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Das Protokoll

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Kai Fischer

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Apr 9, 1998, 3:00:00 AM4/9/98
to

von Ralf-Dieter May

Das Protokoll


Straßburg, 10. August 1944. Im damals berühmten Hotel "Maison
Rouge" trafen sich im "Blauen Salon" führende Vertreter
deutscher Konzerne zu einer Geheimsitzung, um über die Zukunft
des "Deutschen Reiches" zu beraten.

Es waren nicht mehr als 12 Männer, die an diesem Donnerstag
Abend anreisten, Militärs waren ebenfalls darunter. Dem
Hotelpersonal wurde angeordnet sehr diskret zu sein. Den Vorsitz
dieser geheimen Gesellschaft führte Direktor Dr. Scheidt
(Vertreter des Thyssen-Konzerns). Er sagte wörtlich: "Die
Schlacht um Frankreich ist für Deutschland verloren; von jetzt
an muß die deutsche Industrie sich darauf einstellen, daß der
Krieg nicht gewonnen werden kann und daher Maßnahmen für einen
wirtschaftlichen Nachkriegsfeldzug zu ergreifen sind. Zu diesem
Zweck muß jeder Industrielle Kontakt und Verbindungen mit
ausländischen Firmen suchen und anknüpfen; aber nur allein für
sich und ohne den Verdacht auf sich zu lenken. Außerdem ist auf
finanzpolitischem Gebiete der Boden für eine Kreditaufnahme
großen Stils nach dem Krieg vorzubereiten. Aber damit nicht
genug, müßen die Industriellen sich auch selbst darauf gefaßt
machen, die Nazipartei zu finanzieren, die gezwungen sein wird,
unter Grund zu gehen. ...Die Parteileitung ist sich dessen
bewußt, daß nach der Niederlage Deutschlands einige ihrer
bekanntesten Führer als Kriegsverbrecher zur Aburteilung kommen
werden. Es sind daher Vorkehrungen dafür getroffen, um die
weniger prominenten Parteiführer bei verschiedenen deutschen
Betrieben als "technische Sachverständige" unterzubringen. Die
Partei ist bereit, den Industriellen große Beträge
vorzuschießen, damit jeder einzelne eine geheime
Nachkriegsorganisation im Auslande aufziehen kann, verlange
jedoch als Gegenleistung die Zuverfügungstellung der vorhandenen
finanziellen Reserven im Auslande, damit nach der Niederlage
wieder ein starkes Deutsches Reich entstehen kann." (Zitiert
nach Simon Wiesenthal, aus seinem Zeitungsmanuskript für die
Oberösterreichischen Nachrichten, 25. Mai 1946).

Am 11. August 1944 zerstörte ein alliierter Luftangriff Teile
derAltstadt um das Straßburger Münster. "Der Abwurf auf
Straßburg war kein Zufall und kein Irrtum", so kommentierten die
Straßburger Neueste Nachrichten (Amtliche Tageszeitung der
NSDAP) vom 12. August 1944.

In einem Bericht an die SS-Führung vom 26. August 1944 erklärten
die Chefs des Wintershall-Konzerns: "... daß der
Nationalsozialismus abgewirtschaftet habe, daß die Wirtschaft
den Krieg als verloren ansehe und daß der jetzige Staat
zweifellos zusammenbrechen werde. Die Wirtschaft bemühe sich
deshalb schon um Beziehungen zur Wirtschaft des Auslandes, denn
es sei klar, daß in Zukunft nur die Wirtschaft Gewähr dafür
geben könne, daß Deutschland im Kreise der Völker noch eine
Rolle spielen werde" (zitiert nach Ralph Giordano aus "Wenn
Hitler den Krieg gewonnen hätte").Interessant in diesem
Zusammenhang ist die Befürchtung von Morgenthau vor einem
Putsch, wie er in Italien 1943 stattfand, "als das amerikanische
Außenministerium im Zusammenspiel mit den Engländern statt der
Befreiung vom Faschismus einen klerikal-royalistischen
Schilderwechsel organisierte", so OMGUS ("Ermittlungen gegen die
I.G. Farben"). Ende Juni 1944 erklärte Morgenthau: "Die deutsche
Kriegsmaschine hat schon Pläne fürs Überleben ... Wahrscheinlich
werden uns die Deutschen Hitler und die ganze Nazibande
anbieten, um bessere Friedensbedingungen herauszuschlagen. Wir
lassen uns aber nicht bestechen. Unsere Bedingungen heißen
bedingungslose Kapitulation."Das Protokoll vom 10. August 1944
entdeckte Simon Wiesenthal eher zufällig. In seinem Buch "Doch
die Mörder leben" (1967) beschreibt er die Entdeckung: "Im
Frühjahr 1946 brachte ein amerikanischer Offizier einen großen
Rucksack in unser Büro in Linz und zog daraus einen dicken
dunkelblauen Umschlag hervor. Die Dokumente in diesem Umschlag,
so berichtete er, habe er einem Oberst Keitel im SS-
Internierungslager Ebensee, in der Nähe von Bad Ischl,
abgenommen. Die Amerikaner merkten ebensowenig wie ich, daß es
sich um eines der erstaunlichsten Dokumente handelte, das den
Alliierten seit Kriegsende in die Hände gefallen war. Die
Dokumente betrafen Nazi-Kapital ... Bei den Aufzeichnungen
befand sich das Protokoll ... Weder Hitler noch die Gestapo
hatten Kenntnis von dieser Besprechung, die genau zwanzig Tage
nach dem erfolglosen Putsch gegen Hitler vom 20. Juli
stattfand." Von dem Protokoll soll es nach Aussage von
Wiesenthal acht unterschriebene Copien geben. (Eine der
Abschriften soll sich im Archiv der CIA befinden.)

Am 25. Juni 1965 fand im Hotel "Maison Rouge" eine Tagung der
"Union internationale de la résistance et de la déportation"
(UIRD) statt (Derniers Nouvelles, Straßbourg, 26. Juni 1965).
Thema war der geheime Fonds der Nazis. Die Teilnehmer
konstatierten, daß der geheime Nazifonds dazu dienen sollte die
Flucht der Naziverbrecher zu finanzieren, sowie ihr Abtauchen im
Ausland.Helfen sollte der Fonds auch bei der Finanzierung der
Verteidigung von Naziverbrechern und ihrer Angehörigen. Im
übrigen sollte der Nazifonds auch dazu dienen
Nachfolgeorganisationen der Nazis aufzubauen.Die Zeitschrift
"SEMIT" bestätigte 1989, daß in Straßburg ein Geheimtreffen
zwischen den Vertretern der SS, der NSDAP und Firmen wie Krupp,
IG-Farben, Messerschmidt und Siemens zum Zwecke der Einrichtung
eines Fonds stattgefunden hatte, der das Überleben der deutschen
multinationalen Unternehmen wie auch der SS und des Partei-
Großflügel im Ausland nach dem Zusammenbruch des "Dritten
Reiches" gewährleisten sollte (SEMIT, Juli/August 1989). Der
Fonds, so SEMIT, setze sich aus drei Quellen zusammen: 1. Aktion
Reinhard (der Plünderung jüdischer Leichen); 2. Operation
Bernhard (Fälschung von britischen Pfundbanknoten); 3. Spenden
der bei dem Treffen in Straßburg 1944 versammelten Unternehmen
(unter anderem Daimler Benz, AEG, Flick AG, Dr. Oetker,
Wintershall, Bosch, sie gehörten dem Freundeskreis Reichsführer-
SS an). Die Organisation, die diese Aktionen gewährleisten
sollte war die ODESSA (Organisation der ehemaligen SS-
Angehörigen). Die Operation ODESSA begann schon vor 1945, somit
auch ihre Finanzierung. Einige der so ins Ausland gelangten
Nazis waren Hans Ulrich Rudel (Siemens-Verkaufsvertreter für
Argentinien), Otto Skorzeny (für Krupp in Argentinien), Walter
Rauff (vertrat in Argentinien Bayer), Franz Paul Strangl (war
für Volkswagen in Südamerika unterwegs), aber auch Klaus Barbie
und Alfons Sassen (beide arbeiteten für die Böhringer
Pharmazeutischen Werke. Barbie war später auch noch tätig für
die österreichische Firma Steyr-Daimler-Puch. Wie Simon
Wiesenthal 1980 aussagte, sei es aufgrund von Barbies
Intervention dem Unternehmen 1978/79 gelungen, an Bolivien 100
Panzer vom Typ "Kürassier" zu verkaufen (FR 16.9.80).)Aber wer
koordinierte die Aktionen der ODESSA und kontrollierte die
Finanzierung nach 1945? Eine Spur führt nach Lausanne. Wie die
Baseler "National Zeitung" im November 1964 in einem Artikel
unter der Überschrift "Die Spinne" feststellte, "spann die
"Spinne" (eine Nachfolgeorganisation der ODESSA) ihre ersten
Fäden lange vor dem Zusammenbruch des Dritten Reiches, nämlich
als die SS geheime Geldmittel auf anonymen Konten in der Schweiz
deponierte. (...) Der Mann, der dieses Nazivermögen verwaltet
und auch heute noch verwaltet, ist Schweizer Staatsbürger und
wohnt in Laussanne. Seine Wohnung hat das Aussehen eines Hitler
Museums. (...) Dieser Nazibankier reist heute ungehindert in
Europa umher, um Investitionen und Überweisungen vorzunehmen."
Der Mann heißt Francois Genoud. "Die erste Aufgabe der ODESSA-
Organisation war es, so viele Gestapo- und SS-Männer wie möglich
vor Vergeltungsmaßnahmen zu schützen", so die "National
Zeitung".Die "Kölnische Rundschau" (vom 30. Mai 1956) beschreibt
Genoud so: "Genoud stammt aus einer angesehenen Lausanner
Familie. In der Nazizeit soll er der schweizerischen
Frontistenbewegung angehört haben." In seinem Buch "Die BKA
Story" schreibt Armend Mergen: "Er soll der SS angehört haben.
Heute wird er als führendes Mitglied der "schwarzen Nazi-
Internationale" genannt und, nachdem er zu seiner Zeit die
Nazigelder auf Schweizer Nummernkonten hatte verschwinden
lassen, soll er heute "Terroristen im Nahen Osten und in Europa
kontrollieren. (...) Genoud soll schon 1939 für Canaris`Abwehr
gearbeitet, in seinem Nachtclub "Oasis" in Lausanne einen
Treffpunkt für Agenten und Kuriere zwischen Deutschland, dem
Nahen Osten und Nordafrika eingerichtet und später die Operation
"ODESSA" finanziert haben." Auch "Die Welt" (vom 15. März 1982)
berichtet über Genoud: "Genoud aber hat langjährige
Naziverbindungen und betreibt einen Spezialverlag für Nazi-
Literatur. Und er hat vorzügliche Verbindungen zur arabischen
Welt und ihrem Geld."

Interessant auch, daß Genoud sich frühzeitig in den Besitz von
Nutzungsrechten verstorbener NS-Größen brachte. So zum Beispiel
auch die Veröffentlichungsrechte für die Tagebücher von Goebbels
(im SPIEGEL vom 13. Juli 1992 lesen wir: "für die Originalzitate
1992 by Francois Genoud, Schweiz").

Francois Genoud hatte einen Freund, den ehemaligen BKA-
Präsidenten (von 1965 bis 1971), Paulinus Dickopf. Einen
weiteren Hinweis auf die Existenz des Nazi-Fonds gibt der
österreichische Innenminister Erwin Lanc 1980 im Zusammenhang
mit der Finanzierung des Wahlkampfes von Norbert Burger (NPD):
"Es gibt gewisse Fonds, die noch vor 1945 in neutralen Staaten
vorsorglich eingerichtet wurden""(Stern, 9. Oktober 1980).Mit
den Geldern der ODESSA werden "seit langem bundesdeutsche
Neonazi-Truppen finanziert", stellt 1980 "konkret" (Nr. 11, 80)
fest. "Einer der Geldempfänger soll (...) Michael Kühnen gewesen
sein", sowie auch der Karlsruher Werner Braun (Vorsitzender der
"Deutsch-Völkischen Gemeinschaft") Manfred Roeder, so "konkret"
1980, soll in den letzten Jahren als ODESSA-Bote durch die
europäischen Länder geschickt worden sein. Ebenfalls mit ODESSA-
Geldern "sollen auch die aufwendigen Treffen europäischer
Neonazis bei den jährlichen SS-Gedenkfeiern in Flandern
mitfinanziert worden sein".Eine andere Spur führt zu dem schon
genannten Otto Skorzeny, SS-Obersturmbannführer. Während des
Krieges war er im Reichsicherheitshauptamt tätig, als Chef eines
getarnten Sabotageinstituts. Skorzeny soll das Netz der "Spinne"
schon Anfang 1945 gespannt haben. "Anfang der 50er Jahre ging
Skorzeny nach Kairo und organisierte - angeblich im Auftrag von
BND-Chef Gehlen - den ägyptischen Geheimdienst", so "konkret"
vom November 1992. Wiesenthal schreibt 1963 im SPIEGEL: "Ihr
Geheimcode bestand schon lange vor dem Zusammenbruch des Dritten
Reiches. Wenn sie nach ein paar Monaten oder nach ein paar
Jahren aus dem Zuchthaus oder aus der Gefangenschaft kamen,
wurden sie sogleich von einer der neuen Untergrundgruppen
übernommen". Skorzeny ist auch der Gründer des "Circula Espanol
de Amigos de Europa" (Cedade) in Spanien. Die Cedade ist heute
zu einer wichtigen Kontaktstelle militanter Eurofaschisten
geworden.Nach der Festnahme des NS-Kriegsverbrechers Josef
Schwammberger in Argentinien, der ebenfalls in den Genuß der
Unterstützung seitens der ODESSA kam, stellte die "Vereinigung
der Verfolgten des Nazi-Regimes - Bund der Antifaschisten" (VVN)
fest: "Es gibt keinen Generalbundesanwalt, der diese Truppe als
verbrecherische Organisation bewertet" (FR 18. Juli 1988). Wie
"konkret" (Nr. 11,92) berichtet hat die ODESSA auch ihre Finger
im Geschäft BRD-Irak (Lieferung einer Giftgasfabrik). Die Frage
bleibt, wer organisiert die ODESSA, welche Verbindungen
bestanden und bestehen.Eine weitere Gruppe der ODESSA, bzw. der
"Spinne" war die Organisation "Capri". "Capri" konzentrierte
sich vor allem auf Argentinien. Dort untergetauchte Nazis
benannten eine, von ihnen mitfinanzierte Automobilfabrik in
Buenos Aires nach ihrer Geheimorganisation. "Capri" gab Adolf
Eichmann, seiner Familie und seinen Freunden Stellungen und
gewährte ihnen zugleich Unterschlupf (National Zeitung, Basel,
7. November 1964).Nach einer anderen Quelle heißt es, daß ein
gewisser Carlos Fuldtner (Inhaber des Bankhauses "Fuldtner y
Compania"), ein deutscher Emigrant und Beauftragter Perons, die
Deckfirma C.A.P.R.I. gegründet habe, ein Elektrizitätswerk.
Argentinien bot vielen Nazis Unterschlupf, so auch für viele
italienische Faschisten. Peron gewährte großzügig Asyl. So zum
Beispiel auf für den ältesten Sohn des "Duce", Vittorio
Mussolini (SPIEGEL, 15. Dezember 1949). Der "Gau Buenos Aires"
galt als Paradepferd der NSDAP-Auslandsorganisation: Gegen Ende
des Krieges soll er 60 000 Mitglieder gezählt haben. Warum? Es
heißt, daß Peron begeistert war von den Ideen und Plänen des
"Führers". Es heißt auch, daß die Deutschen Peron bei seinem
Militärputsch geholfen hätten. Nach dem Putsch "ergossen sich
Ströme des exportierten Nazikapitals" nach Argentinien und nach
dem Ende des Krieges entstanden viele industrielle Filialen in
Südamerika.Wie aus einem Bericht eines amerikanischen
Geheimagenten vom 7. November 1944 über die Straßburger
Konferenz (zitiert nach: "Geheime Kanäle", von Pomorin, Junge
und Biemann, 1982) hervorgeht, war geplant, Büros im Ausland
aufzubauen, die völlig unabhängig erscheinen und in keiner
ersichtlichen Beziehung zu den großen Werken in Deutschland
stehen sollten. "Die Existenz dieser Büros ist nur einem kleinen
Kreis von Industriellen und den Führern der Nazipartei bekannt.
Jedes Büro hat einen Verbindungsmann zur Partei. Sobald die
Partei stark genug ist, die Macht in Deutschland wieder zu
übernehmen, würden die Industriellen für ihre Anstrengungen und
Zusammenarbeit durch Konzessionen und Vorrechte bezahlt werden."
Tatsächlich wurde dieser Plan auch in die Tat ungesetzt. Simon
Wiesenthal dazu (1946): "Diese Kapitalien sind nach Feststellung
des USA-Schatzamtes bereits über 750 getarnte deutsche Firmen im
Auslande verstreut. Und so wurden bisher in Portugal 58, in
Spanien 112, in der Türkei 35, in Argentinien 98, in der Schweiz
214, in anderen Ländern noch 233 Gesellschaften als deutsche
entarnt".

Normarz

unread,
Apr 9, 1998, 3:00:00 AM4/9/98
to

Im Artikel <6rWUz...@odessa.bonbit.org>, K.Fi...@odessa.bonbit.org (Kai
Fischer) schreibt:

>Nachkriegsorganisation im Auslande aufziehen kann, verlange
>jedoch als Gegenleistung die Zuverfügungstellung der vorhandenen
>finanziellen Reserven im Auslande, damit nach der Niederlage
>wieder ein starkes Deutsches Reich entstehen kann." (Zitiert
>nach Simon Wiesenthal, aus seinem Zeitungsmanuskript für die
>Oberösterreichischen Nachrichten, 25. Mai 1946).
>

Wiesenthal. Da sollte man nachhaken, wo er das seltsame Protokoll den her hat,
oder? Wiesenthal hatte die Mentalitaet eines Ausrotters und Massenschlaechters.
Ganz osarsiphisch.

"Salzburger Volksblatt", 23.1.1970:

"Simon Wiesenthal hielt am 18. November 1969 vor der Jüdischen Studentenschaft
Zürich bei stärkstem Andrang einen Vortrag über die 'Verfolgung von
Naziverbrechern'. Er leitete seine Ausführungen mit einem Wort von Clausewitz
ein, daß der Feind von gestern auch der Feind von heute und morgen sei, wenn
man ihn nicht restlos vernichte... denn die Mörder von morgen würden heute erst
geboren. Diese in Zukunft potentiellen Mörder gelte es schon heute
auszurotten. Wiesenthal ließ auch durchblicken, daß die jüdische Hochfinanz,
insbesondere in den USA und vor allem die Kapitalmacht Rothschilds, seit einem
Jahrhundert die ungekrönten Könige der Juden, zweckentsprechend eingesetzt
werden, um jene Staaten und Volksgruppen, welche potentiell in sich
Naziverbrecher enthalten, kapitalmäßig zu eliminieren. Es gilt, rief
Wiesenthal in Zürich aus, potentielle Gegner auch im Keim, ja im embryonalen
Zustand, ein für allemal zu vernichten."
(Auch "Neue Zürcher Zeitung" 21.11.1969 u.a. Schweizer Zeitungen).

Klingt nach Uebernazi. Die Ausrotter sind immer dieselben. Klingt auch nach
Blumentritt.

Bringt Blumentritt eigentlich noch dieses eigenartige "Naziprotokoll", wo sich
welche auf irgendwelchen Haeuseren absprechen, wie irgendwelche Foren
uebernehmen koennten? Von der Strategie also genau das, was Katjuscha und
Anhang hier abzieht. Wenn man es praeventiv im verlautbarendem Blitzkrieg
anderen unterschiebt, dann kommt keiner auf den Erfinder selbst, oder? Tja,
oder eben gerade. Ich schaetze, dass sie dieses "Protokoll" wohl eingestellt
haben.



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Offb. 2,9/3,9; Gen. 49,5 - Das System Levi endet!!
N. H. Marzahn

Erhard Sanio

unread,
Apr 9, 1998, 3:00:00 AM4/9/98
to

Also, Nobbi,

Du solltest Dich etwas mehr beherrschen, sonst ist ganz schnell
der Comp wieder weg und in Bonnies gibts ein Bett fuer Dich,
wenn der Staatsanwalt meint, sein Job waere das nicht ..

In article <199804092146...@ladder01.news.aol.com>,
Normarz <nor...@aol.com> wrote:
[..]


>
>Wiesenthal. Da sollte man nachhaken, wo er das seltsame Protokoll den her hat,
>oder? Wiesenthal hatte die Mentalitaet eines Ausrotters und Massenschlaechters.
>Ganz osarsiphisch.

Ob Du das nun umzelwobbisch oder klosiphonisch siehst, Deine
Beleidigungen gegen Herrn Wiesenthal werden auch durch mehr oder
minder frei erfundene Zeitungs"zitate", die Du aus antisemitischen
Hassbuechern und -broschueren pickst, nicht besser. Ein Mann,
der das hinter sich hat, was Herr Wiesenthal in seinem Leben
mitmachen musste, braucht sich nicht in dieser Weise von einem
dummen, wirren rechtsradikalen Wuerstchen wie Dir anmachen zu
lassen. Ein Jagdschein ist keine Lizenz zum Dreckschmeissen.

[..]

no regards, es

Normarz

unread,
Apr 10, 1998, 3:00:00 AM4/10/98
to

Im Artikel <6gjk7v$8m2$1...@unlisys.unlisys.net>, sa...@berlin.snafu.de (Erhard
Sanio) schreibt:

Spinnerle meldete sich zu Wort:

>Du solltest Dich etwas mehr beherrschen, sonst ist ganz schnell
>der Comp wieder weg und in Bonnies gibts ein Bett fuer Dich,
>wenn der Staatsanwalt meint, sein Job waere das nicht ..

Nimm die doppelte Dosis, dann kannst Du Deine Machtphantasien vielleicht sogar
visualisieren.


>>Wiesenthal. Da sollte man nachhaken, wo er das seltsame Protokoll den her
>hat,
>>oder? Wiesenthal hatte die Mentalitaet eines Ausrotters und
>Massenschlaechters.
>>Ganz osarsiphisch.
>
>Ob Du das nun umzelwobbisch oder klosiphonisch siehst, Deine

Osarsiph war der richtige Name des Mannes, der nun als Moseskopie massenmordend
durchs Alte Testament hitlert.


>Beleidigungen gegen Herrn Wiesenthal werden auch durch mehr oder
>minder frei erfundene Zeitungs"zitate", die Du aus antisemitischen

Was heisst hier mehr oder minder frei erfunden? Steht vielleich etwas Anderes
drin?
Dieses Zitat liegt mir gleich doppelt vor. Einmal von Helsing, einmal von
Froehlich. Haben die sich das beide ausgedacht?

>der das hinter sich hat, was Herr Wiesenthal in seinem Leben
>mitmachen musste, braucht sich nicht in dieser Weise von einem
>dummen, wirren rechtsradikalen Wuerstchen wie Dir anmachen zu
>lassen. Ein Jagdschein ist keine Lizenz zum Dreckschmeissen.

Wiesenthal ist ein Rechtsradikaler. Von mir aus auch auch ein Linksradikaler.
Ein Wuerstchen war er allerdings nicht, das bist Du. Ausrottungssuechtige wie
Wiesenthal sind so oder so radikal. Seine Anhaenger sicher auch. Es ist mir
dabei voellig egal, welche "Gruende" sich Wiesenthal fuer seine
Ausrottungsplaene zurechtlegte. Die Zielgruppe Embryos ist hierbei der Gipfel
des alttestamentarischen Ausrottungswahns.

Aber verteidige es nur, Nazi.

Markus Egg

unread,
Apr 14, 1998, 3:00:00 AM4/14/98
to

Normarz wrote:

[...]
> "Salzburger Volksblatt", 23.1.1970:
[...]

Welche Zeitung soll das denn sein ?

Oder meinst du die "Salzburger Volkszeitung" ?


ME

Normarz

unread,
Apr 15, 1998, 3:00:00 AM4/15/98
to

Im Artikel <353379B1...@vcpc.univie.ac.at>, Markus Egg
<Marku...@vcpc.univie.ac.at> schreibt:

>Thema: Re: Das Protokoll
>Von: Markus Egg <Marku...@vcpc.univie.ac.at>
>Datum: Tue, 14 Apr 1998 16:58:57 +0200

Nein, "Salzburger Volksblatt". Das Zitat stammt von Helsing, der meist falsch
wertet, aber bislang richtig zitierte. Er nennt ausserdem: "Neue Zuericher
Zeitung" vom 21.11.1969 und "Tat" und "Tagesanzeiger Zuerich" ohne Datum, was
moeglicherweise auch 21.11.1969 bedeuten soll (ebenso ... )

Frank Schaffer

unread,
Apr 16, 1998, 3:00:00 AM4/16/98
to

Nobbi, Nobbi... Da kommt man gutgelaunt aus dem Urlaub und nun veranlasst
Du mich, aussgerechnet dem schlimmsten Kommie hier beizupflichten.
Das nehme ich Dir uebel!

Normarz wrote:

> Im Artikel <6gjk7v$8m2$1...@unlisys.unlisys.net>, sa...@berlin.snafu.de (Erhard
> Sanio) schreibt:
>

> ...flames del...


>
> >>Wiesenthal. Da sollte man nachhaken, wo er das seltsame Protokoll den her
> >hat,
> >>oder? Wiesenthal hatte die Mentalitaet eines Ausrotters und
> >Massenschlaechters.
> >>Ganz osarsiphisch.
> >
> >Ob Du das nun umzelwobbisch oder klosiphonisch siehst, Deine
>
> Osarsiph war der richtige Name des Mannes, der nun als Moseskopie massenmordend
> durchs Alte Testament hitlert.
>

Hallo, Pfleger, der Patient auf Zimmer 999 sieht wieder Gespenster...


> >Beleidigungen gegen Herrn Wiesenthal werden auch durch mehr oder
> >minder frei erfundene Zeitungs"zitate", die Du aus antisemitischen
>
> Was heisst hier mehr oder minder frei erfunden? Steht vielleich etwas Anderes
> drin?
> Dieses Zitat liegt mir gleich doppelt vor. Einmal von Helsing, einmal von
> Froehlich. Haben die sich das beide ausgedacht?

:-)))) Bei den Quellen muss ja was dran sein (Grins)


>
>
> >der das hinter sich hat, was Herr Wiesenthal in seinem Leben
> >mitmachen musste, braucht sich nicht in dieser Weise von einem
> >dummen, wirren rechtsradikalen Wuerstchen wie Dir anmachen zu
> >lassen. Ein Jagdschein ist keine Lizenz zum Dreckschmeissen.

Leider doch :-(


>
>
> Wiesenthal ist ein Rechtsradikaler. Von mir aus auch auch ein Linksradikaler.
> Ein Wuerstchen war er allerdings nicht, das bist Du. Ausrottungssuechtige wie
> Wiesenthal sind so oder so radikal. Seine Anhaenger sicher auch. Es ist mir
> dabei voellig egal, welche "Gruende" sich Wiesenthal fuer seine
> Ausrottungsplaene zurechtlegte. Die Zielgruppe Embryos ist hierbei der Gipfel
> des alttestamentarischen Ausrottungswahns.
>
> Aber verteidige es nur, Nazi.
>

...Walbla del...

Dass Nobbi nicht so ganz durchblickt, wissen wir ja schon laenger. Und dass die
Nazischeisse, die er sich reinzieht, zum duemmsten gehoert, was es auf diesem
Sektor gibt,
ist auch nichts neues. So faellt es ihm natuerlich leicht, ein Opfer des Holocaust
zum
Taeter umluluegen, bzw, andere Nazis, die voneinander abschreiben vorzuschicken.
Widerlich.

Gute Besserung,
--
Frank Schaffer !___
\v/ prom...@t-online.de _|___)===
)>X<( 100....@germanynet.de (oooooooo)
/^\
SI VIS PACEM PARA BELLUM!


Nils

unread,
Apr 16, 1998, 3:00:00 AM4/16/98
to

Frank Schaffer wrote:

[alkoholisiertes Tresengesapper]

Wo hast du dich zu Ostern durchgesoffen, Don Promillo.
Geh dich erst einmal ausnüchtern bevor du hier Norbert ein Ohr abkaust !!

0.3 Promille fürs Internet


Normarz

unread,
Apr 17, 1998, 3:00:00 AM4/17/98
to

Im Artikel <35360CE1...@t-online.de>, Frank Schaffer
<prom...@t-online.de> schreibt:

>> Osarsiph war der richtige Name des Mannes, der nun als Moseskopie
>massenmordend
>> durchs Alte Testament hitlert.
>>
>
>Hallo, Pfleger, der Patient auf Zimmer 999 sieht wieder Gespenster...

Die siehst offenbar Du. Wirf mal einen Blick in "Die Geschichte der Regenten
von Juda nach dem Exilio" von Johann Jakob Heß, da findest Du den Namen.
Wiedergabe des Aeygpters Maneto. Im Brockhaus findest Du unter Byblosschrift
den Fund von Tafeln mit ZEHN INSCHRIFTEN. Datiert auf das freueh 2. Jahrtausend
vor Christus. Zu frueh fuer die Kopie. Ziehe die historischen Nostradamus-Daten
in seinem Brief an Koenig Heinrich II, hinzu. Sie passen nicht zur Mosekopie.

Soweit handelt es sich nicht um Deine Gespenster, sondern um Literatur und
etwas Logik. Ich weiss, beides liegt Dir nicht.

Ein Zuckerle enthaelt die Bibel selbst:

2Kö 18,1ff:

"Im dritten Jahr Hoscheas, des Sohnes Elas, des Koenigs von Israel, wurde
Hiskia Koenig, der Sohn des Ahas, des Koenigs von Juda. Er war fuenfundzwanzig
Jahre alt, als er Koenig wurde; und er regierte neunundzwanzig Jahre zu
Jerusalem. Seine Mutter hieß Abi, eine Tochter Secharjas. Und er tat, was dem
Herrn wohlgefiel, ganz wie sein Vater David. Er entfernte die Hoehen und
zerbrach die Steinmale und hieb das Bild der Aschera um und zerschlug die
eherne Schlange, die Mose gemacht hatte. Denn bis zu dieser Zeit hatte ihr
Israel geraeuchert, und man nannte sie Nehuschtan."

Ja, ja der Hiskia. Zu dieser schrieben sie es nieder, dass sie erbitterte
Feinde des ECHTEN Mose waren. Erst spaeter bastelten sie sich ihren
Massenmoerder Osarsiph zur Kopie um. Ich glaube, Du solltest Dich zu solchen
Dingen nicht aeussern, das ist zuviel fuer Dich.


>> >der das hinter sich hat, was Herr Wiesenthal in seinem Leben
>> >mitmachen musste, braucht sich nicht in dieser Weise von einem
>> >dummen, wirren rechtsradikalen Wuerstchen wie Dir anmachen zu
>> >lassen. Ein Jagdschein ist keine Lizenz zum Dreckschmeissen.
>
>Leider doch :-(

Wenn ich richtig informiert bin, wird Wiesenthal auch vom Judentum selbst meist
als Wahnsinniger abgelehnt. Der war ein Nazi, wie er im Buche steht.


>...Walbla del...
>
>Dass Nobbi nicht so ganz durchblickt, wissen wir ja schon laenger. Und dass
>die Nazischeisse, die er sich reinzieht, zum duemmsten gehoert, was es auf
>diesem Sektor gibt, ist auch nichts neues.

Ja, ja, selbst die Bibel ist Naziliteratur. Das sehen etliche Nazis anders, sie
sind meist erklaerte Gegner dieser Schrift. Und der Brockhaus - was fuer ein
Nazischmierwerk. Und Nostradamus - Nazi.

Sag mal, was macht eigentlich Dein Panzer immer da unten?
Panzer statt Buecher?

Erscheint mir naziverdaechtig.

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