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Namensnennung nach Zahlung mit EC-Karte

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Bernd Laschner

unread,
Sep 18, 2011, 4:49:15 AM9/18/11
to
Hallo,

mir ist folgendes passiert:

ich habe in "meinem" REWE eingekauft und den Einkauf mit meiner EC-Karte
bezahlt.

Soweit nichts besonderes. Nun gab mir die Kassiererin nach dem
Bezahlvorgang meine Karte zurück und verabschiedete mich mit den Worten:

"Vielen Dank für Ihren Einkauf, Herr Laschner"

Hinter mir standen noch mehrere Kunden, die nun meinen Namen kennen,
obwohl ich den diesen Menschen niemals genannt hätte.

Ich akzeptiere ja, dass meine Daten bei EC-Kartenzahlung zum Zweck der
Abwicklung des Zahlungsvorgangs in der EDV des REWE-Marktes verarbeitet
werden müssen, zumal das technisch IMHO gar nicht anders geht.

Aber ist es zulässig, meinen Namen zu nennen und ihn anderen, die mit
dem Bezahlvorgang nicht das geringste zu tun haben, bekannt zu machen?

Bin für jede Meinung dankbar


Bernd
--
Die angegebene email-Adresse ist gültig und wird sogar gelesen.

Merlin Weisig

unread,
Sep 18, 2011, 6:58:33 AM9/18/11
to
Am 18.09.2011 10:49, schrieb Bernd Laschner:
> Aber ist es zulᅵssig, meinen Namen zu nennen und ihn anderen, die mit
> dem Bezahlvorgang nicht das geringste zu tun haben, bekannt zu machen?
>
> Bin fᅵr jede Meinung dankbar
>
>
> Bernd

Hallo Bernd,

das Phᅵmomen ist mir auch schon untergekommen, bzw. sauer aufgestoᅵen.

Ich bin der Ansicht, die Mitarbeiter lesen den Namen auf deiner Karte,
um dich persᅵnlich zu verabschieden. In deren Augen (oder in denen der
Marktleitung) ist das wohl freundlicher gegenᅵber dem Kunden und schafft
evtl. vielleicht sogar ein Vertrauensverhᅵltnis. Die Kassierer bzw.
Mitarbeiter im Rewe tragen ja auch Namensschilder.

Ich persᅵnlich bin allerdings ganz deiner Meinung und hab es gar nicht
gern, wenn man mich so mit der Namensnennung verabschiedet. Und zwar aus
genau deinen oben angesprochenen Grᅵnden.

Vielleicht klᅵrt ein kurzes Gesprᅵch mit der Marktleitung die
Angelegenheit auf, eventuell hat diese sogar ein Ohr fᅵr deine
datenschutzrechtlichen Bedenken. Einen Versuch wᅵrs wert! ;-)

Viele Grᅵᅵe und schᅵnen Sonntag noch

Merlin

Arno Welzel

unread,
Sep 18, 2011, 8:18:52 AM9/18/11
to
Bernd Laschner:

> mir ist folgendes passiert:
>
> ich habe in "meinem" REWE eingekauft und den Einkauf mit meiner EC-Karte
> bezahlt.
>
> Soweit nichts besonderes. Nun gab mir die Kassiererin nach dem
> Bezahlvorgang meine Karte zurück und verabschiedete mich mit den Worten:
>
> "Vielen Dank für Ihren Einkauf, Herr Laschner"
>
> Hinter mir standen noch mehrere Kunden, die nun meinen Namen kennen,
> obwohl ich den diesen Menschen niemals genannt hätte.

Aber diese Menschen haben Dich alle gesehen - kennen also offenbar dein
Gesicht. Hast Du eine Maske getragen, damit man Dich ggf. auch nicht
wiedererkennt?

> Ich akzeptiere ja, dass meine Daten bei EC-Kartenzahlung zum Zweck der
> Abwicklung des Zahlungsvorgangs in der EDV des REWE-Marktes verarbeitet
> werden müssen, zumal das technisch IMHO gar nicht anders geht.
>
> Aber ist es zulässig, meinen Namen zu nennen und ihn anderen, die mit
> dem Bezahlvorgang nicht das geringste zu tun haben, bekannt zu machen?

IMHO - ja.

Wenn Du z.B. die Kassiererin wirklich persönlich kennen würdest und sie
Dich mit "Hallo Herr Laschner, schön sie wieder mal zu sehen" begrüssen
würde - tätest Du ihr das verbieten mit dem Hinweis, dass andere Kunden
nicht wissen sollen, wie Du heisst?

Wenn Dich das so sehr stört, dann spreche mit dem Filialleiter und weise
in darauf hin, dass diese höflich gemeinte Geste nicht bei allen Kunden
gewünscht ist. Aber datenschutzrechtlich dürfte das kaum zu verbieten sein.

Selbst beim Arzt im Wartezimmer wird man in der Regel namentlich
aufgerufen und meist auch von den Mitarbeitern dort namentlich in
Gegenwart anderer Personen angesprochen - jedenfalls kenne ich es bisher
nur so und habe nur ein einziges Mal bei einer Großpraxis in Berlin
erlebt, dass man ähnlich wie bei Behörden einen Zettel mit Nummer erhält
und die Nummer samt Behandlungsraum auf einem Display im Wartezimmer
angezeigt wird, wenn man sich zur Behandlung begeben soll.


--
Arno Welzel
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de

Paul Ney

unread,
Sep 18, 2011, 9:31:39 AM9/18/11
to

"Arno Welzel" <use...@arnowelzel.de> schrieb am 18.09.2011 14:18 den
Newsbeitrag news:4E75E1AC...@arnowelzel.de

> Bernd Laschner:

>> Soweit nichts besonderes. Nun gab mir die Kassiererin nach dem
>> Bezahlvorgang meine Karte zurück und verabschiedete mich mit den
>> Worten:
>>
>> "Vielen Dank für Ihren Einkauf, Herr Laschner"
>>
>> Hinter mir standen noch mehrere Kunden, die nun meinen Namen kennen,
>> obwohl ich den diesen Menschen niemals genannt hätte.
>
> Aber diese Menschen haben Dich alle gesehen - kennen also offenbar dein
> Gesicht. Hast Du eine Maske getragen, damit man Dich ggf. auch nicht
> wiedererkennt?

> Selbst beim Arzt im Wartezimmer wird man in der Regel namentlich
> aufgerufen und meist auch von den Mitarbeitern dort namentlich in
> Gegenwart anderer Personen angesprochen - jedenfalls kenne ich es bisher
> nur so und habe nur ein einziges Mal bei einer Großpraxis in Berlin
> erlebt, dass man ähnlich wie bei Behörden einen Zettel mit Nummer erhält
> und die Nummer samt Behandlungsraum auf einem Display im Wartezimmer
> angezeigt wird, wenn man sich zur Behandlung begeben soll.

Gutes Beispiel, alte Tradition, da wird eine Art Schicksalsgemeinschaft
gebildet... ;-) In einer kleinen Ortschaft usw., wo sich die Leute alle
kennen, ist es verständlich. Die Lösung mit der Nummerzettel bei der
Berliner Großpraxis finde ich aber gut, schließlich muß nicht jeder
wissen, was man hat oder nicht; die Leute kann man auch durch Ansage ohne
Display aufrufen.

MfG, PY [Paul_Ney/at/t-online.de]


Paul Ney

unread,
Sep 18, 2011, 9:31:49 AM9/18/11
to

"Bernd Laschner" <be...@email.de> schrieb am 18.09.2011 10:49 den
Newsbeitrag news:9dlpjd...@mid.individual.net

> ich habe in "meinem" REWE eingekauft und den Einkauf mit meiner EC-Karte
> bezahlt.
>
> Soweit nichts besonderes. Nun gab mir die Kassiererin nach dem
> Bezahlvorgang meine Karte zurück und verabschiedete mich mit den Worten:
>
> "Vielen Dank für Ihren Einkauf, Herr Laschner"
>
> Hinter mir standen noch mehrere Kunden, die nun meinen Namen kennen,
> obwohl ich den diesen Menschen niemals genannt hätte.

> Aber ist es zulässig, meinen Namen zu nennen und ihn anderen, die mit
> dem Bezahlvorgang nicht das geringste zu tun haben, bekannt zu machen?

M.E. sollte man Nennung des Namens in der großen Allgemeinheit
unterlassen, denn er geht Außenstehende überhaupt nicht an. Ein Hinweis an
die Geschäftsleitung ist zwar möglich und nützlich, aber der Weg über eine
Verbraucherzentrale wäre m.E. besser. Der Schutz der Anonymität könnte mit
den div. Verbänden einfach und gütig verabredet werden.

Wenn jemand in einem großen gut besuchten Kaufhaus teuere Weine oder
E-Geräte usw. kauft, sollte man den Namen auch aus anderen Gründen ;-)
nicht herausposaunen...

Ausnahmen -- sonst gibt es keine Regel ;-) -- sind auch vorstellbar. Ich
denke an einen sog. Tante-Emma-Laden oder ähnliche Kleinläden, aber es
wäre auch anderswo möglich, je nach Art und Umfang des Publikumverkehrs.

MfG, PY [Paul_Ney/at/t-online.de]


Bernd Laschner

unread,
Sep 18, 2011, 1:45:54 PM9/18/11
to
Merlin Weisig schrieb:

> Am 18.09.2011 10:49, schrieb Bernd Laschner:

>> Aber ist es zulässig, meinen Namen zu nennen und ihn anderen, die mit
>> dem Bezahlvorgang nicht das geringste zu tun haben, bekannt zu machen?

[...]

> das Phämomen ist mir auch schon untergekommen, bzw. sauer aufgestoßen.
>
> Ich bin der Ansicht, die Mitarbeiter lesen den Namen auf deiner Karte,
> um dich persönlich zu verabschieden.

Ja, genau so war das.

> In deren Augen (oder in denen der
> Marktleitung) ist das wohl freundlicher gegenüber dem Kunden und schafft
> evtl. vielleicht sogar ein Vertrauensverhältnis.

Eine persönliche Ansprache schafft in gewissen Grenzen eine Art
Verbindlichkeit. Die meisten Menschen schätzen es auch, persönlich mit
Namen angesprochen zu werden.

> Die Kassierer bzw.
> Mitarbeiter im Rewe tragen ja auch Namensschilder.

Ja, ist hier auch so.

> Ich persönlich bin allerdings ganz deiner Meinung und hab es gar nicht
> gern, wenn man mich so mit der Namensnennung verabschiedet. Und zwar aus
> genau deinen oben angesprochenen Gründen.

Ich empfand die persönliche Ansprache in diesem Umfeld als irritierend.
Der REWE ist ein Supermarkt mit Selbstbedienung und aus meiner Sicht im
wesentlichen anonym. Tante-Emma-Läden, in denen die persönliche
Ansprache wohl zum guten Ton gehörte, gibt es nicht mehr.

> Vielleicht klärt ein kurzes Gespräch mit der Marktleitung die
> Angelegenheit auf, eventuell hat diese sogar ein Ohr für deine
> datenschutzrechtlichen Bedenken. Einen Versuch wärs wert! ;-)

Es liegen dort Karten aus, auf denen man seine Meinung zum Ausdruck
bringen kann. Ich werde wohl mal eine ausfüllen.

> Viele Grüße und schönen Sonntag noch

Das wünsche ich Dir auch

Bernd Laschner

unread,
Sep 18, 2011, 2:03:08 PM9/18/11
to
Arno Welzel schrieb:

> Bernd Laschner:

>> mir ist folgendes passiert:
>> ich habe in "meinem" REWE eingekauft und den Einkauf mit meiner EC-Karte
>> bezahlt.
>>
>> Soweit nichts besonderes. Nun gab mir die Kassiererin nach dem
>> Bezahlvorgang meine Karte zurück und verabschiedete mich mit den Worten:
>>
>> "Vielen Dank für Ihren Einkauf, Herr Laschner"
>>
>> Hinter mir standen noch mehrere Kunden, die nun meinen Namen kennen,
>> obwohl ich den diesen Menschen niemals genannt hätte.

> Aber diese Menschen haben Dich alle gesehen - kennen also offenbar dein
> Gesicht. Hast Du eine Maske getragen, damit man Dich ggf. auch nicht
> wiedererkennt?

Lese ich da Spuren von Ironie raus? Seis drum: ich habe
selbstverständlich das Vermummungsverbot genauestens beachtet.

>> Ich akzeptiere ja, dass meine Daten bei EC-Kartenzahlung zum Zweck der
>> Abwicklung des Zahlungsvorgangs in der EDV des REWE-Marktes verarbeitet
>> werden müssen, zumal das technisch IMHO gar nicht anders geht.
>>
>> Aber ist es zulässig, meinen Namen zu nennen und ihn anderen, die mit
>> dem Bezahlvorgang nicht das geringste zu tun haben, bekannt zu machen?

> IMHO - ja.
>
> Wenn Du z.B. die Kassiererin wirklich persönlich kennen würdest und sie
> Dich mit "Hallo Herr Laschner, schön sie wieder mal zu sehen" begrüssen
> würde - tätest Du ihr das verbieten mit dem Hinweis, dass andere Kunden
> nicht wissen sollen, wie Du heisst?

Ehrlich gesagt: ich bin nicht ganz sicher. Ich hatte in dem Umfeld
"Supermarkt mit Selbstbedienung" jedenfalls nicht damit gerechnet, mit
Namen angesprochen zu werden und war ziemlich perplex.

> Wenn Dich das so sehr stört, dann spreche mit dem Filialleiter und weise
> in darauf hin, dass diese höflich gemeinte Geste nicht bei allen Kunden
> gewünscht ist.

Ich werde mal eine von den Karten ausfüllen, die dort ausliegen.

> Aber datenschutzrechtlich dürfte das kaum zu verbieten sein.

Tja, da magst Du wohl recht haben.

> Selbst beim Arzt im Wartezimmer wird man in der Regel namentlich
> aufgerufen und meist auch von den Mitarbeitern dort namentlich in
> Gegenwart anderer Personen angesprochen - jedenfalls kenne ich es bisher
> nur so und habe nur ein einziges Mal bei einer Großpraxis in Berlin
> erlebt, dass man ähnlich wie bei Behörden einen Zettel mit Nummer erhält
> und die Nummer samt Behandlungsraum auf einem Display im Wartezimmer
> angezeigt wird, wenn man sich zur Behandlung begeben soll.

Beim Arzt oder auch beim Bänker erwarte ich sogar eine persönliche
Ansprache.

Auf dem Bürgeramt oder dem Strassenverkehrsamt muss ich einen Zettel mit
einer Nummer ziehen und bei den Ambulanzen hier im Uniklinikum ist das
teilweise auch so. Naja, wenn es der Effektivität dient...

Bernd Laschner

unread,
Sep 18, 2011, 2:27:35 PM9/18/11
to
Paul Ney schrieb:

> "Bernd Laschner"<be...@email.de> schrieb am 18.09.2011 10:49 den
> Newsbeitrag news:9dlpjd...@mid.individual.net

>> ich habe in "meinem" REWE eingekauft und den Einkauf mit meiner EC-Karte
>> bezahlt.
>>
>> Soweit nichts besonderes. Nun gab mir die Kassiererin nach dem
>> Bezahlvorgang meine Karte zurück und verabschiedete mich mit den Worten:
>>
>> "Vielen Dank für Ihren Einkauf, Herr Laschner"
>>
>> Hinter mir standen noch mehrere Kunden, die nun meinen Namen kennen,
>> obwohl ich den diesen Menschen niemals genannt hätte.
>
>> Aber ist es zulässig, meinen Namen zu nennen und ihn anderen, die mit
>> dem Bezahlvorgang nicht das geringste zu tun haben, bekannt zu machen?

> M.E. sollte man Nennung des Namens in der großen Allgemeinheit
> unterlassen, denn er geht Außenstehende überhaupt nicht an.

Ich war jedenfalls überaus irritiert, in dem Umfeld "Supermarkt mit
Selbstbedienung" mit Namen angesprochen zu werden. Ich halte das für
unüblich und mich stört es auch ein wenig. Zudem macht das, wie ich
jetzt beim Nachdenken darüber realisiere, auch nur eine Kassiererin.

Es ist ja nun nicht so, dass ich Aufmerksamkeit und als Stammkunde
wiedererkannt zu werden nicht schätze, ganz im Gegenteil. Und das
passiert ja auch: man grüsst mich, wenn es nicht allzu voll ist, mal mit
einem "hallo", manchmal auch nur mit einem angedeutetem Kopfnicken.
Dieser Grad der Zuwendung reicht IMHO völlig. Zumindest in einem Supermarkt.

> Ein Hinweis an
> die Geschäftsleitung ist zwar möglich und nützlich, aber der Weg über eine
> Verbraucherzentrale wäre m.E. besser. Der Schutz der Anonymität könnte mit
> den div. Verbänden einfach und gütig verabredet werden.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich das so hoch aufhängen möchte.

Aber prinzipiell stimme ich Dir zu.

> Wenn jemand in einem großen gut besuchten Kaufhaus teuere Weine oder
> E-Geräte usw. kauft, sollte man den Namen auch aus anderen Gründen ;-)
> nicht herausposaunen...

Ach, Du meinst, man könne ansonsten in näherer Zukunft ungebetenen
Besuch bekommen?

> Ausnahmen -- sonst gibt es keine Regel ;-) -- sind auch vorstellbar. Ich
> denke an einen sog. Tante-Emma-Laden oder ähnliche Kleinläden, aber es
> wäre auch anderswo möglich, je nach Art und Umfang des Publikumverkehrs.

Ich denke, dass überall dort, wo eine etwas intensivere persönliche
Beratung erfolgt, die Namensnennung nicht nur üblich ist, sondern es
auch als respektlos empfunden würde, wenn sie entfiele.

Aber eben nicht im Supermarkt mit Selbstbedienung.

Helmut Richter

unread,
Sep 18, 2011, 2:30:40 PM9/18/11
to
On Sun, 18 Sep 2011, Paul Ney wrote:

> Ausnahmen -- sonst gibt es keine Regel ;-) -- sind auch vorstellbar. Ich

> denke an einen sog. Tante-Emma-Laden oder ?hnliche Kleinl?den, aber es
> w?re auch anderswo m?glich, je nach Art und Umfang des Publikumverkehrs.

Was den Tante-Emma-Laden auszeichnet, ist, dass man mich dort kennt.
Wᅵrden sich die Mitarbeiter des Supermarktes die Mᅵhe machen, die Leute
mit Namen kennenzulernen, so dass sie sie auch auᅵerhalb des Ladens mit
ihrem Namen ansprechen kᅵnnen, dᅵrften sie die Namen gerne auch im Laden
verwenden, es sei denn, jemand bittet darum, es nicht zu tun. Dieser Fall
liegt hier aber nicht vor: hier wir der Name als Werbegag missbraucht, und
zwar von Leuten, die die Leute nicht kennen und auch nicht kennen wollen.

Ich denke aber, es geht hier mehr um Knigge als um Recht.

--
Helmut Richter

Arno Welzel

unread,
Sep 18, 2011, 2:54:01 PM9/18/11
to
Bernd Laschner:

> Arno Welzel schrieb:
[...]
>> Wenn Du z.B. die Kassiererin wirklich persᅵnlich kennen wᅵrdest und sie
>> Dich mit "Hallo Herr Laschner, schᅵn sie wieder mal zu sehen" begrᅵssen
>> wᅵrde - tᅵtest Du ihr das verbieten mit dem Hinweis, dass andere Kunden


>> nicht wissen sollen, wie Du heisst?
>
> Ehrlich gesagt: ich bin nicht ganz sicher. Ich hatte in dem Umfeld
> "Supermarkt mit Selbstbedienung" jedenfalls nicht damit gerechnet, mit
> Namen angesprochen zu werden und war ziemlich perplex.
>

>> Wenn Dich das so sehr stᅵrt, dann spreche mit dem Filialleiter und weise
>> in darauf hin, dass diese hᅵflich gemeinte Geste nicht bei allen Kunden
>> gewᅵnscht ist.
>
> Ich werde mal eine von den Karten ausfᅵllen, die dort ausliegen.
>
>> Aber datenschutzrechtlich dᅵrfte das kaum zu verbieten sein.


>
> Tja, da magst Du wohl recht haben.
>
>> Selbst beim Arzt im Wartezimmer wird man in der Regel namentlich
>> aufgerufen und meist auch von den Mitarbeitern dort namentlich in
>> Gegenwart anderer Personen angesprochen - jedenfalls kenne ich es bisher

>> nur so und habe nur ein einziges Mal bei einer Groᅵpraxis in Berlin
>> erlebt, dass man ᅵhnlich wie bei Behᅵrden einen Zettel mit Nummer erhᅵlt


>> und die Nummer samt Behandlungsraum auf einem Display im Wartezimmer
>> angezeigt wird, wenn man sich zur Behandlung begeben soll.
>

> Beim Arzt oder auch beim Bᅵnker erwarte ich sogar eine persᅵnliche
> Ansprache.

Damit alle ᅵbrigen Anwesenden, die Du gar nicht kennst, wissen, mit wem
sie da gerade gemeinsam im Wartezimmer sitzen? Womᅵglich dein Nachbar,
der bisher nur dein Klingelschild an der Tᅵr kennt und jetzt endlich
weiss, wer dieser Herr Laschner ist und darᅵber spekuliert, was sein
Nachbar wohl fᅵr eine Krankheit hat? ;-)

Aber im Supermarkt dann mᅵglichst unerkannt bleiben wollen... na ja ;-)

> Auf dem Bᅵrgeramt oder dem Strassenverkehrsamt muss ich einen Zettel mit


> einer Nummer ziehen und bei den Ambulanzen hier im Uniklinikum ist das

> teilweise auch so. Naja, wenn es der Effektivitᅵt dient...

Wieso - das ist doch genau das was Du eigentlich mᅵchtest - niemand soll
deinen Namen kennen, den es nichts angeht. Dass Du aber im Usenet deine
Meinung ᅵffentlich kundtust und damit auch vielen Unbekannten, denen Du
im Supermarkt nie denen Namen nennen wᅵrdest, stᅵrt Dich offenbar nicht.

frank paulsen

unread,
Sep 18, 2011, 3:47:59 PM9/18/11
to
Bernd Laschner <be...@email.de> writes:

> Arno Welzel schrieb:


>
>> Aber diese Menschen haben Dich alle gesehen - kennen also offenbar dein
>> Gesicht. Hast Du eine Maske getragen, damit man Dich ggf. auch nicht
>> wiedererkennt?
>
> Lese ich da Spuren von Ironie raus? Seis drum: ich habe

> selbstverst�ndlich das Vermummungsverbot genauestens beachtet.

welches vermummungsverbot sollte da gegolten haben?

--
frobnicate foo

Bernd Laschner

unread,
Sep 19, 2011, 1:15:52 PM9/19/11
to
Arno Welzel schrieb:

> Bernd Laschner:

>> Beim Arzt oder auch beim Bänker erwarte ich sogar eine persönliche
>> Ansprache.

> Damit alle übrigen Anwesenden, die Du gar nicht kennst, wissen, mit wem
> sie da gerade gemeinsam im Wartezimmer sitzen?

Sorry, ich meinte die persönliche Ansprache im Gespräch mit Arzt/Bänker.
Dieses Gespräch findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

> Womöglich dein Nachbar,
> der bisher nur dein Klingelschild an der Tür kennt und jetzt endlich
> weiss, wer dieser Herr Laschner ist und darüber spekuliert, was sein
> Nachbar wohl für eine Krankheit hat? ;-)

Ich kann niemand daran hindern, zu spekulieren. Es sollen bisweilen auch
Leute zum Arzt gehen, ohne krank zu sein, rein zur Vorsorge.

> Aber im Supermarkt dann möglichst unerkannt bleiben wollen... na ja ;-)

Ich will ja gar nicht unerkannt bleiben; das geht schon wegen meines
Jobs mit Publikumsverkehr gar nicht.
Da kennen dann schon genug Leute meinen Namen.

Und die Namensnennung im Supermarkt an der Kasse erachte ich als einfach
nur überflüssig.

>> Auf dem Bürgeramt oder dem Strassenverkehrsamt muss ich einen Zettel mit
>> einer Nummer ziehen und bei den Ambulanzen hier im Uniklinikum ist das
>> teilweise auch so. Naja, wenn es der Effektivität dient...

> Wieso - das ist doch genau das was Du eigentlich möchtest - niemand soll
> deinen Namen kennen, den es nichts angeht. Dass Du aber im Usenet deine
> Meinung öffentlich kundtust und damit auch vielen Unbekannten, denen Du
> im Supermarkt nie denen Namen nennen würdest, stört Dich offenbar nicht.

Warum sollte mich das denn stören? Die Verbreitung des Usenets wird
überschätzt und wo ich wohne und wie ich aussehe weiss nur aufgrund des
Namens niemand.

Bernd Laschner

unread,
Sep 19, 2011, 1:17:27 PM9/19/11
to
frank paulsen schrieb:

> Bernd Laschner<be...@email.de> writes:

>> Arno Welzel schrieb:

>>> Aber diese Menschen haben Dich alle gesehen - kennen also offenbar dein
>>> Gesicht. Hast Du eine Maske getragen, damit man Dich ggf. auch nicht
>>> wiedererkennt?

>> Lese ich da Spuren von Ironie raus? Seis drum: ich habe
>> selbstverständlich das Vermummungsverbot genauestens beachtet.

> welches vermummungsverbot sollte da gegolten haben?

Hätte ich vielleicht doch einen Smiley einsetzen sollen?

Fragt sich

Bernd Laschner

unread,
Sep 19, 2011, 1:25:48 PM9/19/11
to
Helmut Richter schrieb:

> On Sun, 18 Sep 2011, Paul Ney wrote:

>> Ausnahmen -- sonst gibt es keine Regel ;-) -- sind auch vorstellbar. Ich
>> denke an einen sog. Tante-Emma-Laden oder ?hnliche Kleinl?den, aber es
>> w?re auch anderswo m?glich, je nach Art und Umfang des Publikumverkehrs.

> Was den Tante-Emma-Laden auszeichnet, ist, dass man mich dort kennt.

ACK. Hier in meinem Umfeld kenne ich leider keinen solchen Laden mehr.

> Würden sich die Mitarbeiter des Supermarktes die Mühe machen, die Leute
> mit Namen kennenzulernen, so dass sie sie auch außerhalb des Ladens mit
> ihrem Namen ansprechen können, dürften sie die Namen gerne auch im Laden
> verwenden, es sei denn, jemand bittet darum, es nicht zu tun. Dieser Fall
> liegt hier aber nicht vor: hier wir der Name als Werbegag missbraucht, und
> zwar von Leuten, die die Leute nicht kennen und auch nicht kennen wollen.

Dem stimme ich zu. Du hast deutlich bessere Worte gefunden als ich.

> Ich denke aber, es geht hier mehr um Knigge als um Recht.

Wenn die Namensnennung rechtlich nicht zu beanstanden ist, mag das angehen.

Helmut Richter

unread,
Sep 19, 2011, 1:39:46 PM9/19/11
to
On Mon, 19 Sep 2011, Bernd Laschner wrote:

> Helmut Richter schrieb:

> > Was den Tante-Emma-Laden auszeichnet, ist, dass man mich dort kennt.
>
> ACK. Hier in meinem Umfeld kenne ich leider keinen solchen Laden mehr.

Der letzte Tante-Emma-Laden für alles hat hier vor ungefähr einem Jahr
zugemacht. Aber Fachgeschäfte gibts noch massenhaft, zum Beispiel Metzger.
Solange es die gibt, kaufe ich kein Fleisch im Supermarkt -- und danach
wohl auch nicht. Und dort bin ich natürlich auch namentlich bekannt.

--
Helmut Richter

Paul Ney

unread,
Sep 19, 2011, 7:16:44 PM9/19/11
to

"Helmut Richter" <hh...@web.de> schrieb am 18.09.2011 20:30 den
Newsbeitrag news:alpine.LNX.2.00.1...@lxhri01.ws.lrz.de

> On Sun, 18 Sep 2011, Paul Ney wrote:
>
>> Ausnahmen -- sonst gibt es keine Regel ;-) -- sind auch vorstellbar.
>> Ich denke an einen sog. Tante-Emma-Laden oder ?hnliche Kleinl?den, aber
>> es w?re auch anderswo m?glich, je nach Art und Umfang des
>> Publikumverkehrs.
>
> Was den Tante-Emma-Laden auszeichnet, ist, dass man mich dort kennt.

Ja.

> W�rden sich die Mitarbeiter des Supermarktes die M�he machen, die Leute
> mit Namen kennenzulernen, so dass sie sie auch au�erhalb des Ladens mit
> ihrem Namen ansprechen k�nnen,

Da sehe ich doch ein Problem, besonders im Falle eines Supermarktes
(jeglicher Art). Manche Kund/inn/en k�nnten gesch�ftsm��ig nicht
notwendige Ansprachen (in- oder au�erhalb des Ladens) als Bel�stigung
empfinden. Das ist auch Sache der gegenseitigen Privatsph�re, manche
kennen sich z.B. vom Sehen und k�nnen sich auch gr��en, wenn sie wollen.

> d�rften sie die Namen gerne auch im Laden verwenden, es sei denn, jemand


> bittet darum, es nicht zu tun.

M.E. gibt es keinen Grund, einen Kunden an der Kasse laut beim Namen zu
nennen; Ausnahmen w�ren je nach Art des Ladens jedoch vorstellbar.
Aufdringliche Verk�ufer schrecken Kunden in der Regel ab und jeder Laden
mu� sich gut �berlegen, welche Strategie den Mitarbeitern empfohlen wird.

> Dieser Fall liegt hier aber nicht vor: hier wir der Name als Werbegag
> missbraucht, und zwar von Leuten, die die Leute nicht kennen und auch
> nicht kennen wollen.

Das mit dem Werbegag ist mir etwas unklar.

> Ich denke aber, es geht hier mehr um Knigge als um Recht.

Mancher k�nnte da mehr an Recht als an Knigge denken, aber eine Diskussion
in [de.alt.soc.knigge] w�re interessant.

MfG, PY [Paul_Ney/at/t-online.de]


Kl aus-Ho lger Trape

unread,
Sep 20, 2011, 2:46:02 PM9/20/11
to

hallo,

Arno Welzel schrieb:

> Aber diese Menschen haben Dich alle gesehen - kennen also offenbar dein
> Gesicht. Hast Du eine Maske getragen, damit man Dich ggf. auch nicht
> wiedererkennt?

du bist blöd

ein gesicht ohne namen ist doch etwas ganz anderes

aber die videoschnüffelei fast überall nervt auch.


> Wenn Du z.B. die Kassiererin wirklich persönlich kennen würdest und sie
> Dich mit "Hallo Herr Laschner, schön sie wieder mal zu sehen" begrüssen
> würde - tätest Du ihr das verbieten mit dem Hinweis, dass andere Kunden
> nicht wissen sollen, wie Du heisst?


ach du depperl,
wenn die beiden sich kennen, können sie auch darüber sprechen und
sich entsprechend verhalten.


> Wenn Dich das so sehr stört, dann spreche mit dem Filialleiter und weise
> in darauf hin, dass diese höflich gemeinte Geste nicht bei allen Kunden
> gewünscht ist.

auch

> Aber datenschutzrechtlich dürfte das kaum zu verbieten sein.

doch!
Er möge den LDA anschreiben.

> Selbst beim Arzt im Wartezimmer wird man in der Regel namentlich
> aufgerufen

leider

> und meist auch von den Mitarbeitern dort namentlich in
> Gegenwart anderer Personen angesprochen - jedenfalls kenne ich es


was nicht heißt das das korrekt ist


> nur so und habe nur ein einziges Mal bei einer Großpraxis in Berlin
> erlebt, dass man ähnlich wie bei Behörden einen Zettel mit Nummer
> erhält
> und die Nummer samt Behandlungsraum auf einem Display im Wartezimmer

sehr vorbildlich!


und patienten die mit namen angesprochen werden wollen können das
ja bekanntgeben oder in den psycho-streichelzoo gehen.

--
Viele Gruesse Klaus-Holger Trappe
(E-Mail hierauf verbleibt unbeachtet)

Kl aus-Ho lger Trape

unread,
Sep 20, 2011, 3:00:34 PM9/20/11
to

denke!
nur mal an die datenverknüpfungen
die möglich sind, und "dumme kinder streiche"
heimliche händiee-foto-videoaufnahmen, internet, und negative
texte dazu und deinen echten namen und adresse!

Arno Welzel schrieb:
...
> http://de-rec-fahrrad.de

auch z.b. wie du gerade ungeschickt vom radl gefallen bist, ohne
licht fährst, montags "blau"machst ...

Kl aus-Ho lger Trape

unread,
Sep 20, 2011, 3:03:34 PM9/20/11
to
hallo,

Arno Welzel schrieb:
...
> deinen Namen kennen, den es nichts angeht. Dass Du aber im Usenet deine
> Meinung öffentlich kundtust und damit auch vielen Unbekannten, denen


wer im usenet seinen echten namen verwendet (und
gesellschaftskritisch ist), ist sehr dumm.

Markus H.

unread,
Sep 21, 2011, 9:55:04 AM9/21/11
to
Arno Welzel schrieb:

>Aber im Supermarkt dann möglichst unerkannt bleiben wollen... na ja ;-)

Tina, was kosten die Kondome?

>> Auf dem Bürgeramt oder dem Strassenverkehrsamt muss ich einen Zettel mit
>> einer Nummer ziehen und bei den Ambulanzen hier im Uniklinikum ist das
>> teilweise auch so. Naja, wenn es der Effektivität dient...
>
>Wieso - das ist doch genau das was Du eigentlich möchtest - niemand soll
>deinen Namen kennen, den es nichts angeht. Dass Du aber im Usenet deine
>Meinung öffentlich kundtust und damit auch vielen Unbekannten, denen Du
>im Supermarkt nie denen Namen nennen würdest, stört Dich offenbar nicht.

Absolut korrekt, das gehört sich ebensowenig.

Markus


Arno Welzel

unread,
Sep 27, 2011, 5:20:34 AM9/27/11
to
Bernd Laschner, 2011-09-19 19:15:

> Arno Welzel schrieb:
[...]
>> Wieso - das ist doch genau das was Du eigentlich möchtest - niemand soll
>> deinen Namen kennen, den es nichts angeht. Dass Du aber im Usenet deine
>> Meinung öffentlich kundtust und damit auch vielen Unbekannten, denen Du
>> im Supermarkt nie denen Namen nennen würdest, stört Dich offenbar nicht.
>
> Warum sollte mich das denn stören? Die Verbreitung des Usenets wird
> überschätzt und wo ich wohne und wie ich aussehe weiss nur aufgrund des
> Namens niemand.

Zum Thema "Verbreitung":

<http://www.google.de/search?q="Bernd+Laschner">

Arno Welzel

unread,
Sep 27, 2011, 5:23:39 AM9/27/11
to
Kl aus-Ho lger Trape, 2011-09-20 21:00:

>
> denke!
> nur mal an die datenverknüpfungen
> die möglich sind, und "dumme kinder streiche"
> heimliche händiee-foto-videoaufnahmen, internet, und negative
> texte dazu und deinen echten namen und adresse!
>
> Arno Welzel schrieb:
> ...
>> http://de-rec-fahrrad.de
>
> auch z.b. wie du gerade ungeschickt vom radl gefallen bist, ohne
> licht fährst, montags "blau"machst ...

Und woraus glaubst Du diese Behauptungen ableiten zu können?

Arno Welzel

unread,
Sep 27, 2011, 5:29:05 AM9/27/11
to
Arno Welzel, 2011-09-27 11:20:
Besser (wird eher komplett als URL von Newsreadern erkannt):

<http://www.google.de/search?q=%22Bernd+Laschner%22>

Gerhard Zuber

unread,
Apr 5, 2012, 2:30:14 PM4/5/12
to
Am 18.09.2011 10:49, schrieb Bernd Laschner:
> mir ist folgendes passiert:
>
> ich habe in "meinem" REWE eingekauft und den Einkauf mit meiner EC-Karte
> bezahlt.
>
> Soweit nichts besonderes. Nun gab mir die Kassiererin nach dem
> Bezahlvorgang meine Karte zurück und verabschiedete mich mit den Worten:
>
> "Vielen Dank für Ihren Einkauf, Herr Laschner"

ich halte das für "Einschleimen". D.h. man will einen
Kundenservice vortäuschen, der gar nicht da ist.

Beim Kaufland fragen sie einem jedes Mal "haben Sie alles
gefunden?", neuerdings "war alles in Ordnung?"

Dieses Verhalten wird dem Personal in Trainings eingebleut,
der einzelne kann daran nichts ändern, auch der Filialleiter
nicht.

Ich habe mir angewöhnt, dort nicht mehr einzukaufen. Wenn
es undbedingt mal sein muß, dann nur kleine Beträge, die
bar bezahlt werden.

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