Neonazi-Gewalt in Anklam
Rechte jagen Schwangere
Anfang Mai gingen Neonazis in Anklam auf Anwohner und Jugendliche los.
Nun wurde bekannt, dass es bereits Mitte April mehrere Neonazi-
Übergriffe auf Jugendliche gab.
Anklam (the)
Manche in der Stadt wollten noch glauben, dass es vielleicht doch nur
eine „normale“ Schlägerei unter Jugendlichen war. So wie früher, als
bei jedem Dorffest zwischen Anklamern und Ducherower die Fäuste
flogen. Betrunkene eben, die ihre überschüssigen Kräfte messen. So
hörte man es öfter nach dem rechten Überfall in der Max-Sander-Straße.
Aber es war eben keine spontane Rauferei, sondern scheint Teil einer
gezielten Hetzjagd auf alternative Jugendliche in Anklam zu sein.
Denn jetzt wurde bekannt, dass es kurz vor dem blutigen Höhepunkt in
der Max-Sander-Straße am 4. Mai – drei Opfer landeten im Krankenhaus –
einen weiteren brutalen Überfall gab. Am helllichten Tag, mitten auf
dem Marktplatz. Warum die Polizei diesen Vorfall vom 12. April so
lange verschwieg, steht noch nicht fest. Ermittlungstaktik? Versuch
einer Deeskalation? Was auch immer hinter der Taktik stecken mochte:
Sie ging nicht auf. Anklam erlebte im Gegenteil noch mehr Gewalt. Man
hätte gewarnt sein können. Denn der 12. April zeigte deutlich, wie
rücksichtslos solche Banden zuschlägt.
Mädchen flüchten in Eiscafé
Eine acht- bis zehnköpfige Gruppe rechter Schläger griff eine Gruppe
Jugendlicher, darunter auch Frauen, aus der Punkerszene an. Die Jagd-
Szenen spielen sich rund um dem Markt ab. Fünf Mädchen flüchten ins
Eiscafé „Mildner‘s Oase“. Und Bernd Mildner zeigt sofort Zivilcourage.
Die Mädchengruppe kann sich bei ihm verstecken.
Die jungen Frauen rufen die Polizei, zwei Minuten später sind Beamte
da. Doch trotz der Hilfe wurden zwei 16-jährige Mädchen bei dem feigen
Angriff verletzt. Vermutlich durch einen Totschläger erlitt eines der
Mädchen Verletzungen am Unterarm und im Rippenbereich.
Sie musste im Anklamer Klinikum versorgt werden. „Die Striemen auf dem
Arm und der Abdruck einer Kugel waren deutlich zu erkennen“, sagt
Mildner. Er ist entsetzt, wie ein Mann eine Frau schlagen kann und
erinnert sich, dass eines der Mädchen sogar schwanger war. Die andere
Jugendliche wurde durch einen Schlag ins Gesicht verletzt. Laut
Polizei hat etwas später ein 26-Jähriger im Anklamer Polizeirevier
angegeben, ebenfalls von der Gruppierung angegriffen und verletzt
worden zu sein. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle:
http://www.nordkurier.de/cmlink/nordkurier/rechte-jagen-
schwangere-1.426344
RECHTSRADIKAL = ASOZIAL ... das passt ja immer!
Gruß Siggi
--
_______________________________________
RECHTSRADIKALE SIND:
.. Naiv
Primitiv
Dumm
_______________________________________