die Temperaturdehnzahl von Holz beträgt laut meinen Fachbüchern in
Faserrichtung 3*10^-6, wie sieht es quer zur Faser aus, kennt einer 'ne
Quelle ?
Wie hängen Wärmedehnzahl und thermischer Längenausdehnungskoeffizient
zusammen und wie sieht es da bei Holz aus quer bzw. längs zu der Faser ?
(Natürlich gibt es Holzartenunterschiede; und das Meiste dürfte gerade beim
Holz vom Feuchtegehalt abhängen und damit von der relativen Feuchte in der
Umgebung -und dann von der Faserorientierung = longitudinal, tangential und
radial)
Gruß
Thomas
Ich hatte immer gedacht, da sein das gleiche.
Michael Dahms
> (Natürlich gibt es Holzartenunterschiede; und das Meiste dürfte gerade
> beim Holz vom Feuchtegehalt abhängen und damit von der relativen Feuchte
> in der Umgebung -und dann von der Faserorientierung = longitudinal,
> tangential und radial)
Was die Bedeutung Wärmeausdehnungskoeffizienten in der Praxis ad absurdum
führt.
Gruß,
Roland
--
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Es sei denn, man hat die Funktion
/alpha = f(Holzart, Richtung, Temperatur, Feuchtigkeit)
Michael Dahms
Ein wertvolles Buch
Thermophysikalische Stoffgrößen
ISBN 3-540-18495-3 oder 0-387-18495-3
Hier steht:
parallel zur Wachstumsrichtung 2..11 10^-6 K^-1
senkrecht 26..73 10^-6 K^-1
>
> Wie hängen Wärmedehnzahl und thermischer Längenausdehnungskoeffizient
> zusammen und wie sieht es da bei Holz aus quer bzw. längs zu der Faser ?
Was soll die Wärmedehnzahl sein? Wie Michael schreibt, gibt es da wohl
keinen Unterschied.
Bernhard Steiger wrote:
> Ein wertvolles Buch
> Thermophysikalische Stoffgrößen
> ISBN 3-540-18495-3 oder 0-387-18495-3
>
> Hier steht:
> parallel zur Wachstumsrichtung 2..11 10^-6 K^-1
> senkrecht 26..73 10^-6 K^-1
Danke für die Quelle und die Angabe
>> Wie hängen Wärmedehnzahl und thermischer Längenausdehnungskoeffizient
>> zusammen und wie sieht es da bei Holz aus quer bzw. längs zu der
>> Faser ?
>
> Was soll die Wärmedehnzahl sein? Wie Michael schreibt, gibt es da wohl
> keinen Unterschied.
alpha -tiefgestelltes- T = Wärmedehnzahlen lt. DIN 1080 T4 für Baustoffe
" ebenfalls = (thermischer) Längenausdehnungskoeffizient
lt DIN 1304 T1 von Stoffen aus der 4.ten Periode
mir ist da der Zusammenhang bislang nicht klar.
Gruß
Thomas
Michael Dahms wrote:
> Roland Mosler wrote:
>>
>> Thomas Landsiedel, Wuppertal schrieb in de.sci.physik:
>>>
>>> (Natürlich gibt es Holzartenunterschiede; und das Meiste dürfte
>>> gerade beim Holz vom Feuchtegehalt abhängen und damit von der
>>> relativen Feuchte in der Umgebung -und dann von der
>>> Faserorientierung = longitudinal, tangential und radial)
> Es sei denn, man hat die Funktion
>
> /alpha = f(Holzart, Richtung, Temperatur, Feuchtigkeit)
Ja, darauf bin ich eigentlich aus und möchte es beweisen.
Gruß
Thomas
>> Was die Bedeutung Wärmeausdehnungskoeffizienten in der Praxis ad absurdum
>> führt.
>
> Es sei denn, man hat die Funktion
>
> /alpha = f(Holzart, Richtung, Temperatur, Feuchtigkeit)
Da fehlt noch der Druck und die Zeit. Die Vorgeschichte, die das Holz
durchlief hat einen gravierenden Einfluß auf die Ausdehnung. Der Einfluß
der Temperetur dürfte gegenüber den anderen Faktoren um Größenordnungen
kleiner sein¹. So meinte ich das mit der Absurdität der Untersuchung des
Temperatureinflusses.
Gruß,
Roland
¹) Bei konstanter Temperatur kann Druck und Feuchtigkeit bei bestimmten
Holzarten die Abmessungen um 20% verändern. Dabei braucht das Holz Monate
bis Jahre um ins Gleigewicht zu kommen.