Was soll d.s.theologie im Verteiler?
Am 27.07.21 um 15:19 schrieb Siegfrid Breuer:
> Fredric Balgalvis (Fred) schrieb:
>> Und die Verantwortlichen nutzen diese Opfer zur Legitimation
>> ihrer Klima-Weltrettungspläne. (....)
> War das denn nicht der eigentliche Plan hinter den Nichtwarnungen?
Nein.
Ein Zitat aus vielen:
"Wer hat wann vor dem Unwetter gewarnt? Und hätten mehr als 160 Tote
verhindert werden können? Die politische Aufarbeitung der
Unwetter-Katastrophe hat begonnen.
Eine Rekonstruktion.
Montag (12.07.2021)
Die Warnungen waren spätestens seit Montag vergangener Woche
(12.07.2021) unüberhörbar. Rekordregenfälle, Überflutungen. Mittlerweile
ist bekannt: Drastische Vorhersagen des europäischen
Hochwasser-Prognosesystems Efas gab es schon zu Wochenbeginn. Erste
öffentliche auch: "Das ist das Problem der kommenden Tage. Wir haben ja
jetzt schon hohe Flusspegel und die werden weiter steigen. Das kann
richtig gefährlich werden", sagt Wetterexperte Sven Plöger im WDR-Fernsehen.
Um 17:55 Uhr gibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Unwetterwarnung
heraus. Gewarnt wird vor "ergiebigem Dauerregen", teilweise seien
"höhere Regenmengen zwischen 100 und 150 l/qm möglich". Gebietsweise sei
mit einer "Hochstufung der Warnung zu rechnen"
Weiterlesen unter
https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/chronologie-hochwasser-warnungen-100.html
oder hier:
"NRW-Landesregierung erhielt vorab alarmierende Warnung – „50-jähriges
Hochwasser“. Marcel Görmann 22.07.2021 um 08:13 Uhr
Wurde die Bevölkerung in NRW nicht rechtzeitig genug vor dem Hochwasser
gewarnt?
Recherchen unserer Redaktion haben ergeben, dass der NRW-Landesregierung
über das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) eine
konkrete Vorwarnung vor einem möglichen extremen Hochwasser vorlag.
In einem Lagebericht vom 13. Juli, also einen Tag vor den Überflutungen,
wurde sogar ein „50-jähriges Hochwasser“ nicht ausgeschlossen. Wieso
wurde nicht frühzeitig gehandelt?
NRW-Landesregierung erhielt vorab alarmierende Warnung – „50-jähriges
Hochwasser“
Dem Landesamt wird täglich die sogenannte „Hydrological Guidance“ des
Deutschen Wetterdienstes zugesandt, in die auch Daten des EFAS, des
europäischen Hochwasser-Warnsystems, einfließen. Diese Daten werden vom
LANUV dann für eigene Lageberichte aufbereitet.
LANUV-Pressesprecher Wilhelm Deitermann erklärte auf Anfrage von DER
WESTEN: „Bei der Sichtung dieser Daten am Montagmorgen wurde deutlich,
dass ungewöhnlich große Niederschlagsmengen im Laufe der Woche zu
erwarten sind. (...) Intern haben wir um 10:55 Uhr unseren
Hochwasserinformationsdienst aktiviert und das Umweltministerium
erstmals über die aktuelle Sachlage informiert.“
Das Bundesland NRW wurde hart vom Hochwasser getroffen. Wurden Warnungen
des Deutschen Wetterdienstes und von EFAS in Vorfeld nicht ernst genug
genommen?
Das Bundesland NRW wurde hart vom Hochwasser getroffen. Wurden Warnungen
des Deutschen Wetterdienstes und von EFAS in Vorfeld nicht ernst genug
genommen?
Nach dieser erstmaligen Information des
Umweltministeriums am Montag verschärften sich die Prognosen weiter.
Nach Auskunft der Pressestelle des Landesamtes lag am Dienstag folgende
dramatische Warnung vor:
„EFAS zeigt im Zeitraum größer 48 Stunden weiterhin erhöhte Signale für
das Überschreiten eines 5-jährigen Hochwassers an mehreren großen
Flüssen im Südwesten und Westen Deutschlands (speziell Rhein und
Zuflüsse). Oftmals sollen aber auch die Schwellen für ein 10- bis
20-jähriges Hochwasser erreicht werden, wobei anhand der
Ensemble-Prognosen vereinzelt selbst ein 50-jähriges Hochwasser nicht
komplett auszuschließen ist.“
Ein 50-jährliches Hochwasser bezeichnet ein Ereignis, das statistisch
einmal in 50 Jahren vorkommt. Also ein sehr seltenes und extremes
Hochwasser.
Alarmierende Hochwasser-Warnung an NRW-Landesregierung – warum ist
nichts passiert?
Diese alarmierende Vorhersage wurde laut dem Landesamt für Natur und
Umwelt auch weitergeleitet: „Adressaten unserer hydrologischen
Lageberichte sind die Bezirksregierungen als Vollzugsbehörden des
Hochwassermeldedienstes und das NRW-Umweltministerium als Oberste
Wasserbehörde.“
Zitat aus
https://www.derwesten.de/region/hochwasser-nrw-armin-laschet-ministerpraesident-landesregierung-ueberflutung-dwd-efas-warnungen-wetterdienst-lanuv-id232848555.html
Hochwasserschutz forcieren, Umsetzung der Warnungen verbessern,
detaillierte Maßnahmen aufzeigen/vorschreiben, usw.
Dorothee