Hamburg - Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Jürgen Möllemann bleibt im
deutschen Antisemitismus-Streit hart. Gegenüber der "Bild am Sonntag"
schloss er eine Entschuldigung beim Zentralrat der Juden in Deutschland
kategorisch aus. Er habe seine Äußerungen gegenüber Zentralrats-Vize Michel
Friedman schon vor Tagen bedauert. Als Antwort hätten ihn führende
Ratsmitglieder erneut als Antisemiten beschimpft. Möllemann betonte weiter,
dass der wegen seiner antiisraelischen Aussagen umstrittene
Landtagsabgeordnete Jamal Karsli weiterhin Mitglied der FDP-Fraktion bleiben
werde.
"Für mich war's das jetzt. Ich werde mich bei Herrn Friedman nicht
entschuldigen. Und Herr Karsli wird Mitglied in unserer Landtagsfraktion
bleiben", wird Möllemann zitiert. Bei der FDP-Parteivorstandssitzung habe er
nämlich "keinen großen Druck gespürt, diesen Forderungen nachzukommen",
berichtete der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende.
Die Alt-Liberale Hildegard Hamm-Brücher forderte Möllemann unterdessen zum
Rücktritt auf. "Ich glaube nicht, dass noch irgendeine Hoffnung besteht,
Herrn Möllemann auf den Kurs zurück zu führen, der beim Parteitag in
Mannheim verabschiedet wurde", sagte Hamm-Brücher der BamS. Um die Partei
nicht "pausenlos in unwürdige Auseinandersetzungen" zu verwickeln, gebe es
nur eine Konsequenz: Den Rücktritt Möllemanns von seinem Amt als
stellvertretender Bundesvorsitzender. Die "Berliner Erklärung" des
FDP-Bundesvorstands nannte Hamm-Brücher "nichts als heiße Luft".
(APA/Reuters)
q: http://derstandard.at/?id=968755
[...]
> Hamburg - Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Jürgen Möllemann bleibt im
> deutschen Antisemitismus-Streit hart. Gegenüber der "Bild am Sonntag"
> schloss er eine Entschuldigung beim Zentralrat der Juden in Deutschland
> kategorisch aus. Er habe seine Äußerungen gegenüber Zentralrats-Vize Michel
> Friedman schon vor Tagen bedauert.
Sehr gut Möllemann.
Mfg
Roland
Hamm-Brücher ist lt. David Korn
eine Politikerin jüdischer Herkunft, die dem
"Sühnedeutschtum" verpflichtet ist.
Weiss man's?
fragt
Rolf
Rolf Decker schrieb:
[...]
> Hamm-Brücher ist lt. David Korn
> eine Politikerin jüdischer Herkunft, die dem
> "Sühnedeutschtum" verpflichtet ist.
Exakt...Ich las sie sei Halbjüdin...
> Weiss man's?
Steht momentan in den Zeitungen,kannste nachlesen
und hier auch noch was zu Ihrem Werdegang:-)
http://www.wdr.de/tv/wdr-talkshow/19990520gaestethemen1.html
Mfg
Roland
In der Tat. Angemessener Druck hätte vielleicht darin bestanden, ihn zum
Rücktritt aufzufordern. Statt dessen ist Mölli weiter mit Westerwelle
auf Möchtegern-Weltmeister-Plakaten zu sehen :-(
> Die Alt-Liberale Hildegard Hamm-Brücher forderte Möllemann unterdessen zum
> Rücktritt auf. "Ich glaube nicht, dass noch irgendeine Hoffnung besteht,
> Herrn Möllemann auf den Kurs zurück zu führen, der beim Parteitag in
> Mannheim verabschiedet wurde", sagte Hamm-Brücher der BamS.
Gut so!
--
Bernd Aldenhövel -- MBA Software Consulting GbR
www.aldenhoevel.de -- www.mba-software.de
Sehn S', Herr Meyer, da hamm Sie sich schon wieder geoutet, in
was für Literatur Sie lesen. Den Begriff Halbjude, den gibt's
nur in der Naziliteratur, weil ihn die Nazi erfunden haben.
Ein Jude ist ein Jude oder keiner. Halbe gibts nicht. Mein
Chef, der hat eine jüdische Mutter gehabt, _also_ war er ein
Jude, kein halber. Der Vater, der zählt nicht. So hat der das
erklärt, mein Chef anno dazumal.
Man kann nie genug aufpassen. Aber mit den Juden ist es noch
vergleichsweise einfach. Mit den Freimaurern, da wirds erst
kompliziert. Die regen sich nämlich überhaupt nicht auf und
dann weiß man nicht, daß man bei ihnen ausg'schissen hat auf
alle Ewigkeit und nie mehr mit ihnen ein G'schäft machen
kann, wenn man so einen Patzer gemacht hat wie Sie jetzt da
mit der Halbjüdin.
MfG
--
Franz Glaser Glasau 3, A-4191 Vorderweissenbach
MEG-Glaser. Industrial control and instrumentation
+43-7219-7035-0 Fax; -4 Cellular: +43-664-2225893
Franz Glaser schrieb:
[...]
> Sehn S', Herr Meyer, da hamm Sie sich schon wieder geoutet, in
> was für Literatur Sie lesen.
Sie sollten eigentlich nicht auf den Arsch fallen:-)
Der Leim war für jemand anders bestimmt.
> Den Begriff Halbjude, den gibt's
> nur in der Naziliteratur, weil ihn die Nazi erfunden haben.
Oh nein Glaser,das hab ich so Online gelesen:-)
Und es war keine Nazizeitung-Seite:-))
> Man kann nie genug aufpassen.
Sans deppert, bei dem Haifischbecken dspm?
[...]
> dann weiß man nicht, daß man bei ihnen ausg'schissen hat auf
> alle Ewigkeit und nie mehr mit ihnen ein G'schäft machen
> kann, wenn man so einen Patzer gemacht hat wie Sie jetzt da
> mit der Halbjüdin.
I bin joa koa Gschäftsmoa wiea sie
:-)
Mfg
Roland
Jetza sogn's ma's schon, wer war's denn, der Esel, der Sie
aufs Glatteis mitnehmen wollt? Tuan S' flüstern, mit vorg'
haltener Hand! Pssssst!
[...]
> Jetza sogn's ma's schon, wer war's denn, der Esel, der Sie
> aufs Glatteis mitnehmen wollt? Tuan S' flüstern, mit vorg'
> haltener Hand! Pssssst!
Sie wissns doch Glaser,er hoad leider need abissn:-(
Mfg
Roland
> Sehn S', Herr Meyer, da hamm Sie sich schon wieder geoutet, in
> was für Literatur Sie lesen. Den Begriff Halbjude, den gibt's
> nur in der Naziliteratur, weil ihn die Nazi erfunden haben.
>
> Ein Jude ist ein Jude oder keiner. Halbe gibts nicht. Mein
> Chef, der hat eine jüdische Mutter gehabt, also war er ein
> Jude, kein halber. Der Vater, der zählt nicht. So hat der das
> erklärt, mein Chef anno dazumal.
Ja, ist richtig. Wurde vor einiger Zeit in dieser ng von einer Jüdin so
geschildert.
Die Begriffe Halbjude und Vierteljude sind Begriffe aus der Nazi-Zeit.
Ich lese gerade einiges darüber aus Holland, wo die Einstufung nach den
Angabe über die Grosseltern erfolgte.
Durch Fälschung der Unterlagen ist es einigen tausen Juden gelungen, der
Deportation, d.h Fahrt ins KZ, zu entgehen. Gut gemachte Fälschungen wurden
von der zuständigen deutschen Stelle unter der Leitung des Rechtsanwalts
Calmeyer bereitwillig akzeptiert (gecalmeyerte Juden).
Daneben gabs noch andere Kategorien wie Rüstungsjuden, Christenjuden, Juden
in Mischehen usw., die alle unterschiedlich behandelt wurden. Preussische
Perfektion war generell angesagt. In Holland war allerdings ein Östereicher
Reichskommissar. Der war nicht ganz so perfekt, naja die Östereicher
eben.:)
> Man kann nie genug aufpassen. Aber mit den Juden ist es noch
> vergleichsweise einfach. Mit den Freimaurern, da wirds erst
> kompliziert. Die regen sich nämlich überhaupt nicht auf und
> dann weiß man nicht, daß man bei ihnen ausg'schissen hat auf
> alle Ewigkeit und nie mehr mit ihnen ein G'schäft machen
> kann, wenn man so einen Patzer gemacht hat wie Sie jetzt da
> mit der Halbjüdin.
Wie, gibt`s da auch Halbfreimaurer oder so etwas ähnliches ? :)
--
DK
Wenn ich mir alle Fakten nochmal genüsslich einspiele,
dann komme ich zum Ergebnis, dass Möllemann seine
Besorgnis zum Ausdruck gebracht hat, dass
Antisemitismus durch ungeschickte narzistische
Medienauftritte einzelner Ratsmitglieder geschürt
werden könnte. (Psychologische Kausalkette, 1. Semester)
Möllemann als Warner.
Man beachte seine Argumente!
Wer gegen Antisemitismus kämpft,
hat Möllemann an seiner Seite.
Knuth
Sie bewerten die Sache über, Herr Aldenhövel.
Da stehen sich zwei eitle Gockel gegenüber, der Friedman und
der Möllemann. Das ist der einzige greifbare "Fakt", mehr
nicht.
Und beide sind im Rächt, total im Rächt. Meinen sie. Oder
möchten sie ihrer relativ kleinen, effektiv kleinen
Anhängerschaft weismachen.
Jetzt gibt es keine Möglichkeit mehr, daß der Eine dem Andern
sein Unrecht nachweisen könnte, sondern einer müßte den Schweif
einziehen und auf seine Rächt - Haberei verzichten.
Diese Größe haben sie aber nicht, beide. Alldieweil sie beide
eitle Gockel sind.
Das ist alles, mehr nicht.
Bloß - so lustig und harmlos wie sich das hier anhört ist die
Sache mit der Rechthaberei gar nicht. In Palästina gibt es zwei
Nationen, die auch beide Rächt haben, und es gibt auch keine
Lösung, alldieweil ...
Druckreif, Herr Hofrat! Vielen Dank und einen ganz tiefen Diener
Thomas
schöne Grüße aus Österreich
"R. Rump" schrieb:
Das Problem dabei ist: Friedmann beweist Intelligenz und virtuose
Rhetorik, aber Möllemann zeigt - meiner unbescheidenen Meinung
nach - nicht mal richtige "Cleverness", allerhöchstens sowas wie
"Sturheit" und "Gerissenheit". Er wird wohl doch den Kürzeren
ziehen. Wie stehen eigentlich im Augenblick die Wetten? :-)
Jörn
Joern Abatz wrote:
> Franz Glaser <meg-g...@eunet.at> wrote:
> >
> > Da stehen sich zwei eitle Gockel gegenüber, der Friedman und
> > der Möllemann. Das ist der einzige greifbare "Fakt", mehr
> > nicht.
>
> Das Problem dabei ist: Friedmann beweist Intelligenz und virtuose
> Rhetorik,
Meiner unbescheidenen Meinung nach ist es penetranter
Dummschwall von der selbstgerechtesten Sorte.
> aber Möllemann zeigt - meiner unbescheidenen Meinung
> nach - nicht mal richtige "Cleverness", allerhöchstens sowas wie
> "Sturheit" und "Gerissenheit".
Sturheit ist es wohl auf beiden Seiten, bei Möllemann ist
es eher Prinzipienfestigkeit und Stehvermögen.
Im übrigen hast Du keine Ahnung von Fremdwörtern.
clever: erfahren, gewitzt, gerissen, taktisch klug
> Er wird wohl doch den Kürzeren
> ziehen. Wie stehen eigentlich im Augenblick die Wetten? :-)
Wie beklagte doch gestern ein Judenfunktionär bei
Koll.Neunzehnzehn auf 3sat:
Kein Aufschrei der Parteibasis, sondern Zustimmung.
Keine großen Demonstrationen wie bei Bush, sondern
Schweigen. Kein Aufschrei der Intellektuellen.
Dieser selbstgerechte Gockel treibt sein Unwesen in D.
schon viel zu lange - und Möllemann hat nur bestätigt, was die
Mehrheit denkt.
--
Klosartig! - A.P.
Naja, die Mehrheit ist nun nicht gerade ein besonders
brauchbares Meßinstrument, wenn es um Voraussicht geht
und um Frieden und Schadensbegrenzung.
Und darin, in dem Unterschied zwischen den beiden, sehen
Sie ein Problem? Oder darin, daß Möllemann den Kürzeren
ziehen wird, wie Sie meinen?
> Andreas Petersen wrote:
> >
> > Dieser selbstgerechte Gockel treibt sein Unwesen in D.
> > schon viel zu lange - und Möllemann hat nur bestätigt,
> > was die Mehrheit denkt.
>
> Naja, die Mehrheit ist nun nicht gerade ein besonders
> brauchbares Meßinstrument, wenn es um Voraussicht geht
> und um Frieden und Schadensbegrenzung.
Um so größer ist die Verantwortung eines Einzelnen wie
Friedmann gegenüber solchen leicht beeinflussbaren
Mehrheiten und um so zutreffender der Möllemannsche
Befund über die diesbezüglichen Wirkungen Friedmanns.
Dieser Friedmann hat schlichtweg keinen Schimmer von
der Verantwortung, die er als Funktionär einer Volksgruppe
hat und gut, dass das endlich mal jemand wie Möllemann
angesprochen hat.
Im übrigen ist Friedmann nur ein besonders auffälliger
und unangenehmer Schönredner Israels, seine anderen
Kollegen im Zentralrat stehen ihm da inhaltlich in nichts
nach.
--
A.P.
Ich sehe das so, daß Friedmann sich wie ein beinharter
Anwalt für _seine_ Klientel/n einsetzt. Es besteht schon
auch eine gewisse Überempfindlichkeit bei den Nichtjuden,
da "liegen die Nerven blank".
> Andreas Petersen wrote:
> >
> >> Naja, die Mehrheit ist nun nicht gerade ein besonders
> >> brauchbares Meßinstrument, wenn es um Voraussicht geht
> >> und um Frieden und Schadensbegrenzung.
> >
> > Um so größer ist die Verantwortung eines Einzelnen wie
> > Friedmann gegenüber solchen leicht beeinflussbaren
> > Mehrheiten und um so zutreffender der Möllemannsche
> > Befund über die diesbezüglichen Wirkungen Friedmanns.
>
> Ich sehe das so, daß Friedmann sich wie ein beinharter
> Anwalt für _seine_ Klientel/n einsetzt. Es besteht schon
> auch eine gewisse Überempfindlichkeit bei den Nichtjuden,
> da "liegen die Nerven blank".
Wowereit. Und das ist auch gut so! Solcherlei Empfindlichkeit
gegen israelischen Landraub, Besatzung, Zersiedlung,
Schikanen und
Scharonsche Eskalationspolitik sind voll zu begrüßen und
zeugt von in Jahrzehnten entwickeltem Demokratieverständnis
der Deutschen. Was nutzt es, wenn die Israelis und ihre
Parteigänger
ständig mit ihrer Demokratie protzen, die Israelis sich aber
ab
1 Meter hinter ihrem Staatsgebiet wie die Barbaren
aufführen?!
Und in aller Scheinheiligkeit Kritik daran auch noch mit dem
Holocaust und der Antisemitismuskeule abbürsten.
Solcherlei aufkeimenden Antisemitismus muß man selbst-
verständlich in engem Zusammenhang mit der Eskalation
im Nahen Osten sehen, alles Andere ist nur dumm, naiv
und scheinheilig.
--
A.P.
Franz Glaser wrote:
> Da stehen sich zwei eitle Gockel gegenüber, der Friedman und
> der Möllemann. Das ist der einzige greifbare "Fakt", mehr
> nicht.
>
> Und beide sind im Rächt, total im Rächt. Meinen sie. Oder
> möchten sie ihrer relativ kleinen, effektiv kleinen
> Anhängerschaft weismachen.
>
> Jetzt gibt es keine Möglichkeit mehr, daß der Eine dem Andern
> sein Unrecht nachweisen könnte, sondern einer müßte den Schweif
> einziehen und auf seine Rächt - Haberei verzichten.
Ganz so simpel isses denn doch nicht.
Zeigen'S doch mal die Gebiete und Siedlungen in Israel,
die von Palästinensern besetzt sind.
--
Entschuldigung, A.P.
Sie beharren darauf, Ihren Rechtsstandpunkt hier zu offenbaren.
Das steht Ihnen zu, bloß ist der Nutzen nebbich.
Sie können nur strampeln, Sie können höchsten sich selber das
wohlige Gefühl beschaffen, auf der richtigen Seite zu stehen.
Dabei nutzen Sie Ihrer Partei nicht und Sie bringen Ihre
Gegenpartei keinen Millimeter von ihrem Standpunkt weg. Sie
überzeugen auch niemand, der nicht sowieso schon überzeugt
ist.
Aber sie verpuffen eine Menge Friedensmöglichkeiten und
Nachgiebigkeit. Das Problem ist der Stolz. Je höher Sie die
Mauern bauen, umso schwieriger wird es, sie zu überwinden.
Für beide Seiten. Und das ist vollkommen für die Würscht.
Übrigens: diese Rechthaberei ist, im kleinen Maßstab ebenso
fatal in allen Ehescheidungen. Es geht um Überwindung von
Stolz und um Mauern, die aus lauter Recht-Haben immer höher
werden.
In Palästina wird nix Anderes übrigbleiben: beide Seiten
müssen auf ihre Rechte verzichten, auf einen Großteil
zumindest. Die Gerechtigkeit können sie sich abschminken.
Oder sie gehen zugrunde. Beide.
> Zeigen'S doch mal die Gebiete und Siedlungen in Israel,
> die von Palästinensern besetzt sind.
Ganz einfach, diese Gebiete heissen Gaza, Judäa und Samaria... <wegduck>
MfG, Karl Ernst
Darin, daß zwar beide ein bißchen recht und gleichzeitig
ein bißchen unrecht haben, daß aber ihr Kampf ein
ungleicher ist. Der eine hat die Trümpfe, der andere hat
inzwischen nicht viel mehr als sein Sitzfleisch. Ungleiche
Kämpfe finde ich ärgerlich und langweilig.
Zeitverschwendung.
Wenn ich Möllemann wäre, würde ich mich jetzt mal z.B. mit
Lambsdorf zusammensetzen und eine Entschuldigung
formulieren, die den Wind aus der Debatte nimmt und
gleichzeitig einigermaßen das Gesicht wahrt.
Dann wären der Zentralrat und der Weltkongreß zwar immer
noch nicht zufrieden, sondern würden immer noch verlangen,
daß Möllemann sich auflöst und die FDP zurücktritt (oder
umgekehrt), aber sie würden nur noch aussehen wie trotzige
Kinder, und Möllemann wäre nicht mehr in Zugzwang.
Jörn
Ja, und er ist Funktionär einer "deutschen" Volksgruppe die einer
Religionsgemeinschaft namens Judentum angehört und keiner israelischen
Volksgemeinschaft!
So sollte er sich um innerdeutsche Probleme kümmern und zu aussenpolitischen
Belangen wie der Kritik an der Besatzerpolitik Israels besser schweigen, da
er sein Klientel das damit nichts zu tun hat damit nur in ein schlechtes
Licht stellt!
cut
--
Aber ich kann mich auch irren !
Man must sit a long time in his chair
with his mouth wide open
until roasted duck flies in !
es grüßt -Doc-
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> Ein Jude ist ein Jude oder keiner. Halbe gibts nicht. Mein
> Chef, der hat eine jüdische Mutter gehabt, _also_ war er ein
> Jude, kein halber. Der Vater, der zählt nicht. So hat der das
> erklärt, mein Chef anno dazumal.
Allerdings ist diese halachische Regel auch nicht unumstritten.
So reichte für die Zuwanderungskriterien bei den Aussiedlern
in Deutschland zuerst ein jüdisches Elternteil, was in den jüdischen
Gemeinden dann eine Diskussion ausgelöst hat, wer nun echter Jude ist
und wer nicht.
Später hat dann die deutsche Einwanderungsbehörde die halachische
Definition übernommen, was wiederum Probleme mit den liberalen
Juden schafft.
Dazu:
http://www.taz.de/pt/2001/07/16/a0041.nf/text
Gruss: Martin