" Nun wissen wir aber aus der RT, daß sich nichts schneller als c
ausbreiten kann. Auch wissen wir, daß selbst Licht, daß sich mit c
ausbreitet, einem schwarzen Loch nicht entkommen kann.
Daher kommt die Frage auf, warum nicht alles, was zum Urknall gehört
nicht schlagartig zu einem schwarzen Loch wurde, denn die Energie und
Masse für ein schwarzes Loch wäre ja vorhanden und da sich nichts
schneller ausbreiten kann als c, hätte auch nichts dem Schwarzen Loch
entkommen dürfen.
Demnach hätte es den Urknall und seine Auswirkungen der Expansion des
Universums eigentlich nicht geben dürfen, da alles wieder hätte zu
einem Schwarzen Loch hätte zusammenfallen müssen. "
Genau dasselbe sagt Vogel schon seit langem :
Wenn ...
eine Ursache vorhanden ist , dann ...
ist die WIRKUNG zu GLEICHER ZEIT vorhanden.
( Leider weiß ich, daß ich recht habe )
>
> Genau dasselbe sagt Vogel schon seit langem :
>
Wenn du mich meinst, dann erz�hlst du Unfug.
Ein SL hat ein drumherum.
Das Universum nicht.
>
Ein SL hat zentrale Kugelsymmetrie.
Das Universum nicht.
>
Vor allen Dingen ist der Urknall ein Zustand den es nie gegeben hat.
Er ist eine theoretische Singularit�t. Singularit�ten sind aber nicht von
dieser Welt. Sie werden real nie erreicht.
--
Selber denken macht klug.
> >
> Vor allen Dingen ist der Urknall ein Zustand den es nie gegeben hat.
> Er ist eine theoretische Singularit�t. Singularit�ten sind aber nicht von
> dieser Welt. Sie werden real nie erreicht.
Die Theoretische Singularitaet ist nur der Zeitpunkt 0.
Die Expansion danach gehoert aber auch zum Urknall, und auch da
ist die Massendichte hoch genug fuer ein schwarzes Loch.
> Vogel wrote:
>>
>> Kick Em Off <cc...@cc-edge.de> wrote in news:17368a39-bf29-4c27-b9a2-
>> bc2164...@l30g2000yqb.googlegroups.com:
>>
>> >
>> > Genau dasselbe sagt Vogel schon seit langem :
>> >
>> Wenn du mich meinst, dann erz�hlst du Unfug.
>> Ein SL hat ein drumherum.
>> Das Universum nicht.
>> >
>> Ein SL hat zentrale Kugelsymmetrie.
>> Das Universum nicht.
>
> Wenn man in ein schwarzes Loch eine Masse versenkt dann ist es
> auch nicht mehr Kugelsymmetrisch.
>
Doch. Die Form des EH h�ngt nicht von der Masseverteilung im Inneren ab.
Nur rotierende und geladene SL sind nicht kugelsymmetrisch.
>> >
>> Vor allen Dingen ist der Urknall ein Zustand den es nie gegeben hat.
>> Er ist eine theoretische Singularit�t. Singularit�ten sind aber nicht
>> von dieser Welt. Sie werden real nie erreicht.
>
> Die Theoretische Singularitaet ist nur der Zeitpunkt 0.
> Die Expansion danach gehoert aber auch zum Urknall, und auch da
> ist die Massendichte hoch genug fuer ein schwarzes Loch.
>
Ja ok, da hast du Recht.
Der Unterschied zwischen Urknall und SL ist aber, dass es sich beim Urknall
um eine Raumexpansion handelt, w�hrend es sich bei einem SL um Bewegung im
G-Feld handelt.
Welche Masse?
Michael
Wenn man ein schwarzes Loch hat und laesst eine Masse hineinfallen,
ab wann wird das Schwerefeld wieder Kugelsymmetrisch ?
Geht das sofort, d.h. sobald der Schwarzschild-radius erreicht ist ?
Aber halt - dauert das nicht ewig ?
> >> >
> >> Vor allen Dingen ist der Urknall ein Zustand den es nie gegeben hat.
> >> Er ist eine theoretische Singularit�t. Singularit�ten sind aber nicht
> >> von dieser Welt. Sie werden real nie erreicht.
> >
> > Die Theoretische Singularitaet ist nur der Zeitpunkt 0.
> > Die Expansion danach gehoert aber auch zum Urknall, und auch da
> > ist die Massendichte hoch genug fuer ein schwarzes Loch.
> >
> Ja ok, da hast du Recht.
> Der Unterschied zwischen Urknall und SL ist aber, dass es sich beim Urknall
> um eine Raumexpansion handelt, w�hrend es sich bei einem SL um Bewegung im
> G-Feld handelt.
Die Antwort ist wohl die hohe Geschwindigkeit mit der alles
auseinanderfliegt. Ausserdem ist doch die Mechanik doch
invariant gegenueber Zeitumkehr, d.h. es ist immer auch die Umgekehrte
Bewegungsrichtung moeglich - das scheint aber fuer schwarze Loecher nicht
zu gelten ...
beim expandierenden Universum fliegt ja nicht alles mit hoher
Geschwindigkeit auseinander. Die Hubble-Beziehung v = H(t)*d gilt auch
im Grenzfall t -> 0, d.h. es lässt sich stets ein Paar von
Testteilchen finden, das so dicht beisammen ist, dass die
Fluchtgeschwindigkeit sehr niedrig, << c, ist.
> Vogel wrote:
>>>> Das Universum nicht.
>>> Wenn man in ein schwarzes Loch eine Masse versenkt dann ist es
>>> auch nicht mehr Kugelsymmetrisch.
>>>
>> Doch. Die Form des EH h�ngt nicht von der Masseverteilung im Inneren ab.
>> Nur rotierende und geladene SL sind nicht kugelsymmetrisch.
Rotierende sind axialsymmetrisch, geladene nichtrotierende nat�rlich
kugelsymmetrisch. Kann aber nat�rlich nicht jeder wissen.
>
> Wenn man ein schwarzes Loch hat und laesst eine Masse hineinfallen,
> ab wann wird das Schwerefeld wieder Kugelsymmetrisch ?
> Geht das sofort, d.h. sobald der Schwarzschild-radius erreicht ist ?
> Aber halt - dauert das nicht ewig ?
Zwei getrennte Massen haben h�here Momente ab Quadrupol (1~r^4) im
metrischen Tensor.
Bei der Vereinigung entsteht wegen Drehimpulserhaltung in Limes t->oo
ganz weit drau�en ein rotierendes Loch. Alle anderen St�rungen werden
als Gravitationswellen abgestrahlt, die halt wie �blich f�r den
entfernten Astronomen in Rotverschiebung verglimmen, wenn die Masse den
neuen gemeinsamen Horizont aufmacht. Ja, das dauert ewig, da der letzte
Wellenzug au�en in der Projektion auf die Zeitrichtung des ausw�rts
beschleunigten Beobachters unendlich lang wird. Die
Geschwindigkeitsdifferenz der Zeitrichtungen erreicht am Horizont
Lichtgeschwindigkeit.
--
Roland Franzius
Wenn ein ungeladenes Schwarzes Loch ein Elektron schluckt hat es dann
wohl Spin 1/2 - aber ist das axialsymmetrisch ?
Ein geladenes rotierendes Schwarzes Loch muesste ja wohl auch ein
magnetisches Moment haben - was ist das gyromagnetisches Verhaeltnis ?
>
> >
> > Wenn man ein schwarzes Loch hat und laesst eine Masse hineinfallen,
> > ab wann wird das Schwerefeld wieder Kugelsymmetrisch ?
> > Geht das sofort, d.h. sobald der Schwarzschild-radius erreicht ist ?
> > Aber halt - dauert das nicht ewig ?
>
> Zwei getrennte Massen haben h锟絟ere Momente ab Quadrupol (1~r^4) im
> metrischen Tensor.
>
> Bei der Vereinigung entsteht wegen Drehimpulserhaltung in Limes t->oo
> ganz weit drau锟絜n ein rotierendes Loch. Alle anderen St锟絩ungen werden
> als Gravitationswellen abgestrahlt, die halt wie 锟絙lich f锟絩 den
> entfernten Astronomen in Rotverschiebung verglimmen, wenn die Masse den
> neuen gemeinsamen Horizont aufmacht.
D.h. die hineinfallende Masse umkreist das schwarze Loch - das gibt
Gravitationswellen. was ist wenn sie so genau darauf zielt dass
sie keine Umkreisung ausserhalb des Schwarzschild Radius mehr machen kann.
> Ja, das dauert ewig, da der letzte
> Wellenzug au锟絜n in der Projektion auf die Zeitrichtung des ausw锟絩ts
> beschleunigten Beobachters unendlich lang wird.
Das kann aber wohl nicht Realitaet sein, denn irgendwie muessen schwarze
auch wachsen in endlicher Zeit, und das koennen sie nur durch
hineinfallende Massen.
Gibt es ueberhaupt Modelle die das Wachsen eines Schwarzen Lochs
beschreiben ?
> Die
> Geschwindigkeitsdifferenz der Zeitrichtungen erreicht am Horizont
> Lichtgeschwindigkeit.
>
Also ist die Mechanik mit schwarzen Loechern nicht invariant gegen
Zeitumkehr ?
O Wunder 2. Es darf also Elektronen schlucken ohne einen magentischen
R�lpser.
>>> Wenn man ein schwarzes Loch hat und laesst eine Masse hineinfallen,
>>> ab wann wird das Schwerefeld wieder Kugelsymmetrisch ?
>>> Geht das sofort, d.h. sobald der Schwarzschild-radius erreicht ist ?
>>> Aber halt - dauert das nicht ewig ?
>> Zwei getrennte Massen haben h�here Momente ab Quadrupol (1~r^4) im
>> metrischen Tensor.
>>
>> Bei der Vereinigung entsteht wegen Drehimpulserhaltung in Limes t->oo
>> ganz weit drau�en ein rotierendes Loch. Alle anderen St�rungen werden
>> als Gravitationswellen abgestrahlt, die halt wie �blich f�r den
>> entfernten Astronomen in Rotverschiebung verglimmen, wenn die Masse den
>> neuen gemeinsamen Horizont aufmacht.
>
> D.h. die hineinfallende Masse umkreist das schwarze Loch - das gibt
> Gravitationswellen. was ist wenn sie so genau darauf zielt dass
> sie keine Umkreisung ausserhalb des Schwarzschild Radius mehr machen kann.
Das nennt man Drehimpuls 0 oder zentralen Sto�. Die Gravitationswellen
sind dann eben linear polarisiert.
>
>> Ja, das dauert ewig, da der letzte
>> Wellenzug au�en in der Projektion auf die Zeitrichtung des ausw�rts
>> beschleunigten Beobachters unendlich lang wird.
>
> Das kann aber wohl nicht Realitaet sein, denn irgendwie muessen schwarze
> auch wachsen in endlicher Zeit, und das koennen sie nur durch
> hineinfallende Massen.
Ja, aber man muss nicht auf den vollst�ndigen Untergang der Sonne
warten, um festzustellen, dass es Nacht wird. Auch da gibts noch um
Mitternacht Restlicht. Beim schwarzen Loch tragen die letzten
quantisierten Photonen und Gravitonen vom Horizont eben keinen
relevanten Impuls mehr nach drau�en. Damit sieht der
bandbreitenbeschr�nkte Gravitationsmesser n�herungsweise ein schwarzes
Loch ohne Haare.
> Gibt es ueberhaupt Modelle die das Wachsen eines Schwarzen Lochs
> beschreiben ?
>
Selbstkonsistente dynamische L�sungen der Einsteinschen Feldgleichungen
sind selten. Als St�rungsrechnung und Computersimulation gibt es alles.
>> Die
>> Geschwindigkeitsdifferenz der Zeitrichtungen erreicht am Horizont
>> Lichtgeschwindigkeit.
>>
> Also ist die Mechanik mit schwarzen Loechern nicht invariant gegen
> Zeitumkehr ?
Wie kann die Vereinigung von L�chern zeitumkehrinavariant sein? Die
Gleichungen Ricci = k T_materie sind allgemein relativistisch invariant
gegen alles denkbar machbare an Transformationen. Eine gegebene L�sung
mit Anfangsbedingungen nicht. Wozu auch? Wenn die Zeit in einem
Universum eine dynamische Variable mit Vorzugsrichtung ist, gehts in der
einen Richtung vorw�rts und in der anderen r�ckw�rts. R�ckw�rts rechnen
kann man, soweit die dissipativen Gleichungen der Thermodynamik, die
erster Ordnung in der Zeit sind, das zulassen. R�ckw�rtsrechnen von
kosmischen Phasen�berg�ngen oder chaotisch verwirbelten nichtlinearen
Prozessen ist kein etabliertes Gebiet der Theorie.
--
Roland Franzius