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Re: Kardinal Mueller: Massenmigration dient Zerstoerung nationaler Identitaeten

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Christoph Müller

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Dec 8, 2023, 3:17:58 AM12/8/23
to
Am 08.12.2023 um 07:57 schrieb Fred Alph:

> 07. 12. 2023
> Kardinal Müller:
> Massenmigration dient der Zerstörung nationaler Identitäten (...)

Was ist wichtiger? Die Identität als Menschheit oder die einzelner
Nationalitäten?

--
Servus
Christoph Müller
www.astrail.de

Der Habakuk.

unread,
Dec 8, 2023, 4:11:31 AM12/8/23
to
Am 08.12.2023 um 09:17 schrieb Christoph Müller:
> Am 08.12.2023 um 07:57 schrieb Fred Alph:
>
>> 07. 12. 2023
>> Kardinal Müller:
>> Massenmigration dient der Zerstörung nationaler Identitäten (...)
>
> Was ist wichtiger? Die Identität als Menschheit oder die einzelner
> Nationalitäten?
>
Unnötige Massenmigration ist mMn abzulehnen. Unnötig halte ich sie dann,
wenn sie nur den Zweck hat, sich woanders auf Kosten anderer ein schönes
Leben zu machen. Das Problem dabei ist, daß hier die Interessen,
wenigstens vordergründig, nicht deckungsgleich sind. Der
Wirtschaftsflüchtling will es woanders besser haben und wenn ers dort
auch nur vermeintlich leichter hat als zu Hause, wird er, falls jung und
kräftig, auch Strapazen auf sich nehmen, dorthin zu gelangen. Wobei er
eine noch zerrüttetere Gesellschaft (Familie, usw) zu Hause zurückläßt
und die Lage daheim dadurch noch verschlechtert. Der durch diese
Besucher "Bereichterte" hat idR kein Interesse daran, weil diese
Immigranten eben meist keine Bereicherung darstellen, sondern nur eine
(finanzielle, soziale, gesellschaftliche, kriminelle) Belastung.

Besser wäre es, vor Ort zu helfen. Ich habe vor einigen Jahren mal
gelesen, daß das durchschnittliche Monatseinkommen in Gabun bei so ca.
45$ lag. Heute wirds etwas mehr sein. Damals (und heute) kamen sehr
viele "Flüchtlinge" von dort zu uns, obwohl dort kein Krieg war und
niemand, der arbeiten wollte, hungern mußte. es war halt Leben, eher
ländlich, einfach, arm. Aber sonst OK. So ein Gabuner hier bei uns
braucht alles in allem, Wohnung, Sozialhilfe, Bürgergeld, Sprachkurse,
Verwaltungskosten usw sicher pro Monat deutlich über 1000€. Und findet
hier, weil idR schlecht ausgebildet, keinen Job, oder erst nach jahren
mit viel Glück und Engagement (falls das da ist). Für diese angenommen
1000€ könnte man aber in Gabun vor Ort 10 Gabunern ein
durchschnittliches Monatseinkommen verschaffen, so daß dort 10 Familien
davon leben könnten. Merkst du was?

Dieses ganze Flüchtlingsgeschäft ist ein höchst brutaler
Verteilungskampf und von *dort* kommen keineswegs nur die Ärmsten zu
uns! Wer kann sich denn dort die 5000$ oder 10000$ Schleusergeld und
Reisekosten leisten? Soviel Geld haben doch nicht mal bei uns
Hartz-IV-ler aufm Konto! (Dürfen sie glaub ich gar nicht haben!) Und es
kommen auch meist nicht die, die wirklich Hilfe benötigen würden. Es
kommen junge kräftige Männer, die von ihren Familien hierher geschickt
werden, damit sie hier 'einen Fuß in die Tür' bekommen. Und dann
Familiennachzug etc.

Das alles krankt daran, daß es keine wirkliche generelle Hilfe für deine
gesamte Menschheit ist, sondern nur die wenigen Gewinner der brutalen
Darwinlotterie davon evtl profitieren und das meist auch nur
individuell, finanziell, allenfalls noch die Familie, die daheim
mitversorgt werden kann, aber nicht sozial und schon gar nicht seelisch.
--
*Ceterum censeo religionem Mohammedanicam esse coercendam!*

Andreas Bockelmann

unread,
Dec 8, 2023, 6:08:57 AM12/8/23
to
Fred Alph schrieb:
> 07. 12. 2023
> Kardinal Müller:
> Massenmigration dient der Zerstörung nationaler Identitäten (...)

Darum geht es doch.
Die Israelis sind da schlauer als die Deutschen. Die trennen sauber zwischen
Juden und Gojim.

--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann

Christoph Müller

unread,
Dec 9, 2023, 6:23:18 PM12/9/23
to
Am 08.12.2023 um 10:07 schrieb Der Habakuk.:
> Am 08.12.2023 um 09:17 schrieb Christoph Müller:
>> Am 08.12.2023 um 07:57 schrieb Fred Alph:

>>> 07. 12. 2023
>>> Kardinal Müller:
>>> Massenmigration dient der Zerstörung nationaler Identitäten (...)
>>
>> Was ist wichtiger? Die Identität als Menschheit oder die einzelner
>> Nationalitäten?
>>
> Unnötige Massenmigration ist mMn abzulehnen. Unnötig halte ich sie dann,
> wenn sie nur den Zweck hat, sich woanders auf Kosten anderer ein schönes
> Leben zu machen.

Am Besten einfach mal 6 Wochen Reality-Check mit Migranten. Sollte sich
doch einrichten lassen, wenn man das wirklich will. Man begebe sich also
mal mit Frau und Kindern in ein solches Herkunftsland wie z.B.
Afghanistan und versuche zu leben, wie die Einheimischen. Sollte das
Leben dort unangenehm werden, denkt man wahrscheinlich an Ortswechsel...
Wer diese Erfahrungen nicht selber machen will, sollte mit den Migranten
sprechen und sich DANN ein Urteil bilden. Nicht schon vorher, weil das
dann sehr wahrscheinlich nur ein ungeprüftes Vorurteil ist.

> Das Problem dabei ist, daß hier die Interessen,
> wenigstens vordergründig, nicht deckungsgleich sind.

Welche Interessen meinst du?

> Der
> Wirtschaftsflüchtling will es woanders besser haben und wenn ers dort
> auch nur vermeintlich leichter hat als zu Hause, wird er, falls jung und
> kräftig, auch Strapazen auf sich nehmen, dorthin zu gelangen.

Was ist schlecht an Wirtschaftsflüchtlingen? Wird dir ein guter Job in
500km Entfernung angeboten und nimmst ihn an, dann bist du
Wirtschaftsflüchtling. Denn dann fliehst du aus wirtschaftlichen Gründen
von deinem Wohnort, weil dir dort die Lebensumstände nicht mehr gut
genug gefallen.

> Wobei er
> eine noch zerrüttetere Gesellschaft (Familie, usw) zu Hause zurückläßt
> und die Lage daheim dadurch noch verschlechtert.

Was lässt sich daraus schließen? Vermutlich, dass die Not wirklich groß
sein muss. Denn wer Frau und Kind(er) hat, haut nicht einfach mal aus
Jux und Tollerei ab. So jemand haut dann ab, wenn er meint, dass er
andernorts seine Familie besser versorgen kann.

> Der durch diese
> Besucher "Bereichterte" hat idR kein Interesse daran, weil diese
> Immigranten eben meist keine Bereicherung darstellen, sondern nur eine
> (finanzielle, soziale, gesellschaftliche, kriminelle) Belastung.

So stelle ich mir das Paradebeispiel eines Vorurteils vor.

Wir haben hierzulande ein ziemliches Problem mit unserer Demografie. Der
eigene Nachwuchs ist zu wenig. Soll wäre zur Bestandserhaltung etwa 2,1
Kinder pro Frau. Ist: ca. 1,4. Daraus ergibt sich eine erhebliche Lücke,
die geeignet ist, Not und Elend ins Land zu bringen. Denn die vielen
Alten müssen von den jungen und kräftigen versorgt werden. Gleichzeitig
sollen sie auch noch ihre eigene Familie durch bringen und 100% ihrer
Arbeitskraft in den Job stecken. Das kann ganz einfach nicht lang
funktionieren. Die Lücke, die die zu niedrige Geburtenrate reißt, muss
durch Zuwanderung geschlossen werden. Oder hast du einen besseren Vorschlag?

Wenn junge und kräftige Leute hier ankommen, dann sind sie
wahrscheinlich jung genug, um einen Beruf zu lernen und so den
Fachkräftemangel zu beenden.

Wenn man sie denn machen lassen würde.

Was du schreibst, wirkt aber. Deshalb dürfen sie hier gar nicht arbeiten
oder sich ausbilden lassen. Lieber jammert man über den Fachkräftemangel
und wirft die, die das Problem lösen könnten, raus. Vorurteile machen
viel kaputt und verhindern, dass Gutes ins Laufen kommt.

> Besser wäre es, vor Ort zu helfen.

Sollte man dann aber auch machen. Die Chinesen machen das in Afrika,
weil's wir bleiben lassen und ihnen so das Feld überlassen.

> Ich habe vor einigen Jahren mal
> gelesen, daß das durchschnittliche Monatseinkommen in Gabun bei so ca.
> 45$ lag. Heute wirds etwas mehr sein. Damals (und heute) kamen sehr
> viele "Flüchtlinge" von dort zu uns, obwohl dort kein Krieg war und
> niemand, der arbeiten wollte, hungern mußte.

Je ärmer das Land, desto höher die Geburtenrate. Dort wird Armut
vererbt. Trotzdem wollen die jungen Leute Familien gründen. Aber mit
welchem Geld? Die Kleinen sollen's ja mal besser haben. Wenn's im
eigenen Land nicht geht, dann eben anderswo. Vgl. oben... lukrativer Job
in 500 km Entfernung...

> es war halt Leben, eher
> ländlich, einfach, arm. Aber sonst OK. So ein Gabuner hier bei uns
> braucht alles in allem, Wohnung, Sozialhilfe, Bürgergeld, Sprachkurse,
> Verwaltungskosten usw sicher pro Monat deutlich über 1000€.

Und wenn man nicht alles falsch machen will, zahlt er dieses Geld später
im Beruf via Steuern x-fach zurück. Oder meinst du, dass die Leute ihr
ganzes Leben lang nur faul rumsitzen? Ohne einen Funken Ehrgeiz? Die
nichts aus sich machen wollen? Warum sind sie dann auf die gefährliche
Reise gegangen, wenn sie sich eigentlich nur tot stellen wollen? Meine
Vermutung ist, dass sie LEBEN wollen. Mit allem, was zu einem guten
menschlichen Leben eben dazu gehört. Da gehört Beruf und Gesellschaft
sehr wohl mit dazu. Die Erfahrung lehrt, dass Viele später das Heimweh
packt und sie dann ihre Heimat zurück kehren. Insbesondere dann, wenn
dort die wirtschaftlichen Verhältnisse besser geworden sind. Das werden
sie, wenn sie dort gut ausgebildet arbeiten. In Zeiten den Globalen
Dorfes kann man inzwischen die Bindungen von Menschen recht gut aufrecht
erhalten. Das fördert den Austausch und damit gute Beziehungen. So
ergeben sich natürlich auch viele neue Handelsbeziehungen, die am Ende
allen Beteiligten zugute kommen.

> Und findet
> hier, weil idR schlecht ausgebildet, keinen Job, oder erst nach jahren
> mit viel Glück und Engagement (falls das da ist).

Wie sollen sie einen Job finden, wenn sie hier garnicht arbeiten dürfen?

> Für diese angenommen
> 1000€ könnte man aber in Gabun vor Ort 10 Gabunern ein
> durchschnittliches Monatseinkommen verschaffen, so daß dort 10 Familien
> davon leben könnten. Merkst du was?

Ich bemerke vor allem verpasste Chancen und eine sich immer weiter
zuspitzende Lage der Rentenversorgung.

> Dieses ganze Flüchtlingsgeschäft ist ein höchst brutaler
> Verteilungskampf und von *dort* kommen keineswegs nur die Ärmsten zu
> uns!

Die Schleuser sind ziemlich skrupellos. Verteilungskampf gibt es leider
überall. Geht im Kindergarten los und hört nie auf. Damit muss man
lernen, klar zu kommen und das Beste draus zu machen.

> Wer kann sich denn dort die 5000$ oder 10000$ Schleusergeld und
> Reisekosten leisten?

Und wer riskiert dann auch noch eine lebensgefährliche Reise? Die
Gegensätze sind so groß, dass viele selbst den letzten Hosenknopf
riskieren. Diese Gegensätze müssen deshalb verringert werden. Nicht so,
dass wir deren niedriges wirtschaftliche Niveau erreichen, sondern so,
dort die Wirtschaft so angekurbelt wird, dass man sich auf Augenhöhe
begegnen kann. Dann gibt's von dort eine Flüchtlingsbewegung mehr.

> Soviel Geld haben doch nicht mal bei uns
> Hartz-IV-ler aufm Konto! (Dürfen sie glaub ich gar nicht haben!) Und es
> kommen auch meist nicht die, die wirklich Hilfe benötigen würden. Es
> kommen junge kräftige Männer, die von ihren Familien hierher geschickt
> werden, damit sie hier 'einen Fuß in die Tür' bekommen. Und dann
> Familiennachzug etc.

Du meinst also, dass eine gute Ausbildung in den Herkunftsländern völlig
nutzlos wäre?

In der Wirtschaft läuft's nicht selten so:
Wir zahlen dir deine Ausbildung. Im Gegenzug verpflichtest du dich,
soundsolang für uns zu arbeiten. Wenn es um Staatsknete geht, kann der
Staat da auch noch ein Wörtchen mitreden. Hat er z.B. 100.000,- in einen
Migranten investiert, muss er z.B. 150.000,- Euro an Steuern
erwirtschaften. Also Lohnsteuer/Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, usw.

> Das alles krankt daran, daß es keine wirkliche generelle Hilfe für deine
> gesamte Menschheit ist, sondern nur die wenigen Gewinner der brutalen
> Darwinlotterie davon evtl profitieren und das meist auch nur
> individuell, finanziell, allenfalls noch die Familie, die daheim
> mitversorgt werden kann, aber nicht sozial und schon gar nicht seelisch.

Denke, es wäre schon viel gewonnen, wenn man den Migranten von Anfang an
klar macht, worum es hier geht: Um das gute Überleben der Menschheit,
damit es uns selbst auch möglichst gut geht. Wer meint, sich diesen
Gedanken nicht verinnerlichen zu müssen, hat sehr wahrscheinlich nichts
Gutes im Sinn. DAS wäre ein guter Grund, so jemanden gleich wieder
abzuschieben.

Heinz Schmitz

unread,
Dec 10, 2023, 7:53:49 AM12/10/23
to
Christoph Müller wrote:

>Am Besten einfach mal 6 Wochen Reality-Check mit Migranten. Sollte sich
>doch einrichten lassen, wenn man das wirklich will. Man begebe sich also
>mal mit Frau und Kindern in ein solches Herkunftsland wie z.B.
>Afghanistan und versuche zu leben, wie die Einheimischen. Sollte das
>Leben dort unangenehm werden, denkt man wahrscheinlich an Ortswechsel...
>Wer diese Erfahrungen nicht selber machen will, sollte mit den Migranten
>sprechen und sich DANN ein Urteil bilden. Nicht schon vorher, weil das
>dann sehr wahrscheinlich nur ein ungeprüftes Vorurteil ist.

Du beschreibst schon richtig den Kern der Sache: Lass in einem
beliebigen Land eine unfähige Regierung ans Werk, und dann
nimm gerne alle DIE hier auf, die von da abhauen. Wenn Du sie
nicht aufnimmst, ist das eine Schande für Dich (?).

Das kann so ja nicht wahr sein. Die Lösung sehe ich nur darin,
entweder die unfähige Regierung dort auf Kurs zu bringen, oder,
wenn das nicht geht, unsere Grenzen dicht zu machen.

Wir könnten natürlich auch selber bei uns eine unfähige Regierung
ranlassen (Sozen, Grinke, Linke), damit alle hermigrierten schnell
wieder abhauen.

>...
>Was ist schlecht an Wirtschaftsflüchtlingen? Wird dir ein guter Job in
>500km Entfernung angeboten und nimmst ihn an, dann bist du
>Wirtschaftsflüchtling. Denn dann fliehst du aus wirtschaftlichen Gründen
>von deinem Wohnort, weil dir dort die Lebensumstände nicht mehr gut
>genug gefallen.

Es hat niemand was gegen einen Wirtschaftsflüchtling. Wenn aber 1000
Wirtschaftsflüchtlinge kommen und in einem Dorf mit 1000 Einwohnen
und 10 Jobs untergebracht werden, dann beginnt es zu kochen.

>> Wobei er
>> eine noch zerrüttetere Gesellschaft (Familie, usw) zu Hause zurückläßt
>> und die Lage daheim dadurch noch verschlechtert.

>Was lässt sich daraus schließen? Vermutlich, dass die Not wirklich groß
>sein muss. Denn wer Frau und Kind(er) hat, haut nicht einfach mal aus
>Jux und Tollerei ab. So jemand haut dann ab, wenn er meint, dass er
>andernorts seine Familie besser versorgen kann.

Die Schlepper reisen in Afrika von Dorf zu Dorf und requirieren
Kunden. Es ist ein Bombengeschäft - zum einen kassieren sie die
Reisekosten, und zum anderen später die regelmäßigen Überweisungen
an die Verwandten daheim.

Erinnere Dich an die Schiffskaperungen mit Lösegeld-Erpressung vor
Äthiopien. Die Drahtzieher haben jetzt ein wesentlich einfacheres und
(für Gutmenschen) überzeugenderes Geschäftsmodell. So kann man
aus einer hohen Zahl von Nachkommen doch ein schönes Vermögen
ziehen.

>Wir haben hierzulande ein ziemliches Problem mit unserer Demografie. Der
>eigene Nachwuchs ist zu wenig.

Ja, und warum ist das so? Und wenn es Nachwuchs gibt, wird der auf die
Versorgung durch das Sozialamt getrimmt. Dank Hubertus Heil.

>Wenn junge und kräftige Leute hier ankommen, dann sind sie
>wahrscheinlich jung genug, um einen Beruf zu lernen und so den
>Fachkräftemangel zu beenden.

Wie sind denn die dazu vorliegenden Erfahrungen? [:-)].

>Je ärmer das Land, desto höher die Geburtenrate. Dort wird Armut
>vererbt. Trotzdem wollen die jungen Leute Familien gründen.

Ach? Sie wollen nicht einfach nur Sex haben? Nö, sie wollen sich doch
dann liebevoll um ihren zahlreichen Nachwuchs kümmern. Jedenfalls
bis der Schlepper vorbeikommt und ihnen was vom Paradies der EU
erzählt.

Grüße,
H.


Der Habakuk.

unread,
Dec 10, 2023, 7:58:29 AM12/10/23
to
Am 10.12.2023 um 00:23 schrieb Christoph Müller:
> Am 08.12.2023 um 10:07 schrieb Der Habakuk.:
>> Am 08.12.2023 um 09:17 schrieb Christoph Müller:
>>> Am 08.12.2023 um 07:57 schrieb Fred Alph:
>
>>>> 07. 12. 2023
>>>> Kardinal Müller:
>>>> Massenmigration dient der Zerstörung nationaler Identitäten (...)
>>>
>>> Was ist wichtiger? Die Identität als Menschheit oder die einzelner
>>> Nationalitäten?
>>>
>> Unnötige Massenmigration ist mMn abzulehnen. Unnötig halte ich sie
>> dann, wenn sie nur den Zweck hat, sich woanders auf Kosten anderer ein
>> schönes Leben zu machen.
>
> Am Besten einfach mal 6 Wochen Reality-Check mit Migranten. Sollte sich
> doch einrichten lassen, wenn man das wirklich will. Man begebe sich also
> mal mit Frau und Kindern in ein solches Herkunftsland wie z.B.
> Afghanistan und versuche zu leben, wie die Einheimischen. Sollte das
> Leben dort unangenehm werden, denkt man wahrscheinlich an Ortswechsel...

Daß die das gerne wollen, davon mußt du mich nicht überzeugen und dafür
muß ich nicht mal ein paar Wochen dort leben. Wenn sie es nicht wollten,
würden sie ja nicht kommen!

> Wer diese Erfahrungen nicht selber machen will, sollte mit den Migranten
> sprechen und sich DANN ein Urteil bilden. Nicht schon vorher, weil das
> dann sehr wahrscheinlich nur ein ungeprüftes Vorurteil ist.

Was? Daß es Wirtschaftsflüchtlinge sind? Sehr viele kommen aber zu und
aus rein ökonomischen Gründen. Weil sie dann aber idR gar nicht
einreisen dürften (ohne Arbeitsstelle, ohne Geld, meist ohne brauchbare
Ausbildung usw) segeln sie unter falscher Falle. Sie sagen das
Zauberwort, das ihnen trotzdem alle Türen öffnet. Das heißt nicht
Sesam-öffne-dich, sondern ASYL!
>
>> Das Problem dabei ist, daß hier die Interessen, wenigstens
>> vordergründig, nicht deckungsgleich sind.
>
> Welche Interessen meinst du?

Deren und unsere. Welche gäbs denn sonst noch, die dir vorschwebten?
>
>> Der Wirtschaftsflüchtling will es woanders besser haben und wenn ers
>> dort auch nur vermeintlich leichter hat als zu Hause, wird er, falls
>> jung und kräftig, auch Strapazen auf sich nehmen, dorthin zu gelangen.
>
> Was ist schlecht an Wirtschaftsflüchtlingen?

Daß wir sie meistens gar nicht brauchen können, weil sie eben 'KEINE'
Fachkräfte sind, wie uns Politiker gern weismachen wollen.
Wirkliche Fachkräfte bewerben sich aus dem Ausland bei uns, bei Firmen
in Deutschland und wenn sie eine Jobzusagen haben und ihre Visa etc.
besorgt haben, fiegen sie halt aus Indien oder Portugal, oder woher auch
immer hierher und treten ihre Arbeitsstelle an.
Die müssen nichts von Asyl an der Grenze stammeln!

> Wird dir ein guter Job in
> 500km Entfernung angeboten und nimmst ihn an, dann bist du
> Wirtschaftsflüchtling.


Nein, dann bin ich Arbeitssuchender, der in 500km Entfernung eine Stelle
angeboten bekommen hat und wenn die Bedingungen für beide seiten passen,
kommt ein Arbeitsvertrag zustande und ich ziehe um. Ich flüchte nicht.
Du erkennst den Unterschied?

> Denn dann fliehst du aus wirtschaftlichen Gründen
> von deinem Wohnort, weil dir dort die Lebensumstände nicht mehr gut
> genug gefallen.

Quatsch. Vielleicht machst du das bisher immer so, aber glaub mir: wenn
du nichts auf dem Kerbholz hast, keinen Schulden hast, nicht woanders
unter neuem Namen neu anfangen willst, oder in einem
Zeugenschutzprogramm aufgenommen wurdest, mußt du nicht flüchten.
Auf was für komische Ideen kommst du nur?
>
>> Wobei er eine noch zerrüttetere Gesellschaft (Familie, usw) zu Hause
>> zurückläßt und die Lage daheim dadurch noch verschlechtert.
>
> Was lässt sich daraus schließen? Vermutlich, dass die Not wirklich groß
> sein muss.

Eher daß es ein wirtschaftliches Gefälle geben wird. Relativ arm sein,
ärmer als wir hier bedeutet ja noch nicht, woanders in Not leben zu
müssen. Das kann schon mal sein, muß es aber keineswegs. Und wenn du dir
mal die Gehälter in der Schweiz anschaust, dann kannst du dich in
Deutschland auch als Wirtschaftsingenieur arm fühlen. Jedenfalls
relativ. Da gibts ein deutliches Gefälle. Zumindest, bis du nicht auch
die Lebenshaltungskosten vergleichst, die dort auch erheblich teurer
sind. Dann relativiert sich das wieder ein bißerl.


> Denn wer Frau und Kind(er) hat, haut nicht einfach mal aus
> Jux und Tollerei ab. So jemand haut dann ab, wenn er meint, dass er
> andernorts seine Familie besser versorgen kann.

Du mußt mir diese Banalitäten nicht erklären. Erklär mir lieber z.B.
warum wir die denn dann reinlassen sollen?
Läßt du jeden auf Dauer (oder mindestens für Jahre), der in deine
Wohnung will, der in dein Haus mit einziehen will, einfach so rein?

>
>> Der durch diese Besucher "Bereichterte" hat idR kein Interesse daran,
>> weil diese Immigranten eben meist keine Bereicherung darstellen,
>> sondern nur eine (finanzielle, soziale, gesellschaftliche, kriminelle)
>> Belastung.
>
> So stelle ich mir das Paradebeispiel eines Vorurteils vor.

Das zeigen alle Statistiken.
>
> Wir haben hierzulande ein ziemliches Problem mit unserer Demografie. Der
> eigene Nachwuchs ist zu wenig. Soll wäre zur Bestandserhaltung etwa 2,1
> Kinder pro Frau. Ist: ca. 1,4. Daraus ergibt sich eine erhebliche Lücke,
> die geeignet ist, Not und Elend ins Land zu bringen.

Falsch. Ewiges Wachstum ist eine kapitalistische und unrealistische
Fiktion. So wie diese Stories, wenn du zu Christi Geburt einen Shekel,
eine Drachme, einen Sesterze auf die Bank gebracht hättest, zu nur 1%
Zinssatz: wie reich wärest du heute? Daß in der Zeit alles mögliche
passiert, was das zur Milchmädchenrechnung macht, sollte klar sein.

Not und Elend und Kriminalität holt man sich ins Land, wenn man
unqualifizierte und schlecht ausgebildete, der Landessprache nicht
mächtige Glücksritter ins Land holt, für die schon unser Hartz-IV wie
ein Sechser im Lotto wirken muß.

Wenn man da nicht strikt trennt zwischen tatsächlichen Asylanten (etwa
nach Art 16a GG) und Wirtschaftsimmigranten, dann bekommt man Not und
elend und wir sind grade dran, das zu tun und zu erfahren.
Wirtschaftimmigranten läßt man wohlweislich nicht auf gfut Glück und
*ohne* feste Arbeitsstelle ins Land. Jedenfalls nicht, wenn sie nicht
exzellent ausgebildet sind, bereits einigermaßen die Landessprache
beherrschen, soviel finanzielle Mittel mitbringen, daß sie sich davon
mindestens ein halbes Jahr über Wasser halten können und am besten noch
eine finanzielle Bürgschaft durch bereits im Land befindliche Verwandte!
Die natürlich dafür auch bereits gute Arbeitsstellen haben müssen, oder
Eigentum etc., die sich verpflichten, ihre Verwandten bei sich wohnen zu
lasen usw.

Diese ganz trivialen Punkte, die bisher ja gar nicht existieren.

> Denn die vielen
> Alten müssen von den jungen und kräftigen versorgt werden. Gleichzeitig
> sollen sie auch noch ihre eigene Familie durch bringen und 100% ihrer
> Arbeitskraft in den Job stecken. Das kann ganz einfach nicht lang
> funktionieren. Die Lücke, die die zu niedrige Geburtenrate reißt, muss
> durch Zuwanderung geschlossen werden. Oder hast du einen besseren
> Vorschlag?

Früher nannte man das Gesundschrumpfen.
>
> Wenn junge und kräftige Leute hier ankommen, dann sind sie
> wahrscheinlich jung genug, um einen Beruf zu lernen und so den
> Fachkräftemangel zu beenden.

Außer, sie wollen hier nur von Bürgergeld/Sozialhilfe leben, ihre drei
Ehefrauen und 10 Kinder nachholen und den ganzen Tag beten, oder im
Cafeehaus ihren Tee trinken und auf die verderbten Westler schimpfen.

Selbst wenn sie es wollten, haben es afghanische Ziegenhirten oder
"Automechaniker" bzw. was man dort dafür hält, extrem schwer, einen Job
hier zu finden, weil einfach sehr oft die Voraussetzungen nicht stimmen,
nicht passen. Schon alleine, weil es etwa das deutsche Modell der
"Lehre" mit Gesellenprüfung dort ja so gut wie nie gibt. Da geht man
halt in eine Autowerkstatt und schaut sich was vom Chef und den Collegas
ab und nach ein zwei Jahren gilt man dann als Automechaniker. Damit kann
und darf aber hier bei uns keiner beruflich und verantwortlich an Autor
rumschrauben. Hier nochmal ne Lehre machen, können und wollen aber die
wenigsten. Da ist Sozialhilfe und evtl etwas Schwarzarbeit (oder dealen)
schon viel lukrativer.

Nein, es sind eben die Allerweigsten von denen tatsächlich Fachkräfte,
sondern meistens sind es fürs AA Schwervermittelbare!
>
> Wenn man sie denn machen lassen würde.

Wir lassen sie doch machen. lassen praktisch jeden rein, der das
Zauberwort (ASYL) kennt und schieben so gut wie niemand ab. Die
Schlaueren von denen können wir nach heutiger Rechtslage oft auch gar
nicht abschieben, weil sie an der Grenze ihre Papiere wegwerfen, und uns
nicht verraten, welche Staatsbürger sie sind. "Araber", oder gar "Neger"
zählt halt nicht als Staatangehörigkeit!
>
> Was du schreibst, wirkt aber. Deshalb dürfen sie hier gar nicht arbeiten
> oder sich ausbilden lassen. Lieber jammert man über den Fachkräftemangel
> und wirft die, die das Problem lösen könnten, raus.

Eben nicht. Zweimal nicht. Die meisten können es nicht und die
allermeisten können bleiben, auch wenn sie rechtsgültig
ausreisepflichtig wären.

> Vorurteile machen
> viel kaputt und verhindern, dass Gutes ins Laufen kommt.
>
>> Besser wäre es, vor Ort zu helfen.
>
> Sollte man dann aber auch machen. Die Chinesen machen das in Afrika,
> weil's wir bleiben lassen und ihnen so das Feld überlassen.

So doof wie wir Deutschen sind eben nur wenige.

>
>> Ich habe vor einigen Jahren mal gelesen, daß das durchschnittliche
>> Monatseinkommen in Gabun bei so ca. 45$ lag. Heute wirds etwas mehr
>> sein. Damals (und heute) kamen sehr viele "Flüchtlinge" von dort zu
>> uns, obwohl dort kein Krieg war und niemand, der arbeiten wollte,
>> hungern mußte.
>
> Je ärmer das Land, desto höher die Geburtenrate. Dort wird Armut
> vererbt. Trotzdem wollen die jungen Leute Familien gründen. Aber mit
> welchem Geld? Die Kleinen sollen's ja mal besser haben. Wenn's im
> eigenen Land nicht geht, dann eben anderswo. Vgl. oben... lukrativer Job
> in 500 km Entfernung...
>
>> es war halt Leben, eher ländlich, einfach, arm. Aber sonst OK. So ein
>> Gabuner hier bei uns braucht alles in allem, Wohnung, Sozialhilfe,
>> Bürgergeld, Sprachkurse, Verwaltungskosten usw sicher pro Monat
>> deutlich über 1000€.
>
> Und wenn man nicht alles falsch machen will, zahlt er dieses Geld später
> im Beruf via Steuern x-fach zurück. Oder meinst du, dass die Leute ihr
> ganzes Leben lang nur faul rumsitzen? Ohne einen Funken Ehrgeiz? Die
> nichts aus sich machen wollen? Warum sind sie dann auf die gefährliche
> Reise gegangen, wenn sie sich eigentlich nur tot stellen wollen?


Weil 500€ Sozialhilfe hier für die mehr als zehn Monatsgehälter in Gabun
sind! Daß hier das leben aber auch viel teurer als dort ist und sie mit
500€ hier zu den Armen gehören, kapieren viele nicht, bis sie mal da
sind. Und dann? Schon die Sprachbarriere. und Beruf? Gabun ist Ländlich
organisiert. Arbeit auf ner Erdnußplantage? Gibts hier nicht? Vielleicht
als Spargelstecher? Nee, das machen schon Saisonkräfte aus Polen usw.
Sprache lernen, Hauptschule nachmachen, evtl Lehre, ja dann biste mit
viel Glück nahe an 10 Jahren, bis sich das rentiert. Bis dahin kosten
uns die kräftig. Und nicht nur finanziell!

> Meine
> Vermutung ist, dass sie LEBEN wollen. Mit allem, was zu einem guten
> menschlichen Leben eben dazu gehört. Da gehört Beruf und Gesellschaft
> sehr wohl mit dazu. Die Erfahrung lehrt, dass Viele später das Heimweh
> packt und sie dann ihre Heimat zurück kehren. Insbesondere dann, wenn
> dort die wirtschaftlichen Verhältnisse besser geworden sind. Das werden
> sie, wenn sie dort gut ausgebildet arbeiten. In Zeiten den Globalen
> Dorfes kann man inzwischen die Bindungen von Menschen recht gut aufrecht
> erhalten. Das fördert den Austausch und damit gute Beziehungen. So
> ergeben sich natürlich auch viele neue Handelsbeziehungen, die am Ende
> allen Beteiligten zugute kommen.

Du kommst mir heute noch naiver vor, als sonst eh schon.

>
>> Und findet hier, weil idR schlecht ausgebildet, keinen Job, oder erst
>> nach jahren mit viel Glück und Engagement (falls das da ist).
>
> Wie sollen sie einen Job finden, wenn sie hier garnicht arbeiten dürfen?

Natürlich dürfen sie.Jedenfalls nach so einem halben Jahr. Es gibt für
die nur zu wenig geeigneten Arbeitsplätze und auch auf dem Sektor ist
die Konkurrenz groß.
Wie kommste jetzt darauf? Natürlich ist das besser, als keine
Ausbildung! Und vor allem ist es besser, als wenn der Clan seine ganzen
Ziegen verkauft, oder ein Stück ihres dringend nötigen Landes, um den
kräftigsten jungen "Clankrieger" auf die harte reise nach Alemania zu
schicken. und die Familie daheim ist dann deswegen so verarmt, daß die
15 Kinder des Clans dort nicht mehr zur Schule geschickt werden kann,
sondern ohne Ausbildung ... Aber der Glücksritter wird ja hier bei uns
ASYL sagen und dann hier viel arbeiten und Glück haben und gaanz viel
Geld an den Clan in der Heimat schicken können. Muß er auch, sonst war
das alles eine fatale Fehlinvestition.
>
> In der Wirtschaft läuft's nicht selten so:
> Wir zahlen dir deine Ausbildung. Im Gegenzug verpflichtest du dich,
> soundsolang für uns zu arbeiten. Wenn es um Staatsknete geht, kann der
> Staat da auch noch ein Wörtchen mitreden. Hat er z.B. 100.000,- in einen
> Migranten investiert, muss er z.B. 150.000,- Euro an Steuern
> erwirtschaften. Also Lohnsteuer/Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, usw.

Muß er? Und wenn er nicht will, oder nicht kann? Dann kann er idR nicht
mal ausgewiesen werden, sondern bleibt hier, verursacht nur weiter und
weiter Kosten. Und dann?
>
>> Das alles krankt daran, daß es keine wirkliche generelle Hilfe für
>> deine gesamte Menschheit ist, sondern nur die wenigen Gewinner der
>> brutalen Darwinlotterie davon evtl profitieren und das meist auch nur
>> individuell, finanziell, allenfalls noch die Familie, die daheim
>> mitversorgt werden kann, aber nicht sozial und schon gar nicht seelisch.
>
> Denke, es wäre schon viel gewonnen, wenn man den Migranten von Anfang an
> klar macht, worum es hier geht: Um das gute Überleben der Menschheit,
> damit es uns selbst auch möglichst gut geht. Wer meint, sich diesen
> Gedanken nicht verinnerlichen zu müssen, hat sehr wahrscheinlich nichts
> Gutes im Sinn. DAS wäre ein guter Grund, so jemanden gleich wieder
> abzuschieben.

Hätte hätte Fahrradkette.

Renate Förmer

unread,
Dec 10, 2023, 9:41:29 AM12/10/23
to
Du hast Christophs Text sehr gut beantwortet/kommentiert, ich habe ihn
gern gelesen. Du weißt aber, daß deine Mühe den Adressaten völlig kalt läßt?
Noch einen schönen zweiten Advent!
Renate

Heinz Schmitz

unread,
Dec 10, 2023, 6:07:22 PM12/10/23
to
Renate Förmer wrote:

>Du hast Christophs Text sehr gut beantwortet/kommentiert, ich habe ihn
>gern gelesen. Du weißt aber, daß deine Mühe den Adressaten völlig kalt läßt?

Nicht nur den. Vielen Dank für eine schöne Darstellung der Ursache für
den Erfolg der AfD.

>Noch einen schönen zweiten Advent!
>Renate

Dir auch, Grüße,
H.



Christoph Müller

unread,
Dec 19, 2023, 3:10:10 PM12/19/23
to
Am 10.12.2023 um 13:53 schrieb Heinz Schmitz:
> Christoph Müller wrote:

>> Am Besten einfach mal 6 Wochen Reality-Check mit Migranten. Sollte
>> sich doch einrichten lassen, wenn man das wirklich will. Man begebe
>> sich also mal mit Frau und Kindern in ein solches Herkunftsland wie
>> z.B. Afghanistan und versuche zu leben, wie die Einheimischen.
>> Sollte das Leben dort unangenehm werden, denkt man wahrscheinlich
>> an Ortswechsel... Wer diese Erfahrungen nicht selber machen will,
>> sollte mit den Migranten sprechen und sich DANN ein Urteil bilden.
>> Nicht schon vorher, weil das dann sehr wahrscheinlich nur ein
>> ungeprüftes Vorurteil ist.
>
> Du beschreibst schon richtig den Kern der Sache: Lass in einem
> beliebigen Land eine unfähige Regierung ans Werk, und dann nimm gerne
> alle DIE hier auf, die von da abhauen.

Ich alleine? Wie kommst du drauf?

Wir brauchen einfach eine halbwegs gesunde Bevölkerungspyramide. Die
Leute suchen/mieten/bauen sich dann selbst eine Bleibe.

> Wenn Du sie nicht aufnimmst, ist das eine Schande für Dich (?).

Wir sind hier etwas über 80 Mio. Menschen. Wie kommst du drauf, dass ICH
alle aufnehmen muss?

> Das kann so ja nicht wahr sein. Die Lösung sehe ich nur darin,
> entweder die unfähige Regierung dort auf Kurs zu bringen,

das erreicht man am Besten durch gute Handelsbeziehungen und durch
Jugendaustausch. So, wie es z.B. mit den einstigen Erzfeinden
Frankreich-Deutschland gelaufen ist. An diese Feindschaft kann sich
heute kaum noch jemand erinnern. Man besucht sich gegenseitig, arbeitet
an gemeinsamen Projekten, ...

> oder, wenn das nicht geht, unsere Grenzen dicht zu machen.

Das ist aber auch das Eingeständnis des eigenen Versagens. Man hat KEINE
guten Kontakte geknüpft, macht KEINE guten Geschäften, hilft sich NICHT
gegenseitig, hat keine Ahnung von den jeweiligen Wertvorstellungen, und
will auch gar keine Beziehung zueinander aufbauen ... Man wähnt sich auf
unterschiedlichen Planeten. Dabei sitzen wir aber allesamt im gleichen
leicht verwundbaren Raumschiff Erde.

> Wir könnten natürlich auch selber bei uns eine unfähige Regierung
> ranlassen (Sozen, Grinke, Linke), damit alle hermigrierten schnell
> wieder abhauen.

Wir können uns natürlich auch mit Blödeln und gegenseitigen
Herabwürdigungen beschäftigen. Wem hilft das auf welche Weise?

>> ... Was ist schlecht an Wirtschaftsflüchtlingen? Wird dir ein guter
>> Job in 500km Entfernung angeboten und nimmst ihn an, dann bist du
>> Wirtschaftsflüchtling. Denn dann fliehst du aus wirtschaftlichen
>> Gründen von deinem Wohnort, weil dir dort die Lebensumstände nicht
>> mehr gut genug gefallen.
>
> Es hat niemand was gegen einen Wirtschaftsflüchtling. Wenn aber 1000
> Wirtschaftsflüchtlinge kommen und in einem Dorf mit 1000 Einwohnen
> und 10 Jobs untergebracht werden, dann beginnt es zu kochen.

Dass sowas für Unmut sorgt, ist mir schon klar. Allerdings gibt's da
doch einen wirklich sehr gravierenden Rechenfehler. Wenn 1000 Leute zu
versorgen sind, braucht's in deinem Beispiel 10 Jobs. Wenn doppelt so
viele zu versorgen sind, braucht's wahrscheinlich auch doppelt so viele
Leute zur Versorgung. Eher noch mehr, weil die 1000 Neuankömmlinge auch
erst mal registriert werden müssen,
Papiere/Identitäten/Berufe/Zulassungen... müssen geprüft/beglaubigt
werden usw. Das wird man mit nur 10 Leuten nicht schaffen. Die braucht
man schon für Bäckerei und Metzgerei. GUTE Politik würde dafür sorgen,
dass die Leute neben einer Unterkunft auch was Sinn- und Wertvolles zu
tun haben. Damit finanzieren sich die Leute nämlich selber.

>> Was lässt sich daraus schließen? Vermutlich, dass die Not wirklich
>> groß sein muss. Denn wer Frau und Kind(er) hat, haut nicht einfach
>> mal aus Jux und Tollerei ab. So jemand haut dann ab, wenn er meint,
>> dass er andernorts seine Familie besser versorgen kann.
>
> Die Schlepper reisen in Afrika von Dorf zu Dorf und requirieren
> Kunden. Es ist ein Bombengeschäft - zum einen kassieren sie die
> Reisekosten, und zum anderen später die regelmäßigen Überweisungen an
> die Verwandten daheim.

Woher weißt du das? Verkehrst du in diesen Kreisen?

> Erinnere Dich an die Schiffskaperungen mit Lösegeld-Erpressung vor
> Äthiopien.

Was haben die Piraten mit den Schleppern zu tun?

> Die Drahtzieher haben jetzt ein wesentlich einfacheres und (für
> Gutmenschen) überzeugenderes Geschäftsmodell. So kann man aus einer
> hohen Zahl von Nachkommen doch ein schönes Vermögen ziehen.

Wer im Wohlstand lebt, hat i.d.R. aber gar nicht so viele Kinder. Und
was nützt den Piraten das viele Geld, wenn sie es nicht ausgeben? WENN
sie es ausgeben, ist das Geld aber in Umlauf. Dann tut sich auch was und
es kann (muss nicht) sich Wohlstand entwickeln.

>> Wir haben hierzulande ein ziemliches Problem mit unserer
>> Demografie. Der eigene Nachwuchs ist zu wenig.
>
> Ja, und warum ist das so?

Weil wir in Wohlstand leben und weil wir uns Strukturen aufgebaut haben,
in denen Kinder viel zu oft als Störfaktor angesehen werden. In
akademischen Kreisen ist die Kinderarmut besonders ausgeprägt, weil die
Zeit, die die Biologie eigentlich für Nachwuchspflege vorgesehen hat,
mit Pauken, Prüfungen, Eignungstests usw. verplempert wird. Bis man sich
endlich etabliert hat und sich auch Nachwuchs leisten kann, ist man
schnell 40. Da wird's dann mit dem Nachwuchs schon wirklich eng; die
Zeit der Risikoschwangerschaften steigt steil an.

> Und wenn es Nachwuchs gibt, wird der auf die Versorgung durch das
> Sozialamt getrimmt. Dank Hubertus Heil.

Wenn das stimmt, dann ist das auf jeden Fall der falsche Weg.

>> Wenn junge und kräftige Leute hier ankommen, dann sind sie
>> wahrscheinlich jung genug, um einen Beruf zu lernen und so den
>> Fachkräftemangel zu beenden.
>
> Wie sind denn die dazu vorliegenden Erfahrungen? [:-)].

Wer hat's probiert? Trotz fehlender Arbeitserlaubnis?

>> Je ärmer das Land, desto höher die Geburtenrate. Dort wird Armut
>> vererbt. Trotzdem wollen die jungen Leute Familien gründen.
>
> Ach? Sie wollen nicht einfach nur Sex haben? Nö, sie wollen sich
> doch dann liebevoll um ihren zahlreichen Nachwuchs kümmern.
> Jedenfalls bis der Schlepper vorbeikommt und ihnen was vom Paradies
> der EU erzählt.

In armen Ländern gibt es keine Sozialversicherungen, wie wir sie kennen.
Dort sind die Kinder die Altersversorgung. Wer viele Kinder hat, für den
sorgen im Alter mehr Menschen. Unsere Altersversorgung funktioniert im
Grunde genommen genauso. Nur halt über die Versicherung anonymisiert.
Das führt dann dazu, dass die, die mehr einzahlen konnten, später auch
eine höhere Rente beziehen. KinderLOSE können mehr Geld einzahlen, weil
sie ihr Geld auch noch in ihre Kinder investieren müssen. Kinder haben
sich so zum Armutsrisiko Nummer ein entwickelt. Auch deshalb sind es
seit geraumer Zeit zu wenige. Die wenigen Kinder werden sich später zwar
gerne um die eigenen Eltern kümmern. Aber sie müssen für die KinderLOSEN
MEHR bezahlen als für die eigenen Eltern, obwohl sie mit den Kinderlosen
eigentlich überhaupt nichts zu tun haben. Bin gespannt, wie lange das
noch gut geht. Denn biologisch gesehen haben die Kinderlosen für ihr
Alter überhaupt keine Vertragspartner. Aber wer kümmert sich dann um sie
im Alter?

Heinz Schmitz

unread,
Dec 20, 2023, 7:38:24 AM12/20/23
to
Christoph Müller wrote:

>> oder, wenn das nicht geht, unsere Grenzen dicht zu machen.

>Das ist aber auch das Eingeständnis des eigenen Versagens. Man hat KEINE
>guten Kontakte geknüpft, macht KEINE guten Geschäften, hilft sich NICHT
>gegenseitig, hat keine Ahnung von den jeweiligen Wertvorstellungen, und
>will auch gar keine Beziehung zueinander aufbauen ... Man wähnt sich auf
>unterschiedlichen Planeten. Dabei sitzen wir aber allesamt im gleichen
>leicht verwundbaren Raumschiff Erde.

Wenn die wirtschaftliche Lage der Beteiligten zu unterschiedlich ist,
wird das mit den "guten Kontakten" schwierig. Denn man IST auf ganz
unterschiedlichen Planeten.

>> Wir könnten natürlich auch selber bei uns eine unfähige Regierung
>> ranlassen (Sozen, Grinke, Linke), damit alle hermigrierten schnell
>> wieder abhauen.

>Wir können uns natürlich auch mit Blödeln und gegenseitigen
>Herabwürdigungen beschäftigen. Wem hilft das auf welche Weise?

Das frage ich mich des Öfteren, wenn ich Deine Postings lese :-).

>>> Was lässt sich daraus schließen? Vermutlich, dass die Not wirklich
>>> groß sein muss. Denn wer Frau und Kind(er) hat, haut nicht einfach
>>> mal aus Jux und Tollerei ab. So jemand haut dann ab, wenn er meint,
>>> dass er andernorts seine Familie besser versorgen kann.

>> Die Schlepper reisen in Afrika von Dorf zu Dorf und requirieren
>> Kunden. Es ist ein Bombengeschäft - zum einen kassieren sie die
>> Reisekosten, und zum anderen später die regelmäßigen Überweisungen an
>> die Verwandten daheim.

>Woher weißt du das? Verkehrst du in diesen Kreisen?

Deren Reklame und Klientensuche kannst Du im Internet nachlesen. Das
steht da schon so lange, dass ich mich wundere, wieso das noch keiner
unserer Regierenden gelesen hat. Die WOLLEN das wohl nicht lesen.

>> Erinnere Dich an die Schiffskaperungen mit Lösegeld-Erpressung vor
>> Äthiopien.

>Was haben die Piraten mit den Schleppern zu tun?

Suche die Hintermänner. Das ist viel besser organisiert als Viele
glauben. Schließlich geht es um ganz viel Geld.

>> Die Drahtzieher haben jetzt ein wesentlich einfacheres und (für
>> Gutmenschen) überzeugenderes Geschäftsmodell. So kann man aus einer
>> hohen Zahl von Nachkommen doch ein schönes Vermögen ziehen.

>Wer im Wohlstand lebt, hat i.d.R. aber gar nicht so viele Kinder. Und
>was nützt den Piraten das viele Geld, wenn sie es nicht ausgeben? WENN
>sie es ausgeben, ist das Geld aber in Umlauf. Dann tut sich auch was und
>es kann (muss nicht) sich Wohlstand entwickeln.

Warum glaubt das keiner unserer Sozen?

>>> Wir haben hierzulande ein ziemliches Problem mit unserer
>>> Demografie. Der eigene Nachwuchs ist zu wenig.

>> Ja, und warum ist das so?

>Weil wir in Wohlstand leben und weil wir uns Strukturen aufgebaut haben,
>in denen Kinder viel zu oft als Störfaktor angesehen werden. In
>akademischen Kreisen ist die Kinderarmut besonders ausgeprägt, weil die
>Zeit, die die Biologie eigentlich für Nachwuchspflege vorgesehen hat,
>mit Pauken, Prüfungen, Eignungstests usw. verplempert wird. Bis man sich
>endlich etabliert hat und sich auch Nachwuchs leisten kann, ist man
>schnell 40. Da wird's dann mit dem Nachwuchs schon wirklich eng; die
>Zeit der Risikoschwangerschaften steigt steil an.

Vielleicht liegt es auch daran, dass Arbeitsteiligkeit heute unmodern
ist. Wenn beide Ehepartner jeweils ihre eigene Karriere machen wollen,
wird es eng.

>> Und wenn es Nachwuchs gibt, wird der auf die Versorgung durch das
>> Sozialamt getrimmt. Dank Hubertus Heil.

>Wenn das stimmt, dann ist das auf jeden Fall der falsche Weg.

Die Sozen haben den Spruch "Fördern und Fordern." Hast Du schon einen
von denen Fordern gesehen?

Grüße,
H.



Franz Glaser

unread,
Dec 21, 2023, 3:49:24 AM12/21/23
to
WAS FÜR ein Fred - hier°° :-o


GL (achso, dspm war das und dswc)
--
Die parlamentarische Demokratie bedeutet, dass die Gesetze von allen
Parlamentariern diskutiert und erlassen werden. Gesetzesvorschläge aus
Ministerkonferenzen sind nicht parlamentarisch. Abgeordnete brauchen
weder Parteichefs noch zusätzliche, zufällige, nichtgewählte Berater.

Christoph Müller

unread,
Dec 22, 2023, 2:57:36 AM12/22/23
to
Am 20.12.2023 um 13:38 schrieb Heinz Schmitz:
> Christoph Müller wrote:

>>> oder, wenn das nicht geht, unsere Grenzen dicht zu machen.
>
>> Das ist aber auch das Eingeständnis des eigenen Versagens. Man hat KEINE
>> guten Kontakte geknüpft, macht KEINE guten Geschäften, hilft sich NICHT
>> gegenseitig, hat keine Ahnung von den jeweiligen Wertvorstellungen, und
>> will auch gar keine Beziehung zueinander aufbauen ... Man wähnt sich auf
>> unterschiedlichen Planeten. Dabei sitzen wir aber allesamt im gleichen
>> leicht verwundbaren Raumschiff Erde.
>
> Wenn die wirtschaftliche Lage der Beteiligten zu unterschiedlich ist,
> wird das mit den "guten Kontakten" schwierig. Denn man IST auf ganz
> unterschiedlichen Planeten.

Ist man NICHT!!!!! Egal, um welche Katastrophen es auch immer gehen mag
- wir sitzen ALLE im Raumschiff Erde!!!!

Wenn die wirtschaftliche ZU unterschiedlich ist, dann weiß man doch
schon, was zu tun ist: Die Unterschiede verringern. Die Pessimisten
meinen, dass das nur geht, indem man sich auf das Low-Level-Niveau der
Anderen begibt. Da kommen dann Sprüche auf wie, dass wir doch nicht
wieder auf die Bäume klettern wollen. Mit solchen oder ähnlichen
Begründungen wird dann jede Kooperation verweigert. Die Lage wird damit
ganz von selbst immer schlechter, weil Länder mit wenig Wirtschaftskraft
die meisten Kinder haben.

Optimisten gehen ganz anders an das Thema heran. Sie werden sich sagen,
dass in den armen Ländern ein riesiges Entwicklungspotenzial steckt,
WEIL der Abstand zu uns so groß ist. Gleichzeitig eröffnen die neuen
Kommunikationsmöglichkeiten wie z.B. Videokonferenzen optimale
Zusammenarbeit über den gesamten Globus. Afrika hat dabei auch noch den
Vorteil, dass die Zeitzonen ähnlich wie hierzulande sind. Wir haben also
beste Chancen. Diese sollten wir zum Wohle Aller nutzen.

>>>> Was lässt sich daraus schließen? Vermutlich, dass die Not wirklich
>>>> groß sein muss. Denn wer Frau und Kind(er) hat, haut nicht einfach
>>>> mal aus Jux und Tollerei ab. So jemand haut dann ab, wenn er meint,
>>>> dass er andernorts seine Familie besser versorgen kann.
>
>>> Die Schlepper reisen in Afrika von Dorf zu Dorf und requirieren
>>> Kunden. Es ist ein Bombengeschäft - zum einen kassieren sie die
>>> Reisekosten, und zum anderen später die regelmäßigen Überweisungen an
>>> die Verwandten daheim.
>
>> Woher weißt du das? Verkehrst du in diesen Kreisen?
>
> Deren Reklame und Klientensuche kannst Du im Internet nachlesen. Das
> steht da schon so lange, dass ich mich wundere, wieso das noch keiner
> unserer Regierenden gelesen hat. Die WOLLEN das wohl nicht lesen.

Wie sollen sie Leute acquiriren, wenn sie neben den Reisekosten auch
noch die Zahlungen an die Familien einbehalten wollen?

>>> Erinnere Dich an die Schiffskaperungen mit Lösegeld-Erpressung vor
>>> Äthiopien.
>
>> Was haben die Piraten mit den Schleppern zu tun?
>
> Suche die Hintermänner. Das ist viel besser organisiert als Viele
> glauben. Schließlich geht es um ganz viel Geld.

Dann muss man eben der Bevölkerung bessere Angebote machen als die
Verbrecher.

>>>> Wir haben hierzulande ein ziemliches Problem mit unserer
>>>> Demografie. Der eigene Nachwuchs ist zu wenig.
>
>>> Ja, und warum ist das so?
>
>> Weil wir in Wohlstand leben und weil wir uns Strukturen aufgebaut haben,
>> in denen Kinder viel zu oft als Störfaktor angesehen werden. In
>> akademischen Kreisen ist die Kinderarmut besonders ausgeprägt, weil die
>> Zeit, die die Biologie eigentlich für Nachwuchspflege vorgesehen hat,
>> mit Pauken, Prüfungen, Eignungstests usw. verplempert wird. Bis man sich
>> endlich etabliert hat und sich auch Nachwuchs leisten kann, ist man
>> schnell 40. Da wird's dann mit dem Nachwuchs schon wirklich eng; die
>> Zeit der Risikoschwangerschaften steigt steil an.
>
> Vielleicht liegt es auch daran, dass Arbeitsteiligkeit heute unmodern
> ist. Wenn beide Ehepartner jeweils ihre eigene Karriere machen wollen,
> wird es eng.

Wem ist der Nachwuchs wie viel wert?

Christoph Müller

unread,
Dec 22, 2023, 10:42:16 AM12/22/23
to
Am 10.12.2023 um 13:58 schrieb Der Habakuk.:
> Am 10.12.2023 um 00:23 schrieb Christoph Müller:
>> Am 08.12.2023 um 10:07 schrieb Der Habakuk.:
>>> Am 08.12.2023 um 09:17 schrieb Christoph Müller:
>>>> Am 08.12.2023 um 07:57 schrieb Fred Alph:

>> Was ist schlecht an Wirtschaftsflüchtlingen?
>
> Daß wir sie meistens gar nicht brauchen können, weil sie eben 'KEINE'
> Fachkräfte sind, wie uns Politiker gern weismachen wollen.

Sie kommen nicht als Fachkräfte. Wenn wir welche brauchen, müssen wir
sie ausbilden. Nur funktioniert das nicht mit nicht vorhandenen
Menschen. Das ergibt dann Fachkräftemangel.

> Wirkliche Fachkräfte bewerben sich aus dem Ausland bei uns, bei Firmen
> in Deutschland und wenn sie eine Jobzusagen haben und ihre Visa etc.
> besorgt haben, fiegen sie halt aus Indien oder Portugal, oder woher auch
> immer hierher und treten ihre Arbeitsstelle an.

Der Mittelstand hat Deutschland groß gemacht. Welche mittelständische
Firma wirbt in Afrika um Personal? Die meisten der dort angeworbenen
wird außerdem keine große Lust haben, nach Deutschland umzuziehen. Also
kann man davon aus gehen, dass diese Art der Personalbeschaffung
ziemlich ineffizient sein wird. Diese Hürde müssen Flüchtlinge nicht
mehr nehmen. Diese HABEN sie unter Lebensgefahr bereits genommen. Wer
sowas wagt, dem sollte man auch eine Ausbildung zutrauen, wenn man sie
ihnen denn überhaupt erst ermöglicht.

>> Wird dir ein guter Job in 500km Entfernung angeboten und nimmst ihn
>> an, dann bist du Wirtschaftsflüchtling.
>
> Nein, dann bin ich Arbeitssuchender, der in 500km Entfernung eine Stelle
> angeboten bekommen hat und wenn die Bedingungen für beide seiten passen,
> kommt ein Arbeitsvertrag zustande und ich ziehe um. Ich flüchte nicht.
> Du erkennst den Unterschied?

Der Unterschied ist nur akademischer Art. Fakt ist: Du verlässt deinen
alten Standort, weil er dir nicht mehr lukrativ genug erscheint. Du
siehst andernorts bessere Chancen und begibst dich deshalb dort hin.

>> Denn dann fliehst du aus wirtschaftlichen Gründen von deinem Wohnort,
>> weil dir dort die Lebensumstände nicht mehr gut genug gefallen.
>
> Quatsch.

Aus welchen Gründen ziehst du also um, wenn es keine wirtschaftlichen sind?

>>> Wobei er eine noch zerrüttetere Gesellschaft (Familie, usw) zu Hause
>>> zurückläßt und die Lage daheim dadurch noch verschlechtert.
>>
>> Was lässt sich daraus schließen? Vermutlich, dass die Not wirklich
>> groß sein muss.
>
> Eher daß es ein wirtschaftliches Gefälle geben wird.

Ein solches strebt nach Ausgleich. Wäre z.B. zu erreichen, wenn man dort
die Lage verbessert. Würde man die Flüchtenden gut ausbilden, dann wäre
Deutschland für sie ein gutes Land. Viele wird es nach einigen Jahren
wieder in ihre Heimat ziehen. Dort können sie dann anwenden, was sie
hier gelernt haben. Die Wahrscheinlichkeit ist dann groß, dass sie auch
in Deutschland noch gute Geschäfte machen. Mit fairem Handel profitieren
ALLE.

>> Denn wer Frau und Kind(er) hat, haut nicht einfach mal aus Jux und
>> Tollerei ab. So jemand haut dann ab, wenn er meint, dass er andernorts
>> seine Familie besser versorgen kann.
>
> Du mußt mir diese Banalitäten nicht erklären. Erklär mir lieber z.B.
> warum wir die denn dann reinlassen sollen?

Wir sollten eine Ausbildungsinitiative starten. Das dürfte billiger und
weniger entwürdigend sein, als ganze Affenzirkus, der aktuell
veranstaltet wird. Das wäre etwas in der Art wie der Jugendaustausch
zwischen Frankreich und Deutschland. Damit wurde die Erbfeindschaft
zwischen den beiden Ländern beendet. Etwas in der Art sollten wir auch
mit anderen Ländern machen.

>>> Der durch diese Besucher "Bereichterte" hat idR kein Interesse daran,
>>> weil diese Immigranten eben meist keine Bereicherung darstellen,
>>> sondern nur eine (finanzielle, soziale, gesellschaftliche,
>>> kriminelle) Belastung.
>>
>> So stelle ich mir das Paradebeispiel eines Vorurteils vor.
>
> Das zeigen alle Statistiken.

Die du sicher gleich verlinken wirst...

> Not und Elend und Kriminalität holt man sich ins Land, wenn man
> unqualifizierte und schlecht ausgebildete, der Landessprache nicht
> mächtige Glücksritter ins Land holt, für die schon unser Hartz-IV wie
> ein Sechser im Lotto wirken muß.

Du hältst diese Leute also für nicht lernfähige Tiere, denen jeder
Ehrgeiz abhanden kommt, sobald sie die Grenze nach Europa überschritten
haben? Ich denke, dass wer, der für diese Grenzüberschreitung sein Leben
riskiert, schon etwas mehr Willenskraft hat. Vielleicht sogar viel mehr,
als du dir überhaupt vorstellen kannst. Diese Leute UNTERNEHMEN und
RISKIEREN was. Das sind Charaktereigenschaften, die einer
Unternehmerkarriere sehr förderlich sind. Könnte gut sein, dass genau
DAS den Ausländerfeindlichen Angst macht. Aber solche Leute brauchen
wir, wenn wir unseren Wohlstand halten wollen.

> Wenn man da nicht strikt trennt zwischen tatsächlichen Asylanten (etwa
> nach Art 16a GG) und Wirtschaftsimmigranten, dann bekommt man Not und
> elend und wir sind grade dran, das zu tun und zu erfahren.
> Wirtschaftimmigranten läßt man wohlweislich nicht auf gfut Glück und
> *ohne* feste Arbeitsstelle ins Land. Jedenfalls nicht, wenn sie nicht
> exzellent ausgebildet sind, bereits einigermaßen die Landessprache
> beherrschen, soviel finanzielle Mittel mitbringen, daß sie sich davon
> mindestens ein halbes Jahr über Wasser halten können und am besten noch
> eine finanzielle Bürgschaft durch bereits im Land befindliche Verwandte!
> Die natürlich dafür auch bereits gute Arbeitsstellen haben müssen, oder
> Eigentum etc., die sich verpflichten, ihre Verwandten bei sich wohnen zu
> lasen usw.

Das geht schon in Richtung Raubritter-Mentalität. Selber nichts tun
wollen, aber kräftig abkassieren.

Ich plädiere dafür, die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis von der
Lernwilligkeit abhängig zu machen.

> Diese ganz trivialen Punkte, die bisher ja gar nicht existieren.

Der Lernwille taucht nirgendwo auf.

>> Denn die vielen Alten müssen von den jungen und kräftigen versorgt
>> werden. Gleichzeitig sollen sie auch noch ihre eigene Familie durch
>> bringen und 100% ihrer Arbeitskraft in den Job stecken. Das kann ganz
>> einfach nicht lang funktionieren. Die Lücke, die die zu niedrige
>> Geburtenrate reißt, muss durch Zuwanderung geschlossen werden. Oder
>> hast du einen besseren Vorschlag?
>
> Früher nannte man das Gesundschrumpfen.

Wäre gut zu wissen, das das heißt. Nämlich insbesondere Altersarmut,
Pflegenotstand und Fachkräftemangel. Strebst du das ernsthaft an?

>> Wenn junge und kräftige Leute hier ankommen, dann sind sie
>> wahrscheinlich jung genug, um einen Beruf zu lernen und so den
>> Fachkräftemangel zu beenden.
>
> Außer, sie wollen hier nur von Bürgergeld/Sozialhilfe leben, ihre drei
> Ehefrauen und 10 Kinder nachholen und den ganzen Tag beten, oder im
> Cafeehaus ihren Tee trinken und auf die verderbten Westler schimpfen.

Besonders viele sind's nicht. Für solche Fälle gibt's sicher eine Menge
Abschiebemöglichkeiten.

> Selbst wenn sie es wollten, haben es afghanische Ziegenhirten oder
> "Automechaniker" bzw. was man dort dafür hält, extrem schwer, einen Job
> hier zu finden, weil einfach sehr oft die Voraussetzungen nicht stimmen,
> nicht passen.

Es kommen JUNGE Menschen. Die können noch was lernen. Z.B. erst die
Sprache (zusammen mit dem hiesigen Kulturverständnis). Dann das Fach.
Aber - manche können's gar nicht glauben - auch ALTE Menschen können
noch was lernen. Man nur Motivation und das passende Umfeld. Das
menschliche Gehirn an sich ist äußerst anpassungs- und lernfähig.

> Schon alleine, weil es etwa das deutsche Modell der
> "Lehre" mit Gesellenprüfung dort ja so gut wie nie gibt.

Wenn ein Ziegenhirte kommt, dann muss er eben etwas lernen, das man hier
auch brauchen kann. So gaaaaanz langsam merkt's auch unsere Politik.

> Da geht man
> halt in eine Autowerkstatt und schaut sich was vom Chef und den Collegas
> ab und nach ein zwei Jahren gilt man dann als Automechaniker. Damit kann
> und darf aber hier bei uns keiner beruflich und verantwortlich an Autor
> rumschrauben. Hier nochmal ne Lehre machen, können und wollen aber die
> wenigsten. Da ist Sozialhilfe und evtl etwas Schwarzarbeit (oder dealen)
> schon viel lukrativer.
>
> Nein, es sind eben die Allerweigsten von denen tatsächlich Fachkräfte,
> sondern meistens sind es fürs AA Schwervermittelbare!

Ohne Arbeitserlaubnis ist man in der Tat schwer vermittelbar. Das könnte
aber auch mit der fehlenden Arbeitserlaubnis zusammen hängen.

>> Wenn man sie denn machen lassen würde.
>
> Wir lassen sie doch machen.

Indem wir ihnen eine Arbeitserlaubnis verweigern?

> lassen praktisch jeden rein, der das
> Zauberwort (ASYL) kennt und schieben so gut wie niemand ab. Die
> Schlaueren von denen können wir nach heutiger Rechtslage oft auch gar
> nicht abschieben, weil sie an der Grenze ihre Papiere wegwerfen, und uns
> nicht verraten, welche Staatsbürger sie sind. "Araber", oder gar "Neger"
> zählt halt nicht als Staatangehörigkeit!

Vor Gericht gilt aus gutem Grund zunächst mal - bis zum Beweis des
Gegenteils - die Unschuldsvermutung. Deshalb wäre es analog dazu nicht
schlecht, erst mal zu sehen, wie man aus den Ankommenden möglichst
schnell gute Steuerzahler machen kann. Parallel dazu kann man die
Identitätsgeschichten ja noch immer laufen lassen. Nur, weil auch mal
ein paar schwarze Schafe drunter sein werden, sollte man die Mehrheit
der redlichen Leute doch nicht schlecht behandeln.

>>> es war halt Leben, eher ländlich, einfach, arm. Aber sonst OK. So ein
>>> Gabuner hier bei uns braucht alles in allem, Wohnung, Sozialhilfe,
>>> Bürgergeld, Sprachkurse, Verwaltungskosten usw sicher pro Monat
>>> deutlich über 1000€.
>>
>> Und wenn man nicht alles falsch machen will, zahlt er dieses Geld
>> später im Beruf via Steuern x-fach zurück. Oder meinst du, dass die
>> Leute ihr ganzes Leben lang nur faul rumsitzen? Ohne einen Funken
>> Ehrgeiz? Die nichts aus sich machen wollen? Warum sind sie dann auf
>> die gefährliche Reise gegangen, wenn sie sich eigentlich nur tot
>> stellen wollen?
>
> Weil 500€ Sozialhilfe hier für die mehr als zehn Monatsgehälter in Gabun
> sind!

Es sind aber auch die Lebenshaltungskosten locker 10 Mal höher.

>> Meine Vermutung ist, dass sie LEBEN wollen. Mit allem, was zu einem
>> guten menschlichen Leben eben dazu gehört. Da gehört Beruf und
>> Gesellschaft sehr wohl mit dazu. Die Erfahrung lehrt, dass Viele
>> später das Heimweh packt und sie dann ihre Heimat zurück kehren.
>> Insbesondere dann, wenn dort die wirtschaftlichen Verhältnisse besser
>> geworden sind. Das werden sie, wenn sie dort gut ausgebildet arbeiten.
>> In Zeiten den Globalen Dorfes kann man inzwischen die Bindungen von
>> Menschen recht gut aufrecht erhalten. Das fördert den Austausch und
>> damit gute Beziehungen. So ergeben sich natürlich auch viele neue
>> Handelsbeziehungen, die am Ende allen Beteiligten zugute kommen.
>
> Du kommst mir heute noch naiver vor, als sonst eh schon.

Du meinst, dass man nur mit harter Hand durchgreifen muss. Ohne
Rücksicht auf Verluste. Die harte Hand lässt man sich schon was kosten.
Waffen, Zäune, Kriegsschiffe, Personal, ... Alles UNproduktiv. Wenn wir
führend in der Welt sein wollen, dann müssen wir der Welt auch was
bieten, das diese auch will. Was hat z.B. Argentinien, Peru, Chile, usw.
davon, wenn wir unsere Grenzen dicht machen? Sie werden ihren Handel mit
uns deshalb sicher nicht ausweiten. Wenn wir aber Waren und
Dienstleistungen bieten, die diese Länder brauchen können, dann werden
sie diese kaufen und uns somit zu Wohlstand verhelfen. So funktioniert
Export nun mal. Ist dir aber vermutlich zu naiv.

>>> Und findet hier, weil idR schlecht ausgebildet, keinen Job, oder erst
>>> nach jahren mit viel Glück und Engagement (falls das da ist).
>>
>> Wie sollen sie einen Job finden, wenn sie hier garnicht arbeiten dürfen?
>
> Natürlich dürfen sie.Jedenfalls nach so einem halben Jahr. Es gibt für
> die nur zu wenig geeigneten Arbeitsplätze und auch auf dem Sektor ist
> die Konkurrenz groß.

Bildung macht den Unterschied. Also brauchen wir auch entsprechende
Bildungsangebote.

>>> Soviel Geld haben doch nicht mal bei uns Hartz-IV-ler aufm Konto!
>>> (Dürfen sie glaub ich gar nicht haben!) Und es kommen auch meist
>>> nicht die, die wirklich Hilfe benötigen würden. Es kommen junge
>>> kräftige Männer, die von ihren Familien hierher geschickt werden,
>>> damit sie hier 'einen Fuß in die Tür' bekommen. Und dann
>>> Familiennachzug etc.
>>
>> Du meinst also, dass eine gute Ausbildung in den Herkunftsländern
>> völlig nutzlos wäre?
>
> Wie kommste jetzt darauf?

Na ja - man hat seine Liebsten normalerweise gerne um sich und nicht
fernen Ländern.

> Natürlich ist das besser, als keine
> Ausbildung! Und vor allem ist es besser, als wenn der Clan seine ganzen
> Ziegen verkauft, oder ein Stück ihres dringend nötigen Landes, um den
> kräftigsten jungen "Clankrieger" auf die harte reise nach Alemania zu
> schicken. und die Familie daheim ist dann deswegen so verarmt, daß die
> 15 Kinder des Clans dort nicht mehr zur Schule geschickt werden kann,
> sondern ohne Ausbildung ... Aber der Glücksritter wird ja hier bei uns
> ASYL sagen und dann hier viel arbeiten und Glück haben und gaanz viel
> Geld an den Clan in der Heimat schicken können. Muß er auch, sonst war
> das alles eine fatale Fehlinvestition.

Du tust hier so, als ob fast ALLE Clankriminelle wären. Nach dem Motto
"Kennst du einen Kriminellen, kennst du Alle". Oder wie muss man deine
Zeilen verstehen?

>> In der Wirtschaft läuft's nicht selten so:
>> Wir zahlen dir deine Ausbildung. Im Gegenzug verpflichtest du dich,
>> soundsolang für uns zu arbeiten. Wenn es um Staatsknete geht, kann der
>> Staat da auch noch ein Wörtchen mitreden. Hat er z.B. 100.000,- in
>> einen Migranten investiert, muss er z.B. 150.000,- Euro an Steuern
>> erwirtschaften. Also Lohnsteuer/Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, usw.
>
> Muß er?

Wenn WIR (stellvertretend die Regierung) entsprechende Regeln
aufstellen, dann schon.

> Und wenn er nicht will, oder nicht kann?

Wie man mit Vertragsbrüchigen umgeht, sollte eigentlich jeder juristisch
Interessierte wissen.

> Dann kann er idR nicht
> mal ausgewiesen werden, sondern bleibt hier, verursacht nur weiter und
> weiter Kosten. Und dann?

Dann interessiert mich, von welchen Summen wir reden. Es kommt ja selten
auf den Einzelfall an, sondern auf die Gesamtheit. Es gibt ja auch
hiesige Leistungsverweigerer/Aussteiger... Früher nannte man sie
Gammler, Langhaarige usw. Heute sind sie nicht selten Rechtsanwälte,
Staatsanwälte, Ärzte, Notare, Wissenschaftler, Physiker, Ingenieure,
Chemiker ... mit branchenüblicher Entlohnung und entsprechender Steuerlast.

>>> Das alles krankt daran, daß es keine wirkliche generelle Hilfe für
>>> deine gesamte Menschheit ist, sondern nur die wenigen Gewinner der
>>> brutalen Darwinlotterie davon evtl profitieren und das meist auch nur
>>> individuell, finanziell, allenfalls noch die Familie, die daheim
>>> mitversorgt werden kann, aber nicht sozial und schon gar nicht seelisch.
>>
>> Denke, es wäre schon viel gewonnen, wenn man den Migranten von Anfang
>> an klar macht, worum es hier geht: Um das gute Überleben der
>> Menschheit, damit es uns selbst auch möglichst gut geht. Wer meint,
>> sich diesen Gedanken nicht verinnerlichen zu müssen, hat sehr
>> wahrscheinlich nichts Gutes im Sinn. DAS wäre ein guter Grund, so
>> jemanden gleich wieder abzuschieben.
>
> Hätte hätte Fahrradkette.
Daher weht der Wind also.

Der Habakuk.

unread,
Dec 22, 2023, 1:01:04 PM12/22/23
to
Am 22.12.2023 um 16:42 schrieb Christoph Müller:
> Am 10.12.2023 um 13:58 schrieb Der Habakuk.:
>> Am 10.12.2023 um 00:23 schrieb Christoph Müller:
>>> Am 08.12.2023 um 10:07 schrieb Der Habakuk.:
>>>> Am 08.12.2023 um 09:17 schrieb Christoph Müller:
>>>>> Am 08.12.2023 um 07:57 schrieb Fred Alph:
>
>>> Was ist schlecht an Wirtschaftsflüchtlingen?
>>
>> Daß wir sie meistens gar nicht brauchen können, weil sie eben 'KEINE'
>> Fachkräfte sind, wie uns Politiker gern weismachen wollen.
>
> Sie kommen nicht als Fachkräfte.

Die allermeisten *sind keine*! Und darin besteht auch die große Lüge
fast aller Politiker, daß sie so tun, als wären es welche!
Und wenn es Fachkräfte für Ziegenhaltung oder Kamelzucht sind, dann kann
man sie hier nicht als solche brauchen. Hier können nur _unsere_
Maßstäbe gelten.

> Wenn wir welche brauchen, müssen wir
> sie ausbilden.

Das sollten wir besser mit den Inländern machen! Statt uns sozial oft
inkompatible Problembären ins Land zu holen, die eben 'keine' Fachkräfte
sind, die wir dann auch noch oft auf unsere kosten jahrelang
durchfüttern müssen.

> Nur funktioniert das nicht mit nicht vorhandenen
> Menschen. Das ergibt dann Fachkräftemangel.

Du gehst das vollkommen verkehrt an! Du müßtest dann gezielt im Ausland
dortige Fachkräfte suchen und bei uns anwerben. Z.B. Krankenschwestern
aus Portugal. Oder meinetwegen aus der Mongolei. Ich habe mal eine
Mongolin im KH kennengelernt, die war dort schon examinierte
Krankenschwester, mußte hier aber (u.a. wg. der deutschen Sprache) noch
"Scheine" und ihre Prüfung nachmachen. Die war sehr gut und vor allem
sehr motiviert! SO mußt du das angehen! Nicht XY-beliebige
Kopftuchträgerinnen von irgendwoher, egal, was für eine Ausbildung sie
haben, oder gar Surensöhne, von denen du gar nicht weißt, ob die nicht
nur Sozialhilfe von uns wollen und Gratis Wohnung und viel Zeit um in
die Moschee zu gehen und ins Cafe oder die Shshabar.
>
>> Wirkliche Fachkräfte bewerben sich aus dem Ausland bei uns, bei Firmen
>> in Deutschland und wenn sie eine Jobzusagen haben und ihre Visa etc.
>> besorgt haben, fiegen sie halt aus Indien oder Portugal, oder woher
>> auch immer hierher und treten ihre Arbeitsstelle an.
>
> Der Mittelstand hat Deutschland groß gemacht. Welche mittelständische
> Firma wirbt in Afrika um Personal?

Kliniken suchen durchaus im Ausland (etwa Portugal) gezielt nach
Krankenschwestern. Auch aus dem asiatischen Raum. Aber die sind
natürlich nicht wie du und also nicht an welchen interessiert, die gar
keine sind!

> Die meisten der dort angeworbenen
> wird außerdem keine große Lust haben, nach Deutschland umzuziehen. Also

Also nimmst du lieber ne Million afrikanische Glücksritter, die gar nix
können und zu uns wegen unserer Sozialhilfe kommen, und weil ihnen der
Schlepper Europa und vor allem Deutschland als das schiere Paradies
geschildert hat. Damit bist du zwar voll auf der Linie fast aller
politiker hier, aber dumm ist es trotzdem! Erst seit allerneuestem
_versuchen_ sie wenigstens (siehe jetzt EU-Beschluß) etwas weniger
volksschädlich zu handeln. (Oder tun nur so, wegen des überwältigenden
politischen Gegenwindes, den sie jetzt erfahren. Man wird sehen.)

> kann man davon aus gehen, dass diese Art der Personalbeschaffung
> ziemlich ineffizient sein wird.

Total falsch, Christoph! GEZIELTE Anwerbung, etwa von polnischen
Pflegekräften ist so ziemlich das effektivste und effizienteste, was es
geben kann!

Mannomann, das weiß jeder bauer, etwa die Spargelbauern, die gezielt
Mannschaften aus Polen fürs Spargelstechen anwerben. Wenn die so
'schlau' wären wie du, würden sie lieber 100.000 Afrikaner als
"Flüchtlinge" ins Land lassen, um dann mit viel Glück genug unter denen
zu finden, die sie zuerstmal im Spargelstechen *ausbilden* müßten, nur
um dann zu hoffen, daß denen der Job nicht zu müheselig ist, zu hart, zu
schlecht bezahlt, zu blöde im Vergleich zu Sozialhilfe usw. Ja, wenn die
Bauern alle so 'schlau' wären wie du, wären sie alle längst Pleite und
hätten ihre Höfe verloren. Ich kenne aber keinen einzigen, der da auf
deine Art der Klugheit setzt.

> Diese Hürde müssen Flüchtlinge nicht
> mehr nehmen. Diese HABEN sie unter Lebensgefahr bereits genommen. Wer
> sowas wagt, dem sollte man auch eine Ausbildung zutrauen, wenn man sie
> ihnen denn überhaupt erst ermöglicht.

Man sollte sie vor allem und zu allererst gar nicht erst zu uns
hereinlassen, wenn man es vermeiden kann. Und da maximal 2 bis 3 Prozent
nach Art 16a GG als solche anerkannt werden und nachdem immer noch
Dublin III gilt, nachdem Flüchtlinge im ersten sicheren Ankunftsland der
EU bleiben müssen und dort ihre Anträge stellen müssen und weil wir
quasi keine EU-Außengrenzen haben (über Nord und Ostsee kommen keine
boat people) wären wir allerhöchstens verpflichtet, die hier als
Flüchtlinge reinzulassen, die per Flugzeug zu uns kommen so und ihre
Füße auf deutschen boden setzen können. .
>
>>> Wird dir ein guter Job in 500km Entfernung angeboten und nimmst ihn
>>> an, dann bist du Wirtschaftsflüchtling.
>>
>> Nein, dann bin ich Arbeitssuchender, der in 500km Entfernung eine
>> Stelle angeboten bekommen hat und wenn die Bedingungen für beide
>> seiten passen, kommt ein Arbeitsvertrag zustande und ich ziehe um. Ich
>> flüchte nicht.
>> Du erkennst den Unterschied?
>
> Der Unterschied ist nur akademischer Art.

Keineswegs. Der Unterschied ist gravierend und essentiell!

Du willst hier nur refugee hoarding rechtfertigen!

> Fakt ist: Du verlässt deinen
> alten Standort, weil er dir nicht mehr lukrativ genug erscheint. Du
> siehst andernorts bessere Chancen und begibst dich deshalb dort hin.

Ich *darf* mich aber als Deutscher nach Mannheim oder Hamburg begeben,
wenn mir danach ist! Als Gabuner oder Tunesier darf ich das aber nicht
so ohne weiteres! Warum wilst du diesen Unterschied nicht sehen?
>
>>> Denn dann fliehst du aus wirtschaftlichen Gründen von deinem Wohnort,
>>> weil dir dort die Lebensumstände nicht mehr gut genug gefallen.
>>
>> Quatsch.
>
> Aus welchen Gründen ziehst du also um, wenn es keine wirtschaftlichen sind?

Ich ziehe dann um, fliehe aber nicht. und vor allem verlange ich dann
dort keine Sozialhilfe, weil ich nur dorthin umziehe, wenn ich einen
neuen Job dort habe.
>
>>>> Wobei er eine noch zerrüttetere Gesellschaft (Familie, usw) zu Hause
>>>> zurückläßt und die Lage daheim dadurch noch verschlechtert.
>>>
>>> Was lässt sich daraus schließen? Vermutlich, dass die Not wirklich
>>> groß sein muss.
>>
>> Eher daß es ein wirtschaftliches Gefälle geben wird.
>
> Ein solches strebt nach Ausgleich. Wäre z.B. zu erreichen, wenn man dort
> die Lage verbessert. Würde man die Flüchtenden gut ausbilden, dann wäre
> Deutschland für sie ein gutes Land.

Das wollen wir aber doch viel mehr VERMEIDEN! Es genügt auch vollkommen,
wenn wir ein gutes land für die sind, die bereits gut ausgebildet sind
und hier einen Arbeitsplatz nachweisen können. Die anderen sind für uns
unbrauchbar, was sollen wir mit denen?

> Viele wird es nach einigen Jahren
> wieder in ihre Heimat ziehen.

Haha.

> Dort können sie dann anwenden, was sie
> hier gelernt haben.

Warum lernen sie es nicht im Ausland? Und warum soll man die dann
überhaupt als "Flüchtlinge" aufnehmen, wenn es gar keine sind, sondern
nur Ausbildungswillige?

Die Wahrscheinlichkeit ist dann groß, dass sie auch
> in Deutschland noch gute Geschäfte machen. Mit fairem Handel profitieren
> ALLE.

Warst du jemals selbständig als Händler oder so was? Du redest doch hier
nur deswegen so pseudogescheit, weil du die Kosten für diese
Humanitätsduselei nicht aus deiner eigenen Tasche zahlen mußt, sondern
weil sie auf den großen anonymen Staat zurückfällt. daß es dir dann
anteilig deswegen auch schlechter geht, kapierst du offenbar nicht.
>
>>> Denn wer Frau und Kind(er) hat, haut nicht einfach mal aus Jux und
>>> Tollerei ab.

WEr seine Frau und Kinder etwa im Kriegsgebiet zurückläßt, um hier bei
uns für sich Asyl zu beantragen, von so einem halte ich eh nichts.

>>> So jemand haut dann ab, wenn er meint, dass er
>>> andernorts seine Familie besser versorgen kann.

Versorgen lassen kann.
>>
>> Du mußt mir diese Banalitäten nicht erklären. Erklär mir lieber z.B.
>> warum wir die denn dann reinlassen sollen?
>
> Wir sollten eine Ausbildungsinitiative starten. Das dürfte billiger und
> weniger entwürdigend sein, als ganze Affenzirkus, der aktuell
> veranstaltet wird. Das wäre etwas in der Art wie der Jugendaustausch
> zwischen Frankreich und Deutschland. Damit wurde die Erbfeindschaft
> zwischen den beiden Ländern beendet. Etwas in der Art sollten wir auch
> mit anderen Ländern machen.

Naivling! Nochmal: Fachkräfte, die bereits welche sind und die hier
einen Arbeitsplatz nachweisen können: JA! Aber doch nicht X-Beliebige
auf Aslantenticket, was oft lebenslange de-facto
Nichtwiederabschiebbarkeit bedeutet: NEIN!
>
>>>> Der durch diese Besucher "Bereichterte" hat idR kein Interesse
>>>> daran, weil diese Immigranten eben meist keine Bereicherung
>>>> darstellen, sondern nur eine (finanzielle, soziale,
>>>> gesellschaftliche, kriminelle) Belastung.
>>>
>>> So stelle ich mir das Paradebeispiel eines Vorurteils vor.
>>
>> Das zeigen alle Statistiken.
>
> Die du sicher gleich verlinken wirst...

Die kannst du selber suchen. Sogar von den Ukrainern arbeiten bei uns
nur ein Fünftelk, in anderen EU-Ländern aber zwei drittel oder nokch mehr.

das liegt an unserem grottenschlechten System! Und du willst es offenbar
noch schlechter machen.
>
>> Not und Elend und Kriminalität holt man sich ins Land, wenn man
>> unqualifizierte und schlecht ausgebildete, der Landessprache nicht
>> mächtige Glücksritter ins Land holt, für die schon unser Hartz-IV wie
>> ein Sechser im Lotto wirken muß.
>
> Du hältst diese Leute also für nicht lernfähige Tiere, denen jeder
> Ehrgeiz abhanden kommt, sobald sie die Grenze nach Europa überschritten
> haben?

Ich will niemand als Asylant reinlassen, der gar keiner ist! Was und wie
sehr die lernfähig, -willig, oder unfähig, unwillige sind, das wissen
wir dann bestenfalls erst nachher und das ist unakzeptabel! Das ist eine
Deppenmethode, die du uns hier empfiehlst.

>Ich denke, dass wer, der für diese Grenzüberschreitung sein Leben
> riskiert, schon etwas mehr Willenskraft hat. Vielleicht sogar viel mehr,
> als du dir überhaupt vorstellen kannst. Diese Leute UNTERNEHMEN und
> RISKIEREN was.

Wollen aber deswegen noch lange nicht zangsläufig auch arebeiten bei
uns. Wozu auch, wenn es so viel Sozialhilfe für gratis bei uns gibt?

> Das sind Charaktereigenschaften, die einer
> Unternehmerkarriere sehr förderlich sind.

Oft bestenfalls als Dönerbrater.

> Könnte gut sein, dass genau
> DAS den Ausländerfeindlichen Angst macht. Aber solche Leute brauchen
> wir, wenn wir unseren Wohlstand halten wollen.

Nicht, solange die immer noch alle Arbeitslosenstatistiken und
Sozialhilfestatistiken anführen!
>
>> Wenn man da nicht strikt trennt zwischen tatsächlichen Asylanten (etwa
>> nach Art 16a GG) und Wirtschaftsimmigranten, dann bekommt man Not und
>> elend und wir sind grade dran, das zu tun und zu erfahren.
>> Wirtschaftimmigranten läßt man wohlweislich nicht auf gfut Glück und
>> *ohne* feste Arbeitsstelle ins Land. Jedenfalls nicht, wenn sie nicht
>> exzellent ausgebildet sind, bereits einigermaßen die Landessprache
>> beherrschen, soviel finanzielle Mittel mitbringen, daß sie sich davon
>> mindestens ein halbes Jahr über Wasser halten können und am besten
>> noch eine finanzielle Bürgschaft durch bereits im Land befindliche
>> Verwandte! Die natürlich dafür auch bereits gute Arbeitsstellen haben
>> müssen, oder Eigentum etc., die sich verpflichten, ihre Verwandten bei
>> sich wohnen zu lasen usw.
>
> Das geht schon in Richtung Raubritter-Mentalität. Selber nichts tun
> wollen, aber kräftig abkassieren.

Ich übersetze mal: selber nichts tun wollen = nicht für die per
Sozialhilfe zahlen wollen.

Aber das ist nur vernünftig und doch kein Raubrittertum. Im GegenteiL.
Es ist bestenfalls ein nichts geben wollen. Solange wir uns um unsere
Kindergrundsicherung und vieles andere mehr streiten müssen und ja wohl
an allen Ecken und Enden Milliarden fehlen, wäre es doch wohl
hirnrissig, uns auch noch völlig überflüssige Zahlungen für irgendwelche
Ausländer aufzuhalsen, nur weil die Asyl oder Fachkraft sagen können.
>
> Ich plädiere dafür, die Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis von der
> Lernwilligkeit abhängig zu machen.
>
>> Diese ganz trivialen Punkte, die bisher ja gar nicht existieren.
>
> Der Lernwille taucht nirgendwo auf.
>
>>> Denn die vielen Alten müssen von den jungen und kräftigen versorgt
>>> werden. Gleichzeitig sollen sie auch noch ihre eigene Familie durch
>>> bringen und 100% ihrer Arbeitskraft in den Job stecken. Das kann ganz
>>> einfach nicht lang funktionieren. Die Lücke, die die zu niedrige
>>> Geburtenrate reißt, muss durch Zuwanderung geschlossen werden. Oder
>>> hast du einen besseren Vorschlag?
>>
>> Früher nannte man das Gesundschrumpfen.
>
> Wäre gut zu wissen, das das heißt. Nämlich insbesondere Altersarmut,
> Pflegenotstand und Fachkräftemangel. Strebst du das ernsthaft an?

Schau dir japan an. Die lassen so gut wie gar keine Nichtjapaner als
Immigranten ins land und setzen auf Automatisierung, Technisierung,
Robotisierung usw und sie fahren nicht schlecht dabei.
>
>>> Wenn junge und kräftige Leute hier ankommen, dann sind sie
>>> wahrscheinlich jung genug, um einen Beruf zu lernen und so den
>>> Fachkräftemangel zu beenden.

Die Realität widerlegt dich halt nur leider grandios!
>>
>> Außer, sie wollen hier nur von Bürgergeld/Sozialhilfe leben, ihre drei
>> Ehefrauen und 10 Kinder nachholen und den ganzen Tag beten, oder im
>> Cafeehaus ihren Tee trinken und auf die verderbten Westler schimpfen.
>
> Besonders viele sind's nicht. Für solche Fälle gibt's sicher eine Menge
> Abschiebemöglichkeiten.

Nein, eben nicht.
Tun wir nicht. Das gilt nur für das erste halbe Jahr hier, dann nicht mehr!
>
>> lassen praktisch jeden rein, der das Zauberwort (ASYL) kennt und
>> schieben so gut wie niemand ab. Die Schlaueren von denen können wir
>> nach heutiger Rechtslage oft auch gar nicht abschieben, weil sie an
>> der Grenze ihre Papiere wegwerfen, und uns nicht verraten, welche
>> Staatsbürger sie sind. "Araber", oder gar "Neger" zählt halt nicht als
>> Staatangehörigkeit!
>
> Vor Gericht gilt aus gutem Grund zunächst mal - bis zum Beweis des
> Gegenteils - die Unschuldsvermutung. Deshalb wäre es analog dazu nicht
> schlecht, erst mal zu sehen, wie man aus den Ankommenden möglichst
> schnell gute Steuerzahler machen kann.

Es wäre erstmal streng zu prüfen, warum aus einem Ankommenden ein
Hereinzulassender werden muß! Wenn nicht, dann sollte es nämlich sofort
"Und tschüß!" heißen!

> Parallel dazu kann man die
> Identitätsgeschichten ja noch immer laufen lassen. Nur, weil auch mal
> ein paar schwarze Schafe drunter sein werden, sollte man die Mehrheit
> der redlichen Leute doch nicht schlecht behandeln.

Es gibt kein Recht für alle Armen dieser Welt, hier in Deutschland leben
zu dürfen. Das solltest du dir jeden Tag so oft vorsagen, bis du es
begriffen hast!
>
>>>> es war halt Leben, eher ländlich, einfach, arm. Aber sonst OK. So
>>>> ein Gabuner hier bei uns braucht alles in allem, Wohnung,
>>>> Sozialhilfe, Bürgergeld, Sprachkurse, Verwaltungskosten usw sicher
>>>> pro Monat deutlich über 1000€.
>>>
>>> Und wenn man nicht alles falsch machen will, zahlt er dieses Geld
>>> später im Beruf via Steuern x-fach zurück. Oder meinst du, dass die
>>> Leute ihr ganzes Leben lang nur faul rumsitzen? Ohne einen Funken
>>> Ehrgeiz? Die nichts aus sich machen wollen? Warum sind sie dann auf
>>> die gefährliche Reise gegangen, wenn sie sich eigentlich nur tot
>>> stellen wollen?
>>
>> Weil 500€ Sozialhilfe hier für die mehr als zehn Monatsgehälter in
>> Gabun sind!
>
> Es sind aber auch die Lebenshaltungskosten locker 10 Mal höher.

Das spannen die erst, wenn sie schon hier sind.
>
>>> Meine Vermutung ist, dass sie LEBEN wollen. Mit allem, was zu einem
>>> guten menschlichen Leben eben dazu gehört. Da gehört Beruf und
>>> Gesellschaft sehr wohl mit dazu. Die Erfahrung lehrt, dass Viele
>>> später das Heimweh packt und sie dann ihre Heimat zurück kehren.
>>> Insbesondere dann, wenn dort die wirtschaftlichen Verhältnisse besser
>>> geworden sind. Das werden sie, wenn sie dort gut ausgebildet
>>> arbeiten. In Zeiten den Globalen Dorfes kann man inzwischen die
>>> Bindungen von Menschen recht gut aufrecht erhalten. Das fördert den
>>> Austausch und damit gute Beziehungen. So ergeben sich natürlich auch
>>> viele neue Handelsbeziehungen, die am Ende allen Beteiligten zugute
>>> kommen.
>>
>> Du kommst mir heute noch naiver vor, als sonst eh schon.
>
> Du meinst, dass man nur mit harter Hand durchgreifen muss. Ohne
> Rücksicht auf Verluste. Die harte Hand lässt man sich schon was kosten.
> Waffen, Zäune, Kriegsschiffe, Personal, ... Alles UNproduktiv. Wenn wir
> führend in der Welt sein wollen, dann müssen wir der Welt auch was
> bieten, das diese auch will. Was hat z.B. Argentinien, Peru, Chile, usw.
> davon, wenn wir unsere Grenzen dicht machen? Sie werden ihren Handel mit
> uns deshalb sicher nicht ausweiten. Wenn wir aber Waren und
> Dienstleistungen bieten, die diese Länder brauchen können, dann werden
> sie diese kaufen und uns somit zu Wohlstand verhelfen.

Dafür brauchen wir aber nicht Millionen Asylschmarotzer bei uns!

> So funktioniert
> Export nun mal. Ist dir aber vermutlich zu naiv.
>
>>>> Und findet hier, weil idR schlecht ausgebildet, keinen Job, oder
>>>> erst nach jahren mit viel Glück und Engagement (falls das da ist).
>>>
>>> Wie sollen sie einen Job finden, wenn sie hier garnicht arbeiten dürfen?

Dürften sie ja. Wollen aber viele nicht und viele sind eben so weit von
jeder brauchbaren Fachkraft entfernt, daß das nicht klappt. es gibt ja
schließlich auch schon längst inländischen Prekariat und Üroletariat,
mit denen sie dann konkurrieren müssen.
>>
>> Natürlich dürfen sie.Jedenfalls nach so einem halben Jahr. Es gibt für
>> die nur zu wenig geeigneten Arbeitsplätze und auch auf dem Sektor ist
>> die Konkurrenz groß.
>
> Bildung macht den Unterschied. Also brauchen wir auch entsprechende
> Bildungsangebote.

Schau, ich wills dir mal per Vergleich nahebringen. Wir haben also
(angeblich) einen mangel an guten Rennpferden (=Fachkräften).

Ich sage: dann kaufen und importieren wir eben gute Rennpferde aus dem
Ausland. Du sagst: NEIN; dafür müssen wir erst alles, was vier Beine hat
ins Land lassen. Und die Esel unter denen bilden wir dann zu guten
Rennpferden aus! Gute Ausbildung macht den Unterschied!

Ich halte deine Ansicht für naiv und unpraktikabel. Und du redest von
'harter Hand', wenn ich eben *nicht* alles, was vier Beine hat, ins Land
lassen (und durchfüttern) will.
Aber anders geht es nicht.
[]
>>
>> Hätte hätte Fahrradkette.
> Daher weht der Wind also.

Keine Ahnung, was für einen Wind du jetzt zu wittern verspüren willst.

Ich hätte auch schreiben können: Ein Fall von Denktse! So wie du dir das
denkst, klappt das nicht. Mann das sieht man doch! DAS ist doch schon
der elende Jetztzustand, den du uns hier schmackhaft machen willst. Nur
noch etwas dämlicher ausgestaltet und für uns noch nachteiliger.

Christoph Müller

unread,
Dec 23, 2023, 2:46:00 PM12/23/23
to
Am 22.12.2023 um 19:01 schrieb Der Habakuk.:
> Am 22.12.2023 um 16:42 schrieb Christoph Müller:
>> Am 10.12.2023 um 13:58 schrieb Der Habakuk.:
>>> Am 10.12.2023 um 00:23 schrieb Christoph Müller:
>>>> Am 08.12.2023 um 10:07 schrieb Der Habakuk.:
>>>>> Am 08.12.2023 um 09:17 schrieb Christoph Müller:
>>>>>> Am 08.12.2023 um 07:57 schrieb Fred Alph:

>> Sie kommen nicht als Fachkräfte.
>
> Die allermeisten *sind keine*!

Sag' ich doch.

> Und darin besteht auch die große Lüge fast aller Politiker, daß sie
> so tun, als wären es welche!

Vielleicht denken sie auch nur etwas weiter als du. Kein Mensch kommt
als Fachkraft auf die Welt. Sowas LERNT man! Nicht nur wir Deutschen
können lernen. Lernen kann JEDER halbwegs gesunde Mensch.

> Und wenn es Fachkräfte für Ziegenhaltung oder Kamelzucht sind, dann
> kann man sie hier nicht als solche brauchen.

Wie gesagt - Menschen können normalerweise lernen.

> Hier können nur _unsere_ Maßstäbe gelten.

Da gehört Lernen NICHT dazu? Na ja - die neueste Pisa-Studie scheint das
ja durchaus in Teilen zu bestätigen.

>> Wenn wir welche brauchen, müssen wir sie ausbilden.
>
> Das sollten wir besser mit den Inländern machen!

Welchem Inländer wird eine Berufsausbildung aus welchen Gründen verweigert?

> Statt uns sozial oft inkompatible Problembären ins Land zu holen,
> die eben 'keine' Fachkräfte sind, die wir dann auch noch oft auf
> unsere kosten jahrelang durchfüttern müssen.

Kennst du den Marshmellow-Test? Das ist eine Langzeitstudie aus der
Psychologie. Näheres hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Belohnungsaufschub#Marshmallow-Test
Kurz zusammengefasst:
Kinder im Kindergarten werden vor die Wahl gestellt:
Du kannst jetzt sofort ein Marshmellow bekommen. Wenn du aber eine
gewisse Zeit wartest, bekommst du noch eines dazu.

Die Kinder, die sofort zugriffen und dann eben auch nur eines bekamen,
waren später im Beruf weniger erfolgreich als die, die sich den
sofortigen Verzehr eine Weile verkneifen konnten, um ein zusätzliches zu
bekommen.

Wo ordnest du dich ein? Siehst du dich bei den Ungeduldigen und weniger
Erfolgreichen oder bei den Geduldigen, die auch mal was erwarten können
und dafür mehr Erfolg haben?

>> Nur funktioniert das nicht mit nicht vorhandenen Menschen. Das
>> ergibt dann Fachkräftemangel.
>
> Du gehst das vollkommen verkehrt an! Du müßtest dann gezielt im
> Ausland dortige Fachkräfte suchen und bei uns anwerben.

Dir ist aber doch unser duales Bildungssystem so wichtig. In wie vielen
Ländern wird es - außer in Deutschland - praktiziert? Wie sollen solche
Werbekampagnen aussehen? Die KMU (Kleine und Mittlere Unternehmen) haben
diesbezüglich die größeren Probleme.

> Z.B. Krankenschwestern aus Portugal. Oder meinetwegen aus der
> Mongolei.

Google meint zum dualen System:

"In welchen Ländern gibt es das duale System?
Spanien, Griechenland, Portugal, Italien, die Slowakei und Lettland
haben sich vor gut drei Jahren unter Beteiligung der EU-Kommission in
einem Abkommen mit Deutschland darauf verständigt, die Strukturen dieses
dualen Berufsbildungssystems zu übernehmen.13.09.2019"

Damit bleiben also nicht viele Länder, in denen du Leute anwerben
kannst. Wie und womit willst du sie überzeugen, ihre Heimat zu
verlassen und ins ausländerfeindliche Deutschland zu kommen?

> Ich habe mal eine Mongolin im KH kennengelernt, die war dort schon
> examinierte Krankenschwester, mußte hier aber (u.a. wg. der
> deutschen Sprache) noch "Scheine" und ihre Prüfung nachmachen.

Und das geht nur mit Mongolinnen? Warum nicht auch mit Anderen?

> Die war sehr gut und vor allem sehr motiviert!

Du meinst, dass die Flüchtlinge, die aus aller Herren Länder und oft
unter Lebensgefahr zu uns kommen, nur dröge und faul rumhängen, sobald
sie hier ankommen?

> SO mußt du das angehen! Nicht XY-beliebige Kopftuchträgerinnen von
> irgendwoher, egal, was für eine Ausbildung sie haben,

viel wichtiger als die Ausbildung ist erst mal die Motivation! Ohne
Motivation wird's nämlich mit der Ausbildung nichts.

> oder gar Surensöhne, von denen du gar nicht weißt, ob die nicht nur
> Sozialhilfe von uns wollen und Gratis Wohnung und viel Zeit um in
> die Moschee zu gehen und ins Cafe oder die Shshabar.

Warum meinst du, halte ich es für so wichtig, Religion als das Streben
nach dem guten Überleben der Menschheit zu definieren? Wer nur mit
Symbolen und nicht zeitgemäßen Riten rum macht, die keiner mehr versteht
oder gar mit Hand ab, Kopf ab, Peitschenhieben und Ähnlichem daher
kommt, trägt NICHTS zum guten Überleben der Menschheit bei. Ganz im
Gegenteil greift so jemand die Menschheit ganz konkret an. Religiös ist
da nichts mehr. Also kann man sich mit solchem Verhalten auch nicht auf
irgend eine Religion berufen. Eine nicht religiöse Gemeinschaft ist
nämlich keine Religionsgemeinschaft. Auch wenn sie sich selber als
solche bezeichnet. Schon so Mancher hat sich für Napoleon gehalten,
obwohl er es nicht war. Es wäre schon wichtig, dass auch Laien den
Unterschied problemlos erkennen können.

>>> Wirkliche Fachkräfte bewerben sich aus dem Ausland bei uns, bei
>>> Firmen in Deutschland und wenn sie eine Jobzusagen haben und
>>> ihre Visa etc. besorgt haben, fiegen sie halt aus Indien oder
>>> Portugal, oder woher auch immer hierher und treten ihre
>>> Arbeitsstelle an.
>>
>> Der Mittelstand hat Deutschland groß gemacht. Welche
>> mittelständische Firma wirbt in Afrika um Personal?
>
> Kliniken suchen durchaus im Ausland (etwa Portugal) gezielt nach
> Krankenschwestern.

Mit 2000 Mitarbeitern vielleicht oder wenn der Chef dort sein
Urlaubsdomizil hat. Die KMUs im Klinikbereich scheinen dem Untergang
geweiht zu sein.

>> Die meisten der dort angeworbenen wird außerdem keine große Lust
>> haben, nach Deutschland umzuziehen. Also
>
> Also nimmst du lieber ne Million afrikanische Glücksritter,

Wie kommst du drauf, dass die allesamt nur Glücksritter wären? Die
Leute, die kommen, spüren auf jeden Fall einen gehörigen Handlungsdruck.
Andernfalls würden sie die lebensgefährliche Reise nicht machen. Sie
sind schon alleine deshalb im Schnitt leistungsbereiter als die, die
stattdessen daheim nur träge rumhängen und auf den nächsten Tag warten.
Solche Leute gibt's hierzulande auch. Selbst unter Einheimischen.

> die gar nix können

Du meinst wahrscheinlich die, die zum Zeitpunkt der Ankunft nicht das
können, was hier gebraucht wird. Damit könntest du Recht haben. Ich
frage mich allerdings, wie du drauf kommst, dass diesen Leuten mit dem
Grenzübertritt jedwede Lernfähigkeit auf Dauer verloren geht. Denn genau
sowas unterstellst du ihnen ja ständig.

> und zu uns wegen unserer Sozialhilfe kommen, und weil ihnen der
> Schlepper Europa und vor allem Deutschland als das schiere Paradies
> geschildert hat.

Wenn sie den Schleppern auf den Leim gegangen sind, dann werden sie -
nicht ganz unwahrscheinlich - nach Lösungen ihres Problems suchen. Wenn
sie merken, dass sie hier fehl am Platz sind, werden sie sehr
wahrscheinlich von selbst die Rückreise antreten.

> Damit bist du zwar voll auf der Linie fast aller politiker hier,
> aber dumm ist es trotzdem!

Warum ist es dumm, den Leuten eine Ausbildung zukommen zu lassen, damit
sie den dafür aufgebrachten Aufwand via Steuern wieder gut verzinst
zurückzahlen? Na ja - du scheinst der Auffassung zu sein, dass sie mit
dem Grenzübertritt schlagartig jedwede Motivation und Lernfähigkeit
verlieren und sich mit Hartz IV wie die Könige ihrer Heimat fühlen.

> Erst seit allerneuestem _versuchen_ sie wenigstens (siehe jetzt
> EU-Beschluß) etwas weniger volksschädlich zu handeln.

Das könnte damit zusammen hängen, dass man sie ganz vorsichtig an unser
Wirtschaftsleben heran führen will. Eine Chance, die unternehmerisch
organisierte Geister gerne aufgreifen werden.

> (Oder tun nur so, wegen des überwältigenden politischen Gegenwindes,
> den sie jetzt erfahren. Man wird sehen.)

Deiner Lesart nach zu schließen scheinst du die Ankommenden ohnehin
beinahe nur für Tiere zu halten.

>> kann man davon aus gehen, dass diese Art der Personalbeschaffung
>> ziemlich ineffizient sein wird.
>
> Total falsch, Christoph! GEZIELTE Anwerbung, etwa von polnischen
> Pflegekräften ist so ziemlich das effektivste und effizienteste, was
> es geben kann!

Demnach können wir dann ja auch keinen Fachkräftemangel haben. Was
erzählen uns also die Medien? Nur Unsinn?

>> Diese Hürde müssen Flüchtlinge nicht mehr nehmen. Diese HABEN sie
>> unter Lebensgefahr bereits genommen. Wer sowas wagt, dem sollte
>> man auch eine Ausbildung zutrauen, wenn man sie ihnen denn
>> überhaupt erst ermöglicht.
>
> Man sollte sie vor allem und zu allererst gar nicht erst zu uns
> hereinlassen, wenn man es vermeiden kann.

Dann sollte unsere Wirtschaft aber endlich mal aufhören, über den
Fachkräftemangel zu lamentieren. Nach deiner Lesart gibt es diesen
nämlich nicht.

>>>> Wird dir ein guter Job in 500km Entfernung angeboten und
>>>> nimmst ihn an, dann bist du Wirtschaftsflüchtling.
>>>
>>> Nein, dann bin ich Arbeitssuchender, der in 500km Entfernung
>>> eine Stelle angeboten bekommen hat und wenn die Bedingungen für
>>> beide seiten passen, kommt ein Arbeitsvertrag zustande und ich
>>> ziehe um. Ich flüchte nicht. Du erkennst den Unterschied?
>>
>> Der Unterschied ist nur akademischer Art.
>
> Keineswegs. Der Unterschied ist gravierend und essentiell!

Dann benenne diesen Unterschied bitte auch.

> Du willst hier nur refugee hoarding rechtfertigen!

Es gibt eine Reihenfolge:
1. Die Menschheit muss gut Überleben.
2. Der eigenen Gruppe innerhalb der Menschheit muss es gut gehen.
3. Meinem privaten Kreis muss es gut gehen.
4. Mir selbst muss es gut gehen.

Der wichtigste Punkt ist 1). Diesen scheinst du komplett zu ignorieren.

>>>>> Wobei er eine noch zerrüttetere Gesellschaft (Familie, usw)
>>>>> zu Hause zurückläßt und die Lage daheim dadurch noch
>>>>> verschlechtert.
>>>>
>>>> Was lässt sich daraus schließen? Vermutlich, dass die Not
>>>> wirklich groß sein muss.
>>>
>>> Eher daß es ein wirtschaftliches Gefälle geben wird.
>>
>> Ein solches strebt nach Ausgleich. Wäre z.B. zu erreichen, wenn
>> man dort die Lage verbessert. Würde man die Flüchtenden gut
>> ausbilden, dann wäre Deutschland für sie ein gutes Land.
>
> Das wollen wir aber doch viel mehr VERMEIDEN!

Aus welchem Grund? Sie wären dann nach unseren eigenen Standards gut
ausgebildet und können dann auch sehr wahrscheinlich unsere Sprache. Ich
weiß nicht, ob du schon mal was von Berufs-Netzwerken gehört hast. Xing
oder LinkedIn zum Beispiel. Damit werden Geschäftskontakte geknüpft. Wer
gute Kontakte hat, kann gute Geschäfte machen. Im Zuge der Ausbildung
ergeben sich genau solche Kontakte auf besonders intensive Weise. Jeder
Kontakt bringt seinerseits wieder 10 Kontakte mit. Das kann eine recht
gute Geschäftsgrundlage werden. Aus welchem Grund willst du sie VERMEIDEN?

> Es genügt auch vollkommen, wenn wir ein gutes land für die sind, die
> bereits gut ausgebildet sind und hier einen Arbeitsplatz nachweisen
> können. Die anderen sind für uns unbrauchbar, was sollen wir mit
> denen?

Geschäftskontakte knüpfen?

>> Viele wird es nach einigen Jahren wieder in ihre Heimat ziehen.
>
> Haha.

Das Thema Psychologie scheint dir ziemlich fremd zu sein.

>> Dort können sie dann anwenden, was sie hier gelernt haben.
>
> Warum lernen sie es nicht im Ausland?

Weil dort die nötige Infrastruktur nicht existiert und erst aufgebaut
werden muss? Stellt sich die Frage, mit wem. Mit den Chinesen oder mit
uns? Wer baut diese Länder also auf? Wir als rohstoffarmes Land sind auf
weltweite wohlstandssichernde Kontakte angewiesen. Ohne diese
demontieren wir unser Land.

> Und warum soll man die dann überhaupt als "Flüchtlinge" aufnehmen,
> wenn es gar keine sind, sondern nur Ausbildungswillige?

WER macht die Unterschiede überhaupt? Den Flüchtlingen wird's egal sein,
wie sie genannt werden. Sie wollen ganz einfach ein gutes Leben leben
können. DAS steht im Fokus. Das bedeutet aber auch, dass es den Leuten
in ihrer näheren Umgebung gut geht. Andernfalls gibt's Zoff und eben
KEIN gutes Leben.

>> Die Wahrscheinlichkeit ist dann groß, dass sie auch in Deutschland
>> noch gute Geschäfte machen. Mit fairem Handel profitieren ALLE.
>
> Warst du jemals selbständig als Händler oder so was?

Selbständig schon. Aber nicht als Händler. Das hat ein Kollege gemacht.

> Du redest doch hier nur deswegen so pseudogescheit, weil du die
> Kosten für diese Humanitätsduselei nicht aus deiner eigenen Tasche
> zahlen mußt,

wie viel wird dir dafür abgezwackt?

> sondern weil sie auf den großen anonymen Staat zurückfällt. daß es
> dir dann anteilig deswegen auch schlechter geht, kapierst du
> offenbar nicht.

Wenn ich genügend geeignete Kontakte hätte, hätte ich das
Astrail-Konzept längst realisieren können. Damit lassen sich so
energiehungrige Länder wie Deutschland aus wirtschaftlichen (!!!)
Gründen zu 100% auf regenerative Energien umstellen. Schätzungsweise 70%
davon heimischer Natur. Nicht, weil keine 100% möglich wären - das IST
möglich -, sondern weil man für gute Geschäfte immer eine gewisse
gegenseitige Abhängigkeit haben sollte. Hat man die nicht, kann man
drauf warten, dass irgendwer überschnappt und meint, als großer und
unbesiegbarer Zampano auftreten zu müssen. So werden Kriege vom Zaun
gebrochen. Putin -> Ukraine, Xi -> Taiwan...

>>>> Denn wer Frau und Kind(er) hat, haut nicht einfach mal aus Jux
>>>> und Tollerei ab.
>
> WEr seine Frau und Kinder etwa im Kriegsgebiet zurückläßt, um hier
> bei uns für sich Asyl zu beantragen, von so einem halte ich eh
> nichts.

Du kennst also wirklich jede Situation, wenn du nur diese wenigen
Eckdaten kennst? Respekt! Wie machst du das?

>>>>> Der durch diese Besucher "Bereichterte" hat idR kein
>>>>> Interesse daran, weil diese Immigranten eben meist keine
>>>>> Bereicherung darstellen, sondern nur eine (finanzielle,
>>>>> soziale, gesellschaftliche, kriminelle) Belastung.
>>>>
>>>> So stelle ich mir das Paradebeispiel eines Vorurteils vor.
>>>
>>> Das zeigen alle Statistiken.
>>
>> Die du sicher gleich verlinken wirst...
>
> Die kannst du selber suchen.

Du scheinst hier ziemlich ahnungslos unterwegs zu sein.

>> Du hältst diese Leute also für nicht lernfähige Tiere, denen jeder
>> Ehrgeiz abhanden kommt, sobald sie die Grenze nach Europa
>> überschritten haben?
>
> Ich will niemand als Asylant reinlassen, der gar keiner ist!

Das weiß man aber erst nach der Prüfung. Wie lange dauert eine solche?
Was machen die Leute bis dahin? Rumsitzen und Daumen drehen, Frust
anstauen, bis sich die Aggressivität Bahn bricht und sich kriminelle
Züge entwickeln, die viel Polizei- und Juristenkapazitäten binden? Kann
man natürlich machen. Vor allem, wenn man blöde genug ist, um die guten
Potentiale möglichst umgehend zu zerstören. Dann sind wir ein Land der
Miesmacher und Nörgler. Wer möchte mit so jemanden gute Geschäfte
machen? Da ist doch die Luft schon nach dem ersten Meeting raus. Deshalb
folgen dann auch keine weiteren. Als Exportnation können wir uns solches
Verhalten gar nicht leisten, wenn wir unseren Wohlstand sichern wollen.
Wir sollten eher versuchen, die Ankommenden als potenzielle
Geschäftspartner zu sehen. Das gilt übrigens selbst für Analphabeten.
Sie könnten, wenn sie die richtigen Kontakte haben, trotzdem gute
Geschäfte in die Wege leiten. Wer nicht lesen und schreiben kann, ist
deshalb noch lange kein Depp, dem man mit Hochmut begegnen müsste.

> Was und wie sehr die lernfähig, -willig, oder unfähig, unwillige
> sind, das wissen wir dann bestenfalls erst nachher

nachdem man das Ganze mal geprüft hat. Falls die Verantwortlichen das
überhaupt wollen.

>> Ich denke, dass wer, der für diese Grenzüberschreitung sein Leben
>> riskiert, schon etwas mehr Willenskraft hat. Vielleicht sogar viel
>> mehr, als du dir überhaupt vorstellen kannst. Diese Leute
>> UNTERNEHMEN und RISKIEREN was.
>
> Wollen aber deswegen noch lange nicht zangsläufig auch arebeiten bei
> uns.

Dann eben woanders. Faulenzertypen sind's jedenfalls nicht.

> Wozu auch, wenn es so viel Sozialhilfe für gratis bei uns gibt?

Meinst du wirklich, dass das Menschen mit Unternehmergeist Spaß macht?
Kann es sein, dass du keine Ahnung davon hast, was Unternehmergeist
überhaupt ist?

>> Das sind Charaktereigenschaften, die einer Unternehmerkarriere
>> sehr förderlich sind.
>
> Oft bestenfalls als Dönerbrater.

Na und? Wenn's nachgefragt wird, kann's dir doch egal sein. Um ein
erfolgreiches Unternehmen zu gründen, braucht man nicht unbedingt einen
Professoren-Titel. Schau z.B. mal hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Jahn_(Gastronom)

>> Könnte gut sein, dass genau DAS den Ausländerfeindlichen Angst
>> macht. Aber solche Leute brauchen wir, wenn wir unseren Wohlstand
>> halten wollen.
>
> Nicht, solange die immer noch alle Arbeitslosenstatistiken und
> Sozialhilfestatistiken anführen!

Wenn das stimmt, dann wäre zumindest Ursachenforschung angesagt. Woran
liegt's also und aus welchen Gründen kann man dagegen nicht sinnvoll
vorgehen?

>>> Wenn man da nicht strikt trennt zwischen tatsächlichen Asylanten
>>> (etwa nach Art 16a GG) und Wirtschaftsimmigranten, dann bekommt
>>> man Not und elend und wir sind grade dran, das zu tun und zu
>>> erfahren. Wirtschaftimmigranten läßt man wohlweislich nicht auf
>>> gfut Glück und *ohne* feste Arbeitsstelle ins Land. Jedenfalls
>>> nicht, wenn sie nicht exzellent ausgebildet sind, bereits
>>> einigermaßen die Landessprache beherrschen, soviel finanzielle
>>> Mittel mitbringen, daß sie sich davon mindestens ein halbes Jahr
>>> über Wasser halten können und am besten noch eine finanzielle
>>> Bürgschaft durch bereits im Land befindliche Verwandte! Die
>>> natürlich dafür auch bereits gute Arbeitsstellen haben müssen,
>>> oder Eigentum etc., die sich verpflichten, ihre Verwandten bei
>>> sich wohnen zu lasen usw.
>>
>> Das geht schon in Richtung Raubritter-Mentalität. Selber nichts
>> tun wollen, aber kräftig abkassieren.
>
> Ich übersetze mal: selber nichts tun wollen = nicht für die per
> Sozialhilfe zahlen wollen.

Ich dachte eher an Ausbildung, damit das ausgegebene Geld gut verzinst
zurück kommt.

> Aber das ist nur vernünftig und doch kein Raubrittertum. Im
> GegenteiL. Es ist bestenfalls ein nichts geben wollen. Solange wir
> uns um unsere Kindergrundsicherung und vieles andere mehr streiten
> müssen und ja wohl an allen Ecken und Enden Milliarden fehlen, wäre
> es doch wohl hirnrissig, uns auch noch völlig überflüssige Zahlungen
> für irgendwelche Ausländer aufzuhalsen, nur weil die Asyl oder
> Fachkraft sagen können.

Ich sehe das Ganze eher als gut verzinsliche Geldanlage.

>>> Diese ganz trivialen Punkte, die bisher ja gar nicht existieren.
>>
>> Der Lernwille taucht nirgendwo auf.

Kein Kommentar dazu?

>>>> Denn die vielen Alten müssen von den jungen und kräftigen
>>>> versorgt werden. Gleichzeitig sollen sie auch noch ihre eigene
>>>> Familie durch bringen und 100% ihrer Arbeitskraft in den Job
>>>> stecken. Das kann ganz einfach nicht lang funktionieren. Die
>>>> Lücke, die die zu niedrige Geburtenrate reißt, muss durch
>>>> Zuwanderung geschlossen werden. Oder hast du einen besseren
>>>> Vorschlag?
>>>
>>> Früher nannte man das Gesundschrumpfen.
>>
>> Wäre gut zu wissen, das das heißt. Nämlich insbesondere
>> Altersarmut, Pflegenotstand und Fachkräftemangel. Strebst du das
>> ernsthaft an?
>
> Schau dir japan an. Die lassen so gut wie gar keine Nichtjapaner als
> Immigranten ins land und setzen auf Automatisierung, Technisierung,
> Robotisierung usw und sie fahren nicht schlecht dabei.

Automatisierung wird bei uns ganz genauso kommen. In Japan sind das -
mangels Immigration - rein wirtschaftliche Gründe. China steuert auf das
gleiche Problem zu. Die Alten werden sich dann also auch von Automaten
bespaßen lassen müssen. Kontakt mit anderen Menschen wird zur
Seltenheit. Schöne neue Welt...

Bei uns denkt man auch an Roboter im Gesundheitswesen und in der Pflege.
Aber als ASSISTENZ/Werkzeug und nicht als Ersatz von Menschen.

>>>> Wenn junge und kräftige Leute hier ankommen, dann sind sie
>>>> wahrscheinlich jung genug, um einen Beruf zu lernen und so den
>>>> Fachkräftemangel zu beenden.
>
> Die Realität widerlegt dich halt nur leider grandios!

Dann erklär'doch mal, wo die ganzen Bildungseinrichtungen für die
Immigranten sind. Wie hoch sind die Hürden, die sie nehmen müssen, um
sie nutzen zu können?

>>> Außer, sie wollen hier nur von Bürgergeld/Sozialhilfe leben,
>>> ihre drei Ehefrauen und 10 Kinder nachholen und den ganzen Tag
>>> beten, oder im Cafeehaus ihren Tee trinken und auf die
>>> verderbten Westler schimpfen.
>>
>> Besonders viele sind's nicht. Für solche Fälle gibt's sicher eine
>> Menge Abschiebemöglichkeiten.
>
> Nein, eben nicht.

Könnte auch daran liegen, dass das Problem zu klein ist, um vom
Gesetzgeber überhaupt behandelt zu werden.

>>>> Wenn man sie denn machen lassen würde.
>>>
>>> Wir lassen sie doch machen.
>>
>> Indem wir ihnen eine Arbeitserlaubnis verweigern?
>
> Tun wir nicht. Das gilt nur für das erste halbe Jahr hier, dann
> nicht mehr!

Was passiert in diesem halben Jahr? Gibt's da wenigstens einen Sprachkurs?

>>> lassen praktisch jeden rein, der das Zauberwort (ASYL) kennt und
>>> schieben so gut wie niemand ab. Die Schlaueren von denen können
>>> wir nach heutiger Rechtslage oft auch gar nicht abschieben, weil
>>> sie an der Grenze ihre Papiere wegwerfen, und uns nicht
>>> verraten, welche Staatsbürger sie sind. "Araber", oder gar
>>> "Neger" zählt halt nicht als Staatangehörigkeit!
>>
>> Vor Gericht gilt aus gutem Grund zunächst mal - bis zum Beweis des
>> Gegenteils - die Unschuldsvermutung. Deshalb wäre es analog dazu
>> nicht schlecht, erst mal zu sehen, wie man aus den Ankommenden
>> möglichst schnell gute Steuerzahler machen kann.
>
> Es wäre erstmal streng zu prüfen, warum aus einem Ankommenden ein
> Hereinzulassender werden muß!

Da wird nicht lange gefackelt. Die Grenzen werden ganz einfach passiert.
Ob uns das passt oder nicht. Darauf mit Eskalation zu reagieren, halte
ich für den falschen Weg. Besser wäre, aus der Lage das Beste zu machen.
Sprachkenntnisse? Man könnte ihnen zumindest die Basics erklären. Dann
muss man sehen, was sie wollen und können. Wollen sie hier leben, dann
werden sie sich wohl oder übel irgendwie in die Gesellschaft eingliedern
müssen. Das würden sie bereits mit dem Kennenlernen der Sprache
vermittelt bekommen, weil damit immer auch die Kultur eines Landes
vermittelt wird. Weil damit schon Welten aufeinander krachen werden, die
für Manche nicht auszuhalten sind, kann man davon aus gehen, dass die
Meisten derer, die später nur für Ärger sorgen, sich gerne wieder in
Richtung Heimat bewegen werden. Nicht im Groll, sondern trotzdem mit
einem guten Gefühl dem Land gegenüber. Das behindert wenigstens keine
Geschäfte zwischen anderen Leuten. Wird dagegen Stimmung gegen unser
Land gemacht, dann werden nicht nur viele gute Geschäfte platzen,
sondern auch Hass geschürt. Niemand braucht Hass. Schon garnicht, wenn
man an einem guten Überleben der Menschheit interessiert ist. Hass macht
im Wesentlichen nur kaputt und kaputtmachen ist 1000-Mal einfacher als
irgendwas aufzubauen. Kaputtmachen kann wirklich Depp. Um was gutes
aufzubauen, braucht's deutlich mehr Hirnschmalz und Anstrengung. Da
müssen vor allem Leute MOTIVIERT werden. Motivieren können ist in der
Wirtschaft ein ganz entscheidender Faktor im Management. Firmen gedeihen
oder sterben mit ihrem Management. Nur höchst selten mit guten oder
schlechten Mitarbeitern.

>> Parallel dazu kann man die Identitätsgeschichten ja noch immer
>> laufen lassen. Nur, weil auch mal ein paar schwarze Schafe drunter
>> sein werden, sollte man die Mehrheit der redlichen Leute doch
>> nicht schlecht behandeln.
>
> Es gibt kein Recht für alle Armen dieser Welt, hier in Deutschland
> leben zu dürfen.

Das ist richtig. Trotzdem werden Geschäfte zwischen Menschen gemacht.
Dafür braucht man gute Kontakte. Vor allem zu positiv denkenden
Menschen, die andere motivieren können.

>> Es sind aber auch die Lebenshaltungskosten locker 10 Mal höher.
>
> Das spannen die erst, wenn sie schon hier sind.

Wie gesagt - Sprachkurs. Damit kann man den Leuten sowas bereits erklären.

>> Du meinst, dass man nur mit harter Hand durchgreifen muss. Ohne
>> Rücksicht auf Verluste. Die harte Hand lässt man sich schon was
>> kosten. Waffen, Zäune, Kriegsschiffe, Personal, ... Alles
>> UNproduktiv. Wenn wir führend in der Welt sein wollen, dann müssen
>> wir der Welt auch was bieten, das diese auch will. Was hat z.B.
>> Argentinien, Peru, Chile, usw. davon, wenn wir unsere Grenzen
>> dicht machen? Sie werden ihren Handel mit uns deshalb sicher nicht
>> ausweiten. Wenn wir aber Waren und Dienstleistungen bieten, die
>> diese Länder brauchen können, dann werden sie diese kaufen und uns
>> somit zu Wohlstand verhelfen.
>
> Dafür brauchen wir aber nicht Millionen Asylschmarotzer bei uns!

Unter den Millionen, die du Asylschmarotzer nennst, kannst du dir sicher
sein, dass da auch eine ganze Reihe verdammt heller Köpfe darunter sein
werden. Mit deiner Einstellung werden sie allerdings schnell das Weite
suchen. Freiwillig! Deren Talente werden dann andere nutzen. Nur, weil
du meinst, dass das alles nur Asylschmarotzer wären, die mit großem
Aufwand abzuwehren sind.

>> So funktioniert Export nun mal. Ist dir aber vermutlich zu naiv.

Kein Kommentar?

>>>>> Und findet hier, weil idR schlecht ausgebildet, keinen Job,
>>>>> oder erst nach jahren mit viel Glück und Engagement (falls
>>>>> das da ist).
>>>>
>>>> Wie sollen sie einen Job finden, wenn sie hier garnicht
>>>> arbeiten dürfen?
>
> Dürften sie ja. Wollen aber viele nicht und viele sind eben so weit
> von jeder brauchbaren Fachkraft entfernt, daß das nicht klappt.

Wenn sie merken, dass sie hier keinen Fuß auf den Boden bekommen, wird
sich sehr wahrscheinlich das Heimweh melden und die Rückreise in die
Heimat angetreten. Ohne teure Polizisten als erniedrigende Begleitung.

> es gibt ja schließlich auch schon längst inländischen Prekariat und
> Üroletariat, mit denen sie dann konkurrieren müssen.

Du meinst, dass die Bezeichnung "Asylschmarotzer" hilft, diese hiesigen
Probleme zu lösen? Mit welchem Mechanismus soll das funktionieren? Ich
kann mir das nämlich kaum vorstellen.

>>> Natürlich dürfen sie.Jedenfalls nach so einem halben Jahr. Es
>>> gibt für die nur zu wenig geeigneten Arbeitsplätze und auch auf
>>> dem Sektor ist die Konkurrenz groß.
>>
>> Bildung macht den Unterschied. Also brauchen wir auch
>> entsprechende Bildungsangebote.
>
> Schau, ich wills dir mal per Vergleich nahebringen. Wir haben also
> (angeblich) einen mangel an guten Rennpferden (=Fachkräften).
>
> Ich sage: dann kaufen und importieren wir eben gute Rennpferde aus
> dem Ausland. Du sagst: NEIN;

sage ich NICHT. Ich sage eher, dass wir uns die (Renn-)Pferde anschauen
sollten, die ohnehin schon hier sind. Das spart Spesen, Bürokratie,
persönliche Erniedrigungen, Demotivierung und verplemperte Zeit. Alles
Dinge, die großen Aufwand erfordern und nichts/wenig bringen.

> dafür müssen wir erst alles, was vier Beine hat ins Land lassen. Und
> die Esel unter denen bilden wir dann zu guten Rennpferden aus! Gute
> Ausbildung macht den Unterschied!

Du solltest vielleicht mal die Zielsetzung genauer anschauen. Pferd und
Esel sind ziemlich weit voneinander entfernt. Ich habe noch nie von
einem Pferderennen gehört, bei dem auch Esel mitgelaufen wären.
Übertragen auf das aktuelle Problem heißt das, dass es um Menschen und
Tiere geht. Wer die Norm nicht erfüllt, wird zum Tier erklärt. Das halte
ich nicht nur für naiv und unpraktikabel, sondern auch noch
menschenverachtend. Was kommt als Nächstes? Die Schlachtbank?

> Ich halte deine Ansicht für naiv und unpraktikabel. Und du redest
> von 'harter Hand', wenn ich eben *nicht* alles, was vier Beine hat,
> ins Land lassen (und durchfüttern) will. Aber anders geht es nicht.
> []

Von Investition und Rendite scheinst du noch nie was gehört zu haben.

Der Habakuk.

unread,
Dec 23, 2023, 6:16:16 PM12/23/23
to
Am 23.12.2023 um 20:45 schrieb Christoph Müller:
> Am 22.12.2023 um 19:01 schrieb Der Habakuk.:
>> Am 22.12.2023 um 16:42 schrieb Christoph Müller:
>>> Am 10.12.2023 um 13:58 schrieb Der Habakuk.:
>>>> Am 10.12.2023 um 00:23 schrieb Christoph Müller:
>>>>> Am 08.12.2023 um 10:07 schrieb Der Habakuk.:
>>>>>> Am 08.12.2023 um 09:17 schrieb Christoph Müller:
>>>>>>> Am 08.12.2023 um 07:57 schrieb Fred Alph:
>
>>> Sie kommen nicht als Fachkräfte.
>>
>> Die allermeisten *sind keine*!
>
> Sag' ich doch.

Dann können wir die allermeisten von denen auch nicht brauchen. Denn wir
brauchen ja (angeblich) Fachkräfte und keine Nicht-Fachkräfte, oder gar
Analphabeten, afghanische Kleinbauerns usw. Stimmst du mir da zu?

Und noch was: sie kommen ALLE als Asylanten, aber sie sind es nur zu
weit unter 10 Prozent. Stimmst du mir darin zu, daß wir daher so weit es
nur geht, niemand von denen ins Land lassen sollten?
(Ihre Anträge können sie (und müssen sie nach Dublin III) aus sicheren
(EU)Drittländern heraus stellen! D'accord?

>
>> Und darin besteht auch die große Lüge fast aller Politiker, daß sie so
>> tun, als wären es welche!
>
> Vielleicht denken sie auch nur etwas weiter als du.

Und dazu müssen sie also nach dir lügen? Dir liegt doch Religion so sehr
am herzen. Inwieweit trägt Lügen zum guten Überleben der Menschheit bei,
Christoph?

> Kein Mensch kommt
> als Fachkraft auf die Welt.

Aber echte Fachkräfte sind dann welche mit 20 oder 25 oder 30. oder sie
sind es eben nicht. Die keine sind, können wir auch nicht als Fachkräfte
brauchen, weil es eben keine sind. Ist das so schwer zu verstehen, daß
du es nicht begreifen kannst?

> Sowas LERNT man!

Oder eben nicht.
> Nicht nur wir Deutschen
> können lernen. Lernen kann JEDER halbwegs gesunde Mensch.

das ist irrelevant, darum geht es hier nicht. Wir sind weder das
Weltsozialamt, noch die Weltfachkräfteausbildungsakademie für
ungebildete Ausländer. ZUMAL die dann ja nix dafür bezahlen, sondern von
uns auch noch durchgefüttert werden wollen. Wie irre muß man sein, um
das auch noch als deutscher gut finden zu können? Ich weiß das nicht,
aber du DU das ja OK findest, frage ich dich.
>
>> Und wenn es Fachkräfte für Ziegenhaltung oder Kamelzucht sind, dann
>> kann man sie hier nicht als solche brauchen.
>
> Wie gesagt - Menschen können normalerweise lernen.

Ja dann hätten sie es eben daheim lernen sollen, wenn sie als Fachkäfte
hierher kommen wollen. Was gibts denn da nicht zu verstehen, Christoph?


>> Hier können nur _unsere_ Maßstäbe gelten.
>
> Da gehört Lernen NICHT dazu?

Dazu gehört, daß man zwischen Fachkräften und denen unterscheidet, die
keine sind. Was windest du dich denn hier immer rum, wie ein Schleimaal?

[]
>> Du gehst das vollkommen verkehrt an!  Du müßtest dann gezielt im
>> Ausland dortige Fachkräfte suchen und bei uns anwerben.
[]
>
>> Ich habe mal eine Mongolin im KH kennengelernt, die war dort schon
>> examinierte Krankenschwester, mußte hier aber (u.a. wg. der
>> deutschen Sprache) noch "Scheine" und ihre Prüfung nachmachen.
>
> Und das geht nur mit Mongolinnen? Warum nicht auch mit Anderen?

Es ginge mit jedem, der FACHKRAFT IST! Nicht sein will, nicht vieleicht
dazu ausgebildet werden könnte! Mit jedem, der es *ist*! Was ist da so
schwer zu kapieren, Christoph?

Ich kann doch nichts dafür, daß all diese Nafris und Araber und
Afrikaner, die unbedingt zu uns reindrängen, das leider nur höchst
selten sind! Und sie drängen zu uns rein, weil sie es *nicht* sind, aber
trotzdem sich hier auf unsere Kosten ein schönes Leben machen wollen.
Jedenfalls meinen sie, sie hätten es hier. und vordergrünsdig siehts ja
auch für einen aus einem land, in dem der Durchschnittslohn eines
Facharbeiters(!) vielleicht 100 $ im Monat beträgt so aus.
Das kann aber für uns doch unmöglich Grund sein, die alle deswegen bei
uns aufzunehmen, nur weil die das wollen! Warum kannst du das nicht
akzeptieren und versuchst mir das mit den fadenscheinigsten Behauptungen
als vorteilhaft für Deutschland zu verkaufen?
>
>> Die war sehr gut und vor allem sehr motiviert!
>
> Du meinst, dass die Flüchtlinge, die aus aller Herren Länder und oft
> unter Lebensgefahr zu uns kommen, nur dröge und faul rumhängen, sobald
> sie hier ankommen?

Viele, ja. Sonst würden ja viel mehr von denen arbeiten. Und dazu kommt
natürlich noch, daß man hierzulande eben kaum afghanische Kleinbauern,
marokkanische Ziegenhirten, oder afrikanische Hungerleider ohne jede
Ausbildung brauchen kann.
>
>> SO mußt du das angehen! Nicht XY-beliebige Kopftuchträgerinnen von
>> irgendwoher, egal, was für eine Ausbildung sie haben,
>
> viel wichtiger als die Ausbildung ist erst mal die Motivation! Ohne
> Motivation wird's nämlich mit der Ausbildung nichts.

Du verwechselt, wie absichtlich unsere Politiker hier andauernd die
Kategorien! Redest du jetzt von ASYLANTEN, oder FACHKRÄFTEN?

Fachkräfte, die gar keine sind, haben bei uns nichts zu suchen, sind wir
uns da einig?
Asylanten, die gar keine sind, haben bei uns auch nichts zu suchen, sind
wir uns da einig?

Also, wenn wir die mal weglassen, weil wir sie gar nicht ins Land lassen
sollten: über wen redest du denn jetzt? Da bleiben doch nur tatsächlich
Adsylberechtigte ohne Ausbildung, bzw ohne Ausbildung, die sie hier
nutzen könnten. Aber wieviele sind das dann denn noch? Und klar muß man
denen dann so gut wie möglich helfen.

ABER, du mußt auch bedenken: wenn der Asylgrund wegfällt, fällt auch der
Grund, die Berechtigung für einen weiteren Aufenthalt in Deitschland
weg., Ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern steht so im GG und
anderen Gesetzen.
>
>> oder gar Surensöhne, von denen du gar nicht weißt, ob die nicht nur
>> Sozialhilfe von uns wollen und Gratis Wohnung und viel Zeit um in
>> die Moschee zu gehen und ins Cafe oder die Shshabar.
>
> Warum meinst du, halte ich es für so wichtig, Religion als das Streben
> nach dem guten Überleben der Menschheit zu definieren?

Weil du imho zu sehr verliebt in deine eigene Religionsdefinition bist,
auch wenn sie so gut wie nichts mit der Realität zu tun hat. (Sorry, wer
fragt, riskiert, Antwort zu bekommen!)

[]
>
>>>> Wirkliche Fachkräfte bewerben sich aus dem Ausland bei uns, bei
>>>> Firmen in Deutschland und wenn sie eine Jobzusagen haben und
>>>> ihre Visa etc. besorgt haben, fiegen sie halt aus Indien oder
>>>> Portugal, oder woher auch immer hierher und treten ihre
>>>> Arbeitsstelle an.
>>>
>>> Der Mittelstand hat Deutschland groß gemacht. Welche mittelständische
>>> Firma wirbt in Afrika um Personal?

Die werben dort um personal, wo sie wissen, daß es welches gibt. Bereits
ausgebildetes Personal! Wenn da Afrika weitestgehend hinten runter
fällt: Pech für die, aber halt Realität. Mittelständische unternehmen
sind nicht Sozialamt für Afrika!
>>
>> Kliniken suchen durchaus im Ausland (etwa Portugal) gezielt nach
>> Krankenschwestern.
>
> Mit 2000 Mitarbeitern vielleicht oder wenn der Chef dort sein
> Urlaubsdomizil hat. Die KMUs im Klinikbereich scheinen dem Untergang
> geweiht zu sein.
>
>>> Die meisten der dort angeworbenen wird außerdem keine große Lust
>>> haben, nach Deutschland umzuziehen. Also
>>
>> Also nimmst du lieber ne Million afrikanische Glücksritter,
>
> Wie kommst du drauf, dass die allesamt nur Glücksritter wären?

Sind es denn alle ausgebildete Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger?

Wird das denn überhaupt geprüft, wenn sie hier ankommen und ASYL sagen?

Kapierst du denn nicht mal jetzt, daß du andauernd ASYLANTEN und
FACHKRÄFTE verwechselst?

Du redest von (angeblichen) Fachkräften und meinst Asylanten! Warum
dieses andauernde Lügenframing, Christoph? Bist du Grüner?
> Die
> Leute, die kommen, spüren auf jeden Fall einen gehörigen Handlungsdruck.
> Andernfalls würden sie die lebensgefährliche Reise nicht machen. Sie
> sind schon alleine deshalb im Schnitt leistungsbereiter als die, die
> stattdessen daheim nur träge rumhängen und auf den nächsten Tag warten.
> Solche Leute gibt's hierzulande auch. Selbst unter Einheimischen.
>
>> die gar nix können
>
> Du meinst wahrscheinlich die, die zum Zeitpunkt der Ankunft nicht das
> können, was hier gebraucht wird. Damit könntest du Recht haben. Ich
> frage mich allerdings, wie du drauf kommst, dass diesen Leuten mit dem
> Grenzübertritt jedwede Lernfähigkeit auf Dauer verloren geht. Denn genau
> sowas unterstellst du ihnen ja ständig.

Ich wehre mich nur dagegen, daß Leute wie du mir die als FACHKRÄFTE
verkaufen wollen, wobei es nicht mal (weit überwiegend) Asylanten sind,
sondern nur Glücksritter und Wirtschaftsflüchtlinge, die hier auf unsere
kosten besser leben wollen als bei sich zu Hause.

Und ja: ich verstehe das von deren Warte aus und würde es in deren
Situation wahrscheinlich genauso machen.
Aber aus meiner Warte aus lehne ich es schlicht ab, die hier
hereinzulassen. Wir sind nicht das Sozialamt dieser Welt und wir KÖNNEN
das auch gar nicht leisten, selbst wenn wir wollten.
>
>> und zu uns wegen unserer Sozialhilfe kommen, und weil ihnen der
>> Schlepper Europa und vor allem Deutschland als das schiere Paradies
>> geschildert hat.
>
> Wenn sie den Schleppern auf den Leim gegangen sind, dann werden sie -
> nicht ganz unwahrscheinlich - nach Lösungen ihres Problems suchen.

Die Lösung heißt, sobald sie hier sind SOZIALHILFE! Eventuell heißt sie
auch arbeiten gehen, was aber für unausgebildete afrikanische
NICHT-Fachkräfte schwer wird, oder sie heißt Drogendealer usw. Alles
nix, womit wir uns einen gefallen tun! Warum willst du das nicht
begreifen, Christoph>?
> Wenn
> sie merken, dass sie hier fehl am Platz sind, werden sie sehr
> wahrscheinlich von selbst die Rückreise antreten.

Da wären sie ja nun wirklich saublöd. Wo man es ihnen hier doch vorne
und hinten für umme reinschiebt. Was würdest DU denn machen, wenn du in
Utopialand als Sozialhilfe gratis und fürs Nichtstun pro Monat etwa
30.000 Euro bekommen würdest, während du hier als gelernte Fachkraft
(die du nicht bist!) vielleicht 3000€ für Vollzeitarbeit bekommen
könntest. Als Ungelernter natürlich noch deutlich weniger. Falls du hier
dann überhaupt einen Job bekommen könntest. Also
Du würdest dann also "wahrscheinlich von selbst die Rückreise antreten"?
Ich glaube dir kein Wort!

Mit Verlaub: entweder bist du ein schamloser Lügner, oder du denkst
nicht nach, ehe du schreibst, oder du bist so was von verpeilt ...
Sonst fällt mir beim besten Willen dazu nicht mehr ein.

(Ich kürze das hier mal ab, denn das zieht sich nur ewig mit den selben
absurden Argumenten von dir ewig wie Kaugummi weiter.)

Christoph Müller

unread,
Dec 26, 2023, 2:08:13 PM12/26/23
to
Am 24.12.2023 um 00:16 schrieb Der Habakuk.:
> Am 23.12.2023 um 20:45 schrieb Christoph Müller:
>> Am 22.12.2023 um 19:01 schrieb Der Habakuk.:
>>> Am 22.12.2023 um 16:42 schrieb Christoph Müller:
>>>> Am 10.12.2023 um 13:58 schrieb Der Habakuk.:
>>>>> Am 10.12.2023 um 00:23 schrieb Christoph Müller:
>>>>>> Am 08.12.2023 um 10:07 schrieb Der Habakuk.:
>>>>>>> Am 08.12.2023 um 09:17 schrieb Christoph Müller:
>>>>>>>> Am 08.12.2023 um 07:57 schrieb Fred Alph:

>>>> Sie kommen nicht als Fachkräfte.
>>>
>>> Die allermeisten *sind keine*!
>>
>> Sag' ich doch.
>
> Dann können wir die allermeisten von denen auch nicht brauchen.

Im MOMENT können wir sie nicht gebrauchen. Wir können sie aber
ausbilden, wenn sie wollen. DANN können wir sie brauchen. Ist etwa so
wie mit Kindern. Sie kommen auch nicht als Fachkräfte auf die Welt.
Trotzdem werden sie normalerweise bis weit über als 10 Jahre hinweg
ausgebildet und - aus finanzieller Sicht - durchgefüttert. Das ist für
die, die Kinder groß ziehen, ein gehöriges Draufzahlergeschäft, wenn man
das Ganze mal auf's Finanzielle runter brechen will. Deshalb haben wir
jetzt auch zu wenig Nachwuchs und sollten froh sein, wenn wir
Zuwanderung haben, die das Defizit ausgleichen können. Die ersten Jahre
der Ausbildung haben schon andere in den Herkunftsländern geleistet.
Müssen wir also schon mal nicht mehr aufbringen. Wir müssen dann nur
noch die Spezialisierung der Zuwanderer hin bekommen. Im Vergleich zu
eigenen Kindern ist das ziemlich wenig Aufwand.

> Denn wir brauchen ja (angeblich) Fachkräfte und keine
> Nicht-Fachkräfte, oder gar Analphabeten, afghanische Kleinbauerns
> usw. Stimmst du mir da zu?

Das klingt, als wärst du einer der Bildungsfernen, die gar nicht wissen,
welche Bedeutung Bildung überhaupt hat. Bildung kann man SICH aneignen.
Kostet halt etwas Mühe.
Im Übrigen gehe ich davon aus, dass auch afghanische Kleinbauern so
Manches wissen, was wir gut brauchen können. Z.B., wie man kleine
Gruppen beisammen und bei Laune hält, wie auf die Witterung am Besten
reagiert... Was sie NICHT können, aber lernen können, ist, wie man
dieses Wissen hierzulande in bare Münze übersetzen kann. Dazu müssen sie
erst mal die ortsübliche Sprache lernen und gesprächsbereit sein. Keine
Ahnung, welche legalen Spezialitäten in Afghanistan angebaut werden.
Hierzulande sind ausländische Spezialitäten durchaus hipp. Also sollte
sich mit geeignetem Marketing auch Geld verdienen lassen.

> Und noch was: sie kommen ALLE als Asylanten, aber sie sind es nur zu
> weit unter 10 Prozent.

Will ich jetzt nicht kontrollieren. Ich glaub's dir einfach mal. Dann
kommen also mehr als 90% "einfach so". Sie sind also Abenteurer,
Draufgänger und Pioniere, die für ihre Abenteuer ihr Leben riskieren.
Damit darf man unterstellen, dass sie großteils echte Unternehmernaturen
sind, die bereit sind, Neues anzupacken. Brauchen wir nicht solche Leute
in unserer Wirtschaft? Meinst du allen Ernstes, dass sich solche Leute
tatsächlich nur von uns pampern lassen wollen?

> Stimmst du mir darin zu, daß wir daher so weit es nur geht, niemand
> von denen ins Land lassen sollten?

Na ja - in dieser plumpen Form kann ich dir jedenfalls nicht zustimmen.
Wenn es unserer Gesellschaft gut gehen soll, dann ist das Schlimmste,
was wir tun können, einfach alles beim Alten zu belassen. Denn das ist
Fortschrittsverweigerung. Dann wird uns der Rest der Welt ganz einfach
links liegen lassen und wir selbst werden uns zu einem Entwicklungsland
zurück entwickeln.

Wir brauchen Menschen, die anpacken können und was in Bewegung bringen.
Die lebensgefährliche Flucht, die sie hinter sich haben, ist schon mal
eine gute Vorauswahl. Ob man solche Leute auf Recruiter-Messen im
Ausland findet? Nicht auszuschließen. Aber eher unwahrscheinlich.

> (Ihre Anträge können sie (und müssen sie nach Dublin III) aus
> sicheren (EU)Drittländern heraus stellen! D'accord?

Da geht's um künstliche Hürden, die aufgestellt wurden, um bestimmte
politische Kreise zu beruhigen.

Was wir brauchen, ist frischer Wind in der Wirtschaft, wenn es uns gut
gehen soll. Das geht nur mit Leuten mit hinreichend Unternehmergeist.
Leute, die auch mal was trauen. Im Gegenzug muss die Gesellschaft
natürlich auch noch lernen, wie man mit Niederlagen umgehen muss. Eine
Pleite darf nicht gleich das wirtschaftliche Aus des ganzen Menschen
bedeuten. Sowas erstickt den Unternehmergeist.

>>> Und darin besteht auch die große Lüge fast aller Politiker, daß
>>> sie so tun, als wären es welche!
>>
>> Vielleicht denken sie auch nur etwas weiter als du.
>
> Und dazu müssen sie also nach dir lügen?

Lügen bedeutet, absichtlich die Unwahrheit zu behaupten. Wo mach' ich
das? Oder hat wer von uns beiden eine sprachinkompatible Auffassung des
Begriffs "Lüge"?

>> Kein Mensch kommt als Fachkraft auf die Welt.
>
> Aber echte Fachkräfte sind dann welche mit 20 oder 25 oder 30. oder
> sie sind es eben nicht. Die keine sind, können wir auch nicht als
> Fachkräfte brauchen, weil es eben keine sind. Ist das so schwer zu
> verstehen, daß du es nicht begreifen kannst?

Für Viele schwer zu verstehen ist, was Management ausmacht. Dabei
prosperiert oder stirbt eine Firma in allererster Linie durch die
Qualität des Managements. Da kommt es weniger auf fachliche Kenntnisse
an, sondern viel mehr auf charakterliche Eigenschaften. Einem guten
Manager gelingt es, die Mitarbeit hoch zu motivieren. Das geht nicht nur
mit Geld. Denn die Wirkung des Geldes ist meistens schon nach 6 Wochen
wieder weitgehend verpufft. Hoch motivierte Mitarbeiter lernen schnell
und viel, weil's einfach Spaß macht. So gesehen muss ein guter Manager
immer auch ein bisschen Showmaster sein, der die Leute bei Laune hält.
Manager in diesem Sinne kann man meines Wissens nirgendwo lernen. Wohl
aber Managementtechniken. Die nützen aber ohne motivierte Mitarbeiter so
gut wie garnichts. Damit weiß man zwar, wann wo wie viel und welches
Material sein muss, wann wie viel des Etats aufgebraucht sein wird, wann
wo welche Mitarbeiter mit was beschäftigt sind usw. Nützt aber alles
nichts, wenn sich die Leute mangels Motivation einfach quer stellen.

Meine Frage an dich: Wie kommt eine Firma zu solchen
Motivationskünstlern? Indem sie entsprechende Fachkräfte im Ausland sucht?

Warum denn in die Ferne schweifen, wenn sie eh' schon kommen und wir
einfach nur richtigen Leuten daraus finden müssen? Wer denkt im Zuge der
Zuwanderung überhaupt an solches Vorgehen?

Und noch was: Hör' dich mal z.B. unter Ingenieuren um und frage sie, ob
sie tatsächlich in dem Fach arbeiten, das sie gelernt haben. Könnte
sein, dass du dich über die Antworten wunderst. Das Entscheidende ist
nämlich weniger die Fachrichtung, sondern vielmehr die Art des Denkens;
wie man Probleme angeht und löst.

Menschen, die eine lange und lebensgefährliche Reise hinter sich haben,
haben solche Denkweise vermutlich zwangsweise binnen kürzester Zeit rein
gehämmert bekommen.

>> Sowas LERNT man!
>
> Oder eben nicht.

Dein Glas ist halb leer. Meines dagegen halb voll.

>> Nicht nur wir Deutschen können lernen. Lernen kann JEDER halbwegs
>> gesunde Mensch.
>
> das ist irrelevant, darum geht es hier nicht.

Schon klar. Dir geht's darum, niemanden rein zu lassen. Chancen sieht du
nur für die heimischen Leute. Was von draußen kommt, ist schlecht.

Denke, dass wir uns als Exportnation eine solche Denkweise auf Dauer
nicht leisten können, ohne auf das Niveau von Entwicklungsländern
abzustürzen.

> Wir sind weder das Weltsozialamt,

wir sollten ein Volk von menschlich wirtschaftlich denkenden Menschen
sein. Damit kommt man nämlich am Ehesten an die benötigten Ressourcen.
Damit prosperieren Länder. Nicht mit Abschottung. Wozu Abschottung
führt, hat uns doch der Ostblock 1989...1990 gezeigt. Schon wieder
vergessen?

> noch die Weltfachkräfteausbildungsakademie für ungebildete
> Ausländer.

Man muss halt wissen, was Investition und Rendite bedeutet. Das ändert
so manche Vorurteile.

> ZUMAL die dann ja nix dafür bezahlen, sondern von uns auch noch
> durchgefüttert werden wollen.

Stell' dir vor - in technischen Entwicklungsabteilungen ist sowas gang
und gäbe. Die werden bezahlt, ohne dass die Firma dafür Geld bekommt.
Die Firma macht's trotzdem. Nicht, weil die Führungsspitze eine
besonders soziale Ader hätte, sondern weil sie weiter in die Zukunft
denkt. Sie kann sich sehr gut vorstellen, dass die Produkte, die grade
entwickelt werden, gutes Geld bringen werden. Das ist eine Sichtweise,
die dir völlig fremd zu sein scheint.

> Wie irre muß man sein, um das auch noch als deutscher gut finden zu
> können?

Wie gesagt - das mit der Produktentwicklung kannst du irgendwie nicht
recht verstanden haben. Wenn es um die Flüchtlinge geht, geht es nicht
um einzelne Produkte, sondern um die Wirtschaftskraft ganzer Länder.
Dafür braucht man die richtigen Leute. Es kommen eine ganze Menge Leute.
Wir brauchen uns eigentlich nur noch die richtigen raus suchen. Das
könnte eine riesige Chance für uns sein. Wird aber keine werden, wenn
die Zuwanderer nur als gefährliche Tiere wahrgenommen werden. Damit
sinkt das Image des ganzen Landes, weswegen Produkte von uns auch nicht
mehr so nachgefragt werden. Die Konkurrenz hat schließlich auch gute
Produkte zu bieten.

Orban z.B. hat eine recht restriktive Politik gegenüber Flüchtlingen.
Das Image seines Landes ist entsprechend schlecht. Das, was sein Land zu
bieten hat, haben auch andere Länder im Programm. Verkaufen kann er
seine Waren und Dienstleistungen aber nur in Länder mit ähnlicher
Einstellung. Prosperiert sein Land? Nein, tut es nicht. Die
Schwierigkeiten, die es in der EU macht, tragen auch nicht grade zum
guten Image bei. Auch ein Grund, weshalb es dem Land viel schlechter
geht als es ihm gehen könnte. Image hat eben starke Wirkung auf die
Wirtschaft.

> Ich kann doch nichts dafür, daß all diese Nafris und Araber und
> Afrikaner, die unbedingt zu uns reindrängen, das leider nur höchst
> selten sind! Und sie drängen zu uns rein, weil sie es *nicht* sind,
> aber trotzdem sich hier auf unsere Kosten ein schönes Leben machen
> wollen.

Ein schönes Leben am Existenzminimum? Wie stellst du dir das vor, wenn
man sich selbst stets nur auf der untersten soziale Stufe sieht?

> Jedenfalls meinen sie, sie hätten es hier.

Tun sie das? Ernsthaft?

> und vordergrünsdig siehts ja auch für einen aus einem land, in dem
> der Durchschnittslohn eines Facharbeiters(!) vielleicht 100 $ im
> Monat beträgt so aus.

Dem muss dann eben schnell deutlich gemacht werden, dass es um RELATIVE
Größen geht und dass er mit 100$ im Monat hierzulande auf der untersten
soziale Stufe lebt. Wenn er daheim ein höheres soziales Ansehen hat,
dann wird er entweder seine Rückreise von selbst antreten oder aber er
hängt sich ins Zeug und lernt die hiesigen Standards. Dann lebt er als
hiesiger Facharbeiter auf hiesigem sozialen Niveau und trägt auch
entsprechend zum hiesigen Wohlstand bei.

>>> Die war sehr gut und vor allem sehr motiviert!
>>
>> Du meinst, dass die Flüchtlinge, die aus aller Herren Länder und
>> oft unter Lebensgefahr zu uns kommen, nur dröge und faul rumhängen,
>> sobald sie hier ankommen?
>
> Viele, ja.

Tatsächlich ist es eine niedrige einstellige Prozentzahl. Etwa so, wie
mit der heimischen Bevölkerung auch. Da gibt's halt nun mal auch solche
Menschen.

>>> SO mußt du das angehen! Nicht XY-beliebige Kopftuchträgerinnen
>>> von irgendwoher, egal, was für eine Ausbildung sie haben,
>>
>> viel wichtiger als die Ausbildung ist erst mal die Motivation!
>> Ohne Motivation wird's nämlich mit der Ausbildung nichts.
>
> Du verwechselt, wie absichtlich unsere Politiker hier andauernd die
> Kategorien! Redest du jetzt von ASYLANTEN, oder FACHKRÄFTEN?

Ich möchte da gar keinen Unterschied machen.

> Fachkräfte, die gar keine sind, haben bei uns nichts zu suchen, sind
> wir uns da einig?

Motivation ist wichtiger als Fachkenntnis. Wer motiviert ist, ist auch
bereit zum Lernen und wird sich die nötige Fachkenntnis aneignen, sofern
sich die Möglichkeit dafür bietet. Unmotivierte werden das nicht machen.
Stellt sich die Frage, ob wir in der Lage sind, diese Leute zu
motivieren. Wenn es nicht gelingt, wird man sie zurück schicken. Doch
einen Motivationsversuch sollte man zumindest mal machen.

> Asylanten, die gar keine sind, haben bei uns auch nichts zu suchen,
> sind wir uns da einig?

Warum sollten wir sie rauswerfen, wenn sie Wirtschaftskraft ins Land
bringen? Hast du was gegen Wohlstand im eigenen Land?

Der Habakuk.

unread,
Dec 26, 2023, 6:01:09 PM12/26/23
to
Am 26.12.2023 um 20:08 schrieb Christoph Müller:
> Am 24.12.2023 um 00:16 schrieb Der Habakuk.:
>> Am 23.12.2023 um 20:45 schrieb Christoph Müller:
>>> Am 22.12.2023 um 19:01 schrieb Der Habakuk.:
>>>> Am 22.12.2023 um 16:42 schrieb Christoph Müller:
>>>>> Am 10.12.2023 um 13:58 schrieb Der Habakuk.:
>>>>>> Am 10.12.2023 um 00:23 schrieb Christoph Müller:
>>>>>>> Am 08.12.2023 um 10:07 schrieb Der Habakuk.:
>>>>>>>> Am 08.12.2023 um 09:17 schrieb Christoph Müller:
>>>>>>>>> Am 08.12.2023 um 07:57 schrieb Fred Alph:
>
>>>>> Sie kommen nicht als Fachkräfte.
>>>>
>>>> Die allermeisten *sind keine*!
>>>
>>> Sag' ich doch.
>>
>> Dann können wir die allermeisten von denen auch nicht brauchen.
>
> Im MOMENT können wir sie nicht gebrauchen.

Wir halten also fest: Wir können sie nicht brauchen. Dann lassen wir sie
doch auch bitte nicht in unser Land.

> Wir können sie aber
> ausbilden, wenn sie wollen.

Das sind völlig überflüssige Kosten. Jedenfalls, solange man
tatsächliche Fachkräfte anwerben kann, denn dann kann man sich deine
Ausbildungskkosten (und die zig Jahre der Ausbildung!) schlicht sparen!

Deine Idee ist also sehr schlecht durchdacht. Das ginge weit besser.
aber anscheinend bist du hier ideologiegeleitet und diese Ideologie
verwehrt dir, die sache rational und nüchtern zu betrachten.

> DANN können wir sie brauchen.

Aber wir brauchen doch jetzt angeblich Fachkräfte. Was haben wir denn
von welchen, die nach 5 oder 10 Jahren Ausbildung auf unsere Kosten DANN
eventuell welche geworden sind? Was machste denn in der Zwischenzeit?

> Ist etwa so
> wie mit Kindern. Sie kommen auch nicht als Fachkräfte auf die Welt.

Das sind aber keine Kinder und es sind vor allem nicht unsere Kinder.

[]
>> Denn wir brauchen ja (angeblich) Fachkräfte und keine
>> Nicht-Fachkräfte, oder gar Analphabeten, afghanische Kleinbauerns
>> usw. Stimmst du mir da zu?
>
> Das klingt, als wärst du einer der Bildungsfernen, die gar nicht wissen,
> welche Bedeutung Bildung überhaupt hat.

Ad personam mangels Argument? Außerdem klingt das gar nicht so, sondern
es klingt nur vernünftig! Wenn wir Fachkräfte brauchen, können wir keine
brauchen, die keine sind. Simple Logik.

[]
>
>> Und noch was: sie kommen ALLE als Asylanten, aber sie sind es nur zu
>>  weit unter 10 Prozent.
>
> Will ich jetzt nicht kontrollieren. Ich glaub's dir einfach mal. Dann
> kommen also mehr als 90% "einfach so". Sie sind also Abenteurer,
> Draufgänger und Pioniere, die für ihre Abenteuer ihr Leben riskieren.
> Damit darf man unterstellen, dass sie großteils echte Unternehmernaturen
> sind, die bereit sind, Neues anzupacken. Brauchen wir nicht solche Leute
> in unserer Wirtschaft?

Nein! Nicht, wenn das alles ist, daß sie hierher als Scheinasylanten
gekommen sind und ihre Familien die Schlepperkosten für sie aufbringen
konnten. Was sollen wir mit welchen, deren einzige Qualifikation DAS ist?

> Meinst du allen Ernstes, dass sich solche Leute
> tatsächlich nur von uns pampern lassen wollen?

Deswegen sind ja viele zu uns gekommen und genau deswegen wollen so
viele zu und nach deutschland, nicht aber in die schönen berge von
Albanien, die denen ihrer heimat so ähneln, nicht nach Rumänien, wo es
oft noch sehr ländlich ist, was vielen von denen entgegenkommen müte usw.

Nein, die wollen alle nach Berlin oder eine andere deutsche Großstadt,
wo es viel Sozialhilfe gibt und "Möglichkeiten" aller Art.
>
>> Stimmst du mir darin zu, daß wir daher so weit es nur geht, niemand
>> von denen ins Land lassen sollten?
>
> Na ja - in dieser plumpen Form kann ich dir jedenfalls nicht zustimmen.

Wärs dir unplump formuliert genehmer, oder zierst du dich jetzt nur wie
ein Mädchen?
> Wenn es unserer Gesellschaft gut gehen soll, dann ist das Schlimmste,
> was wir tun können, einfach alles beim Alten zu belassen.

Daß beides keineswegs identisch ist, sollte sogar dir klar sein. (Oder
hast du bei logik immer gefehlt?)

> Denn das ist
> Fortschrittsverweigerung.

Ex falso quodlibet.

> Dann wird uns der Rest der Welt ganz einfach
> links liegen lassen und wir selbst werden uns zu einem Entwicklungsland
> zurück entwickeln.
>
> Wir brauchen Menschen, die anpacken können und was in Bewegung bringen.
> Die lebensgefährliche Flucht, die sie hinter sich haben, ist schon mal
> eine gute Vorauswahl.

5000 zusammengekratzte $$ für einen Schlepper zu löhnen und sich übers
Mittelmeer schippern lassen ist für dich also positives Charaktermerkmal?
Ob man solche Leute auf Recruiter-Messen im
> Ausland findet? Nicht auszuschließen. Aber eher unwahrscheinlich.
>
>> (Ihre Anträge können sie (und müssen sie nach Dublin III) aus
>> sicheren (EU)Drittländern heraus stellen! D'accord?
>
> Da geht's um künstliche Hürden, die aufgestellt wurden, um bestimmte
> politische Kreise zu beruhigen.

Da gehts eher um notwendige Grenzen und die Durchsetzung von Recht und
Ordnung. Wer natürlich ein feind davon ist, dem wird das nicht
einleuchten wollen.
>
> Was wir brauchen, ist frischer Wind in der Wirtschaft, wenn es uns gut
> gehen soll. Das geht nur mit Leuten mit hinreichend Unternehmergeist.

Das sollen dann ne Million Neger aus Afrika und Nafris und Araber sein,
die hier wie die Heuschreckenschwärme bei uns einfallen und uns damit
angeblich auch noch bereichern?

> Leute, die auch mal was trauen.

Warum dann nicht gleich Mörder, Räuber und Vergewaltiger? Trauen die
sich denn nicht besonders viel?

> Im Gegenzug muss die Gesellschaft
> natürlich auch noch lernen, wie man mit Niederlagen umgehen muss. Eine
> Pleite darf nicht gleich das wirtschaftliche Aus des ganzen Menschen
> bedeuten. Sowas erstickt den Unternehmergeist.

Sprich: Kettenbewährungen bei migrantischen Intensivstraftätern? Oder
was meinste jetzt genau damit?
>
>>>> Und darin besteht auch die große Lüge fast aller Politiker, daß
>>>> sie so tun, als wären es welche!
>>>
>>> Vielleicht denken sie auch nur etwas weiter als du.

Nein, die lügen nur besser als ich es könnte.
>>
>> Und dazu müssen sie also nach dir lügen?
>
> Lügen bedeutet, absichtlich die Unwahrheit zu behaupten. Wo mach' ich
> das?

Ich meinte eher diese Politiker. Du bist mMn nur ein unkritischer
Nachplapperer des aktuell rotgrünen Mainstreams der generellen Dummheit.

> Oder hat wer von uns beiden eine sprachinkompatible Auffassung des
> Begriffs "Lüge"?

Ich meine schon Lüge, wenn ich Lüge sage.
>
>>> Kein Mensch kommt als Fachkraft auf die Welt.
>>
>> Aber echte Fachkräfte sind dann welche mit 20 oder 25 oder 30. oder
>> sie sind es eben nicht. Die keine sind, können wir auch nicht als
>> Fachkräfte brauchen, weil es eben keine sind. Ist das so schwer zu
>> verstehen, daß du es nicht begreifen kannst?
>
> Für Viele schwer zu verstehen ist, was Management ausmacht.

Das tut jetzt hier überhaupt nichts zur Sache. Antworte bitte
themenbezogen oder gar nicht.
[]

> Schon klar. Dir geht's darum, niemanden rein zu lassen. Chancen sieht du
> nur für die heimischen Leute. Was von draußen kommt, ist schlecht.

Falsch! Du hast nicht gelesen oder nicht verstanden! Was schrieb ich
denn über portugiesische, asiatische oder mongolische Krankenschwestern?
ausländische

Was schrieb ich über Fachkräfte? Womit ich natürlich nur tatsächliche
Fachkräfte meine und keine pakistanischen Nasenhaarzupfer oder andere
für uns völlig unbrauchbare oder gar ungebildete Leute!
>
> Denke, dass wir uns als Exportnation eine solche Denkweise auf Dauer
> nicht leisten können, ohne auf das Niveau von Entwicklungsländern
> abzustürzen.
>
>> Wir sind weder das  Weltsozialamt,
>
> wir sollten ein Volk von menschlich wirtschaftlich denkenden Menschen
> sein. Damit kommt man nämlich am Ehesten an die benötigten Ressourcen.
> Damit prosperieren Länder. Nicht mit Abschottung. Wozu Abschottung
> führt, hat uns doch der Ostblock 1989...1990 gezeigt. Schon wieder
> vergessen?

Ich bin nicht für Abschottung per se. ich bin für Immigration vom
Menschen, die wir brauchen können und die hier bei uns zum
beiderseitigen Vorteil leben und arbeiten können sollen, ich bin aber
genauso strikt dafür, andere, die diese Kriterien nicht erfüllen, nicht
ins Land zu lassen, es sei denn, es wären tatsächlich politisch
verfolgte nach Art 16a GG. Nur ASYL zu sagen sollte dafür aber nicht
reichen!
>
>> noch die Weltfachkräfteausbildungsakademie für ungebildete
>> Ausländer.
>
> Man muss halt wissen, was Investition und Rendite bedeutet. Das ändert
> so manche Vorurteile.
>
>> ZUMAL die dann ja nix dafür bezahlen, sondern von uns auch noch
>> durchgefüttert werden wollen.
>
> Stell' dir vor - in technischen Entwicklungsabteilungen ist sowas gang
> und gäbe. Die werden bezahlt, ohne dass die Firma dafür Geld bekommt.
> Die Firma macht's trotzdem. Nicht, weil die Führungsspitze eine
> besonders soziale Ader hätte, sondern weil sie weiter in die Zukunft
> denkt. Sie kann sich sehr gut vorstellen, dass die Produkte, die grade
> entwickelt werden, gutes Geld bringen werden. Das ist eine Sichtweise,
> die dir völlig fremd zu sein scheint.

Jaja. Du bist imho ein veritabler Dummschwätzer. Du würdest sicher auch
100 Leute einstellen, weil du z.B. zwei Automechaniker brauchst. Bei 100
sind die Chancen ja auch viel größer, daß zwei Automenchaniker drunter
sind, als wenn du nur zwei einstellen würdest? JA? Ist doch nur logisch,
oder?

Nein, ich glaub dir nicht, daß du wirklich so blöd wärest. Nicht m,al
dir nehm ich das ab. Also: Dummschwätzer!
>
>> Wie irre muß man sein, um das auch noch als deutscher gut finden zu
>> können?
>
> Wie gesagt - das mit der Produktentwicklung kannst du irgendwie nicht
> recht verstanden haben.

Jaja. Ich frag mich allmählich, oder du deine Diplome im Lotto gewonnen
hast. Oder gegen "Gefälligkeiten"? Mit normalen Dingen kann das ja wohl
kaum zugegangen sein.
[]
>
>> Asylanten, die gar keine sind, haben bei uns auch nichts zu suchen,
>> sind wir uns da einig?
>
> Warum sollten wir sie rauswerfen, wenn sie Wirtschaftskraft ins Land
> bringen?

DAS TUN SIE JA GAR NICHT!

Hast du was gegen Wohlstand im eigenen Land?

Ich hab was gegen Dummheit im eigenen Land. Und da zeigst du uns, daß
man die leider wirklich nicht noch extra aus dem Ausland importieren muß!

Franz Glaser

unread,
Dec 27, 2023, 12:56:44 PM12/27/23
to
On 27.12.23 00:01, Der Habakuk. wrote:

>> DANN können wir sie brauchen.
>
> Aber wir brauchen doch jetzt angeblich Fachkräfte.


Schon wieder dieser überspannte Lackaff :-)))


GL

Der Habakuk.

unread,
Dec 27, 2023, 4:53:53 PM12/27/23
to
Am 27.12.2023 um 18:56 schrieb Franz Glaser:
> On 27.12.23 00:01, Der Habakuk. wrote:
>
>>> DANN können wir sie brauchen.
>>
>> Aber wir brauchen doch jetzt angeblich Fachkräfte.
>
>
> Schon wieder dieser überspannte Lackaff :-)))
>
>
> GL

Do is awa oana ogfressen!

Geh DXen, des bringte af andere Gedanken, Glaser!

Christoph Müller

unread,
Dec 28, 2023, 10:27:01 AM12/28/23
to
Am 27.12.2023 um 00:01 schrieb Der Habakuk.:
> Am 26.12.2023 um 20:08 schrieb Christoph Müller:
>> Am 24.12.2023 um 00:16 schrieb Der Habakuk.:
>>> Am 23.12.2023 um 20:45 schrieb Christoph Müller:
>>>> Am 22.12.2023 um 19:01 schrieb Der Habakuk.:
>>>>> Am 22.12.2023 um 16:42 schrieb Christoph Müller:
>>>>>> Am 10.12.2023 um 13:58 schrieb Der Habakuk.:
>>>>>>> Am 10.12.2023 um 00:23 schrieb Christoph Müller:
>>>>>>>> Am 08.12.2023 um 10:07 schrieb Der Habakuk.:
>>>>>>>>> Am 08.12.2023 um 09:17 schrieb Christoph Müller:
>>>>>>>>>> Am 08.12.2023 um 07:57 schrieb Fred Alph:

>>>>>> Sie kommen nicht als Fachkräfte.
>>>>>
>>>>> Die allermeisten *sind keine*!
>>>>
>>>> Sag' ich doch.
>>>
>>> Dann können wir die allermeisten von denen auch nicht brauchen.
>>
>> Im MOMENT können wir sie nicht gebrauchen.
>
> Wir halten also fest: Wir können sie nicht brauchen. Dann lassen wir sie
> doch auch bitte nicht in unser Land.

Dann können wir sie aber auch nicht ausbilden und wir haben dann die
potentiellen Macher vertrieben. Dass sie potenzielle Macher sind, haben
sie durch ihre lebensgefährliche Anreise bereits unter Beweis gestellt.

>> Wir können sie aber
>> ausbilden, wenn sie wollen.
>
> Das sind völlig überflüssige Kosten.

So, wie auch Entwicklungskosten völlig überflüssige Kosten sind. Dann
werden wir eben damit leben müssen, dass uns die anderen Länder
überholen, die noch etwas entwickeln. Die bringen dann nämlich neue
Produkte und Dienstleistungen auf den Markt, von denen sie gut leben
können. Wir, die wir unsere Entwicklungskosten gespart haben, können
dann nur noch kaufen. Sofern wir dann überhaupt noch genug davon verdienen.

> Jedenfalls, solange man tatsächliche Fachkräfte anwerben kann,

Wäre es so einfach, hätten wir keinen Fachkräftemangel.

>> DANN können wir sie brauchen.
>
> Aber wir brauchen doch jetzt angeblich Fachkräfte.

Wollen aber weder in Ausbildung noch in Fachkräfteentlohnung
investieren. Sowas gibt's vielleicht in Wolken-Kuckucksheim, aber nicht
im richtigen Leben.

> Was haben wir denn
> von welchen, die nach 5 oder 10 Jahren Ausbildung auf unsere Kosten DANN
> eventuell welche geworden sind? Was machste denn in der Zwischenzeit?

Du scheinst davon aus zu gehen, dass die Ankommenden auf dem geistigen
Niveau eines Vorschulkindes zu uns kommen und sonst nichts in der Birne
haben. Das klingt mir doch etwas arg überheblich.

>> Ist etwa so
>> wie mit Kindern. Sie kommen auch nicht als Fachkräfte auf die Welt.
>
> Das sind aber keine Kinder und es sind vor allem nicht unsere Kinder.

Also kann man davon aus gehen, dass sie auch etwas mehr im Kopf haben
als kleine Kinder. Wenn WIR helle sind, dann suchen wir nach den
Potenzialen der Ankommenden und wie wir es nutzbar mache können. Wenn
bei dieser Suche nur "hau ab!" raus kommt, dann vergeuden wir völlig
sinnlos menschliche Potenziale. Wer keine braucht, der hat bereits, was
er braucht und braucht deshalb auch nicht mehr zu lamentieren. Denn das
zieht nur runter und schwächt die Konkurrenzfähigkeit in der Welt.

> []
>>> Denn wir brauchen ja (angeblich) Fachkräfte und keine
>>> Nicht-Fachkräfte, oder gar Analphabeten, afghanische Kleinbauerns
>>> usw. Stimmst du mir da zu?
>>
>> Das klingt, als wärst du einer der Bildungsfernen, die gar nicht wissen,
>> welche Bedeutung Bildung überhaupt hat.
>
> Ad personam mangels Argument? Außerdem klingt das gar nicht so, sondern
> es klingt nur vernünftig! Wenn wir Fachkräfte brauchen, können wir keine
> brauchen, die keine sind. Simple Logik.

Das mag sinnvoll aus der Sicht eines konkretes Betriebes mit konkreter
Auftragslage sein. Langfristige Denkweise ist das jedenfalls nicht.
Strohfeuer brennen zwar stark, aber nicht lang. Wer nicht ausbildet,
braucht sich auch nicht über Fachkräftemangel zu beklagen. Wer keine
Azubis findet und Flüchtlinge ablehnt, auch nicht.

>>> Und noch was: sie kommen ALLE als Asylanten, aber sie sind es nur zu
>>>  weit unter 10 Prozent.
>>
>> Will ich jetzt nicht kontrollieren. Ich glaub's dir einfach mal. Dann
>> kommen also mehr als 90% "einfach so". Sie sind also Abenteurer,
>> Draufgänger und Pioniere, die für ihre Abenteuer ihr Leben riskieren.
>> Damit darf man unterstellen, dass sie großteils echte Unternehmernaturen
>> sind, die bereit sind, Neues anzupacken. Brauchen wir nicht solche Leute
>> in unserer Wirtschaft?
>
> Nein!

Dann geht's also um die Beibehaltung des Ist-Zustandes. Damit werden wir
im internationalen Vergleich mit Sicherheit absacken, weil dann die
innovativen Produkte und Dienstleistungen woanders entwickelt werden.
Dann bleiben uns noch die aktuellen Cash-Cows, die man noch eine Weile
melken kann. Danach ist dann schluss mit lustig. Dann stellt sich die
Frage, wovon wir dann leben wollen.

> Nicht, wenn das alles ist, daß sie hierher als Scheinasylanten
> gekommen sind und ihre Familien die Schlepperkosten für sie aufbringen
> konnten. Was sollen wir mit welchen, deren einzige Qualifikation DAS ist?

Mit deinen Vorverurteilungen sind wir NICHT in der Lage, die Leute zu
finden, die wir wirklich brauchen können. Bevor man das weiß, willst du
sie schon wieder weg geschickt haben.

Wenn's nach mir ginge, sollten wir uns die Leute erst mal anschauen und
die Spreu vom Weizen trennen. Registrieren müssen wir sie sowieso, um
Missbrauch von allem Möglichen zu verhindern. Dann kann man doch auch
etwas genauer hinschauen und passende Kontakte herstellen.

>> Meinst du allen Ernstes, dass sich solche Leute
>> tatsächlich nur von uns pampern lassen wollen?
>
> Deswegen sind ja viele zu uns gekommen

DAS werden sicher nicht besonders viele sein. Wenn diese Leute nicht
mehr zu bieten haben, dann braucht sie hier tatsächlich niemand.

> und genau deswegen wollen so viele zu und nach deutschland,

DAS würde mich aber sehr wundern. Mein Verdacht ist eher, dass sie die
Hoffnung haben, sich eine eigene Existenz aufbauen zu können. NICHT,
dass sie sich hier nur wie Tiere im Zoo durchfüttern lassen. Mit dieser
Denkweise müssten die Tiere ja auf Wanderschaft gehen, um in den Zoos
weltweit aufgenommen zu werden. Den Menschen unterstellst du aber genau
diese Denkweise.

> 5000 zusammengekratzte $$ für einen Schlepper zu löhnen und sich übers
> Mittelmeer schippern lassen ist für dich also positives Charaktermerkmal?

I.d.R. ist eine solche Reise kein Urlaubstrip. Der wäre vermutlich
billiger und auch nicht lebensgefährlich. Wer mit einem Monatseinkommen
von vielleicht 100,- $ 5.000,- $ zusammenkratzen kann, der hat zumindest
schon mal starke Zielstrebigkeit bewiesen. Insbesondere, wenn die
betroffene Person weiß, dass die Reise auch noch lebensgefährlich sein
wird. Eine Eigenschaft, die man in der Wirtschaft durchaus zu schätzen weiß.
Wichtig ist allerdings die Registrierung, weil man unter solchen
Bedingungen immer auch nahe an der Kriminalität operiert. Aber schau'
dir unsere eigenen Wirtschaftsgrößen an - da läuft's nicht anders.
Winterkorn, Piech, Stadler, Hatz, ... Und ein großes Heer Weiterer, dem
man einfach nichts nachweisen kann.
Mit den Flüchtenden hat man aber die Chance, reelle Menschen mit den
gesuchten Eigenschaften zu finden und die Kriminellen weitgehend
auszusortieren. In gewachsenen Strukturen bietet sich diese Chance
i.d.R. nicht.

>> Was wir brauchen, ist frischer Wind in der Wirtschaft, wenn es uns gut
>> gehen soll. Das geht nur mit Leuten mit hinreichend Unternehmergeist.
>
> Das sollen dann ne Million Neger aus Afrika und Nafris und Araber sein,
> die hier wie die Heuschreckenschwärme bei uns einfallen und uns damit
> angeblich auch noch bereichern?

Für dich sind's anscheinend nur wilde Tiere, die sich einen Zoo suchen,
in dem sie in einer Gefängniszelle durchgefüttert und von Zoobesuchern
in sicherem Abstand bestaunt werden. Solche krude Vorstellungen scheinen
mir ziemlich AfD-nahe zu sein.

>> Im Gegenzug muss die Gesellschaft
>> natürlich auch noch lernen, wie man mit Niederlagen umgehen muss. Eine
>> Pleite darf nicht gleich das wirtschaftliche Aus des ganzen Menschen
>> bedeuten. Sowas erstickt den Unternehmergeist.
>
> Sprich: Kettenbewährungen bei migrantischen Intensivstraftätern? Oder
> was meinste jetzt genau damit?

Ich seh' schon - dir geht's nicht um Menschen, sondern um Tiere, die
sich einen Zoo für ihre weitere Existenz suchen. Und weil der Zoo schon
voll ist, müssen sie abgewehrt werden.

>>>> Kein Mensch kommt als Fachkraft auf die Welt.
>>>
>>> Aber echte Fachkräfte sind dann welche mit 20 oder 25 oder 30. oder
>>> sie sind es eben nicht. Die keine sind, können wir auch nicht als
>>> Fachkräfte brauchen, weil es eben keine sind. Ist das so schwer zu
>>> verstehen, daß du es nicht begreifen kannst?
>>
>> Für Viele schwer zu verstehen ist, was Management ausmacht.
>
> Das tut jetzt hier überhaupt nichts zur Sache. Antworte bitte
> themenbezogen oder gar nicht.

Zum Thema gehört mMn der Wohlstand im Land wie dieser gehalten oder
besser noch vermehrt werden kann. Zeugnisse und Zertifikate sind nur
kleiner TEIL des Ganzen. Das Entscheidende ist der Mensch. Menschen
sorgen für Wohlstand oder Niedergang. OK, manchmal auch
Naturkatastrophen. Zeugnisse und Zertifikate geben dagegen nur eine
kurze Orientierung, lösen aber keine Probleme. Die Lösung anstehender
Probleme sollte eigentlich im Vordergrund stehen. Mit Problemlösungen
kann man den Wohlstand mehren.

>> Schon klar. Dir geht's darum, niemanden rein zu lassen. Chancen sieht du
>> nur für die heimischen Leute. Was von draußen kommt, ist schlecht.
>
> Falsch! Du hast nicht gelesen oder nicht verstanden! Was schrieb ich
> denn über portugiesische, asiatische oder mongolische Krankenschwestern?
> ausländische

Portugal ist in der EU und so gesehen gar kein richtiges Ausland. Es
herrscht Freizügigkeit.
Über asiatische/mongolische Krankenschwestern hast du geschrieben, dass
du EINEN Fall kennst. Die Flüchtlingsbewegung ist aber doch um eine
ganze Ecke größer. Da geht's um den Faktor in der Gegend um 10e6.

>> wir sollten ein Volk von menschlich wirtschaftlich denkenden Menschen
>> sein. Damit kommt man nämlich am Ehesten an die benötigten Ressourcen.
>> Damit prosperieren Länder. Nicht mit Abschottung. Wozu Abschottung
>> führt, hat uns doch der Ostblock 1989...1990 gezeigt. Schon wieder
>> vergessen?
>
> Ich bin nicht für Abschottung per se. ich bin für Immigration vom
> Menschen, die wir brauchen können

ob wir sie brauchen können oder nicht, machst du aber davon abhängig,
auf welchem Weg sie zu uns gekommen sind.

> und die hier bei uns zum
> beiderseitigen Vorteil leben und arbeiten können sollen,

diesbezüglich sind wir uns einig.

> ich bin aber
> genauso strikt dafür, andere, die diese Kriterien nicht erfüllen, nicht
> ins Land zu lassen,

wer also keine Papiere hat, soll gleich wieder weg geschickt werden.
Oder? Ich plädiere dafür, dass man sich die Leute erst mal anschauen und
Talentsuchern zeigen sollte. Registriert werden sie ja sowieso, womit
Missbrauch weitgehend unterbunden wird.

> es sei denn, es wären tatsächlich politisch
> verfolgte nach Art 16a GG. Nur ASYL zu sagen sollte dafür aber nicht
> reichen!

Auch diese Frage lässt sich nicht gleich aus dem Stand beantworten,
sondern braucht seine Zeit. Was spricht dagegen, sie Talentsuchern
(MEHRZAHL!) in der Wartezeit vorzustellen?

>>> ZUMAL die dann ja nix dafür bezahlen, sondern von uns auch noch
>>> durchgefüttert werden wollen.
>>
>> Stell' dir vor - in technischen Entwicklungsabteilungen ist sowas gang
>> und gäbe. Die werden bezahlt, ohne dass die Firma dafür Geld bekommt.
>> Die Firma macht's trotzdem. Nicht, weil die Führungsspitze eine
>> besonders soziale Ader hätte, sondern weil sie weiter in die Zukunft
>> denkt. Sie kann sich sehr gut vorstellen, dass die Produkte, die grade
>> entwickelt werden, gutes Geld bringen werden. Das ist eine Sichtweise,
>> die dir völlig fremd zu sein scheint.
>
> Jaja. Du bist imho ein veritabler Dummschwätzer.

Ich merke schon - Zukunftsgestaltung ist nicht dein Ding. Du willst dich
groß machen, indem du andere klein machst. So macht man funktionierende
Gesellschaften schwach und bringt sie auf den absteigenden Ast.

> Du würdest sicher auch
> 100 Leute einstellen, weil du z.B. zwei Automechaniker brauchst.

Was fantasierst du denn da zusammen?

>>> Wie irre muß man sein, um das auch noch als deutscher gut finden zu
>>> können?
>>
>> Wie gesagt - das mit der Produktentwicklung kannst du irgendwie nicht
>> recht verstanden haben.
>
> Jaja. Ich frag mich allmählich, oder du deine Diplome im Lotto gewonnen
> hast.

Darf ich im Gegenzug mal nach deiner Ausbildung fragen?

>>> Asylanten, die gar keine sind, haben bei uns auch nichts zu suchen,
>>> sind wir uns da einig?
>>
>> Warum sollten wir sie rauswerfen, wenn sie Wirtschaftskraft ins Land
>> bringen?
>
> DAS TUN SIE JA GAR NICHT!

Das weißt du natürlich schon lange lange Zeit bevor du überhaupt einen
von ihnen gesehen hast. Und zwar für alle. Nach dem Motto "kennst du
Einen, kennst du alle". Und so jemand will mir dann was von einer
Fachkrankenschwester aus der Mongolei erzählen...

> Hast du was gegen Wohlstand im eigenen Land?

Ich möchte ihn nicht mit menschenverachtendem Vorgehen auf's Spiel
setzen. Für dich scheint das allerdings kein Problem zu sein.

> Ich hab was gegen Dummheit im eigenen Land.

U.a. deshalb habe ich nach deiner Ausbildung gefragt.

> Und da zeigst du uns, daß
> man die leider wirklich nicht noch extra aus dem Ausland importieren muß!

Wieso denn extra importieren? Die Leute kommen aus EIGENEM Antrieb. Das
eröffnet uns die Chance, gute Talente zu finden. Das setzt allerdings
voraus, dass man sich die Leute auch wirklich anschaut, bevor man sie
raus wirft.

Der Habakuk.

unread,
Dec 28, 2023, 1:40:32 PM12/28/23
to
Am 28.12.2023 um 16:26 schrieb Christoph Müller:
> Am 27.12.2023 um 00:01 schrieb Der Habakuk.:
>> Am 26.12.2023 um 20:08 schrieb Christoph Müller:
>>> Am 24.12.2023 um 00:16 schrieb Der Habakuk.:
>>>> Am 23.12.2023 um 20:45 schrieb Christoph Müller:
>>>>> Am 22.12.2023 um 19:01 schrieb Der Habakuk.:
>>>>>> Am 22.12.2023 um 16:42 schrieb Christoph Müller:
>>>>>>> Am 10.12.2023 um 13:58 schrieb Der Habakuk.:
>>>>>>>> Am 10.12.2023 um 00:23 schrieb Christoph Müller:
>>>>>>>>> Am 08.12.2023 um 10:07 schrieb Der Habakuk.:
>>>>>>>>>> Am 08.12.2023 um 09:17 schrieb Christoph Müller:
>>>>>>>>>>> Am 08.12.2023 um 07:57 schrieb Fred Alph:
>
>>>>>>> Sie kommen nicht als Fachkräfte.
>>>>>>
>>>>>> Die allermeisten *sind keine*!
>>>>>
>>>>> Sag' ich doch.
>>>>
>>>> Dann können wir die allermeisten von denen auch nicht brauchen.
>>>
>>> Im MOMENT können wir sie nicht gebrauchen.

Dann sollten wir sie auch solange nicht ins Land lassen, solange sie 1.
immer noch keine Fachkräfte sind und wir sie 2. immer noch nicht
brauchen können.

Ich wäre auch für eine etwa 5j. Einreisesperre für jeden, der unter der
falschen Flagge "ASYL" zu uns eindringen wollte, obwohl er ja angeblich
sich hier als Fachkraft bei uns bewerben wollte.

Beide Wege müßten mMn strikt getrennt werde und es ist leider ein Erfolg
der Lügenpolitik der letzten ein zwei Jahrzehnte, daß dies in den Köpfen
der Bevölkerung, so wie ja auch in deinem heillos durcheinan dergekommen
und verwirrt worden ist.
>>
>> Wir halten also fest: Wir können sie nicht brauchen. Dann lassen wir
>> sie doch auch bitte nicht in unser Land.
>
> Dann können wir sie aber auch nicht ausbilden und wir haben dann die
> potentiellen Macher vertrieben.

Warum zum Teufel *sollten* wir sie denn ausbilden?

> Dass sie potenzielle Macher sind, haben
> sie durch ihre lebensgefährliche Anreise bereits unter Beweis gestellt.

Für mich sind das dann Glücksritter und potentielle Eindringlinge, die
ihre, wie auch immer gearteten Interessen und sich selber rechtswidrig
unter dem Begriff Asyl tarnen wollen.
>
>>> Wir können sie aber
>>> ausbilden, wenn sie wollen.

Ich will nicht. Wir wollen nicht. Warum nicht? Weil uns das viel kostet
und wir nur sehr wenig davon haben. Jedenfalls solange, solange es auf
dieser Welt noch tatsächliche Fachkräfte gibt, die bereits ausgebildet
sind und die wir anwerben können.
>>
>> Das sind völlig überflüssige Kosten.
>
> So, wie auch Entwicklungskosten völlig überflüssige Kosten sind.

Du willst schon wieder rhetorisch bescheißen!

Um ehrlich zu bleiben hättest du dazu sagen müssen: wie betreiben dann
nicht für unsere eigenen Leute R&D, sondern für ganz andere Firmen, ganz
andere Betriebe, ganz andere Länder usw.

> Dann
> werden wir eben damit leben müssen, dass uns die anderen Länder
> überholen, die noch etwas entwickeln.

Wir geraten im Gegenteil ins Hintertreffen, wenn wir uns völlig unnötig
die millionenschwere Bürde von Millionen Scheinasylanten auflasten und
die enormen finanziellen wie sozialen Folgekosten zu tragen haben.
Während andere nationen, die das nicht tun, diese dann freien
Kapazitäten wirklich für das Wohl des eigenen Landes, der eigenen
Bevölkerung einsetzen können!



>> Jedenfalls, solange man tatsächliche Fachkräfte anwerben kann,
>
> Wäre es so einfach, hätten wir keinen Fachkräftemangel.

Falsch gedacht! Hättest DU recht, hätten wir seit spätestens 2015 gar
keinen Fachkräftemangel mehr, dürften gar keinen haben, weil wir ja seit
2015 Millionen von angeblichen Fachkräften ins Land gelassen haben!

Ist dir eigentlich nie aufgefallen, seit wann man uns diese
Fachkräftestory erzählt? Daß das zeitgleich mit dem millionenfachen
Einstrom von Wirtschaftsflüchtlingen und angeblichen Asylanten erfolgte?

Und warum? Um es uns schmackhaft zu machen! Und uns damit anzulügen, das
würe GUT&GÜNSTIG für uns, weil es ja FACHKRÄFTE wären? Und ist dir
nicht aufgefallen, daß wir aber seitdem angeblich immer noch, auch 10
Jahre später diesen Fachkräftemangel haben. Wuraus dann besonders
begabte Defektdenker prompt schließen, daß wir dann doch gleich noch ein
paar weitere Millionen solcher Asylschwindler importieren sollten.

Hast du das denn nie gemerkt, wie einfach man dich bescheißen konnte?
>
>>> DANN können wir sie brauchen.
>>
>> Aber wir brauchen doch jetzt angeblich Fachkräfte.
>
> Wollen aber weder in Ausbildung noch in Fachkräfteentlohnung
> investieren.

Wir sollten in die Anwerbung tatsächlicher Fachkräfte investieren. Die
Einreisebarrieren für solche Leute und den elenden Verwaltungsüberhang
reduzieren und die monatelange Dauer von Visaerteilungen auf max. 14
Tage verkürzen.

>> Was haben wir denn von welchen, die nach 5 oder 10 Jahren Ausbildung
>> auf unsere Kosten DANN eventuell welche geworden sind? Was machste
>> denn in der Zwischenzeit?
>
> Du scheinst davon aus zu gehen, dass die Ankommenden auf dem geistigen
> Niveau eines Vorschulkindes zu uns kommen und sonst nichts in der Birne
> haben. Das klingt mir doch etwas arg überheblich.

Es geht nicht drum, was die in der Birne haben, sondern darum, was sie
können oder nicht können, wenn sie herkommen.
Und daß sie ihre Einreise fast immer schon mit einer Lügen und einer
Straftat beginnen: sie lügen uns an, sie wären Asylanten! Sie sind es
aber nur sehr selten tatsächlich. Also Christoph: warum willst du solche
Straftäter zu uns rein lassen?
>
>>> Ist etwa so
>>> wie mit Kindern. Sie kommen auch nicht als Fachkräfte auf die Welt.
>>
>> Das sind aber keine Kinder und es sind vor allem nicht unsere Kinder.

>
>> []
>>>> Denn wir brauchen ja (angeblich) Fachkräfte und keine
>>>> Nicht-Fachkräfte, oder gar Analphabeten, afghanische Kleinbauerns
>>>> usw. Stimmst du mir da zu?
>>>
>>> Das klingt, als wärst du einer der Bildungsfernen, die gar nicht wissen,
>>> welche Bedeutung Bildung überhaupt hat.
>>
>> Ad personam mangels Argument? Außerdem klingt das gar nicht so,
>> sondern es klingt nur vernünftig! Wenn wir Fachkräfte brauchen, können
>> wir keine brauchen, die keine sind. Simple Logik.
>
> Das mag sinnvoll aus der Sicht eines konkretes Betriebes mit konkreter
> Auftragslage sein.

Es ist auch aus Sicht eines Landes sinnvoll. Schließlich gibts genug
tatsächliche Fachkräfte in dieser Welt. Wir sollten uns dann halt
sinnvollerweise eher um die kümmern, statt Leute zu uns hereinlassen,
die es nur mit einer Lüge und Straftat ("ASYL!") geschafft haben und die
wir dann monatelang auf unsere kosten durchfüttern müssen.
inge ablehnt, auch nicht.
>
>>>> Und noch was: sie kommen ALLE als Asylanten, aber sie sind es nur zu
>>>>  weit unter 10 Prozent.
>>>
>>> Will ich jetzt nicht kontrollieren. Ich glaub's dir einfach mal. Dann
>>> kommen also mehr als 90% "einfach so". Sie sind also Abenteurer,
>>> Draufgänger und Pioniere, die für ihre Abenteuer ihr Leben riskieren.
>>> Damit darf man unterstellen, dass sie großteils echte Unternehmernaturen
>>> sind, die bereit sind, Neues anzupacken. Brauchen wir nicht solche Leute
>>> in unserer Wirtschaft?
>>
>> Nein!
>
> Dann geht's also um die Beibehaltung des Ist-Zustandes.

Falls wir tatsächlich einen Fachkräftemangel haben, muß man ihn dann mit
geeigneten und möglichst effizienten Methoden beheben.
Verbesserung der Arbeitsbedingungen für diese Fachkräfte.
Vermehrter Anwerbung ausländischer Fachkräfte
Erniedrigung der Eintrittsschwellen für solche Kandidaten
Bessere Bezahlung für Fachkräfte
Andere Maßnahmen, die es attraktiver machen, bei uns als Fachkraft zu
arbeiten usw.

Wenn wir nicht die immensen auch finanziellen Lasten (MILLIARDEN) für
als die Asylbetrüger tragen müßten, die auch Leute mit deiner Denkart zu
verantworten haben, wäre dafür übergenug Geld da!

> Damit werden wir
> im internationalen Vergleich mit Sicherheit absacken, weil dann die
> innovativen Produkte und Dienstleistungen woanders entwickelt werden.
> Dann bleiben uns noch die aktuellen Cash-Cows, die man noch eine Weile
> melken kann. Danach ist dann schluss mit lustig. Dann stellt sich die
> Frage, wovon wir dann leben wollen.

Jaja und dann werden uns all die Millionen Neger, Araber, Afrikaner,
Afghanen und sonstigen Asylschwindler retten. Sag mal, soll das ein Witz
sein? Die werden allenfalls wie die Heuschrecken weiterziehen ins
nächste Land der Reichen und Dummen, wenn sie bei uns alles
kahlgefressen haben!
>
>> Nicht, wenn das alles ist, daß sie hierher als Scheinasylanten
>> gekommen sind und ihre Familien die Schlepperkosten für sie aufbringen
>> konnten. Was sollen wir mit welchen, deren einzige Qualifikation DAS ist?
>
> Mit deinen Vorverurteilungen

Das sind nur Tatsachen.

> sind wir NICHT in der Lage, die Leute zu
> finden, die wir wirklich brauchen können.

Und du bist überzeugt, daß wir die ausgerechnet in den Aufnahmelagern
für (Schein)Asylanten finden?

> Bevor man das weiß, willst du
> sie schon wieder weg geschickt haben.

Falsch. Ich will sie zumindest solange nicht bei uns reinlassen, solange
wir das nicht wissen! Denn wenn sie mal da sind, haben wir sie auf immer
und ewig an der Backe und müssen sie durchfüttern.
>
> Wenn's nach mir ginge, sollten wir uns die Leute erst mal anschauen und
> die Spreu vom Weizen trennen. Registrieren müssen wir sie sowieso,

Das geht auch, solange sie noch im Ausland sind. Wir sind in der EU
umgeben von sicheren Drittländern, bzw. eben von Ländern, in denen sie
ebensowenig verfolgt werden wie bei uns! Also können sie solange dort
warten. Müßten sie nach geltenden Gesetzen auch. Wenn man sich denn nur
dran hielte.

> um
> Missbrauch von allem Möglichen zu verhindern. Dann kann man doch auch
> etwas genauer hinschauen und passende Kontakte herstellen.

Jaja. Jeder behauptet, daß er Raketeningenieur ist und dann hat er mit
viel Glück ein Grundschulzeugnis über 6 Jahre Schule in Afghanistan.

Ums mal ganz klar zu sagen: ich bin strikt dagegen überhaupt jemand, und
wenn er ein afrikanischer oder arabischer Wernher von Braun wäre, der
hier zu uns als angeblicher Asylant kommen will, aber gar keiner ist,
reinzulassen. Der muß stantepede sofort wieder rausfliegen, bzw eben gar
nicht erst ins Land gelassen werden!
Stattdessen muß umgehend ein tatsächliches
Fachkräfte&Einwanderungsgesetz erlassen werden, das die auf dauernde
Einwanderung und auch auf nur zeitlich beschränkte Beschäftigung von
Arbeitswilligen regelt, deren Fähigkeiten wir brauchen können und für
die es offene Stellen bei uns gibt.

BEIDES DARF NICHT VERMISCHT WERDEN.
>
>>> Meinst du allen Ernstes, dass sich solche Leute
>>> tatsächlich nur von uns pampern lassen wollen?
>>
>> Deswegen sind ja viele zu uns gekommen
>
> DAS werden sicher nicht besonders viele sein.

Warum arbeiten denn dann so wenige von denen bei uns? Sogar die noch
zivilisierten Ukrainer, die ja auch noch dazu Europäer sind(!), arbeiten
bei uns nur zu einem geringen Maße:

"Die Integration von ukrainischen Kriegsflüchtlingen in den deutschen
Arbeitsmarkt läuft im europäischen Vergleich schleppend. Das ist das
Ergebnis einer aktuellen Analyse der Friedrich-Ebert-Stiftung. Während
in Deutschland gerade 18 Prozent eine Arbeit gefunden haben, sind es in
Ländern wie Polen, der Tschechischen Republik, aber auch Dänemark zwei
Drittel und mehr." (MDR)

Was sagst du dazu?

> Wenn diese Leute nicht
> mehr zu bieten haben, dann braucht sie hier tatsächlich niemand.
>
>> und genau deswegen wollen so viele zu und nach Deutschland,
>
> DAS würde mich aber sehr wundern.

Wenn du die Welt realistischer sähest, würden dir imho tatsächlich die
Augen aufgehen und übergehen!
> Mein Verdacht ist eher, dass sie die
> Hoffnung haben, sich eine eigene Existenz aufbauen zu können.

Dann würden mehr arbeiten von denen.

> NICHT,
> dass sie sich hier nur wie Tiere im Zoo durchfüttern lassen.

Warum arbeiten sie denn dann nicht? Wenn schon nicht als wertvolle und
gutbezahlte Fachkraft dann wenigstens irgendwas?

> Mit dieser
> Denkweise müssten die Tiere ja auf Wanderschaft gehen, um in den Zoos
> weltweit aufgenommen zu werden. Den Menschen unterstellst du aber genau
> diese Denkweise.

Du glaubst doch nicht, daß sie hier bleiben würden, wenns hier plötzlich
keine Sozialhilfe mehr für sie gäbe? Wenn gar die Weidegründe von ihnen
abgegrast wären? Wenns hier für sie nichts mehr zu holen ghäbe?
>
>> 5000 zusammengekratzte $$ für einen Schlepper zu löhnen und sich übers
>> Mittelmeer schippern lassen ist für dich also positives Charaktermerkmal?
>
> I.d.R. ist eine solche Reise kein Urlaubstrip. Der wäre vermutlich
> billiger und auch nicht lebensgefährlich.

Ja, aber da bekommen sie anscheinend keine Visa, keine
Ausreisegenehmigungen, g´keine Einreiseerlaubnis.

Das ist bei uns so dämlich geregelt, daß das aber gar nix macht, weil
man nur das Zauberwort ASYL flüstern muß. Und weil sie zu blöd dafür
sind, auf eigene Rechnung als getarnte Touristen zu uns zu kommen,
müssen sie halt zum kriminellen Schlepper gehen.
> Wer mit einem Monatseinkommen
> von vielleicht 100,- $ 5.000,- $ zusammenkratzen kann, der hat zumindest
> schon mal starke Zielstrebigkeit bewiesen.

Der zeigt auch, daß er nicht so arm ist, wie er oft behauptet. Aber die
Neger haben ja auch oft das neueste und teuerste I-Phone.

> Insbesondere, wenn die
> betroffene Person weiß, dass die Reise auch noch lebensgefährlich sein
> wird. Eine Eigenschaft, die man in der Wirtschaft durchaus zu schätzen
> weiß.

Willst du ne Söldnerarmee aufstellen?

> Wichtig ist allerdings die Registrierung, weil man unter solchen
> Bedingungen immer auch nahe an der Kriminalität operiert. Aber schau'
> dir unsere eigenen Wirtschaftsgrößen an - da läuft's nicht anders.
> Winterkorn, Piech, Stadler, Hatz, ... Und ein großes Heer Weiterer, dem
> man einfach nichts nachweisen kann.
> Mit den Flüchtenden hat man aber die Chance, reelle Menschen mit den
> gesuchten Eigenschaften zu finden und die Kriminellen weitgehend
> auszusortieren.

Und all die, die gar keine Fachkräfte sind! Und vor allem all die, die
auch gar keine tatsächlichen Asylanten sind!

Schön, daß du das allmählich auch erkennst.


> In gewachsenen Strukturen bietet sich diese Chance
> i.d.R. nicht.
>
>>> Was wir brauchen, ist frischer Wind in der Wirtschaft, wenn es uns gut
>>> gehen soll. Das geht nur mit Leuten mit hinreichend Unternehmergeist.
>>
>> Das sollen dann ne Million Neger aus Afrika und Nafris und Araber
>> sein, die hier wie die Heuschreckenschwärme bei uns einfallen und uns
>> damit angeblich auch noch bereichern?
>
> Für dich sind's anscheinend nur wilde Tiere,

Nein. Halt Glücksritter. Die allerallermeisten von denen können wir aber
mangels Qualifikationen nicht bei uns brauchen. Das ist nun mal so. Wenn
du mit deiner Fachkräftelüge recht hättest, dürfte es bei uns ja
spätestens seit 2015 gar keinen Fachkräftemangel mehr geben, sondern
allenfalls einen Fachkräfte*überschuß*!

[]
>>> Schon klar. Dir geht's darum, niemanden rein zu lassen.

Niemand, der uns anlügt und behauptet, Asyl bei uns zu benötigen, obwohl
das gelogen ist. Und auch niemanden, der behauptet, Fachkraft zu sein,
wenn das gar nicht stimmt. Und natürlich auch keine Kriminellen.

Das ist nur vernünftig und deswegen magst du es anscheinend nicht. *grin*

> Chancen sieht du
>>> nur für die heimischen Leute. Was von draußen kommt, ist schlecht.
>>
>> Falsch! Du hast nicht gelesen oder nicht verstanden! Was schrieb ich
>> denn über portugiesische, asiatische oder mongolische
>> Krankenschwestern? ausländische
>
> Portugal ist in der EU

Ja und? Ist doch egal. Fachkräfte sind Fachkräfte und wenn ich welche
innerhalb der EU finde, ist das sogar besser, weil dann weit weniger
Hürden zu überwinden sind.

> und so gesehen gar kein richtiges Ausland.

Ach so, du *meinst* Sozialhilfe für Nicht-EU-Auslander, wenn du
Fachkräftesuche meinst.
> Es
> herrscht Freizügigkeit.
> Über asiatische/mongolische Krankenschwestern hast du geschrieben, dass
> du EINEN Fall kennst.

Ich habe nicht geschrieben, daß ich nur EINEN Fall kenne, sondern dir
aus eigenem Erleben ein Beispiel geschildert.

> Die Flüchtlingsbewegung ist aber doch um eine
> ganze Ecke größer. Da geht's um den Faktor in der Gegend um 10e6.

Sehr viele von denen würden sich gar nicht erst auf den Weg machen, wenn
sie vorher wüßten, daß sie bei uns kaum rein kommen werden, daß es bei
uns Sozialleistungen soweit es nur geht nur noch als Sachleistung geben
wird usw. Aber stattdessen hat die Merkel damals Anwerbevideos auf
arabisch und in weiteren 18 Sprachen auf Youtube und Twitter usw
verbreiten lassen.
>
>>> wir sollten ein Volk von menschlich wirtschaftlich denkenden Menschen
>>> sein. Damit kommt man nämlich am Ehesten an die benötigten Ressourcen.

Ist es wirtschaftlich, unnötige, aber beträchtliche Kosten für
unproduktive Faktoren als quasi ewigen Ballast mit sich zu schleppen?

>>> Damit prosperieren Länder. Nicht mit Abschottung. Wozu Abschottung
>>> führt, hat uns doch der Ostblock 1989...1990 gezeigt. Schon wieder
>>> vergessen?

Wir wollen doch nur die kriminellen und die Gauner und die mittellosen
Hungerleider nicht reinlassen, die nur bei uns schmarotzen wollen!

Alle anderen können und dürfen und sollen natürlich weiterhin freizügig
zu uns kommen können.
>>
>> Ich bin nicht für Abschottung per se. ich bin für Immigration vom
>> Menschen, die wir brauchen können
>
> ob wir sie brauchen können oder nicht, machst du aber davon abhängig,
> auf welchem Weg sie zu uns gekommen sind.

Nein, das mache ich von ihrer Qualifikation abhängig und auch davon, ob
sie uns dabei angelogen haben oder ob sie ehrlich zu uns waren.
>
>> und die hier bei uns zum beiderseitigen Vorteil leben und arbeiten
>> können sollen,
>
> diesbezüglich sind wir uns einig.
>
>> ich bin aber genauso strikt dafür, andere, die diese Kriterien nicht
>> erfüllen, nicht ins Land zu lassen,
>
> wer also keine Papiere hat, soll gleich wieder weg geschickt werden.

Wer nicht mal seine Identität nachweisen kann, der sollte dann imho in
dem sicheren Land bleiben, aus dem er bei uns anklopft.
> Oder? Ich plädiere dafür, dass man sich die Leute erst mal anschauen und
> Talentsuchern zeigen sollte.

Nein,. Wenn du sie erst mal zum "Anschauen lassen" rein gelassen hast,
wirst du sie nämlich so gut wie nie mehr los. Schau dir doch unsere
jämmerlich versagende Abschiebepraxis an!

> Registriert werden sie ja sowieso, womit
> Missbrauch weitgehend unterbunden wird.

HAHA. Ja, deshalb gibts auch immer wieder welche, die in zig
verschiedenen Städten so 18 verschiedene Sozialhilfeanträge laufen haben
und auch all das kassieren. U.a. weil unser *Ämter' ja noch nicht mal in
der Lage sind eine weit über 100 Jahre alte Technik der Daktyloskopie zu
nutzen. Wo kämen wir denn da hin? Und kann man Fingerabdrücke überhaupt
so faxen, daß man sie dann noch erkennen kann? NEE, alles viel zu
technisch und schwierig und teuer.

(Daß das wohl nur politisch nicht gewollt wird, gibt keiner zu.)
>
>> es sei denn, es wären tatsächlich politisch verfolgte nach Art 16a GG.
>> Nur ASYL zu sagen sollte dafür aber nicht reichen!
>
> Auch diese Frage lässt sich nicht gleich aus dem Stand beantworten,
> sondern braucht seine Zeit.

Solange können sie dann doch in Italien, Griechenland, Österreich oder
sonstwo in Sicherheit abwarten.

> Was spricht dagegen, sie Talentsuchern
> (MEHRZAHL!) in der Wartezeit vorzustellen?

Was spricht dagegen, erst mal zu prüfen, ob sie überhaupt ins Land dürfen?
>
>>>> ZUMAL die dann ja nix dafür bezahlen, sondern von uns auch noch
>>>> durchgefüttert werden wollen.
>>>
>>> Stell' dir vor - in technischen Entwicklungsabteilungen ist sowas gang
>>> und gäbe. Die werden bezahlt, ohne dass die Firma dafür Geld bekommt.

Ziemlich abgefahren, all die Asylanten als Entwicklungsabteilung
Deutschland mißzuverstehen. Aber dir fällt wohl gar nicht mehr auf, wie
kurios und absurd du hier den Zuzug von Scheinasylanten auf Teufel komm
raus rechtfertigen willst.
>>> Die Firma macht's trotzdem. Nicht, weil die Führungsspitze eine
>>> besonders soziale Ader hätte, sondern weil sie weiter in die Zukunft
>>> denkt. Sie kann sich sehr gut vorstellen, dass die Produkte, die grade
>>> entwickelt werden, gutes Geld bringen werden. Das ist eine Sichtweise,
>>> die dir völlig fremd zu sein scheint.

Daß es uns hier seit 2015 konstant schlechter geht und nicht besser, hat
sich noch nicht zu dir rumgesprochen?

>>
>> Jaja. Du bist imho ein veritabler Dummschwätzer.
>
> Ich merke schon - Zukunftsgestaltung ist nicht dein Ding. Du willst dich
> groß machen, indem du andere klein machst. So macht man funktionierende
> Gesellschaften schwach und bringt sie auf den absteigenden Ast.
>
>> Du würdest sicher auch 100 Leute einstellen, weil du z.B. zwei
>> Automechaniker brauchst.
>
> Was fantasierst du denn da zusammen?

Das ist doch genau die Methode, die du uns hier dauernd anempfiehlst!
Jetzt mal nicht kneifen, sondern ehrlich werden, Christoph. Gibs
wenigstens zu! Sonst macht es ja noch viel weniger Sinn, mit dir zu
reden, als eh schon. Wenn du jetzt sogar das ableugnen willst.

Du willst alle zuerst mal reinlassen, um sie dir 'anzuschauen'. Dann
willst du welche zu Fachkräften 'ausbilden', auf unsere Kosten. (Was
natürlich nur nötig ist, weil es gar keine oder nur minimal tatsächliche
Fachkräfte unter den hereingelassenen Millonen Glücksrittern gibt!)

Du willst also etwa ne Million Nafris, AfrikaNER; aRABER USW
REIONLASSEN; UM DANN DRUNTER NACH FACHKRÄFTEN ZU SUCHEN; ZUWENIGE ZU
FINDEN UND DANN NOCH EINEN TEIL DER mILLION HOFFNUNGSVOLL ZU fACHKRÄFTEN
AUSBILDEN:
(Sorry, versehentlich Feststelltaste g3drückt, aber zu müde, um das
alles nochmal zu tippen.)

Ich habe dir das verdeutlicht mit dem Beispiel, daß du als Unternehmer
100 Leute einstellen würdest (du mußt sie bezahlen), wenn du eigentlich
nur 2 Automechaniker brauchst. Genau deine Methode! Die du uns hier
dauernd schmackhaft machen willst, obwohl sie voll bescheuert ist.

Nur daß du es bei dem Beispiel offenbar gecheckt hast.
>
>>>> Wie irre muß man sein, um das auch noch als deutscher gut finden zu
>>>> können?
>>>
>>> Wie gesagt - das mit der Produktentwicklung kannst du irgendwie nicht
>>> recht verstanden haben.
>>
>> Jaja. Ich frag mich allmählich, oder du deine Diplome im Lotto
>> gewonnen hast.
>
> Darf ich im Gegenzug mal nach deiner Ausbildung fragen?

Naturwissenschaftliche Ausbildung. Diplom, Dr. rer. nat.
>
>>>> Asylanten, die gar keine sind, haben bei uns auch nichts zu suchen,
>>>> sind wir uns da einig?
>>>
>>> Warum sollten wir sie rauswerfen, wenn sie Wirtschaftskraft ins Land
>>> bringen?
>>
>> DAS TUN SIE JA GAR NICHT!
>
> Das weißt du natürlich schon lange lange Zeit bevor du überhaupt einen
> von ihnen gesehen hast.

Das zeigt die Erfahrung der letzten 10 Jahre. Wir haben doch angeblich
immer noch ein Fachkräfteproblem, obwohl seit 2015 MILLIONEN von
'Fachkräften und Goldstücken' ins Land gelassen worden sind.

> Und zwar für alle. Nach dem Motto "kennst du
> Einen, kennst du alle". Und so jemand will mir dann was von einer
> Fachkrankenschwester aus der Mongolei erzählen...

Die außerdem noch ausgesprochen hübsch und freundlich war. :-)
Aber wenn ich dir nochwas erzählen kann und du hoffentlich mit mehr
Gesundheit gesegnet bist als ich: Sehr viele der anderen
Krankenschwestern und auch der Pflegekräfte, mit denen ich bisher zu tun
hatte, hatten einen Migrationshintergrund. Meistens osteuropäisch. Und
das waren sicher Dutzende. Wahrscheinlich ist bei uns die Bezahlung zu
schlecht für Krankenschwestern und die kommen trotzdem irgendwie damit
zurecht, oder arbeiten zu zeitweise hier. Und ja: einen einzigen NAFRI.
Ein Marokkaner als Pflegekraft (bzw Pflegekraft in Ausbildung. Er hat
mir erzählt, wie viel er Deutsch lernen müsse usw. Und daß er die
Bayern manchmal so schlecht verstünde, während er als Marokkaner sich
problemlos z.B. mit einem Palästinenser unterhalten könne. *grin*)
>
>> Hast du was gegen Wohlstand im eigenen Land?
>
> Ich möchte ihn nicht mit menschenverachtendem Vorgehen auf's Spiel
> setzen. Für dich scheint das allerdings kein Problem zu sein.

Scheinasylanten nicht ins Land zu lassen ist nicht menschenverachtend.
Allerdings ist es menschenverachtend (gegenüber uns Deutschen!), sie
trotzdem ins Land zu lassen, obwohl sie gar keinen Anspruch darauf haben.
>
>> Ich hab was gegen Dummheit im eigenen Land.
>
> U.a. deshalb habe ich nach deiner Ausbildung gefragt.

Ich hab dir die Antwort gegeben.
>
>> Und da zeigst du uns, daß man die leider wirklich nicht noch extra aus
>> dem Ausland importieren muß!
>
> Wieso denn extra importieren? Die Leute kommen aus EIGENEM Antrieb.

Leider.

> Das
> eröffnet uns die Chance, gute Talente zu finden. Das setzt allerdings
> voraus, dass man sich die Leute auch wirklich anschaut, bevor man sie
> raus wirft.

Solange sie solange draußen bleiben, kannst du sie dir ja anschauen.
Obwohl das auch jede Menge Geld kostet und imho eine Bringschuld von
denen wäre, uns das klar zu machen.