschen ist, was ist dann mit
Niederdeutsch?

Nochwas: Hochdeutsch wurde nicht einfach "geschaffen" sondern hat sich
entwickelt.

> > >Dafuer gab und gibt es dort machtgeile
> > >Eliteschueler die nach der Weltherrschaft trachteten, oder zumindest der
> > >Herrschaft ueber Europa, oder wenigstens Frankreich , hauptsache Atommacht...
> >
> > Dafuer gab und gibt es dort machtgeile
> > Gefreite die nach der Weltherrschaft trachteten...
> Nach der Weltherrschaft trachtete in Deutschland niemand,

Hitler schon und einige andere vorher auch.
Auch Deutschland hatte Kolonien, nur nicht soviele wie sich der dumme
Kaiser wünschte.

> vielleicht war das der Fehler, denn offenbar waere das die einzige Moeglichkeit
> gewesen die unabhaengige Existenz Deutschlands zu erhalten.

Im Gegentum hat der Versuch die Weltherrschaft zu erobern, Deutschland
fast seine Existenz gekostet. Das es noch existiert ist einem
günstigen Zufall zu verdanken.

Gruß
Michael

Carla Schneider

unread,
Dec 24, 2006, 12:04:48 PM12/24/06
to

Bei uns lernt man die Sprache von der Mutter, deshalb heisst es auch Muttersprache.
Im Elsass lernt das Kind (Zuwanderer mals ausgenommen) von der Mutter Elsaessisch,
einen Deutschen Dialekt, in der Schule aber Franzoesisch, eine Fremdsprache.

> Meinst du man hätte dir deutsch aufgezwungen?

Nein ich habe in der Schule auch meine Mutterprache gelernt.

>
> > >
> > > > Das System Frankreich beruht darauf anderen Voelkern die franzoesische
> > > > Sprache aufzuzwingen und sie so zu "Franzosen" zu machen.
> > >
> > > Also sind diese Franzosen Franzosen.
> >
> > So wurde es vom imperialistischen Frankreich definiert. Auch die Algerier
> > und die Bewohner Indochinas haette man auf dem Weg zu Franzosen machen wollen,
> > das hat aber nicht funktioniert.
>
> Eben, da es nicht funktioniert hat, muß das was übrig ist "die
> Franzosen" sein, wobei anzumerken ist, daß dir natürlich nicht
> zusteht zu "definieren", was denn nun französisch sei.

Das wird in Frankreich festgelegt.

>
> > Vorher war Elsass Lothringen Korsika, die Bretangne,
> > alles Laender die nichts franzoesisches an sich haben.
>
> Vorher waren da Franken, Sachsen, Bayern, die nichts "deutsches" an
> sich hatten.

Ihre gemeinsamkeit ist die Sprache, die zwar etwas unterschiedlich ist,
aber doch sehr aehnlich.


>Vorher war noch eine Völkerwanderung.
>
> > >
> > > > Der groesste Teil Frankreichs hatte niemals franzoesische Muttersprache,
> > >
> > > Der groesste Teil Deutschlands hatte niemals deutsche Muttersprache
> > Der groesste Teil des Deutschen Volkes schon.
>
> Quatsch, Hochdeutsch gibt es noch nicht "lange" und eine
> "Muttersprache" war es früher nie, eben wegen der vielen Sprachen und
> Dialekte in Mitteleuropa.

Alle Deutschen Dialekte sind Deutsch. Die Unterschiede sind relativ klein,
verglichen mit anderen Sprachen.


>
> > > > und ein franzoesisches Volk gibt es nicht,
> > >
> > > und ein deutsches Volk gibt es nicht,
> > Sicher gibt es das.
>
> Genauso wie das französische, also deiner eignen Meinung nach gar
> nicht.
> Oder was muß denn ein Volk haben, daß es sich Volk nennen darf?
> Gibt es ein Schweizer Volk? Die sprechen deutsch UND französisch.

Es gibt kein Schweizer Volk, die Schweiz ist ein Mehrvoelkerstaat,
ein Teil davon ist Deutschsprachig.


>
> > >
> > > >bis auf die paar Millionen aus
> > > > der Gegend um Paris.
> > >
> > > bis auf die paar Millionen aus der Gegend um Berlin.
> >
> > Nein, Berlin besteht eigentlich fast nur aus zuwanderern
> > aus anderen Teilen Deutschlands.
>
> *grins*
>
> > Auch das Hochdeutsch kommt nich von dort, es ist eine Kunstsprache,
> > die geschaffen wurde damit sie die meisten deutschen Dialekte gut
> > verstaendlich ist.
>
> Eben, keine Sprache, kein Volk.
> Die Franzosen hatten wenigsten eine Sprache ;-)

Die Pariser und die ihre Umgebung hatten eine Sprache,
die durch nichts vor den anderen Sprachen ausgezeichnet ist,
ausser dass ein paar Machtgierige Herrscher diese Sprache
den anderen aufgezwungen haben.

> Und wenn Hochdeutsch die Sprache der Deutschen ist, was ist dann mit
> Niederdeutsch?

(= Plattdeutsch) ist eine zusammenfassende Bezeichnung fuer bestimmte Dialekte
in Norddeutschland. Aber selbst das ist fuer einen Hochdeutssprecher noch
relativ leicht verstaendlich.


>
> Nochwas: Hochdeutsch wurde nicht einfach "geschaffen" sondern hat sich
> entwickelt.

Es wurde von Schriftstellern geschaffen.

>
> > > >Dafuer gab und gibt es dort machtgeile
> > > >Eliteschueler die nach der Weltherrschaft trachteten, oder zumindest der
> > > >Herrschaft ueber Europa, oder wenigstens Frankreich , hauptsache Atommacht...
> > >
> > > Dafuer gab und gibt es dort machtgeile
> > > Gefreite die nach der Weltherrschaft trachteten...
> > Nach der Weltherrschaft trachtete in Deutschland niemand,
>
> Hitler schon und einige andere vorher auch.

Sowas wird Hitler von der Alliierten Kriegspropaganda angedichtet.

> Auch Deutschland hatte Kolonien, nur nicht soviele wie sich der dumme
> Kaiser wünschte.

Aus wirtschaftlichen Gruenden waren die wichtig.

>
> > vielleicht war das der Fehler, denn offenbar waere das die einzige Moeglichkeit
> > gewesen die unabhaengige Existenz Deutschlands zu erhalten.
>
> Im Gegentum hat der Versuch die Weltherrschaft zu erobern, Deutschland
> fast seine Existenz gekostet.

Behauptet die alliierte Propaganda.
Tatsaechlich hat Deutschland nur einen Krieg mit Polen angefangen wegen eines
Konflikts ueber Danzig und die Korridorloesung - das hat mit Weltherrschaftsstreben
nun wirklich nichts zu tun. Danach haben England und Frankreich Deutschland dann den
Weltkrieg aufgezwungen.

> Das es noch existiert ist einem
> günstigen Zufall zu verdanken.

Der aufkommende kalte Krieg machte ihren Wunsch nach Ausloeschung Deutschlands obsolet, man
brauchte es um sich gegen die Sowjetunion verteidigen zu koennen.


--
http://www.geocities.com/carla_sch/index.html

Alfred Wegener

unread,
Dec 24, 2006, 1:31:51 PM12/24/06
to
Carla Schneider schrieb:

> (= Plattdeutsch) ist eine zusammenfassende Bezeichnung fuer bestimmte Dialekte
> in Norddeutschland. Aber selbst das ist fuer einen Hochdeutssprecher noch
> relativ leicht verstaendlich.
>

# Plattdeutsch hat die zweite germanische Lautverschiebung nicht
mitgemacht. Damit ist Plattdeutsch gemeinsam mit Friesisch, Dänisch,
Schwedisch, Norwegisch, Isländisch und Faröerisch sowie weitgehend auch
Englisch und Niederländisch von den mittel- und oberdeutschen
Sprachgruppen abgegrenzt.
# Der Plattdeutsche Wortschatz weist einen erheblichen Anteil Wörter
aus, die es im Hochdeutschen und den mittel- und oberdeutschen Dialekten
nicht gibt, wohl aber z.B. im Anglo-Saxon, im Englischen und in den
skandinavischen Sprachen. Insgesamt dürfte mehr als 20 Prozent des
plattdeutschen Wortschatzes keine direkte Entsprechung im heutigen
Hochdeutsch haben, teils als sehr alte Wörter, gemeinsam mit anderen
Niedergermanischen Sprachen (z.B. Steert), teils als Sonderbildungen wie
nickkoppen, rallögen oder schirrwarken.
# Auch bei verwandten Worten sind die Ähnlichkeiten zum Angelsächsischen
und zum heutigen Englisch (vgl. Die Nordsee-Wörterliste
Platt-English-Deutsch-Anglo-Saxon) nicht selten größer als zum Hochdeutschen

http://www.plattmaster.de/sprache.htm

--
Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das
Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
(George Orwell eig. Eric Arthus Blair brit. Autor ('1984') 1903 - 1950)

Michael Ceglar

unread,
Dec 24, 2006, 3:31:28 PM12/24/06
to

Carla Schneider schrieb:

Das machen die Franzosen auch, das ist in meiner gegend aber eher
fränkisch.
Hochdeutsch gibt's dann in der Schule.

> Im Elsass lernt das Kind (Zuwanderer mals ausgenommen) von der Mutter Elsaessisch,
> einen Deutschen Dialekt, in der Schule aber Franzoesisch, eine Fremdsprache.

Hochdeutsch wäre auch eine ;-)

> > Meinst du man hätte dir deutsch aufgezwungen?
> Nein ich habe in der Schule auch meine Mutterprache gelernt.
>
> >
> > > >
> > > > > Das System Frankreich beruht darauf anderen Voelkern die franzoesische
> > > > > Sprache aufzuzwingen und sie so zu "Franzosen" zu machen.
> > > >
> > > > Also sind diese Franzosen Franzosen.
> > >
> > > So wurde es vom imperialistischen Frankreich definiert. Auch die Algerier
> > > und die Bewohner Indochinas haette man auf dem Weg zu Franzosen machen wollen,
> > > das hat aber nicht funktioniert.
> >
> > Eben, da es nicht funktioniert hat, muß das was übrig ist "die
> > Franzosen" sein, wobei anzumerken ist, daß dir natürlich nicht
> > zusteht zu "definieren", was denn nun französisch sei.
>
> Das wird in Frankreich festgelegt.

Uff. Da bin ich jetzt aber erleichtert.
DAnn könne wir deine Eingangsgeschwätz, die meisten Franzosen wären
gar keine, ad acta legen.

> > > Vorher war Elsass Lothringen Korsika, die Bretangne,
> > > alles Laender die nichts franzoesisches an sich haben.
> >
> > Vorher waren da Franken, Sachsen, Bayern, die nichts "deutsches" an
> > sich hatten.
>
> Ihre gemeinsamkeit ist die Sprache, die zwar etwas unterschiedlich ist,
> aber doch sehr aehnlich.

Das soll wohl eine Witz sein. Ursprünglich waren die sehr verschieden.
Und du darfst auch noch 3 mal raten, wofür das "Frank" in "Frankreich"
steht.

> >Vorher war noch eine Völkerwanderung.
> >
> > > >
> > > > > Der groesste Teil Frankreichs hatte niemals franzoesische Muttersprache,
> > > >
> > > > Der groesste Teil Deutschlands hatte niemals deutsche Muttersprache
> > > Der groesste Teil des Deutschen Volkes schon.
> >
> > Quatsch, Hochdeutsch gibt es noch nicht "lange" und eine
> > "Muttersprache" war es früher nie, eben wegen der vielen Sprachen und
> > Dialekte in Mitteleuropa.
>
> Alle Deutschen Dialekte sind Deutsch. Die Unterschiede sind relativ klein,
> verglichen mit anderen Sprachen.

Kompletter Unsinn. Bevor das Hochdeutsch kam, waren das z.T nicht nur
Dialekte sondern unterschiedliche Sprachen.

> > > > > und ein franzoesisches Volk gibt es nicht,
> > > >
> > > > und ein deutsches Volk gibt es nicht,
> > > Sicher gibt es das.
> >
> > Genauso wie das französische, also deiner eignen Meinung nach gar
> > nicht.
> > Oder was muß denn ein Volk haben, daß es sich Volk nennen darf?
> > Gibt es ein Schweizer Volk? Die sprechen deutsch UND französisch.
>
> Es gibt kein Schweizer Volk,

Das müßtest du mal den Schweizern sagen.

> die Schweiz ist ein Mehrvoelkerstaat,
> ein Teil davon ist Deutschsprachig.
>
>
> >
> > > >
> > > > >bis auf die paar Millionen aus
> > > > > der Gegend um Paris.
> > > >
> > > > bis auf die paar Millionen aus der Gegend um Berlin.
> > >
> > > Nein, Berlin besteht eigentlich fast nur aus zuwanderern
> > > aus anderen Teilen Deutschlands.
> >
> > *grins*
> >
> > > Auch das Hochdeutsch kommt nich von dort, es ist eine Kunstsprache,
> > > die geschaffen wurde damit sie die meisten deutschen Dialekte gut
> > > verstaendlich ist.
> >
> > Eben, keine Sprache, kein Volk.
> > Die Franzosen hatten wenigsten eine Sprache ;-)
>
> Die Pariser und die ihre Umgebung hatten eine Sprache,
> die durch nichts vor den anderen Sprachen ausgezeichnet ist,
> ausser dass ein paar Machtgierige Herrscher diese Sprache
> den anderen aufgezwungen haben.

Vollkommener Quatsch.
Das "romanische" kommt, wie der Name sagt von den Römern.
In den Jahrhunderten nach Christi Geburt setzte sich das lateinische
weitgehend durch.
Zuerst in den Städten, später auch auf dem Land

Im 5. Jahrhundert erobern die Franken die Gegend.
Was sich in diesem Fall gegenseitig befruchtet.
Im "Französischen" gibt es viele neue Wörter, aber auch die Franken
nehmen viele französische Wörter in ihre Sprache auf.

Im wesentlichen ist französisch aber ein weiterentwickeltes Latein
(eigentlich das ländliche Vulgärlatein ;-) )

Kleiner historischer Hinweis:
"Die ersten Dokumente, die der französischen Sprache zugeordnet
werden, sind die Straßburger Eide, die 842 sowohl auf Altfranzösisch
als auch auf Althochdeutsch verfasst wurden. Damit war auch die
herkömmliche Diglossie lateinisch zu schreiben, aber romanisch zu
sprechen, zerstört."

Tatsache ist aber, daß die Franzosen seit mindestens 1000 Jahren in
etwa das heutige französisch sprechen (natürlich mit den üblichen
kleinen Anpassungen),
während die Deutschen sehr viel später eine gemeinsame Sprache
entwickelten.

> > Und wenn Hochdeutsch die Sprache der Deutschen ist, was ist dann mit
> > Niederdeutsch?
> (= Plattdeutsch) ist eine zusammenfassende Bezeichnung fuer bestimmte Dialekte
> in Norddeutschland. Aber selbst das ist fuer einen Hochdeutssprecher noch
> relativ leicht verstaendlich.

Das soll wohl ein Witz sein.
Du verstehst einen Holländer ohne die Sprache gelernt zu haben?
Das kannstvdu höchstens wenn du einen niederdeutschen Dialekt hast,
dann verstehst du aber garantiert keine Oberpfälzer.
Ich habe einen Hochdeutschen Dialekt. Ich versteh beim Holländischen
gar nix.
Ich kann aber einiges davon lesen, weil ich englisch kann.

> > Nochwas: Hochdeutsch wurde nicht einfach "geschaffen" sondern hat sich
> > entwickelt.
>
> Es wurde von Schriftstellern geschaffen.

Kompletter Käse. Mal ein Zitat.

"Einen ersten Ansatz zu einem überregionalen Ausgleich der Mundarten
hat man teilweise in der mittelhochdeutschen Dichtersprache der
höfischen Dichtung um 1200 sehen wollen. In der Tat ist teilweise das
Bemühen der Dichter zu erkennen, nur regional verständliches
Vokabular und dialektale lautliche Besonderheiten zu vermeiden, um ein
überregionales Verständnis ihrer Werke zu ermöglichen; andererseits
muss aber die Breitenwirkung der an den Fürstenhöfen tätigen Dichter
zu einer Zeit, als nur eine verschwindend geringe Minderheit der
Bevölkerung alphabetisiert war und Zugang zu dieser elitären Kunst
hatte, als äußerst gering eingeschätzt werden. Der Beginn der
neuhochdeutschen Schrift- und Standardsprache kann daher erst in
überregionalen Ausgleichsprozessen des Spätmittelalters und der
frühen Neuzeit gesehen werden."

Hochdeutsche, bzw. das damalige "Neuhochdeutsch" hat sich im Zuge der
Reformation durchgesetzt und das Niederdeutsche verdrängt.
Es wurde ab dem 16 Jahrhundert üblicherweise Amtsprache (übrigens
genau wie das Französische in Frankreich;dort per Verordnung).
Entwickelt hat sich das Neuhochdeutsch aber ab dem 14 Jahrhundert.

> > > > >Dafuer gab und gibt es dort machtgeile
> > > > >Eliteschueler die nach der Weltherrschaft trachteten, oder zumindest der
> > > > >Herrschaft ueber Europa, oder wenigstens Frankreich , hauptsache Atommacht...
> > > >
> > > > Dafuer gab und gibt es dort machtgeile
> > > > Gefreite die nach der Weltherrschaft trachteten...
> > > Nach der Weltherrschaft trachtete in Deutschland niemand,
> >
> > Hitler schon und einige andere vorher auch.
>
> Sowas wird Hitler von der Alliierten Kriegspropaganda angedichtet.

Sicher nicht.

> > Auch Deutschland hatte Kolonien, nur nicht soviele wie sich der dumme
> > Kaiser wünschte.
>
> Aus wirtschaftlichen Gruenden waren die wichtig.

Oje, dann sollten wir uns wohl wieder welche zulegen ;-)
Sie waren natürlich nur wichtig für Leute die Imperien haben wollen.

> > > vielleicht war das der Fehler, denn offenbar waere das die einzige Moeglichkeit
> > > gewesen die unabhaengige Existenz Deutschlands zu erhalten.
> >
> > Im Gegentum hat der Versuch die Weltherrschaft zu erobern, Deutschland
> > fast seine Existenz gekostet.
>
> Behauptet die alliierte Propaganda.

Das ist eine schlichte Tatsache.

> Tatsaechlich hat Deutschland nur einen Krieg mit Polen angefangen wegen eines
> Konflikts ueber Danzig und die Korridorloesung - das hat mit Weltherrschaftsstreben
> nun wirklich nichts zu tun.

Aber natürlich, weil Hitler genau wußte, daß Frankreich und
Großbrittanien einen Beistandspakt hatten.
Er wußte, wenn er Polen angreift, greift er die anderen beiden auch
an.

>Danach haben England und Frankreich Deutschland dann den
> Weltkrieg aufgezwungen.

Nein, sie haben ihre Verpflichtungen gegenüber Polen erfüllt.

> > Das es noch existiert ist einem
> > günstigen Zufall zu verdanken.
> Der aufkommende kalte Krieg machte ihren Wunsch nach Ausloeschung Deutschlands obsolet, man
> brauchte es um sich gegen die Sowjetunion verteidigen zu koennen.

Genau das war dieser günstige Zufall.
Und vielleicht auch noch, daß die A-Bombe noch nicht da war, weil im
Unterschied zum japanischen Kaiser dieser irre Hitler nicht kapituliert
hätte.

Gruß
Michael

Thomas Schneider

unread,
Dec 24, 2006, 6:28:36 PM12/24/06
to
1X2Willows <spamb...@euro-celts.dot.com> wrote:

> Kurz und mit anderen Worten: Darjeeling hat diese Annahme schon
> uebermorgen als "zartschmelzend" bewiesen.

Orange Broken Pekoe ist nicht so zartschmelzend. Eher selbstgepflückter
Pfefferminztee aus dem deutschen Garten.

=> de.soc.politik.misc

Carla Schneider

unread,
Dec 26, 2006, 6:33:06 PM12/26/06
to

Eben. Hochdeutsch ist dem fraenkischen ziemlich aehnlich, was man vom Franzoesischen
nicht behaupten kann.

>
> > Im Elsass lernt das Kind (Zuwanderer mals ausgenommen) von der Mutter Elsaessisch,
> > einen Deutschen Dialekt, in der Schule aber Franzoesisch, eine Fremdsprache.
>
> Hochdeutsch wäre auch eine ;-)

Nein, das waere nur die Hochsprache fuer ihren Dialekt.

>
> > > Meinst du man hätte dir deutsch aufgezwungen?
> > Nein ich habe in der Schule auch meine Mutterprache gelernt.
> >
> > >
> > > > >
> > > > > > Das System Frankreich beruht darauf anderen Voelkern die franzoesische
> > > > > > Sprache aufzuzwingen und sie so zu "Franzosen" zu machen.
> > > > >
> > > > > Also sind diese Franzosen Franzosen.
> > > >
> > > > So wurde es vom imperialistischen Frankreich definiert. Auch die Algerier
> > > > und die Bewohner Indochinas haette man auf dem Weg zu Franzosen machen wollen,
> > > > das hat aber nicht funktioniert.
> > >
> > > Eben, da es nicht funktioniert hat, muß das was übrig ist "die
> > > Franzosen" sein, wobei anzumerken ist, daß dir natürlich nicht
> > > zusteht zu "definieren", was denn nun französisch sei.
> >
> > Das wird in Frankreich festgelegt.
>
> Uff. Da bin ich jetzt aber erleichtert.
> DAnn könne wir deine Eingangsgeschwätz, die meisten Franzosen wären
> gar keine, ad acta legen.

Hat damit doch gar nichts zu tun.

>
> > > > Vorher war Elsass Lothringen Korsika, die Bretangne,
> > > > alles Laender die nichts franzoesisches an sich haben.
> > >
> > > Vorher waren da Franken, Sachsen, Bayern, die nichts "deutsches" an
> > > sich hatten.
> >
> > Ihre gemeinsamkeit ist die Sprache, die zwar etwas unterschiedlich ist,
> > aber doch sehr aehnlich.
>
> Das soll wohl eine Witz sein. Ursprünglich waren die sehr verschieden.

Nein, urspruenglich hatten die alle die selbe sprache, die hat sich nur
in den verschiedenen Gegenden etwas auseinanderentwickelt.

> Und du darfst auch noch 3 mal raten, wofür das "Frank" in "Frankreich"
> steht.

Fuer die Sprache eher nicht, wohl eher fuer die Herrscher als es
das Frankenreich war.

>
> > >Vorher war noch eine Völkerwanderung.
> > >
> > > > >
> > > > > > Der groesste Teil Frankreichs hatte niemals franzoesische Muttersprache,
> > > > >
> > > > > Der groesste Teil Deutschlands hatte niemals deutsche Muttersprache
> > > > Der groesste Teil des Deutschen Volkes schon.
> > >
> > > Quatsch, Hochdeutsch gibt es noch nicht "lange" und eine
> > > "Muttersprache" war es früher nie, eben wegen der vielen Sprachen und
> > > Dialekte in Mitteleuropa.
> >
> > Alle Deutschen Dialekte sind Deutsch. Die Unterschiede sind relativ klein,
> > verglichen mit anderen Sprachen.
>
> Kompletter Unsinn. Bevor das Hochdeutsch kam, waren das z.T nicht nur
> Dialekte sondern unterschiedliche Sprachen.

Es sind sehr nahe verwandete Sprachen die einen gemeinsamen Ursprung haben.
Selbst bei den alten Landschaftsbezeichnungen, z.B. was in Suedbayern "woerth" heisst,
ist in Norddeutschland "werder" .

>
> > > > > > und ein franzoesisches Volk gibt es nicht,
> > > > >
> > > > > und ein deutsches Volk gibt es nicht,
> > > > Sicher gibt es das.
> > >
> > > Genauso wie das französische, also deiner eignen Meinung nach gar
> > > nicht.
> > > Oder was muß denn ein Volk haben, daß es sich Volk nennen darf?
> > > Gibt es ein Schweizer Volk? Die sprechen deutsch UND französisch.
> >
> > Es gibt kein Schweizer Volk,
>
> Das müßtest du mal den Schweizern sagen.

Die wissen das und wollen das auch nicht anders.

Es gibt ja viel Sprachen die vom Lateinischen abstammen in Europa,
aber das Franzoesische ist eindeutig die perverseste Form davon.
Das schriftliche Franzoesisch erinnert noch etwas daran,
aber das gesprochene nicht mehr.
Wer Franzoesisch als Muttersprache hat ist unfaehig andere Sprachen
verstaendlich zu sprechen.


>
> Kleiner historischer Hinweis:
> "Die ersten Dokumente, die der französischen Sprache zugeordnet
> werden, sind die Straßburger Eide, die 842 sowohl auf Altfranzösisch
> als auch auf Althochdeutsch verfasst wurden. Damit war auch die
> herkömmliche Diglossie lateinisch zu schreiben, aber romanisch zu
> sprechen, zerstört."
>
> Tatsache ist aber, daß die Franzosen seit mindestens 1000 Jahren in
> etwa das heutige französisch sprechen (natürlich mit den üblichen
> kleinen Anpassungen),

Das kann ich mir nicht vorstellen, es sieht eher so aus als Franzoesisch
frueher ganz anders gesprochen wurde. Aber abgesehen davon, wer hat vor 1000
Jahren ueberhaupt Franzoesisch gesprochen, doch nur Paris und Umgebung, der Rest
des heutigen Frankreichs hatte ganz andere Sprachen.

> während die Deutschen sehr viel später eine gemeinsame Sprache
> entwickelten.

Dafuer hatten die urspruenglich schon eine.

>
> > > Und wenn Hochdeutsch die Sprache der Deutschen ist, was ist dann mit
> > > Niederdeutsch?
> > (= Plattdeutsch) ist eine zusammenfassende Bezeichnung fuer bestimmte Dialekte
> > in Norddeutschland. Aber selbst das ist fuer einen Hochdeutssprecher noch
> > relativ leicht verstaendlich.
>
> Das soll wohl ein Witz sein.
> Du verstehst einen Holländer ohne die Sprache gelernt zu haben?
> Das kannstvdu höchstens wenn du einen niederdeutschen Dialekt hast,
> dann verstehst du aber garantiert keine Oberpfälzer.
> Ich habe einen Hochdeutschen Dialekt. Ich versteh beim Holländischen
> gar nix.

Plattdeutsch ist aber nicht Hollaendisch.
Ich kenne das nur aus der NDR Sendung "Talk op Platt" , und habe mich gewundert
wieviel man doch versteht.

> Ich kann aber einiges davon lesen, weil ich englisch kann.
>
> > > Nochwas: Hochdeutsch wurde nicht einfach "geschaffen" sondern hat sich
> > > entwickelt.
> >
> > Es wurde von Schriftstellern geschaffen.
>
> Kompletter Käse. Mal ein Zitat.
>
> "Einen ersten Ansatz zu einem überregionalen Ausgleich der Mundarten
> hat man teilweise in der mittelhochdeutschen Dichtersprache der
> höfischen Dichtung um 1200 sehen wollen. In der Tat ist teilweise das
> Bemühen der Dichter zu erkennen, nur regional verständliches
> Vokabular und dialektale lautliche Besonderheiten zu vermeiden, um ein
> überregionales Verständnis ihrer Werke zu ermöglichen; andererseits
> muss aber die Breitenwirkung der an den Fürstenhöfen tätigen Dichter
> zu einer Zeit, als nur eine verschwindend geringe Minderheit der
> Bevölkerung alphabetisiert war und Zugang zu dieser elitären Kunst
> hatte, als äußerst gering eingeschätzt werden. Der Beginn der
> neuhochdeutschen Schrift- und Standardsprache kann daher erst in
> überregionalen Ausgleichsprozessen des Spätmittelalters und der
> frühen Neuzeit gesehen werden."
>
> Hochdeutsche, bzw. das damalige "Neuhochdeutsch" hat sich im Zuge der
> Reformation durchgesetzt und das Niederdeutsche verdrängt.

Aber doch nur dort wo frueher das Niederdeutsche war, also bestimmt
nicht in Mittel und Sueddeutschland.

> Es wurde ab dem 16 Jahrhundert üblicherweise Amtsprache (übrigens
> genau wie das Französische in Frankreich;dort per Verordnung).
> Entwickelt hat sich das Neuhochdeutsch aber ab dem 14 Jahrhundert.

Der Unterschied ist dass Frankreich ein Zentralstaat war und die Zentraregierung
das verfuegte, waehrend Deutschland aus vielen Fuerstentuemern bestand.
In Frankreich waere es unter diesen Umstaenden niemals zu einer gemeinsamen Sprache
"Franzoesisch" gekommen, weil die Sprachen zu unterschiedlich waren.


>
> > > > > >Dafuer gab und gibt es dort machtgeile
> > > > > >Eliteschueler die nach der Weltherrschaft trachteten, oder zumindest der
> > > > > >Herrschaft ueber Europa, oder wenigstens Frankreich , hauptsache Atommacht...
> > > > >
> > > > > Dafuer gab und gibt es dort machtgeile
> > > > > Gefreite die nach der Weltherrschaft trachteten...
> > > > Nach der Weltherrschaft trachtete in Deutschland niemand,
> > >
> > > Hitler schon und einige andere vorher auch.
> >
> > Sowas wird Hitler von der Alliierten Kriegspropaganda angedichtet.
>
> Sicher nicht.

Aber natuerlich wurde ihm das von der Kriegspropaganda angedichtet , da gibt
es genug beispiele.

>
> > > Auch Deutschland hatte Kolonien, nur nicht soviele wie sich der dumme
> > > Kaiser wünschte.
> >
> > Aus wirtschaftlichen Gruenden waren die wichtig.
>
> Oje, dann sollten wir uns wohl wieder welche zulegen ;-)

Heute geht es durch den freien Welthandel auch ohne, aber damals
brauchte jeder seine Kolonien fuer die Kolonialwaren.

> Sie waren natürlich nur wichtig für Leute die Imperien haben wollen.

Gummi und Erdoel gab es nicht anders fuer Laender die es nicht selbst haben.


>
> > > > vielleicht war das der Fehler, denn offenbar waere das die einzige Moeglichkeit
> > > > gewesen die unabhaengige Existenz Deutschlands zu erhalten.
> > >
> > > Im Gegentum hat der Versuch die Weltherrschaft zu erobern, Deutschland
> > > fast seine Existenz gekostet.
> >
> > Behauptet die alliierte Propaganda.
>
> Das ist eine schlichte Tatsache.
>
> > Tatsaechlich hat Deutschland nur einen Krieg mit Polen angefangen wegen eines
> > Konflikts ueber Danzig und die Korridorloesung - das hat mit Weltherrschaftsstreben
> > nun wirklich nichts zu tun.
>
> Aber natürlich, weil Hitler genau wußte, daß Frankreich und
> Großbrittanien einen Beistandspakt hatten.

Deswegen hat er so frueh wie moeglich angegeriffen, bevor England und Frankreich Kriegsbereit
waren. Er wollte nicht den gleichen Fehler wie im ersten Weltkrieg machen und in einen
Zweifrontenkrieg
kommen.

> Er wußte, wenn er Polen angreift, greift er die anderen beiden auch
> an.

Er glaubte das nicht.

>
> >Danach haben England und Frankreich Deutschland dann den
> > Weltkrieg aufgezwungen.
>
> Nein, sie haben ihre Verpflichtungen gegenüber Polen erfüllt.

Dann haetten sie Polen helfen muessen im September 1939.
Das konnten oder wollten sie aber gar nicht.

>
> > > Das es noch existiert ist einem
> > > günstigen Zufall zu verdanken.
> > Der aufkommende kalte Krieg machte ihren Wunsch nach Ausloeschung Deutschlands obsolet, man
> > brauchte es um sich gegen die Sowjetunion verteidigen zu koennen.
>
> Genau das war dieser günstige Zufall.
> Und vielleicht auch noch, daß die A-Bombe noch nicht da war, weil im
> Unterschied zum japanischen Kaiser dieser irre Hitler nicht kapituliert
> hätte.

Deutschland konnte nicht kapitulieren, wenn es von Feinden bedraengt wurde die 15 Millionen Deutsche
vertreiben wollen. Japan konnte, es war zwar ziemlich schlimm wegen der Ehre, aber die Japaner
in Japan mussten keine Vertreibung fuerchten.


--
http://www.geocities.com/carla_sch/index.html

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