Nein, absolut nicht.
> > Zum Hintergrund: In Thailand wird generell nach der Geburt
> > genaeht, und meine Frau geht davon aus, das sei in Deutschland
> > ebenso ueblich.
>
> Sofern nicht Verstuemmelungen wie im Sudan, Somalia, Aegypten,
> Aethiopien etc. auch in Thailand ueblich sind, wuerde ich das
> ganze mal fuer eine urban legend halten.
Da hast Du leider unrecht. Es handelt sich hier *nicht* um irgendwelche
Beschneidungsrituale, sondern um eine Praxis, die in Thailand
gängig ist. Durch die Geburt wird die Öffnung zwangsläufig gedehnt
und bekommt nicht mehr ihre ursprüngliche Größe (besser "Enge").
Damit der Mann aber weiterhin seinen Spaß beim Verkehr mit seiner
Frau hat, wird genäht.
Ob da ein Dammriß Voraussetzung ist oder nicht, weiß ich nicht;
jedenfalls sagt meine Frau, daß in Thailand generell nach der
Geburt genäht wird.
> Oder aber fuer eine schlechte Darstellung eines Dammschnittes
> mit anschliessender Naht.
Daß bei einem Dammschnit anschließend genäht werden muß, ist
auch klar.
> (Uebrigens genau so eine zweifelhafte Bakschisch-Medizin wie
> die Routinebeschneidung in den USA. Auch wenn der Scheidendamm
> bei der Geburt einreissen sollte, heilt der absolut von alleine,
> und ich meine gehoert zu haben, der heile dann sogar _besser_,
> als wenn man dran rumschnippelt.)
>
> Ich hoffe doch, dass jetzt gleich ein halbes Dutzende Frauenaerzte
> hier auftauchen wird und bestaetigen wird, dass hier in
> Deutschland keine Frauen "zugenaeht" werden, nur weil sie
> ein Kind bekommen.
Können sie, denn ich habe bisher auch noch nichts davon gehört.
In Thailand ist das jedoch im Gegensatz zu Deutschland
offensichtlich üblich.
> Und ich hoffe auch, dass solcher Unfug in Thailand entsprechend
^^^^^
> bekaempft wird.
Mit welcher Begründung ist das Unfug?
Laut meiner Frau ist es im Gegenteil Unfug, wenn *nicht* genäht
wird, denn wie soll der Mann denn noch nach der Geburt seinen
Spaß haben, wenn ihre Öffnung so groß geworden ist?
> Mir wird da immer ganz schlecht, wenn ich sowas hoere.
Eine Bekannte meiner Frau (auch Thailänderin) hat hier in Deutschland
geboren. Der Arzt hier war nicht bereit, anschließend zu nähen.
Bei ihrem nächsten Thailand-Aufenthalt hat sie nähen lassen.
Und nun?
--
Ekkehard Uthke E-Mail: eut...@siam.muc.de | "Macht nichts"
in T-Online: 0896375888-0001 | "Mai pen rai"
Munich, Germany CompuServe: 100074,3717 | "Never mind"
Ich habe bislang auch nichts in den Büchern gefunden; aber sie beschreiben
wohl nur die Praxis im Westen. Kennt jemand die Praxis in Asien genauer?
> Der gesamte Vaginalbereich besteht überwiegend aus Muskeln --- was willst Du
> da durch eine Naht erreichen?
>
> Sorry, daß ich keine Mutter bin und trotzdem antworte.
Kein Problem, Olaf.
Aber ich habe eine Theorie:
Die Vaginaöffnung der Europäerinnen ist im Vergleich zu der der
Asiatinnen größer, so daß es weniger wahrscheinlich ist, daß ein
Dammriß auftritt. Folglich muß weniger oft genäht werden.
Bei Asiatinnen tritt aufgrund der engen Vagina wohl eher ein Riß
auf, so daß dann öfter genäht werden muß.
Angeblich wird jedoch in Thailand (und in ganz Südost-Asien?) auch
dann genäht, wenn *kein* Dammriß aufgetreten ist.
Ich schliesse mich den Aussagen der anderen an was Dammschnitt etc.
betrifft. Ich gebe Dir aber nochmal einen Denkanstoss der es Dir hoffe ich
leichter macht zu verstehen, warum eine Vagina nicht ohne weiteres zugenaeht
werden kann.
Stell Dir vor, jemand naeht Dir den Mund zu (schreckliche Vorstellung, ich
weiss, aber das beste Beispiel), meinst Du der bleibt dauerhaft verschlossen
wenn man die Faeden entfernt? Nein, denn wie koennte er auch, wo soll denn
da etwas zusammenwachsen, es ist ja keine Wunde da. Anders wie gesagt beim
Dammschnitt/-riss, der - wie jede andere Wunde auch- ja wieder
zusammenwachsen soll.
:
: Oder:
: 1. Entscheidet der Arzt selbst, ob genäht wird oder nicht?
Der Arzt entscheidet, ob ein Schnitt gemacht wird. Jeder Schnitt muss auch
versorgt werden.
: Zum Hintergrund: In Thailand wird generell nach der Geburt
: genäht, und meine Frau geht davon aus, das sei in Deutschland
: ebenso üblich.
WAS wird da genaeht, ich nehme mal stark an, dass in Thailand dann
routinemaessig ein Dammschnitt gemacht wird.. traurig.. und sag Deiner Frau
einen schoenen Gruss von mir, wenn sie jemals entbindet soll sie sich
erkundigen wie hoch in dem betreffenden Krankenhaus die Dammschnittrate ist.
Ich habe ohne Schnitt entbunden und war sehr froh darueber. Und bei mir
wurde nur eine klitzekleine Schuerfwunde genaeht die der Kopf vom Baby
verursacht hat.
--
WITCH! wi...@wuff.mayn.de
Chris Mueller
>Ist es eigentlich so schwer, mit Laendern, die solch einen Scheiss machen
>(Sudan, Aegypten, Somalia etc.) oder auch "Regelbeschneidungen" bei
>Jungen etc. mal die diplomatischen Beziehungen und den Handel
>abzubrechen, solange, bis derartige "Nationen" den Anschluss an das
>zwanzigste Jahrhundert geschafft haben?
Und wie soll das funktionieren? Im Sudan z.B. sind die Beschneidungen ja
nicht staatlich verordnet, sondern traditionell bedingt. Auch wenn das
staatlich verboten wird, werden die Grossmuetter den Muettern raten, die
Toechter beschneiden zu lassen, und sei es bei irgendwelchen Quacksalbern
mit Glasscherben.
Und die USA zu boykottieren, weil da viele Jungen beschnitten werden, ist
zumindest als ehrgeiziges Projekt anzusehen...
Malte
Ekkehard Uthke (eut...@siam.muc.de) wrote:
> Da hast Du leider unrecht. Es handelt sich hier *nicht* um irgendwelche
> Beschneidungsrituale, sondern um eine Praxis, die in Thailand
> gängig ist. Durch die Geburt wird die Öffnung zwangsläufig gedehnt
> und bekommt nicht mehr ihre ursprüngliche Größe (besser "Enge").
> Damit der Mann aber weiterhin seinen Spaß beim Verkehr mit seiner
> Frau hat, wird genäht.
> Laut meiner Frau ist es im Gegenteil Unfug, wenn *nicht* genäht
> wird, denn wie soll der Mann denn noch nach der Geburt seinen
> Spaß haben, wenn ihre Öffnung so groß geworden ist?
Also Sorry, ich habe eine Menge Spasz mit Frauen im Bett unabhaengig von der
Groesze ihrer Vagina. Schoenen Grusz an Deine Frau.
Abgesehen davon bezweifle ich ernshaft, dasz die Groesze einer
Muskelansammlung durch eine zeitweilige Naht an seiner Oeffnung beeinfluszt
werden kann. Wenn, dann durch Training; entsprechende Statements von Frauen
und Maennern gibt es.
> Die Vaginaöffnung der Europäerinnen ist im Vergleich zu der der
> Asiatinnen größer, so daß es weniger wahrscheinlich ist, daß ein
> Dammriß auftritt. Folglich muß weniger oft genäht werden.
> Bei Asiatinnen tritt aufgrund der engen Vagina wohl eher ein Riß
> auf, so daß dann öfter genäht werden muß.
Huebsche Theorie. Ohne Angaben Ueber den durchschnittlichen Kopfumfang der
Neugeborenen in Asien ist sie aber nichts wert. Im Uebrigen hat das Naehen
eines Dammrisses nichts mit dem Zunaehen der Vagina zu tun.
Ich habe eine ganz andere Theorie. Unter der Annahme, dasz es sich um eine
Tradition handelt, komme ich auf den Gedanken, dasz diese Masznahme zum
Schutz der Frauen vor schwerwiegenden Infektionen nach der Geburt sein
Koennte, weil die dortige Tradition moeglicherweise verbietet, dasz sich die
Frau dem Mann verweigert. Nach der Geburt ist die Gebaermutter eine
Wunde. Durch Geschlechtsverkehr koennen sehr schwerwiegende Infektionen
entstehen. Das Neugeborene will seine Mutter sicher nicht so schnell
loswerden, wie sie unter solchen Umstaenden sterben koennte.
Dasz die offizielle Begruendung dem Manne schmeicheln soll, versteht sich
von selbst.
Grusz
Olaf
--
_ _ `^' ("") Olaf Brandes --- TU Berlin
/ \| _ | |) _ _ _ _| _ _ `^' ('"`) bra...@cs.tu-berlin.de
\_/|(_|T |_)| (_|| |(_|(/__> (_")http://uebb.cs.tu-berlin.de/~brandes
Make this world a better place to live. _\\____________________________________
Danke für diese prägnante Antwort, auch allen anderen,
die sich zum Thema äußerten.
Also: Ohne Not wird nicht genäht in Deutschland -- im Gegensatz
zu Thailand.
Dies ist auch der Tenor, den ich per Mail und auch in dieser
Gruppe bekam.
> Da hast Du leider unrecht. Es handelt sich hier *nicht* um irgendwelche
> Beschneidungsrituale, sondern um eine Praxis, die in Thailand
> gaengig ist. Durch die Geburt wird die Oeffnung zwangslaeufig gedehnt
> und bekommt nicht mehr ihre urspruengliche Groesse (besser "Enge").
> Damit der Mann aber weiterhin seinen Spass beim Verkehr mit seiner
> Frau hat, wird genaeht.
Es ist doch erstaunlich, welchen Legenden um den weiblichen Koerper immer
noch im Umlauf sind! Da glaubt man, wir leben in einer aufgeklaerten
Gesellschaft, und muss feststellen, dass Erwachsene nicht einmal die
weiblichen Geschlechtsorgane hinreichend kennen.
Die Scheide ist sehr dehnfaehig, ebenso der Scheideneingang, Muttermund,
Vagina, sonst koennte kein Kindskopf durch den Geburtskanal passen. So
schnell und extrem, wie sie sich beim Geburtsvorgang gedehnt hat, so rasch
bildet sich das Gewebe auch wieder anschliessend auf "Normalgroesse"
zurueck. Bei der erste Vorsorgeuntersuchung nach der Entlassung aus dem
Krankenhaus wird auch vom Arzt geprueft, ob die Rueckbildung so
erfolgreich war, dass zB die Scheidenoeffnung auch ganz zugekniffen werden
kann von der Frau.
> Ob da ein Dammriss Voraussetzung ist oder nicht, weiss ich nicht;
> jedenfalls sagt meine Frau, dass in Thailand generell nach der
> Geburt genaeht wird.
Natuerlich ist ein Dammschnitt oder -riss Voraussetzung! Wenn ich mir zB
die Finger zusammenbinde, wachsen sie auch nicht aneinander fest,
ebensowenig die Mundschleimhaeute und der Scheideneingang, wenn diese
zusammengenaeht werden.
Ich neige auch eher dazu, Olaf Brandes zuzustimmen, falls es sich bei
diesem "Naehen" nicht um die Versorgung von Rissen oder den Dammschnitt
handelt, dass es sich um eine Massnahme oder gar ein Geruecht handelt, um
zu gewaehrleisten, dass innerhalb der ersten 6 Wochen nach der Entbindung
kein Koitus ausgeuebt wird, da die Infektionsgefahr noch sehr gross ist.
> > (Uebrigens genau so eine zweifelhafte Bakschisch-Medizin wie
> > die Routinebeschneidung in den USA. Auch wenn der Scheidendamm
> > bei der Geburt einreissen sollte, heilt der absolut von alleine,
> > und ich meine gehoert zu haben, der heile dann sogar _besser_,
> > als wenn man dran rumschnippelt.)
Naja, eine Bekannte von mir wollte partout keinen Dammschnitt und ist bei
der Geburt mehrmals stark am Damm eingerissen. Die Risse heilten so
schlecht, dass sie aufgrund von starken Schmerzen beim Verkehr nochmal
operativ behandelt werden musste. Die Narben hatten sich so stark
zusammengezogen, dass sie fuer ihren Partner einfach zu eng geworden war.
> > Ich hoffe doch, dass jetzt gleich ein halbes Dutzende Frauenaerzte
> > hier auftauchen wird und bestaetigen wird, dass hier in
> > Deutschland keine Frauen "zugenaeht" werden, nur weil sie
> > ein Kind bekommen.
Warum postest Du Deine Fragen nicht einfach in de.sci.medizin.misc?? Dort
gibt es sicherlich schnelle Aufklaerung.
> Mit welcher Begruendung ist das Unfug?
> Laut meiner Frau ist es im Gegenteil Unfug, wenn *nicht* genaeht
> wird, denn wie soll der Mann denn noch nach der Geburt seinen
> Spass haben, wenn ihre Oeffnung so gross geworden ist?
ROTFL...entschuldige bitte, aber so einen Unfug habe ich wirklich schon
lange nicht mehr gelesen. Manche Frauen werden nach der Entbindung sogar
"enger" als vorher, weil ihre Muskulatur besser trainiert ist.
> Eine Bekannte meiner Frau (auch Thailaenderin) hat hier in Deutschland
> geboren. Der Arzt hier war nicht bereit, anschliessend zu naehen.
> Bei ihrem naechsten Thailand-Aufenthalt hat sie naehen lassen.
> Und nun?
Warum sollte er auch naehen, wenn dadurch nur Faeden angebracht werden,
aber nichts veraendert wird? Wahrscheinlich hat er der Bekannten nicht
richtig erklaert, warum so ein "Engernaehen" nicht funktioniert und darum
nicht gemacht werden kann. Will sich die Bekannte in Thailand wirklich
aufschneiden lassen? Das waere so etwas wie eine kosmetische Operation.
Uebrigens gibt es bei einem Dammschnitt oder -riss auch immer die Gefahr
einer anschliessenden Entzuendung. Das ist eine sehr unangenehme Sache,
davon koennte ich auch noch einiges erzaehlen.
Mona
det...@jojo.escape.de (Detlef Bosau) schrieb:
>eut...@siam.muc.de meinte am 29.07.96
>> Dass bei einem Dammschnit anschliessend genaeht werden muss, ist
>> auch klar.
>Ein Damm_riss_ heilt doch auch ohne Naht?
Ein Dammriss heilt tatsaechlich besser als ein Schnitt.
Ausserdem wird ein Dammschnitt meistens laenger ausgefuehrt als ein
Dammriss (wenn es der Damm ueberhaupt reissen sollte) gehen wurde.
Oft dient ein Dammschnitt nur der Bequemlichkeit des Klinikpersonals,
um in der Austreibungsphase hoechstens eine halbe Stunde zu gewinnen.
Dass die Mutter dann 1-2 Wochen Schmerzen beim Sitzen und beim
Pinkeln hat, wird dabei in Kauf genommen.
Vorbeugen kann man z.B. mit:
- Dammmassage waehrend der Schwangerschaft.
- Wechseln der Geburtsposition (z.B. in den Vierfuesslerstand)
- kein internes CTG legen lassen (dabei wird eine Elektrode in die
Kopfhaut des Kindes geschraubt). Schwache Herztoene wahrend der
Presswehen sind normal, werden aber gerne als Vorwand fuer einen
Dammschnitt genommen.
- Gegen Ende der Austreibungsphase das externe CTG abschalten (dazu
ist eine beherzte Hebamme noetig).
- Von vornherein klar machen, dass man hoechstens im Notfall einen
Dammschnitt moechte.
--
int m,u,e=0;float l,_,I;main(){for(;1863-e;putchar((++e>923&&952>
e?60-m:u)["\n)ed.fsg@eum(rezneuM drahnreB"]))for(u=_=l=0;80-(m=e%
81)&&I*l+_*_<6&&20-++u;_=2*l*_+e/81*.09-1,l=I)I=l*l-_*_-2+m/27.;}
Ja. Kleine. Nein.
> Sprechen wir hier von einer Naht am Damm oder nicht?
Ich dachte nicht. Du hattest selbst anfangs geschrieben, es gehe nicht um
einen Dammrisz oder -schnitt. Und dasz eine Freundin Deiner Frau nach
Thailand fliegt, um sich dort naehen zu lassen, nachdem sich der Arzt hier
"geweigert" hatte, spricht auch nicht dafuer, dasz es sich um einen Dammrisz
gehandelt hat.
> Wieso eigentlich "zeitweilige Naht"?
Weil Faeden im allgemeinen wieder entfernt werden.
> Wenn ein Dammschnitt gemacht wurde oder ein Dammriß aufgetreten ist,
> so muß wohl auf jeden Fall genäht werden. Meine Frau und ich können
> uns jedenfalls nicht vorstellen, daß die Öffnung so groß wie vorher
> ist, wenn ein Schnitt oder Riß *nicht* genäht wird.
Das hat doch mit der Oeffnung nix zu tun, verflixter Pfeffer. Ist Dir,
womoeglich im Winter, schon mal die Lippe gerissen? Also mir schon. Kann
verdammt schmerzen, sowas. Die Groesze meines Mundes hat sich aber nicht
geaendert --- ich hab schon immer ne grosze Klappe.
> Das ist richtig. Aber wo habe ich was von einem "Zunähen der Vagina"
> geschrieben? Es ging um Dammschnitte oder -risse und das anschließende
> Nähen; weiter ging es um die Tatsache, daß es für Thailänderinnen
> ungewöhnlich ist, daß der Arzt nach der Geburt *nicht* näht.
Mich wuerde ja verdammt interessieren, was sich die Freundin Deiner Frau da
in Thailand hat naehen lassen. Wenn sie hier einen Dammschnitt bekommen hat,
waere der auch genaeht worden, ansonsten haette sie einen mittleren Skandal
verursacht. Wenn sie einen Risz hatte, der sie schmerzt oder nicht verheilt,
dann waere der auch genaeht worden. Kein Arzt haette sich jemals geweigert,
eine solche Naht anzubringen --- er verdient naemlich gut dran.
Ich habe ein gewisses Verstaendnis dafuer, dasz medizinische Praktiken im
Intimbereich, die in einem anderen Land womoeglich anders gehandhabt werden,
einen verunsichern, aber ich wuerde dann eine Beratungsstelle aufsuchen oder
mit Frauen sprechen, die entsprechende Behandlung erfahren haben o.ae.
Alles andere mag Angst davor sein, die alten Traditrionen wackeln zu sehen,
aber es hilft nichts, sich einer solchen Angst nicht zu stellen, wenn man in
einem anderen Land ein glueckliches Leben fuehren moechte.
> Und nach einem weiteren Gespräch mit meiner Frau hat sich meine oben
> aufgeführte Theorie bestätigt: In Thailand wird wohl deswegen regelmäßig
> genäht, weil die Vagina so eng ist, daß wohl immer ein Dammschnitt
> gemacht wird oder weil der Arzt "per Default" einen Dammschnitt
> ausführt. Daß dann der Schnitt genäht werden muß, versteht sich doch
> von selbst; sonst hat der Partner keine Freude mehr beim Verkehr.
Wenn die Vaginaloeffnung von thailaendischen Frauen ueberwiegend zu eng fuer
eine Geburt ohne medizinischen Eingriff ist, dann gaebe es heute keine
thailaendischen Frauen mehr. Dammschnitte moegen eine lange Tradition haben;
die Geschichte der Menschheit ist aber schon aelter. In der Steinzeit werden
sie kaum mit einem Stein einen Dammschnitt durchgefuehrt und anschlieszend
mit Speichel desinfiziert und mit Stroh genaeht haben, entschuldigt bitte die
Geschmacklosigkeit. Und auszerdem wurden die Frauen i.d.R. mit der Geburt
allein gelassen. Zusaetzlich hat die Groesze der Vagina --- auch die
Groesze, die sie waehrend des Koitus hat --- absolut nichts mit ihrer
Dehnfaehigkeit zu tun.
Das mit der Freude ist und bleibt ein Maerchen und der Grund, dasz ein
Dammschnitt genaeht werden musz, ist ein ganz anderer, der auch schon
mehrfach genannt wurde.
Dasz Du nach allem immer noch glaubst, ein Dammschnitt muesse genaeht
werden, damit der Partner nach der Geburt noch Freude beim Verkehr habe,
bestuerzt mich. Da Du vorher Enge = Freude gesetzt hast, hoffe ich, Du
glaubst nicht ernsthaft, dasz ein solcher Risz genaeht werden musz, weil die
Oeffnung ansonsten nicht ihre Enge zurueckerhaalt. Das ist naemlich nichts
als Legende.
> Ich kann nur sagen: Sehr abenteuerliche Theorie, leider nicht zutreffend
> (nach Rückfrage mit meiner Frau).
> Es ist klar, daß nach der Geburt einen Monat mit dem Geschlechtsverkehr
> gewartet werden muß. Dazu ist aber keine besondere Maßnahme seitens des
> Arztes ("Zunähen der Vagina") erforderlich.
Das freut mich auszerordentlich. Von "leider" kann da gar keine Rede
sein. Uebrigens sind mir sechs Wochen genannt worden, nicht ein Monat.
> Also noch einmal in Kürze:
> 1. Sowohl in Deutschland als auch in Thailand wird genäht, wenn ein Dammriß
> aufgetreten ist oder ein Dammschnitt erfolgt ist.
> 2. In Thailand erfolgt der Dammschnitt regelmäßig (falls ein Arzt
> anwesend ist), in Deutschland nur bei Bedarf.
In Deutschland erfolgt der Dammschnitt uebrigens so gut wie regelmaeszig,
falls ein Arzt anwesend ist und die Geburt z.B. nicht schnell genug (nach
dem Zeitplan des Kreszsaales) vor sich geht.
Das alles ist, in Verbindung mit dem, was vorher gesagt wurde, sehr
eigenartig, oder um es mal zu praezisieren:
Nichts als Quatsch, Folklore, Maerchen.
Was nicht stimmt:
1. Das Naehen von Rissen oder Schnitten dient prinzipiell nicht dem Spasz
anderer Menschen oder der Erhaltung der Groesze eines Muskels, sondern der
eigenen Genesung.
2. Es gibt keine Quellenangabe ueber die maximale Groesze der
Vaginaloeffnungen von thailaendischen Frauen im internationalen Vergleich,
trotzdem ist dies ein zentraler Punkt der Argumentation.
3. Wenn es moeglich ist, mit Deiner Frau ueber die Groesze thailaendischer
Vaginas zu reden, dann frage ich mich, warum sie dann nicht ueber ihre
Interessen an einer medizinischen Nachversorgung spricht, sondern nur von
Deinem Spasz.
Ergo... ich wuerde mit der guten Frau mal ein paar Spielzeuge angucken; da
gibt es welche, die bei Unzufriedenheit aufgrund Groesze gute Dienste
leisten koennen, obwohl ich damit keine Erfahrungen habe.
Und wenn sie dann immer noch davon quasselt, dasz ihre Enge ihre groeszte
Qualitaet ist und dasz ihr nur mein Spasz am Herzen liegt, dann wuerde ich
versuchen, in einer Runde aufgeklaerter Menschen oder meinetwegen bei einer
Beratungsstelle wie ProFamilia ueber ihren Standpunkt zu diskutieren, denn
ich koennte ihn nicht akzeptieren.
Spaetestens wenn sie dieses Gespraech nicht moechte oder auf ihrem
Standpunkt beharrt, wuerde ich anmerken, dasz mich ihr Standpunkt kraenkt
und zu jemandem herabwuerdigt, der sie nur fuer seine sexuellen Beduerfnisse
benutzen moechte. Dasz ich mich von ihr manipuliert fuehle, weil sie mir
nachweislichen Unsinn erzaehlt, mir sinnlos schmeicheln moechte und sich mir
als Mensch gar nicht oeffnet.
Wenn sie dann immer noch bei ihrer Anschauung bleibt, wuerde ich sie fragen,
ob ich zwar als Vater fuer das Kind da sein kann, aber trotzdem eine andere
Geliebte haben.
Und wenn sie mir dann Polygamie verboete, wuerde ich mir eine gute Flasche
Wein und einen Beutel Pistazien nehmen, mich an ein Seeufer setzen und bei
Sonnenuntergang darueber nachdenken, ob die Ueberwindung kultureller
Unterschiede im emotionalen Bereich bedeutet, dasz ich damit leben musz,
dasz die Frau, die ich liebe, von mir nichts anderes erwartet, als dasz ich
sie benutze.
Und ob ich das wirklich moechte: Mit einer Frau zusammen sein, die mich
manipuliert, und sei es nur aus Angst heraus.
Grusz
Olaf
--
_ _ `^' ("") Olaf Brandes --- TU Berlin
/ \| _ | |) _ _ _ _| _ _ `^' ('"`) mailto:bra...@cs.tu-berlin.de
ich hab's noch mal nachgelesen.
Ekkehard Uthke (eut...@siam.muc.de) wrote:
> Das ist richtig. Aber wo habe ich was von einem "Zunähen der Vagina"
-------------------^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> geschrieben? Es ging um Dammschnitte oder -risse und das anschließende
> Nähen; weiter ging es um die Tatsache, daß es für Thailänderinnen
> ungewöhnlich ist, daß der Arzt nach der Geburt *nicht* näht.
Einfache Frage, einfache Antwort: Im Originalposting.
Ekkehard Uthke (eut...@siam.muc.de) wrote:
> Ist es richtig, daß nach der Geburt die Vaginaöffnung
> zugenäht wird, um möglichst die Größe zu erhalten, die
> sie *vor* der Geburt hatte?
q.e.d.
wir bewegen uns auf die naechste Ebene von Legendenbildung zu.
Ekkehard Uthke (eut...@siam.muc.de) wrote:
> Und genau das ist für Thailänderinnen kaum vorstellbar: Geburt
> ohne Einreißen (oder ohne Dammschnitt).
Mich wuerde ernsthaft interessieren, wie grosz der Muttermund und
Vaginaloeffnung einer thailaendischen Frau nun wird. Numbers and figures,
please.
> Es scheint so zu sein, daß ein Schnitt die Arbeit für den Arzt
> erleichtert. Und in Thailand schneidet der Arzt regelmäßig.
Jau, und das wirft die alte Frage auf, wer denn da das Recht hat, zu sagen,
was ihm gefaellt. Ist der Arzt da, um der Gebaerenden zu helfen, oder ist
die Gebaerende da, um die Folgen aller Masznahmen zu tragen, die dem Arzt
die Arbeit erleichtern?
> Jedenfalls fürchten sich die meisten Thais, hier in Deutschland
> ihr Kind zur Welt zu bringen, da sie die Schmerzen fürchten, die
> zwangsläufig auftreten, weil hier kein Dammschnitt gemacht wird.
> Sie gebären ihr Kind viel lieber in ihrem Heimatland.
Hallelujah. Bislang haelt sich in allen nennenswerten Buechern (von Frauen
fuer Frauen) die Meinung, es wuerden in Deutschland weit mehr Dammschnitte
durchgefuehrt als noetig sind --- was mir durch unsere selbstaendige
Hebamme, die die Entbindung meines Sohnes durchfuehrte und die zuvor ueber
ein Jahrzehnt im Kreiszsaal gearbeitet hatte, bestaetigt wurde.
> > Dass die Mutter dann 1-2 Wochen Schmerzen beim Sitzen und beim
> > Pinkeln hat, wird dabei in Kauf genommen.
>
> Anscheinend sind diese Schmerzen nicht so groß wie die bei der Geburt,
> wenn kein Dammschnitt gemacht wird.
Fast haette ich gelacht. Lieber zwei Wochen die brennenden Schmerzen einer
Wunde als eine halbe Stunde laenger Geburtsvorgang ertragen?
Nun, jede Frau soll selbst entscheiden.
Aber, nach wie vor: Ich halte das fuer Geruechtekueche.
Liest denn hier keine Hebamme, verflixt nochmal?
Amuesiert,
Olaf
> Tststst... Schelte gibt's auch noch 8-)
> So und warum haben einige Frauen das Gefühl, daß nach der Entbindung
> ihre Vagina größer als vorher ist?
> [...]
> Diese Dehnfähigkeit ist uns wohl bekannt. Und trotzdem bleibt doch
> (vielleicht nicht immer) eine größere Öffnung als vor der Geburt.
> [...]
> > ROTFL...entschuldige bitte, aber so einen Unfug habe ich wirklich schon
> > lange nicht mehr gelesen. Manche Frauen werden nach der Entbindung sogar
> > "enger" als vorher, weil ihre Muskulatur besser trainiert ist.
> Das haben wir beide noch nie gehört. Wie kann man sich wo etwas vorstellen,
> daß die Öffnung nach der Entbindung enger wird?
> Können das andere Leser hier bestätigen oder widerlegen?
Ich habe es bereits erwaehnt und Du solltest vielleicht doch mal anfangen
nachzudenken. Wenn ueberhaupt die Enge der Vaginaoeffnung fuer den Mann
einen Lustgewinn darstellt, dann ist es ja wohl nur die Oeffnung. Das ist
ein Muskel. Ein Muskel kann trainiert werden. Manche Frauen koennen diesen
Muskel auch waehrend des Koitus bewuszt und gezielt zu ihrer und womoeglich
auchder Freude des Partners einsetzen.
> Das von mir angesprochene Nähen dient auf jeden Fall der Versorgung
> von Dammrissen oder -schnitten. Es handelt sich nicht um ein Zunähen,
> um den Verkehr zu verhindern, wie hier fälschlicherweise vermutet
> wurde.
Falsch: Wie _Du_ faelschlicherweise _behauptet_ hast:
Ekkehard Uthke (eut...@siam.muc.de) wrote:
> Ist es richtig, daß nach der Geburt die Vaginaöffnung
> zugenäht wird, um möglichst die Größe zu erhalten, die
> sie *vor* der Geburt hatte?
> [...]
> Zum Hintergrund: In Thailand wird generell nach der Geburt
> genäht, und meine Frau geht davon aus, das sei in Deutschland
> ebenso üblich.
> Und da der Arzt in Thailand regelmäßig einen Dammschnitt durchführt
> bzw. ein Dammriß auftritt, folgt, daß auch immer nach der Geburt
> genäht wird. Dies habe ich schon im ersten Posting zu diesem Thema
> erwähnt.
Jaja, und zwar, dasz die Vagina zugenaeht wurde, das hast Du erwaehnt. Da
ist es keine besonders feine Masche, sich hier ueber Leute lustig zu machen,
die darauf empoert reagieren.
> Tststst... Schelte gibt's auch noch 8-)
> So und warum haben einige Frauen das Gefuehl, dass nach der Entbindung
> ihre Vagina groesser als vorher ist?
Welche Frauen? Ausserdem wuerde dann eine Naht, um den Scheideneingang zu
verengen, auch nichts nuetzen, weil der gesamte Geburtskanal, also die
Scheide, weiter geworden waere.
> > Vorsorgeuntersuchung nach der Entlassung aus dem
> Diese Dehnfaehigkeit ist uns wohl bekannt. Und trotzdem bleibt doch
> (vielleicht nicht immer) eine groessere Oeffnung als vor der Geburt.
Am Damm und Scheideneingang befindet sich ein sehr starker Muskel, und
dieser zieht sich auch wieder zusammen. Stoerungen koennen allerdings
auftreten, wenn es zum Dammriss kam oder ein Schnitt gemacht wurde, da
Nervenbahnen beeintraechtigt werden koennen.
> > nochmal operativ behandelt werden musste. Die Narben hatten sich so
> > stark zusammengezogen, dass sie fuer ihren Partner einfach zu eng
> > geworden war.
> Und was hat sie dann gemacht?
Sie musste nochmals operiert werden und bekam dabei doch noch einen
Dammschnitt, der sauber vernaeht wurde. Bei ihr war allerdings das Gewebe
in der Vagina, bis kurz vor dem Muttermund, auch eingerissen.
> > Warum sollte er auch naehen, wenn dadurch nur Faeden angebracht
> > werden, aber nichts veraendert wird? Wahrscheinlich hat er der
> > Bekannten nicht
> Wieso "nichts veraendert"?
In dem Moment, wo die Faeden sich aufgeloest haben oder entfernt werden,
ist alles beim alten, es sei denn, ein ganzes Stueck wuerde entfernt
werden. Das wird aber nie gemacht, da es dann vermehrt zu Komplikationen
kommen koennte, inkl. Wundheilungsstoerungen.
> Die Bekannte meiner Frau hatte den Eindruck, dass eine Versorgung
> durch Naehen notwendig war, welche der Arzt hier ihr jedoch nicht
> gewaehrte. In Thailand wurde der Riss (das war es wohl) genaeht.
Dann muss sie aber nochmal in Thailand geschnitten worden sein, da man nur
eine frische Wunde naehen kann.
> Ob sie aufgeschnitten wurde, weiss ich nicht; jedenfalls wurde noch
> einmal operiert.
Eine Operation sagt schon aus, dass geschnitten wurde. Dann ist es aber
eine kosmetische OP, bei der der Damm nochmals eingeschnitten wird, um
vernaeht zu werden.
> Und das ist doch genau der Grund, den Schnitt oder Riss zu naehen; so
> ist die Gefahr einer Entzuendung weniger wahrscheinlich.
Naja, immerhin betraegt die Wahrscheinlichkeit einer Wundheilungsstoerung
noch 10-20% nach einem Schnitt. Nach jeder Entbindung ist
Geschlechtsverkehr 6-8 Wochen verboten, bei einer Entzuendungen des Epi-
Nahtes kann es, gerade weil der Muskel am Scheideneingang sich so stark
nach einer Geburt wieder zusammenzieht, auch 12 Wochen dauern, bis die
Wunde ganz verheilt ist.
> Und da der Arzt in Thailand regelmaessig einen Dammschnitt durchfuehrt
> bzw. ein Dammriss auftritt, folgt, dass auch immer nach der Geburt
> genaeht wird. Dies habe ich schon im ersten Posting zu diesem Thema
> erwaehnt.
Ich wuerde mich an Eurer Stelle mal genauer informieren, und zwar bei
einem Arzt oder einer Hebamme. Es gibt auch asiatische Aerzte in
Deutschland, und ein Telefonat duerfte die gewuenschte Aufklaerung geben.
Mona
> > Aber auch ich kann dir gleich sagen das nach der Geburt noch
> > alles genauso ist wie vorher.
> ^^^^^
> Das glaube ich einfach nicht. Das ist unmoeglich.
> Sieh mal, wenn eine Frau ein zweites Mal ein Kind zur Welt bringt,
> ist es da nicht leichter als beim ersten Mal?
Ganz einfach: weil der Muttermund sich nach einer Geburt veraendert und
dehnbarer wird. Aber Du sprichst von der Vaginaoeffnung. Und es ist nicht
so, dass eine zweite Geburt einfacher wird als die erste, das ist sehr
unterschiedlich und hat mit anderen Dingen zu tun als mit der Kraft des
Scheideneingangmuskels.
> Absolut nein. Ohne Versorgung durch Naehen fuehlte sich die Bekannte
> nicht wohl.
Ein Schnitt wird immer durch eine Naht anschliessend versorgt! Oder willst
Du jetzt unterstellen, dass in hiesigen Krankenhaeusern das Naehen nach
dem Schneiden unterlassen wird/wurde?
> Das hat mindestens zwei Gruende:
Vielleicht hat sie Heimweh jetzt waehrend der Schwangerschaft?
> 1. Durch den sicher durchgefuehrten Dammschnitt wird es nicht so
> schmerzhaft fuer sie.
Irrtum, ein Dammschnitt ist ein tiefer Schnitt, der eine Weile braucht, um
zu verheilen. In den ersten Tagen ist es auf jeden Fall schmerzhafter, mit
einem genaehten Damm herumzulaufen als ohne Schnitt. Aber die Aerzte
werden sich sicherlich freuen, wenn sie hier im Kreissaal verkuendet, dass
sie gerne geschnitten werden moechte.
> 2. Durch Narkose mittels Rueckenmarkspunktion entfallen ebenfalls
> die starken Schmerzen.
> Hierzulande wird die Narkose wohl nur bei besonderer Indikation
> angewandt.
Wieder Unsinn, wer sagt das? Eine Rueckenmarkspritze wird hier nicht etwa
nur bei einem Kaiserschnitt gemacht, und Schmerzmittel werden auch
verabreicht. Die Komplikationen sind nur groesser durch diese Mittel und
schmerzreduzierenden Methoden, daher wird es nur auf ausdruecklichem
Verlangen gemacht. Eine Rueckenmarkspritze kann zu einem anschliessenden
Blutsturz fuehren (mit Gefahren fuer die Mutter), da das Blut sich im
(betaeubten) Becken sammelt. Schmerzmittel koennen zu Unregelmaessigkeiten
beim Kind fuehren. Ich habe selber ein Kind, bei dem eine
Geburtsschaedigung vermutet wird, aber zuviel Stress waehrend der
Schwangerschaft kann solche Stoerungen auch verursachen.
> Mein Rat an Dich noch:
Geht zu einer Hebamme und/oder einer Entbindungsstation und lasst Euch
aufklaeren. Deine Frau sollte auch Schwangerschaftsgymnastik mitmachen,
das ist die beste Vorbeugung gegen Schmerzen bei der Geburt, und auch
gegen Dammrisse/-schnitte.
Und denkt einmal mehr an das Kind, als an Eurer Befuerchtung, dass die
Vagina Deiner Frau sich veraendern koennte durch eine Geburt.
Ironie: Warum nicht gleich einen Kaiserschnitt machen lassen?
Ich hatte jedenfalls ganz andere Dinge zu bedenken und vorzuplanen
waehrend meiner Schwangerschaft. Aber auch dem Vater ging es um das zu
erwartende Kind, und nicht um irgendwelche vaginalkosmetischen Fragen!
Mona
Ich finde es bezeichnend, dass die Geburt in unserer Medizinrezeption
vor allem als Gefaehrdung des Kindes und der Mutter erlebt wird.
Wenn im Fernsehen eine Herztransplantation zu sehen ist, wird das
meistens als eine Routineoperation dargestellt, die von den
hochqualifizierten Chirurgen, die sie durchfuehren, ohne Aufregung
und groessere Probleme bewaeltigt wird.
Bei einer Geburt ist dagegen immer das Leben von Mutter und/oder Kind
in Gefahr, und das Wort "Komplikationen" geistert durch jedes Drehbuch
mit einer Kreisssaalszene. Nur der beherzte Einsatz des Arztes kann
das Schlimmste verhindern, und man sieht ihm an, wie gerne er statt
einer Geburt eine ruhige, beschauliche Herztransplantation leiten
wuerde.
Ich kann mich an ein einziges Beispiel erinnern, in der ein Baby in
einer Fernsehserie ohne die uebliche Dramatik zur Welt kam (ich glaube,
es war in "Chicago Hope"). Die Mutter lag praktischerweise seit
Monaten im Koma, und deshalb stoerte sie das Team von hochqualifizierten
Chirurgen nicht, als sie ihr Kind per Kaiserschnitt zur Welt brachten.
Diese Fernsehgeburt war so komplikationslos, dass sie nebenbei gleich
noch ein Herz transplantieren konnten...
Die Spitze der Elektrode ist eine duenne Drahtspirale, die in die
Kopfhaut des Kindes geschraubt wird.
>> Was gefaehrdet das Kind eigentlich mehr? Die Geburt? Oder das ganze
>> perverse Brimborium drumzu?
Die Frage verdient ein eigenes Followup...
>> Was ist ueberhaupt ein CTG?
CTG = Cardiotocographie.
Ein Drucksensor und ein Mikrophon werden mit einem breiten Stoffguertel
an den Bauch der Mutter gedrueckt. Der Drucksensor misst die Wehen, das
Mikrophon die kindlichen Herztoene. Ein eingebauter Computer berechnet
daraus das Frequenzspektrum (per Fouriertransformation) und gibt es auf
einem Protokollstreifen aus.
Irgendwann bekommt man mit dem externen Mikrophon nur noch Rauschen,
und die Pulsfrequenz kann nur noch schlecht oder gar nicht mehr daraus
berechnet werden. Mit diesem Problem kann man auf mehrere Arten umgehen:
1. Ein internes CTG legen (siehe oben).
2. Sofort Dammschnitt, Saugglocke oder Zange vorbereiten.
Dabei besorgt "Ich kann keine Herztoene mehr finden" murmeln; dieser
Satz erstickt jeden Protest im Keim.
3. Das Geraet abschalten (falls die Hebamme das nicht schon laengst
getan hat, weil die ganzen Draehte beim Wechsel der Gebutsposition
stoeren).
>Offensichtlich gehen die Auffasssungen bzgl. Notwendigkeit oder
>Nicht-Notwendigkeit eines Dammschnittes weit auseinander.
>
>Während hier in der Newsgruppe praktisch alle der Meinung sind,
>daß ein Dammschnitt nicht unbedingt erforderlich ist[..]
Dich stoert vielleicht, dass in dieser Newsgroup medizinische
Laien ueber Dammschnitte reden. Fundiertere Information findest Du
z.B. in sci.med.midwifery oder in sci.med.obgyn (der CFV fuer diese
Gruppe war erfolgreich, aber die Gruppe ist noch nicht offiziell
gegruendet).
Vorher solltest Du Dich noch im Web umschauen und Veroeffentlichungen
ueber Dammschnitte (auf englisch: "episiotomy") suchen.
Einen guten Einstieg bietet z.B.
http://www.childbirth.org/articles/epis.html
Die Empfehlungen der WHO fuer Geburten sind in diesem Zusammenhang auch
interessant; ich habe sie auf
http://cublx1.cube.net/~daisy/who3.html
gefunden. Hier ein Auszug (was sich auf Dammschnitte bezieht, habe ich
mit '+' gekennzeichnet, den Bezug auf das interne CTG mit '*').
- The well-being of the new mother must be ensured through free access
of a chosen member of her family during birth and throughout the
postnatal period. In addition, the health team must provide emotional
support.
- Women must participate in decisions about their birth experiences.
- The healthy newborn must remain with the mother whenever possible.
- Immediate breast feeding should be encouraged even before the mother
leaves the delivery room.
- There is no justification to have a caesarean section rate of higher
than 10 - 15 %. Vaginal deliveries after a caesarean section should be
encouraged.
- Electronic fetal monitoring should not be routine.
- There is no indication for shaving pubic hair before delivery.
- There is no indication for routine enemas before delivery.
- The dorsal lithotomy position during labour and delivery is not
recommended. Women must decide which position to adopt for delivery.
+ Systematic use of episiotomy is not justified.
- Induction of labour should be reserved for specific medical
indications.
- The routine administration of analgesic or anaesthetic drugs should be
avoided.
- Artificial early rupture of membranes, as a routine process, is not
justifiable.
- Enhanced social and psychological support from care givers reduces
negative outcomes. Leaving women unattended during labour should be
abandoned.
- Failing to involve women in decisions about their care should be
abandoned.
- Separating healthy mothers and babies routinely should be abandoned.
- Unrestricted mother-infant contact after delivery and unrestricted
breast feeding reduce breast feeding failure.
- Repeating caesarean section routinely after previous caesarean section
should be abandoned. (There is litte improvement in outcome with rates
above 7 %.)
* Routine continuous monitoring of fetal heart rate without fetal scalp
blood sampling should be abandoned.
- Shaving the perineum routinely should be abandoned.
- Administering enemas or suppositories routinely should be abandoned.
- Restricted maternal position during labour and delivery should be
abandoned. Upright versus recumbent position during first and second
stage reduces negative outcome.
+ Performing episiotomy routinely should be abandoned.
- Inducing labour routinely at less than 42 weeks gestation should be
abandoned.
- Prescribing sedatives or tranquilizers routinely should be abandoned.
- Amniotomy to augment spontaneous labour appears promising but requires
further evaluation.
>[..] offensichtlich ist es wegen der engen Vaginaöffnung in
>Thailand regelmäßig erforderlich, einen Dammschnitt auszuführen.
Das hast Du schon oefter in diesem Thread behauptet, und mehr als
einmal provozierte dies die Frage, wie denn dann die Frauen in
Thailand vor 50 Jahren ihre Kinder zur Welt gebracht haben.
Ein Volk, bei dem die Scheide zu eng fuer eine normale Geburt ist,
waere doch laengst ausgestorben.
Wenn Du schon darauf bestehst, dass es in Thailand wegen anatomischer
Besonderheiten er Thailaenderinnen eine extrem hohe Dammschnittrate
gibt, koennte ich auch eine andere These anbieten: Vielleicht eignet
sich auch einfach die von der modernen Medizin bevorzugte Rueckenlage
als Gebaerposition noch weniger fuer Thailaenderinnen als fuer
europaeische Frauen...
Der Geburtskanal ist dann zwar dehnfähiger geworden, aber im
nichtgedehnten Zustand halt nicht "ausgeleiert". Die Scheide ist nämlich
nicht einfach ein hohler Schlauch, sonderm faltenartig. Diese Falten
glätten sich unter der Geburt. Dadurch wird die Geburtsöffnung erreicht.
Gleichzeitig verkürzt sich der Muttermund bis er nur noch papierdünn
ist. Auch der bildet sich nach der Geburt wirder ganz normal aus.
> Meine Frau spielt ehrlich mit dem Gedanken, das (noch hypothetische)
> Baby in Thailand zur Welt zu bringen, da es dort für die Frau
> anscheinend angenehmer ist.
>
> Das hat mindestens zwei Gründe:
>
> 1. Durch den sicher durchgeführten Dammschnitt wird es nicht so
> schmerzhaft für sie.
Eben das ist Unsinn so pauschal. Es gibt Fälle, in denen ein Dammschnitt
sinnvoll ist, in anderen ein unnötiger Eingriff. Der gedehnte Damm ist
übrigens unter der Geburt kaum schmerzempfindlich. Er wird bei einem
Dammschnitt auch nicht vorher betäubt! In Deutschland wird der
Dammschnitt halt dann gemacht, wenn zu erwarten ist, daß es einen
ungünstigen Riss gibt. Wobei sich die Praxis eher in den letzten Jahren
so entwickelt hat, daß man eher seltener einen Dammschnitt vornimmt.
Früher war dieser auch in Deutschland mal fast Standard.
Wie viele ärztliche Maßnahmen kommt es halt immer auf den Einzelfall an.
So kommen sogar noch verschiedene Dammschnitte in betracht, je nachdem
ob er gerade oder schräg angesetzt wird.
> 2. Durch Narkose mittels Rückenmarkspunktion entfallen ebenfalls
> die starken Schmerzen.
> Hierzulande wird die Narkose wohl nur bei besonderer Indikation
> angewandt.
Da Rückenmark wird nicht punktiert, sonst wäre die Frau danach
sehrwahrscheinlich querschnittsgelähmt. Die von Dir wohl gemeinte PDA
kann am besten mit rückenmarksnahe Spritze übersetzt werden. Sie wird in
den Peridoral-Raum vor dem Rückenmark gespritz. Un eine besondere
Indikation sollte für eine Narkose, gleich welcher Art immer vorliegen.
Alles andere ist grob fahrlässig. Kennst Du mögliche Komplikationen der
PDA? Ich hoffe die Ärzte in Thailanf klären auch darüber auf.
Die Art, wie nach Deiner Schilderung in Thailand Geburten durchgeführt
werden, entspricht nicht dem Stand der Medizin.
--
Christian van der Linde Mail:Gustav-Freytag-Strasse 14
Dipl. Verwaltungswirt (FH) 46325 Borken, Germany
>>E-mail:chris.van...@do.netsurf.de<<
Salute,
wir waren just vor zwei Tagen zur Kreisssaalbesichtigung
im in diesem Zuge haben wir uns auch mit dem leitenden
Gyn recht lange unterhalten.
Es war eigentlich recht schoen zuhoeren, dass dort ein
Damschnitt nicht gerade forciert wird und lieber durch die
Ansprache Vorbereitender Massnahmen (zB die Massage) und
im direkten Vorfeld dieser halbe Wirlpool vermieden werden
soll, aber es hat natuerlich auch klar gemacht, das ein
Damschnitt gerade fuer die Mutter auch von Vorteil sein
kann, wenn eben einfach der Platz fehlt. Wie es hiess,
werden werden im 'Normalfall' lieber kleine Risse riskiert,
jedoch wird im Fall, das es noetig sein sollte ganz einfach
deshalb ein Schnitt gemacht, weil zu grosse Risse zu befuerchten
sind, die dann mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit viel
leichter verheilen koennen, als wenn "natuerlich" ein groes-
serer Riss erfolgen wuerde.
Ein 'natuerlicher' Riss laesst sich nunmal nicht in seinem
Verlauf planen, stellt beim Naehen, das eventuell erforderlich
ist, ein Problem dar und kann darueberhinaus durch seine Lage
im Folgenden (Narbengewebe) weit groessre Probleme fuer die
Mutter bringen.
Uebrigens, die Krankenhausinterne Statistik sprach von lediglich
1/3 ohne Schnitt oder Riss, waehren die anderen beiden Drittel
sich in Risse und Schnitte teilten, wobei davon auszugehen ist,
das mit Verminderung der Schnitte die Zahl der Risse nahezu,
man kann eigentlich von proportional ausgehen, gleich steigt.
Aber ganz abgesehen von meinem recht positiven Eindruck, ich bin
fast hinten uebergekippt, als ich hoerte, wie gross diese Schnitte
werden koennen: 2-10 cm!
Meiomei, das klingt fast wie amputation! OK, der Bereich der
Obergrenze ist nur bei Problemfaellen (Zange?) anzutreffen, aber
dennoch, man nehme sich mal in Lineal und schaue sich an, was
10cm sind <brbrbrbrbrb>.
Gruss
Chris
--
Chris Pallasch ___/__ Drop the top :)
/o___o/ R.S.O.C.G.
## Im 6. Monat auf dem Weg zum Papa ##
http://elostar.owl.de/~cp/family/anteportas.html
Salute Angelika,
In article <MSGID_242=3A3800=2F570.5_...@Fido.DE>,
Angelika Willert <Angelika...@uli.fido.de> wrote:
>Gnadenlos! Eines schoenen Tages wird auch mal ein Mann ein Kind
>bekommen...;-)))))) Irgendwann...;-)))
Tja, leider zu spaet mir mich wohl. Ich haette sofort getauscht!
>OB>Fast haette ich gelacht. Lieber zwei Wochen die brennenden Schmerzen einer
>OB>Wunde als eine halbe Stunde laenger Geburtsvorgang ertragen?
Waer' ich dreist, wuerde ich sagen, das Kind wird ein 'Leben lang' da
sein, meinst Du nicht, mann koenne dafuer dieses kleine 'Opfer'
bringen ?
>OB>Nun, jede Frau soll selbst entscheiden.
>Nur, dass tut sie nicht, denn das erledigt der Arzt fuer sie.
Und das ist in diesem Fall gut. Eine Frau ist unter der Geburt wohl
weit ab von dem, was man 'zurechnungsfaehig' nennt. Da eine Diskussion
anzufangen waere wohl Tuennef.
Man kann ja bereits im Vorfeld eine Klinik waehlen, in welcher der
Schnitt nicht gang und gebe ist und offensichtlich nur der Erleichterung
fuer's Team gilt.
BTW, zu Deinen drei Geburten. Mit jeder Geburt sinkt die Schnitt/Riss
Rate deutlich. Dies unterstreicht auch Deine Erfahrung, das beim zweiten
nur ein kleiner Riss auftrat, beim dritten nichts. Bedenke aber bitte
auch, wenn bei der zweiten Entbindung bei Dir noch ein Riss auftrat,
dann ueberleg mal, wie es vollstaendig ungedehnt wohl bei der ersten
ausgesehen haette, waere kein Schnitt gemacht worden. (Wobei ich
mal ausser acht lassen will, das der Arzt bei Dir wohl - so wie
Du's geschildert hast - einfach so drauflosgeschnippelt hat).
> Meine Frau spielt ehrlich mit dem Gedanken, das (noch hypothetische)
> Baby in Thailand zur Welt zu bringen, da es dort für die Frau
> anscheinend angenehmer ist.
>
> Das hat mindestens zwei Gründe:
>
> 1. Durch den sicher durchgeführten Dammschnitt wird es nicht so
> schmerzhaft für sie.
>
> 2. Durch Narkose mittels Rückenmarkspunktion entfallen ebenfalls
> die starken Schmerzen.
> Hierzulande wird die Narkose wohl nur bei besonderer Indikation
> angewandt.
Das ist definitiv *FALSCH!*
Auch hier in Deutschland kann man auf die gleiche Weise
entbinden. Ich werde mir auch eine Rückmarkspritze geben lassen.
Was viele Frauen vielleicht nicht wissen, lt. Aussage einer
Hebamme, ist, daß man sich vor der Geburt klar ausdrücken sollte,
ob man eine Spritze haben möchte. Das Problem ist nämlich, daß
man die Nadel nicht mehr setzen kann, wenn die Wehen schon zu
stark und zu schnell aufeinanderfolgend sind (die Zeit zwischen
den Wehen reicht dann nicht mehr zum Setzen der Nadel). Daher
sollten Frauen *rechtzeitig* bescheidsagen und sich *klar*
ausdrücken (kein "vielleicht" und "weiß ich nicht" und so). Wenn
sie sich zu spät für die Spritze entscheiden, kann der Arzt
nichts mehr ändern und die Frau muß da durch.
Am besten ist es, wenn die Frau schon vor der Entbindung den
Entschluß pro/contra Spritze gefällt hat.
Abgesehen davon gibt es einen wichtigen Grund *gegen* eine
Entbindung in Thailand: Die hygienischen Verhältnisse, aber das
ist ein anderes Thema.
Aber wahrscheinlich ist es eher ein Problem des Vertrauens zu
deutschen Ärtzen. Da gibt die eigene, vertraute Kultur vielleicht
das Gefühl (die Illusion von?) mehr Sicherheit.
Monika
bist Du Hebamme oder Krankenschwester?
wuerd mich interessieren..
Ciao
WITCH!
Chris Mueller
Moin Chris,
> bist Du Hebamme oder Krankenschwester?
> wuerd mich interessieren..
Nein, das haette ich dann schon mitgeteilt.
Ich bin Mutter.
Gruss
Mona
Moin Monika,
> ob man eine Spritze haben moechte. Das Problem ist naemlich, dass
> man die Nadel nicht mehr setzen kann, wenn die Wehen schon zu
> stark und zu schnell aufeinanderfolgend sind (die Zeit zwischen
> den Wehen reicht dann nicht mehr zum Setzen der Nadel). Daher
> sollten Frauen *rechtzeitig* bescheidsagen und sich *klar*
> ausdruecken (kein "vielleicht" und "weiss ich nicht" und so). Wenn
> sie sich zu spaet fuer die Spritze entscheiden, kann der Arzt
> nichts mehr aendern und die Frau muss da durch.
Das kann eigentlich so nicht stimmen, denn ich bekam kurzfristig eine
Rueckenmarksspritze nach ca. 6-stuendigen Wehen, und zwar kurz vor der
Austreibungsphase. Ich weiss auch nicht, ob die Wirkung dieser Spritze
waehrend der gesamten 8 Stunden angehalten haette. Wie ist es, wenn
unerwartet ein Kaiserschnitt gemacht werden muss, dann wird auch oftmals
kurzfristig eine Rueckenmarkspritze waehrend der Wehen gegeben?
Allerdings habe ich noch nie in meinem Leben soviel Selbstbeherrschung
aufbringen muessen wie in der Minute, als die Spritze gesetzt wurde. Der
Kindsvater hat mich mit aller Kraft dabei festgehalten, und es ist auch
alles gutgegangen (ich bekam anschliessend auch keine Kopfschmerzen).
Interessant fand ich, dass ich trotz der Betaeubung, die sich von den
Knien bis zur Unterbrust ausbreitete, die Presswehen (ohne Schmerzen) als
einen uebermaechtigen Drang wahrnehmen konnte.
Ich wuensche Euch alles Gute!
Gruss
Mona
Salute Monika,
In article <6ElfR...@ramon.westfalen.de>,
Monika Titze <Mon...@ramon.westfalen.de> wrote:
>eut...@siam.muc.de schrieb am 08.08.96:
>Ich erwarte bald ein Baby und habe mich ausführlich über
>Dammschnitte erkundigt. Hier in Deutschland wird zu 90 % einen
>Dammschnitt durchgeführt und anschließend auch genäht. Wenn Deine
>Frau unbedingt einen Dammschnitt haben möchte, kann sie es auch
>vorher abklären. Das ist ansich kein Problem.
Wenn wir hier vor Ort bei etwa 1/3 Dammschnitt liegen, dann kann
ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass gerade hier vor Ort
Xtrem wenig gemacht werden. Kann es sein, das die Zahl von
90% etwas hoch angesetzt ist ?
>> 1. Durch den sicher durchgeführten Dammschnitt wird es nicht so
>> schmerzhaft für sie.
Ob der Schnitt 'sicher' ausgefuehrt wird, das haengt wohl vom
Aerzteteam ab. Ich denke, schon allein die definitive Anwesendheit
eines Arztes (Gyns) ist in diesem Fall sehr von Vorteil und kann,
ohne Hebammen abwerten zu wollen, durch einen 'besseren' Schnitt
viel Probleme vermeiden. 'Besser' moechte ich in diesem Zusammen-
hang richtig verstanden wissen als 'vor medizinischem/anatomischen'
Hintergrund.
Ich moechte damit keines Falls einen Hebammen/Aerzte Disput hervor-
rufen, aber wenn ich die Wahl haette, wuerde ich nunmal den Arzt
nehmen. (Jaja, eine "gute" Hebamme mag im Einzelfall besser sein,
als ein schlechter Gyn, aber das ist eben worst case).
>> 2. Durch Narkose mittels Rückenmarkspunktion entfallen ebenfalls
>> die starken Schmerzen.
>> Hierzulande wird die Narkose wohl nur bei besonderer Indikation
>> angewandt.
>Das ist definitiv *FALSCH!*
Uns wurde just vor wenigen Tagen geschildert, das dies massgeblich
von der Mutter und ihren Wuenschen abhaengt. Muss es auch in gewissen
weise, da a) die Mutter dafuer ihr Einverstaendnis (aehnlich OP)
abgeben muss und b) das ganze gut und gerne 20 Minuten dauert, bis
es ueberhaupt wirkt und insofern schon vergleichsweise frueh in
Angriff genommen werden muss.
Warum so lange ? Uns wurde erklaert, das zuerst ein sehr gringe
Menge ins oberste Gewebe gespritzt wird, um eventuell xtreme
Reaktionen abzuklaeren. Anschliessend erfolgt ein 'tieferer'
Test, der gleichzeitig den Bereich, in welchem Spaeter die
eigentliche Einstich erfolgt, etwas beteubt. Verlaeuft auch dies ohne
negative Reaktionen, kann die Beteubung erfolgen. Dabei wird
dann wohl auch nicht direkt gespritzt, sondern erstmal die Nadel
eingestochen, anschliessend die Kanuele verlegt und dann erst
das Mittel injeziert.
>Auch hier in Deutschland kann man auf die gleiche Weise
>entbinden. Ich werde mir auch eine Rückmarkspritze geben lassen.
DAS muss letztendlich meine Frau entscheiden, aber ich muss
gestehen, das ich ein biss'l Resantiments (RS?) bezueglich
der spinalen habe und mir selbst bei einem Knie OP auch lieber
eine Vollnarkose hab' verpassen lassen. Klar, das geht natuerlich
nicht, aber bei mir war's der Weg die spinale zu vermeiden.
Gedanke: Versagt die Vollnarkose, bin ich ganz weg; baut einer
Mist mit der spinalen, dann kann ich nicht mehr laufen - lieber
ganz weg.
Uebrigens, was ich zwar skeptisch, aber auch irgentwi positiv
aufnahm, war, das bei uns zuerst homaeopatische Produkte
angeboten werden und auf Wunsch auch eine Valium verpasst wird.
Idee daran (Valium) ist, das ein nicht unerheblicher Teil der
Schmerzen durch mehr oder minder Verkrampfen aufgrund von
Angst und Sorge initiiert ist. Eben dieser Teil laesst sich
abfangen und schafft so einen fuer Mutter und Kind leichteren
Geburtsvorgang.
<grins> man muss natuerlich aufpassen, das die Mum dann nicht
zuuuu ausgeglichen und gleichgueltig wird.
>man die Nadel nicht mehr setzen kann, wenn die Wehen schon zu
>stark und zu schnell aufeinanderfolgend sind (die Zeit zwischen
>den Wehen reicht dann nicht mehr zum Setzen der Nadel). Daher
Und man braucht ja wenigstens 20 Minuten, um auch inden 'Genuss'
der Narkose zu kommen. Es sei denn, man ist in einem so dreisten
Krankenhaus, das die einem das Teil einfach, komme was wolle,
ohne Tests reinjagen.
>Am besten ist es, wenn die Frau schon vor der Entbindung den
>Entschluß pro/contra Spritze gefällt hat.
Auf jeden Fall. Alles andere ist zu hektisch und kann am
Zeitdruck scheitern.
>Abgesehen davon gibt es einen wichtigen Grund *gegen* eine
>Entbindung in Thailand: Die hygienischen Verhältnisse, aber das
>ist ein anderes Thema.
Das wiederum haengt wohl vom Krankenhaus ab. Es gibt in Thailand
mit sicherheit Krankenhaeuser, die deutsche Wald- und Wiesen KkH's
um Laengen ausstechen. Frage ist nur, ob das wirklich Sinn macht.
>Was viele Frauen vielleicht nicht wissen, lt. Aussage einer
>Hebamme, ist, daß man sich vor der Geburt klar ausdrücken sollte,
>ob man eine Spritze haben möchte. Das Problem ist nämlich, daß
>man die Nadel nicht mehr setzen kann, wenn die Wehen schon zu
>stark und zu schnell aufeinanderfolgend sind (die Zeit zwischen
>den Wehen reicht dann nicht mehr zum Setzen der Nadel).
Dem kann ich nicht zustimmen. Bei mir musste eine PDA gelegt werden, da
nach 11 Stunden Wehen der Muttermund noch nicht mal zwei Zentimeter auf
war. Die Wehen waren zuletzt sehr stark und im Abstand von zwei oder
eineinhalb Minuten. Trotzdem konnte die PDA gemacht werden! Sie wurde
uebrigens hervorragend dosiert - so, dass sowohl das Baby und ich eine
Weile Zeit zum Entspannen hatten, aber so, dass die Wirkung vorbei war,
als der Muttermund weit genug auf war. So konnte ich die Pressphase ganz
bewusst erleben. Kein Schnitt, nur drei ganz kleine Risse, die mit jeweils
einem Faden genaeht wurden. Das fand ich hinterher schon unangenehm genug.
Ich koennte mir vorstellen, dass ein langer Schnitt noch viel unangenehmer
ist! Oft genug wird ja bei der PDA ein Dammschnitt durchgefuehrt, weil
die Frau nichts spuert und nicht gezielt pressen kann. Dann wird schon mal
die Zange/Glocke und damit ein Schnitt noetig! Also, wenn Du jetzt schon
weisst, dass Du eine PDA willst, solltest Du Dir darueber im klaren
sein...
Im allgemeinen gilt: Das Krankenhaus ganz genau anschauen. Mit den
Hebammen sprechen. Nach der Dammschnittrate erkundigen.
Man kann einem Dammschnitt auch durch Massage vorbeugen. Besonders gut
eignet sich eine Mischung aus Weizenkeim- und Johanniskrautoel. Das Gewebe
wird dadurch elastischer.
Eva Ettmayr
> In article <MSGID_242=3A3800=2F570.5_...@Fido.DE>,
> Angelika Willert <Angelika...@uli.fido.de> wrote:
> [...]
> >OB>Fast haette ich gelacht. Lieber zwei Wochen die brennenden
> >OB>Schmerzen einer
> >OB>Wunde als eine halbe Stunde laenger Geburtsvorgang ertragen?
> Waer' ich dreist, wuerde ich sagen, das Kind wird ein 'Leben lang' da
> sein, meinst Du nicht, mann koenne dafuer dieses kleine 'Opfer'
> bringen ?
Das habe ich geschrieben, weil Ekkehard den Eindruck erweckte, es sei
selbstverstaendlich, dasz ein regelmaeszig durchgefuehrter Schnitt
unerlaeszlich sei.
Das fand und finde ich laecherlich, daher schrieb ich, die Frau solle das
selbst entscheiden. Ein anderer Poster warf treffend ein, ein Schnitt, wenn
er nicht wirklich _noetig_ ist, koenne die Geburt womoeglich geringfuegig
verkuerzen, ziehe aber durchaus Konsequenzen nach sich.
Die Frau hat also, entgegen Deiner Darstellung, die Wahl zwischen zwei
"Opfern", sofern der Dammschnitt nicht wirklich _noetig_ ist: Den
Heilprozesz des Dammschnittes zu ertragen oder die Geburt ein wenig laenger
zu ertragen.
> >OB>Nun, jede Frau soll selbst entscheiden.
> >Nur, dass tut sie nicht, denn das erledigt der Arzt fuer sie.
> Und das ist in diesem Fall gut. Eine Frau ist unter der Geburt wohl
> weit ab von dem, was man 'zurechnungsfaehig' nennt. Da eine Diskussion
> anzufangen waere wohl Tuennef.
Das ist eine Unverschaemtheit und ein Schlag in das Gesicht jeder Frau, die
sich fuer eine weitgehend autonome Geburt auszerhalb einer Klinik (oder,
wenn sie sehr mutig ist, auch innerhalb) entscheidet.
Meine Frau wahr unter der Geburt alles andere als unzurechnungsfaehig und
konnte prima selbst entscheiden, was das Beste fuer sie ist.
Das viktorianische Geschwaetz, das die Technokraten in den Kliniken
verbreiten, dient lediglich der Aufrechterhaltung ihres Einkommens des
Bildes einer Frau, die mit ihrem Koerper allein nicht zurecht kommt.
Wohlgemerkt: Ich spreche nicht vom Wert der modernen Medizin, wenn es echte
Probleme waehrend der Geburt gibt. Da kann die Technik Menschenleben retten
und das sollte sie auch tun.
Sie sollte aber die Finger von vollstaendig natuerlichen Vorgaengen
lassen. Zum Glueck empfinden es immer mehr Frauen als Zumutung, wenn sie
waehrend der Schwangerschaft wie eine Kranke behandelt und unablaessig
reglementiert werden.
In anderen Laendern wird das teilweise voellig anders gesehen und
gehandhabt.
> Man kann ja bereits im Vorfeld eine Klinik waehlen, in welcher der
> Schnitt nicht gang und gebe ist und offensichtlich nur der Erleichterung
> fuer's Team gilt.
Jein. Kliniken wissen, was das Volk will: Radiorecorder, einen Angehoerigen
im Kreiszsaal, die Moeglichkeit zu baden, eine geringe
Dammschnittquoten-Statistik. Unter der Geburt wird dann das Radio doch
ausgemacht, der Angehoerige doch rausgeschickt ("das ist jetzt nichts fuer
sie" und schon kannst Du Deiner Frau nicht mehr beistehen) und die Badewanne
ist belegt, das geht aber auch mit dem Wehentropf...
> BTW, zu Deinen drei Geburten. Mit jeder Geburt sinkt die Schnitt/Riss
> Rate deutlich. Dies unterstreicht auch Deine Erfahrung, das beim zweiten
> nur ein kleiner Riss auftrat, beim dritten nichts. Bedenke aber bitte
> auch, wenn bei der zweiten Entbindung bei Dir noch ein Riss auftrat,
> dann ueberleg mal, wie es vollstaendig ungedehnt wohl bei der ersten
> ausgesehen haette, waere kein Schnitt gemacht worden. (Wobei ich
> mal ausser acht lassen will, das der Arzt bei Dir wohl - so wie
> Du's geschildert hast - einfach so drauflosgeschnippelt hat).
Ich begreife zwar, dasz Du stolz bist, Dich umfassend informiert zu
haben. Eine Statistik mit einer persoenlichen Erfahrung zu vergleichen ist
auch legitim, aber daraus irgendwelche Schluesse abzuleiten und diese mit
Lehrmeisterton vorzutragen ist echter Kaese.
Grusz
Olaf
> In article <6ElfR...@ramon.westfalen.de>,
> Monika Titze <Mon...@ramon.westfalen.de> wrote:
> > [...]
> Ich moechte damit keines Falls einen Hebammen/Aerzte Disput hervor-
> rufen, aber wenn ich die Wahl haette, wuerde ich nunmal den Arzt
> nehmen. (Jaja, eine "gute" Hebamme mag im Einzelfall besser sein,
> als ein schlechter Gyn, aber das ist eben worst case).
--------------------------------------------^^^^^^^^^^
Aber nicht doch. Du solltest vielleicht nicht alles glauben, was Dir der Gyn
bei einem Infobesuch erzaehlt, bzw auch noch andere Informationsquellen
anzapfen: Insbesondere Muetter, die schon ne Geburt hinter sich haben,
besser noch: Mehrere an verschiedenen Orten. Der Gyn kann gar nicht
beurteilen, wie seine Handlungen auf die Gebaerende wirken.
Ich habe mehrere Frauen berichten gahoert, dasz unter der Geburt
z.B. unerfahrene Gyns in den Kreiszsaal kamen und vom Gyn gesagt bekamen,
sehen Sie mal hier, so und so ist das in dem Fall. Nein, ich kenne die
persoenlich, das ist keine urban legend.
Von worst case kann ueberhaupt keine Rede sein, und ich will betonen, dasz
es hier nicht darum gehen kann, ob eine Hebamme "besser" ist als ein Arzt:
Es ist und bleibt eine Frage des persoenlichen Geschmacks, vielleicht der
persoenlichen Angst.
Ich will also auch keine Diskussion "Hebamme besser/schlechter als Arzt",
aber es steht Dir gerade deshalb nicht zu, so etwas zu beurteilen.
Mein Sohn ist im Geburtshaus zur Welt gekommen und das war nicht das
geringste Problem. Da gab es nur zwei Hebammen und die Option, ins
Krankenhaus zu fahren.
Ich kenne fuenf weitere Kinder, die entweder im Geburtshaus oder zu Hause
zur Welt gekommen sind. Die Erfahrungen der Muetter waren durchweg positiv
und es gab in keinem Fall nennenswerte Komplikationen, aber sehr schoene
Erfahrungen mindestens fuer die Eltern. Alle im Freundeskreis.
Berlin hat inzwischen drei (oder sogar vier) Geburtshaeuser, die immense
Wartelisten haben.
Das nur als Kontrast zu Deinen Eidruecken oben.
> [...]
> Uebrigens, was ich zwar skeptisch, aber auch irgentwi positiv
> aufnahm, war, das bei uns zuerst homaeopatische Produkte
> angeboten werden und auf Wunsch auch eine Valium verpasst wird.
> Idee daran (Valium) ist, das ein nicht unerheblicher Teil der
> Schmerzen durch mehr oder minder Verkrampfen aufgrund von
> Angst und Sorge initiiert ist. Eben dieser Teil laesst sich
> abfangen und schafft so einen fuer Mutter und Kind leichteren
> Geburtsvorgang.
> <grins> man muss natuerlich aufpassen, das die Mum dann nicht
> zuuuu ausgeglichen und gleichgueltig wird.
Hmm, sollte man nicht eher aufpassen, dasz das Balg nicht so zugedroehnt
wird?
Uebrigens koennten Dir eine Menge Frauen, die ihr Kind _nicht_ im
Krankenhaus bekommen haben, bestaetigen, dasz ein Groszteil der
Verkrampfungen sich durch andere Stellungen beseitigen lassen, die im
Krankenhaus oft ungern gesehen sind.
Angst und Sorge werden oft durch das ungeschickte Personal ausgeloest. Der
Gyn kommt sowieso i.d.R. nur mal kurz reingestuermt, um zu sehen, ob älles
in Ordnung" ist, was die Hebammen, die im guenstigen Fall die ganze Zeit
dabei sind, quasi zu Tuersteherinnen degradiert und das Vertrauen der
Gebaerenden in die Kompetenz der Hebammen unterminiert.
Im Geburtshaus kannst Du eine gegenteilige Erfahrung machen, wenn Du willst.
> [...]
bra...@cs.tu-berlin.de schrieb am 14.08.96:
> Monika Titze (Mon...@ramon.westfalen.de) wrote:
> Ich kann mir aber nach den Gespraechen mit den Aerzten und Hebammen
> nicht vorstellen, dasz es in Deutschland die Regel ist, eine
> Gebaerende nicht zu schneiden, wenn sie es ausdruecklich wuenscht,
> und darum geht es hier ja.
Das entscheiden die Ärzte nach der Notwendigkeit. Wenn der Damm
sich soweit spannt, daß er kurz vor dem Reissen ist, wird jeder
Arzt ihn schneiden, bevor er reißt. Aber da hast Du sicherlich
recht, den Arzt mehr vom schneiden als vom nichtschneiden
überzeugen zu können. Wenn er die Notwendigkeit sieht zu
schneiden, wird er es auch tun, bevor es zu einem Riss kommt.
Laut Aussage von einer Hebamme kann man so etwas vorher erkennen,
weil der Damm gespannt, ganz dünn und weiß wird.
> Wo hast Du die Zahl her, und was besagt sie genau?
Auch aus einer Unterhaltung mit einer Hebamme. Es ging hierbei
allerdings überwiegend um Erstgebährende. Eben weil ich auch eine
bin. Sie meinte, daß das auch sehr stark mit der Größe des Kopfes
des Kindes zusammennhängt. Es kann eine Frau Glück haben, wenn
das Kind ein kleines Köpfchen hat, nicht unbedingt geschnitten zu
werden. Sie meinte, die durchschnittliche Kopfgröße betrage
zwischen 34 bis 37 cm Kopfumfang. Mit Kopfumfang im oberen
Bereich müsse überwiegend geschnitten werden.
> > Auch hier in Deutschland kann man auf die gleiche Weise
> > entbinden. Ich werde mir auch eine Rückmarkspritze geben lassen.
> Das ist richtig. Von denen, die es eher ablehnen, wird es "die
> programmierte Geburt" genannt, weil am Ende die Wahrscheinlichkeit,
> dasz eine Masznahme eine andere nach sich zieht, recht grosz sein
> soll. Wenn sich die Gebaerende betaeuben laeszt, kann sie die Wehen
> nicht mehr so gut kontrollieren, also werden die dann per Wehentropf
> reguliert etc.
Auf der anderen Seite kann eine Frau, die ohne Betäubung
entbindet, sich vor Schmerzen und Angst so verkrampfen, daß sich
der Muttermund nur sehr schwer öffnet. So kann die Geburt für
Mutter und Kind sehr anstrengend und unnötig belastend werden.
Während sich der Muttermund bei einer Betäubung wesentlich
leichter entspannen und somit auch öffnen läßt, so daß die Geburt
leichter vonstatten gehen kann. Das ritterliche Heldentum einer
Frau ohne Spritze zu entbinden, ist also auch nicht immer von
Vorteil.
> man z.B. fordern, dasz keine Silbernitratloesung in die Augen des
> Neugeborenen gegeben wird --- eine Masznahme, die nicht immer ohne
> unangenehme Nebeneffekte ist und die routinemaeszig deshalb
> durchgefuehrt wird,
Was für Nebeneffekte kann es denn da geben?
> > Aber wahrscheinlich ist es eher ein Problem des Vertrauens zu
> > deutschen Ärtzen. Da gibt die eigene, vertraute Kultur vielleicht
> > das Gefühl (die Illusion von?) mehr Sicherheit.
> Mit Sicherheit. Ich habe schon ein merkwuerdiges Gefuehl, wenn ich in
> Groszbritannien zum Arzt gehe. Da werden u.a. regelmaeszig
> Medikamente verschrieben, die hier verboten sind oder einen
> schlechten Ruf genieszen.
Das würde mir wahrscheinlich auch nicht anders gehen. Wenn ich in
Thailand entbinden müßte, hätte ich wahrscheinlich auch kein
behagliches Gefühl dabei und mir würden auch bestimmt 1000 Gründe
einfallen, um lieber in Deutschland zu entbinden.
Monika
> Ich weiss auch nicht, ob die Wirkung dieser
> Spritze waehrend der gesamten 8 Stunden angehalten haette. Wie ist
> es, wenn unerwartet ein Kaiserschnitt gemacht werden muss, dann wird
> auch oftmals kurzfristig eine Rueckenmarkspritze waehrend der Wehen
> gegeben?
Wenn es unerwartet zu einem Kaiserschnitt kommt, wird meist eine
Vollnarkose gemacht, weil eine Rückenmarkspritze ja auch seine
Zeit braucht, bis sie wirkt.
> Allerdings habe ich noch nie in meinem Leben soviel
> Selbstbeherrschung aufbringen muessen wie in der Minute, als die
> Spritze gesetzt wurde. Der Kindsvater hat mich mit aller Kraft dabei
> festgehalten, und es ist auch alles gutgegangen (ich bekam
> anschliessend auch keine Kopfschmerzen).
Deshalb machen Ärzte so etwas auch nicht gerne und versuchen
ersteinmal abzuwiegeln.
> Ich wuensche Euch alles Gute!
Danke
Monika
Moin Monika,
> Hattest Du denn darauf bestanden? Meiner Freundin wurde gesagt,
> dass sich eine Spritze nicht mehr lohnen wuerde, da sowieso gleich
> alles vorbei waere. Jetzt haette sie es bis dahin geschafft, dann
> wuerde sie auch den Rest so schaffen. Dann war es angeblich zu
> spaet. Bis zur Geburt hatte es dann immerhin noch 2 Stunden
> gedauert. Sie hatte vorher allerdings auch gesagt, dass sie es
> erst einmal ohne versuchen wollte.
Nein, urspruenglich wollte ich "ohne alles" entbinden, aber nach
vorzeitigem Blasensprung gab es einen Wehentropf. Die Rueckenmarkspritze
bekam ich wohl u.a. so rasch, weil man schon davon ausging, dass es eine
Vakuumgeburt werden wuerde (wurde es aber nicht :-).
Gruss
Mona
If you have a computer and you are interested by test software,
send us an Email with your motivation at "ad...@axones.com".
Frederic Najman
--
* En tie mit{ kirjoitamaan: Vain ett{ olen hullu saksalainen. *
* Und wer mir 'nen gescheiten unbefristeten Job in Finnland vermittelt, *
* der bekommt mein erstes Monatsgehalt. Ist das nicht ein Angebot? :-) *
bisher fand ich es ja ganz lustig..problp;eme der ganzen menschheit
wurden geloest...
aber jetzt will ich noch schnell was zu gunsten des babies sagen!!!!
Ekkehard Uthke (eut...@siam.muc.de) wrote:
: Meine Frau spielt ehrlich mit dem Gedanken, das (noch hypothetische)
: Baby in Thailand zur Welt zu bringen, da es dort für die Frau
: anscheinend angenehmer ist.
: Das hat mindestens zwei Gründe:
: 1. Durch den sicher durchgeführten Dammschnitt wird es nicht so
: schmerzhaft für sie.
: 2. Durch Narkose mittels Rückenmarkspunktion entfallen ebenfalls
: die starken Schmerzen.
: Hierzulande wird die Narkose wohl nur bei besonderer Indikation
: angewandt.
zu1.
wenn der schnitt wahrend einer wehe durch gefuehrt wird , tut er nicht
weh..manchmal gibt es trotzdem eine lokale narkose, der schnitt tut
waehrend der gebort nicht weh..
ob riss oder schnitt besser heilen, dass ist wahrscheinlich
glueckssache..ob gut genaeht wurde..
ob eine normale geburt deshalb schneller oder leichter geht hmmm ich
hatte 21h wehen und dann nochmal 2h presswehen...der schnitt hat mir nix
gebracht..
aber er bringt was wenn eine saugglocke oder die zange noetig werden...
ich waere lieber ohne schnitt geblieben, denn der hat mir lange probs
gemacht....
zu2.
ich glaub ich spinn, narkose!!!!
also ne schwache pda ja, weil irgendwann kommt der zeitpunkt da kann frau
nimmer...
aber ueberlegt sich in thailand niemand wie diese mittel auf das baby
wirken???
ich kann es mir echt nicht vorstellen, wahrscheinlich ist das ein
uebersetzungsfehler thai-deutsch...
auch eine pda wirkt sich etwas auf kind aus, aber viel viel weniger,
ausserdem gehen geburten bekanntlich schneller , wenn die frau mit helfen
kann...
wie waere es mit einen kaiserschnitt ...die geburt tut sicher nicht weh!!!!
gruesse
rakkaus
p.s.: ich hoffe jeder hat kapiert,dass der letzte satz ironisch gemeint war
> hier ne dumme frage? wehentropf muss doch nicht sein...
> das infektionsrisiko steigt doch erst nach 24h richtig an, und dann
> sollte man unter kontrolle bleiben...so wurde es mir
> erklaert(krankenhaus starnberg), spaeter koenne man auch noch
> homiopathische mittel nehmen um die wehen anzuregen...
Die 24 Stunden waren aber schon lange um, als ich den Tropf bekam. Und die
Wehen kamen beim besten Willen nicht. Welche homoeopathische Mittel sollen
das sein?
> ...meine mutter hat damals laut ihren erzaehlungen treppen steigen
> sollen... ..bei mir kamen sie nach ein paar stunden von alleine..
> bis denne rakkaus
Nach einem vorzeitigen Blasensprung darf man nicht mehr aufstehen und
herumlaufen, da sonst die Gefahr eines Nabelschnurvorfalles besteht.
Nachdem ich 1½ Tage stramm liegen musste, und keine Wehen kamen, war ich
ganz froh, als es - wenn auch am Wehentropf - endlich losging.
Gruss
Mona
Die sehr unterschiedlichen Zahlen, die in diesem Thread zitiert
wurden, stimmen wahrscheinlich alle mehr oder weniger - fuer jeweils
ein bestimmtes Krankenhaus.
Ich kenne ein Krankenhaus, das dafuer bekannt ist, Geburten praktisch
schmerzfrei durchzufuehren. Dort sind PDA, Dammschnitt, Forceps oder
Saugglocke eben die Regel (es ist eine private Klinik in der Naehe von
Muenchen, die ich aber nicht namentlich nennen werde).
Andere Krankenhaeuser werben wieder mit extrem niedrigen Raten von
Dammschnitten und anderen Eingriffen (z.B. der "Dritte Orden" in
Muenchen).
Die krassen Unterschiede bei den Dammschnittraten liegen aber nicht
einfach daran, dass in einem Krankenhaus der Dammschnitt zwangsweise
durchgefuehrt wird, waehrend er im anderen verweigert wird, sondern
auch an den unterschiedlichen Erwartungen, die die jeweiligen
"Kundinnen" an die Geburt und die Rolle des Krankenhauses dabei
stellen. Wer keinen Dammschnitt moechte und dabei eine etwas lanegere
Austreibungsphase in Kauf nimmt, sucht sich eben von vornherein ein
anderes Krankenhaus aus.
>Es ging vielmehr prinzipiell um die Frage, ob
>in Deutschland genauso oft genäht wird wie in Thailand.
Ich nehme an, dass in Deutschland weniger oft geschnitten (und damit
genaeht - jeder Dammschnitt muss durch eine Naht versorgt werden) wird
wie in Thailand. Das liegt nicht unbedingt daran, dass dies aufgrund von
anatomischen Unterschieden notwendig ist, sondern an der veraenderten
Einstellung vieler Frauen[*] in Deutschland zur Geburt.
Ihr braucht uebrigens keine Sorge zu haben, dass bei Deiner Frau kein
Dammschnitt gemacht wird, obwohl sie dies moechte.
Es ist uebrigens recht wahrscheinlich, dass Deine Frau einen Dammschnitt
bekommt, egal in welchem Krankenhaus sie entbindet, und unabhaengig
davon, ob sie diesen von vornherein moechte oder nicht.
Nach den Erfahrungen meiner Frau (sie ist Hebamme) haben Kinder von
einer thailaendischen Mutter und einem euroaeischen Vater meistens
einen groesseren Kopfumfang als Thai-Babies. Sie kann sich an keine
Geburt eines solchen Babies erinnern, bei der nicht geschnitten
wurde.
[*] Damit meine ich sowohl Muetter als auch Hebammen.
Die Einstellung vieler Maenner hat sich auch geaendert, aber erst
als Folge daraus.
: > hier ne dumme frage? wehentropf muss doch nicht sein...
: > das infektionsrisiko steigt doch erst nach 24h richtig an, und dann
: > sollte man unter kontrolle bleiben...so wurde es mir
: > erklaert(krankenhaus starnberg), spaeter koenne man auch noch
: > homiopathische mittel nehmen um die wehen anzuregen...
: Die 24 Stunden waren aber schon lange um, als ich den Tropf bekam. Und die
: Wehen kamen beim besten Willen nicht. Welche homoeopathische Mittel sollen
: das sein?
kann ich leider nicht sagen, wurde mir ja nur gesagt...:-(
: > ...meine mutter hat damals laut ihren erzaehlungen treppen steigen
: > sollen... ..bei mir kamen sie nach ein paar stunden von alleine..
: > bis denne rakkaus
: Nach einem vorzeitigen Blasensprung darf man nicht mehr aufstehen und
: herumlaufen, da sonst die Gefahr eines Nabelschnurvorfalles besteht.
: Nachdem ich 1½ Tage stramm liegen musste, und keine Wehen kamen, war ich
: ganz froh, als es - wenn auch am Wehentropf - endlich losging.
komisch, bei mir haben sie nen ultraschall gemacht und sich die sache
angeschaut und dann durfte ich rum laufen, solte ich sogar weil es die
wehen anregt...hmm scheint da unterschiedliche praktiken zu geben..
bis denne
rakkaus
>
>Mona J. Klock (mo...@atlantis.allcon.com) wrote:
>: Nein, urspruenglich wollte ich "ohne alles" entbinden, aber nach
>: vorzeitigem Blasensprung gab es einen Wehentropf.
War das Krankenhaus da nicht etwas vorschnell? Bei mir gab's einen
Blasensprung um halb sechs Uhr morgens, die Wehen fingen erst danach an.
Trotzdem nahm die Geburt ganz natürlich ihren Lauf. Die PDA habe ich am
Spätnachmittag bekommen, aber aus einem ganz anderen Grund.
Gruß,
Eva
> Die *Frau* moechte, dass der Mann auch nach der Geburt Spass mit ihr hat,
> und deshalb hat sie ueberhaupt nichts gegen das Naehen.
Denkt die Frau denn zwischendurch auch mal daran, wie *sie* den Sex
empfindet? Und ob sie noch dasselbe Vergnuegen wie einst hat, wenn sie
eine schmerzende Dammschnittnarbe und/oder ein Taubheitsgefuehl in der
geschnittenen Vagina hat?
Klingt immer noch nach Mythos und mangelnden Anatomiekenntnissen. Das
erinnert mich an diejenigen, die die Vulva als Lieblingsspielzeug des
Mannes ansehen, aber nicht wissen, wie "ihr Spielzeug" funktioniert. Geht
es mal kaputt oder funktioniert nicht wie gewohnt, und kann der Onkel
Doktor es auch nicht wieder heile machen, wird es frustriert zur Seite
geschoben.
Mona
> War das Krankenhaus da nicht etwas vorschnell? Bei mir gab's einen
> Blasensprung um halb sechs Uhr morgens, die Wehen fingen erst danach an.
> Trotzdem nahm die Geburt ganz natuerlich ihren Lauf. Die PDA habe ich am
> Spaetnachmittag bekommen, aber aus einem ganz anderen Grund.
Nein, denn ich bekam auch 24 Stunden nach dem Blasensprung von alleine
keine Wehen. Und ich muss sagen, dass die Nacht vor der Einleitung, in der
ich mir die Wehen wirklich herbeigesehnt habe, fuer mich ohnehin schon zu
lange war. Im ueberwaermten Zimmer (es war Winter) mit den anderen
Muettern (die ihre Babies schon entbunden hatten) zu liegen und nur noch
zu warten, ohne aufstehen zu koennen, war nicht besonders angenehm.
Wegen der Infektionsgefahr durften/konnten wir nicht mehr warten. Und weil
eine Plazenta praevia schon vorher diagnostiziert worden war, waere es
auch leichtsinnig (und fuer mein Kind evtl. lebensgefaehrlich) gewesen,
herumzulaufen, um die Wehentaetigkeit anzuregen.
Voreilig war unser Krankenhaus nicht, eine andere Mutter, die nichts
beschleunigen wollte/musste, lief 2-3 Tage herum, bis die Wehentaetigkeit
von selbst in Gang kam.
Dort wurde uebrigens das Rooming-In schon vor sehr langer Zeit, als es
anderswo noch nicht selbstverstaendlich war, eingerichtet. Die Hebamme hat
eine sehr starke Position, die Zusammenarbeit mit den Aerzten (die im
Normalfall allenfalls "assistieren") ist sehr gut. Aber das sind wohl
einige der Vorteile, die man in einem kleinen, aber guten Krankenhaus auf
einer Insel hat.
Was mir u.a. besonders gut gefiel: der gesamte Kreissaal, auch die
Vorhaenge und Teile der Fenster, ist bunt bemalt, mit Naturmotiven einer
dort bekannten Kuenstlerin. Keine sterile KKH Atmosphaere, sondern
Bluemchen und Schmetterlinge um einen herum.:-) Es war einmal ein Artikel
darueber in einer Zeitung, wenn ich das Bild wiederfinde, kann ich es mal
einscannen.
Gruss
Mona
: Sowas sollte in Muenchen doch ansatzweise auch existieren.
ich bin aus muc, auch wenn meine emailadresse anders aussieht..
ich kenne so eine broschuere nicht..aber
im zentrum fuer natuerliche geburt (naehe goetheplatz)kann man sich
informieren, auch wenn man dort keinen hebammen termin oder kurs hat...
ausserdem wenn ich mich recht entsinne , ist doch hier ein herr, dessen
frau hebamme im geburtshaus in muc ist..oder..der mit dem c-programm als
signature..
ich wuerde halt weiterhin starnberg empfehlen, wenn man sicherheit haben
will, verknuepft mit natuerlicher geburt...
ich habe zb auch bachblueten tropfen bekommen...dort ist es nicht nur
statistik...so viel fuer heute...
ach ja an siam: pda ist die rueckenarksnahe spritze...und auch die geht
aufs kind!
gruesse
rakkaus
Kommt drauf an, was man so will. Je nach Geschmack koennte Deine Aeuszerung
als zynisch gelten.
> Gibt es eigentlich Statistiken darüber? Anteil von Dammschnitten bei
> Entbindungen.
Liest Du den Thread eigentlich?
Hier gab es schon eine Menge Zahlen und Hinweise, wo man welche bekommt. Zum
Beispiel in den Krankenhaeusern, die in Frage kommen.
> > Nichts als Quatsch, Folklore, Maerchen.
> [Weit hergeholtes Gelaber gelöscht]
> Es ging hier nicht um den konkreten Fall der Vaginagröße meiner Frau
> und deren Konsequenzen. Es ging vielmehr prinzipiell um die Frage, ob
> in Deutschland genauso oft genäht wird wie in Thailand.
> Und Deine Vermutungen, was meine Frau denken könnte, konntest Du Dir
> ruhig sparen.
Stimmt :-) Aber ich fand es amuesant, und ich frage mich, warum Du Dich so
angegriffen fuehlst, wenn ich so daneben liege.
Nichts gegen Dich persoenlich, aber jeder, der behauptet, ein Dammschnitt
oder -risz muesse genaeht werden, damit _der_Partner_hinterher_noch_
_seinen_Spasz_ haben koenne --- und das hast Du mehrfach getan ---, wird ein
paar Spitzen von mir bekommen.
Also, mir hat's Spasz gemacht.
Grusz
Olaf
--
_ _ `^' ("") Olaf Brandes --- TU Berlin
/ \| _ | |) _ _ _ _| _ _ `^' ('"`) mailto:bra...@cs.tu-berlin.de
\_/|(_|T |_)| (_|| |(_|(/__> (_") http://www.cs.tu-berlin.de/~brandes
Dies ja, aber ...
>... (bei gleichem Kopfumfang des Neugeborenen)?
Das halte ich fuer unwahrscheinlich, weil Dammschnitte erst seit
etwa 60 Jahren[*] zum Standardrepertoire der Gynaekologen gehoeren,
die Frauen in Thailand aber schon seit viel lanegerer Zeit Kinder
zur Welt bringen.
Nicht nur die Vagina, sondern auch der durchschnittliche Kopfumfang
von Neugeborenen scheint bei Thailaenderinnen kleiner zu sein.
Bei Mischlingskindern stimmt dann dieses Verhaeltnis nicht mehr so gut.
>Bei einer thailändischen Bekannten meiner Frau war die Entbindung
>so schmerzhaft, daß ihr die rückenmarksnahe Spritze gesetzt werden
>mußte (sie hatte so laut geschrieen). Sie ist mit einem Deutschen
>verheiratet, was Deine Aussage untermauert.
>
>Ob geschnitten wurde oder nicht, konnte diese Bekannte im nachhinein
>gar nicht mehr sagen, weil sie infolge der Narkose das nicht mitbekommen
>hat.
Das ist ein Problem mit der Peredurialanaesthesie (PDA). Nicht nur der
Schmerz, sondern auch das Feingefuehl im Unterleib wird dadurch stark
beeintraechtigt. Dadurch kann die Frau nicht mehr dosieren, wie stark
sie bei den Wehen zusaetzlich mitschiebt, und es gibt nur noch die
Alternativen "(stark) pressen" und "nicht pressen".
Das fuehr zu schnellerer Ermuedung und erhoeht vor allem das Risiko
eines Dammrisses, wenn der Kopf zu schnell durchtritt, bevor der Damm
sich genuegend dehnen und die Hebamme den Dammschutz ansetzen konnte.
Eine PDA hat deshalb fast automatisch einen Dammschnitt zur Folge
(und nicht selten den Einsatz von Saugglocke oder Zange).
Ausserdem ist das Klinikpersonal bei einer PDA sehr an einer
schnellen Geburt interessiert. Wenn das Kind beim Nachlassen der PDA
noch nicht geboren ist, muss eventuell nachdosiert werden, was nicht
ganz unproblematisch ist. Wird die PDA dann nicht nachdosiert, dann
ist das Schmerzempfinden der Frau sehr viel hoeher, weil der Koerper
waehrend der Eroeffnungs- und Austreibungsphase nicht so viele
Endorphine ausschuettet, durch die eine Geburt erst ertragbar wird.
[*] Frueher in diesem Thread hatte ich mal etliche URLs zu
Dammschnitten aufgefuehrt. Auf einer dieser Seiten findet man auch
einen Verweis auf die Veroeffentlichung, mit der Dammschnitte -
damals noch zur Erleichterung von Zangengeburten - eingefuehrt
wurden. Im Moment komme ich nicht an alle Server haran, deshalb kann
ich die URL nicht genau benennen.
: [prust !]
: Der Chefarzt weiss meistens am allerwenigsten, wie die Routine in seinem
: eigenen Kreisssaal aussieht.
: Ein Tip:
: Bei oder nach dem Infoabend sollte man unbedingt auch mit den Hebammen
: sprechen (die leiten die Geburt - und nicht der Arzt).
: Noch ein Tip fuer Privatpatienten:
: Bevor man den Chefarzt die Dammnaht durchfuehren laesst, sollte man sich
: unbedingt informieren, ob er tatsaechlich gut naehen kann. Am besten
: fragt man die Nachsorgehebamme; die kann am besten vergleichen, wessen
: Naht am besten verheilt.
bin zwar keine3 privat pattientin, aber...der chefarzt hatzdem die
zangengeburt gemacht(der andere arzt und ein oberarzt waren auch wie noch
viele andere( ist aber zum naehen verschwunden..
: In Kliniken, die Hebammenschuelerinnen ausbilden, hat man meistens auch
: den Luxus, waehrend der ganzen Zeit intensiv betreut zu werden (von
: einer Schuelerin).
das war bei mir der fall, das maedel hat mir die ganze zeit brav den
ruecken massiert:-), bis mein freund aus berlin kam...(dauert halt etwas
von berlin nach muc/starnberg:-))...
ach die infos im zentrum fuer natuerliche geburt, sind erfahrungsberichte
der muetter, also nur bedingt gefaerbt...zu mindest nicht aus sicht der
kliniken
> Wenn ich jetzt pingelig wäre, könnte ich aus der doppelten Verneinung
> oben schließen wollen, daß folgende Aussage zutrifft:
> Das Nähen von Rissen oder Schnitten dient prinzipiell dem Spaß
> anderer Menschen oder der Erhaltung der Größe eines Muskels, nicht
> der eigenen Genesung.
Welche doppelte Verneinung, wenn ich fragen darf?
> Das ist aber Unfug. Das Nähen eines Dammrisses oder -schnittes dient
> der Versorgung dieses Risses oder Schnittes. Es geht aber in Thailand
> der Spruch um: Der Mann zahlt dem Arzt zusätzlich 500 Baht, damit er
> noch ein/zwei Stiche mehr näht. Warum wohl? Na damit die Vagina wieder
> enger wird 8-)
> (Aber nagelt mich jetzt nicht fest, ob das wahr ist; ich habe diesen Spruch
> jedenfalls gehört.)
Nun ja. In Deutschland hoert man auch so manchen Spruch.
Wenn der von Dir gehoerte Spruch die in Thailand herrschenden Verhaeltnisse
korrekt wiedergibt, ist es wohl ein Grund mehr, _nicht_ in Thailand zu
gebaeren.
Jede Frau sollte ueber ihren Koerper selbst bestimmen. _Ich_ waere niemals
damit einverstanden, dasz ueber meinen Koerper durch ein Schmiergeld und
einen Handschlag, an dem ich nicht beteiligt bin, entschieden wird.
> Woher hast Du diese Einschätzung? Sie hat sehr wohl Interessen an einer
> medizinischen Versorgung -- vorher und nachher. Deshalb ist ihr
> ja eine Geburt in Deutschland deutlich suspekter als in Thailand --
> von der eingeschränkten Kommunikationsfähigkeit hier ganz zu
> schweigen.
Die Einschaetzung habe ich aus dem Konglomerat von Vorurteilen und Unwissen
gezogen, das sich durch Deine Postings zieht, wobei nie ganz klar war, was
Deine Frau gesagt und Du geglaubt hast und was Deine Meinung ist.
Das mit den Kommunikationsproblemen kann ich gut nachvollziehen, aber ihr
koenntet Euch ja absprechen, was sie will. Du koenntest ihre Interessen
unter der Geburt durchsetzen.
Neuerdings gibt es uebrigens auch die Moeglichkeit, die "persoenliche
Hebamme" mit zur Geburt zu nehmen. Mit der kann man im Vorfeld einiges
abklaeren.
Informiert Euch doch einfach mal dort, wo die Geburt stattfinden soll.
> Kein Bedarf. Erstens: Nicht aktuell. Zweitens: Mir ist die Enge egal.
:-) Das ist ja schoen. Bevor Du mir wieder unterschwellig Pedanterie
vorwirfst, verzichte ich einfach darauf, ein paar Zitate aus Deinen Postings
dieser Aussage entgegenzustellen.
> Sag' mal, meinst Du wirklich, was Du da schreibst? Du hast was dagegen,
> wenn Deine Frau dafür sorgen möchte, daß Du Deinen Spaß hast???
Wenn es etwas ist, das mir gar keinen Spasz bereitet, dann schon. Sonst
niemals.
Ich glaube, Du hast wirklich nicht begriffen, worum es geht. Es geht darum,
dasz die _Begruendung_ fuer die Masznahme abwegig ist.
Wenn mir eine Frau sagen wuerde, sie habe sich die Nase operieren lassen,
damit ich sie schoener finde, waere ich entweder besorgt, irritiert oder ich
wuerde lachen.
Besorgt waere ich, wenn sie das wirklich glaubt, was sie da sagt.
Irritiert waere ich, wenn ich den Eindruck habe, dasz wir uns sehr nahe sind
und sie eigentlich wissen mueszte, dasz ich sie so liebe, wie sie ist. Sie
wuerde ein Stueck unserer Vertrautheit zerstoeren. Sie wuerde _mir_
unterstellen, dasz ich sie _nicht_ so liebe, wie sie ist. Ich wuerde mich
nach dem Grund dafuer fragen.
Lachen wuerde ich, wenn ich mit ihr sehr vertraut bin und ich spuere, dasz
sie das aus _ihrem_eigenen_Interesse_ heraus getan hat und das auch genau
weisz.
> Unfug.
> dito
> In der Ehe schenkt man sich gegenseitig Freude und hat zusammen Spaß.
Manchmal.
> Deine letzten Absätze strotzen nur vor weit hergeholtem Gelaber.
> Sorry, aber anders kann ich das nicht nennen.
Das macht nichts.
> > Die *Frau* moechte, dass der Mann auch nach der Geburt Spass mit ihr hat,
> > und deshalb hat sie ueberhaupt nichts gegen das Naehen.
> Denkt die Frau denn zwischendurch auch mal daran, wie *sie* den Sex
> empfindet? Und ob sie noch dasselbe Vergnuegen wie einst hat, wenn sie
> eine schmerzende Dammschnittnarbe und/oder ein Taubheitsgefuehl in der
> geschnittenen Vagina hat?
> Klingt immer noch nach Mythos und mangelnden Anatomiekenntnissen. Das
> [...]
Endlich sagt's mal eine Frau. Ich kam mir schon richtig bloede vor.
Herzlichen Grusz
> Selbstverständlich sollte die Frau entscheiden können, ob ein Dammschnitt
> bei ihr durchgeführt wird oder nicht. Ich hatte im vorangegangenen Posting
> die Erfahrung meiner Frau wiedergegeben, welche besagt, daß in der
> überwiegenden Mehrzahl der Geburten in Thailand ein Dammschnitt
> erforderlich ist. Deshalb nahm ich an, daß das in Thailand selbstverständlich
> ist. Und dann frage ich mich, *warum* ist das in Thailand anders als in
> Deutschland?
> Ich verstehe deshalb nicht, warum Du mein Statement lächerlich findest?
Entschuldige, dasz ich so unpraezise war. Die _Begruendung_ war's.
> > Jein. Kliniken wissen, was das Volk will: Radiorecorder, einen Angehoerigen
> > im Kreiszsaal, die Moeglichkeit zu baden, eine geringe
> ^^^^^^^
> > Dammschnittquoten-Statistik. Unter der Geburt wird dann das Radio doch
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Woher weißt Du das? Wollen eigentlich wirklich i. a. die Gebärenden
> möglichst keinen Dammschnitt?
1. Auf den Infoabenden von Berliner Krankenhaeusern (drei) war die
Dammschnittquote immer ein wichtiger Punkt. Meistens wurde die Frage von den
Maennern aufgeworfen. Meistens wurde der Infoabend vom Chefarzt
abgehalten. Meistens spielte der alles herunter (verglichen mit der
offiziellen Statistik).
Auf den Infoabenden wird also vor allem beruhigt. Die Krankenhaeuser
fuerchten (in Berlin) um ihre Stellung, weil immer mehr Geburten auszerhalb
stattfinden. Die Leute haben also aufgehorcht und bekommen --- sogar von
oeffentlichen Beratungsstellen in den Bezirken --- gesagt, sie sollten
kritisch sein, weil nicht jede Masznahme noetig sei. (Ich verweise auf das
hervorragend recherchierte WHO-Zitat in diesem Thread.)
Darum behaupten die Kranklenhaeuser auf den Infoabenden, die Masznahmen
wuerden auf ein Minimum reduziert. Sonst verlieren sie ihre Kundinnen. Mit
der Praxis stimmt das nicht unbedingt ueberein.
2. In jedem Geburtsvorbereitungskurs (zwei), an dem ich teilgenommen habe,
waren die Schwangeren durchaus kritisch. Sie wollten keinen Dammschnitt,
wenn er ueberfluessig ist.
3. In meinem persoenlichen Umfeld gibt es eine grosze Zahl Muetter, die
keinen Dammschnitt wollten und auch keinen hatten.
4. Frag Dich doch selbst einmal, ob Du eine zusaetzliche Wunde wuerdest
haben wollen, wenn sie vermeidbar gewesen waere.
> Hat sich eigentlich der Widerspruch bzgl. der Dammschnitt-Statistik
> schon aufgeklärt? Es war die Rede von 1/3 der Geburten mit Dammschnit
> versus 90 % der Geburten mit Dammschnitt.
Ihr lebt doch in Muenchen, oder? Hier in Berlin gibt es ein hervorragendes
Buch "Schwanger in Berlin" mit allen Adressen, Tips, Literaturhinweisen
etc. Auszerdem gibt es hier ein von Frauen fuer Frauen betriebenes
Gesundheitszentrum.
Sowas sollte in Muenchen doch ansatzweise auch existieren.
Die Herkunft der schwankenden Quoten wurde schon hinreichend erlaeutert. Sie
sind _kein_ Widerspruch.
> Und meine Frau kann sich eine Geburt ohne Dammschnitt nicht vorstellen.
Das ist ihre Sache, obwohl ich's schade finde. Es gibt genug Geburtsfilme
aus Holland (das Vorzeigeland fuer angenehme Klinikgeburten und geringe
Eingriffsquoten) die solche Geburten zeigen.
Grusz
Olaf
--
_ _ `^' ("") Olaf Brandes --- TU Berlin
/ \| _ | |) _ _ _ _| _ _ `^' ('"`) mailto:bra...@cs.tu-berlin.de
\_/|(_|T |_)| (_|| |(_|(/__> (_") http://www.cs.tu-berlin.de/~brandes
> Ist ja toll, daß Du das so gut verfolgt und aufgehoben hast.
Nun mal halblang. Ich habe weder was verfolgt noch aufgehoben. Das Thema hat
mich interessiert, und wenn DU dann ploetzlich behauptest, hier wuerde ueber
etwas gesprochen, was gar nicht Thema gewesen sei, dann fragt sich mein
Gedaechtnis nun mal, ob es noch funktioniert.
Und dann habe ich in meinem Newsreader eine Option, die auch alte Postings
anzeigt.
> Im Originalposting hatten meine Frau und ich "Zunähen der Vaginaöffnung"
> gleichgesetzt mit Nähen eines aufgetretenen Dammrisses. Offensichtlich
> ist es aber nicht dasselbe. Das wurde hier schon ausführlich dargelegt.
No comment.
[prust !]
Der Chefarzt weiss meistens am allerwenigsten, wie die Routine in seinem
eigenen Kreisssaal aussieht.
Ein Tip:
Bei oder nach dem Infoabend sollte man unbedingt auch mit den Hebammen
sprechen (die leiten die Geburt - und nicht der Arzt).
Noch ein Tip fuer Privatpatienten:
Bevor man den Chefarzt die Dammnaht durchfuehren laesst, sollte man sich
unbedingt informieren, ob er tatsaechlich gut naehen kann. Am besten
fragt man die Nachsorgehebamme; die kann am besten vergleichen, wessen
Naht am besten verheilt.
Und noch ein Tip:
Wenn beim Infoabend in einem grossen Krankenhaus ein wunderschoenes
Entbindungszimmer vorgezeigt wird, sollte man nachfragen, ob man auch
einen Blick in die anderen Entbindungszimmer oder Kreisssaele werfen
kann.
>Ihr lebt doch in Muenchen, oder? Hier in Berlin gibt es ein hervorragendes
>Buch "Schwanger in Berlin" mit allen Adressen, Tips, Literaturhinweisen
>etc. Auszerdem gibt es hier ein von Frauen fuer Frauen betriebenes
>Gesundheitszentrum.
>
>Sowas sollte in Muenchen doch ansatzweise auch existieren.
Die Kurzbeschreibungen in einem solchen Buch werden aber meistens von
den Krankenhaeusern selber verfasst. Da steht dann bei fast allen
Kliniken "Freie Wahl zwischen verschiedenen Geburtspositionen", auch
wenn andere als die Rueckenlage nur sehr ungern unterstuetzt werden.
Auch ein Hinweis auf einen Geburtsstuhl kann truegen - bei der
Geburt ist er eventuell bequemerweise "in Reparatur".
Eine Klinik, die eher fuer unfreundliche Massenabfertigung bekannt ist,
erweckt in dieser Selbstdarstellung einen besonders guten Eindruck,
waehrend die anerkannt beste Muenchener Geburtsklinik sehr bescheiden
daherkommt (und auch telefonische Anfragen eher unfreundlich
beantwortet). Der Grund ist einfach: die eine Klinik haette gerne mehr
Geburten, waehrend die andere kein Interesse hat, noch mehr Frauen
abweisen zu muessen...
Tip:
Immer selber hingehen, sich alles ansehen und immer nachfragen.
Wenn Fragen nicht oder ausweichend beantwortet werden, ist das oft
die aufschlussreichste Antwort. Am besten fragt man die Leute, die die
meiste Zeit im Kreissaal dabei sind, also die Hebammen.
Noch ein Wort zu Statistiken:
Niedrige Dammschnitt- oder Kaiserschnittraten sind immer ein gutes
Zeichen; hohe Raten koennen aber auch daher kommen, dass das Krankenhaus
besonders viele Risikoschwangerschaften ueberwiesen bekommt, weil es
dafuer besonders gut ausgestattet ist (z.B. bei Unikliniken).
In Kliniken, die Hebammenschuelerinnen ausbilden, hat man meistens auch
den Luxus, waehrend der ganzen Zeit intensiv betreut zu werden (von
einer Schuelerin).
Allen Tips legen leider konkrete Erfahrungen (nicht meine) zugrunde;
wenn auch nicht ausschliesslich in Muenchener Krankenhaeusern.
: Noch so ein Skandal: Krankenkassen zahlen die Gebuehr fuer Geburten in
: Geburtshaeusern oder zu Hause nicht --- das sind ein paar hundert Mark ---,
: aber die Entbindung in der Klinik und das Wochenbett dort und die Posten
: fuer Einlaeufe und den Kram zahlen sie, ohne mit der Wimper zu zucken.
das prob daran ist doch, dass geburten pauschal abgerechnet werden, d.h.
die krankenhaeuser muessen scharf drauf sein, einfache geburten zu
bekommen, denn nur an denen verdient man..
bei solchen sachen wie bei mir zahlen sie drauf..
schade denn gerade die einfachen geburten koennten, wo anders statt
finden....
Nach der Hebammengebuehrenverordnung sind die Krankenkassen
verpflichtet, der Hebamme die Gebuehr fuer eine Hausgeburt (400 Mark) zu
zahlen.
Bereitschaftspauschalen werden allerdings nicht uebernommen (obwohl sie
bei den Gebuehrenverhandlungen ein Dauerthema sind).
Entbindungen im Geburtshaus werden trotz der hoeheren Nebenkosten wie
Hausgeburten abgerechnet. Weil die 400 DM nicht kostendeckend sind,
muessen die Eltern dann dazuzahlen.
>aber die Entbindung in der Klinik und das Wochenbett dort und die Posten
>fuer Einlaeufe und den Kram zahlen sie, ohne mit der Wimper zu zucken.
--
> [prust !]
> Der Chefarzt weiss meistens am allerwenigsten, wie die Routine in seinem
> eigenen Kreisssaal aussieht.
Exakt. Aber die Leute freuen sich, wenn sie vom Boss persoenlich informiert
werden. Er verkoerpert halt Autoritaet.
> [Viele gute Tips]
> >Ihr lebt doch in Muenchen, oder? Hier in Berlin gibt es ein hervorragendes
> >Buch "Schwanger in Berlin" mit allen Adressen, Tips, Literaturhinweisen
> >etc. Auszerdem gibt es hier ein von Frauen fuer Frauen betriebenes
> >Gesundheitszentrum.
> >
> >Sowas sollte in Muenchen doch ansatzweise auch existieren.
> Die Kurzbeschreibungen in einem solchen Buch werden aber meistens von
> den Krankenhaeusern selber verfasst. Da steht dann bei fast allen
> Kliniken "Freie Wahl zwischen verschiedenen Geburtspositionen", auch
> wenn andere als die Rueckenlage nur sehr ungern unterstuetzt werden.
Neenee. Ich habe zwar vergessen, wer es herausgibt, aber "Schwanger in
Berlin" ist ein wirklich sehr sachliches Buch, das verschiedene Positionen
darstellt und auch auf solche Sachverhalte hinweist. Es ist geschrieben
worden, damit sich Frauen im Vorfeld unverklaert entscheiden koennen, und
das ist wirklich gut gelungen.
> Eine Klinik, die eher fuer unfreundliche Massenabfertigung bekannt ist,
> erweckt in dieser Selbstdarstellung einen besonders guten Eindruck,
> waehrend die anerkannt beste Muenchener Geburtsklinik sehr bescheiden
> daherkommt (und auch telefonische Anfragen eher unfreundlich
> beantwortet). Der Grund ist einfach: die eine Klinik haette gerne mehr
> Geburten, waehrend die andere kein Interesse hat, noch mehr Frauen
> abweisen zu muessen...
Sowas gibt's hier leider auch.
Uebrigens war sich unser oeffentlich-rechtliches Lokalfernsehen vor knapp
drei Jahren nicht zu fein, gegen Geburten auszerhalb von Krankenhaeusern
massiv mobil zu machen, hatte ich das schon erwaehnt?
Die Sendung war eine einzige Sauerei. Es nahmen Berlins beste
Technokraten-Geburtshelfer teil, auszerdem zwei Frauen mit wirklich sehr
komplizierten Geburten und eine Frau einer Bezirksberatungsstelle.
In den Clips wurde immer gezeigt, wie schoen die Apparate blinken und wie
gut die Technik funktioniert.
Die beiden jungen Muetter beteuerten staendig, wie dankbar sie fuer all die
Technik waren.
Nur die Beraterin liesz es zum Eklat kommen. Waehrend der Sendung wurde sie
gefragt, "Sie raten doch auch in Ihrer Beratung zu Krankenhausgeburten?" Sie
antwortete, "Ich habe Ihnen schon vor der Sendung gesagt, dasz ich das nicht
bestaetigen werde. In der Beratung schauen wir uns die individuelle
Situation der werdenden Mutter genau an und zeigen alle Moeglichkeiten
objkektiv auf. Bei Risikoschwangerschaften raten wir selbstverstaendlich zu
einer Entbindung in der Klinik, aber ansonsten sehen wir keine Veranlassung
hierfuer."
Abgesehen davon verbreiteten die anwesenden Professoren, einer davon der
Chefarzt der Entbindungsstation der Charite und Ex-Chef unserer Hebamme,
vorsaetzlich Fehlinformationen, z.B. ueber die Anzahl der Geburtshaeuser in
Berlin und die Zahl der dort und zu Hause stattfindenden
Geburten. Hausgeburten bezeichnete er als "Unfaelle", bei denen die Frau
nicht rechtzeitig ins Krankenhaus gefahren sei --- eine Freundin von mir hat
nun schon ihr zweites Kind zu Hause entbunden.
Mein Beschwerdebrief wurde nicht beantwortet, der zustaendige Redakteur war
nicht am Telephon zu erreichen.
Es geht schlieszlich um Macht und den Handel mit Angst und Schmerzen --- und
verdammt viel Geld.
Noch so ein Skandal: Krankenkassen zahlen die Gebuehr fuer Geburten in
Geburtshaeusern oder zu Hause nicht --- das sind ein paar hundert Mark ---,
aber die Entbindung in der Klinik und das Wochenbett dort und die Posten
fuer Einlaeufe und den Kram zahlen sie, ohne mit der Wimper zu zucken.
Grusz
>Wiederhole ich mich, wenn ich sage, daß die thailändischen Bekannten
>(einschließlich meine Frau) Angst vor großen Schmerzen während der
>Entbindung haben? Und daß sie deshalb einen Dammschnitt gerne in
Jetzt muss ich auch mal meinen Senf loswerden: Schmerzhaft bei der
Geburt ist die Dehnung des _Muttermundes_ waehrend der Eroeffnugs- und
Uebergangsphase. Die Presswehen sind dagegen eine grosse Erleichterung.
Der Durchtritt des Kopfes tut mit oder ohne Dammschnitt oder Riss kaum weh,
der Damm ist so gespannt und kaum durchblutet, dass man dort _keine_
Schmerzen spuert. Eigene Erfahrung von zwei Geburten (mit Schnitt bzw. Riss)
und bestaetigt von vielen bekannten Muettern.
>Kauf nehmen?
>
>Über negative Nachwirkungen des Dammschnittes habe ich da nichts
>gehört.
>
Jede unnoetige Verletzung ist negativ. Und sollte es zu einem Riss
kommen ist das fuer frau auch nicht schlimmer/besser als ein Schnitt,
nur fuer den Arzt schwieriger zu naehen.
MfG, Anne
> Folgendes ist nicht richtig:
Mein lieber Ekkehard, _Du_ hast diese Zeile weggelassen, nicht ich. Im
Artikel stand:
----8<----
Ekkehard Uthke (eut...@siam.muc.de) wrote:
> bra...@cs.tu-berlin.de (Olaf Brandes) writes:
> > 1. Das Naehen von Rissen oder Schnitten dient prinzipiell nicht dem Spasz
> > anderer Menschen oder der Erhaltung der Groesze eines Muskels, sondern der
> > eigenen Genesung.
----8<----
Wenn Du etwas zitierst und dann kritiserst, solltest Du die Stelle, auf die
Du Dich beziehst, schon so weit wiedergeben, dasz Deine Kritik auch
verstaendlich wird.
Deine Art der Diskussion zeugt nicht von Fairnesz.
> Siehst Du zweimal das Wort "nicht" hier (sind zufällig untereinander
> geraten)?
Meine Augen sind noch ganz gut, aber DU hast Dich ja selbst als pingelig
bezeichnet.
> > Wenn der von Dir gehoerte Spruch die in Thailand herrschenden Verhaeltnisse
> > korrekt wiedergibt, ist es wohl ein Grund mehr, _nicht_ in Thailand zu
> > gebaeren.
> So, es gibt offensichtlich mehrere Gr nde?
Fuer mich schon. Alle fallen in den Bereich der Respektlosigkeit der
Gebaerenden.
> > Jede Frau sollte ueber ihren Koerper selbst bestimmen. _Ich_ waere niemals
> Das ist doch selbstverst„ndlich.
Halthalthalt. Fuer Dich ist das selbstverstaendlich? Dann jetzt mal eine
direkte Frage. Wie findest Du das, dasz Deine Frau in einem Land gebaeren
moechte, in dem sie unter der Geburt womoeglich unnoetige Eingriffe
hinnehmen musz?
> > Wenn mir eine Frau sagen wuerde, sie habe sich die Nase operieren lassen,
> > damit ich sie schoener finde, waere ich entweder besorgt, irritiert oder
> > ich
> > wuerde lachen.
> >
> > Besorgt waere ich, wenn sie das wirklich glaubt, was sie da sagt.
> >
> > Irritiert waere ich, wenn ich den Eindruck habe, dasz wir uns sehr
> > nahe sind
> > und sie eigentlich wissen mueszte, dasz ich sie so liebe, wie sie ist. Sie
> > wuerde ein Stueck unserer Vertrautheit zerstoeren. Sie wuerde _mir_
> > unterstellen, dasz ich sie _nicht_ so liebe, wie sie ist. Ich wuerde mich
> > nach dem Grund dafuer fragen.
> >
> > Lachen wuerde ich, wenn ich mit ihr sehr vertraut bin und ich spuere, dasz
> > sie das aus _ihrem_eigenen_Interesse_ heraus getan hat und das auch genau
> > weisz.
> Als meine Frau ihren Nasenruecken hat etwas vergroessern lassen,
> war ich nicht sehr erbaut darueber; aber sie gefaellt sich nun damit
> besser. Ich war jedenfalls von Anfang an dagegen. Aber der Druck
> von aussen (ihre Bekannten und Freundinnen finden das auch schoen)
> war zu stark.
> Gemaess Deinen Ausfuehrungen oben muesste ich nun besorgt und irritiert
> sein und auch noch lachen...
Aber nein. Sie hat es nicht aus freien Stuecken getan, sondern wegen des
Druckes, wie Du schreibst. Auszerdem ist der zentrale Punkt meiner
Argumentation, dasz die Frau es tut, um _mir_ besser zu gefallen. Das war
wohl nicht die Motivation Deiner Frau.
Im uebrigen habe ich ueber _mich_ geschrieben, und nicht ueber _Dich_. Was
Du machst, ist Deine Sache.
[...stand weiter oben...]
> Ich weiss nicht, was Du mit "Nase operieren" meinst, aber weisst Du,
> dass es in Thailand ein Schoenheitsideal fuer Frauen ist, einen ausgepraegten
> Nasenruecken zu haben? Aus diesem Grund moechten die meisten
> Thailaenderinnen ihren Nasenruecken vergroessern lassen; dies geschieht
> durch Einspritzen von Silikon.
Das ist ein anderer Punkt: Gesellschaftliche Normvorstellungen und ihre
Folgen. Grusz an Detlef Bosau. Interessehalber: Gibt es auch
Schoenheitsideale fuer Maennder?
> Inzwischen hat meine Frau verstanden, dass sich die Europaer
> nicht mit derartigen Schoenheitsoperationen anfreunden koennen.
Das ist interessant. Wie bewaeltigt sie die Gratwanderung zwischen ihren
Vorstellungen, denen ihrer Angehoerigen und denen einer neuen Kultur,
insbesondere Deinen?
> Und zum Schluss: Das "Zu"naehen der Vagina ist auch eine derartige
> Massnahme, die nicht unbedingt erforderlich, aber (laut meiner
> Frau) wohl ueblich in Thailand ist.
Also wird die Vagina doch zugenaeht? Ich dachte, es waere inzwischen
deutlich geworden, dasz das, was da genaeht wird, _Damm_ heiszt.
> Damit sind wir wieder bei der Bestaetigung meiner These am Anfang
> dieses Threads, dass in Thailand nach der Geburt oefter genaeht
> wird als in Deutschland (aehnlich wird es auch dort wohl mehr
> Nasenkorrekturen geben als hier).
Zusammen mit anderen Anhaltspunkten heiszt das aber auch, dasz eine Frau in
Thailand zumindest als Gebaerende nichts zu melden hat.
Wie geht das in _Deinem_ Kopf zusammen, dasz Du einerseits sagst, jede Frau
habe ein Recht, ueber ihren Koerper zu bestimmen, und andererseits Sachen
schreibst wie: "Ist doch klar, dasz genaeht werden musz, weil sonst der
Partner keinen Spasz mehr hat"? (Ich suche das nicht raus, ist mir zu
langweilig.) Wenn Du dann noch sagst, fuer Dich persoenlich gaebe es gar
keinen Zusammenhang zwischen Enge und Spasz?
In _meinem_ Kopf geht sowas nicht.
> Nach der Hebammengebuehrenverordnung sind die Krankenkassen
> verpflichtet, der Hebamme die Gebuehr fuer eine Hausgeburt (400 Mark) zu
> zahlen.
> Bereitschaftspauschalen werden allerdings nicht uebernommen (obwohl sie
> bei den Gebuehrenverhandlungen ein Dauerthema sind).
> Entbindungen im Geburtshaus werden trotz der hoeheren Nebenkosten wie
> Hausgeburten abgerechnet. Weil die 400 DM nicht kostendeckend sind,
> muessen die Eltern dann dazuzahlen.
Auf diesen Betrag spielte ich an.
> Na das halte ich für ein Gerücht, jedenfalls das Verfolgen. Mein Eindruck
> ist, daß Du diesen Thread hier sehr sorgfältig verfolgst.
Sachlich gesehen hast Du recht.
> Also hast Du diese alten Postings aufgehoben, oder stehen die noch
> auf dem Server Deines Providers?
Mein Provider ist der News-Server des FB Informatik der TU Berlin. Da stehen
Artikel recht lange herum. Wie das bei anderen Providern ist, weisz ich
nicht.
Abgesehen davon gibt es im WWW Systeme, die das Usenet archivieren, Deja
News oder Alta Vista z.B. Der Zugriff ist trivial. Probier's doch mal aus,
suche nach eut...@siam.muc.de. Oder hast Du kein WWW?
Jedenfalls fand ich es schon recht dreist von Dir, darauf zu zaehlen, dasz
alle hier vergessen haben, worueber diskutiert wird und wer was geschrieben
hat. Nicht mehr und nicht weniger.
Ehe ich wieder Beschuldigungen zu lesen bekomme:
Der Gebaerenden _gegenueber_, versteht sich. Sorry fuer den Typo.
Grusz
Olaf
also ich glaube er hilft nicht im geringsten das es schneller geht( zu
mindest bei mir nicht , 2h presswehen das ist nicht schnell und den
shcnitt hat der arzt schon ne weile frueher gemacht..keine geduld der
knabe..hatte daher ziemlich hohen blut verlust..dabei haette er langsam
schon merken koennen, dass meine kleine es langsam und gemuetlich
macht..sie schaute dann auch sich ganz ruhig um:-)))/..
also er hilft nur gegen einreissen..aber wie wir schon gelesen habe ist
das bei einer thai/deutsch mixtur sehr wahrscheinlich...
: Gut. Sind diese Störungen regelmäßig oder eher die Ausnahme?
: Wenn sie regelmäßig auftreten, dann ist das sicher ein Grund,
: vom Schnitt Abstand zu nehmen.
hmm also ich habe noch keine frau getroffen die froh war einen schnitt
bekommmen zu haben...und keine ,die einen erhalten hatte, die nicht
darueber klagte, wie besch..das sitzen etc war...
so schlimm wie im vorherigen posting , das ist wohl eher die ausnahme,
aber auch ich sahs in meinen warmwasserschuesselchen und hoffte es helfe
die infektion zu mildern...
und wenn man eine richtige heftig infektion hat, dann darf man nicht
stillen ein paar tage lang und dann haengt man sich an die melkmaschine
etc...
also drauf freuen wuerde ich mich nicht...
ausserdem wird nur der damm geschnitten und auf urspruengliche groesse
genaeht...interessanter fuer den verkehr waere doch der scheidengang und
der wird weder geschnitten noch genaeht, noch kann er einfahc enger
geneht werden..und ob der weiter oder enger wird, das haengt wohl mit von
der rueckbildunggymnastik ab, und die macht frau bestimmt wesentlich
weniger(wenn ueberhaupt) wenn einem eh alles daunten weh tut!!...nichts
wie ungut..sie ist ja eh nicht schwanger..also lieber eine leihmutter
suchen, da muss man keine geburt mit machen:-))
also bis denne
Ich kann eigentlich nur jedem raten, sich - wenn es nur irgendwie finanziell
machbar ist - ein Einzelzimmer geben zu lassen. Die Vorstellung, auf die
Geburt des eigenen Kindes zu warten, waehrend nebenan eine niederbayrische
Grossfamilie die Geburt des X.Kindes feiert, erschien uns so grauenhaft,
dass wir uns den Luxus eines Einzelzimmers geleistet haben. Da meine Frau
als Referendarin ohnehin Anspruch auf ein Doppelzimmer hatte, war die Zuzah-
lung allerdings nicht allzu hoch. Ein weiterer Vorteil des Einzelzimmers war
uebrigens, dass ich auf einer Liege die Nacht darin verbringen konnte und
nicht nach Hause fahren musste. Zum Schlafen sind wir allerdings kaum
gekommen, da Sophie ihre erste Nacht durchgemacht hat.
--
* Joern Horschitz-Baier, Dipl.Inform. (ba...@forwiss.uni-passau.de) __o *
* Bayerisches FORschungszentrum fuer WISsensbasierte Systeme _`\<,_ *
* office: phone +49/851/509-3143; fax +49/851/509-3142 (_)/ (_) *
* (http://www.fmi.uni-passau.de/~baier) *
>Ich kann eigentlich nur jedem raten, sich - wenn es nur irgendwie finanziell
>machbar ist - ein Einzelzimmer geben zu lassen.
Ab dem 2. Kind könnte man sogar raten, eine Hausgeburt zu machen, weil das
wie ein Einzelzimmer hoch zwei ist.
Georg
> Meine Frau und ich stellten sich das so vor, dass mit einem Schnitt
> es durch die groessere Oeffnung leichter ist, das Neugeborene auf
> die Welt zu bringen. Es duerfte fuer die Mutter unseres Erachtens
> nicht mit so viel Anstrengung verbunden sein.
Der Schnitt wird moeglichst im letzten Moment gemacht, da drueckt der
Kindskopf schon gegen die Vaginaoeffnung, und dadurch ist der Damm auch
blutleer und auf natuerlicher Weise betaeubt. Die Geburt wird dadurch
nicht unbedingt erleichtert, nur das Austreten des Kindskopfes. Die
Geburtsarbeit und somit die Wehen hat frau vor allem dann, wenn das Kind
durch den Geburtskanal, also Muttermund und Vagina, durchkommt.
> Gut. Sind diese Stoerungen regelmaessig oder eher die Ausnahme?
> Wenn sie regelmaessig auftreten, dann ist das sicher ein Grund,
> vom Schnitt Abstand zu nehmen.
Mir wurde gesagt, dass es in 10% aller Faelle zu Wundheilungsstoerungen
kommt.
Mona
Tschilp.tschilp...tschilp...peng.....pppppfffffflatsch
Platz 1 in meinem Killfile hast Du sicher.
Grusz
Olaf
--
_ _ `^' ("") Olaf Brandes --- TU Berlin
/ \| _ | |) _ _ _ _| _ _ `^' ('"`) mailto:bra...@cs.tu-berlin.de
\_/|(_|T |_)| (_|| |(_|(/__> (_")http://www.cs.tu-berlin.de/~brandes/
>Zusätzlich
>> > scheint *in Thailand* auch die Vagina zugenäht zu werden. Über die
>> > Häufigkeit dieser Maßnahme habe ich jedoch keine Zahlen.
Ich denke, in soc.culture.thai sollte sich das zuverlässig klären lassen.
;-)
Georg
>> die anerkannt beste Muenchener Geburtsklinik
Welche ist denn das? Nur fuer den Fall, dass ich noch einmal vor der
Entscheidung stehen sollte...man weiss ja nie.
Gruesse aus Muenchen
Karin