Wieder einer dieser Sonntage, ich sitze hier am Schreibtisch, trinke
meinen Kaffee und denke über mich und mein Verhalten der letzten Tage
nach. Und wie ich gestehen muß, ich bin mal wieder nicht so ganz zufrieden
mit mir.
Je länger ich hier sitze und nachdenke, umso mehr rutsche ich mit meinem
Hintern ungeduldig und nervös auf dem Stuhl hin und her, weil mir
irgendeine innere Stimme sagt, daß ich eigentlich eine Tracht Prügel
verdient hätte. Und ich glaube, daß meine innere Stimme gar nicht mal so
unrecht hat.
Auf dem Küchentisch sieht´s aus wie in einem Gemischtwarenladen, weil ich
die ganze Woche über angeblich keine Zeit hatte, um aufzuräumen. Doch ich
glaube, das rede ich mir nur immer selber ein. In Wirklichkeit ist es
nämlich reine Faulheit. Und jetzt am Wochenende ist immer noch nichts
passiert, dabei hätte ich, wie ich zugeben muß, nun wirklich genügend Zeit
gehabt. Aber nein, ich saß nur faul und untätig herum und habe meine
Freizeit mit irgendwelchen unnötigen Dingen vertrödelt. Also ganz ehrlich,
wenn mir demnächst jemand den Hintern versohlen würde, ich hätte vollstes
Verständnis dafür.
Es mag vielleicht etwas ungewöhnlich sein, es zuzugeben, aber ich glaube
eine saftige Lektion nach guter alter Manier mit dem oft Wunder wirkenden
Rohrstock könnte bei mir sehr hilfreich sein, mich wieder etwas mehr
meinen heimischen Pflichten zu widmen. Das elastische Bambusrohr zieht
nämlich äußerst mächtig, wenn es über die Pobacken saust, und es würde
mich sehr rasch davon überzeugen, mich zur Besserung zu besinnen. Denn wie
ich mich erinnere, hatte das gelbe Stöckchen vor ein paar Monaten schonmal
den gewünschten Erfolg bei mir vollbracht. Tagelang hatte sich das
Geschirr im Abwaschbecken gestapelt und ich ärgerte mich ungemein über
mich selbst. Bis mich Sonntags ein befreundetes Ehepaar besuchte. Ich
schüttete mein Herz aus und erzählte ihnen von meiner immer schlimmer
werdenden Trägheit und sagte ihnen, daß ich nicht mehr wüßte, wie ich nur
dagegen ankämpfen könnte. Die Beiden berieten sich kurz und kamen
einstimmig zu dem Entschluß, daß ich mal wieder kräftig den Hintern voll
bräuchte. Ich vernahm das erst etwas ungläubig und konnte mir auch das
Lachen zunächst kaum verbeißen, aber ihre Gesichter sahen sehr
entschlossen aus, während mir immer mehr bewußt wurde, daß diese Idee gar
nicht mal so abwegig ist. Denn was für kleine Kinder gut ist, muß ja auch
für mich nicht gerade schlecht sein. Darum versuchte ich auch gar nicht
erst lange zu protestieren.
Silke half mir dabei, den Küchentisch abzuräumen, während Gerhard mal
schnell weg ging, um eine dringende Besorgung zu erledigen. Ich erschrak
nicht schlecht, als Silke mich darüber aufklärte, daß Gerhard unterwegs
ist, einen Rohrstock zu besorgen, mit dem ich nachher meine Senge bekommen
sollte. Ein seltsames Gefühl braute sich in meiner Magengegend zusammen
und ich zitterte vor Angst, denn mit dem Rohrstock hatte ich nun wirklich
nicht gerechnet. Kaum hatten wir den Tisch abgeräumt, Silke wischte ihn
gerade nochmal mit einem feuchten Lappen ab, da klingelte es schon an der
Tür. Ich öffnete, Gerhard trat herein, in seiner Hand ein langer, dünner,
furchterregender Bambusstock. Er ließ ihn zur Begrüßung ein paar mal durch
die Luft zischen, ein überaus beängstigendes Geräusch, ich wurde
kreidebleich, dann sagte er mir, daß ich mit diesem edlen Popostriemer
gleich eine einprägsame Abreibung bekäme, die ich so schnell nicht wieder
vergessen würde, und er sei sich sicher, daß sich in den nächsten Tagen
nicht mal ein einziger Teller im Spühlbecken befinden wird. Tja, schlechte
Karten für armen, süßen Po.
Gerhard gab ein Zeichen, worauf Silke mich an der Hand nahm und mich zum
eigens für mich gesäuberten Küchentisch führte, wo ich mich mit dem
Oberkörper darüberlegen und meinen Po nach hinten strecken mußte. Gerhard
nahm den Stock zur Hand, ließ ihn prüfend durch die Finger gleiten,
stellte sich seitlich hinter mich und holte zum ersten Schlag aus, welchem
ich mit rasendem Herzen entgegenfieberte. Es zischte... es pfiff... und
ein herzzerreißender Schmerz durchfuhr meinen Po, so daß ich das Gefühl
hatte, ein Affe hätte mir hintenrein gebissen. Kaum hatte ich mich vom
ersten Schock ein wenig erholt, so traf mich der gemeine Stock zum zweiten
Mal, so sehr, daß ich mich vor Schmerz aufbäumte und mit den Händen
schützend den Po bedeckte. Silke wollte mich festhalten, aber ich wehrte
mich so sehr, daß es ihr nicht gelang und Gerhard eingreifen mußte. Er
übergab Silke den Stock, packte mich an beiden Armen und brachte mich
wieder in Strafposition. Dann begab er sich an die gegenüberliegende
Tischkannte und hielt mir von dort die Hände fest, so daß ich mich nicht
mehr wehren konnte. Zunächst hatte ich Hoffnung, Silkes Hiebe wären
vielleicht weniger schlimm auszuhalten, aber da hatte ich mich ganz schön
getäuscht. Die Hiebe von ihr waren nämlich noch weitaus gepfefferter. Sie
drosch auf mich ein, daß mir fast die Luft wegblieb. Ich habe nicht
mitgezählt, aber es dürften wohl gut 15 Hiebe gewesen sein, die mir das
verdammte Weibstück überzog. Als sie mit mir fertig war, legte sie den
Stock beiseite und Gerhard ließ mich wieder los. Laut heulend lief ich ins
Wohnzimmer, legte mich vor Schmerzen gekrümmt auf die Couch und rieb mir
mit beiden Händen den so wahnsinnig brennenden Po. Erst als nach einigen
Minuten die gröbsten Schmerzen wieder etwas nachgelassen hatten, konnte
ich mich wieder einigermaßen beruhigen. Unter das schmerzende Brennen
meiner frisch verstriemten Pobacken mischte sich eine angenehme Wärme und
ich fühlte mich gar nicht mal so unglücklich bei dem Gedanken, meine
verdiente Strafe erhalten zu haben. Auch Silke und Gerhard waren dann
wieder lieb zu mir, trösteten mich damit, daß es eben hätte sein müssen,
aber nur zu meinem Besten war und ich bald selbst bemerken würde, daß eine
gründliche Lektion mit dem Rohrstock das beste Mittel gegen Faulheit sei.
Als kleines Trostpflaster luden sie mich am selben Abend noch zum Essen
bei sich zu Hause ein. Spaghetti mit Tomatensoße... hmmm... einfach
lecker! Und ob Ihr´s glaubt oder nicht, nach dem Essen bin ich sofort
aufgestanden, habe den Tisch abgeräumt und Silke beim Abwasch geholfen.
Sowas hätte ich faules Stück Mensch mir vorher nie träumen lassen. Na, was
meint Ihr dazu? So ein Bambusstock kann doch wirklich Wunder wirken, oder?
Naja, ich muß zugeben, daß ich mit dem Sitzen ohnehin noch ein bißchen
meine Probleme hatte und so gesehen war es natürlich wesentlich angenehmer
für mich, beim Abwasch zu helfen.
Für mich ist seither jedenfalls klar, ab und zu eine zünftige Portion
Dresche hintendrauf wirkt erfrischend und fleißtreibend. Inzwischen habe
ich schon meine dritte Abreibung hinter mir, und ich muß sagen, langsam
wird das noch was mit mir.
Schade nur, Silke und Gerhard fliegen für 4 Monate nach Kanada, und sonst
ist ja niemand da, der sich um mich kümmert. Hoffentlich werde ich in
dieser Zeit nicht rückfällig, jetzt wo ich gerade so schön auf dem Weg zur
Besserung bin?
Würde mich mal interessieren, wie Ihr diese Idee mit dem Rohrstock findet.
Schreibt mir doch einfach mal Eure Meinung.
Bis bald!
Ach ja... Schreibfaule dürfen mich natürlich gerne auch anrufen
06331-225328
-------------------==== Posted via Deja News ====-----------------------
http://www.dejanews.com/ Search, Read, Post to Usenet