MfG: Felix
>Natürlich meine ich solche mit Katodenstrahl-Röhre !
Ich schaetze in der Groessenordnung von 20 - 30 keV
--
greetings from Marburg
Carsten
Hmm...das kann ich nicht ganz einordnen: Wieviel ist das z.B. im Vergleich
zu einer Durchleuchtung des Brustkorbs ?
> >Natürlich meine ich solche mit Katodenstrahl-Röhre !
>
> Ich schaetze in der Groessenordnung von 20 - 30 keV
das ist die Beschleunigungsspannung der Kathode/anode, aber noch lange
nicht die Energie, die als Röntgenstrahlung den Bildschirm verlässt.
Ich habe gelesen, dass die "Energie" in der normalen Entfernung etwa
das 10fache dessen ist, was an natürlicher Strahlung vom Himmel und
aus der Erde strahlt, da wurde aber nicht nach Strahlungsarten
unterschieden, sondern nur Äquivalenzdosen in Sv angegeben.
Ozan
--
"Oohh, i think there was something funny in this hippie"
>Ich schaetze in der Groessenordnung von 20 - 30 keV
Hallo,
auf diesem meinem Monitor hier steht hinten drauf: maximal 28 kV,
eigensichere Kathode nach Anlage III Röntgenstrahlverordnung.
Bye
--
Uwe Hercksen
Elektronikwerkstatt Universität Erlangen-Nürnberg
Cauerstr. 5 D91058 Erlangen
> Hallo,
>
> auf diesem meinem Monitor hier steht hinten drauf: maximal 28 kV,
> eigensichere Kathode nach Anlage III Röntgenstrahlverordnung.
Hmmm...heißt das, da kommt so gut wie nix heraus, oder sollte man sich
besser beim abendlichen Fernsehen 'ne Bleischürze vor's Gemächt schnallen ?
Also um erst mal ein mögliches Missverständnis auszuräumen,
die 28 kV geben die Spannung an, mit der die Elektronen
beschleunigt wurden, das einzige was man aus dieser Zahl
erfahren kann ist die maximale Energie eines einzelnen
(Röntgen-) Photons.
Ich hab hier gerade keinen Fernseher zur Hand, aber ein kleiner
Mini-Geigenzähler vor den Computermonitor gehalten registriert
nicht mehr als die "natürliche" Hintergrundstrahlung.
Hoffe geholfen zu haben,
Gruß Uwe
>Ich hab hier gerade keinen Fernseher zur Hand, aber ein kleiner
>Mini-Geigenzähler vor den Computermonitor gehalten registriert
>nicht mehr als die "natürliche" Hintergrundstrahlung.
Hallo,
stellt sich aber die Frage ob dieser Geigerzähler überhaupt in der
Lage ist so weiche Röntgenstrahlung wie sie eine Bildröhre emittiert
überhaupt zu registrieren.
hoffentlich kommt es nicht zu spaet ;-)
Die Roentgenstrahlung ist keine Belastung. Man setzt dem Frontglas von
Bildroehren ca. 12% Strontiumoxid zu. Es absorbiert im Bereich zwischen
3nm bis 8nm die Roentgenstrahlung zuverlaessig. (Bleiglas ist zwar
besser, wird aber leider im Betrieb schnell braun). Die Belastung durch
das Strontium habe ich leider vergessen, als ich damals in
Strahlenschutzunterlagen darueber gelesen hatte, war ich allerdings
ueberrascht ueber die Hoehe, sie war deutlich groesser als die
natuerliche Strahlenexposition von 1mSv (pro Jahr) :-o
Gruss Steffen
Gerade noch rechtzeitig. ;-)
> Die Roentgenstrahlung ist keine Belastung. Man setzt dem Frontglas von
> Bildroehren ca. 12% Strontiumoxid zu. Es absorbiert im Bereich
> zwischen 3nm bis 8nm die Roentgenstrahlung zuverlaessig. (Bleiglas ist
> zwar besser, wird aber leider im Betrieb schnell braun).
Das wars. Ich meinte mich auch an eine Abschirmung durch das Glas zu
erinnern, hatte aber noch nirgends gehört, mit welchen Materialien das
realisiert wird.
> Die Belastung
> durch das Strontium habe ich leider vergessen, als ich damals in
> Strahlenschutzunterlagen darueber gelesen hatte, war ich allerdings
> ueberrascht ueber die Hoehe, sie war deutlich groesser als die
> natuerliche Strahlenexposition von 1mSv (pro Jahr) :-o
Jetzt hast Du etwas velwechsert. Es gibt vier stabile Sr-Isotope:
84-, 86-, 87- und 88-Sr.
IIRC besteht natürlich vorkommendes Sr zu 100% aus diesen stabilen
Isotopen. Mittlerweile dürfte man jedoch vermehrt über das langlebige
(29 a) Isotop 90-Sr stolpern, das durch zivile Kernenergienutzung und
insbesondere durch die oberirdischen Kernwaffentest freigesetzt wurde.
Allerding liegt das Zeug so ziemlich überall verteilt rum und nicht
konzentriert an den Abbaustätten, so daß eine Verunreinigung mit 90-Sr
zu vernachlässigen ist. :-)
BTW: Welches der instabilen Isotope bei Deiner Angabe gemeint war,
erschließt sich mir wegen der fehlenden Mengenangabe leider nicht.
Gruß, Martin
--
Martin Rückert Mailto:martin.r...@gmx.de
GS/IT d-() s+: a C++$ UA++(++++)$ P L++ E--- W+ N++ o? K? w$ !O M@ V
PS++(+++) PE(--) Y+ PGP t+ 5? X(+) !R tv-(+) b+(++) DI(++) D>++ G e>+++
h---- r+++ y+++
> 3nm bis 8nm die Roentgenstrahlung zuverlaessig. (Bleiglas ist zwar
> besser, wird aber leider im Betrieb schnell braun). Die Belastung durch
Wieso ist Bleiglas eigentlich besser? Sr sollte auf Ca-Plätzen ins
Gitter passen und demnach ohne große Probleme in fast beliebiger Menge
(Festigkeit usw.) eingebaut werden können. Außerdem braucht man
einfach nur viele Elektronen, die beste Abschirmung gegen
Röntgenstrahlen sollte daher (sofern man Platz hat) eine dicke Schicht
aus leichten Elementen sein, nicht eine dünne aus schweren (welche durch
die unnützen Neutronen nur viel wiegt).
Ralf