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FFD, Helmut Fuchs und andere

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ANTIFA Castrop-Rauxel

unread,
Jul 14, 1998, 3:00:00 AM7/14/98
to
Hallo Leute,
da die Diskussion über FFD, H.Fuchs und anderes angefangen hat, poste ich
diese Artikel au der Antifaschistischen NRW Zeitung.
Ist ein wenig lang (sorry), aber ziemlich interessant.

gruß
marcus
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Der Prozeß gegen den "Freundeskreis Freiheit für Deutschland"

Vom 6. bis zum 27.4.1994 fand am Bochumer Landgericht der Prozeß gegen
sechs Mitglieder de "Freundeskreis Freiheit für Deutschland" (FFD)
statt.

Diese Organisation war am 25. August letzten Jahres vom
NRW-Innenminister verboten worden. Kurze Zeit später fanden mehrere
Hausdurchsuchungen in Nordrhein-Westfalen statt, in Bochum, Herne,
Duisburg, Xanten und Bielefeld. Gegründet wurde der FFD 1989 von
Wilfried Bluschke, Helmut Fuchs, Günther Demolsky und dem mittlerweile
verstorbenen Werner Gebhardt. Der Sitz des FFD war in Bochum. Hier
unterhielt er seine Konten, in Gerthe ein Postfach und eine sehr
konspirative Geschäftsstelle in der Schürbankstr. 20, von wo aus in
professioneller Weise mit Computern der Versand der Hetzschriften und
Aufkleber an über 2000 Adressaten in der ganzen BRD vorgenommen wurde.
104 verschiedene Flugblätter und 30 Aufkleber hatte der FFD
hergestellt. Die Auflagenhöhe der Flugblätter betrug über eine
Millionen Exemplare. Trotz eines Prozesses wegen Volksverhetzung auf
Grund eines ihrer Flugblätter am 22.6.1991 und zahlreicher Anzeigen
gegen den FFD konnte dieser seit seiner Gründung 1989 fünf Jahre lang
ungestört polemisieren und hetzen. Sechs Mitglieder und Herausgeber
waren nun in dem Prozeß angeklagt. Und zwar wegen vielfältiger
Vergehen wie dem Verstoß gegen das Pressegesetz von NRW, der
Volksverhetzung, der Anstachelung zum Rassenhaß, der Verunglimpfung
der Demokratie, des Staates und dessen Repräsentanten, Beleidigung
Andersdenkender, Verunglimpfung der Menschenwürde von AusländerInnen
und Flüchtlingen, Leugnen der Vergasungen von JüdInnen im 3. Reich,
Beleidigung des Ansehens Verstorbener, Billigung von Straftaten,
Aufruf zur Gewalt und Gefährdung der Öffentlichen Sicherheit.

Angeklagt waren Günther Demolsky, Helmut Fuchs, Wilfried Bluschke,
Paul Muenzer, Dr. Dr. Helmut Grimm und Ekkehard Weil, alias Karl
Schubert.
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Das Verbot des FFD, die Hausdurchsuchungen und der jetzige Prozeß
erwecken den Anschein, der BRD-Staat sei ernstlich an der
Sanktionierung rechtsradikaler Hetzer, Drahtzieher und Organisatoren
rechter Gewalt interessiert. Dies ist entschieden in Frage zu stellen.

Bei dem FFD handelt es sich um eine Art "Vorfeldorganisation". Eine im
Hintergrund existierende Struktur sollte geschützt werden, um noch
offener und dreister hetzen zu können als diese. Dabei handelt es sich
um den Unabhängigen Freudeskreis (UFK). Dies war den Behörden bekannt,
heißt es doch im Verfassungsschutzbericht NRW von 1990: "Der FFD...
ist weitgehend mit dem Freundeskreis Unabhängige Nachrichten (UFK)
identisch". Verbot und Prozeß trafen aber, trotz des Wissens der
Staatsschützer, nur den FFD. Auch der Verhandlungsinhalt des Prozesses
drehte sich einzig um die Veröffentlichungen des FFD. Der UFK, seine
anderen Unterorganisationen und Zeitschriften waren nicht betroffen.

So scheint das Kalkül der Nazis aufzugehen. Das alte, weitverzweigte
und in den Rechtsterrorismus reichende Netz um den UFK bleibt
außerhalb der justiziellen Reichweite und außerhalb der Aufdeckung für
die Öffentlichkeit.

Soweit es uns möglich ist, versuchen wir hier einige Informationen
über den FFD, seine Mitglieder und seine Verbindungen zu geben.
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Das braune Netz des UFK

Der FFD ist als eine Untergruppe des UFK zu sehen. Der Unabhängiger
Freundeskreis wurde 1969 unter anderem von dem Bochumer Martin Voigt
und Werner Gebhardt gegründet. Der UFK hat seinen Sitz in Bochum. Er
gibt seit seiner Gründung ein Monatsblatt, die Unabhängigen
Nachrichten (UN) heraus. Diese äußerst rassistische und antisemitische
Zeitung, mit einen Umfang von 12 Seiten, wird zweifarbig in einer
Auflage von über 10000 Stück gedruckt. Sie wird bundesweit vertrieben
und auch ungefragt zugeschickt. Früher wurde sie in Bochum bei der
Druckerei Maas an der Alten Hattingerstraße gedruckt. Heute erscheint
die UN in Bingen am Rhein, im Verlag des Werner Symanek.

In seiner Geschichte machte der UFK des öfteren Schlagzeile. Z.B.
seine "Tage der Gemeinschaft" vom 9. bis 15. Mai 1978. Einem Treffen
von 400 Mitgliedern aus mehreren rechtsextremen Organisationen. Die
Polizei beschlagnahmte Unmengen von rechtsradikalen
Propagandamaterial, darunter Zeitschriften wie den Völkischer
Beobachter, Wille und Weg und den NS-Kampfruf der NSDAP/AO Gary Laucks
aus Nebraska. Ein Jahr später machte der UFK Veranstaltungen mit dem
britischen Pseudohistoriker und Auschwitzleugner David Irving. Der UFK
unterhielt und unterhält beste Beziehungen zu dem SS-Sonderführer aus
Auschwitz Thies Christophersen, der sich nach Dänemark abgesetzt hat
und von dort "Die Auschwitzlüge", die Periodika Kritik und Die
Bauernschaft vertreibt. Über den kürzlichen verstorbenen Gründer des
UFK Werner Gebhardt bestanden ausgezeichnete Verbindungen zu den alten
Waffen-SS-Verbänden und den Leitheften des Witteners Johann Brandt.
Der Nazi-Terrorist Manfred Roeder war und ist immer noch Intimus des
UFKs.

Werbung für den FFD wurde in der Revolte der mittlerweile verbotenen
Nationalistischen Front (NF) gemacht. Ebenso in den Nachrichten der
HNG, einem Gefangenenhilfsverein der Nazis. Werbung für den FFD und
die Unabhängigen Nachrichten finden sich auch in Die Bauernschaft und
der NPD-NRW-Zeitung. Der UFK hat zu allen rechtextremen und
rechtsradikalen Gruppen und Parteien blendenden Kontakt.
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Die "Rechts"variante des UFK - die DRsK

1979 gründeten Mitglieder des UFKs die Deutsche Rechtsschutzkasse
(DRsK), eine Vereinigung, die Rechtsextremen Prozeßhilfe gewährt,
rechte Anwälte vermittelt und Tips gibt, wie geltendes Recht in Bezug
auf Volksverhetzung, Aufstachelung zum Rassenhaß und anderer Delikte
umschifft werden kann. Diese Tips sind in ihrer Postille Recht und
Justiz zu lesen. Diese Tips umfassen mittlerweile zwei Sammelbände und
sind über Werner Symanek zu beziehen, verantwortlich im Sinne der
Presserechts ist der Rechtsanwalt Jürgen Rieger aus Hamburg. Ihren
Sitz haben das DRsK und Recht und Justiz in Bochum.
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Rechte Rechtsvertretung

Aus dem DRsK ist mittlerweile ein eigenes Büro in Hamburg
hervorgegangen, das Deutsche Rechtsbüro (DRB). Leiterin des DRB ist
die Rechtsanwältin Gisela Pahl. Sie ist Mitarbeiterin des Anwaltsbüros
von Jürgen Rieger und las wie Rieger und andere "Deutsche Anwälte" die
Flugblätter des FFD auf strafbaren Inhalt hin durch.

Jürgen Rieger wird als einer der führenden Köpfe der deutschen
Naziszene gehandelt. Einschlägig gerichtlich vorbestraft, ist der
Anwalt dem DRsK, Recht und Justiz und dem DRB zuzuordnen. Er ist
Vorsitzender der rassistischen Gesellschaft für biologische
Anthropologie, Eugenik und Verhaltensforschung e.V., Redner auf
Neonaziaufmärschen wie in Hamburg und Wunsiedel, Verteidiger von
Nazikriegsverbrechern und Neonazigrößen wie Kühnen und Althans.
Momentan vertritt er alle verbotenen Naziparteien in den jeweiligen
Verfahren gegen die Verbote. Die Nationale Offensive (NO), die
Deutsche Alternative (DA), die Nationalistische Front (NF) und
natürlich den FFD. Dieser Verbotskampf erfordert natürlich eine eigene
Zeitung, den Rechtskampf. Herausgeber ist Michael Swierczek,
ehemaliger Bundesführer der NO und im Dortmunder NO-Prozeß steht er
unter Verdacht, bei der Vermittlung von Söldnern an die Nazimiliz HOS
in Kroatien mitgewirkt zu haben. Einträchtig neben den verbotenen
Naziparteien findet sich im Rechtskampf der FFD wieder. Anwalt Rieger
vertrat im Bochumer Prozeß Helmut Fuchs.

Sein gleichgesinnter und aus NS-Prozessen erfahrener Kollege aus
Düsseldorf Hajo Hermann vertrat Wilfried Bluschke.

Und der Dortmunder Anwalt Erhard Steller, sonst Leib- und Magenanwalt
von SS-Siggi Siegfried Borchardt (Landesvorsitzender der FAP-NRW), der
momentan in Dortmund Christian Sennlaub (NO) wegen Bildung einer
kriminellen Vereinigung und Nazisöldnervermittlung nach Kroatien
verteidigt, vertrat in Bochum Ekkehard Weil, alias Karl Schubert.
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Zurück zu den Angeklagten

Bis auf Bluschke und Weil befanden sich alle anderen Angeklagten
bereits im Rentenanlter, Herren mit Geschichte.

Herr Dr. jur. Dr. med. Grimm, der nicht zu den Prozeßtagen erschien
und aus diesem Grund per Haftbefehl gesucht wird, ließ sich am 18.4.
beim Gericht entschuldigen. Der Brief kam aus Dänemark, vermutlich aus
Kollund, wo Thies Christophersen sein Domizil hat. Beide sind alte
Bekannte. Herr Dr. Dr. organisierte nämlich Veranstaltungen mit Thies
Christophersen und General a. D. Otto Ernst Remer, einer derjenigen
Nazioffiziere, die die Widerstandsbewegung des 20. Juni
niederschlugen. So z.B. am 31. August 1991 in Raststatt im Hotel
Brückenhof.

Günther Demolsky ist schon lange dabei. Bis zum Verbot der
Sozialistischen Reichspartei (SRP) 1952 war er deren
Landesvorsitzender in NRW. Dann Funktionär der Deutschen Reichspartei
(DRP), der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher und anderer
mehr.

Über Helmut Fuchs ist (aus der aus der rechtsextremen Publikation
Nation) bekannt, daß bei der Hausdurchsuchung bei ihm in Duisburg nun
wirklich alles an rechtsradikaler Literatur gefunden wurde, was eines
Nazi Herz höher schlagen läßt: Deutsche Gegenwart, Eidgenoss,
Remer-Depesche, Die Bauernschaft, UN, Nation, Europa Vorn, Sieg, und
das gleich kistenweise.

Verweisen die jüngeren Angeklagten nicht so sehr auf Tradition und
Alter, so doch um so mehr auf Erfahrungen in Sachen Brutalität und
Gewalt.

Der Autohändler Wilfried Bluschke aus Xanten, interessiert an
"Heldentum" und Militaria, erwies sich als recht schlagkräftig
gegenüber der Presse bei der Prozeßeröffnung. Er verfügt über gute
Kontakte ins rechte Lager. 1989 wurde er zusammen mit Jürgen Mosler
aus Duisburg an der Grenze zu Österreich festgenommen. Er wollte 109
Exemplare des Buches "Freispruch für Hitler?" und 15 Exemplare der
Zeitung Halt von Gerd Honsik einführen. Hierfür wurde er 1991 wegen
Aufstachelung zum Rassenhaß verurteilt. Aber nicht nur Jürgen Mosler
von der FAP und langjähriger Vertrauter Michael Kühnens scheint er gut
zu kennen. Auch den nach Spanien geflohenen österreichischen Nazi Gerd
Honsik scheint er näher zu kennen. Zumindest sagte Bluschke im
Verfahren gegen "Honsik und Strobl AG" in München aus
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Der Weg zum rechten Terror

Hervorzuheben wäre da noch Ekkehard Weil, alias Karl Schubert, er ist
Kassenwart und Postvertreiber des FFD. Bei ihm kann man die Kontakte
des FFD zum rechten Terroruntergrund am besten nachvollziehen. Weil
umfangreiches Vorstrafenregister, er war Mitglied der 1970
ausgehobenen terroristischen "Europäischen Befreiungsfront" (EBF).
Hochbewaffnet plante diese Anschläge auf Politiker. Noch im selben
Jahr verübte Weil einen Mordversuch an einen 20jährigen Wachsoldaten
vor einem antifaschistischen Mahnmal in Berlin. Der Wachsoldat
überlebte den Lungensteckschuß, den Weil ihm mit einem Gewehr mit
Zielfernrohr aus 100 Meter Entfernung zufügte, knapp. Ende der 70er
Jahre ging Weil nach Österreich. Der Österreichische Beobachter gab
zur damaligen Zeit eine Feindliste heraus, eine Art Anti-Antifa-Liste.
Weil und seine Kameraden der Aktion Neue Rechte (ANR) bombten die
Liste so lange durch, bis sie gefaßt wurden. Dabei war es Weil
höchstpersönlich, der Simon Wiesenthal und anderen die Bomben vor die
Privatwohnungen plazierte. Gefaßt wurde Weil mit falschen Papieren und
einer "CZ" Kaliber 7,65. Fünf Jahre wanderte er dafür in die
Strafvollzugsanstalt. Mitangeklagt war damals Gottfried Küssel,
heutiger Chef der VAPO, dem Österreichischen Ableger der
Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF).

"Kamerad" Küssel wurde wegen seiner nationalsozialistischen
Aktivitäten zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt. Auch Ekkehard
Weil geriet im Zusammenhang mit den Briefbombenattentaten in
Österreich kurzzeitig ins Visier der Fahnder. Parallel zu diesen
Ereignissen rief die Zeitung Rechtskampf zu einer Solidaritätswoche
auf, der Einblick erschien. Bochumer Nazis begingen diese
Solidaritätswoche, indem sie mit Berliner Kameraden nach Rostock zur
dort angekündigten Anti-Antifa-Woche fuhren und AusländerInnen und
Linke mit brutal attackierten.

Ende der 80er Jahre verbüßte Weil eine Haftstrafe in Berlin und
verkehrte dort in der Weitlingstraße, in einem von Rechten besetzten
Haus, wo sich Küssel und andere internationale Nazis die Klinke in die
Hand gaben. In diesem Haus wohnte auch der wegen des Bauens der
Briefbomben gesuchte Berliner Bendix Wendt. Seit 1991 wohnt Weil unter
falschen Namen in Bochum. Er nennt sich nun Karl Schubert und wohnt am
Castroper Hellweg 450, bei einer Frau Madeya.

Der Prozeß wurde von Faschisten aller Alterstufen besucht, z.B. von
Erhard Kemper, ehemals FAP-Landesvorsitzender und jetzt Reisender in
Sachen HNG. Kemper war bei allen großen Naziprozessen in Österreich
dabei. Aber auch junge Nazis der Anti-Antifa sitzen im Gerichtssaal.
Sie terrorisierten 1992 Leute durch Bomben- und Morddrohungen,
manipulierten an Fahrzeugen von Antifaschisten, verbrannten
stapelweise die WAZ und drohten der Zeitungsredaktion. Diese Gruppe
hortete Waffen und Sprengstoff und baute Splitterhandgranaten für
Antifas und Bomben für Flüchtlinge. Einer ihrer Chefs, Marcus Scholz,
avancierte Mitte letzten Jahres kurzfristig zum Pressesprecher der
CDU-Wattenscheid (siehe NRW Zeitung Nr. 4). In den Prozeßpausen
berieten sich dann auch Bluschke, Weil und Thomas Haepe, seines
Zeichens Anti-Antifa-Aktivist aus Bochum, Weil und andere Nazis
fotografierten alle diejenigen, die so aussahen, als wären sie nicht
ihrer Gesinnung.
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Der Prozeß

Soweit zu den Hintergründen des Prozesses und den Abgründen des FFD.
Der eigentliche Prozeß war auf elf Verhandlungstage angesetzt. Doch
trotz der Verschleppungsstrategie Riegers endete der Prozeß schon am
siebten Tag mit der Verurteilung Bluschkes, Weils und Demolskys. Dr.
Dr. Grimm war bis zum Ende des Prozesses nicht erschienen, wegen eines
Bandscheibenvorfalls konnte Helmut Fuchs an den letzten Tagen des
Prozeßes nicht teilnehmen. Muenzers Verfahren wurde am dritten Tag
abgetrennt. Seine Anklage beschränkte sich auf die Autorenschaft
dreier Flugblätter. Sein Urteil lautete ein Jahr Gefängnis auf zwei
Jahre Bewährung.

Den anderen drei Angeklagten werden neben ihrer presserechtlichen
Verantwortung für verschiedene Flugblätter und Aufkleber auch ihre
Tätigkeiten als Gründer und Organisatoren des FFD vorgehalten.
Verurteilt wurden sie wegen Verstoß gegen das Presserecht, Beleidigung
und Aufstachelung zum Rassenhaß zu verschieden Bewährungsstrafen:
Bluschke und Demolsky erhielten zwei Jahre auf Bewährung, Weil ein
Jahr und zehn Monate auf Bewährung. Die beiden erstgenannten
Angeklagten hatten öfters ihren Namen unter die Hetzflugblätter
gesetzt.

Alle Angeklagten waren im Prozeß geständig und gaben sich reuig. Sie
distanzierten sich zwar in keiner Weise von ihren Ansichten, räumten
aber ein, mit ihren Ausdrucksweisen "zu weit" gegangen zu sein. Die
beiden Angeklagten Demolsky und Muenzer fielen während ihrer
Einlassungen schon nach kurzer Zeit in altbekannte rassistische
Gedankenmuster zurück. Demolsky führte beispielsweise den
rechtsradikalen Historiker und Auschwitzleugner Irving als Bestätigung
seiner Überzeugungen an; Münzer versuchte sich zunächst, sich nicht
als Ausländerhasser darzustellen, sprach aber dann wieder in
menschenverachtender Weise von Asylbetrügern und Scheinasylanten.
Trotzdem nahmen Richter und Staatsanwaltschaft an, daß alle
Angeklagten geläutert seien und in Zukunft von jeglicher
rechtsradikaler Betätigung absehen würden. Besonders erstaunlich ist
diese Einschätzung bei dem Angeklagten Ekkehard Weil. Er ist zwar in
seinem Leben bisher weniger durch das Verfassen von Flugblättern und
das Entwerfen von Aufklebern aufgefallen, aber daß er nicht
"einschlägig" vorbestraft sei - wie sein Awalt Steller meinte - davon
kann eigentlich keine Rede sein. Weil bewegte sich bisher ohne
Unterbrechung im rechtsextremistischen und rechtsterroristischen
Umfeld, im Prozeß verheimlichte er, woher er seinen Unterhalt bezieht
(angeblich wird er von anderen unterstützt und verdient ca. 500.- DM
aus eigener Tätigkeit) und hatte große Sorge, daß die Antifa seine
Adresse erfährt.

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<http://www2.free.de/antifa/nrw/mai95/volkswil.html>:

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Prozeß gegen die Anti-Antifa-Gruppe Volkswille
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Vom 20.1. bis zum 6. April fand am Dortmunder Landgericht der Prozeß
gegen die Anti-Antifa-Gruppe Volkswille statt. Den Vorsitz über diesen
Prozeß führte der schon aus dem NO- Prozeß bekannte Richter Reichelt.
Die Gruppe Volkswille war der Bildung einer kriminellen Vereinigung
(§129) angeklagt. Den elf Angeklagten aus Essen, Bochum und
Wattenscheid wurden zudem 27 verschiedene Delikte vorgeworfen,
angefangen von Sachbeschädigung, Verwendung von verfassungsfeindlichen
Kennzeichen und Symbolen, Denkmalschändung über Bedrohung,
Beleidigung, Nötigung, tätlicher Angriff bis hin zum Mitführen von
Sprengkörpern, Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz und Anstiftung zum
Mord.
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Volkswille

Bei der Gruppe Volkswille handelte es sich um eine eng an die
Nationalistische Front angelehnte Kaderorganisation. Ihre Aufgabe sah
die Gruppe, die sich als SA und Schutztruppe der Partei verstand, im
gezielten Terror und Einschüchtern von politischen Gegnern ihrer
nationalsozialistischen Gesinnung. Die Gruppe betrieb explizit
Anti-Antifa Arbeit. Sie existierte in Essen, Bochum und Wattenscheid
und war streng hierarchisch organisiert (Kameradschaftsführer des
Kreisverbands, Kameradschaftsführer des Ortsverbands,
Stadtteilbereitschaftsführer). Es gab Führer-, Unterführer- und
Kameradschaftstreffen, sogenannte "Stammtische". Innerhalb der Gruppe
gab es die Funktionen des Vordenkers, des Sprengmeisters und des
Materialbeschaffers.

Maßgeblich verantwortlich für die Gründung von Volkswille ist der
"Kameradschaftsführer des KVs" Marc Meier zu Hartum. Dieser gab an,
über die REP-Stammtische im Jahr 1990 einen Ulrich Euken kennengelernt
zu haben, der ihn auf die Idee gebracht hätte, überparteiliche
Stammtische für Rechte zu initiieren. In der darauf folgenden Zeit muß
Hartum dann den Stammtisch in der Kneipe La Garde zusammen mit anderen
gegründet haben. Im Lauf der Zeit stießen immer mehr Leute zu dem
Stammtisch zum Teil neue Leute, teilweise aber auch Leute, die bereits
in der NF, der FAP oder im FFD organisiert waren. In einem Interview
mit der niederländischen Zeitung "vrij nederland" behauptet der
ehemalige "Führer" Marcus Scholz 1993, daß Ende 1992 ca. fünfzig
Personen zu Volkswille gehört haben. Ein anderer "Führer" gab allein
den Wattenscheider Stammtisch mit über zwanzig Personen an.

Wann es dann zur eigentlichen Gründung von Volkswille kam, ist unklar.
Neben Hartum aus Wattenscheid sollen Markus Kalenborn aus Essen und
Holger Cirkel aus Wattenscheid zu den Gründern der Organisation
gehören.

Chef war der Sport - und Wirtschaftsstudent Marc Meier zu Hartum. Er
organisierte aus dem Hintergrund, knüpfte Kontakte, organisierte
Fahrten und Touren, gab Kommandos, beschaffte Geld für die
Materialien, schrieb Bekennerschreiben und baute neben Volkswille eine
Parallelorganisation auf, deren Mitglieder in "Wölfe" und "Wölfchen"
untergliedert werden sollten. Im Gerichtssaal brüstete er sich, daß
auch die Namensgebung der Gruppe auf seinem Mist gewachsen sei. Die
Idee zu diesem Namen hätte er von einem NF - Aufkleber.

Ihm untergeordnet war sein Zögling und Kameradschaftsführer von Essen,
Markus Kallenborn. Der Maschinenbaustudent und Sprengstoffexperte
hatte in seiner Schulzeit extra die Schule gewechselt, um in den Genuß
adäquater Leistungskurse für seine politische Tätigkeit zu kommen.

Des weiteren waren es die ausgebildeten Köche Holger Cirkel und Lutz
Mocker, die zusammen mit dem Wattenscheider Kameradschaftsführer
Marcus Scholz für viele Aktionen verantwortlich waren. Marcus Scholz
war es auch, der auf Anweisung von Hartum für die Gruppe eine
Dienstordnung verfaßte, die er übrigens dem DRK anlehnte.

Der Bochumer Michael Schlinter war - neben seiner Funktion als
Materialbeschaffer - ein weiterer Kopf der Gruppe. Und der Bochumer
Student Volker Rebbronn, der Geschichte und Deutsch auf Lehramt
studiert und öfters bei den REPs anzutreffen war, fungierte als
Bochums Kameradschaftsführer.

Die Angeklagten Michael Brzezinski, Dirk Lüders, Frank Piekorz und
Martin Wenzel waren dagegen einfache Mitglieder der Gruppe. Wobei
Wenzel der einzige zu sein scheint, der keinen Überblick über sein Tun
hatte und über eine bedauernswerte Biographie verfügt.
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Das "Wirkungsfeld" von Volkswille

Zu den Betätigungen der Gruppe gehörte, neben dem Verkleben von NF-,
FFD- und WJ-Aufklebern, das Verteilen des "9 - Punkte - Plans zur
Ausländerrückführung" der NF ( Autor desselben: Nazianwalt Jürgen
Rieger) und das regelmäßige Verteilen des NS - Blättchens Freiheit
Wattenscheid. Dieses nach Aussagen aus der Naziszene von der
NSDAP/AO-Struktur um Thies Christophersen und Zündel finanzierte Blatt
wird von dem mittlerweile im ostwestfälischen Oechtrup wohnenden
Michael Frank unter Mithilfe seiner Schwester hergestellt und
vertrieben. Für das örtliche Verteilen waren die Gruppe Volkswille und
Leute des Freundeskreis Freiheit für Deutschland (FFD) zuständig. Das
Ganze geschah an den Freitagabenden des sogenannten "Stammtischs" im
La Garde, dessen Wirt mit seinen Gästen sympathisierte.

Diese Kameradschaftstreffen im La Garde, von den Nazis als
"Stammtische" bezeichnet, wurden mit kleinen politischen Ansprachen
eingeläutet bevor allgemein politisch debattiert wurde, wobei alle
rege Kenntnis von dem hatten, was ihnen später im Prozeß an Straftaten
vorgeworfen wurde. Der Bochumer "Stammtisch" fand , wohl unter
ähnlichen Umständen, in einer Kneipe in Oberdahlhausen statt,
vermutlich in der Kneipe Leichtfuß. Auf den Führertreffen im Privaten
wurden dann noch andere Dinge besprochen. So wurde beispielsweise auf
einem "Unterführertreffen" geplant, Einladungen zu einem fiktiven Fest
beim Bürgermeister an Flüchtlinge zu verschicken oder Linken Scheiben
einzuwerfen. Auf diesen Führertreffen wurden aber auch Videos zur
Schulung und Diskussion angesehen, wie z.B. "Hitlerjunge Quacks" oder
"Triumph des Willens". Das ein oder andere Mal ging es dann auch in
das Essener NF-Schulungszentrum, das sich in einem ehemaligen
NPD-Gebäude in einem Hinterhof befinden soll. Daß die NF in Essen seit
Ende 1990 Schulungen durchführen könne, verkündete damals Dietmar
Breyl, NFler aus Essen. Unter seiner Regie und unter der Leitung des
NFlers Thomas Preuß aus Gelsenkirchen wurden die Schulungen
abgehalten, wobei auch die ein oder andere Prominenz anderer
Organisationen sich dort die Ehre gab.

Zum Aktionsrepertoire der Gruppe gehörte auch die Teilnahme an Treffen
und Fahrten. Die Gruppenmitglieder nahmen am NF-Zeltlager auf den
Ruhrwiesen in Bochum-Dahlhausen teil oder sie besuchten Peter Markert,
den mittlerweile ehemaligen Parteivorsitzenden der NPD/NRW. Sie
organisierten eine Fahrt durch die BRD, Dänemark, Niederlande und
Belgien. Laut "vrij nederland" besuchten sie in der BRD Dieter Folmer
und in Dänemark Thies Christophersen. In Belgien waren sie in
Diksmuide auf der alljährlichen Ijzerbedevaartfeier, auf der in diesem
Jahr der Startschuß zur Anti-Antifa-Kampagne fiel. Michael Frank,
Herausgeber der Freiheit Wattenscheid und Dietmar Breyl, NF-Leiter aus
Essen, waren hier ebenfalls anwesend.

Auf dem Rudolf Hess-Marsch 1992 durften sie natürlich auch nicht
fehlen. Zusammen mit Dorstener Nazis, so z.B. dem örtlichen Naziführer
Volker Grander, fuhren sie auf Einladung der Wiking-Jugend nach
Rudolstadt und blieben dann noch ein paar Tage in der Nähe von
Dresden. Den Transporter für die Fahrt besorgte Michael Brzezinski
über den KFZ-Sachverständigenbetrieb seiner Eltern, der an der
B1-Auffahrt liegt und wo er im Büro arbeitet. Zu siebt oder acht,
bekleidet mit schwarzer Hose und weißem Hemd und versehen mit
Gaspistolen und einen selbstgebauten Sprengsatz, marschierten sie dann
durch Rudolstadt.
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Volkswille und Anti-Antifa

Davon, daß Kalenborn einen Sprengsatz mitführte und der für
antifaschistische GegendemonstrantInnen gedacht war, hatten alle
Kenntnis. Das fanden sie alle gut und auch im Prozeß wurde dies von
ihnen nicht in Frage gestellt. Der Sprengsatz bestand aus einer mit
Sprengstoff gefüllten Syphonpatrone für Sahnespender, versehen mit
einer Wunderkerze als Zündschnur. Daß dieser eine enorme Sprengkraft
mit Splitterwirkung hatte, wußten die Nazis nicht erst seit dem
Gutachten des Sprengexperten im Prozeß. Cirkel und Kalenborn hatten
auf einem Acker Probesprengungen gemacht und hatten sich dort von der
Wirkung ihrer Waffe überzeugt.

Gewalt und Terror waren für die ganze Gruppe kein Diskussionsthema.
Dies war ihre Aufgabe. Dies der vorrangige Sinn und Zweck ihrer
Gruppe.

Sie bedienten sich dabei auch des Psychoterrors. Sie pickten sich
ihnen bekannte AntifaschistInnen heraus überzogen sie wochenlang mit
täglichen und nächtlichen telefonischen Morddrohungen. Von den
Bedrohten fertigte Volkswille Plakate an, worin die AntifaschistInnen
diffamiert und zur Fahndung ausgeschrieben wurden. In der Stadt und an
den Häusern der AntifaschistInnen wurden Aufforderungen zur Ermordung
dieser gesprüht. Dort stand dann "Tötet Olli S.", "B. Du bist tot"
oder "Antifa weg - Wir kriegen Euch !" mit "Rotfront verrecke". Das
ganze verziert wahlweise mit Odalsrune, Hakenkreuz, SS-Runen u.ä.. Den
Betroffenen wurden haufenweise Versandhausgegenstände zugeschickt,
darunter auch Beate Uhse Produkte. Einer Person wurde ein Leichenwagen
bestellt. Das andere mal versuchte Volkswille, nachts jemanden mit
einem fingierten Anruf aus der Wohnung zu locken.

Bedroht wurden auch AktivistInnen aus Flüchtlingsgruppen, sowie
Initiativen von Homosexuellen.

Anläßlich der "Multikulturellen Tage" in Bochum weitete Volkswille
ihren Terror aus. Telefonisch und schriftlich wurde ein noch größerer
Personenkreis bedroht. Es wurde gedroht, die Multikulturellen Tage
"aufzumischen". Am 15.9. ging bei der Bochumer Sparkasse von einem
Kommando Werwolf eine Bombendrohung ein. Anlaß war die Ausstellung
eines ausländischen Künstlers zu den Multikulturellen Tagen. Ein
Flugblatt "Verhindert die Multikulturellen - Tage 1992" wurde
verteilt, auf dem wieder Namen und Adressen von AntifaschistInnen
veröffentlicht wurden. Dieses wie auch andere Flugblätter der Gruppe
Volkswille hatte Günther Demolsky aus Herne, einer der Gründer des
FFDs, gedruckt. Exemplarisch für Anti-Antifa Arbeit fand sich diese
Flugblatt dann drei Monate später im Einblick wieder, natürlich auch
die Namen und Adressen derjenigen, die Volkswille die ganze Zeit
bedrohte.

Aber nicht nur die Stadtsparkasse mußte nach Bomben durchsucht werden.
Auch im Büro der Grünen ging ein paar Wochen später eine Bombendrohung
ein.

Hatte die Gruppe Volkswille ihren Aktionsradius schon auf
Kreditinstitute und bürgerliche Parteien ausgeweitet, so begann sie
auch die Tageszeitung WAZ zu attackieren.

Ihre Forderung : "Unterlassen Sie jede Berichterstattung über die
"Multikulturellen Tage 1992" und Ausländer im Allgemeinen. ...". Ihr
Hinweis: "Die brennenden Zeitungen in der Nacht vom 18. zum 19.9.1992
waren nur eine Warnung für Sie!". Ihre Drohung: "Sollten Sie wider
Erwarten Ihre Berichterstattung nicht ändern, werden wir geschulte
Gruppen ihre Zeitungsausträger überfallen lassen".

Sorgten Scholz, Kalenborn, Piekorz und Brzezinski für die Verbrennung
der zum Abholen bereitgestellten WAZ-Stapel in Wattenscheid, verfaßten
Hartum und Kalenborn diesen mit "Kommando Werwolf" unterzeichneten
Drohbrief. Kalenborn unterstrich sein Ansinnen noch mit einer
Sprayaktion am WAZ-Gebäude. Dabei verwendete er Sprayschablonen.
Darunter eine mit "SA-Wattenscheid".

Bei der Zerstörung der Wattenscheider "Gedenktafel zum demokratische
Neuanfang 1946" Ende Oktober 1992 war Kalenborn ebenfalls dabei.
Diesmal zusammen mit Lutz Mocker. Das Bekennerschreiben wurde wieder
zusammen mit seinem Chef Hartum aufgesetzt, wieder als "Kommando
Werwolf".

Neben weiteren Drohungen wiesen sie in dem Bekennerschreiben auf
"folgende Einsätze gegen ähnliche "Stätten""hin. Volker Rebbronn und
Oliver Krägeloh verwüsteten in der Nacht vor der Gedenkfeier zum
Volkstrauertag die aufgestellten Kranzgebinde vor der Grabstätte für
die sowjetischen Opfer der NS-Diktatur und die deutschen
WiderstandskämpferInnen und beklebten sie mit Naziparolen.

Bei Psychoterror, Bedrohung und Sachbeschädigung blieb es nicht.
Mehrmals zogen Kalenborn und Hartum oder Kalenborn und Mocker an
historischen oder auch anderen Tagen bewaffnet zu dem
Flüchtlingswohnheim In der Hönnebecke, um dort die Scheiben
einzuschießen.

Scholz gab in der holländischen Zeitung zu, daß sie das Fahrzeug eines
Antifas manipuliert hatten und hofften, er würde damit verunglücken.
("Ze draaiden ook de wielen van de auto van Bienert los, in de hoop
dat hij zou verongelukken.", vrij nederland nr.42/1993, Seite 38)

Und als die Polizei die Gruppe Anfang Dezember 1992 aushob und bei
ihnen Uniformteile, Stahlhelme, Sturmgepäck, verfassungsfeindliches
Material, Waffen und bei Kalenborn Unmengen an Chemikalien, Zündern
und Elektrobauteile zu Bombenfernzündung fand, erwischte es einige der
Gruppe so kalt, daß sie den Großteil ihres Wissen den
Ermittlungsbehörden preisgaben. So kam auch zutage, daß Marc Meier zu
Hartum die Gangart in der Anti - Antifa Arbeit nicht hart genug war
und er fand, es sei Zeit, einen Roten umzubringen. Dadurch sollte der
Rest der Szene eingeschüchtert werden. Das Opfer für seine Pläne hatte
er auch schon ausgesucht.
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Der Prozeß

Kurze Vorgeschichte

Zwei Jahre brauchte es, bis der Prozeß gegen Volkswille eröffnet
wurde. Trotz des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung,
der Waffen- und Sprengstoffunde und der Aussagen zu ihrem gezielten
Terror, saßen die sechs Inhaftierten gerade erst einen Monat, als sie
schon wieder entlassen wurden. Nur Marcus Scholz, der durch seine Faxe
im Namen der HNG über einen angeblich ermordeten Kameraden die
Verhaftung auslöste, saß noch etwas länger im Knast und in der
Psychiatrie. (Die Faxe gingen an Christophersen in Dänemark, Zündel in
Toronto, den Journalisten Winter in Wattenscheid, in die Schweiz und
nach Spanien).

In der Psychiatrie wurde festgestellt, daß er für seine Taten voll
schuldfähig ist. Nach seiner Entlassung fand Scholz dann sein
politisches Unterkommen als Pressesprecher der CDU-Wattenscheid. Diese
Zusammenarbeit hielt nicht allzulange, outeten ihn doch einige
Bochumer Antifas. (siehe dazu NRW - Zeitung, Nr. 4).

Verlief, abgesehen von der kurzzeitigen Inhaftierung der sechs Leute,
der Werdegang der Nazis recht ungestört von Seiten der Behörden,
hatten die bedrohten Antifas nur Schwierigkeiten von staatlicher
Seite. Polizeibeamte weigerten sich, Anzeigen aufzunehmen.
Fangschaltungen wurden nicht bewilligt und mußten selbst bezahlt
werden. Und bei der Zulassung der Nebenklage stellte sich das Gericht
quer. Es wurde auf den §395 der Strafprozeßordnung verwiesen, der
Nebenklagen nur unter ganz bestimmten Bedingungen zuläßt, und darunter
fallen halt nicht Morddrohungen und Psychoterror. Dafür muß mensch
erst beleidigt werden. Also mußte ein Betroffener gefunden werden, der
beleidigt worden ist und bei dem die Polizei dies auch in die Anzeige
aufgenommen hatte. Erst dann konnte die Nebenklage durchgesetzt
werden, aber nur bezogen auf diesen Betroffenen. Straftaten gegen
andere Berdrohte durfte der Anwalt der Nebenklage nicht ansprechen.

So viel und gut sich der Anwalt der Nebenklage bemühte, den
AntifaschistInnen waren prozessual die Hände gebunden.

Alles lag in den Händen der 9. Kammer. Wie es dort lag, sah mensch an
dem immer dreister und rotziger werdenden Auftreten der Nazis.

Der Prozeß

Für die Strategie der Nazis verlief dieser Prozeß typisch. Sie
verzichteten auf eine Prozeßerklärung, in der dem Staat das Recht
abgesprochen wurde, über sie zu richten. Sie gaben auch keine
Erklärungen zu ihren Beweggründen und Zielen.

"Kleine Brötchen backen" war ihre Strategie. Einmal erwischt geht es
darum, sich herauszuwinden. Der starke Staat, von ihnen gefordert,
darf bei ihnen nicht aktiv werden. Es heißt zurück ins Halbdunkel, weg
von prozessualer und anderer Öffentlichkeit. Zurück zur Politik der
Einschüchterung und des Terrors.

Und so verlief alles wie in anderen Naziverfahren auch : Die
Angeklagten bereuen alles. Es tut ihnen leid. Sie sind älter und
reifer geworden und entschuldigen sich tausendmal. Obendrein hätte
dies alles unter starkem Alkoholeinfluß stattgefunden.
Kameradschaftsabende seien dies nicht gewesen. Lockere Runden,
fröhlicher Freizeitspaß. Stammtische halt. Politik hätte eine
Nebenrolle gespielt. Es wäre übermäßig gesoffen worden und überhaupt
sehr undiszipliniert gewesen. Die Fahrten hätten den Ausflugscharakter
gehabt. Hier wäre es auf die Gruppendynamik angekommen. An Ziele und
Inhalte der Fahrten könne man sich kaum erinnern. Auch nicht so recht,
wer nun was organisiert hätte. Überhaupt, alles sei schon Jahre her.
Eine Organisation? Nein, auf keinen Fall. Alles sei chaotisch und ohne
Disziplin gewesen. An Führungsgrade kann man sich kaum erinnern. Die
Dienstordnung sei auf keinen Fall auf Befehl von Hartum verfaßt
worden. Dies sei auf Scholz Mist gewachsen und der sei ja leicht
psychotisch. Das sähe man ja an dessen Fax-Aktion. Gewalt wird
natürlich abgelehnt. Die Terroraktionen seien lediglich zum
Erschrecken gewesen. Ja, ja, man würde sich tausendmal entschuldigen.
Hartum will immer mäßigend auf Kalenborn eingewirkt haben. Der
wiederum sieht alles als Spielerei und Silvesterknallerei. Und
natürlich hätte Hartum nie die Anweisung zu einem Mord gegeben. Nie
und nimmer. Hartum meint dazu, da hätte es höchstens ein
Mißverständnis gegeben. Es wäre sicherlich nur um eine Abreibung
gegangen.

Und so ging es von Sitzung zur Sitzung. Und da nicht alles
abzustreiten ist, wird hier und da mal bei kleineren Strafsachen
Verantwortung übernommen. Alles Weitergehende zur Organisierung und
härteren Strafsachen wurde abgestritten oder ins Nebulöse verwiesen.

Beraten wurden die Angeklagten dabei durch eine ganze Schar von
Anwälten, zumeist Pflichtverteidigern. Diese nahmen aber eher
Statistenrollen ein. Maßgeblich waren zwei Anwälte. Ewald Steller, um
den sich in den Pausen die Angeklagten zwecks Anweisungen scharten und
Uwe Lucke. Beide sind keine Unbekannten in der Naziszene. Lucke, der
unter anderem Manfred Rouhs von Europa Vorn, den FAP - Kandidat Stefan
Niemann und den HNG - Vorstand Christian Malcoci im Stuttgarter ANS/NA
Prozeß vertrat, verteidigte einen der führenden Köpfe der Gruppe
Volkswille, Michael Schlinter. Ewald Steller aus Dortmund verteidigte
Marc Meier zu Hartum. Steller ist mittlerweile der Haus- und
Hofverteidiger der Rechtsextremisten im Ruhrgebiet. Er verteidigte
unter anderem Siegfried Borchardt (ehemaliger stellvertretender
FAP-Bundesführer/Dortmund), Christian Sennlaub (Ex-FAP-, ex-HNG-,
ex-KAH-, ex-NO-Kader/Witten) und Ekkehard Weil (Rechtsterrorist und
FFD-Aktivist/Bochum).

Beide mußten herzlich wenig in das Geschehen eingreifen, lief doch
alles nach Wunsch. Nur für eine Sache schienen sie ein lebhaftes
Interesse aufzubringen. Es fiel auf, daß die Angeklagten oft und
vehement bei vielen organisatorischen Dingen auf die Verantwortung des
schon genannten Ulrich Euken verwiesen. Dieser Mann soll nicht nur die
Stammtische von Volkswille betreut und bei den Bochumer REPs verkehrt
haben, er soll im Raum Münsterland, Dorsten und Sauerland
"überparteiliche Stammtische", sowie im Raum Norddeutschland ca 230.
Leute in "Freundeskreisen" organisieren. Er sei Organisator beim FFD
und hätte die Flugblätter bei Günther Demolsky abgeholt. Sein Wagen
sei immer voll Material gewesen. Euken hätte die Kontakte für die
Hess-Märsche in Wunsiedel und Rudolstadt gehabt und wäre in seinem
Auto mit einem Funktelefon voraus gefahren. Euken hätte das Zeltlager
der NF, die Fahrt zu Thies Christophersen und nach Diksmuide
organisiert, wo er recht bekannt gewesen sei. Darüber hätte Euken
Kontakt zu Thomas Fink gehabt, einem Führer der Sauerländer
Aktionsfront (SAF). Die Staatsanwaltschaft wurde schon in den ersten
Verhandlungstagen animiert, gegen Euken zu ermitteln. Die tat als
wüßte sie von nichts. Als die immer zahlreicheren Verweise der
Angeklagten immer noch unerhört blieben., führten die Anwälte Euken
als Verführer der Jugend vor und als das nichts half, als Agenten des
Verfassungsschutzes, der zu laden sei. Die Staatsanwaltschaft wand
sich. Sie hätten keine ladungsfähige Adresse. Doch, wurde ihr
vorgehalten, Hornerstr. 5, in Gelsenkirchen-Buer, dies stünde doch in
den Akten.

Dennoch wurde Euken nicht geladen und dies ganze Geschehen bleibt
nebulös. Sollten hier l nur die Angeklagten entlastet werden, durch
einen älteren Kameraden oder durch den Verweis auf die Verantwortung
eines verführenden Verfassungsschutzagenten, den die
Staatsanwaltschaft durch Nichtvorladung schützen wolle? Handelt es
sich bei Euken um einen Agenten des VS? Oder sollen gerade die
zuschauenden Antifas dieses Bild bekommen? Ein Vorgang im Prozeß, den
wir hier auf jedenfalls unseren LeserInnen nicht vorenthalten wollen.

Richter Reichelt nahm auch diese Vorstellung genüßlich hin, konnte er
doch hier wieder die beileibe nicht sonderlich starke
Staatsanwaltschaft abdeckeln. Die Rolle des Schulmeisters spielte er
nur allzugern. Die Strategie der Angeklagten und deren Anwälte kam ihm
dabei nur recht. Mit Zynismus deckte er die Staatsanwälte ein und
wiegelte die Nebenklage ab. Das Interview in der holländischen Zeitung
interessierte ihn nicht groß. Zuerst deklarierte er noch, unwissend
wie er war, die niederländische Wochenzeitung in der Kategorie "Der
Zeit" als Nazipostille. Die Ängste und Sorgen der Betroffenen, deren
Familien und Kinder standen für ihn und die Staatsanwaltschaft
überhaupt nicht zur Debatte. Der Antrag auf Übernahme der Kosten für
die Nebenklage durch die Staatskasse, lehnt er obendrein ab. Dabei war
seine oberflächliche und unprofessionelle Befragung angesichts des
durchsichtigen Lügengebäude der Nazis nicht nur peinlich, sondern
skandalös. Widersprüche ließ er so passieren, Nachfragen stellte er
nur bei Bagatellen und die Hintergründe und Vernetzungen der Nazis
blendete er völlig aus. Er übte sich derweil in vermeintlicher
Richterstrenge und begann von oben herab mit den Nazis über deren
Vorstellungen zu diskutieren. Richter Reichelt fand dabei, als sich
ein Angeklagter als patriotisch bezeichnete, die Eigenschaft
patriotisch nicht schlecht. Und als Scholz erwähnte, Hartum hätte ihn
angehalten doch "SPD = PDS = SED" zu sprühen, fand Richter Reichelt,
dies sei eine durchaus vertretbare Position. Stieß dem Zuschauer eine
solche Fraternisierung schon auf, so wurde es erst recht ekelig, als
Reichelt seine unkonzentrierte Verhandlungsführung mit einem
Herrenwitz garnierte, nämlich mit der Mutmaßung, daß den
Antifaschisten die Zusendung des Pornomaterials vielleicht ganz recht
gekommen wäre.

Am Anfang des Prozesses waren die Angeklagten noch verunsichert. Der
BGH hatte das Urteil der Dortmunder Staatschutzkammer einkassiert, in
dem Richter Reichelt der NO-Kameradschaft attestierte, es würde sich
nicht um eine kriminelle Vereinigung handeln.. Das Verfahren muß nun
neu aufgerollt an einer anderen Kammer von Dortmund geführt werden.

In dem von Reichelt geschaffenen Prozeßklima hingegen fühlten sich die
Nazis aber immer wohler und bekamen Oberwasser. Am letzten Prozeßtag
kamen sie geschlossen und vemummt in das Gerichtsgebäude. Dort griffen
sie, ungestört vom Wachpersonal, die Presse an, um schließlich singend
und pfeifend im Gerichtssaal zu sitzen. Richter Reichelt ließ sie in
ihre demonstrative Zurschaustellung von Macht und Sorglosigkeit
gewähren und sprach seine Urteile.

Für die Kader:

Marc Meier zu Hartum: 9 Monate

Markus Kalenborn: 21 Monate

Markus Scholz: 14 Monate

Lutz Mocker: 10 Monate

Thorsten Cirkel: 5 Monate

Michael Schlinter: 1200,-DM

Volker Rehbronn: 750,-DM

Sowie die Mitglieder: Michael Brzezinski 7 Monate, Kriposöhnchen Frank
Piekorz 100 Stunden gemeinnützige Arbeit und Martin Wenzel 50 Stunden
gemeinnützige Arbeit. Das Verfahren gegen den Friseur Dirk Lüders war
wegen Geringfügigkeit eingestellt worden.

Für Richter Reichelt verstand es sich, daß alle die Haftstrafen
hierbei auf Bewährung ausgesprochen wurden.

Nach seiner Auffassung sei eine Verurteilung nach §129 StGB mangels
entsprechender Beweise nicht möglich gewesen. Vor allem habe es keine
Hinweise auf Planung und Absprache von Aktionen gegeben.(!) Denn, so
wörtlich :"Vielmehr waren die Angeklagten daran interessiert, in
fröhlichem Kameradenkreis zusammenzusitzen." Parolen wie "Rotfront
verrecke" wertete Reichelt ausdrücklich als "bloße Verwünschungen".

Dieses Urteil ist ein Urteil mehr, das der wachsenden kriminellen
Organisierung der Nazis keinen Einhalt gebietet, sondern dem rechten
Terror Vorschub leistet. Dazu braucht keinen Orlet. Das kriegt die
traditionsreiche deutsche Justiz sauberer hin. Ohne Skandal.

Wieder einmal wurde sichtbar, daß die Institutionen nicht gewillt
sind, Freiheit und Menschenwürde zu verteidigen und bewiesen, daß die
Menschen auf sich gestellt sind, wollen sie Rassismus und des
Faschismus bekämpfen.
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Die Anti-Antifa Arbeit geht weiter ...

Daß die Leute von Volkswille wie eh und je mit ihrer
Anti-Antifa-Arbeit weitermachen werden, steht fest. Rings um das
Gerichtsgebäude fanden sich "Nation und Europa"- und UN-Aufkleber. Die
BesucherInnen des Prozesses wurden wiederholt von Faschisten mit
Telekameras fotografiert. Das interessierte das Gericht ebenso wenig
wie der Umstand, daß einige Nazisympathisanten im Zuschauerraum mit
Handis nach draußen kommunizierten.

Interessant ist auch, daß Lutz Mocker seine Lektüre über das Postfach
100549 in 44705 Bochum bezieht. Über dieses Postfach ist auch RUHRWIND
c/o ARCHIV für GEMEINNUTZ zu erreichen. Dieses Archiv versucht,
antifaschistische Publikationen auszuwerten, um geoutete und genannte
Nazis zu warnen, eine Art rechte Recherche und Anti-Antifagruppe auf
dem publizistischen Sektor. Ob es sich hierbei um Schaumschlägerei
handelt oder nicht, ist nicht klar.

Klar ist auf jeden Fall, daß einer der Bedrohten, kaum war der Prozeß
zu Ende, eine Karte mit einem FFD - Motiv erhielt. Darauf stand: "Wir
werden Dich zerstückeln."
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Fragen über Fragen,

ergeben sich aus den Sachverhalten dieses Prozesses für interessierte
Antifas. Zumeist Sachverhalte, die Herr Reichelt keiner Frage
würdigte.

# Was ist mit den Angaben des Essener Kripobeamten, der aussagte,
"über dienstlichem Wege" sei in Erfahrung gebracht worden, der Zeuge
Dirk Hinkelmann hätte nach der Durchsuchung von Kalenborns Wohnung
eine übersehene Adressenkartei und einen Behälter mit Nitroglyzerin
aus dem Kühlschrank mitgenommen? Fest steht, daß der
Bauingenieurstudent Hinkelmann NF-Sympathisant war und das
Nitroglyzerin unter 24 Grad Celsius gelagert werden muß.

# Wie kommt das Flugblatt von Volkswille als exemplarisches
Anti-Antifa-Flugi in den Einblick?

# Welche Rolle spielt Volkswille im Einblick und wie wirkte sich der
gute Kontakt zum ehemaligen DA-Chef Hübner in Cottbus und dem Chef der
Nationalen Liste in Hamburg, Christian Worch, aus (siehe "Vrij
nederland")?

# Wie kommen die Namen von zwei der Bedrohten, darunter der Name des
von Hartum als Mordopfer Ausersehenen, in die Aufzeichnungen des
Solinger DHKKV-Chefs Bernd Schmidt, jenem Verfassungsschutzagenten,
der auch die mutmaßlichen Brandmörder der fünf Frauen der Familie Genc
ausbildete? Schmidt wurde nach diesem Umstand im Düsseldorfer Prozeß
befragt, wußte aber wieder mal von nichts. Auch nichts davon, daß
diese Information von Dirk Nahrath kam.

# Welches Verhältnis hatte Volkswille zur NF bzw zum geplanten NEK,
das Schmidt aufbauen sollte?

# Ist Volkswille wirklich auf Hartums Mist gewachsen oder lediglich
die Fortführung Michael Kühnens Initiative Volkswille?

# Welches Verhältnis hatten die Gruppenmitglieder zur Wiking-Jugend,
von der sie eingeladen wurden und für die sie Propaganda machten?

Welchen Bezug gab es zur HNG und dem Wittener NO-Chef Christian
Sennlaub, der in Hartums Adreßbuch verzeichnet ist?

# Wie kam die Einladung an den KuKluxKlan zustande, mit dem sich
Volkswille im Dezember 1992 treffen wollte? Vielleicht über den
Klan-Führer Marc Dennis Witt aus Essen? Oder über die Andreas
Zehnsdorf- Connection, über die schon die Ostdeutschen Nazis ihre
Kontakte zum Klan bekamen? Fest steht, daß die beiden Essener
NF-Sympathisanten waren.

# Sind Hartums Werwolfgruppen, die Bekennerbriefe a là "Kommando
Werwolf", das Bauen von Splitterhandgranaten mit dem Autorenkollektiv
Werwolf in Zusammenhang zu bringen, das das "Handbuch für
improvisierte Sprengtechnik" aus "Eine Bewegung in Waffen" in der
Naziszene auf Diskette in Umlauf brachte?

# In welchen Verhältnis stand die Gruppe zum FFD, wenn Demolsky ihre
Flugblätter druckte, sie mit FFDlern die NSDAP/AO Postille Freiheit
Wattenscheid verteilten, sie für den FFD klebten und vor kurzem bei
Hartum eine Hausdurchsuchung wegen Herstellung der UN stattfand, wobei
sein PC konfisziert wurde?

Nach Aussagen des hessischen Verfassungsschutzdirektors Fromm ist die
SAF ein Ableger des FFDs gewesen. Der Bekannte des Herrn Euken, Thomas
Fink, war einer der Gründer der SAF und betreute wie Herr Euken
"Stammtische" in Korbach, Frankenberg, Fulda, Bad Hersfeld, Ulm und
Meschede, wo am 18.7.1992 die erste Anti - Antifa Demo mit der
Beteiligung von Christian Worch (NL), Michael Petri, Otto Riehs u.a.
stattfand. Waren die Stammtische Teil der Struktur des Herrn Euken,
des Funktionärs des FFDs, der angab, in Norddeutschland über 230 Leute
auf diese Art in "Freundeskreisen" zu organisieren? Sind sie Teil der
"Unabhängigen Freundeskreise"? Gehörte auch Volkswille zu dieser
Struktur?

Nicht zu vergessen sind die Zeitung des UFK, die Unabhängigen
Nachrichten, die Deutsche Rechtsschutzkasse (DRSK) und deren Zeitung
Recht und Justiz, für die auch Jürgen Rieger schon verantwortlich im
Impressum stand.

Der auf der spanischen Insel Anfang 1989 gegründete Freundeskreis FFD
gab auch einen Aufruf zur Bildung von Anti-Antifa-Gruppen heraus.
Dieser war unterzeichnet von Otto Geller aus Bochum. Otto Geller ist
Mitglied der Aktion Freies Deutschland. Zu dieser Gruppe gehört auch
der ehemalige MAD-Beamte Wolfgang Juchem aus dem hessischen Lichtenau
bei Kassel. Wie hängt das wieder zusammen?

Wie gesagt, aus diesem Prozeß ergeben sich Fragen über Fragen...

----->8-----

--
. . _ . . _ die kommunikations.maschine
|/ | ||\/||_\ FREE-POP in Witten in...@koma.free.de
`` `-`` `` ` Modem: 02302-696089 Login: info
"Kommunikation ist das Wesen der Freiheit." Murray Bookchin
<URL:http://www2.free.de/~fe/>


Stefan Schneider

unread,
Jul 14, 1998, 3:00:00 AM7/14/98
to
--> antif...@koma.free.de (ANTIFA Castrop-Rauxel) wrote:
> Hallo Leute,
> da die Diskussion über FFD, H.Fuchs und anderes angefangen hat, poste ich
> diese Artikel au der Antifaschistischen NRW Zeitung.
> Ist ein wenig lang (sorry), aber ziemlich interessant.
[...]

Ein wenig lang war nun wirklich stark untertrieben. So lange Texte,
die rein informativen Zwecken dienen und selbst nicht als Ausgangs-
punkt einer Diskussion dienen sollen, gehören nach de.soc.politik.texte.
Dabei daran denken, ein followup nach der avisierten Gruppe setzen, in
der eine Diskussion gewünscht wird.
mfg
Stefan
--
Du Knallkopf. Meine Meinung dazu ist, gottseidank nicht
maßgebend und daher uninteressant. (Horst Kleinsorg)

Ralph Eisermann

unread,
Jul 14, 1998, 3:00:00 AM7/14/98
to
Sass der Fuchs nicht mal im Knast ? Der Goj hatte sowas mal gepostet...

--

Ralph Eisermann
Wuermstrasse 1c
Karlsfeld bei Muenchen
D - 85757

r.eis...@link-m.de
a2c...@sunmail.lrz-muenchen.de ungueltig !

ISDN: 49-8131-505338

Norbert Marzahn

unread,
Jul 14, 1998, 3:00:00 AM7/14/98
to

antifa-cas1 meinte zum Thema FFD, Helmut Fuchs und andere :

> Der Prozeß wurde von Faschisten aller Alterstufen besucht, z.B. von
> Erhard Kemper, ehemals FAP-Landesvorsitzender und jetzt Reisender in
> Sachen HNG. Kemper war bei allen großen Naziprozessen in Österreich
> dabei. Aber auch junge Nazis der Anti-Antifa sitzen im Gerichtssaal.
> Sie terrorisierten 1992 Leute durch Bomben- und Morddrohungen,
> manipulierten an Fahrzeugen von Antifaschisten, verbrannten
> stapelweise die WAZ und drohten der Zeitungsredaktion. Diese Gruppe
> hortete Waffen und Sprengstoff und baute Splitterhandgranaten für
> Antifas und Bomben für Flüchtlinge. Einer ihrer Chefs, Marcus Scholz,
> avancierte Mitte letzten Jahres kurzfristig zum Pressesprecher der
> CDU-Wattenscheid (siehe NRW Zeitung Nr. 4). In den Prozeßpausen


Eine Frage:

Ist ev. etwas darueber bekannt, ob dieser Marcus Scholz verwandt mit einem
Werner Scholz in Spanien, Marbella, ist, der vermutlich Kontakt mit der
Remer-Gruppe hat?

Gruss,
Norbert Marzahn


Genesis 49,5; Offenb. 2,9/3,9; Das System Levi endet!
Buch WAL: *http://www.main-kinzig.net/privat/KH/WAL*
+ ERGAENZUNG v. 30.6.98(!) Nostradamus X,31 - consolation


ANTIFA Castrop-Rauxel

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
kolt...@gmx.net wrote:
>
>>Hallo Leute,
>>da die Diskussion über FFD, H.Fuchs und anderes angefangen hat, poste ich
>>diese Artikel au der Antifaschistischen NRW Zeitung.
>>Ist ein wenig lang (sorry), aber ziemlich interessant.
>
>Das ist es, aber vielleicht ist Dir entgangen, daß es für solche Zwecke
>die Newsgroup de.soc.politik.texte gibt. Bitte in Zukunft diese Gruppe
>benutzen; ein kurzer Hinweis (etwa wie oben zitiert) in anderen dsp.*
>Gruppen ist dann sinnvoll.
>
Ok, ich werde mich bessern.

gruß

marcus

--

keine zukunft ohne widerstand
kein widerstand ohne zukunft


ANTIFA Castrop-Rauxel

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
r.eis...@link-m.de wrote:
>Sass der Fuchs nicht mal im Knast ? Der Goj hatte sowas mal gepostet...
>
Mehr als in den Artikeln kann ich gerade nicht beantworten. Anderes
später!

ANTIFA Castrop-Rauxel

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
n.ma...@vision.in-brb.de wrote:
>
>antifa-cas1 meinte zum Thema FFD, Helmut Fuchs und andere :
>
>> Der Prozeß wurde von Faschisten aller Alterstufen besucht, z.B. von
>> Erhard Kemper, ehemals FAP-Landesvorsitzender und jetzt Reisender in
>> Sachen HNG. Kemper war bei allen großen Naziprozessen in Österreich
>> dabei. Aber auch junge Nazis der Anti-Antifa sitzen im Gerichtssaal.
>> Sie terrorisierten 1992 Leute durch Bomben- und Morddrohungen,
>> manipulierten an Fahrzeugen von Antifaschisten, verbrannten
>> stapelweise die WAZ und drohten der Zeitungsredaktion. Diese Gruppe
>> hortete Waffen und Sprengstoff und baute Splitterhandgranaten für
>> Antifas und Bomben für Flüchtlinge. Einer ihrer Chefs, Marcus Scholz,
>> avancierte Mitte letzten Jahres kurzfristig zum Pressesprecher der
>> CDU-Wattenscheid (siehe NRW Zeitung Nr. 4). In den Prozeßpausen
>
>
>Eine Frage:
>
>Ist ev. etwas darueber bekannt, ob dieser Marcus Scholz verwandt mit einem
>Werner Scholz in Spanien, Marbella, ist, der vermutlich Kontakt mit der
>Remer-Gruppe hat?
>
Antwort später! Habe leider zur Zeit wenig Zeit. Forsche aber nach.

Bis denn

Paul Lenz

unread,
Jul 15, 1998, 3:00:00 AM7/15/98
to
r.eis...@link-m.de (Ralph Eisermann) schrieb am 14.07.98:

> Sass der Fuchs nicht mal im Knast ? Der Goj hatte sowas mal
> gepostet...

Helmut Fuchs sass (oder sitzt noch?) im Knast. Ob dies auch
fuer Inigo Speer gilt, der den Namen dieses "Maertyrers"
geklaut und faelschlicherweise als seinen Realnamen installiert
hat, weiss ich nicht.


Proppi


.
DIN-Gr}~e sendet pro...@sampo.han.de /|\
Paul Lenz, Friesenstr. 22, 30161 Hannover / |B \
Germany voice: +49 511-342451 --|--o-
Remember: Rock'n'Roll and CP/M never die! \""""""b
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
** XP v3.1 R ** Ts ts... wer quotet denn da Signaturen???

Helmut Fuchs

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Die Antifa und die antifaschistische Zeitung
als Einpeitscher der _"political correctness":_

> Hallo Leute,
> da die Diskussion über FFD, H.Fuchs und anderes angefangen hat, poste ich
> diese Artikel au der Antifaschistischen NRW Zeitung.
> Ist ein wenig lang (sorry), aber ziemlich interessant.
>
> gruß
> marcus

"Hochwürden, ich habe Gott den allmächtigen Vater, den Schöpfer des
Himmels und der Erde und Allwissenden, durch sündhafte Gedanken und
Handlungen beleidigt und gegen seine Gebote verstoßen, vergeben Sie mir
meine Schuld".

Beichtvater:
"Mein Sohn, erspare mir bloß alle weiteren Einzelheiten und bete zur Reue
und Buße drei Vaterunser. Deine Sünden seien Dir vergeben."


Inigo Speer

Stuelpner

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to

Helmut Fuchs wrote:
>
> "Hochwürden, ich habe Gott den allmächtigen Vater, den Schöpfer des
> Himmels und der Erde und Allwissenden, durch sündhafte Gedanken und
> Handlungen beleidigt und gegen seine Gebote verstoßen, vergeben Sie mir
> meine Schuld".
>
> Beichtvater:
> "Mein Sohn, erspare mir bloß alle weiteren Einzelheiten und bete zur Reue
> und Buße drei Vaterunser. Deine Sünden seien Dir vergeben."


Versuch's mal hiermit: ;-)


Vater unser im Himmelreich,
Der du uns alle heißest gleich
Brüder sein und dich rufen an
Und willst das Beten von uns hab'n,
Gib, daß nicht bet' allein der Mund,
Hilf, daß es geh' von Herzensgrund!

Geheiligt werd' der Name dein,
Dein Wort bei uns hilf halten rein,
Daß auch wir leben heiliglich,
Nach deinem Namen würdiglich.
Behüt uns, Herr, vor falscher Lehr',
Das arm' verführte Volk bekehr!

Es komm' dein Reich zu dieser Zeit
Und dort hernach in Ewigkeit;
Der Heil'ge Geist uns wohne bei
Mit seinen Gaben mancherlei;
Des Satans Zorn und groß' Gewalt
Zerbrich, vor ihm dein' Kirch' erhalt!

Dein Will' gescheh, Herr Gott, zugleich
Auf Erden wie im Himmelreich;
Gib uns Geduld in Leidenszeit,
Gehorsam sein in Lieb' und Leid;
Wehr und steur allem Fleisch und Blut,
Das wider deinen Willen tut!

Gib uns heut' unser täglich Brot,
Und was man braucht zur Leibesnot;
B'hüt uns, Herr, vor Unfried' und Streit,
Vor Seuchen und vor teurer Zeit,
Daß wir in gutem Frieden stehn,
Der Sorg' und Geizes müßig gehn!

All unsre Schuld vergib uns, Herr,
Daß sie uns nicht betrübe mehr,
Wie wir auch unsern Schuldigern
Ihr' Schuld und Fehl' vergeben gern;
Zu dienen mach uns all' bereit
In rechter Lieb' und Einigkeit!

Führ uns, Herr, in Versuchung nicht;
Wenn uns der böse Geist anficht
Zur linken und zur rechten Hand,
Hilf uns tun starken Widerstand,
Im Glauben fest und wohlgerüst't
Und durch des Heil'gen Geistes Trost.

Von allem Übel uns erlös,
Es sind die Zeit und Tage bös;
Erlös uns von dem ew'gen Tod
Und tröst uns in der letzten Not;
Bescher uns auch ein selig End',
Nimm unsre Seel' in deine Händ'!

Amen, das ist, es werde wahr!
Stärk unsern Glauben immerdar,
Auf daß wir ja nicht zweifeln dran,
Was wir hiermit gebeten hab'n
Auf dein Wort in dem Namen dein;
So sprechen wir das Amen fein.

Stefanie Teufel

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Stuelpner <stue...@stuelpner.com> wrote:

[irgendwas geloescht]

Stuelpner, ich habe geweint. Wirklich. Das war ja dann wieder sowas von
ontopic, dass es schon gar nicht mehr besser geht. Wie schoen, dass am
rechten Rand immer ausgewogen gehandelt und nie mit zweierlei Mass
gemessen wird.

Stefanie, immer noch geruehrt
--
"I have been administrating three nt servers for about a year now. the
result is that I _quit_ my job this week." (neulich in cola)

ti...@x.free.de

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
Ralph Eisermann <r.eis...@link-m.de> wrote:

> Sass der Fuchs nicht mal im Knast ? Der Goj hatte sowas mal gepostet...

Die meisten Nazis sind gerichtsnotorisch, wuerde mich also nicht wundern.

> Ralph Eisermann

T.


Guenter Lelarge

unread,
Jul 17, 1998, 3:00:00 AM7/17/98
to
<ti...@x.free.de> wrote:

Endlich mal was Sachliches, das zum Namen der NG passt.
Gehirngewaschenes Tratschweib.

--
Günter

http:/www.home.ivm.de/~Guenter/
aktualisiert am 16.7.98

Holger Bruns

unread,
Jul 18, 1998, 3:00:00 AM7/18/98
to
In article <Ew8vt...@x.free.de> ti...@x.free.de writes:

>Die meisten Nazis sind gerichtsnotorisch, wuerde mich also nicht wundern.

Knast ist die artgerechte Haltung für dieses Pack. Frei herumlaufen lassen
sollte man Nazis auf keinen Fall, solange Asylbewerber brennbar sind.

Holger


ANTIFA Castrop-Rauxel

unread,
Jul 18, 1998, 3:00:00 AM7/18/98
to
H.F...@IUS.gun.de wrote:
>Die Antifa und die antifaschistische Zeitung
>als Einpeitscher der _"political correctness":_
>
>> Hallo Leute,
>> da die Diskussion über FFD, H.Fuchs und anderes angefangen hat, poste ich
>> diese Artikel au der Antifaschistischen NRW Zeitung.
>> Ist ein wenig lang (sorry), aber ziemlich interessant.
>>
>> gruß
>> marcus
>
>"Hochwürden, ich habe Gott den allmächtigen Vater, den Schöpfer des
>Himmels und der Erde und Allwissenden, durch sündhafte Gedanken und
>Handlungen beleidigt und gegen seine Gebote verstoßen, vergeben Sie mir
>meine Schuld".
>
>Beichtvater:
>"Mein Sohn, erspare mir bloß alle weiteren Einzelheiten und bete zur Reue
>und Buße drei Vaterunser. Deine Sünden seien Dir vergeben."
>
Ich diskutiere nicht mit faschistischen Idioten!!!

-m.

Guenter Lelarge

unread,
Jul 18, 1998, 3:00:00 AM7/18/98
to
ANTIFA Castrop-Rauxel <antif...@koma.free.de> wrote:

> Ich diskutiere nicht mit faschistischen Idioten!!!

Und warum schreibst Du unter und im Namen von linksfaschistischen
Idioten?

Schizo?

Gerade gestern, entnehme ich den Nachrichten, haben sich wieder
konkurrierende Nazi-Linksfaschisten mit Sozi-Linksfaschisten gekloppt.
Pack schlägt sich, Pack verträgt sich?

Helmut Fuchs

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
> r.eis...@link-m.de (Ralph Eisermann) schrieb am 14.07.98:
>
> > Sass der Fuchs nicht mal im Knast ? Der Goj hatte sowas mal
> > gepostet...
>
> Helmut Fuchs sass (oder sitzt noch?) im Knast. Ob dies auch
> fuer Inigo Speer gilt, der den Namen dieses "Maertyrers"
> geklaut und faelschlicherweise als seinen Realnamen installiert
> hat, weiss ich nicht.
>
>
> Proppi

Mach Dir nichts draus: niemand kann alles wissen.

Inigo Speer

ANTIFA Castrop-Rauxel

unread,
Jul 19, 1998, 3:00:00 AM7/19/98
to
gue...@home.ivm.de wrote:
>ANTIFA Castrop-Rauxel <antif...@koma.free.de> wrote:
>
>> Ich diskutiere nicht mit faschistischen Idioten!!!
>
>Und warum schreibst Du unter und im Namen von linksfaschistischen
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Das Wort muss mensch sich echt auf der Zunge mal zergehen lassen.

>Idioten?
>
>Schizo?
>
>Gerade gestern, entnehme ich den Nachrichten, haben sich wieder
>konkurrierende Nazi-Linksfaschisten mit Sozi-Linksfaschisten gekloppt.
>Pack schlägt sich, Pack verträgt sich?

Wenn mensch diese newsgroup nicht ganz so ernst nimmt, bzw. manche
Threads. kann es hier echt lustig sein.
Hast Du eigentlich Fieber?

Guenter Lelarge

unread,
Jul 20, 1998, 3:00:00 AM7/20/98
to
ANTIFA Castrop-Rauxel <antif...@koma.free.de> wrote:

> >Und warum schreibst Du unter und im Namen von linksfaschistischen
> ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
> Das Wort muss mensch sich echt auf der Zunge mal zergehen lassen.
>
> >Idioten?
> >
> >Schizo?
> >
> >Gerade gestern, entnehme ich den Nachrichten, haben sich wieder
> >konkurrierende Nazi-Linksfaschisten mit Sozi-Linksfaschisten gekloppt.
> >Pack schlägt sich, Pack verträgt sich?
> Wenn mensch diese newsgroup nicht ganz so ernst nimmt, bzw. manche
> Threads. kann es hier echt lustig sein.
> Hast Du eigentlich Fieber?

Ist das eine Voraussetzung dafür, Euch zu verstehen, lieber Antifa
Castroprauxel?

In Magdeburg und andersow haben sich vorgestern, laut Videotext und dpa
Nazi-Linksfaschisten mit Sozi-Linksfaschisten geprügelt. Was sollen sie
auch sonst tun, wo sie sich bis auf die Frisur ähneln, wie vor zig
Jahren die braunen und roten Schlägertrupps?

--
Günter

http://www.home.ivm.de/~Guenter/
aktualisiert am 16.7.98

aver...@hotmail.com

unread,
Jul 20, 1998, 3:00:00 AM7/20/98
to

>fdf
also Holger Bruns für einen Sozialdemokraten gehören sich solche Sprüche doch
nicht.............:-)

-----== Posted via Deja News, The Leader in Internet Discussion ==-----
http://www.dejanews.com/rg_mkgrp.xp Create Your Own Free Member Forum

Ralph Eisermann

unread,
Jul 20, 1998, 3:00:00 AM7/20/98
to
> r.eis...@link-m.de (Ralph Eisermann) schrieb am 14.07.98:
>
> > Sass der Fuchs nicht mal im Knast ? Der Goj hatte sowas mal
> > gepostet...
>
> Helmut Fuchs sass (oder sitzt noch?) im Knast. Ob dies auch
> fuer Inigo Speer gilt, der den Namen dieses "Maertyrers"
Also ich habe bisher immer Inigo Speer fuer den Kampfnamen ( andere nennen
sich Wolf ) von Helmut Fuchs gehalten.

ANTIFA Castrop-Rauxel

unread,
Jul 21, 1998, 3:00:00 AM7/21/98
to
>Also ich habe bisher immer Inigo Speer fuer den Kampfnamen ( andere nennen
>sich Wolf ) von Helmut Fuchs gehalten.
>
Auch schon wieder eine witzige Vorstellung. Füchschen im Kampfanzug durch
den braunen Schlamm robbend.
Dabei schwüles Wetter. Oder aber er macht das in Bayern und kommt in einen
Fön.
Doch, doch, der bekommt noch einen Herzinfarkt.
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