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Bischöfe: Gesellschaft braucht den Bußtag - Appell zur Neuorientierung

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Mond

unread,
Nov 19, 2009, 8:24:18 AM11/19/09
to
Hallo liebe de.sci.theologie!

Quelle dieses Themas:

http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2009_11_18_1_buss_bettag.html

Zitat:

"Evangelische Bischᅵfe haben zum Buᅵ- und Bettag an diesem Mittwoch zur
Neuorientierung ermutigt."

Meiner Ansicht nach wird viel zu wenig zur Neuorientierung ermutigt!

Zitat: "Die internationale Politik sei in ihrem Handeln auch auf eine
spirituelle und ethische Dimension angewiesen, sagte der Bischof der
Evangelischen Landeskirche in Wᅵrttemberg, Frank Otfried July, am Dienstag
in Stuttgart dem epd. Dem kurhessischen Bischof Martin Hein zufolge bieten
das biblische Gebot der Nᅵchstenliebe und die Zehn Gebote eine verlᅵssliche
Orientierung."

Es ist mehr als offensichtlich das ein Mangel an Selbstliebe und
Nᅵchstenliebe die Ursache aller Schwierigkeiten, Probleme und Leiden sind
und nicht die Menschen selbst. Durch aktueller Forschung in den
Fachbereichen Biologie, Medizin, Neurologie und Psychologie wird dies seit
einigen Jahren auch wissenschaftlich bestᅵtigt, siehe:
http://www.mindandlife.org/. Es ist eine Katastrophe dass es nach dem
zweiten Weltkrieg bis zum Heutigen Tage nicht gelungen ist die
Bildungssyteme auf diesem Planeten so zu reformieren dass sie auf
Selbstliebe und Nᅵchstenliebe aufbauen und alle Fachbereiche davon
durchdrungen sind.

Zitat: "Angesichts der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf den
Arbeitsmarkt fordern der rheinische Prᅵses Nikolaus Schneider und der
Trierer Bischof Stephan Ackermann die Bundesregierung zum Schutz der
Schwᅵchsten auf. Im politischen Krisenmanagement mᅵsse dem Sozialen wieder
grᅵᅵere Bedeutung zukommen, hieᅵ es in einer Erklᅵrung der beiden leitenden
Theologen zum Buᅵ- und Bettag an diesem Mittwoch."

Die Staaten/weltlichen Systeme befindet sich in einem
Selbstzersᅵrungsmechanismus, weil es um Arbeit, Beruf und Geld, aber nicht
um Selbstliebe und Nᅵchstenliebe geht. Die Auswirkungen sind in allen
Fachbereichen der Biologie, der Physik, der Medizin, der Neurologie und
Psycholgie bekannt. Doch die Staaten/weltlichen Systeme sind Meisterhaft im
ignorieren der Wahrheit und dem dienen des Teufels. Darum sehe ich
angesichts der kurzfristigen Interessen der Staaten/weltlichen Systeme keine
Regeneration sondern eine weitergehende Degeneration die mit aller Gewalt im
Namen Gottes (Siehe Verfassungen) verteidigt wird. Bei den
Staaten/weltlichen System handelt es sich eindeutig um Sekten die Gewalt
anwenden, ausbeuten, erpressen, diskriminieren und unterdrᅵcken. Alle
BᅵrgerInnen aller Staaten/weltlichen Systeme mᅵssen die Option haben ihre
Staatsbᅵrgerschaft niederlegen zu kᅵnnen, dem Reich Gottes beitreten zu
kᅵnnen, und ausschlieᅵlich den Kirchen Steuergelder zu zahlen, damit diese
ihre heilsamen Aktivitᅵten fortfᅵhren und intensivieren kᅵnnen. Steuergelder
werden fᅵr Gewalt missbraucht und verursachen und bewirken nur neue Probleme
und Leiden. Das ist Wahnsinn, der eine Ende haben muss und wird!

Zitat: "Der Prᅵses der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Trierer
katholische Bischof warnten vor einer Gefᅵhrdung des sozialen Friedens in
Deutschland. "Wir mᅵssen zu einem neuen Gleichgewicht zwischen den
wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfordernissen kommen". Wenn das
gelinge, sei es mᅵglich, "im Geist der Sozialen Marktwirtschaft die Krise zu
ᅵberwinden".

Dafᅵr ist allerdings Selbstliebe und Nᅵchstenliebe erforderlich, also die
Integration von Sebstliebe und Nᅵchstenliebe in den Bildungssystemen und
allen Familien. Es ist wichtig die gegenwᅵrtigen extremistischen
Bildungssysteme zu vermeiden und zu ᅵberwinden. Christen die ihre Kinder
selbst unterrichten wollen dᅵrfen nicht durch die Sekte Staat unterdrᅵckt,
diskriminiert, beschuldigt und bestraft werden. Auch hier wird wieder
offensichtlich dass es sich beim Staat/weltlichen System um eine Sekte
handelt.

Zitat: "Bischof July warnte davor, den Buᅵtag dazu zu verwenden, um zuerst
mit dem Finger auf andere zu zeigen. "Der Tag gibt Gelegenheit, den eigenen
blinden Fleck im Leben zu suchen", betonte July. Dadurch kᅵnne der Mensch
sein Maᅵ wieder finden und der Maᅵlosigkeit wehren. Der Bischof der
Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Hein (Kassel), fᅵgte hinzu, es
sei die "groᅵe christliche Verheiᅵung", dass jeder mit seiner Schuld zu Gott
kommen kᅵnne und ihm um Jesu Christi willen vergeben werde."

Auch hier wird wider deutlich dass es sich bei der Justiz um die Sekte
Satans handelt.

Zitat: "In Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise habe das Gefᅵhl
ᅵkonomischer Sicherheit rapide abgenommen, so Hein. Gerade der November
erinnere die Menschen an die Vergᅵnglichkeit des Lebens. Der Buᅵ- und Bettag
ist fᅵr evangelische Christen ein Tag der Besinnung. Christen fragen in
Gottesdiensten danach, wie sie ihr Leben entsprechend dem Evangelium zu
gestalten haben. Versagen und Schuld sowie Versᅵumnisse und
Fehlentscheidungen werden vor Gott zur Sprache gebracht. Durch diesen Akt
der Befreiung soll zugleich Trost und Hoffnung vermittelt werden. Als
Zeichen der Versᅵhnung mit Gott wird in vielen Gemeinden Abendmahl gefeiert.
Der Feiertag wurde vor mehr als zehn Jahren zum politischen Zankapfel: Der
protestantische Buᅵ- und Bettag, erstmals 1532 im mittelalterlichen
Straᅵburg nachgewiesen, wurde 1995 zur Finanzierung der Pflegeversicherung
in allen Bundeslᅵndern auᅵer in Sachsen als gesetzlicher Feiertag ersatzlos
gestrichen. Der Buᅵtag hat seinen festen Platz im kirchlichen Festkalender
jedoch nicht verloren. Viele Gemeinden laden meist am frᅵhen Abend zu
Gottesdiensten ein, um so auch Berufstᅵtigen die Teilnahme zu ermᅵglichen.
18. November 2009

Bitte wenden Sie sich von allen weltlichen Systemen ab, es sind Sekten die
Gewalt anwenden...

Heinz Blüml

unread,
Nov 19, 2009, 9:40:57 AM11/19/09
to
On Thu, 19 Nov 2009 14:24:18 +0100, Mond <inv...@invalid.invalid>
wrote:

> Es ist eine Katastrophe dass es nach dem
>zweiten Weltkrieg bis zum Heutigen Tage nicht gelungen ist die
>Bildungssyteme auf diesem Planeten so zu reformieren dass sie auf

>Selbstliebe und Nächstenliebe aufbauen und alle Fachbereiche davon
>durchdrungen sind.
>
Stellen sich nicht gerade die Christentümer (alle?) vehement gegen
jede Form von Selbstliebe?
Und auch gegen jede von Empathie getragene Liebe - wie sie die ständig
in heuchlerischen Worten wiederholte "Nächstenliebe" darstellt?

h

Peter Zander

unread,
Nov 19, 2009, 10:27:01 AM11/19/09
to
Mond <inv...@invalid.invalid> schrieb am Thu, 19 Nov 2009 14:24:18
+0100:

>Dem kurhessischen Bischof Martin Hein zufolge bieten

>das biblische Gebot der N�chstenliebe und die Zehn Gebote eine verl�ssliche
>Orientierung.

Zur Neuorientierung sollte auch geh�ren, zu erkennen, dass
N�chstenliebe auch in allen anderen Kulturen eine wichtige Rolle
spielt und etwa Mord, Diebstahl, L�ge und andere Vergehen durch Gebote
eingeschr�nkt werden sollen.

In der Charta der Menschenrechte werden wesendlich wichtigere
Rahmenbedingungen aufgef�hrt, etwa das Recht auf Religionsfreiheit,
als in den ber�hmten Zehn Geboten, laut der eine h�chste Macht im Sein
sich an den v�llig unschuldigen Kindern bis in die 4. Generation
r�chen will, nur weil ein Vorfahre andere G�tter gedient hat.

Bist auch Du der Meinung dieses Bischofs und h�ltst die Zehn Gebote
f�r eine verl�ssliche Orientierung und geeignete Basis, um auf ihnen
die f�r ein friedliches Miteinander aller Kulturen und Religionen
unverzichtbare Religionsfreiheit sichern zu k�nnen?

Peter Zander

Horst-D.Winzler

unread,
Nov 19, 2009, 11:25:08 AM11/19/09
to
Mond schrieb:

> Hallo liebe de.sci.theologie!
>
> Quelle dieses Themas:
>
> http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2009_11_18_1_buss_bettag.html
>
> Zitat:
>
> "Evangelische Bischöfe haben zum Buß- und Bettag an diesem Mittwoch zur
> Neuorientierung ermutigt."
>
> Meiner Ansicht nach wird viel zu wenig zur Neuorientierung ermutigt!
>

IMHO sollte erst einmal die alte "Neuorientierung" verwiklicht werden.
Immer wieder neue Neuorientirungen enden nur im Chaos.

--
mfg hdw

Mond

unread,
Nov 20, 2009, 10:31:02 AM11/20/09
to
Horst-D.Winzler wrote:

> Mond schrieb:
>> Hallo liebe de.sci.theologie!
>>
>> Quelle dieses Themas:
>>
>> http://www.ekd.de/aktuell_presse/news_2009_11_18_1_buss_bettag.html
>>
>> Zitat:
>>

>> "Evangelische Bischᅵfe haben zum Buᅵ- und Bettag an diesem Mittwoch zur


>> Neuorientierung ermutigt."
>>
>> Meiner Ansicht nach wird viel zu wenig zur Neuorientierung ermutigt!
>>
>
> IMHO sollte erst einmal die alte "Neuorientierung" verwiklicht werden.
> Immer wieder neue Neuorientirungen enden nur im Chaos.
>

Neuorientierung bedeutet in diesem Zusammenhang dass Alle die auf Abwege
gekommen sind, dessen Einstellung, Motivation und Handlunden von Kᅵrper,
Sprache und Geist unheilsam geworden ist, einmal innehalten sollten und
einen heilsamen Weg einschlagen sollten, damit sie sich selbst nicht groᅵe
Schwierigkeiten, Probleme und Leiden hineinfᅵhren...hier geht es um
Selbstliebe und Nᅵchstenliebe! Eine Neuorientierung in Richtung Selbstliebe
und Nᅵchstenliebe wird aus dem Chaos herausfᅵhren.

Peter Zander

unread,
Nov 20, 2009, 10:38:53 AM11/20/09
to
Mond <inv...@invalid.invalid> schrieb am Fri, 20 Nov 2009 16:31:02
+0100:

>...hier geht es um
>Selbstliebe und N�chstenliebe! Eine Neuorientierung in Richtung Selbstliebe
>und N�chstenliebe wird aus dem Chaos herausf�hren.

Richtig, wenn man sich nicht selbst lieben kann, ist man so oder so in
einem seelischen Chaos. Daraus ergibt sich die Frage, weshalb Jesus
von denen, die ihm nachfolgen wollten, das verlangt hat:

"Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine
Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Br�der und
Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein
J�nger sein" (Luk. 14, 26)

Hast Du dazu eine eigene Meinung?

Peter Zander

Mond

unread,
Nov 20, 2009, 10:34:25 AM11/20/09
to
Peter Zander wrote:

> Mond <inv...@invalid.invalid> schrieb am Thu, 19 Nov 2009 14:24:18
> +0100:
>
>>Dem kurhessischen Bischof Martin Hein zufolge bieten

>>das biblische Gebot der Nᅵchstenliebe und die Zehn Gebote eine
>>verlᅵssliche Orientierung.
>
> Zur Neuorientierung sollte auch gehᅵren, zu erkennen, dass
> Nᅵchstenliebe auch in allen anderen Kulturen eine wichtige Rolle
> spielt und etwa Mord, Diebstahl, Lᅵge und andere Vergehen durch Gebote
> eingeschrᅵnkt werden sollen.

Das ist richtig, ich nehme diesen Aufruf persᅵnlich und darum praktiziere
ich jeden Tag, werde dadurch immer heilsamer und davon profitieren dann auch
Andere.

> In der Charta der Menschenrechte werden wesendlich wichtigere

> Rahmenbedingungen aufgefᅵhrt, etwa das Recht auf Religionsfreiheit,
> als in den berᅵhmten Zehn Geboten, laut der eine hᅵchste Macht im Sein
> sich an den vᅵllig unschuldigen Kindern bis in die 4. Generation
> rᅵchen will, nur weil ein Vorfahre andere Gᅵtter gedient hat.
>
> Bist auch Du der Meinung dieses Bischofs und hᅵltst die Zehn Gebote
> fᅵr eine verlᅵssliche Orientierung und geeignete Basis, um auf ihnen
> die fᅵr ein friedliches Miteinander aller Kulturen und Religionen
> unverzichtbare Religionsfreiheit sichern zu kᅵnnen?
>
> Peter Zander

Ich halte alle heilsamen Gebote/Verse fᅵr Medizin.

Mond

unread,
Nov 20, 2009, 10:46:58 AM11/20/09
to
Peter Zander wrote:

> "Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine

> Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Brᅵder und


> Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein

> Jᅵnger sein" (Luk. 14, 26)


>
> Hast Du dazu eine eigene Meinung?
>
> Peter Zander

Entwickle Dich doch mal weiter, wie viele Jahre steckst Du den jetzt schon
darin?

Mond

unread,
Nov 20, 2009, 10:49:37 AM11/20/09
to
Heinz Blᅵml wrote:

> On Thu, 19 Nov 2009 14:24:18 +0100, Mond <inv...@invalid.invalid>
> wrote:
>
>> Es ist eine Katastrophe dass es nach dem
>>zweiten Weltkrieg bis zum Heutigen Tage nicht gelungen ist die
>>Bildungssyteme auf diesem Planeten so zu reformieren dass sie auf

>>Selbstliebe und Nᅵchstenliebe aufbauen und alle Fachbereiche davon
>>durchdrungen sind.
>>
> Stellen sich nicht gerade die Christentᅵmer (alle?) vehement gegen
> jede Form von Selbstliebe?
> Und auch gegen jede von Empathie getragene Liebe - wie sie die stᅵndig
> in heuchlerischen Worten wiederholte "Nᅵchstenliebe" darstellt?
>
> h

Wenn sich etwas gegen Liebe stellt ist es das Ego.

Peter Zander

unread,
Nov 20, 2009, 11:01:52 AM11/20/09
to
Mond <inv...@invalid.invalid> schrieb am Fri, 20 Nov 2009 16:46:58
+0100:

>> "Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine

>> Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Br�der und


>> Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein

>> J�nger sein" (Luk. 14, 26)


>>
>> Hast Du dazu eine eigene Meinung?
>>
>> Peter Zander
>
>Entwickle Dich doch mal weiter, wie viele Jahre steckst Du den jetzt schon
>darin?

Ich entwickelte mich durchaus weiter, indem ich mich damit
besch�ftigte, wie sich religi�se Behauptungen auf das Denken von
Menschen und somit auf das menschliche Miteinander auswirken k�nnen.
Aber ich verstehe auch, wenn Du unangenehme Fragen nicht beantwortest,
weil Du f�r Dich selbst keine Antwort gefunden hast, die Du
akzeptieren und dadurch mit anderen diskutieren kannst.

Peter Zander

Peter Zander

unread,
Nov 20, 2009, 11:01:52 AM11/20/09
to
Mond <inv...@invalid.invalid> schrieb am Fri, 20 Nov 2009 16:34:25
+0100:

>> In der Charta der Menschenrechte werden wesendlich wichtigere

>> Rahmenbedingungen aufgef�hrt, etwa das Recht auf Religionsfreiheit,
>> als in den ber�hmten Zehn Geboten, laut der eine h�chste Macht im Sein
>> sich an den v�llig unschuldigen Kindern bis in die 4. Generation
>> r�chen will, nur weil ein Vorfahre andere G�tter gedient hat.
>>
>> Bist auch Du der Meinung dieses Bischofs und h�ltst die Zehn Gebote

>> f�r eine verl�ssliche Orientierung und geeignete Basis, um auf ihnen
>> die f�r ein friedliches Miteinander aller Kulturen und Religionen
>> unverzichtbare Religionsfreiheit sichern zu k�nnen?
>>
>
>Ich halte alle heilsamen Gebote/Verse f�r Medizin.

Dem kann ich durchaus zustimmen, aber meine Frage ging in eine andere
Richtung - ich formuliere sie konkreter: h�ltst Du es auch f�r
heilsame Medizin, anzudrohen, sich an v�llig unschuldigen Kindern bis
in die 4. Generation zu r�chen, nur weil ein Vorfahre anderen G�ttern
gedient hat? In der Bibel wird das so formuliert:

"Du sollst dir kein G�tterbild machen, irgendein Abbild dessen, was
oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern
unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und
ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein
eifers�chtiger Gott, der die Schuld der V�ter heimsucht an den
Kindern, an der dritten und vierten Generation von denen, die mich
hassen" (2. Mos. 20, 4+5 und 5. Mos. 5, 8+9)

Peter Zander

Heinz Blüml

unread,
Nov 20, 2009, 12:37:11 PM11/20/09
to
On Fri, 20 Nov 2009 16:49:37 +0100, Mond <inv...@invalid.invalid>
wrote:

>Heinz Blüml wrote:

>> Stellen sich nicht gerade die Christentümer (alle?) vehement gegen
>> jede Form von Selbstliebe?


>> Und auch gegen jede von Empathie getragene Liebe - wie sie die ständig

>> in heuchlerischen Worten wiederholte "Nächstenliebe" darstellt?


>>
>> h
>
>Wenn sich etwas gegen Liebe stellt ist es das Ego.

Ja.
Und genau dies wird bei der "Nächsenliebe" gerne in den Vordergrund
geschoben.
Liebe deinen Nächsen WIE dich selbst bedeutet in Wirklichkeit, dass
Selbstliebe unverzichtbarer Bestandteil von echter Liebe (des
Nächsten, des Feindes etc) ist.

h

Horst-D.Winzler

unread,
Nov 20, 2009, 1:29:15 PM11/20/09
to
Heinz Blüml schrieb:

Vorrausgesetzt, das man sich selbst lieben kann. Die Wirklichkeit läuft
doch eher auf Selbsthass hinaus. Anders ist doch das Verhalten sich
selbst gegenüber kaum zu deuten.

Auch wäre ja mal zu klären, ob jemand der mit sich selbst liebevoll
umgeht, andere überhaupt hassen kann?

--
mfg hdw

Heinz Blüml

unread,
Nov 20, 2009, 3:47:47 PM11/20/09
to
On Fri, 20 Nov 2009 19:29:15 +0100, "Horst-D.Winzler"
<horst.d...@web.de> wrote:

>Heinz Blüml schrieb:

>> Liebe deinen Nächsen WIE dich selbst bedeutet in Wirklichkeit, dass
>> Selbstliebe unverzichtbarer Bestandteil von echter Liebe (des
>> Nächsten, des Feindes etc) ist.
>>
>
>Vorrausgesetzt, das man sich selbst lieben kann.

Die Frage ist, wie ist die eigene "Erziehung" gelaufen?
Wurde man als Kind geliebt, ist Liebe ein Kinderspiel.
Leider geht in der ersten Zeit der Sozialisiation vieles kaputt, es
kommt zur Selbstabspaltung und somit zum Selbsthaß.

>Die Wirklichkeit läuft
>doch eher auf Selbsthass hinaus. Anders ist doch das Verhalten sich
>selbst gegenüber kaum zu deuten.
>

Das ist nicht selten, aber auch nicht irreparabel.
(Selbsterlösung)

>Auch wäre ja mal zu klären, ob jemand der mit sich selbst liebevoll
>umgeht, andere überhaupt hassen kann?

Haß ist immer auch projizierter Selbsthaß.
Ebenso wie Liebe immer auch projizierte Selbstliebe ist.

h

Mond

unread,
Nov 20, 2009, 4:06:48 PM11/20/09
to
Peter Zander wrote:

>>> "Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine

>>> Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Brᅵder und


>>> Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein

>>> Jᅵnger sein" (Luk. 14, 26)


>>>
>>> Hast Du dazu eine eigene Meinung?
>>>
>>> Peter Zander
>>
>>Entwickle Dich doch mal weiter, wie viele Jahre steckst Du den jetzt schon
>>darin?
>
> Ich entwickelte mich durchaus weiter, indem ich mich damit

> beschᅵftigte, wie sich religiᅵse Behauptungen auf das Denken von
> Menschen und somit auf das menschliche Miteinander auswirken kᅵnnen.


> Aber ich verstehe auch, wenn Du unangenehme Fragen nicht beantwortest,

> weil Du fᅵr Dich selbst keine Antwort gefunden hast, die Du


> akzeptieren und dadurch mit anderen diskutieren kannst.
>
> Peter Zander

Ich gehe davon aus dass Du verfolgt hast was ich bisher alles geschrieben
habe. Darin sind auch Aussagen enthalten die klar erkennen lassen dass
Heilige Schriften unter unheilsamen Einflᅵssen gelitten haben und leiden.
Menschen haben bewusst oder unbewusst unheilsame Einflᅵsse ausgeᅵbt, dadurch
kam und kommt es nicht nur in den Religionen zu Fehlern. Jedenfalls habe ich
auch folgendes eingefᅵgt:

#
Ich verlasse mich nicht auf die Botschaft anderer und nicht auf ihre
Persᅵnlichkeit. Ich verlasse mich auf den Sinn der Worte und nicht auf die
Worte allein. Ich verlasse mich auf die letztendliche Bedeutung der Worte
und nicht auf eine Vorlᅵufige. Ich verlasse mich auf meine
Weisheit und mein Mitgefᅵhl und nicht auf meinen urteilenden Geist.

#
Ich bin mein eigenes Licht, ich bin meine eigene Zuflucht, ich wende mich
keiner ᅵuᅵeren Zuflucht zu. Ich vertraue der Wahrheit als einziges Licht.
Ich suche keine andere Zuflucht als die in mir selbst. Wenn ich mein eigenes
Licht sein werde, mich keiner ᅵuᅵeren Zuflucht zuwende, sondern an der
Wahrheit wie an ein Licht, an die Wahrheit als meine einzige Zuflucht
vertraue und keine andere Zuflucht als die in mir selbst suche, werde ich zu
den hᅵchsten Paradiesen aufsteigen.

Auch anhand dieser Information lᅵsst sich vieles ableiten und mᅵsste Dich im
Umgang mit:

"Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine

Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Brᅵder und


Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein

Jᅵnger sein" (Luk. 14, 26)"

befᅵhigen klar zu unterscheiden worum es in diesem Vers geht.

Wenn Du diesen Vers nicht verstehst bzw. missverstehst, dann nimm erst
einmal leichter und steigere Dich dann entsprechend, anstatt irgendwelche
Verse zu nehmen und dann gegen etwas oder Andere zu wenden.

Beispiel:

"Wenn jeder an sich denkt ist an alle gedacht"

Auch dieser Vers kann vom Ego wunderbar ins unheilsame transformiert werden
und vᅵllig Missverstanden werden...aber von der eigenen Weisheit verstanden
werden. Es ist auch mᅵglich dass es sich z.B. um einen unheilsamen Einfluss
handelt (Bewusst/Unbewusst), oder eine unglᅵckliche ᅵbersetzung. Jedenfalls,
bevor Du aus Schriften irgendwelche Textstellen nimmst, was ich selbst z.B.
sehr selten mache und mich meist lediglich auf meine eigene Analyse und
Weisheit stᅵtze, solltest Du lieber mal anfangen erst einmal selbst
nachzudenken und selbst zu analysieren, also Dich richtig mit der Essenz zu
befassen, bevor Du einfach so auf alle heilsamen Bewegungen los gehst.

Der Spirituelle Weg ist kein einfacher Weg und die Phasen der
Desillusionierung sind ein Sterbeprozess des Ego die nicht immer leicht und
ruckelfrei sind. Darum haben ich Verstᅵndis fᅵr das was hier passiert,
mᅵchte aber auch mal wieder etwas Licht hineinbringen damit es fᅵr andere
nicht ganz so extrem in die Hose geht.

Was ich meine ist, Religionen haben sich aus der heilsamen Aktivitᅵt der
Weisheit und des Mitgefᅵhls verschiedener weiblichen und mᅵnnlichen Wesen
ergeben. Das ist vᅵllig natᅵrlich und wird immer so bleiben. Dadurch konnte
und kann sich die Menschheit vor Irrwegen, Katastrophen und Leid beschᅵtzen.
Da offensichtlich weltliche Systeme sich nicht auf Mitgefᅵhl und Weisheit
stᅵtzen und Gewalt anwenden, bleiben diese in ihren Fehlern, Verblendungen
und Leiden nicht nur stecken sondern vermehren diese aus noch. Darum ist
Religion die Alternative zur Degeneration, aber mit Religion meine ich
Selbstliebe und Nᅵchstenliebe und _nicht _was ignorante Wesen in der
Vergangenheit im Namen der Warheit/Religion falsch gemacht haben.

Der Trick ist, man lᅵsst unheilsames in die Schriften der Religionen
einflieᅵen, dann erscheint die Religion unheilsam und sinnlos, obwohl das
Herz der Religionen selbst nie manipulierbar ist und dann kommt die nᅵchste
Welle an unheilsamen Einflᅵssen die dann die eingefᅵgten unheilsamen
Einflᅵsse gegen "Religion" und Wesen wendet um entweder die "Religion"
abzuschaffen oder Gewalt im namen der Wahrheit anzuwenden. Also letztendlich
wird Gut und Bᅵse nie auf den grᅵnen Zweig kommen, nicht mit Zucker und
nicht mit Peitsche.

> Aber ich verstehe auch, wenn Du unangenehme Fragen nicht beantwortest,

> weil Du fᅵr Dich selbst keine Antwort gefunden hast, die Du


> akzeptieren und dadurch mit anderen diskutieren kannst.

Keine Frage ist mir unangenehm. Wenn sie allerdings beantwortet wurde aber
vom Fragenden nicht verstanden wurde, was soll ich machen?

Ich habe Antworten, wenn sie keiner will ist es nicht mein Problem.

Mond

unread,
Nov 20, 2009, 4:13:09 PM11/20/09
to
Heinz Blᅵml wrote:

> Haᅵ ist immer auch projizierter Selbsthaᅵ.


> Ebenso wie Liebe immer auch projizierte Selbstliebe ist.
>
> h

Bei z.B. der Liebe handelt es sich um die Ausstrahlung (Projektion) des
Lichtes in sich selbst (Allah, Buddha, Gott) und nicht um die Projektion des
Egos in sich selbst.

Mond

unread,
Nov 20, 2009, 5:02:23 PM11/20/09
to
Peter Zander wrote:

> Dem kann ich durchaus zustimmen, aber meine Frage ging in eine andere

> Richtung - ich formuliere sie konkreter: hᅵltst Du es auch fᅵr
> heilsame Medizin, anzudrohen, sich an vᅵllig unschuldigen Kindern bis
> in die 4. Generation zu rᅵchen, nur weil ein Vorfahre anderen Gᅵttern


> gedient hat? In der Bibel wird das so formuliert:

Unheilsame Verse halte ich _nicht_ fᅵr Medizin.

> "Du sollst dir kein Gᅵtterbild machen, irgendein Abbild dessen, was


> oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern
> unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und
> ihnen nicht dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein

> eifersᅵchtiger Gott, der die Schuld der Vᅵter heimsucht an den


> Kindern, an der dritten und vierten Generation von denen, die mich
> hassen" (2. Mos. 20, 4+5 und 5. Mos. 5, 8+9)
>
> Peter Zander

Zu: "Du sollst Dir kein Gᅵtterbild machen..."

Allah/Buddha/Gott (Licht) ist die Essenz, Natur und Kraft in allem. Man kann
diese heilsamen Qualitᅵten auch durch Kunst wie z.B. Malerei erinnern,
erlᅵutern und fᅵr verschiedene heilsame Zwecke verwenden um z.B. Achtsamkeit
zu studieren, praktizieren und integrieren, Mitgefᅵhl zu studieren,
praktizieren und integrieren und Weisheit zu studieren, praktizieren und
integrieren, oder sich selbst als Engel visualisieren, um sich in den
heilsamen Qualitᅵt Gottes zu ᅵben, um die eigenen Fehler und Verblendungen
zu vermeiden/ᅵberwinden. Es gibt keinen Polytheismus, denn alle heilsamen
Gottheiten verkᅵrpern nicht nur einen heilsamen Aspekt Gottes sondern alle
Aspekte Gottes und sind lediglich eine Kunst der Befreiung und Erlᅵsung und
helfen einem Allah/Buddha/Gott zu dienen. Sich vor Allah/Buddha/Gott (Licht)
Niederzuwerfen um Zuflucht zu Allah/Buddha/Gott zu nehmen, um z.B. die
eigene Arroganz zu ᅵberwinden ist ebenfalls eine Kunst der Heilung von
Fehlern und Verblendungen.

Zu: "Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein..."

Allah, Buddha, Gott (Licht) ist nicht eifersᅵchtig. Hier muss man vielleicht
zwei mal lesen bevor man versteht was gemeint ist. Hier geht es um die
Tatsache dass wenn man nicht Zuflucht zu Allah/Buddha/Gott (Licht in sich
selbst) nimmt, sondern zu unheilsamen Wesen, also nicht Zuflucht zum Licht
in sich selbst nimmt, dass man dadurch Fehler und Verblendungen in sich
verursacht und bewirkt (Erzeugt wie ein Vater), und diese Fehler und
Verblendungen einem Heimsuchen werden (Wirkung der unheilsamen Ursachen aus
unheilsamen Handlungen) nicht nur im zukᅵnftigen Leben (Kinder) sondern auch
in weiteren zukᅵnftigen Leben (Kinder der dritten und vierten Generation).
Dies bedeutet das wir unseren unheilsamen Handlungen nicht davonlaufen
kᅵnnen und wir frᅵher oder spᅵter durch unsere unheilsamen Handlungen von
Kᅵrper, Sprache und Geist Leid erfahren werden.

Es ist wichtig sich an folgendes zu erinnern und mit dem Herzen zu lesen und
darf nicht mit dem Ego lesen. Wer mit dem Herzen liest und nicht mit dem
Ego, dem ᅵffnen sich alle Schriften...dann kann man ᅵber alle Schriften
hinaus gehen und dann ᅵffnen sich alle Tore...

Horst-D.Winzler

unread,
Nov 20, 2009, 11:59:06 PM11/20/09
to
Mond schrieb:

> Heinz Blüml wrote:
>
>> Haß ist immer auch projizierter Selbsthaß.
>> Ebenso wie Liebe immer auch projizierte Selbstliebe ist.
>>
>> h
>
> Bei z.B. der Liebe handelt es sich um die Ausstrahlung (Projektion) des
> Lichtes in sich selbst (Allah, Buddha, Gott) und nicht um die Projektion des
> Egos in sich selbst.
>

Liebe > Starke Zuneigung die ein Mensch anderen gegenüber empfinden kann.
Was, bitte, hat das mit Licht zu tun? Licht der Erkenntnis, oder einfach
Schlagworte über die nicht nachgedacht wurde?

Buddha in einem Zug mit Göttern zu nennen, hätte ihn mit Sicherheit
protestieren lassen. Der Buddhismus toleriert zwar Religionen, ist aber
selbst keine. Will es wohl auch garnicht sein.

--
mfg hdw

Horst-D.Winzler

unread,
Nov 21, 2009, 12:16:51 AM11/21/09
to
Heinz Blüml schrieb:

> On Fri, 20 Nov 2009 19:29:15 +0100, "Horst-D.Winzler"
> <horst.d...@web.de> wrote:
>
>> Heinz Blüml schrieb:
>
>>> Liebe deinen Nächsen WIE dich selbst bedeutet in Wirklichkeit, dass
>>> Selbstliebe unverzichtbarer Bestandteil von echter Liebe (des
>>> Nächsten, des Feindes etc) ist.
>>>
>> Vorrausgesetzt, das man sich selbst lieben kann.
>
> Die Frage ist, wie ist die eigene "Erziehung" gelaufen?
> Wurde man als Kind geliebt, ist Liebe ein Kinderspiel.
> Leider geht in der ersten Zeit der Sozialisiation vieles kaputt, es
> kommt zur Selbstabspaltung und somit zum Selbsthaß.

Gehe mal davon aus, das Gefühle für oder gegen etwas wohl im Kontext der
Gesellschaft zu sehen sind. Erziehung findet ja nicht im Luftleeren Raum
statt.

>> Die Wirklichkeit läuft
>> doch eher auf Selbsthass hinaus. Anders ist doch das Verhalten sich
>> selbst gegenüber kaum zu deuten.
>>
> Das ist nicht selten, aber auch nicht irreparabel.
> (Selbsterlösung)

Selbsthass dürfte im Kontext der Gesellschaft durchaus einen Sinn erfüllen.

>> Auch wäre ja mal zu klären, ob jemand der mit sich selbst liebevoll
>> umgeht, andere überhaupt hassen kann?
>
> Haß ist immer auch projizierter Selbsthaß.
> Ebenso wie Liebe immer auch projizierte Selbstliebe ist.
>

So ist es wohl? Erklärt aber nicht, warum das so ist.

--
mfg hdw

Heinz Blüml

unread,
Nov 21, 2009, 12:41:27 AM11/21/09
to
On Fri, 20 Nov 2009 22:13:09 +0100, Mond <inv...@invalid.invalid>
wrote:

>Heinz Blüml wrote:
>
>> Haß ist immer auch projizierter Selbsthaß.

>> Ebenso wie Liebe immer auch projizierte Selbstliebe ist.
>>
>> h
>
>Bei z.B. der Liebe handelt es sich um die Ausstrahlung (Projektion) des
>Lichtes in sich selbst (Allah, Buddha, Gott) und nicht um die Projektion des
>Egos in sich selbst.

Ja.
Das göttliche Ich (nicht das Ego) ist Teil des göttlichen Lichtes und
vermehrt sein Leuchten, wenn es Reflexionsmöglichkeit (=Liebe) findet.

h

Heinz Blüml

unread,
Nov 21, 2009, 12:46:33 AM11/21/09
to
On Sat, 21 Nov 2009 05:59:06 +0100, "Horst-D.Winzler"
<horst.d...@web.de> wrote:

>Mond schrieb:
>> Heinz Blüml wrote:
>>
>>> Haß ist immer auch projizierter Selbsthaß.
>>> Ebenso wie Liebe immer auch projizierte Selbstliebe ist.
>>>
>>> h
>>
>> Bei z.B. der Liebe handelt es sich um die Ausstrahlung (Projektion) des
>> Lichtes in sich selbst (Allah, Buddha, Gott) und nicht um die Projektion des
>> Egos in sich selbst.
>>
>
>Liebe > Starke Zuneigung die ein Mensch anderen gegenüber empfinden kann.
>Was, bitte, hat das mit Licht zu tun? Licht der Erkenntnis, oder einfach
>Schlagworte über die nicht nachgedacht wurde?
>

Diese Wörterbuchdefinition beschreibt die eigentliche Liebe nur sehr
unvollkommen.
Für Menschen, die wirkliche Liebe erfahren konnten, ausreichend, für
andere, die soche Erfahrungennicht hatten, nicht hinreichend.

>Buddha in einem Zug mit Göttern zu nennen, hätte ihn mit Sicherheit
>protestieren lassen. Der Buddhismus toleriert zwar Religionen, ist aber
>selbst keine. Will es wohl auch garnicht sein.

Religion als der innere Weg, sich mit dem Nichtirdischen zu versöhnen,
kennt viele Ausformungen.
Der Buddhismus setzt auf Selbsterlösung und ist sicher keine
_herkömmliche_ Religion.
Aber nach meine Definition sehr wohl eine Religion (was jeder
sehenkann, wie er möchte).

h

Heinz Blüml

unread,
Nov 21, 2009, 12:54:37 AM11/21/09
to
On Sat, 21 Nov 2009 06:16:51 +0100, "Horst-D.Winzler"
<horst.d...@web.de> wrote:

>Heinz Blüml schrieb:

>> Die Frage ist, wie ist die eigene "Erziehung" gelaufen?


>> Wurde man als Kind geliebt, ist Liebe ein Kinderspiel.
>> Leider geht in der ersten Zeit der Sozialisiation vieles kaputt, es
>> kommt zur Selbstabspaltung und somit zum Selbsthaß.
>
>Gehe mal davon aus, das Gefühle für oder gegen etwas wohl im Kontext der
>Gesellschaft zu sehen sind. Erziehung findet ja nicht im Luftleeren Raum
>statt.
>

Einflüsse finden nicht im luftleerenRaum statt.
Jedoch ist der Humus, auf den sie treffen (die "Seele") ein davon
zumindest im Anfang, ein ziemlich unbechriebenes Blatt.
Gefühle sind die Antwort des endokrinen Systems auf Umstände der
Umwelt, also orginär und nicht nachgeäfft.

>>> Die Wirklichkeit läuft
>>> doch eher auf Selbsthass hinaus. Anders ist doch das Verhalten sich
>>> selbst gegenüber kaum zu deuten.
>>>
>> Das ist nicht selten, aber auch nicht irreparabel.
>> (Selbsterlösung)
>
>Selbsthass dürfte im Kontext der Gesellschaft durchaus einen Sinn erfüllen.
>

Ja.
Sinn kann alles erfüllen.
Auch Mord und Selbstmord.
Die Frage ist aber, was ist erbaulich, was ist wünschenswert.
Selbsthaß befördert Angst,. Unterwürfigkeit.
Wenn dir das ein wünschenswertes Anliegen ist?

>>> Auch wäre ja mal zu klären, ob jemand der mit sich selbst liebevoll
>>> umgeht, andere überhaupt hassen kann?
>>
>> Haß ist immer auch projizierter Selbsthaß.
>> Ebenso wie Liebe immer auch projizierte Selbstliebe ist.
>>
>
>So ist es wohl? Erklärt aber nicht, warum das so ist.

Selbsthass ist der Versuch (Strategie), sich demütigenden Impulsen zu
entziehen.
Beim Selbsthass solchen aus der Vergangenheit, beim Haß solchen aus
der Gegenwart.

h

Peter Zander

unread,
Nov 21, 2009, 3:47:38 AM11/21/09
to
Mond <inv...@invalid.invalid> schrieb am Fri, 20 Nov 2009 22:06:48
+0100:

>Auch anhand dieser Information l�sst sich vieles ableiten und m�sste Dich im

>Umgang mit:
>
>"Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine

>Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Br�der und


>Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein

>J�nger sein" (Luk. 14, 26)"
>

>bef�higen klar zu unterscheiden worum es in diesem Vers geht.

Diesen Vers kann ich nur im Zusammenhang mit der in der Bibel
behaupteten Lehre eines extrem verwirrten religi�sen Eiferers und
nachweislich gescheiterten Weltuntergangs-Propheten sehen, der das
Ende aller Dinge zu Lebzeiten seiner Zuh�rer vorhergesagt haben soll.
Weder diese Aussage als Teil noch die Lehre Jesus als Ganzes ergibt
f�r mich einen mir glaubhaften Sinn. Belassen wir es dabei.

Peter Zander

Peter Zander

unread,
Nov 21, 2009, 3:47:38 AM11/21/09
to
Mond <inv...@invalid.invalid> schrieb am Fri, 20 Nov 2009 23:02:23
+0100:

>Ich vertraue der Wahrheit als einziges Licht.

Jetzt vertraust Du dem Maskennamen Mond, der ist nicht so anonym wie
Deine fr�here Maske. Ein offenes, ehrliches Gesicht vermute ich nicht
dahinter, nur verschrobene Gedanken ;-)

Peter Zander

Klaus Wulff

unread,
Nov 21, 2009, 6:58:07 AM11/21/09
to
Horst-D.Winzler wrote:
> [...]

>
> Der Buddhismus toleriert zwar Religionen, ist aber
> selbst keine. Will es wohl auch garnicht sein.
Angesichts der Tatsache, da� es buddhistische Tempel, Priester, M�nche
gibt, ist das eine k�hne Behauptung.

Gru�
Klaus

Mond

unread,
Nov 21, 2009, 4:59:47 PM11/21/09
to
Peter Zander wrote:

> Mond <inv...@invalid.invalid> schrieb am Fri, 20 Nov 2009 22:06:48
> +0100:
>

>>Auch anhand dieser Information lᅵsst sich vieles ableiten und mᅵsste Dich


>>im Umgang mit:
>>
>>"Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine

>>Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Brᅵder und


>>Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein

>>Jᅵnger sein" (Luk. 14, 26)"
>>

>>befᅵhigen klar zu unterscheiden worum es in diesem Vers geht.


>
> Diesen Vers kann ich nur im Zusammenhang mit der in der Bibel

> behaupteten Lehre eines extrem verwirrten religiᅵsen Eiferers und


> nachweislich gescheiterten Weltuntergangs-Propheten sehen, der das

> Ende aller Dinge zu Lebzeiten seiner Zuhᅵrer vorhergesagt haben soll.

Alles ist vergᅵnglich...

> Weder diese Aussage als Teil noch die Lehre Jesus als Ganzes ergibt

> fᅵr mich einen mir glaubhaften Sinn. Belassen wir es dabei.
>
> Peter Zander

Wenn fᅵr Dich Verse keinen Sinn ergeben weil diese z.B. Fehler enthalten, so
ist dies vᅵllig in Ordnung! Es ist vᅵllig in Ordnung wenn Du erkennst das
Verse Fehler enthalten und diese Entdeckung mit anderen Teilst, damit diese
nicht in die Irre gehen. Dafᅵr danke ich Dir! Allerdings enthᅵlt die Bibel
auch Verse bei denen es sich tatsᅵchlich um Weisheit handelt.

Darum habe ich auch erinnert:

Mond

unread,
Nov 21, 2009, 5:20:23 PM11/21/09
to
Peter Zander wrote:

Anmerkung: Das ist die Version von ca. 1905:

>>"Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine

>>Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Brᅵder und


>>Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein

>>Jᅵnger sein" (Luk. 14, 26)"
>>

>>befᅵhigen klar zu unterscheiden worum es in diesem Vers geht.


>
> Diesen Vers kann ich nur im Zusammenhang mit der in der Bibel

> behaupteten Lehre eines extrem verwirrten religiᅵsen Eiferers und


> nachweislich gescheiterten Weltuntergangs-Propheten sehen, der das

> Ende aller Dinge zu Lebzeiten seiner Zuhᅵrer vorhergesagt haben soll.


> Weder diese Aussage als Teil noch die Lehre Jesus als Ganzes ergibt

> fᅵr mich einen mir glaubhaften Sinn. Belassen wir es dabei.
>
> Peter Zander

Und hier ist die aktuelle Version:

http://www.bibel-online.net/bibel_5/42.lukas/14.html

Es wird Dir gefallen! ;-)

Mond

unread,
Nov 21, 2009, 5:22:17 PM11/21/09
to
Sehr geehrter Peter Zander, belassen wir es doch dabei... ;-)

Mond

unread,
Nov 21, 2009, 5:24:48 PM11/21/09
to
Wenn alle Staaten ihre Verfassungen mal so updaten wᅵrden wie die
Religionen, dann wᅵrde die Welt viel besser aussehen!

Horst-D.Winzler

unread,
Nov 22, 2009, 1:19:52 AM11/22/09
to
Mond schrieb:
> Wenn alle Staaten ihre Verfassungen mal so updaten würden wie die
> Religionen, dann würde die Welt viel besser aussehen!

Wenns die Religionen denn wenigstens mal täten.

--
mfg hdw

Horst-D.Winzler

unread,
Nov 22, 2009, 1:27:16 AM11/22/09
to
Heinz Blüml schrieb:

> On Sat, 21 Nov 2009 05:59:06 +0100, "Horst-D.Winzler"
> <horst.d...@web.de> wrote:
>
>> Mond schrieb:
>>> Heinz Blüml wrote:
>>>
>>>> Haß ist immer auch projizierter Selbsthaß.
>>>> Ebenso wie Liebe immer auch projizierte Selbstliebe ist.
>>>>
>>>> h
>>> Bei z.B. der Liebe handelt es sich um die Ausstrahlung (Projektion) des
>>> Lichtes in sich selbst (Allah, Buddha, Gott) und nicht um die Projektion des
>>> Egos in sich selbst.
>>>
>> Liebe > Starke Zuneigung die ein Mensch anderen gegenüber empfinden kann.
>> Was, bitte, hat das mit Licht zu tun? Licht der Erkenntnis, oder einfach
>> Schlagworte über die nicht nachgedacht wurde?
>>
> Diese Wörterbuchdefinition beschreibt die eigentliche Liebe nur sehr
> unvollkommen.
> Für Menschen, die wirkliche Liebe erfahren konnten, ausreichend, für
> andere, die soche Erfahrungennicht hatten, nicht hinreichend.

Tja, was ist denn nun "wirkliche Liebe"?
Eines dürfte Konsens sein, Liebe wie auch immer, ist ein sehr irdisches
Gefühl.

>> Buddha in einem Zug mit Göttern zu nennen, hätte ihn mit Sicherheit
>> protestieren lassen. Der Buddhismus toleriert zwar Religionen, ist aber
>> selbst keine. Will es wohl auch garnicht sein.
>
> Religion als der innere Weg, sich mit dem Nichtirdischen zu versöhnen,
> kennt viele Ausformungen.
> Der Buddhismus setzt auf Selbsterlösung und ist sicher keine
> _herkömmliche_ Religion.
> Aber nach meine Definition sehr wohl eine Religion (was jeder
> sehenkann, wie er möchte).

Kann so gesehen werden, nur Buddha würde seine Anbetung strikt ablehnen.
Buddha zu verehren, kann man machen. Kernpunkt jedoch ist, jeder ist für
sein Tun oder Nichttun verantwortlich. Er kann sich nicht auf eine
höhere Instanz berufen.
Ein modernes Update wäre, jeder ist ist für sein Handeln "innerhalb
seiner Sozialsisation" verantwortlich?

--
mfg hdw

Horst-D.Winzler

unread,
Nov 22, 2009, 1:35:12 AM11/22/09
to
Heinz Blüml schrieb:

Wie unbeschrieben ein neues "Blatt" ist, keine Ahnung. Jedoch die
Interpretation von Eindrücken liegt in gewissen Grenzen wohl schon fest.
Wie fest, ist eine Frage an die Wissenschaft.

>>>> Auch wäre ja mal zu klären, ob jemand der mit sich selbst liebevoll
>>>> umgeht, andere überhaupt hassen kann?
>>> Haß ist immer auch projizierter Selbsthaß.
>>> Ebenso wie Liebe immer auch projizierte Selbstliebe ist.
>>>
>> So ist es wohl? Erklärt aber nicht, warum das so ist.
>
> Selbsthass ist der Versuch (Strategie), sich demütigenden Impulsen zu
> entziehen.
> Beim Selbsthass solchen aus der Vergangenheit, beim Haß solchen aus
> der Gegenwart.
>

Hass ist wohl eines der mächtigsten Gefühle. Der, der hasst will den
Grund/Feind seines Hasses zerstören. Offensichtlich ein archaisches Gefühl.

--
mfg hdw

Horst-D.Winzler

unread,
Nov 22, 2009, 1:37:39 AM11/22/09
to
Klaus Wulff schrieb:

> Horst-D.Winzler wrote:
>> [...]
>>
>> Der Buddhismus toleriert zwar Religionen, ist aber
>> selbst keine. Will es wohl auch garnicht sein.
> Angesichts der Tatsache, daß es buddhistische Tempel, Priester, Mönche
> gibt, ist das eine kühne Behauptung.
>
> Gruß
> Klaus

Könnte so gesehen werden. Ein anderer Grund wäre die Toleranz des
Buddhismus gegenüber den einheimischen Religionen mit ihren Geistern
usw. Duddha selbst ist "lediglich" verehrungswürdig. Wo dort die Grenzen
zu ziehen sind, ich weiß es nicht.

--
mfg hdw

Heinz Blüml

unread,
Nov 22, 2009, 2:17:19 AM11/22/09
to
On Sun, 22 Nov 2009 07:27:16 +0100, "Horst-D.Winzler"
<horst.d...@web.de> wrote:

>Heinz Blüml schrieb:

>> Für Menschen, die wirkliche Liebe erfahren konnten, ausreichend, für


>> andere, die soche Erfahrungennicht hatten, nicht hinreichend.
>
>Tja, was ist denn nun "wirkliche Liebe"?

Für den, der sie erfahren hat, eine Selbstverständlichkeit, für den,
der sie nicht erfahren hat, mit Worten nicht zu vermitteln;)

Sich in seiner Bedeutsamkeit erleben (Selbstliebe).
Die Bedeutsamkeit des Nächsten mitzutragen (Nächstenliebe).

>Eines dürfte Konsens sein, Liebe wie auch immer, ist ein sehr irdisches
>Gefühl.
>

Nein, Liebe überschreitet die Grenzen des Irdischen.

>> Der Buddhismus setzt auf Selbsterlösung und ist sicher keine
>> _herkömmliche_ Religion.
>> Aber nach meine Definition sehr wohl eine Religion (was jeder
>> sehenkann, wie er möchte).
>
>Kann so gesehen werden, nur Buddha würde seine Anbetung strikt ablehnen.

Ja, aber das ist auch nur ein Teilaspekt der üblichen Religionen.

>Buddha zu verehren, kann man machen. Kernpunkt jedoch ist, jeder ist für
>sein Tun oder Nichttun verantwortlich. Er kann sich nicht auf eine
>höhere Instanz berufen.
>Ein modernes Update wäre, jeder ist ist für sein Handeln "innerhalb
>seiner Sozialsisation" verantwortlich?

Jeder ist für das Erleben seiner eigenen (göttlichen) Bedeutsamkeit
selber verantwortlich.
Die Gründe für Selbstentwertung liegen in einem Selbst und sind aus
Eigenem zu überwinden.

h

Heinz Blüml

unread,
Nov 22, 2009, 2:25:24 AM11/22/09
to
On Sun, 22 Nov 2009 07:35:12 +0100, "Horst-D.Winzler"
<horst.d...@web.de> wrote:

>Heinz Blüml schrieb:

>> Sinn kann alles erfüllen.


>> Auch Mord und Selbstmord.
>> Die Frage ist aber, was ist erbaulich, was ist wünschenswert.
>> Selbsthaß befördert Angst,. Unterwürfigkeit.
>> Wenn dir das ein wünschenswertes Anliegen ist?
>
>Wie unbeschrieben ein neues "Blatt" ist, keine Ahnung.

Aber eine wichtige Frage.

>Jedoch die
>Interpretation von Eindrücken liegt in gewissen Grenzen wohl schon fest.

Wie kommst da drauf?
Die Interpretation richtet sich nach "Vorbildern", nach Menschen, die
im jeweiligen Gesichtskreis als gewinnend wahrgenommen werden.

>> Selbsthass ist der Versuch (Strategie), sich demütigenden Impulsen zu
>> entziehen.
>> Beim Selbsthass solchen aus der Vergangenheit, beim Haß solchen aus
>> der Gegenwart.
>>
>
>Hass ist wohl eines der mächtigsten Gefühle. Der, der hasst will den
>Grund/Feind seines Hasses zerstören. Offensichtlich ein archaisches Gefühl.

Haß ist zwar oft stark und destruktiv, aber nie aktiv.
Haß richtet sich im Wesentlichen gegen sich selber, zerstört das
Selbstbewußtsein und das Selbstvertrauen (Selbstwertgefühl) und
denunziert jeglichen Wert beim Subjekt des Hasses.
Und zerstört jegliches Gefühl von Verantworltichkeit.
Zorn, Feindseligkeit, die größeren Brüder des Hasses können Zerstörung
bewirken.

h

Peter Zander

unread,
Nov 22, 2009, 2:48:16 AM11/22/09
to
Mond <inv...@invalid.invalid> schrieb am Sat, 21 Nov 2009 23:20:23
+0100:

>>>"Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine

>>>Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Br�der und


>>>Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein

>>>J�nger sein" (Luk. 14, 26)"
>>>

>>>bef�higen klar zu unterscheiden worum es in diesem Vers geht.


>>
>> Diesen Vers kann ich nur im Zusammenhang mit der in der Bibel

>> behaupteten Lehre eines extrem verwirrten religi�sen Eiferers und


>> nachweislich gescheiterten Weltuntergangs-Propheten sehen, der das

>> Ende aller Dinge zu Lebzeiten seiner Zuh�rer vorhergesagt haben soll.


>> Weder diese Aussage als Teil noch die Lehre Jesus als Ganzes ergibt

>> f�r mich einen mir glaubhaften Sinn. Belassen wir es dabei.


>>
>
>Und hier ist die aktuelle Version:
>
>http://www.bibel-online.net/bibel_5/42.lukas/14.html

Aktuell w�re einzig die Originalversion. Am n�chsten kommt der wohl
die Version in der Lutherbibel von 1545, dort steht:

"So jemand zu mir kommt und ha�t nicht seinen Vater, Mutter, Weib,
Kinder, Br�der, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht
mein J�nger sein."

Im Jetzt l�sst sich der Text der Bibel nicht mehr umbasteln, Die
Religionsmacher haben es l�ngst verpasst, religi�se Aussagen f�r
Menschen, die sich immer besser informieren k�nnen, glaubhaft zu
gestalten.

Peter Zander

Peter Zander

unread,
Nov 22, 2009, 2:48:15 AM11/22/09
to
Mond <inv...@invalid.invalid> schrieb am Sat, 21 Nov 2009 23:24:48
+0100:

>Wenn alle Staaten ihre Verfassungen mal so updaten w�rden wie die
>Religionen, dann w�rde die Welt viel besser aussehen!

Der entscheidente Fehler der monotheistischen Religionen ist nach
meiner Meinung, dass nach schriftlicher Fixierung ihrer Heiligen
B�cher eine Evolution religi�ser Vorstellungen ausgeschlossen war. So
m�sste etwa f�r einen Christen noch im Jetzt die Gesetze gelten, die
laut Bibel Gott den Propheten mitgeteilt hat und laut seinem
vorgeblichen Sohn bis zum Vergehen der Erde nicht aufgel�st werden
sollen.

Ansonsten wurde doch gerade eine Verfassung gewisserma�en etwa
gegen�ber dem GG der BRD upgedatet: die Charta der EU. Aus ihr ist der
giftigste Feind der Religionsfreiheit hochkant rausgeflogen ist, weil
dieser von berechnenden Machtmenschen erfundene Auftraggeber zum
totalen Abschlachten von 6 V�lkern anderer Kultur und Religion, damit
die religi�sen Vorstellungen deren Menschen nicht die eines
vorgeblichen Eigentumsvolkes Gottes beeinflussen, v�llig unvereinbar
ist mit der f�r ein friedliches Miteinander aller Kulturen und
Religionen unabdingbaren Religionsfreiheit.

Nie mehr sollte in einer Verfassung von einer Verantwortung gegen�ber
dem giftigsten Feind der Religionsfreiheit und selbstbekennenden
S�uglings- und Kindermassenm�rder geredet werden, denn das w�re ein
Verbrechen an der menschlichen Einsichtsf�higkeit!

Peter Zander

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