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Krisen- und Insolvenzticker Deutschland und Europa

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Platz an derTonne

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Oct 1, 2022, 4:42:46 PM10/1/22
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https://gegenzensur.rtde.world/wirtschaft/150363-krisen-und-insolvenzticker-deutschland-und/


Krisen- und Insolvenzticker Deutschland und Europa

1 Okt. 2022, 17:00 Uhr

Die deutsche Wirtschaft rutscht immer tiefer in die Krise. Unter dem
Druck dramatisch steigender Energiekosten und anderer ungünstiger
Rahmenbedingungen sind allein in diesem Jahr tausende Unternehmen
insolvent gegangen. Wir fassen in diesem Ticker die wichtigsten
Entwicklungen und Neuigkeiten zusammen.


1.10.2022


16:59 Uhr

Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium bleibt bei Frage
eines Abgeordneten nach Folgen der Gasmangellage für Betroffene
stumm

In der Fragestunde am 28. September 2022 im Bundestag erhielt Dr.
Franziska Brantner (Grüne), Staatssekretärin beim Bundesministerium
für Wirtschaft und Klimaschutz, laut Protokoll insgesamt 15 Fragen
und damit ein knappes Drittel aller gestellten Fragen dieser
Sitzung.

Der fraktionslose bayerische Abgeordnete Johannes Huber (parteilos,
bis 2021 bei der AfD) bemerkte zu Beginn seiner Frage, dass aktuell
die Gasspeicherbestände, "wonach es in Deutschland relativ gut
aussieht", ausreichend gefüllt seien.

Huber wollte nun von Brantner wissen, was die Staatssekretärin den
Bürgern mit Blick auf die kommende Heizsaison, eine
"prognostizierte Gasmangellage ab Dezember 2022" sowie drohende
Gas-Sanktionierungen und mögliche Arbeitslosigkeit durch
Industriestilllegungen mitteilen möchte. Die gesamte Antwort
lautete wortwörtlich:

"Erst mal möchte ich Ihnen dafür danken, dass Sie anerkennen, wie
beeindruckend es uns gelungen ist, die Gasspeicherstände auf so ein
hohes Niveau zu bringen. Das freut mich, dass das anerkannt wird."

Franziska Brantner, ihres Zeichen Staatssekretärin unter
#Habeck@BMWK wurde gestern im #Bundestag gefragt, was sie all
denen erzählen wird, die aufgrund der verfehlten Energiepolitik
#Bundesregierung die Arbeitslosigkeit droht. Antwort wird wohl
in die Zynismus-Analen eingehen: pic.twitter.com/yFYOsjvRaN
Florian Warweg (@FWarweg) October 1, 2022


15:18 Uhr

WDR-Journalist warnt vor "Beleuchtungsorgien im Advent"

"Weniger ist doch mehr. Ein schönes Teelicht sorgt auch für
Adventsstimmung." Videoschnipsel mit dem Plädoyer des
WDR-Journalisten Philipp Wundersee für ein Weihnachtsfest ohne
Weihnachtsbeleuchtung verbreiten sich in den sozialen Netzwerken.

Philipp Wundersee warnt im WDR vor Beleuchtungsorgien im
#Advent. "Ein schönes Teelicht sorgt auch für Adventsstimmung".
#ReformOERR#OERRBlogpic.twitter.com/vfBgrFk9HQ — ÖRR Blog.
(@OERRBlog) September 30, 2022

Wundersee hatte in dem Video "Pro und Contra: Sollten wir auf
Weihnachtsbeleuchtung verzichten?" die Pro-Seite vertreten. Die
Argumente dagegen kamen von der WDR-Journalistin Ingrid Bertram.
Beide Seiten argumentierten unter anderem mit der "Solidarität für
die Ukraine". Die Kommentarfunktion unter dem Youtube-Video des
Tagesschau-Kanals ist abgeschaltet.


14:24 Uhr

LIVE aus Berlin: Demonstration "Schluss mit den Sanktionen –
Handwerker für den Frieden"

In Berlin haben sich mehrere Hundert Demonstranten versammelt, um
gegen die Regierungspolitik und die Sanktionen gegen Russland zu
demonstrieren.


14:20 Uhr

Eni: Russland liefert kein Gas mehr nach Italien

Russland hat nach Auskunft des italienischen Versorgers Eni seine
Gaslieferungen nach Italien vorerst eingestellt. Wie Eni am
Sonnabend erklärte, habe der russische Konzern Gazprom mitgeteilt,
kein Gas mehr durch Österreich liefern zu können. Das russische Gas
kommt normalerweise an dem italienisch-österreichischen Grenzort
Tarvisio in Italien an und wird von dort verteilt.

Ein Eni-Sprecher sagte der Nachrichtenagentur Ansa, dass Gazprom
mitgeteilt habe, nicht mehr nach Österreich liefern zu können.
Allerdings erhalte Österreich nach Auskünften von Eni weiterhin
russisches Gas, sagte der Sprecher weiter.


13:58 Uhr

Gerald Markel: Ernst der Lage ist der Öffentlichkeit nicht bewusst

Der österreichische Unternehmer Gerald Markel beschreibt in einem
Telegram-Post die wirtschaftliche Lage in der EU in deutlichen
Worten:

"Ich habe nicht den Eindruck gewonnen, dass der Ernst der
ökonomischen Lage der breiten Öffentlichkeit auch nur annähernd
bewusst ist.

Die europäischen Währungen Pfund und Euro stürzen ab, die
Industrieproduktion bricht massiv ein und die Handelsketten
erwartet ein Totalausfall im lebensnotwendigen Weihnachtsgeschäft!!

Die Inflation in Österreich ist auf Rekordniveau von 10,5 Prozent,
Tendenz weiter steigend, der sogenannten Warenkorb des täglichen
Lebens ist mittlerweile um 30 Prozent zum Vorjahr gestiegen!!!"

Das Kartenhaus breche bereits zusammen. Der Letzte möge das Licht
ausmachen, Strom sei zu teuer geworden.


13:45 Uhr

RBB bewirbt "Kunst zum Thema Menstruation"

Unterdessen befasst sich der RBB mit den wirklich wichtigen Themen
und bewirbt "Kunst zum Thema Menstruation", mit der die "sozialen,
kulturellen und politischen Aspekte des Blutens aus
geschlechtsübergreifenden Sichtweisen erforscht werden" sollen. Ein
Kommentar auf Twitter bezeichnet das als
"Wohlstandswokeverwahrlosung".

#Kunst zum Thema #Menstruation ist zur Zeit in der Alten Münze
in #Berlin zu sehen. Dabei sollen die sozialen, kulturellen und
politischen Aspekte des Blutens aus geschlechtsübergreifenden
Sichtweisen erforscht werden. pic.twitter.com/pZIgKmMJKN
rbb|24 (@rbb24) October 1, 2022


11:59 Uhr

Süßwarenhersteller Bodeta meldet Insolvenz an

Der Süßwarenhersteller Bodeta aus Oschersleben ist insolvent. Das
berichtet die Mitteldeutsche Zeitung. Bereits am Montag hat das
Unternehmen beim Amtsgericht Magdeburg ein Insolvenzverfahren in
Eigenverwaltung beantragt, wie ein Sprecher des Unternehmens am
Dienstag mitteilte.

Als Grund nannte Bodeta die steigenden Energiepreise für die
energieintensive Produktion. Auch die Preise für wichtige Rohstoffe
seien in den letzten Monaten "geradezu explodiert". Im laufenden
Verfahren soll die Produktion in vollem Umfang fortgeführt werden.

Bodeta wurde 1892 gegründet und ist vor allem für seine grün
verpackten Eukalyptus-Menthol Bonbons bekannt.


10:18 Uhr

heute-show über Nord-Stream-Sabotage: "Röhre wurde geöffnet – nur
halt von innen"

Die ZDF heute-show hat sich über die Angriffe auf die
Ostseepipelines Nord Stream 1 und 2 lustig gemacht. Auf Twitter
schrieben die ZDF-Satiriker am Freitagabend:

"Endlich gute Nachrichten für alle, die jeden Montag auf Demos die
Öffnung von Nord Stream 2 gefordert haben: Die Röhre wurde geöffnet
– nur halt von innen."

Endlich gute Nachrichten für alle, die jeden Montag auf Demos
die Öffnung von Nord Stream 2 gefordert haben:Die Röhre wurde
geöffnet – nur halt von innen. #heuteshow — ZDF heute-show
(@heuteshow) September 30, 2022

Die Reaktionen der Leser fielen überwiegend negativ aus. Ein Nutzer
schrieb (im Original):

"Was liegt noch tiefer als die Gaspipelines? Das Niveau der
heuteshow."

Eine Kommentatorin meinte:

"Über Eure welken Witzchen lacht nur noch Ihr selbst. Die Frage
ist, erkennt Ihr die Tragweite nicht, weil Ihr so dumm seid? Oder
weil Ihr so ignorant seid? Oder staatshörig? Oder alles zusammen?"


09:58 Uhr

Gaspreisbremse: Habeck bereitet Bürger auf Enttäuschung vor

Die geplante Gaspreisbremse wird laut Bundeswirtschaftsminister
Robert Habeck nur für 80 Prozent des Verbrauchs greifen. Im
Deutschlandfunk erklärte der frühere Kinderbuchautor, dass die
oberen Spitzen mit Sicherheit nicht gedeckelt würden:

"Für die oberen 20 Prozent des normalen Verbrauchs wird man
sicherlich die volle Rechnung bezahlen müssen."

Es sei zudem klar, dass auch das Preisniveau der übrigen Menge nicht
auf das von vor dem Ukrainekrieg gesenkt werde:

"Wir werden natürlich nicht den Gaspreis so runtersubventionieren
können, wie er 2021 war. Und zwar sehr lange Zeit nicht."


09:32 Uhr

Commerzbank schließt Filialen

Im Zuge eines Strategiewechsels plant die Commerzbank die Schließung
weiterer Filialen in Deutschland. Das berichtet das Handelsblatt unter
Berufung auf "mit dem Thema vertraute Personen". Der Vorstand habe
beschlossen, künftig nur noch mit 400 statt der ursprünglich geplanten
450 Niederlassungen zu operieren. Als Gründe dafür werden
Personalmangel und verstärktes Onlinebanking angeführt.


09:22 Uhr

Umfrage: Mieter fürchten Nebenkostenabrechnungen

Angesichts der hohen Gas- und Strompreise fürchten viele Mieter in
Deutschland steigende Nebenkostenabrechnungen. Manche sparen bereits
gezielt für den Fall hoher Nachforderungen, zeigt eine repräsentative
Umfrage des Energiedienstleisters Ista, die der Nachrichtenagentur dpa
vorliegt. Rund 80 Prozent der Mieter machten sich im September Sorgen,
dass sie 2023 eine hohe Nebenkostenabrechnung erwartet. Im Mai waren es
erst 68 Prozent.


09:18 Uhr

Euro gibt nach – Inflation in der Eurozone bei zehn Prozent

Der Kurs des Euro hat am Freitag etwas nachgegeben. Am Nachmittag
kostete die Gemeinschaftswährung 0,9782 US-Dollar. Am Vormittag hatte
sie noch über der Marke von 0,98 Dollar notiert. An den beiden Vortagen
hatte sich der Euro von vorherigen Verlusten erholt. Die Europäische
Zentralbank setzte den Referenzkurs am Freitag auf 0,9748 (Donnerstag:
0,9706) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 1,0258 (1,0302) Euro.

Der starke Preisauftrieb in der Eurozone hält an. Im September legten
die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,0 Prozent zu.
Dies ist der stärkste Anstieg seit Einführung des Euro als Buchgeld im
Jahr 1999. Die Rate fiel etwas höher als erwartet aus.

Die höchsten Inflationsraten im Euroraum wiesen mit mehr als 20 Prozent
erneut die baltischen Staaten auf. In Estland stiegen die
Verbraucherpreise um 24,2, in Litauen um 22,5 und in Lettland um 22,4
Prozent. In Deutschland betrug die Inflationsrate 10,9 Prozent, in
Österreich 10,5 Prozent.


Umfrage
Aufnahme der Referendumsgebiete in die Russische Föderation
Russlands Präsident Wladimir Putin unterzeichnet am Freitag die
Dokumente zur Aufnahme der früheren ukrainischen Gebiete Donezk,
Lugansk, Saporoschje und Cherson in die Russische Föderation. Was
halten Sie davon?

Das ist überfällig und hätte schon 2014 passieren sollen.
39.7%

Gut so. Wenn das Kiewer Regime und die Strippenzieher im Westen so
weitermachen, folgen Charkow und Odessa bald nach. 47.1%

Ich weiß nicht. Man sollte die Bürger noch einmal unter neutraler
Aufsicht abstimmen lassen. 7.7%

Das ist eine Farce, genauso wie die Referenden! Diese Gebiete
gehören zur Ukraine. 5.5%

Wie würden Ihre Freunde abstimmen? Hier können Sie die Umfrage teilen:









































































































Platz an der Tonne

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Oct 3, 2022, 3:28:13 AM10/3/22
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https://meinungsfreiheit.rtde.life/wirtschaft/150363-krisen-und-insolvenzticker-deutschland-und/


Krisen- und Insolvenzticker Deutschland und Europa

3 Okt. 2022, 09:04 Uhr

Die deutsche Wirtschaft rutscht immer tiefer in die Krise. Unter dem
Druck dramatisch steigender Energiekosten und anderer ungünstiger
Rahmenbedingungen sind allein in diesem Jahr tausende Unternehmen
insolvent gegangen. Wir fassen in diesem Ticker die wichtigsten
Entwicklungen und Neuigkeiten zusammen.


2.10.2022

17:00 Uhr

"Bereits jetzt erhöhter Andrang auf Tafel" – Deutsche in Sorge vor dem
Winter

Wochenende und es regnet in der nordbayrischen Großstadt Nürnberg. Doch
die Einwohner lassen sich durch das trübe Wetter nicht von ihren
Tätigkeiten abhalten. Einigen erheitert der Hoffnungsschimmer, die
Bundesregierung würde die Energiekrise doch noch lösen, sogar das Gemüt.

Die Energiepreise sind "ziemlich hoch", bemerkte ein Rentner, "aber man
weiß nicht, was auf einen zukommt. Es hängt davon ab, was die
Regierung, unsere Regierung, jetzt macht", fügte der Mann hinzu und
erklärte heiter, dass, wenn es kälter wird, er einfach mit einer Decke
im Wohnzimmer sitzen werde – "und dann hat sich das erledigt".
Befürchtungen habe er keine.

Der Leiter der Nürnberger Tafel hingegen spricht von einem "kompletten
Versagen der oberen Eliten" und sieht dem Winter mit Sorge entgegen.
Der Andrang auf die Tafel sei jetzt schon bemerkenswert, erklärte der
Nürnberger. Er hat Sorge davor, dass Menschen mit 3.500 Euro
Bruttoeinkommen sich bald nicht mehr ausreichend zu Essen leisten
können werden.


14:50 Uhr
Im Schnitt um 35 Prozent: Zinsen für Ratenkredite steigen deutlich

Die Europäische Zentralbank (EZB) stemmt sich mit dem größten
Zinsschritt seit Einführung des Euros im Jahr 2002 gegen die
Rekordinflation. Das macht sich nun auch bei Ratenkrediten bemerkbar,
die sich für Verbraucher zuletzt deutlich verteuert haben. Um 35
Prozent sind die Zinsen für Ratenkredite seit Beginn des Jahres
gestiegen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Vergleichsportals
Verivox von über einer Million Finanzierungsangeboten. Ein Ende der
Teuerungen ist indes nicht in Sicht. Vielmehr dürften die Zinsen in den
kommenden Wochen weiter steigen.

Im Marktdurchschnitt liegen die Zinsen für Ratenkredite aktuell bei
6,72 Prozent und somit 1,74 Prozent höher als zu Beginn des Jahres. Der
mittlere tatsächlich abgeschlossene Zinssatz liegt der Verivox-Erhebung
zufolge derzeit bei 4,92 Prozent, zu Jahresbeginn waren es noch 2,98
Prozent. "Somit sind Kredite im günstigen Preissegment sogar um 65
Prozent teurer geworden", schreibt das Vergleichsportal.

"Nach jahrelanger Talfahrt erleben wir bei den Ratenkreditzinsen jetzt
einen Anstieg von historischem Ausmaß", erklärte Verivox-Chef Oliver
Maier dem Nachrichtensender ntv. Die EZB-Entscheidungen seit Juli
spielten dabei "natürlich" eine wichtige Rolle. Der Zinsanstieg habe in
Erwartung der Zinswende jedoch bereits deutlich früher begonnen:

"Seit dem Frühjahr steigen die Ratenkreditzinsen immer weiter und
ein Ende ist nicht in Sicht. In den kommenden Wochen dürften sich
Kredite weiter verteuern."

Angesichts dieser Entwicklung geht das Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung Halle (IWH) von einem Anstieg der
Privatinsolvenzen aus. "Davon könnten nicht nur Haushalte mit sehr
niedrigen Einkommen betroffen sein, sondern im Zuge des mit der
Inflation einhergehenden Zinsanstiegs auch Immobilienbesitzer, die sehr
knapp kalkuliert haben und in nächster Zeit eine Anschlussfinanzierung
benötigen", sagte IWH-Vizepräsident Oliver Holtemöller dem Handelsblatt.

Nach langem Zögern hatte die EZB im Juli die Abkehr von ihrer
jahrelangen Ära der Nullzinspolitik eingeleitet und die Zinsen erstmals
seit elf Jahren wieder erhöht, und zwar von 0,0 auf 0,5 Prozent. Anfang
September folgte eine zweite, kräftigere Erhöhung. Ökonomen halten
allerdings ein noch deutlich höheres Zinsniveau für notwendig, um die
Inflation wirksam zu bekämpfen.
































































































Scherzkeks

unread,
Oct 3, 2022, 4:56:29 AM10/3/22
to
Am Mon, 3 Oct 2022 09:28:07 +0200 schrieb Platz an der Tonne:

> Der Leiter der Nürnberger Tafel hingegen spricht von einem "kompletten
> Versagen der oberen Eliten" und sieht dem Winter mit Sorge entgegen.
> Der Andrang auf die Tafel sei jetzt schon bemerkenswert, erklärte der
> Nürnberger. Er hat Sorge davor, dass Menschen mit 3.500 Euro
> Bruttoeinkommen sich bald nicht mehr ausreichend zu Essen leisten können
> werden.

Es gibt für jeden die Möglichkeit, Harz4 zu beantragen. Und wenn das nicht
reichen sollte, dann wäre da die Stellschraube anzusetzen.

> Die Europäische Zentralbank (EZB) stemmt sich mit dem größten
> Zinsschritt seit Einführung des Euros im Jahr 2002 gegen die
> Rekordinflation. Das macht sich nun auch bei Ratenkrediten bemerkbar,
> die sich für Verbraucher zuletzt deutlich verteuert haben. Um 35 Prozent
> sind die Zinsen für Ratenkredite seit Beginn des Jahres gestiegen. Das
> zeigt eine aktuelle Auswertung des Vergleichsportals Verivox von über
> einer Million Finanzierungsangeboten. Ein Ende der Teuerungen ist indes
> nicht in Sicht. Vielmehr dürften die Zinsen in den kommenden Wochen
> weiter steigen.

Alles eine Folge, weil die EZB die Inflation verschlafen hat. Jetzt muss
sie massiv vorgehen. Das ist mit dem Umbau der Energieversorgung auf
erneuerbare Energien das gleiche. Wäre der in den letzten 16 Jahren
konsequent vorangetrieben, dann hätten wir jetzt kein Preisproblem bei
Energie. Gier hat uns dazu getrieben, lieber auf billiges Erdgas, verkauft
unter Weltmarktpreis, zu setzen.

Siegfrid Breuer

unread,
Oct 3, 2022, 9:48:39 AM10/3/22
to
pl...@an.tonne (Platz an der Tonne) schrieb:

> Die deutsche Wirtschaft rutscht immer tiefer in die Krise.

'Mission accomplished' wuerde der Drecks-Ami da sagen.

--
> Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in
<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$.dlg@40tude.net%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>

Siegfrid Breuer

unread,
Oct 3, 2022, 9:48:39 AM10/3/22
to
scher...@nowhere.invalid (Scherzkeks) schrieb:

> Das ist mit dem Umbau der Energieversorgung auf erneuerbare Energien
> das gleiche. Wäre der in den letzten 16 Jahren konsequent vorangetrieben,
> dann hätten wir jetzt kein Preisproblem bei Energie.

Und wenn wir - wie die allermeisten Staaten auf dem Planeten -
diesen gruenen Hirnfurz nicht umgesetzt haetten, erst recht nicht.

Platz an der Tonne

unread,
Oct 4, 2022, 12:09:30 AM10/4/22
to
3 Okt. 2022, 15:23 Uhr

Die deutsche Wirtschaft rutscht immer tiefer in die Krise. Unter dem
Druck dramatisch steigender Energiekosten und anderer ungünstiger
Rahmenbedingungen sind allein in diesem Jahr tausende Unternehmen
insolvent gegangen. Wir fassen in diesem Ticker die wichtigsten
Entwicklungen und Neuigkeiten zusammen.


3.10.2022

17:33 Uhr

Deutsche Krankenhausgesellschaft befürchtet neue Insolvenzwelle

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) befürchtet eine neue
Insolvenzwelle. In einer Pressemitteilung der DKG heißt es, man blicke
"mit Entsetzen auf den aktuellen Beschlussentwurf aus dem
Bundeskanzleramt, der die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz
mit dem Bundeskanzler vorbereiten soll". Im Beschlussentwurf vom Stand
1. Oktober finde sich "kein Wort zu den Krankenhäusern", während dies
in der letzten Woche bei der Ministerpräsidentenrunde noch ausdrücklich
adressiert wurde. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der DKG, sagte:

"Wir haben den Eindruck, dass die Bundesregierung glaubt, mit ihrem 200
Milliarden Hilfspaket Krankenhäuser und andere Unternehmen über einen
Kamm scheren zu können. Das wird aber nicht funktionieren. Während
andere Unternehmen zumindest einen Teil der Kostensteigerungen über
Preisanhebungen ausgleichen können, ist dies für Krankenhäuser
unmöglich. Wir können auch nicht zeitweise unseren Betrieb einstellen
oder Temperaturen absenken, um Kosten einzusparen."

Weiter heißt es:

"Krankenhäuser brauchen deshalb dringend eine konkrete Hilfszusage des
Bundes und der Länder im Rahmen ihrer bevorstehenden
Ministerpräsidentenkonferenz am 4. Oktober. Wenn im November in den
Kliniken die Weihnachtsgelder ausgezahlt werden müssen, könnten
ansonsten bei einem Teil der Krankenhäuser sehr bald die Lichter
ausgehen."

Das geplante 200-Milliarden-Paket für eine Entlastung bei Gas- und
Energiepreisen sei zwar gut und richtig, man müsse aber stärker auf die
spezifischen Schwierigkeiten der Krankenhäuser eingehen.


16:53 Uhr

EU-Finanzminister: Können Wirtschaften nicht vollständig vor
explodierenden Energiepreisen abschirmen

Am Montag wollen sich die Finanzminister der EU-Staaten beraten. In
einem Entwurf für eine Erklärung heißt es, dass die Regierungen der
EU-Staaten ihre Wirtschaften nicht vollständig vor den explodierenden
Energiepreisen abschirmen können. Stattdessen müsse man sich auf die am
schwersten betroffenen Sektoren konzentrieren. Der Entwurf liegt der
Nachrichtenagentur Reuters vor.

Im Entwurf heißt es weiter, dass man die Maßnahmen der einzelnen
Mitgliedsstaaten koordinieren müsse, damit der "grenzüberschreitenden
Wettbewerb in der EU" geschützt wird. Es sei "unsere Verantwortung",
die nachteiligen Folgen des "externen Schocks für unsere Wirtschaft" zu
mildern, heißt es weiter. Die Maßnahmen würden die nationalen Haushalte
allerdings zusätzlich belasten. In einigen Fällen würden diese auch
"die notwendige Anpassung des Energiebedarfs verlangsamen".


15:22 Uhr

Bundesregierung plant Aussetzung der Insolvenzpflicht

Laut der Zeitung Bild plant die Bundesregierung eine Aussetzung der
Insolvenzpflicht. Hiermit will Bundeswirtschaftsminister Habeck die
Pleitewelle in Deutschland aufhalten. Wer keine Insolvenz anmeldet,
gilt schließlich nicht als Pleite, so die Logik.

Die Insolvenzpflicht wurde eingeführt, um Insolvenzverschleppungen zu
unterbinden und Arbeitnehmer, Geschäftspartner und Zulieferer
betroffener Unternehmen vor finanziellen Schäden zu schützen.


11:39 Uhr

Stadtwerke Flensburg stellen überregionale Gasversorgung ein – 45.000
Privatkunden betroffen


Kunden außerhalb Schleswig-Holsteins werden von den Stadtwerken
Flensburg künftig nicht mehr bedient. Auslaufende Verträge werden nicht
mehr verlängert, Vertragskündigungen sollen in den kommenden Tagen
verschickt werden.

Betroffen sind bundesweit 45.000 Haushalte. Diese sollen nun von
örtlichen Anbietern grundversorgt werden.

Als Grund für die Maßnahme nennt das Unternehmen die unsichere
Marktlage.


09:05 Uhr

Autozulieferer Ibeo stellt Insolvenzantrag

Das Hamburger Unternehmen hat ein Insolvenzverfahren eingeleitet und
sucht einen neuen Investor. Ziel des Verfahrens sei der Erhalt sowohl
des Unternehmens als auch der über 400 Arbeitsplätze.

In allen Unternehmensbereichen laufe der Betrieb vorerst weiter, teilte
ein Unternehmenssprecher mit.

Ibeo sucht bereits seit längerem nach neuen Geldgebern. Seit dem Jahr
2016 ist die ZF Friedrichshafen an dem Unternehmen beteiligt. Das
Unternehmen stellt laserbasierte Sensoren her, die in der
Automobilindustrie Anwendung finden. Geschäftsführer Ulrich Lages
erklärte:

"Wir sind optimistisch, dass die Zukunftstechnologien von Ibeo sehr
gute Chancen auf dem weltweit boomenden Markt des autonomen Fahrens
haben. Das macht Ibeo für einen Investor attraktiv."


Umfrage
Lauterbach im Krieg mit Putin
Karl Lauterbach tönte bei Twitter vollmundig: "Wir sind im Krieg mit
Putin." Was sagen Sie dazu?

Die NATO ist schon lange im Krieg gegen Russland. Lauterbach ist
nur dumm genug, das auszuplappern. 50%

Oha, ich habe die Ersetzung von Verteidigungsministerin Christine
Lambrecht durch Karl Lauterbach verpasst. 2.5%

Wer rettet uns vor diesem Dilettanten? Seine Sprüche führen uns nur
näher an einen tatsächlichen Krieg mit Russland. 10.7%

Wenn der sogenannte Gesundheitsminister so scharf auf einen "Krieg
mit Putin" ist, steht es ihm frei, sich in der Ukraine dafür zu
melden. 26.1%

Mich gruselt es nur noch bei diesen Twitter-Ergüssen
vom lauten Bach. 10.7%

Siegfrid Breuer

unread,
Oct 4, 2022, 10:31:39 AM10/4/22
to
pl...@an.tonne (Platz an der Tonne) schrieb:

> Die deutsche Wirtschaft rutscht immer tiefer in die Krise.

Ganz wie von den Drecks-Amis geplant.
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