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Kohl und Genscher wollten die Deutschen Ostgebiete nicht haben

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Nilo

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Jan 18, 2000, 3:00:00 AM1/18/00
to
Bundeskanzler Kohl und sein Aussenminister Genscher wollten die
Deutschen Ostgebiete nicht haben:

/Ernst/ /Albrecht/ /Nagorny/, ein Fremdsprachübersetzer, der für
Gorbatschow arbeitete, berichtet, /Gorbatschow/ habe die Rückgabe der
Ostgebiete an Deutschland gewollt und entsprechende Pläne für die
Wiedervereinigung Deutschlands in den Grenzen von 1937 von der Moskauer
Universität ausarbeiten lassen. Die 2+4=Gespräche hat Nagorny nicht
übersetzt, aber Gorbatschow habe ihm erzählt, daß er erstaunt gewesen
sei, daß Kohl die ostdeutschen Provinzen *nicht* haben wollte und
Genscher hat die polnische Regierung bearbeitet an ihrer Forderung nach
der _Oder-Neisse-Linie_ als Grenze festzuhalten. Er habe der polnischen
Regierung mehrmals beteuert, daß die Deutschen die Oder-Neisse-Linie als
Staatsgrenze akzeptieren würden.

Leider ist Ernst Albrecht Nagorny am 27.12.1998 verstorben, sodaß er
nicht mehr als Zeuge in einem Landesverratsprozeß gegen Kohl und
Genscher auftreten kann. Der Arzt Dr. Rigolf Hennig aus Verden hat bei
der Staatsanwaltschaft Bonn Strafanzeigen gegen Helmut Kohl wegen §§ 81
und 83 StGB erstattet.

[_Quelle_: /PHI/ Nr. D02/2000]

Robert Stillger

unread,
Jan 19, 2000, 3:00:00 AM1/19/00
to
Nilo <Nilo_t...@knuut.de> schrieb:

>Bundeskanzler Kohl und sein Aussenminister Genscher wollten die
>Deutschen Ostgebiete nicht haben:
>
>/Ernst/ /Albrecht/ /Nagorny/, ein Fremdsprachübersetzer, der für
>Gorbatschow arbeitete, berichtet, /Gorbatschow/ habe die Rückgabe der
>Ostgebiete an Deutschland gewollt und entsprechende Pläne für die
>Wiedervereinigung Deutschlands in den Grenzen von 1937 von der Moskauer
>Universität ausarbeiten lassen. Die 2+4=Gespräche hat Nagorny nicht
>übersetzt, aber Gorbatschow habe ihm erzählt, daß er erstaunt gewesen
>sei, daß Kohl die ostdeutschen Provinzen *nicht* haben wollte und
>Genscher hat die polnische Regierung bearbeitet an ihrer Forderung nach
>der _Oder-Neisse-Linie_ als Grenze festzuhalten. Er habe der polnischen
>Regierung mehrmals beteuert, daß die Deutschen die Oder-Neisse-Linie als
>Staatsgrenze akzeptieren würden.

Deutschland in den Grenzen von 1937, wenn ich mich nicht irre, gehört
da doch auch noch Österreich dazu, oder?

>Leider ist Ernst Albrecht Nagorny am 27.12.1998 verstorben, sodaß er
>nicht mehr als Zeuge in einem Landesverratsprozeß gegen Kohl und
>Genscher auftreten kann. Der Arzt Dr. Rigolf Hennig aus Verden hat bei
>der Staatsanwaltschaft Bonn Strafanzeigen gegen Helmut Kohl wegen §§ 81
>und 83 StGB erstattet.

Tja, dadurch läßt sich diese Aussage leider nicht mehr überprüfen.
Aber was hätte Kohl denn daran gestört, wenn Deutschland wieder in
seinen _wahren_ Grenzen bestehen würde? Dann wäre er wirklich der
Kanzler der deutschen Einheit gewesen.

Gruß,
Robert
--
"Grundsätzlich hat man immer nur die Wahrheit verboten."
- Friedrich Nietzsche

Anton Strasser

unread,
Jan 19, 2000, 3:00:00 AM1/19/00
to
Robert Stillger schrieb:
>
[Henkelmännchens Mist gesnippt]

> Deutschland in den Grenzen von 1937, wenn ich mich nicht irre, gehört
> da doch auch noch Österreich dazu, oder?

Falsch, wir kamen erst im März 1938 'heim ins Reich'

Toni

Helge Harder

unread,
Jan 19, 2000, 3:00:00 AM1/19/00
to

Nilo <Nilo_t...@knuut.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3884D06D...@knuut.de...

> Bundeskanzler Kohl und sein Aussenminister Genscher wollten die
> Deutschen Ostgebiete nicht haben:
> /Ernst/ /Albrecht/ /Nagorny/, ein Fremdsprachübersetzer, der für
> Gorbatschow arbeitete, berichtet, /Gorbatschow/ habe die Rückgabe der
> Ostgebiete an Deutschland gewollt und entsprechende Pläne für die
> Wiedervereinigung Deutschlands in den Grenzen von 1937 von der Moskauer
> Universität ausarbeiten lassen.

Wers glaubt...

> Die 2+4=Gespräche hat Nagorny nicht
> übersetzt, aber Gorbatschow habe ihm erzählt, daß er erstaunt gewesen
> sei, daß Kohl die ostdeutschen Provinzen *nicht* haben wollte

Klar, als Staatschef gehe ich immer zu Übersetzern und erzähle ihnen geheime
Verhandlunsergebnisse. Ist ja auch allgemein üblich so.

> und
> Genscher hat die polnische Regierung bearbeitet an ihrer Forderung nach
> der _Oder-Neisse-Linie_ als Grenze festzuhalten.

Ach, Genscher hat sie "bearbeitet"? Also wollten die Polen gar nicht
unbedingt ihre Grenzen beibehalten, sondern hätten gerne ihre halbe
Bevölkerung umgesiedelt? Noch lächerlicher kann es ja kaum werden.

> Er habe der polnischen
> Regierung mehrmals beteuert, daß die Deutschen die Oder-Neisse-Linie als
> Staatsgrenze akzeptieren würden.

Nicht nur er.

> Leider ist Ernst Albrecht Nagorny am 27.12.1998 verstorben,

Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn man wirklich einen Zeugen präsentieren
könnte.

>sodaß er
> nicht mehr als Zeuge in einem Landesverratsprozeß gegen Kohl und
> Genscher auftreten kann. Der Arzt Dr. Rigolf Hennig aus Verden hat bei
> der Staatsanwaltschaft Bonn Strafanzeigen gegen Helmut Kohl wegen §§ 81
> und 83 StGB erstattet.

Na, da haben wir ja wieder etwas zu lachen im Gerichtssaal. Hörensagen,
keine Zeugen, das wir dein kurzer Prozeß.

Helge


Wanda

unread,
Jan 19, 2000, 3:00:00 AM1/19/00
to
> Deutschland in den Grenzen von 1937, wenn ich mich nicht irre, gehört
> da doch auch noch Österreich dazu, oder?

Waaaaaaahhhhhh, bloss keine Oesterreicher ....


Tilmann Chladek

unread,
Jan 19, 2000, 3:00:00 AM1/19/00
to
Robert Stillger <rob...@lebensgefahr.de> wrote:

[...]


> Deutschland in den Grenzen von 1937, wenn ich mich nicht irre, gehört
> da doch auch noch Österreich dazu, oder?

[...]

Zur Zeit wird Knaurs Geschichtsatlas (oder so ähnlich), der auf der
amerikanischen Ausgabe von Time Life beruht, für schlappe DM 45.- im
modernen Ramsch verkauft (neu: DM 195.- oder so).
Ich möchte Robert Stillger dringend zum Kauf raten, denn dann hätte er
durch einen Blick feststellen können, daß "1937" kein zufälliges Datum
war.
Es war das letzte Jahr, in dem Deutschland noch keine Gebiete durch
Druck oder Krieg erobert hatte, auch der "Anschluß" (Österreichs) war
erst 1938. Also gehörte Österreich 1937 noch nicht dazu ;-)


--
Tilmann Chladek
Redaktion Internationale Politik (DGAP e.V.), Berlin
http://www.dgap.org/IP/ipaktue.htm

Kruge

unread,
Jan 19, 2000, 3:00:00 AM1/19/00
to
Nilo <Nilo_t...@knuut.de> schrieb in im Newsbeitrag:
3884D06D...@knuut.de...

> Bundeskanzler Kohl und sein Aussenminister Genscher wollten die
> Deutschen Ostgebiete nicht haben:

Hast du dich da mal umgeguckt?

Willst *du* sowas haben?


--
Michael Briel, Projekt N.O.R.B.E.R.T.: Negation of Reality by excessive
Radiation of Trash.
MAIL: kr...@archeb.de / HOME: www.archeb.de
MUSIC: www.mp3.com/kobayashi01 / ICQ: 15785108
<<I bet the main reason the police keep people away from a plane crash
is they don't want anybody walking in and lying down in the crash stuff,
then, when somebody comes up, act like they just woke up and go, "What
was THAT?!">>


Elmar Haneke

unread,
Jan 19, 2000, 3:00:00 AM1/19/00
to
On Tue, 18 Jan 2000 21:43:25 +0100, Nilo <Nilo_t...@knuut.de>
wrote:


>/Ernst/ /Albrecht/ /Nagorny/, ein Fremdsprachübersetzer, der für
>Gorbatschow arbeitete, berichtet, /Gorbatschow/ habe die Rückgabe der
>Ostgebiete an Deutschland gewollt und entsprechende Pläne für die
>Wiedervereinigung Deutschlands in den Grenzen von 1937 von der Moskauer
>Universität ausarbeiten lassen.

Ich kann mir keine Bedingungen Vorstellen, unter denen eine friedliche
Rückgabe der Gebiete sinnvoll und möglich gewesen währe. Bei allen
Überlegungen ist zu berücksichtigen, daß die Gebiete heute fast nur
von Polen bewohnt werden, die inzwischen auch jahrzehntelang dort
leben.

Wer über einen Wechsel der Ostgebiete von Polen nach Deutschland
diskutiert sollte auch klar sagen, welche Auswirkungen die aktuelle
Besiedelung hat: Wollen die Bewohner überhaupt deutsch werden? Plant
irgendwer eine neue Massenvertreibung?

Elmar

torsten....@gmail.com

unread,
Sep 10, 2016, 3:22:01 PM9/10/16
to
> Ich kann mir keine Bedingungen Vorstellen, unter denen eine friedliche
> Rückgabe der Gebiete sinnvoll und möglich gewesen währe. Bei allen
> Überlegungen ist zu berücksichtigen, daß die Gebiete heute fast nur
> von Polen bewohnt werden, die inzwischen auch jahrzehntelang dort
> leben.
>
> Wer über einen Wechsel der Ostgebiete von Polen nach Deutschland
> diskutiert sollte auch klar sagen, welche Auswirkungen die aktuelle
> Besiedelung hat: Wollen die Bewohner überhaupt deutsch werden? Plant
> irgendwer eine neue Massenvertreibung?
>
> Elmar

Die doppelte Staatsbürgerschaft ist ein gangbarer Weg.

eku

unread,
Sep 10, 2016, 4:43:56 PM9/10/16
to
Am Mittwoch, 19. Januar 2000 09:00:00 UTC+1 schrieb Elmar Haneke:
>
> Ich kann mir keine Bedingungen Vorstellen, unter denen eine friedliche
> Rueckgabe der Gebiete sinnvoll und moeglich gewesen waere. Bei allen
> Ueberlegungen ist zu beruecksichtigen, dasz die Gebiete heute fast nur
> von Polen bewohnt werden, die inzwischen auch jahrzehntelang dort
> leben.


Wenn Deutsche und Russen sich einig werden, ist eine friedliche Rueckgabe
unserer Ostgebiete bzw. Wiedervereinung damit heute wie damals moeglich und
wird gemacht.

Es stand schon vor zwanzig Jahren in der Zeitung, dasz Gorbatschow Kohl die
Rueckgabe des sowjetisch besetzten Ostpreussens angeboten hatte und Kohl dieses
freundliche Angebot schroff zurueckwies. Polen waere durch eine solche
Wiedervereinigung gar nicht betroffen gewesen, auszer vll. mit einer
Korridorfrage.

Meinst du, die Polen wollten erneut einen Weltkrieg deswegen anzetteln? [staun!]

Erst weit nach 1989 begannen die Polen in unsere Ostgebiete zu investieren
(Straszenbau usw.), da sie vorher stillschweigend damit rechneten, diese unsere
Ostgebiete an uns zuruckgeben zu muessen und ihre Investitionen damit verloren
waeren.


> Wer ueber einen Wechsel der Ostgebiete von Polen nach Deutschland
> diskutiert, sollte auch klar sagen, welche Auswirkungen die aktuelle
> Besiedelung hat: Wollen die Bewohner überhaupt deutsch werden? Plant
> irgendwer eine neue Massenvertreibung?
>
> Elmar


Solche Fragen und mehr haben die Polen frueher auch nicht gestoert.

eku

unread,
Sep 10, 2016, 4:57:21 PM9/10/16
to
Am Mittwoch, 19. Januar 2000 09:00:00 UTC+1 schrieb Helge Harder:
>
> > Leider ist Ernst Albrecht Nagorny am 27.12.1998 verstorben,
>
> Waere ja auch zu schoen gewesen, wenn man wirklich einen Zeugen praesentieren
> koennte.
>
> > sodasz er
> > nicht mehr als Zeuge in einem Landesverratsprozess gegen Kohl und
> > Genscher auftreten kann. Der Arzt Dr. Rigolf Hennig aus Verden hat bei
> > der Staatsanwaltschaft Bonn Strafanzeigen gegen Helmut Kohl wegen §§ 81
> > und 83 StGB erstattet.
>
> Na, da haben wir ja wieder etwas zu lachen im Gerichtssaal. Hoerensagen,
> keine Zeugen, das wird ein kurzer Prozess.
>
> Helge


Soso, kurzer Prozess, weil keine Zeugen da.

Gewiss, Genscher ist nun verstorben. Aber wuenscht jemand Gobatschows Tod
herbei?

eku

unread,
Sep 10, 2016, 5:34:00 PM9/10/16
to
Am Samstag, 10. September 2016 21:22:01 UTC+2 schrieb torsten....@gmail.com:
>
>
> Die doppelte Staatsbürgerschaft ist ein gangbarer Weg.


Sag mal,

WIE kommst du dazu, ein 16-jaehriges Thema neu auszugraben? :-)

Thomas Heger

unread,
Sep 11, 2016, 2:12:12 AM9/11/16
to
Die jetzige Regelung hätte u.U. für Deutschland Vorteile.
Klar: EIGENTLICH existiert das Deutsche Reich noch und die BRD ist nicht
mit diesem identisch.

Aber die BRD hätte auch Vorteile, wenn sie nicht auf die Nachfolge des
Deutschen Reiches pocht.

So ist die BRD der Name für die Besatzungszone der Westalliierten und
eigentlich ginge die BRD auch mit der Besatzung unter. Und die
Alliierten konnten nicht wirksam auf Gebiete verzichten, die zum
Deutschen Reich gehört haben.

Genscher und Kohl waren daher tätig im Auftrag und der alleinigen
Verantwortung der Besatzer und keineswegs des Deutschen Reiches.

Das ist zwar fragwürdig, aber u.U. sogar besser für die heutigen Deutschen.

Da nämlich die Besatzer abgezogen sind, wäre der Staat BRD souverän,
während für das Deutsche Reich ja noch der Vertrag von Versaille gilt.

Die Siegermächte des 1.WK könnten ihre Forderungen also nur noch bei dem
nicht mehr existenten Schuldner Deutsches Reich geltend machen, für die
die BRD selbstredend nicht aufkommt.


TH

Hans

unread,
Sep 11, 2016, 6:05:21 AM9/11/16
to
Am 11.09.2016 um 08:12 schrieb Thomas Heger:
> Am 10.09.2016 21:21, schrieb torsten....@gmail.com:
>

X-Trace: adenine.netfront.net

>
> Die jetzige Regelung hätte u.U. für Deutschland Vorteile.
> Klar: EIGENTLICH existiert das Deutsche Reich noch und die BRD ist nicht
> mit diesem identisch.
>
> Aber die BRD hätte auch Vorteile, wenn sie nicht auf die Nachfolge des
> Deutschen Reiches pocht.
>
> So ist die BRD der Name für die Besatzungszone der Westalliierten und
> eigentlich ginge die BRD auch mit der Besatzung unter. Und die
> Alliierten konnten nicht wirksam auf Gebiete verzichten, die zum
> Deutschen Reich gehört haben.
>
> Genscher und Kohl waren daher tätig im Auftrag und der alleinigen
> Verantwortung der Besatzer und keineswegs des Deutschen Reiches.
>
> Das ist zwar fragwürdig, aber u.U. sogar besser für die heutigen Deutschen.
>
> Da nämlich die Besatzer abgezogen sind, wäre der Staat BRD souverän,
> während für das Deutsche Reich ja noch der Vertrag von Versaille gilt.
>
> Die Siegermächte des 1.WK könnten ihre Forderungen also nur noch bei dem
> nicht mehr existenten Schuldner Deutsches Reich geltend machen, für die
> die BRD selbstredend nicht aufkommt.


Ist alles Schnee nicht nur von gestern, sondern vom letzten Jahrtausend
und für Historiker von Interesse. Die ehemaligen deutschen Ostgebiete
sind, wie der Name sagt, ehemalig. Was bleibt, sind deutsche Namen für
die Städte und Orte dort. Warum auch nicht.

Hans

mucky

unread,
Sep 11, 2016, 8:33:49 AM9/11/16
to
:)
Sprach's und bemerkt nicht daß die Koloniallisierung und
der "Wettbewerb" um Ressorcen bereits in der Sklaverei
begann und in unterschiedlicher Form bis in die Neuzeit
getragen wird.
Inzwischen um Energie, Wasser, ja selbst das Silicon
wird seit Siliconvalley knapp, verträgt übersprudelne
Ideen nicht mehr.

Immerhin, der Mehresspiegel steigt, die Anzahl der Bewohner
des Mediums offenbar nicht. Die verschwinden lt. Statistik,
Bei Klugscheißern ist die Satistik aussterbender Arten wohl
noch unentschlossen, beläßt es bei Satiere.

g

Frank "Panzerschaffer" Schaffer

unread,
Sep 11, 2016, 8:57:13 AM9/11/16
to
On Tuesday, January 18, 2000 at 9:00:00 AM UTC+1, Nilo wrote:
> Bundeskanzler Kohl und sein Aussenminister Genscher wollten die
> Deutschen Ostgebiete nicht haben:
> ...


Schwachsinnige Nazipropaganda.

Es stand niemals zur Debatte, diese versteppten Ostgebiete zurueckzukriegen. Es ging um die Ostzone und selbst das war schon schlimm genug und hat uns mit dem Murksel mehr Schaden gebracht, als alle Ostgebiete jenseits der Zone wert waeren.

Frank "Panzerschaffer" Schaffer

unread,
Sep 11, 2016, 9:05:13 AM9/11/16
to
On Sunday, September 11, 2016 at 8:12:12 AM UTC+2, Thomas Heger wrote:
> Am 10.09.2016 21:21, schrieb torsten....@gmail.com:
> >> Ich kann mir keine Bedingungen Vorstellen, unter denen eine friedliche
> >> Rückgabe der Gebiete sinnvoll und möglich gewesen währe. Bei allen
> >> Überlegungen ist zu berücksichtigen, daß die Gebiete heute fast nur
> >> von Polen bewohnt werden, die inzwischen auch jahrzehntelang dort
> >> leben.
> >>
> >> Wer über einen Wechsel der Ostgebiete von Polen nach Deutschland
> >> diskutiert sollte auch klar sagen, welche Auswirkungen die aktuelle
> >> Besiedelung hat: Wollen die Bewohner überhaupt deutsch werden? Plant
> >> irgendwer eine neue Massenvertreibung?
> >>
> >> Elmar
> >
> > Die doppelte Staatsbürgerschaft ist ein gangbarer Weg.


Bullshit.


>
> Die jetzige Regelung hätte u.U. für Deutschland Vorteile.


Eben. Wir haben genug an der Zone zu zahlen, da brauchts kein noch weiter heruntergekommenes Ostpreussen.


> Klar: EIGENTLICH existiert das Deutsche Reich noch und die BRD ist nicht
> mit diesem identisch.

Bullshit. Dein scheiss Reich ist tot, es verwest auf dem Muellhaufen der Gewschichte, wohin ihm hoffentlich bald auch der Restkommunismus und der Islam folgen werden.



> Aber die BRD hätte auch Vorteile, wenn sie nicht auf die Nachfolge des
> Deutschen Reiches pocht.


Es heisst Bundesrepublik, Du Hippeihommie.
BRD ist Altsprech aus der Zone.
Bist Du ein Zoni?


> So ist die BRD der Name für die Besatzungszone der Westalliierten und
> eigentlich ginge die BRD auch mit der Besatzung unter. Und die
> Alliierten konnten nicht wirksam auf Gebiete verzichten, die zum
> Deutschen Reich gehört haben.


Hast Du wieder Omas Arzneischrank gepluendert?


> Genscher und Kohl waren daher tätig im Auftrag und der alleinigen
> Verantwortung der Besatzer und keineswegs des Deutschen Reiches.

Das wuerde bedeuten, sie waeren Agenten Moskaus gewesen, denn abgesehen von russischen Besatzern gab es keine Besatzer mehr in der (vergroesserten) Bundesrepublik. Die Bundesrepublik ist seit 1955 nicht mehr besetzt gewesen.
Selbst Dir sollte sogar nach einer Packung Valium auffallen, dass Dein Geschwurbel keinen Sinn ergibt.


> Das ist zwar fragwürdig, aber u.U. sogar besser für die heutigen Deutschen.
>
> Da nämlich die Besatzer abgezogen sind, wäre der Staat BRD souverän,
> während für das Deutsche Reich ja noch der Vertrag von Versaille gilt.


Was immer Du Dir einwirfst..setz es ab.


> Die Siegermächte des 1.WK könnten ihre Forderungen also nur noch bei dem
> nicht mehr existenten Schuldner Deutsches Reich geltend machen, für die
> die BRD selbstredend nicht aufkommt.

Bundesrepublik, verfickt nochmal, es heisst Bundesrepublik Deutschland und nicht BRD.

juve

unread,
Sep 11, 2016, 2:34:14 PM9/11/16
to
am Sun, 11 Sep 2016 05:57:03 -0700, Frank \"Panzerschaffer\" Schaffer
schrieb:

> On Tuesday, January 18, 2000 at 9:00:00 AM UTC+1, Nilo wrote:
>> Bundeskanzler Kohl und sein Aussenminister Genscher wollten die
>> Deutschen Ostgebiete nicht haben:
>> ...
>
>
> Schwachsinnige Nazipropaganda.
>
> Es stand niemals zur Debatte, diese versteppten Ostgebiete
> zurueckzukriegen. Es ging um die Ostzone

Nein, zum einen ging es um Mitteldeutschland (DDR) nur der ÖR Sender dort
hat es richtig im Namen (MDR == Mitteldeutscher Rundfunk), Ostdeutschland
liegt woanders, Tip im Osten...

Ich habe auch von den Angeboten von Gorbi gelesen, kann schon gut sein
und das der Jude Kohl und der Freimaurer Genscher dazu keine Anweisungen
hatten haben die Verräter einfach abgelehnt...

> und selbst das war schon
> schlimm genug und hat uns mit dem Murksel mehr Schaden gebracht, als
> alle Ostgebiete jenseits der Zone wert waeren.

Ack, mit Merkel hat man wirklich die Hölle auf Erden dem Deutschen Volk
geliefert. Gut die Anderen Kanzler haben auch nur vom ersten Tag an gegen
das Deutsche Volk regiert, aber keiner war dabei so effektiv wie Merkel!

Thomas Heger

unread,
Sep 11, 2016, 5:25:11 PM9/11/16
to
Am 11.09.2016 15:05, schrieb Frank "Panzerschaffer" Schaffer:

>
>> Klar: EIGENTLICH existiert das Deutsche Reich noch und die BRD ist nicht
>> mit diesem identisch.
>
> Bullshit. Dein scheiss Reich ist tot, es verwest auf dem Muellhaufen der Gewschichte, wohin ihm hoffentlich bald auch der Restkommunismus und der Islam folgen werden.
>

Es ist nicht 'mein Reich', da ich nicht Bürger des Deutschen Reiches
bin, sondern der Bundesrepublik Deutschlands (aka 'BRD').

Ein Staat ist ein Territorium. Das ist ein Stück Erdoberfläche mit einer
Grenze drumherum.

Die berechtigten Bewohner dieses Staates heißen 'Bürger' (von diesem Staat).

Aber da das Territorium 'Deutsches Reich' ungleich der BRD ist, ist man
mit dem Status als Bürger der BRD nicht zugleich Bürger des Deutschen
Reiches.

Auch als Bürger der DDR war man weder Bürger des Reiches, noch des
Staates mit Namen BRD.

Erst mit der Vereinigung wurden aus Bürgern der DDR auch Bürger des dann
vereinten Staates mit dem gleichen Namen.

Diese beiden Staaten (DDR bzw BRD) waren nun nicht etwa zwei Hälften des
ehemaligen Reiches, sondern Neugründungen durch die Besatzer auf einer
Teilfläche des Deutschen Reiches.

Die damaligen Regierungen wurde zwar gewählt, was aber irrelevant war,
da die Regierung die Befehle der Besatzer ausgeführt hat.

Solange die Besatzer noch da waren, waren alle Handlungen der DDR- bzw.
Bundesregierung Ausdruck des Willens der Besatzer.

Das Deutsche Reich betrafen diese Entscheidungen nicht, da dies nicht
mehr handlungsfähig war und im Tiefschlaf irgendwo eine Schattenexistenz
führt.

Jetzt war die Frage, ob die Vertretung der Besatzer am Zuschnitt des
Reiches etwas ändern konnten und welche rechtliche Wirkung deren
diesbezügliche Aktionen heute haben.

Meiner Ansicht nach haben sie keine Wirkung, da das Deutsche Reich zwar
noch existiert, aber kein funktionierender Staat mehr ist.

Der tatsächlich existierende Staat heißt Bundesrepublik Deutschland und
ist die Summe aus den ehemaligen Besatzungszonen der Siegermächte des 2.
WK und diese sind auch zusammen nicht mit dem Deutschen Reich identisch.

Und da z.B. Schlesien und Ostpreussen nicht zur BRD bzw. DDR gehört
haben, kann deren Regierung auch nicht wirksam auf die verzichten.

Das könnte nur das Deutsche Reich, welches aber keine Regierung mehr hat.


TH

Thomas Heger

unread,
Sep 11, 2016, 5:53:09 PM9/11/16
to
Es ging mir keineswegs um die Existenz von Ostpreußen, sondern um die
Frage, ob die Bundesrepublik für Schulden des Deutschen Reiches aufkommt
(oder nicht).

Ich meinte, das die BRD (ich kürze das trotz Protesten jetzt mal so ab)
ja ein anderer Staat ist als das Deutsche Reich, mithin auch nicht für
die Verpflichtungen des Reiches aufkommt und auch nicht den Bedingungen
des Vertrages von Versaille unterworfen ist.

Das liegt daran, daß dieser Vertrag vom Deutschen Reich unterzeichnet
wurde und nicht von der Bundesrepublik Deutschland.

Die beiden Staaten sind also nicht gleich, weswegen die Gläubiger des
Reiches nur bei diesem ihre Forderungen geltend machen können und nicht
bei der BRD.

Theoretisch könnte man wieder einen Staat namens 'Deutsches Reich'
gründen auf dem Gebiet, das zu diesem mal gehört hat.

Allerdings dürfte dies praktisch nicht machbar sein, da die Gebiete
jenseits von Oder und Neisse heute mehrheitlich von Polen besiedelt sind.

Außerdem wäre es u.U. sogar günstiger, man man das Reich ruhen läßt und
die BRD bzw. DDR nicht als Nachfolgestaaten des Reiches ansieht, sondern
als Neugründungen auf teilweise gleichem Gebiet.

Das hätte imho eine Reihe von Vorteilen, etwa eine richtig gut gemachte
Verfassung, Souveränität, Frieden und Freundschaft etc. Außerdem ist die
Bundesrepublik ja keineswegs arm.

TH

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