Dieter Intas wrote:
Kann ich Ihr Smiley am Ende so verstehen, daß Sie Zander zustimmen???
Dann schiebe ich doch ein paar Anmerkungen ein.
> Am Mon, 14 Jun 2021 08:33:29 +0200
> schrieb Peter Zander <
HPeter...@arcor.de>:
>
>> Zacharias Pickelberg <
picke...@web.de> schrieb am Sun, 13 Jun 2021
>> 23:48:57 +0300:
>>
>>>>> Hast Du Dir vor Angst eingeschissen?
>>>>> Solltest Du, denn es geht hinab für Dich!
>>>>
>>>> Nur die primitivsten Menschen wollen anderen mit Höllenstrafen
>>>> drohen.
>>>
>>> Wer droht? 1+1=2 Das ist ein Fakt, keine "Drohung".
>>
>> Der Mensch Jesus soll in seinem grenzenlosen Wahn laut seiner
>> Offenbarung Menschen angedroht haben, sie auf alle Ewigkeit mit Feuer
>> und Schwefeln in seinem Beisein martern zu lassen. Das Erfinden einer
>> Erbsünde und das Androhen sadistischer Höllenstrafen und die Erfindung
>> eines Erlösers vor solchen Strafen war die perverse Basis, um auf den
>> Armutsgeboten Jesus die reichste Religionsorganisation der Erde zu
>> errichten.
>>
>>>> Ausgenommen sind total ausgeflippte Typen wie der Eiferer und
>>>> gescheiterte Weltuntergangs-Prophet Jeus, der das Letzte Gericht
>>>> vor fast 2 Jahrtausenden abhalten wollte und erst kurz vor seinem
>>>> jämmerlichen Verrecken am Kreuz seinen Wahn erkannt, als er laut
>>>
>>> Haste wieder Deinen Schub?
>>
>> Ich habe nur angeführt, dass Jesus geschrieben haben soll: "mein Gott,
>> mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Wirkliches Gottvertrauen
>> sieht anders aus ;-)
Zander lügt hier (wie üblich) völligen Unsinn zusammen. Hier ist nämlich
von einem Gedicht die Rede, und zwar dem Psalm 22. Er beginnt mit diesen
Worten. Und wie bei Gedichten und Liedern üblich bezeichnet man mit den
Anfangsworten das ganze Gedicht, insbesondere, wenn es keinen Titel hat.
"Über allen Wipfeln ist Ruh" bezeichnet nicht nur diese fünf Wörter,
sondern das ganze Gedicht und "Fuchs du hast die Gans gestohlen" das
ganze Volkslied. Man kann im Fall von "über allen Wipfeln" auch den
Titel "Wanderers Nachtlied" nehmen. Die Psalmen haben aber keine Titel.
Auch die Numerierungen wie "Psalm 22" oder Kapitel und Versnummern kamen
erst im 13. Jahrhunder nach Christus auf. Also sagt die
Passionserzählung nur, Jesus habe Psalm 22 aufgesagt. In diesem Psalm
klagt der Sprecher am Anfang über seine verzweifelte Lage, setzt dann
seine Hoffnung auf Gott und rühmt ihn schließlich für seine Hilfe.
Das ist dann keine Verzweiflung sondern so etwas wie das "es ist
geschafft" in der Passionserzählung des Johannesevangeliums.
>>
>>>> "Dann öffnete er ihnen das Verständnis, damit sie die Schriften
>>>> verständen, und sprach zu ihnen: So steht geschrieben, und so
>>>> musste der Christus leiden und am dritten Tag auferstehen aus den
>>>> Toten und in seinem Namen Buße und Vergebung der Sünden gepredigt
>>>> werden allen Nationen, anfangend von Jerusalem." (Luk. 24, 45-47)
>>>
>>> Ja, so steht es nun mal geschieben im Alten Testament, da kann der
>>> Lukas gar nichts erfunden haben, wenn er die AT-Propheten zitiert,
>>> die viele hundert Jahre vor Jesus gelebt haben.
>>
>> Wenn ein laut Bibel allmächtiger zehntausendfacher Säuglings- und
>> Kindermassenmörder aus dem Nichts heraus Himmel und Erden erschaffen
>> konnte, dann hätte er als Supersadist natürlich auch bewirken, dass
>> sein vorgeblicher Sohn jämmerlich leiden und sterben musste.
>> Sadistischer kann man seinen Götzen kaum glauben ;-)
Wieder so eine Zander-Idiotie. Er sollte endlich einmal kapieren, daß
das Wort "allmächtig" im ganzen alten Testament nicht vorkommt. Es gibt
im Althebräischen nämlich überhaupt kein Wort, das dem deutschen
"allmächtig" entspricht. Die Auffassung des Alten testaments ist: Wenn
die Menschen Mist machen wollen und sich nicht belehren oder helfen
lassen, kann Gott ihnen auch nicht helfen.
>>
>>>> Das führte zum erfolgreichsten Abzocker-Betrug und zum Aufbau der
>>>> reichsten und scheinheiligsten Religionsorganisation der Erde
>>>
>>> Die nicht mit Jesus und Gott zu tun hat, sondern ein Business ist,
>>> das die Bibel mißbraucht, wie die Jehovazeugen und andere
>>> höllefahrende Sekten.
>>
>> Jesus gefordert, selbst gewaltsamen Unterdrückern zu geben, was die
>> den Menschen abpressen wollen und hat Paulus legitimiert, zu
>> verkünden, dass es keine staatliche Macht gibt, die nicht von Gott
>> verordnet ist. Wie die Fürsten von Gottes gottverdammten Namen sah
>> sich auch die Kirche immer auch als staatliche Macht.
Davon steht auch nichts im Neuen Testament. Es geht nur darum, ob man
dem römischen Staat überhaupt Steuern zahlen darf, oder ob ein Jude nur
in einem jüdischen Staat Staatbürger sein kann. Den Meinungsstreit gab
es damals. Es ist derselbe Streit wie im Nahen Osten mit dem IS, der
nicht anderes als einen islamischen Gottestaat gelten läßt. Die Antwort
war in den Evangelien wie bei Paulus, daß im Prinzip alle Staaten
akzeptabel sind (alle sind in gleicher Weise von Gott). Die Christen
beanspruchten also keinen christlichen Gottesstaat, sondern konnten also
auch in einem nichtchristlichen Staat leben. Die Frage, wo die Grenzen
sind, ab denen man dem Staat den Gehorsam verweigern muß, bleibt dabei
bestehen. In der Diskussion um die Steuermünze drückt sie sich aus in
der Formulierung "... dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was
Gottes ist". Was dem Kaiser zusteht, ist also zu diskutieren.
>>>
>>> Du mißbrauchst die Bibel ja auch für Deinen Atheismus, was aber
>>> nichts an der Bibelwahrheit ändert, für einen, der Errettung sucht.
>>
>> Du ignorierst dämlich, dass ich kein Atheist bin, obwohl ich natürlich
>> nicht an solch einen beschissen minderwertigen zehntausendfachen
>> Säuglings- und Kindermassenmörder glaube, der sich rasend vor
>> Eifersucht an den unschuldigen Kindern bis in die 4. Generation der
>> Menschen rächen will, die anderen Göttern gedient und angebetet haben.
>>
>>>> und dem
>>>> gottverdammten Gottesgnadentum mit seinen Leibeigenen.
Herrscher waren damals göttlich - "divus Augustus", Caligula usw.
Die Aussage im Römerbrief ist: Sie sind menschlich und sitzen nur
deshalb auf ihrem Thron, weil Gott so nett ist, sie da sitzen zu lassen.
Ich sehe nicht, was an einem Konzept schlimm sein soll, das die
Herrscher aus ihrer übermenschlichen Sphäre herunterholt und zu
gewöhnlichen Menschan macht.
Zanders Gezeter ist umso pikanter, weil er einen Gott verkündet, der
nichtfordernde Liebe ist. Zanders Gott liebt also auch Hitler.
Da ist mir ein Gott lieber, der über Verbrecher stinksauer ist.
>>>
>>> Neidisch, weil Du im falschen Verein bist?
>>
>> Die Fürsten von Gottes vorgelogenen Gnaden dienen fast nur noch als
>> nostalgische Untermalung von TV-Sendungen. Wirkliche Macht besitzen
>> sie nicht mehr ;-)
>
> Amen ;-)
>
Das ganze ist länger geworden, als ich geplant hatte. Es hat sich so
ergeben, weil im Grunde alles, was Zander schreibt, dummer, fanatischer
und verlogener Scheiß ist.
Ich frage mich, was Zander für ein Mensch ist. Vermutlich ein dummer,
fanatischer, haßdurchtränkter Rentner; außerdem Junggeselle, denn ich
kann mir nicht vorstellen, daß eine Frau, die auch nur ein Gramm
verstand hat, es auch nur zweieinhalb Sekunden mit einem Menschen wie er
aushält.
--
LW
Ein guter Rat für Diskussionen:
Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden,
langsam zum Zorn. (Jak. 1,19)
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