Am Sat, 3 Oct 2015 19:57:08 +0200
schrieb Lars Bräsicke <
use...@braesicke.de>:
> Am 03.10.2015 um 19:52 schrieb Nazitrottel J.Malberg:
> > körperliche Gesundheit und auf das Umfeld der Nachkommen. Weil ihre
> > Ideologie es den Moslems verbietet, Nicht-Moslems zu heiraten und so
> > verhindert wird, dass ihrer Bevölkerungsgruppe frisches genetisches
> > Material hinzugefügt wird,
>
> Und schon der erste Blödsinn.
> 1. Männl. Moslems dürfen Christinnen und Jüdinnen heiraten.
Und Muslima dürfen nur Moslems heiraten. Weil sie der Überzeugung sind,
daß nur dr Mann zählt! Daß sich eben geheiratete Christinnen wie
selbstverständlich auch im Glauben nach dem Moslemmann richten, während
sich geheiratete Muslima nicht gegen ihre jüdischen oder christlichen
Männer wehren könnten. Ein zutiefst patriarchales Weltbild, gepaart
wahrscheinlich auch noch mit diversen Irrtümern im Moslemsvolk über die
Grundlagen der Genetik. Wahrscheinlich alles kleine Animalculisten.
Daß solche Heiraten von Moslems mit Christinnen und Jüdinnen gar nicht
gern gesehen sind, kommt noch hinzu. Mohammed hatte christliche und
jüdische (Sex)sklavinnen, aber keine solchen Ehefrauen, wenn ich
mich recht erinnere.
> 2. Moslems sind keine Bevölkerungsgruppe von 1000 Leuten, sondern 1
> Mrd. Ein ziemlich großer Genpool.
Es sind schon 1,4 bis 1,5 Milliarden, Bräsicke! Sie vermehren sich!
Aber Malberg hat mit der Inzucht schon recht. Dafür ist ja nicht
entscheidend, wie groß der gesamte Genpool ist, sondern daß sehr oft
eben Verwandtenheiraten stattfinden.
Um es dir zu verdeutlichen: Es hilft wenig, wenn Milliarden von
Menschen existieren, die aber sehr häufig nur innerhalb der eigenen
Familien(clane) heiraten, weil dann ja genetisch alle anderen nur sehr
eingeschränkt existieren (zum Genaustausch).
Und erheblich verschärt wurde und wird das alles, weil solche Praktiken
ja bereits seit Jahrunderten üblich sind, etwa in der Türkei. Daher ist
der Inzuchtgrad eh schon deutlich erhöht.
"Traditionell ist die Ehe zwischen Blutsverwandten im vorderen wie
hinteren Asien stark verbreitet. In Indien etwa, erzählt der
Humangenetiker Kunze, heirate ein Onkel oft seine Nichte, in der
Türkei, Persien und den arabischen Staaten ist dagegen die
Konstellation Cousin und Cousine häufiger. Dies lässt sich auch
religiös begründen. So sind Ehen zwischen Verwandten im Koran oft
beschrieben und prägen die zeitgenössischen Darstellungen Mohammeds.
Die Bibel hingegen geißelt derlei Verbindungen schon im 3. Buch Mose,
Kapitel 18. "Niemand von euch darf sich einer Blutsverwandten nähern,
um ihre Scham zu entblößen""
"Bei einer Ehe zwischen Cousin und Cousine wie im Falle der G.s liegt
das Risiko für vererbte Erkrankungen fast doppelt so hoch wie bei
Nichtverwandten. Statt bei rund vier, liegt es zwischen sechs und
sieben Prozent. "Das ist immer noch nicht besonders hoch. Das Risiko
steigt aber deutlich, wenn bereits Erbkrankheiten in der Familie
liegen. Leider wissen Betroffene oft nur wenig über diese wichtigen
Fakten", sagt der Humangenetiker Professor Claus R. Bartram von der
Universität Heidelberg. Auch weil das Thema in Deutschland immer noch
ein Tabu ist.
"Wir Wissenschaftler wollen eine bessere Information. Das Problem ist
lange bekannt. Und es hat nichts mit Rassismus zu tun, offen darüber zu
sprechen", sagt etwa Jürgen Kunze, emeritierter Professor von der
Charité. Die türkische Psychiaterin Inci Sen sieht das Problem in der
Deutschen Diaspora sogar noch verstärkt: "Wo weniger Auswahl besteht,
kommen öfter Verwandte zusammen." Manche Wissenschaftler sprechen gar
hinter vorgehaltener Hand vom "Türkenghetto" Berlin, wo sich das
Phänomen dadurch verstärke, dass Migranten oft nah bei einander wohnten.
"So eine Formulierung ist natürlich diskriminierend", sagt Gaby
Straßburger, Professorin für Soziale Arbeit an der Katholischen
Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB). Sie hat über das
Heiratsverhalten und die Partnerwahl von türkischen Migranten
promoviert. "Genau wie bei Deutschen findet man seinen Partner eben im
persönlichen Netzwerk und bei Türken gehört die Verwandtschaft dazu",
sagt Straßburger. Oft werden diese Verbindungen von der Familie
arrangiert – laut einer Befragung des Essener Zentrums für
Türkeistudien (ZfT) machen sie ein Viertel der Heiraten von
Türkischstämmigen in Deutschland aus.' "
"Von Aufklärungskampagnen hat Mutter Emine G. noch nichts gehört. Sie
streicht ihrem Sohn Serkan am Abend eine Strähne aus dem Gesicht. Ihr
Ältester - neben ihm hat sie auch zwei gesunde Kinder - hat wieder
einmal Gelbsucht. Sie wiegt den kleinen Körper vorsichtig auf ihren
Armen und redet leise auf ihn ein. Sie würde ihrem Sohn gerne
Knochenmark spenden, sagt sie. "Wir lieben unser Kind doch, auch wenn
es krank ist." Vater Ali nickt zustimmend. "Und ich würde auch
jederzeit wieder meine Cousine heiraten.""
" Seyran und ihr Mann Askin sind Cousin und Cousine, es gibt zahlreiche
wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Inzestkinder von Eltern,
auch wenn diese selber keine Krankheit haben, mit deutlich höherer
Wahrscheinlichkeit an schweren angeborenen Krankheiten leiden als
Kinder von nicht verwandten Eltern.
So kam etwa eine britische Studie zu dem Schluss, dass 60 Prozent der
Todesfälle und schweren Erkrankungen bei Kindern verhindert werden
könnten, "wenn die Inzucht beendet würde". So ist anzunehmen, dass auch
die Leiden der Kinder von Seyran und ihrem Mann Askin mit der
Verwandtschaft der beiden in Zusammenhang steht."
"Kinder aus Ehen unter Verwandten leiden häufiger unter Erbkrankheiten,
Epilepsie, Schwerhörigkeit oder Muskelschwund. Das Risiko, an einer
genetisch bedingten Stoffwechselstörung zu erkranken, ist größer, die
Lebenserwartung niedrig. Julia Hennermann, Stoffwechselmedizinerin und
Kinderärztin an der Berliner Charité, fordert deswegen eine frühzeitige
Aufklärung - am besten schon in den Schulen.
Etwa 15 Prozent der Stoffwechselkranken, die sie behandelt, sind aus
Verwandtenbeziehungen. Natürlich heiraten auch Deutsche untereinander,
doch mehrheitlich seien es Migranten. Ob die Paare nicht vorher über
die Risiken Bescheid wüssten. "Genetik ist für die meisten etwas sehr
Abstraktes", so Hennermann."
"Die Duisburger Sozialwissenschaftlerin Yasemin Yadigaroglu engagiert
sich seit Jahren gegen Verwandschaftsehen. Sie startete 2005 eine
Postkartenaktion mit Slogans wie "Kinder wünsche ich mir, aber nicht
von meiner Cousine" und "Heirat ja, aber nicht meine Cousine". Diese
verteilte sie in Schulen und Moscheen, wo sie in Vorträgen auch über
die gesundheitlichen Risiken einer Verwandtschaftsehe aufklärt.
Doch nicht überall ist sie willkommen, die Gemeinde der Merkez-Moschee
in Duisburg werfe ihr "Nestbeschmutzung" vor und verwehre ihr den
Zutritt in die Vereinsräume. Sie erhalte Drohungen, meist von
religiösen Fundamentalisten. Aber auch von Kollegen deutscher Herkunft
bekomme sie zu hören, sie würde Migranten stigmatisieren. Es ist ein
politisch unkorrektes Thema, vor dem sich die Öffentlichkeit fürchtet.
Zu rasch kann hier angeblicher Rassismus angeführt werden. Weil
Yadigaroglus Projektanträge für ihre Kampagnen abgelehnt wurden, will
sie nun mit Gynäkologen zusammenarbeiten.
Trotz aller Mühen weiß die Soziologien, dass sich die gefährliche
Tradition so schnell kaum ändern wird. Nicht umsonst heißt ein gängiges
Sprichwort in der Türkei "Gute Mädchen heiraten Verwandte, schlechte
Mädchen gibt man einem Fremden"."
MfG
Der Habakuk.
Quellen: taz und WELT
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"Ich sehe zb, dass die Sonne im Winter immer kleiner wird, weil die
Erde ihr zu kalt ist, aber irgendwie weiß ich das anders."
Dr. Horst Leps versucht vergeblich, einen klaren Gedanken zu fassen.