Sie gingen in Inzago auf die Straße, um für Migranten, No Borders, No
Nations und Diversity zu demonstrieren. Sie kritisierten die Haltung der
Mehrheit im Städtchen als rassistisch und rechts, weil die meisten
Bürger der neuerlichen Aufnahme von noch mehr Migranten ablehnend
gegenüberstehen. Nun hat Bürgermeister Andrea Fumagalli die Namen
dieser Protestierer registrieren lassen und verkünde: „Wenn diese Leute
die Migranten unbedingt hier haben wollen, dann werden sie sie auch
selber bei sich aufnehmen“. Bürgermeister Fumagalli gehört der als
rechtspopulistisch bezeichneten Partei „Lega“ an, wie auch Innenminister
Matteo Salivini. Die Fumagalli sind eine respektierte Familie in dem
Ort. Sie waren bekannte Oianisten, Kompinisten, Misuíkpädagogen und ein
Organist. Anläßlich der Demonstrationen linksgerichteter Gruppen von
Befürwortern der Freien Einwanderung in der der Gemeinde Mailand Metro
City, in der Inzago liegt, lud Bürgermeister Fumagalli die kleine Gruppe
von Demonstranten ein, die Einwanderer in ihrer Heimat zu begrüßen und
ihnen Unterkunft, Betreuung und Verpflegung zuteil werden zu lassen. Wer
für die Aufnahme der Einwanderer in Inzago sei, solle ins Rathaus kommen
und ein Dokument unterschreiben, das die (persönlich bereits
registrierten) Teilnehmer dazu verpflichtet, die von ihnen
eingeforderten Flüchtlinge bei sich zu Hause aufzunehmen.
„Sie haben Ihre Meinung geäußert, das ist Ihr gutes Recht,“ sagte
Bürgermeister Fumagalli, „und nun erwarte ich auch, dass Sie zu Ihrer
Haltung stehen.“ Und weiter forderte Andrea Fumagalli die Verfechter der
freien Einwanderung auf: „Wenn ich mich nicht irre, haben einige von
ihnen auch freie Wohnungen. in jedem Fall fordere ich sie auf, ihre
Immobilien zur Verfügung zu stellen, indem sie ein dementsprechendes
Dokument in der Präfektur unterzeichnen. Sie haben jetzt die
Möglichkeit, Konsequenz zu zeigen und wirklich umzusetzen, woran sie
glauben. Wenn sie Platz haben, werden sie sie beherbergen“, schloss der
Bürgermeister seinen Appell.
Damit geht der erste Bürgermeister den einzig richtigen Weg, finden die
meisten Leute dort. Sollen doch diejenigen mit gutem Beispiel
vorangehen, die immer alle anderen verpflichten wollen, ihre
Entscheidungen zu tragen.
https://notizie.tiscali.it/cronaca/articoli/manifestano-per-migranti-sindaco-li-ospiterete-voi
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"Totgeschlagen gehört totgeschlagen."
(Dr Horst Leps, Religionslehrer a.D. und "Friedensaktivist")
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