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Zwei Landtage wollen ein Foltergesetz aber Oberrichter lobt Gert Postel

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Werner-Fuss-Zentrum

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May 16, 2013, 4:57:21 PM5/16/13
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Gerade ist bekannt geworden, wie der Landtag von Baden-Württemberg
seine illegalen Foltergesetze hinterhältig im "Allparteienkonsens"
macht:

Am 7.5. wurde hier: http://www9.landtag-bw.de/dokumente/initiativen/neue_drucksachen.asp
diese Drucksache mit einem Folter-Gesetzentwurf veröffentlicht:
http://www9.landtag-bw.de/WP15/Drucksachen/3000/15_3408_d.pdf
die also schon zwei Wochen vorher intern zugeschoben wurde, siehe
Datum 23.4..
Damit ist zu befürchten, dass es mit einem Geheimverfahren weitergehen
soll, um daraus Ruck zuck eine beschlossene Sache zu machen, siehe
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Konsens-ueber-neue-Regeln-fuer-Zwangsbehandlung-in-der-Psychiatrie;art1157835,2008885
http://www.focus.de/regional/stuttgart/gesundheit-konsens-ueber-neue-regeln-fuer-zwangsbehandlung-in-der-psychiatrie_aid_992576.html
http://www.bild.de/regional/stuttgart/stuttgart-regional/konsens-ueber-neue-regeln-fuer-zwangsbehandlung-30429344.bild.html
Denn heute wurde der Entwurf schon durch die 1. Lesung gepeitscht,
siehe Top 3:
http://www2.landtag-bw.de/aktuelles/tagesordnungen/Top/69_-Sitzung-am-16_05_2013.pdf
Es soll ein weiteres mal demonstriert werden, dass Psychiatrie eben
nur Zwangspsychiatrie im sado-analen Modus ist.
------------------------------------------------

Wie gestern bekannt wurde ist zu befürchten dass in Hamburg mit eine
genauso heißen Nadel ein illegales Gesetz zur Folter von der SPD im
Alleingang beschlossen werden soll, hier die Presseankündigung:
http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/3968232/2013-05-14-bgv-neuregelung-massregelvollzug.html
und hier der Gesetzentwurf:
http://www.hamburg.de/contentblob/3969582/data/entwurf-gesetzesaenderung-massregelvollzug.pdf

--------------------------------------------------------

Soll man Hoffnung in die Obersten Gerichte haben?
Zu dieser Hoffnung gibt Anlass wie Armin Nack, Vorsitzender Richter
des 1. Strafsenats des Bundesgerichtshofs über Gert Postel in einem
Vortrag an der juristischen Fakultät der Universität Passau am 31. Mai
2012 Gert Postel mit seiner Ausbildung als Postbote lobt:
Video in der Gert Postel Homepage: http://www.gert-postel.de/
Das sagt Armin Nack http://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Nack :
"...Postel war Obergutachter und ich sage Ihnen eines: der Postel war
der beste Gutachter, besser als die beiden gelernten Psychiater..."

Das beweist aus des Richters Mund, dass die psychiatrische Folter rein
willkürlich ausgeübt wird, das "Therapie"-Geschwätz nur Mummenschanz
ist.


Dies sind Nachrichten des
Werner-Fuß-Zentrum
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
http://www.psychiatrie-erfahrene.de

Geisteskrank? Ihre eigene Entscheidung!
Informieren Sie sich: http://www.patverfue.de

Nachrichten aus dem Werner-Fuß-Zentrum jetzt auch auf Twitter und
Facebook (und weiterhin per RSS-Feed):
Twitter: https://twitter.com/wernerfuss
Facebook: https://www.facebook.com/patverfue
RSS: http://www.zwangspsychiatrie.de/feed

Anonymus

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May 17, 2013, 4:46:32 AM5/17/13
to
Am 16.05.2013 22:57, schrieb Werner-Fuss-Zentrum:

> Es soll ein weiteres mal demonstriert werden, dass Psychiatrie eben
> nur Zwangspsychiatrie im sado-analen Modus ist.

Bl�der und primitiver kann man sich als Psychiatriekritiker nicht mehr
outen.

HUG

unread,
May 17, 2013, 5:31:11 AM5/17/13
to
Am Fri, 17 May 2013 10:46:32 +0200 schrieb Anonymus:

> Am 16.05.2013 22:57, schrieb Werner-Fuss-Zentrum:
>
> > Es soll ein weiteres mal demonstriert werden, dass Psychiatrie eben
> > nur Zwangspsychiatrie im sado-analen Modus ist.
>
> Blöder und primitiver kann man sich als Psychiatriekritiker nicht mehr
> outen.

Nach Freud ist die analsadistische Stufe die zweite Phase der Libido-
Entwicklung. Hier steht die Libido unter dem Primat der analen erogenen
Zone. Die Objektbeziehungen haben demgemäß in dieser Phase Bedeutungen,
die an die Defäkationsfunktion (Geben und Zurückhalten) und an den
symbolischen Wert der Fäces gebunden sind. Bei einer Fixierung auf diese
Stufe verhält sich der Erwachsene dann so, als ob seine unbewussten
Fantasien von der Gleichung Fäces = Geschenk = Geld beherrscht würden.

Schenkt man Betroffenen Glauben, so werden "Patienten" in der
Zwangspsychiatrie schlecht behandelt; mitunter hört man auch das böse
Wort: "wie Scheiße". Demgegenüber betonen die dort tätigen Psychiater,
wie sehr sie ihre Patienten wertschätzten, ja liebten. Symbolisch
betrachtet, macht unser Staat den Psychiatern in der Zwangspsychiatrie
mit diesen Patienten ein Geschenk, das Geld (viel Geld sogar) wert ist.

In der Zwangspsychiatrie spielt natürlich auch das zwangsweise Geben (von
Medikamenten) und das Zurückhalten (von Freiheit) eine große, wenn nicht
die dominierende Rolle. Ein psychoanalytisch denkender Mensch kommt also
gar nicht umhin, hier Motive aus der analsadistischen Stufe ins Spiel zu
bringen; denn diese Phänomene drängen sich geradezu auf.

Als politisches Unternehmen muss Psychiatriekritik stets am
Bewusstseinsstand ihrer Adressaten anknüpfen und da liegt es dann sicher
auch nahe, Denkfiguren aus der Psychoanalyse aufzugreifen. Dies als "blöd
und primitiv" zu begreifen, zeigt also nur, wie wenig Verständnis
Vorredner für den Trialog zwischen Betroffenen, Fachleuten und
Angehörigen hat. Man muss sich immer, immer dem Verständnisniveau des am
wenigsten fortgeschrittenen Gesprächspartners anpassen, wenn
Kommunikationsprozesse gelingen sollen.

MfG
Hans

--
http://ppsk.de ** http://psyconcept.de

Sina Da Ponte

unread,
May 17, 2013, 11:41:41 AM5/17/13
to
Hallo Hans Ulrich michael,

Am 17.05.2013 11:31, schrieb HUG:
> Am Fri, 17 May 2013 10:46:32 +0200 schrieb Anonymus:
>
>> Am 16.05.2013 22:57, schrieb Werner-Fuss-Zentrum:
>>
>> > Es soll ein weiteres mal demonstriert werden, dass Psychiatrie eben
>> > nur Zwangspsychiatrie im sado-analen Modus ist.
>>
>> Blöder und primitiver kann man sich als Psychiatriekritiker nicht mehr
>> outen.
>
> Nach Freud

... nach Freud, lieber Hans Ulrich Michael, sind gewisse Äußerungen in
gewissen Zusammenhängen verräterisch. Dem kann man auch unabhängig von
küchenpsychologisch motivierten Ausbeutungen dessen, was unter
"Freudscher Versprecher" läuft, unbedingt zustimmen. Und es gilt auch
für Verschreiber ...

Vgl. etwa:

http://pflasterritzenflora.ppsk.de/military-mind-control-bewusstseinskontrolle-im-kalten-krieg/

...

"Nun wissen wir nicht, ob diese Wissenschaftler überhaupt lesen konnten,
geschweige denn, ob sich in diesem Fall ihr Interesse hinlänglich auf
die Schriften des eigenen Faches konzentrierte. Falls dies so gewesen
sein sollte und falls sie zudem in der Lage waren, 1 und 1
zusammenzuzählen, dann hätten sie bestimmt auch ein Verfahren
entwickelt, das verschiedene Ansätze sinnvoll miteinander verbindet und
das die mentale Versklavung von Menschen reibungslos ermöglicht.

Dazu freilich gibt es keine (freigegebenen) Akten, was die Fantasie
entsprechend disponierter Menschen natürlich heftig anregt oder gar anheizt.

Und so habe dem inneren Drange schlussendlich nachgegeben und einen
Was-wäre-wenn-Roman” geschrieben, in dem minutiös geschildert wird, was
diese CIA- und Armee-Wissenschaftler kreiert hätten, wenn sie des Lesens
kundig und zum Rechnen fähig gewesen wären, was man natürlich so genau
nicht wissen kann."

...

Tstststs. -- Ich möchte ob dieser absolut *signifikanten* Fehlleistung
(und nein, ich meine nicht den Vorwurf des Nicht-Lesenkönnens oben und
ganz unten, sondern das davon gewissermaßen Eingerahmte am Anfang des
untersten zitierten Abschnittes) Anonymous' Diktum, "blöder und
primitiver" könne ein "Psychiatriekritiker" wohl nicht auftreten,
dahingehend ergänzen: /und selbstentlarvender sicherlich auch nicht/!

Meine Fresse!

[...]

Grüße aus der Berggasse 19

Sina

HUG

unread,
May 18, 2013, 4:19:50 AM5/18/13
to
Am Fri, 17 May 2013 17:41:41 +0200 schrieb Sina Da Ponte:

> Fehlleistung

In den Originalarbeiten Freuds kann man nachlesen, dass Fehlleistungen
anhand von *Indizien* lückenlos nachgewiesen werden müssen. Dadurch
unterscheidet sich ja auch wissenschaftliches Denken von der emotional
aufgepeitschten, rachsüchtigen Neigung zur persönlichen Verunglimpfung.
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