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Wird Friedman von jüdischen Priestern umgebracht?

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Ludwig Maetzke

unread,
Jul 21, 2003, 1:01:38 PM7/21/03
to
Hallo,

die Frage stellt sich mir nach der folgender Lektüre in der jüdischen
Allgemeinen:

Die "Titelfigur" unseres biblischen Wochenabschnittes
heißt Pinchas. Er war der Enkel Aarons, des ersten
Priesters der Israeliten, und übte ebenfalls das
Priesteramt aus. Seine Amtsführung gibt bis heute Anlaß
zu Diskussionen.
Die Tora berichtet über eine Episode im Laufe der
Wüstenwanderung unserer Ahnen, in der Pinchas
eigenmächtig handelte, indem er zwei Männer tötete,
dadurch jedoch einen großen Teil des Volkes vom Rückfall
in eine Gesellschaft der Rücksichtslosigkeit verschonte. Bei
den zwei Männern handelte es sich, um einen modernen
Ausdruck zu gebrauchen, um "Sextouristen". Die Männer
hatten das Lager der Israeliten verlassen, um die Dienste
von Moabiterinnen "in Anspruch zu nehmen".

Daß dieser "biblische Wochenabschnitt" gerade jetzt erscheint, könnte
eine letzte Warnung sein.
Braucht F. deshalb Personenschutz und ein gepanzertes Auto? Dann wäre es
aber ziemlich perfide, die Bedrohung angeblichen Antisemiten in die
Schuhe zu schieben:-(
Dank an "gruna" für den Link und

Viele Grüße, Ludwig

Jan Bremme

unread,
Jul 21, 2003, 1:28:31 PM7/21/03
to
On Mon, 21 Jul 2003 19:01:38 +0200, Ludwig Maetzke
<Ludwig....@gmx.de> wrote:


>Daß dieser "biblische Wochenabschnitt" gerade jetzt erscheint, könnte
>eine letzte Warnung sein.
>Braucht F. deshalb Personenschutz und ein gepanzertes Auto? Dann wäre es
>aber ziemlich perfide, die Bedrohung angeblichen Antisemiten in die
>Schuhe zu schieben:-(
>Dank an "gruna" für den Link und
>
>Viele Grüße, Ludwig

Eine interessante Ueberlegung, aber ich hatte bisher von den mir
bekannten Mitbuergern juedischen Glaubens einen recht weltoffenen
Eindruck.
Ich denke mal, wenn sich dieser "biblische Wochenabschnitt" ueberhapt
auf Friedmann bezieht (was grundsaetzlich nicht auszuschliessen ist)
dann eher wohl mit der Aussage: " .. hast du ein Schwein, dass wir
schon mehr als 2000 Jahre Entwicklung hinter uns haben !"

JB

Lars P. Wolschner

unread,
Jul 21, 2003, 3:24:46 PM7/21/03
to
Ludwig Maetzke <Ludwig....@gmx.de>:

> Die Tora berichtet über eine Episode im Laufe der
> Wüstenwanderung unserer Ahnen, in der Pinchas
> eigenmächtig handelte, indem er zwei Männer tötete,
> dadurch jedoch einen großen Teil des Volkes vom Rückfall
> in eine Gesellschaft der Rücksichtslosigkeit verschonte.

Wenn er sie rechtzeitig tötete, woher weiß man dann, daß ihr
Weiterleben einen Rückfall für das Volk bedeutete?

CU
--
Lars P. Wolschner lars.wo...@nexgo.de
Bernardstraße 11b lars.wo...@nikocity.de
D-63067 Offenbach am Main
Fon & Fax: +49 69 80068670 Mobil: +49 163 8122462 (eplus)

Frank Bügel

unread,
Jul 21, 2003, 6:37:23 PM7/21/03
to
Lars P. Wolschner schrieb:

>
> Ludwig Maetzke <Ludwig....@gmx.de>:
>
> > Die Tora berichtet über eine Episode im Laufe der
> > Wüstenwanderung unserer Ahnen, in der Pinchas
> > eigenmächtig handelte, indem er zwei Männer tötete,
> > dadurch jedoch einen großen Teil des Volkes vom Rückfall
> > in eine Gesellschaft der Rücksichtslosigkeit verschonte.
>
> Wenn er sie rechtzeitig tötete, woher weiß man dann, daß ihr
> Weiterleben einen Rückfall für das Volk bedeutete?

Erscheint tatsächlich unlogisch...

Aber schon die Verbindung Friedmanns zu Bärbel Schäfer (einer "Chicksa")
muß unter jüdisch orthodoxen Gesichtspunkten krtitisch gesehen werden.
Siehe Esra:

10, 2 Und Sachanja, der Sohn Jehiels, aus den Kindern Elam, antwortete
und sprach zu Esra: Wohlan, wir haben uns an unserm GOtt vergriffen, daß
wir fremde Weiber aus den Völkern des Landes genommen haben. ...

10, 10 Und Esra, der Priester, stund auf und sprach zu ihnen: Ihr habt
euch vergriffen, daß ihr fremde Weiber genommen habt, daß ihr der Schuld
Israels noch mehr machtet:

10, 11 So bekennet nun dem HErrn, eurer Väter GOtt, und tut sein
Wohlgefallen und scheidet euch von den Völkern des Landes und von den
fremden Weibern.
http://www.luther-bibel-1545.de/cesr.htm

Darauf berief sich u.a. auch Göring in den Nürnberger Prozessen als die
"Rassegesetze" angesprochen wurden, mit denen Juden und Deutsche im
Reich getrennt wurden. Die "Rassegesetze" waren somit der reinste
Judaismus.

MfG Frank

Ludwig Maetzke

unread,
Jul 22, 2003, 6:27:52 AM7/22/03
to
Hallo Frank,

> 10, 11 So bekennet nun dem HErrn, eurer Väter GOtt, und tut sein
> Wohlgefallen und scheidet euch von den Völkern des Landes und von den
> fremden Weibern.
> http://www.luther-bibel-1545.de/cesr.htm
>
> Darauf berief sich u.a. auch Göring in den Nürnberger Prozessen als die
> "Rassegesetze" angesprochen wurden, mit denen Juden und Deutsche im
> Reich getrennt wurden.

Schlau. Geholfen hat's nicht, man kann auch nicht direkt sagen daß Göring
aufrecht für solche Überzeugungen gestorben ist.

> Die "Rassegesetze" waren somit der reinste
> Judaismus.

Dann ist man als Antisemit ja erst recht auf der sicheren Seite:-)

Viele Grüße, Ludwig


Frank Bügel

unread,
Jul 22, 2003, 4:39:25 AM7/22/03
to
Hallo Ludwig,

> Hallo Frank,
>
> > 10, 11 So bekennet nun dem HErrn, eurer Väter GOtt, und tut sein
> > Wohlgefallen und scheidet euch von den Völkern des Landes und von den
> > fremden Weibern.
> > http://www.luther-bibel-1545.de/cesr.htm
> >
> > Darauf berief sich u.a. auch Göring in den Nürnberger Prozessen als die
> > "Rassegesetze" angesprochen wurden, mit denen Juden und Deutsche im
> > Reich getrennt wurden.
> Schlau. Geholfen hat's nicht, man kann auch nicht direkt sagen daß Göring
> aufrecht für solche Überzeugungen gestorben ist.

Das ist anzunehmen. Aufrecht starb er zumindest in seiner Zelle in der
Überzeugung, nicht von den alliierten "Kreuzrittern der Menschlichkeit",
die ihre eigenen Gesetze zur Aburteilung der Nazis erließen, gehängt
werden zu können. Die Leichen der erhängten Nazis wiesen fast alle
Zeichen schwerster Mißhandlungen auf (vgl. S. Wakaki.
"Terror-Tribunal").

> > Die "Rassegesetze" waren somit der reinste
> > Judaismus.
> Dann ist man als Antisemit ja erst recht auf der sicheren Seite:-)

Das müßte man tatsächlich sein:

"Wir wollen, daß die Vermischung durch ein neues Gesetz verhindert wird;
das Bekenntnis der jüdischen Nation und der jüdischen Rasse anzugehören.
Ein Staat, der auf der Grundlage der Reinheit der Nation und der Rasse
beruht, kann nur mit größtem Respekt und mit Ehrerbietung von all jenen
Juden begrüßt werden, die sich zu ihrer eigenen Art bekennen und
zugehörig fühlen. ... Nur diejenigen, die ihre eigene Rasse und ihr
eigenes Blut ehren, sind fähig, den nationalen Willen anderer Nationen
zu ehren." (Rabbiner Joachim Prinz in "Wir Juden"; vgl. Israel Shahak:
"Jüdische Geschichte, jüdische Religion")

Weshalb gerade Zionisten heute die Nazis dafür verfluchen und
propagandistisch verteufeln, erscheint wegen Übereinstimmung der
Grundanschauungen umso unlogischer. Die Gutmensch-Propaganda sitzt hier
m.E. einer dreisten Lüge auf.

Freundliche Grüße

Frank Bügel

Jan Bremme

unread,
Jul 22, 2003, 5:44:25 AM7/22/03
to
Auch auf die Gefahr hin, mich wuestester Beschimpfungen auszusetzen
mische ich mich mal ein:

1. Juden sind keine Rasse, sondern Menschen die einer Religion
angehoeren; (somit ist die Bezeichnung "Rassengesetze" zumindest
fraglich);

2. die juedische Religion bildet eine wesentliche Grundlage der
heutigen christlichen und muslimischen Religion und Kultur, viele
unserer heutigen Wertvorstellungen basieren urspruenglich auf
juedischen Lehren und Traditionen;

3. es gibt gegenwaertig nur eine menschliche Art, den Homo sapiens
sapiens, der sich in drei menschliche Rassenkreise gliedern laesst:
a) negrider Rassenkreis - vorwiegend in Afrika
b) mogolider Rassenkreis - vorwiegend in Asien
c) europider Rassenkreis - vorwiegend in Europa;

4. viele Religiongemeinschaften trachten nach "Reinhaltung" ihrer
Gruppe, das ist also kein Monopol der Juden (erst juengst wurde ein
katholischer Priester suspendiert, weil er am gemeinsamen Abendmal mit
evangelischen Glaeubigen teilnahm)

5. die Verfolgung und Vernichtung von Menschen, die anderen Religionen
anhaengen oder an andere Götter glauben (deren Existenz sowieso
hoechst fraglich ist) kann nicht durch Gesetze irgendwelcher Art
gerechtfertigt sein; im allgemeinen wird ein derartiges Vorgehen als
Terror und Mord aufgefasst, egal ob es sich dabei um "ethnische
Saeuberung", "Holocoust", "Musa Dagh", "Batholomaeusnacht" oder
"Christenverfolgung" handelt

Persoenlich teile ich die Auffassung von Friedrich dem Grossen, der da
ungefaehr sagte: " In meinem Reich kann jeder nach seiner Fasson
gluecklich werden."
Gleichzeitig garantierte er Religionsfreiheit und verfuegte ein
allgemeines Missionierungsverbot und die Trennung von Staat und
Religion,.

.. und unter uns gesagt:
Unter der Haut sind alle Menschen fast gleich; es gibt nur noch
Maennchen und Weibchen, zu den einen gehoere ich selbst und die
anderen werden von mir verfolgt ;-)

JB

mei...@katzengreis.com

unread,
Jul 22, 2003, 6:46:31 AM7/22/03
to
Jan Bremme <Jan.B...@gmx.net> wrote:

>Auch auf die Gefahr hin, mich wuestester Beschimpfungen auszusetzen
>mische ich mich mal ein:
>
>1. Juden sind keine Rasse, sondern Menschen die einer Religion
>angehoeren; (somit ist die Bezeichnung "Rassengesetze" zumindest
>fraglich);

Das ist prinzipiell richtig. Leider werden Dich dafür die Rassisten
unter den Juden ganz fürchterlich hauen, weil sie selbst sich die
"matrilineare Weitergabe der Zugehörigkeit zum Judentum (durch die
Mutter)" ausgedacht haben.


Jan Bremme

unread,
Jul 22, 2003, 6:52:08 AM7/22/03
to

Du meinst das ist etwa so wie: "Deutscher ist wer deutsche Vorfahren
hat." ?

JB

Jan Bremme

unread,
Jul 22, 2003, 6:55:44 AM7/22/03
to
On Tue, 22 Jul 2003 12:46:31 +0200, "mei...@katzengreis.com"
<mei...@katzengreis.com> wrote:

>Leider werden Dich dafür die Rassisten
>unter den Juden ganz fürchterlich hauen

ich denke mal, dass alle Rassisten sowas nicht gerne hoeren

JB

mei...@katzengreis.com

unread,
Jul 22, 2003, 10:13:39 AM7/22/03
to
Jan Bremme <Jan.B...@gmx.net> wrote:

Nein, die Herrschaften beziehen das nicht auf die Nationalität sondern
auf die Zugehörigkeit zum Glauben - egal ob der Knabe wirklich glaubt
oder nicht. Es gibt sogar (korrekte Bezeichnung(en) vergessen)
"andersgläubige und atheistische Juden"...

mei...@katzengreis.com

unread,
Jul 22, 2003, 10:14:54 AM7/22/03
to
Jan Bremme <Jan.B...@gmx.net> wrote:

Klar, aber mir ist das völlig Wurscht.

Jan Bremme

unread,
Jul 22, 2003, 10:17:50 AM7/22/03
to

ganz deiner Meinung

Franz Conradi

unread,
Jul 22, 2003, 10:51:51 AM7/22/03
to

"Frank Bügel" <frank....@gmx.net> schrieb

[Göring]

> ...................Aufrecht starb er zumindest in seiner Zelle in der


> Überzeugung, nicht von den alliierten "Kreuzrittern der Menschlichkeit",
> die ihre eigenen Gesetze zur Aburteilung der Nazis erließen, gehängt
> werden zu können.

Ja Bügel, aufrecht ist er gestiorben. Weil ihm vom Wachpersonal
unverständlicherweise eine Zyankalikapsel zugesteckt wurde. Diesem Lakaien
des größten Verbrechers aller Zeiten. Diesem unsäglichen, widerwärtigen
Politabschaums.

Was kotzt Du Nazi mich an! Faselst hier über die Alliierten von
*Kreuzrittern der Menschlichkeit*. Millionen verreckten elendiglich in den
KZs ohne jemals die Chance zu bekommen sich mit einer Zyankapsel ihrem Elend
selbst ein schnelles Ende zu bereiten. Kinder wurden auf eine unmenschliche
Art und Weise im Namen des *medizinischen Fortschritts* zu Tode gequält und
Du elendiglicher Naziweißwascher nimmst diesen Scheißkerl Göring auch noch
in Schutz.

Welche Gesetze hatten den die Nazis bei der Aburteilung ihrer gemeuchelten,
vergasten Opfer, Du braune Kacke Du?

Uns was denkst Du hat Göring verdient gehabt? Einen Landsitz auf einer
Südseeinsel bei freier Kost und Logis? Wäre das für Göring angemessen
gwesen? Was kotzt Du mich an.

> Die Leichen der erhängten Nazis wiesen fast alle
> Zeichen schwerster Mißhandlungen auf (vgl. S. Wakaki.
> "Terror-Tribunal").

Soso, die die Leichen der erhängten Nazis wiesen fast alle Zeichen
schwerster Mißhandlungen auf? Na was Du nicht sagst. Was glaubst Du welche
Zeichen die von den Nazis ermordeten Juden, Zigeuner und psychisch Kranken
aussahen. Und wer ist Wakaki? Auch so ein Nazi-Idiot wie Du?

> Weshalb gerade Zionisten heute die Nazis dafür verfluchen und
> propagandistisch verteufeln, erscheint wegen Übereinstimmung der
> Grundanschauungen umso unlogischer. Die Gutmensch-Propaganda sitzt hier
> m.E. einer dreisten Lüge auf.

Lieber ein *Gutmensch* als so eine verkorkste Kreatur, als die Du Dich hier
zu erkennen gibst.

Kein Gruß
Franz

>
> Freundliche Grüße
>
> Frank Bügel


Pedro 'Tim Leary' Freudenberg

unread,
Jul 22, 2003, 11:18:01 AM7/22/03
to
Thus spoke Jan Bremme:

[...]


> a) negrider Rassenkreis - vorwiegend in Afrika
> b) mogolider Rassenkreis - vorwiegend in Asien
> c) europider Rassenkreis - vorwiegend in Europa;

Bei welcher dieser Rassen (biologisch: Subspezies) handelt es sich denn um
den Homo Sapiens Sapiens?

[...]

Cheers,
Pedro

Jan Bremme

unread,
Jul 22, 2003, 12:01:17 PM7/22/03
to

Homo Sapiens (Neumenschen) umfassen die biologischen Typen unserer
heutigen "Bauart" z.B. Homo sapiens neanderthalensis oder Homo sapiens
fossilis (Seitenzweige der Entwicklung die sich möglicherweise auf
Grund ihrer nur beschraenkten Denkfaehigkeiten oder auf Grund ihrer
geringen Population nicht durchsetzen konnten und als ausgestorben
gelten [allerdings bin ich mir bei der Beobachtung mancher
zeitgenoessischer Artgenossen nicht ganz sicher, was das Ausgestorben
betrifft]; H. s. fossilis war den heutigen Menschen sehr aehnlich und
lebte zum dem Ende der letzten Eiszeit), die heute lebenden Menschen
werden als H. s. sapiens oder H. s. recens bezeichnet, somit sind alle
drei Rassen den Homo sapiens sapiens zugehoerig.

Alle Homo sapiens gehoeren zu den Hominiden, d.h. lebende (rezente)
und fossile Formen.
Die Hominiden gehoeren zu den Hominoidea, d.h. dazu kommen noch die
lebenden (rezenten) und fossilen Menschenaffen.

Gruss

JB

Frank Bügel

unread,
Jul 22, 2003, 12:06:20 PM7/22/03
to
Franz Conradi gingen die Sicherungen durch:

>
> "Frank Bügel" <frank....@gmx.net> schrieb
>
> [Göring]
>
> > ...................Aufrecht starb er zumindest in seiner Zelle in der
> > Überzeugung, nicht von den alliierten "Kreuzrittern der Menschlichkeit",
> > die ihre eigenen Gesetze zur Aburteilung der Nazis erließen, gehängt
> > werden zu können.
>
> Ja Bügel, aufrecht ist er gestiorben. Weil ihm vom Wachpersonal
> unverständlicherweise eine Zyankalikapsel zugesteckt wurde.

Soweit sachlich und rhetorisch i.O..

> Diesem Lakaien
> des größten Verbrechers aller Zeiten. Diesem unsäglichen, widerwärtigen
> Politabschaums.

Das ist Deine Einschätzung, die Dir unbenommen bleibt. Stalin sorgte für
mehr Tote. Demnach wäre er der größere Verbrecher, ganz nüchtern
betrachtet.



> Was kotzt Du Nazi mich an!

Ich bin kein Nazi. Ich folge bei meiner Einschätzung der "Kreuzritte der
Menschlichkeit" zum Nürnberger Tribunal eher rationalen Überlegungen.

"Basis heutiger Geschichtsschreibung in Deutschland sind die
Anklagepunkte der Siegeralliierten bei den Nürnberger Racheprozessen,
was Graf Czernin in seinem beachtenswerten Buch dezidiert nachweist:
Selbst die absurdesten Schilderungen wurden Gegenstand der offiziellen
Anklage. Dieses international inszenierte Justizspektakel hatte zur
Folge, daß die Greuelpropaganda der Siegermächte nicht - wie sonst nach
Kriegen - in der Mottenkiste der Geschichte verschwand. Ganz im
Gegenteil: im Grundlagenvertrag zur Teilsouveränität der BRD wurde
festgelegt, daß die "Tatsachenfeststellungen" und Urteile der Nürnberger
Prozesse für alle Behörden und Gerichte Deutschlands auf ewig bindend
seien. Durch diesen juristischen Kniff wurde - wohl erstmalig in der
Menschheitsgeschichte - aus übelster Kriegshetze eine gesetzlich
verordnete "historische Wahrheit".
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3702008322/ref=pd_sim_dp_3/302-0244646-5386408

Leider, möchte man dazu sagen. Und lies mal hier:
http://www.toko-hagen.de/leser/leser_1.htm

> Faselst hier über die Alliierten von
> *Kreuzrittern der Menschlichkeit*. Millionen verreckten elendiglich in den
> KZs ohne jemals die Chance zu bekommen sich mit einer Zyankapsel ihrem Elend
> selbst ein schnelles Ende zu bereiten.

Stimmt. Das ist alles sehr schlimm und traurig. Als das Nürnberger
Gericht über die Nazis Recht sprach, erkannten die Siegermächte durch
Duldung folgendes für "Recht". Auch hier fehlten massenweise
Zyankapseln:
http://www.opfergang.de/lamsdorf.htm

oder
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548331637/qid=1058889090/sr=1-1/ref=sr_1_10_1/302-0244646-5386408

oder auch während des Krieges:
"De Zayas hat eine recht objektive Darstellung von Kriegsverbrechen
gegen die Deutsche Wehrmacht und auch Zivilisten verfasst. ... Es wird
in diesem Buch keine "Propaganda" betrieben. Der Verfasser hält sich
aussschließlich an Dokumente,die eidesstattlich erklärt wurden."
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3800410516/qid=1058889171/sr=1-5/ref=sr_1_10_5/302-0244646-5386408

Glaubst Du eigentlich an die Universalität des Rechts oder nur an
Aburteilung, wenn Nazis oder sonstige Verlierer eines Krieges Verbrechen
begingen?

> Kinder wurden auf eine unmenschliche
> Art und Weise im Namen des *medizinischen Fortschritts* zu Tode gequält und
> Du elendiglicher Naziweißwascher nimmst diesen Scheißkerl Göring auch noch
> in Schutz.

Das tat ich keinesfalls. Ich schrieb nur, 'er starb in der Überzeugung,
nicht von den alliierten "Kreuzrittern der Menschlichkeit" erhängt
werden zu können. Das ist sachlich zutreffend und war m.E. die richtige
Antwort auf davorstehende Entgegnungen.

Ich weiß ja, daß manchen Leuten das nüchterne Denken abgeht... Tut mir
echt leid für Dich.

> Welche Gesetze hatten den die Nazis bei der Aburteilung ihrer gemeuchelten,
> vergasten Opfer, Du braune Kacke Du?

Höchstens Gesetze, die im Deutschen Reichstag erlassen wurden, Du
ausfallender, frecher Dummkopf. Viele Verbrechen wurden nicht auf
gesetzlicher Grundlage verübt (z.B. die Judenvernichtung).



> Uns was denkst Du hat Göring verdient gehabt? Einen Landsitz auf einer
> Südseeinsel bei freier Kost und Logis? Wäre das für Göring angemessen
> gwesen? Was kotzt Du mich an.

M.E. das selbe wie für Churchill. Ich denke hier aber nicht an den
Karlspreis, der dem Freimaurer Churchill verliehen wurde. Sei da ganz
beruhigt...

> > Die Leichen der erhängten Nazis wiesen fast alle
> > Zeichen schwerster Mißhandlungen auf (vgl. S. Wakaki.
> > "Terror-Tribunal").
>
> Soso, die die Leichen der erhängten Nazis wiesen fast alle Zeichen
> schwerster Mißhandlungen auf? Na was Du nicht sagst. Was glaubst Du welche
> Zeichen die von den Nazis ermordeten Juden, Zigeuner und psychisch Kranken
> aussahen. Und wer ist Wakaki? Auch so ein Nazi-Idiot wie Du?

Ich bin kein "Nazi-Idiot", Du irrationaler Verleumder. Shigetoshi Wakaki
ist ein japanischer Professor, der sich mit der Rechtsetzung und
Rechtsprechung der Siegermächte in Japan und Deutschland (für die
Kriegstribunale) eingehend auseinandersetzte.

Mißhandlungen von Häftlingen wiesen mW andere Spuren
(Schlageinwirkungen) auf als zertretene Hoden, herausgezogene
Fingernägel und blutunterströmte Augäpfel auf.



> > Weshalb gerade Zionisten heute die Nazis dafür verfluchen und
> > propagandistisch verteufeln, erscheint wegen Übereinstimmung der
> > Grundanschauungen umso unlogischer. Die Gutmensch-Propaganda sitzt hier
> > m.E. einer dreisten Lüge auf.
>

> Lieber ein *Gutmensch*...

Du bist nach meinem Dafürhalten ein irrationaler, moralinsaurer
Schwätzer der schlimmsten Prägung.

> ... als so eine verkorkste Kreatur, als die Du Dich hier
> zu erkennen gibst.

Denke nüchtern, denke gleichartige Verbrechen, durch wen sie auch immer
verübt wurden (ohne Ansehen der Person), als gleiche Verfehlungen und
schon wird es Dir bessergehen.

Freundliche Grüße
Frank Bügel

Pedro 'Tim Leary' Freudenberg

unread,
Jul 22, 2003, 12:30:56 PM7/22/03
to
Thus spoke Jan Bremme:

[...]

> H. s. fossilis war den heutigen Menschen sehr aehnlich und


> lebte zum dem Ende der letzten Eiszeit), die heute lebenden Menschen
> werden als H. s. sapiens oder H. s. recens bezeichnet, somit sind alle
> drei Rassen den Homo sapiens sapiens zugehoerig.

Womit Du nichs anderes sagst, als daß die Bezeichnung "Rasse" (biologisch:
Subspezies) für unterschiedliche Phänotypen der Rasse/Subspezies Homo
Sapiens Sapiens falsch ist.

[...]

Cheers,
Pedro

mei...@katzengreis.com

unread,
Jul 22, 2003, 12:52:48 PM7/22/03
to
Pedro 'Tim Leary' Freudenberg <pe...@cleeson.com> wrote:

Zumal ja "Weiße" und "Gelbe" eigentlich degenerierte homo sapiens
sind, die neben anderen die dunkle Hautfarbe eingebüßt hatten.

Franz Conradi

unread,
Jul 22, 2003, 1:13:00 PM7/22/03
to

"Frank Bügel" <frank....@gmx.net> schrieb

[....]

> Das ist Deine Einschätzung, die Dir unbenommen bleibt. Stalin sorgte für
> mehr Tote. Demnach wäre er der größere Verbrecher, ganz nüchtern
> betrachtet.

55 Mio. hat Stalin ganz gewiss nicht auf dem Gewissen. Und es ist eine
Schande, daß man wegen einer verblendeten Nazikacke die Verbrechen dieses
ganz sicher auch verabscheuungswürdigen Massenmörders, auch noch
relativieren muß. An Hitler kam der nie und nimmer ran. Und ich sag´ Dir
noch etwas ich saß als knapp Dreijähriger im Keller meines Elternhauses, als
es von einer Brandbombe eines alliierten Flugzeuges getroffen, in Flammen
auf ging und bis auf die Grundmauern niederbrannte. Trotzdem war ich in
meinem späteren Leben heilfroh, daß mir durch dieses Unbill andererseits die
Nazidiktatur erspart geblieben ist. Daß Du, wenn es anders gekommen wäre,
heute in einer kackbraunen Uniform oder als Totenkopffratze jetzt die
östlichen *Untermenschen* mit der Peitsche in der Hand gerne über die Taiga
jagen würdest ist mir klar und den Alliierten sei´s getrommelt und gedankt,
daß sie dem einen Riegel vorgeschoben haben.

[Naziweißwäsche entsorgt]

> Denke nüchtern, denke gleichartige Verbrechen, durch wen sie auch immer
> verübt wurden (ohne Ansehen der Person), als gleiche Verfehlungen und
> schon wird es Dir bessergehen.

Es gibt keinen Vergleich zu dem was die Hitler und seine blutrünstigen
Horden getan haben, zu jedem anderen Verbrechen, das jemals vorher und
nachher begangen worden ist. Trotz Stalin, trotz den Verbrechen der Japaner
in Südostasien, trotz den Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, trotz den
Roten Khmer, Idi Amin, Pinochet und allen anderen Verbrechern, die es sonst
noch gegeben hat. Die Nazidiktatur und was daraus erstanden ist, war die
finale, nie mehr zu überbietende Barbarei. Und Göring, einer der ersten
Helfer des Gröfaz, hätte auf diesselbe gräßliche Art sein Leben beenden
müssen, wie die vielen Millionen, die auf eine erbärmliche Art und Weise
ihren Tod fanden. Und deshalb _gleiche Todesart_ wie für die Millionen von
unschuldigen Opfern. Göring ist geradezu luxuriös gestorben und hätte
_diesen_ Tod ganz gewiss nicht verdient gehabt.

Und wenn ein Nazi (ein Naziweißwäscher) wie Du mir vorwirfst nicht
*nüchtern* zu denken..... Ja! Du hast recht! Im Kontext zu dem was die Nazis
getan haben, geht bei mir in der Tat jede Nüchternheit den Bach runter. Und
wenn sich dann auch noch die neobraune Kacke, die Du repräsentierst, ihre
Fratze so widerlich in der Öffentlichkeit zeigt, dann darf das nicht
unwidrsprochen bleiben. Du kotzt mich an!

Kein Gruß
Franz


Jan Bremme

unread,
Jul 22, 2003, 1:25:56 PM7/22/03
to
On Tue, 22 Jul 2003 18:30:56 +0200, Pedro 'Tim Leary' Freudenberg
<pe...@cleeson.com> wrote:

Möglicherweise habe ich mich nicht klar genug ausgedrueckt und um
sicher zu gehen habe ich mal im Brockhaus und anderen Lexika unter
Anthropogenese und Rassenkunde des Menschen und Menschwerdung
nachgesehen.

Ich versuch es nochmal:

- der heutige Mensch gehoert zur ART der Homo sapiens sapiens;
- diese ART gliedert sich in drei RASSENKREISE, die Negriden, die
Mongoliden und die Europiden;

Was die ausgestorbenen Vorfahren und Verwandten angeht, so sind in der
Literatur unterschiedliche Angaben zu finden. Bezueglich der heute
lebenden Menschen besteht Einigkeit in der oben dargestellten Form.

Gruss

JB

Pedro 'Tim Leary' Freudenberg

unread,
Jul 22, 2003, 1:32:35 PM7/22/03
to
Thus spoke Jan Bremme:

[...Rassen...]

Hier einige Infos:

http://www.twincities.com/mld/pioneerpress/5846064.htm

Jan Bremme

unread,
Jul 22, 2003, 1:35:08 PM7/22/03
to
On Tue, 22 Jul 2003 18:52:48 +0200, "mei...@katzengreis.com"
<mei...@katzengreis.com> wrote:


>Zumal ja "Weiße" und "Gelbe" eigentlich degenerierte homo sapiens
>sind, die neben anderen die dunkle Hautfarbe eingebüßt hatten.

Ich gehe mal davon aus, dass obige Bemerkung ironisch gemeint ist.
Wissenschaftlich ist eine Ueberlegenheit einer enschlichen Rasse ueber
eine andere nicht feststellbar.
Bei den Rassenmerkmalen handelt es sich lediglich um Anpassungen an
unterschiedliche Umweltbedingungen.

Manche (moeglicherweise philosophisch gepraegte) Wissenschaftler gehen
sogar davon aus, dass nur eine Vermischung der Rassen eine Entwicklung
der heutigen Menschheit voranbringt.

In diesem Sinne:
suche weiblich mongolid oder weiblich negrid
biete maennlich europid
;-)

JB

Lars P. Wolschner

unread,
Jul 22, 2003, 1:39:15 PM7/22/03
to
"Franz Conradi" <con...@t-online.de>:

> Was kotzt Du Nazi mich an!

> [...] Du elendiglicher Naziweißwascher nimmst diesen Scheißkerl
> [...]

> [...] Du braune Kacke Du?

> Was kotzt Du mich an.

> Auch so ein Nazi-Idiot wie Du?

> Lieber ein *Gutmensch* als so eine verkorkste Kreatur, als die


> Du Dich hier zu erkennen gibst.

Naja, in den Verdacht des Gutmenschentums gerätst Du sicher nicht so
schnell.

Ludwig Maetzke

unread,
Jul 22, 2003, 1:42:27 PM7/22/03
to
Hallo Frank und Franz,

> Stalin sorgte für
> mehr Tote. Demnach wäre er der größere Verbrecher, ganz nüchtern
> betrachtet.

Soweit Stalins Verbrechen nicht an uns verübt wurden, sehe ich das mehr
als etwas, mit dem die Russen sich auseinandersetzen sollten (und die
PDS nebst ihren Koalitionspartnern)

> > Uns was denkst Du hat Göring verdient gehabt? Einen Landsitz auf einer
> > Südseeinsel bei freier Kost und Logis? Wäre das für Göring angemessen
> > gwesen? Was kotzt Du mich an.
> M.E. das selbe wie für Churchill. Ich denke hier aber nicht an den
> Karlspreis, der dem Freimaurer Churchill verliehen wurde. Sei da ganz
> beruhigt...

Denkst Du jetzt an die Bombardierungen durch die Briten?
Hat Goebbels nicht flammend geredet "Wollt ihr den totalen Krieg?" und
das Publikum begeistert "Ja!" gerufen? Da hätte ich an Churchills Stelle
den Wunsch vermutlich in ähnlicher Weise erfüllt.

> Mißhandlungen von Häftlingen wiesen mW andere Spuren
> (Schlageinwirkungen) auf als zertretene Hoden, herausgezogene
> Fingernägel und blutunterströmte Augäpfel auf.

Das ging dann doch etwas zu weit:-/

Wie auch immer, es war nicht meine Absicht, eine so erbitterte
Diskussion loszutreten, sondern nur Paul Spiegels Sippe ein bißchen
einzuseifen;-)

Viele Grüße, Ludwig

Jan Bremme

unread,
Jul 22, 2003, 1:46:16 PM7/22/03
to
On Tue, 22 Jul 2003 18:06:20 +0200, "Frank Bügel"
<frank....@gmx.net> wrote:

>Das ist Deine Einschätzung, die Dir unbenommen bleibt. Stalin sorgte für
>mehr Tote. Demnach wäre er der größere Verbrecher, ganz nüchtern
>betrachtet.

Es ist unstrittig, das Stalin Verbrechen begangen hat.
Aber rechtfertigen die Verbrechen des einen Diktators die Verbrechen
eines anderen Diktators?

Wenn dem so waere, muesste man Pol Pot, Idi Amin, Saddam Hussein und
viele andere beim Friedensnobelpreis-Kommitee anmelden, vielleicht
vergeben die dann einen zweiten Preis "Fuer den Diktator mit der
geringsten Mordrate" etwa, koennte man auch in Gold, Silber und Bronze
vergeben.

Gruss

JB

Ludwig Maetzke

unread,
Jul 22, 2003, 1:49:31 PM7/22/03
to
Hallo Jan,

> >> a) negrider Rassenkreis - vorwiegend in Afrika
> >> b) mogolider Rassenkreis - vorwiegend in Asien
> >> c) europider Rassenkreis - vorwiegend in Europa;
> >Bei welcher dieser Rassen (biologisch: Subspezies) handelt es sich denn um
> >den Homo Sapiens Sapiens?

> Alle Homo sapiens gehoeren zu den Hominiden, d.h. lebende (rezente)
> und fossile Formen.
> Die Hominiden gehoeren zu den Hominoidea, d.h. dazu kommen noch die
> lebenden (rezenten) und fossilen Menschenaffen.

Da Du Dich so gut auskennst (das Thema hat mich auch mal interessiert,
habe als Halbwüchsiger hart um die Ehre der Neandertaler gestritten),
wie ist das bei den australischen Ureinwohnern? Und dem DGB-Vorsitzenden
Michael Sommer?

Viele Grüße, Ludwig

Jan Bremme

unread,
Jul 22, 2003, 2:33:42 PM7/22/03
to
On Tue, 22 Jul 2003 18:06:20 +0200, "Frank Bügel"
<frank....@gmx.net> wrote:

>Ich bin kein Nazi.

Ich unterstelle dir nicht ein Nazi zu sein, jedoch solltest du bei
deiner Beurteilung auch Ursache und Wirkung nicht vergessen.

Ich habe die von dir angefuehrten Buecher nicht gelesen und werde es
auch nicht tun (vorwiegend aus Zeitgruenden). Auch habe ich nicht die
Moeglichkeit Obduktionsberichte zu pruefen, aber was erwartest du
eigentlich von einem allierten Militaergericht? Dass es Milde walten
laesst gegen die Verantwortlichen, die Helfer und Helfershelfer eines
millionenfachen Mordregimes nur weil es seitens der Angehoerigen der
Siegermaechte ungerechtfertigte Uebergriffe gab.

>oder auch während des Krieges:
>"De Zayas hat eine recht objektive Darstellung von Kriegsverbrechen
>gegen die Deutsche Wehrmacht und auch Zivilisten verfasst. ... Es wird
>in diesem Buch keine "Propaganda" betrieben. Der Verfasser hält sich
>aussschließlich an Dokumente,die eidesstattlich erklärt wurden."

Mag sein, dass es gegen die Wehrmacht Kriegsverbrechen gegeben hat,
aber wer hat wen ueberfallen? Sind die Polen, Russen, Franzosen,
Niederlaender, Norweger, Tschechen, Slowaken und alle anderen in
Deutschland eingefallen oder ist nicht die Wehrmacht in ihren Laendern
eingefallen.
Wie kannst du es den Angehoerigen dieser Voelker verdenken, wenn sie
sich an ihren Peinigern raechen?
Was wuerdest du denn tun wenn deine Verwandten und Freunde ermordet
worden waeren und du die Gelegenheit haettest dich zu raechen?

>Glaubst Du eigentlich an die Universalität des Rechts oder nur an
>Aburteilung, wenn Nazis oder sonstige Verlierer eines Krieges Verbrechen
>begingen?

Ich denke, eine "Universalitaet des Rechts" gibt es nicht. Recht
existiert immer in enem historischen Kontext, so galt die Blutrache
ueber Jahrhunderte in bestimmten Regionen als gebraeuchliches Recht,
heute lehnen wir jede Art der Selbstjustiz ab. (man mag dazu stehen
wie man will)

Die Kriegsverbrechertribunale nach 1945 standen im Kontext der
damaligen historischen Situation; ich denke, es ist vollkommen
gerechtfertigt fuer diese teilweise in ihrer Art und Umfang erstmalig
begangenen Verbrechen auch geeignete Gesetze zu schaffen. ( z.B. die
industriell organisierte Ermordung von Millionen von Menschen;
Voelkermord hat es bis dahin schon des oeffteren gegeben, aber diese
Qualitaet war neu)
Weiterhin bedenke, dass die Gerichtbarkeit anderer Laender (z.B. USA)
in der Findung des Stafmasses anderen Praemissen folgt als wir es
heute in Deutschland haben. Die Strafbemessung in Deutschland ist
heute gepraegt einerseits von Strafe andererseits aber auch von
Erziehung und Resozialisierung. In den USA ist die Strafbemessung
traditionell gepraegt von Strafe und Rache.

Nochmal zum Schluss: bedenke Ursache und Wirkung bei deiner
Beurteilung und bedenke auch ob eine rein objektivistische Beurteilung
bei derartigen Vorgaengen wirklich gerechtfertigt ist.

Gruss

JB

Dieter Schmitt

unread,
Jul 22, 2003, 2:30:54 PM7/22/03
to
Pedro 'Tim Leary' Freudenberg schrieb:

Gensequenzabweichungen sind im Gegensatz zu den Unterschieden
bei der Stärke der Genexpression im Laufe der Ontogenese nicht
gerade das primäre Merkmal, das man heranziehen sollte... ;-)

...von Spezialfällen wie der Variabilität des Immunsystems abgesehen...

Dieter


Calimero

unread,
Jul 22, 2003, 2:37:35 PM7/22/03
to
"Franz Conradi" <con...@t-online.de> wrote in message news:<bfjj2j$213$04$1...@news.t-online.com>...


Von Zeit zu Zeit les' ich Kohlrabi gern.
Zwar ein ein nationaler Sozialist, aber kein Nazi wie Lügel.
Vielleicht sollte ich mal ein bißchen mehr differenzieren.
Beim nächsten Krieg ist der Kohlrabi wieder auf unserer Seite.
Wie ich gehört habe, soll er sogar für den Afghanistan-Krieg vor 2
Jahren gewesen sein ...

Max Eberl


--
"We will end those states." (Paul Wolfowitz)

Jan Bremme

unread,
Jul 22, 2003, 2:44:45 PM7/22/03
to

Alles klar, jetzt habe ich kapiert was du sagen willst.
Offensichtlich war mein Kenntnistand nich auf dem neuesten Stand, bin
eben schon etwas laenger aus der Schule raus.

Wenn man das ganz kurz zusammenfassen will:

1. wir heute lebenden Menschen erfuellen nicht die genetischen
Erfordernisse um in biologische Rassen eingeteilt zu werden;

2. wir gehoeren alle zusammen den Homo sapiens sapiens an;

Ich kann damit sehr gut leben.
Im uebrigen stimmt das mit meiner Grundeinstellung ueberein:
Unter der Haut sind alle Menschen fast gleich.

Ich danke dir fuer diesen Hinweis

Viele Gruesse

JB

Jan Bremme

unread,
Jul 22, 2003, 2:52:16 PM7/22/03
to

1. was das Auskennen betrifft lies bitte folgendes:
<t11rhv03bu90dsj9k...@4ax.com>


2. die Ureinwohner Australiens wurden nach bisheriger Lehre keiner
"Rasse" zugeordnet sondern galten als Nachkommen einer Altform der
Menschheit, die sowohl negride, mongolide als auch europide Merkmale
hat

3. Michael Sommer? Hae?

mei...@katzengreis.com

unread,
Jul 22, 2003, 2:58:21 PM7/22/03
to
Jan Bremme <Jan.B...@gmx.net> wrote:

>On Tue, 22 Jul 2003 18:52:48 +0200, "mei...@katzengreis.com"
><mei...@katzengreis.com> wrote:
>
>
>>Zumal ja "Weiße" und "Gelbe" eigentlich degenerierte homo sapiens
>>sind, die neben anderen die dunkle Hautfarbe eingebüßt hatten.
>
>Ich gehe mal davon aus, dass obige Bemerkung ironisch gemeint ist.

War eigentlich nicht zu übersehen. Hintergrund dabei ist allerdings,
daß unsere Vorfahren erstmal im afrikanischen Raum den Affenbrotbaum
gegen die Keule eingetauscht hatten, bevor sie von da aus in mehreren
Anläufen ausbreiteten.

Pedro 'Tim Leary' Freudenberg

unread,
Jul 22, 2003, 3:04:59 PM7/22/03
to
Thus spoke Jan Bremme:

> Alles klar, jetzt habe ich kapiert was du sagen willst.
> Offensichtlich war mein Kenntnistand nich auf dem neuesten Stand, bin
> eben schon etwas laenger aus der Schule raus.

Natürlich unterstelle ich niemandem, der "Rasse" aus Unwissenheit verwendet,
irgendwelche unlauteren Absichten. Wenn man ehrlich ist, benutzen die
meisten Menschen hierzulande und anderswo den Begriff ziemlich
unreflektiert. Da rassistische Ideologien aber nun einmal auf der
Unterteilung der Menschen in "Rassen" basieren, halte ich es für wichtig,
wenn man die Leute da korrigiert.

So trägt man ein klein wenig zur Erwachsenenbildung bei und nimmt den
Rassisten gleichzeitig die Grundlage ihres Schwachsinns ;-)

[...Rest bei Zustimmung gelöscht...]

Cheers,
Pedro

Franz Conradi

unread,
Jul 22, 2003, 3:06:49 PM7/22/03
to

"Calimero" <calim...@yahoo.de> schrieb

[....]

> Vielleicht sollte ich mal ein bißchen mehr differenzieren.
> Beim nächsten Krieg ist der Kohlrabi wieder auf unserer Seite.

Ja, träum´ ruhig weiter Wutzl. Im Gegensatz zu Dir kann ich differenzieren
zwischen einer gerechtfertigten und einer ungerechtfertigten Miltäraktion.
Nur Pech für die Liberianer und die Kongolesen, daß dort kein Öl zu holen
ist, während in Nigeria der Dummkopf aus dem Weißen Haus und seine Kamarilla
noch ihre Finger an den Ölhähnen haben. Da stellt sich für diesen
Legastheniker die Frage einer Militäraktion *zur Befreiung* eines Volkes
nicht. Nebnbei gesagt sind diese Vorgänge in Afrika auch eine Schande für
die UNO und die Europäer inkl. der Deutschen.

Kohlrabi
die Stimme aus der untersten Unterschicht [tm Bobby "Wutzl" Brown]


Jan Bremme

unread,
Jul 22, 2003, 3:18:05 PM7/22/03
to

genau hab ich in Kubrick's Odyssee 2001 live gesehen ;-)

JB

Jan Bremme

unread,
Jul 22, 2003, 3:32:59 PM7/22/03
to

Aber stell dir mal vor, wenn sich das rumspricht!
Da steht man eines Morgens auf und musst erfahren, dass einem die
Rasse abhandengekommen ist und obendrein wirft man einen als gestanden
Rassisten und vielleicht sogar KKK-Mitglied in eine Topf mit Negern
und Asiaten.
Kaum musste man sich mit der Lehre Darwin's nach jahrelangem Kampf
abfinden und nun sowas!

Da lauten dann die Plakate nicht mehr: "Ich bin kein Affe" sondern
"Ich bin kein Neger".

Ich stelle mir schon die Gerichtsprozesse vor, erst wurde die
goettliche Schoepfung gegen Darwin verteidigt und jetzt geht das schon
wieder los.
"Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild", aber nach welchem denn
bloss? Schwarz, Gelb, Rot, Weiss, Blau oder Gruen?

Und welche Hautfarbe hat der Weihnachtsmann? Bis jetzt war das klar,
logischerweise die Farbe der ueberlegenen weissen Rasse; aber Rassen
gibt's ja nu nich' mehr!

Man-o-man diese Wissenschaftler, nicht mal die eigene rasse lassen sie
einem! - alles muessen sie so kompliziert machen!

;-)
JB

Frank Bügel

unread,
Jul 22, 2003, 3:46:50 PM7/22/03
to
Ludwig Maetzke schrieb:

>
> Hallo Frank und Franz,
>
> > Stalin sorgte für
> > mehr Tote. Demnach wäre er der größere Verbrecher, ganz nüchtern
> > betrachtet.
> Soweit Stalins Verbrechen nicht an uns verübt wurden, sehe ich das mehr
> als etwas, mit dem die Russen sich auseinandersetzen sollten (und die
> PDS nebst ihren Koalitionspartnern)

Damit bist Du schon wieder -wahrscheinlich ungewollt- in der Kategorie
der "Vergangenheitsbewältigung". Ich hingegen sagte im übertragenen
Sinne nur, daß der Mörder, der 10 Frauen vergewaltigte und tötete,
schlimmer ist als der Mörder, der es auf 6 Frauen brachte.

Schlimm sind aber beide...

> > > Uns was denkst Du hat Göring verdient gehabt? Einen Landsitz auf einer
> > > Südseeinsel bei freier Kost und Logis? Wäre das für Göring angemessen
> > > gwesen? Was kotzt Du mich an.
> > M.E. das selbe wie für Churchill. Ich denke hier aber nicht an den
> > Karlspreis, der dem Freimaurer Churchill verliehen wurde. Sei da ganz
> > beruhigt...
> Denkst Du jetzt an die Bombardierungen durch die Briten?

Ja und v.a. als sie gar nicht mehr nötig waren; Deutschlands
militärische Niederlage schon feststand.

> Hat Goebbels nicht flammend geredet "Wollt ihr den totalen Krieg?" und
> das Publikum begeistert "Ja!" gerufen? Da hätte ich an Churchills Stelle
> den Wunsch vermutlich in ähnlicher Weise erfüllt.

Da waren schon die Kaufman-Bücher raus, die von Goebbels "vermarktet"
wurden und die Vernichtung der Deutschen behandelten. Es ist insofern
m.E. nicht verwerflich, wenn man durch die Bedrohung des eigenen Lebens
sich an eine Regierung klammert, die den "totalen Krieg" (nämlich gegen
solche Pläne) fordert.

> > Mißhandlungen von Häftlingen wiesen mW andere Spuren
> > (Schlageinwirkungen) auf als zertretene Hoden, herausgezogene
> > Fingernägel und blutunterströmte Augäpfel auf.
> Das ging dann doch etwas zu weit:-/

Denke ich auch. Aber es gab da noch Steigerungsformen, die allerdings an
KZ-Aufsehern verübt wurden.

> Wie auch immer, es war nicht meine Absicht, eine so erbitterte
> Diskussion loszutreten, sondern nur Paul Spiegels Sippe ein bißchen
> einzuseifen;-)

Es gibt Leute, die sehen "rot", wenn man sich bemüht, die Dinge rational
und sachlich zu betrachten. Jeder Vergleich von NS-Verbrechen mit
gleichartigen Verbrechen anderer Verbrecher "wäscht die Nazis sauber".
Mit gleicher Logik wird ein Mörder unschuldig, weil ich behaupte, es
gäbe da noch einen Mörder, der gleiches machte.

Selten erlebte eine solch böswillige, irrationale Hysterie. Aber wer es
mit der Muttermilch schon eingesogen bekam...

Freundliche Grüße
Frank Bügel

Frank Bügel

unread,
Jul 22, 2003, 3:54:01 PM7/22/03
to
Jan Bremme schrieb:

>
> On Tue, 22 Jul 2003 18:06:20 +0200, "Frank Bügel"
> <frank....@gmx.net> wrote:
>
> >Das ist Deine Einschätzung, die Dir unbenommen bleibt. Stalin sorgte für
> >mehr Tote. Demnach wäre er der größere Verbrecher, ganz nüchtern
> >betrachtet.
>
> Es ist unstrittig, das Stalin Verbrechen begangen hat.
> Aber rechtfertigen die Verbrechen des einen Diktators die Verbrechen
> eines anderen Diktators?

Nein. Niemals. Aber wenn ein Diktator rd. 50 Mill. Menschen in Lagern
"über den Jordan" beförderte, der andere Diktator hingegen aus
"rassischen Gründen" (was so nicht ganz stimmt) rd. 6 Mill. Menschen ins
Jenseits schickte, steht für mich objektiv fest, wer der größere Halunke
von beiden war.

Stalin ließ zudem schon in seinem Reich massenhaft zu Friedenszeiten
morden; Hitler vergriff sich an den Juden erst im Krieg nach 1942.

> Wenn dem so waere, muesste man Pol Pot, Idi Amin, Saddam Hussein und
> viele andere beim Friedensnobelpreis-Kommitee anmelden, vielleicht
> vergeben die dann einen zweiten Preis "Fuer den Diktator mit der
> geringsten Mordrate" etwa, koennte man auch in Gold, Silber und Bronze
> vergeben.

Da kämen sicher einige absolutistisch regierende Könige des Mittelalters
in Frage.

Gruß Frank

Erhard Sanio

unread,
Jul 22, 2003, 4:00:38 PM7/22/03
to
Dieter Schmitt schrieb:

> Gensequenzabweichungen sind im Gegensatz zu den Unterschieden
> bei der Stärke der Genexpression im Laufe der Ontogenese nicht
> gerade das primäre Merkmal, das man heranziehen sollte... ;-)

Oehm .. "Staerke der Genexpression im Laufe der Ontogenese" ...?

Bist Du sicher, zu wissen, was Du schreibst? Was soll das Mass
der "Staerke der Genexpression" sein, der pH-Wert der Enzyme?

*meinjanur*

regards, es

--
Wenn ich tausend Zungen und tausend Muender haette, eine erzene Stimme,
koennte ich doch alle Erscheinungen von Bloedheit nicht anfuehren oder alle
Namen, unter denen Torheit auftritt, aufzaehlen (Erasmus von Rotterdam,1509)

Jan Bremme

unread,
Jul 22, 2003, 4:27:37 PM7/22/03
to
On Tue, 22 Jul 2003 21:54:01 +0200, "Frank Bügel"
<frank....@gmx.net> wrote:

>Nein. Niemals. Aber wenn ein Diktator rd. 50 Mill. Menschen in Lagern
>"über den Jordan" beförderte, der andere Diktator hingegen aus
>"rassischen Gründen" (was so nicht ganz stimmt) rd. 6 Mill. Menschen ins
>Jenseits schickte, steht für mich objektiv fest, wer der größere Halunke
>von beiden war.
>
>Stalin ließ zudem schon in seinem Reich massenhaft zu Friedenszeiten
>morden; Hitler vergriff sich an den Juden erst im Krieg nach 1942.


Ich verstehe schon was du sagen willst.
Ich denke jedoch, dass ein solcher Vergleich rein akademisch ist.
Es geht nicht darum wer die "Hitliste" anfuehrt. Oder ob Stalin 10, 20
oder 50 Millionen seiner eigenen Leute ermorden lies. oder ob man die
Deutschen in den KZs, die vor 1939 ermordet wurden mitzaehlt oder
nicht.
Und es geht auch ncht darum wer statistisch gesehen der groessere
Verbrecher ist.

Ich denke, die Verbrechen von Diktatoren egal welcher Art beginnen mit
dem ersten Opfer und dieses erste Opfer ist bereits eines zuviel!

Wir koennen die Geschichte nicht mehr aendern, aber eines sollten wir
daraus lernen, dass wir als Buerger dieses Landes dafuer sorgen, dass
es das oben genannte erst Opfer hier in Deutschland nie wieder geben
wird. Wir in Deutschland und alle anderen in ihren Laendern.

Verstehst du was ich meine?

JB

Dieter Schmitt

unread,
Jul 22, 2003, 4:47:38 PM7/22/03
to
Erhard Sanio schrieb:

> Dieter Schmitt schrieb:
>
>> Gensequenzabweichungen sind im Gegensatz zu den Unterschieden
>> bei der Stärke der Genexpression im Laufe der Ontogenese nicht
>> gerade das primäre Merkmal, das man heranziehen sollte... ;-)
>
> Oehm .. "Staerke der Genexpression im Laufe der Ontogenese" ...?
>
> Bist Du sicher, zu wissen, was Du schreibst? Was soll das Mass
> der "Staerke der Genexpression" sein, der pH-Wert der Enzyme?

Das nicht gerade. Aber z.B. die Dauer der Wachstumsprozesse,
die von hormonellen Gleichgewichten abhängen und Pygmäen zu
nicht ganz so "herausragenden" Basketballspielern werden lassen. ;-)

Die endokrinen Synthesen sind ziemlich entscheidend. Die unterschiedlichen
Gleichgewichte zwischen Auf- und Abbauprozessen im Stoffwechsel sind
anscheindend auch ein Grund für unterschiedliche Wirksamkeit von
Medikamenten.

>
> *meinjanur*

Ich auch. Meine tägliche Flut Spam hat mich daran erinnert. :-)

Dieter

Frank Bügel

unread,
Jul 22, 2003, 5:49:42 PM7/22/03
to
Jan Bremme schrieb:

>
> On Tue, 22 Jul 2003 21:54:01 +0200, "Frank Bügel"
> <frank....@gmx.net> wrote:
>
> >Nein. Niemals. Aber wenn ein Diktator rd. 50 Mill. Menschen in Lagern
> >"über den Jordan" beförderte, der andere Diktator hingegen aus
> >"rassischen Gründen" (was so nicht ganz stimmt) rd. 6 Mill. Menschen ins
> >Jenseits schickte, steht für mich objektiv fest, wer der größere Halunke
> >von beiden war.
> >
> >Stalin ließ zudem schon in seinem Reich massenhaft zu Friedenszeiten
> >morden; Hitler vergriff sich an den Juden erst im Krieg nach 1942.
>
> Ich verstehe schon was du sagen willst.
> Ich denke jedoch, dass ein solcher Vergleich rein akademisch ist.
> Es geht nicht darum wer die "Hitliste" anfuehrt. Oder ob Stalin 10, 20
> oder 50 Millionen seiner eigenen Leute ermorden lies. oder ob man die
> Deutschen in den KZs, die vor 1939 ermordet wurden mitzaehlt oder
> nicht.
> Und es geht auch nicht darum wer statistisch gesehen der groessere
> Verbrecher ist.

Sicher nicht. Nur ist es eben -rein sachlich- falsch, die Nazis als die
schlimmsten Verbrecher hinzustellen und aufbauend auf dieser sachlich
falschen Feststellung Geschichtsverzerrungen und mangelnde Objektivität
in der Historiographie zuzulassen.

Der Umgang mit den Opfern des Faschismus ist eine davon relativ
unabhängige Sache.



> Ich denke, die Verbrechen von Diktatoren egal welcher Art beginnen mit
> dem ersten Opfer und dieses erste Opfer ist bereits eines zuviel!

Das ist grundsätzlich richtig.

> Wir koennen die Geschichte nicht mehr aendern, aber eines sollten wir
> daraus lernen, dass wir als Buerger dieses Landes dafuer sorgen, dass
> es das oben genannte erst Opfer hier in Deutschland nie wieder geben
> wird.

Zustimmung. Allerdings werden ethnische Konflikte meist nicht von einer
Seite grundlos vom Zaun gebrochen; siehe auch derzeit die Rußland, wo
Putin schwer mit den jüdischen Oligarchen kämpft.

> Wir in Deutschland und alle anderen in ihren Laendern.
>
> Verstehst du was ich meine?

Ich verstehe Dich schon, sehe dafür aber auch Verantwortung bei
jüdischen Funktionären.

MfG Frank

Jan Bremme

unread,
Jul 22, 2003, 5:59:12 PM7/22/03
to

Warum hast du's eigentlich so mit den Juden?
Hast du da mal schlechte Erfahrungen gemacht oder hast du dich da
einfach nur festgebissen?

JB

Hartmut Schenke

unread,
Jul 22, 2003, 6:17:40 PM7/22/03
to
mei...@katzengreis.com schieb:

> Jan Bremme <Jan.B...@gmx.net> wrote:
>
>>Auch auf die Gefahr hin, mich wuestester Beschimpfungen auszusetzen
>>mische ich mich mal ein:
>>
>>1. Juden sind keine Rasse, sondern Menschen die einer Religion
>>angehoeren; (somit ist die Bezeichnung "Rassengesetze" zumindest
>>fraglich);
>
> Das ist prinzipiell richtig. Leider werden Dich dafür die Rassisten
> unter den Juden ganz fürchterlich hauen, weil sie selbst sich die
> "matrilineare Weitergabe der Zugehörigkeit zum Judentum (durch die
> Mutter)" ausgedacht haben.

Schon die Nazis hatten Probleme mit der Definition Jude. Abstammung
haut nicht immer hin, denn es gibt auch Juden ohne jüdische Mutter.
Religion auch nicht, denn es gibt selbstverständlich auch z. B.
atheistisch Juden. Wegen dieser Gemengelage sind ja die Rassengesetze
hingezimmert worden. Jude war dann eben einfach jede/jeder, die/der
unter dieses Machwerk fiel. :-(

Gruß
Abdul

Franz Conradi

unread,
Jul 22, 2003, 6:35:41 PM7/22/03
to

"Frank Bügel" <frank....@gmx.net> schrieb

[...]

> Sicher nicht. Nur ist es eben -rein sachlich- falsch, die Nazis als die
> schlimmsten Verbrecher hinzustellen und aufbauend auf dieser sachlich
> falschen Feststellung Geschichtsverzerrungen und mangelnde Objektivität
> in der Historiographie zuzulassen.

Es _ist_ sachlich richtig die Nazis, als die schlimmsten Verbrecher
hinzustellen. Um dies zu negieren, muß man, so wie Du, schon ein
Hardcorenazi Deines Kalibers sein. Und wo Du die 50 Mio. Toten, die Stalin
auf dem Gewissen hat, wird wohl auch Dein Geheimnis bleiben. Oder aber einer
der Dir nahestehenden Nazihistoriker, wird auch dafür gefälschte Belege
finden.

Eine Schande, einen Massenmörder wie diesen Stalin, wegen Deiner kackbraunen
Beiträge auch noch verteidigen zu müssen.

Merke, niemand hat jemals in der Geschichte, weder Stalin sonst noch
irgendeine andere verabscheuungswürdige Gesellschaftsform, das Morden von
Millionen von Menschen auf solch eine durchorganisierte industrielle Art und
Weise vonstatten gehen lassen, wie es die Nazis getan haben. Von den
Millionen und Abermillionen Toten, die Hitler mit seinen Schergen durch
seinen, vom Zaun gebrochenen Krieg auf dem Gewissen hat, überhaupt nicht
erst anzufangen. Toten auf beiden Seiten der Kriegsparteien, die alle diesem
Postkartenschmierer mit seinen mordlustigen Handlangern zuzuschreiben sind.

> Der Umgang mit den Opfern des Faschismus ist eine davon relativ
> unabhängige Sache.

Mensch da sträuben sich bei mir aber auch sämtliche Nackenhaare. Ja genau Du
Drecksack, die *Opfer des Faschismus* sind eine relativ (sic!) unabhängige
Sache, die rein technisch gesehen werden muß. Gelle? Richtig so? So muß auch
der Umgangston auf der Wannseekonferenz gewesen sein. Hitler, Göring,
Heydrich der diese Konferenz auf Befehl Hitlers organisierte, samt seinem
Schriftführer Eichmann wären stolz auf Dich gewesen.

Bügel, ich kann mich immer nur wiederholen, Du kotzt mich einfach nur an, Du
brauner Abschaum.

Kein Gruß
Franz

Franz Conradi

unread,
Jul 22, 2003, 6:37:12 PM7/22/03
to

"Jan Bremme" <Jan.B...@gmx.net> schrieb

Das liegt in seinem Naziblut.

Gruß
Franz


Frank Bügel

unread,
Jul 22, 2003, 6:51:16 PM7/22/03
to
Franz Conradi schrieb:
>
> "Frank Bügel" <frank....@gmx.net> schrieb
>
> [....]

>
> > Das ist Deine Einschätzung, die Dir unbenommen bleibt. Stalin sorgte für
> > mehr Tote. Demnach wäre er der größere Verbrecher, ganz nüchtern
> > betrachtet.
>
> 55 Mio. hat Stalin ganz gewiss nicht auf dem Gewissen. Und es ist eine
> Schande, daß man wegen einer verblendeten Nazikacke die Verbrechen dieses
> ganz sicher auch verabscheuungswürdigen Massenmörders, auch noch
> relativieren muß.

Das machst Du nicht. Du verabsolutierst "nur" die Verbrechen der Nazis.

> An Hitler kam der nie und nimmer ran.

Was seine Ausstrahlung und sein Redetalent betrifft, tatsächlich nicht.
Die Dokumentationen legen darüber noch heute Zeugnis ab.

> Und ich sag´ Dir
> noch etwas ich saß als knapp Dreijähriger im Keller meines Elternhauses, als
> es von einer Brandbombe eines alliierten Flugzeuges getroffen, in Flammen
> auf ging und bis auf die Grundmauern niederbrannte. Trotzdem war ich in
> meinem späteren Leben heilfroh, daß mir durch dieses Unbill andererseits die
> Nazidiktatur erspart geblieben ist.

Das will ich Dir gerne glauben.

> Daß Du, wenn es anders gekommen wäre,
> heute in einer kackbraunen Uniform oder als Totenkopffratze jetzt die
> östlichen *Untermenschen* mit der Peitsche in der Hand gerne über die Taiga
> jagen würdest ist mir klar...

An reger Fantasie mangelt es Dir zumindest nicht.

> ... und den Alliierten sei´s getrommelt und gedankt,
> daß sie dem einen Riegel vorgeschoben haben.

Dummköpfe bedanken sich immer bei denjenigen, die ihnen einreden,
selbstlos die Interessen des "Guten" zu vertreten, dabei aber ganz
eigennützige Interessen zu verfolgen.

> [Naziweißwäsche entsorgt]

Da war keine Weiswäsche. Aber Du solltest Dir mal den Kopf von
irrationalen, antifaschistischen Versatzstücken freispülen lassen.

> > Denke nüchtern, denke gleichartige Verbrechen, durch wen sie auch immer
> > verübt wurden (ohne Ansehen der Person), als gleiche Verfehlungen und
> > schon wird es Dir bessergehen.
>
> Es gibt keinen Vergleich zu dem was die Hitler und seine blutrünstigen
> Horden getan haben, zu jedem anderen Verbrechen, das jemals vorher und
> nachher begangen worden ist.

Das ist absoluter Schwachsinn. Damit kannst Du missionieren wollen, aber
niemals überzeugen. Was ist denn Dein Bewertungsmaßstab, wenn nicht die
Vergleichbarkeit von Bösewichten?

[...]

> Die Nazidiktatur und was daraus erstanden ist, war die
> finale, nie mehr zu überbietende Barbarei.

Interessant. Woran hast Du das nun festgemacht? Wie kommst Du zu
'Unüberbietbarkeit der Nazi-Barbarei', wenn Du nicht zuvor wenigstens
versuchtest, Barbareien zu vergleichen? Wie dem auch sei, ich stimme Dir
keinesfalls zu.

> Und Göring, einer der ersten
> Helfer des Gröfaz, hätte auf diesselbe gräßliche Art sein Leben beenden
> müssen, wie die vielen Millionen, die auf eine erbärmliche Art und Weise
> ihren Tod fanden.

Genickschuß, Fallbeil. Ja meinetwegen. Wenn der Fettwanst Churchill als
Mörder von Millionen deutschen Zivilisten ebenso hingerichtet worden
wäre, keine Einwände.

> Und deshalb _gleiche Todesart_ wie für die Millionen von
> unschuldigen Opfern. Göring ist geradezu luxuriös gestorben und hätte
> _diesen_ Tod ganz gewiss nicht verdient gehabt.

Nach Churchills Untaten und seiner Entlohnung dafür beurteilt, hätte
Göring sogar den Karlspreis bekommen müssen. Auch er wollte Europa
einigen... nur nicht mit der Hochfinanz im Boot.

> Und wenn ein Nazi (ein Naziweißwäscher) wie Du mir vorwirfst nicht
> *nüchtern* zu denken..... Ja! Du hast recht! Im Kontext zu dem was die Nazis
> getan haben, geht bei mir in der Tat jede Nüchternheit den Bach runter.

Einmal so besessen sein...

> Und wenn sich dann auch noch die neobraune Kacke, die Du repräsentierst,
> ihre Fratze so widerlich in der Öffentlichkeit zeigt, dann darf das nicht
> unwidrsprochen bleiben.

Du mußt schon mit sachlichen Argumenten und nicht mit persönlichen
Beleidigungen kommen, wenn Du wirken willst...

> Du kotzt mich an!

Wenn ich könnte, mitten in Dein Gesicht :-).

Freundliche Grüße
Frank Bügel

mei...@katzengreis.com

unread,
Jul 22, 2003, 6:55:31 PM7/22/03
to
Hartmut Schenke <HSch...@web.de> wrote:

>mei...@katzengreis.com schieb:
>
>> Jan Bremme <Jan.B...@gmx.net> wrote:
>>
>>>Auch auf die Gefahr hin, mich wuestester Beschimpfungen auszusetzen
>>>mische ich mich mal ein:
>>>
>>>1. Juden sind keine Rasse, sondern Menschen die einer Religion
>>>angehoeren; (somit ist die Bezeichnung "Rassengesetze" zumindest
>>>fraglich);
>>
>> Das ist prinzipiell richtig. Leider werden Dich dafür die Rassisten
>> unter den Juden ganz fürchterlich hauen, weil sie selbst sich die
>> "matrilineare Weitergabe der Zugehörigkeit zum Judentum (durch die
>> Mutter)" ausgedacht haben.
>
>Schon die Nazis hatten Probleme mit der Definition Jude.

Ich habe mit der Definition keine Probleme:
1. Religion wird über den jeweiligen Glauben definiert.
2. Glaube und Religionszugehörigkeit kann nicht vererbt werden.

Zusatz:
gewinnt Religion maßgeblichen Einfluß auf die Politik, kommt in der
Regel immer nur eine Diktatur dabei heraus.

Pedro 'Tim Leary' Freudenberg

unread,
Jul 22, 2003, 7:19:16 PM7/22/03
to
Thus spoke Hartmut Schenke:

> Schon die Nazis hatten Probleme mit der Definition Jude. Abstammung
> haut nicht immer hin, denn es gibt auch Juden ohne jüdische Mutter.
> Religion auch nicht, denn es gibt selbstverständlich auch z. B.
> atheistisch Juden. Wegen dieser Gemengelage sind ja die Rassengesetze
> hingezimmert worden. Jude war dann eben einfach jede/jeder, die/der
> unter dieses Machwerk fiel. :-(

Die Definition eines Juden ist überhaupt nicht kompliziert: "Jude ist, wer
jüdischen Glaubens ist" (Ignaz Bubis), oder auch "Jude/Jüdin ist, wer
Judentum ernst nimmt und darauf eine persönliche Antwort durch sein/ihr
Leben gibt" (Iris Weiss).

Alles andere ist Rassismus und zwar egal, von wem es kommt.

mei...@katzengreis.com

unread,
Jul 22, 2003, 7:33:53 PM7/22/03
to
Pedro 'Tim Leary' Freudenberg <pe...@cleeson.com> wrote:


>Die Definition eines Juden ist überhaupt nicht kompliziert: "Jude ist, wer
>jüdischen Glaubens ist" (Ignaz Bubis), oder auch "Jude/Jüdin ist, wer
>Judentum ernst nimmt und darauf eine persönliche Antwort durch sein/ihr
>Leben gibt" (Iris Weiss).
>
>Alles andere ist Rassismus und zwar egal, von wem es kommt.

Korrekt, wobei Bubis Definition genauer ist.

Frank Bügel

unread,
Jul 22, 2003, 8:09:07 PM7/22/03
to
Jan Bremme schrieb:

Nein. Mir fällt die verlogene zionistische Argumentation und die
Instrumentalisierung der Geschichte durch die ZdJ-Juden in der BRD auf.
Ich bin in der DDR groß geworden, da kanten wir andere Maßstäbe und wäre
man mit solchen "Sportsfreunden" anders umgegangen:

"Drei Wochen nach dem Prozeß in Prag veröffentlichte das ZK der SED die
"Lehren aus dem Prozeß gegen das Verschwörerzentrum Slansky". (Das
Gerichtsprotokoll erschien Anfang 1953 in deutscher Übersetzung in
großer Auflage /8/9/.) Eine der Lehren war, Juden als Angestellte von
Stadt- und Bezirksverwaltungen zu entlassen, nicht weil sie Juden waren,
aber weil sie möglicherweise zionistische Agenten waren."

Der ganze zionistische Plot hier in der BRD wäre bei Anlegung gleicher
Maßstäbe wegen Illoyalität zu Deutschland zum Teufel gejagt worden.
Ebenso unsympathisch ist mir die "internationale" Ausrichtung des
Judentums:

Kosmopolitismus:

1. unwissenschaftliche, äußerst reaktionäre Ideologie der
imperialistischen Bourgeoisie, die in verschiedenen Spielarten auftritt.
Der K. verlangt den Verzicht auf das Recht der Nationen auf
Selbstbestimmung, auf staatliche Unabhängigkeit und Souveränität ... Er
wird bes. vom amerikanischen ... Imperialismus propagiert, deren
Expansions bestrebungen er apologetisch mit "allgemein menschlichen
Interessen" zu verschleiern sucht. Der K. ist eine demagogische,
historisch unwahre Kritik der angeblich "überlebten" und "egoistischen"
Ideen der nationalen Souveränität ... Die Kehrseite des K. ist der
bürgerliche Nationalismus. K. und Nationalismus sind dem
proletarisch-sozialistischen Internationalismus und Patriotismus völlig
entgegengesetzt ... [Meyers Neues Lexikon, VEB Bibliograph. Institut
Leipzig, 1963]

Diese Beurteilung halte ich für richtig und bin noch heute kein Freund
solcher freimaurerischen Attitüden. Die "Wiedergutmachung" aus Sicht der
DDR:

"Schade um jede Mark" - die Ablehnung von "Wiedergutmachung"

"Da die Opfer des Faschismus die entscheidenden Träger dieses Staates
sind, wäre es doch lächerlich, wenn sie sich selbst eine
Wiedergutmachung zahlen wollten. Und die Juden? Nun, wir waren immer
gegen die jüdischen Kapitalisten genauso wie gegen die nichtjüdischen.
Und wenn Hitler sie nicht enteignet hätte, so hätten wir es nach der
Machtergreifung getan." (Walter Ulbricht) ...

"Die Mitläufer und Faschisten hatte man längst alle (ideologisch) nach
Westdeutschland geschickt, wenn sie nicht selbst schon geflüchtet waren.
Die 16 Millionen in der DDR brauchten sich diesbezüglich keine Fragen
mehr zu stellen, sie hatten in der Mehrheit das Identifikationsangebot
angenommen und so schon immer zu den Gegnern des faschistischen Systems
gehört. Der Faschismus war im DDR-Geschichtsbild das Werk "der
reaktionärsten und aggressivsten Teile des deutschen Finanzkapitals",
diese hatten deshalb ausschließlich die Verantwortung zu tragen. Die
Arbeiterklasse war unterdrückt und terrorisiert, daß deutsche Volk
mißbraucht, verführt, belogen und betrogen worden, sozusagen Opfer des
Nationalsozialismus. So war die deutsche Bevölkerung der DDR von
Verantwortung für die NS-Verbrechen und der Auseinandersetzung mit
dieser ausgenommen."

Was ich als sehr wohltuend gegenüber der masochistischen Selbstkasteiung
in der BRD empfand. Und worauf heute noch die DDR-Deutschen m.E. stolz
sein können:

"Von allen kommunistischen Staaten verhält sich die DDR zweifellos am
feindseligsten gegenüber Israel, und ihre Presse ist überaus aggressiv."
(Nahum Goldmann, 1976) "Israel erschien immer im Negativ-Zusammenhang
mit "Zionismus", "Massenvertreibung der Araber und Palästinenser", mit
"Raub", "der Annexion arabischer Gebiete", "der israelischen
Soldateska", "israelischen Aggressoren", "Israel, als gegen die Rechte
des arabischen Volkes und dessen Kampfes für die Befreiung und
Fortschritt gerichtete Speerspitze des Imperialismus" usw. usf."

Was ja den Tatsachen entspricht. Worauf die DDR-Juden dann aber wieder
das Fürchten bekamen:

"Wenn ein heranwachsender Jugendlicher fast täglich - aus politischen
Gründen - mit negativen Daten über die israelischen Juden gefüttert
wird, kann er kaum umhin, diese negative Zeichnung auch auf die Juden in
seiner Umgebung zu übertragen. Wir haben diese Befürchtungen auch gerade
jetzt wieder dem Staatssekretär für Kirchenfragen mit Nachdruck
vorgetragen und die Bitte geäußert, den historisch-kulturellen Anteil
der Juden an der deutschen Geschichte besser hervorzuheben, um ein
objektiveres Bild von den Juden zu vermitteln." (Peter Kirchner,
Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde von Ostberlin, 1985)
http://www.webtrabanten.de/antifa/nazis/leusink.htm

Du siehst, die zionistischen Lügereien und der jüdisch gewirkte
Kosmopolitismus (Trotzkismus, "Anti-Deutsche", Freimaurertum) sind in
der DDR recht gründlich analysiert worden. Ich kann mich noch gut an
eine Diskussionsrunde an der Hochschule 1989 erinnern, wo es gerade um
die Machtposition der zionistischen Juden in der BRD durch die
"Holocaust-Erpressung" ging. Alle stimmten ausnahmslos überein, daß
dieser Mißbrauch von Geschichte eine beeindruckende Machtdemonstration
des Jüdischen Weltkongresses ist. Diese Position halte ich, wie alle
obigen DDR-Positionen, bis heute für richtig.

MfG Frank

J. Pivit

unread,
Jul 22, 2003, 8:51:13 PM7/22/03
to
"Franz Conradi" <con...@t-online.de> wrote in message news:<bfjj2j$213$04$1...@news.t-online.com>...
> Was kotzt Du Nazi mich an! Faselst hier über die Alliierten von
> *Kreuzrittern der Menschlichkeit*. Millionen verreckten elendiglich in den
> KZs ohne jemals die Chance zu bekommen sich mit einer Zyankapsel ihrem Elend
> selbst ein schnelles Ende zu bereiten. Kinder wurden auf eine unmenschliche
> Art und Weise im Namen des *medizinischen Fortschritts* zu Tode gequält und
> Du elendiglicher Naziweißwascher nimmst diesen Scheißkerl Göring auch noch
> in Schutz.
>
> Welche Gesetze hatten den die Nazis bei der Aburteilung ihrer gemeuchelten,
> vergasten Opfer, Du braune Kacke Du?

...

> Uns was denkst Du hat Göring verdient gehabt? Einen Landsitz auf einer
> Südseeinsel bei freier Kost und Logis? Wäre das für Göring angemessen
> gwesen? Was kotzt Du mich an.

...


> Soso, die die Leichen der erhängten Nazis wiesen fast alle Zeichen
> schwerster Mißhandlungen auf? Na was Du nicht sagst. Was glaubst Du welche
> Zeichen die von den Nazis ermordeten Juden, Zigeuner und psychisch Kranken
> aussahen. Und wer ist Wakaki? Auch so ein Nazi-Idiot wie Du?

...


> Lieber ein *Gutmensch* als so eine verkorkste Kreatur, als die Du Dich hier
> zu erkennen gibst.
>
> Kein Gruß
> Franz

Also Franz, es ist bestimmt kein Trost für Dich, aber dieser Beitrag
verdient Respekt!

Chapeau, Franz, chapeau!

J. Pivit

unread,
Jul 22, 2003, 8:51:16 PM7/22/03
to

J. Pivit

unread,
Jul 22, 2003, 8:51:17 PM7/22/03
to

Pedro 'Tim Leary' Freudenberg

unread,
Jul 22, 2003, 8:55:18 PM7/22/03
to
Thus spoke J. Pivit:

> Also Franz, es ist bestimmt kein Trost für Dich, aber dieser Beitrag
> verdient Respekt!

Und das ist ein Grund, das gleich drei Mal zu schreiben? ;-)

Jan Bremme

unread,
Jul 23, 2003, 4:08:46 AM7/23/03
to
On Wed, 23 Jul 2003 02:09:07 +0200, "Frank Bügel"

Wenn ich das ganze mal kurz zusammenfassen darf:

1. du versthst dich nicht als Nazi oder Neonazi
2. du verstehst dich nicht als Antiemit
3. du verstehst den Zionistmus als Form des Nationalismus
4. du verstehst dich selbst als Anti-Zionisten

sehe ich das richtig?

JB


Frank Bügel

unread,
Jul 23, 2003, 4:55:09 AM7/23/03
to
Pedro 'Tim Leary' Freudenberg schrieb:

Die Definition nach der Abstammung ist kein Rassismus, da die Kultur
über die Eltern an die Kinder weitergegeben wird. Bei Mischehen ist das
natürlich schwieriger. Aber das ist ja die Ausnahme und nicht die Regel.

--

Frank Bügel

unread,
Jul 23, 2003, 6:18:26 AM7/23/03
to
Jan Bremme schrieb:

>
> On Wed, 23 Jul 2003 02:09:07 +0200, "Frank Bügel"
>
> Wenn ich das ganze mal kurz zusammenfassen darf:
>
> 1. du versthst dich nicht als Nazi oder Neonazi

Richtig. Ich verstehe mich ganz und gar nicht als Nazi, wenn ich für die
Deutschen eintrete und mich für eine objektive Bewertung der NS-Zeit und
gleichartiger Verbrechen einsetze.

> 2. du verstehst dich nicht als Antisemit

Richtig, den es gibt auch viele Juden, die sich selbst nicht auf das
Silbertablett der Geschichte setzen und die üblen Machenschaften des
Zionismus anprangern.

> 3. du verstehst den Zionistmus als Form des Nationalismus

Zionismus ist die planvolle Zerstörung der nationalen Identität der
Völker auf der einen und das Ausleben eines radikalen jüdischen
Chauvinismus in der Diaspora auf der anderen Seite mit entsprechenden
destruktiv wirkenden Folgen für das jeweilige nationale
Selbstverständnis.

«Der Zionismus hat schon seit langem den Standpunkt eingenommen,
Zielvölker ihrer kulturellen Überlieferung zu entkleiden und in Ton[6])
zu verwandeln, damit sie dann in Einklang mit zionistischer Ideologie
umgeformt werden können.» (Joachim Martillo, ein Gelehrter des
Zionismus)

"Die herausragende Position der Juden im westlichen Diskurs verursacht
die gleichen Störungen wie wenn man seinen Dieselwagen mit Benzin
auftankt." (Israel Shamir, israelischer Fernsehjournalist)
http://www.israelshamir.net/german/zog-german.html#

Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Probe in der BRD:

Siehe z.B. "Antifa" und autonome Linke:
http://www.dki.antifa.net/antisemitismusstreit/beteiligte.html
http://www.antifa-duisburg.de/pics/demo1.JPG
http://www.antifa-duisburg.de/demo101102.htm

Loyalität der Zionisten zur BRD und zu den Deutschen:

"Als Teil des "jüdischen Volkes" sind wir Kosmopoliten und den Juden
Israels, Amerikas und anderswo besonders verbunden."
http://www.juedische-allgemeine.de/archiv/politik/politik-06478.html

"Zweitens wollen, können, dürfen wir weltpolitische Fragen durch die
Israel-Brille sehen. Warum nicht? Mit "doppelter Loyalität" hat dies
nichts, mit Verbundenheit und diaspora-jüdischem Sicherheitsbedürfnis
alles zu tun."
http://www.juedische-allgemeine.de/archiv/politik/politik-05884.html

"Ohne Antisemitismus und ohne Antiisraelismus vergifteten SPD und Grüne
- in unterschiedlichen Nuancen - das deutschamerikanische und damit auch
das deutsch-jüdische Verhältnis."
http://www.juedische-allgemeine.de/archiv/politik/politik-04177.html

Jüdischer Nationalismus:
http://www.klick-nach-rechts.de/gegen-rechts/2003/07/pace.htm

Wenn das kein jüdischer Nationalismus mit gewollter Gängelung der
Deutschen ("Kampf gegen Rechts") ist, weiß ich auch nicht...

Zu Ostdeutschen kritischen Stimmen heißt es:

Dumm, deutsch, Dieckmann

"Ein Kollateralschaden der Vereinigung, den wir (Juden, Fr. Bügel)
ertragen müssen, weil die Mauer zu früh abgerissen wurde. So wie die
Israeliten vierzig Jahre durch die Wüste wandern mußten, damit die
Sklaven wegsterben konnten, hätte die Mauer noch eine Weile stehen
bleiben sollen..." (der Harcore-Zionist Henryk Broder)

Der Ostdeutsche Christoph Dieckmann schrieb in der "Zeit" nur, was jeder
weiß:

"War nicht das Volk Israel, dem Gott seine Gebote offenbarte, unterwegs
nach einem verheißenen Land, in dem aber längst andere Menschen lebten?
Hält nicht Israel bis heute fremde Erde und büßt dafür mit Tod und tötet
jeden Tag? ... Israels Erwählungshybris ist ein Fluch."
http://www.juedische-allgemeine.de/archiv/politik/politik-00826.html

> 4. du verstehst dich selbst als Anti-Zionisten

Sicher. Ich wundere mich eigentlich, daß es nicht mehr Deutsche sind.
Diese Gängelung von zionistischen Juden und selbsternannten
"Antifaschisten" ist doch m.E. kaum zu ertragen. Leben wir hier
eigentlich noch in einem deutschen oder schon in einem
quasi-zionistischen Staat?

[...]

Grüße Frank

Frank Bügel

unread,
Jul 23, 2003, 6:40:37 AM7/23/03
to
Jan Bremme schrieb:

>
> On Wed, 23 Jul 2003 02:09:07 +0200, "Frank Bügel"
>
> Wenn ich das ganze mal kurz zusammenfassen darf:
>
> 1. du versthst dich nicht als Nazi oder Neonazi

Richtig. Ich verstehe mich ganz und gar nicht als Nazi, wenn ich für die


Deutschen eintrete und mich für eine objektive Bewertung der NS-Zeit und
gleichartiger Verbrechen einsetze.

> 2. du verstehst dich nicht als Antisemit

Stimmt, denn es gibt auch viele Juden, die sich selbst nicht auf das


Silbertablett der Geschichte setzen und die üblen Machenschaften des
Zionismus anprangern.

> 3. du verstehst den Zionistmus als Form des Nationalismus

Zionismus ist die planvolle Zerstörung der nationalen Identität der


Völker auf der einen und das Ausleben eines radikalen jüdischen

Chauvinismus (!!) in der Diaspora auf der anderen Seite mit


entsprechenden destruktiv wirkenden Folgen für das jeweilige nationale

Selbstverständnis der nichtjüdischen Völker.

«Der Zionismus hat schon seit langem den Standpunkt eingenommen,
Zielvölker ihrer kulturellen Überlieferung zu entkleiden und in Ton[6])
zu verwandeln, damit sie dann in Einklang mit zionistischer Ideologie
umgeformt werden können.» (Joachim Martillo, ein Gelehrter des
Zionismus)

"Die herausragende Position der Juden im westlichen Diskurs verursacht
die gleichen Störungen wie wenn man seinen Dieselwagen mit Benzin
auftankt." (Israel Shamir, israelischer Fernsehjournalist)
http://www.israelshamir.net/german/zog-german.html#

Dem gibt es nichts hinzuzufügen. Probe in der BRD:

Loyalität der Zionisten zur BRD und zu den Deutschen:

"Als Teil des "jüdischen Volkes" sind wir Kosmopoliten und den Juden

Israels, Amerikas und anderswo besonders verbunden." (M. Wolffsohn,
Bundeswehr-Offizier (!!))
http://www.juedische-allgemeine.de/archiv/politik/politik-06478.html

"Zweitens wollen, können, dürfen wir weltpolitische Fragen durch die
Israel-Brille sehen. Warum nicht? Mit "doppelter Loyalität" hat dies
nichts, mit Verbundenheit und diaspora-jüdischem Sicherheitsbedürfnis

alles zu tun." (M. Wolffsohn)
http://www.juedische-allgemeine.de/archiv/politik/politik-05884.html

"Ohne Antisemitismus und ohne Antiisraelismus vergifteten SPD und Grüne
- in unterschiedlichen Nuancen - das deutschamerikanische und damit auch

das deutsch-jüdische Verhältnis." (M. Wolffsohn)
http://www.juedische-allgemeine.de/archiv/politik/politik-04177.html

Alleine die Vertretung eines eigenständigen deutschen Standpunktes, der
von der Politik der USA abweicht, reicht demnach aus, um 'das
deutsch-jüdische Verhältnis zu vergiften'. Ist das nun Anmaßung oder
Bevormundung seitens der Zionisten oder schlichtweg Illoyallität
gegenüber den Deutschen?

Hingegen jüdischer Nationalismus wird gefeiert wie ein Martyrium:
http://www.klick-nach-rechts.de/gegen-rechts/2003/07/pace.htm

Wenn das kein jüdischer Nationalismus mit gewollter Gängelung der
Deutschen ("Kampf gegen Rechts") ist, weiß ich auch nicht...

Zu ostdeutschen kritischen Stimmen heißt es:

Dumm, deutsch, Dieckmann

"Ein Kollateralschaden der Vereinigung, den wir (Juden, Fr. Bügel)
ertragen müssen, weil die Mauer zu früh abgerissen wurde. So wie die
Israeliten vierzig Jahre durch die Wüste wandern mußten, damit die
Sklaven wegsterben konnten, hätte die Mauer noch eine Weile stehen
bleiben sollen..." (der Harcore-Zionist Henryk Broder)

Der Ostdeutsche Christoph Dieckmann schrieb in der "Zeit" nur, was jeder
weiß:

"War nicht das Volk Israel, dem Gott seine Gebote offenbarte, unterwegs
nach einem verheißenen Land, in dem aber längst andere Menschen lebten?
Hält nicht Israel bis heute fremde Erde und büßt dafür mit Tod und tötet
jeden Tag? ... Israels Erwählungshybris ist ein Fluch."
http://www.juedische-allgemeine.de/archiv/politik/politik-00826.html

> 4. du verstehst dich selbst als Anti-Zionisten

Sicher. Ich wundere mich eigentlich, daß es nicht mehr Deutsche sind.
Diese Gängelung durch zionistische Juden und selbsternannte
"Antifaschisten" ist doch m.E. für Deutsche kaum zu ertragen. Leben wir

mei...@katzengreis.com

unread,
Jul 23, 2003, 6:49:09 AM7/23/03
to
"Frank Bügel" <frank....@gmx.net> wrote:

Na und? Es geht um den Glauben, den ein Neugeborener nicht haben kann.
Das einzige, was ein Krümel nach der Geburt anbetet, sind die beiden
Titten, wo es Milch zu nuckeln gibt.


Jan Bremme

unread,
Jul 23, 2003, 7:13:52 AM7/23/03
to
On Wed, 23 Jul 2003 12:40:37 +0200, "Frank Bügel"
<frank....@gmx.net> wrote:

Dir ist aber klar, dass eine derartige Argumentation auch von Nazis
und Antisemiten herangezogen wird?

Und dir ist auch klar, dass du mit dieser Argumentation solchen
Kraeften in die Haende spielst?

JB

Frank Bügel

unread,
Jul 23, 2003, 7:15:24 AM7/23/03
to
mei...@katzengreis.com schrieb:

Richtig. Das kann aber den signifikanten Zusammenhang zwischen
Abstammung und (in der Erziehung weitergegebener) Kultur nicht leugnen.

--

Lars P. Wolschner

unread,
Jul 23, 2003, 8:02:19 AM7/23/03
to
Jan Bremme <Jan.B...@gmx.net>:

> Dir ist aber klar, dass eine derartige Argumentation auch von Nazis
> und Antisemiten herangezogen wird?

Ich habe den Artikel Deines Vorredners bisher nicht gelesen und weiß
daher nicht, ob er sachliche Fehler oder Argumente enthält, denen ich
nicht zustimmen würde. Was soll das "aber" in Deinem Satz bedeuten?
Daß Du sachlich zustimmst, aber mit Rücksicht auf das Judentum auf
die Argumente verzichtest? Sowas ist kein Standpunkt.

> Und dir ist auch klar, dass du mit dieser Argumentation solchen
> Kraeften in die Haende spielst?

Ja mei, jeder spielt irgendwie irgendwann irgendwelchen Kräften in
die Hände. Deshalb kann man aber doch nicht auf die Wahrheit
oder den eigenen Standpunkt verzichten.

CU
--
Lars P. Wolschner lars.wo...@nexgo.de
Bernardstraße 11b lars.wo...@nikocity.de
D-63067 Offenbach am Main
Fon & Fax: +49 69 80068670 Mobil: +49 163 8122462 (eplus)

Frank Bügel

unread,
Jul 23, 2003, 8:06:02 AM7/23/03
to
Jan Bremme schrieb:

>
> On Wed, 23 Jul 2003 12:40:37 +0200, "Frank Bügel"
> <frank....@gmx.net> wrote:
>
> Dir ist aber klar, dass eine derartige Argumentation auch von Nazis
> und Antisemiten herangezogen wird?

Sicher. Aber deswegen wird Richtiges nicht falsch oder unwahr. Wenn ein
Nazi z.B. sagt, 'diese Marmelade schmeckt mir', bin ich noch lange kein
Nazi, wenn ich das selbe sage. Ebenso bei der Bewertung der Zionisten
und des Zionismus.

Unterschiedlich sind aber die Schlußfolgerungen. Für Lenin stand fest,
daß die Juden als Minderheit weitgehend assimiliert werden müssen, in
der Diaspora der Zionismus eher Konflikte schürt, statt sie verhindert.

Dieses Problem wird in der BRD zum eindeutigen Nachteil der Deutschen
mit dem Verweis auf die Nazis bei m.E. weitgehender Narrenfreiheit für
die Zionisten "gedeckelt". Das empfinde ich als Unrecht und bekämpfe es
argumentativ.



> Und dir ist auch klar, dass du mit dieser Argumentation solchen
> Kraeften in die Haende spielst?

Nazis haben nicht Unrecht, weil sie Nazis oder Antisemiten sind, sondern
m.E. nach tlw. richtiger Analyse dieses Problems die falschen
Schlußfolgerungen ziehen. Ein totalitärer Staat ist keine adäquate
Antwort auf die Bewertung eines fairen Verhältnisses zwischen ethnischen
und kulturellen Minderheiten und des staatstragenden Volkes in einem
Staat.

Antisemiten haben nicht Recht, weil sie m.E. die Vielzahl von Juden
negieren, die sich gegen vorbeschriebene zionistischen Anmaßungen und
gegen die zionistische Illoyalität aussprechen.

Du wirst aber andererseits nicht den Beweis antreten können, daß meine
Einschätzung des Zionismus sachlich falsch ist. Die Zionisten müssen
m.E. in der BRD in die Schranken verwiesen werden, um nicht
längerfristig antijüdische Ressentiments entstehen zu lassen (durch
Opferrassismus, Geschichtsverbiegung und moralische Gängelung der
Deutschen mit der NS-Zeit). In der DDR hatte ich kein Problem mit Juden,
weil eben auch Juden sich absolut loyal zu ihrem Staat verhalten mußten
und die Deutschen nicht bevormunden oder sogar moralisch maßregeln
durften.

Grüße Frank

Pedro 'Tim Leary' Freudenberg

unread,
Jul 23, 2003, 8:37:17 AM7/23/03
to
Thus spoke Jan Bremme:

> Dir ist aber klar, dass eine derartige Argumentation auch von Nazis
> und Antisemiten herangezogen wird?
>
> Und dir ist auch klar, dass du mit dieser Argumentation solchen
> Kraeften in die Haende spielst?

Tut er nicht. Du diskutierst gerade mit einem der übelsten Nazis, die diese
Gruppe je gesehen hat.

Frank Bügel

unread,
Jul 23, 2003, 9:07:29 AM7/23/03
to
Pedro 'Tim Leary' Freudenberg schrieb:
>

Solche unsachlichen Feststellungen und Beleidigungen können nur von
Dummköpfen kommen, die geistig mit Blindheit geschlagen sind. Optisch
schielen sie zudem so weit nach rechts, daß die Einschätzung "Nazi"
grundsätzlich zutreffen muß, wenn man sich nicht in
"internationalistischen" Attitüden ergeht, den Zionismus als Übel
beleuchtet und sich für eine objektive Geschichtsbetrachtung gegen
antideutsche Verzerrungen einsetzt.

Freudenberg, Du bist m.E. ein anarchistischer, linker Spinner; von einer
schlimmen Geisteskrankheit (krankhaftes Anti-Nazi-Syndrom) befallen.
Wenn für Dich deutsch = Nazi ist, tust Du mir nicht mal leid, sondern
bist nur noch zu verachten.

--

Jan Bremme

unread,
Jul 23, 2003, 10:08:55 AM7/23/03
to
On 23 Jul 2003 12:02:19 GMT, "Lars P. Wolschner"
<lars.wo...@nexgo.de> wrote:

>Ich habe den Artikel Deines Vorredners bisher nicht gelesen und weiß
>daher nicht, ob er sachliche Fehler oder Argumente enthält, denen ich
>nicht zustimmen würde. Was soll das "aber" in Deinem Satz bedeuten?
>Daß Du sachlich zustimmst, aber mit Rücksicht auf das Judentum auf
>die Argumente verzichtest? Sowas ist kein Standpunkt.

Lies doch meine anderen Beitraege, dann wirst du meinen Standpunkt
erkennen.

JB

mei...@katzengreis.com

unread,
Jul 23, 2003, 10:11:04 AM7/23/03
to
"Frank Bügel" <frank....@gmx.net> wrote:

Da muß nix geleugnet werden, weil es zwischen Abstammung und Kultur
keinen signifikanten Zusammenhang gibt.

Weder Glaube noch Kultur kann vererbt werden, weil es eine Frage der
Erziehung ist, ob der krümel religiös (oder auch nicht) wird, ob er
lesen und schreiben kann usw.

Das einzige, was er von Vaddern oder Muttern geerbt haben kann, sind
rote Harre u/o abstehende Ohren.

Es ist einzig und allein die Erziehung, die aus einen Säugling einen
Menschen oder einen Nazi macht.

Jan Bremme

unread,
Jul 23, 2003, 11:09:03 AM7/23/03
to
On Wed, 23 Jul 2003 12:40:37 +0200, "Frank Bügel"
<frank....@gmx.net> wrote:

>> 1. du versthst dich nicht als Nazi oder Neonazi
>
>Richtig. Ich verstehe mich ganz und gar nicht als Nazi, wenn ich für die
>Deutschen eintrete und mich für eine objektive Bewertung der NS-Zeit und
>gleichartiger Verbrechen einsetze.

Bezueglich der objektiven Bewertung der juengeren Geschichte denke ich
wie folgt:

1. Wir koennen uns heute objektiv ueber die Geschichte Spartas oder
Athens unterhalten, auch eine objektive Betrachtung der Kriege
zwischen Carthago und Rom waere moeglich, aber wenn wir uns z.B. ueber
den Deutsch-Franzoesischen Krieg von 1870/71 unterhalten geht unter
bestimmten Umstaenden die Objektivitaet sofort verloren. (man versetze
sich in die Lage eines Franzosen beim bewussten Betrachten der
Siegessaeule in Berlin; oder wenn es dann am Stammtisch heist: " Ha,
da ham wa dem Franzmann mal so richtig gezeigt was 'ne Harke ist" oder
aehnlich)

Je kuerzer die geschichtlichen Ereignisse zurueckliegen desto
unmoeglicher ist eine objektive Betrachtung.

Wir werden vielleicht noch 500 Jahre oder mehr brauchen, bis alle
Wunden die vor 60/70 Jahren aufgerissen wurden, verheilt sind. Dann
und erst dann werden die Nachfahren der damals Beteiligten objektiv
urteilen koennen.

2. Selbst wenn ich mit Punkt 1. falsch liege draengt sich mir die
Frage auf, bin ich als Deutscher und unmittelbarer Nachfahre der
damals Lebenden und damit unmittelbar Betroffener der Auswirkungen
dieser Vorgaenge ueberhaupt in der Lage eine objektive Beurteilung
abzugeben. Ich denke nicht, dass ich dazu in der Lage bin.

3. Stellt sich mir die Frage, ob ich als Deutscher und unmittelbarer
Nachfahre eines Volkes,

- das jaemmerlich vor der Geschichte versagt hat, andere Voelker ins
Unglueck stuerzte und nicht in der Lage war, aus eigener Kraft ein
Terrorregime bis dahin unbekannten Ausmasses zu beseitigen;
- das nach der Teilung im Ostteil per ideologischer Order den
Antifaschismus zur Staatsdoktrin ausrief und pauschal alle der
damaligen Mitlaeufer, die ja jetzt Buerger dieses Staates waren, zu
mehr oder weniger tapferen Antifaschisten stempelte;
- das im Westteil die Nazi-Richter weiter Recht im Namen des Volkes
sprechen lies, mit ehemaligen Gestapo- und RSHA-Leuten die
Organisation-Gehlen (heute BND) gruendete und in den 70er-Jahren doch
tatsaechlich ueber eine Verjaehrung fuer Mord oeffentlich diskutierte,
von der dann auch Nazi-Moerder betroffen gewesen waeren;

ueberhaupt das Recht habe, Objektivitaet zu fordern.
Ich denke ihr kennt meine Antwort.

JB

Frank Bügel

unread,
Jul 23, 2003, 11:05:33 AM7/23/03
to
mei...@katzengreis.com schrieb:
>
> "Frank Bügel" <frank....@gmx.net> wrote:
>
> >mei...@katzengreis.com schrieb:
> >> "Frank Bügel" <frank....@gmx.net> wrote:
>
> >> >Die Definition nach der Abstammung ist kein Rassismus, da die Kultur
> >> >über die Eltern an die Kinder weitergegeben wird.
> >>
> >> Na und? Es geht um den Glauben, den ein Neugeborener nicht haben kann.
> >> Das einzige, was ein Krümel nach der Geburt anbetet, sind die beiden
> >> Titten, wo es Milch zu nuckeln gibt.
> >
> >Richtig. Das kann aber den signifikanten Zusammenhang zwischen
> >Abstammung und (in der Erziehung weitergegebener) Kultur nicht leugnen.
>
> Da muß nix geleugnet werden, weil es zwischen Abstammung und Kultur
> keinen signifikanten Zusammenhang gibt.

Das hat auch niemand behauptet.



> Weder Glaube noch Kultur kann vererbt werden, weil es eine Frage der
> Erziehung ist, ob der krümel religiös (oder auch nicht) wird, ob er
> lesen und schreiben kann usw.

Und da größtenteils die leiblichen Eltern ihre Kinder erziehen, ist der
Zusammenhang definitiv gegeben.

> Das einzige, was er von Vaddern oder Muttern geerbt haben kann, sind
> rote Harre u/o abstehende Ohren.

Niemand hat zuvor behauptet, daß Kultur (mit den Genen) vererbt wird.
Sie wird mit der Erziehung durch die leiblichen Eltern vermittelt. Lies
nochmal oben nach. Nicht selbst eine falsche These aufstellen, die Du
dann selbst genüßlich falsifizieren kannst

> Es ist einzig und allein die Erziehung, die aus einen Säugling einen
> Menschen oder einen Nazi macht.

Es ist einzig und allein Deine scheinbar fehlende Intelligenz, die Dich
daraufhin solchen Unfug schreiben läßt.

--

Frank Bügel

unread,
Jul 23, 2003, 12:01:56 PM7/23/03
to
Jan Bremme schrieb:

>
> On Wed, 23 Jul 2003 12:40:37 +0200, "Frank Bügel"
> <frank....@gmx.net> wrote:
>
> >> 1. du versthst dich nicht als Nazi oder Neonazi
> >
> >Richtig. Ich verstehe mich ganz und gar nicht als Nazi, wenn ich für die
> >Deutschen eintrete und mich für eine objektive Bewertung der NS-Zeit und
> >gleichartiger Verbrechen einsetze.
>
> Bezueglich der objektiven Bewertung der juengeren Geschichte denke ich
> wie folgt:
>
> 1. Wir koennen uns heute objektiv ueber die Geschichte Spartas oder
> Athens unterhalten, auch eine objektive Betrachtung der Kriege
> zwischen Carthago und Rom waere moeglich, aber wenn wir uns z.B. ueber
> den Deutsch-Franzoesischen Krieg von 1870/71 unterhalten geht unter
> bestimmten Umstaenden die Objektivitaet sofort verloren. (man versetze
> sich in die Lage eines Franzosen beim bewussten Betrachten der
> Siegessaeule in Berlin; oder wenn es dann am Stammtisch heist: " Ha,
> da ham wa dem Franzmann mal so richtig gezeigt was 'ne Harke ist" oder
> aehnlich)
>
> Je kuerzer die geschichtlichen Ereignisse zurueckliegen desto
> unmoeglicher ist eine objektive Betrachtung.

Das ist aus objektiver Sicht nicht richtig. Die -Möglichkeit- der
objektiven Betrachtung ist daurchaus gegeben. Sie behagt nur denen
nicht, die aus einer in egoistischer Weise verzerrten
Geschichtsschreibung politische oder finanzielle Vorteile ziehen (die
Sieger des Krieges und die Zionisten).



> Wir werden vielleicht noch 500 Jahre oder mehr brauchen, bis alle
> Wunden die vor 60/70 Jahren aufgerissen wurden, verheilt sind.

Das ist definitiv falsch: ich sprach z.B mit Polen in Polen ganz offen
über die Vertreibungen und den polnischen Nationalismus, der mindestens
genauso Schuld am Kriegsausbruch war. Die Polen gaben mir in
wesentlichen Punkten Recht, weil ich auch nicht daraus schlußfolgerte,
daß die Polen alle ehemaligen deutschen Gebiete wieder räumen müssen.

Es ist sehr wohl möglich, die jüngere Geschichte objektiv zu erörtern,
ohne alte Feindbilder sofort wieder aufzureißen.

[...]

> 2. Selbst wenn ich mit Punkt 1. falsch liege draengt sich mir die
> Frage auf, bin ich als Deutscher und unmittelbarer Nachfahre der
> damals Lebenden und damit unmittelbar Betroffener der Auswirkungen
> dieser Vorgaenge ueberhaupt in der Lage eine objektive Beurteilung
> abzugeben. Ich denke nicht, dass ich dazu in der Lage bin.

Das Problem habe ich nicht, weil in der DDR Geschichte nicht mit
"Emotainment" verwechselt wurde. Sie war Politologie, mit Halbwahrheiten
gespickt. Keinesfalls aber war es ein irrationaler Zugang zur Geschichte
nach dem Motto "wie konnte das Unsagbare passieren?" Es passierte aus
bestimmten Gründen und fertig.

> 3. Stellt sich mir die Frage, ob ich als Deutscher und unmittelbarer
> Nachfahre eines Volkes,
>

> - das jaemmerlich vor der Geschichte versagt hat...

Wer hat Dir solchen Unsinn beigebracht? Das ist das Perfide, Irrationale
an der BRD-Geschichtsschreibung. Das deutsche Volk hat versagt; die
Juden lehren es uns. [1]

Was kann unser Volk dafür, wenn z.B. Schröder Truppen in den Balkan
schickt?? Was konnte das deutsche Volk für die Machtergreifung der Nazis
im Reichstag? Nichts!

> andere Voelker ins
> Unglueck stuerzte und nicht in der Lage war, aus eigener Kraft ein
> Terrorregime bis dahin unbekannten Ausmasses zu beseitigen;

Stalins Regime verbreitete mW mehr Terror in seinem Herrschaftsbereich
als Hitler unter den Deutschen. Sonst hätte das deutsche Volk nicht im
Krieg zu den Nazis und Hitler gehalten.

> - das nach der Teilung im Ostteil per ideologischer Order den
> Antifaschismus zur Staatsdoktrin ausrief und pauschal alle der
> damaligen Mitlaeufer, die ja jetzt Buerger dieses Staates waren, zu
> mehr oder weniger tapferen Antifaschisten stempelte;

Das ist sicher Quatsch; erspart aber m.E. ziemlich unsinniges Sinnieren
über die Hitler-Zeit.

> - das im Westteil die Nazi-Richter weiter Recht im Namen des Volkes
> sprechen lies, mit ehemaligen Gestapo- und RSHA-Leuten die
> Organisation-Gehlen (heute BND) gruendete und in den 70er-Jahren doch
> tatsaechlich ueber eine Verjaehrung fuer Mord oeffentlich diskutierte,

Was m.E. nicht mal ganz falsch erscheint. Wie kann es denn z.B. angehen,
daß jüdische und polnische Folterknechte der Deutschen imehemaligen
Ostdeutschland bis heute frei und ungestraft in Israel und Polen
umherlaufen? Ist das etwa gerecht? Aus Sicht der deutschen Opfer muß das
mindestens ebenso befremdlich wirken.



> von der dann auch Nazi-Moerder betroffen gewesen waeren;

Mord an Zivilisten sollte grundsätzlich bestraft werden. Das gilt aber
nicht nur für Nazi-Mörder.

> ueberhaupt das Recht habe, Objektivitaet zu fordern.

Natürlich haben wir nachgeborenen Deutschen m.E. ein Recht darauf: ich
lasse mir doch nicht ständig mit antideutsch verzerrter Geschichte
Vorhaltungen machen, aus denen dann auf der einen Seite die Zionisten
extreme Vorteile ziehen ('Holocaust') und auf der anderen Seite alle
Deutschen als Erben der Täter dastehen sollen und vor den Zionisten
kuschen...



> Ich denke ihr kennt meine Antwort.

Deine Antwort kenne ich. Du bist m.E. ein klassisches Opfer der
westdeutschen irrationalen Geschichtsinterpretation zu Lasten des
eigenen Volkes, die im wesentlichen vom B'nai B'rith, einer
amerikanisch-jüdischen Loge, und den US-Besatzern für nachgeborene
Deutsche erdacht wurde. Leider fanden sich genügend Westdeutsche, die
einen derartigen Schuldkomplex sich aufladen ließen, daß sie heute mit
noch mehr Inbrunst als die eingesetzten Lehrer der Alliierten diese
antideutsche Geschichteinterpretation lehren.

Frank Bügel

[1] 1990, am 45.Jahrestag der deutschen Kapitulation, tagte der WJC in
Berlin. Der westdeutsche Bundeskanzler Kohl sagte dem damaligen
Präsidenten der Organisation, Seymor Reich, zu, "beratend" bei der
Neuschaffung der DDR-Geschichtsbücher mitwirken zu dürfen. [Arnold
Cronberg: "Weltpolitik vom Sinai im 20. Jahrhundert", S. 44]

"... das Erziehungssystem (der DDR, Fr. Bügel) den neuen Verhältnissen
nicht zuletzt im Hinblick auf die düsteren Kapitel der Geschichte ...
anzupassen", konkret die jüngere deutsche Geschichte vor allem um die
Frage "Holocaust" zu zentrieren ... [sic!]

"Erarbeitet wurde dieses (Programm) bei B'nai B'rith von dem bereits
genannten Reich-Mitarbeiter Warren Eisenberg", S.94 (Reich war der
damalige Präsident dieser jüdischen Loge.) D. h. die Einbeziehung der
ehemaligen 'DDR'-Bürger in die (west-) deutsche Umerziehung fast 50
Jahre nach dem Kriegsende." (Fn. 2)
http://www.staatsbriefe.de/1994/2000/calebow.htm

mei...@katzengreis.com

unread,
Jul 23, 2003, 12:50:21 PM7/23/03
to
"Frank Bügel" <frank....@gmx.net> wrote:

>mei...@katzengreis.com schrieb:
>>
>> "Frank Bügel" <frank....@gmx.net> wrote:
>>
>> >mei...@katzengreis.com schrieb:
>> >> "Frank Bügel" <frank....@gmx.net> wrote:
>>
>> >> >Die Definition nach der Abstammung ist kein Rassismus, da die Kultur
>> >> >über die Eltern an die Kinder weitergegeben wird.
>> >>
>> >> Na und? Es geht um den Glauben, den ein Neugeborener nicht haben kann.
>> >> Das einzige, was ein Krümel nach der Geburt anbetet, sind die beiden
>> >> Titten, wo es Milch zu nuckeln gibt.
>> >
>> >Richtig. Das kann aber den signifikanten Zusammenhang zwischen
>> >Abstammung und (in der Erziehung weitergegebener) Kultur nicht leugnen.
>>
>> Da muß nix geleugnet werden, weil es zwischen Abstammung und Kultur
>> keinen signifikanten Zusammenhang gibt.
>
>Das hat auch niemand behauptet.

Doch, falls Du das gelesen hättest, was Du geschrieben hast.

>
>> Weder Glaube noch Kultur kann vererbt werden, weil es eine Frage der
>> Erziehung ist, ob der krümel religiös (oder auch nicht) wird, ob er
>> lesen und schreiben kann usw.
>
>Und da größtenteils die leiblichen Eltern ihre Kinder erziehen, ist der
>Zusammenhang definitiv gegeben.

Nein, weil Kinder erwachsen werden und, falls sie dabei auch
vernünftig werden, meist ihren eigenen Weg gehen.

>
>> Das einzige, was er von Vaddern oder Muttern geerbt haben kann, sind
>> rote Harre u/o abstehende Ohren.
>
>Niemand hat zuvor behauptet, daß Kultur (mit den Genen) vererbt wird.

Worüber diskutieren wir dann eigentlich? Ich habe mich das Gefasel der
Rassisten lächerlich gemacht.

>Sie wird mit der Erziehung durch die leiblichen Eltern vermittelt. Lies
>nochmal oben nach. Nicht selbst eine falsche These aufstellen, die Du
>dann selbst genüßlich falsifizieren kannst

Lern lesen, Du Knallkopp. Kindererziehung ist ein komplexer Prozeß,
der sich nicht nur auf Vater, Mutter, Oma und Opa beschränkt.
Bisweilen gehen Kinder sogar in eine Schule - das ist ein großes Haus,
das Du sicher nie von innen gesehen hast, weil Dir schlicht und
einfach die Fähigkeit zum lesen, verstehen und schreiben fehlt.

>> Es ist einzig und allein die Erziehung, die aus einen Säugling einen
>> Menschen oder einen Nazi macht.
>
>Es ist einzig und allein Deine scheinbar fehlende Intelligenz,

Ja klar, die fehlt deshalb nur scheinbar, weil sie vorhanden ist.
Allerdings bist Du zu blöde, um mir geistig zu folgen.

>die Dich
>daraufhin solchen Unfug schreiben läßt.

Ich lesen gern, wenn getroffene Rassisten bellen.

Frage an die Wissenschaft: "Können Nazis denken?"
"Nein, denn wenn Nazis denken könnten, wären sie keine Nazis."

Ludwig Maetzke

unread,
Jul 23, 2003, 1:32:16 PM7/23/03
to
Hallo Frank,

> Nein. Mir fällt die verlogene zionistische Argumentation und die
> Instrumentalisierung der Geschichte durch die ZdJ-Juden in der BRD auf.
> Ich bin in der DDR groß geworden, da kanten wir andere Maßstäbe und wäre
> man mit solchen "Sportsfreunden" anders umgegangen:

> "Drei Wochen nach dem Prozeß in Prag veröffentlichte das ZK der SED die
> "Lehren aus dem Prozeß gegen das Verschwörerzentrum Slansky". (Das
> Gerichtsprotokoll erschien Anfang 1953 in deutscher Übersetzung in

> großer Auflage /8/9/.) Eine der Lehren war, (...)

> "Da die Opfer des Faschismus die entscheidenden Träger dieses Staates
> sind, wäre es doch lächerlich, wenn sie sich selbst eine
> Wiedergutmachung zahlen wollten. Und die Juden? Nun, wir waren immer
> gegen die jüdischen Kapitalisten genauso wie gegen die nichtjüdischen.
> Und wenn Hitler sie nicht enteignet hätte, so hätten wir es nach der
> Machtergreifung getan." (Walter Ulbricht) ...
>
> "Die Mitläufer und Faschisten hatte man längst alle (ideologisch) nach
> Westdeutschland geschickt, wenn sie nicht selbst schon geflüchtet waren.
> Die 16 Millionen in der DDR brauchten sich diesbezüglich keine Fragen

> mehr zu stellen, (...)


>
> Was ich als sehr wohltuend gegenüber der masochistischen Selbstkasteiung
> in der BRD empfand. Und worauf heute noch die DDR-Deutschen m.E. stolz
> sein können:
>
> "Von allen kommunistischen Staaten verhält sich die DDR zweifellos am
> feindseligsten gegenüber Israel, und ihre Presse ist überaus aggressiv."
> (Nahum Goldmann, 1976) "Israel erschien immer im Negativ-Zusammenhang
> mit "Zionismus", "Massenvertreibung der Araber und Palästinenser", mit
> "Raub", "der Annexion arabischer Gebiete", "der israelischen
> Soldateska", "israelischen Aggressoren", "Israel, als gegen die Rechte
> des arabischen Volkes und dessen Kampfes für die Befreiung und
> Fortschritt gerichtete Speerspitze des Imperialismus" usw. usf."

> Was ja den Tatsachen entspricht. Worauf die DDR-Juden dann aber wieder
> das Fürchten bekamen:
> "Wenn ein heranwachsender Jugendlicher fast täglich - aus politischen
> Gründen - mit negativen Daten über die israelischen Juden gefüttert

> wird, kann er kaum umhin, (...)


> Du siehst, die zionistischen Lügereien und der jüdisch gewirkte
> Kosmopolitismus (Trotzkismus, "Anti-Deutsche", Freimaurertum) sind in
> der DDR recht gründlich analysiert worden. Ich kann mich noch gut an
> eine Diskussionsrunde an der Hochschule 1989 erinnern, wo es gerade um
> die Machtposition der zionistischen Juden in der BRD durch die
> "Holocaust-Erpressung" ging. Alle stimmten ausnahmslos überein, daß
> dieser Mißbrauch von Geschichte eine beeindruckende Machtdemonstration
> des Jüdischen Weltkongresses ist. Diese Position halte ich, wie alle
> obigen DDR-Positionen, bis heute für richtig.

Interessant! Ich denke dazu:
- Daß Israel die Rechte des arab. Volkes beeinträchtigt, entspricht
nicht den Tatsachen, allenfalls eines kleinen Teils davon
(Palästinenser)
- Den "Antifaschismus" der DDR und die Reinwaschung dort noch lebender
Mitverantwortlicher für das NS-Regime durch Ulbricht war doch eher eine
Lebenslüge der DDR?
- Für die Angst der DDR-Juden wegen der antizionistischen Propaganda
dort habe ich ausnahmsweise Verständnis
- das unverschämte Verhalten des ZdJ hier bis hin zur
"Holocaust-Erpressung" wird durch viele Nichtjuden begünstigt, die
darauf ihr eigenes Süppchen kochen. So wurde z. B. Möllemann, als er
noch in der FDP war, von Claudia Roth (Grüne und mW keine Jüdin) wegen
seiner Kritik an ZdJ-Mitgliedern wegen "Volksverhetzung" angezeigt.
Logisch, denn die FDP war der ärgste Gegner der Grünen. Wenn der
"Antifa"-Mob hier an die Macht käme, hätten die Juden vermutlich
ausgedient und würden politisch auf ihre natürliche Größe oder kleiner
gestutzt.

Viele Grüße, Ludwig

Jan Bremme

unread,
Jul 23, 2003, 1:36:52 PM7/23/03
to
On Wed, 23 Jul 2003 18:01:56 +0200, "Frank Bügel"
<frank....@gmx.net> wrote:

>> 2. Selbst wenn ich mit Punkt 1. falsch liege draengt sich mir die
>> Frage auf, bin ich als Deutscher und unmittelbarer Nachfahre der
>> damals Lebenden und damit unmittelbar Betroffener der Auswirkungen
>> dieser Vorgaenge ueberhaupt in der Lage eine objektive Beurteilung
>> abzugeben. Ich denke nicht, dass ich dazu in der Lage bin.
>
>Das Problem habe ich nicht, weil in der DDR Geschichte nicht mit
>"Emotainment" verwechselt wurde. Sie war Politologie, mit Halbwahrheiten
>gespickt. Keinesfalls aber war es ein irrationaler Zugang zur Geschichte
>nach dem Motto "wie konnte das Unsagbare passieren?" Es passierte aus
>bestimmten Gründen und fertig.

Die offizielle Geschichtsschreibung der DDR war im hoechsten Masse
ideologisch gepraegt (ebenso wie die Westdeutsche), so wurde z.B. die
Zeit der Nazi-Herrschaft im Schulunterricht im wesentlichen auf den
Widerstand der Kommunistischen Partei beschraengt, am Rande ging man
dann noch darauf ein, dass wohl auch Sozialdemokraten, Gewerkschafter
und ein paar andere ins KZ kamen. Erst in spaeteren Jahren tauchte
dann mal ein Bild von Stauffenberg in den Geschichtsbuechern der
Schulen auf und das war's.
Der Besuch einer KZ-Gedenkstaette gehoerte zum Standartprogramm der
Vorbereitung der Jugendweihe (was ich in Uebrigen auch in der heutigen
Zeit begruessen wuerde)
Auf die Frage wie es zur Nazi-Herrschaft kam wurde sogut wie garnicht
eingegangen, bzw. es wurde die Uneinigkeit von SPD und KPD angefuehrt,
die man jedoch nach 1945 durch die Gruendung der SED durch den
Zusammenschluss von SPD und KPD beseitigt hatte. (Interessanterweise
war das Selbstverstaendnis der SED in spaeteren Jahren, dass jeder
Genosse ein Kommunist ist; irgendwie muessen die ganzen
Sozialdemokraten abhanden gekommen sein; aber das nur am Rande)

Die Rolle der Sowjetunion wurde stets sehr positiv dargestellt, die
sowjetischen Brueder waren diejenigen, die das deutsche Volk vom
Faschismus befreit hatten, die Rolle der uebrigen Alliierten kam etwas
kurz (ich habe bisher den Eindruck gewonnen, dass es im Westen genau
umgekehrt dargestellt wird; nicht umsonst trug eine
Sowjetisch-Amerikanische Dokumentation mit etlichen Teilen ueber den
sowjetisch-deutschen Teil des Krieges den Titel "The Unkown War")

Als dann zu Gorbatschow's Zeiten die sowjetischen Zeitschriften, die
auch in der DDR in deutsch erschienen, wie "Sputnik" oder "Neue Zeit",
ueber die Verfahrensweise der sowjetischen Behoerden mit deutschen
Exilanten, die teilweise an Deutschland ausgeliefert wurden,
berichteten, wurden diese Publikationen kurzerhand nicht ausgeliefert.

Fazit:
Die die Geschichtschreibung der DDR sollte man nun wirklich nicht als
das Non-plu-Ultra oder als Beweis heranziehen.

JB


Jan Bremme

unread,
Jul 23, 2003, 1:45:12 PM7/23/03
to
On Wed, 23 Jul 2003 18:01:56 +0200, "Frank Bügel"
<frank....@gmx.net> wrote:

>Deine Antwort kenne ich. Du bist m.E. ein klassisches Opfer der
>westdeutschen irrationalen Geschichtsinterpretation zu Lasten des
>eigenen Volkes, die im wesentlichen vom B'nai B'rith, einer
>amerikanisch-jüdischen Loge, und den US-Besatzern für nachgeborene
>Deutsche erdacht wurde. Leider fanden sich genügend Westdeutsche, die
>einen derartigen Schuldkomplex sich aufladen ließen, daß sie heute mit
>noch mehr Inbrunst als die eingesetzten Lehrer der Alliierten diese
>antideutsche Geschichteinterpretation lehren.

Wie du nach der Lektuere des vorigen Posting gewiss erfahren hast,
greift deine obige Beurteilung ins Leere.

Ich gehoere zu den 16 oder 17 Millionen Wirtschaftsfluechtlingen, die
ihr Land gleich mitgebracht haben.

Mein Standpunkt ist nicht das Ergebnis einer Indoktrination
irgendeiner Seite, sondern das Ergebnis eines sehr langen und bestimmt
nicht immer einfachen Lernprozesses, den ich jedoch noch lange nicht
als abgeschlossen betrachte und entspricht im wesentlichen einer
humanistischen Grundhaltung.

JB

Jan Bremme

unread,
Jul 23, 2003, 2:01:49 PM7/23/03
to
On Wed, 23 Jul 2003 18:01:56 +0200, "Frank Bügel"
<frank....@gmx.net> wrote:

>Stalins Regime verbreitete mW mehr Terror in seinem Herrschaftsbereich
>als Hitler unter den Deutschen. Sonst hätte das deutsche Volk nicht im
>Krieg zu den Nazis und Hitler gehalten.

Stalins Regime ist Russlunds Geschichte und damit vorwiegend ein
russisches Problem.
Hitlers Regime ist unsere Geschichte und damit vorwiegend unser
Problem.

JB

Jan Bremme

unread,
Jul 23, 2003, 2:15:50 PM7/23/03
to
On Wed, 23 Jul 2003 18:01:56 +0200, "Frank Bügel"
<frank....@gmx.net> wrote:

>> - das jaemmerlich vor der Geschichte versagt hat...
>
>Wer hat Dir solchen Unsinn beigebracht? Das ist das Perfide, Irrationale
>an der BRD-Geschichtsschreibung. Das deutsche Volk hat versagt; die
>Juden lehren es uns. [1]

Bonnhoeffer hat mal folgendes geschrieben ( Zitat aus den
Gedaechtnis):

"Erst holten sie die Kommunisten ab,
ich habe nichts getan, ich war ja kein Kommunist;
dann holten sie die Sozialdemokraten ab,
ich habe nichts getan, ich war ja kein Sozialdemokrat;
dann holten sie die Gewerkschafter ab,
ich habe nichts getan, ich war ja kein Gewerkschafter;
auch als sie die Juden abholten habe ich nichts getan,
ich war ja kein Jude;
als sie mich abholten, war keiner mehr da, der etwas tun konnte."


... und genau darin besteht das Versagen.

JB

Frank Bügel

unread,
Jul 23, 2003, 3:13:10 PM7/23/03
to
mei...@katzengreis.com schrieb:

[...]

> >> >Richtig. Das kann aber den signifikanten Zusammenhang zwischen
> >> >Abstammung und (in der Erziehung weitergegebener) Kultur nicht leugnen.
> >>
> >> Da muß nix geleugnet werden, weil es zwischen Abstammung und Kultur
> >> keinen signifikanten Zusammenhang gibt.
> >
> >Das hat auch niemand behauptet.
>
> Doch, falls Du das gelesen hättest, was Du geschrieben hast.

Hier hast Du Recht. Ich drückte mich falsch aus.

> >> Weder Glaube noch Kultur kann vererbt werden, weil es eine Frage der
> >> Erziehung ist, ob der krümel religiös (oder auch nicht) wird, ob er
> >> lesen und schreiben kann usw.
> >
> >Und da größtenteils die leiblichen Eltern ihre Kinder erziehen, ist der
> >Zusammenhang definitiv gegeben.
>
> Nein, weil Kinder erwachsen werden und, falls sie dabei auch
> vernünftig werden, meist ihren eigenen Weg gehen.

Das ist sicher richtig und kein Kind ist ein Klon seiner Eltern.
Trotzdem haben sie von ihren blutsverwandten Eltern die Kultur
vermittelt bekommen usw..

[...]

> >Sie wird mit der Erziehung durch die leiblichen Eltern vermittelt. Lies
> >nochmal oben nach. Nicht selbst eine falsche These aufstellen, die Du
> >dann selbst genüßlich falsifizieren kannst
>
> Lern lesen, Du Knallkopp. Kindererziehung ist ein komplexer Prozeß,
> der sich nicht nur auf Vater, Mutter, Oma und Opa beschränkt.

Wie auch immer: in ihrem Millieu wachsen sie auf. Das war bis vor kurzem
eine homogene Kulturgemeinschaft (auch Volk genannt), bestehend aus
Menschen gleicher Hautfarbe mit der gleichen Kultur. Multikultur ist
hingegen die Ausnahme, ist zudem unnatürlich, da sich der Mensch zu
Seinesgleichen hingezogen fühlt.

Zu "Rassenvermischung" fand ich noch etwas interessantes:

"In den USA hat man festgestellt, daß die Mulatten im Allgemeinen
untereinander heiraten, während die Neger Mulattinnen bevorzugen, und
zwar solche mit möglichst heller Hautfarbe. Damit vollzieht sich
innerhalb der farbigen Gemeinschaft eine Zuchtauswahl zugunsten von mehr
und mehr dem weißen Typ angenäherten Nachkommen." [Jacques de Mahieu:
"Volk, Nation, Rasse", S. 51]

[...]

> Frage an die Wissenschaft: "Können Nazis denken?"

Ja. Sonst hätten doch die Nazis wegen Schuldunfähigkeit in Nürnberg
begnadigt werden müssen... Oder?

[...]

MfG Frank

Message has been deleted

Frank Bügel

unread,
Jul 23, 2003, 3:31:32 PM7/23/03
to
Jan Bremme schrieb:

>
> On Wed, 23 Jul 2003 18:01:56 +0200, "Frank Bügel"
> <frank....@gmx.net> wrote:
>
> >Stalins Regime verbreitete mW mehr Terror in seinem Herrschaftsbereich
> >als Hitler unter den Deutschen. Sonst hätte das deutsche Volk nicht im
> >Krieg zu den Nazis und Hitler gehalten.
>
> Stalins Regime ist Russlands Geschichte und damit vorwiegend ein
> russisches Problem.

Nein. Die haben damit kein Problem, was ganz richtig ist.

> Hitlers Regime ist unsere Geschichte und damit vorwiegend unser
> Problem.

Auch damit habe ich kein Problem. Es gibt nur Deutsche (Moral-Apostel),
die daraus stets ein Problem für Nachgeborene konsturieren wollen, um
mit moralischen Attitüden ihre Machtpolitik durchzusetzen. Daß eine
totalitäre Gesellschaftsordnung in Deutschland wegen Hitler tabu ist,
bedarf nicht des "Problems Hitler" und der steten Hervorkehrung von
NS-Verbrechen.

MfG Frank

Frank Bügel

unread,
Jul 23, 2003, 3:39:16 PM7/23/03
to
Jan Bremme schrieb:

>
> On Wed, 23 Jul 2003 18:01:56 +0200, "Frank Bügel"
> <frank....@gmx.net> wrote:
>
> >Deine Antwort kenne ich. Du bist m.E. ein klassisches Opfer der
> >westdeutschen irrationalen Geschichtsinterpretation zu Lasten des
> >eigenen Volkes, die im wesentlichen vom B'nai B'rith, einer
> >amerikanisch-jüdischen Loge, und den US-Besatzern für nachgeborene
> >Deutsche erdacht wurde. Leider fanden sich genügend Westdeutsche, die
> >einen derartigen Schuldkomplex sich aufladen ließen, daß sie heute mit
> >noch mehr Inbrunst als die eingesetzten Lehrer der Alliierten diese
> >antideutsche Geschichteinterpretation lehren.
>
> Wie du nach der Lektuere des vorigen Posting gewiss erfahren hast,
> greift deine obige Beurteilung ins Leere.

Nein. Da stand nur, daß Du Deutscher bist.

> Ich gehoere zu den 16 oder 17 Millionen Wirtschaftsfluechtlingen, die
> ihr Land gleich mitgebracht haben.

In der DDR wurde ein solch' pathetisches Bußkult-Gelaber aber nicht
gepredigt. Höchstens in der Kirche, damit die Sünden anschließend
vergeben werden können.

> Mein Standpunkt ist nicht das Ergebnis einer Indoktrination
> irgendeiner Seite, sondern das Ergebnis eines sehr langen und bestimmt
> nicht immer einfachen Lernprozesses, den ich jedoch noch lange nicht
> als abgeschlossen betrachte und entspricht im wesentlichen einer
> humanistischen Grundhaltung.

Na dann noch viel Erfolg auf dem "dornenreichen" Weg für Dich.

MfG Frank

Jan Bremme

unread,
Jul 23, 2003, 3:51:56 PM7/23/03
to
On Wed, 23 Jul 2003 21:24:59 +0200, "Frank Bügel"
<frank....@gmx.net> wrote:

>Jan Bremme schrieb:

>Das war mW der gute Pastor Martin Niemöller, der sich noch zuvor für die
>wiederentstehende deutsche Marine als U-Boot-Kapitän bewarb (er war im
>1. Wk bei der Marine), aber nicht genommen wurde. Später dann ging er in
>den kirchlichen Widerstand und kam ins KZ.
>
>Seine Vorhaltung ist insofern moralischer Art und müßte sich an
>diejenigen richten, mit denen er gekämpft hat. In der DDR machte auch
>nie ein Bürgerrechtler dem Volk den Vorwurf, sich für ihn nicht genügend
>eingesetzt zu haben. Derartiges ist m.E. irrationaler Nonsens.
>
>MfG Frank

Ich sagte ja Eingangs, dass es ein Zitat aus dem Gedaechtsnis ist, das
bezieht sich auch auf den Verfasser

... und natuerlich ist diese Aeusserung moralischer Art, was sonst?!

Ich halte das nicht fuer irrationalen Nonsens, sondern fuer eine sehr
treffende Darstellung.

JB

Jan Bremme

unread,
Jul 23, 2003, 3:55:49 PM7/23/03
to
On Wed, 23 Jul 2003 21:39:16 +0200, "Frank Bügel"
<frank....@gmx.net> wrote:

>Na dann noch viel Erfolg auf dem "dornenreichen" Weg für Dich.

Danke

JB

Frank Bügel

unread,
Jul 23, 2003, 4:24:05 PM7/23/03
to
Hallo Ludwig,

[...]

> Interessant! Ich denke dazu:
> - Daß Israel die Rechte des arab. Volkes beeinträchtigt, entspricht
> nicht den Tatsachen, allenfalls eines kleinen Teils davon
> (Palästinenser)

Auch alle anderen umliegenden Staaten müssen die "Interessen Israels"
beherzigen oder sie bekommen es mit dem "großen Bruder" USA zu tun.



> - Den "Antifaschismus" der DDR und die Reinwaschung dort noch lebender
> Mitverantwortlicher für das NS-Regime durch Ulbricht war doch eher eine
> Lebenslüge der DDR?

Nein. Die Nichtverurteilung war reiner Pragmatismus, der Antifaschismus
hingegen war schon von den Kommunisten mit vollster Überzeugung
propagiert und gelebt worden. Ich hätte mir auch damals nie vorstellen
können, heute gegen bestimmte, gegen unser Volk gerichtete
Geschichtsklitterungen argumentativ anzugehen, weil wir in der DDR davon
verschont blieben. Verbrecher sollte man nicht aus freien Stücken
verteidigen wollen. Wenn wir aber mit entsprechenden moralischen
Vorhaltungen als "Nachfahren der Verbrecher" gesehen werden, dann wird
das notwendig, ohne sich mit den Nazis identifizieren zu müssen.

> - Für die Angst der DDR-Juden wegen der antizionistischen Propaganda
> dort habe ich ausnahmsweise Verständnis

Ich nur wenig, denn ein Friedman ist m.E. viel widerlicher und erweckt
eher Ressentiments als die ganze antizionistische DDR-Berichterstattung.
Im Ernst: der Judenstaat ist das Karzinom in NO. Er hätte besser in den
USA errichtet werden sollen.

> - das unverschämte Verhalten des ZdJ hier bis hin zur
> "Holocaust-Erpressung" wird durch viele Nichtjuden begünstigt, die
> darauf ihr eigenes Süppchen kochen.

Das sind m.E. alles Deutsche, die im Geiste beschnitten sind:

"Die Deutschen müßten hinsichtlich ihres Geschichtsverständnisses im
Grunde Juden werden, wenn sie der Forderung, daß der Holocaust für sie
niemals Teil der Geschichte (d.h. Normalität oder "Schlußstrich", Fr.
Bügel) werden dürfe, wirklich entsprechen sollten." (Wolf Calebow: "Auf
dem Weg zur Normalisierung - 15 Jahre Dialog mit amerikanischen Juden",
Seite 133)

Das für Juden geltende religiöse Gebot des "Nicht vergessen!" hat auf
christlicher Seite kein Pendant. Das christliche Gebot ist sogar das
krasse Gegenteil; nämlich zu verzeihen..."
http://www.staatsbriefe.de/1994/2000/calebow.htm

> So wurde z. B. Möllemann, als er
> noch in der FDP war, von Claudia Roth (Grüne und mW keine Jüdin) wegen
> seiner Kritik an ZdJ-Mitgliedern wegen "Volksverhetzung" angezeigt.

Die hat nach meinem Dafürhalten mit ihrer Irrationalität und
Gefühlsduselei in der Politik ohnehin eine Schraube locker...

> Wenn der
> "Antifa"-Mob hier an die Macht käme, hätten die Juden vermutlich
> ausgedient und würden politisch auf ihre natürliche Größe oder kleiner
> gestutzt.

Wenn der Antifa-Mob an die Macht käme, wäre m.E. die deutsche Nation
zerstört, denn im Antifa-Mob sind naturgemäß viele Juden organisiert.
Woher die ihr Geld für "Aktionen" bekommen, ist mir bis heute
schleierhaft.

MfG Frank

Jan Bremme

unread,
Jul 23, 2003, 4:52:40 PM7/23/03
to

Ist es deiner Meinung nach nicht auch denkbar, dass diese "deutschen
Moral-Apostel" nicht auftreten um ihre Machtpolitik durchzusetzen,
sondern einfach nur bestrebt sind die nachgeborenen Generationen vor
Entwicklungen wie der Nazi-Herrschaft zu bewahren?

JB

Albrecht Kolthoff

unread,
Jul 23, 2003, 4:25:08 PM7/23/03
to
Frank Bügel wrote:

>Jan Bremme schrieb:
>>
>> On Tue, 22 Jul 2003 23:49:42 +0200, "Frank Bügel"
>> <frank....@gmx.net> wrote:
>>
>> >Ich verstehe Dich schon, sehe dafür aber auch Verantwortung bei
>> >jüdischen Funktionären.
>>
>> Warum hast du's eigentlich so mit den Juden?
>> Hast du da mal schlechte Erfahrungen gemacht oder hast du dich da
>> einfach nur festgebissen?


>
>Nein. Mir fällt die verlogene zionistische Argumentation und die
>Instrumentalisierung der Geschichte durch die ZdJ-Juden in der BRD auf.
>Ich bin in der DDR groß geworden, da kanten wir andere Maßstäbe und wäre
>man mit solchen "Sportsfreunden" anders umgegangen:
>
>"Drei Wochen nach dem Prozeß in Prag veröffentlichte das ZK der SED die
>"Lehren aus dem Prozeß gegen das Verschwörerzentrum Slansky". (Das
>Gerichtsprotokoll erschien Anfang 1953 in deutscher Übersetzung in

>großer Auflage /8/9/.) Eine der Lehren war, Juden als Angestellte von
>Stadt- und Bezirksverwaltungen zu entlassen, nicht weil sie Juden waren,
>aber weil sie möglicherweise zionistische Agenten waren."

============================================================================
Slánský
['slanski], Rudolf, tschechoslowakischer Politiker, *Nezvestice (bei
Pilsen) 31.7. 1901, (hingerichtet) Prag 3.12. 1952; jüdischer Herkunft;
194551 Generalsekretär der KP; am 6.9. 1951 auf Betreiben stalinistischer
Kräfte (besonders K.Gottwald) abgesetzt, im November 1951 verhaftet und in
einem Schauprozess zusammen mit 13 weiteren leitenden Funktionären
(Slánskýprozess, 20.27.11. 1952) wegen »titoistischer und zionistischer
Umtriebe« zum Tode verurteilt; 1968 rehabilitiert.
© 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG
============================================================================

Genau, bei stalinistischen Schauprozessen lacht dem Judenhasser und Anhänger
des Nationalsozialismus Lügel das Herz im Leibe.

Wie Judenverfolgung in der DDR praktiziert wurde und wie es offensichtlich
dem Lügel auch für die Gegenwart in der Bundesrepublik Deutschland
vorschwebt, wird in den folgenden Absätzen des zitierten Textes beschrieben:

============================================================================

Zur Vorbereitung von Verhaftungen in der DDR wurden die Kaderunterlagen der
"Genossen jüdischer Abstammung" überprüft. /3/4/ Es fanden
Hausdurchsuchungen in den Räumen Jüdischer Gemeinden und bei Personen statt,
gegen die offensichtlich die Absicht bestand, Prozesse zu führen.
Vorsitzende der Gemeinden wurden verhört und mehrere Juden zur Vorbereitung
eines entsprechenden Prozesses in der DDR verhaftet z.B.: Bruno Goldhammer,
Hans Schrecker (Vorsitzender der Nationalen Front in Sachsen), Leon
Löwenkopf (früher Funktionär in der SPD, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde
zu Dresden und Präsident der Sächsischen Notenbank).

Zahlreiche Politiker flüchteten nach ersten Verhören, um Verhaftungen
vorzukommen, z. B. Leo Zuckermann (zeitweilig als Staatssekretär Chef der
Kanzlei des Präsidenten W. Pieck), Julius Meyer (Vorsitzender des Verbandes
der Jüdischen Gemeinden, Volkskammerabgeordneter, VVN-Mitglied) mit ihnen
auch die meisten Gemeindevorsitzenden. Sie wurden nachträglich aus der VVN
ausgeschlossen und zu zionistischen Agenten und Verrätern erklärt. Paul
Merker, Nichtjude, wurde wegen seiner Forderung nach "Wiedergutmachung" als
"Subjekt der US-Finanzoligarchie" beschimpft. 1918 USPD-, 1920 KPD-Mitglied,
1926 ZK-, 1928 Politbüro-Mitglied, war Merker 1946 aus dem mexikanischen
Exil zurückgekehrt, wurde Mitglied des ZK und des Politbüros der SED, 1950
aus der SED ausgeschlossen, 1952 verhaftet und in einem Geheimprozeß erst im
März 1955 (!) verurteilt (1956 entlassen und rehabilitiert).

Beschluß des ZK der SED zu Paul Merker : "Es unterliegt keinem Zweifel mehr,
daß Merker ein Subjekt der USA-Finanzoligarchie ist, der die Entschädigung
jüdischen Vermögens nur forderte, um dem USA-Finanzkapital das Eindringen in
Deutschland zu ermöglichen. Das ist die wahre Ursache seines Zionismus."

http://www.webtrabanten.de/antifa/nazis/leusink.htm
============================================================================

>Der ganze zionistische Plot hier in der BRD wäre bei Anlegung gleicher
>Maßstäbe wegen Illoyalität zu Deutschland zum Teufel gejagt worden.

Genau, in den Knast mit den Juden oder Rübe ab und gut ist, so sehen die
Phantasien eines Lügel aus.

Jetzt fehlt nur noch, dass Lügel das "Mordkomplott jüdischer Ärzte gegen den
Genossen Stalin" einfällt.

[...]

--
Albrecht Kolthoff

Ludwig Maetzke

unread,
Jul 23, 2003, 11:58:56 PM7/23/03
to
Hallo Frank,

>> - Für die Angst der DDR-Juden wegen der antizionistischen Propaganda
>> dort habe ich ausnahmsweise Verständnis
> Ich nur wenig

Der von Dir zitierte Brief eines jüdischen Gemeindevorsitzenden an die
Obrigkeit war doch ganz normal.

>> So wurde z. B. Möllemann, als er
>> noch in der FDP war, von Claudia Roth (Grüne und mW keine Jüdin) wegen
>> seiner Kritik an ZdJ-Mitgliedern wegen "Volksverhetzung" angezeigt.
> Die hat nach meinem Dafürhalten mit ihrer Irrationalität und
> Gefühlsduselei in der Politik ohnehin eine Schraube locker...

Die hat doch mal gesagt, sie könne sich vorstellen, einen Türken zu heiraten
und darauf einige Heiratsanträge von solchen bekommen. Was ist daraus
geworden? Hat sie sie wenigstens beantwortet? Das ist nicht egal, denn
"deutsche Frauen, deutscher Wein und deutscher Sang sollen in der Welt
behalten ihren Klang":-/

> Wenn der Antifa-Mob an die Macht käme, wäre m.E. die deutsche Nation
> zerstört, denn im Antifa-Mob sind naturgemäß viele Juden organisiert.

das wußte ich nicht.

Viele Grüße, Ludwig

Frank Bügel

unread,
Jul 23, 2003, 6:02:37 PM7/23/03
to
Jan Bremme schrieb:

Nein, denn damit würden diejenigen uns Deutschen implizit unterstellen,
daß wir ohne die stete Hervorkehrung von Hitler gleich wieder bei Hitler
wären. Das wäre infam. Wir wollen einfach nur unseren Nationalstolz
ebenso leben können, wie die Engländer oder Russen und Franzosen. Der
zionistische Chauvinismus ist rundweg abzulehnen.

Auch ist "deutsch" nicht gleich "Nazi" und ebenso ist "Anti-Nazi" nicht
"jüdisch", "anti-deutsch" oder "pro-zionistisch". Wenn ich schon immer
von der "historischen Verantwortung der Deutschen für den Staat Israel"
höre, könnte ich kotzen. Diese zionistischen Terroristen und diese
israelische Soldateska haben wir Deutschen weder zu verantworten, noch
moralische Verantwortung dafür zu tragen.

Auch nicht "historisch", denn Massenmord der Nazis impliziert nicht das
Recht für Zionisten, rd. 900.000 Menschen anderer Nationalität zu
vertreiben und auszumorden, um ihr Israel gründen zu können. Doch darum
geht es den Zionisten bei ihrer "Verantwortung der Deutschen"
letztendlich. Ein makaberes, verlogenes Possenspiel.

MfG Frank

Frank Bügel

unread,
Jul 23, 2003, 6:21:12 PM7/23/03
to
Ludwig Maetzke schrieb:

>
> Hallo Frank,
>
> >> - Für die Angst der DDR-Juden wegen der antizionistischen Propaganda
> >> dort habe ich ausnahmsweise Verständnis
> > Ich nur wenig
> Der von Dir zitierte Brief eines jüdischen Gemeindevorsitzenden an die
> Obrigkeit war doch ganz normal.

Sicher. Deswegen hatte ich ja auch ein wenig Verständnis dafür.
Antijüdische Ressentiments entspringen aber eher durch die laufende
'Holocaust-Erpressung' und durch zionistische "Moralinstanzen" wie
Friedman usw.. Mit Israel setzten wir damals nicht die DDR-Juden gleich.

> >> So wurde z. B. Möllemann, als er
> >> noch in der FDP war, von Claudia Roth (Grüne und mW keine Jüdin) wegen
> >> seiner Kritik an ZdJ-Mitgliedern wegen "Volksverhetzung" angezeigt.
> > Die hat nach meinem Dafürhalten mit ihrer Irrationalität und
> > Gefühlsduselei in der Politik ohnehin eine Schraube locker...
> Die hat doch mal gesagt, sie könne sich vorstellen, einen Türken zu heiraten
> und darauf einige Heiratsanträge von solchen bekommen. Was ist daraus
> geworden? Hat sie sie wenigstens beantwortet? Das ist nicht egal, denn
> "deutsche Frauen, deutscher Wein und deutscher Sang sollen in der Welt
> behalten ihren Klang":-/

Da stimme ich Dir vollkommen zu (zur 2. Strophe des Deutschland-Liedes).
Aber die Roth macht m.E. nur auf Show. Ob sie tatsächlich einen Türken
heiraten würde...

> > Wenn der Antifa-Mob an die Macht käme, wäre m.E. die deutsche Nation
> > zerstört, denn im Antifa-Mob sind naturgemäß viele Juden organisiert.
> das wußte ich nicht.

Siehe hier:
http://www.dki.antifa.net/antisemitismusstreit/beteiligte.html
http://www.antifa-duisburg.de/demo101102.htm

MfG Frank

mei...@katzengreis.com

unread,
Jul 23, 2003, 10:58:46 PM7/23/03
to
"Frank Bügel" <frank....@gmx.net> wrote:

>mei...@katzengreis.com schrieb:

[...]

>> >> Weder Glaube noch Kultur kann vererbt werden, weil es eine Frage der
>> >> Erziehung ist, ob der krümel religiös (oder auch nicht) wird, ob er
>> >> lesen und schreiben kann usw.
>> >
>> >Und da größtenteils die leiblichen Eltern ihre Kinder erziehen, ist der
>> >Zusammenhang definitiv gegeben.
>>
>> Nein, weil Kinder erwachsen werden und, falls sie dabei auch
>> vernünftig werden, meist ihren eigenen Weg gehen.
>
>Das ist sicher richtig und kein Kind ist ein Klon seiner Eltern.

War doch gar nicht so schwer.

>Trotzdem haben sie von ihren blutsverwandten Eltern die Kultur
>vermittelt bekommen usw..

Quark. Ich nehme mal an, daß Du noch keine Kinder großgezogen hast.

>> >Sie wird mit der Erziehung durch die leiblichen Eltern vermittelt. Lies
>> >nochmal oben nach. Nicht selbst eine falsche These aufstellen, die Du
>> >dann selbst genüßlich falsifizieren kannst
>>
>> Lern lesen, Du Knallkopp. Kindererziehung ist ein komplexer Prozeß,
>> der sich nicht nur auf Vater, Mutter, Oma und Opa beschränkt.
>
>Wie auch immer: in ihrem Millieu wachsen sie auf.

Ja klar. Aber das hat nix mit der Nationalität zu tun.

>Das war bis vor kurzem
>eine homogene Kulturgemeinschaft (auch Volk genannt), bestehend aus
>Menschen gleicher Hautfarbe mit der gleichen Kultur. Multikultur ist
>hingegen die Ausnahme, ist zudem unnatürlich, da sich der Mensch zu
>Seinesgleichen hingezogen fühlt.
>
>Zu "Rassenvermischung" fand ich noch etwas interessantes:

"Rassenvermischung"? Du solltest begreifen, daß es Rassen nur dann
geben kann, wenn eine Zucht stattfindet. Menschen werden nun mal nicht
gezüchtet.

Such Dir 1000 Hunde unterschiedlicher Rassen aus und behindere sie
5000 Jahre nicht bei der natürlichen Vermehrung. Dann gibt es keine
Rasse...

>> Frage an die Wissenschaft: "Können Nazis denken?"
>
>Ja. Sonst hätten doch die Nazis wegen Schuldunfähigkeit in Nürnberg
>begnadigt werden müssen... Oder?

Nürnberg war nur 'ne unvollständige Notschlachtung.


Frank Bügel

unread,
Jul 24, 2003, 4:34:18 AM7/24/03
to
mei...@katzengreis.com schrieb:

>
> "Frank Bügel" <frank....@gmx.net> wrote:
>
> >mei...@katzengreis.com schrieb:
>
> [...]
>
> >> >> Weder Glaube noch Kultur kann vererbt werden, weil es eine Frage der
> >> >> Erziehung ist, ob der krümel religiös (oder auch nicht) wird, ob er
> >> >> lesen und schreiben kann usw.
> >> >
> >> >Und da größtenteils die leiblichen Eltern ihre Kinder erziehen, ist der
> >> >Zusammenhang definitiv gegeben.
> >>
> >> Nein, weil Kinder erwachsen werden und, falls sie dabei auch
> >> vernünftig werden, meist ihren eigenen Weg gehen.
> >
> >Das ist sicher richtig und kein Kind ist ein Klon seiner Eltern.
>
> War doch gar nicht so schwer.
>
> >Trotzdem haben sie von ihren blutsverwandten Eltern die Kultur
> >vermittelt bekommen usw..
>
> Quark. Ich nehme mal an, daß Du noch keine Kinder großgezogen hast.

Stimmt, ich habe keine Kinder. Ich lernte ich meine Muttersprache im
Elternhaus; mit "freundlichen" Hinweisen wurden uns Manieren
beigebracht. Ebenso las mir meine Großmutter oft deutsche Märchen von
Hauff und den Gebrüdern Grimm vor. Das Nibelungenlied kannte ich schon
lange, bevor es in der Schule durchgenommen wurde. Natürlich dachte ich
dadurch nicht in der Kategorie "deutsch".

Ebenso erziehen meine Brüder ihre Kinder. Natürlich geht jedes Kind,
entsprechend seiner Interessen und Fähigkeiten, später einen eigenen
Weg.

> >> >Sie wird mit der Erziehung durch die leiblichen Eltern vermittelt. Lies
> >> >nochmal oben nach. Nicht selbst eine falsche These aufstellen, die Du
> >> >dann selbst genüßlich falsifizieren kannst
> >>
> >> Lern lesen, Du Knallkopp. Kindererziehung ist ein komplexer Prozeß,
> >> der sich nicht nur auf Vater, Mutter, Oma und Opa beschränkt.
> >
> >Wie auch immer: in ihrem Millieu wachsen sie auf.
>
> Ja klar. Aber das hat nix mit der Nationalität zu tun.

Wo nur Deutsche und ihre Kinder zusammenleben, schon. Allerdings wird
kein Kind dadurch seiner Nationalität (z.B. des Unterschiedes zu anderen
Sprachen ausländischer Kinder) bewußt. Das ist erst der Fall, wenn
Kinder aus verschiedenen Kulturen zusammenspielen sollten.



> >Das war bis vor kurzem
> >eine homogene Kulturgemeinschaft (auch Volk genannt), bestehend aus
> >Menschen gleicher Hautfarbe mit der gleichen Kultur. Multikultur ist
> >hingegen die Ausnahme, ist zudem unnatürlich, da sich der Mensch zu
> >Seinesgleichen hingezogen fühlt.
> >
> >Zu "Rassenvermischung" fand ich noch etwas interessantes:
>
> "Rassenvermischung"? Du solltest begreifen, daß es Rassen nur dann
> geben kann, wenn eine Zucht stattfindet. Menschen werden nun mal nicht
> gezüchtet.

Durch Zucht (wie bei Adolf gedacht) oder natürliche Auslese (Auswahl des
Partners) können Rassen bzw. (Unter-)Arten einer jeweiligen Spezies
entstehen (deswegen auch das kurze Zitat). Vielleicht hätte man das Wort
"Rasse" mit Arten vertauschen sollen.

> Such Dir 1000 Hunde unterschiedlicher Rassen aus und behindere sie
> 5000 Jahre nicht bei der natürlichen Vermehrung. Dann gibt es keine
> Rasse...

Das ist richtig. Eine Rasse ist etwas künstlich Geschaffenes.
Menschenarten und Unterarten aber gibt es. Sie entstanden durch die
Spezialisierung (Anpassung, Modifikation) des Menschen im jeweiligen
Verbreitungsgebiet (Asiaten, Neger, Weiße).

> >> Frage an die Wissenschaft: "Können Nazis denken?"
> >
> >Ja. Sonst hätten doch die Nazis wegen Schuldunfähigkeit in Nürnberg
> >begnadigt werden müssen... Oder?
>
> Nürnberg war nur 'ne unvollständige Notschlachtung.

So was aber auch...

MfG Frank

mei...@katzengreis.com

unread,
Jul 24, 2003, 6:18:22 AM7/24/03
to
"Frank Bügel" <frank....@gmx.net> wrote:

>mei...@katzengreis.com schrieb:
>> "Frank Bügel" <frank....@gmx.net> wrote:
>> >mei...@katzengreis.com schrieb:

[...]

>> >Trotzdem haben sie von ihren blutsverwandten Eltern die Kultur


>> >vermittelt bekommen usw..
>>
>> Quark. Ich nehme mal an, daß Du noch keine Kinder großgezogen hast.
>
>Stimmt, ich habe keine Kinder.

Dann solltest Du nix über Kindererziehung schreiben.

>> >Wie auch immer: in ihrem Millieu wachsen sie auf.
>>
>> Ja klar. Aber das hat nix mit der Nationalität zu tun.
>
>Wo nur Deutsche und ihre Kinder zusammenleben, schon.

<grrr>Noch mal: Das Millieu hat nix mit der Nationalität zu tun, aber
mit den Vermögensverhältnissen der Eltern und mit den didaktischen
Fähigkeiten der Eltern u/o Erzieher. Es ist schon ein Unterschied, ob
der Krümel den ganzen Tag vor der Glotze geparkt wird oder ob man ihn
zum lernen auffordert.

Dagegen sind die Leser der Regenbogenpresse gleich blöd - egal aus
welcher Nationalität.

>Allerdings wird
>kein Kind dadurch seiner Nationalität (z.B. des Unterschiedes zu anderen
>Sprachen ausländischer Kinder) bewußt. Das ist erst der Fall, wenn
>Kinder aus verschiedenen Kulturen zusammenspielen sollten.

Kinder haben da wesentlich weniger Probleme als deren paranoide
Eltern.



>> "Rassenvermischung"? Du solltest begreifen, daß es Rassen nur dann
>> geben kann, wenn eine Zucht stattfindet. Menschen werden nun mal nicht
>> gezüchtet.
>
>Durch Zucht (wie bei Adolf gedacht) oder natürliche Auslese (Auswahl des
>Partners) können Rassen bzw. (Unter-)Arten einer jeweiligen Spezies
>entstehen (deswegen auch das kurze Zitat). Vielleicht hätte man das Wort
>"Rasse" mit Arten vertauschen sollen.

Es hätte nur besser geklungen aber nicht gestimmt, weil Intelligenz
nicht genetisch vererbt wird, sondern die Anlagen dazu, intelligent zu
werden, innerhalb der ersten 3 Lebensjahre geweckt werden müssen.

Haar-, Haut- oder Augenfarbe ist von nebensächlicher Bedeutung.

>
>> Such Dir 1000 Hunde unterschiedlicher Rassen aus und behindere sie
>> 5000 Jahre nicht bei der natürlichen Vermehrung. Dann gibt es keine
>> Rasse...
>
>Das ist richtig. Eine Rasse ist etwas künstlich Geschaffenes.

Eben.

>Menschenarten und Unterarten aber gibt es.

Da bewegst Du Dich auf einem schmalen Brett. Rassen bei Zuchttieren
entstehen meist auf der Basis von Inzucht. Genau das kommt bei
Menschen nur in Ausnahmefällen vor.


Mathias Donien

unread,
Jul 26, 2003, 10:47:53 AM7/26/03
to
Frank Bügel wrote:
>Jan Bremme schrieb:
>>Wenn ich das ganze mal kurz zusammenfassen darf:

>>
>>1. du versthst dich nicht als Nazi oder Neonazi
>
> Richtig. Ich verstehe mich ganz und gar nicht als Nazi, wenn ich für die
> Deutschen eintrete und mich für eine objektive Bewertung der NS-Zeit und
> gleichartiger Verbrechen einsetze.

Es ist wirklich interessant und lesenswert, was du schreibst. Man kann
über alles diskutieren. Allerdings solltest du keine Hetzsprache
verwenden. Das bewirkt nämlich nur, dass sämtliche Rolläden runtergehen,
anstatt Nachdenken zu verursachen.

>>2. du verstehst dich nicht als Antisemit
>
> Stimmt, denn es gibt auch viele Juden, die sich selbst nicht auf das
> Silbertablett der Geschichte setzen und die üblen Machenschaften des
> Zionismus anprangern.
>
>>3. du verstehst den Zionismus als Form des Nationalismus
>
> Zionismus ist die planvolle Zerstörung der nationalen Identität der
> Völker auf der einen und das Ausleben eines radikalen jüdischen
> Chauvinismus (!!) in der Diaspora auf der anderen Seite mit
> entsprechenden destruktiv wirkenden Folgen für das jeweilige nationale
> Selbstverständnis der nichtjüdischen Völker.

Das obige hier ist zum Beispiel in Hetzsprache abgefasst. Das bringt
überhaupt nichts. Außerdem gibt es verschiedene Formen von Zionismus,
die sich manchmal gegenseitig nicht grün sind. Es ist korrekt, Zionismus
ist jüdischer Nationalismus. Aber was soll diese Panikmache und Hetze?
Ein Nationalismus ist etwas völlig normales.

Einen guten Überblick über Zionismus gibt z.B. die Wikipedia:

en:
http://www.wikipedia.org/wiki/Zionism

de:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zionismus

--
If we believe absurd, we will do terrible. Voltaire (1694-1778)
http://www.rsf.org/predators.php3 Predators of Press Freedom
http://www.fair.org/ Fairness & Accuracy In Reporting
http://www.honestreporting.com/ Media Critiques

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