Warum fliegt eine Elektron nicht auseinander?

98 views
Skip to first unread message

Hermann Riemann

unread,
Jun 24, 2021, 11:03:40 AMJun 24
to
Planeten werden durch Gravitation zusammengehalten.
Beim Elektron kommt Elektromagnetismus nicht in Frage,
weil sich gleiche Ladungen abstoßen.

Die Gravitation ist in diesem Bereich in Vielfaches schwächer.

Hermann
auf der Suche nach einer Kraft.

--
http://www.hermann-riemann.de

Gernot Griese

unread,
Jun 24, 2021, 11:09:13 AMJun 24
to
Am 24.06.21 um 17:03 schrieb Hermann Riemann:
> Planeten werden durch Gravitation zusammengehalten.
> Beim Elektron kommt Elektromagnetismus nicht in Frage,
> weil sich gleiche Ladungen abstoßen.

In welche Teile sollte es auseinanderfliegen?

Gernot

--
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."

Hermann Riemann

unread,
Jun 24, 2021, 11:36:13 AMJun 24
to
Am 24.06.21 um 17:09 schrieb Gernot Griese:
> Am 24.06.21 um 17:03 schrieb Hermann Riemann:
>> Planeten werden durch Gravitation zusammengehalten.
>> Beim Elektron kommt Elektromagnetismus nicht in Frage,
>> weil sich gleiche Ladungen abstoßen.
>
> In welche Teile sollte es auseinanderfliegen?

Größer werden, wie eine Gaswolke?

Hermann
der sich noch über einiges wundert.

--
http://www.hermann-riemann.de

Takvorian

unread,
Jun 24, 2021, 11:48:45 AMJun 24
to
Hermann Riemann schrieb:

> Planeten werden durch Gravitation zusammengehalten.
> Beim Elektron kommt Elektromagnetismus nicht in Frage,
> weil sich gleiche Ladungen abstoßen.
> Die Gravitation ist in diesem Bereich in Vielfaches schwächer.

Die Antwort zeigt sich in diesem Bild:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1c/Standard_Model_of_Elementary_Particles-de.svg/580px-Standard_Model_of_Elementary_Particles-de.svg.png
Was sollte sich im Elektron abstoßen?

> auf der Suche nach einer Kraft.

Da musst du wohl eher nach einem anderen Teilchenmodell (Stringtheorie...)
suchen.

Rolf Bombach

unread,
Jun 24, 2021, 1:16:56 PMJun 24
to
Takvorian schrieb:
> Hermann Riemann schrieb:
>
>> Planeten werden durch Gravitation zusammengehalten.
>> Beim Elektron kommt Elektromagnetismus nicht in Frage,
>> weil sich gleiche Ladungen abstoßen.
>> Die Gravitation ist in diesem Bereich in Vielfaches schwächer.
>
> Die Antwort zeigt sich in diesem Bild:
> https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1c/Standard_Model_of_Elementary_Particles-de.svg/580px-Standard_Model_of_Elementary_Particles-de.svg.png
> Was sollte sich im Elektron abstoßen?

Die Frage hatte ich dahingehend interpretiert, welche Kraft das
Elektron auf einen "Punkt" zusammenzieht. Das Elektron ist
duchaus ein mysteriöses Teilchen.

>
>> auf der Suche nach einer Kraft.
>
> Da musst du wohl eher nach einem anderen Teilchenmodell (Stringtheorie...)
> suchen.
>

--
mfg Rolf Bombach

Takvorian

unread,
Jun 24, 2021, 3:20:46 PMJun 24
to
Rolf Bombach schrieb:

> Takvorian schrieb:
>> Hermann Riemann schrieb:
>>
>>> Planeten werden durch Gravitation zusammengehalten.
>>> Beim Elektron kommt Elektromagnetismus nicht in Frage,
>>> weil sich gleiche Ladungen abstoßen.
>>> Die Gravitation ist in diesem Bereich in Vielfaches schwächer.
>>
>> Die Antwort zeigt sich in diesem Bild:
>> https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1c/Standard_Model_of_Elementary_Particles-de.svg/580px-Standard_Model_of_Elementary_Particles-de.svg.png
>> Was sollte sich im Elektron abstoßen?
>
> Die Frage hatte ich dahingehend interpretiert, welche Kraft das
> Elektron auf einen "Punkt" zusammenzieht.

Die Frage impliziert dann halt, dass ein Elektron von einer Kraft auf einen
Punkt zusammengezogen wird. Könnte man dann ebenso für andere Leptonen oder
Quarks fragen... Ein Elektron besteht ja nicht aus kleineren Teilchen, die
von einer Kraft, ähnlich der starken Kernkraft, zusammengehalten werden.

> Das Elektron ist duchaus ein mysteriöses Teilchen.

Eigentlich ist der ganze Teilchenzirkus mysteriös - und die
String-Theoretiker treiben's noch ärger.
Aber der Finder der Weltformel hier kann das alles sicher leicht
beantworten. Oder es kommt sein Kollege und behauptet "Es gibt keine
Elektronen"....

Helmut Wabnig

unread,
Jun 24, 2021, 6:28:56 PMJun 24
to
On Thu, 24 Jun 2021 17:09:11 +0200, Gernot Griese <ggr...@gmx.de>
wrote:

>Am 24.06.21 um 17:03 schrieb Hermann Riemann:
>> Planeten werden durch Gravitation zusammengehalten.
>> Beim Elektron kommt Elektromagnetismus nicht in Frage,
>> weil sich gleiche Ladungen abstoßen.
>
>In welche Teile sollte es auseinanderfliegen?
>
>Gernot

In seine Bestandteile.
Bist nicht aktuell informiert.
Standardmodell, ade!

w.

wernertrp

unread,
Jun 25, 2021, 3:29:58 AMJun 25
to
Jedes Teilchen teilt sich bis es ein unteilbares Teilchen wird.

Andreas Moser

unread,
Jun 25, 2021, 6:23:33 AMJun 25
to
Am 24.6.21 16:36, schrieb Hermann Riemann:
> Größer werden, wie eine Gaswolke?
>
> Hermann
> der sich noch über einiges wundert.

Klassisch gesehen muss man das Elektron als geladenes Punktteilchen ohne
Abmessungen betrachten, also eine Singularität (Feldstärke wird gegen
null unendlich).

Realistisch wird es erst durch die Quantenfeldtheorie, mit Hilfe der
Renormierung. Grob gesagt schließt man das Elektron in eine gedachte
Sphäre ein, die die Trennung zwischen dem theoretischen Elektron und dem
real beobachteten bildet. Im Inneren der Sphäre darf sich das Elektron
gemäß den unrenormierten Gesetzmäßigkeiten austoben (Wechselwirkung mit
Photonen, Schleifendiagramme), und man zieht dabei entstehende
unendliche Zahlengrößen (Masse, Ladung) einfach ab, bis die real
beobachteten übrigbleiben.

Dann hat die Sphäre (das renormierte Elektron) die richtigen Werte von
Masse und Ladung, und im Inneren laufen unbeobachtbar die unrenormierten
Vorgänge ab.


Takvorian

unread,
Jun 25, 2021, 6:54:35 AMJun 25
to
Helmut Wabnig schrieb:

> On Thu, 24 Jun 2021 17:09:11 +0200, Gernot Griese <ggr...@gmx.de>
> wrote:
>
>>Am 24.06.21 um 17:03 schrieb Hermann Riemann:
>>> Planeten werden durch Gravitation zusammengehalten.
>>> Beim Elektron kommt Elektromagnetismus nicht in Frage,
>>> weil sich gleiche Ladungen abstoßen.

>>In welche Teile sollte es auseinanderfliegen?

> In seine Bestandteile.

Und die wären?

> Bist nicht aktuell informiert.

Ich dann ebenfalls nicht, bitte um Aufklärung. URL?

> Standardmodell, ade!

Welches Modell ist denn nun das neue Standardmodell?

Carla Schneider

unread,
Jun 25, 2021, 9:53:36 AMJun 25
to
Andreas Moser wrote:
>
> Am 24.6.21 16:36, schrieb Hermann Riemann:
> > GröÃYer werden, wie eine Gaswolke?
> >
> > Hermann
> > der sich noch über einiges wundert.
>
> Klassisch gesehen muss man das Elektron als geladenes Punktteilchen ohne
> Abmessungen betrachten, also eine Singularität (Feldstärke wird gegen
> null unendlich).

Allerdings hat das Elektron nicht nur eine Ladung sondern auch ein magnetisches
Dipolmoment und einen Drehimpuls.
Nicht nur elektrische, auch die Magnetische Feldstaerke geht gegen unendlich.
Eine geladene Kugel mit einem magnetischen Dipol drin hat klassisch einen Drehimpuls
der nur aus der Ueberlagerung der beiden Felder kommt (Rotierender Energiefluss aus
dem Poynting Vektor).

Inwiefern das mit den Messwerten fuer Feld und Drehimpuls beim
Elektron zusammenpasst habe ich bisher nirgends finden koennen.



>
> Realistisch wird es erst durch die Quantenfeldtheorie, mit Hilfe der
> Renormierung. Grob gesagt schlieÃYt man das Elektron in eine gedachte
> Sphäre ein, die die Trennung zwischen dem theoretischen Elektron und dem
> real beobachteten bildet. Im Inneren der Sphäre darf sich das Elektron
> gemäÃY den unrenormierten GesetzmäÃYigkeiten austoben (Wechselwirkung mit
> Photonen, Schleifendiagramme), und man zieht dabei entstehende
> unendliche ZahlengröÃYen (Masse, Ladung) einfach ab, bis die real

Thomas Heger

unread,
Jun 26, 2021, 1:42:17 AMJun 26
to
Meiner Ansicht nach ist ein Elektron ein bestimmter Aspekt einer
größeren Struktur.

Man kann sich z.B. das Meer anschauen und Wellen zählen, die an den
Strand branden.

Die Wellenkämme sind zwar zählbar, aber keine Dinge, sondern nur
besondere Eigenschaften, die die Oberfläche des Meeres an manchen
Punkten hat und an manchen nicht.

Es ist also ein Kontinuum 'Wasser', welches bestimmte Spitzen auf der
Oberfläche aufweist, die sich wie Dinge bewegen, aber keine Dinge sind.

Elektronen sind, meiner Ansicht nach, auch solche Strukturen.

Man kann die sich vorstellen, als ob ein Ding da wäre, das bestimmte
Formen generiert. Dieses 'Ding' ist dann das 'Teilchen', obwohl es
eigentlich nur ein bestimmtes Muster gibt, welches man so beschreiben
kann, als ob da Dinge eine Form hervorrufen.

Die Form selber ist das eigentliche Ding und ein bestimmter Aspekt
bekommt dann den Namen 'Elektron'.

Logischerweise kann man das nicht teilen, weil es das Ding garnicht gibt.


TH

Reinhardt Behm

unread,
Jun 26, 2021, 2:28:32 AMJun 26
to
Du bist ja auch nur ein Peak im Meer der Dummheit.

Andreas Moser

unread,
Jun 26, 2021, 2:50:20 AMJun 26
to
Am 25.6.21 14:56, schrieb Carla Schneider:
> Allerdings hat das Elektron nicht nur eine Ladung sondern auch ein magnetisches
> Dipolmoment und einen Drehimpuls.
> Nicht nur elektrische, auch die Magnetische Feldstaerke geht gegen unendlich.
> Eine geladene Kugel mit einem magnetischen Dipol drin hat klassisch einen Drehimpuls
> der nur aus der Ueberlagerung der beiden Felder kommt (Rotierender Energiefluss aus
> dem Poynting Vektor).
>
> Inwiefern das mit den Messwerten fuer Feld und Drehimpuls beim
> Elektron zusammenpasst habe ich bisher nirgends finden koennen.

Der Experte auf dem Gebiet war F. Rohrlich. In seinem Buch "Classical
charged particles" steht die historische Entwicklung, einschließlich des
Problems der auseinanderfliegenen Ladung bei endlichem Radius.
Magnetische Eigenschaften werden nur kurz angesprochen. Es gab offenbar
keine brauchbare Lösung, die mit der QED (z.B. von Schwinger berechnetes
magnetisches Moment) mithalten konnte.

Sebastin Wolf

unread,
Jun 26, 2021, 3:40:31 AMJun 26
to
Am 26.06.2021 um 07:42 schrieb Thomas Heger:
> Meiner Ansicht nach

Die Ansichten eines allseits bekannten Geisteskranken.



Guenter

unread,
Jun 26, 2021, 4:55:55 AMJun 26
to
Vielleicht kann das Elektron durch eine Singularität auf einer verknoteten
Bahn beschrieben werden?

Takvorian

unread,
Jun 26, 2021, 8:05:51 AMJun 26
to
Thomas Heger schrieb:

> Meiner Ansicht nach ist ein Elektron ein bestimmter Aspekt einer
> größeren Struktur.
> [...]

Ich hab natürlich auch viel Fantasie und könnte mir etwas ausdenken, das
wären dann allerdings ebenfalls alberne Laien-Modelle, wie man sie von
einigen Scheibenweltlern, die sich für Genies halten, hier zu lesen bekommt.
Wer derart produktiv ist, sollte IMHO aber besser in SciFi-Foren tätig
werden, nicht in Physik-Foren.

wernertrp

unread,
Jun 26, 2021, 10:07:41 AMJun 26
to
vor 50 Jahren habe ich mal einen Artikel über die Torus - Struktur des Elektrons gelesen.
Damals habe ich ihn aber nicht verstanden.
Heute finde ich ihn nicht mehr.

Thomas Heger

unread,
Jun 27, 2021, 1:25:39 AMJun 27
to
Ich 'brauche' die von mir genannte Hypothese, damit Materie 'relativ' wird.

Ein materielles Objekt ist danach nur materiell für eine bestimmte
Zeitachse.

Da wir selber auch materielle Objekte sind, leben wir Menschen alle in
der selben 'Zeit-Domäne'.

Das ist für uns Erdlinge die Erdoberfläche. Dort kann man überall die
gleichen Uhren benutzen, die gehen gleich schnell und in die gleiche
Richtung.

Aber man kann sich auch vorstellen, dass es eine Welt gäbe, wo die Uhren
-aus unserer Sicht- rückwärts laufen.

Da wäre dann alles 'anti' und spiegelverkehrt. Das wäre so aus unserer
Sicht, aber nicht in der lokalen Sicht, wo unsere Welt 'verkehrt herum'
wäre.

Oder man könnte sich vorstellen, dass man mit einem Photon mitfliegen würde.

Dann wäre ein Photon das gleiche wie für uns ein Elektron. Und was für
uns ein Elektron ist, das wäre aus der Perspektive betrachtet Licht.

Jedenfalls ist Materie dann 'relativ'.

Diese Annahme brauche ich, um GR und QM zu verbinden.

Materie ist danach eine 'zeitartig stabile Struktur' und sowas wie ein
Wirbel oder ein Wellenkamm.

(Bei Interesse bitte hier weiterlesen:

https://docs.google.com/present/view?id=dd8jz2tx_3gfzvqgd6 )


TH

wernertrp

unread,
Jun 27, 2021, 4:03:01 AMJun 27
to
Das gilt nur für die sehr kleine Welt.

Rolf Bombach

unread,
Jun 27, 2021, 1:06:37 PMJun 27
to
Takvorian schrieb:
>
> Eigentlich ist der ganze Teilchenzirkus mysteriös - und die
> String-Theoretiker treiben's noch ärger.
> Aber der Finder der Weltformel hier kann das alles sicher leicht
> beantworten. Oder es kommt sein Kollege und behauptet "Es gibt keine
> Elektronen"....

Und zu guter Letzt kommt der Gassner und findet, der LHC wäre die
grösste Spassbremse aller Zeiten für die Theoretiker, da er nicht
die Teilchen findet, die man haben will.

--
mfg Rolf Bombach
Wieviele Kurts braucht man um eine Glühbirne zu wechseln?
Keinen.
Es gibt keine Glühbirnen.

Carla Schneider

unread,
Jun 27, 2021, 7:04:22 PMJun 27
to
Andreas Moser wrote:
>
> Am 25.6.21 14:56, schrieb Carla Schneider:
> > Allerdings hat das Elektron nicht nur eine Ladung sondern auch ein magnetisches
> > Dipolmoment und einen Drehimpuls.
> > Nicht nur elektrische, auch die Magnetische Feldstaerke geht gegen unendlich.
> > Eine geladene Kugel mit einem magnetischen Dipol drin hat klassisch einen Drehimpuls
> > der nur aus der Ueberlagerung der beiden Felder kommt (Rotierender Energiefluss aus
> > dem Poynting Vektor).
> >
> > Inwiefern das mit den Messwerten fuer Feld und Drehimpuls beim
> > Elektron zusammenpasst habe ich bisher nirgends finden koennen.
>
> Der Experte auf dem Gebiet war F. Rohrlich. In seinem Buch "Classical
> charged particles" steht die historische Entwicklung, einschließlich des
> Problems der auseinanderfliegenen Ladung bei endlichem Radius.

Der klassische Elektronenradius gehoert auch dazu.
Er entsteht wenn man eine Kugel mit einer Elementarladung drauf
so weit zusammenschrumpft dass das gerade mal soviel Energie
benoetigt die der Masse eines Elektrons entspricht.
Allerdings wird dabei das magnetische Dipolmoment ignoriert.
Das sollte mit in die Energie eingehen, aber ausserdem wird dadurch ein elektromagnetischer
Drehimpuls verursacht, der dann dem Drehimpuls des Elelektrons entsprechen sollte,
sowas habe ich allerdings noch nirgends finden koennen.


> Magnetische Eigenschaften werden nur kurz angesprochen. Es gab offenbar
> keine brauchbare Lösung, die mit der QED (z.B. von Schwinger berechnetes
> magnetisches Moment) mithalten konnte.
Die muss nicht mithalten koennen, wichtig ist nur dass korrekt gerechnet wurde.

Reinhardt Behm

unread,
Jun 27, 2021, 11:00:47 PMJun 27
to
Das wurde nicht nur korrekt berechnet, sondern auch gemessen. Dass
magnetische Moment des Elektrons ist die wohl am genauesten gemessene
Größe und stimmt mit der QED in dieser Genauigkeit überein.
Aber wie üblich lebst du in der Vergangenheit in grauer Vorzeit. Die
Übereinstimmung auf ca 15-18 Stellen wurde schon ca 1980 berechnet und
gemessen.

--
Reinhardt

Carla Schneider

unread,
Jun 28, 2021, 1:44:23 AMJun 28
to
Es ging hier um eine klassische Rechnung ohne QED.
Ich habe sogar einen Artikel dazu gefunden:
--------
DOI:10.1088/0143-0807/10/4/003Corpus ID: 123109654

Classical charged particles revisited: renormalising mass and spin

J. Lévy-Leblond
Published 1989
Physics
European Journal of Physics

The classical theory of a charged particle is revisited in the case where the
particle has angular momentum, so that it is endowed with a magnetic moment as
well as with an electric charge. The resulting electromagnetic field contributes
to the mass and spin of the particle, which are both to be renormalised.
Discussing this effect leads to modifying the traditional ideas concerning
the 'classical radius' of the electron, and to proposing a classical estimate
of radiative corrections to the gyromagnetic factor, so that a better consistency
with quantum views is achieved.
--------

Der Artikel ist natuerlich nicht kostenlos einsehbar,
aber immerhin das Wissen existiert.
Aus dem Abstract schliesse ich dass nicht nur die Masse sondern auch der
Drehimpuls unendlich wird, keine besonders befriedigende Geschichte.

Thomas Heger

unread,
Jun 28, 2021, 2:21:31 AMJun 28
to
Deine Antwort ist für mich unverständlich.

Was genau meinst du mit 'Welt'?

TH

Carla Schneider

unread,
Jun 28, 2021, 3:36:40 AMJun 28
to
Thomas Heger wrote:
>
> Am 26.06.2021 um 14:05 schrieb Takvorian:
> > Thomas Heger schrieb:
> >
> >> Meiner Ansicht nach ist ein Elektron ein bestimmter Aspekt einer
> >> größeren Struktur.
> >> [...]
> >
> > Ich hab natürlich auch viel Fantasie und könnte mir etwas ausdenken, das
> > wären dann allerdings ebenfalls alberne Laien-Modelle, wie man sie von
> > einigen Scheibenweltlern, die sich für Genies halten, hier zu lesen bekommt.
> > Wer derart produktiv ist, sollte IMHO aber besser in SciFi-Foren tätig
> > werden, nicht in Physik-Foren.
> >
>
> Ich 'brauche' die von mir genannte Hypothese, damit Materie 'relativ' wird.
>
> Ein materielles Objekt ist danach nur materiell für eine bestimmte
> Zeitachse.
>
> Da wir selber auch materielle Objekte sind, leben wir Menschen alle in
> der selben 'Zeit-Domäne'.
>
> Das ist für uns Erdlinge die Erdoberfläche. Dort kann man überall die
> gleichen Uhren benutzen, die gehen gleich schnell und in die gleiche
> Richtung.
>
> Aber man kann sich auch vorstellen, dass es eine Welt gäbe, wo die Uhren
> -aus unserer Sicht- rückwärts laufen.
>
> Da wäre dann alles 'anti' und spiegelverkehrt. Das wäre so aus unserer
> Sicht, aber nicht in der lokalen Sicht, wo unsere Welt 'verkehrt herum'
> wäre.

Wenn die eine Welt die andere beobachtet und ihr eine Nachricht schickt kann
sie ihr die Zukunft vorraussagen.


>
> Oder man könnte sich vorstellen, dass man mit einem Photon mitfliegen würde.

Etwas wa saus Materie besteht kann das aber nicht, weil
es die Lichtgeschwindigkeit nicht erreichen kann.

>
> Dann wäre ein Photon das gleiche wie für uns ein Elektron.
Wenn man versucht mit einem Photon mitzureisen, also die Geschwindigkeit immer naeher
an die Lichtgeschwindigkeit des Photons heranbringt, dann stellt man fest dass man das Photon
mit einer immer niedrigeren Frequenz und damit Energie beobachtet.
D.h. der Energieinhalt des Photons geht gegen Null.


> Und was für
> uns ein Elektron ist, das wäre aus der Perspektive betrachtet Licht.
Und was passiert mit der Ladung ?

Reinhardt Behm

unread,
Jun 28, 2021, 5:06:17 AMJun 28
to
Und warum sollte in diesem Bereich eine klassische Rechnung überhaupt
funktionieren?


--
Reinhardt

Guenter

unread,
Jun 28, 2021, 5:46:23 AMJun 28
to
Die Dynamik und die Stabilität des Elektrons kann gut klassisch beschrieben
werden. Nur in die quantitatve Beschreibung von Drehimpuls und Masse geht
die Quantenmechanik ein.
(Meine Sicht:)

http://www.wjap.org/article/200/10.11648.j.wjap.20210601.12

Carla Schneider

unread,
Jun 28, 2021, 5:58:14 AMJun 28
to
Weil eine Rechnung immer funktioniert, ob das was heraus kommt zur Messung passt ist
nochmal eine andere Frage. Vielleicht passt es ja wenn man das richtige Modell waehlt,
dann waere das durchaus eine interessante Erkenntnis.
Die Unendlichkeiten scheinen ja auch in der QED vorzukommen.

Vielleicht gibt es ja ein klassisches Modell in dem die Sache einfacher ist.
Z.B. wird immer gerne davon ausgegangen dass man eine klassische geladene Kugel hat
die sich dreht und deshalb ein magnetisches Moment hat.
Vielleicht ist das falsch und das magnetische Moment ist einfach
eine fundamentale Eigenschaft des Elektrons, so wie die Ladung, und der Spin
kommt durch das magnetische Moment in die Welt und nicht umgekehrt,
als Eigenschaft des Elektromagnetischen Feldes.

Toni-Ketzer

unread,
Jun 28, 2021, 6:09:22 AMJun 28
to
Am 28.06.21 um 12:01 schrieb Carla Schneider:

> Weil eine Rechnung immer funktioniert, ob das was heraus kommt zur Messung passt ist
> nochmal eine andere Frage.

Weiberwirtschaft:
"Schlimmer geht immer!"

Andreas Moser

unread,
Jun 28, 2021, 6:28:40 AMJun 28
to
Am 28.6.21 06:47, schrieb Carla Schneider:

> Es ging hier um eine klassische Rechnung ohne QED.
> Ich habe sogar einen Artikel dazu gefunden:
> --------
> DOI:10.1088/0143-0807/10/4/003Corpus ID: 123109654
>
> Classical charged particles revisited: renormalising mass and spin
>
> J. Lévy-Leblond
> Published 1989
> Physics
> European Journal of Physics
>
> The classical theory of a charged particle is revisited in the case where the
> particle has angular momentum, so that it is endowed with a magnetic moment as
> well as with an electric charge. The resulting electromagnetic field contributes
> to the mass and spin of the particle, which are both to be renormalised.
> Discussing this effect leads to modifying the traditional ideas concerning
> the 'classical radius' of the electron, and to proposing a classical estimate
> of radiative corrections to the gyromagnetic factor, so that a better consistency
> with quantum views is achieved.
> --------
>
> Der Artikel ist natuerlich nicht kostenlos einsehbar,
> aber immerhin das Wissen existiert.
> Aus dem Abstract schliesse ich dass nicht nur die Masse sondern auch der
> Drehimpuls unendlich wird, keine besonders befriedigende Geschichte.

Klassische Renormierung, interessant, aber wie soll das funktionieren?
D.h. wohin mit den unendlichen Größen, ohne dass sie sich bemerkbar machen?

Ich glaube nicht, dass ein klassisches Modell des Elektrons und der
Felder leichter ein verständliches Bild der Vorgänge liefert.

Im Gegensatz dazu bringt die QFT den ganzen Mechanismus im Detail zum
Vorschein, und die unendlichen Größen heben sich zufriedenstellend gegen
unbeobachtbare Ausgleichsterme, weil es die Aufteilung in innere und
äußere Linien gibt. Und alles basiert auf der stinknormalen Version der
Elektrodynamik, deren Probleme sich in Luft auflösen.


Carla Schneider

unread,
Jun 28, 2021, 7:38:05 AMJun 28
to
Beispiel: Die Feldenergie eines elektrisch geladenen Teilchens. Man integriert das Quadrat
der Feldstaerke ueber den Raum in Kugelkoordinaten mit dem Teilchen im Zentrum.
Man faengt im unendlichen an, und integriert bis zu einem radius R.
Wenn R der klassische Elektronenradius ist, dann entspricht die integrierte Energie
im Aussenraum genau der Masse des Elektrons, das ist so definiert.
Wenn man weiter Richtung Null integriert wird die Masse unendlich.
Jetzt sagt man sich dass das in Wirklichkeit nicht stimmt, d.h. dass die Theorie
die Energiedichte wenn man zu nahe am Elektron dran ist nicht mehr richtig beschreibt,
und da gar nicht unendlich herauskommt, sondern etwas endliches. Und da man ja
die wahre Masse des Elektrons kenn weiss man dass dass das Integral von unendlich bis R
+ das Integral von R nach Null der Masse des elektrons entspricht.
Ein bischen bloed ist nur dass wenn R kleiner ist als der klassische Elektronenradius
das innere Integral bzw. die Masse da drinnen negativ ist.
Es scheint aber nicht so zu sein als ob beim klassischen Elektronenradius die Elektrodynamik
nicht mehr stimmt, keine Ahnung wie man da herauskommt.



>
> Ich glaube nicht, dass ein klassisches Modell des Elektrons und der
> Felder leichter ein verständliches Bild der Vorgänge liefert.

Ob die QFT verstaendlicher ist weiss ich nicht, ich habe bisher noch keine verstaendliche
Erklaerung gesehen. Angeblich hat Freeman Dyson damals seinen Kollegen die QED erklaert,
vorher haben sie es auch nicht verstanden...

Toni-Ketzer

unread,
Jun 28, 2021, 10:07:46 AMJun 28
to
Am 28.06.21 um 13:41 schrieb Carla Schneider:

> Beispiel: Die Feldenergie eines elektrisch geladenen Teilchens.
> Man integriert das Quadrat der Feldstaerke ueber den Raum in Kugelkoordinaten mit dem Teilchen im Zentrum.
> Man faengt im unendlichen an, und integriert bis zu einem radius R.
> Wenn R der klassische Elektronenradius ist, dann entspricht die integrierte Energie
> im Aussenraum genau der Masse des Elektrons, das ist so definiert.
> Wenn man weiter Richtung Null integriert wird die Masse unendlich.
> Jetzt sagt man sich dass das in Wirklichkeit nicht stimmt, d.h. dass die Theorie
> die Energiedichte wenn man zu nahe am Elektron dran ist nicht mehr richtig beschreibt,
> und da gar nicht unendlich herauskommt, sondern etwas endliches. Und da man ja
> die wahre Masse des Elektrons kenn weiss man dass dass das Integral von unendlich bis R
> + das Integral von R nach Null der Masse des elektrons entspricht.
> Ein bischen bloed ist nur dass wenn R kleiner ist als der klassische Elektronenradius
> das innere Integral bzw. die Masse da drinnen negativ ist.
> Es scheint aber nicht so zu sein als ob beim klassischen Elektronenradius die Elektrodynamik
> nicht mehr stimmt, keine Ahnung wie man da herauskommt.

Du Scharlatan:
Welches physikalische Grundprinzip erklärt Vorgenanntes?

Andreas Moser

unread,
Jun 28, 2021, 1:17:15 PMJun 28
to
Am 28.6.21 12:41, schrieb Carla Schneider:
> Beispiel: Die Feldenergie eines elektrisch geladenen Teilchens. Man integriert das Quadrat
> der Feldstaerke ueber den Raum in Kugelkoordinaten mit dem Teilchen im Zentrum.
> Man faengt im unendlichen an, und integriert bis zu einem radius R.
> Wenn R der klassische Elektronenradius ist, dann entspricht die integrierte Energie
> im Aussenraum genau der Masse des Elektrons, das ist so definiert.
> Wenn man weiter Richtung Null integriert wird die Masse unendlich.
> Jetzt sagt man sich dass das in Wirklichkeit nicht stimmt, d.h. dass die Theorie
> die Energiedichte wenn man zu nahe am Elektron dran ist nicht mehr richtig beschreibt,
> und da gar nicht unendlich herauskommt, sondern etwas endliches. Und da man ja
> die wahre Masse des Elektrons kenn weiss man dass dass das Integral von unendlich bis R
> + das Integral von R nach Null der Masse des elektrons entspricht.
> Ein bischen bloed ist nur dass wenn R kleiner ist als der klassische Elektronenradius
> das innere Integral bzw. die Masse da drinnen negativ ist.
> Es scheint aber nicht so zu sein als ob beim klassischen Elektronenradius die Elektrodynamik
> nicht mehr stimmt, keine Ahnung wie man da herauskommt.

Aha ja so war es früher definiert.

In der QFT wird die Elektronenmasse dynamisch definiert (im Prinzip als
Trägheit) und in der Impulsdarstellung berechnet und renormiert. In
Weinberg QFT1, Gl. (11.3.33) ergibt sich auch ein Radius der Ladung
eines ruhenden Elektrons nach Integration über alle Impulse und
Renormierung mit Ausgleichsterm Z_2-1. Aber die ganze Rechnung ist
wirklich fürchterlich kompliziert, dazu noch Infrarotprobleme, die man
mit einer gedachten Photonemasse kappt usw...

Thomas Heger

unread,
Jun 29, 2021, 3:31:34 AMJun 29
to
Am 28.06.2021 um 09:40 schrieb Carla Schneider:

>>>> Meiner Ansicht nach ist ein Elektron ein bestimmter Aspekt einer
>>>> größeren Struktur.
>>>> [...]
>>>
>>> Ich hab natürlich auch viel Fantasie und könnte mir etwas ausdenken, das
>>> wären dann allerdings ebenfalls alberne Laien-Modelle, wie man sie von
>>> einigen Scheibenweltlern, die sich für Genies halten, hier zu lesen bekommt.
>>> Wer derart produktiv ist, sollte IMHO aber besser in SciFi-Foren tätig
>>> werden, nicht in Physik-Foren.
>>>
>>
>> Ich 'brauche' die von mir genannte Hypothese, damit Materie 'relativ' wird.
>>
>> Ein materielles Objekt ist danach nur materiell für eine bestimmte
>> Zeitachse.
>>
>> Da wir selber auch materielle Objekte sind, leben wir Menschen alle in
>> der selben 'Zeit-Domäne'.
>>
>> Das ist für uns Erdlinge die Erdoberfläche. Dort kann man überall die
>> gleichen Uhren benutzen, die gehen gleich schnell und in die gleiche
>> Richtung.
>>
>> Aber man kann sich auch vorstellen, dass es eine Welt gäbe, wo die Uhren
>> -aus unserer Sicht- rückwärts laufen.
>>
>> Da wäre dann alles 'anti' und spiegelverkehrt. Das wäre so aus unserer
>> Sicht, aber nicht in der lokalen Sicht, wo unsere Welt 'verkehrt herum'
>> wäre.
>
> Wenn die eine Welt die andere beobachtet und ihr eine Nachricht schickt kann
> sie ihr die Zukunft vorraussagen.

Es braucht schon Beobachter, um etwas zu beobachten und eine Nachricht
zu schicken. Aber im Prinzip wäre schon denkbar, dass die jeweilige
'Antiwelt'real ist und bewohnt von potentiellen Beobachtern, die mit
hiesigen Beobachtern Nachrichten austauschen, welche die jeweilige
Zukunft betreffen.

Das wäre dann sowas wie eine Prophezeiung für die eigene Welt, welche
aus einem Bereich kommt, den man nicht sehen kann, aber der irgendwie
'da' zu sein scheint.

Jetzt muß man nur schauen, ob es sowas gibt oder mal gegeben hat.


>
>>
>> Oder man könnte sich vorstellen, dass man mit einem Photon mitfliegen würde.
>
> Etwas wa saus Materie besteht kann das aber nicht, weil
> es die Lichtgeschwindigkeit nicht erreichen kann.


Ich gehe von einer lokalen Zeit und einem mit dem Beobachter mitbewegten
Bezugssystem aus.

Der Beobachter bewegt sich darin überhaupt nicht. Das gilt für
materielle Objekte in der Nähe und relativer Ruhe zum Beobachter auch.

Andere Objekte bewegen sich.

Wenn man nun ein Objekt betrachtet, das sich mit Lichtgeschwindigkeit
entfernt und Licht aussendet, wie sieht dann das Licht aus?

Es müßte eine Frequenz von Null haben, also unendlich rot-verschoben sein.

Man könnte sich das wie ein 'zusammengedrücktes Photon' vorstellen.

Das Photon hat die Struktur einer kleinen Helix.

Im statischen Fall ist das sowas wie ein Elektron.

>>
>> Dann wäre ein Photon das gleiche wie für uns ein Elektron.
> Wenn man versucht mit einem Photon mitzureisen, also die Geschwindigkeit immer naeher
> an die Lichtgeschwindigkeit des Photons heranbringt, dann stellt man fest dass man das Photon
> mit einer immer niedrigeren Frequenz und damit Energie beobachtet.
> D.h. der Energieinhalt des Photons geht gegen Null.
>
>
>> Und was für
>> uns ein Elektron ist, das wäre aus der Perspektive betrachtet Licht.
> Und was passiert mit der Ladung ?
>

'Ladung' ist ja nur ein Name für ein 'Etwas', das es da zu geben scheint
und bestimmte Eigenschaften hat.

Was das 'Etwas' genau ist, das ist eine offene Frage.

Meine Vermutung wäre, dass es sich um 'Drehungen' handelt.

Ein Atom ist dabei eine stehende Drehwelle. Das Elektron bezeichnet
dabei den äußeren Endpunkt und das Proton den inneren Umkehrpunkt.

Aber insgesamt ist das nur eine einheitliche Struktur.


TH

Fritz

unread,
Jun 29, 2021, 11:54:27 AMJun 29
to
On 28.06.21 near 05:00, Reinhardt Behm suggested:
Reinhardt,
damit hast sowohl physikalisch als auch ideologisch recht!

> Die
> Übereinstimmung auf ca 15-18 Stellen wurde schon ca 1980 berechnet und
> gemessen.



--
Fritz
Zentrum Liberale Moderne <https://libmod.de/>
Paneuropa <https://www.paneuropa.at/>

Carla Schneider

unread,
Jun 29, 2021, 7:26:07 PMJun 29
to
Andreas Moser wrote:
>
> Am 28.6.21 12:41, schrieb Carla Schneider:
> > Beispiel: Die Feldenergie eines elektrisch geladenen Teilchens. Man integriert das Quadrat
> > der Feldstaerke ueber den Raum in Kugelkoordinaten mit dem Teilchen im Zentrum.
> > Man faengt im unendlichen an, und integriert bis zu einem radius R.
> > Wenn R der klassische Elektronenradius ist, dann entspricht die integrierte Energie
> > im Aussenraum genau der Masse des Elektrons, das ist so definiert.
> > Wenn man weiter Richtung Null integriert wird die Masse unendlich.
> > Jetzt sagt man sich dass das in Wirklichkeit nicht stimmt, d.h. dass die Theorie
> > die Energiedichte wenn man zu nahe am Elektron dran ist nicht mehr richtig beschreibt,
> > und da gar nicht unendlich herauskommt, sondern etwas endliches. Und da man ja
> > die wahre Masse des Elektrons kenn weiss man dass dass das Integral von unendlich bis R
> > + das Integral von R nach Null der Masse des elektrons entspricht.
> > Ein bischen bloed ist nur dass wenn R kleiner ist als der klassische Elektronenradius
> > das innere Integral bzw. die Masse da drinnen negativ ist.
> > Es scheint aber nicht so zu sein als ob beim klassischen Elektronenradius die Elektrodynamik
> > nicht mehr stimmt, keine Ahnung wie man da herauskommt.
>
> Aha ja so war es früher definiert.
>
> In der QFT wird die Elektronenmasse dynamisch definiert (im Prinzip als
> Trägheit) und in der Impulsdarstellung berechnet und renormiert.

D.h. die koennen die Elektronenmasse tatsaechlich berechnen ?
Stimmt das hier also nicht mehr:

https://en.wikipedia.org/wiki/Quantum_electrodynamics
--------
Within the above framework physicists were then able to calculate to a high degree
of accuracy some of the properties of electrons, such as the anomalous magnetic
dipole moment. However, as Feynman points out, it fails to explain why particles
such as the electron have the masses they do. "There is no theory that adequately
explains these numbers. We use the numbers in all our theories, but we don't
understand them - what they are, or where they come from.
I believe that from a fundamental point of view, this is a very interesting
and serious problem."
----------

Andreas Moser

unread,
Jun 30, 2021, 2:38:05 AMJun 30
to
Am 30.6.21 00:29, schrieb Carla Schneider:
>> In der QFT wird die Elektronenmasse dynamisch definiert (im Prinzip als
>> Trägheit) und in der Impulsdarstellung berechnet und renormiert.
>
> D.h. die koennen die Elektronenmasse tatsaechlich berechnen ?
> Stimmt das hier also nicht mehr:
>
> https://en.wikipedia.org/wiki/Quantum_electrodynamics

Nein, das war schlecht formuliert, die Masse und Ladung müssen in die
Theorie eingegeben werden, um die Theorie sozusagen auf die Realität zu
eichen. Dann ergeben sich weitere Größen, z.B. das magnetische Moment,
mit kleinen Korrekturen der klassischen Ergebnisse wieder durch
Schleifendiagramme, die sich bei entprechender Messgenauigkeit
experimentell bestätigt haben.

Die QFT-Rechnung gibt zunächst (wie die klassische Rechnung) etwas
Falsches bzw. unendlich. Die Renormierung ermöglicht das Abspalten der
falschen Werte der Masse ins Unbeobachtbare. Weinberg sagt (QFT1,
S.441), dass das auch notwendig wäre, wenn die Rechnung endlich bliebe.

Carla Schneider

unread,
Jun 30, 2021, 9:53:50 AMJun 30
to
Wobei du allerdings nur letzteres bestaetigen kannst was
aber bei derartigen Fragen nicht besonders hilfreich ist,
denn Ideologie hilft bei der Physik nichts.
Schwinger und Tomonaga bekamen ihre Inspiration dieses Problem zu
loesen durch ihre Arbeit im 2. Weltkrieg als sie mit der Theorie hinter der
Radartechnik befasst waren unabhaengig voneinander, in Japan und den USA.


>
> > Die
> > Übereinstimmung auf ca 15-18 Stellen wurde schon ca 1980 berechnet und
> > gemessen.

15 bis 18 Stellen gemessen ?
https://en.wikipedia.org/wiki/Anomalous_magnetic_dipole_moment
Ich sehe 12 und noch 2 in Klammern dazu, also 12 bis 14.

Darunter steht allerdings etwas wiederspruechliches:

According to this value, a_e is known to an accuracy of
around 1 part in 1 billion (109). This required measuring g to an accuracy of around 1 part in 1
trillion (1012).

Dieter Heidorn

unread,
Jun 30, 2021, 3:13:09 PMJun 30
to
Carla Schneider schrieb:
> Fritz wrote:
>>

(anomales magnetisches Moment des Elektrons)

>>> Die
>>> Übereinstimmung auf ca 15-18 Stellen wurde schon ca 1980 berechnet und
>>> gemessen.
>
> 15 bis 18 Stellen gemessen ?
> https://en.wikipedia.org/wiki/Anomalous_magnetic_dipole_moment
> Ich sehe 12 und noch 2 in Klammern dazu, also 12 bis 14.
>

Die Schreibweise

a = 0,001 159 652 180 73(28)

bedeutet

a = 0,001 159 652 180 73 +- 0,000 000 000 000 28

sodass in der Tat eine Genauigkeit auf 12 Nachkommastellen vorliegt.

Schreibt man den Wert in der Form

a = 1,159 652 180 73 * 10^(-3) +- 0,000 000 000 28 * 10^(-3)

so sieht man die im Text genannte Genauigkeit:
"accuracy of around 1 part in 1 billion (10^9)".

> Darunter steht allerdings etwas wiederspruechliches:
>
> According to this value, a_e is known to an accuracy of
> around 1 part in 1 billion (10^9). This required measuring g to an accuracy of around 1 part in 1
> trillion (10^(12)).
>

Es liegt kein Widerspruch vor. Das spin-magnetische Moment des
Elektrons ist

my_S = g *(e/(2mc)) * S,

und der Landé-Faktor (g-Faktor) wird von der Dirac-Gleichung zu g = 2
vorausgesagt. Experimentell wurde nach dem 2. Weltkrieg in immer
präziseren Messungen gefunden, dass g nicht genau gleich 2 ist.

Die Abweichung vom Wert g = 2 wird als anomales magnetisches Moment
bezeichnet und nach Konvention in folgender Form angegeben:

a = (g - 2) / 2.

Somit ist

g = 2 + 2*a

= 2 * (1 + 0,001 159 652 180 73 +- 0,000 000 000 000 28)

Gemessen wird g, und daraus a bestimmt.
g muss also auf 12 Nachkommastellen genau gemessen werden:
"This required measuring g to an accuracy of around 1 part in 1 trillion
(10^(12))."

Dieter Heidorn

Thomas Heger

unread,
Jul 1, 2021, 2:09:45 AMJul 1
to
Am 30.06.2021 um 08:36 schrieb Andreas Moser:
> Am 30.6.21 00:29, schrieb Carla Schneider:
>>> In der QFT wird die Elektronenmasse dynamisch definiert (im Prinzip als
>>> Trägheit) und in der Impulsdarstellung berechnet und renormiert.
>>
>> D.h. die koennen die Elektronenmasse tatsaechlich berechnen ?
>> Stimmt das hier also nicht mehr:
>>
>> https://en.wikipedia.org/wiki/Quantum_electrodynamics
>
> Nein, das war schlecht formuliert, die Masse und Ladung müssen in die
> Theorie eingegeben werden, um die Theorie sozusagen auf die Realität zu
> eichen. Dann ergeben sich weitere Größen, z.B. das magnetische Moment,
> mit kleinen Korrekturen der klassischen Ergebnisse wieder durch
> Schleifendiagramme, die sich bei entprechender Messgenauigkeit
> experimentell bestätigt haben.
>
> Die QFT-Rechnung gibt zunächst (wie die klassische Rechnung) etwas
> Falsches bzw. unendlich. Die Renormierung ermöglicht das Abspalten der
> falschen Werte der Masse ins Unbeobachtbare. Weinberg sagt (QFT1,
> S.441), dass das auch notwendig wäre, wenn die Rechnung endlich bliebe.
>

'Renormierung' kehrt einfach alles unendliche unter den Teppich und
kloppt den ein wenig platt.


TH

Andreas Moser

unread,
Jul 1, 2021, 2:51:28 AMJul 1
to
Am 1.7.21 07:09, schrieb Thomas Heger:
> 'Renormierung' kehrt einfach alles unendliche unter den Teppich und
> kloppt den ein wenig platt.

Nein es werden nur die virtuellen Problemterme ausgerechnet und dann die
Bausteine für die Rechnung (Propagatoren, Vertizes) korrigiert. Im
Diagramm veranschaulicht wird das durch die durchkreuzten Kreise, in
denen diese virtuellen Unendlichkeiten stecken.

Früher hätten sich hier schon längst die Experten eingeschaltet, aber
denen ist offenbar der Spaß vergangen...


Carla Schneider

unread,
Jul 1, 2021, 3:40:30 AMJul 1
to
Dieter Heidorn wrote:
>
> Carla Schneider schrieb:
> > Fritz wrote:
> >>
>
> (anomales magnetisches Moment des Elektrons)
>
> >>> Die
> >>> Übereinstimmung auf ca 15-18 Stellen wurde schon ca 1980 berechnet und
> >>> gemessen.
> >
> > 15 bis 18 Stellen gemessen ?
> > https://en.wikipedia.org/wiki/Anomalous_magnetic_dipole_moment
> > Ich sehe 12 und noch 2 in Klammern dazu, also 12 bis 14.
> >
>
> Die Schreibweise
>
> a = 0,001 159 652 180 73(28)
>
> bedeutet
>
> a = 0,001 159 652 180 73 +- 0,000 000 000 000 28

Wusste ich nicht, sollten die in Wikipedia dazu schreiben.

>
> sodass in der Tat eine Genauigkeit auf 12 Nachkommastellen vorliegt.

Wenn man die 2 Nullen am Anfang mitzaehlt.
Ich dachte die Nachkommastellen beziehen sich auf Zahldarstellungen
wie:
1.159652180E-3


>
> Schreibt man den Wert in der Form
>
> a = 1,159 652 180 73 * 10^(-3) +- 0,000 000 000 28 * 10^(-3)
>
> so sieht man die im Text genannte Genauigkeit:
> "accuracy of around 1 part in 1 billion (10^9)".
>
> > Darunter steht allerdings etwas wiederspruechliches:
> >
> > According to this value, a_e is known to an accuracy of
> > around 1 part in 1 billion (10^9). This required measuring g to an accuracy of around 1 part in 1
> > trillion (10^(12)).
> >
>
> Es liegt kein Widerspruch vor. Das spin-magnetische Moment des
> Elektrons ist

Widerspruch nur zu meiner falschen Interpretation der Klammer hinter der Zahl oben.
Aber auch Widerspruch zu den angeblich gemessenen 15 bis 18 Stellen...

Sebastin Wolf

unread,
Jul 1, 2021, 3:56:11 AMJul 1
to
Man muss die geisteskranken Trolle ja nicht füttern.


Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
Jul 1, 2021, 7:37:50 AMJul 1
to
Hermann Riemann wrote:

> Planeten werden durch Gravitation zusammengehalten.

Ja.

> Beim Elektron kommt Elektromagnetismus nicht in Frage,
> weil sich gleiche Ladungen abstoßen.

Wie bitte? *Ein* Elektron ist *eine* (Punkt-)Ladung.

> Die Gravitation ist in diesem Bereich in Vielfaches schwächer.

Die spielt da deswegen überhaupt keine Rolle.

> Hermann
> auf der Suche nach einer Kraft.

Welche Kraft denn? Elektronen sind *Elementar*teilchen (haben keine
erkennbare Struktur, werden daher als punktförming angenommen) und
Quantenobjekte (werden durch eine Wellenfunktion beschrieben); keine
winzigen Energiebälle die durch irnkwas zusammengehalten werden müssten.


PointedEars
--
Q: Who's on the case when the electricity goes out?
A: Sherlock Ohms.

(from: WolframAlpha)

Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
Jul 1, 2021, 7:49:09 AMJul 1
to
Carla Schneider wrote:

> Es ging hier um eine klassische Rechnung ohne QED.
> Ich habe sogar einen Artikel dazu gefunden:
> --------
> DOI:10.1088/0143-0807/10/4/003Corpus ID: 123109654

Copy & Pray :-D

Du meinst:

DOI: 10.1088/0143-0807/10/4/003
(Semantic Scholar) Corpus ID: 123109654

Das sind zwei unterschiedliche IDs (für dasselbe Paper).

> Der Artikel ist natuerlich nicht kostenlos einsehbar, […]

Einfach auf “Access through your institution” klicken, dann geht das schon
:-D

Ziemlich sicher mit Google Scholar auch.


PointedEars
--
Two neutrinos go through a bar ...

(from: WolframAlpha)

Hermann Riemann

unread,
Jul 1, 2021, 8:24:35 AMJul 1
to
Am 01.07.21 um 13:37 schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn:
>> Beim Elektron kommt Elektromagnetismus nicht in Frage,
>> weil sich gleiche Ladungen abstoßen.

> Wie bitte? *Ein* Elektron ist *eine* (Punkt-)Ladung.

Realer Punkt sicher nicht.
Für einige Näherungen mag die Annahme zweckmäßig sein.

( Klassisch z.B. 0 < Schwarzschildradius des Elektrons. )

>> Hermann
>> auf der Suche nach einer Kraft.

> Welche Kraft denn? Elektronen sind *Elementar*teilchen (haben keine
> erkennbare Struktur, werden daher als punktförming angenommen) und
> Quantenobjekte (werden durch eine Wellenfunktion beschrieben);

Nach https://de.wikipedia.org/wiki/Neutron
hat das "Elementarteilchen" Neutron ein
Durchmesser von ca. 1,7 · 10−15 m.

> keine winzigen Energiebälle

(potentielle) Energie des elektromagnetischen Feldes

> die durch irgend etwas zusammengehalten werden müssten.

Quanteneffekte die das Feld zusammenhalten,
indem sie Energietransfer verhindern?

Hermann
der auch die Ursache, dass alle Elektronen
die gleiche Ruhemasse haben,
in einer Quantisierung vermutet.

--
http://www.hermann-riemann.de

Carla Schneider

unread,
Jul 1, 2021, 11:33:29 AMJul 1
to
Hermann Riemann wrote:
>
> Am 01.07.21 um 13:37 schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn:
> >> Beim Elektron kommt Elektromagnetismus nicht in Frage,
> >> weil sich gleiche Ladungen abstoßen.
>
> > Wie bitte? *Ein* Elektron ist *eine* (Punkt-)Ladung.
>
> Realer Punkt sicher nicht.
> Für einige Näherungen mag die Annahme zweckmäßig sein.
>
> ( Klassisch z.B. 0 < Schwarzschildradius des Elektrons. )

Das Elektron ist doch nur eine Punktladung, keine Punktmasse,
bzw. eine Negative Punktmasse umgeben von einer Positiven
verteilten Ladung, wobei der Teil ausserhalb des klassischen Elektronenradius
gerade soviel Masse hat wie die ganze Elektron.

Hat eine negative Masse einen Schwarzschildradius ?


>
> >> Hermann
> >> auf der Suche nach einer Kraft.
>
> > Welche Kraft denn? Elektronen sind *Elementar*teilchen (haben keine
> > erkennbare Struktur, werden daher als punktförming angenommen) und
> > Quantenobjekte (werden durch eine Wellenfunktion beschrieben);
>
> Nach https://de.wikipedia.org/wiki/Neutron
> hat das "Elementarteilchen" Neutron ein
> Durchmesser von ca. 1,7?·?10?15 m.

Das Neutron ist auch kein Punktteilchen sondern ist zusammengesetzt.

>
> > keine winzigen Energiebälle
>
> (potentielle) Energie des elektromagnetischen Feldes
>
> > die durch irgend etwas zusammengehalten werden müssten.
>
> Quanteneffekte die das Feld zusammenhalten,
> indem sie Energietransfer verhindern?
>
> Hermann
> der auch die Ursache, dass alle Elektronen
> die gleiche Ruhemasse haben,
> in einer Quantisierung vermutet.

Dass die Ladung quantisiert sein muss hat Dirac schon 1931 gezeigt,
wenn ein magnetischer Monopol existiert. Es folgt dann wohl aus
der Quantisierung des Drehimpulses.

Carla Schneider

unread,
Jul 1, 2021, 11:54:06 AMJul 1
to
Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:
>
> Carla Schneider wrote:
>
> > Es ging hier um eine klassische Rechnung ohne QED.
> > Ich habe sogar einen Artikel dazu gefunden:
> > --------
> > DOI:10.1088/0143-0807/10/4/003Corpus ID: 123109654
>
> Copy & Pray :-D
>
> Du meinst:
>
> DOI: 10.1088/0143-0807/10/4/003
> (Semantic Scholar) Corpus ID: 123109654
>
> Das sind zwei unterschiedliche IDs (für dasselbe Paper).


Ich habe auch den Titel dieses Papers zitiert:

Classical charged particles revisited: renormalising mass and spin

J. Lévy-Leblond
Published 1989
Physics
European Journal of Physics


>
> > Der Artikel ist natuerlich nicht kostenlos einsehbar, [?]
>
> Einfach auf ?Access through your institution? klicken, dann geht das schon
> :-D

Studenten kommen da ueber ihre Universitaet ran,
aber andere Amateur-Wissenschaftler nicht.

>
> Ziemlich sicher mit Google Scholar auch.

Ist nur eine Suchmaschine das Urheberrecht koennen
die auch nicht ueberwinden und die Artikel die
sie durchsuchen duerfen sie anderen nicht geben.

https://iopscience.iop.org/journal/0143-0807/page/Open-access-information

Wenn der Autor fuer seinen Artikel 1950 Euro bezahlt darf ihn jeder lesen...
Duerfte aber fuer diesen Artikel nicht relevant sein, der stammt noch
aus der Zeit bevor es das www gab, also sowieso nur die den Artikel lesen
konnten die das Heft in die Hand bekommen.

Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
Jul 1, 2021, 1:41:56 PMJul 1
to
Hermann Riemann wrote:

> Am 01.07.21 um 13:37 schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn:
>>> Beim Elektron kommt Elektromagnetismus nicht in Frage,
>>> weil sich gleiche Ladungen abstoßen.
>> Wie bitte? *Ein* Elektron ist *eine* (Punkt-)Ladung.
>
> Realer Punkt sicher nicht.
> Für einige Näherungen mag die Annahme zweckmäßig sein.
>
> ( Klassisch z.B. 0 < Schwarzschildradius des Elektrons. )

Bei dem derzeitigen Grad Deiner Ahnungslosigkeit empfehle ich Dir dringend,
Dich mit solchen und weiteren Spekulationen zurückzuhalten.

>>> Hermann
>>> auf der Suche nach einer Kraft.
>
>> Welche Kraft denn? Elektronen sind *Elementar*teilchen (haben keine
>> erkennbare Struktur, werden daher als punktförming angenommen) und
>> Quantenobjekte (werden durch eine Wellenfunktion beschrieben);
>
> Nach https://de.wikipedia.org/wiki/Neutron
> hat das "Elementarteilchen" Neutron ein
> Durchmesser von ca. 1,7 · 10−15 m.

Das Neutron ist kein Elementarteilchen, wie Du dort auch nachlesen kannst.

>> keine winzigen Energiebälle
>
> (potentielle) Energie des elektromagnetischen Feldes

Autsch.

>> die durch irgend etwas zusammengehalten werden müssten.
>
> Quanteneffekte die das Feld zusammenhalten,
> indem sie Energietransfer verhindern?

Was für ein hanebüchener Unsinn.


PointedEars
--
Q: What did the female magnet say to the male magnet?
A: From the back, I found you repulsive, but from the front
I find myself very attracted to you.
(from: WolframAlpha)

Carla Schneider

unread,
Jul 1, 2021, 3:33:42 PMJul 1
to
Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:
>
> Hermann Riemann wrote:
>
> > Am 01.07.21 um 13:37 schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn:
> >>> Beim Elektron kommt Elektromagnetismus nicht in Frage,
> >>> weil sich gleiche Ladungen abstoßen.
> >> Wie bitte? *Ein* Elektron ist *eine* (Punkt-)Ladung.
> >
> > Realer Punkt sicher nicht.
> > Für einige Näherungen mag die Annahme zweckmäßig sein.
> >
> > ( Klassisch z.B. 0 < Schwarzschildradius des Elektrons. )
>
> Bei dem derzeitigen Grad Deiner Ahnungslosigkeit empfehle ich Dir dringend,
> Dich mit solchen und weiteren Spekulationen zurückzuhalten.
>
> >>> Hermann
> >>> auf der Suche nach einer Kraft.
> >
> >> Welche Kraft denn? Elektronen sind *Elementar*teilchen (haben keine
> >> erkennbare Struktur, werden daher als punktförming angenommen) und
> >> Quantenobjekte (werden durch eine Wellenfunktion beschrieben);
> >
> > Nach https://de.wikipedia.org/wiki/Neutron
> > hat das "Elementarteilchen" Neutron ein
> > Durchmesser von ca. 1,7?·?10?15 m.
>
> Das Neutron ist kein Elementarteilchen, wie Du dort auch nachlesen kannst.
>
> >> keine winzigen Energiebälle
> >
> > (potentielle) Energie des elektromagnetischen Feldes
>
> Autsch.

https://www.feynmanlectures.caltech.edu/II_28.html

Carla Schneider

unread,
Jul 1, 2021, 4:14:00 PMJul 1
to
Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:
>
> Carla Schneider wrote:
>
> > Es ging hier um eine klassische Rechnung ohne QED.
> > Ich habe sogar einen Artikel dazu gefunden:
> > --------
> > DOI:10.1088/0143-0807/10/4/003Corpus ID: 123109654
>
> Copy & Pray :-D
>
> Du meinst:
>
> DOI: 10.1088/0143-0807/10/4/003
> (Semantic Scholar) Corpus ID: 123109654
>
> Das sind zwei unterschiedliche IDs (für dasselbe Paper).
>
> > Der Artikel ist natuerlich nicht kostenlos einsehbar, [?]
>
> Einfach auf ?Access through your institution? klicken, dann geht das schon
> :-D
>
> Ziemlich sicher mit Google Scholar auch.

So geht es:
https://sci-hub.org/10.1088/0143-0807/10/4/003

Allerdings musste ich was in mein /etc/h.... File eintragen damit es funktioniert.

Carla Schneider

unread,
Jul 3, 2021, 4:54:15 AMJul 3
to
Die sind schon seit einem Jahrzehnt nicht mehr hier,
haben jetzt wohl genug zu tun mit ihren eigenen Studenten.

Und neue kommen nicht mehr dazu, sind die alle
jetzt bei Herrn Zuckerbergs Gesichtsbuch ?

Bernd Zarro

unread,
Jul 3, 2021, 3:59:57 PMJul 3
to
Carla Schneider <carl...@yahoo.com> writes:

> Und neue kommen nicht mehr dazu, sind die alle
> jetzt bei Herrn Zuckerbergs Gesichtsbuch ?

Facebook ist schon seit Jahren passé. Reddit hat einen guten Teil der
Forenwelt absorbiert, für Frage&Antwort artiges gibt es Stackexchange.
Diskussionen sind also eher da. Auf sekundärer Ebene hast du dann auch
noch Seiten wie Twitter, aber aufgrund plattformbedingter Limitationen
sind längere Diskussionen da eher lästig und natürlich später
unauffindbar. Twitter ist halt eher geeignet für Monologe... und
Rufmord. Als "soziale" Plattform wurde Facebook von Instagram überholt.

Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
Jul 3, 2021, 6:57:51 PMJul 3
to
Bernd Zarro wrote:

> Carla Schneider <carl...@yahoo.com> writes:
>> Und neue kommen nicht mehr dazu, sind die alle
>> jetzt bei Herrn Zuckerbergs Gesichtsbuch ?
>
> Facebook ist schon seit Jahren passé. […]

Das ist schlicht falsch. Ich bin Mitglied (und in den meisten Fällen auch
ein Admin oder Moderator) von mehreren (internationalen)
Wissenschaftsgruppen auf Facebook, die regen Zulauf haben, sowohl von
Studierenden/-ten als auch auch von jüngeren Nutzern, die sich für das Thema
interessieren.

Natürlich schlagen da auch regelmässig Crackpots auf, aber die kann man im
Notfall (der erwartungsgemäss leider fast immer eintrifft) auf
Nimmerwidersehen rausschmeissen.


PointedEars
--
A neutron walks into a bar and inquires how much a drink costs.
The bartender replies, "For you? No charge."

(from: WolframAlpha)

Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
Jul 3, 2021, 7:00:41 PMJul 3
to
Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:

> Bernd Zarro wrote:
>> Facebook ist schon seit Jahren passé. […]
>
> Das ist schlicht falsch. Ich bin Mitglied (und in den meisten Fällen auch
> ein Admin oder Moderator) von mehreren (internationalen)
> Wissenschaftsgruppen auf Facebook, die regen Zulauf haben, sowohl von
> Studierenden/-ten als auch auch von jüngeren Nutzern, die sich für das
> Thema interessieren.
>
> Natürlich schlagen da auch regelmässig Crackpots auf, aber die kann man im
> Notfall (der erwartungsgemäss leider fast immer eintrifft) auf
> Nimmerwidersehen rausschmeissen.

Desweiteren gibt es (wie ich ebenfalls aus eigener Erfahrung als Mitglied
und Admin weiss) sehr viele internationale WhatsApp-Gruppen zum Thema mit
einigen qualifizierten (d. h. studierenden oder studierten) Mitgliedern.


PointedEars
--
Q: What happens when electrons lose their energy?
A: They get Bohr'ed.

(from: WolframAlpha)

Bernd Zarro

unread,
Jul 3, 2021, 9:59:16 PMJul 3
to
Thomas 'PointedEars' Lahn <Point...@web.de> writes:

> Bernd Zarro wrote:
>
>> Carla Schneider <carl...@yahoo.com> writes:
>>> Und neue kommen nicht mehr dazu, sind die alle
>>> jetzt bei Herrn Zuckerbergs Gesichtsbuch ?
>>
>> Facebook ist schon seit Jahren passé. […]
>
> Das ist schlicht falsch.
Einigen wir uns auf "stagniert", wenn wir jetzt einmal Ausnahmefälle wie
Indien ausklammern.

> Ich bin Mitglied (und in den meisten Fällen auch
> ein Admin oder Moderator) von mehreren (internationalen)
> Wissenschaftsgruppen auf Facebook, die regen Zulauf haben,
Es hängt natürlich von deiner Wichtungsfunktion ab. Reden wir von
gestandenen Wissenschaftlern und Professoren? Dann ja, klar findest du
auch viel auf Facebook, auch Zeug für irgendwelche Konferenzen und hast
du nicht gesehen. Nach der Logik sind plain HTML Webseiten und
FORTRAN90 aber auch brandaktuell. Es besteht ja auch echt keine Not an
der "cutting edge" zu sein.

> sowohl von Studierenden/-ten als auch auch von jüngeren Nutzern, die
> sich für das Thema interessieren.

Was ich allgemein von Studenten im Alter von ~20-25 wahrnehme ist, dass
die auf Facebook aus Notwendigkeit sind, weil irgendjemand was da
abgeladen hat. Ansonsten gilt es eher als Beschäftigung ihrer Eltern.
Mit so 'nem Ruf kann man extrapolieren. Facebook hat nicht umsonst
Instagram gekauft.

Bernd Zarro

unread,
Jul 3, 2021, 10:08:52 PMJul 3
to
Thomas 'PointedEars' Lahn <Point...@web.de> writes:

> Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:
>
>> Bernd Zarro wrote:
>>> Facebook ist schon seit Jahren passé. […]
>>
>> Das ist schlicht falsch. Ich bin Mitglied (und in den meisten Fällen auch
>> ein Admin oder Moderator) von mehreren (internationalen)
>> Wissenschaftsgruppen auf Facebook, die regen Zulauf haben, sowohl von
>> Studierenden/-ten als auch auch von jüngeren Nutzern, die sich für das
>> Thema interessieren.
>>
>> Natürlich schlagen da auch regelmässig Crackpots auf, aber die kann man im
>> Notfall (der erwartungsgemäss leider fast immer eintrifft) auf
>> Nimmerwidersehen rausschmeissen.
>
> Desweiteren gibt es (wie ich ebenfalls aus eigener Erfahrung als Mitglied
> und Admin weiss)
Naturgegeben würdest du das nicht machen, wenn du denken würdest das
hätte keinen Sinn. Andererseits wird Facebook ja auch nicht einfach
verpuffen. Geht allein aus "Branding" zur Zeit nicht. Das ist nur
alles absolut kein Garant für die Zukunft, und ich sehe bei jüngeren
Generationen einen klaren Trend weg von Facebook, weil Facebooks
Paradigmen einfach nicht für jüngere Generationen anziehend sind.

> sehr viele internationale WhatsApp-Gruppen zum Thema mit
> einigen qualifizierten (d. h. studierenden oder studierten) Mitgliedern.
>
Von dem Erfolg von WhatsApp auf die Lebenserwartung von Facebook (als
Webseite, nicht als Unternehmen) zu schließen ist ungefähr so wie von
dem Erfolg von MS Teams auf die Lebenserwartung von Skype zu schließen.

Carla Schneider

unread,
Jul 4, 2021, 5:54:36 AMJul 4
to
Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:
>
> Bernd Zarro wrote:
>
> > Carla Schneider <carl...@yahoo.com> writes:
> >> Und neue kommen nicht mehr dazu, sind die alle
> >> jetzt bei Herrn Zuckerbergs Gesichtsbuch ?
> >
> > Facebook ist schon seit Jahren passé. [?]
>
> Das ist schlicht falsch. Ich bin Mitglied (und in den meisten Fällen auch
> ein Admin oder Moderator) von mehreren (internationalen)
> Wissenschaftsgruppen auf Facebook, die regen Zulauf haben, sowohl von
> Studierenden/-ten als auch auch von jüngeren Nutzern, die sich für das Thema
> interessieren.
>
> Natürlich schlagen da auch regelmässig Crackpots auf, aber die kann man im
> Notfall (der erwartungsgemäss leider fast immer eintrifft) auf
> Nimmerwidersehen rausschmeissen.

Das ist die Facebook Methode, also alle rotieren ihren Filterblasen.
Und jeder der widerspricht wird rausgeworfen.
Und fuer diesen Job gibts dann Leute wie dich, die alles von dem sie noch
nie etwas gehoert haben fuer nicht existent halten, ich erinnere mich da z.B.
an unsere "Diskussion" ueber negativen Absolutdruck, und Dopplereffekt in
der Time domain...

Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
Jul 4, 2021, 9:54:41 AMJul 4
to
Bernd Zarro wrote:

> Von dem Erfolg von WhatsApp auf die Lebenserwartung von Facebook (als
> Webseite, nicht als Unternehmen) zu schließen ist ungefähr so wie von
> dem Erfolg von MS Teams auf die Lebenserwartung von Skype zu schließen.

Das hat auch niemand behauptet. Du solltest lesen, was geschrieben wurde
(und Deinen planlosen Behauptungen widerspricht); nicht das, was Du lesen
willst.


PointedEars
--
Q: How many theoretical physicists specializing in general relativity
does it take to change a light bulb?
A: Two: one to hold the bulb and one to rotate the universe.
(from: WolframAlpha)

Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
Jul 4, 2021, 9:55:37 AMJul 4
to
Bernd Zarro wrote:

> Thomas 'PointedEars' Lahn <Point...@web.de> writes:
>> Bernd Zarro wrote:
>>> Carla Schneider <carl...@yahoo.com> writes:
>>>> Und neue kommen nicht mehr dazu, sind die alle
>>>> jetzt bei Herrn Zuckerbergs Gesichtsbuch ?
>>>
>>> Facebook ist schon seit Jahren passé. […]
>>
>> Das ist schlicht falsch.
> Einigen wir uns auf "stagniert", wenn wir jetzt einmal Ausnahmefälle wie
> Indien ausklammern.

Mangels ausreichender Daten sowohl Deinerseits als auch meinerseits einigen
wir uns keineswegs darauf.

Bernd Zarro

unread,
Jul 4, 2021, 11:28:44 AMJul 4
to
Thomas 'PointedEars' Lahn <Point...@web.de> writes:

> Bernd Zarro wrote:
>
>> Von dem Erfolg von WhatsApp auf die Lebenserwartung von Facebook (als
>> Webseite, nicht als Unternehmen) zu schließen ist ungefähr so wie von
>> dem Erfolg von MS Teams auf die Lebenserwartung von Skype zu
>> schließen.
>
> Das hat auch niemand behauptet. Du solltest lesen, was geschrieben
> wurde (und Deinen planlosen Behauptungen widerspricht); nicht das, was
> Du lesen willst.
Deine genaue Aussage war:

> Desweiteren gibt es (wie ich ebenfalls aus eigener Erfahrung als
> Mitglied und Admin weiss) sehr viele internationale WhatsApp-Gruppen
> zum Thema mit einigen qualifizierten (d. h. studierenden oder
> studierten) Mitgliedern.

Ich hatte halt gehofft die Aussage hat irgendeinen inhaltlichen
Mehrwert. Habe entsprechend eine Implikation würfeln müssen. Denn es
widerspricht ohne Teeblattlesen meiner "planlosen Behauptung" dass
Facebook-die-Webseite an Relevanz verliert rein gar nicht. Kannst mich
gerne aufklären, ansonsten tue ichs einfach als Randbemerkung ab.

Apropos planlos, wie viele Menschen unter 30 kennst /du/ denn
persönlich? Also nicht von Facebook. Ich bin noch in Kontakt mit mehr
als genug Studenten, und das ist genau der Grund, warum ich diese
Meinung überhaupt habe. Die absolute Mehrheit der jüngeren hat einen
Account aber verbringt da keine Zeit. Viele jüngere Leute sehen das als
Elternhalde. Das ist schlicht was ich beobachte, und was mir andere aus
zweiter Hand klar berichten.

—Bernd

Bernd Zarro

unread,
Jul 4, 2021, 11:39:05 AMJul 4
to
Thomas 'PointedEars' Lahn <Point...@web.de> writes:

> Bernd Zarro wrote:
>
>> Thomas 'PointedEars' Lahn <Point...@web.de> writes:
>>> Bernd Zarro wrote:
>>>> Carla Schneider <carl...@yahoo.com> writes:
>>>>> Und neue kommen nicht mehr dazu, sind die alle
>>>>> jetzt bei Herrn Zuckerbergs Gesichtsbuch ?
>>>>
>>>> Facebook ist schon seit Jahren passé. […]
>>>
>>> Das ist schlicht falsch.
>> Einigen wir uns auf "stagniert", wenn wir jetzt einmal Ausnahmefälle
>> wie Indien ausklammern.
>
> Mangels ausreichender Daten sowohl Deinerseits als auch meinerseits
> einigen wir uns keineswegs darauf.

Ah ja, "ausreichende Daten". Dir ist klar das es explizit *nicht* in
Facebooks wirtschaftlichem Interesse ist, transparente Erfolgsmetriken
auf der Front zu haben, oder? Du kriegst da höchstens sowas:

https://en.wikipedia.org/wiki/Facebook#User_growth_and_decline

—Bernd

Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
Jul 4, 2021, 7:32:29 PMJul 4
to
Bernd Zarro wrote:

> Thomas 'PointedEars' Lahn <Point...@web.de> writes:
>
> Deine genaue Aussage war:
>
>> Desweiteren gibt es (wie ich ebenfalls aus eigener Erfahrung als
>> Mitglied und Admin weiss) sehr viele internationale WhatsApp-Gruppen
>> zum Thema mit einigen qualifizierten (d. h. studierenden oder
>> studierten) Mitgliedern.
>
> Ich hatte halt gehofft die Aussage hat irgendeinen inhaltlichen
> Mehrwert.

Der „inhaltliche Mehrwert“ war, wie man mit etwas gutem Willen hätte
erkennen können, dass Fachdiskussionen über zum Beispiel Physik eben nicht
mehr nur oder hauptsächlich im Usenet stattfinden. Weswegen es nicht
verwunderlich ist, dass zum Beispiel diese Gruppe eher wenig Traffic
aufweist.

> Habe entsprechend eine Implikation würfeln müssen. Denn es
> widerspricht ohne Teeblattlesen meiner "planlosen Behauptung" dass
> Facebook-die-Webseite an Relevanz verliert rein gar nicht.

Natürlich nicht, es war ja nur ein Nachtrag zu der Deine planlose Behauptung
widerlegenden Feststellung. Wer lesen kann, ist hier natürlich klar im
Vorteil.

> Kannst mich gerne aufklären, ansonsten tue ichs einfach als Randbemerkung
> ab.

[x] done

> Apropos planlos, wie viele Menschen unter 30 kennst /du/ denn
> persönlich?

Einige.

> Also nicht von Facebook.

Von da kenne ich die wenigsten in dieser Altersgruppe *persönlich*.
Allerdings habe ich auch nicht den Eindruck, dass in den von mir
frequentierten bzw. moderierten Facebook-Foren zu physikalischen Themen
der Anteil junger Leute abgenommen habe. Und sicher sind die auch nicht
alle oder überwiegend aus Indien.

> Ich bin noch in Kontakt mit mehr als genug Studenten, und das ist genau
> der Grund, warum ich diese Meinung überhaupt habe.

Das ist bei mir genau so, was auch damit zusammenhängt, dass ich seit
einigen Jahren selbst (wieder) Student bin. In Zweifelsfall bin ich also
eher näher an der Zielgruppe dran als Du.

Was Leute sagen und was sie tun sind ausserdem zweierlei Dinge.

Thomas 'PointedEars' Lahn

unread,
Jul 4, 2021, 7:38:32 PMJul 4