On 22.12.2017 11:21, Peter Zander wrote:
> "Der Habakuk." <
hab...@linuxmail.org> schrieb am Fri, 22 Dec 2017
> 08:52:43 +0100:
>
>> Und daß es im Kotran diverse Stellen wie "Siehe, vor Allah sind die
>> Ungläubigen schlimmer als das Vieh!" gibt, weißt du mindstens genausogut
>> wie ich.
>
> Es geht um Juden und Christen und die zählen NICHT zu den Ungläubigen!
Doch! Du behauptest das hier von Zeit zu Zeit immer wieder, aber du
hast damit leider Unrecht. Christen und Juden sind in den Augen der
Moslems ungläubige Buchbesitzer. ==>
"Ahl al-kitāb (arabisch أهل الكتاب ‚Leute des Buches, Leute der Schrift,
Buchbesitzer‘) ist ein Begriff, mit dem im Koran, im Hadith und im
islamischen Recht die Juden und Christen bezeichnet werden. Die Aussagen
zu den Ahl al-kitāb im Koran sind ambivalent. Während an einzelnen
Stellen die religiösen Gemeinsamkeiten zwischen Ahl al-kitāb und
Muslimen betont werden (Sure 3:64, Sure 29:46), wird an vielen anderen
Stellen deutlich gemacht, dass die meisten Angehörigen der Ahl al-kitāb
Ungläubige sind. In Sure 9:29 wird zum Kampf gegen diese Ungläubigen
aufgerufen, bis sie die Dschizya entrichten. Im Hadith finden sich viele
Überlieferungen, die die Abkehr Mohammeds von den Bräuchen der Ahl
al-kitāb thematisieren."
Ungläubige sind im Islam alle, die nicht den einen gleichen Gott
verehren und/oder nicht Mohammed als Propheten anerkennen und/oder nicht
den Koran als unerschaffenes Wort Gottes!
Meines Wissens anerkennt aber kein Jude oder Christ Koran als göttlich
an oder Mohammed als seinen Propheten. Denn wer das sagt und öffentlich
tut, der ist in den Augen der Moslems automatisch Moslem.
"Kufr (arabisch كفر ‚Unglaube‘) bezeichnet im Islam die Ablehnung des
Glaubens an Gott (Allah), die Leugnung der Prophetie Mohammeds und des
Koran als Gottes Offenbarung. Ein solcher „Ungläubiger“ ist ein Kāfir
كافر (Plural: kuffār und kāfirūn). Folglich werden auch die Anhänger
anderer monotheistischer Religionen – Juden und Christen – als
kāfir/kuffār bezeichnet. Das Antonym zu Kufr ist Iman, der islamische
Glaube an Gott. "
Es wäre wirklich nett, wenn du das mal bedenken und auch so akzeptieren
würdest. es ist ja nicht so, daß da *ich* dir irgendeinen unsinn
aufschwätzen will, sondern es ist Glaubensbestandteil des Islam, der das
halt so sieht.
Ich persönlich finde es ziemlich anmaßend, sogar noch die Anhänger der
beiden anderen abrahamitischen Religionen, die sich beide auf die Bibel
als wort gottes stützen, nicht wenigstens als Andergläubige zu sehen,
sondern sie schlicht Ungläubige zu nennen. Aber es ist halt nun mal so.
Auch schon sehr lange historisch gesehen so:
"Bei asch-Schāfiʿī erscheint der Begriff „al-kāfir al-kitābī“ الكافر
الكتابي, d. h. der ungläubige Schriftbesitzer, von dem ein Muslim erben
kann, aber nicht umgekehrt.[1] Die Buchbesitzer (ahl al-kitāb) werden
schon in der frühen Koranexegese als Ungläubige (kuffār) genannt. Der
Korankommentator Muqātil ibn Sulaimān († 767 in Basra)[2] begründet dies
wie folgt: „… denn die Juden und die Christen in ihren Gebeten in den
Tempeln und Kirchen (Gott andere Götter) beigesellen …“. Der Unglaube
der Buchbesitzer (kufr ahl al-kitāb) ist allerdings – so der
Rechtsgelehrte Ibn Qayyim al-Dschauziya († 1350) - nicht so
schwerwiegend wie der Unglaube der Polytheisten, d.h. der Anhänger der
altarabischen Gottheiten.[3] Der andalusische Rechtsgelehrte der
mālikitischen Rechtsschule Ibn ʿAbd al-Barr († 1071 in Játiva) definiert
die Gruppe der Zahlungspflichtigen der Dschizya entsprechend: die
muslimische Obrigkeit nimmt die Dschizya von jedem kāfir kitābī, d. h.
von Juden und Christen, ferner vom Zoroastrier, dem Götzenanbeter und
von „allen anderen Arten der Ungläubigen (ahl al-kufr), seien sie Araber
oder Nichtaraber“. Von Apostaten, also von denjenigen, die als Muslime
von der Religion abgefallen sind, treibt man diese Steuer nicht ein,
sondern sie werden nach anderen islamrechtlichen Aspekten behandelt und
bestraft, d. h., sie sind „nach einer Wartefrist zu töten“ (s.
Kāfir);[4] Im zeitgenössischen arabischen Sprachgebrauch ist die
Bezeichnung (kāfir) für die Anhänger der Buchreligionen (kitābī) in
dieser Form üblich.[5]"
"Die sog. Schriftbesitzer (ahl al-kitāb), d. h. die Juden und Christen,
werden mehrfach sowohl im Koran als auch in der Rechtsliteratur als
kuffār / kāfirun (Pl. von kāfir) genannt. Eine wichtige Koranstelle
hierzu ist Sure 5, Vers 44:
„Diejenigen, die nicht nach dem entscheiden, was Gott (in der
Schrift) herabgesandt hatte, sind die (wahren) Ungläubigen (kāfirūn).“
Die Koranexegese bezieht die Stelle übereinstimmend auf die
„Schriftbesitzer“ und differenziert nicht zwischen Juden und Christen,
da beide Religionsgemeinschaften ihre Schriften nicht entsprechend ihrer
ursprünglichen Offenbarung benutzen. In der Offenbarung werden sie an
mehreren Stellen in ähnlichem Sinn angegriffen und in ihrem Glauben
hinterfragt. Entsprechend heißt es in Sure 5, Vers 17:
„Ungläubig sind diejenigen (la-qad kafara ʾllaḏīna…), die sagen:
Gott ist Christus (al-masīḥ), der Sohn der Maria […]“
Und in Sure 5, Vers 73:
„Ungläubig sind diejenigen, die sagen: Gott ist einer von dreien […]“
Das Schicksal derjenigen, die „ungläubig sind“ (kafarū) beschreibt Sure
2, Vers 161 wie folgt:
„Auf denen, die ungläubig sind und in diesem Zustand sterben, liegt
der Fluch Gottes und der Engel und der Menschen insgesamt […]“
" (Alle Zitate aus der Wikipedia)
Wie gesagt: es wäre schön, wenn du das Offensichtliche nicht weiter
verleugnen würdest.
>
> Im Koran werden auch nicht wie in der Bibel Angriffskriege als
> gottgefälliges Handeln vorgelogen
Soso. Dafür hat dieser Mohammed aber verdammt viele Kriege geführt und
bei weitem nicht alle (welcher denn überhaupt?) waren Verteidigungskriege!
oder das Versklaven friedliebender
> Menschen oder das Abschlachten auch aller Säuglinge und Kinder von 6
> Völkern, um die Religion deren Eltern total auszulöschen.
Die Moslems damals haben es aber *GETAN*!
Du solltest dich wirklich endlich besser über den Islam informieren!
"Die Banū Quraiza (arabisch بنو قريظة, DMG Banū Quraiẓa, auch Banu
Qurayza, Banu Quraziyah, Banu Kuraiza, Banu Koraisa, Banu Quraytha, Banu
Koreiza) waren zusammen mit den Banu Qainuqa und den Banū n-Nadīr einer
der drei einflussreichsten jüdischen Stämme Yathribs, des vorislamischen
Medina.
Wie die Banu Nadir besaßen die Banu Quraiza die landwirtschaftlich
ergiebigsten Teile der Oase (vor allem Dattelpalmen) und hatten damit,
aber auch durch Geldverleih, ihr Einkommen gesichert. Die Männer der
Quraiza wurden im Jahre 627 auf Verordnung Saʿd ibn Muʿādhs[1] und mit
Zustimmung und unter der Aufsicht Mohammeds[2] getötet; ihre Frauen und
Kinder wurden in die Sklaverei verkauft.
Überliefert wurden diese Ereignisse in der Prophetenbiographie (Sira)
des Ibn Ishāq, in der Maghazi-Literatur, in der Koranexegese (Tafsir)
und in Hadithen und sind somit ausschließlich aus islamischer Sicht
dargestellt. In der klassischen islamischen Koranexegese – darunter
as-Suyūtīs ad-Durr al-Manṯūr sowie aṭ-Ṭabarīs als Tafsīr aṭ-Ṭabarī
bekannter Korankommentar – wird Sure 33, Vers 26-27 auf die Vernichtung
der Quraiza bezogen. "
Das war ein richtiger kleiner Völkermord für die damaligen Verhältnisse.
OK, Stammesmord, wenn du pingelig sein willst.
"Infolge der Exekution sind etwa 400 bis 900 Stammesangehörige der Banu
Quraiza getötet worden.[19] Zwei oder drei Anhänger der Quraiza sind
durch Konversion zum Islam der Exekution entgangen"
Und wie gesagt: alle Frauen und Kinder in die Sklaverei verkauft oder
selber als Sklaven behalten. Mohammed auch mindestens eine, von der wir
wissen: die Ehefrau eines der Anführer dieses Stamms (den er ermorden
ließ), das nachher nicht mehr existierte.
>
> Unter anderem deswegen ist der im Koran behauptete Gott für gläubige
> Menschen viel leichter zu glauben als der Gott der Bibel, der das
> Teilen allen Besitzes mit den Armen verlangt und einen Gottessohn
> behauptet, der noch zu Lebzeiten einiger seiner Jünger das LETZTE
> Gericht abhalten wollte.
>
> Weil viel weniger hirnrissige Widersprüche im Koran stehen im
> Vergleich zur Bibel geht von diesem Buch der Widersprüche und
> Universalausreden mehr Gefahr aus, denn Blindgläubige anerkennen aus
> ihren "Heiligen Schriften" nur das, was sie selbst glauben können.
Nein, das glaube ich genau so wenig, wie das folgende, was du schreibst:
> Und
> das die Christen ihre Feinde Lieben, glaubst selbst Du nicht ;-)
Du solltest dich vieleicht besinnen, ob du trotz all deiner Abweichungen
nicht bei den Moslems besser aufgehoben wärest. Nur wieder austreten
darfst du dann nicht mehr. Du weißt warum nicht!