Sowas hab ich jetzt schon öfter gelesen und frage mich wie das denn möglich sein soll. Schließlich besteht das Gehirn selbst ja auch aus Atomen. Abgesehen davon impliziert diese Aussage ja dass es eine endliche und scheinbar sogar abschätzbare Anzahl von Atomen im Universum gibt. Also, was sagt ihr dazu?
MfG. Ali
Da hast du schon den Beweis geliefert. Neuronen selbst sind Zellen, die
wingenderweise aus mehreren Atomen bestehen. Nun kann man sich selbst
leicht ausrechnen, dass es mehr Atome als Neuronen im All gibt...
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Gruß
Bikramjit
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Bikramjit Singh
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gruss
andre
Adam
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Aber auch hierbei müsste es ja klare Zahlen geben wieviele Atome es im All
gibt. Auch wenn wissenschaftler spekulieren, dass das All doch endlich ist
gibt es ja nichts konkretes.
Also ist die Aussage von Ali (ehrlich?) wohl eher Kukolores
--
Gruß, Hannes
-hm-
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>"Die Anzahl der m=F6glichen Verbindungen zwischen allen Hirnzellen ist =
>gr=F6=DFer als die Anzahl der Atome im gesamten Universum!"
Na dann rechnen wir mal los. Der Mensch hat grob 10^11 Gehirnzellen.
Hat jede eine Verbindung zu jeder anderen, macht das n*(n+1)/2, also
rund 10^22 Verbindungen.
Auf der anderen Seite hat das Universum mit Sicherheit mehr Atome als
unsere Sonne. Die kommt mit ihren 2*10^30 kg aber alleine schon auf
10^57 Atome.
Soviel zu diesem Thema.
Ringo
Wo ist der Zusammenhang? Andre hat Dich zurecht darauf hingewiesen, dass
die Anzahl der _moeglichen_ Verbindungen gemeint war, und die darf schon
mal groesser sein als die Anzahl der Atome im Universum.
Dazu gibt es im uebrigen Zahlen, ich hab sie aber nicht im Kopf.
Schon mal gegooglet?
>Also ist die Aussage von Ali (ehrlich?) wohl eher Kukolores
Was soll das jetzt? Und worauf beziehst Du Dich gerade?
Gruss, Norbert
>"Die Anzahl der möglichen Verbindungen zwischen allen Hirnzellen ist größer als die Anzahl der Atome im gesamten Universum!"
>
>Sowas hab ich jetzt schon öfter gelesen und frage mich wie das denn möglich sein soll. Schließlich besteht das Gehirn selbst ja auch aus Atomen. Abgesehen davon impliziert diese Aussage ja dass es eine endliche und scheinbar sogar abschätzbare Anzahl von Atomen im Universum gibt. Also, was sagt ihr dazu?
>
es geht um folgendes:
Kann ich eine Zahl anschreiben die mit Sicherheit größer ist
als die Zahl der Atome im ganzen bekannten Universum?
Das läßt sich erweitern und ich sage eine Zahl die größer ist
als die Anzahl aller Elementarteilchen, Quarks, Strings,
oder was auch immer.
Die Darstellung extrem großer Zahlen ist eine eigene Kunst
in der Mathematik. Man benützt dazu rekursive Funktionen
und andere Scherze.
Tipp mal im Google "large numbers" und schon biste da.
Ackermann, ick hör dir trapsen.
w.
--
On the Internet nobody knows that you are a dog.
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> Na dann rechnen wir mal los. Der Mensch hat grob 10^11
> Gehirnzellen. Hat jede eine Verbindung zu jeder anderen, macht das
> n*(n+1)/2, also rund 10^22 Verbindungen.
Ich bin kein Neurologe, aber kann nicht ein Neuron zu nur einem, zu
zwei, drei, ... n anderen Neuronen eine Verbindung haben?
Mit dieser Annahme kommst du auf *etwa*
10^11*summe_{n=0}^{10^11} (10^11 ueber n)
Das ist bedeutend mehr.
(Allerdings erhebt sich die berechtigte Frage, was denn eine
"moegliche" Neuronale Verbindung ist -- ich bin davon ausgegangen, dass
prinzipiell jede mit jeder anderen eine Verbindung aufbauen kann.)
Martin
Hallo Ringo & Leute,
weitere Schätzung: Man nimmt an, daß es ca. 100 Milliarden Galaxien gibt mit
je 100 Milliarden Sternen. Mit der Annahme, daß alle Sterne der Sonne ähnlich
sind haben wir dann 10^22 Sterne, das sind
10^57 * 10^22 = 10^79 Atome im Weltall.
Wenn wir noch die Dunkelmasse hinzunehmen, sind es sicher noch ein paar mehr,
aber vielleicht ist das nur ein Faktor 2 ;-)
Klausi
Ich nahm an, dass ausnahmslos jedes Neuron zu *jedem* anderen Neuron
eine Verbindung hat. Damit hat jedes unserer 10^11 Neuronen 10^11
Verbindungen zu anderen Neuronen. Macht 10^11*10^11 Verbindungen. Wenn
man jedoch fragt, wieviele Möglichkeiten es gibt, ein Gehirn zu
verschalten, dann kommt man auf 2^(10^22), da jede dieser 10^22
Verbindungen da sein kann oder nicht. Aber auf dieser Spielwiese braucht
man nicht das Gehirn zu bemühen, um astronomische Zahlen zu erhalten.
Schon die Anzahl der Möglichkeiten, 30 elektronische Bauelemente zu
verbinden, ist mit 10^140 deutlich größer als die Anzahl der Atome im
All (irgendwo in der Nähe von 10^80+/-).
Ringo
Moment mal, die Verbindungen bestehen doch selbst aus Atomen, wie soll
es denn da mehr Atome als Verbindungen geben?
>......
>Schon die Anzahl der Möglichkeiten, 30 elektronische Bauelemente zu
>verbinden, ist mit 10^140 deutlich größer als die Anzahl der Atome im
>All (irgendwo in der Nähe von 10^80+/-).
>
Die Zahl der Protonen wird mit 10^80 angegeben.
wers glaubt....
w.
--
Thanks god that I am an Atheist.
Gottseidank bin ich Atheist.
(to e-mail remove the X-es)
"Martin Polak" <the_1s...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9sdc27$qtr$1...@news.tuwien.ac.at...
> Ringo Födisch wrote:
>
> > Na dann rechnen wir mal los. Der Mensch hat grob 10^11
> > Gehirnzellen. Hat jede eine Verbindung zu jeder anderen, macht das
> > n*(n+1)/2, also rund 10^22 Verbindungen.
>
> Ich bin kein Neurologe, aber kann nicht ein Neuron zu nur einem, zu
> zwei, drei, ... n anderen Neuronen eine Verbindung haben?
n kommt schon eher hin, da die synaptischen Verbindungen wirklich
erschreckend -;) hoch sind (wenn auch nicht alle direkt), so das ein
beeindruckendes Netzwerk entsteht. Auch die Dynamik dieses Netzwerks darf
man nicht vergessen, leider zum Lebensende nicht mehr.
http://images.google.de/images?q=synapsen&hl=de&btnG=Google-Suche
Viele Spaß dabei und immer die Quantentheorie des Bewußtseins im Auge -;)
haben!
Klaus