dies ist eine Frage, die sich an Sehbehinderte oder Blinde
richtet:
Es gibt inzwischen mehrere Hilfsmittel, die den Strichcode
(bar code) auf den Verpackungen von Waren mittels eines
eingebauten Scanners lesen können und die zu dem Strichcode
verfügbaren Informationen aus einer gespeicherten Liste oder
aber durch Internet-Zugriff auf eine solche Liste akustisch
ausgibt. Ferner erlauben es zumindest einige der Geräte,
Strichcodes im eigenen Haushalt auf Gegenstände aufzukleben
und diese Marken mit selbst gesprochenen Texten zu
verbinden. Mir sind dem Namen nach der Einkaufsfuchs und der
Pocketshopper bekannt. Außerdem gibt es für das Apple IPhone
4 ein Zusatzprogramm (sog App), das ähnliche Funktionen
erlaubt. Meines Wissens sind Einkaufsfuvhs und Pocketshopper
in das Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen
Krankenkassen aufgenommen worden.
Mich würden nun praktische Alltagserfahrungen von Personen
interessieren, die eines dieser Geräte benutzen, um für mich
selbst einen Eindruck vom praktischen Nutzen oder auch von
Problemen zu erhalten, ohne gleich selbst ein solches Gerät
erwerben zu müssen. In meinem Bekanntenkreis von Blinden
oder Sehbehinderten hat noch niemand ein solches Gerät benutzt.
Gruß Jürgen
am 2011-07-18 schrieb Juergen Barsuhn <jw.ba...@t-online.de>:
> [...]
> Mich würden nun praktische Alltagserfahrungen von Personen
> interessieren, die eines dieser Geräte benutzen, um für mich
> selbst einen Eindruck vom praktischen Nutzen oder auch von
> Problemen zu erhalten, ohne gleich selbst ein solches Gerät
> erwerben zu müssen. In meinem Bekanntenkreis von Blinden
> oder Sehbehinderten hat noch niemand ein solches Gerät benutzt.
Gut, dass Du diese Frage aufwirfst! Ich kann zwar leider nicht mit
eigenen Erfahrungen dienen, bin daran aber genauso interessiert wie Du
und werde mich in meinem Bekanntenkreis nun endlich mal umhoeren, ob
jemand ein solches Geraet hat. Wenn ich etwas herausfinde, poste ich es
hier.
schoene gruesse
lea
[Barcode-Lesesysteme]
> Mir sind dem Namen nach der Einkaufsfuchs und der Pocketshopper bekannt.
> Außerdem gibt es für das Apple IPhone 4 ein Zusatzprogramm (sog App), das
> ähnliche Funktionen erlaubt.
Du kannst so eine Applikation auf dem Fallobst/Eierphön nicht einmal
ansatzweise mit 'nem Einkaufsfuchs bzw. PocketShopper vergleichen.
Die Knipse des angefressenen Apfels hat nicht einmal die kleinste Chance,
mit den Scannern von Einkaufsfuchs/PocketShopper mitzuhalten, da mußt Du
schon exakt wissen, wo der Barcode auf dem Produkt sitzt - und könntest Du
das, bräuchtest Du kein Barcode-Erkennungssystem, um herauszufinden, was Du
gerade in der Hand hältst, dann könntest Du's nämlich direkt selbst von der
Packung ablesen. Mit den Scannern von Einkaufsfuchs/PocketShopper kannst Du
dagegen einfach scannend über das Produkt fahren, bis Du den Barcode
gefunden hast.
> Meines Wissens sind Einkaufsfuvhs und Pocketshopper in das
> Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen worden.
Ja. Es gibt inzwischen auch ein BSG-Urteil, das den Hilfsmittelstatus
bestätigt, AZ: B3KR9/10R (10.3.2011)
Dieses Urteil hat meinem Klageverfahren gegen die Kasse - die hatten
abgelehnt - eine entscheidende Wende gegeben und die haben inzwischen dann
lieber doch bewilligt.
> Mich würden nun praktische Alltagserfahrungen von Personen
> interessieren, die eines dieser Geräte benutzen, um für mich
> selbst einen Eindruck vom praktischen Nutzen oder auch von
> Problemen zu erhalten, ohne gleich selbst ein solches Gerät
> erwerben zu müssen.
Ich hatte vor recht genau einem Jahr mal in einer Mailingliste einen
kleinen Erfahrungsbericht bzw. Produktvergleich geschrieben, ich hatte
beide Systeme ausführlich getestet.
,-----=[ Erfahrungs-/Vergleichsbericht Einkaufsfuchs/PocketShopper ]=-----
| die Firma Elumo hat mir freundlicherweise ein Weilchen ihren PocketShopper
| zum Testen auf Herz und Nieren überlassen, ich möchte Interessierten
| meinen Erfahrungsbericht nicht vorenthalten.
|
| Die Software selbst ist voll bedienbar, erfreulich schlank, funktionell
| und läuft problemlos auf wohl allen derzeit verfügbaren Geräten ab Symbian
| S60 3rd Edition und höher. Sie kann sowohl im Telefonspeicher, als auch
| auf der Speicherkarte installiert werden. Die Produktdatenbank alerdings
| paßt mit ihrem Umfang von über 2 Mio Artikeln und einem Speicherbedarf
| von zwischen 400 und 500 MB nur auf die Speicherkarte - bzw. auf den
| Massenspeicher bei N95 8GB und ähnlichen. Ich habe den Pocket Shopper auf
| dem E70, dem 5500 Sport, dem N82 und einem E90 getestet.
|
| Als Hardware wird ein recht leistungsfähiger LED-Handscanner mitgeliefert,
| der per Bluetooth mit dem verwendeten Handy gekoppelt wird. Die Kopplung
| wird nach der Installation und Aktivierung per SMS einmalig vorgenommen.
| die Software fragt, ob sie koppeln soll und bittet um Einschaltung des
| Scanners, der Kopplungsvorgang erfolgt dann unspektakulär und automatisch,
| später muß man sich dann nicht mehr darum kümmern, nur den Scanner
| einschalten und die Software starten - oder umgekehrt.
|
| Der Scanner erkennt die Barcodes omnidirektional und nach kurzer Zeit der
| Eingewöhnung und Übung recht gut, nach erfolgreicher Erkennung eines
| Codes quittiert der Scanner mit einem Piepton und auf dem Handy ploppt
| ein Dialogfeld mit 4 Feldern auf: Produkt, Hersteller, Notizen und
| Sprachaufzeichnung. Ist das Produkt in der Datenbank enthalten, hat man
| die gewünschten Infos unter "Produkt" und "Hersteller", auf Wunsch kann
| man beide ändern, zusätzlich Notizen eingeben und eine Sprachaufzeichnung
| aufnehmen, , die beim späteren Scannen automatisch gesprochen wird. Ist
| zum Code keine Info in der Datenbank, wird man gefragt, ob man Daten zum
| Produkt erfassen und eine Sprachaufzeichnung aufnehmen möchte.
|
| Es werden handelsübliche EAN-Codes und Barcodes auf Medikamenten erkannt,
| wobei für nomale und handelsübliche Produkte die vorhandene Datenbank
| sehr umfangreich ist, die weit meisten Produkte werden erkannt. Bei
| manchen werden mehrere Möglichkeiten für denselben Barcode genannt.
| Beispiel: Haferflocken oder weißer Heringssalat... wobei sich das
| vermutlich durch anfühlen leicht auseinanderhalten läßt. ;-)
|
| Medikamente muß man selbst erfassen, die Verantwortung für mögliche
| Fehlerkennungen ist der Firma Elumo hier zu groß. Ich finde das aber OK,
| ist ja kein Problem, die paar Medikamente eben zu erfassen, die man
| auseinanderhalten möchte, man will ja keine Apotheke sortieren.
|
| Es gibt auch eine History, in der die zuletzt erkannten Produkte
| aufgelistet werden, man kann sie hier erneut aufrufen, ändern und auch
| einzeln aus der History wieder löschen. Man kann auch eine Einkausliste
| erstellen, die man später abarbeiten oder per SMS an ein anderes Handy
| senden kann, der Einkausliste können erkannte Produkte oder auch freie
| Einträge hinzugefügt werden.
|
| Natürlich kann man auch eigene Dinge im täglichen Gebrauch selbst mit
| Barcode-Aufklebern versehen und so später gut auseinanderhalten, z.B.
| Dokumente und Ordner für den eigenen Schriftverkehr...
|
| Es gibt die Möglichkeit, online nach einer Aktualisierung der Datenbank
| zu suchen, falls vorhanden, kann man diese Aktualisierung durchführen,
| dies funktioniert sowohl per Mobilfunk, als auch - wenn vorhanden - per
| WLAN. Selbst erfaße Daten zu Produkten werden von einer Aktualisierung
| der Datenbank nicht überschrieben. Leider kann man keine Liste aller
| bisher selbst erfaßten Datensätze aufrufen und bearbeiten, ich habe das
| aber bereits als Verbesserungsvorschlag angeregt.
|
| Der Scanner wird mit 2 Akkus und einer Ladeschale zur externen Ladung
| eines Akku geliefert, die Betriebsdauer mit einer Akkuladung ermöglicht
| etliche Stunden permanenten Dauerbetrieb, es dürfte kaum möglich sein,
| einen follen Akku innerhalb eines Tages leerzukriegen, da gibt der Akku
| des Handy mit erdrückender Wahrscheinlichkeit zuerst auf.
|
| Die Lizenz der Software ist an die IMEI eines verwendeten Handy gekoppelt,
| kann aber bei einem Wechsel des Handy zuerst auf dem alten Gerät
| deaktiviert und auf dem neuen Gerät dann wieder aktiviert werden. Man muß
| also nicht bei Erwerb eines neuen Handy neu bezahlen.
|
| Fazit: Der Pocket Shopper von Elumo ist eine echte Hilfe im täglichen
| Alltag und muß sich mit seiner Leistung nicht hinter dem etablierten
| Einkaufsfuchs der Firma Synphon verstecken. Der Laserscanner des
| Einkaufsfuchses hat in der Erkennung ganz leicht die Nase vorn, enthält
| dafür aber auch eine empfindliche Mechanik und ist energiehungriger.
| Der Pocket Shopper ist konzeptionell etwas flexibler, bietet durch die
| auf dem Handy laufende Software etwas mehr Möglichkeiten, man kann sich
| Produkt- und Herstellernamen auf Wunsch in den eingabefeldern zeichen-
| weise vorlesen lassen. Das ist beim Einkaufsfuchs natürlich nicht
| möglich. Dafür ist der Einkaufsfuchs von der Handhabung her erheblich
| einfacher und auch von Leuten gut bedienbar, die eine gewisse Scheu vor
| Technik haben und nicht auch noch den Umgang mit einem Smartphone und
| dessen Screenreader lernen wollen. Beide Systeme haben imho ihre
| Berechtigung und unterschiedliche Zielgruppen, die Erkennungsleistung ist
| bei beiden ähnlich gut, beim einkaufsfuchs nach meiner Einschätzung mit
| der aktuellsten Datenbank minimal besser - aber das ist ja durchaus 'ne
| dynamische Geschichte...
|
| Das soll für's erste mal genügen, Fragen hierzu dürfen natürlich gern
| gestellt werden.
`-----
Seither hat sich aber auch wieder einiges getan, zum PocketShopper gehört
jetzt ein noch mal deutlich kleinerer Scanner, bei dem man im aktuellen
Release sogar mit dem Handy über die Bluetooth-Verbindung den Ladestand des
Akku abfragen kann. Der Scanner ist deutlich kleiner als 'ne Zigaretten-
schachtel...
Gruß,
Bert
--
Ein Kompromiß ist ein Übereinkommen, bei dem man vorgibt, daß man nachgibt.
[Willy Reichert]
Danke f�r diesen ausf�hrlichen Bericht. Wenn ich dich
richtig verstanden habe, kann man deine Erfahrungen wie
folgt verk�rzen: Das App des Apple IPhones ist ungeeignet,
der Pocketshopper erfordert ausreichend technisches
Verst�ndnis und der Einkaufsfuchs ist auch f�r den Laien ein
brauchbares Produkt.
Du schreibst, dass du diesen Bericht bereits in einer
Mailingliste gepostet hast. K�nntest du hier den Namen
dieser Liste verraten und wie man an sie herankommt. Wir
befinden uns zwar hier im Usenet, aber es ist ja nicht
unsere Aufgabe, das Usenet gegen Mailinglisten und Foren
abzuschirmen oder zu verteidigen.
Gru� J�rgen
> Danke für diesen ausführlichen Bericht.
De nada.
> Wenn ich dich richtig verstanden habe, kann man deine Erfahrungen wie
> folgt verkürzen: Das App des Apple IPhones ist ungeeignet,
Um Mistverständnisse zu vermeiden: ich habe kein solches Fallobst und daher
auch keine eigenen Erfahrungen damit. Aber ich kann mir nicht vorstellen,
daß diese Software mit der Knipse des Eierphöns kontinuierlich Bilder vom
zu erkennenden Objekt knipst, bis der Code erkannt ist. Genau dieses
kontinuierliche Scannen macht aber der Laserscanner des einkaufsfuchses und
ebenso der kleine Kamerascanner des PocketShopper. Bei beiden findet die
Erkennung des Codes im Scanner statt, welcher auf eben solche Erkennung
optimiert ist und der erkannte Code wird zur Identifizierung an die
Software mit der Datenbank übergeben.
> der Pocketshopper erfordert ausreichend technisches Verständnis
Ganz so weit würde ich nicht gehen wollen. Er erfordert einen halbwegs
sicheren Umgang mit einem Smartphone von Nokia mit der Plattform Symbian
S60 ab 3rd Edition und höher. Das schaffen durchaus auch Leute, die kein
wirklich tiefgreifendes technishes Verständnis haben. Es gibt schließlich
auch Leute, die können auch ohne nennenswertes technisches Verständnis im
Usenet posten - und komplexer als ein Rechner mit Newsschleuder ist so ein
Smartphone mit dem Pocketshopper auch nicht. ;-)
> und der Einkaufsfuchs ist auch für den Laien ein brauchbares Produkt.
Der Einkaufsfuchs ist ein geschlossenes System mit einem Ein-/Ausschalter,
einem Lautstärkeregler und einem Taster zum Starten einer
Sprachaufzeichnung für Podukte, die nicht in der Datenbank enthalten sind
und natürlich dem Scanner selbst. Das Ding zu bedienen, schafft im Zweifel
auch ein analphabet, wenn Du verstehst, was ich meine, darüber hinaus kann
er allerdings nichts.
Der Shopper setzt als Basis ein Smartphone mit Sprachausgabe (Talks und
Zooms von Nuance bzw. MobileSpeak von CodeFactory) voraus und ist daher
eher ein offenes System. Aber man muß noch lange kein Technikfreak sein, um
mit dem Ding umgehen zu können. Man hat halt automatisch auch ein voll
bedienbares Mobile, kann dessen Adreßbuch, Kalender und sonstige Funktionen
nutzen, die Nummern eines Anrufers erkennen und SMS schreiben und lesen...
möglicherweise mit dem Mobiele auch GPS-gestützte Software zur Orientierung
und/oder Navigation nutzen... alles für einen Blinden/Sehbehinderten auch
nicht unbedingt zu verachten. ich jedenfalls ziehe den PocketShopper
_deutlich_ vor.
> Du schreibst, dass du diesen Bericht bereits in einer Mailingliste
> gepostet hast. Könntest du hier den Namen dieser Liste verraten und wie
> man an sie herankommt.
Talx (Erfahrungsaustausch für erfahrene Anwender von Talks und
Anwendersoftware unter Symbian S60):
List-Subscribe: <http://lists.dekadent.net/mailman/listinfo/talx>,
<mailto:talx-r...@lists.dekadent.net?subject=subscribe>
Commi (Erfahrungsaustausch zu Sprechenden Mobilgeräten):
List-Subscribe: <http://www.blindzeln.net/mailman/listinfo/commi>,
<mailto:commi-...@blindzeln.net?subject=subscribe>
BlIntUser (Blinde Internet User):
List-Subscribe: <http://www.as-2.de/mailman/listinfo/blintuser>,
<mailto:blintuse...@as-2.de?subject=subscribe>
> Wir befinden uns zwar hier im Usenet, aber es ist ja nicht unsere
> Aufgabe, das Usenet gegen Mailinglisten und Foren abzuschirmen oder zu
> verteidigen.
Es ist aber mehr als nur traurig, daß immer mehr Leute den stinkenden und
ineffizienten Webforen den Vorzug geben und das gute alte Usenet in Raten
weiter stirbt... :-(
Bert
--
Was mancher schon für einen Erfolg hält, ist in Wirklichkeit noch die gute
Erziehung des Gegners. [Art von Rheyn]
Ich bin auf dieses Produkt zum ersten Mal bei einer
Vorführung des IPhone 4 durch den blinden Chef der Firma
Apfel - Fleger aus Marburg im März 2011 gestoßen. Er führte
uns damals dieses Handy mit der Sprachausgabe Voice Over
(deutsch) vor. Ich war damals sehr überrascht, dass ein
blinder Mensch sinnvoll mit einem Touch - Screen arbeiten
kann. Ich fragte damals nach dem in einen Blog von Ai Square
(ZuumText) jubelnd gepriesenen App , mit dem man z.B.
Speisekarten fotografieren und mit Voice Over vorlesen
könnte. Er äußerte sich dazu zurückhaltend, meinte wohl, das
Ganze sei noch nicht ausgereift. Wenig später konnte ich der
Firma MANRA lauschen, deren allerdings normal sehende
Vertreter das genannte App und das App Einkaufshilfe in
hohen Tönen priesen.
Man muss daran denken, dass fast alle Apps eine
Internetverbindung benötigen, denn die Rechenleistung wird
von einem fernen Computer aufgebracht. Promp scheiterte auch
die geplante Vorführung der Steuerung des Iphone durch
Spracheingabe (Wählen einer Telefonnummer). Aber vielleicht
waren die Zuhörer einfach zu laut. - Ich weiß nicht, ob die
Warenerkennung über den Barcode tatsächlich die vorherige
Aufnahme eines oder mehrerer Bilder erfordert..
Ja, da wäre es schön, wenn hier Hilfsmittelfirmen mitlesen
würden. Vielleicht eines Tages ...
Gruß Jürgen
ich treffe uebernaechste Woche einen entfernten Bekannten, der blind und
ein begeisterter Iphone-Nutzer ist, auch in Sachen Barcodeleser. Ich
frage den dann mal, wie es mit dem kontinuierlichen Scannen aussieht.
Ansonsten habe ich leider nichts herausgefunden, weil niemand aus meinem
Bekanntenkreis einen Einkaufsfuchs oder Pocketshopper hat.
Fuer mich persoenlich klingt der Pocketshopper sehr spannend, zumal ich
ein Symbian-Handy habe, auf dem MobileSpeak laeuft.
Evtl. habe ich aber demnaechst die Gelegenheit, eine neue Loesung
betazutesten. Vorher werde ich mir und meiner ohnehin schon von mir
geschundenen Krankenkasse die Kosten eines Pocketshoppers erstmal
ersparen -- billig ist das Dings ja leider wirklich nicht.
schoene gruesse
lea, wenig Zeit habend, deshalb nicht zitierend, sorry!
Das ist schon in Ordnung. Wir wissen ja, was wir geschrieben
haben. Noch sind wir ja erst zu dritt hier. Aber: Tres
faciunt Auditorium ... oder so ähnlich.
Ich suche ja noch immer nach dem Menschen, der oder die
alles das weiß, was ich über ZoomText nicht weiß.
Gegenwärtig vergrößere ich ja gar nicht mehr so viel,
sondern nutze lieber gleich den etwas anfälligen und
manchmal schlecht gelaunten ZoomText Reader.
Dann suche ich auch noch ein sprechendes schnuurloses
Festnetztelefon - weil ich mich nicht entschließen kann,
meinen gesamten Telefonbetrieb auf ein Handy zu verlagern.
Gruß Jürgen
erstmal zum iPhone: Der Barcodeleser scant wohl doch kontinuierlich ein
ganzes Produkt ab und erkennt den Code, sobald er ins "Blickfeld" der
Kamera kommt. Es ist also nicht, wie zuerst gedacht, nur ein einzelnes
Foto, das analysiert wird. Vor dem Hintergrund, dass das iPhone auch
filmen kann und eine Art Bild-Telefonie unterstuetzt, klingt das auch
logisch und plausibel. Ich kauf mir trotzdem keins, ist zu teuer ;)
am 2011-08-28 schrieb Juergen Barsuhn <jw.ba...@t-online.de>:
> Ich suche ja noch immer nach dem Menschen, der oder die
> alles das weiß, was ich über ZoomText nicht weiß.
> Gegenwärtig vergrößere ich ja gar nicht mehr so viel,
> sondern nutze lieber gleich den etwas anfälligen und
> manchmal schlecht gelaunten ZoomText Reader.
Stimmt, aus der Zeit, als ich Zoomtext noch genutzt habe, erinnere ich
mich auch an manche Unzulaenglichkeiten und Zickigkeiten dieses
Sprachausgabetools. Da ich kein Windows und keine Vergroesserung mehr
nutze, kann ich Dir aber zu aktuellen Alternativen leider auch nicht
weiterhelfen.
> Dann suche ich auch noch ein sprechendes schnuurloses
> Festnetztelefon - weil ich mich nicht entschließen kann,
> meinen gesamten Telefonbetrieb auf ein Handy zu verlagern.
Hm, nach sowas habe ich auch schon erfolglos gesucht. Auf
Hilfsmittelmessen und in Katalogen von Hilfsmittelversaenden (z.B.
http://www.lhz-sachsen.de/ -- sehr enpfehlenswert weil schnell,
freundlich, zuverlaessig und recht gut sortiert) gibt es zwar diverse
Telefone mit grossen/taktilen/kontrastreichen Tasten und Displays,
einfacher Bedienung, Lichtzeichen statt Klingelton und weiss der Geier
was noch alles, aber ein sprechendes habe ich nicht gefunden :( Fuer
sowas waere ich auch sehr dankbar. Bei unserem Telefon kann ich nichtmal
die Wahlwiederholung nutzen, weil sie nur ueber ein Menue erreichbar
ist. Nicht so schlimm, aber manchmal schon nervig... Mein Telefonbuch
ist eine Datei auf meinem Laptop. Die Nummernspeicher- und
Schneltastenmoeglichkeit des Telefons ist ebenfalls nicht zugaenglich.
Was ich momentan suche, ist eine ohne Gucken gut bedienbare
Waschmaschine. In de.etc.haushalt gab es zwar ein paar Hinweise aber
wenn Ihr hier nochwas wisst, bin ich auch dafuer dankbar :) Noch laeuft
die olle Siemens...
schoene gruesse
lea
gibts hier in Berlin im Hilfsmittelshop des ABSV. Leider gibts fürs
Festnetz nicht allzuviel brauchbares. Oder man benutzt ein Handy :-(
>
>> möglich ist auch einen Provider mit Homezone zu nehmen, dann kann man
>> auch das Handy mit Sprache verwenden. Meine Nachbarin macht das so.
>
> Das waere mir zu viel Strahlung.
die hat man sowieso,
z. B. drahtlose Telefone Computer Schaltnetzteile etc.
Ciao Mario