Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Stromqualität

0 views
Skip to first unread message

Rainer Willis

unread,
Jun 20, 2007, 12:18:26 PM6/20/07
to
Hallo NG,

mein Stromversorgunger schrieb mir anlässlich einer Preiserhöhung u.a.:

"... als Ihr Energiedienstleister in Hamburg beliefern wir Sie in
gewohnter Qualität mit Strom."

Nun frag ich mich: kann Strom, abgesehen von Spannungsschwankungen,
überhaupt irgendeine bestimmbare Qualität haben? Ich mein, ich kauf ja
keinen Fernseher oder ein Mettwurstbrötchen, wo es durchaus
Qualitätsunterschiede gibt, sondern schlicht elektrische Energie, die
mit ca. 220 Volt aus den Steckdosen kommen soll.

"Nehmen Sie nicht den miserablen Strom der Firma X, entscheiden Sie sich
für den hochwertigen, handverlesenen und mehrfach geprüften Strom
unseres Hauses." Oder wie soll ich das Anschreiben verstehen?

Gruß Rainer

Alexander Streltsov

unread,
Jun 20, 2007, 12:20:41 PM6/20/07
to
Rainer Willis schrieb:

> Hallo NG,
>
> mein Stromversorgunger schrieb mir anlässlich einer Preiserhöhung u.a.:
>
> "... als Ihr Energiedienstleister in Hamburg beliefern wir Sie in
> gewohnter Qualität mit Strom."

Gemeint ist wohl, dass eine Stromversorgung ohne Ausfälle gewährleistet
wird.


--
Alexander Streltsov

Alexander...@gmx.de

Klaus "Perry" Pago

unread,
Jun 20, 2007, 12:35:30 PM6/20/07
to

"Alexander Streltsov" <alexander...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:467953eb$0$23133$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net...

> Rainer Willis schrieb:
>> Hallo NG,
>>
>> mein Stromversorgunger schrieb mir anlässlich einer Preiserhöhung u.a.:
>>
>> "... als Ihr Energiedienstleister in Hamburg beliefern wir Sie in
>> gewohnter Qualität mit Strom."
>
> Gemeint ist wohl, dass eine Stromversorgung ohne Ausfälle gewährleistet
> wird.

ja - es ist die Versorgungsqualität gemeint:

Durchschnittliche Unterbrechungsdauer der Stromversorgung je Kunde 2005 in
Minuten

Deutschland 19
Niederlande 23
Dänemark (2004) 30
Österreich 31
Frankreich (2004) 51
Schweden (2004) 60
Großbritannien (2004) 61
Italien (2004) 76
Finnland (2004) 103
Spanien (2004) 118
Ungarn (2004) 137
Slowenien (2004) 138
Portugal (2004) 149
Irland (2004) 163
Litauen (2004) 190
Norwegen (2001) 234
Bulgarien (2004) 294
Polen (2004) 300

Quelle: VDEW Stromdaten 4/2007

Gruß
Klaus


Jan Bruns

unread,
Jun 20, 2007, 1:38:34 PM6/20/07
to

"Klaus "Perry" Pago":
> "Alexander Streltsov":

> Durchschnittliche Unterbrechungsdauer der Stromversorgung
> je Kunde 2005 in Minuten

> Bulgarien (2004) 294
> Polen (2004) 300

Das ist ja schon richtig ein wenig Energieeinsparung:
Ein Jahr hat etwa 60*24*365=525600 Minuten, also machen
300 Minuten 0,057% (1/1752) davon aus.

Gruss

Jan Bruns

Heiko Bauke

unread,
Jun 20, 2007, 2:01:25 PM6/20/07
to
Hi,

On Wed, 20 Jun 2007 18:20:41 +0200
Alexander Streltsov <alexander...@gmx.de> wrote:

> Gemeint ist wohl, dass eine Stromversorgung ohne Ausfälle
> gewährleistet wird.

nicht nur. Neben der ununterbrochenen Verfügbarkeit charakterisieren
auch Spannung, Frequenz und Wellenform die Qualität des Stroms.
Besonders Abweichungen von der idealen Sinusform der Wechselspannung
bereiten wohl infolge der Zunahme der Verbreitung von Schaltnetzteilen
immer mehr Probleme. Im Deutschlandfunk gab es dazu vor einiger Zeit
einen interessanten Beitrag, kann ihn aber nicht mehr im Archiv des
Deutschlandfunks finden.


Heiko

--
-- Perfection is attained not when there is nothing more to add, but
-- when there is nothing more to remove. (Antoine de Saint-Exupéry)
-- Cluster Computing @ http://www.clustercomputing.de
-- Heiko Bauke @ http://www.physics.ox.ac.uk/users/bauke

Manfred Ullrich

unread,
Jun 20, 2007, 2:05:16 PM6/20/07
to

"Heiko Bauke" <heiko...@physics.ox.ac.uk> schrieb im Newsbeitrag news:20070620200125.0b...@physics.ox.ac.uk...

>> Gemeint ist wohl, dass eine Stromversorgung ohne Ausfälle
>> gewährleistet wird.

>nicht nur. Neben der ununterbrochenen Verfügbarkeit charakterisieren
>auch Spannung, Frequenz und Wellenform die Qualität des Stroms.

Was die Frequenz anbelangt, so kann es da wohl keinen Zweifel geben.

Gruß, Manfred

hoff...@fho-emden.de

unread,
Jun 20, 2007, 2:09:06 PM6/20/07
to
> > Durchschnittliche Unterbrechungsdauer der Stromversorgung
> > je Kunde 2005 in Minuten
>
> > Bulgarien (2004) 294
> > Polen (2004) 300
>
> Das ist ja schon richtig ein wenig Energieeinsparung:
> Ein Jahr hat etwa 60*24*365=525600 Minuten, also machen
> 300 Minuten 0,057% (1/1752) davon aus.

In Ländern mit häufigen Stromausfällen (brown-out), z.B. in
den Philippinen, verwendet man dann die Petromax-Lampe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Petromax

Funktioniert mit Petroleum - leider nicht mit Kokosnüssen.

Schönen Gruß --Gernot Hoffmann

Joachim Pimiskern

unread,
Jun 20, 2007, 2:09:28 PM6/20/07
to
Heiko Bauke schrieb:

> Besonders Abweichungen von der idealen Sinusform der
> Wechselspannung bereiten wohl infolge der Zunahme
> der Verbreitung von Schaltnetzteilen immer mehr Probleme.
> Im Deutschlandfunk gab es dazu vor einiger Zeit
> einen interessanten Beitrag, kann ihn aber nicht
> mehr im Archiv des Deutschlandfunks finden.

Oft sucht Google besser als die
hauseigene Suchmaschine.

http://www.google.de/search?hl=de&q=site%3Adradio.de+stromnetz&meta=
http://www.google.de/search?hl=de&q=site%3Adradio.de+stromausf%C3%A4lle&meta=
http://www.google.de/search?hl=de&q=site%3Adradio.de+strom+leitungen&meta=
http://www.google.de/search?hl=de&q=site%3Adradio.de+blackout&meta=

Grüße,
Joachim

Joachim Pimiskern

unread,
Jun 20, 2007, 3:02:10 PM6/20/07
to
hoff...@fho-emden.de schrieb:

> In Ländern mit häufigen Stromausfällen (brown-out),
> z.B. in den Philippinen, verwendet man dann die
> Petromax-Lampe:
> http://de.wikipedia.org/wiki/Petromax
>
> Funktioniert mit Petroleum - leider nicht mit Kokosnüssen.

Wo wir grad bei der Reklame sind: es gibt einen
Kocher, der mit Pflanzenöl, z.B. Kokosöl
funktioniert: Protos.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/509731/
http://www.innovations-report.de/html/berichte/energie_elektrotechnik/bericht-73372.html
http://www.welt.de/print-welt/article233673/Mit_dem_Oel_der_Palmen_umweltfreundlich_kochen.html

Grüße,
Joachim

Ralf Pfeifer

unread,
Jun 20, 2007, 4:44:32 PM6/20/07
to
Rainer Willis schrieb:

> Hallo NG,
>
> mein Stromversorgunger schrieb mir anlässlich einer Preiserhöhung u.a.:
>
> "... als Ihr Energiedienstleister in Hamburg beliefern wir Sie in
> gewohnter Qualität mit Strom."
>
> Nun frag ich mich: kann Strom, abgesehen von Spannungsschwankungen,
> überhaupt irgendeine bestimmbare Qualität haben? Ich mein, ich kauf ja
> keinen Fernseher oder ein Mettwurstbrötchen, wo es durchaus
> Qualitätsunterschiede gibt, sondern schlicht elektrische Energie, die
> mit ca. 220 Volt aus den Steckdosen kommen soll.


Ich glaube, es sind seit einigen Jahren 230 V. Schuld ist natürlich wieder
die EU, die das harmonisiert hat und der deutschen Spannung 220/380 ihren
normativen Stempel aufgezwängt hat, so dass wir seit etwa 20 Jahren (oder
irre ich mich?) mit 230V/400V misshandelt werden.


> "Nehmen Sie nicht den miserablen Strom der Firma X, entscheiden Sie sich
> für den hochwertigen, handverlesenen und mehrfach geprüften Strom
> unseres Hauses." Oder wie soll ich das Anschreiben verstehen?

Möglicherweise ist auch der Schutz gegen Überspannung (z.B. durch
Blitzschlag) in dem Netzt des Betreibers besonders gut. Aber da das
physikalisch vorhandene Netz beim Wechsel des Betreibers sich nicht
rekonfiguriert (jedenfalls soweit mir das bekannt ist), sollte das
keine exklusive Leistung Deines Lieferanten sein.

Ach ja, wenn Du sauberen Strom kaufst, verschmutzen die Steckdosen
im Laufe der Jahre auch nicht so ... :-))


Gruß, Ralf.

--
www.ArsTechnica.de --- www.ArsMartialis.com

Kurt Bindl

unread,
Jun 20, 2007, 4:55:22 PM6/20/07
to
Ralf Pfeifer wrote:
> Rainer Willis schrieb:
>> Hallo NG,
>>

> Ach ja, wenn Du sauberen Strom kaufst, verschmutzen die Steckdosen


> im Laufe der Jahre auch nicht so ... :-))

Vor allem der Spannungsabfall ist nicht so schädlich, er korridiert weniger.


Kurt

Roland Damm

unread,
Jun 20, 2007, 6:06:01 PM6/20/07
to
Moin,

Heiko Bauke schrub:

>> Gemeint ist wohl, dass eine Stromversorgung ohne Ausfälle
>> gewährleistet wird.
>
> nicht nur. Neben der ununterbrochenen Verfügbarkeit
> charakterisieren auch Spannung, Frequenz und Wellenform die
> Qualität des Stroms. Besonders Abweichungen von der idealen
> Sinusform der Wechselspannung bereiten wohl infolge der Zunahme
> der Verbreitung von Schaltnetzteilen immer mehr Probleme.

Dummerweise sind das aber alles Sachen, für die ein Anbieter
alleine nichts kann. Ob ich hier Spannungsschwankungen,
Überspannungen, wasweißich auf der Leitung habe, hängt nicht
davon ab, wie die Firma heißt, die mir die Rechnung schreibt.

CU Rollo

Roland Damm

unread,
Jun 20, 2007, 6:10:03 PM6/20/07
to
Moin,

Klaus "Perry" Pago schrub:

>>> "... als Ihr Energiedienstleister in Hamburg beliefern wir
>>> Sie in gewohnter Qualität mit Strom."
>>
>> Gemeint ist wohl, dass eine Stromversorgung ohne Ausfälle
>> gewährleistet wird.
>
> ja - es ist die Versorgungsqualität gemeint:
>
> Durchschnittliche Unterbrechungsdauer der Stromversorgung je
> Kunde 2005 in Minuten
>
> Deutschland 19
> Niederlande 23

> ....

Schön, aber wie oft ich Stromausfall habe, hängt ja nun nicht
davon ab, wo wem ich den Strom beziehe. Also ist
Ausfallsicherheit auch nichts, womit sich irgendein anbietendes
Unternehmen von einem Konkurrenten abheben könnte.

CU Rollo

Klaus "Perry" Pago

unread,
Jun 20, 2007, 6:21:50 PM6/20/07
to

"Roland Damm" <rolan...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4679a5bb$0$14886$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net...

> Moin,
>
> Klaus "Perry" Pago schrub:

>> Deutschland 19


>> Niederlande 23
>> ....
>
> Schön, aber wie oft ich Stromausfall habe, hängt ja nun nicht
> davon ab, wo wem ich den Strom beziehe. Also ist
> Ausfallsicherheit auch nichts, womit sich irgendein anbietendes
> Unternehmen von einem Konkurrenten abheben könnte.

Hallo Rollo,

du hast natürlich Recht, dass die Versorgungsqualität in die Zuständigkeit
des Netzbetreibers fällt. Aber das gesellschaftrechtliche Unbundling von
Vertrieb und Netz muss erst zu. 1.7.2007 erfolgt sein. Somit könnte sich der
örtliche Versorger noch mit den Lorbeeren des Netzbetreibers schmücken.

Gruß
Klaus


Jan Bruns

unread,
Jun 20, 2007, 6:48:19 PM6/20/07
to

"Roland Damm":

> Schön, aber wie oft ich Stromausfall habe, hängt ja nun nicht
> davon ab, wo wem ich den Strom beziehe. Also ist
> Ausfallsicherheit auch nichts, womit sich irgendein anbietendes
> Unternehmen von einem Konkurrenten abheben könnte.

Das hat ja auch niemand behauptet. Anscheinend nur suggeriert.

Autos können ja auch nicht auf Parkplätzen rumtanzen, wie das in
der Fernsehwerbung oft dargestellt wurde, und vermutlich ist es
Marienkäfern auch egal, welche Marke das Auto hat, in dem sie
sich lieb haben.

Gruss

Jan Bruns

Eckard Blumschein

unread,
Jun 21, 2007, 3:19:35 AM6/21/07
to
On 6/20/2007 8:09 PM, hoff...@fho-emden.de wrote:

> In Ländern mit häufigen Stromausfällen (brown-out),

Ich kenne Stromausfälle als Black-outs. Brown out bedeutet nach meiner
Kenntnis: Die Spannung ist wesentlich geringer als der garantierte
Mindestwert aber nicht ganz weg.

Zur Qualität gehören weit mehr Aspekte als hier erwähnt wurden,
beispielsweise darf die Spannung auch nicht zu hoch sein und es dürfen
auch keine Komponenten überlagert sein, speziell keine hochfrequenten,
welche Schäden bewirken oder auch nur Fehlalarme auslösen könnten.
Drehstromsysteme müssen symmetrisch sein ...

Die Forderung nach Sinusform hat damit zu tun, dass die Stromaufnahme
speziell von Netzteilen, die Ladekondensatoren nach der Gleichrichtung
verwenden in erheblichem Maße durch drei teilbare Komponenten hat, die
sich im Neutralleiter summieren, wo ja normalerweise gar kein Strom
fließen soll. Auch dann wenn der Neutralleiter nicht aus Sparsamkeit mit
einem schwächeren Querschnitt installiert wurde als die drei Phasen,
kann er dadurch ungeschützt überlastet werden. Ungeschützt deshalb, weil
man ihn ja im Interess des Berührungsschutzes nicht durch eine
Schmelzsicherung schützen darf.

Gruss,
Eckard Blumschein


Hermann Riemann

unread,
Jun 21, 2007, 3:48:16 AM6/21/07
to
Kurt Bindl schrieb:

>> Ach ja, wenn Du sauberen Strom kaufst, verschmutzen die Steckdosen
>> im Laufe der Jahre auch nicht so ... :-))

> Vor allem der Spannungsabfall ist nicht so schädlich,
> er korridiert weniger.

Nicht mit dem passendem Spannungsabfalleimer ;-)))

Hermann Riemann

unread,
Jun 21, 2007, 3:50:53 AM6/21/07
to
Rainer Willis schrieb:

> Nun frag ich mich: kann Strom, abgesehen von Spannungsschwankungen,
> überhaupt irgendeine bestimmbare Qualität haben?

Vielleicht die Frequenzschwankungen.

Hermann
der gerne wissen möchte, welche Frequenz
nach heutigem Kenntnisstand die Geeignetste wäre.

--
http://www.hermann-Riemann.de

Eckard Blumschein

unread,
Jun 21, 2007, 10:35:03 AM6/21/07
to
On 6/21/2007 9:50 AM, Hermann Riemann wrote:
> Rainer Willis schrieb:
>
>> Nun frag ich mich: kann Strom, abgesehen von Spannungsschwankungen,
>> überhaupt irgendeine bestimmbare Qualität haben?
>
> Vielleicht die Frequenzschwankungen.
>
> Hermann
> der gerne wissen möchte, welche Frequenz
> nach heutigem Kenntnisstand die Geeignetste wäre.

Für Hochspannung-Übertragunen über grosse Entfernungen oder auch für
Seekabel ist Gleichstrom gut geeignet.
Zum Unterschied 50/60 Hz sind die Japaner als geteiltes Land kompetent.
Im Hinblick auf die Trafogrösse wäre zwar eine höhere Frequenz besser.
Die Fliehkräfte setzen der Drehzahl zweipoliger Turbogeneratoren jedoch
weiterhin eine Grenze.
Für autonome Systeme speziell an Bord von Flugzeugen benutzt man höhere
Frequenzen (500 Hz).
Bei Bahnmotoren beherrschte man die Kommutierung zunächst nur für 16 2/3
Hz. Bahnmotoren für 60 Hz sind mit nicht bekannt.

Optimale interne Geräte-Frequenzen liegen oberhalb der Grenze der
Hörbarkeit und sind nach oben vor allem durch Stromverdrängungseffekte
in der wirtschaftlich ausführbaren Leistung begrenzt. Bei Frequenzen von
weit über 100 kHZ ist die Entstörung zu teuer oder gar nicht mehr
beherrschbar.

EB

Ralf Pfeifer

unread,
Jun 21, 2007, 3:46:28 PM6/21/07
to
Kurt Bindl schrieb:

Naja, die Spannungsabfälle kehrt bei mir die Putzfrau weg.

Obwohl, man hört ja, dass besonders die Gruppe E-Uropas besonders sorgfältig
in der Beseitigung von solchem Müll sein soll ... :-))

Kurt Bindl

unread,
Jun 21, 2007, 7:26:04 PM6/21/07
to
Ralf Pfeifer wrote:
> Kurt Bindl schrieb:
>> Ralf Pfeifer wrote:
>>> Rainer Willis schrieb:
>>>> Hallo NG,
>>>>
>>
>>> Ach ja, wenn Du sauberen Strom kaufst, verschmutzen die Steckdosen
>>> im Laufe der Jahre auch nicht so ... :-))
>>
>> Vor allem der Spannungsabfall ist nicht so schädlich, er korridiert
>> weniger.
>
> Naja, die Spannungsabfälle kehrt bei mir die Putzfrau weg.
>
> Obwohl, man hört ja, dass besonders die Gruppe E-Uropas besonders
> sorgfältig in der Beseitigung von solchem Müll sein soll ... :-))


Das solltst du aber mal näher betrachten, das mit der Putzfrau.
Bedenke: Grüner Strom macht grüne Flecken, Atomstrom
macht gelb auf Schwarz.
Und dann erst die Nebenwirkungen.
Vielleicht sollte das mal untersucht werden was so ein Spannungsabfall
alles anrichten kann wenn er in die falchen Hände kommt.

Noch gefährlicher scheint mir der Blindstrom zu sein, er sieht ja nichtmal
wo er hinfällt.


Kurt


Gerhard Tenner

unread,
Jun 22, 2007, 8:00:00 PM6/22/07
to
rainerwillis # web.de@2:240/2188.911 meinte am 20.06.07
zum Thema "Stromqualität":

> Nun frag ich mich: kann Strom, abgesehen von
> Spannungsschwankungen, überhaupt irgendeine bestimmbare
> Qualität haben?

Ja.
Aber:


> "Nehmen Sie nicht den miserablen Strom der Firma X,
> entscheiden Sie sich für den hochwertigen, handverlesenen und
> mehrfach geprüften Strom unseres Hauses." Oder wie soll ich
> das Anschreiben verstehen?

Geht schlecht. Du beziehst Elektroenergie aus dem Verbundnetz, über
welchen Anbieter Du abrechnest ist für Privatkunden irrelevant - alle
bekommen das Gleiche. Auch der Ökostrom, Grüner Strom usw. ist nur
abrechnungstechnisch zu verstehen - an der Steckdose ist da nichts
unterscheidbar.

Also reines Werbedeutsch, vulgo Verarsche.

Wer wirklich hochqualitativen Strom braucht, also zB sehr präzise
Frequenz, Ausfallsicherheit oder saubere Sinusform der Spannung, der
braucht eine Versorgung getrennt vom Verbundnetz. Da hilft eigenes
Kraftwerk oder für ihn gebautes eines Stromversorgers. Findet man zB in
Dresden für die Halbleiterchipfabriken.

Gruss Gerhard

Origin: Lohnarbeit muß sich lohnen für den, der zahlt.
Nicht Arbeit muß sich da lohnen, sondern arbeiten lassen.
---

Klaus "Perry" Pago

unread,
Jun 23, 2007, 7:32:58 AM6/23/07
to

"Gerhard Tenner" <ten...@pauker.kruemel.org> schrieb im Newsbeitrag
news:MSGID_2=3A249=2F3540.21=40fidonet...@fidonet.org...

> Wer wirklich hochqualitativen Strom braucht, also zB sehr präzise
> Frequenz, Ausfallsicherheit oder saubere Sinusform der Spannung, der
> braucht eine Versorgung getrennt vom Verbundnetz. Da hilft eigenes
> Kraftwerk oder für ihn gebautes eines Stromversorgers. Findet man zB in
> Dresden für die Halbleiterchipfabriken.
>
> Gruss Gerhard

Du meinst FAB30 von AMD - die haben tatsächlich besondere Anforderungen an
die Stromqualltät: Ausfallzeit < 10 ms, Frequenzabweichung < +- 1% und
Spannung weniger als 8% in 20 kV. Aber saubere Sinusform und Trennung vom
Verbundnetz ist nicht erforderlich. Das EVC und auch EVC2 sind jeweils eine
50 % - Tochter der DREWAG und fahren im Netzparallelbetrieb mit der
110-kV-Landesversorgung. Ausser bei Toleranzabweichungen kann auf
Inselbetrieb umgeschaltet werden. Spannungsschwankungen im eigenen Betrieb
durch Zu- bzw Abschaltungen von Maschinen sind hausgemachte Probleme der
FAB30. Bei ca 30 MW Maximalbetrieb können 4,5 MW bis zu 5 Sekunden
überbrückt werden, um die entsprechende Anzahl von Gasmotoren hochzufahren
oder vom Netz zu nehmen. Inselbetrieb ist seit 2005 wohl einmal für 30
Minuten vorgekommen. Grenzwertüberschreitungen sind seitdem wohl 4 mal
vorgekommen. Ein Totalausfall hat es auch gegeben durch Falschanschluss
neuer Motoren.
Das zum Thema "hochqualitativer Strom und eigenes Kraftwerk" in Dresden.

Klaus


Ralf Muschall

unread,
Jun 23, 2007, 7:52:52 PM6/23/07
to
Hermann Riemann <nospam....@hermann-riemann.de> writes:

> Kurt Bindl schrieb:

Am allerschlimmsten aber ist der Abfall vom Glauben. Deswegen werden
Kirchen auch mit Kerzen beleuchtet.

Ralf
--
GS d->? s:++>+++ a+ C++++ UL+++ UH++ P++ L++ E+++ W- N++ o-- K-
w--- !O M- V- PS+>++ PE Y+>++ PGP+ !t !5 !X !R !tv b+++ DI+++
D? G+ e++++ h+ r? y?

Kurt Bindl

unread,
Jun 24, 2007, 7:10:45 AM6/24/07
to
Ralf Muschall wrote:
> Hermann Riemann <nospam....@hermann-riemann.de> writes:
>
>> Kurt Bindl schrieb:
>
>>>> Ach ja, wenn Du sauberen Strom kaufst, verschmutzen die Steckdosen
>>>> im Laufe der Jahre auch nicht so ... :-))
>
>>> Vor allem der Spannungsabfall ist nicht so schädlich,
>>> er korridiert weniger.
>
>> Nicht mit dem passendem Spannungsabfalleimer ;-)))
>
> Am allerschlimmsten aber ist der Abfall vom Glauben. Deswegen werden
> Kirchen auch mit Kerzen beleuchtet.

Da warst du aber schon lange nicht mehr dort.
Nicht nur innen, auch aussen werden u.A. Halogenscheinwerfer benutzt.


Kurt

Ralf Muschall

unread,
Jun 24, 2007, 6:13:39 PM6/24/07
to
"Kurt Bindl" <kurt....@t-online.de> writes:

> Da warst du aber schon lange nicht mehr dort.

Freilich nicht – da müsste ich ja vom Unglauben abfallen. Uncool
sowas, steht ja nichtmal Todesstrafe drauf.

> Nicht nur innen, auch aussen werden u.A. Halogenscheinwerfer benutzt.

Bestimmt Niedervolt-Version, damit nicht so viel Spannungsabfall
entsteht. Dafür hat man dann in der Leitung dann mehr davon, aber
"Leitung" und "Abfall" sind sowieso eng miteinander assoziierte
Begriffe (gekoppelt per "Schlips").

Christian Herenz

unread,
Jul 15, 2007, 10:43:24 AM7/15/07
to
Rainer Willis schrieb:
> Hallo NG,
>
> mein Stromversorgunger schrieb mir anlässlich einer Preiserhöhung u.a.:
>
> "... als Ihr Energiedienstleister in Hamburg beliefern wir Sie in
> gewohnter Qualität mit Strom."
>

Irgendwas müssen sie ja schreiben um den Kunden angesichts einer
Strompreiserhöhung bei Laune zu halten.

Ausserdem, es gibt auch Leute, die schließen mit ihrem Stromversorger
einen Ökostrom-Vertrag ab, weil sie denken, dass ihr Strom dann nur aus
Windkrafträdern kommt o.Ä.

Insofern denken wahrscheinlich tatsächlich einige Leute, das der Strom
von anderen Anbietern tatsächlich nicht so gutes Licht macht, oder was
weiß ich nicht....

Gruß,
Christian

Roland Damm

unread,
Jul 15, 2007, 6:27:09 PM7/15/07
to
Moin,

Christian Herenz schrub:

> Ausserdem, es gibt auch Leute, die schließen mit ihrem
> Stromversorger einen Ökostrom-Vertrag ab, weil sie denken, dass
> ihr Strom dann nur aus Windkrafträdern kommt o.Ä.

Zumindest das kann noch sinnvoll sein, wenn der Anbieter
garantiert, dass er immer so viel Ökostrom einkauft oder selbst
erzeugt, wie er an seine Ökostromkunden verkauft.

CU Rollo

Rainer Willis

unread,
Jul 15, 2007, 8:37:02 PM7/15/07
to
Christian Herenz schrieb:

> Rainer Willis schrieb:
>> Hallo NG,
>>
>> mein Stromversorgunger schrieb mir anlässlich einer Preiserhöhung u.a.:
>>
>> "... als Ihr Energiedienstleister in Hamburg beliefern wir Sie in
>> gewohnter Qualität mit Strom."
>>
>
> Irgendwas müssen sie ja schreiben um den Kunden angesichts einer
> Strompreiserhöhung bei Laune zu halten.

Tja ... ich hab bei Vattenfall (so heißt der Hauptversorger in Hamburg)
inzwischen gekündigt und mir einen anderen Lieferanten ausgesucht. Der
ist nicht wesentlich billiger, aber verarschen lassen will ich mich auch
nicht.

> Ausserdem, es gibt auch Leute, die schließen mit ihrem Stromversorger
> einen Ökostrom-Vertrag ab, weil sie denken, dass ihr Strom dann nur aus
> Windkrafträdern kommt o.Ä.

Das wusste ich nicht. Ehrlich gesagt ist es mir auch ziemlich egal woher
der Strom kommt, Hauptsache die Lampen leuchten und der Rechner
funktioniert. ;-)

> Insofern denken wahrscheinlich tatsächlich einige Leute, das der Strom
> von anderen Anbietern tatsächlich nicht so gutes Licht macht, oder was
> weiß ich nicht....

Darum ja meine Frage an die Physiker, ob es überhaupt unterschiedliche
Stromqualitäten geben kann. Naja, inzwischen ist das egal, Christian,
danke für deine Antwort.

Gruß Rainer

Hendrik van Hees

unread,
Jul 15, 2007, 8:47:50 PM7/15/07
to
Rainer Willis wrote:


> Darum ja meine Frage an die Physiker, ob es überhaupt unterschiedliche
> Stromqualitäten geben kann. Naja, inzwischen ist das egal, Christian,
> danke für deine Antwort.

Mal ganz physikalisch gesprochen: Gemeint kann da nur sein, daß das
Stromnetz, d.h. die gelieferte Leistung stabil ist, nicht mehr und
nicht weniger.

--
Hendrik van Hees Texas A&M University
Phone: +1 979/845-1411 Cyclotron Institute, MS-3366
Fax: +1 979/845-1899 College Station, TX 77843-3366
http://theory.gsi.de/~vanhees/faq mailto:he...@comp.tamu.edu

Message has been deleted

Rainer Willis

unread,
Jul 15, 2007, 11:15:54 PM7/15/07
to
Hendrik van Hees schrieb:

> Rainer Willis wrote:
>
>
>> Darum ja meine Frage an die Physiker, ob es überhaupt unterschiedliche
>> Stromqualitäten geben kann. Naja, inzwischen ist das egal, Christian,
>> danke für deine Antwort.
>
> Mal ganz physikalisch gesprochen: Gemeint kann da nur sein, daß das
> Stromnetz, d.h. die gelieferte Leistung stabil ist, nicht mehr und
> nicht weniger.

Ich weiß nicht, wie das bei euch in den US ist, hier hängt es jedenfalls
nicht vom Anbieter ab, ob die gelieferte Leistung stabil ist. Alle
benutzen dasselbe Netz, und wenn da irgendwas kaputt geht nützt auch der
beste Anbieter nichts.

Ich hab inzwischen nur eine gewisse Abneigung gegen den Vattenfall-Konzern:

http://www.baz.ch/news/index.cfm?keyID=02faed07-ac4e-423c-90c2ac226f4b680d&startpage=1&ObjectID=CA671D3C-1422-0CEF-700862F1325A0E55

Dass das AKW Krümmel runtergefahren wurde hab ich hier nicht mal
bemerkt, weil da wohl andere Kraftwerke sofort übernommen haben, aber du
hast schon recht: gemeint war nicht die Stromqualität sondern die
Zuverlässigkeit der Lieferung.

Gruß Rainer

Message has been deleted

Hendrik van Hees

unread,
Jul 16, 2007, 11:00:23 AM7/16/07
to
Rainer Willis wrote:


> Ich weiß nicht, wie das bei euch in den US ist, hier hängt es
> jedenfalls nicht vom Anbieter ab, ob die gelieferte Leistung stabil
> ist. Alle benutzen dasselbe Netz, und wenn da irgendwas kaputt geht
> nützt auch der beste Anbieter nichts.

Hier in Bryan/College Station kann ich meines Wissens nach meinen
Anbieter nicht wählen. Bislang gab's in den 3.5 Jahren, die ich jetzt
hier verbracht habe, nur einmal einen partiellen Stromausfall, weil ein
Generator den Geist aufgegeben hatte. Texas besitzt zum Glück eine
recht stabile Stromversorgung.


>
> Ich hab inzwischen nur eine gewisse Abneigung gegen den
> Vattenfall-Konzern:
>
>
http://www.baz.ch/news/index.cfm?keyID=02faed07-ac4e-423c-90c2ac226f4b680d&startpage=1&ObjectID=CA671D3C-1422-0CEF-700862F1325A0E55
>
> Dass das AKW Krümmel runtergefahren wurde hab ich hier nicht mal
> bemerkt, weil da wohl andere Kraftwerke sofort übernommen haben, aber
> du hast schon recht: gemeint war nicht die Stromqualität sondern die
> Zuverlässigkeit der Lieferung.

Klar, was sonst. Man könnte natürlich noch fragen, wie frequenzstabil
die gelieferte Wechselspannung ist.

Uwe Hercksen

unread,
Jul 16, 2007, 12:03:05 PM7/16/07
to

Hendrik van Hees schrieb:

> Mal ganz physikalisch gesprochen: Gemeint kann da nur sein, daß das
> Stromnetz, d.h. die gelieferte Leistung stabil ist, nicht mehr und
> nicht weniger.
>

Hallo,

nein, die gelieferte Spannung und Frequenz sollte möglichst stabil sein,
die Leistung richtet sich nach der Abnahme.

Bye

Hendrik van Hees

unread,
Jul 16, 2007, 1:15:45 PM7/16/07
to
Uwe Hercksen wrote:

Ist schon richtig. Was ich meinte ist, daß die Spannung nicht merklich
abfallen sollte, wenn man ein paar Großverbraucher auf einmal
einschaltet.

Roland Damm

unread,
Jul 16, 2007, 5:34:33 PM7/16/07
to
Moin,

Hendrik van Hees schrub:

>>> Mal ganz physikalisch gesprochen: Gemeint kann da nur sein,
>>> daß das Stromnetz, d.h. die gelieferte Leistung stabil ist,
>>> nicht mehr und nicht weniger.
>>

>> nein, die gelieferte Spannung und Frequenz sollte möglichst
>> stabil sein, die Leistung richtet sich nach der Abnahme.
>
> Ist schon richtig. Was ich meinte ist, daß die Spannung nicht
> merklich abfallen sollte, wenn man ein paar Großverbraucher auf
> einmal einschaltet.

Und das liegt wie schon erwähnt, nicht im Machtbereich der Firma,
die die Rechnung an den Kunden schickt (auch
Energieversorgungsunternehmen genannt).
Gegen einen Versorger, der die Leistung bei mir im Haus konstant
halten würde, hätte ich auch was einzuwenden....-)

CU Rollo

Uwe Hercksen

unread,
Jul 17, 2007, 3:46:02 AM7/17/07
to

Hendrik van Hees schrieb:


>
> Ist schon richtig. Was ich meinte ist, daß die Spannung nicht merklich
> abfallen sollte, wenn man ein paar Großverbraucher auf einmal
> einschaltet.
>

Hallo,

das ist dann aber Stabilität und Regelung des Verbundnetzes einerseits
und sowie Leitungswiderstände und Trafoinnenwiderstände andererseits.
Aber Schwankungen der Spannungen um +- 10 % sind durchaus zulässig, wer
das nicht will oder wessen Anlagen eine stabilere Spannung brauchen muss
selber für einen Spannungskonstanthalter sorgen.
Für alle Verbraucheranschlüsse einen so geringen Netzinnenwiderstand und
eine so gute Spannungsregelung bereitzustellen das es beim Zuschalten
grosser Lasten zu keinen Spannungsschwankungen kommt ist nicht
finanzierbar. Erst recht nicht wenn ein sehr grosses und relativ dünn
besiedeltes Land versorgt werden soll.

Bye

Ingolf Haeusler

unread,
Jul 17, 2007, 6:30:59 AM7/17/07
to
Hendrik van Hees wrote:

> Klar, was sonst. Man könnte natürlich noch fragen, wie frequenzstabil
> die gelieferte Wechselspannung ist.

Auch das duerfte nicht vom Netz abkoppelbar sein. Um Kurzschluesse, oder
zumiondest grosse Verluste zu vermeiden sollten alle angeschlossenen
Generatoren _sehr_ synchron laeufen. Weiterhin saehe ich es als
wuenschenswert, wenn der Sinus noch etwas "sauberer: waere. Doch leider
gibt es immer mehr Verbraucher, die durch ihre heftigen Schaltspitzen
ziemliche Stoerungen fabrizieren. Der Betreiber kann dagegen aktiv
leider nicht viel tun; hoechtens mal hin und wieder alles per
Reihenresonanzfilter alles ein wenig aufpeppen. Das scheint sich aber
nicht fuer die Betreiber zu rechnen, auch wenn der Leistungs-wirkfaktor
darunter leidet.

Gruss, ingolf

Message has been deleted

Uwe Hercksen

unread,
Jul 18, 2007, 9:40:31 AM7/18/07
to

Ingolf Haeusler schrieb:

> Auch das duerfte nicht vom Netz abkoppelbar sein. Um Kurzschluesse, oder
> zumiondest grosse Verluste zu vermeiden sollten alle angeschlossenen
> Generatoren _sehr_ synchron laeufen. Weiterhin saehe ich es als
> wuenschenswert, wenn der Sinus noch etwas "sauberer: waere. Doch leider
> gibt es immer mehr Verbraucher, die durch ihre heftigen Schaltspitzen
> ziemliche Stoerungen fabrizieren. Der Betreiber kann dagegen aktiv
> leider nicht viel tun; hoechtens mal hin und wieder alles per
> Reihenresonanzfilter alles ein wenig aufpeppen. Das scheint sich aber
> nicht fuer die Betreiber zu rechnen, auch wenn der Leistungs-wirkfaktor
> darunter leidet.

Hallo,

solange es ein Verbundnetz ist wird überall die gleiche Netzfrequenz
geliefert. Die Generatoren sollten nicht nur, sie müssen synchron
laufen. Würde man versuchen einen asynchronen Generator dazuzuschalten
flögen die Sicherungen.

Bye

Ingolf Haeusler

unread,
Jul 23, 2007, 3:30:05 AM7/23/07
to
Uwe Hercksen wrote:

> solange es ein Verbundnetz ist wird überall die gleiche Netzfrequenz
> geliefert. Die Generatoren sollten nicht nur, sie müssen synchron
> laufen. Würde man versuchen einen asynchronen Generator dazuzuschalten
> flögen die Sicherungen.

...sag ich doch.

Gruss, ingolf

0 new messages