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Religion - Größte Geißel der Menschheit

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Sazan

unread,
Nov 22, 2002, 5:10:21 PM11/22/02
to
Hi,

bin mal gespannt ob hier jemand dazu Stellung nehmen wird.

Ich halte Religion im allgemeinen und in nahezu fast allen Ausprägungen für
eine, wenn nicht die schlimmste Geißel der Menschheit.
Betrachtet man die jüngsten Ereignisse oder auch nur die Geschichte der der
letzten 2000 Jahre und länger, dann drängt sich doch der Gedanke auf, dass
das objektiv "Schlechte" beim Konzept Religion bei weitem überwiegt.
Sicherlich kann man sagen, dass es auch eine Menge "Gutes" gibt was Relegion
bewirkt, oder besser gesagt einige Anhänger/Mitglieder eben solcher, aber
ich bin der Meinung, dass ein Grossteil dieses "Guten" auch geschehen würde,
ohne das Konzept Religion.
Ich möchte dabei betonen, dass ich hier nicht "Glauben" mit Religion
gleichsetzen möchte, sondern das dies vielmehr eine persönliche Entscheidung
jeden Einzelnen wäre.
Die Konzepte Regeln, Weisungen, Mythen und vor allem Führer, die jede
Religion enthält, verbunden mit einem starken und festen Glauben (an was
auch immer) können allerdings nur zu einer Fehlentwicklung eines Menschen
führen.
Beweise für diese Fehlentwicklung gibt es, wie schon erwähnt, heutzutage und
in der Vergangenheit zur genüge. Dass viele Menschen dieser Fehlverhalten
noch nicht gefolgt sind, bedeutet allerdings nicht, dass das Gesamtgebilde
Religion im Kern etwas "Gutes" ist.
Dies ist aber aus meiner Sicht, eine Fehleinschätzung sehr vieler Menschen.

Grüße

Christian


Malte Lippmann

unread,
Nov 22, 2002, 5:27:13 PM11/22/02
to
Hallo Sazan,

Sazan wrote:
>
> Hi,
>
> bin mal gespannt ob hier jemand dazu Stellung nehmen wird.

Bitte!


> Ich halte Religion im allgemeinen und in nahezu fast allen Ausprägungen für
> eine, wenn nicht die schlimmste Geißel der Menschheit.
> Betrachtet man die jüngsten Ereignisse oder auch nur die Geschichte der der

^^^^
->
Dittographie

> letzten 2000 Jahre und länger, dann drängt sich doch der Gedanke auf, dass
> das objektiv "Schlechte" beim Konzept Religion bei weitem überwiegt.
> Sicherlich kann man sagen, dass es auch eine Menge "Gutes" gibt was Relegion

^->i


> bewirkt, oder besser gesagt einige Anhänger/Mitglieder eben solcher, aber
> ich bin der Meinung, dass ein Grossteil dieses "Guten" auch geschehen würde,

^

> ohne das Konzept Religion.
> Ich möchte dabei betonen, dass ich hier nicht "Glauben" mit Religion
> gleichsetzen möchte, sondern das dies vielmehr eine persönliche Entscheidung

^->s
> jeden Einzelnen wäre.
^->s


> Die Konzepte Regeln, Weisungen, Mythen und vor allem Führer, die jede

^->,


> Religion enthält, verbunden mit einem starken und festen Glauben (an was
> auch immer) können allerdings nur zu einer Fehlentwicklung eines Menschen
> führen.
> Beweise für diese Fehlentwicklung gibt es, wie schon erwähnt, heutzutage und
> in der Vergangenheit zur genüge. Dass viele Menschen dieser Fehlverhalten

^->G ^->m


> noch nicht gefolgt sind, bedeutet allerdings nicht, dass das Gesamtgebilde
> Religion im Kern etwas "Gutes" ist.
> Dies ist aber aus meiner Sicht, eine Fehleinschätzung sehr vieler Menschen.

^->
>
> Grüße
>
> Christian

Grüße Malte

scnr

PS: scnr heißt sorry, couldn't resist.
Bedeutet, die Anmerkungen sind ironisch gemeint.
Das Thema ist außerdem ausgelutscht.
Vielleicht googlest Du einfach mal, bevor Du hier in dst postest.

Horst Leps

unread,
Nov 22, 2002, 8:15:58 PM11/22/02
to
"Sazan" <sa...@gmx.de> schrieb:

> Hi,
>
> bin mal gespannt ob hier jemand dazu Stellung nehmen wird.

Ich nicht, außer: Du liegst für eine sci-gruppe unterhalb. Versuch es
doch mal bei de.alt.weltanschauung.selbstbastler

Horst

--
http://www.leps.de

Christian

unread,
Nov 23, 2002, 2:56:06 AM11/23/02
to
Horst Leps <gar...@mail.gr> wrote in message news:<n0o1gk...@chrysostomos.de>...

Genau diese Reaktionen habe ich auch erwartet.
Tja - gegen Gruppenverhalten und Anderes ist eben schwer anzukommen.

Wollte meine Meinung nur noch mal bestätigt sehen!

Grüße

Sabine Baer

unread,
Nov 23, 2002, 3:19:47 AM11/23/02
to
Christian wrote:

> Horst Leps wrote in message news:...
>
> >"Sazan" schrieb:

[...]

> Genau diese Reaktionen habe ich auch erwartet.
> Tja - gegen Gruppenverhalten und Anderes ist eben schwer anzukommen.
>
> Wollte meine Meinung nur noch mal bestätigt sehen!


Aha. Dann wolltest Du sicher auch noch dieses bestaetigt haben:
Es ist ueblich und wird allgemein als hoeflich erachtet, seinen Namen
zu nennen. Desgleichen ist es ueblich und wird allgemein als hoeflich
erachtet, sich ueber eine Gruppe, in die zu posten man beabsichtigt,
ein wenig kundig zu machen. Das kann durch lesen einer bestimmten
Anzahl Postings, die einem ein gewisses Gefuehl fuer Gepflogenheiten
der Gruppe geben (zugegebenermassen bei dieser Gruppe etwas schwierig,
weil sie im Moment leicht verwahrlost erscheint) geschehen oder durch
das lesen der Charta, ueber die eine jede Gruppe verfuegt und die in
de.newusers.infos (sp?) fuer jedermann nachlesbar ist.

So. Aeh, ich mag das Lepssche Gehabe auch nicht besonders und Dein
Posting war ja nun im Gegensatz zu manch anderem noch ganz freundlich
formuliert. Aber wenn man gleich 'reinplatzt und und meint, eine
derartige Granate verfasst zu haben, dass allen Lesern Mund und Nase
offen stehen und allein aus diesem grunde eine Stellungnahme auf sich
warten lassen wird oder mindestens ebenfalls granatenmaessig
bomfortionoes ausfallen muss, dann muss ich doch dem Vorposter
insoweit zustimmen, als dass 'wir' hier schon Oberprima- AKA
Tchibo-Niveau erwarten, Obertertia ist wirklich ein bisschen abgenudelt.

Nix fuer ungut (TM)
Sabine

Janka Jäckel

unread,
Nov 23, 2002, 4:56:35 AM11/23/02
to

> Es ist ueblich und wird allgemein als hoeflich erachtet, seinen Namen
> zu nennen. Desgleichen ist es ueblich und wird allgemein als hoeflich
> erachtet, sich ueber eine Gruppe, in die zu posten man beabsichtigt,
> ein wenig kundig zu machen.

> Aber wenn man gleich 'reinplatzt und und meint, eine


> derartige Granate verfasst zu haben, dass allen Lesern Mund und Nase
> offen stehen und allein aus diesem grunde eine Stellungnahme auf sich
> warten lassen wird oder mindestens ebenfalls granatenmaessig
> bomfortionoes ausfallen muss, dann muss ich doch dem Vorposter
> insoweit zustimmen, als dass 'wir' hier schon Oberprima- AKA
> Tchibo-Niveau erwarten, Obertertia ist wirklich ein bisschen abgenudelt.

Tja, Sazan, also wenn du hier neu bist, hast du gleich mal einen guten
Eindruck, wie in dieser NG geantwortet wird, seeeeehhhr christlich.
Halt die Klappe! usw.

Um ja nichts Altes, schon mal da Gewesenes zu thematisieren,
tja, das wird schwierig. Also die Bibel fällt damit ja dann weg.
Die ist zu abgelutscht.
Stört die Christen aber nicht.

Janka


Horst Leps

unread,
Nov 23, 2002, 8:27:55 AM11/23/02
to
sa...@gmx.de (Christian) schrieb:

> Genau diese Reaktionen habe ich auch erwartet.
> Tja - gegen Gruppenverhalten und Anderes ist eben schwer anzukommen.

Was Du diskutiert haben willst, das ist in den Threads mit "Freitag"
im Titels ständig Thema - nicht nur dort. Lies Dich ein, lies auch die
dort angegebenen Zeitungsartikel, streng Dich dann etwas beim
Schreiben an - und viele werden sich freuen.

Aber Stöckchen hinhalten und sagen "Nun springt mal - sonst bestätigt
ihr meine Vorurteile!" macht hier keiner mehr mit.

Du hast die Wahl.

Horst

--
http://www.leps.de -- http://www.ephraem.de

Sazan

unread,
Nov 23, 2002, 10:03:56 AM11/23/02
to
Ich verbeuge mich vor solch unglaublicher Intelligenz.

Und werde mich von nun an die mir "zugedachte" Position begeben, um dort
mein Leben zu fristen, mit dem Wissen, dass "dort draußen" eine geistige
Führungsschicht für ein sichere und "untadelige" Entwicklung der Menschheit
sorgt.

Man brauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge.
Kurt Tucholsky

Christian Schulz aus Berlin


"Sabine Baer" <bae...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:arndnf$6vi$02$1...@news.t-online.com...

Sabine Baer

unread,
Nov 23, 2002, 10:47:17 AM11/23/02
to
On Sat, 23 Nov 2002 16:03:56 +0100, Sazan wrote:
> Ich verbeuge mich vor solch unglaublicher Intelligenz.
>
> Und werde mich von nun an die mir "zugedachte" Position begeben, um dort
> mein Leben zu fristen, mit dem Wissen, dass "dort draußen" eine geistige
> Führungsschicht für ein sichere und "untadelige" Entwicklung der Menschheit
> sorgt.

Kappes. Nur, eine Attitude 'wat kost't die Welt, ick will ihr koofen' ist
nicht immer angebracht.

Sabine

--
Der Gefraessige, wenn er Vorsicht nicht kennt, isst sich Uebelkeit an.
Dem toerichten Mann wird sein Magen zum Spott, wenn er zu Klugen
kommt. (Hávamál 13)

Martin Schoch

unread,
Nov 23, 2002, 12:10:20 PM11/23/02
to
Janka Jäckel wrote:

> Tja, Sazan, also wenn du hier neu bist, hast du gleich mal einen guten
> Eindruck, wie in dieser NG geantwortet wird, seeeeehhhr christlich.
> Halt die Klappe! usw.

Es scheint auch, dass Du Reflex-Antworten hast - um etwas "seeeehr
christlich" zu apostrophieren. Niemand hat gesagt, "halt die Klappe".
Es ging "nur" um den Stil. Oder platzest Du in jede Party hinein und
legst gleich los mit Rundumschlägen, ohne vorher mal etwas mitgehört
zu haben?

> Um ja nichts Altes, schon mal da Gewesenes zu thematisieren,

In diesem völlige allgemeinen Rundumschlag ist das so wohl einfach
kein Thema (mehr). Da hätte das Vorher-Lesen eben gebildet...

> tja, das wird schwierig. Also die Bibel fällt damit ja dann weg.Sie
> ist zu abgelutscht.

Wer sagt das? Es ging nicht um die Bibel sondern um den Stil. Der
Franzose sagt c'est le ton qui fait la musique...

--
ms

Malte Lippmann

unread,
Nov 23, 2002, 4:44:22 PM11/23/02
to
Hallo Janka,

Janka Jäckel wrote:

...

> Tja, Sazan, also wenn du hier neu bist, hast du gleich mal einen guten
> Eindruck, wie in dieser NG geantwortet wird, seeeeehhhr christlich.
> Halt die Klappe! usw.

Was soll das, Janka?
Es ist bisher auf die nettiquette und faq verwiesen worden.
Es ist doch nur billig, einem newbie eine dahingehende Empfehlung zu
geben.
(Realname, vor dem posten eine Weile mitlesen, googlen nach dem Thema)

Und dann zum Thema:

Es ist doch richtig, in einer sci-Gruppe das Thema so konkret wie
möglich zu formulieren.
Und nun guck Dir mal das subject an.



> Um ja nichts Altes, schon mal da Gewesenes zu thematisieren,
> tja, das wird schwierig.

Ist es auch!
Und dazu ist ein bißchen mehr Eifer und Mühe notwendig, als sie der
Ursprungsposter zeigen wollte.

> Also die Bibel fällt damit ja dann weg.
> Die ist zu abgelutscht.

Unsinn.

> Stört die Christen aber nicht.

Willst Du andeuten, wie man hier antworten muß, wenn man nicht "seeehr
christlich ist"?

Gruß Malte

Muhammad Selim

unread,
Nov 24, 2002, 2:21:54 AM11/24/02
to
Salâm Sazan,

Sazan schrieb:


> Ich halte Religion im allgemeinen und in nahezu fast allen Ausprägungen für
> eine, wenn nicht die schlimmste Geißel der Menschheit.
> Betrachtet man die jüngsten Ereignisse oder auch nur die Geschichte der der
> letzten 2000 Jahre und länger, dann drängt sich doch der Gedanke auf, dass
> das objektiv "Schlechte" beim Konzept Religion bei weitem überwiegt.
> Sicherlich kann man sagen, dass es auch eine Menge "Gutes" gibt was Relegion
> bewirkt, oder besser gesagt einige Anhänger/Mitglieder eben solcher, aber
> ich bin der Meinung, dass ein Grossteil dieses "Guten" auch geschehen würde,
> ohne das Konzept Religion.

Die Nazis hatten auch keine Religion und was haben sie gemacht ? Die
Stalinisten hatten auch keine Religion und was habe sie gemacht ?

Beide Ideologien haben Christen (in der Sowjetunion auch Muslime)
verfolgt, die nicht an ihren Verbrechen teilnehmen wollten.

Das christliche Abendland ist durch den weiter gehenden
Religionsverlust ärmer geworden. Eine Gesellschaft, die sich nicht
mehr auf gemeinsame Werte stützt, die ein positives Tun fordern
("tätige Nächstenliebe"), nicht nur ein passives Dulden ("Freiheit"),
verliert an Kraft. Die Mitglieder dieser Gesellschaft singularisieren
sich und ziehen sich auf egoistisch-private Bereiche zurück. Dann
bleibt nicht mehr viel "Gutes" für die anderen übrig, Stichwort
Solidarität.

Religionen haben immer die Gemeinschaft gefördert und auch Opfer für
andere verlangt, deshalb kann ich Ihrer Auffassung als "schlimmster
Geißel der Menschheit" nicht folgen.


Der Friede sei mit Ihnen

Molla Muhammad Selim

Website: "Der Pfad der Sûfis"
http://members.fortunecity.com/selim

Toni H.

unread,
Nov 24, 2002, 9:03:24 PM11/24/02
to
On 23 Nov 2002 23:21:54 -0800, muham...@yahoo.com (Muhammad Selim)
wrote:

>Salâm Sazan,
>
>Sazan schrieb:
>
>
>> Ich halte Religion im allgemeinen und in nahezu fast allen Ausprägungen für
>> eine, wenn nicht die schlimmste Geißel der Menschheit.
>> Betrachtet man die jüngsten Ereignisse oder auch nur die Geschichte der der
>> letzten 2000 Jahre und länger, dann drängt sich doch der Gedanke auf, dass
>> das objektiv "Schlechte" beim Konzept Religion bei weitem überwiegt.
>> Sicherlich kann man sagen, dass es auch eine Menge "Gutes" gibt was Relegion
>> bewirkt, oder besser gesagt einige Anhänger/Mitglieder eben solcher, aber
>> ich bin der Meinung, dass ein Grossteil dieses "Guten" auch geschehen würde,
>> ohne das Konzept Religion.
>
>Die Nazis hatten auch keine Religion und was haben sie gemacht ? Die
>Stalinisten hatten auch keine Religion und was habe sie gemacht ?

Religion oder bestimmte Ideologien zu haben war noch nie ein Grund,
die abscheulichsten Verbrechen NICHT zu begehen.

>Beide Ideologien haben Christen (in der Sowjetunion auch Muslime)
>verfolgt, die nicht an ihren Verbrechen teilnehmen wollten.

Die spanischen "Christen" im Einvernehmen mit den Päpsten haben im 16.
und 17. Jahrhundert die halbe Welt mit ihren Raubzügen heimgesucht,
Indios weggemetzelt, bzw. "bekehrt", manche islamische Staaten lassen
iauch heute noch foltern und Frauen steinigen.

>Das christliche Abendland ist durch den weiter gehenden
>Religionsverlust ärmer geworden. Eine Gesellschaft, die sich nicht
>mehr auf gemeinsame Werte stützt, die ein positives Tun fordern
>("tätige Nächstenliebe"), nicht nur ein passives Dulden ("Freiheit"),
>verliert an Kraft. Die Mitglieder dieser Gesellschaft singularisieren
>sich und ziehen sich auf egoistisch-private Bereiche zurück. Dann
>bleibt nicht mehr viel "Gutes" für die anderen übrig, Stichwort
>Solidarität.

Wir können froh sein, dass zumindest "'tätige Nächstenliebe' nicht
mehr "tätliche Nächstenliebe" heisst, frei nach dem Motto: "Und willst
Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein!"
Das ist zugegebenermassen nicht viel, aber immerhin etwas.

>Religionen haben immer die Gemeinschaft gefördert und auch Opfer für
>andere verlangt, deshalb kann ich Ihrer Auffassung als "schlimmster
>Geißel der Menschheit" nicht folgen.

Die Religion ist eine Geisel der Menschheit insofern, daß sie die
Menschen von der Verfolgung ihrer realen Emanzipationsinteressen
abhält und die Erlösung in ein nebulöses Jenseits verschiebt. Sie
lässt den Menschen ein Leben lang zappeln. Darin sehe ich keine Hilfe.


Gruß Toni

Josef Lang

unread,
Nov 25, 2002, 4:48:43 AM11/25/02
to
Servus

muham...@yahoo.com (Muhammad Selim) wrote in message news:<bacb11be.02112...@posting.google.com>...


> Die Nazis hatten auch keine Religion und was haben sie gemacht ? Die
> Stalinisten hatten auch keine Religion und was habe sie gemacht ?
>

Die Nazis hatten sehrwohl Religion.
Zb die "Deutschen Christen" eine Bewegung die mal fast die Mehrheit
bei den deutschen Protestanten hatte.
Die waren stolz darauf fanatische Nazis und fromme Christen zu sein,
teilweise hatten sie in ihren Kirchen das Kreuz durchs Hakenkreuz
ersetzt ;-)

Es gab auch die sogenannten Gottglaebigen, das waren Nazis die an
Wotan und andere germanische Goetter glaubten.

Selbst die Bekennende Kirche war voll von Leuten, die Sonntags fromme
traditionalistische Christen sein wollten, und werktags gute Nazis.


Und die Stalinisten?
wurde nicht Stalin und auch Mao verehrt wie Heilige?
imho war der Stalinismus auch nur eine getarnte Religion :-)


> Das christliche Abendland ist durch den weiter gehenden
> Religionsverlust ärmer geworden. Eine Gesellschaft, die sich nicht
> mehr auf gemeinsame Werte stützt, die ein positives Tun fordern
> ("tätige Nächstenliebe"), nicht nur ein passives Dulden ("Freiheit"),
> verliert an Kraft. Die Mitglieder dieser Gesellschaft singularisieren
> sich und ziehen sich auf egoistisch-private Bereiche zurück. Dann
> bleibt nicht mehr viel "Gutes" für die anderen übrig, Stichwort
> Solidarität.

Da magst dur recht haben, allerdings hat unsere Gesellschaft auch die
Kraft verloren im Namen Gottes in den Krieg zu ziehen, oder wie gerade
in Nigeria mordend durch die Strassen .

Joe

E. Rüsing

unread,
Nov 24, 2002, 6:53:31 PM11/24/02
to
Hallo Christian,

armer Kerl, jetzt wirst Du hier gleich so angemacht :-). Hoffe Du kannst
damit umgehen. Aber, wenn Du ehrlich bist, mussste Dir diese
Verweigerungsreaktion klar sein.

Kannst man zum Bäcker gehen und ihn anmosern: hör mal, Dein ganzes Gebäck
ist aber ein derartiger Mist, das macht doch alle Leute krank. Erfreut wird
der nicht sein.:-). Der würde vielleicht sofort scheres Geschütz auffahren
und Dich verklagen oder anderes. Dass Dir das hier nicht passiert, liegt an
unserer toleranten Landesverfassung - zum Glück. Stell Dir vor, Du hättest
ähnliches im Iran mit Zielrichtung Islam geschrieben. Ich möchte es nicht
laut denken, was dann Dir passiert wäre. (Hier in der NG sind halt viele,
die ein sehr 'enges Verhältnis' zu ihrer Religion haben, wenn nicht gar ein
verkündendes....)

Genug dazu. Das Thema ist m.E. ein zu wichtiges, als dass man es so mit
Verdrängung u. Nichtbeachtung strafen sollte. Und die Aussage, es werde hier
ständig diskutiert ist m.E. einfach falsch. Es wird eben nicht über die
Grundsätze/Dogmen der Religionen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft
diskutiert (ob Gesellschaft heute oder auch in der vergangenheit).

Ich muss leider eingestehen, dass ich da auch wenig zu beitragen kann, da
ich nicht die Zeit habe, das mal aufzudröseln, befasse mich nicht von
berufswegen mit christlicher oder anderer religion. Man muss aber auch m.E.
bedenken, Religion ist was menschliches und damit unvollkommen. Zumal die
allermeisten R. von Führern geleitet werden, die i.A. nicht diese
spirituelle Größe und Einsicht des Urhebers haben.

trotzdem steckt auch in den meisten Religionen doch noch einiges an Dingen,
die Manchen noch weiterbringen. (Nebenbei: sonst wären sie schon
verschwunden...). Es ist gut, dass wir uns an dem negativen reiben. Denn es
schärft unsere wahren Sinne für das,w as Gott wirklich ist und veranlasst
uns dazu ihn zu suchen. Deshalb nehme ich an, auch Dein Brief hier. Insofern
kann ich nur sagen, bleibe dem was DU für richtig hälst treu und folge
Deinem Stern. Aber übe auch Toleranz gegenüber anderen Haltungen/Ansichten.
Allerdings ist die Toleranz dort zu Ende, wo solche religiöse Haltungen in
neg. Taten sich zeigen würden, da gebe ich Dir absolut recht. Und deshalb
ist es auch richtig, dass eine religion mal sich selbst betrachtet und zu
soviel Eigenkritik fähig ist um sowas zu erkennen und auszumerzen.

Schau Dir mal den heuitgen Thread von Verena und Eberhard an. Ist der nicht
wunderbar und hat vieles von dem, was Du in der religion vermisst?


Grüße
Eduard


"Sazan" <sa...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:arma0d$7lq$05$1...@news.t-online.com...

Horst Nietowski

unread,
Nov 24, 2002, 7:00:00 PM11/24/02
to

muham...@yahoo.com (Panda Bubu, Klaus Dickmann) meinte am 25.11.02
zu: Re: Religion - Größte Geißel der Menschheit ???...

Hallo Klaus,

> Salâm Sazan,


"Es ist nicht erlaubt den Friedensgruß (salaam) zu einem
Nichtmuslim zuerst zu sagen (zu initiieren).
Der Prophet(sas) sagte: ,Sagt nicht zuerst den Friedensgruß(salaam) zu
einem Juden oder Christen.. (überliefert bei Muslim,2167)"


halte dich bitte an die Regeln des Islam, mein lieber Westlicher Buddha.

Tschau,
Horst


Martin Schoch

unread,
Nov 25, 2002, 8:57:49 AM11/25/02
to
Josef Lang schrieb am 25.11.2002 10:48:

> Selbst die Bekennende Kirche war voll von Leuten, die Sonntags fromme
> traditionalistische Christen sein wollten, und werktags gute Nazis.


Belege?

--
ms

Ulf Gerkan

unread,
Nov 25, 2002, 7:32:42 PM11/25/02
to
Hallo Muhamad und Sazan,

Religion kann wie alles auf dieser Welt natürlich zum Guten und zum
Schlechten dienen. In der indischen Mythologie ist es eine
Selbstverständlichkeit, daß große Dämonen oft auch große Asketen und Beter
waren. Das Ziel ihrer Meditation war halt ein Falsches, die
kraftspendenden Techniken der Meditation funktionieren aber unabhängig von
der Gottheit, die angebetet wird.

Wenn ich im Folgenden zwischen Philosophie und Religion unterscheide,
verstehe ich unter
- Religion das Regulativ für die Gefühlswelt und unter
- Philosophie das Regulativ für die Verstandeswelt.

Mit den so definierten Begriffen kann man klarer argumentieren:

Religion ist nämlich nicht unbedingt Ursache des
Bösen oder Guten, sondern regelmäßig vor allem ein "Intensivum". Sie
steigert die Erlebnisintensität und stärkt den Willen. Religion bedarf der
Ergänzung durch Philosophie, und es ist die Philosophie, die den Menschen
letzten Endes lenkt.

Da die Nazis einmal angesprochen sind: Nicht ihre Religiosität ist böse
gewesen (sie haben durchaus über die Einbindung etwa östlicher religiöser
Techniken in Verfahren zur Modulation der Psyche der Bevölkerung
nachgedacht), sondern ihre Philosophie, in deren Dienst sie derartige
Modulationen stellen wollten: Böse war ihre Absicht, anderen zu schaden. Die
Techniken, die sie in diesen Dienst stellen (wollten), seien es
Psychotechniken oder physikalische Techniken, sind da unschuldig wie ein
Messer, mit dem man morden oder Brot für einen Hungernden schneiden kann.

"Muhammad Selim" <muham...@yahoo.com> schrieb im Newsbeitrag
news:bacb11be.02112...@posting.google.com...


> Salâm Sazan,
>
> Sazan schrieb:
>
>
> > Ich halte Religion im allgemeinen und in nahezu fast allen Ausprägungen
für
> > eine, wenn nicht die schlimmste Geißel der Menschheit.

Gefährlich kann sie vor allem dann werden, wenn das Korrektiv der Vernunft,
wenn die richtige Philosophe fehlt. Und das ist leider allzuoft der Fall
gewesen, siehe die Denkverbote für Galilei usw.

> > Betrachtet man die jüngsten Ereignisse oder auch nur die Geschichte der
der
> > letzten 2000 Jahre und länger, dann drängt sich doch der Gedanke auf,
dass
> > das objektiv "Schlechte" beim Konzept Religion bei weitem überwiegt.
> > Sicherlich kann man sagen, dass es auch eine Menge "Gutes" gibt was
Relegion
> > bewirkt, oder besser gesagt einige Anhänger/Mitglieder eben solcher,
aber
> > ich bin der Meinung, dass ein Grossteil dieses "Guten" auch geschehen
würde,
> > ohne das Konzept Religion.

Freilich, selbiges gilt aber auch für das Schlechte.

>
> Die Nazis hatten auch keine Religion und was haben sie gemacht ? Die
> Stalinisten hatten auch keine Religion und was habe sie gemacht ?
>
> Beide Ideologien haben Christen (in der Sowjetunion auch Muslime)
> verfolgt, die nicht an ihren Verbrechen teilnehmen wollten.
>
> Das christliche Abendland ist durch den weiter gehenden
> Religionsverlust ärmer geworden. Eine Gesellschaft, die sich nicht
> mehr auf gemeinsame Werte stützt, die ein positives Tun fordern
> ("tätige Nächstenliebe"), nicht nur ein passives Dulden ("Freiheit"),
> verliert an Kraft. Die Mitglieder dieser Gesellschaft singularisieren
> sich und ziehen sich auf egoistisch-private Bereiche zurück. Dann
> bleibt nicht mehr viel "Gutes" für die anderen übrig, Stichwort
> Solidarität.

Der Gedanke hinter der Demokratie ist eigentlich, daß jeder in seinem
eigenen Umfeld genügend Idole und Vorgaben für Werte findet, an denen er
sich orientieren kann, sodaß derartige Werte staatlicherseits nicht
vorgegeben werden müssen. Staatlich vorgegeben werden soll nur ein
unabdingbares Minimum an Konventionen.

Daß manche Bürger mit der Suche nach Werten überfordert sind, ist zwar ein
trauriges Faktum,

es bedeutet aber nicht, daß "gemeinsame Werte, die ein positives Tun
fordern," nirgendwo existieren würden. Es gibt sie, diese Werte, sie werden
gelebt, ganz egal, ob staatlich vorgegeben oder nicht. Es gibt diese Werte
in den verschiedenen "Untergesellschaften" oder Subkulturen eines Staates.
Und dort sind diese Werte verbindlich und bieten Orientierung.

Mit freundlichen Grüßen, Ulf

Ariyo

unread,
Nov 25, 2002, 8:20:10 PM11/25/02
to

"Ulf Gerkan" <gerk...@debitel.net> schrieb

> Religion kann wie alles auf dieser Welt natürlich
> zum Guten und zum Schlechten dienen.

Genau - das kommt nämlich ganz auf die Religion
an welcher jemand anhängt.
Je unheilsamer diese ist und um so falscher die
Weltvorstellungen welche damit verbunden werden
um so negativer sind die Ergebnisse. -
Und umgekehrt je heilsamer diese ist und je richtiger
die Weltvorstellungen welche damit verbunden werden
um so positiver, angenehmer und erfreulicher.

"Die meisten Menschen, hegen nämlich das Verlangen,
hegen den Wunsch, hegen die Absicht:

'Ach, möchte sich doch das Unersehnte, Unerwünschte,
Unerfreuliche mindern und das Ersehnte, Erwünschte,
Erfreuliche mehren!'
Aber viele dieser Menschen, die solches Verlangen, solchen
Wunsch, solche Absicht hegen, mehrt sich das Unersehnte,
Unerwünschte, Unerfreuliche, mindert sich das Ersehnte,
Erwünschte, Erfreuliche.' - Wie es eben gehen muß, je mehr
die Menschen verkehrten Weltvorstellungen folgen. Ist das Leben
auch so schon oft mühsam und schlimm genug, tut eine schlechte
Vorstellung von heilsam und unheilsam noch ihr übriges. Unbekannt
mit den zu pflegenden Dingen, unbekannt mit den nicht zu pflegenden
Dingen, unbekannt mit den würdigen Dingen, unbekannt mit den
nichtswürdigen Dingen pflegen sie die nicht zu pflegenden Dinge und
pflegen die zu pflegenden Dinge nicht, würdigen sie die nichtswürdigen
Dinge und würdigen die würdigen Dinge nicht. Und indem sie nicht zu
pflegende Dinge pflegen und zu pflegende Dinge nicht pflegt, nichtswürdige
Dinge würdigen und würdige Dinge nicht würdigen mehrt sich das Unersehnte,
Unerwünschte, Unerfreuliche und mindert sich das Ersehnte, Erwünschte,
Erfreuliche, und warum? Weil es eben also geschehen muß, wenn man
unwissend ist.

--
mfg. Ariyo

Das Beschäftigen mit dem Guten führt zum Guten!
Das Beschäftigen mit dem Schlechten führt zum Schlechten!
Die Lehre des Buddha, seine Belehrungen: http://ariyo.bei.t-online.de

Josef Lang

unread,
Nov 26, 2002, 5:41:29 AM11/26/02
to
Martin Schoch <masc...@compuserve.com> wrote in message news:<arta83$fdl$1...@ngspool-d02.news.aol.com>...

Servus Martin

Dass die Mehrheit der protestantischen Pfarrer eher antidemokratisch
dem Kaiser nachtrauerte Weimar nicht mochte, und der machtergreifung
Hitlers positiv gegenueberstand ist imho Stand der Forschung.
Dass die BK keine Widerstandsbewegung gegen Hitler, sondern nur gegen
die "Deutschen Christen" und die Neuheiden war auch.
Die BK wollte dem Kaiser gerne geben, was des Kaisers ist ;-)
Bonnhoever war eben in einer Minderheitenposition.
siehe auch das Buch des protestantischen Kirchenhistorikers (und
Nestbeschmutzers ?)
H. Prolingheuer
Wir sind in die Irre gegangen
oderhttp://zeitzeichen.rundfunk-meissner.org/zz-ausverkauf.html

gruss
Joe

Thomas

unread,
Nov 26, 2002, 3:19:29 PM11/26/02
to
Religion vereinigt Menschen der gleichen Religion aufgrund der
einheitlichen Lebensbasis, spaltet sie aber um so mehr von Menschen
anderer Religionen ab, trägt also zur Abgrenzung von anderen bei. Fast
wie in einer "Straßengang".

Toni H.

unread,
Nov 27, 2002, 7:24:15 PM11/27/02
to
On Mon, 25 Nov 2002 06:56:25 +0100, Martin Schoch
<masc...@compuserve.com> wrote:

>Toni H. schrieb am 25.11.2002 03:03:
>
>> Religion oder bestimmte Ideologien zu haben war noch nie ein Grund,
>> die abscheulichsten Verbrechen NICHT zu begehen.
>

>Du schreibst von "bestimmten Ideologien", die Du vom Vorwurf ausnimmst.
>Kannst Du sagen, welche?

Ich nehme keine bestimmte Ideologien vom Vorwurf aus. Was ich sagen
will, ist, daß niemand, der Verbrechen begeht, sich mit Religion oder
Ideologie herausreden kann. Nicht Religion oder Ideologie begehen
Verbrechen, sondern Menschen.
Dennoch erhebt sich die Frage, ob die Inhalte mancher Heilslehren
nicht die Verharmlosung von Verbrechen fördern oder begünstigen. Da
ist nämlich von archaischen Opferritualen über höheres
Offenbahrungswissen bis hin zu Rassenideologien einiges dabei.

>> Die Religion ist eine Geisel der Menschheit insofern, daß sie die
>> Menschen von der Verfolgung ihrer realen Emanzipationsinteressen
>> abhält und die Erlösung in ein nebulöses Jenseits verschiebt. Sie
>> lässt den Menschen ein Leben lang zappeln. Darin sehe ich keine Hilfe.
>

>Umgekehrt scheint es eine ewige Konstante der Menschheit zu sein, immer
>eine Religion oder eine Ideologie als bewusste oder noch schlimmer, als
>unbewusste Grundlage haben zu müssen. Den _wirklich freien_ Menschen
>scheint es sehr selten zu geben.

Die 'ewigen' Konstanten sind nur solange ewig, als der Mensch nicht
aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit heraustritt. Freiheit kann
niemals abstrakt oder absolut sein. Fortschrittlich wären schon
persönliche und politische Freiheit.

>Den Religionen oder Ideologien vorzuwerfen, den Menschen "keine Hilfe"
>zu sein, ist das eine. Noch wichtiger aber wäre wohl herauszufinden, wie
>Menschen wirklich frei werden könnten. Sich einfach ein Attribut
>"atheistisch" oder "agnostisch" umzuhängen, kann es wohl auch noch nicht
>sein.

Ich werfe es den 'Religionen und Ideologien' nicht vor, keine Hilfe zu
sein, sondern interpretiere nur deren Funktion. Daß du dies mit
atheistisch oder agnostisch etikettierst, ist nicht mein Problem.

Gruß Toni

Jan-Moritz Käding

unread,
Nov 28, 2002, 6:05:30 AM11/28/02
to

Guten Tag, Herr Selim.

"Muhammad Selim" <muham...@yahoo.com> schrieb in
news:bacb11be.02112...@posting.google.com...

> Das christliche Abendland ist durch den weiter gehenden
> Religionsverlust ärmer geworden. Eine Gesellschaft, die
> sich nicht mehr auf gemeinsame Werte stützt, die ein positives
> Tun fordern ("tätige Nächstenliebe"), nicht nur ein passives
> Dulden ("Freiheit"), verliert an Kraft. Die Mitglieder dieser
> Gesellschaft singularisieren sich und ziehen sich auf
> egoistisch-private Bereiche zurück. Dann bleibt nicht mehr
> viel "Gutes" für die anderen übrig, Stichwort Solidarität.

Jaja, immer die alte Leier. Das christliche Abendland ist
halt so "arm an Menschlichkeit geworden(1)" und "in sozialer
Kälte erstarrt(2)", dass es Ihnen "oft erschaudert(3)".
Wissen wir. Aber mal Butter bei die Fische. Ich biete in
extrem unvollständiger Aufzählung:

Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW) e.V.
Arbeiterwohlfahrt
arche noVa - Initiative für Menschen in Not e.V.
Brot für die Welt
CARE Deutschland e.V.
Caritas International
Deutsches Rotes Kreuz
Diakonie
Eritrea Hilfswerk in Deutschland (EHD) e.V.
HELP e.V. - Hilfe zur Selbsthilfe
HelpDirect.org e.V.
HUMANA - Kleidung für Entwicklung
Humana People to People
Internationale Humanitäre Hilfsorganisation e.V.
Initiative Lidahilfe
Muslime Helfen e.V.
Oberharzer Hilfe von Mensch zu Mensch e.V.
Oxfam Deutschland e. V.
Solidaritätsdienst International (SODI) e.V.
Afrika Charity und Kultur e. V.
Alianza e.V. - Pro Amazonas Peru
Christian Rural Aid Network
Deutscher Entwicklungsdienst (DED)
HaitiCare e.V.
Haiti-Hilfe Schramberg e.V.
Hilfsaktion Sang Vert e.V. - Senegal
Solidaritätsgruppe Tur Abdin
Katachel e.V.
Lebenshilfe für Afrika e.V.
SONED e.V. - Southern Networks Environment Development
Terra Tech e.V. - Gesundheitsprojekte weltweit
Wasser für Senegal
YALLA e.V. - Hilfe zur Selbsthilfe in arabischen Ländern
Amnesty International - für Menschenrechte
DUNKELZIFFER e.V.
FIAN e.V.
Free The Children Deutschland
HAND IN HAND International e.V.
M.E.L.I.N.A. e.V. - Inzestkinder/ Vergewaltigung
Weisser Ring - Unterstüztung von Kriminalitätsopfern
humedica e.V. - Gesellschaft für humanitäre Hilfe
Katastrophen- und Entwicklungshilfswerk e.V.
Tschernobyl-Initiative e.V. - der Propstei Schönstedt
Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk e.V.
Gesundheitshilfe Afghanistan/ LEPCO .e.V
GHANA ACTION (Deutschland) e.V.
Kifafa e.V.
ORRO e.V. - Oromiya Relief and Rehabilitation Organization
PINA - Hilfe für Sri Lanka e.V.
al omri Kinderhilfe Palästina e.V.
CCF Kinderhilfswerk e.V.
Children´s Relief - Hilfe für Kinder in Not e.V.
Christ The King Ministries International e. V.
Deutsch-Sri Lanka Patenschaft (DSP) e.V.
Free The Children Deutschland
gedacht.getan e.V.
Happy Children e.V. - Straßenkinder in Nepal
Hoffnung für Kinder e.V.
Interessengemeinschaft für rumänische Waisenkinder Heidelberg e.V.
Kinder haben Rechte! e.V.
Kinderhilfe Senegal e.V.
Kinderhilfe Senegal 1994 e.V.
Kinderleben - Eine Zukunft für Strassenkinder in Mae Sai
Kinderwelthilfe e.V.
Lammertaler Hilfe e.V.- rumänische Waisenkinder
Little Smile Association
Patenschaften-Aktiv e.V.
Plan International e.V.- Patenschaften für Kinder
Schwarzenmoorer Patenkreis
SOS-Kinderdörfer - in Deutschland und international
Stiftung Romhelp
terre des hommes Deutschland e.V.
Waisenkinderhilfe St. Petersburg e. V.
Waisenkinderprojekt Libanon e.V.
Christlicher Hilfsverein Wismar e.V.
Dewi Saraswati Hamburg e.V.
Freude der Sabaki-Schule Kenia e.V.
German Church School - Addis Abeba (Äthiopien)
Montecillo-Hilfe e.V.
OFARIN - Mädchenschulen, Wiederaufbauhilfe
OYAK e.V. - Schwerpunkt Mittelamerika
Projet Maison Dogbo e.V. (PMD) - Projekt Haus Dogbo
Rafiki e. V. - Freundschaft
Schülerstipendienfonds Missenye
West African Charity Foundation
Altenhilfe Moskau e.V.
Deutsch-Jamaikanische-Gesellschaft
Freude der Duang Prateep Foundation - Thailand
Initiative für Tohan Vechi e.V - Rumänien
Pariät - Der paritätische Wohlfahrtsverband
ZWST - Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland
Notfallseelsorge - in Feuerwehr und Rettungsdienst
Zweite Hilfe e.V. - Unfallgeschädigten-Organisation
Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien e.V.
Passo-a-Passo e.V.

Sie hingegen bieten: "Unsere Wohnungsnachbarn haben z.B.
keine Namensschilder an ihre Wohnungstür angebracht.(4)"
und "Wenn ich heute durch die Straßen gehe und die
geschäftigen Menschen anschaue, weiß ich, was bei vielen
hinter ihrer Stirn verborgen ist. (5)"

Freilich sind Sie mir damit weit voraus, verfüge ich doch
nicht über die bemerkenswerte Fähigkeit des Gedankenlesens.

Liebe Grüße,
Jan-Moritz Käding


1: <3C18D034...@yahoo.com>
2: <3BFE7849...@yahoo.com>
3: <3C18D034...@yahoo.com>
4: <3C18D034...@yahoo.com>
5: in "Der Kalif ist der Beschützer der Gläubigen",
2001-12-26 03:10:14 PST


Muhammad Selim

unread,
Nov 30, 2002, 1:48:31 AM11/30/02
to
Salâm Jan-Moritz,

Jan-Moritz Käding" schrieb:

> Jaja, immer die alte Leier. Das christliche Abendland ist
> halt so "arm an Menschlichkeit geworden(1)" und "in sozialer
> Kälte erstarrt(2)", dass es Ihnen "oft erschaudert(3)".
> Wissen wir. Aber mal Butter bei die Fische. Ich biete in
> extrem unvollständiger Aufzählung:


Ihre Aufzählung der charitativen Institutionen, die sich für die
Menschen einsetzen, widerspricht nicht meinen Erörterungen über die
allgemeine Stimmungslage, wie nicht nur ich sie spüre.

In einer Fernsehsendung, in der der frühere Bundespräsident mit einer
bekannten Musikgruppe aus den neuen Bundesländern über das gleiche
Thema sprach, argumentierte er auch mit diesen Institutionen und den
Millionen ehrenamtlichen Helfern. Doch redete er irgendwie am Thema
vorbei, denn was die Musiker in ihren Liedern ausdrückten, konnte er
aus seiner Sicht nicht nachvollziehen. Sein Denkfehler war, wenn es
Gute-Taten-Institutionen gibt, dann ist doch alles in Ordnung.

So kommt es mir auch jetzt bei Ihrem Beitrag vor.


> Sie hingegen bieten: "Unsere Wohnungsnachbarn haben z.B.
> keine Namensschilder an ihre Wohnungstür angebracht.(4)"
> und "Wenn ich heute durch die Straßen gehe und die
> geschäftigen Menschen anschaue, weiß ich, was bei vielen
> hinter ihrer Stirn verborgen ist. (5)"

Noch immer hat sich hier nichts geändert, trotz der vielen von Ihnen
aufgezählten Institutionen. Achten Sie mal auf Meinungsumfragen oder
lesen aufmerksam die Beiträge mancher Teilnehmer in diesem Forum, dann
wissen Sie, was hinter der Stirn so mancher "lieben" Mitbürger vor
sich geht.

Ich habe Sie nicht persönlich angegiffen oder mich über Sie lustig
gemacht - was soll dann die nun folgende, aber von mir entfernte
Kränkung ? Die anschließenden "lieben Grüße" empfinde ich so als Hohn.

Jan-Moritz Käding

unread,
Nov 30, 2002, 3:59:21 AM11/30/02
to

Guten Tag, Herr Selim.

"Muhammad Selim" <muham...@yahoo.com> schrieb in
news:bacb11be.02112...@posting.google.com...

> Jan-Moritz Käding" schrieb:

>> Jaja, immer die alte Leier. Das christliche Abendland ist
>> halt so "arm an Menschlichkeit geworden(1)" und "in sozialer
>> Kälte erstarrt(2)", dass es Ihnen "oft erschaudert(3)".
>> Wissen wir. Aber mal Butter bei die Fische. Ich biete in
>> extrem unvollständiger Aufzählung:

> Ihre Aufzählung der charitativen Institutionen, die sich
> für die Menschen einsetzen, widerspricht nicht meinen
> Erörterungen über die allgemeine Stimmungslage, wie nicht
> nur ich sie spüre.

Gewiss, Fakten werden einer gespürten Stimmungslage wohl
niemals widersprechen können. Gefühle sind authentisch.
Aber gut, dass ich nicht "allgemein" bin. Und meine Familie
auch nicht. Und meine Freunde ebenso nicht.


> In einer Fernsehsendung, in der der frühere Bundespräsident
> mit einer bekannten Musikgruppe aus den neuen Bundesländern
> über das gleiche Thema sprach, argumentierte er auch mit
> diesen Institutionen und den Millionen ehrenamtlichen Helfern.
> Doch redete er irgendwie am Thema vorbei, denn was die Musiker
> in ihren Liedern ausdrückten, konnte er aus seiner Sicht nicht
> nachvollziehen. Sein Denkfehler war, wenn es Gute-Taten-
> Institutionen gibt, dann ist doch alles in Ordnung.

Die Bezugnahme auf Fernsehsendungen steigert nicht unbedingt
die Nachvollziehbarkeit, aber gut. "Alles in Ordnung" ist weder
meine gespürte Stimmungslage noch der springende Punkt. (Wobei
ich mich in ständiger Bereitschaft befinde, einem Bundespräsi-
denten zu unterstellen, dass so undifferenziert nicht gesagt
und nicht gemeint zu haben.)


> Noch immer hat sich hier nichts geändert, trotz der vielen
> von Ihnen aufgezählten Institutionen. Achten Sie mal auf
> Meinungsumfragen oder lesen aufmerksam die Beiträge mancher
> Teilnehmer in diesem Forum, dann wissen Sie, was hinter der
> Stirn so mancher "lieben" Mitbürger vor sich geht.

Nein, ich weiß nicht, was hinter der Stirn so mancher
Mitbürger vor sich geht. Ich "weiß" von den Menschen nur
das, was sie hier schreiben. Aufgrund dieses sehr kleinen
Ausschnitts, den ich zudem nur in meiner Subjektivität
und ohne jedes Korrektiv wahrnehme, käme ich nicht darauf,
auf einmal zu wissen, was hinter irgendwelchen Stirnen
vorgeht. Mein Fehler war es bisher, ein ähnliches Denken
auch bei anderen vorauszusetzen, aber das habe ich mittler-
weile eingesehen.

Welche Meinungsumfragen meinen Sie?


> Ich habe Sie nicht persönlich angegiffen oder mich über Sie
> lustig gemacht -

Nein, das ist nicht ihr Stil. Sie schimpfen höchstens auf
das moralisch zutiefst verdorbene Abendland, in dem niemand
mehr zwischen gut und böse unterscheiden kann oder die
Europäer, usw. usf. Das meiste davon trifft mich leider
auch, und ja: Ich nehme das mit voller Absicht persönlich.
Erstaunlich ist eigentlich nur, dass sie dort stets
mit genau den gleichen Stereotypen arbeiten, die sie so
vehement ablehnen, wenn es um Islam geht.


> was soll dann die nun folgende, aber von mir entfernte Kränkung ?
> Die anschließenden "lieben Grüße" empfinde ich so als Hohn.

Tatsächlich hege ich keine Aversionen gegen Sie, sondern
bestenfalls gegen ihre zuweilen auftretenden ideologisch
stark gefärbten Beiträge. Und auch _nur_ gegen die. Sollte
ich mal nach Köln (oder Kolona) kommen, würde ich mich über
die Gelgenheit, mit Ihnen einmal einen Tee zu trinken, sehr
freuen. Weder habe ich Sie gekränkt noch verhöhnt, daher
werden Sie mein Bedauern darüber, dass Sie mich gründlich
missverstanden haben, sicher gerne zu Kenntnis nehmen.

Liebe Grüße,
Jan

Ulf Gerkan

unread,
Nov 30, 2002, 6:47:11 PM11/30/02
to

"Ariyo" <ar...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:arui90$l99$06$1...@news.t-online.com...

>
> "Ulf Gerkan" <gerk...@debitel.net> schrieb
> > Religion kann wie alles auf dieser Welt natürlich
> > zum Guten und zum Schlechten dienen.
>
> Genau - das kommt nämlich ganz auf die Religion
> an welcher jemand anhängt.

Nicht nur, sondern auch darauf, was aus einer bestimmten Religion gemacht
wird.

Wichtig ist natürlich, daß in einer Religion
- Weltzu- und Weltabgewandtheit sowie
- Flexibilität und Beharrungsvermögen in einem ausgewogenen Verhältnis
zueinander stehen,
- Vorgaben für Moral und Sitte heutigen Ansprüchen genügen und
- entweder einfach genug formuliert sind, daß sie jeder auf Anhieb richtig
verstehen kann oder
- bei komplexer Formulierung regelmäßig durch Lehrer oder Guru ausgelegt
werden, sowie daß
- allgemein auf Kooperation und Toleranz gerichtete Archetypen der
menschlichen Psyche durch gezielte (direkte oder indirekte) Ansprache
entwickelt werden.
- ...

Genauso entscheidend für den "Erfolg" einer Religion ist es aber,
- daß Module nicht zweckentfremdet eingesetzt werden (können),
- daß Mißverständnisse vermieden werden,
- daß Möglichkeiten, durch kleinste Variationen der überlieferten Vorgaben
Wirkungen in ihr Gegenteil zu verkehren, eingeschränkt werden
- ....

> "Die meisten Menschen, hegen nämlich das Verlangen,
> hegen den Wunsch, hegen die Absicht:

Loslassen zu können ist sicher eine Tugend, wenn es um falsche Anhaftungen
geht. Es wird aber u.U. - um ein Beispiel für Mißbrauch zu nennen - zur
Hölle für den Nächsten, wenn die Fähigkeit loszulassen sich auf Mitgefühl
und Menschlichkeit richtet, wenn sie dazu führt, daß sich einer aus dem Leid
anderer nichs mehr macht.

> 'Ach, möchte sich doch das Unersehnte, Unerwünschte,
> Unerfreuliche mindern und das Ersehnte, Erwünschte,
> Erfreuliche mehren!'
> Aber viele dieser Menschen, die solches Verlangen, solchen
> Wunsch, solche Absicht hegen, mehrt sich das Unersehnte,
> Unerwünschte, Unerfreuliche, mindert sich das Ersehnte,
> Erwünschte, Erfreuliche.'

Uns Bhaktas wird gelehrt, das Erwünschte wohl zu verfolgen, aber
gleichzeitig auch loszulassen, d.h. dem Erfolg der Bemühungen nicht
verhaftet zu sein; stetig - ohne sich frustrieren oder blenden zu lassen -
seinem Ziel entgegenzueilen.

So pflegen wir beides: Erfolg (gelegentlich gibt's natürlich auch
Mißerfolge) und Entsagung.

> Das Beschäftigen mit dem Guten führt zum Guten!

ja

> Das Beschäftigen mit dem Schlechten führt zum Schlechten!

nur bedingt.

Mit freundlichen Grüßen, Ulf


> Die Lehre des Buddha, seine Belehrungen: http://ariyo.bei.t-online.de

Ansichten rund um Religion: http://home.debitel.net/user/gerkan.u


Ariyo

unread,
Nov 30, 2002, 8:02:48 PM11/30/02
to

"Ulf Gerkan" <gerk...@debitel.net> schrieb
> "Ariyo" <ar...@gmx.de> schrieb>

> > "Ulf Gerkan" <gerk...@debitel.net> schrieb
> > > Religion kann wie alles auf dieser Welt natürlich
> > > zum Guten und zum Schlechten dienen.
> >
> > Genau - das kommt nämlich ganz auf die Religion
> > an welcher jemand anhängt.
>
> Nicht nur, sondern auch darauf, was aus einer bestimmten
> Religion gemacht wird.

Allerdings, je besser eine Lehre dargelegt ist, je einsichtiger
diese das Gute und Rechte zu Frieden und Wohl führende
Verhalten begründen kann, um so weniger ist auch das
Verkehrte und Unheilsame daraus zu machen und umgekehrt
ist es je schlechter eine solche Begründung für das Gute ist.
So denke ich, daß dies das Problem ist ein Optimum möglich
zu machen. - Allerdings neben dem Allgemeinen Wirkungen
auf Staat und Gesellschaft, interessierte mich noch mehr
welche Möglichkeiten der geistigen Entwicklung sie denn
für mich bieten würde.

> Wichtig ist natürlich, daß in einer Religion
> - Weltzu- und Weltabgewandtheit sowie
> - Flexibilität und Beharrungsvermögen in
> einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen,
> - Vorgaben für Moral und Sitte heutigen Ansprüchen genügen und
> - entweder einfach genug formuliert sind, daß sie jeder auf Anhieb richtig
> verstehen kann oder - bei komplexer Formulierung regelmäßig durch
> Lehrer oder Guru ausgelegt werden, sowie daß - allgemein auf Kooperation
> und Toleranz gerichtete Archetypen der menschlichen Psyche durch gezielte
> (direkte oder indirekte) Ansprache entwickelt werden.
> - ...
> Genauso entscheidend für den "Erfolg" einer Religion ist es aber,
> - daß Module nicht zweckentfremdet eingesetzt werden (können),
> - daß Mißverständnisse vermieden werden,
> - daß Möglichkeiten, durch kleinste Variationen der überlieferten Vorgaben
> Wirkungen in ihr Gegenteil zu verkehren, eingeschränkt werden
> - ....
> > "Die meisten Menschen, hegen nämlich das Verlangen,
> > hegen den Wunsch, hegen die Absicht:
>
> Loslassen zu können ist sicher eine Tugend, wenn es um falsche Anhaftungen
> geht. Es wird aber u.U. - um ein Beispiel für Mißbrauch zu nennen - zur
> Hölle für den Nächsten, wenn die Fähigkeit loszulassen sich auf Mitgefühl
> und Menschlichkeit richtet, wenn sie dazu führt, daß sich einer aus dem Leid
> anderer nichs mehr macht.

Das währe mitleidslos und kann daher nicht Inhalt einer guten Lehre sein.

> > 'Ach, möchte sich doch das Unersehnte, Unerwünschte,
> > Unerfreuliche mindern und das Ersehnte, Erwünschte,
> > Erfreuliche mehren!'
> > Aber viele dieser Menschen, die solches Verlangen, solchen
> > Wunsch, solche Absicht hegen, mehrt sich das Unersehnte,
> > Unerwünschte, Unerfreuliche, mindert sich das Ersehnte,
> > Erwünschte, Erfreuliche.'
>
> Uns Bhaktas wird gelehrt,
> das Erwünschte wohl zu verfolgen, aber
> gleichzeitig auch loszulassen, d.h. dem Erfolg der Bemühungen nicht
> verhaftet zu sein; stetig - ohne sich frustrieren oder blenden zu lassen -
> seinem Ziel entgegenzueilen.
> So pflegen wir beides: Erfolg (gelegentlich gibt's natürlich auch
> Mißerfolge) und Entsagung.

Das Erwünschte zu verfolgen - nichts anders tun die Menschen ja
immer tag und Nacht kann man sagen.
Das ist ja erst einmal vorhanden, und kann man den Menschen auch
nicht ausreden, was das aber sei, da gibt es natürlich Unterschiede.
Selbst wenn jemand nicht verhaftet sein will - so ist das eben das
Erwünschte das er verfolgt. Verfolgen tut er eigentlich immer was,
es sei denn er hätte ewiges Wunschloses Glück erlangt.

> > Das Beschäftigen mit dem Guten führt zum Guten!
>
> ja
>
> > Das Beschäftigen mit dem Schlechten führt zum Schlechten!
>
> nur bedingt.

Man sollte die Worte so verstehen wie sie gemeint waren,
dann brauche ich keine seitenlange Erklärungen zu schreiben.:)
Wenn jemand schlechte Taten tut in Gedanken, Worten und Werken,
dann beschäftigt er sich eben mit dem Schlechten und das führt auch dahin.

--
mfg. Ariyo

Das Beschäftigen mit dem Guten führt zum Guten!

Das Beschäftigen mit dem Schlechten führt zum Schlechten!

Muhammad Selim

unread,
Dec 1, 2002, 2:54:00 AM12/1/02
to
Salâm Jan-Moritz,

"Jan-Moritz Käding schrieb: ... (Ich gehe nur zusammenfassend darauf
ein)"

vielen Dank für Ihre Antwort, die mir Ihre Aufrichtigkeit zeigt. Auch
wenn wir in der Sache Differenzen haben, so sollte dies nicht zu einer
persönlichen Aversion oder Kränkung führen.

Wenn ich gesellschaftliche oder religöse Entwicklungen kritisiere,
könnten sich manche persönlich angesprochen fühlen, doch wie soll ich
dies ausschließen ? Es gibt leider Misstände in unserer Gesellschaft
und Missentwicklungen.

Vielleicht irre ich mich auch, und es kommt ganz anders als ich es
analysiere bzw. prognostiziere. Niemand außer Allah, der Erhabene, ist
unfehlbar.


Komme ich auf die Meinungsumfragen zu sprechen. Vor ein paar Wochen
stand ein Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger, in dem nach einer
Untersuchung gerade die Intellektuellen eine ausgeprochene
"Islam-Phobie" hätten. Ich habe den Artikel nicht aufgehoben, deshalb
kann ich nicht mir Einzelheiten dienen.

Diese Islam-Phobie kann ich persönlich bestätigen, wenn ich an die
Reaktionen auf meine früheren Beiträge hier im Forum denke. Auch in
den Köpfen von hochbezahlten Politikern und Staatsschützern scheint
diese Phobie vorhanden zu sein, differenzieren sie doch nicht zwischen
den (saudi-)arabischen und palästinenischen Nationalisten und den
unpolitischen Muslimen.

Die Folgen des britischen und französischen Kolonialismus ("Mandate")
im Nahen Osten sind heute zu spüren. Sie hinterließen nicht nur
künstliche Staatsgebilde wie den Irak, sondern etablierten auch einen
fremden Staat bei den Heiligen Stätten des Islam (Al-Quds = die
Heilige ! (Jerusalem) und Mekka).

Aufgrund der desolaten ökononischen Situation in den besetzten
Gebieten Palästinas hat sich eine höchst gefährliche Mischung aus
Befreiungskampf und Guerillakrieg entwickelt. Die anschließenden
militärischen Oppressionen der israelischen Armee haben bisher nur den
Hass und die Wut der Ohnmächtigen verstärkt und immer mehr
Opferwillige erzeugt.

Als gläubige Muslime müssten die Opferwilligen eigentlich wissen, dass
das, was sie den anderen antun, nicht gemäß den Geboten Allahs, des
Erhabenen, ist, aber ihr Schmerz, Angst, Wut lässt sie nicht an
andere, friedliche Lösungen denken. Allah, der Gnädige, allein kann
ihre Sünden beurteilen. Möge er den rechten Pfad noch zeigen.


Was ich mit diesem Exkurs sagen möchte, ist, dass man erstens,
kritisch prüfen sollte, was Politiker, Staatsschützer und Journalisten
über den Islam schreiben, und zweitens, einen echten,
unvoreingenommenen Dialog mit denjenigen aufnehmen sollte, die einen
friedlichen, islamischen Weg beschreiten.

Darüber sollten wir uns im Klaren sein, der Islam wird Europa in den
nächsten Jahrzehnten ganz stark beinflussen, denn die christliche
Religionskrise und die demografische Entwicklung in Europa wird dies
notwendig machen.

Und da komme ich auf die Islam-Phobie zurück, was spricht dagegen,
wenn durch den Islam wieder die bewährten Wertvorstellungen des
Christentums, wie sie auch im Heiligen Qur'ân zu finden sind, wieder
die Geltung erlangen, die ihnen gebührt.

Was spricht dagegen, dass eines Tages auch die geborenen Europäer aus
Überzeugung Muslime werden ? Immerhin war z.B. Spanien
jahrhundertelang ein muslimisches Land.

Ich bin gespannt, was Sie darauf antworten werden. Ihre Analysen waren
für mich immer ein Gewinn. Vielleicht treffen wir uns mal in Köln,
aber momentan habe ich zu wenig Zeit (auch ein Opfer dieser
schnelllebigen Zeit!).

Der Friede Gottes sei mit Ihnen

Molla Muhammad Selim

Horst Nietowski

unread,
Nov 30, 2002, 7:00:00 PM11/30/02
to

jan-m...@kaeding.entfernen.fr.uunet.de (Jan-Moritz Käding) meinte am 01.12.02


zu: Re: Religion - Größte Geißel der Menschheit ???...

Hallo Jan-Moritz,


> Guten Tag, Herr Selim.

noe, Dieckmann heisst er, der angebliche Selim.

> Erstaunlich ist eigentlich nur, dass sie dort stets
> mit genau den gleichen Stereotypen arbeiten, die sie so
> vehement ablehnen, wenn es um Islam geht.

Frueher hat er diese Verarschung auch schon als angeblicher Buddhist
(er nennt sich selber "Der Westliche Buddha") und als angeblicher Jude
durchgezogen.

Tschau,
Horst

Jan-Moritz Käding

unread,
Dec 1, 2002, 10:34:59 AM12/1/02
to
Lieber Herr Selim.

"Muhammad Selim" <muham...@yahoo.com> schrieb in

news:bacb11be.02113...@posting.google.com...


> Komme ich auf die Meinungsumfragen zu sprechen. Vor ein
> paar Wochen stand ein Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger,
> in dem nach einer Untersuchung gerade die Intellektuellen
> eine ausgeprochene "Islam-Phobie" hätten. Ich habe den
> Artikel nicht aufgehoben, deshalb kann ich nicht mir
> Einzelheiten dienen.

Ich vermute mal stark, hinter dieser Umfrage verbirgt sich
die Studie Deutsche Zustände (2002) von Wilhelm Heitmeyer,
zu der es unter
http://www.welt.de/daten/2002/11/11/1111fo367678.htx
ein interessantes Statement gibt. Dass die Studien des
Konfliktforschers Heitmeyer z.T. darauf angelegt, Konflikte
zu konstruieren, ist übrigens kein neuer Vorwurf, sondern
wurde auch schon bei Studien über "Fundamentalismus unter
türkischen Jugendlichen" (so oder ähnlich hieß das) bemängelt.
(Man bedenke die Möglichkeit, dass durch Studie 1 Phobien
geweckt werden, um sie dann in Studie 2 feststellen und
auswerten zu können. ;-| ).
Damit will ich nicht bestreiten, dass es unberechtigte
Vorurteile und Ressentiments gegen den Islam gibt.

> Und da komme ich auf die Islam-Phobie zurück, was spricht

> dagegen, wenn durch den Islam wieder die bewährten Wert-


> vorstellungen des Christentums, wie sie auch im Heiligen
> Qur'ân zu finden sind, wieder die Geltung erlangen, die
> ihnen gebührt.

Das hängt imho nicht nur davon ab, welche Wertvorstellungen
das sind, sondern in erster Linie davon, auf welche Weise
sie Geltung erlangen, sprich durchgesetzt werden (sollen).
Da scheinen mir auf islamischer Seite - seien es diverse
Internet-Auftritte oder Publikationen - wenig Sensibilität
und, was noch schlimmer ist, wenig Problembewusstsein vor-
handen zu sein. Ich persönlich halte diesen Umstand auch
dafür geeignet, besonders in den Eliten eine gewisse "Islam-
Phobie" schüren.


> Was spricht dagegen, dass eines Tages auch die geborenen
> Europäer aus Überzeugung Muslime werden ?

Abgesehen vom momentan schlechten Image des Islam kann
dagegen eigentlich nix sprechen.

Liebe Grüße,
Jan


Josef Lang

unread,
Dec 2, 2002, 5:05:07 AM12/2/02
to
muham...@yahoo.com (Muhammad Selim) wrote in message news:<bacb11be.02113...@posting.google.com>...

> Die Folgen des britischen und französischen Kolonialismus ("Mandate")
> im Nahen Osten sind heute zu spüren. Sie hinterließen nicht nur
> künstliche Staatsgebilde wie den Irak, sondern etablierten auch einen
> fremden Staat bei den Heiligen Stätten des Islam (Al-Quds = die
> Heilige ! (Jerusalem) und Mekka).
>
> Aufgrund der desolaten ökononischen Situation in den besetzten
> Gebieten Palästinas hat sich eine höchst gefährliche Mischung aus
> Befreiungskampf und Guerillakrieg entwickelt. Die anschließenden
> militärischen Oppressionen der israelischen Armee haben bisher nur den
> Hass und die Wut der Ohnmächtigen verstärkt und immer mehr
> Opferwillige erzeugt.
>
> Als gläubige Muslime müssten die Opferwilligen eigentlich wissen, dass
> das, was sie den anderen antun, nicht gemäß den Geboten Allahs, des
> Erhabenen, ist, aber ihr Schmerz, Angst, Wut lässt sie nicht an
> andere, friedliche Lösungen denken. Allah, der Gnädige, allein kann
> ihre Sünden beurteilen. Möge er den rechten Pfad noch zeigen.


Sicher widerfaehrt den palestinensern grosses Unrecht durch den Staat
Israel, andererseits leiden Muslime unter ihren sich fromm gebenden
Diktatoren oder Befreiungskaempfer mindestens genauso schlimm.
Siehe die juengsten Ereignisse in Jordanien, wo der (fromme?) Koenig
auf sein Volk schiessen laesst, oder Algerien wo fromme
nichtstaatliche Organisationen ihre Mitmenschen morden.
Troztdem ist scheint mir der Hass auf unglaebige Juden unter Muslimen
viel verbreiteter zu sein als der Hass auf ihre frommen Diktatoren.
Die Juden scheinen ein bequemes Ersatzventil zu sein.
Dass die Palestinenser in den besetzten Gebieten Juden hassen kann ich
ja verstehen, weshalb aber hassen Muslime zb in Marokko Juden?
Imho fuehrt der Islam in der Praxis eben sehr oft zu Hass und Gewalt,
ob das der Prophet wollte oder nicht.
Die selbe Entwicklung zeigte ja auch das Christentum. Diese "Religion
der Liebe" hat schreckliches hervorgebracht.
Dass in den letzten Jahrzehnten in Christi Namen seltener getoetet
wird scheint mir eher die Folge des Niedergangs der Christlichen
Werte, wie du sie siehst zu sein.

gruss
Joe

suli....@gmail.com

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Aug 1, 2018, 2:36:14 AM8/1/18
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Am Freitag, 22. November 2002 23:10:21 UTC+1 schrieb Sazan:
> Hi,
>
> bin mal gespannt ob hier jemand dazu Stellung nehmen wird.
>
> Ich halte Religion im allgemeinen und in nahezu fast allen Ausprägungen für
> eine, wenn nicht die schlimmste Geißel der Menschheit.
> Betrachtet man die jüngsten Ereignisse oder auch nur die Geschichte der der
> letzten 2000 Jahre und länger, dann drängt sich doch der Gedanke auf, dass
> das objektiv "Schlechte" beim Konzept Religion bei weitem überwiegt.
> Sicherlich kann man sagen, dass es auch eine Menge "Gutes" gibt was Relegion
> bewirkt, oder besser gesagt einige Anhänger/Mitglieder eben solcher, aber
> ich bin der Meinung, dass ein Grossteil dieses "Guten" auch geschehen würde,
> ohne das Konzept Religion.

suli....@gmail.com

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Aug 1, 2018, 2:36:32 AM8/1/18
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suli....@gmail.com

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Aug 1, 2018, 2:36:53 AM8/1/18
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suli....@gmail.com

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Aug 1, 2018, 2:47:44 AM8/1/18
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Richtig Sazan

Wenn man wüsste wo man hier posten kann würde ich es tun. Alles typisch Google verschissen. ziemlich schwierig!!!

Genau Religionen sind das Schlimmste, das je über die Menschheit gekommen ist. Ein paar clevere Kerlchen haben sie erfunden. Religionen haben mehr Tote auf ihrem Schlachtfeld hinterlassen als alle Kriege der Welt.
Religionen sind das beste business-Modell das es überhaupt gibt. Man sollte damit an die Börse gehen.

Schlimm vor allem, dass die Religioten ständig meinen sie hätten die ultimative Wahrheit für alle gefunden. Bibel ist das kinderuntauglichste Buch der Welt. Es ist das Rezeptbuch für den IS, so unter anderen Grausamkeiten: "wenn ihr in das Land kommt, tötet alle männlichen Bewohner und die Frauen und Kinder macht zu euren Sklaven". So ungefähr stehts da geschrieben. Dann war da noch der schizophrene Vater der seinen Sohn opfern wollte und der Moses, der wohl einen Sonnenstich hatte als er auf dem Berg war.

Dieser Phantasiegott und die Bibelmärchen lassen sich einfach mit meinem Verständnis von Naturwissenschaft in keinster Weise nicht vereinbaren.

Christoph Müller

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Aug 1, 2018, 9:36:15 AM8/1/18
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Die ältesten religiösen Zeugnisse sind lt. Archäologen rund 120.000
Jahre alt. Wenn überhaupt, dann gab's in ganz Europa damals höchstens
ein paar tausend Menschen. Was wird ihnen vorgegangen sein, wenn sie mal
andere Menschen außerhalb ihrer kleinen Gruppe getroffen haben? Werden
sie sie wild bekämpft und umgebracht haben?

Weißt du, was jemand macht, der längere Zeit in Einzelhaft verbracht hat
und sein Henker auf ihn zu geht? Er freut sich! Einfach, weil er mal
wieder einen Menschen sieht!

Welche Sorgen und Nöte werden die Menschen vor 120.000 Jahren gehabt
haben? Hunger, Krankheit, Dürre, Unwetter, wilde Tiere, giftige Pfanzen
und Tiere - DAMIT mussten sie sich höchstwahrscheinlich sehr intensiv
beschäftigen. Weil aber auch damals schon nicht alle gleich schlau
waren, wird man dem hellsten Kopf die Aufgabe übertragen haben, zu
überlegen, wie die Gruppe am Besten überleben kann. Mit guter
Beobachtungsgabe lässt sich raus kriegen, wann wo welche jagdbaren Tiere
wie am Besten erlegt werden können, wann wo welche Kräuter, Beeren, Obst
usw. zu finden ist. Dabei fallen diverse zusammenhänge auf. Z.B. "werden
diese Früchte reif, gibt's in der Nähe auch bestimmte Beutetiere". Das
Erkennen solcher Zusammenhänge erhöht die Überlebenswahrscheinlichkeit
ganz erheblich. Also wird diese Fähigkeit ausgebaut und systematisiert.
Bei der Gelegenheit fällt auf, dass man bestimmte Zusammenhänge noch
NICHT erkannt hat. In solchen Fällen setzen Mathematiker und Ingenieure
noch heute Unbekannte in ihr Gedankenkonstrukt (z.B. technische Formel)
ein. Damals setzte man halt alle möglichen Götter ein. Man weiß zwar
nicht, was das genau ist - aber damit lässt sich so Manches gut
vereinfachen. In der Technik heißen solcher "Götter" beispielsweise
"Gütefaktor" oder "Qualitätszahl" oder "Korrekturwert". Keiner weiß
genau, was das ist. Aber es erleichtert das Leben ungemein.

Geht man von einer Weiterentwicklung der Religion aus, dann ist der Kern
noch immer der Gleiche: Die Überlebenswahrscheinlichkeit erhöhen. In
Zeiten des Globalen Dorfes ist jetzt allerdings keine Gruppe aus
vielleicht 12 Menschen gemeint, sondern die gesamte Menschheit.

Damit lässt sich sagen, dass Religion das Streben nach dem Überleben der
Menschheit ist.

Und jetzt schau' dir deine eigenen Texte nochmal an... Du solltest jetzt
leicht erkennen können, was Religion und was Missbrauch von Religion
ist. Gebe ich dir einen Sack voller fauliger und stinkender Kartoffeln,
dann glaubst du doch auch nicht, dass das alle Riesenklunkern von
geschliffenen Diamanten wären. Oder reicht dir allen Ernstes, dass
irgendwer sagt, dass das solche Edeldiamanten wären um das zu glauben?
Dann musst du aber schon ein wirklich auffallend leichtgläubiger Mensch
sein. Deshalb meinst du wahrscheinlich auch, dass das Verhalten von IS
und ähnlichen Gruppierungen mit Religion zu tun hätte. Solche
Leichtgläubigkeit ist ideal für machtkranke Typen, weil sie damit am
Ehesten Leute finden, die ihre Macht stützen.

--
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de

Thomas Mueller

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Aug 2, 2018, 10:40:46 AM8/2/18
to
On 01.08.18 09:47, suli....@gmail.com wrote:

> Religionen haben mehr Tote auf ihrem Schlachtfeld hinterlassen als
> alle Kriege der Welt.

Besonders der Zweite Katholische Weltkrieg, als die katholischen Heere
des Katholiken Hitler und des Jesuiten Stalin aufeinanderprallten.

Thomas
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