wir haben uns heute im Physikunterricht mit der Beugung von Licht an einem
Doppelspalt beschäftigt, bei dem man Interferenzen auf einem Sichtschirm
beobachten konnte.
Das alles war in Ordnung, solange man die Wellenlänge des Lichts kannte und
die Lichtgeschwindigkeit C als Konstante betrachtete, weil gilt: C = f *
lambda.
C = Lichtgeschwindigkeit
f = Frequenz
lambda = Wellenlänge
Doch dann kam eine Frage auf: Könnte man Interferenzen beobachten, wenn das
Licht unendlich groß wäre?
Wäre lambda dann nicht auch unendlich groß? Wie kann man Interferenzen
beobachten, wenn Licht dann keine richtige Welle mehr ist, sondern praktisch
ein Strahl?
Für Hilfe wäre ich dankbar...
Bye,
Joerg
Hallo Jörg,
unendlich schnelle elektromagnetische Wellen wären ziemlich langweilig. Auf
ein sich änderndes magnetisches Feld in unserem Labor würde in jedem
beliebigen Abstand, also zeitgleich überall auf der Welt das elektrische
Feld folgen. Charakteristisch für alle Wellenvorgänge ist die Trägheit bei
der Ausbreitung: Ein Oszillator muß erst einmal ein bischen ausgelenkt sein,
bevor er die Auslenkung weiter geben kann. Denk an die Wellenmaschine.
Vergleiche die Antwort auf Sebastians Frage.
Gruß Wolfgang