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Wachs entzündet sich selbst

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dirk raecke

unread,
Jun 21, 2001, 2:28:49 PM6/21/01
to
Hallo, folgender Versuch gibt mir Erklärungsrätsel auf, da ich kein Chemiker
bin.
Ich denke, es ist irgend ein Mischmasch aus Chemie und Physik, was den
Effekt erklären kann:

Ganz normales Kerzenwachs (Haushaltskerze) wird abgeraspelt und in ein
Reagenzglas gebracht. NIcht zu dick ist vorteilhaft, etwa 1cm Durchmesser.
In eine Flamme wird es erhitzt, flüssig und zum Sieden gebracht. (etwa 1-1,5
cm Füllstand)
WEnn es "schön siedet" wird das Reagenzglas in ein kaltes Wasserbad gehalten
(natürlich mit der geschlossenen SEite ins Wasser).
Nun passiert folgendes: Mit einer winzigen Zeitverzögerung entsteht eine Art
Verpuffung (?) - ganz kleines puffendes Geräusch ... Es schiesst eine
weißliche Wachsfontäne aus dem Glas und die Wolke entzündet sich in etwa 20
cm über dem Reagenzglas zu einem kleinen spektakulären Feurball. Das
Experiment ist nicht weiter gefährlich, man sollte nur das Reagenzglas in
eine andere als eine "von Menschen bewohnte" Region halten....

Die Entzündung scheint mir erklärlich durch die beim Rausschiessen entsehnde
Pberflächen vergrößerung --> Saurstoff ..--> Entzündung
aber warum schiesst Wachs so explosionsartig aus dem Reagenzglas heraus????

Vielen Dank im voraus!


dr...@incogni.to

unread,
Jun 22, 2001, 1:29:55 AM6/22/01
to
dirk raecke <dirk....@online.de>:
: aber warum schiesst Wachs so explosionsartig aus dem Reagenzglas heraus????

vermutlich weil das Volumen festen Wachses viel groesser ist. Durch die
Schocktherapie mit kaltem Wasser gefriert das Wachs instantan und
verdraengt das noch fluessige Wachs in der Mitte.


Matthias Hipp

unread,
Jun 22, 2001, 10:29:40 AM6/22/01
to
Tut mir leid, euch zu enttäuschen, aber ich weiß 100%ig, dass festes Wachs
weniger Volumen besitzt als flüssiges.
Diese Reaktion kann ich mir daher nicht erklären.
Auch die Entzündungstheorie erscheint mir etwas "vage".
Hast du wirklich keine Flamme vor das Glas (Ein hitzefestes?) gehalten?
Vielleicht könntest du mal paar Tips (Schutzbrille etc. ?) geben, vielleicht
probier ich das dann noch mal.
Gruß
Matthias

Andreas Born

unread,
Jun 22, 2001, 3:50:53 PM6/22/01
to
"dirk raecke" <dirk....@online.de> schrieb:

> Ganz normales Kerzenwachs (Haushaltskerze) wird abgeraspelt und in ein
> Reagenzglas gebracht. NIcht zu dick ist vorteilhaft, etwa 1cm Durchmesser.
> In eine Flamme wird es erhitzt, flüssig und zum Sieden gebracht. (etwa
> 1-1,5 cm Füllstand)
> WEnn es "schön siedet" wird das Reagenzglas in ein kaltes Wasserbad
> gehalten (natürlich mit der geschlossenen SEite ins Wasser).
> Nun passiert folgendes: Mit einer winzigen Zeitverzögerung entsteht eine
> Art Verpuffung (?) - ganz kleines puffendes Geräusch ... Es schiesst
> eine weißliche Wachsfontäne aus dem Glas und die Wolke entzündet
> sich in etwa 20 cm über dem Reagenzglas zu einem kleinen
> spektakulären Feurball.

Durch das Erhitzen verdampft das Wachs und verdrängt z.T. die Luft aus dem
Reagenzglas, sodaß das im RG entstehende Wachsdampf-Luft-Gemisch ziemlich
"fett" ist.
Man unterscheidet in der Regel den Flammpunkt (Temperatur, bei der ein Stoff
sich von selbst entzündet und verbrennt) und "Zündtemperatur" (Temperatur,
ab der ein Stoff verbrennen oder verpuffen kann, z.B. durch externe zufuhr
von Energie, sprich Zündfunke, oder große Hitze.)
Dann entsteht bei einer Kondensation (Übergang gasförmig -flüssig) auch
Wärme.

Meine Vermutung ist, daß durch die rasche Abkühlung zwei Effekte ausgelöst
werden:
1) Es entsteht durch Volumenverkleinerung (abkühlung & kondensation) eine
Schockwelle, die von außen Luft in das Reagenzglas "saugt". Dabei wird das
dort "fette" Wachsdampf-Luftgemisch mit der Umgebungsluft "verdünnt".
2) Durch Kondensation an der Glaswand (auch an der mit flüssigem Wachs
bedeckten Fläche) entsteht zusätzliche Wärme.

Jetzt könnte bei Wachs die Zündtemperatur des Wachsdampf-Luft-gemisches
niedriger sein, als die Siedetemperatur des Wachses. Die Zündtemperatur ist
jedoch von dem Verhältnis des Dampf-Luft-gemisches abhängig, sodaß während
des Siedens zuwenig Luft vorhanden war, damit das Gemisch selbst zündete
(Flammpunkt), auch war die Temperatur an der Glaswand evtl nicht hoch genug,
um nötige Zündenergie zu liefern (Zündtemperatur). Durch das Ansaugen von
Luft ändert sich das Mischverhältnis, und die Zündtemperatur rutscht unter
die Temperatur an der Glaswänden, die durch die schnelle Kondensation
kurzfristig sogar erhöht worden sein kann. Das gemisch zündet lokal (da das
ideale Verhältnis nur lokal sich einstellte, und nicht das gesamte gemisch
im RG betroffen sein kann. Es entsteht Unterdruck, weitere Luft wird
schlagartig angesaugt, die resultierende Schockwelle treibt nun auch das
restliche Wachs-Luft-gemisch inklusive eines teils des flüssigen Wachses
nach außen. Die (von dir auch angeschropchene) Volumenvergößerung und die in
der Luft entstehende Kondensation an bereits vorhandenen Wachströpchen
liefert soviel Wärme, daß nun nicht nur die Zündtemperatur überschritten
wird, sondern auch der Flammpunkt (Selbstentzündung) lokal überschritten
werden kann. Die kondensationswäre bei Wachs kann groß sein, zudem besitzt
Wachs eine große Wäremekapazität und nur eine geringe Wärmeleitfähigkeit.
Das alles passt eigentlich ins Bild.

Möglich wäre aber auch, daß andere Stoffe dem Wachs beigemischt waren,
heutzutage verwendet man IMHO kein reines Stearin mehr. Diese Stoffe könnten
z.B. auch als Katalysator für den Zündvorgang ausßerhalb des RG's
verantwortlich sein.

Aber ich bin mir sicher, daß es zwei "verpuffungen" gab, die erste im RG
durch angesaugte Kuft beim schockartigen Ablühlen, die zweite Außerhalb des
RG's durch lokale Selbstentzündung, oder unter Mithilfe von Katalysatoren
oder anderen Stoffen, dessen Zündtemperatur unterhalb der Siedetemperatur
des Wachses liegt.


PS nochwas zur Zündtemperatur und Flammpunkt:
Holzkohle ist nur schwer zu entzünden, sie besitzt einen hohen Flammpunkt.
Kohlestaub ist das gleiche material, aber ein Kohlestaub-Luftgemisch
benötigt weit weniger energie, um zu zünden. Da Energie und Temperatur
zusammenhängen, kann man sagen, daß ab einer bestimmten Temperatur des
Kohlestaubes dieser in der Lage ist, selbst zu zünden, sofern das ideale
Mischungsverhältnis von Staub/Luft sich einstellt. -> Kohlestaubexplosion.

Es gibt in der Chemie auch einige substanzen (kann jedoch keine bestimmte
nennen), sie gekühlt aufbewahrt werden müssen. Der Flammpunkt liegt zwar
höher als die raumtemperatur, aber die Zündtemperatur des Gas-Luft-gemisches
liegt unterhalb der Raumtemperatur. Läßt man die Reagenz offen stehen,
passiert zunächst mal nichts. Aber sobald das ideale Mischverhältnis durch
den normalen Verdunstungsprozess erreicht ist, ensteht eine Verpuffung.


Hoffe, geholfen zu haben ;-)

Gruß,
Andreas


Christian Raeder

unread,
Jun 22, 2001, 4:06:54 PM6/22/01
to

"Andreas Born" <Andrea...@gmx.de> schrieb >

>
> Durch das Erhitzen verdampft das Wachs und verdrängt z.T. die Luft aus dem
> Reagenzglas, sodaß das im RG entstehende Wachsdampf-Luft-Gemisch
ziemlich.............


BOOOAAAHHHHHH!!!!!!!

Matthias Hipp

unread,
Jun 22, 2001, 5:09:59 PM6/22/01
to

Andreas Born <Andrea...@gmx.de> schrieb in im Newsbeitrag:
9h07lo$baqjf$1...@ID-82403.news.dfncis.de...
Hört sich gut an.
Könnte es sein, dass es einen Unterschied macht, ob man statt "normales"
Wachs festes Paraffin (z.B. in friedhofslichtern) nimmt?
>
>
>


Martin Rückert

unread,
Jun 22, 2001, 6:02:46 PM6/22/01
to
Matthias Hipp wrote:
>
> [TOFU entsorgt]

-> http://learn.to/quote

HTH, Martin

--
Martin Rückert Mailto:martin.r...@gmx.de
GS/IT d-() s+: a C++$ UA++(++++)$ P L++ E--- W+ N++ o? K? w$ !O M@ V
PS++(+++) PE(--) Y+ PGP t+ 5? X(+) !R tv-(+) b+(++) DI(++) D>++ G e>+++
h---- r+++ y+++

Markus Fieber

unread,
Jun 22, 2001, 6:27:53 PM6/22/01
to
Martin Rückert <Martin....@desy.de> wrote:
> Matthias Hipp wrote:
> >
> > [TOFU entsorgt]

War doch hoechstens FU :-)

SCNR
Markus
--
"Zur Kreuzigung? Linke Tuer, und jeder bitte nur ein Kreuz! ..."

Armin Welker

unread,
Jun 23, 2001, 11:56:38 AM6/23/01
to
"Andreas Born" <Andrea...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9h07lo$baqjf$1...@ID-82403.news.dfncis.de...
[...]

> Man unterscheidet in der Regel den Flammpunkt (Temperatur, bei der ein
Stoff
> sich von selbst entzündet und verbrennt) und "Zündtemperatur" (Temperatur,
> ab der ein Stoff verbrennen oder verpuffen kann, z.B. durch externe zufuhr
> von Energie, sprich Zündfunke, oder große Hitze.)

Nein, eigtl. falsch, bestenfalls andersrum. Der Flammpunkt ist die
niedrigste Temperatur, bei der die sich über einem Stoff bildenden
Dämpfe(Luftgemische) durch Fremdzündung entflammt werden können. Die
Zündtemperatur ist diejenige Temp., bei der Selbstentzündung (durch
Vermischung mit Luft) stattfindet.

> Meine Vermutung ist, daß durch die rasche Abkühlung zwei Effekte ausgelöst
> werden:
> 1) Es entsteht durch Volumenverkleinerung (abkühlung & kondensation) eine
> Schockwelle, die von außen Luft in das Reagenzglas "saugt". Dabei wird das
> dort "fette" Wachsdampf-Luftgemisch mit der Umgebungsluft "verdünnt".

Ich glaube nicht, dass das so abläuft. Sollte das gesamte Rggl. eingetaucht
werden, wäre das mit dem Sog von Luft ins Rggl. denkbar, solange es aber im
Rggl. zu keiner Zündung kommt (und das tut es nicht, wenn der Erstposter
seine Beobachtungen korrekt wiedergegeben hat), wäre der (unwahrscheinliche)
Effekt egal.

[...]


> (Flammpunkt), auch war die Temperatur an der Glaswand evtl nicht hoch
genug,
> um nötige Zündenergie zu liefern (Zündtemperatur). Durch das Ansaugen von

Wofür die (Zündtemperatur)=>Flammpunkt? So wie ich das verstanden habe,
entzündet nicht die Glaswand das Wachs.

> kurzfristig sogar erhöht worden sein kann. Das gemisch zündet lokal (da
das
> ideale Verhältnis nur lokal sich einstellte, und nicht das gesamte gemisch
> im RG betroffen sein kann. Es entsteht Unterdruck, weitere Luft wird

^^^^^^^^^^^
Warum? Sollte da tatsächlich etwas zünden, entsteht soviel Energie, dass
alles durchzündet, ausser man hätte eine sehr inhomogene Verteilung von
Luft/Wachsdampf, wovon ich nicht ausgehen würde.

> schlagartig angesaugt, die resultierende Schockwelle treibt nun auch das
> restliche Wachs-Luft-gemisch inklusive eines teils des flüssigen Wachses
> nach außen. Die (von dir auch angeschropchene) Volumenvergößerung und die
in

Du sagst, Luft wird in Form von einer Schockwelle angesaugt, aber
weshalb sollte jetzt das flüssige Wachs entgegen dieser Schockwelle
herrausspritzen?

/vorüberlegung
Mir ist der Vorgang des Herausspritzen auch nicht so ganz klar, evtl. wird
durch das am Glas erstarrende Wachs genug Erstarrungswärme freigesetzt, um
vorhandenes flüssiges (evtl. noch knapp siedendes; Wachs ist wie du schon
sagtest ein guter W.isolator) Wachs zu verdampfen. Nachdem aber Schmelz- und
Siedepunkt so weit auseinander liegen, kann ich auch an das nicht so recht
glauben.
/end

So gerade hab ichs mal ausprobiert, folgendes tritt ein: Beim Abschrecken
des Rggl. mit kaltem Wasser springt es unten (es gibt lauter kleine Risse
die man nur auf den zweiten Blick sieht), Wasser verdampft wegen der Hitze
(mindestens 300°C) und treibt das Wachs nach oben durch das Rggl. raus. Et
voilà, puff! :)

best wishes
Armin


Marcus Metzler

unread,
Jun 23, 2001, 12:28:30 PM6/23/01
to
>
>
> /vorüberlegung
> Mir ist der Vorgang des Herausspritzen auch nicht so ganz klar, evtl. wird
> durch das am Glas erstarrende Wachs genug Erstarrungswärme freigesetzt, um
> vorhandenes flüssiges (evtl. noch knapp siedendes; Wachs ist wie du schon
> sagtest ein guter W.isolator) Wachs zu verdampfen. Nachdem aber Schmelz- und
> Siedepunkt so weit auseinander liegen, kann ich auch an das nicht so recht
> glauben.
> /end

Kleine Frage - beim Abkuehlen entsteht ja kurzfristig ein Unterdruck (bzw der
Aussendruck ist hoeher...) im Rggl. woraufhin Luft schlagartig hineinstroemt.
Kann es passieren, das entweder
a) soviel Luft hineinstroemt das ein Ueberdruck entsteht und sie beim
Wiederaustritt das Wachs mit herausreisst (aehnlich wie bei 'Explosionen' wo
erst eine Ueberdruckschockwelle dann aber eine Unterdruckschockwelle entsteht
nur anders herum).
oder
b)die kalte Luft hereinstroemt, das fluessige Wachs an der Oberflaeche erstarren
laesst, dann aber darunter das fluessige/im sieden befindende Wachs weiter
verdampft; da es aber nun ja erst mal 'eingeschlossen' ist, Druck aufbaut und
sobald ausreichend Druck erreicht ist die duenne, erstarrte Oberflaeche
aufbrechen kann und sogar Wachs heraus reist -
und dann natuerlich das Luft/Wachsgemisch entsteht ausserhalb des Rggl. und es
sich entzuendet.
murx
(vielleicht ist das auch alles murx...)

Armin Welker

unread,
Jun 23, 2001, 12:54:27 PM6/23/01
to
"Marcus Metzler" <marcus....@schunter.etc.tu-bs.de> schrieb im
Newsbeitrag news:3B34C3AE...@schunter.etc.tu-bs.de...

> a) soviel Luft hineinstroemt das ein Ueberdruck entsteht und sie beim
> Wiederaustritt das Wachs mit herausreisst (aehnlich wie bei 'Explosionen'
wo
> erst eine Ueberdruckschockwelle dann aber eine Unterdruckschockwelle
entsteht
> nur anders herum).

Glaub ich kaum. (wie gesagt, die Lösung ist eine andere)

> b)die kalte Luft hereinstroemt, das fluessige Wachs an der Oberflaeche
erstarren
> laesst, dann aber darunter das fluessige/im sieden befindende Wachs weiter
> verdampft; da es aber nun ja erst mal 'eingeschlossen' ist, Druck aufbaut
und
> sobald ausreichend Druck erreicht ist die duenne, erstarrte Oberflaeche
> aufbrechen kann und sogar Wachs heraus reist -

Sowas ist vielleihct möglich, wenn man das in einem Topf kocht. Aber im
Rggl. befindet sich die Luftmenge die durch Abkühlen eingesogen wird
höchstens in den obersten paar cm. Ausserdem geht das so schnell, dass da
nichts erstarrt. (erst beim Heraustreiben des Wachses durch das Wasser
erstarrt ein Teil)

ciao
Armin

dirk raecke

unread,
Jun 23, 2001, 1:31:29 PM6/23/01
to
DANKE...werds durchdenken

Ralf Kusmierz

unread,
Jun 23, 2001, 3:33:18 PM6/23/01
to
begin quoting, Armin Welker schrieb:

> Du sagst, Luft wird in Form von einer Schockwelle angesaugt, aber
> weshalb sollte jetzt das flüssige Wachs entgegen dieser Schockwelle
> herrausspritzen?

^


>
> /vorüberlegung
> Mir ist der Vorgang des Herausspritzen auch nicht so ganz klar, evtl. wird
> durch das am Glas erstarrende Wachs genug Erstarrungswärme freigesetzt, um
> vorhandenes flüssiges (evtl. noch knapp siedendes; Wachs ist wie du schon
> sagtest ein guter W.isolator) Wachs zu verdampfen. Nachdem aber Schmelz- und
> Siedepunkt so weit auseinander liegen, kann ich auch an das nicht so recht
> glauben.
> /end
>
> So gerade hab ichs mal ausprobiert, folgendes tritt ein: Beim Abschrecken
> des Rggl. mit kaltem Wasser springt es unten (es gibt lauter kleine Risse
> die man nur auf den zweiten Blick sieht), Wasser verdampft wegen der Hitze
> (mindestens 300°C) und treibt das Wachs nach oben durch das Rggl. raus. Et
> voilà, puff! :)

Ich nahm folgendes an: Das Wachs erstarrt durch Abkühlung außen und
ist im Kern noch flüssig. Der bei der Abkühlung kontrahierende Mantel
setzt den flüssigen Kern unter Druck, die Oberfläche platzt auf und
ein Wachsstrahl spritzt heraus.

Durch die Turbulenz (<- sic, Roland!) und eingeschlossenen Wachsdampf
entstehen sehr feine, zündwillige Tröpfchen. Zündquelle selbst könnte
Triboelektrizität (statische Entladungen) sein.

Das sind aber Vermutungen, experimentiert habe ich nicht.

Gegen Deine Wasserdampfhypothese spricht, daß gegen den Druck des
Wasserdampfs kein Wasser durch die Sprünge eindringen könnte; der
Druck könnte also höchstens so hoch wie die Wassersäule über dem Wachs
werden, und höher kann der Strahl nicht steigen.

Nimm doch mal ein Rggl. aus Boran, oder wie das heißt, das
Temperaturschocks überlebt und nicht springt. Die sind zwar teuer,
gehen aber bei dem versuch auch nicht kaputt.


Gruß aus Bremen
Ralf
--
Substantive werden groß geschrieben! Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphäre Autor bißchen Ellipse Emission
galoppiert gesamt heraus Immission interessiert korreliert korrigiert
nämlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

Andreas Born

unread,
Jun 23, 2001, 4:42:49 PM6/23/01
to
"Matthias Hipp" <Matthi...@T-Online.de> schrieb:


> Hört sich gut an.
> Könnte es sein, dass es einen Unterschied macht, ob man statt "normales"
> Wachs festes Paraffin (z.B. in friedhofslichtern) nimmt?

Natürlich, andere Stoffe haben unterschiedliche Eigenschaften. Und Dein
beobachteter Effekt stellt wohl eher eine Ausnahme dar, die von ganz
bestimmten Eigenschaften abhängt.

BTW: Wie Armin Welker bereits geschrieben hat, habe ich Flammpunkt und
Zündpunkt verwechselt, sorry. Die beiden Begriffe müssen in meiner Erklärung
gegenseitig ausgetauscht werden :)

Gruß, Andreas

Andreas Born

unread,
Jun 23, 2001, 5:51:41 PM6/23/01
to
"Armin Welker" <k...@earthling.net> schrieb:

> Nein, eigtl. falsch, bestenfalls andersrum. Der Flammpunkt ist die
> niedrigste Temperatur, bei der die sich über einem Stoff bildenden
> Dämpfe(Luftgemische) durch Fremdzündung entflammt werden können. Die
> Zündtemperatur ist diejenige Temp., bei der Selbstentzündung (durch
> Vermischung mit Luft) stattfindet.

Uups, klar, da hast Du natürlich recht. Hab die beiden Begriffe vertauscht.
Sorry.

> > 1) Es entsteht durch Volumenverkleinerung (abkühlung & kondensation)
> > eine Schockwelle, die von außen Luft in das Reagenzglas "saugt".
> > Dabei wird das dort "fette" Wachsdampf-Luftgemisch mit der
> > Umgebungsluft "verdünnt".

> Ich glaube nicht, dass das so abläuft. Sollte das gesamte Rggl.
> eingetaucht werden, wäre das mit dem Sog von Luft ins Rggl. denkbar,
> solange es aber im Rggl. zu keiner Zündung kommt (und das tut es nicht,
> wenn der Erstposter seine Beobachtungen korrekt wiedergegeben hat), wäre
> der (unwahrscheinliche) Effekt egal.

Du kannst es testen, wenn Du kurz vor dem Eintauchen eine dünne Folie über
das Glas legst. Es entsteht deutlich Unterdruck, der Effekt bleibt aus.

> > ... auch war die Temperatur an der Glaswand evtl nicht hoch
> > genug, um nötige Zündenergie zu liefern ...

> Wofür die (Zündtemperatur)=>Flammpunkt? So wie ich das verstanden habe,
> entzündet nicht die Glaswand das Wachs.

Das entzünden an der Luft läßt sich leicht erklären, die Frage ist doch,
warum entsteht über dem RG das zündfähige Aerosol oder Gasgemisch. Das läßt
eben einen Zündvorgang innerhalb des RG's vermuten.

Der entstehende Wachsdampf im RG ist nicht zündfähig, da Sauerstoff fehlt.
Der Zündpunkt ist bereits erreicht, das Gemisch zündet deshalb nicht, weil
Sauerstoff fehlt. Es genügt nun eine geringe Menge Luft, um lokal ein
ideales Mischverhältnis herzustellen, ein Teil des Gases verpufft.
Allerdings würde es bereits verpuffen, wenn am oberen Rand des RG's der
Zündpunkt überschritten wäre. Da es nicht direkt zündet, sondern nur beim
Abkühlen, ist er das jedoch nicht. Er kann aber über der Oberfläche des
flüssigen Wachses überschritten sein, notfalls auch durch die externe
Energiezufuhr, falls er höher liegen sollte, als der Siedepunkt. Nur es
kommt kein Sauerstoff dorthin. Beim Abkühlen kondensierendes Wachs (evtl.
erstarrendes) bewirkt eine Art Schockwelle, dadurch entstehen Wirbel, die
bis zu dieser Stelle durchdringen können. Ein zündfähiges Mischverhältnis
wird erreicht, es zündet, evtl. mit Hilfe zusätzlicher Kondensationswärme.


> Warum? Sollte da tatsächlich etwas zünden, entsteht soviel Energie, dass
> alles durchzündet, ausser man hätte eine sehr inhomogene Verteilung von
> Luft/Wachsdampf, wovon ich nicht ausgehen würde.

Wegen der Wirbel und dem wesentlichen Dichteunterschied beider Gase gehe ich
aber genau davon aus. Schließlich wird beim Abkühlen auch nicht genug
Sauerstoff für den gesamten Wachsdampf angesaugt.

> > schlagartig angesaugt, die resultierende Schockwelle treibt nun auch das
> > restliche Wachs-Luft-gemisch inklusive eines teils des flüssigen Wachses
> > nach außen. Die (von dir auch angeschropchene) Volumenvergößerung und

> Du sagst, Luft wird in Form von einer Schockwelle angesaugt, aber


> weshalb sollte jetzt das flüssige Wachs entgegen dieser Schockwelle
> herrausspritzen?

Weil diese Schockwelle aufgrund der heftigen reaktion wesentlich größer ist,
als die durch die Volumenänderung bei der Abkühlung. Es entsteht kurzzeitig
(aufgrund dieser Schockwelle) ein Überdruck, der natürlich wieder nach
aussen ausgeglichen wird. Dabei könnte eben der restliche Wachsdampf (dessen
T teilweise noch über dem Zündpunkt liegt) nach draußen befördert werden.

Seine Aussage, es würde draußen "verbrennen" und nicht verpuffen, bringt
mich zur vermutung, daß zumindest teilweise ein Aerosol vorhanden ist. Das
wiederum wäre durch die Kondensation an der Luft erklärbar, und das erklärt
auch, warum es etwas zeitverzögert zündet, nämlich durch die hinzukommende
Kondensationswärme, die zuerst das Gas/Luftgemisch zündet, und das
seinerseits das Aerosol. (Dessen Flammpunkt muß in jedem Fall überschritten
sein, davon kann man jedoch ausgehen, wenn man die statistische
Energieverteilung des Gesamtgemisches in Betracht zieht.


> /vorüberlegung
> Mir ist der Vorgang des Herausspritzen auch nicht so ganz klar, evtl. wird
> durch das am Glas erstarrende Wachs genug Erstarrungswärme freigesetzt, um
> vorhandenes flüssiges (evtl. noch knapp siedendes; Wachs ist wie du schon
> sagtest ein guter W.isolator) Wachs zu verdampfen. Nachdem aber Schmelz-
> und Siedepunkt so weit auseinander liegen, kann ich auch an das nicht so
> recht glauben.
> /end

Das ist in jedem Fall auch eine gute Idee, die durchdacht werden sollte.

Ich dachte zuerst an eine Art Siedeverzug, der just durch erstarrendes Wachs
an der innenwand des RG's ausgelöst wird. Aber er sagte ja, er habe es
richtig sieden lassen...

> So gerade hab ichs mal ausprobiert, folgendes tritt ein: Beim Abschrecken
> des Rggl. mit kaltem Wasser springt es unten (es gibt lauter kleine Risse
> die man nur auf den zweiten Blick sieht), Wasser verdampft wegen der Hitze
> (mindestens 300°C) und treibt das Wachs nach oben durch das Rggl. raus. Et
> voilà, puff! :)

Und wie soll das Wasser ins Rggl. reinkommen? Das wäre dann ein
neues Rätsel ;-)
Dirk möchte doch trotzdem mal sein RG unten anschauen...

BTW: Allerdings kann es ziemlich böse enden, wenn das RG wirklich mal
auseinanderplatz, und das heiße Wachs ins Wasser tropft. Diese Kombination
kann schlimme Verbrennungen verursachen.

Gruß, Andreas


Andreas Born

unread,
Jun 23, 2001, 5:55:57 PM6/23/01
to
"Marcus Metzler" <marcus....@schunter.etc.tu-bs.de> schrieb:

> Kleine Frage - beim Abkuehlen entsteht ja kurzfristig ein Unterdruck (bzw
> der Aussendruck ist hoeher...) im Rggl. woraufhin Luft schlagartig
> hineinstroemt. Kann es passieren, das entweder
> a) soviel Luft hineinstroemt das ein Ueberdruck entsteht und sie beim
> Wiederaustritt das Wachs mit herausreisst (aehnlich wie bei 'Explosionen'
> wo erst eine Ueberdruckschockwelle dann aber eine Unterdruckschockwelle
> entsteht nur anders herum).

Nennt sich dann Implosion.
Ich denke, daß der Unterdruck dazu nicht groß genug ist.

> b)die kalte Luft hereinstroemt, das fluessige Wachs an der Oberflaeche
> erstarren laesst, dann aber darunter das fluessige/im sieden befindende
> Wachs weiter verdampft; da es aber nun ja erst mal 'eingeschlossen' ist,
> Druck aufbaut und sobald ausreichend Druck erreicht ist die duenne,
> erstarrte Oberflaeche aufbrechen kann und sogar Wachs heraus reist -

Prinzipiell ja, allerdings ist Wachs auch in "normaler" Temperatur ziemlich
weich, und die entstehende Haut an der Oberfläche wird auch nur einen
geringen Überdruck in der Flüssigkeit zulassen, bevor sie aufbricht. Da
Wachs eine ziemlich große Wärmekapazität besitzt, d.H. ziemlich viel
Wärmeenergie "speichern" kann, wird viel Luft nötig sein, um das Wachs
erstarren zu lassen. Mit Wasser könnte genau das passieren. Deshalb ist es
extrem gefährlich, brennendes, flüssiges Wachs mit Wasser zu löschen. Auch
würde verdampfendes Wasser flüssiges Wachs mit nach aussen reißen, daß wie
ein Aerosol zünden kann.

Da halte ich Ralf's Vorschlag, daß das Wachs an den Seitenwänden erstarrt,
für wahrscheinlicher, da das Wasser selbst durch das Glas hindurch dem Wachs
schneller Energie entziehen kann, als die luft im Rggl.

Aber auch das müßte man ja bei dem Versuch deutlich sehen können. Dirk wird
wohl seinen Versuch nochmal machen, und genauer beobachten müssen ;-)


Gruß,
Andreas

Martin Rückert

unread,
Jun 25, 2001, 7:50:59 AM6/25/01
to
Markus Fieber wrote:
>
> War doch hoechstens FU :-)

Stimmt. Aber FU klingt irgendwie duerftig. Hah, ich hab's <eg>, ich nenn
das in Zukunft FUQ. <dg>

> --
> "Zur Kreuzigung? Linke Tuer, und jeder bitte nur ein Kreuz! ..."

Werd ich jetzt freigesprochen?

CU, Martin

--
Martin Rückert Mailto:martin.r...@gmx.de

GS/IT d-() s+: a C++$ UA++$>++++$ P- L++ E--- W+ N++ o K? w$ !O M-- V
PS++(+++) PE(--) Y+ PGP t+ 5? X(+) R* tv-(+) b+(++) DI(++) D>++ G e>+++
h---- r+++ y?

Armin Welker

unread,
Jun 25, 2001, 10:50:21 AM6/25/01
to
"Ralf Kusmierz" <abuse...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9h2r3k$91i$00$4...@news.t-online.com...

>Ich nahm folgendes an: Das Wachs erstarrt durch Abkühlung außen und
>ist im Kern noch flüssig. Der bei der Abkühlung kontrahierende Mantel
>setzt den flüssigen Kern unter Druck, die Oberfläche platzt auf und
>ein Wachsstrahl spritzt heraus.

Das dachte ich zu allererst auch, doch der Mantel dürfte sich nicht
kontrahieren, weil festes Wachs eine höhere Dichte hat, als flüssiges.

>Durch die Turbulenz (<- sic, Roland!) und eingeschlossenen Wachsdampf
>entstehen sehr feine, zündwillige Tröpfchen. Zündquelle selbst könnte
>Triboelektrizität (statische Entladungen) sein.

Vorhergehende statische Ladungstrennung durch den Vorgang des
Herausspritzens? Inwiefern das ausschlaggebend ist, weiß ich nicht, aber ich
würde fast sagen, es reicht, dass Wachs mit Siedetemperatur in die Luft
zerstäubt wird und durch die grosse Sauerstoffdurchmischung ein Zustand
erreicht wird, dessen Zündtemperatur bereits erreicht ist.

>Gegen Deine Wasserdampfhypothese spricht, daß gegen den Druck des
>Wasserdampfs kein Wasser durch die Sprünge eindringen könnte; der
>Druck könnte also höchstens so hoch wie die Wassersäule über dem Wachs
>werden, und höher kann der Strahl nicht steigen.

Nein, weil der Wasserdampf nicht aufgrund des Wasserdrucks in die Risse
diffundiert, sondern weil er wegen des heißen Glases schlagartig an dessen
Außenhaut gebildet wird und so regelrecht durch die Risse hindurchgepresst
wird.

>Nimm doch mal ein Rggl. aus Boran, oder wie das heißt, das
>Temperaturschocks überlebt und nicht springt. Die sind zwar teuer,
>gehen aber bei dem versuch auch nicht kaputt.

In de.sci.chemie schrieb soeben jemand, der das mit einem Duran-Glas
durchführte, welches ebenso sprang. Diese Gläser (Fiolax und Duran) sind
hauptsächlich dazu da, Erhitzen bis zur Glut zu überstehen, gegen extreme
Schockabkühlungen von 500°C -> 10°C sind auch die machtlos. Die Folge sind
zwar kleinere, kaum sichtbare, aber dennoch vorhandene Risse. (Und auch bei
ihm waren danach im Rggl. feine Wassertröpfchen)

Grüße,
Armin


dirk raecke

unread,
Jun 25, 2001, 1:11:55 PM6/25/01
to
1. Ich bedanke mich für das rege Interesse
2. Ich favorisiere so langsam auch die Wasserdampftheorie (weil sie
eigentlich plausibel und einfach klingt...)

Danke
Dirk


Matthias Meixner

unread,
Jun 26, 2001, 3:32:39 AM6/26/01
to

Zum überprüfen könnte man ja einfach mal einen Wassertropfen von oben ins
heiße Wachs fallen lassen (Vorsicht, daß man sich dabei nicht die Finger
o.ae. verbrennt!). Falls die Wasserdampftheorie stimmt, sollte da eigentlich
das gleiche passieren, nur daß das Glas nicht kaputt gehen sollte, solange
man nur gut genug zielt.

- Matthias Meixner

--
Matthias Meixner mei...@rbg.informatik.tu-darmstadt.de

Armin Welker

unread,
Jun 26, 2001, 7:18:02 AM6/26/01
to
"Matthias Meixner" <mei...@rbg.informatik.tu-darmstadt.de> schrieb:

> Zum überprüfen könnte man ja einfach mal einen Wassertropfen von oben ins
> heiße Wachs fallen lassen (Vorsicht, daß man sich dabei nicht die Finger
> o.ae. verbrennt!). Falls die Wasserdampftheorie stimmt, sollte da
eigentlich
> das gleiche passieren, nur daß das Glas nicht kaputt gehen sollte, solange
> man nur gut genug zielt.

Nein, was sollte denn da passieren? Das Wasser verdampft schlagartig,
wirbelt oben vielleicht ein bisschen Wachs auf (je nach Menge H2O) und sonst
nichts. Die NASA baut die Austrittsdüsen für den Hauptantrieb auch nicht
nach oben auf die Schnauze.

ciao
Armin


Marcus Metzler

unread,
Jun 26, 2001, 10:49:04 AM6/26/01
to

Armin Welker schrieb:

>
> In de.sci.chemie schrieb soeben jemand, der das mit einem Duran-Glas
> durchführte, welches ebenso sprang. Diese Gläser (Fiolax und Duran) sind
> hauptsächlich dazu da, Erhitzen bis zur Glut zu überstehen, gegen extreme
> Schockabkühlungen von 500°C -> 10°C sind auch die machtlos. Die Folge sind
> zwar kleinere, kaum sichtbare, aber dennoch vorhandene Risse. (Und auch bei
> ihm waren danach im Rggl. feine Wassertröpfchen)
>

Warum dann nicht mal den gleichen Versuch in einem Rggl. aus Metall ? Damit wäre
dann doch wohl die Wassertropfengeschichte schon weiter eingegrenzt ... immerhin
ist es ja auch möglich/wahrscheinlich das billiges im Supermarkt gekauftes Wachs
schon im Herstellungsprozess Wasser enthält das sozusagen ausgekocht wird in
diesem Versuch ?

murx

Clemens.Jakubeit

unread,
Jun 26, 2001, 10:31:18 PM6/26/01
to
Soweit ich das bisher verfolgt habe geht ihr ja davon aus, daß verdampfendes
Wasser den Effekt hervorruft. Dies wären aber wenn nur sehr kleine Mengen. Falls
ihr vorhabt das mit einem Tropfen Wasser zu probieren, seit blos vorsichtig. Es
gibt eine nette Spielerei die man aber nur im freien ausprobieren sollte, nehmt
ein Teelicht (brennend) und erhitzt das Wachs, daß es kocht. Wenn man jetzt auch
nur einen Tropfen Wasser reinschüttet ergibt sich eine Stichflamme, die bis zu 2
m hoch sein kann.
Soviel auch zu Armin, der meint es könnte nicht viel passieren.

Matthias Meixner schrieb:

dirk raecke

unread,
Jun 27, 2001, 10:48:54 AM6/27/01
to
> Falls ihr vorhabt das mit einem Tropfen Wasser zu probieren, seit blos
vorsichtig. Es
> gibt eine nette Spielerei die man aber nur im freien ausprobieren sollte,
nehmt
> ein Teelicht (brennend) und erhitzt das Wachs, daß es kocht. Wenn man
jetzt auch
> nur einen Tropfen Wasser reinschüttet ergibt sich eine Stichflamme, die
bis zu 2
> m hoch sein kann.
> Soviel auch zu Armin, der meint es könnte nicht viel passieren.
>
Dazu folgende Warnung, die zum Beschriebenen passt:

eine Kollegin erzählte von einer Weihnachtsfeier mit einer 7. Klasse, bei
der ein Weihnachtgesteck brannte. Eine Schuelerin wollte es löschen und
spuckte den Inhalt Wasser, den sie im Mund hatte auf das Gesteck -->
anschließend standen ihre Haare in Brand und sie musste ärztlich versorgt
werden!!!!

also vorsicht!

dirk

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