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Antiisraelische Hysterie in der Welt

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Rainer Zwanziger

unread,
Jan 4, 2009, 9:20:27 AM1/4/09
to
Die antiisraelische Hysterie auf den Straßen und in den Medien ist
vergleichbar mit der Klimahysterie. Es fehlt nun noch eine Verbindung
der beiden Phänomene. Am Besten, man macht die Juden per UN-Beschluß
verantwortlich für die Klimaerwärmung. Die Finanzkrise haben sie ja
schon auf dem Gewissen.

Mueding

unread,
Jan 4, 2009, 1:15:43 PM1/4/09
to

Ich kann nirgendwo eine antiisraelische Hysterie erkennen.
Was ich sehe und höre, beweist lediglich, dass die Zionisten dabei sind,
unter Verletzung des Völkerrechts arabische Zivilisten zu töten und zu
verletzen, um unter ihnen ein Klima der Angst und der Verzweiflung zu
erzeugen. Hofft man etwas, auf diese Art den Gazastreifen zu einem Land
ohne Volk machen zu können?
4, durch Raketen aus dem Gazastreifen getötete Menschen in Israel sind 4
zuviel - das ist für mich unstrittig. Aber diese 4 Menschen können niemals
die Rechtfertigung für das sein, was jetzt tausenden Unschuldigen angetan
wird - in einer Art Sippenhaftung.
Da die beiden Seiten, die arabische und die jüdische, keine Chance mehr
haben, sich jemals wenigstens auf ein friedliches Nebeneinander zu einigen,
sollte die UNO konsequent sein, ihre falsche Entscheidung von 1948
zurücknehmen und Nationbuilding betreiben.
Es sollte auf dem Gebiet des ehemaligen britischen Mandatsgebietes ein
Staat Palästina entstehen, der, ähnlich dem Kosovo, unter internationaler
Kontrolle nach und nach auf eine Unabhängigkeit zusteuert und beiden
Volksgruppen, der arabischen und der jüdischen gleiche Chancen zubilligt.
Spätestens unter den heutigen Bedingungen ist ein rein jüdischer Staat
nicht erforderlich, wenn er es überhaupt je war.
Diejenigen, denen ein arabisch-jüdischer Staat nicht paßt, können jederzeit
wieder in ihre Heimatländer zurückkehren und sich dort integrieren, am
Besten assimilieren lassen.
Auch anderen Völkern, wie dem deutschen oder dem tschechischen oder dem
französischen, wird die Zuwanderung von Menschen anderer Kulturen und
Religionen, von anderen Erdteilen doch ständig als Chance und Segnung nahe
gebracht, warum soll dies nicht für Araber und Juden gelten?
Wenn es gelingt, in Deutschland Araber, Türken, Kurden, Polen, Russen,
Bosniaken und Albaner erfolgreich zu integrieren; wenn gerade dieser
Melting Pott das Ziel der zukünftigen menschlichen Gesellschaft sein soll
und nicht die Bewahrung alter Kultur, Strukturen und Religionen, warum soll
dies nicht auch für Juden und Tibetaner gelten. Warum sollen diese in
möglichst ethnisch reiner Umgebung existieren müssen und vom Fortschritt
der Vermischung von Kultur, Tradition, Sprache und Religion ausgeschlossen
bleiben? Sie wollen dies alles nicht? Na dann sollte man sie doch einfach
zu ihrem Glück zwingen! Unser Selbstbestimmungsrecht diesbezüglich
interessiert doch auch niemanden und sicher kann man auch Araber und Juden
in Palästina, wie die Deutschen in Deutschland, umerziehen - man muß es nur
wollen.

mueding

armstrong

unread,
Jan 4, 2009, 4:44:37 PM1/4/09
to
Mueding wrote:

> Ich kann nirgendwo eine antiisraelische Hysterie erkennen.

plonk.

Holger Marzen

unread,
Jan 4, 2009, 4:54:58 PM1/4/09
to

Schon wieder die gebetsmühlenartige Gleichsetzung des politischen
Gebildes Israel mit "den Juden". Leute, diese Verarsche klappt nicht
mehr.

Israel muss sich für sein Handeln rechtfertigen, so einfach ist das. Da
braucht niemand Juden, Zigeuner, Indianer oder sonstwen aus der Tasche
zu ziehen um abzulenken. Sonst würden Israelkritiker die Organisation
"Europäische Juden für gerechten Frieden" anführen, die haben schon 2002
geschrieben:

-- schnipp --

Wir, Vertreter von sechzehn jüdischen Friedensorganisationen aus acht
europäischen Ländern, haben uns auf der Konferenz 'Don?t say you didn?t
know' in Amsterdam am 19. und 20. September 2002 getroffen.
Wir rufen die israelische Regierung dazu auf, ihre aktuelle Politik zu
ändern und die Vorschläge der folgenden Erklärung zu verwirklichen;
wir rufen alle andere Regierungen, die UNO und die EU, auf die
israelische Regierung Druck auszuüben, damit sie die Vorschläge der
folgenden Erklärung verwirklicht:

Erklärung
Wir glauben, dass der einzige Ausweg aus der jetzigen Sackgasse in einem
Abkommen auf der Grundlage der Schaffung eines unabhängigen und
lebensfähigen palästinensischen Staates und der Garantie eines sicheren
und anerkannten (safe and secure) Israel und Palästina besteht.

Dies setzt voraus:
1. die sofortige Beendigung der Besetzung der Besetzten Gebiete -
Westbank, Gaza und Ostjerusalem - und die Anerkennung der Grenzen vom 4.
Juni 1967;
2. die vollständige Räumung aller jüdischen Siedlungen in allen
Besetzten Gebieten;
3. die Anerkennung des Rechtes beider Staaten, Jerusalem als ihre
Hauptstadt zu haben;
4. die Anerkennung von Israels Anteil an der Schaffung des Problems der
palästinensischen Flüchtlinge. Israel muss prinzipiell das Rückkehrrecht
der Palästinenser als Menschenrecht anerkennen. Die praktische Lösung
dieses Problems wird durch ein Abkommen zwischen beiden Parteien auf der
Grundlage von gerechten, fairen und praktikablen Erwägungen gelöst
werden. Ein solches Abkommen wird Entschädigung beinhalten und die
Rückkehr in das Territorium des palästinensischen Staates oder Israels,
ohne die Existenz Israels zu gefährden.
Wir rufen die internationale Gemeinschaft und insbesondere Europa zur
politischen und finanziellen Unterstützung auf.
September 2002

Rainer Zwanziger

unread,
Jan 4, 2009, 5:17:54 PM1/4/09
to
Holger Marzen <hol...@marzen.de> wrote:

> Wir, Vertreter von sechzehn jüdischen Friedensorganisationen aus acht
> europäischen Ländern, haben uns auf der Konferenz 'Don?t say you didn?t
> know' in Amsterdam am 19. und 20. September 2002 getroffen.

Das müssen alles Atheisten sein, die die Geschichte ihres Volkes und
ihren Gott leugnen. Sonst wüssten sie, dass Israel 1948 von Gott
wiedergegründet wurde und dass die "besetzten Gebiete" reines
israelisches und schon in der Bibel verheißesnes jüdisches Kernland
sind.

> Dies setzt voraus:
> 1. die sofortige Beendigung der Besetzung der Besetzten Gebiete -
> Westbank, Gaza und Ostjerusalem - und die Anerkennung der Grenzen vom 4.
> Juni 1967;

Jüdisches Kernland darf nicht aufgegeben werden!

> 2. die vollständige Räumung aller jüdischen Siedlungen in allen
> Besetzten Gebieten;

Jüdische Menschen in ihrer Heimat werden diese nicht verlassen!

> 3. die Anerkennung des Rechtes beider Staaten, Jerusalem als ihre
> Hauptstadt zu haben;

Nein, Jerusalem ist der Wohnsitz Gottes. Jerusalem gehört Israel und
keinem arabischen Land, das einen Allah anbetet.

> 4. die Anerkennung von Israels Anteil an der Schaffung des Problems der
> palästinensischen Flüchtlinge. Israel muss prinzipiell das Rückkehrrecht
> der Palästinenser als Menschenrecht anerkennen.

Lächerlich! Dann sind die Araber in der Mehrzahl und die Juden eine
unterdrückte Minderheit in ihrem eigenen Land.

Ich als Christ gehe davon aus, dass diese angeblichen Friedensaktivisten
vom Widersacher angeleitet sind zu helfen, Israel mit auszulöschen,
damit er weiter seine Schreckensherrschaft aufbauen kann. Ich empfehle
diesen angeblichen Friedensaktivisten mal die Geschichte ihres eigenen
Volkes in der Bibel nachzulesen, dann werden ihnen die Mühlräder von den
Augen fallen, die ihnen dort der Satan festgemacht hat!

Melf Andresen

unread,
Jan 4, 2009, 5:27:42 PM1/4/09
to
Am Sun, 04 Jan 2009 23:17:54 +0100 schrieb Rainer Zwanziger:

> Das müssen alles Atheisten sein, die die Geschichte ihres Volkes und
> ihren Gott leugnen. Sonst wüssten sie, dass Israel 1948 von Gott
> wiedergegründet wurde und dass die "besetzten Gebiete" reines
> israelisches und schon in der Bibel verheißesnes jüdisches Kernland
> sind.

Nicht Gott hat Israel ermöglicht, sondern die Bomben der zionistischen
Terroristen.

Frank Bügel

unread,
Jan 4, 2009, 5:53:14 PM1/4/09
to
Am Sun, 4 Jan 2009 23:17:54 +0100 schrieb Rainer Zwanziger:

(follow up dspm)


> Das müssen alles Atheisten sein, die die Geschichte ihres Volkes und
> ihren Gott leugnen. Sonst wüssten sie, dass Israel 1948 von Gott
> wiedergegründet wurde und dass die "besetzten Gebiete" reines
> israelisches und schon in der Bibel verheißesnes jüdisches Kernland
> sind.

Das "erste Opfer" des Bodentruppeneinsatzes der IDF kennt "Die Jüdische"
auch schon:

"Der 22-jährige Golani-Kämpfer aus Givat Zeev ist das erste Todesopfer der
Bodenoperation in Gaza."
http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_Kat=3&Param_RB=5&Param_Red=11019

Von den israelischen Bodentruppen erschossene Araber zählen nicht, sind in
den Augen der Juden keine Opfer.

Frank

Message has been deleted

Erich Pfennig

unread,
Jan 5, 2009, 5:17:28 AM1/5/09
to
Melf Andresen schrieb:

Und so sichert Israel weiterhin seine Existenz, nicht durch
Verhandlungen mit den Palästinensern. Für Palästinensern im
Westjordan-Land haben sie keine Verbesserung gebracht.
Im Gegenteil dort gibt es mehr als 100 Außenposten jüdischer Siedler im
Westjordanland. Sie wurden seit den 90er-Jahren als Teil einer Strategie
errichtet, den Aufbau eines lebensfähigen palästinensischen Staates zu
verhindern. Viele der Außenposten stehen in der Nähe von durch Israel
genehmigten Siedlungen und erweitern diese faktisch.
http://www.welt.de/welt_print/article2539830/Palaestinenser-verklagen-Israel-erstmals-wegen-Landraub.html

Für die Israelis sind und bleiben die Palästinenser rechtlos und wenn
sie sich wehren werden sie rücksichtslos niedergemacht, wie die Indianer
in Nordamerika. Aber was den Palästinensern seit 60 Jahren passiert, ist
ein völkerechtswidriges Verbrechen durch Israel. Die Zionisten sind aus
dem Ausland eingefallen und haben die Palästinenser mit Terror und
ethnischer Säuberung vertrieben, damit es Platz für die jüdischen
Einwanderer gibt. Was wollen die Israelis nun wirklich mit dem Einmarsch
erreichen, außer systematische Vertreibung, Dezimierung, Loswerden des
ganzen "Palästinenser-Problems"?
Ein Entschluss für einen Waffenstillstand ist im Weltsicherheitsrat
wieder einmal am Widerstand der USA gescheitert.


Die Hamas Widerstandskämpfer sagten, sie hätten einen israelischen
Merkava Panzer mit einer Bombe zerstört. Außerdem haben sie bei den
Kämpfen im Gazastreifen nach eigenen Angaben zwei israelische Soldaten
gefangen genommen. Dies berichteten Radio- und Fernsehsender der
radikal- islamischen Organisation.

Erich

rootless cosmopolitan (jan perlwitz)

unread,
Jan 5, 2009, 5:54:50 AM1/5/09
to
On Jan 5, 5:17 am, Erich Pfennig <er...@alternativ.net> wrote:
> [antisemitische Fantasien ueber die "Zionisten" und Israel]

Na Pfennig, wieder fleissig beim Luegen und Hetzen?

rc

Mueding

unread,
Jan 5, 2009, 3:50:53 PM1/5/09
to

Als Christ solltest Du Dich eher von den Grundsätzen Deines, alle Menschen
gleich liebenden Gott leiten lassen und nicht vom Gott des Hasses, der
angeblich aus der Schar der Völker nur ein Volk auserwählt haben soll.
Du bist eine Schande für alle wirklich gläubigen Christen.

mueding

Matthias Kern

unread,
Jan 5, 2009, 3:55:14 PM1/5/09
to
Mueding <mue...@web.de> wrote:

>
> Als Christ solltest Du Dich eher von den Grundsätzen Deines, alle Menschen
> gleich liebenden Gott leiten lassen und nicht vom Gott des Hasses, der
> angeblich aus der Schar der Völker nur ein Volk auserwählt haben soll.
> Du bist eine Schande für alle wirklich gläubigen Christen.
>

Die Zeugen Jehoves werden dir aber ganz was anderes erzählen, was in
der Bibel steht, das nämlich nur einige auserwählt sind.

--

Mueding

unread,
Jan 5, 2009, 4:02:35 PM1/5/09
to
Am 05 Jan 2009 00:00:00 +0000 schrieb Martin Blumentritt:

> Es begab sich am 04.01.09, als der/die ehrenwerte holger
> um 21:54 in /de/soc/politik/misc zum Thema "Re: Antiisraelische Hysterie in der Welt" eine Mail gebar:


>
>> europäischen Ländern, haben uns auf der Konferenz 'Don?t say you didn?t
>> know' in Amsterdam am 19. und 20. September 2002 getroffen.
>

>> 1. die sofortige Beendigung der Besetzung der Besetzten Gebiete -
>> Westbank, Gaza und Ostjerusalem - und die Anerkennung der Grenzen vom 4.
>> Juni 1967;
>

> Die Besetzung des Gaza wurde beendet. Einziger Erfolg, der
> Gazastreifen wurde zur Abschußrampe für Terrorangriffe auf
> israelische Zivilisten.
>
> Israel ist vollends im Recht, wenn es gegen die Terrorangriffe
> vorgeht. Dafür, daß die Hamas sich hinter Kindern und Frauen
> verschanzt, um Terror auszuüben, kann Israel nichts.

Doch, denn das Problem in einem asymetrischen Krieg ist nun mal, dass die
völkerrechtlich für jeden Staat bindenden Regeln der Verschonung
unschuldiger Zivilisten trotzdem gelten. Ich weiß, das ist ein Scheißspiel!
Dieser Vorgabe des Völkerrechts können sich aber auch die Zionisten nicht
entziehen. Auch aus diesem Grunde gibt es für das Terroristen-Problem im
Gazastreifen einfach keine militärische Lösung - es gibt nur die politische
Lösung und die wurde bis heute nie ernsthaft, auch nicht von den Zionisten,
ins Auge gefaßt. Eine solche kann nur von der Weltgemeinschaft auf beiden
Seiten erzwungen werden, aber daran ist Israel nicht interessiert - weshlab
Israel im Prinzip bisher auch noch jede UN-Resolution mißachtet hat.
Die UNO wurde von den Zionisten nur ein einziges Mal ernst genommen, alle
eine kleine Minderheit der Staaten dieser Erde ihnen einen Teil Palästinas
zu Geschenk machte und damit den bis heute brennenden Konflikt entzündete.

> Hamas = Kinder- und Frauenmörder.

Stimmt!
Aber im Moment benehmen sich die israelischen Zionisten um keinen Deut
besser!

> mfg Martin Blumentritt
>
> Homepage: http://www.martinblumentritt.de/
>
> "Für den, der nicht mitmacht, besteht die Gefahr, daß er sich für
> besser hält als die andern und seine Kritik der Gesellschaft
> mißbraucht als Ideologie für sein privates Interesse. Während er
> danach tastet, die eigene Existenz zum hinfälligen einer richtigen
> zu machen, sollte er dieser Hinfälligkeit eingedenk bleiben und
> wissen, wie wenig das Bild das richtige Leben ersetzt."(Adorno)
> --
> _Kein Volk * Kein Führer * Kein Vaterland * Logout Fascism_
> Wer von Israel sprechen will, darf von Auschwitz nicht schweigen.

Der Zionismus, die ideologische Basis Israels enstand aber zu einer Zeit,
als man von Auschwitz noch nicht einmal etwas ahnte.
Israel ist nicht wegen Auschwitz entstanden, sondern man hat Auschwitz
lediglich benutzt, um der alten Forderung nach einem jüdischen Staat namens
Israel mehr Nachdruck verleihen zu können. Hätte es Auschwitz nie gegeben,
hätte es früher oder etwas später trotzdem Israel gegeben.

mueding

Matthias Kern

unread,
Jan 5, 2009, 4:07:33 PM1/5/09
to
Mueding <mue...@web.de> wrote:

>
> Doch, denn das Problem in einem asymetrischen Krieg ist nun mal, dass die
> völkerrechtlich für jeden Staat bindenden Regeln der Verschonung
> unschuldiger Zivilisten trotzdem gelten. Ich weiß, das ist ein Scheißspiel!
> Dieser Vorgabe des Völkerrechts können sich aber auch die Zionisten nicht
> entziehen.

Wer sind denn die Zionisten?

Ich sehe Israel, zudem wenn du schon von Völkerrecht sprichst, ist es
überhaupt ein Krieg, wenn keine Kriegserklärung erfolgte, zudem schau
mal nach wie kämpfende ununiformierte Personen zu behandeln sind.

Soviel zu Völker- und Kriegsrecht.

--

Mueding

unread,
Jan 5, 2009, 4:21:30 PM1/5/09
to

Richtig, denn die Zeugen Jehovas stehen den Juden wesentliche näher als dem
normalen mitteleuropäischen Christentum, von dem sie lediglich als eine der
vielen Sekten wahrgenommen werden.
Also, wenn Du schon keine Ahnung hast (wie immer) dann halt doch ganz
einfach den Mund oder die Finger still.

mueding

Matthias Kern

unread,
Jan 5, 2009, 4:26:45 PM1/5/09
to
Mueding <mue...@web.de> wrote:

> Am Mon, 5 Jan 2009 21:55:14 +0100 schrieb Matthias Kern:
>
> > Mueding <mue...@web.de> wrote:
> >
> >>
> >> Als Christ solltest Du Dich eher von den Grundsätzen Deines, alle Menschen
> >> gleich liebenden Gott leiten lassen und nicht vom Gott des Hasses, der
> >> angeblich aus der Schar der Völker nur ein Volk auserwählt haben soll.
> >> Du bist eine Schande für alle wirklich gläubigen Christen.
> >>
> > Die Zeugen Jehoves werden dir aber ganz was anderes erzählen, was in
> > der Bibel steht, das nämlich nur einige auserwählt sind.
> >
> > --
>
> Richtig, denn die Zeugen Jehovas stehen den Juden wesentliche näher als dem
> normalen mitteleuropäischen Christentum, von dem sie lediglich als eine der
> vielen Sekten wahrgenommen werden.

Sie zählen sich aber zu den Christen.

> Also, wenn Du schon keine Ahnung hast (wie immer) dann halt doch ganz
> einfach den Mund oder die Finger still.
>

Danke, das du es gesagt hast, vielleicht solltest du auch mal deine
Worte befolgen.

--

Mueding

unread,
Jan 5, 2009, 4:32:12 PM1/5/09
to

Ist mir klar, dass Dir das nicht paßt, aber das Problem sind nun mal nicht
die einfachen jüdischen Menschen in Israel, sondern die Zionisten, denen
das, im Namen der UNO geschenkte Land nicht ausreicht, sondern die das Land
von David und Salomon wieder erringen wollen, die vom zu erlösenden Land
sprechen und die jede Regierung in Israel, welche eine andere Politik
machen wollte, umgehend stürzen können und dies mehrfach auch schon
praktiziert haben.
Wenn eine Kriegserklärung unbedingte Voraussetzung für einen Krieg ist und
Du auch noch die Frage nach der Uniformierung stellst, dann frage ich Dich,
was denn das für ein Ding war, als die deutsche Wehrmacht 1939 in Polen
einmarschierte - kein Krieg?
Wie war denn das mit den sowjetischen Partisanen, die keine Uniform trugen,
sondern bewußt in Zivilkleidung kämpften um insbesondere bei ihren
Diversions- und Sabotageaktionen so spät als möglich enttarnt zu werden.
Finden doch Du und Deine Kameraden noch heute toll - nur wenn die gleichen
Methoden heute von Palästinensern oder Irakis gegen die (aus ihrer Sicht)
Besatzungsmächte angewendet werden, dann ist das plötzlich gegen das
Völkerrecht?

mueding

Matthias Kern

unread,
Jan 5, 2009, 4:39:50 PM1/5/09
to
Mueding <mue...@web.de> wrote:

> Am Mon, 5 Jan 2009 22:07:33 +0100 schrieb Matthias Kern:
>
> > Mueding <mue...@web.de> wrote:
> >
> >>
> >> Doch, denn das Problem in einem asymetrischen Krieg ist nun mal, dass die
> >> völkerrechtlich für jeden Staat bindenden Regeln der Verschonung
> >> unschuldiger Zivilisten trotzdem gelten. Ich weiß, das ist ein Scheißspiel!
> >> Dieser Vorgabe des Völkerrechts können sich aber auch die Zionisten nicht
> >> entziehen.
> >
> > Wer sind denn die Zionisten?
> >
> > Ich sehe Israel, zudem wenn du schon von Völkerrecht sprichst, ist es
> > überhaupt ein Krieg, wenn keine Kriegserklärung erfolgte, zudem schau
> > mal nach wie kämpfende ununiformierte Personen zu behandeln sind.
> >
> > Soviel zu Völker- und Kriegsrecht.
> >
> > --
>
> Ist mir klar, dass Dir das nicht paßt, aber das Problem sind nun mal nicht
> die einfachen jüdischen Menschen in Israel, sondern die Zionisten, denen
> das, im Namen der UNO geschenkte Land nicht ausreicht, sondern die das Land
> von David und Salomon wieder erringen wollen, die vom zu erlösenden Land
> sprechen und die jede Regierung in Israel, welche eine andere Politik
> machen wollte, umgehend stürzen können und dies mehrfach auch schon
> praktiziert haben.


Dazu haste jetzt aber einen Link, die bei Gaza, vom zu erlösenden Land
sprechen. Ich würd ja deinen Mist noch einigemaßen glauben, wenn sie
das Westjordanland angegriffen hätten, aber zum Gaza gibt es keinen
Bezug mit David und Salomon.

--

Peter Zander

unread,
Jan 6, 2009, 3:29:39 AM1/6/09
to
Mueding <mue...@web.de> schrieb am Mon, 5 Jan 2009 21:50:53 +0100:

>Am Sun, 4 Jan 2009 23:17:54 +0100 schrieb Rainer Zwanziger:

[ ]

>> Ich als Christ gehe davon aus, dass diese angeblichen Friedensaktivisten
>> vom Widersacher angeleitet sind zu helfen, Israel mit auszulöschen,
>> damit er weiter seine Schreckensherrschaft aufbauen kann. Ich empfehle
>> diesen angeblichen Friedensaktivisten mal die Geschichte ihres eigenen
>> Volkes in der Bibel nachzulesen, dann werden ihnen die Mühlräder von den
>> Augen fallen, die ihnen dort der Satan festgemacht hat!
>
>Als Christ solltest Du Dich eher von den Grundsätzen Deines, alle Menschen
>gleich liebenden Gott leiten lassen und nicht vom Gott des Hasses, der
>angeblich aus der Schar der Völker nur ein Volk auserwählt haben soll.
>Du bist eine Schande für alle wirklich gläubigen Christen.

Eigentlich sollte für einen Christen die christliche Bibel als Wahres
Wort Gottes gelten, oder? Demnach hat Gott sich bewusst nur ein
Eigentumsvolk auserwählt, vor dem alle anderen Völker der Erde zittern
und beben sollten. Das steht in der christlichen Bibel in 5. Mos. 2,
25:

"An diesem Tag will ich anfangen, Schrecken und Furcht vor dir auf die
Völker unter dem ganzen Himmel zu legen: Wenn sie die Nachricht von
dir hören, werden sie vor dir zittern und beben."

Später fordert der vorgebliche Sohn dieses Gottes die Weltmission
(Matth. 28, 19+20) und in einem Gleichnis, was bis zum Kommen des
Reiches Gottes geschehen soll (Luk. 19, 11-27), alle zu erschlagen,
die ihn nicht als König anerkennen.

Du glaubst an einen Gott, der alle Menschen gleich liebt. Ein solcher
Gott wäre sicher eine sehr gute Basis für ein friedliches Miteinander
ALLER Menschen - aber das ist nicht der Gott der Christlichen Bibel,
der zehntausende unschuldiger Kinder selbst erschlagen (2. Mos. 12,
29) oder 6 Völker anderer Religion und Kultur total abzuschlachten
befohlen hat (5. Mos. 20, 16-18) und der sich an den unschuldigen und
teilweise noch gar nicht geborenen Kindern bis in die 4. Generation
rächen will, nur weil deren Vorfahren andere Götter angebetet haben.
(2. Mos. 20, 4+5 und 5. Mos. 5, 8+9)

Dein Wunsch deckt sich auch nicht mit dem wichtigsten christlichen
Religionsmacher Paulus, der in christlicher "Liebe" alle Nichtchristen
verflucht (1. Kor. 16, 21+22)

Dein Wunsch deckt sich schon gar nicht mit den Ergebnissen des Handeln
von Christen, die etwa die Kontinente Amerika und Australien
unterjocht und deren Bewohner weitgehend ausgerottet oder große Teile
der Kontinente Afrika und Asiens kolonialisiert haben.

Wenn Du Dich fragen solltest, warum das ausgerechnet Menschen taten,
die den Mann angebetet haben, der die Liebe zu den Feinden gefordert
hat, solltest Du Dich zuerst fragen, weshalb dieser vorgebliche Sohn
Gottes sich seinerseits an Menschen mit der denkbar sadistischsten
Strafe rächen will, der Ewigen Pein im Feuer (Matth. 25, 41-46)?

Weshalb Dein Gott, der nach Deinem Glauben alle Menschen gleichermaßen
liebt, bis auf eine Familie die ganze Menschheit umbrachte, also seine
eigenen Geschöpfe, die logischerweise nur so handeln konnten, wie es
ihnen ihr allmächtiger Schöpfer ermöglicht hat, wirst Du Dir auch erst
einmal so beantworten müssen, dass Du es mit logischem Verstand noch
glauben kannst - und nicht nur durch Blindgläubigkeit!

Peter Zander

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Karl Maxa

unread,
Jan 6, 2009, 7:47:18 AM1/6/09
to
armstrong schrieb:

> Mueding wrote:
>
>> Ich kann nirgendwo eine antiisraelische Hysterie erkennen.
>
> plonk.
Bist Du in den Topf gefallen?
Gruß Karl

Franz Glaser

unread,
Jan 6, 2009, 10:18:16 AM1/6/09
to
Matthias Kern schrieb:

>> Richtig, denn die Zeugen Jehovas stehen den Juden wesentliche näher als dem
>> normalen mitteleuropäischen Christentum, von dem sie lediglich als eine der
>> vielen Sekten wahrgenommen werden.
>
> Sie zählen sich aber zu den Christen.

Mit Naserümpfen, verstehst du denn das nicht, Kern?! Sie sind
die auserwählten, die eigentlichen Christen. Sie zählen sich
nicht zu den Christen, die andern sind gar keine richtigen.

Meingott, wie schwer kapieren denn die Außenstehenden die ein-
fachen Zusammenhänge wenigstens kurz bevor sie plappern :-(

Besonders in dswc findest du fast keine Christen, nur Leute,
die es der rkK oder ihrer ehemaligen evangelischen Kirche
irgendwie heimzahlen möchten.

Oder sich selber Argumente herbeischaffen, wieso sie "eigent-
lich" ausgetreten sind. Ja, auch Ehemalige zweifeln weiter.

Servas

Mueding

unread,
Jan 6, 2009, 3:13:10 PM1/6/09
to
Am Mon, 5 Jan 2009 22:26:45 +0100 schrieb Matthias Kern:

> Mueding <mue...@web.de> wrote:
>
>> Am Mon, 5 Jan 2009 21:55:14 +0100 schrieb Matthias Kern:
>>
>>> Mueding <mue...@web.de> wrote:
>>>
>>>>
>>>> Als Christ solltest Du Dich eher von den Grundsätzen Deines, alle Menschen
>>>> gleich liebenden Gott leiten lassen und nicht vom Gott des Hasses, der
>>>> angeblich aus der Schar der Völker nur ein Volk auserwählt haben soll.
>>>> Du bist eine Schande für alle wirklich gläubigen Christen.
>>>>
>>> Die Zeugen Jehoves werden dir aber ganz was anderes erzählen, was in
>>> der Bibel steht, das nämlich nur einige auserwählt sind.
>>>
>>> --
>>
>> Richtig, denn die Zeugen Jehovas stehen den Juden wesentliche näher als dem
>> normalen mitteleuropäischen Christentum, von dem sie lediglich als eine der
>> vielen Sekten wahrgenommen werden.
>
> Sie zählen sich aber zu den Christen.

Du zählst Dich ja auch zu den besonders Guten und es stimmt nicht.
Wozu die Zeugen Jehovas sich selbst zählen ist doch so unwichtig, sie sind
keine Christen.

>> Also, wenn Du schon keine Ahnung hast (wie immer) dann halt doch ganz
>> einfach den Mund oder die Finger still.
>>
> Danke, das du es gesagt hast, vielleicht solltest du auch mal deine
> Worte befolgen.
>
> --

Mache ich doch schon, sonst würde meine Zeit nicht ausreichen.
Ich äußere mich grundsätzlich nur dann, wenn ich zu einem Sachverhalt über
ausreichend Kenntnisse und vor allem über eine eigene Meinung verfüge.

mueding

Matthias Kern

unread,
Jan 6, 2009, 3:23:04 PM1/6/09
to
Mueding <mue...@web.de> wrote:

> Am Mon, 5 Jan 2009 22:26:45 +0100 schrieb Matthias Kern:
>
> > Mueding <mue...@web.de> wrote:
> >
> >> Am Mon, 5 Jan 2009 21:55:14 +0100 schrieb Matthias Kern:
> >>
> >>> Mueding <mue...@web.de> wrote:
> >>>
> >>>>
> >>>> Als Christ solltest Du Dich eher von den Grundsätzen Deines, alle Menschen
> >>>> gleich liebenden Gott leiten lassen und nicht vom Gott des Hasses, der
> >>>> angeblich aus der Schar der Völker nur ein Volk auserwählt haben soll.
> >>>> Du bist eine Schande für alle wirklich gläubigen Christen.
> >>>>
> >>> Die Zeugen Jehoves werden dir aber ganz was anderes erzählen, was in
> >>> der Bibel steht, das nämlich nur einige auserwählt sind.
> >>>
> >>> --
> >>
> >> Richtig, denn die Zeugen Jehovas stehen den Juden wesentliche näher als dem
> >> normalen mitteleuropäischen Christentum, von dem sie lediglich als eine der
> >> vielen Sekten wahrgenommen werden.
> >
> > Sie zählen sich aber zu den Christen.
>
> Du zählst Dich ja auch zu den besonders Guten und es stimmt nicht.
> Wozu die Zeugen Jehovas sich selbst zählen ist doch so unwichtig, sie sind
> keine Christen.
>

Das ist _deine_ Meinung, da die Zeugen Jehovas sich auf die Bibel
berufen sind sie Christen, wie alle Christen die sich auf die Bibel
berufen.


Moslems, buddisten, Juden usw. usf. berufen sich nämlich nicht auf die
bibel und sind deshalb keine Christen.

--

Message has been deleted

Mueding

unread,
Jan 6, 2009, 3:39:13 PM1/6/09
to

Wenn man lesen kann, gelesen hat und dann auch noch versteht, ist man im
Vorteil - ein Vorteil, den Du nie genießen kannst, da Du nicht suchst,
sondern meinst, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

Versuche mal "David und Salomo" von Israel Finkelstein und Neil A.
Silbermann, unter anderem auf Seite 14:
"Er (David) vernichtet mit seiner Streitmacht alle Feinde Israels und
gründet ein großes Reich, daß sich vom Euphrat bis an die Grenze Ägyptens
erstreckt."
Dieses Reich beinhaltete zwangsläufig auch das Gebiet, welches heute als
Gaza-Streifen bezeichnet wird.

Israel Shahak, der 1945 nach Palästina kam und es dort zum Professor an der
Universität von Jerusalem brachte, schrieb dazu in seinem Buch "Jüdische
Geschichte, Jüdische Religion - Der Einfluß von 3000 Jahren":
"Im Jahre 1956 nahm ich direkt alle von Ben Gurion vorgebrachten
politischen und militärischen Gründe für den Beginn des Suez-Krieges durch
Israel in mir auf, bis er (obwohl er als Atheist stolz darauf war, die
Gebote der jüdischen Religion nicht zu beachten) am dritten Tag des Krieges
in der Knesset aussprach, daß der wirkliche Grund für den Krieg "die
Wiederherstellung von Davids und Salomos Königreich" in seinen biblischen
Grenzen sei. An dieser Stelle seiner Rede sprang nahezu jedes
Knesset-Mitglied spontan auf und sang die Nationalhymne.
Meines Wissens hat sich kein zionistischer Politiker jemals von Ben Gurions
Vorstellung distanziert, daß die israelische Politik (innerhalb
pragmatischer Überlegungen) sich auf der Wiederherstellung der biblischen
Grenzen als Grenzen des Judenstaates gründen müsse. In der Tat verdeutlicht
eine nähere Analyse der israelischen Langzeitstrategie und der
tatsächlichen Prinzipien der Außenpolitik, wie sie in hebräisch
ausgedrückt sind, daß die israelische Realpolitik überwiegend durch die
"jüdische Ideologie" bestimmt wird. Die Vernachlässigung des real
existierenden Judaismus und der "jüdischen Ideologie" lassen diese Politik
dem ausländischen Beobachter, der außer einigen oberflächlichen Apologien
nichts über den Judaismus weiß, unverständlich erscheinen.
An dieser Stelle will ich ein weiteres Beispiel für den wesentlichen
Unterschied anführen, der zwischen der aufgeblähten, aber säkulären
imperialen Planung und den Prinzipien der "jüdischen Ideologie" besteht.
Letztere befiehlt, daß jedes Territorium, das entweder von einem jüdischen
Herrscher in der Antike regiert oder von Gott den Juden entweder in der
Bibel oder, was politisch tatsächlich noch wichtiger ist, gemäß der
rabbinischen Interpretation der Bibel und des Talmud, versprochen wurde,
Israel gehöre, da dies ein Judenstaat sei. Zweifellos sind viele jüdische
"Tauben" der Ansicht, daß solche Eroberungen auf einen Zeitpunkt
zurückzustellen seien, zu dem Israel stärker als jetzt ist, oder daß es,
wie man hofft, eine "friedliche Eroberung" geben könne, d.h. daß die
arabischen Herrscher oder Völker sich "überzeugen lassen", das fragliche
Land gegen Zahlungen abzutreten, die der Judenstaat dann an sie leisten
würde.
Im Umlauf sind eine Reihe von sich widersprechenden Versionen der
biblischen Grenzen des Landes Israels, die rabbinische Autoritäten so
interpretieren, daß sie im Idealfall zum Judenstaat gehören. Nach
der Maximalversion liegen folgende Gebiete innerhalb dieser Grenzen: Im
Süden der gesamte Sinai und ein Teil des nördlichen Ägyptens bis in die
Nähe von Kairo, im Osten das gesamte Jordanien und ein großes Stück von
Saudi-Arabien, ganz Kuwait und ein Teil des Iraks südlich des Euphrat, im
Norden der gesamte Libanon und Syrien zusammen mit einem großen Teil der
Türkei (bis zum See Van) und im Westen Zypern. Umfangreiche auf diesen
Grenzen beruhende Forschungen und gelehrte Dispute, dargestellt in
Atlanten, Büchern, Artikeln und populären Formen der Propaganda, werden in
Israel mit staatlicher Förderung veröffentlicht. Sicherlich
wünschen der kürzlich verstorbene Rabbi Kahane und seine Anhänger sowie
einflußreiche Vereinigungen wie der Gusch Emunim nicht nur die Eroberung
dieser Gebiete durch Israel, sondern sehen es auch als göttlich
befohlenes Gesetz an, und sie vertrauen auf den Erfolg, weil Gott mit ihnen
ist.
In der Tat betrachten wichtige jüdische religiöse Persönlichkeiten die
Weigerung Israels, solch einen Heiligen Krieg zu führen oder, noch
gravierender, die Rückgabe des Sinai an Ägypten, als eine nationale Sünde,
die von Gott gerechterweise bestraft wurde. Dov Lior, einer der Wortführer
des Gusch Emunim und Rabbiner der jüdischen Siedlungen von Kirjat Arba und
von Hebron, stellte wiederholt fest, daß die militärische Libanon-Pleite in
den Jahren 1982 bis 1985 eine wohlverdiente göttliche Strafe für die Sünde
sei, "einen Teil des Landes Israel", nämlich den Sinai, an Ägypten
zurückgegeben zu haben.
Obwohl ich zugegebenermaßen ein extremes Beispiel für die biblischen
Grenzen des Landes Israel, die zum "Judenstaat" "gehören", angeführt habe,
sind diese Grenzen in nationalreligiösen Kreisen sehr populär. Es gibt aber
auch weniger extreme Versionen der biblischen Grenzen, mitunter auch
"historische Grenzen" genannt.
Es muß jedoch hervorgehoben werden, daß in Israel und in der Diaspora das
Konzept der biblischen bzw. der historischen Grenzen als Demarkationslinien
des den Juden zustehenden Landes nicht prinzipiell abgelehnt wird.
Eine Ausnahme bildet dabei eine winzige Minderheit, die das Konzept eines
Judenstaates ablehnt. Andererseits sind Einwände gegen die Verwirklichung
solcher Grenzen durch Krieg rein pragmatischer Natur. Man mag einwenden,
daß Israel noch zu schwach zur Eroberung des gesamten Landes ist, das den
Juden "gehört", oder daß der Verlust jüdischen (aber nicht arabischen!)
Lebens als Folge eines Eroberungskrieges solcher Größe schwerwiegender als
die Eroberung des Landes sei. Aber im normativen Judaismus kann man nicht
bestreiten, daß das "Land Israel", in welchen Grenzen auch immer, nicht
allen Juden "gehört". Im Mai 1993 schlug Ariel Scharon auf dem
Likud-Parteitag formell vor, daß Israel das Konzept der "biblischen
Grenzen" als offizielle Politik anerkenne. Es gab weder innerhalb noch
außerhalb des Likud nennenswerte Einwände dagegen, und alle hatten
pragmatische Gründe. Nicht einer fragte Scharon, wo denn genau die
biblischen Grenzen lägen, die Israel seiner Meinung nach haben müsse. Wir
wollen uns daran erinnern, daß es unter denjenigen, die sich selbst
Leninisten nennen, keinen Zweifel gab, daß die Geschichte den von Marx und
Lenin erarbeiteten Prinzipien folgt. Nicht aus dem dogmatischen Glauben
selbst, sondern aus der Verhinderung offener Diskussionen und der
dadurch bedingten Skrupellosigkeit erwächst eine totalitäre Geisteshaltung.
Deshalb kann man von der israelisch-jüdischen Gesellschaft und den in der
Diaspora lebenden Juden, bei denen es sich um Führer der "jüdischen" Leben
handelt und die in rein jüdischen Vereinigungen organisiert sind, sagen,
daß ihr Charakter einen stark totalitären Zug aufweist."

Das zum Thema, ob sich Gaza innerhalb der biblischen Grenzen Israels liegt
und zum Verständnis dafür, welche Motive hinter dem Krieg gegen die dort
derzeit noch lebenden Araber stehen könnten. Wer am Ende dieses Krieges
nicht getötet wurde, und es werden noch viele getötet werden, wird dann
wohl flüchten müssen, wenn er nicht vertrieben werden will.

mueding

Mueding

unread,
Jan 6, 2009, 4:02:52 PM1/6/09
to
Am 06 Jan 2009 00:00:00 +0000 schrieb Martin Blumentritt:

> mueding (mue...@web.de) schrieb
> am 05.01.09 um 22:02 in /de/soc/politik/misc
> zum Thema "Re: Antiisraelische Hysterie in der Welt":


>
>>> Israel ist vollends im Recht, wenn es gegen die Terrorangriffe
>>> vorgeht. Dafür, daß die Hamas sich hinter Kindern und Frauen
>>> verschanzt, um Terror auszuüben, kann Israel nichts.
>
>> Doch, denn das Problem in einem asymetrischen Krieg ist nun mal, dass die
>> völkerrechtlich für jeden Staat bindenden Regeln der Verschonung
>> unschuldiger Zivilisten trotzdem gelten.
>

> Solche Regeln gibt es nicht. Kollateralschäden sind nicht vermeidbar.
> Verboten ist es sich zum Ziel zu nehmen möglichst viele Zivilisten zu
> töten, also das, was die Hamas tut. Israel hat militärische Ziele und
> kann - aufgrund des Opferwahns der Hamas - Kollateralschäden nicht
> immer vermeiden, obgleich sie sogar Nachteile im Kauf nimmt, um
> möglichst wenig Opfer zu erreichen.

Falsch es gibt diese Regeln im Völkerrecht und Du weißt das auch!
Die Behauptung, daß Israel lediglich militärische Ziele hat und die zivilen
Opfer nicht vermeiden könne, ist nur eine Behauptung.

>> Ich weiß, das ist ein Scheißspiel!
>> Dieser Vorgabe des Völkerrechts können sich aber auch die Zionisten nicht
>> entziehen. Auch aus diesem Grunde gibt es für das Terroristen-Problem im
>> Gazastreifen einfach keine militärische Lösung - es gibt nur die politische
>> Lösung und die wurde bis heute nie ernsthaft, auch nicht von den Zionisten,
>> ins Auge gefaßt.
>

> Gegen militärische Handlungen gibt es keine nichtmilitärische Lösung.
> Israel hat keine andere Wahl das zu tun, was es jetzt tut.

Natürlich hat Israel eine Alternative!
Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines arabischen Staates
auf genau dem Territorium, welches die UNO 1948 für diesen arabischen Staat
vorgesehen hatte, wäre z.B. ein Alternative. Das würde aber natürlich den
Rückzug der Zionisten aus Jerusalem und die Räumung aller Siedlungen im
Westjordanland bedeuten. Dies erst würde doch die Chance auf einen
einigermaßen lebensfähigen arabischen Staat neben einem jüdisch-arabischen
Staat ermöglichen. Solange man den Arabern nicht einmal die Chance zur
Gründung ihres Staates gibt, wird es keinen Frieden geben können.
Wieso darf eigentlich Israel darüber entscheiden, wann die Palästinenser
ihren Staat gründen? Warum wohl sabotierte man die gemäßigten
Palästinenser, indem man die Hamas lange als Rivalen der Fatah Arafats
begünstigte? Weil es auch in Israel Kräfte gibt, die einen Frieden in der
Art, wie ihn sich seinerzeit die UNO vorstellte, nicht will und ihm den
Dauerkrieg vorzieht.
Es ist keine Kunst, von der Gegenseite die Akzeptanz der damaligen
UNO-Entscheidung zu fordern und gleichzeitig selbst diese damalige
Entscheidung und alle danach getroffenen Beschlüsse der UNO zu negieren.

> Die Hamas
> herrscht ja vor allem mit Terror und ermordet auch die eigenen Leute
> oder sorgt dafür, daß möglichst viele sterben. Das ist ja seit den
> 30er Jahren Programm der Muslimbrüderschaften.

Unbestritten - und warum hat dann Israel die Hamas so lange unterstützt?

>> Eine solche kann nur von der Weltgemeinschaft auf beiden
>> Seiten erzwungen werden, aber daran ist Israel nicht interessiert - weshlab
>> Israel im Prinzip bisher auch noch jede UN-Resolution mißachtet hat.
>

> Die nicht bindend sind oder von der Gegenseite umgelogen wurden. Das
> ergibt sich ja auch aus den Protokollen, wo die Differenzen
> festgehalten wurden.

UN-Resolutionen sind bindend, wenn sie mit Mehrheit beschlossen wurden und
die Veto-Mächte ihr Veto-Recht nicht anwendeten.
Dass Protokolle gegenteilige Meinungen dokumentieren, hat keinen Einfluß
auf die Gültigkeit der Resolutionen.
Ansonsten wäre auch der Beschluss zur Gründung Israels nicht bindend, da es
auch gegen diesen Beschluß einer Minderheit der Staaten der Erde eine noch
kleinere Minderheit Einspruch einlegte.

>> Die UNO wurde von den Zionisten nur ein einziges Mal ernst genommen, alle
>> eine kleine Minderheit der Staaten dieser Erde ihnen einen Teil Palästinas
>> zu Geschenk machte und damit den bis heute brennenden Konflikt entzündete.
>

> Warum soll man einen Antisemitenverein und Verein von
> Drittweltsdiktatoren, in denen gerade mal die USA und wenige andere
> Staaten Zivilisiertheit hineinbringen, ernstnehmen? Ich nehme sie
> schon seit Jahrzehnten nicht ernst. Da habe ich mehr Vertrauen in die
> USA.

Das war jetzt Deine Definition der UNO, die ich nicht teile.
Du findest also, daß die Menschheit unter einer Diktatur Israel/USA besser
fahren würde? Dann schafft doch die UNO ab oder tretet aus.
Die UNO aber einerseits benutzen und dann zu negieren, wenn sie Beschlüsse
fäßt, die Euch nicht gefallen, daß kanns ja wohl nicht sein.


>>> Hamas = Kinder- und Frauenmörder.
>
>> Stimmt!
>> Aber im Moment benehmen sich die israelischen Zionisten um keinen Deut
>> besser!
>

> Sie haben sich zu jedem Zeitpunkt besser benommen. Ob jemand
> widerwillig Kollateralschäden in Kauf nehmen muß, oder andere
> absichtlich möglichst viel Zivilbevölkerung - die eigenen nicht
> weniger als die des Feindes - umbringen möchte, ist ein Unterschied
> ums Ganze. Dies überhaupt vergleichen zu wollen, spricht für miesen
> Charakter.

Zu jedem Zeitpunkt?
Schon mal den Namen Deir Jassin (nur eines von vielen Beispielen) gehört?
Mach Dich bloß nicht lächerlich!
Die Methoden, die Du an den Arabern kritisierst, sind doch genau die
Methoden, die die Zionisten angewandt haben, um Israel weitgehend von
Arabern frei zu machen!
Ich bezeichne sie als verbrecherisch, egal ob sie von Juden gegen Araber
oder von Arabern gegen Juden angewendet werden und ich teile Deine
Beurteilung der Hamas als terroristische menschenverachtende Organisation.
Aber die Führer Israel stehen ihnen darin nicht nach.

> mfg Martin Blumentritt http://www.martinblumentritt.de/
>
> "Die wahre Kritik analysiert nicht die Antworten, sondern die
> Fragen"(K.Marx)

mueding

Peter Zander

unread,
Jan 7, 2009, 4:27:30 AM1/7/09
to
Matthias Kern <lothar...@yahoo.de> schrieb am Tue, 6 Jan 2009
21:23:04 +0100:

>Mueding <mue...@web.de> wrote:

[ ]

>> >> Richtig, denn die Zeugen Jehovas stehen den Juden wesentliche näher als dem
>> >> normalen mitteleuropäischen Christentum, von dem sie lediglich als eine der
>> >> vielen Sekten wahrgenommen werden.
>> >
>> > Sie zählen sich aber zu den Christen.
>>
>> Du zählst Dich ja auch zu den besonders Guten und es stimmt nicht.
>> Wozu die Zeugen Jehovas sich selbst zählen ist doch so unwichtig, sie sind
>> keine Christen.
>>
>Das ist _deine_ Meinung, da die Zeugen Jehovas sich auf die Bibel
>berufen sind sie Christen, wie alle Christen die sich auf die Bibel
>berufen.

Wer ist wirklich ein Christ? Ist ein Mitglied in einem Kegelclub, der
nicht kegeln will und nie gekegelt hat, ein Kegler? Stellt Jesu
Christi nicht gewisse Forderungen an die Schäfchen seiner Herde und
erst deren Erfüllung macht sie wirklich zu Christen?

>Moslems, buddisten, Juden usw. usf. berufen sich nämlich nicht auf die
>bibel und sind deshalb keine Christen.

Juden berufen sich durchaus auf das AT. Sie nennen das Buch, auf dem
das christliche AT aufgebaut ist, Tanach. Hier erfährst Du mehr:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tanach

Moslems berufen sich durchaus auf die Thora und die Evangelien und
zudem ausdrücklich auch auf Jesus als einer der großen Propheten. Mehr
kannst Du erfahren, wenn Du den Koran liest. Dann erkennst Du
vielleicht selbst, dass Mohammed die Person Jesus wesendlich
intelligenter nutzte, als die christlichen Religionsmacher. Laut
Matth. 5, 17-19 fordert der Jesus der Christen, selbst das geringste
der oft sadistischen alten Gesetze bis zum VERGEHEN der Erde
beizubehalten. Laut Bibel fordert Jesus das Lieben der Feinde,
behauptet sich aber seinerseits als denkbar sadistischsten Richter.
Solch hirnrissige Forderungen und Widersprüche unterstellt der Koran
Jesus nicht, lässt ihn dafür aber einiges erlauben, was früher
verboten war.

Für Dich mag das Unerheblich sein, obwohl das Erwähnte ein
wesendlicher Grund dafür ist, dass die Aussagen im Koran für Moslems
wesendlich leichter zu glauben sind, als die der Bibel für Christen!
Kein Mensch kann etwa in seinem Denken einen Forderer der Feindesliebe
in Einklang bringen mit dem denkbar sadistischsten Richter. Das geht
nur dann, wenn man sein Denken total verknotet. Hat man das aber
getan, kann ein Christ problemlos verhöhnen, was Jesus zur
Unauflöslichkeit selbst des Geringsten Gebots gesagt hat oder
bezüglich des Verkaufens allen Besitzes und Teilen mit den Armen (Luk.
12, 32-34). Du solltest also nicht von Christen reden, sondern von
Supermarkt-Christen, die von Jesus nur ihre Erlösung wollen, ohne den
von ihm dafür geforderten Schatz zu erwerben ;-)

Peter Zander
--
"Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohl
gefallen, euch das Reich zu geben. Verkauft eure Habe und gebt
Almosen; macht euch Beutel, die nicht veralten, einen unvergänglichen
Schatz in den Himmeln, wo kein Dieb sich naht und keine Motte
zerstört. Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein." (Luk.
12, 32-34)

Matthias Kern

unread,
Jan 7, 2009, 9:01:42 AM1/7/09
to
Mueding <mue...@web.de> wrote:

Jow und Gaza ist sinai?

--

Matthias Kern

unread,
Jan 7, 2009, 9:02:31 AM1/7/09
to
Peter Zander <HPeter...@arcor.de> wrote:

> Matthias Kern <lothar...@yahoo.de> schrieb am Tue, 6 Jan 2009
> 21:23:04 +0100:
>
> >Mueding <mue...@web.de> wrote:
>
> [ ]
>
> >> >> Richtig, denn die Zeugen Jehovas stehen den Juden wesentliche näher als dem
> >> >> normalen mitteleuropäischen Christentum, von dem sie lediglich als eine der
> >> >> vielen Sekten wahrgenommen werden.
> >> >
> >> > Sie zählen sich aber zu den Christen.
> >>
> >> Du zählst Dich ja auch zu den besonders Guten und es stimmt nicht.
> >> Wozu die Zeugen Jehovas sich selbst zählen ist doch so unwichtig, sie sind
> >> keine Christen.
> >>
> >Das ist _deine_ Meinung, da die Zeugen Jehovas sich auf die Bibel
> >berufen sind sie Christen, wie alle Christen die sich auf die Bibel
> >berufen.
>
> Wer ist wirklich ein Christ? Ist ein Mitglied in einem Kegelclub, der
> nicht kegeln will und nie gekegelt hat, ein Kegler? Stellt Jesu
> Christi nicht gewisse Forderungen an die Schäfchen seiner Herde und
> erst deren Erfüllung macht sie wirklich zu Christen?
>
> >Moslems, buddisten, Juden usw. usf. berufen sich nämlich nicht auf die
> >bibel und sind deshalb keine Christen.
>
> Juden berufen sich durchaus auf das AT.

aber eben _nur_ auf das AT!

--

Peter Zander

unread,
Jan 7, 2009, 9:21:23 AM1/7/09
to
Matthias Kern <lothar...@yahoo.de> schrieb am Wed, 7 Jan 2009
15:02:31 +0100:

>> >Moslems, buddisten, Juden usw. usf. berufen sich nämlich nicht auf die
>> >bibel und sind deshalb keine Christen.
>>
>> Juden berufen sich durchaus auf das AT.
>
>aber eben _nur_ auf das AT!

Du könntest Dich dem Thema besser annähern, wenn Du begreifen würdest,
dass sich die Christen auf die jüdische Bibel berufen, dem Tanach. Ich
habe Dir doch einen Link angeboten, der das belegt.

Dass die Juden nicht an den nachweislich gescheiterten
Weltuntergangs-Propheten glauben, der in geistiger Verwirrung
einerseits das Lieben der Feinde gefordert hat, sich selbst aber als
denkbar sadistischsten Richter behauptet, der Menschen mit der Ewigen
Pein im Feuer bestrafen will, weiß ich natürlich auch.

Laut christlicher Version mussten die Juden seinen Tod betreiben,
damit Jesus nicht als Dummbabbler dasteht, denn nach eigenen Worten
war ihm das Leiden, Sterben und Auferstehen vorbestimmt - was ja nur
von seinem allmächtigen Vater vorbestimmt gewesen sein könnte. Oder
wer sonst könnte so etwas vorbestimmen, als der selbstbekennenden
Kindermassenmörderfatzken der Bibel, der auch seinem Eigentumsvolk 400
Jahre Unterdrückung vorbestimmt haben soll, bevor es dieses Volk
überhaupt gab? Lese das mal selbst in Luk. 24, 45-47 bzw. 1. Mos. 15,
13 nach - und schimpfe nicht mit mir, ich habe diesen Schwachsinn
nicht in die Bibel hineingelogen ;-)

Peter Zander

Mueding

unread,
Jan 7, 2009, 4:08:02 PM1/7/09
to

Was Du wieder für einen Unsinn schreibst.
Was ist den die Thora anderes als die Bibel, nämlich der erste Teil der
Bibel - das alte Testament. Also berufen sich auch die Juden auf die Bibel,
auch wenn sie sie nicht so nennen und nun wahrlich alles andere als
Christen sind. Auch die Zeugen Jehovas berufen sich auf die Bibel, sind
aber halt genausowenig Christen wie die Juden.

mueding

Mueding

unread,
Jan 7, 2009, 4:11:37 PM1/7/09
to

Nein, es liegt sogar noch vor dem Sinai und ist deshalb erst recht Teil des
Königreichs von David und Salomons. Da sich für Dich aber Wahrheit immer
der politischen Notwendigkeit unterordnet, ist sie eben mal so und mal so
zu interpretieren. Also lass uns das Thema beenden. Du hast schon
verstanden, kannst und willst nur wieder mal bei der politischen Wahrheit
bleiben, statt die historische Wahrheit einfach anzunehmen.

mueding

Matthias Kern

unread,
Jan 8, 2009, 5:30:18 AM1/8/09
to
Mueding <mue...@web.de> wrote:

> >
> > Moslems, buddisten, Juden usw. usf. berufen sich nämlich nicht auf die
> > bibel und sind deshalb keine Christen.
> >
> > --
>
> Was Du wieder für einen Unsinn schreibst.
> Was ist den die Thora anderes als die Bibel, nämlich der erste Teil der
> Bibel - das alte Testament.

Das alte Testament ist nicht die bibel oder ist eine einzelne Autotür
ein Auto?

--

Matthias Kern

unread,
Jan 8, 2009, 5:30:42 AM1/8/09
to
Mueding <mue...@web.de> wrote:


> >
> > Jow und Gaza ist sinai?
> >
> > --
>
> Nein,

Danke!

--

Mueding

unread,
Jan 8, 2009, 3:09:33 PM1/8/09
to

Nein, natürlich ist eine einzelne Autotür kein Auto und das alte Testament
ist lediglich die Basis der Bibel und damit des Christentums.
Wenn also nur das Ganze als Kriterium akzeptiert werden kann, dann sind die
Zeugen Jehovas schon überhaupt keine Christen, da sie mit den Christen in
der Auslegung und der Anwendung der Bibel völlig über Kreuz sind.
Nun laß es endlich gut sein, dies ist nun wirklich eines der vielen
Gebiete, von denen Du Null Ahnung hast.

mueding

Matthias Kern

unread,
Jan 8, 2009, 3:15:35 PM1/8/09
to
Mueding <mue...@web.de> wrote:

> Am Thu, 8 Jan 2009 11:30:18 +0100 schrieb Matthias Kern:
>
> > Mueding <mue...@web.de> wrote:
> >
> >>>
> >>> Moslems, buddisten, Juden usw. usf. berufen sich nämlich nicht auf die
> >>> bibel und sind deshalb keine Christen.
> >>>
> >>> --
> >>
> >> Was Du wieder für einen Unsinn schreibst.
> >> Was ist den die Thora anderes als die Bibel, nämlich der erste Teil der
> >> Bibel - das alte Testament.
> >
> > Das alte Testament ist nicht die bibel oder ist eine einzelne Autotür
> > ein Auto?
> >
> > --
>
> Nein, natürlich ist eine einzelne Autotür kein Auto und das alte Testament
> ist lediglich die Basis der Bibel und damit des Christentums.
> Wenn also nur das Ganze als Kriterium akzeptiert werden kann, dann sind die
> Zeugen Jehovas schon überhaupt keine Christen, da sie mit den Christen in
> der Auslegung und der Anwendung der Bibel völlig über Kreuz sind.


Und? Was heißt das? Nichts richtig, weil Orthodoxe christen auch mit
Katholiken über Kreuz sind, oder Evangelische, oder Protestanten, aber
es sind tortzdem Christen.

--

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