Das Konzept des Fegefeuers lehrt, dass wenn du genug Gebete für die
Toten sprichst, oder genug Geld gibst, die Verstorbenen von der Hölle
in den Himmel übergehen.
Die Bibel lehrt das nicht.
Die Wahrheit ist: Du kannst niemanden aus der Hölle beten oder kaufen.
Denn die Hölle ist real, das Fegefeuer ist es nicht.
Die Hölle ist ein dauerhafter Aufenthaltsort.
Die Bibel spricht an keiner Stelle von einem Ort, an den man gehen
kann, um von seiner Sünde gereinigt zu werden. Nein, sie spricht von
einer Person, zu der wir gehen können, um gereinigt zu werden: Jesus
Christus. Gott sagt uns, dass diejenigen, die es ablehnen, Christus zur
Reinigung von ihrer Sünde zu vertrauen, verdammt sind:
"Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist
schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des
eingeborenen Sohnes Gottes" (Joh. 3, 18).
Es gibt nur zwei Möglichkeiten: "Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges
Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen,
sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm" (Joh. 3, 36, siehe auch Offenb.
20, 15; Lukas 16, 19-31, besonders Vers 26).
Jeder, der Christus annimmt, ist vollkommen errettet: "Es gibt keine
Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind" (Römer 8, 1). Zu sagen,
dass es keine Verdammnis gibt, beinhaltet mit Sicherheit auch, die
Flammen eines Fegefeuers zu verneinen.
Eine weitere Stelle, die ganz klar die Idee eines Fegefeuers
ausschließt, ist "...Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich
nicht mehr gedenken" (Hebr. 10, 17).
Wenn, wie es die Bibel sagt, Gott die Sünden derer, die in Christus
sind, nicht mehr gedenkt, wird er sie auch nicht für diese Sünden
bestrafen. Dies zu behaupten, hieße gleichzeitig, dass Christus nicht
vollständig für sie bezahlt hätte, und dass Gott, der Vater, sich noch
an diese Sünden erinnern würde. (Siehe auch Römer 5, 8-11; Hebr. 10,
14-18; Psalm 103,12).
Jede Person, die nicht glaubt, dass Christus sie vollständig errettet
hat, hat niemals ihr ganzes Vertrauen in ihn gesetzt, um sie zu
erretten. Das heißt, sie glaubt nicht, dass durch Christi Opfer für
alle Sünden bezahlt wurde, sondern dass sie selbst noch für einige
bezahlen müssten. Deswegen sind wir gerettet, wenn wir aufhören auf das
zu vertrauen, was wir tun können, und beginnen, zu glauben, dass
Christus uns rettet.
Die Vorstellung, dass Christi Opfertod nicht ausreichend wäre, um uns
von all unseren Sünden zu reinigen, würde einen schlimmen Sünder, wie
den Dieb, der mit Jesus gekreuzigt wurde, zu langem Leiden im Fegefeuer
wenn nicht gar zur Ewigkeit in der Hölle verdammen. Aber anstelle
dessen war dort nichts mehr übrig, dass Christi Tod am Kreuz nicht
bedeckte. Als der Dieb sein Vertrauen auf Jesus setzte, sprach Jesus zu
ihm: "Ich sage dir: heute noch wirst du mit mir im Paradies sein"
(Lukas 24, 43).
Wenn das Fegefeuer existierte, und man durch Messen Menschen helfen
könnte, herauszukommen, hätten Reiche wesentliche Vorteile, weil sie in
der Lage wären, für die Messen zu bezahlen, die ihre Leiden verkürzen
würden. Den Armen statt dessen bliebe nur das Mitleid des jeweiligen
Priesters, der vielleicht eine unbezahlte Messe für sie sprechen würde.
Ein ehemalige Priester schrieb „Wenn ich wirklich glauben würde, dass
die Messe Menschen aus dem Fegefeuer rettet, würde ich sie dann dafür
bezahlen lassen? Ich würde sogar einen Hund retten, wenn ich ihn
brennen sähe, ich würde nicht einmal daran denken, mich dafür bezahlen
zu lassen!“
Das Fegefeuer war eigentlich eine heidnische Vorstellung. Virgil, der
heidnische Poet, der 70-19 v. Chr. lebte, unterteilte in seinen
Schriften die verstorbenen Seelen in drei unterschiedliche Orte: Einen
für die Guten, einen für die Verdammten und einen dritten für die nicht
so schlechten, wo diese für ihre Sünden bezahlen könnten.
Da die Idee eines Fegefeuers schon außerhalb der Kirche existierte,
bevor sie in die Kirche kam, ist es wahrscheinlich, dass es durch den
Kontakt mit Heiden wie Virgil eingeführt wurde. Um das Jahr 300 n. Chr.
gab es einen großen Zufluss nichtbiblischer Ideen in der Kirche, als
der römische Kaiser Konstantin viele unbekehrte Leute als Mitglieder in
die Kirche aufnahm.
Bei keiner Begebenheit erwähnt die Bibel das Fegefeuer. Trotzdem
versuchen einige, diese Vorstellung biblisch klingen zu lassen, indem
sie sich auf eine Stelle in den Apokryphen (2. Makkabäer 12, 41-45)
beziehen. Makkabäer ist eins der apokryphischen Bücher, die zwischen
dem Alten und dem Neuen Testament geschrieben wurden. Diese Bücher
wurden niemals als Teil des hebräischen Alten Testaments akzeptiert,
noch werden sie im Neuen erwähnt, doch alle sind in der katholische
Bibel zu finden, meist jedoch mit der Erklärung, dass sie einer weniger
inspirierten Kategorie angehörten. Abgesehen von dieser Stelle in 2.
Makkabäer werden die Apokryphen von der katholischen Kirche selten dazu
benutzt, eine Lehrposition zu vertreten.
Es ist wichtig zu bemerken, dass dieser Textabschnitt überhaupt nicht
vom Fegefeuer spricht, sondern Götzendienst verdammt, insbesondere das
Tragen von kleinen Figuren oder Bildchen an einer Halskette. Hebräische
Soldaten waren nach einer Schlacht mit solchen Anhängern tot
aufgefunden worden, und ihren Freunden, die sie entdeckten, wurde klar,
dass sie in der Sünde des Götzendiensts gestorben waren. Da beteten sie
für deren Seelen. Die Position der Römisch-Katholischen Kirche ist nun,
dass ihr Gebet für sie unnötig gewesen wäre, wären die verstorbenen
Soldaten im Himmel, und ebenso nutzlos, wären diese in der Hölle. Also
schließen sie, dass es einen anderen Ort geben müsse. Die Logik scheint
gut, doch dieser Schluss widerspricht der eindeutigen Lehre der
inspirierten Schrift. Der inspirierten Schrift mit einer
philosophischen Antwort, die sich nur auf die Apokryphen stützt, zu
widersprechen, ist wahrhaftig ein schwaches Argument. Das Wort
„Apokrypha“ kommt von dem Griechischen Begriff für „verborgen“,
bedeutet soviel wie „falsch“ oder „zweifelhafter Autor“.
GW
http://de.wikipedia.org/wiki/Fegefeuer
h
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Ruth G�tten schrieb in de.rec.heimwerken am 09.12.09:
"Dann muss meine Dose einen Schaden haben - denn das ist definitv kein
Bienenwachsgeruch. Es riecht sehr chemisch."
>Jeder, der Christus annimmt, ist vollkommen errettet: "Es gibt keine
>Verdammnis f�r die, die in Christus Jesus sind" (R�mer 8, 1). Zu sagen,
>dass es keine Verdammnis gibt, beinhaltet mit Sicherheit auch, die
>Flammen eines Fegefeuers zu verneinen.
Paulus meinte damit, dass jeder, der befolgt, was Jesu Christi
gefordert hat, also auch N�chstenlieben �bt, errettet wird. Jesus
selbst hat davon aber die Menschen ausgenommen, die nicht konsequent
N�chstenliebe ge�bt haben, denn an diesen Menschen will sich der
Forderer der Liebe zu den Feinden mit der denkbar sadistischsten
Strafe r�chen, der Ewigen Pein im Feuer. So steht das zumindest in der
Bibel, von der nach Deiner Aussage jedes Wort wahr ist:
"Dann wird er auch zu denen zur Linken sagen: Geht von mir,
Verfluchte, in das EWIGE FEUER, das bereitet ist dem Teufel und seinen
Engeln! Denn mich hungerte, und ihr gabt mir nicht zu essen; mich
d�rstete, und ihr gabt mir nicht zu trinken; ich war Fremdling, und
ihr nahmt mich nicht auf; nackt, und ihr bekleidetet mich nicht; krank
und im Gef�ngnis, und ihr besuchtet mich nicht. Dann werden auch sie
antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig
oder als Fremdling oder nackt oder krank oder im Gef�ngnis und haben
dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich,
ich sage euch, wenn ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt,
habt ihr es auch mir nicht getan. Und diese werden hingehen in die
EWIGE PEIN, die Gerechten aber in das ewige Leben." (Matth. 25, 41-46)
Peter Zander