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+++++ „Bruderschaften“ mit braunen Flecken +++++ ((( RECHTSRADIKAL = ASOZIAL !! )))

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Stinkfried Breuer

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Dec 21, 2012, 11:17:59 AM12/21/12
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„Bruderschaften“ mit braunen Flecken

Von Andrea Röpke
21.12.2012 -

Kriminelle Rocker-Gangs wie die „Hells Angels“ feilen an ihrem Image
und spenden auch in Rostock für wohltätige Zwecke. Doch hinter den
Kulissen offenbaren sich Neonazi-Verbindungen. Polizeibehörden liegt
zudem ein erschreckendes Regelwerk von MCs vor, welches deren ganze
Militanz aufzeigt.


Mitte November 2012 luden Rostocker Anhänger des „Hells Angels MC“ zur
Party in ein angesehenes Lokal an der Warnow. Unweit davon lag bis vor
kurzem deren Clubhaus. Ende 2011 gab es die letzte Razzia, ermittelt
wurde wegen illegalen Mädchenhandels. Jetzt geht es den Rostocker
Höllenengeln anscheinend um „Charity“. In einer Einladung heißt es:
„Ein biss’l Klimpergeld für ’nen guten Zweck“ sollten die Partygäste
mitbringen.

Kriminelle Rocker als Wohltäter? Die Rezeptur scheint bundesweit
ähnlich: Man nehme eine Sektion eines berüchtigten Rotlicht-
Rockerclubs, zu Beispiel der „Hells Angels“ (HA), dazu einen Anwalt
mit Kontakten in Politik und Halbwelt, sowie stadtbekannte Prominente,
Unternehmer oder Sportler und mache daraus einen Boden, der sich
langsam setzt. Harmlose Wohltätigkeitsveranstaltungen geben das
Sahnehäubchen. So funktionierte das Vorgehen einer kriminellen „Outlaw-
Motor-Cycle-Gang“ in Hannover und der Lüneburger Heide, so soll es
wohl auch in Rostock laufen.
„Schwarze Schar“-Mitglieder bei der Party

Eine Kanzlei, beliebt in der einschlägigen Rocker- als auch Neonazi-
Szene von Mecklenburg-Vorpommern, ruft zu Spenden für Rostocker Kinder
und Jugendliche auf. Als Zugpferd für Veranstaltungen lässt sich ein
schwergewichtiger befreundeter Promisportler gewinnen, der bringt eine
gute Bekannte, die hübsche Ehefrau eines Politikers, als
Aushängeschild für die Medien mit, und wenn sich dann möglicherweise
kriminelle Rocker unter die Spender mischen, bedankt sich der Anwalt
auch artig bei denen.

Die Party an der Warnow zog anscheinend auch mit den „Hells Angels“
befreundete Mitglieder des MCs „Schwarze Schar“ aus Wismar an. Während
die einen Gäste schmausten und feierten, strippte scheinbar im
Nebenraum derweil eine Tänzerin zum Geburtstag eines „Schar“-Members.
Inzwischen heißt es, seit dem Verkauf ihres Clubhauses am Petridamm
seien die „Hells Angels“ in Rostock nicht mehr präsent. Anfang
Dezember jedoch nahmen zwei Rostocker Kuttenträger an einer Beerdigung
eines „Brothers“ in Niedersachsen teil. Auch bei Facebook ist das
Umfeld der 81-Gang der Hansestadt nach wie vor sehr aktiv vertreten,
doch provokative Posen werden vermieden. Beobachter vermuten, dass die
Höllenengel zunächst bei einem befreundeten Club unterschlüpften.
Früher im „Blood&Honour“-Umfeld aktiv

Das HA-„Charter“ in Rostock verfügt über Beliebtheit in Teilen der
mecklenburgischen rechten Szene. Zeigen sich doch braune Flecken. Ganz
offen wurde mit einem T-Shirt geworben: „Rostock 81 – 18 Support“. Die
81 steht für den achten und den ersten Buchstaben des Alphabets (HA =
Hells Angels) – die 18 wohl für den ersten und den achten Buchstaben
( AH = Adolf Hitler). Daneben prangt eine Knarre. Auf Anfrage des NDR
behauptet der Pressesprecher der „Hells Angels“, so eine
Interpretation sei „Schwachsinn“, die 18 habe „irgendwie“ mit der
Postleitzahl von Rostock zu tun.

Zur dortigen Gang zählt auch Mirko Appelt. Der langhaarige
Satanistenfan führte jahrelang den neonazistischen Ordnerdienst namens
„Selbstschutz Sachsen-Anhalt“ (SS-SA) an und galt als wichtiger
Drahtzieher im Hintergrund des Freien Spektrums. Seit einigen Jahren
hat er sich von Aufmärschen zurückgezogen, besuchte 2011 nur noch ein
Neonazi-Konzert von „Honour & Pride“ in Nienhagen.

Gemeinsam mit dem Neu-Rocker Appelt war 2010 auch Thomas D. in der
Kutte der Rostocker Rocker zu sehen. Gemeinsam mit anderen Rostockern
nahmen die beiden an der Beerdigungsausfahrt der „Hells Angels“ in
Bremen für einen verunglückten türkischen „Brother“ teil. Auch D. war
Jahre lang vorher aktiv in der Neonazi-Szene, wurde früher gar zum
Umfeld des rechtsextremen Netzwerks „Blood&Honour“ gezählt, seine Ex-
Freundin galt als wichtige B&H-Aktivistin in Rostock und verfügte
über Kontakte zur Sektion in Chemnitz und zum „Vandalen“-Umfeld in
Berlin. Mit ihr nahm der groß gewachsene D. dann nach dem Verbot von
„Blood&Honour“ zunächst an Treffen der rassistischen „Artgemeinschaft
– Germanische Glaubensgemeinschaft“ teil. 2008 wurde er
Wahlkreismitarbeiter der NPD, bevor er sich die Kutte überzog.
Schüsse aus der „Wolfshöhle II“

Auch bestehen Kontakte zu anderen Rockern mit Neonazi-Vergangenheit.
Mirko Appelt zeigte sich im Dezember 2012 bei der Party zum
vierjährigen Bestehen des Wismaraner Rockerclubs „Schwarze Schar“ in
deren Clubhaus in Gägelow. „Schar“-Mitglieder stammen aus der
gewaltbereiten Neonazi-Szene der Hansestadt. Präsident ist Philipp
Schlaffer. Schlaffers Kameradschaft nannte sich „Werwölfe Wismar“ und
betrieb neben Tattoo- und Szeneläden auch eine Neonazi-WG, die
„Wolfshöhle II“. Aus deren Fenstern wurde 2007 mit Stahlkugeln aus
Zwillen auf demonstrierende Menschen geschossen. Heute fährt der
polizeibekannte 34-jährige Glatzkopf Luxuswagen und Harley Davidson
(HD). Schlaffers „Schwarze Schar“ gehört zu den 27
Rockergruppierungen, die die Ermittler 2011 in Mecklenburg-Vorpommern
als gewaltbereit einstuften.

Wie andere Outlaw-Rocker inszenieren sie den Mythos der Easy Rider’s,
die in einer Parallelwelt nach eigenen Gesetzen leben. Die
„Bruderschaft“ ist der Lebensinhalt, wichtiger gar als die eigene
Familie. Denn Frauen gäbe es „an jeder Ecke“, heißt es in einem
Interview mit dem Internet-Portal „Vice“. „Schar“-Mitglieder seien
bereit alles füreinander zu tun, zur Not auch mit Gewalt, erklärte ein
Anhänger der Interviewerin. Sie seien auch stolz auf ihre „deutsche
Herkunft“, tragen „Wolfsangel“ und „14 Words“ als Tattoo. Ihr Clubsong
handelt von Stolz und Ehre. Einige weitere Kameraden formieren sich in
den unterstützenden MCs „Schwarze Jäger“ oder dem „S 19 Trupp“ (19.
Buchstabe = S).
Eine „gute Schule“ im „Werwolf-Club“

Allein bei der „Schwarzen Schar“, inklusive „Hänger und Proben“,
registrierten die Polizeibehörden bisher rund 170 Straftaten. Jede
fünfte sei politisch motiviert gewesen.

Für den Szenekenner Thomas Kuban sind Wechsel von der Neonazi- in die
Rockerszene längst keine Einzelfälle mehr. Der Journalist beschreibt
in seinem Buch „Blut muss fließen“ auch Philipp Schlaffers Aussage
von 2007, er werde der Bewegung und dem „national-sozialistischen
Grundgedanken“ treu bleiben. Kuban erklärt die Motive für den Wechsel
so: „Nazis finden im Rockermilieu die Rahmenbedingungen vor, die sie
gewohnt sind – plus mehr Sex und vor allem mehr Geld.“

Das Leben mit Aufmärschen und NPD-Wahlkampfveranstaltungen wird vielen
zu eng. Der Schritt aus der einen homogenen männerbündischen
Hierarchie in die andere ist dementsprechend nicht weit, wenn sie
vorher schon als Türsteher, Securities oder im Tattoogeschäft aktiv
waren. Im Interview mit „Vice“ erklärt ein „Schar“-Mitglied ganz
offen, dass für sie der als neonazistisch-militant geltende „Werwolf-
Club“ eine „gute Schule“ gewesen sei.
Clubhaus direkt neben dem NPD-Büro

Die Rocker-Gang aus Wismar gibt sich unabhängig und trifft sich wohl
auch mit Anhängern des „MC Vengator“ aus Vorpommern. Die „Vengators“
tragen Pumpguns und die heidnische „Irminsul“ auf ihren Kutten. Ihr
Patch ist rot-gelb: Sie sind „Supporter“ (= Unterstützer) des weltweit
aktiven „MC Bandidos“, die neben den „Hells Angels“ als größte
kriminelle Outlaw-Motor-Cycle-Gang gelten. Während sich die „Bandidos“
– wohl wegen einiger Vorkommnisse – in Anklam offiziell aufgelöst
haben, bezogen die „Vengators“ just ein neues Clubhaus in der
Innenstadt von Anklam, direkt neben der „nationalen Begegnungsstätte“
und dem Parteibüro der NPD.

Manche glauben nicht an Zufall. Denn bereits 2003 wurde ein „Bandidos“-
Europatreffen in Anklam mit über 1000 Teilnehmern von einem
rechtsextremen Kameradschaftsaktivisten aus Ducherow organisiert. Ein
Jahr später quartierte sich der „Vengator MC“ in Lassan nahe Wolgast
ein. Bald spielten die ersten Neonazi-Bands im Rocker- Clubhaus. Die
kleine Haffstadt wurde zum Treffpunkt beider Szenen. Rechtsrocker von
„Skalinger“ tummeln sich ebenso mit Kuttenträgern wie die Mitglieder
des einflussreichen „Kameradschaftsbundes Anklam“ oder Anhänger der
„Hammerskin Nations“ aus dem nahen Salchow. Eine Person aus der
rassistischen „Hammerskin“-Bruderschaft, die als ebenso
geschäftstüchtig wie elitär gelten, soll auf einem Stralsunder
„Bandidos“-Anwesen einen Szene-Shop betreiben.
Über 75 Prozent der Mitglieder haben Vorstrafen

Präventionsexperten sprechen von so genannten Mischszenen zwischen
Rotlichtmilieu, Securitybranche, Neonazis, Hooligans und Rockern.
Kontaktpunkte sind gemeinsame Geschäfte und der Glaube an autoritäre
Strukturen. „Wenn sie die Begriffe ‚Ehre’ und ‚Treue’ straff
untereinander leben“, so urteilt Szene-Kenner Reinhard Koch von der
„Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt“ (ARUG) in Braunschweig,
„dann werden rassistische Denkmuster zurückgestellt“.

Aus einer internen Anweisung des Bundeskriminalamtes an seine Beamten
geht hervor, dass die Mitglieder so genannter „Outlaw Motorcycle
Gangs“ (OMCG) – zu denen vor allem die „Hells Angels“, „Bandidos“ und
„Gremium“ zählen – zum Teil im Rauschgiftbereich aktiv sind, sie
kontrollieren demnach einen beträchtlichen Teil des Haschisch- und
Kokainhandels, aber auch den Handel mit synthetischen Drogen. Die
Niederlande und Belgien seien wichtige Umschlagplätze. Eine in
Dänemark durchgeführte Auswertestudie der Polizeibehörden hat gezeigt,
dass über 75 Prozent der Mitglieder sowohl des „Hells Angels MCs“ als
auch des „Bandidos MCs“ Vorstrafen haben, von Verstößen gegen das
Schusswaffengesetz über Geldwäsche bis hin zu Gewaltdelikten und Mord.
Erwartet keine Gnade

Stolz prahlen manche Kuttenträger mit besonders makabren „Patches“,
auf ihren Westen. „One-Percenter“ zum Beispiel, die ein 1 %-Zeichen
in einer Raute auf ihren Westen tragen, bekennen sich offen zur
Gewalt. „Filthy few“ als Aufnäher bedeutet der Studie zufolge, dass
der Träger eine Person getötet hat, früher seien noch zwei „SS-Runen“
in diesem Abzeichen integriert gewesen. „Dequiallo“ stehe dafür, dass
sich der Träger durch Gewalttätigkeiten insbesondere gegenüber der
Polizei hervorgetan habe, es signalisiert auch: „Expect no
mercy“ (Erwartet keine Gnade). Ein Rocker mit „TCB“ als Patch soll
sich bei den „Bandidos“ durch besonderen Einsatz hervorgetan haben.
Beim „Gremium MC“ wurde das christliche Kreuz im alten Colour wohl
inzwischen durch ein eisernes Kreuz ersetzt.

Den internationalen Polizeibehörden liegen geheime, interne
Richtlinien der beiden größten Rocker-Clubs vor. Aus denen soll
hervorgehen, dass eine Vollmitgliedschaft in den MCs durchaus auch
Geld kostet. Die Bewährungszeit zuvor als „Prospect“ beträgt ein Jahr,
100 Prozent der Mitglieder eines „Charters“ müssen der Aufnahme
zustimmen, bei den „Hells Angels“ fand sie demnach freitags um 20.00
Uhr in Hannover statt. Bei Verhaftungen gebe es Order, nur den
eigenen Name und den eines bestimmten Anwaltes zu benennen.
„Jeder Club hat zwei Kassen“

Während es bei den Höllenengeln heißen soll: „Wer Heroin nimmt, fliegt
raus“, registrieren die Beamten eine etwas anders lautende Regelung
bei den Konkurrenten von den „Bandidos“: „Ecstasy und Heroin sind im
Club nicht erlaubt“. Das Regelwerk bei den „Bandidos“ scheint laut
Sicherheitsbehörden jedoch umfangreich: Neue Mitglieder müssten einen
Paten haben, das Motorrad eines Prospects gehört seinem Chapter. Jeder
Anwärter habe eine Aufnahmegebühr von 275 US-Dollar an den „National
Chapter“ zu zahlen. Der „President“ eines „Chapters“ trage sogar die
alleinige Verantwortung für den Drogenhandel. „Supporter“ würden
intern lapidar als „Laufburschen“ benannt, die angeblich „den Koks
holen und verteilen“.

Clubhaus, Telefon, Fax und Internetadresse sind für jedes „Bandido“-
Chapter Vorschrift. Insbesondere einige den Behörden vorliegenden,
angeblichen Vorschriften erschrecken: Inhaftierte „Member“ erhalten
monatlich 1000 Dänische Kronen im Gefängnis. Auch heißt es: „Jeder
Club hat zwei Kassen“, eine offizielle und eine inoffizielle. Intern
heiße es: die „Hells Angels seien der „Staatsfeind Nummer eins“. Diese
Regeln, die wohl über Szene-Aussteiger an die Ermittler gelangten,
besagen demnach auch, dass die Standardbewaffnung aller „Bandidos“-
Chapter so auszusehen habe: „3-4 Pumpen (Pumpguns), 3-4 Schroter
(Schrotflinten), beide mit abgesägtem Lauf, damit sie zwischen die
Tanks der HD passen würden.

Quelle:http://www.bnr.de/artikel/hintergrund/bruderschaften-mit-
braunen-flecken


Gruß Siggi


--
_______________________________________
RECHTSRADIKALE SIND:
.. Naiv
Primitiv
Dumm
_______________________________________

Dem [Tr]Ottelchen auf der Spur

unread,
Dec 21, 2012, 2:43:00 PM12/21/12
to
siggi...@safe-mail.net (Stinkfried Breuer), oder vielmehr
Ottmar Ohlemacher, dessen mgl. Wesenszug einer hinterfotzigen verlogenen
Drecksau ich auf Anraten von Dr. Horst Leps [<http://tinyurl.com/5vl2o7d>]
jeden selber zu pruefen bitte [<http://tinyurl.com/ctsjjmd>], schrieb:

> ?Bruderschaften? mit braunen Flecken

Du sinnierst beim Aufhaengen Deiner Unterhosen, Ottmar Ohlemacher?

--
> Weshalb soll das peinlich sein?
[fragt sich Ohlemacher in <hpb22z9ujh9b$.fblnpi6ovs3w$.d...@40tude.net>]
-> http://www.hinterfotz.de - Groesster Usenet-Comedian ever! <-

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