Empfehlung für Physik- und evt. auch Mathe-Lehrbuch gesucht

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Reinhard Zwirner

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Jun 30, 2022, 12:27:39 PMJun 30
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Hi,

eine ambitionierte Oberstufenschülerin möchte gern für ihren Mathe-
und ihren Physikleistungskurs mit Lehrbüchern, die schon
anspruchsvoller sind als die "normalen" Schulbücher, tiefer in den
Stoff einsteigen. Kann jemand von Euch da was empfehlen?

Fragt und dankt für Hinweise

Reinhard

Hermann Riemann

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Jun 30, 2022, 1:11:53 PMJun 30
to
Am 30.06.22 um 18:27 schrieb Reinhard Zwirner:
In Physik würde ich Gerthsen Physik empfehlen.
Mathematisch setzt das oft Erfahrung in Vektor- und Differentialrechnung
und komplexe Zahlen voraus

Bei Mathematik ein passendes Buch über Analysis.
Eventuell noch dann eines über differentielle Differentialgleichungen;
allerdings ist der grundlegende Unterschied zwischen
normalen und differentielle Differentialgleichung einfach.

Hermann
dessen weiterführende Ausbildung in Physik schon lange her ist.

--
http://www.hermann-riemann.de

Dieter Heidorn

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Jun 30, 2022, 4:32:58 PMJun 30
to
Reinhard Zwirner schrieb:
> Hi,
>
> eine ambitionierte Oberstufenschülerin möchte gern für ihren Mathe-
> und ihren Physikleistungskurs mit Lehrbüchern, die schon
> anspruchsvoller sind als die "normalen" Schulbücher, tiefer in den
> Stoff einsteigen. Kann jemand von Euch da was empfehlen?
>

Physik:

Paul A. Tipler
Physik für Studierende der Naturwissenschaften und Technik.
8. Auflage
Springer Spektrum

Dabei handelt es sich um ein Lehrbuch für das Grundstudium Physik, es
geht also deutlich über das Niveau von Schulbüchern hinaus. Kann aber
zumindest punktuell gut zur Vertiefung genutzt werden.

Mathematik:

Klaus Fritzsche
Mathematik für Einsteiger.
Vor- und Brückenkurs zum Studienbeginn.
5. Auflage
Springer Spektrum

Führt in die Methoden und Denkweisen der (reinen) Mathematik ein, die in
der Schule in der Regel nicht vermittelt werden.

Falls eine Vertiefung in Richtung "praktische Anwendungen" gesucht sein
sollte, dann könnte ein Lehrbuch nützlich sein, das in Ingenieurs-
Studiengängen verwendet wird, z.B.:

Brauch, Dreyer, Haacke:
Mathematik für Ingenieure.
11. Auflage 2006
Vieweg+Teubner.

Dieter Heidorn

Hermann Riemann

unread,
Jul 1, 2022, 1:48:49 AMJul 1
to
Am 30.06.22 um 21:47 schrieb Stefan Ram:
> Supersedes: <Literatur-20...@ram.dialup.fu-berlin.de>
> [ein "ist" gelöscht]
>
> Hermann Riemann <nosp...@hermann-riemann.de> writes:
>> Hermann
>> dessen weiterführende Ausbildung in Physik schon lange her ist.
>
> Es ist ein Lernfehler, wenn man versucht "neben dem
> Unterricht herzulernen" und auch ein bißchen abwertend dem
> ach-so "anspruchslosen" Schulunterricht gegenüber!
> Erst einmal sollte man voll im Unterricht mitarbeiten,
> Hausarbeiten machen und alles dazu lesen, was der Lehrer
> empfiehlt, beziehungsweise, was im Schulbuch gerade
> behandelt wird. Vielleicht dazu Lernkarten mit den
> behandelten Definitionen und Formeln anlegen.
>
> Wenn man darüber hinaus noch mehr lernen will, sollte man
> zuerst den Lehrer danach fragen, was hier in Frage kommt.

Ein Deutschlehrer hat mir empfohlen gute Literatur zu lesen.
Also habe ich mir das Reclam Heftchen Goethes Faust gekauft.
Die erste halbe Seite konnte ich flüssig lesen.
Die zweite halbe Seite habe ich mich Satz für Satz vor gekämpft,
bei der dritten halbe Seite Wort für Wort, dann habe ich aufgegeben.

Bei einem nicht vom Lehrer in irgendeiner Form beeinflussten
Buch über Algebra, war das nicht der Fall.
Als mein Englischlehrer Shakesspear ( Schüttelspeer)
im Unterricht behandelte, habe ich "unter der Bank"
etwas technisches Englisch aus einem Buch gelernt.

> Falls man dann immer noch "mehr" machen will, ok. Schön!
> Aber das Wichtigste ist es dabei, darauf zu achten, daß
> dies nicht zu Lasten des Schulunterrichts oder Schlafes
> geht und den Anforderung des eigentlichen Unterrichts
> immer Vorrang einzuräumen!

Ich sehe als das "Wichtigste" eigene nützliche Fähigkeiten an.
Note etc. sind bei Bedarf wichtig.
Ausbildungsstätten etc sind für mich so etwas wie mehr oder weniger
teure Läden zur Rohstoffversorgung dafür.

> Sonst könnte es paradoxerweise zu einer /Verschlechterung/
> der schulischen Leistungen führen!

> |Ein junger Mann suchte einen Zen-Meister auf. "Meister, wie
> |lange wird es dauern, bis ich Befreiung erlangt habe?"
> |"Vielleicht zehn Jahre," entgegnete der Meister. "Und wenn
> |ich mich besonders anstrenge, wie lange dauert es dann?"
> |fragte der Schüler. "In dem Fall kann es zwanzig Jahre
> |dauern," erwiderte der Meister. "Ich nehme aber wirklich
> |jede Härte auf mich. Ich will so schnell wie möglich ans
> |Ziel gelangen," beteuerte der junge Mann. "Dann," erwiderte
> |der Meister, "kann es bis zu vierzig Jahre dauern."

Egal wie viel ich mich in den Fremdsprachen deutsch englisch
und französisch bemühte, ich hat Mühe Note schwach 4 zu bekommen.
Als ich am Ende der Mittelstufe mit 5 in englisch und französisch
( wegen Ausgleich in Mathe und Physik ) versetzt wurde,
meinte er, wenn ich das nochmal machen würde,
gäbe er mir in beiden Fächer eine 6, und dann würde
ich sitzenbleiben.
Seine Noten richteten sich nach den Klassenarbeiten.
Er erwähnte das sich die Noten nach Anzahl der Wörter
durch Anzahl der Fehler richtete.
Durch Anpassung wurden meine Noten besser.
In der Ausbildung nach dem Abitur
wurde ein Mathematikbuch in englisch verwendet.
Ich habe, um den Text zu verstehen,
die deutschen Wörter mit Bleistift über die englischsprachigen
Wörter eingetragen. Das wurde von Seite zu Seite weniger.

Nach meiner Erinnerung wurde mir erzählt,
dass die Hälfte? der Physikstudenten nach dem ersten
Semester verschwunden seine.
Vermutlich lag es an der Mathematik.
Das so begreifen wie auf dem Gymnasium
geht nach meinem Eindruck nicht mehr.
Ein Physikstudent (aus Iran) soll mal für eine Prüfung
die gesamte Vorlesung auswendig gelernt haben.

Für Prüfungen (oder schriftliche Arbeiten) in Mathe oder Physik
habe ich kaum etwas gelernt,
bekam aber meist trotzdem deutlich überdurchschnittlich gute Noten.
Weil ich halt als Kind gelernt habe, spielerisch zu überlegen.

In den 70ger Jahren hatte ich mal angefangen
mit lisp symbolisch Mathematik ( mit Physik Gedanken )
anzufangen. Ohne das irgend jemand mich dazu aufforderte;
einfach aus der Meinung, ich könnte damit viel Handarbeit
automatisieren.

Heute stehe ich damit wieder am Anfang.
Vielleicht muss ich mir dazu einen passenden Editor bauen,
der Farbe und Fettschrift kann, weil das besser ist als der Pfeil
über Buchstaben.
Als Sprache werde ich Python verwenden,
und das quote eval Prinzip aus lisp in Python nach programmieren.
Um so physikalische Begriffe (z.B. Naturkonstanten) wie 5 kg
so nachzubilden, dass ich damit symbolisch rechnen
und auch einfach hantieren kann, sind neue Typen
und Operatoren erforderlich, die auch bei 7 Std + 3 min nicht aufgeben.
Abgesehen vom Umgang von Vermutungen mit Wahrscheinlichkeitsangaben,
Effizienz Berechungen wie konstruktive Suche nach kurzen Formeln ..

Hermann
aus Lehrbücher nur Bruchstücke lernend.

--
http://www.hermann-riemann.de

Helmut Wabnig

unread,
Jul 1, 2022, 2:47:24 AMJul 1
to
On 30 Jun 2022 19:47:32 GMT, r...@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram)
wrote:

>Supersedes: <Literatur-20...@ram.dialup.fu-berlin.de>
>[ein "ist" gelöscht]
>
>Hermann Riemann <nosp...@hermann-riemann.de> writes:
>>Hermann
>> dessen weiterführende Ausbildung in Physik schon lange her ist.
>
> Es ist ein Lernfehler, wenn man versucht "neben dem
> Unterricht herzulernen" und auch ein bißchen abwertend dem
> ach-so "anspruchslosen" Schulunterricht gegenüber!
>
> Erst einmal sollte man voll im Unterricht mitarbeiten,
> Hausarbeiten machen und alles dazu lesen, was der Lehrer
> empfiehlt, beziehungsweise, was im Schulbuch gerade
> behandelt wird. Vielleicht dazu Lernkarten mit den
> behandelten Definitionen und Formeln anlegen.
>
> Wenn man darüber hinaus noch mehr lernen will, sollte man
> zuerst den Lehrer danach fragen, was hier in Frage kommt.
>
> Falls man dann immer noch "mehr" machen will, ok. Schön!
> Aber das Wichtigste ist es dabei, darauf zu achten, daß
> dies nicht zu Lasten des Schulunterrichts oder Schlafes
> geht und den Anforderung des eigentlichen Unterrichts
> immer Vorrang einzuräumen! Sonst könnte es paradoxerweise
> zu einer /Verschlechterung/ der schulischen Leistungen
> führen!
>
>|Ein junger Mann suchte einen Zen-Meister auf. "Meister, wie
>|lange wird es dauern, bis ich Befreiung erlangt habe?"
>|"Vielleicht zehn Jahre," entgegnete der Meister. "Und wenn
>|ich mich besonders anstrenge, wie lange dauert es dann?"
>|fragte der Schüler. "In dem Fall kann es zwanzig Jahre
>|dauern," erwiderte der Meister. "Ich nehme aber wirklich
>|jede Härte auf mich. Ich will so schnell wie möglich ans
>|Ziel gelangen," beteuerte der junge Mann. "Dann," erwiderte
>|der Meister, "kann es bis zu vierzig Jahre dauern."
>

Deutsch und Englisch muß man nicht "lernen",
das geht von allein.
Mathe schreibst einen Schwindelzettel,
und das merkst dir und brauchst ihn nicht.


Ich hab unter der Schulbank Micky Maus gelesen,
jahrelang.
Kenn mich aus.
Bei Donald gibt es füe alle Lebenslagen eine Antwort.

w.

Hermann Riemann

unread,
Jul 1, 2022, 3:39:11 AMJul 1
to
Am 01.07.22 um 08:47 schrieb Helmut Wabnig:

> Deutsch und Englisch muß man nicht "lernen",
> das geht von allein.

Bei mir hat das nicht funktioniert.
Kommasetzung habe ich im Nachhilfe Unterricht gelernt.

> Mathe schreibst einen Schwindelzettel,
> und das merkst dir und brauchst ihn nicht.

Ich habe lediglich in Mathe Unterricht das Verfahren
gedanklich verfolgt.
( Und auch Hausaufgaben alleine ohne jegliche Hilfe gemacht.)
Der Rest war einfache Technik wie beim editieren.
Suche nach Zusammenhänge, einfügen und ersetzen.

> Ich hab unter der Schulbank Micky Maus gelesen, jahrelang.

Ich habe meist zugehört.
Wahrscheinlich weil mir meine Mutter mal Märchen
vorgelesen hat.

> Kenn mich aus.
> Bei Donald gibt es für alle Lebenslagen eine Antwort.
Welche bei Fragen, wie gehe ich mit Freundin um,
oder wie bade ich im heimischen Geldspeicher (safe),
oder warum spinnt mein computer
oder was passiert mit einem Photon am Ereignishorizont?

--
http://www.hermann-riemann.de

Hermann Riemann

unread,
Jul 1, 2022, 10:36:05 AMJul 1
to
Am 01.07.22 um 13:48 schrieb Stefan Ram:
> Hermann Riemann <nosp...@hermann-riemann.de> writes:
>> In den 70ger Jahren hatte ich mal angefangen
>> mit lisp symbolisch Mathematik ( mit Physik Gedanken )
>> anzufangen. Ohne das irgend jemand mich dazu aufforderte;
>> einfach aus der Meinung, ich könnte damit viel Handarbeit
>> automatisieren.
>
> In den 70er Jahren hatte ich einen Pet 2001. 1980 kaufte
> ich mir dafür einen Lisp-Interpretierer, HGLisp, von
> Hans-Georg Lange, und schrieb dann zur Übung symbolische
> Differentiationsfunktionen damit.

Auch eval und quote verwendet?

>> Vielleicht muss ich mir dazu einen passenden Editor bauen,
>> der Farbe und Fettschrift kann, weil das besser ist als der Pfeil
>> über Buchstaben.

> Das geht mit Textverarbeitungsprogrammen.

Die dann Dateiformate haben, die ich nicht
per Programm weiterverarbeiten kann.

Dann gibt es noch html ( mit css )
was beim tippen in Arbeit ausartet.

>> Heute stehe ich damit wieder am Anfang.

> Faust:

> |Da steh' ich nun, ich armer Tor,
> |Und bin so klug als wie zuvor!

Ich habe schon des öfteren die Hauptprogrammierprache
gewchselt Algol60 => FORTAN IV ..85? => C => Python3

Ebenso länger verwendet Editoren. ( Beruf auf mainframe nur EDOR)
Tempus ( auf Atari ST) xemacs ( unter Linux und windows )
dann emacs, jetzt eher kate.

Unter kubuntu 22 spuckt kate Fehlermeldungen
wegen vermissender hebräischer Sprache und networkIDslist.
Scheint nicht fertig entwickelt zu sein,

Immerhin habe ich heute ein paar virtual hosts für apache2
auf meinen neuen PC hinbekommen.

Mit der vollen Einrichtung werde ich vermutlich bis
September nach dem heißen Sommer waren müssen.

Vielleicht kann ich dem computer dann eine paar
Formelsammlungen beibringen.

Die in Mathe und Physikbücher sind ja diesbezüglich mager.
So hat der Bronstein.. mathematische Zeichen oder Formeln als .gif
Dateien.

In Python gibt es wenigstens sympy
https://de.wikipedia.org/wiki/SymPy
sympy muss man nachinstallieren
Immerhin kann er etwas.:

>>> a = Symbol('a')

>>> b = Symbol('b')

>>> (a+b)**2

(a + b)**2

>>> (a+b)*(a+b)

(a + b)**2

>>> a*a+2*a*b+b*b

a**2 + 2*a*b + b**2

>>> (a+b)*(a+b)-(a+b)**2

0


--
http://www.hermann-riemann.de

Hermann Riemann

unread,
Jul 1, 2022, 11:00:32 AMJul 1
to
Am 01.07.22 um 14:56 schrieb Stefan Ram:
> Hermann Riemann <nosp...@hermann-riemann.de> writes:
>> Ein Deutschlehrer hat mir empfohlen gute Literatur zu lesen.
>> Also habe ich mir das Reclam Heftchen Goethes Faust gekauft.
>
> Ich meine, das ist jetzt für mich leicht hinterher zu sagen,
> aber, wenn der Physiklehrer empfiehlt, "gute Physikbücher"
> zu lesen, sollte man nachfragen, welche Bücher er konkret
> empfiehlt.

Das kann vom Lehrer abhängen.

Ich hatte mal einen Biologielehrer
der hat das Verhältnis Höhe zu Durchmesser
bei Getreide und Wolkenkratzer vergleichen lassen
um die Wunder der Natur zu zeigen.
Seine Äußerung, er würde auch Religion unterrichten,
habe ich als Entschuldigung akzeptiert.

>> Ich sehe als das "Wichtigste" eigene nützliche Fähigkeiten an.

> Es kann helfen, zu wissen, wofür man lernen will, um zu
> bewerten, was nützlich ist.

Eher nützlich sein könnte.

>> Um so physikalische Begriffe (z.B. Naturkonstanten) wie 5 kg
>> so nachzubilden, dass ich damit symbolisch rechnen

> Es gibt heute allerdings gute kostenlose Systeme für
> symbolische Mathematik.

Die Katze im Sack,
bei der man vielleicht hinterher feststellt,
dass die nur über manuelle Schnittstelle (GUI) zu bedienen ist,
und als Ausgabe pdf oder Bild Format erhält,
welche erst per Mustererkennung verwendet werden könnte.

>> und auch einfach hantieren kann, sind neue Typen
>> und Operatoren erforderlich, die auch bei 7 Std + 3 min nicht aufgeben.

> Dieses spezielle Beispiel könnte man in Python relativ
> einfach nachbilden, wenn man bereit ist, die Schreibweise
> etwas zu variieren:

> |>>> Std = 60 * 60
> |>>> min = 60
> |>>> 7 * Std + 3 * min
> |25380

Vielleicht eher:

einheiten={ "std":(60,"min"),"min":(60,"sec")}
um damit mit einem eval_(7 "std" "+" 3 "min") zu berechnen.

Eine Intelligenzmaschine würde vielleicht
das Ergebnis in Minuten statt Sekunden angeben,
weil es kürzer und damit einfacher weiter zu verarbeiten ist.
( Mustererkennung mit weniger Schritte )

--
http://www.hermann-riemann.de

Hermann Riemann

unread,
Jul 1, 2022, 11:59:04 AMJul 1
to
Am 01.07.22 um 17:27 schrieb Stefan Ram:
> Hermann Riemann <nosp...@hermann-riemann.de> writes:
>> Am 01.07.22 um 13:48 schrieb Stefan Ram:
> ...
>>> Differentiationsfunktionen damit.
>> Auch eval und quote verwendet?
>
> Meine Funktion zur Ableitung eines Ausdrucks müßte damals
> im Prinzip ungefähr so ausgesehen haben:
>
> ( SETQ DIFF
> ( LAMBDA( X )
> ( COND
> ( ( ATOMP X )
> ( COND
> ( ( EQ X 'X )
> 1 )
> ( T
> 0 )))
> ( T
> ( COND
> ( ( EQ( CAR X )'SUM )
> ( LIST 'SUM( DIFF( CADR X ))( DIFF( CADDR X )))))))))
>
> . Das sollte "X", Konstanten und Summen nach X ableiten.
> Beispielsweise würde "( DIFF '( SUM 1 X ))" "(SUM 0 1)"
> ergeben. "QUOTE" habe ich mit dem Apostroph abgekürzt,
> und "EVAL" wurde hierbei nicht benötigt. Man könnte
> natürlich "(SUM 0 1)" mit "EVAL" auswerten, wenn man
> ein numerisches Ergebnis wünscht.
>
> Heute ist dieser Dialekt von LISP selten zu finden. Wenn
> man einen modernen LISP-Interpretierer aus dem Web startet,
> müßte man die obige Definition wohl etwa anpassen.
>
> Da ich davor nur in Commodore BASIC programmiert habe,
> war HGLisp mein erster Kontakt mit höheren Datenstrukturen
> (Listen) und Rekursion!

Ich habe an Lisp 1.5 von damals auf mainframe wenig Erinnerung.
Es ging mit Lochkarten auf Kettendrucker.
Bei einem typischen Fehler wurde alles kompakt
ohne unnötige blanks auf eine DIN A3 Seite mit dem
Abschluß BAD BRACKET COUNT ausgedruckt.
Ich hatte damals häufig EVALQUOTE verwendet,
was ich in clisp nicht mehr gesehen habe.
Bei mir sah es ähnlich aus mit ein paar Zeilenvorschübe / Lochkarten)
weniger.
Ich erwäge manchmal etwa obiges in Python Darstellung
zu schreiben und mit einem Programm clisp umzusetzen
def diff:
lambda x
if atomp x:
if = x §x: true
else : false
else :
if x[0]==§sum
[sum ..

Andererseits
Listen gehen als arrys gut in Python,
nur quote müsste man über dictionary und Klassen erledigen

--
http://www.hermann-riemann.de

Hermann Riemann

unread,
Jul 1, 2022, 12:01:39 PMJul 1
to
Am 01.07.22 um 17:33 schrieb Stefan Ram:
> Hermann Riemann <nosp...@hermann-riemann.de> writes:
>> Am 01.07.22 um 13:48 schrieb Stefan Ram:
> ...
>>> Das geht mit Textverarbeitungsprogrammen.
>> Die dann Dateiformate haben, die ich nicht
>> per Programm weiterverarbeiten kann.
>
> Ich schrieb zum Beispiel das C++-Programm aus meinem
> vorvorigen Posting mit Microsoft® Word, aus dem ich
> mir mit VBA eine Art von IDE gebaut habe. VBA speichert
> das Program im Textformat ab, ruft den C++-Compiler
> auf und fügt die Ausgabe des Programms dann unter das
> Programm in das Word-Dokument ein.

Bei mir ist Visual C ( unter windows 95?) schon "hallo wörld"
im flat modus gescheitert.

Und Microsoft® Word habe ich in unangenehmer Erinnerung.

--
http://www.hermann-riemann.de

Hermann Riemann

unread,
Jul 1, 2022, 12:05:07 PMJul 1
to
Am 01.07.22 um 16:03 schrieb Stefan Ram:
> r...@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) writes:
>> |>>> Std = 60 * 60
>> |>>> min = 60
>> |>>> 7 * Std + 3 * min
>> |25380
>
> Wenn man dies typsicher gestalten will, kommt man wohl nicht
> darum herum, in Python Std( 7 )+ min( 3 ) zu schreiben.
>
> In C++ könnte man jedoch das folgende Programm schreiben.
> Dabei ist alles vor der letzten Zeile nur eine Bibliothek
> für "Std" und "min", die man wiederverwenden kann.
> Das eigentliche Programm steht dann in der letzten Zeile
> mit "7_Std + 3_min". Die Ausgabe enthält dann auch die
> richtige Einheit "s".
>
> main.cpp
>
> #include <cstdint>
> #include <iostream>
>
> struct time
> { double s;
>
> constexpr time( time && x )noexcept:
> s( static_cast< double >( x.s )) { }
>
> constexpr explicit time( ::std::uint64_t const s = 0 ):
> s{ static_cast< double >( s ) } {}
>
> time & operator +=( const time & o ){ s += o.s; return *this; }
>
> ::std::ostream & print( ::std::ostream & stream )const
> { return stream << s << " s"; }};
>
> inline time operator +( time result, time const & other )
> { result += other; return result; }
>
> inline ::std::ostream& operator <<
> ( ::std::ostream & stream, time const & object )
> { return object.print( stream ); }
>
> constexpr time operator "" _Std( ::std::uint64_t const v )
> { return time( v*( 60 * 60 )); }
>
> constexpr time operator "" _min( ::std::uint64_t const v )
> { return time( v * 60 ); }
>
> int main(){ ::std::cout << 7_Std + 3_min << '\n'; }
>
> transcript
>
> 25380 s
>

Sieht mir nach viel scheußlicher Tipparbeit aus.
Da scheint mir die Sache erst in Python auszuprobieren,
und dann, bei Zeit Problemen es mit C oder C++
zu probieren der passende Weg zu sein.

--
http://www.hermann-riemann.de

Hans-Peter Diettrich

unread,
Jul 1, 2022, 4:09:22 PMJul 1
to
On 7/1/22 5:00 PM, Hermann Riemann wrote:

> Ich hatte mal einen Biologielehrer
> der hat das Verhältnis Höhe zu Durchmesser
> bei Getreide und Wolkenkratzer vergleichen lassen
> um die Wunder der Natur zu zeigen.

Ich habe seinerzeit den Vergleich dazu benutzt, die
angebliche/angenommene Größe der Natur im Verhältnis zur Größe des
Menschen zu berechnen.

DoDi

Rolf Bombach

unread,
Jul 1, 2022, 6:06:11 PMJul 1
to
Reinhard Zwirner schrieb:
> Hi,
>
> eine ambitionierte Oberstufenschülerin möchte gern für ihren Mathe-
> und ihren Physikleistungskurs mit Lehrbüchern, die schon
> anspruchsvoller sind als die "normalen" Schulbücher, tiefer in den
> Stoff einsteigen. Kann jemand von Euch da was empfehlen?

Der Halliday wurde nicht genannt. Warum? Niveau nicht angemessen,
zu übungslastig, deutsche Übersetzung Mist?

--
mfg Rolf Bombach

Hermann Riemann

unread,
Jul 2, 2022, 3:33:09 AMJul 2
to
Am 01.07.22 um 22:09 schrieb Hans-Peter Diettrich:

>> Ich hatte mal einen Biologielehrer
>> der hat das Verhältnis Höhe zu Durchmesser
>> bei Getreide und Wolkenkratzer vergleichen lassen
>> um die Wunder der Natur zu zeigen.

> Ich habe seinerzeit den Vergleich dazu benutzt, die
> angebliche/angenommene Größe der Natur im Verhältnis zur Größe des
> Menschen zu berechnen.

Bei dem Vergleich wird einfache Physik nicht berücksichtigt.
Die Fläche, die das Gewicht trägt, hält, stabilisiert, geht mit r².
das Gewicht aber mit dem Volumen r³.

Deswegen haben Elefanten relativ dickere Beine als Ameisen.

--
http://www.hermann-riemann.de

Wolf gang P u f f e

unread,
Jul 2, 2022, 4:16:31 AMJul 2
to
Am 01.07.2022 um 08:47 schrieb Helmut Wabnig:
>
>
> Ich hab unter der Schulbank Micky Maus gelesen,
> jahrelang.
> Kenn mich aus.
> Bei Donald gibt es füe alle Lebenslagen eine Antwort.
>

Ich habe nur einmal in der Schule ein Buch "unter" der Bank gehabt,
und das war zur Matheprüfung Anfang der 80er.
Das Tabellenbuch (Tabellen und Formeln) war zugelassen.
Ich hatte ein 2. solches Buch mit äußerlich gleichem Buchumschlag.
Im 2. Buch waren innen die Seiten rechteckig ausgeschnitten, so das da
ein Taschenrechner drin Platz hatte.
Ein MBO Alpha 4001 von Papa.
Als Technikbegeisterter war ich mit dem Rechner deutlich schneller und
sicherer.
Wäre der Prüfungsaufsichtshabende gekommen, hätte ich das Buch schnell
unter der Schulbank austauschen können.
Das originale Tabellenbuch und der Rechnenschieber hätten also im
Ernstfall nur eine Alibi-Funktion gehabt.

Hermann Riemann

unread,
Jul 2, 2022, 12:01:15 PMJul 2
to
Am 02.07.22 um 17:21 schrieb Stefan Ram:

..
> Std = Unit( 60 * 60 )
> min = Unit( 60 )
>
> print( 7 * Std + 3 * min )
> 25380 s

C:

#include <stdio.h>
#define Std 60*60
#define min 60

int main(){ printf("%d s\n",7 * Std + 3 * min);}

Python:

std =60*60
min_=60
print( 7 * std + 3 * min_ )

Holger

unread,
Jul 10, 2022, 4:42:57 AMJul 10
to
Am 30.06.22 um 18:27 schrieb Reinhard Zwirner:
> Hi,
>
> eine ambitionierte Oberstufenschülerin möchte gern für ihren Mathe-
> und ihren Physikleistungskurs mit Lehrbüchern, die schon
> anspruchsvoller sind als die "normalen" Schulbücher, tiefer in den
> Stoff einsteigen. Kann jemand von Euch da was empfehlen?

Ich hatte immer Probleme damit, wie Mathematik kommuniziert wird.
Mathematiker lieben es nämlich, sich so kryptisch wie möglich
auszudrücken. Niemand soll ihre Mathematik verstehen, aber in Büchern,
die keiner lesen kann, da soll sie drinstehen.

Das ist auch menschlich schwierig.

Solange im Unterricht kein Bullshit gelehrt wird, wie zum Beispiel der
von den Vektoren, die vorne scharf geschliffene Pfeilspitzen aus
Edelstahl und hinten Federn aus den Schwingen des Weißkopfadlers hätten,
kann man den Unterricht ruhig mitnehmen. Man sollte aber lernen dürfen,
dass Vektoren nur Elemente des Vektorraumes sind, der über seine Axiome
definiert wird. Will man die im Schulunterricht berüchtigte
Vektorgeometrie betreiben, muß man dem Vektorraum ein Maß zufügen, damit
man über Abstände reden kann. Im Schulunterricht nimmt man von daher den
euklidischn Vektorraum, auch wenn das Lehrpersonal diesen Begriff nicht
kennt oder nicht einführt, weil man die Pfeile an der Bogensehne für
pädagogisch wertvoller hält.

Ich empfehle daher diese Wissenspeicher aus der ehemaligen DDR, also
hier den Wissenspeicher Mathematik aus dem Antiquariat. Ansonsten dreht
sich die Schulmathematik um Fragmente der lineare Algebra, in welcher
der Tensor aber schon nicht vorkommt; der Minkowskiraum natürlich auch
nicht. Wenn du also an Vorlesungsskripte für das Grundstudium dran
kommst, die sind in der Regel auch sehr lesbar.

Holger




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