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Sina Da Ponte

unread,
Apr 11, 2013, 4:36:58 AM4/11/13
to
... mit dem Ende der sci-Hierarchie des de-Usenets:

Alexander Schestag hat einen Lᅵschantrag fᅵr d.s.psych gestellt. Da die
Begrᅵndung nicht ohne Bezugspunkte zum /status quo/ von d.s.phil ist,
weise ich darauf hin. Man vgl. die lfd. Diskussion in dang. Daᅵ dabei
sogleich auch hier sattsam bekannte Agenten (inkl. ihrer sattsam
bekannten pseudowiss. Schwurbeleien) mit von der Partie sind, dᅵrfte
kaum Wunder nehmen.

Ciao!

Sina

Volker Birk

unread,
Apr 11, 2013, 5:02:24 AM4/11/13
to
Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
> ... mit dem Ende der sci-Hierarchie des de-Usenets:
> Alexander Schestag hat einen Löschantrag für d.s.psych gestellt. Da die
> Begründung nicht ohne Bezugspunkte zum /status quo/ von d.s.phil ist,
> weise ich darauf hin. Man vgl. die lfd. Diskussion in dang. Daß dabei
> sogleich auch hier sattsam bekannte Agenten (inkl. ihrer sattsam
> bekannten pseudowiss. Schwurbeleien) mit von der Partie sind, dürfte
> kaum Wunder nehmen.

*seufz*. Ich sags nur noch einmal: filtert doch endlich!

Viele Grüsse,
VB.
--
“Am meisten hat mich ja dieses Bild beeindruckt, auf dem der hl. Herr Franz zu
sehen ist, wie er noch als einfacher Bischof einem Aidskranken die Füsse küsst.
Was für eine Geste von einem Mann, der die kostenlose und flächendeckende Ver-
teilung von Kondomen in der 3. Welt als Teufelswerk ablehnt!” Schmickler, WDR

Sina Da Ponte

unread,
Apr 11, 2013, 5:28:42 AM4/11/13
to
Hallo Volker,

Am 11.04.2013 11:02, schrieb Volker Birk:
> Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:

>> ... mit dem Ende der sci-Hierarchie des de-Usenets:
>> Alexander Schestag hat einen Löschantrag für d.s.psych gestellt. Da die
>> Begründung nicht ohne Bezugspunkte zum /status quo/ von d.s.phil ist,
>> weise ich darauf hin. Man vgl. die lfd. Diskussion in dang. Daß dabei
>> sogleich auch hier sattsam bekannte Agenten (inkl. ihrer sattsam
>> bekannten pseudowiss. Schwurbeleien) mit von der Partie sind, dürfte
>> kaum Wunder nehmen.
>
> *seufz*. Ich sags nur noch einmal: filtert doch endlich!

Filtern ist *gar keine* Lösung! Ich kann ja auch nicht an einen
Zeitungskiosk treten und vom dortigen Verkäufer verlangen, daß er -- so
ich auftauche -- gefälligst alles verschwinden lassen muß, was mir nicht
in den Kram paßt im Journaille-Dschungel (wobei dann der Kiosk sowieso
*sehr* aufgeräumt -- um nicht zu sagen: ausgeräumt -- erscheinen würde ;-))!

Mir erscheint wichtig, daß man nicht *auf jeden Dreck* eingehen muß, der
hier und anderswo in sci-groups hineingekübelt wird! Wie das Bsp. des
Dr. Gresch lehrt, hilft es ja gelegentlich, einerseits argumentativ
bündig gegenzuhalten und dann, bei Erkenntnisresistenz, zu *ignorieren*.

Daß das nicht bei allen von Erfolg gekrönt ist -- vgl. die /causa
Roggendoof/ -- ist doch klar; aber was hülfe es, da einen Filter zu
installieren: R's Birne ist so verschlammt und verfault, daß er auch
nicht ablassen würde, seinen Mentalmüll zu emittieren, wenn niemand mehr
darauf antwortete. Und außerdem läge m.E. ein Makel auf einer sci-group,
die solchen Müll vollkommen unbeantwortet stehen ließe: Einem Neuling
könnte sich ja der Eindruck aufdrängen, hier sei gar keine wiss. group,
sondern ein virtuelles Tollhaus ...

... das letztere ist der m.E. schwerste Einwand *gegen* Filterexzesse.
Sie sind letztendlich kontraproduktiv. Wenn du dir mal die fossilartigen
dang-Knalltüten anschaust, die tlw. seit Jahren dieses idiotische
Filtermantra absingen und zugleich eine jegliche de.all-Neuerung (oder
wenigstens die Diskussion darüber) vehement ablehnen -- was, da sie die
(Blockierer-)Mehrheit in dang repräsentieren, nicht gerade unerheblich
ist --, so wirst du vielleicht auch zu dem Schluß kommen, daß du in
*diese* extrem unbewegliche (und dazu noch äußerst bigotte) Phalanx
lieber nicht eingereiht werden möchtest. Wenn es so weitergeht, ist das
usenet wahrscheinlich sehr bald am Ende. Filtern aber, so will mir
scheinen, befördert diesen Vorgang eher noch als daß er dadurch
aufgehalten würde.

Freundliche Grüße

Sina

Rudolf Sponsel

unread,
Apr 11, 2013, 5:32:24 AM4/11/13
to
Leider ist das usenet ᅵber weite Strecken ein chaoskloakennet, der oder die
Lᅵschantrᅵge also mehr als berechtigt. Gut wᅵre natᅵrlich, Alternativen zu
entwickeln - ohne Moderation wird es nicht gehen.

--
Bessere Zeiten ...
Rudolf Sponsel, Erlangen

Volker Birk

unread,
Apr 11, 2013, 5:55:53 AM4/11/13
to
Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
> Hallo Volker,
> Am 11.04.2013 11:02, schrieb Volker Birk:
>> Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
>>> ... mit dem Ende der sci-Hierarchie des de-Usenets:
>>> Alexander Schestag hat einen Löschantrag für d.s.psych gestellt. Da die
>>> Begründung nicht ohne Bezugspunkte zum /status quo/ von d.s.phil ist,
>>> weise ich darauf hin. Man vgl. die lfd. Diskussion in dang. Daß dabei
>>> sogleich auch hier sattsam bekannte Agenten (inkl. ihrer sattsam
>>> bekannten pseudowiss. Schwurbeleien) mit von der Partie sind, dürfte
>>> kaum Wunder nehmen.
>> *seufz*. Ich sags nur noch einmal: filtert doch endlich!
> Filtern ist *gar keine* Lösung!

Im Gegenteil. Es ist die einzige Lösung, wie man in freien
Kommunikationsmedien vernünftig kommunizieren kann.

> Ich kann ja auch nicht an einen
> Zeitungskiosk treten und vom dortigen Verkäufer verlangen, daß er -- so
> ich auftauche -- gefälligst alles verschwinden lassen muß, was mir nicht
> in den Kram paßt im Journaille-Dschungel

Das ist ja deshalb auch Deine Aufgabe und nicht die des Kioskbetreibers.

> (wobei dann der Kiosk sowieso *sehr* aufgeräumt -- um nicht zu sagen:
> ausgeräumt -- erscheinen würde ;-))!

Ja, eben. Du schaust da doch auch nicht alles an, sondern das, wovon Du
erwartest, dass es Vernünftiges enthält. Also sehr wenig :-P

> Daß das nicht bei allen von Erfolg gekrönt ist -- vgl. die /causa
> Roggendoof/ -- ist doch klar; aber was hülfe es, da einen Filter zu
> installieren: R's Birne ist so verschlammt und verfault, daß er auch
> nicht ablassen würde, seinen Mentalmüll zu emittieren, wenn niemand mehr
> darauf antwortete.

Ja, und es wäre auch völlig egal, ob er da weiter rumspinnt oder nicht.
Roggie kenne ich von früher her, in de.sci.phil lese ich ihn schon sehr
lange nicht mehr – mit der Ausnahme der Zitate, die ansonsten
vernünftige Leute hier hin und wieder bringen.

> Und außerdem läge m.E. ein Makel auf einer sci-group, die solchen Müll
> vollkommen unbeantwortet stehen ließe: Einem Neuling könnte sich ja
> der Eindruck aufdrängen, hier sei gar keine wiss. group, sondern ein
> virtuelles Tollhaus ...

Wir reden übers Usenet. Warum ist es so schwierig für so viele zu
verstehen, dass man ein freies Medium nur durch geeignetes Filtern lesen
kann? Das ist doch schon empirisch richtig. Willst Du es nicht
wenigstens mal versuchen? Es ist wahrlich erholsam, kann ich Dir
berichten!

Ich selbst lese in d.s.p. fast ausschliesslich Vernünftiges, wenn wir
von hereinschneienden (und in dem Augenblick noch nicht gefilterten)
Spinnern absehen. Die lese ich aber auch nicht arg lang.

> ... das letztere ist der m.E. schwerste Einwand *gegen* Filterexzesse.

Ich sehe weder Exzesse im Filtern (viel mehr im Trollen und Elchen),
noch greift das Argument: wer ein öffentliches Kommunikationsmedium
benutzt, muss ganz einfach wissen, was das bedeutet. Es bedeutet, dass
auch jeder, der nur trollen, elchen oder seine Ideologie verbreiten
möchte, das ungehindert kann, weil es eben JEDER ungehindert kann. Das
Problem besteht schon seit Gründung des Usenets, und ist durch das
Verlegen des Usenets ins Internet mit der Öffnung des Internets für
Jedermann so richtig gross geworden.

Das sind doch keine zufälligen zeitlichen Koinzidenzen! Und das wird
auch nie anders werden: Einem Kook wie Roggie das Schwurbeln abgewöhnen
zu wollen ist in etwa so realistisch wie dass taxifahrende
Schlagersänger zu Wissenschaftlern werden.

Es wird ganz einfach nicht passieren, vergiss es. Entweder, man gibt
dann öffentliche Kommunikation ganz auf, oder man macht sie wieder nicht
öffentlich.

> Sie sind letztendlich kontraproduktiv.

Ganz im Gegenteil, sie sind die einzige Massnahme, die es schafft, das
Medium wieder nutzbar zu machen.

> Wenn du dir mal die fossilartigen dang-Knalltüten anschaust, die tlw.
> seit Jahren dieses idiotische Filtermantra absingen und zugleich eine
> jegliche de.all-Neuerung (oder wenigstens die Diskussion darüber)
> vehement ablehnen -- was, da sie die (Blockierer-)Mehrheit in dang
> repräsentieren, nicht gerade unerheblich ist --, so wirst du
> vielleicht auch zu dem Schluß kommen, daß du in *diese* extrem
> unbewegliche (und dazu noch äußerst bigotte) Phalanx lieber nicht
> eingereiht werden möchtest.

Ich kümmere mich überhaupt nicht um Usenet-Politik. Das ist mir
schnurzegal, was die da treiben. Ich lege den Filter an und lese alle
Leute, die mich interessieren.

> Wenn es so weitergeht, ist das usenet
> wahrscheinlich sehr bald am Ende.

In dem Sinne, wie Du es vermutlich meinst, IST es bereits schon sehr
LANGE am Ende!

> Filtern aber, so will mir scheinen, befördert diesen Vorgang eher noch
> als daß er dadurch aufgehalten würde.

Im Gegenteil. Wenn die Trolldichte so hoch wird wie hier, füttern sich
die Trolle natürlich auch gegenseitig. Aber anderso, wo man sie nicht
ständig angefüttert hat, sind sie wieder verschwunden, eben WEIL sie
verhungert sind.

Hans Ulrich Michael Gresch

unread,
Apr 11, 2013, 6:03:12 AM4/11/13
to
Am Thu, 11 Apr 2013 10:36:58 +0200 schrieb Sina Da Ponte:

> ... mit dem Ende der sci-Hierarchie des de-Usenets:
>
> Alexander Schestag hat einen Löschantrag für d.s.psych gestellt. Da die
> Begründung nicht ohne Bezugspunkte zum /status quo/ von d.s.phil ist,
> weise ich darauf hin. Man vgl. die lfd. Diskussion in dang. Daß dabei
> sogleich auch hier sattsam bekannte Agenten (inkl. ihrer sattsam
> bekannten pseudowiss. Schwurbeleien) mit von der Partie sind, dürfte
> kaum Wunder nehmen.
>
Alexanders Löschantrag ist berechtigt, allerdings nicht aus den Gründen,
die er vorträgt.

Die Gruppe soll der Diskussion psychologischer Probleme und Thesen
dienen. Das Problem in dieser Gruppe besteht darin, dass statt der
psychologischen vorzugsweise psychische Probleme zur Sprache kommen. Es
geht beispielsweise darum, ob es normal sei, Psychopharmaka oder
Menschenfleisch lecker zu finden. Das sind aber nicht die Probleme der
Psychologie, sondern das sind allenfalls Probleme für Psychiater und
Psychotherapeuten in der Praxis. Wenn ich Alexander richtig verstanden
habe, so glaubt er wohl, dass zwischen psychologischen und psychischen
Problemen kein Unterschied bestünde.

Dieser besteht aber, und er ist erheblich. Er steht im Grunde auch nicht
zur Diskussion, weil der allgemeine Sprachgebrauch hier einen klaren
Unterschied macht, der jedem geläufig sein sollte.

Beispiel: Ein Trainer sagt: "Meine Mannschaft spielt traumhaft, aber sie
bringt den Ball nicht rein. Da habe ich, glaube ich, ein psychologisches
Problem." Wenn er sagen würde: "Da habe ich ein psychisches Problem!",
dann würde man dies anders auffassen.

Die Verhältnisse in de.sci.psychologie sind allerdings nicht spezifisch
für diese Gruppe. Aus de.sci.philosophie habe ich mich weitgehend
zurückgezogen, weil auch hier nicht über Philosophie diskutiert wird,
sondern doch überwiegend die schwerwiegenden Probleme mancher
"Philosophen" mit sich selbst zur Schau gestellt werden. Da ergeht sich
so mancher in haltlosen Beschimpfungen und Beleidigungen, weil es ihm
(oder "ihr") nicht gelingen will, die eigenen Affekte zu kontrollieren.
Andere gerieren sich, als ob sie auf eine Bühne stünden, wo sie einen
Menschen mit einem sprachlichen Tic darzustellen haben. Viele sind von
der eigenen, angemaßten Genialität so tief durchdrungen, dass sie vor
Eitelkeit fast platzen und jeden, der sie auf ihre Geschwollenheit
hinweist, in den Filter stecken.

Auffällig ist, dass hier nur wenige etwas zu sagen haben, was außerhalb
des Magnetfeldes ihres eigenen Bauchnabels irgend eine Bedeutung hätte.
Man hat den Eindruck, dass sich manch einer sich bemüht, den abfälligen
Haltungen gegenüber Philosophen in der Öffentlichkeit Nahrung zu geben.

Aus diesem Grunde würde ich auch für eine Löschung von de.sci.philosophie
plädieren, da die Gruppe notorisch ihren Gegenstand verfehlt. Wenn hier
Wesensschau wenigstens mit Nabelschau verwechselt würde, dann wäre
immerhin ein Fixpunkt im Raume des Philosophischen erkennbar. Doch die
meisten hier können ja noch nicht einmal Sein und Seiendes
auseinanderhalten. Sie können nur schwätzen, schwätzen, schwätzen und
sich wichtig tun, unerträglich, aufgeblasen und beleidigend wichtig tun.
Dafür aber braucht man keine Philosophie-Gruppe.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Ulrich









Sina Da Ponte

unread,
Apr 11, 2013, 6:31:03 AM4/11/13
to
Hallo Hans Ulrich Michael,

Am 11.04.2013 12:03, schrieb Hans Ulrich Michael Gresch:

[Löschantrag d.s.psych in dang]

> Alexanders Löschantrag ist berechtigt, allerdings nicht aus den Gründen,
> die er vorträgt.
>
> Die Gruppe soll der Diskussion psychologischer Probleme und Thesen
> dienen. Das Problem in dieser Gruppe besteht darin, dass statt der
> psychologischen vorzugsweise psychische Probleme zur Sprache kommen. Es
> geht beispielsweise darum, ob es normal sei, Psychopharmaka oder
> Menschenfleisch lecker zu finden. Das sind aber nicht die Probleme der
> Psychologie, sondern das sind allenfalls Probleme für Psychiater und
> Psychotherapeuten in der Praxis. Wenn ich Alexander richtig verstanden
> habe, so glaubt er wohl, dass zwischen psychologischen und psychischen
> Problemen kein Unterschied bestünde.
>
> Dieser besteht aber, und er ist erheblich.

Aber ja doch! Du darfst nicht denken, daß ich dir darin widerspreche.
Nur ist das keine Begründung für eine Löschung von d.s.psych (warum,
habe ich in dang geschrieben).

> Er steht im Grunde auch nicht
> zur Diskussion, weil der allgemeine Sprachgebrauch hier einen klaren
> Unterschied macht, der jedem geläufig sein sollte.

Daß das nicht so ist, solltest du wissen (also das mit der
Geläufigkeit). So wird etwa in der Soziologie auch sehr oft -- und auch
von vermeintlich "guten Wissenschaftlern" -- der Term 'sozial' mit
'soziologisch' verwechselt. Im Gekäu der Wissenschaftsjournaille ist das
auch üblich in allen möglichen Genres. Und es hat damit nicht seine
Bewandtnis: Heute kennt kaum noch jemand den Unterschied zwischen
'Technik' und 'Technologie' ... was da teilweise an Sprachbrei bei
rauskommt, ohne daß es noch jemanden zu jucken scheint, ist geradezu
phänomenal. Ich schweige vom Mißbrauch des Wortes 'Philosophie' ...

... es wäre m.E. durchaus einer näheren Betrachtung z.B. hier in dieser
group wert, diese Dinge einmal zu reflektieren, denn das ist ja ein
eminent philosophisches Thema. Und es hat auch sowohl psychische wie
nicht minder psychologische Komponenten. Soziale und soziologische ebenso.

> Beispiel: Ein Trainer sagt: "Meine Mannschaft spielt traumhaft, aber sie
> bringt den Ball nicht rein. Da habe ich, glaube ich, ein psychologisches
> Problem." Wenn er sagen würde: "Da habe ich ein psychisches Problem!",
> dann würde man dies anders auffassen.

Ja. Ich weiß um solche Sprachverirrungen und stoße mich auch daran.

> Die Verhältnisse in de.sci.psychologie sind allerdings nicht spezifisch
> für diese Gruppe. Aus de.sci.philosophie habe ich mich weitgehend
> zurückgezogen, weil auch hier nicht über Philosophie diskutiert wird

Doch, doch, Hans Ulrich Michael! Du hast dich m.A.n. auch nicht aus o.g.
Grund von d.s.phil zurückgezogen, sondern weil du hier nicht mehr landen
konntest mit dem unwissenschaftlichen zeugs, das du gepostet hast. Es
gibt m.E. eine Korrelation (zumindest einen Handlungs-Zusammenhang)
zwischen dem Nachlassen deines Postens hier und dem gleichzeitigen
Anschwellen deiner ideologischen Einflutungen in d.s.psych.

Wer -- so wie ich das tue -- dich für messianisch und
verschwörungstheoretisch aufgeladen hält, sehr schwer aufgeladen sogar,
wird sich auch kaum über so eine Entwicklung wundern. Das kann man
übrigens psychisch ausdeuten und auch psychologisch ... und dann ist das
keineswegs dasselbe!

[...]

> Aus diesem Grunde würde ich auch für eine Löschung von de.sci.philosophie
> plädieren

Ja, sicher. Wer würde es dir verdenken wollen ...

[ressentimentgeladene Küchen- und Heilpraktiker"psychologie" snip]

Viele Grüße

Sina

kap

unread,
Apr 11, 2013, 6:41:32 AM4/11/13
to
Am 11.04.2013 10:36, schrieb Sina Da Ponte:
> ... mit dem Ende der sci-Hierarchie des de-Usenets:
>
> Alexander Schestag hat einen Lᅵschantrag fᅵr d.s.psych gestellt.


Welche Dramatik: "LᅵSCHANTRAG"! Ob wohl auch nur einer in
"d.s.psych" genug drauf hat, um diesen Vorgang und deine
Reaktion darauf richtig einzuordnen? Mich meuchelt der Zweifel!


"LᅵSCHANTRAG" und "Jetzt geht's los ...", ich kᅵnnt mich kugeln.

--
kap

Hans Ulrich Michael Gresch

unread,
Apr 11, 2013, 6:43:54 AM4/11/13
to
Am Thu, 11 Apr 2013 12:31:03 +0200 schrieb Sina Da Ponte:

> Doch, doch, Hans Ulrich Michael! Du hast dich m.A.n. auch nicht aus o.g.
> Grund von d.s.phil zurückgezogen, sondern weil du hier nicht mehr landen
> konntest mit dem unwissenschaftlichen zeugs, das du gepostet hast.

Ach was, Sina. Irgendwann reicht es einen eben. Da ich mich während
meines Studiums vor vielen Jahren recht intensiv mit Heidegger
auseinandergesetzt habe, den ich nach wie vor sehr schätze, dem ich aber
nicht anhänge, schmerzte es mich besonders, deine plane Unkenntnis,
selbst auf Erstsemesterniveau, der Grundlagen seines Denkens registrieren
zu müssen. In Sachen Freud erging es mir ähnlich. Auch hier hast du
dermaßen unwissenschaftlich vom Leder gezogen, dass es mich einfach nur
noch grauste. Solche Erfahrungen prägen und irgendwann sagt man sich: Wo
solche Leute wie du, Sina, das Sagen haben, sollte man besser nicht über
Philosophie diskutieren.

Hans Ulrich

- -

http://ppsk.de

Sina Da Ponte

unread,
Apr 11, 2013, 9:34:45 AM4/11/13
to
Hallo Volker,

Am 11.04.2013 11:55, schrieb Volker Birk:
> Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:

[...]

>> Und außerdem läge m.E. ein Makel auf einer sci-group, die solchen Müll
>> vollkommen unbeantwortet stehen ließe: Einem Neuling könnte sich ja
>> der Eindruck aufdrängen, hier sei gar keine wiss. group, sondern ein
>> virtuelles Tollhaus ...
>
> Wir reden übers Usenet. Warum ist es so schwierig für so viele zu
> verstehen, dass man ein freies Medium nur durch geeignetes Filtern lesen
> kann?

Das ist ja offenbar falsch! Ich kann die von mir abonnierten Gruppen (4
Stück z.Z.) problemlos ohne Filter lesen. Dabei filtere ich
gewissermaßen auch, nämlich, indem ich i.d.R. anhand diverser Kriterien
einfach zahlreiche Nachrichten niemals "aufmache". -- Indem ich aber
zumindest m.o.w. "wahrnehme", daß sie vorhanden sind, lasse ich mir die
Option offen, u.U. eben doch mal reinzugucken, was hin und wieder auch
geschieht und manchmal dann sogar zu einer Reaktion führt. Und solche
(allerdings eher seltenen) Reaktionen verdanken sich dann zumeist o.a.
Makelbewußtsein.

> Das ist doch schon empirisch richtig.

Ich erkenne da nichts "Empirisches". Ich hoffe ja nicht, du möchtest
jetzt so eine Art Gresch-Empirie verkaufen, nach der etwa Tatsachen wahr
sind und ähnlicher pseudoepistemischer Schmonzes ... ;-)

Die Lektüreentscheidung -- also besser: *meine* persönliche
Lektüreentscheidung hinsichtlich geposteter Beiträge in den von mir
gewählten groups folgt v.a. *qualitativen* Aspekten. Ich nehme im
Übrigen an, daß dein Filtereinrichtungsprozedere ebenfalls vorwiegend
qualitativ motiviert ist. Empirie spielt da doch eher am Rande mit ...

[...]

> Ich selbst lese in d.s.p. fast ausschliesslich Vernünftiges, wenn wir
> von hereinschneienden (und in dem Augenblick noch nicht gefilterten)
> Spinnern absehen. Die lese ich aber auch nicht arg lang.
>
>> ... das letztere ist der m.E. schwerste Einwand *gegen* Filterexzesse.
>
> Ich sehe weder Exzesse im Filtern (viel mehr im Trollen und Elchen),
> noch greift das Argument: wer ein öffentliches Kommunikationsmedium
> benutzt, muss ganz einfach wissen, was das bedeutet. Es bedeutet, dass
> auch jeder, der nur trollen, elchen oder seine Ideologie verbreiten
> möchte, das ungehindert kann, weil es eben JEDER ungehindert kann. Das
> Problem besteht schon seit Gründung des Usenets, und ist durch das
> Verlegen des Usenets ins Internet mit der Öffnung des Internets für
> Jedermann so richtig gross geworden.

D'accord, was das Phänomen angeht. Keine Zustimmung hinsichtlich des
vorgeblichen /pharmakons/. Das ist wie bei der psychischen Verdrängung:
Die Ausblendung von Problemen mag /prima facie/ erstmal heilsam sein
(manchmal ist sie's ja auch wirklich); oft jedoch entfaltet das derart
Verdrängte eine unheilvolle Wirkung, deren Folgen dann schlimmer sein
können (nicht zwangsläufig müssen freilich) als das Ausgangsproblem.

Ich beurteile Usenet-Filterheimer (nicht bös' gemeint) und ihre
/statements/ in den entsprechenden Diskussionszusammenhängen ganz gerne
vor diesem metaphorischen Hintergrund: Sie wissen in mancherlei Hinsicht
gar nicht recht, was eigentlich los ist, sind aber felsenfest davon
überzeugt, die genaue Peilung zu haben. Manchmal kommt's mir vor, als
redeten da Blinde von der Schönheit der Farbenpracht eines
Sommergartens, wenn du verstehst, was ich meine ... ;-)

> Das sind doch keine zufälligen zeitlichen Koinzidenzen! Und das wird
> auch nie anders werden: Einem Kook wie Roggie das Schwurbeln abgewöhnen
> zu wollen ist in etwa so realistisch wie dass taxifahrende
> Schlagersänger zu Wissenschaftlern werden.

Niemand will /Roggi the bat/ das Schwurbeln verbieten, sowenig wie Hans
Ulrich Michael seine Verschwörungstheorien und
Kasperle-"Erkenntnistheorie" zu verbreiten oder Kapeller seinen
narzißtischen und gleichzeitig von Minderwertigkeitskomplexen befeuerten
Selbstdarstellungseifer auszutoben. Es geht nur darum, daß sie's je am
rechten *Ort* tun. Es liegt doch auf der Hand, daß die sci-Hierarchie
des Usenets dafür nicht vorgesehen ist. Und daß ihnen allen ein "Hang
zum Höheren" eignet bei gleichzeitiger Defizienz im Vermögen dazu, ist
*kein* Grund für den Mißbrauch, den sie treiben.

Und nun: Indem man gelegentlich exakt darauf aufmerksam macht (was ja
nur geht, wenn man *nicht* filtert), signalisiert man anderen, die
erstmals oder nach langer Zeit wieder in die betroffene Gruppe schauen,
daß der Mißbrauch und der damit verbundene Schwachsinn nicht ohne
Widerspruch bleiben, denn gäbe es überhaupt keinen Widerspruch, müßten
Neulinge etc. ja meinen, hier sei bloß (noch) der Bär los und es regiere
der Irrsinn, weil ja eklatant ist, daß die wenigen sachgemäßen Beiträge
in der Flut des Wahnwitzes quasi untergehen; was nun -- im Übrigen --
wirklich ein quantitatives Problem, und zwar inzwischen ein mehr und
mehr erhebliches, *ist*!

[...]

>> Wenn es so weitergeht, ist das usenet
>> wahrscheinlich sehr bald am Ende.
>
> In dem Sinne, wie Du es vermutlich meinst, IST es bereits schon sehr
> LANGE am Ende!

Ich fürchte, wenig Munition für einen Angriff auf dieses Argument zu haben.

>> Filtern aber, so will mir scheinen, befördert diesen Vorgang eher noch
>> als daß er dadurch aufgehalten würde.
>
> Im Gegenteil. Wenn die Trolldichte so hoch wird wie hier, füttern sich
> die Trolle natürlich auch gegenseitig. Aber anderso, wo man sie nicht
> ständig angefüttert hat, sind sie wieder verschwunden, eben WEIL sie
> verhungert sind.

Bei Hans Ulrich Michael war offenkundig der Mix das beste Mittel der
Wahl (auch wenn er das selbstredend abstreitet; aber wer sich anguckt,
wie die Dichte seiner posts in d.s.psych in die Höhe ging, als sie hier
eklatant abfiel, wird kaum daran zweifeln): Klare, sachliche Abweisung
des inhaltlichen Schwurbels in Kombination mit nachfolgender und tlw.
begleitender Ignoranz hat zu einem Rückzug geführt.

Daß das bei Kandidaten wie Kapeller, Schmidt oder auch Roggendoof nicht
funktioniert, liegt weniger an Fütterung, denn so arg werden die gar
nicht gefüttert, sondern an dem höheren und qualitativ anderen Maß der
Kombination von Narzißmus und Schwurbelaffinität (eigentlich bei ihnen
eher: Verblödung, derweil bei Hans Ulrich Michael eher Verblendung das
Maßgebende ist), wozu im Fall der beiden Erstgenannten eindeutig noch
krankhaft destruktive Züge treten, also auch gerade der *Wille*, etwas
kaputtmachen zu wollen, bei dem man nicht mitspielen kann oder darf.

Klarerweise ist's m.E. also so, daß Filterung beim "Typus Gresch"
tatsächlich helfen würde (da ist dir zuzustimmen), offenbar, weil dieser
Typus der des Missionarischen ist, wo also der unbedingte Wille, die
heilsbringende /message/ zu *verbreiten* alles andere dominiert. Wird
man ignoriert, geht man woanders hin ...

Bei den anderen ist Filtern so sinnlos wie ein Kropf, die würden sogar
noch weitermachen, wenn niemand außer ihnen noch da wäre, weil es --
neben der stark zur Vermutung stehenden extremen Lapidarität ihres
Alltages -- offenbar nichts gibt, gar nichts, was sie sonst noch mit
Befriedigung zu erfüllen vermag. Das ist vom Standpunkt des Menschlichen
betrachtet traurig für solche Leut, traurig ist's aber auch für die von
solchen (Achtung Metapher!) Maden befallenen groups. Im Kern haben sie
-- im Gegensatz zum Gresch-Paradigma des Trolltums -- noch nicht mal 'ne
/message/ (in Wirklichkeit hat auch Roggendoof keine, denn mir scheint,
der hat bis zu seiner Pensionierung als Veterinär wohl v.a. und
hauptsächlich bedauernswerte Hühner und Puten in ihren KZs mit Tonnen
von Antibiotika verpestet und leidet deswegen jetzt unter einem enormen
schlechten Gewissen, was er nun durch seine öde pseudo-ethische
Salbaderei zu sublimieren versucht). Sie haben nur sich selbst, die
armen Schweine, und das, was sie da haben, ist dann auch noch erbärmlich
anzuschauen ...

Viele Grüße

Sina

Volker Birk

unread,
Apr 11, 2013, 9:47:08 AM4/11/13
to
Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
> Hallo Volker,
>> Das ist doch schon empirisch richtig.
> Ich erkenne da nichts "Empirisches". Ich hoffe ja nicht, du möchtest
> jetzt so eine Art Gresch-Empirie verkaufen, nach der etwa Tatsachen wahr
> sind und ähnlicher pseudoepistemischer Schmonzes ... ;-)

Die Gefahr besteht nicht ;-) Ich wollte nur darauf hinweisen, dass man's
doch ohne Filtern so ganz offensichtlich nicht ohne grössere Schmerzen
aushält. Oder geht's Dir da etwa anders? ;-)

> Die Lektüreentscheidung -- also besser: *meine* persönliche
> Lektüreentscheidung hinsichtlich geposteter Beiträge in den von mir
> gewählten groups folgt v.a. *qualitativen* Aspekten. Ich nehme im
> Übrigen an, daß dein Filtereinrichtungsprozedere ebenfalls vorwiegend
> qualitativ motiviert ist.

Ja, klar. Es beruht auf der alten Regel, dass aus der Quelle, aus der
ständig nur Murx und Getrolle kommt, eigentlich so gut wie nie etwas
anderes herstammt.

Auf das Korn des blinden Huhnes muss man dann eben auch einmal
verzichten, das ist das Risiko. Aber der Fehler ist klein.

> Ich beurteile Usenet-Filterheimer (nicht bös' gemeint) und ihre
> /statements/ in den entsprechenden Diskussionszusammenhängen ganz gerne
> vor diesem metaphorischen Hintergrund: Sie wissen in mancherlei Hinsicht
> gar nicht recht, was eigentlich los ist, sind aber felsenfest davon
> überzeugt, die genaue Peilung zu haben.

Da irrst Du: es ist vielmehr völlige interessenlosigkeit meinerseits an
beispielsweise den Roggendoofschen Ergüssen. Ich bin mir ja nicht mal
sicher, ob uns' Roggie überhaupt den Turing-Test bestehen würde mit dem
Quatsch. Wir könnten das ja mal testen, ich hack einen Generator, wenn
Du willst ;-) (Du würdest auch diesen vermutlich nicht filtern?)

> Klarerweise ist's m.E. also so, daß Filterung beim "Typus Gresch"
> tatsächlich helfen würde (da ist dir zuzustimmen), offenbar, weil dieser
> Typus der des Missionarischen ist, wo also der unbedingte Wille, die
> heilsbringende /message/ zu *verbreiten* alles andere dominiert. Wird
> man ignoriert, geht man woanders hin ...

Gresch ist vielleicht verblendet, da stimme ich zu, aber eben kein
Troll. Ich sehe gar keinen Grund, ihn irgendeiner Gruppe zu verweisen.

Hans Ulrich Michael Gresch

unread,
Apr 11, 2013, 10:22:04 AM4/11/13
to
"Sina Da Ponte" <sina.d...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:kk6e5h$ik1$1...@news.albasani.net...
> Hallo Volker,
>
> Am 11.04.2013 11:55, schrieb Volker Birk:
>> Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
>
sowenig wie Hans
> Ulrich Michael seine Verschw�rungstheorien und

Nun spiele doch nicht die beleidigte Lebenswurst, weil ich dir diverse Male
nachweisen konnte, dass sich dein "philosophisches" Niveau noch unterhalb
des im ersten Semester �blichen bewegt. Wenn du erst einmal gelernt hast,
deine Affekte etwas besser unter Kontrolle zu bekommen, wirst du dies
vielleicht abr auch einsehen und bemerken, in welch peinliche Weise deine
Gef�hlsst�rme das Kognitive beeintr�chtigen, was ja, mit Verlaub, deine
Sache ohnehin nicht zu sein scheint.

Sina Da Ponte

unread,
Apr 11, 2013, 10:27:42 AM4/11/13
to
Hallo Volker,
zur terminologischen Klarstellung: Bei mir gibt's hinsichtlich
chartawidrigem usw. Posten nur Trolle. Feindifferenzierungen, wie sie
der Usenetjargon kennt, brauch' ich nicht.

Am 11.04.2013 15:47, schrieb Volker Birk:
> Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:

[...]

>> Klarerweise ist's m.E. also so, daß Filterung beim "Typus Gresch"
>> tatsächlich helfen würde (da ist dir zuzustimmen), offenbar, weil dieser
>> Typus der des Missionarischen ist, wo also der unbedingte Wille, die
>> heilsbringende /message/ zu *verbreiten* alles andere dominiert. Wird
>> man ignoriert, geht man woanders hin ...
>
> Gresch ist vielleicht verblendet, da stimme ich zu, aber eben kein
> Troll. Ich sehe gar keinen Grund, ihn irgendeiner Gruppe zu verweisen.

Das erstaunt mich! Ich halte Hans Ulrich Michaels Beiträge in den
sci-Gruppen inzwischen *dort* allesamt, also sofern sie seine
PsychoEiereien und privat-"philosophischen" Verirrungen zum Gegenstand
haben (aber welches Posting von ihm hat das nicht in den letzten
Jahren?), für nicht angemessen. Wenn du mal einen Blick in d.s.psych der
letzten paar Monate wirfst, wirst du unschwer feststellen können, daß
dort Leute, die dort z.B. ihre persönlichen Erfahrungen in der
Psychiatrie mit einem neutralen oder gar leicht positiven Akzent
versahen, von Hans Ulrich Michael tlw. sehr scharf und verunglimpfend
angegangen wurden, was insgesamt das eh schon nicht besonders gute Klima
in d.s.psych zusätzlich verschlechterte.
Daneben gab es die üblichen privat-"philosophischen" -- auch gern als
"erkenntnistheoretisch" ausgegebenen -- Zirkusnummern Hans Ulrich
Michaels mit gelegentlich wahrhaftig bizarr-surrealen Einlagen, bei
denen man inzwischen kaum noch zu entscheiden vermag, ob man nun einem
unwillkürlich aufsteigenden Lachimpuls nachgeben oder besser zu weinen
anfangen sollte.
Daß das dem Großteil der Leut dort auf die Nerven geht -- Betroffenen
vermutlich aus anderen Gründen als solchen, die etwa Psychologisches in
der wiss. Dimension erörtern wollen --, ist doch nur zu verständlich!
Und da Hans Ulrich Michael zugleich weder wiss. integer zu argumentieren
versteht noch mit irgendeiner, vom Humanen her doch wohl eigentlich
gebotenen Rücksichtnahme für Betroffene, gehört er eben so wenig in
diese Gruppe wie er hierher gehört. Denn es ist doch *klar* wie nur
irgendetwas, daß sein zentrales Anliegen ein
*verschwörungstheoretisches* ist -- daß er es irgendwie wissenschaftlich
zu *tarnen* sucht, macht die damit verbundene Sülze doch noch lange
nicht chartakonform in jenen Gruppen, die er mit seinem Privatschmonzes
behelligt. Und Chartakonformität ist bei mir sowieso höchst tolerant
gesehen, so manchem dang(ler)-Fossil würde davor grauen ... ;-)

Es gibt im Übrigen keinen Grund, Psychologie- bzw. Psychiatriekritisches
von den entsprechenden sci-groups fernzuhalten. Aber wer wähnt, Hans
Ulrich Michaels oder auch des Werner-Fuß-Zentrums hier und anderswo
verbreitete Wahnideen seien genau das, irrte m.E. gewaltig, trotzdem sie
natürlich unter exakt diesem Label durch diverse virtuelle und reale
Schwurbelwelten flattern. Das Mäntelchen der Kritik haben sich schon gar
manche Ideologien und Privatspinnereien umzuhängen versucht ... diese
Verkleidungsaktionen sind aber immer wieder durchschaut und offengelegt
worden. Auf die selbsternannten "Kritiker" der Psychiatrie und
Psychologie nach der Couleur Hans Ulrich Michaels, der "Irrenoffensive"
usw.usf. trifft das ebenfalls zu. Also läßt sich auch von daher kommend
kein wiss. Anspruch ableiten. Missionare aber -- und als solche geben
sie sich ja deutlich zu erkennen -- haben weder in d.s.psych noch in
d.s.phil etwas verloren.

Freundliche Grüße

Sina

Sina Da Ponte

unread,
Apr 11, 2013, 10:50:09 AM4/11/13
to
Hallo Rudolf,

Am 11.04.2013 11:32, schrieb Rudolf Sponsel:
> Am 11.04.2013 10:36, schrieb Sina Da Ponte:
>> ... mit dem Ende der sci-Hierarchie des de-Usenets:
>>
>> Alexander Schestag hat einen Löschantrag für d.s.psych gestellt.

[...]

> Leider ist das usenet über weite Strecken ein chaoskloakennet, der oder
> die Löschanträge also mehr als berechtigt. Gut wäre natürlich,
> Alternativen zu entwickeln - ohne Moderation wird es nicht gehen.

Zunächst mal finde ich, daß Alexander mit seinem Antrag ein wenig
überreagiert hat. Zwar verstehe ich seinen Rage: Ich habe die
wissenschaftstheoretischen -- von Hans Ulrich Michaels Seite wäre der
Term freilich in Anführungszeichen zu setzen -- Streitereien nachgelesen
und bin schon auch der Ansicht, daß man von einem Menschen, der 'nen Doc
in 'nem sozialwiss. Fach gemacht hat, erwarten darf, daß ihm wenigstens
die wiss.th. /basics/ geläufig sind, was bei Hans Ulrich Michael aber
leider nicht der Fall ist, sowenig, wie er die Grundzüge der Logik und
der Erkenntnistheorie zu meistern versteht; gleichwohl hätte Alexander
das vielleicht auch unter 'Der Fall des Hauses Gresch', dann eben nicht
in poescher, sondern in eher kafkaesker Rubrik, ablegen und auf sich
beruhen lassen können ... hier in d.s.phil hatten wir es ja nach einigen
Mühen und einer dialektischen Schleifenfahrt zwischen sachlicher
Widerlegung und Ignoranz auch geschafft, Hans Ulrich Michaels
Wahngebilde schließlich zu exilieren; denn immerhin: bevor er bei euch
sein ideologisch-verschwörungstheoretisch untermauertes Missionswerk
begann, hat er damit zwei, drei Jahre die Nerven und die Geduld der
d.s.phil-Nutzer arg strapaziert.

Ich denke -- und selbst dann, wenn Hans Ulrich Michaels Tun nur der
Tropfen war, der das Faß zum Überlaufen brachte, halte ich das für
richtig --, daß die Löschung abgelehnt werden sollte. Wie's dann
weitergeht, wäre m.E. nicht nur eine Frage, die sich die Psychologen
stellen sollten. Mir scheint, diejenigen, denen aus fachlichen
Interessen noch etwa am sci-Teil des usenets liegt, sollten sich alle
miteinander abstimmen, wie man der Destruktionswut (hier und da
sicherlich pathologisch) einerseits und dem ideologischen
Missionierungswahn andererseits zukünftig besser begegnen könnte. Ob das
durch Moderation möglich wäre oder andere Wege gefunden werden können,
weiß ich nicht. Man sollte aber endlich mal *gemeinsam* darüber
sprechen. M.E. könnte dazu auch dang "mißbraucht" werden.

Viele Grüße

Sina

Volker Birk

unread,
Apr 11, 2013, 10:49:02 AM4/11/13
to
Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
> Am 11.04.2013 15:47, schrieb Volker Birk:
>> Gresch ist vielleicht verblendet, da stimme ich zu, aber eben kein
>> Troll. Ich sehe gar keinen Grund, ihn irgendeiner Gruppe zu verweisen.
> Das erstaunt mich!

Das ist der Meinungsliberalität geschuldet.

> Ich halte Hans Ulrich Michaels Beiträge in den
> sci-Gruppen inzwischen *dort* allesamt, also sofern sie seine
> PsychoEiereien und privat-"philosophischen" Verirrungen zum Gegenstand
> haben (aber welches Posting von ihm hat das nicht in den letzten
> Jahren?), für nicht angemessen. Wenn du mal einen Blick in d.s.psych der
> letzten paar Monate wirfst, wirst du unschwer feststellen können, daß
> dort Leute, die dort z.B. ihre persönlichen Erfahrungen in der
> Psychiatrie mit einem neutralen oder gar leicht positiven Akzent
> versahen, von Hans Ulrich Michael tlw. sehr scharf und verunglimpfend
> angegangen wurden, was insgesamt das eh schon nicht besonders gute Klima
> in d.s.psych zusätzlich verschlechterte.

Ich lese de.sci.psychologie nicht, entsprechend kann ich dazu nichts
sagen.

> Daß das dem Großteil der Leut dort auf die Nerven geht -- Betroffenen
> vermutlich aus anderen Gründen als solchen, die etwa Psychologisches in
> der wiss. Dimension erörtern wollen --, ist doch nur zu verständlich!

Das mag wohl sein. Allerdings:

Wir diskutieren hier *Normen*, Sina. Und darüber weisst Du mehr als ich.
Es müsste Dir klar sein, dass das Setzen von Normen (wie beispielsweise
normative Grundlagen für die Zensur, die man für gewöhnlich im Usenet
als “Moderation” ausgibt), dass solche Normen für philosophische
Ansichten alles andere als unkritisch zu sehen sind.

Nach welcher Norm soll verfahren werden?

Man könnte beispielsweise definieren, dass wer ständig
unwissenschaftlich argumentiert, dass dessen Postings zensiert werden.
Nur: welchen Massstab für Wissenschaftlichkeit legt man an? Und wer
prüft den mit welchem Verfahren?

Was ist denn das erwünschte, was das zu erwartende Ergebnis solcher
Massnahmen, was wird deren Verhältnis zueinander sein?

> Und da Hans Ulrich Michael zugleich weder wiss. integer zu argumentieren
> versteht noch mit irgendeiner, vom Humanen her doch wohl eigentlich
> gebotenen Rücksichtnahme für Betroffene, gehört er eben so wenig in
> diese Gruppe wie er hierher gehört. Denn es ist doch *klar* wie nur
> irgendetwas, daß sein zentrales Anliegen ein
> *verschwörungstheoretisches* ist -- daß er es irgendwie wissenschaftlich
> zu *tarnen* sucht, macht die damit verbundene Sülze doch noch lange
> nicht chartakonform in jenen Gruppen, die er mit seinem Privatschmonzes
> behelligt. Und Chartakonformität ist bei mir sowieso höchst tolerant
> gesehen, so manchem dang(ler)-Fossil würde davor grauen ... ;-)

Natürlich will Gresch für seine Ideologie missionieren. Aber er versteht
es durchaus, wissenschaftlich zu argumentieren. Er betritt die
wissenschaftliche Argumentation kaum, üblicherweise wird's immer schnell
hochideologisch, aber dass er sich darauf /versteht/, das kannst Du ihm
doch unmöglich absprechen?

Ich meine in dem Sinne, wie Taxifahrer, Roggendoofe und Schlimmere ihre
Inkompetenz hier Posting für Posting nachweisen, ist das bei Gresch
einfach nicht der Fall.

> Es gibt im Übrigen keinen Grund, Psychologie- bzw. Psychiatriekritisches
> von den entsprechenden sci-groups fernzuhalten. Aber wer wähnt, Hans
> Ulrich Michaels oder auch des Werner-Fuß-Zentrums hier und anderswo
> verbreitete Wahnideen seien genau das, irrte m.E. gewaltig, trotzdem sie
> natürlich unter exakt diesem Label durch diverse virtuelle und reale
> Schwurbelwelten flattern.

Das meine ich nicht. Aber ich meine etwas anderes: die Psychiatrie als
Instrument wird tatsächlich nicht selten missbraucht. Was jene
Protagonisten übersehen, ist, dass das eben nicht immer und überall der
Fall ist.

Und ich kann bei psychiatrisch Missbrauchten auch aufgrund derer sicher
schockierenden und traumatisierenden Erfahrungen nicht ganz ausser acht
lassen, weshalb sie für eine vermeintlich gute Sache zu streiten
glauben.

Dagegen sind reine Trolle, die hierher kommen und beispielsweise die
Welt von der Sinnlosigkeit der Philosophie überzeugen wollen, nun
wirklich nur noch einen Arschtritt wert. Da muss man doch einen
Unterschied feststellen, und zwar einen wesentlichen, oder etwa nicht?

> Missionare aber -- und als solche geben sie sich ja deutlich zu
> erkennen -- haben weder in d.s.psych noch in d.s.phil etwas verloren.

Und wie stellst Du objektiv fest, dass ihre Deutung keine sinnvolle,
sondern eine /missionarische/ ist?

Ich bitte Dich, die Antwort darauf genau zu überlegen: die Frage ist
nicht, wie das ein vernünftiger Mensch feststellt. Das wissen wir beide.
Es geht aber um Normen, die eingeführt werden sollen. Oder was hast Du
vor?

Hans Ulrich Michael Gresch

unread,
Apr 11, 2013, 11:15:23 AM4/11/13
to

"Sina Da Ponte" <sina.d...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:kk6h8q$p3n$1...@news.albasani.net...

>Ich halte Hans Ulrich Michaels Beitr�ge in den sci-Gruppen inzwischen
>*dort* allesamt, also sofern sie seine PsychoEiereien und
>privat-"philosophischen" Verirrungen zum Gegenstand haben (aber welches
>Posting von ihm hat das nicht in den letzten Jahren?), f�r nicht
>angemessen.

Danach kommen viele, viele S�tze ohne irgendeine rational nachvollziehbare
Gr�nde f�r deine Haltung. Daher ist allein schon die Verwendung des Begriffs
"angemessen" in deiner Aussage nicht angemessen, denn du misst ja nichts an,
du kotzt dich nur aus.

Da du fachlich weder in Sachen Psychologie, noch im Bereich der Philosophie
etwas zu bieten hast, f�llt dir nichts Besseres ein, als mit solchen
Kn�ppeln wie "Verschw�rungstheorie" um dich zu schlagen.

Wenn du mir eine solche unterstellen m�chtest, dann solltest du doch
wenigstens sagen k�nnen, �ber welche Verschw�rungen ich Theorien verbreite.
Das wird dir schwerfallen. Ich will zwar nicht bestreiten, dass es die eine
oder andere Verchw�rung geben mag, aber ich besch�ftige mich mit dieser
Thematik nicht und erst recht �u�ere ich mich nicht dazu.

Deine obsessive Besch�ftigung mit meiner Person und meinen angeblichen
M�ngeln und Verfehlungen gibt schon zu denken. Ich kann mich des Eindrucks
nicht erwehren, dass dabei die G�ule mit dir durchgehen und dass du die
Sache nicht mehr im Griff hast. Vielleicht siehst du ja in
de.sci.psychologie in ihrem gegenw�rtigen Zustand eine Hoffnung und
klammerst dich deshalb an diese M�glichkeit, sich dort einmal so richtig
auszusprechen und Verst�ndnis zu finden.

Wenngleich ich f�r solche Impulse und Anwandlungen immer offen bin, solange
damit keine ausgesprochenen Ungezogenheiten verbunden sind, so muss ich aber
darauf bestehen, dass in de.sci.psychologie endlich wieder wissenschaftlich
diskutiert oder dass diese Gruppe gel�scht wird. Du hast ja noch diese
abgewrackte Gruppe hier, wo sich deine Fans r�hrend um dich sorgen. Belasse
es dabei, das reicht schon, das ist wirklich mehr als genug.

Hans Ulrich

http://ppsk.de


Sina Da Ponte

unread,
Apr 11, 2013, 11:55:43 AM4/11/13
to
Hallo Volker,

Am 11.04.2013 16:49, schrieb Volker Birk:
> Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:

> [de.sci.psychologie und was Hans Ulrich Michael dort treibt]
>
>> Daß das dem Großteil der Leut dort auf die Nerven geht -- Betroffenen
>> vermutlich aus anderen Gründen als solchen, die etwa Psychologisches in
>> der wiss. Dimension erörtern wollen --, ist doch nur zu verständlich!
>
> Das mag wohl sein. Allerdings:
>
> Wir diskutieren hier *Normen*, Sina. Und darüber weisst Du mehr als ich.
> Es müsste Dir klar sein, dass das Setzen von Normen (wie beispielsweise
> normative Grundlagen für die Zensur, die man für gewöhnlich im Usenet
> als “Moderation” ausgibt), dass solche Normen für philosophische
> Ansichten alles andere als unkritisch zu sehen sind.

Natürlich weiß ich das. Vgl. jenes posting, das ich gerade an Rudolf
schrieb: Ich möchte mich nicht zu jemandem aufschwingen, die jetzt ganz
genau weiß, was zu tun ist. Ich weiß es nämlich nicht. Deshalb würde ich
gern eine Diskussion dieses Themas über alle betroffenen sci-Gruppen
hinweg führen. Es geht alle Nutzer, die sich dem verpflichtet fühlen,
was 'sci' bedeutet in Usenetzusammenhängen, etwas an.

> Nach welcher Norm soll verfahren werden?
>
> Man könnte beispielsweise definieren, dass wer ständig
> unwissenschaftlich argumentiert, dass dessen Postings zensiert werden.
> Nur: welchen Massstab für Wissenschaftlichkeit legt man an? Und wer
> prüft den mit welchem Verfahren?

Es gibt *evidente* Fälle (siehe Schmidt, Roggendorf oder Kapeller in
d.s.phil; siehe Nazi-Säue in dsg usw.usf.). Die setzt man auf eine Liste
und verfährt damit irgendwie. Wo es schwierig wird (also bei
zweifelhaften Fällen), ist erstens größtmögliche Toleranz zu gewähren
und zweitens ein Kriterium, das zumindest ich für hilfreich halte, da
man es u.a. eben auch quantifizieren kann: Erkenntnisresistenz.

Ich mache dazu ein Bsp. aus dem Dunstkreis von Hans Ulrich Michaels
pseudo-"wissenschaftstheoretischen" Schwurbeleien:

Wenn jemand sich *vernünftigen* und allgemein geteilten Argumenten
vollkommen verschließt und trotz Nachweises der Unangemessenheit seiner
Argumente darauf beharrt, obwohl (Zusatzkriterium) das längst niemand
mehr wissen möchte, ist der Zeitpunkt gekommen, wo der Listeneintrag
fällig ist (s.o.).

Nach meiner Lesart ist das bei Hans Ulrich Michael der Fall: Denn wenn
er seine private Tatsachen-"Theorie" (Tatsachen seien u.a. wahr, weshalb
empirische Wissenschaft durchaus auch vorgeblich wahre Urteile über
nicht-empirische Gegenstände abgeben können und dann u.U.
nicht-empirische Wissenschaften mit ihren anderen Urteilen den Kürzeren
zögen) weiter und weiter propagiert, obwohl ihm mehrfach aufgezeigt
wurde, daß das blühender Unfug ist (es auch -- nebenbei bemerkt -- keine
wiss.th. Schule gibt, die derartiges propagiert und begründet [deshalb
meine Kennzeichnung als 'privat']), so muß unterstellt werden, daß er
dem wiss. Ethos nicht (mehr) folgt, das ja u.a. die Akzeptanz von
Logizität und Schlüssigkeit etc.pp. fordert. -- Nun kann man ja
bekanntlich recht leicht nachweisen, daß Tatsachen nie und nimmer "wahr
sein" können (der stringenteste Nachweis dafür stammt von Wittgenstein),
nämlich einfach dadurch, daß man sich klarmacht, daß etwas, das wahr
ist, genausogut hätte falsch (besser: unwahr) sein können. Oder anders
ausgedrückt: Ein Wahrheitsnachweis, /ergo/ ein entsprechendes Wissen
darum, daß p wahr *ist* -- z.B. durch einen math./log. Beweis -- gibt es
immer erst, wenn als seine /conditio sine qua non/ *ausgeschlossen* ist,
daß p nicht falsch bzw. unwahr ist (in der Logik geht man bekanntlich
sogar gerne genau den Weg der Falsifikation, um dann dabei einen
Widerspruch zu finden).

Angesichts dessen -- also daß von p immer gesagt werden kann, daß es
entweder wahr oder falsch/unwahr ist -- mutet es wie blanker Irrsinn an,
eine *Tatsache* [sic!] als "wahr" deklarieren zu wollen! Denn das hieße
logischerweise, daß eine Tatsache auch falsch/unwahr sein könnte. Wohin
wir aber in allen wiss. Belangen kämen, wären Tatsachen tatsächlich --
und nicht nur in Hans Ulrich Michaels verschwörungstheor.
Paralleluniversum -- auch Kandidaten für etwas *möglicherweise*
Falsches/Unwahres, will ich mir lieber gar nicht erst ausmalen! Esliegt
aber gottseidank auf der Hand, daß das ausgemachte Schwachsinn ist ...

---> Wenn du nun einmal schaust, was Hans Ulrich Michael alles auf
seinen Tatsachenschwuchteleien aufbaut, um angeblich wissenschaftlich
integer daherzukommen, so wird dir vielleicht klar(er), warum manche
mehr als nur ein bißchen verärgert sind, wenn er wieder und wieder,
trotz entsprechender Gegenargumente, stumpf wie ein Affe den längst
widerlegten Schmonzes herunterbetet, als habe es niemals eine
widerlegung gegeben.

Ich nenne das Erkenntnisresistenz -- und wer so agiert, der hat kein
wiss. Interesse mehr, sondern will seine privaten Obsessionen
exekutieren. Es spielt dabei m.E. keine Rolle, daß so ein mensch in
anderen Feldern durchaus gute Argumente zu bringen vermag -- das mag er
tun und dafür auch gewürdigt werden --, aber in jenen Feldern, da er mit
seiner Erkenntnisresistemnz hausieren geht, ist er verbrannt.

So in etwa stelle ich mir das vor.

> Was ist denn das erwünschte, was das zu erwartende Ergebnis solcher
> Massnahmen, was wird deren Verhältnis zueinander sein?

S.o.
>
>> Und da Hans Ulrich Michael zugleich weder wiss. integer zu argumentieren
>> versteht noch mit irgendeiner, vom Humanen her doch wohl eigentlich
>> gebotenen Rücksichtnahme für Betroffene, gehört er eben so wenig in
>> diese Gruppe wie er hierher gehört. Denn es ist doch *klar* wie nur
>> irgendetwas, daß sein zentrales Anliegen ein
>> *verschwörungstheoretisches* ist -- daß er es irgendwie wissenschaftlich
>> zu *tarnen* sucht, macht die damit verbundene Sülze doch noch lange
>> nicht chartakonform in jenen Gruppen, die er mit seinem Privatschmonzes
>> behelligt. Und Chartakonformität ist bei mir sowieso höchst tolerant
>> gesehen, so manchem dang(ler)-Fossil würde davor grauen ... ;-)
>
> Natürlich will Gresch für seine Ideologie missionieren. Aber er versteht
> es durchaus, wissenschaftlich zu argumentieren. Er betritt die
> wissenschaftliche Argumentation kaum, üblicherweise wird's immer schnell
> hochideologisch, aber dass er sich darauf /versteht/, das kannst Du ihm
> doch unmöglich absprechen?

Ehrlich gesagt, ich weiß nicht, was mit ihm los ist, er war früher *so*
nicht drauf. Ich hege zwar bestimmte Vermutungen, aber dazu möchte ich
nichts sagen, weil der *Mensch* Hans Ulrich Michael Gresch für mich, was
Spekulationen über ihn und deren Mitteilung angeht, tabu ist ... meine
Vermutungen betreffen aber genau Dinge des Menschen HUMG; was ich einzig
zu thematisieren, ggf. anzugreifen und zu kritisieren wage ist jedoch
die Usenet-Figur HUMG. Ich werde mich hüten (einmal hab ich mich da
schlimm vergriffen, was mir gewiß nie wieder passieren wird -- ich habe
mich dafür allerdings zu entschuldigen versucht), andere Dimensionen des
Problemes aufzufalten. Bei mir steht Hans Ulrich Michael dafür ein, was
er hier im usenet kundtut. Und sofern er nicht Warnschilder aufstellt
wie jene Leute, die als von psych. Krankheit *Betroffene* [sic!] in
d.s.psych von ihm gleichwohl verunglimpft wurden, werde ich ihn dabei so
annehmen, wie er selbst sich vorstellt, selbst dann, wenn ich denke, daß
da auch 'ne Menge Theater dahintersteht. Denn jeder darf doch
Warnschilder aufstellen, so er das für notwendig erachtet. Und wenn
solche tatsächlich aufgestellten Schilder mißachtet werden, halte ich
das für skandalös. Gibt's aber keine, muß man sie doch auch nicht
beachten ... Das ginge ja auch gar nicht! ;-)

[...]

>> Es gibt im Übrigen keinen Grund, Psychologie- bzw. Psychiatriekritisches
>> von den entsprechenden sci-groups fernzuhalten. Aber wer wähnt, Hans
>> Ulrich Michaels oder auch des Werner-Fuß-Zentrums hier und anderswo
>> verbreitete Wahnideen seien genau das, irrte m.E. gewaltig, trotzdem sie
>> natürlich unter exakt diesem Label durch diverse virtuelle und reale
>> Schwurbelwelten flattern.
>
> Das meine ich nicht. Aber ich meine etwas anderes: die Psychiatrie als
> Instrument wird tatsächlich nicht selten missbraucht.

Natürlich! Ich sehe mich selbst z.B. durchaus sowohl psychologie- wie
psychiatriekritisch. Aber Hans Ulrich Michael betreibt nicht so etwas,
sondern was ganz anderes!

[...]

> Und ich kann bei psychiatrisch Missbrauchten auch aufgrund derer sicher
> schockierenden und traumatisierenden Erfahrungen nicht ganz ausser acht
> lassen, weshalb sie für eine vermeintlich gute Sache zu streiten
> glauben.

Wieso denn "glauben"? Wer Mißbrauch bekämpft, ist immer auf der
richtigen Seite! Egal ob im Bereich der Psychiatrie oder anderswo! Aber
wer universell und pauschal Mißbrauch unterstellt, hat entweder sowieso
ein Rad ab oder verallgemeinert unzulässig eine persönliche Erfahrung.
Letzteres geht aber nicht (ersteres ist sowieso narret!). Warum, liegt
so deutlich auf der Hand, daß ich mir eine Begründung spare.

[...]

>> Missionare aber -- und als solche geben sie sich ja deutlich zu
>> erkennen -- haben weder in d.s.psych noch in d.s.phil etwas verloren.
>
> Und wie stellst Du objektiv fest, dass ihre Deutung keine sinnvolle,
> sondern eine /missionarische/ ist?

S.o. -- Es läuft immer über die Diagnose von Erkenntnisresistenz. Die
läßt sich m.E. erheben. Ich meine natürlich: Unter vernünftigen Leuten
... ;-)

> Ich bitte Dich, die Antwort darauf genau zu überlegen: die Frage ist
> nicht, wie das ein vernünftiger Mensch feststellt. Das wissen wir beide.
> Es geht aber um Normen, die eingeführt werden sollen. Oder was hast Du
> vor?

Nochmals: Ich habe gar nichts vor, außer vielleicht, eine Diskussion
über die eigentlichen Probleme anzuregen, möglichst über mehrere
betroffene Gruppen hinweg. Die einzige Norm, die ich mir sinnvollerweise
vorstellen kann (von den eindeutigen Fällen reinen Destruktionswillens
oder permanenten Off-topic-Postens abgesehen), wäre die, daß deutlich
praktizierte und nach Aufweis fortgesetzte Erkenntnisresistenz zur
Diskussion in sci-groups disqualifiziert.

Viele Grüße

Sina


Sina Da Ponte

unread,
Apr 11, 2013, 12:03:37 PM4/11/13
to
Am 11.04.2013 17:55, schrieb Sina Da Ponte:

[Ein Fehler ist zu korigieren]

> Nun kann man ja
> bekanntlich recht leicht nachweisen, daß Tatsachen nie und nimmer "wahr
> sein" können (der stringenteste Nachweis dafür stammt von Wittgenstein),
> nämlich einfach dadurch, daß man sich klarmacht, daß etwas, das wahr
> ist, genausogut hätte falsch (besser: unwahr) sein können. Oder anders
> ausgedrückt: Ein Wahrheitsnachweis, /ergo/ ein entsprechendes Wissen
> darum, daß p wahr *ist* -- z.B. durch einen math./log. Beweis -- gibt es
> immer erst, wenn als seine /conditio sine qua non/ *ausgeschlossen* ist,
> daß p nicht falsch bzw. unwahr ist (in der Logik geht man bekanntlich
> sogar gerne genau den Weg der Falsifikation, um dann dabei einen
> Widerspruch zu finden).

Es muß hier natürlich heißen: "... wenn als seine /csqn/ ...
ausgeschlossen ist, daß p falsch ist bzw. unwahr ist ...".

Bitte um Entschuldigung.

Sina

Volker Birk

unread,
Apr 11, 2013, 12:05:28 PM4/11/13
to
Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
> Ich nenne das Erkenntnisresistenz -- und wer so agiert, der hat kein
> wiss. Interesse mehr, sondern will seine privaten Obsessionen
> exekutieren.

Das sehen wir gleich. Nur: wer entscheidet? Der gute Diktator oder die
politische Korru^WAusgewogenheit?

>> Und wie stellst Du objektiv fest, dass ihre Deutung keine sinnvolle,
>> sondern eine /missionarische/ ist?
> S.o. -- Es läuft immer über die Diagnose von Erkenntnisresistenz. Die
> läßt sich m.E. erheben. Ich meine natürlich: Unter vernünftigen Leuten
> ... ;-)

Und jetzt stell Dir mal einen Ideologen als diesen Richter vor, und was
der unter “Erkenntnisresistenz” verstehen wird.

Hans Ulrich Michael Gresch

unread,
Apr 11, 2013, 12:16:17 PM4/11/13
to
"Sina Da Ponte" <sina.d...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:kk6mdq$4ku$1...@news.albasani.net...
> Hallo Volker,
>
... (Tatsachen seien u.a. wahr,

Dergleichen habe ich nicht behauptet.

> weshalb empirische Wissenschaft durchaus auch vorgeblich wahre Urteile
> �ber nicht-empirische Gegenst�nde abgeben k�nnen

Auch dies habe ich nicht behauptet.

Deine Unterstellungen sind falsch, und aus Falschem folgt Beliebiges. Auch
diesmal vermochtest du nicht, dich diesem Verdikt zu entziehen.

Hier ist ein Zitat aus meiner Diskussion mit AS:

<Zitat>
"Bitte beurteile folgenden Satz:

S: "Im Experiment X dr�ckte der Versuchsteilnehmer V zum Zeitpunkt t die
blaue Taste."

Warum sollte die Behauptung, dass die Versuchsperson eine Reaktion
gezeigt habe, nicht als wahr bezeichnet werden k�nnen? (!)

Empirische Forschung beruht grunds�tzlich auf Basisereignissen dieser
Art. Sie bilden das Ausgangsmaterial f�r alle weiteren Schritte
einschlie�lich der Interpretation von Daten."

</Zitat>

(1) Alles spricht daf�r, nichts spricht dagegen. Wenn du schon gern �ber
Wittgenstein schwadronierst, den du nicht kennst, so rate ich dir, einmal in
"�ber Gewissheit" ein wenig nachzulesen, so weit dein Horizont halt reicht.

Wenn wir in der Psychologie keine wahren S�tze in der Form von S h�tten,
dann g�be es keine wissenschaftliche Psychologie. So einfach ist das. Daran
kann keine "Philosophie" im Stil einer SdP etwas �ndern.

Hans Ulrich Michael Gresch

unread,
Apr 11, 2013, 12:20:10 PM4/11/13
to

"Sina Da Ponte" <sina.d...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:kk6msl$5ss$1...@news.albasani.net...
> Am 11.04.2013 17:55, schrieb Sina Da Ponte:
>
> [Ein Fehler ist zu korigieren]
>
>> Nun kann man ja

Nun kann man diesen Quatsch aber auch in die Tonne treten, weil du, aber das
kennt man ja schon, mit einem Strohmann-Argument operierst. Aber immerhin
ist das nicht ad hominem - du machst also Fortschritte, wenn das mal nicht
eine Eintagsfliege ist.

Hans Ulrich

- -

http://psyconcept.de


kap

unread,
Apr 11, 2013, 12:33:37 PM4/11/13
to
Am 11.04.2013 16:50, schrieb Sina Da Ponte:

> Zunᅵchst mal finde ich, daᅵ Alexander mit seinem Antrag ein wenig
> ᅵberreagiert hat.

Das ganze Geschwalle vorher also - wie immer - wieder mal fᅵr'n Arsch.
Was? Nein, Filtervolker meine ich diesmal ausnahmsweise nicht.

--
kap

kap

unread,
Apr 11, 2013, 12:39:42 PM4/11/13
to
Keine Ursache - ganz im Gegenteil - ich finde es außerordentlich
interessant und amüsant, dass dir diese Klarstellung so wichtig
ist. Der psychologische Aspekt - du verstehst?

--
kap

kap

unread,
Apr 11, 2013, 12:57:03 PM4/11/13
to
Am 11.04.2013 18:16, schrieb Hans Ulrich Michael Gresch:
> "Sina Da Ponte" <sina.d...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:kk6mdq$4ku$1...@news.albasani.net...
>> Hallo Volker,
>>
> ... (Tatsachen seien u.a. wahr,
>
> Dergleichen habe ich nicht behauptet.


Und auch an dich die Frage: Warum legst du so Wert auf dieses Dementi?
Was so lᅵcherliche Figuren, wie diese/dieser Da Ponte und ihr neben
der Kappe laufender Knappe, auch immer fᅵr Behauptungen, Bewertungen,
Beschimpfungen und Beleidigungen von sich geben mᅵgen, wiegt doch
niemals die Belustigung auf, die ihre ernst gemeinten Beitrᅵge bei
jedem intelligenten Leser hervorrufen. Amᅵsiere dich, mein Sohn -
so wie ich das hier tue.

--
kap

Hans Ulrich Michael Gresch

unread,
Apr 11, 2013, 1:04:41 PM4/11/13
to

"kap" <"kap. geschlossene.station.dr.fendt"@invalid.invalid> schrieb im
Newsbeitrag news:kk6q11$cec$1...@news.albasani.net...
> Am 11.04.2013 18:16, schrieb Hans Ulrich Michael Gresch:
>> "Sina Da Ponte" <sina.d...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
>> news:kk6mdq$4ku$1...@news.albasani.net...
>>> Hallo Volker,
>>>
>> ... (Tatsachen seien u.a. wahr,
>>
>> Dergleichen habe ich nicht behauptet.
>
>
> Und auch an dich die Frage: Warum legst du so Wert auf dieses Dementi?

Um Sina zu weiteren Glanzleistungen anzustacheln, nat�rlich. Popcorn ist
genug da.

Hans Ulrich

- -

http://psyconcept.de


Sina Da Ponte

unread,
Apr 11, 2013, 1:22:25 PM4/11/13
to
Hallo Hans Ulrich Michael,

Am 11.04.2013 18:16, schrieb Hans Ulrich Michael Gresch:
> "Sina Da Ponte" <sina.d...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag

[...]

>> weshalb empirische Wissenschaft durchaus auch vorgeblich wahre Urteile
>> über nicht-empirische Gegenstände abgeben können
>
> Auch dies habe ich nicht behauptet.

Na, dann hast du die letzten Monate in deinem Blog also nur
Kasperletheater aufgeführt mit deiner Hirnmythologie (ich dacht mir
schon so was, als ich heute dein Wiedereinstandposting in d.s.phil las,
"subjektiver Rest" und so ...

... gut zu wissen jedenfalls, das mit dem kasperltheater! Aber deine
Fans dort werden womöglich enntäuscht sein. Aber sei versichert: Ich
werd's ihnen nicht stecken ... ;-)

> Deine Unterstellungen sind falsch

Ich weiß, Hans Ulrich. Bitte verzeih' -- aber manchmal sind deine
Konversionen, von denen es ja bekanntlich bereits einige gab, so rapide
und grundstürzend, daß ich schier nicht nachkomme ...

[...]

> Hier ist ein Zitat aus meiner Diskussion mit AS:
>
> <Zitat>
> "Bitte beurteile folgenden Satz:
>
> S: "Im Experiment X drückte der Versuchsteilnehmer V zum Zeitpunkt t die
> blaue Taste."
>
> Warum sollte die Behauptung, dass die Versuchsperson eine Reaktion
> gezeigt habe, nicht als wahr bezeichnet werden können? (!)

Das weiß ich nicht. Meine marginalen -- vergleichbar aber sicher nicht
mit deinen phänomenalen -- Kenntnissen der Sprachphilosophie sagen mir
zwar, daß da kein Satz, sondern eine Aussage auf ihre Wahrheit hin
untersucht werden soll, aber das ist sicher bloß meiner Dummheit geschuldet.

Ansonsten: So, wie du das hingepinselt hast, ist das vollkommen
untauglich, um daraus irgendwas bezüglich Wahrheit abzuleiten. Wenn wir
erstens bspw. unterstellen, daß der Äußerer von S allein beobachtet hat,
kann von Wahrheitsfähigkeit im wiss. Sinn überhaupt keine Rede sein,
zumindest dann, wenn es um ein Experimemnt geht, bei dem V's Reaktion
(oder auch nur vermeintliche Reaktion) von entscheidender Bedeutung, für
was und wen auch immer, ist.
Klartext: Dann wird auch niemals wieder feststellbar sein, ob die
ursprüngliche *Aussage* (!) wahr ist oder nicht. -- Eine
Videoaufzeichnung könnte hier Abhilfe schaffen.

Zweitens: Ob V eine *Reaktion* (auf was auch immer) getätigt hat oder
nur eine spontane Bewegung oder Äußerung etc.pp. erfolgte, welche in
keinem Zusammenhang zu einer wie auch immer geartetzen/actio/ stand,
ersieht man aus deiner Beschreibung ebensowenig. Woher soll also
irgendjemand die Notwendigkeit erkennen können -- und deren bedarf es
für die Wahrheit von S --, daß V überhaupt auf irgendwas *reagiert* hat?

Es ließe sich noch mancherlei zu dieser m.E. reichlich kindischen
Plastifizierung deiner Vorstellung von Wahrheit sagen, aber ich möchte
es bei diesen zwei Punkten belassen ...

Obwohl, einer ließe sich schon noch draufsetzen: Offenbar möchtest du
zum Ausdruck bringen, daß irgendwer V *beobachtet* hat. Wissenschaftlich
korrekt wäre folglich eine Situationsbeschreibung gewesen -- jedenfalls
bei dem, was du hier an Umständen und Gegenständen präsentierst --, bei
der jemand eine *Beobachtung* eines Verhaltens von V machte. Und nun
ist's eben so, daß Beobachtungen eher selten das Attribut der Wahrheit
oder Unwahrheit bekommen, und gleich gar nicht in wiss. Zusammenhängen
(übrigens auch Meßwerte nicht)***. Davon unabhängig bleibt aber die
Kritik aus Punkt 2 auch hier bestehen: Es ist einfach Unfug, die
vermeintlich beobachtete Reaktion (bei deinem Beschreibungsszenario) in
Aussageform als als wahr zu deklarieren. Wer soll dir denn so einen
/bullshit/ durchgehen lassen, wo doch gar nicht klar ist, ob das
beobachtete überhaupt in einem kausalen Zusammenhang mit irgendeiner
/actio/ steht, von der wie zudem noch nicht mal irgendwas wissen.

***man beobachtet z.B. "gut" oder "aufmerksam" oder "von irgendwas
abgelenkt" oder "unkonzentriert" etc.pp. Wer beobachtet denn ... ehm ...
"wahr"?

[...]

Viele Grüße

Sina

kap

unread,
Apr 11, 2013, 1:28:57 PM4/11/13
to
Am 11.04.2013 19:22, schrieb Sina Da Ponte:
> Hallo Hans Ulrich Michael,
>
> Am 11.04.2013 18:16, schrieb Hans Ulrich Michael Gresch:
>> "Sina Da Ponte" <sina.d...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
>
> [...]
>
>>> weshalb empirische Wissenschaft durchaus auch vorgeblich wahre Urteile
>>> ᅵber nicht-empirische Gegenstᅵnde abgeben kᅵnnen
>>
>> Auch dies habe ich nicht behauptet.
>
> Na, dann hast du die letzten Monate in deinem Blog also nur
> Kasperletheater aufgefᅵhrt mit deiner Hirnmythologie (ich dacht mir
> schon so was, als ich heute dein Wiedereinstandposting in d.s.phil las,
> "subjektiver Rest" und so ...
>
> ... gut zu wissen jedenfalls, das mit dem kasperltheater! Aber deine
> Fans dort werden womᅵglich enntᅵuscht sein. Aber sei versichert: Ich
> werd's ihnen nicht stecken ... ;-)
>
>> Deine Unterstellungen sind falsch
>
> Ich weiᅵ, Hans Ulrich. Bitte verzeih' -- aber manchmal sind deine
> Konversionen, von denen es ja bekanntlich bereits einige gab, so rapide
> und grundstᅵrzend, daᅵ ich schier nicht nachkomme ...
>
> [...]
>
>> Hier ist ein Zitat aus meiner Diskussion mit AS:
>>
>> <Zitat>
>> "Bitte beurteile folgenden Satz:
>>
>> S: "Im Experiment X drᅵckte der Versuchsteilnehmer V zum Zeitpunkt t die
>> blaue Taste."
>>
>> Warum sollte die Behauptung, dass die Versuchsperson eine Reaktion
>> gezeigt habe, nicht als wahr bezeichnet werden kᅵnnen? (!)
>
> Das weiᅵ ich nicht. Meine marginalen -- vergleichbar aber sicher nicht
> mit deinen phᅵnomenalen -- Kenntnissen der Sprachphilosophie sagen mir
> zwar, daᅵ da kein Satz, sondern eine Aussage auf ihre Wahrheit hin
> untersucht werden soll, aber das ist sicher bloᅵ meiner Dummheit
> geschuldet.
>
> Ansonsten: So, wie du das hingepinselt hast, ist das vollkommen
> untauglich, um daraus irgendwas bezᅵglich Wahrheit abzuleiten. Wenn wir
> erstens bspw. unterstellen, daᅵ der ᅵuᅵerer von S allein beobachtet hat,
> kann von Wahrheitsfᅵhigkeit im wiss. Sinn ᅵberhaupt keine Rede sein,
> zumindest dann, wenn es um ein Experimemnt geht, bei dem V's Reaktion
> (oder auch nur vermeintliche Reaktion) von entscheidender Bedeutung, fᅵr
> was und wen auch immer, ist.
> Klartext: Dann wird auch niemals wieder feststellbar sein, ob die
> ursprᅵngliche *Aussage* (!) wahr ist oder nicht. -- Eine
> Videoaufzeichnung kᅵnnte hier Abhilfe schaffen.
>
> Zweitens: Ob V eine *Reaktion* (auf was auch immer) getᅵtigt hat oder
> nur eine spontane Bewegung oder ᅵuᅵerung etc.pp. erfolgte, welche in
> keinem Zusammenhang zu einer wie auch immer geartetzen/actio/ stand,
> ersieht man aus deiner Beschreibung ebensowenig. Woher soll also
> irgendjemand die Notwendigkeit erkennen kᅵnnen -- und deren bedarf es
> fᅵr die Wahrheit von S --, daᅵ V ᅵberhaupt auf irgendwas *reagiert* hat?
>
> Es lieᅵe sich noch mancherlei zu dieser m.E. reichlich kindischen
> Plastifizierung deiner Vorstellung von Wahrheit sagen, aber ich mᅵchte
> es bei diesen zwei Punkten belassen ...
>
> Obwohl, einer lieᅵe sich schon noch draufsetzen: Offenbar mᅵchtest du
> zum Ausdruck bringen, daᅵ irgendwer V *beobachtet* hat. Wissenschaftlich
> korrekt wᅵre folglich eine Situationsbeschreibung gewesen -- jedenfalls
> bei dem, was du hier an Umstᅵnden und Gegenstᅵnden prᅵsentierst --, bei
> der jemand eine *Beobachtung* eines Verhaltens von V machte. Und nun
> ist's eben so, daᅵ Beobachtungen eher selten das Attribut der Wahrheit
> oder Unwahrheit bekommen, und gleich gar nicht in wiss. Zusammenhᅵngen
> (ᅵbrigens auch Meᅵwerte nicht)***. Davon unabhᅵngig bleibt aber die
> Kritik aus Punkt 2 auch hier bestehen: Es ist einfach Unfug, die
> vermeintlich beobachtete Reaktion (bei deinem Beschreibungsszenario) in
> Aussageform als als wahr zu deklarieren. Wer soll dir denn so einen
> /bullshit/ durchgehen lassen, wo doch gar nicht klar ist, ob das
> beobachtete ᅵberhaupt in einem kausalen Zusammenhang mit irgendeiner
> /actio/ steht, von der wie zudem noch nicht mal irgendwas wissen.
>
> ***man beobachtet z.B. "gut" oder "aufmerksam" oder "von irgendwas
> abgelenkt" oder "unkonzentriert" etc.pp. Wer beobachtet denn ... ehm ...
> "wahr"



Musst du es nᅵtig haben! bei mir kᅵmpfen jetzt zwei Gefᅵhle um die
Oberhand: Mitleid und Ekel!

--
kap

Hans Ulrich Michael Gresch

unread,
Apr 11, 2013, 2:11:43 PM4/11/13
to
Am Thu, 11 Apr 2013 19:22:25 +0200 schrieb Sina Da Ponte:

> Meine marginalen

Sich, das ist wohl richtig, und daher ziehe ich es vor, dich nunmehr mit
deinen Schwurbeleien allein zu lassen. Kap liegt nicht immer falsch.

Hans Ulrich

- -

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Sina Da Ponte

unread,
Apr 11, 2013, 2:42:14 PM4/11/13
to
Hallo Volker,

Am 11.04.2013 18:05, schrieb Volker Birk:
> Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:

>> Ich nenne das Erkenntnisresistenz -- und wer so agiert, der hat kein
>> wiss. Interesse mehr, sondern will seine privaten Obsessionen
>> exekutieren.
>
> Das sehen wir gleich. Nur: wer entscheidet? Der gute Diktator oder die
> politische Korru^WAusgewogenheit?

S.u.

>>> Und wie stellst Du objektiv fest, dass ihre Deutung keine sinnvolle,
>>> sondern eine /missionarische/ ist?

[...]

>> Es läuft immer über die Diagnose von Erkenntnisresistenz. Die
>> läßt sich m.E. erheben. Ich meine natürlich: Unter vernünftigen Leuten
>> ... ;-)
>
> Und jetzt stell Dir mal einen Ideologen als diesen Richter vor, und was
> der unter “Erkenntnisresistenz” verstehen wird.

Wir reden hier doch über's Usenet und seine sci-Hierarchie, Volker,
oder? Ginge ich davon aus -- dessen sei gewiß --, daß sich darin für
Entscheidungen wie oben angesprochen überhaupt keine vernünftigen Leute
mehr finden ließen, sondern nur noch ideologische Richter etc.pp., würde
ich für mich den Laden sofort dicht machen, sogar dann, wenn ich wie
Hans Ulrich Michael (genaugenommen freilich immer nur in akuter
theoretischer Bedrängnis) wähnte, daß selbst Kap(eller) nicht immer
unrecht hat. Freilich hat Kapeller nicht immer unrecht -- aber deswegen
ist er ja noch lange nicht für eine anhaltende Sach-Diskussion in der
sci-Hierarchie geeignet (/vulgo/ ihr *gewachsen*), noch wird dadurch
sein (übrigens schon selbst eingeräumter) Status als Gruppenzerstörer
aufgehoben.

Ich vertraue hier schon so Leuten wie z.B. Peirce oder auch Apel, die
zumindest für längere Zeiträume annehmen, daß sich wiss. = vernünftige
Rede (bezogen auf bestimmte Sprachspiele freilich) durchzusetzen vermag.
Davon -- also diesem Zutrauen -- nicht tangiert ist für mich allerdings
die Frage, ob sich diese Sprachspiele (mitsamt ihrer institutionellen
Verfassung) /in the long run/ überhaupt werden halten können. Das Usenet
scheint derzeit eher auf's Gegenteil zu deuten -- andererseits ist das
Usenet nicht die Welt, höchstens ein kleiner und letztlich
wahrscheinlich sehr marginaler Ausschnitt davon ...

Viele Grüße

Sina

Volker Birk

unread,
Apr 11, 2013, 3:39:14 PM4/11/13
to
Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
> Freilich hat Kapeller nicht immer unrecht

Dazu kann ich glücklicherweise nichts sagen.

kap

unread,
Apr 11, 2013, 11:14:08 PM4/11/13
to
Am 11.04.2013 21:39, schrieb Volker Birk:
> Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
>> Freilich hat Kapeller nicht immer unrecht
>
> Dazu kann ich glücklicherweise nichts sagen.
>
> Viele Grüsse,
> VB.
>


Es braucht nicht viel, um dich glücklich zu machen. Gelle.
Da ich öfters deine Beiträge lese, muss ich dir eines
zugestehen: Du achtest sehr darauf, dass sich das Filtern
und das Foltern die Waage halten.

kap
--
Mein Sohn, sei mir nicht böse, aber für mich hast du was von
einem Eunuchen, der - in aller Öffentlichkeit - die Hosen
runter lässt und demonstrativ seine imaginären Eier krault.

kap

unread,
Apr 11, 2013, 11:29:23 PM4/11/13
to
Am 11.04.2013 20:42, schrieb Sina Da Ponte:

> Freilich hat Kapeller nicht immer unrecht -- aber deswegen
> ist er ja noch lange nicht für eine anhaltende Sach-Diskussion in der
> sci-Hierarchie geeignet (/vulgo/ ihr *gewachsen*), noch wird dadurch
> sein (übrigens schon selbst eingeräumter) Status als Gruppenzerstörer
> aufgehoben.


Da leider das, was hier so abläuft, besonders wenn du daran beteiligt
bist, die anhaltenden Sach-Diskussionen der sci-Hierarchie sind, wird
wohl kein halbwegs vernünftiger Mensch bedauern, dafür nicht geeignet
(vulgo/ ihnen *gewachsen*) zu sein.

--
kap

R.H.

unread,
Apr 12, 2013, 5:36:31 AM4/12/13
to
Am 12.04.2013 05:14, schrieb kap:
> Am 11.04.2013 21:39, schrieb Volker Birk:
>> Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
>>> Freilich hat Kapeller nicht immer unrecht
>>
>> Dazu kann ich glücklicherweise nichts sagen.
>>
>> Viele Grüsse,
>> VB.
>>
>
>
> Es braucht nicht viel, um dich glücklich zu machen. Gelle.
> Da ich öfters deine Beiträge lese, muss ich dir eines
> zugestehen: Du achtest sehr darauf, dass sich das Filtern
> und das Foltern die Waage halten.

Leute wie Birk sind allgemein weit eingeschränkt in ihren
Betrachtungsmöglichkeiten und haben als oberstes Interesse die
Bestätigung dessen, was sie immer schon gedacht haben.

Er selbst sieht sich als wissenschaftlich aufgeschlossenen Vertreter
einer verstehenden Art, die sich unbedingt abgrenzen muss von Leuten,
die er nicht in seinen Kopf lassen will.

Er sieht das natürlich als notwendig; tatsächlich aber zeigt er damit
deutlich, dass er garnicht fähig ist, tatsächlich wissenschaftlich an
Sachverhalte heranzugehen, da er Argumente dazu von vornherein garnicht
versteht und folglich, seinem Vermögen entsprechend, ausblendet, also
andere nötige Sichtweisen garnicht zulässt.

Jede neue Sichtweise verwirrt ihn und bringt in dazu, sich selbst und
seine Denkweisen in Frage stellen zu müssen, was ihn sehr verunsichert
und er deshalb zur Vermeidung die Rettung im Filtern sucht.

Als Folge daraus muss er seine eigene sich daraus ergebende Borniertheit
entschuldigen damit, dass er unwichtige Trolltexte nicht lesen muss, was
sein mangelhaftes und letztlich dummes Verständnis von Wissenschaft auch
nur wieder zeigt, abgesehen davon, dass er zu viele Inhalte auch
garnicht nachvollziehen kann, mangels Fähigkeit.

Deshalb zeigt er sich gerne als Mamas Liebling, indem er sich Sina d.P.
gerne als Bestätigungsmaschine hält, die die ihm den Eindruck
vermittelt, durch u.a. schwelgen in alten Textleichen doch irgendwo noch
wissenschaftlich zu sein.

Absolut nicht gegen Sina d.P., im Gegenteil; aber was Birk betrifft,
muss man seine partielle Unwissenschaftlichkeit, also sein mangelndes
wissenschaftliches Vermögen mal deutlich sehen.

Da nützt ihm auch seine Arroganz nix, die sich damit zugleich auch als
hilfloser Rechtfertigungsversuch darstellt, um seine mangelnden
Fähigkeiten zu verdecken.


Und was dich betrifft kap: auch du solltest d.s.phil mal so langsam
sachgerechter nutzen, und den hässlichen Österreicher nicht fördern, da
es an dem nix mehr zu fördern gibt, da der sich nach wie vor als
unwissenschaftlicher Beleidiger und unsachlicher Psychopath zeigt,
dessen oberstes Interesse ist, sich selbstdarstellend und auffällig zu
zeigen, fern von jedem gescheiten und angemessenen Inhalt.

Schon alleine, wie er d.s.physik heruntergebracht hat, ist schon
unverzeihlich und es ist einfach nur traurig, dass es kaum eine
Möglichkeit gibt, solche Leute zu entfernen aus diesen Foren.

Er ist so primitiv selbstdarstellerisch, dass es ihm sogar völlig egal
ist, von welcher Seite er sich zeigt, entweder als Zitator von
wissenschaftlichen Texten, die er eindeutig und völlig offenbar garnicht
versteht, oder als primitiver Beleidiger, der mit allen Vokabeln des,
gelinde geschrieben, "einfachen Menschen" am Ende nur kümmerliche
Selbstbehauptung betreibt, und dabei immer nur übersieht, dass er in
irgendeinen Talk- oder Beschimpfungsforum am besten aufgehoben wäre.

Es gilt für ihn immer noch, was ich ihm schon vor etwa einem Jahr schrieb:

Da er psychsosozial so entwurzelt ist, da es ihm schon völlig egal ist,
welche Selbstdarstellungsinhalte er verwendet, kommt es ihm nur noch
darauf an, überhaupt, entsprechend seiner Psychostruktur, letztlich jede
Art von Selbstdarstellung und Selbstwerterlangung zu betreiben.

Und dabei ist es ihm völlig egal, ob er dazu aus fremden
wissenschaftlichen Werken vorliest oder auf einem beliebigen Marktplatz
sein Ars...... ausstellt, Hauptsache er steigert durch Vorzeigen von
Irgendwas seinen Selbstwert; so herunter gekommen ist er.

>
> kap

Gruß Ron.H.

R.H.

unread,
Apr 12, 2013, 6:18:18 AM4/12/13
to
echt lustig zu lesen, bei jemandem, der alle Gef�hlsst�rme in sich
hineinfrisst, einsperrt, bis sich sein neurotisches Selbst
Selbstverleugnet, indem es zur Sicherheit nur fremdzitiert.

Aber davon hast du dich ja zum Gl�ck etwas befreit.

Aber dass man die Gef�hlswallungen Anderer als befreienden
selbstverst�ndlichen Ausdruck von gesunder Selbstverwirklichung ansehen
muss, das hast du noch nicht komplett geschafft, da es deiner inneren
Haltung der Unterdr�ckung selbstiger Emotionalit�t widerspricht.

Aber das packst du auch noch, mit 80 ;-) , oder ?

>
> Hans Ulrich
>
> - -
>
> http://ppsk.de

Gru� Ron.H.

R.H.

unread,
Apr 12, 2013, 6:32:27 AM4/12/13
to
Am 11.04.2013 12:03, schrieb Hans Ulrich Michael Gresch:
> Am Thu, 11 Apr 2013 10:36:58 +0200 schrieb Sina Da Ponte:
>
>> ... mit dem Ende der sci-Hierarchie des de-Usenets:
>>
>> Alexander Schestag hat einen Löschantrag für d.s.psych gestellt. Da die
>> Begründung nicht ohne Bezugspunkte zum /status quo/ von d.s.phil ist,
>> weise ich darauf hin. Man vgl. die lfd. Diskussion in dang. Daß dabei
>> sogleich auch hier sattsam bekannte Agenten (inkl. ihrer sattsam
>> bekannten pseudowiss. Schwurbeleien) mit von der Partie sind, dürfte
>> kaum Wunder nehmen.
>>
> Alexanders Löschantrag ist berechtigt, allerdings nicht aus den Gründen,
> die er vorträgt.
>
> Die Gruppe soll der Diskussion psychologischer Probleme und Thesen
> dienen. Das Problem in dieser Gruppe besteht darin, dass statt der
> psychologischen vorzugsweise psychische Probleme zur Sprache kommen. Es
> geht beispielsweise darum, ob es normal sei, Psychopharmaka oder
> Menschenfleisch lecker zu finden. Das sind aber nicht die Probleme der
> Psychologie, sondern das sind allenfalls Probleme für Psychiater und
> Psychotherapeuten in der Praxis. Wenn ich Alexander richtig verstanden
> habe, so glaubt er wohl, dass zwischen psychologischen und psychischen
> Problemen kein Unterschied bestünde.
>
> Dieser besteht aber, und er ist erheblich. Er steht im Grunde auch nicht
> zur Diskussion, weil der allgemeine Sprachgebrauch hier einen klaren
> Unterschied macht, der jedem geläufig sein sollte.
>
> Beispiel: Ein Trainer sagt: "Meine Mannschaft spielt traumhaft, aber sie
> bringt den Ball nicht rein. Da habe ich, glaube ich, ein psychologisches
> Problem." Wenn er sagen würde: "Da habe ich ein psychisches Problem!",
> dann würde man dies anders auffassen.
>
> Die Verhältnisse in de.sci.psychologie sind allerdings nicht spezifisch
> für diese Gruppe. Aus de.sci.philosophie habe ich mich weitgehend
> zurückgezogen, weil auch hier nicht über Philosophie diskutiert wird,
> sondern doch überwiegend die schwerwiegenden Probleme mancher
> "Philosophen" mit sich selbst zur Schau gestellt werden. Da ergeht sich
> so mancher in haltlosen Beschimpfungen und Beleidigungen, weil es ihm
> (oder "ihr") nicht gelingen will, die eigenen Affekte zu kontrollieren.
> Andere gerieren sich, als ob sie auf eine Bühne stünden, wo sie einen
> Menschen mit einem sprachlichen Tic darzustellen haben. Viele sind von
> der eigenen, angemaßten Genialität so tief durchdrungen, dass sie vor
> Eitelkeit fast platzen und jeden, der sie auf ihre Geschwollenheit
> hinweist, in den Filter stecken.
>
> Auffällig ist, dass hier nur wenige etwas zu sagen haben, was außerhalb
> des Magnetfeldes ihres eigenen Bauchnabels irgend eine Bedeutung hätte.
> Man hat den Eindruck, dass sich manch einer sich bemüht, den abfälligen
> Haltungen gegenüber Philosophen in der Öffentlichkeit Nahrung zu geben.
>
> Aus diesem Grunde würde ich auch für eine Löschung von de.sci.philosophie
> plädieren, da die Gruppe notorisch ihren Gegenstand verfehlt. Wenn hier
> Wesensschau wenigstens mit Nabelschau verwechselt würde, dann wäre
> immerhin ein Fixpunkt im Raume des Philosophischen erkennbar. Doch die
> meisten hier können ja noch nicht einmal Sein und Seiendes
> auseinanderhalten. Sie können nur schwätzen, schwätzen, schwätzen und
> sich wichtig tun, unerträglich, aufgeblasen und beleidigend wichtig tun.
> Dafür aber braucht man keine Philosophie-Gruppe.

dann sollte man dich auch löschen im newsnet, denn du hast z.B.
jahrelang die verrückte Claudia mit belanglosen und inhaltsleeren
Plauderien gefördert, offenbar zum Zeitvertreib, weil du auch nix
besseres hinterlassen konntest damals.

Also so einfach kannst du dir das auch nicht machen.

Eine alte teilfunktionierende Methode ist, Kretins einfach nicht mehr
anzusprechen, denn die leben davon, dass man ihnen Bedeutung zukommen
lässt, die ihnen wieder Auftrieb gibt, hier weiter zu vermüllen.

Das sollten alle immer wieder berücksichtigen, und wenn man den Kretins
was schreibt, dann nur Kritik, in der deutlich wird, dass man sie nicht
schätzt und sie am liebsten weghaben will aus den Bereichen, wo sie nur
müllen.

Filtern sehe ich auch nicht als Lösung an, weil damit ausgeschlossen
wird, dass sich neue Leute hierin verirren, da die Bekämpfung von
Kretins immer Vorrang haben muss, da sie zuviele neue Leute schon von
Anfang an abschrecken.

>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> Hans Ulrich

Gruß Ron.H.

R.H.

unread,
Apr 12, 2013, 6:41:05 AM4/12/13
to
Am 11.04.2013 12:43, schrieb Hans Ulrich Michael Gresch:
> Am Thu, 11 Apr 2013 12:31:03 +0200 schrieb Sina Da Ponte:
>
>> Doch, doch, Hans Ulrich Michael! Du hast dich m.A.n. auch nicht aus o.g.
>> Grund von d.s.phil zurückgezogen, sondern weil du hier nicht mehr landen
>> konntest mit dem unwissenschaftlichen zeugs, das du gepostet hast.
>
> Ach was, Sina. Irgendwann reicht es einen eben. Da ich mich während
> meines Studiums vor vielen Jahren recht intensiv mit Heidegger
> auseinandergesetzt habe, den ich nach wie vor sehr schätze, dem ich aber
> nicht anhänge, schmerzte es mich besonders, deine plane Unkenntnis,
> selbst auf Erstsemesterniveau, der Grundlagen seines Denkens registrieren
> zu müssen. In Sachen Freud erging es mir ähnlich. Auch hier hast du
> dermaßen unwissenschaftlich vom Leder gezogen, dass es mich einfach nur
> noch grauste. Solche Erfahrungen prägen und irgendwann sagt man sich: Wo
> solche Leute wie du, Sina, das Sagen haben, sollte man besser nicht über
> Philosophie diskutieren.

das ist doch auch nur inhaltlich ungerechtfertigt abwertend.

Nicht jeder kann mehr jede Aussage von Freud in allen Einzelheiten
kennen, alleine schon wegen mangelnder Aktualität.

Soweit ich mich erinnere, war aber Sinas Aussage zu dem einen Punkt
damals allgemein schon zutreffend, nur kann auch Sina nicht jede
geschwafelte einzelne Aussage von Freud noch genau kennen.

Insgesamt kann man Freud heute einfach abhaken: er entspricht einfach
nicht mehr einem möglichen aktuellen Kenntnisstand, auch wenn er damals
einen hohen und wichtigen Wert hatte.

Sich heute noch darin zu bewegen, als wärs die ultimative Aktualität,
wie du das immer wieder gemacht hast, ist nun wirklich nicht gerade knackig.

>
> Hans Ulrich
>
> - -
>
> http://ppsk.de
>

Gruß Ron.H.

HUG

unread,
Apr 12, 2013, 6:41:29 AM4/12/13
to
Am Fri, 12 Apr 2013 12:32:27 +0200 schrieb R.H.:

> Am 11.04.2013 12:03, schrieb Hans Ulrich Michael Gresch:
>> Am Thu, 11 Apr 2013 10:36:58 +0200 schrieb Sina Da Ponte:
>>
>>> ... mit dem Ende der sci-Hierarchie des de-Usenets:
>>>
... verrückte Claudia ... Kretins

Claudia ist weder verrückt, noch ein Kretin. Wenn du gelernt hättest,
deine Affekte zu kontrollieren und die Ergebnisse dieser Übung studiert
hättest, dann wüsstest du, wozu sie dient: nämlich um gegenüber anderen
respektvoll zu sein.

Hans Ulrich

--

http://ppsk.de

http://psyconcept.de

HUG

unread,
Apr 12, 2013, 6:37:39 AM4/12/13
to
Am Fri, 12 Apr 2013 12:18:18 +0200 schrieb R.H.:

> Gefühlswallungen Anderer als befreienden selbstverständlichen Ausdruck

Ach, weißt du, R.H., da bin ich ziemlich altmodisch. Selbstbeherrschung
und Affektkontrolle halte ich für eine Stärke zivilisierter Menschen und
der Niedergang unserer Gesellschaft hat in starkem Maße damit zu tun,
dass diese Tugenden nicht mehr gefordert und nicht mehr gefördert werden.

Unabhängig davon kann sich Philosophie nicht entfalten, wo diese Tugenden
nicht geübt und gepflegt werden. Wo, wenn nicht hier, in dieser Gruppe,
würde denn deutlicher, welch verheerenden Einfluss diese
Disziplinlosigkeit auf das Denkvermögen hat. Sie verengt das Bewusstsein,
wobei sie ihm Weite und Tiefe vorgaukelt, sie suggeriert ihm Freiheit, wo
es doch nur Sklave seiner Aufwallungen ist, sie mindert seine
Kritikfähigkeit, und macht es glauben, mit analytischer Schärfe zu
operieren. Das ist doch wie besoffen, wenn nicht schlimmer. Das gehört
doch in die Grimme-Preis-Kategorien "voll bescheuert" und "unter aller
Sau".

Falls du nunmehr, als Replik, zu einem Schwall von persönlichen
Unterstellungen ansetzen möchtest, so sei versichert, dass mich diese mit
Sicherheit unbeeindruckt lassen werden. Du wirst dann vielleicht
erkennen, nachdem deine Raserei abgeklungen ist, weil sie nicht von
Erfolg gekrönt wurde, wenn also der Dampf verpufft ist, wie recht ich
doch eigentlich habe mit meiner Einschätzung.

HUG

unread,
Apr 12, 2013, 6:46:44 AM4/12/13
to
Am Fri, 12 Apr 2013 12:41:05 +0200 schrieb R.H.:

> das ist doch auch nur inhaltlich ungerechtfertigt abwertend.

Nein, das ist eine nüchterne Tatsachenfestellung. Es geht nicht darum, ob
Freud und Heidegger aktuell sind. Aktualität ist nämlich kein
wesentliches Kriterium philosophischen Denkens. Es ist aber nicht zu
bestreiten, dass Freud und Heidegger grundlegend sind zum Verständnis der
neueren Geistesgeschichte. Da müssen dann die Grundlagen schon sitzen.
Ist das nicht der Fall, dann ist es nicht ergiebig, mit Leuten zu
diskutieren, die hier haarsträubende Schwächen zeigen. Und wenn sie es
dann noch geschafft haben, in einer Gruppe tonangebend zu sein, dann kann
man eigentlich nur noch die Löschung einer solchen Gruppe betreiben, weil
sie das "sci" nicht verdient.

R.H.

unread,
Apr 12, 2013, 6:53:16 AM4/12/13
to
Am 11.04.2013 12:41, schrieb kap:
> Am 11.04.2013 10:36, schrieb Sina Da Ponte:
>> ... mit dem Ende der sci-Hierarchie des de-Usenets:
>>
>> Alexander Schestag hat einen Lᅵschantrag fᅵr d.s.psych gestellt.
>
>
> Welche Dramatik: "LᅵSCHANTRAG"! Ob wohl auch nur einer in
> "d.s.psych" genug drauf hat, um diesen Vorgang und deine
> Reaktion darauf richtig einzuordnen? Mich meuchelt der Zweifel!
>
>
> "LᅵSCHANTRAG" und "Jetzt geht's los ...", ich kᅵnnt mich kugeln.
>

und immer wieder das Selbe: Selbstwerterhᅵhung durch Profilierung am
Unwert Anderer.

Manoman: nutz doch mal deine Mᅵglichkeiten auf allgemein nᅵtzlichere Weise.

Du musst dich doch nicht immer kleiner machen, also du bist.

Du bist der, der dich am meisten selber klein macht, indem du bis heute
deinen dich abwertenden familieren Psychostrukturen folgst.

Werfe diese Last ab, indem du dir SELBER einen groᅵen Selbstwert
einrᅵumst, und beglᅵcke die Menschheit mit echten weiterfᅵhrenden
Gedanken, anstatt dich immer wieder in deinen alten Kindheitsrollen zu
zeigen, in denen du dich wehren musstest gegen Abwertungen diverser Art,
indem du selber abwertest.

Sei selbst, vertrete dich selbst, ohne immer wieder auf deine
Selbstwerterniedrigungen deiner Kindheit hinweisen zu mᅵssen, indem du
dich an anderen rᅵchst.

Werde autonom und erwachsen. Werde von Forderer zum Schenker, beteilige
dich, und bleibe nicht aus Trotz und Rache der Selbstwertminderer Anderer.

Dein Restleben reicht noch fᅵr einige Groᅵtaten.

Aber deine alten Leiden mᅵchte man nicht immer wieder gezeigt bekommen,
das Leben geht weiter, und Haften bleiben behindert Alle.

Befreie dich selbst, werde endlich wirklich erwachsen.

Gruᅵ Ron.H.

R.H.

unread,
Apr 12, 2013, 7:06:40 AM4/12/13
to
Am 12.04.2013 12:46, schrieb HUG:
> Am Fri, 12 Apr 2013 12:41:05 +0200 schrieb R.H.:
>
>> das ist doch auch nur inhaltlich ungerechtfertigt abwertend.
>
> Nein, das ist eine nüchterne Tatsachenfestellung. Es geht nicht darum, ob
> Freud und Heidegger aktuell sind. Aktualität ist nämlich kein
> wesentliches Kriterium philosophischen Denkens. Es ist aber nicht zu
> bestreiten, dass Freud und Heidegger grundlegend sind zum Verständnis der
> neueren Geistesgeschichte.

klar

> Da müssen dann die Grundlagen schon sitzen.

aber dazu muss man nicht auf jedem Detail von Kenntnis bestehen, wie du
das machst.
Du hättest damals auch Sina nicht in den Fehler hineinlaufen lassen
müssen, indem du gleich die nötige Textstelle rausgesucht hättest.

Das hätte auch Anderen solche unnötige Lesereien erspart.

Hast du aber möglicherweise absichtlich nicht gemacht, um dich noch eine
wenig mehr als gesund über Sina erheben zu können, was dich aber
letztlich auch nicht gut aussehen lässt.

Kleinlichkeit ist auch nur der Versuch, den eigenen Wert mit
Simplichkeit zu erhöhen, und das steht auch dir nicht gut.

> Ist das nicht der Fall, dann ist es nicht ergiebig, mit Leuten zu
> diskutieren, die hier haarsträubende Schwächen zeigen.

Das man nicht alles immer sofort oder überhaupt wissen kann, ist nicht
die Schwäche, sondern die Schwäche ist, sich an den Unvollkommenheiten
Anderer zu profilieren, was du letztlich damals getan hast, ohne es
wahrscheinlich so richtig selber wahrhaben zu wollen.

Es geht im Leben darum, nicht die Anderen in Selbstwertfallen laufen zu
lassen, sondern es geht darum, sich einen immer wieder neuen Platz, eine
neue Ebene gemeinsamer Diskussionsinhalte zu schaffen, die sich durch
Neues unterscheiden von den vorangegangenen Plattformen.

Das Festhalten aber an alten Inhalten, die letztlich immer unwichtiger
werden durch neues Denken, ist eher kontraproduktiv, und entspricht
nicht den natürlichen Ausrichtungen des Weltenlaufs.

> Und wenn sie es
> dann noch geschafft haben, in einer Gruppe tonangebend zu sein, dann kann
> man eigentlich nur noch die Löschung einer solchen Gruppe betreiben, weil
> sie das "sci" nicht verdient.

echt kleinkariert: Dein Selbstwert hängt also davon ab, wie Sina sich gibt.

Und weil Sina sich selbstbewusst und wissend gibt, soll die Gruppe
gelöscht werden.

Merkst du nicht, wie Kindergarten das ist ?

>
> Hans Ulrich
>

Gruß Ron.H.

HUG

unread,
Apr 12, 2013, 7:12:55 AM4/12/13
to
Am Fri, 12 Apr 2013 13:06:40 +0200 schrieb R.H.:

> Du hättest damals auch Sina nicht in den Fehler hineinlaufen lassen
> müssen

Da unterschätzt du Sina aber gewaltig!

Hans Ulrich

--

http://ppsk.de ** http://psyconcept.de


R.H.

unread,
Apr 12, 2013, 7:20:10 AM4/12/13
to
Am 12.04.2013 12:41, schrieb HUG:
> Am Fri, 12 Apr 2013 12:32:27 +0200 schrieb R.H.:
>
>> Am 11.04.2013 12:03, schrieb Hans Ulrich Michael Gresch:
>>> Am Thu, 11 Apr 2013 10:36:58 +0200 schrieb Sina Da Ponte:
>>>
>>>> ... mit dem Ende der sci-Hierarchie des de-Usenets:
>>>>
> .... verrückte Claudia ... Kretins
>
> Claudia ist weder verrückt, noch ein Kretin.

Claudia war verrückt, allgemein und verkürzt formuliert.

Als Kretin würde und werde ich sie aber sicher nicht bezeichnen, auch
wenn es zuletzt schon diverse vergleichbare "Ausfälle" gab.

Aber es gibt eben Leute, die sich selber besser erkennen, als sie, und
wenn dann solche Leute sich kretinentsprechend verhalten, sehe ich
keinen Grund, auch offen zu schreiben, was sie sind.


> Wenn du gelernt hättest,
> deine Affekte zu kontrollieren und die Ergebnisse dieser Übung studiert
> hättest, dann wüsstest du, wozu sie dient: nämlich um gegenüber anderen
> respektvoll zu sein.

Der hier immer noch müllende Kretin weiß, das er Kretin ist, da gibt es
folglich auch keine Respektprobleme.

Die entstehen nur bei dir, der immer noch und immer wieder
Stellvertreter braucht, um offenbare Probleme direkt auszusprechen.

Auch dir könnten noch eine paar Selbstwertpunkte gut tun, um dich zu
klaren Stellungnahmen auch in solchen Themen zu bringen.

Es hat keinen Sinn, Leute, die sich als Kretins geben und solche auch
sind, nicht auch als solche zu bezeichnen.

Deine Vorsicht davor beruht nur auf dem unbewussten Gefühl eigener
Abwertungserwartung, was immer noch aus Kindheitszeiten irgendwo in dir
unnötig verankert ist.

Leute, die nicht wissen, was mit ihnen ist, kann man schützen.

Bei Kretins, die das selber wissen, ist das unnötig, denn die lächeln
nur über die unberechtigte Ehre, die du beispielsweise solchen Leuten
einräumst.

Es ist nicht jeder so krank, wie er sich gibt. Eine Rolle ist keine
Krankheit.

>
> Hans Ulrich
>

Gruß Ron.H.

HUG

unread,
Apr 12, 2013, 7:36:10 AM4/12/13
to
Am Fri, 12 Apr 2013 13:20:10 +0200 schrieb R.H.:

> Die entstehen nur

Und nun haben wir fürs erste genug miteinander geplaudert, schließlich
wollen wir ja nicht dazu beitragen, dass interessierte Kreise unser
Geplänkel zum Anlass nehmen, die Löschung von de.sci.philosophie zu
betreiben (was, nebenbei, gerechtfertigt wäre). Aber ich will's nicht
schon wieder gewesen sein :)-#()?%&,,!!

Hans Ulrich

--

http://psyconcept.de ** http://ppsk.de

R.H.

unread,
Apr 12, 2013, 7:52:01 AM4/12/13
to
Am 12.04.2013 12:37, schrieb HUG:
> Am Fri, 12 Apr 2013 12:18:18 +0200 schrieb R.H.:
>
>> Gefühlswallungen Anderer als befreienden selbstverständlichen Ausdruck
>
> Ach, weißt du, R.H., da bin ich ziemlich altmodisch. Selbstbeherrschung
> und Affektkontrolle halte ich für eine Stärke zivilisierter Menschen

Zivilisation beruht auf Fähigkeiten, die erst durch Gene ermöglicht wurden.
Es ist klar, dass es auch daraus hervorgegangene kulturelle Techniken
zur Kontrolle emotionaler Auswüchse gibt.

Aber ohne die dazu nötigen genetischen Grundlagen wird doch durch den
Urwald oder auf Straßen mancher Länder immer noch heftig rumgehampelt.


> und
> der Niedergang unserer Gesellschaft hat in starkem Maße damit zu tun,
> dass diese Tugenden nicht mehr gefordert und nicht mehr gefördert werden.

altbacken: Tugenden sind eine Illusion von von überkommenem Humanismus
geprägten Gutmenschen, die die primären Grundlagen des Lebens nicht
verinnerlichen möchten, da ihnen Kopfzerbrechen bereitet, nicht als die
Leuchte der Menschheit angesehen zu werden, sondern jederzeit ihr
Leuchten durch andere Menschen beendet werden könnte, so wie die
Realität nun mal ist.

Übersteigerter selbstgemärcherter Selbstwert lässt den Blick auf die
reale Welt unrealistisch werden.

>
> Unabhängig davon kann sich Philosophie nicht entfalten, wo diese Tugenden
> nicht geübt und gepflegt werden. Wo, wenn nicht hier, in dieser Gruppe,
> würde denn deutlicher, welch verheerenden Einfluss diese
> Disziplinlosigkeit auf das Denkvermögen hat.

Disziplin ist das Märchen bürgerlicher Gesellschaften, die
Selbstbeschränkung verwechseln mit notwendiger Selbstdurchsetzung.

> Sie verengt das Bewusstsein,
> wobei sie ihm Weite und Tiefe vorgaukelt, sie suggeriert ihm Freiheit, wo
> es doch nur Sklave seiner Aufwallungen ist, sie mindert seine
> Kritikfähigkeit, und macht es glauben, mit analytischer Schärfe zu
> operieren.

die Selbstabwertung der eigenen Emotionen ist System der
Gutmenschkultur, die ihr historisches Debüt schon vor langer Zeit hatte.

Selbst Freud erkannte das schon und förderte die Freisetzung gesunder
Emotionen, die nicht durch gesellschaftliche Normen kontrolliert sein
sollten, sondern durch die Emotionalen Notwendigkeiten des Individuums
zuerst überhaupt mal das Licht der Öffentlichkeit erreichen sollen, als
eindeutige Wertsetzung, die dem Individuum überhaupt erst seine nötige
korrektive Rolle zur Gesellschaft verschaffen sollte.


> Das ist doch wie besoffen, wenn nicht schlimmer. Das gehört
> doch in die Grimme-Preis-Kategorien "voll bescheuert" und "unter aller
> Sau".

du verwechselst einfach immer noch den nötigen elementaren emotionalen
Habitus des Individuums mit erlernten Kravallemotionen, die gerne medial
gezeigt werden als Ausdruck taffer Selbstdarstellung.

Da musst du einfach mal genauer unterscheiden, zwischen emotionalem
erlerntem Habitus, so wie deiner des Klappe Haltens, und einem mehr
natürlichen emot. Verhalten, was als authentischer persönlicher Ausdruck
Grundlage jeder gesunden Gesellschaft ist.

>
> Falls du nunmehr, als Replik, zu einem Schwall von persönlichen
> Unterstellungen ansetzen möchtest, so sei versichert, dass mich diese mit
> Sicherheit unbeeindruckt lassen werden. Du wirst dann vielleicht
> erkennen, nachdem deine Raserei abgeklungen ist, weil sie nicht von
> Erfolg gekrönt wurde, wenn also der Dampf verpufft ist,

ja ja, das Kind hat wieder Angst vor Bestrafung, weil es sich emotional
gezeigt hat. Du Böser du. ;-)


wie recht ich
> doch eigentlich habe mit meiner Einschätzung.
>
> Hans Ulrich
>

Gruß Ron.H.

Sina Da Ponte

unread,
Apr 12, 2013, 8:01:39 AM4/12/13
to
Hallo Ron,

Am 12.04.2013 13:06, schrieb R.H.:
> Am 12.04.2013 12:46, schrieb HUG:

>> Es geht nicht darum, ob
>> Freud und Heidegger aktuell sind. Aktualität ist nämlich kein
>> wesentliches Kriterium philosophischen Denkens. Es ist aber nicht zu
>> bestreiten, dass Freud und Heidegger grundlegend sind zum Verständnis der
>> neueren Geistesgeschichte.
>
> klar
>
>> Da müssen dann die Grundlagen schon sitzen.
>
> aber dazu muss man nicht auf jedem Detail von Kenntnis bestehen, wie du
> das machst.

Natürlich nicht, das ist für keinen Menschen auf Erden leistbar!

> Du hättest damals auch Sina nicht in den Fehler hineinlaufen lassen
> müssen, indem du gleich die nötige Textstelle rausgesucht hättest.

Es war vollkommen korrekt von Hans Ulrich Michael (damals in d.s.phil
noch ohne den Michel unterwegs allerdings), mir unter die Nase zu
reiben, daß meine seinerzeitige Heideggerparaphrase auf etwas Flasches
hinauslief. -- Das kannst du schon daran erkennen, daß ich sofort
eingeräumt und mich danach entschuldigt habe, Heidegger falsch
widergegeben zu haben.

Ich bin nur ein Mensch und unterliege mithin immer wieder Irrtümern,
fehlerhaften Einschätzungen, täuschenden Erinnerungen, nachlässigem
Denken und selbstredend auch stets ungenügendem Wissen.

> Das hätte auch Anderen solche unnötige Lesereien erspart.

Die waren wohl kaum nötig, eben *weil* ich ja nach Aufweis des /lapsus/
ebendiesen sofort eingeräumt habe. Du wirst es nicht erleben -- Hans
Ulrich Michael halluziniert ja bekanntlich in diesem Bereich und ist
deshalb in dieser Hinsicht nicht als voll zurechnungsfähig anzusehen, so
daß ich's bei einer Notiz für dich belassen kann --, daß ich einen mir
*nachgewiesenen* Fehler, in welchem Kontext auch immer, leugnen werde.
Es gehört für mich nicht nur zur /conditio humana/, sondern auch zum
wiss. Ethos, nicht ehrenkäsig zu sein, wenn jemand anders etwas besser
weiß oder bei mir gar einen Fehler entdeckt. Deshalb wirst du es
übrigens auch nicht erleben, daß ich anderen aufgedeckte Fehler
nachtrage, wenn sie sie als solche akzeptiert haben, denn das ist nicht
weniger verblödet und unethisch als eigene trotz Nachweises zu leugnen.

Mach' dir, lieber Ron, vielleicht mal von daher kommend einen Reim auf
das unsägliche Gedöns Dr. Hans Ulrich Michael Greschs über meinen
seinerzeitigen Heidegger-Lapsus und frage dich selbst, warum wohl jemand
immer und immer wieder diese alte Sülze bringen muß, wenn zugleich
Argumente zwischen ihm und mir aufeinanderprallen, bei denen nicht
selten leicht zu erkennen ist, auf welcher Seite eine gewisse (und
keinesfalls zu hoch einzuschätzende) logische Grundkompetenz sichtbar
wird und auf welcher das andererseits gelegentlich kaum unterstellt
werden kann. Was *philosophische* /basics/ insgesamt angeht dito!

Jede/r, die/der gewisse logische und erkenntnistheoretische
Grundkompetenzen hat (so etwas kann man übrigens quasi schulmäßig
erlernen, es ist keinerlei besondere Fähigkeit dafür erforderlich und es
steckt auch nichts Genialisches oder Zauberisches dahinter!), *weiß*,
daß Hans Ulrich und auch Hans Ulrich Michael hinsichtlich dieser und
auch anderer philosophischer /basics/ schön öfters in diversen
Diskussionen hier -- gelegentlich gar recht gravierend -- gepatzt haben.
Mir ist aber nicht erinnerlich, daß trotz Nachweises (manchmal sogar mit
Formalisierung) jemals ein entsprechende Eingeständnis Hans Ulrichs oder
Hans Ulrich Michaels erfolgt wäre.

Mach' dir vielleicht auch darauf einen Reim, lieber Ron, womöglich gar
beim Nach-Bedenken dessen, worauf du dir schon weiter oben einen Reim
machen solltest und halte das dann vielleicht sogar noch vor die Folie
der von Hans Ulrich und auch Hans Ulrich Michael gern und weitschweifig
erhoben symbolischen Zeigefinger in moralinsaurer Lösung, v.a.
angelegentlich der Beurteilung des *Verhaltens* anderer, nicht zuletzt
ihm öfters sachlich widersprechenden, Diskutanten geht ... ;-)

[...]

Ansonsten viel Spaß noch und freundliche Grüße

Sina

PS: Ich werd' das aber jetzt nicht weiter diskutieren.

HUG

unread,
Apr 12, 2013, 8:08:36 AM4/12/13
to
Am Fri, 12 Apr 2013 14:01:39 +0200 schrieb Sina Da Ponte:

> öfters in diversen Diskussionen
> hier -- gelegentlich gar recht gravierend -- gepatzt haben

Du meinst doch wohl nicht jene unsäglichen Ausfälle, wo du
Strohmannargumente mit Pseudo-Logik glamourös widerlegt und mir
untergeschoben hast. Deine Unkenntnis beschränkt sich im Übrigen nicht
nur auf Heidegger und Freud. So hat ja der wackere und uns abhanden
gekommene HL sich eigens "Naming and Necessity" gekauft, um dir Paroli
bieten zu können, um dann resigniert feststellen zu müssen, dass die
Kripkes Werk, unverzeihlich!, gar nicht parat hast. Und so geht das fort
und fort.

Hans Ulrich

--

http://ppsk.de ** http://psyconcept.de

Andreas Hellmerts

unread,
Apr 12, 2013, 8:10:57 AM4/12/13
to
Am 12.04.2013 12:41, schrieb HUG:
Ihre Grossmäuligkeit ist wirklich beispiellos. Wo war denn der Respekt
gegenüber kranken Menschen, die sie als Lügner, als Nichtpatienten oder
als Büttel der Pharmaindustrie diffamierten:

>Undenkbar ist es, dass in Grauzonen Agenturen allerlei Leutchen
>beschäftigen, die sich im Usenet und in Foren des Internets als >Patienten
>ausgeben, um als scheinbar glaubwürdige Kronzeugen durch positive
>Erfahrungsberichte den Verkauf von Produkten zu fördern, für die
>eigentlich
>in der Öffentlichkeit nicht geworben werden darf.

und das nur, weil Sie sich
postitiv über Psychologen und die Psychiatrie äusserten?

So bleibt einem doch wirklich nichts mehr übrig, als Sie weiterhin als
großspurig, rechthaberisch und nun auch noch als heuchlerisch zu titulieren.

Manchen Sie doch einfach mal Pause, denn blamiert haben Sie sich durch
das ganze Usenet hinweg mehr als dies gesund ist.



--- news://freenews.netfront.net/ - complaints: ne...@netfront.net ---

R.H.

unread,
Apr 12, 2013, 8:19:28 AM4/12/13
to
Am 12.04.2013 13:36, schrieb HUG:
> Am Fri, 12 Apr 2013 13:20:10 +0200 schrieb R.H.:
>
>> Die entstehen nur
>
> Und nun haben wir fürs erste genug miteinander geplaudert, schließlich
> wollen wir ja nicht dazu beitragen, dass interessierte Kreise unser
> Geplänkel zum Anlass nehmen, die Löschung von de.sci.philosophie zu
> betreiben (was, nebenbei, gerechtfertigt wäre). Aber ich will's nicht
> schon wieder gewesen sein :)-#()?%&,,!!


nur mit Löschung erreicht man nix, da die Kretinfunktion Folgende ist:

1. niemand will mich mehr, weil ich erwiesenerweise ein Kretinverhalten
habe, und deshalb sitze ich alleine in meinem Wohnzimmer herum.

2. da finde ich doch zufällig ein Forum, in dem ich einfach
hereinschreiben kann, was ich will.

3. toll, da kann ich endlich Kretin sein, so wie ich es immer schon sein
wollte und musste, und niemand kann mich daran hindern; da mach ich weiter.

4. da ich leider zu denen gehöre, die immer zu wenig Bedeutung
zugemessen bekommen haben, und zugleich einen unwiderstehlichen Drang
nach Selbstdarstellung habe, da meine intellektuellen Fähigkeiten solche
Anerkennenung auch niemals ermöglichten, kann ich mich endlich mit allen
möglichen Textmitteln in Szene setzen und endlich eine Bedeutung
ermüllen, denen Andere sich nicht mehr entziehen können.

5. da dazu einige Foren infrage kommen, diese aber schon besetzt sind
mit andern trolligen Platzhaltern, kann ich leider die Krönung der
Wissenschaft, also die Physik, nicht mehr besetzen, sondern muss mich
mit d.s.phil zufrieden geben, was ich aber in diesem Fall als alleiniger
kretierender Troll ersatzweise auch gerne ausfülle.


Leider ist der kranke Trend, dass immer mehr freie Foren von Kranken
besetzt werden, die sonst keinen ausreichende Kommunikation mehr
erlangen können, weil wegen ihres krank abweichenden Verhaltens schon
die schwerer zu besetzenden Plätze belegt sind, .z.B. Freundinnen,
Freunde, Kneipen oder Sportvereine.

Also beginnt man dann freie Foren mit Fremdthemen und kranken
Verhaltensweisen zu terrorisieren.

Mittlerweile ist ein Großteil der einzelnen Foren mit mehr oder weniger
kranken Platzhaltern besetzt, auch wenn das nicht immer sofort auffällt.

Freie Foren gehören eben zu den letzten Orten, an den sich abweichende
Charaktere noch aufhalten können, was prinzipiell keinerlei Problem ist,
aber müssen es denn ausgerechnet die Hässlichen oder Blöden sein ?

>
> Hans Ulrich
>

Gruß Ron.H.

HUG

unread,
Apr 12, 2013, 8:26:57 AM4/12/13
to
Am Fri, 12 Apr 2013 14:10:57 +0200 schrieb Andreas Hellmerts:

> gegenüber kranken Menschen, die sie als Lügner, als Nichtpatienten oder
> als Büttel der Pharmaindustrie diffamierten

Ich habe niemals kranke Menschen als Lügner bezeichnet. Ich habe dies
auch nicht gegenüber Leuten getan, die sich selbst als krank eingeschätzt
haben. Erst recht habe ich niemanden zum Büttel der Pharmaindustrie
erklärt. Der angebliche Beleg, den Sie in dang gepostet haben, sagt das
Gegenteil dessen aus, was Sie mir unterstellen. Sie sollten etwas mehr
Sorgfalt darauf verwenden, meine Texte auch zu lesen, wenn sie mir diese
um die Ohren hauen wollen. Sonst wird daraus nur ein Schuss in den Ofen;
davor würde ich Sie gern bewahren, damit mir niemand vorwirft, ich würde
meine Kontrahenten ins offene Messer laufen lassen :).

Wohl aber weise ich nach wie vor darauf hin, dass jemand, der im Usenet
anonym oder pseudonym postend, behauptet, dies oder das oder dieser bzw.
jener zu sein, sich wohl damit abfinden muss, dass daran Zweifel gehegt
und ggf. auch ausgesprochen werden. Und dies vor allem dann, wenn man in
einer sci-Gruppe postet. Das Geschäft der Wissenschaft ist nun einmal ein
Kritisches.

Im Übrigen zweifele ich daran, dass tatsächlich "Andreas Hellmerts" in
ihrem Pass steht. Indem ich diesen Zweifel bekunde, zeihe ich Sie aber
nicht der Lüge. Falls Sie behaupten sollten, Sie seien "psychisch" krank
und Patient gewesen oder noch immer, so bezweifele ich auch dies, und
zwar heftig und mit großem Nachdruck. Das Zweifeln, guter Mann, kann mir
nämlich niemand verbieten und das Glauben kann mir niemand befehlen, in
einem demokratischen Rechtsstaat.

Hans

PS: Wenn Sie meine Zweifel zerstreuen wollen, beweisen Sie mir, was ich
bezweifele und dann werde ich fürderhin auch nicht mehr zweifeln.
Ansonsten aber habe ich sehr wohl eine Lizenz zum Zweifeln.

Sina Da Ponte

unread,
Apr 12, 2013, 8:36:25 AM4/12/13
to
Mist, langsam wird's wieder mal schwierig mit der Ansprache -- ich fühle
mich an -- gelegentlich durchaus den Eindruck von Dissoziativem
erweckende -- Rosenhofzeiten erinnert ...

Hallo HUG (vermutungsweise Hans Ulrich resp. Hans Ulrich Michael),

Am 12.04.2013 14:08, schrieb HUG:
> Am Fri, 12 Apr 2013 14:01:39 +0200 schrieb Sina Da Ponte, daß ...

... Hans Ulrich und/oder Hans Ulrich Michael ...
>
>> ... öfters in diversen Diskussionen
>> hier -- gelegentlich gar recht gravierend -- gepatzt haben.
>
> Du meinst doch wohl nicht jene unsäglichen Ausfälle, wo du
> Strohmannargumente mit Pseudo-Logik glamourös widerlegt und mir
> untergeschoben hast.

Nein, solche kenne ich gar nicht (du halluzinierst also schon wieder!).
Ich meine z.B. jene Patzer, in denen du dich mit haarsträubenden
Pseudologeleien zum Gruppenosterei gemacht hast. Und 'Gruppenosterei'
hier deshalb, weil diese intellektuellen Knallfrösche ja nicht nur von
mir bemerkt wurden, sondern auch noch andere Teilnehmer in d.s.phil zum
Lachen brachten.

Aber eigentlich antworte ich dir nur, um kundzutun, daß es für mich u.a.
in *psychischer* wie auch *psychologischer/psychiatrischer* Hinsicht
recht aufschlußreich ist, in diesem Thread nun doch schon wieder --
trotz gegenteiliger Versprechen -- von dir angesprochen zu werden. Es
sei denn, du möchtest dich hier auf Feinheiten der Namensverwendung
kaprizieren ... dann ziehe ich den Einwurf selbstredend sofort -- voller
Respekt vor dem dahinter aufscheinenden Szenario -- zurück und
entschuldige mich außerdem noch dafür.

Und nun auch für dich (der Ron hat diese /message/ ja schon gekriegt):
Darüber diskutiere ich nicht mehr weiter.

[Müll snip]

Allerfreundlichste Grüße

Sina


R.H.

unread,
Apr 12, 2013, 8:50:08 AM4/12/13
to
Am 12.04.2013 14:01, schrieb Sina Da Ponte:
> Hallo Ron,
>
> Am 12.04.2013 13:06, schrieb R.H.:
>> Am 12.04.2013 12:46, schrieb HUG:
>
>>> Es geht nicht darum, ob
>>> Freud und Heidegger aktuell sind. Aktualität ist nämlich kein
>>> wesentliches Kriterium philosophischen Denkens. Es ist aber nicht zu
>>> bestreiten, dass Freud und Heidegger grundlegend sind zum Verständnis
>>> der
>>> neueren Geistesgeschichte.
>>
>> klar
>>
>>> Da müssen dann die Grundlagen schon sitzen.
>>
>> aber dazu muss man nicht auf jedem Detail von Kenntnis bestehen, wie du
>> das machst.
>
> Natürlich nicht, das ist für keinen Menschen auf Erden leistbar!
>
>> Du hättest damals auch Sina nicht in den Fehler hineinlaufen lassen
>> müssen, indem du gleich die nötige Textstelle rausgesucht hättest.
>
> Es war vollkommen korrekt von Hans Ulrich Michael (damals in d.s.phil
> noch ohne den Michel unterwegs allerdings), mir unter die Nase zu
> reiben, daß meine seinerzeitige Heideggerparaphrase auf etwas Flasches
> hinauslief.

das hatte ich garnicht mitbekommen; ich hatte da an die diese Freudsache
gedacht, wo er erst sehr spät mit Textstellen rausrückte, nachdem er
dich in die Falle hat laufen lassen.

> -- Das kannst du schon daran erkennen, daß ich sofort
> eingeräumt und mich danach entschuldigt habe, Heidegger falsch
> widergegeben zu haben.

was will er denn mehr, mehr kann man doch nicht machen, niemand kann
alles genau wissen.
Aber er verhält sich nachtragend und macht auch im Nachhinein noch sein
Abwertungsgeschäft, weil es ihm eigentlich viel Spaß macht, sich in der
erhobenen Rolle des Wissenden und Rechthabers zu sehen.

>
> Ich bin nur ein Mensch und unterliege mithin immer wieder Irrtümern,
> fehlerhaften Einschätzungen, täuschenden Erinnerungen, nachlässigem
> Denken und selbstredend auch stets ungenügendem Wissen.

wer nicht ?

>
>> Das hätte auch Anderen solche unnötige Lesereien erspart.
>
> Die waren wohl kaum nötig, eben *weil* ich ja nach Aufweis des /lapsus/
> ebendiesen sofort eingeräumt habe. Du wirst es nicht erleben -- Hans
> Ulrich Michael halluziniert ja bekanntlich in diesem Bereich und ist
> deshalb in dieser Hinsicht nicht als voll zurechnungsfähig anzusehen, so
> daß ich's bei einer Notiz für dich belassen kann --, daß ich einen mir
> *nachgewiesenen* Fehler, in welchem Kontext auch immer, leugnen werde.
> Es gehört für mich nicht nur zur /conditio humana/, sondern auch zum
> wiss. Ethos, nicht ehrenkäsig zu sein, wenn jemand anders etwas besser
> weiß oder bei mir gar einen Fehler entdeckt. Deshalb wirst du es
> übrigens auch nicht erleben, daß ich anderen aufgedeckte Fehler
> nachtrage, wenn sie sie als solche akzeptiert haben, denn das ist nicht
> weniger verblödet und unethisch als eigene trotz Nachweises zu leugnen.

wie geschrieben: von der Heideggersache hatte ich nichts mitbekommen, da
ich nur selten hier reinschaue seit einiger Zeit wegen Vermüllung.

>
> Mach' dir, lieber Ron, vielleicht mal von daher kommend einen Reim auf
> das unsägliche Gedöns Dr. Hans Ulrich Michael Greschs über meinen
> seinerzeitigen Heidegger-Lapsus und frage dich selbst, warum wohl jemand
> immer und immer wieder diese alte Sülze bringen muß, wenn zugleich
> Argumente zwischen ihm und mir aufeinanderprallen,

das ist noch nicht verhinderbar, weil er immer noch in dem Stadium ist,
sich gegenüber Anderen ungerechtfertigt, mehr als die Sache hergibt, zu
profilieren.

Solange er nicht die Traumata seiner Kindheit weitergehender abgelegt
hat, wird er dieses Spiel weiterspielen müssen, nämlich in seiner
Umgebung immer wieder Anlässe zu finden, die ihm die Pein eigenen
Selbstwertmangels ausgleichen können durch Abwertung Anderer und
Höherstellung von sich selber.

Sorry, dass das jetzt so psychologisch ausfällt, aber es stecken oft nur
ganz einfache Sachen hinter anscheinend komplizierten sachlichen Inhalten.

> bei denen nicht
> selten leicht zu erkennen ist, auf welcher Seite eine gewisse (und
> keinesfalls zu hoch einzuschätzende) logische Grundkompetenz sichtbar
> wird und auf welcher das andererseits gelegentlich kaum unterstellt
> werden kann. Was *philosophische* /basics/ insgesamt angeht dito!

Psychologisch gesehen ist es so, dass sich jede Persönlichkeit eine
Grundtendenz erarbeitet, wie sie sich profiliert.

Bei bei ihm sind es eher, wie schon früher angedeutet, (zumeist
historische) Personen, die als Wahrheitsgeber herhalten müssen.

Mit der Logik kann er zwar formal argumentieren, traut sich aber nicht
selber zu, damit auch komplexere Inhalte vertreten zu können, was dazu
führt, dass er früher der große Zitierer war und erst langsam dazu
kommt, logische Zusammenhänge als elementarer anzusehen, als mit
Stellvertretern zu argumentieren.

Vorerst jedenfalls verwendet er immer noch nur Logisches Basics, die er
für unüberwindbar hält.

Stellvertreter sind ihm deshalb wichtig, weil es in seiner Kindheit
Personen gab, denen er sehr vertraut hat, die für ihn, wegen ihrer
beständigen Stellung zu ihm, eine große personelle Bedeutung hatten,
obwohl sie auch Peiniger waren, woraus man sich besonders schwer lösen kann.

>
> Jede/r, die/der gewisse logische und erkenntnistheoretische
> Grundkompetenzen hat (so etwas kann man übrigens quasi schulmäßig
> erlernen, es ist keinerlei besondere Fähigkeit dafür erforderlich und es
> steckt auch nichts Genialisches oder Zauberisches dahinter!), *weiß*,
> daß Hans Ulrich und auch Hans Ulrich Michael hinsichtlich dieser und
> auch anderer philosophischer /basics/ schön öfters in diversen
> Diskussionen hier -- gelegentlich gar recht gravierend -- gepatzt haben.
> Mir ist aber nicht erinnerlich, daß trotz Nachweises (manchmal sogar mit
> Formalisierung) jemals ein entsprechende Eingeständnis Hans Ulrichs oder
> Hans Ulrich Michaels erfolgt wäre.

fällt ihm sicher auch schwer, da er sich immer noch nicht ausreichend
aus seinem Sebstwertdilemma der Kindheit lösen konnte.

Ihm fehlt auch einfach das Vertrauen in Menschen, die ihn heute begleiten.

Diesen Vertrauensbonus kann er immer noch nicht vergeben, weshalb er
auch nicht großzügig, verzeihend oder ausreichend authentisch emotional
sein kann, sondern sich immer noch als kleinlicher Verbesserer der
Psychologiehistorie geben muss.

>
> Mach' dir vielleicht auch darauf einen Reim, lieber Ron, womöglich gar
> beim Nach-Bedenken dessen, worauf du dir schon weiter oben einen Reim
> machen solltest und halte das dann vielleicht sogar noch vor die Folie
> der von Hans Ulrich und auch Hans Ulrich Michael gern und weitschweifig
> erhoben symbolischen Zeigefinger in moralinsaurer Lösung, v.a.
> angelegentlich der Beurteilung des *Verhaltens* anderer, nicht zuletzt
> ihm öfters sachlich widersprechenden, Diskutanten geht ... ;-)

er wirds noch lernen !

>
> [...]
>
> Ansonsten viel Spaß noch und freundliche Grüße
>
> Sina
>
> PS: Ich werd' das aber jetzt nicht weiter diskutieren.


Gruß Ron.H.

HUG

unread,
Apr 12, 2013, 8:58:28 AM4/12/13
to
Am Fri, 12 Apr 2013 14:36:25 +0200 schrieb Sina Da Ponte:

> trotz gegenteiliger Versprechen -- von dir angesprochen

Nun, Sina, manchmal fühle ich mich aus seelsorgerischen Gründen gleichsam
wider besseres Wissen gedrängt, gegen gute Absichten zu verstoßen.
Schließlich wurde mir nachgesagt, dich ins offene Messer rennen zu
lassen. So etwas will man ja nicht auf sich sitzen lassen. Und so wollte
ich deinen Ehrgeiz anstacheln, damit du vielleicht doch noch den einen
oder anderen Volkshochschulkurs zu den Grundlagen der Philosophie
absolvierst.

Hans Ulrich

PS: Ich zweifele ernstlich daran, dass du jemals auch nur ein, zwei
Semester Philosophie studiert hast, denn, ehrlich, Heidegger ist ja nicht
irgendwer. Es ist für mich schwer vorstellbar, dass einer wie du, der den
Unterschied zwischen Sein und Seiendem nicht kennt, auch nur einen Schein
in diesem Studiengang erhält.

--

http://psyconcept.de
http://ppsk.de

HUG

unread,
Apr 12, 2013, 9:05:07 AM4/12/13
to
Am Fri, 12 Apr 2013 14:50:08 +0200 schrieb R.H.:

> Psychologisch gesehen ist es so, dass sich jede Persönlichkeit eine
> Grundtendenz erarbeitet, wie sie sich profiliert.

Deine Grundtendenz scheint das Psychologisieren zu sein. Ob es dir
allerdings gelingt, dich damit zu profilieren, bleibt abzuwarten. Es gibt
ja schon so viele Psycho-Gurus, die dir mächtig Konkurrenz machen. Schwer
zu glauben, dass du dich gegen die durchsetzen kannst. Die haben das
schließlich gelernt.

Hans Ulrich

PS: Mit solchen Postings, Ron, spielst du jenen Leuten in die Hände, die
schon bald die Löschung von de.sci.philosophie betreiben werden, denn
Philosophie ist nun einmal etwas anderes als "psychologie heute" oder so
etwas.

R.H.

unread,
Apr 12, 2013, 9:32:44 AM4/12/13
to
Am 12.04.2013 15:05, schrieb HUG:
> Am Fri, 12 Apr 2013 14:50:08 +0200 schrieb R.H.:
>
>> Psychologisch gesehen ist es so, dass sich jede Persönlichkeit eine
>> Grundtendenz erarbeitet, wie sie sich profiliert.
>
> Deine Grundtendenz scheint das Psychologisieren zu sein. Ob es dir
> allerdings gelingt, dich damit zu profilieren, bleibt abzuwarten.

brauch mich nicht zu profilieren, war nur als Tip gedacht, weil du so
ein eindeutiges psychologisches Profil hast.

Ich will dich nicht nerven, ist nicht böse gemeint.

> Es gibt
> ja schon so viele Psycho-Gurus, die dir mächtig Konkurrenz machen. Schwer
> zu glauben, dass du dich gegen die durchsetzen kannst. Die haben das
> schließlich gelernt.

gelernt ist gelernt, sozusagen das, was man im Gegensatz zu Können, sich
auch als Könner angedeien lassen sollte durch dich. ;-)

Gelernt sozusagen als verbriefte Rechtfertigung eigenen Handeln,
sozusagen der Führerschein, um Dinge zu tun, die man sonst seinlassen
sollte, weil Können dazu nicht reicht, nach Greschs Untertanenideologie.

>
> Hans Ulrich
>
> PS: Mit solchen Postings, Ron, spielst du jenen Leuten in die Hände, die
> schon bald die Löschung von de.sci.philosophie betreiben werden, denn
> Philosophie ist nun einmal etwas anderes als "psychologie heute" oder so
> etwas.
>

ach: psychisches Clearing macht doch die Welt besser;

Gruß R.H. ;-)

R.H.

unread,
Apr 12, 2013, 9:36:52 AM4/12/13
to
Am 12.04.2013 14:58, schrieb HUG:
> Am Fri, 12 Apr 2013 14:36:25 +0200 schrieb Sina Da Ponte:
>
>> trotz gegenteiliger Versprechen -- von dir angesprochen
>
> Nun, Sina, manchmal fühle ich mich aus seelsorgerischen Gründen gleichsam
> wider besseres Wissen gedrängt, gegen gute Absichten zu verstoßen.
> Schließlich wurde mir nachgesagt, dich ins offene Messer rennen zu
> lassen. So etwas will man ja nicht auf sich sitzen lassen. Und so wollte
> ich deinen Ehrgeiz anstacheln, damit du vielleicht doch noch den einen
> oder anderen Volkshochschulkurs zu den Grundlagen der Philosophie
> absolvierst.

und das Abwertungsgeschäft geht weiter und weiter ....

Wie alt willst du mit diesem sozialen Defekt noch werden ?

>
> Hans Ulrich
>
> PS: Ich zweifele ernstlich daran, dass du jemals auch nur ein, zwei
> Semester Philosophie studiert hast, denn, ehrlich, Heidegger ist ja nicht
> irgendwer. Es ist für mich schwer vorstellbar, dass einer wie du, der den
> Unterschied zwischen Sein und Seiendem nicht kennt, auch nur einen Schein
> in diesem Studiengang erhält.
>

Heidegger ist Greschs Gott, neben dem zweiten Gott: Freud.

Was man nicht hat oder besitzen kann, dass muss man sich selber
hochwerten und vermeintlich zueigen machen.

Gruß Ron.H.

HUG

unread,
Apr 12, 2013, 9:40:33 AM4/12/13
to
Am Fri, 12 Apr 2013 15:32:44 +0200 schrieb R.H.:

> Ich will dich nicht nerven



Das würde dir auch nicht gelingen, nur: meine Psyche, oder was du dafür
und davon hältst, sind nicht Thema einer Philosophie-Gruppe in der sci-
Hierarchie. Vielmehr handelt es sich bei deiner Einlassung um ein Posting
genau jener Art, die de.sci.psychologie ruiniert hat.

Hans Ulrich

R.H.

unread,
Apr 12, 2013, 11:01:42 AM4/12/13
to
Am 12.04.2013 15:40, schrieb HUG:
> Am Fri, 12 Apr 2013 15:32:44 +0200 schrieb R.H.:
>
>> Ich will dich nicht nerven
>
>
>
> Das würde dir auch nicht gelingen, nur: meine Psyche, oder was du dafür
> und davon hältst, sind nicht Thema einer Philosophie-Gruppe in der sci-
> Hierarchie. Vielmehr handelt es sich bei deiner Einlassung um ein Posting
> genau jener Art, die de.sci.psychologie ruiniert hat.

das sehe ich nu nich so: runtergebracht wurde d.s.phil hauptsächlich
durch den hässlichen Österreicher, vorher auch schon teilweise von
Claudia u.a..

Wer tut sich das auch längere Zeit an ?

Vor längerer Zeit hatte ich mal nachgezählt und erschreckend viele
Flüchtige gefunden, die sich seine niveaulose abgelesene
Simpelphilosophie samt Hässlichkeiten nicht mehr antun wollten.

Du bist dagegen echtes Gold, solange du nicht zu schwafeln beginnst in
Freudsoße usw..

>
> Hans Ulrich
>

Gruß Ron.H.
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kap

unread,
Apr 12, 2013, 1:01:06 PM4/12/13
to
Am 12.04.2013 12:53, schrieb R.H.:

> Dein Restleben reicht noch fᅵr einige Groᅵtaten.


Du ᅵberschᅵtzt uns!

kap
--
Mein Sohn, sei mir nicht bᅵse, aber fᅵr mich hast du was von
einem Eunuchen, der - in aller ᅵffentlichkeit - die Hosen
runter lᅵsst und demonstrativ seine imaginᅵren Eier krault.

kap

unread,
Apr 12, 2013, 1:07:32 PM4/12/13
to
Am 12.04.2013 14:58, schrieb HUG:

> PS: Ich zweifele ernstlich daran, dass du jemals auch nur ein, zwei
> Semester Philosophie studiert hast ...


Ich stelle mit Entsetzen fest: Wir haben etwas gemeinsam!

--
kap

kap

unread,
Apr 12, 2013, 2:01:53 PM4/12/13
to
Am 12.04.2013 11:36, schrieb R.H.:
> Am 12.04.2013 05:14, schrieb kap:
>> Am 11.04.2013 21:39, schrieb Volker Birk:
>>> Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
>>>> Freilich hat Kapeller nicht immer unrecht
>>>
>>> Dazu kann ich glücklicherweise nichts sagen.
>>>
>>> Viele Grüsse,
>>> VB.
>>>
>>
>>
>> Es braucht nicht viel, um dich glücklich zu machen. Gelle.
>> Da ich öfters deine Beiträge lese, muss ich dir eines
>> zugestehen: Du achtest sehr darauf, dass sich das Filtern
>> und das Foltern die Waage halten.
>
> Leute wie Birk sind allgemein weit eingeschränkt in ihren
> Betrachtungsmöglichkeiten und haben als oberstes Interesse die
> Bestätigung dessen, was sie immer schon gedacht haben.
>
> Er selbst sieht sich als wissenschaftlich aufgeschlossenen Vertreter
> einer verstehenden Art, die sich unbedingt abgrenzen muss von Leuten,
> die er nicht in seinen Kopf lassen will.
>
> Er sieht das natürlich als notwendig; tatsächlich aber zeigt er damit
> deutlich, dass er garnicht fähig ist, tatsächlich wissenschaftlich an
> Sachverhalte heranzugehen, da er Argumente dazu von vornherein garnicht
> versteht und folglich, seinem Vermögen entsprechend, ausblendet, also
> andere nötige Sichtweisen garnicht zulässt.
>
> Jede neue Sichtweise verwirrt ihn und bringt in dazu, sich selbst und
> seine Denkweisen in Frage stellen zu müssen, was ihn sehr verunsichert
> und er deshalb zur Vermeidung die Rettung im Filtern sucht.
>
> Als Folge daraus muss er seine eigene sich daraus ergebende Borniertheit
> entschuldigen damit, dass er unwichtige Trolltexte nicht lesen muss, was
> sein mangelhaftes und letztlich dummes Verständnis von Wissenschaft auch
> nur wieder zeigt, abgesehen davon, dass er zu viele Inhalte auch
> garnicht nachvollziehen kann, mangels Fähigkeit.
>
> Deshalb zeigt er sich gerne als Mamas Liebling, indem er sich Sina d.P.
> gerne als Bestätigungsmaschine hält, die die ihm den Eindruck
> vermittelt, durch u.a. schwelgen in alten Textleichen doch irgendwo noch
> wissenschaftlich zu sein.
>
> Absolut nicht gegen Sina d.P., im Gegenteil; aber was Birk betrifft,
> muss man seine partielle Unwissenschaftlichkeit, also sein mangelndes
> wissenschaftliches Vermögen mal deutlich sehen.
>
> Da nützt ihm auch seine Arroganz nix, die sich damit zugleich auch als
> hilfloser Rechtfertigungsversuch darstellt, um seine mangelnden
> Fähigkeiten zu verdecken.



Das war für die Katz, Birk filtert alles, was auch nur im Geringsten
mit mir zu tun hat (Gelle, Volker!), und da du das, was du Birk schon
lange sagen wolltest, als Antwort an mich getarnt hast ... kam die
Botschaft auch sicher an.


> Und was dich betrifft kap: auch du solltest d.s.phil mal so langsam
> sachgerechter nutzen,


Was verstehst du unter einer sachgerechten Nutzung? Das Propagieren
deiner Naturlogik? Roggendorfs stammelgeschichtliche Endlosschleife?
Da Pontes pseudowissenschaftliche Peinlichkeiten? Roeschs moderates
Modern? Birks Akquise für die neuesten Filtermodelle? Des dünnhäutigen
Hans Ulrich Michael Greschs Häutungen? Hövelborns unverdautes, erlesenes
Abgelesenes? Mein Sohn, alleine ich nutze diese Newsgroup
sachgerecht, nämlich zu meinem Amüsement.


> und den hässlichen Österreicher nicht fördern, da es an dem nix mehr
> zu fördern gibt, da der sich nach wie vor als unwissenschaftlicher
> Beleidiger und unsachlicher Psychopath zeigt, dessen oberstes
> Interesse ist, sich selbstdarstellend und auffällig zu zeigen,
> fern von jedem gescheiten und angemessenen Inhalt.


Abgesehen vom "hässlichen Österreicher", könnte ich dieses Profil
jedem von euch zuordnen. Was bildest du dir eigentlich ein?


kap
--
Mein Sohn, sei mir nicht böse, aber für mich hast du was von
einem Eunuchen, der die Hosen runter lässt und demonstrativ
seine imaginären Eier krault.
Message has been deleted

HUG

unread,
Apr 12, 2013, 4:16:57 PM4/12/13
to
Am Thu, 11 Apr 2013 18:25:04 +0000 schrieb Anonymous:

>> Da ich mich während meines Studiums vor vielen Jahren recht intensiv
>> mit Heidegger auseinandergesetzt habe, den ich nach wie vor sehr
>> schätze
>
> Für mich war Heigegger nie relevant. Ich habe mich viel lieber mit
> solchen Typen wie Russell, Popper usw. beschäftigt. Das prägt eben auch.
> Auch ist meine Bildung wahrscheinlich sehr ungewöhnlich für eine Person,
> die sich mit Philosophie beschäftigt. Man würde in mir eher den
> knallharten Szientisten erwarten. Und den bekommt man auch geliefert,
> wenn man auf die richtigen Themen kommt...

Der erste Philosoph, den ich zur Kenntnis nahm, war Wittgenstein,
Traktatus. Da war ich 16 und durch ihn für einige Jahre für alles
verdorben, was nicht hart an den Grenzen zum Schweigen siedelte.
Heidegger las ich, nachdem ich durch Georg Lukács' "Zerstörung der
Vernunft" erfahren hatte, was für ein schlimmer Finger er sei. Damals war
ich glühender Marxist und ca. 23. An Heidegger scheiden sich die Geister.
Die einen sind nach den ersten fünfzig Seiten von "Sein und Zeit" in
Ekstase und können sich nicht mehr vorstellen, die Dinge jemals wieder
anders zu sehen als durch Heideggers Brille. Die anderen halten ihn für
einen Irren. Dazwischen gibt es nichts (oder kaum etwas). Ich gehörte zu
den Ekstatikern, was ich, obwohl Marxist, gar nicht so seltsam fand.
Später hörte ich dann Heidegger bei einem Heidegger-Schüler. Dann kamen
viele, viele Jahre, in denen ich für so etwas keine Zeit haben wollte.
Philosophie spielte immer noch eine Rolle, aber unausgesprochen, im
Hintergrund.

Freud las ich mit 16, war begeistert, was Wittgenstein dazu sagte, war
mir egal, das waren zwei Welten. Als Marx in mein Denken trat, wurde ich
Freudomarxist, aber das legte sich irgendwann einmal, als die 68er Jahre
in der Erinnerung verblassten und ich in den psychologischen Mainstream
einschwenkte, der kognitiv-behavioural geprägt ist. Heute kommt der ganze
Kuddelmuddel wieder hoch und vermischt sich. Freud, Wittgenstein,
Heidegger, Marx...

...

> Geschichte ist ein Teil von uns, deshalb sollte
> man sie kennen, nicht um sie zu wiederholen...

Fraglos, nur ist das ein großes Wort. Selbst bei größtem Fleiß kennen wir
nur kleine, sehr kleine Ausschnitte der Geschichte. Mich interessiert zur
Zeit insbesondere die Geschichte der Psychiatrie im langen 19.
Jahrhundert mit den Anfängen der Psychoanalyse. Es geschehen in dieser
Zeit sehr, sehr merkwürdige Dinge im Hinblick auf die wissenschaftlich
fundierte Formung menschlicher Identität unter den Bedingungen eines
rasanten technischen, kulturellen und politischen Wandels. Es entsteht
ein regelrechtes therapeutisches Staatstheater mit kultureller
Leitfunktion für die bürgerliche Gesellschaft; sehr beeindruckend.

MfG

HUG

unread,
Apr 13, 2013, 2:10:11 AM4/13/13
to
Sina legt offenbar großen Wert darauf, dass man ihre Autorität anerkennt.
Sie möchte bestimmen, was gut und was schlecht ist und wir alle, alle
sollen ihrem Urteil folgen. Da darf man sich dann schon die Frage
stellen, auf was sich ihr Anspruch zu stützen vermag.

Dies ist erstens eine Gruppe von Postern, auf die sie sich gern beruft.
Diese applaudieren ihr angeblich und buhen andere, die ihr widersprechen,
regelhaft aus. Letzteres ebenfalls mutmaßlich.
Zweitens geht sie, ebenfalls angeblich, überaus wichtigen Geschäften im
philosophischen Bereich nach, hat, so sagt sie, Philosophie studiert mit
eifrigem Bemühen. Daher, so meint sie wohl, sei sie Fach- und angeblich
Frau und müsse bedingungslos respektiert werden.

Recherchen im Internet ergaben allerdings, dass Sina da Ponte in der
Fachwelt völlig unbekannt zu sein scheint. Belege ihres
wissenschaftlichen Denkens finden sich nur im Usenet, und was man dort
findet, na ja...

Man weiß also wenig Handfestes über Frau Sina da Ponte. Man ist also
gleichsam gezwungen, Vermutungen anzustellen. Ich würde jedenfalls den
letzten Kreuzer darauf verwenden, dass nicht Sina da Ponte in ihrem Pass
steht.

MfG

Klaus Roggendorf

unread,
Apr 13, 2013, 2:15:23 AM4/13/13
to
kap" <"kap. geschlossene.station.dr.fendt"@invalid.invalid> schrieb im Newsbeitrag
news:kk9ekm$7ek$1...@news.albasani.net...
> Am 12.04.2013 12:53, schrieb R.H.:
>
>> Dein Restleben reicht noch f�r einige Gro�taten.
>
>
> Du �bersch�tzt uns!
>
> kap
> --
> Mein Sohn, sei mir nicht b�se, aber f�r mich hast du was von
> einem Eunuchen, der - in aller �ffentlichkeit - die Hosen
> runter l�sst und demonstrativ seine imagin�ren Eier krault.

Wenn wir hier in der NG eine herrschaftsfreie Diskussion w�nschen
und realisieren wollen, darf keiner mit seinen �u�erungen von
sich auf andere schlie�en, ehe er seine eigene Antriebsdynamik
und deren individuell schicksalhftes Selbst- und Weltverst�ndnis
stammesgeschichtlich/famili�r und erkenntnisstandgem�� analysiert
und reflektiv ber�cksichtigt hat.

Es geht nicht ohne fundamentale Tugenden, �ber die wir uns hier
zuerst zu unterhalten h�tten, wenn wir der Wahrheit wirklich n�her
kommen wollen.

Auf geht`s !

Klaus Roggendorf




HUG

unread,
Apr 13, 2013, 2:55:32 AM4/13/13
to
Am Sat, 13 Apr 2013 08:15:23 +0200 schrieb Klaus Roggendorf:

> Es geht nicht ohne fundamentale Tugenden, über die wir uns hier zuerst
> zu unterhalten hätten, wenn wir der Wahrheit wirklich näher kommen
> wollen.

Aber, lieber Klaus, ist es nicht so: Solange wir von der Wahrheit noch so
weit entfernt sind, wie du konstatierst, sind wir doch gar nicht in der
Lage zu erkennen, was fundamentale Tugenden sind. In dieser unserer
Wahrheitsferne ist es uns doch gar nicht gegeben, Tugend von Untugend und
das Tiefe vom Seichten zu scheiden.

Sina Da Ponte

unread,
Apr 13, 2013, 3:53:51 AM4/13/13
to
Hallo Anonymous,

Am 11.04.2013 20:25, schrieb Anonymous:

[...]

> F�r mich war Heigegger nie relevant.

Es gibt auch keinen Grund, in der Philosophie -- oder sonstigen
Wissenschaft -- Heideggers Denken /per se/ f�r relevant zu halten. Es
gibt viele hervorragende Philosophen, die niemals eine einzige Zeile von
Heidegger gelesen haben; es gibt �brigens auch hervorragende Philosophen
-- ich nenne mal Sartre -- die gar manches (insgesamt aber eher weniger)
von Heidegger gelesen, es gleichwohl nicht immer besonders zutreffend
interpretiert haben; wobei man im Fall Sartre durchaus trefflich dar�ber
sinnieren kann, ob das nicht sogar eine gl�ckliche F�gung war ... seine
tlw. Mi�interpretation ... ;-)

> Ich habe mich viel lieber mit solchen Typen wie Russell, Popper usw. besch�ftigt. Das pr�gt eben auch.

Bei mir war's andersherum. Ich habe mir im Gros erst nach dem Studium
eher analytische Richtungen der Philosophie intensiver angeschaut. Mit
viel Ertrag.

[...]

> Es interessiert mich nicht im Detail, was Freud usw. so gemeint haben, ich will wissen, wie die Dinge wirklich sind.

Naja. "Wie die Dinge wirklich sind", erf�hrt man doch aber gerade *auch*
(nicht nur) durch ein wiss. angeleitetes Studium (nicht akademisch
gemeint) der darauf bezogenen Schriften bzw., indem du mit kompetenten
Menschen dar�ber *kommunizierst*. Wenn du einmal dar�ber nachdenkst,
*wie* also dieses Wissen, "wie die Dinge wirklich sind", bei dir (und
auch allen anderen Menschen) *vorliegt*, wird doch unschwer klar, da�
das der sprachlich-symbolischen Form wohl unm�glich entrinnen kann.

Zwar kann es gute Gr�nde geben, etwa hinsichtlich Freuds zu sagen: "Ja,
aber der geh�rt nicht zu denen, welchen ich dabei zutraue, da� sie auch
zutreffend (von 'wahr' wollen wir mal lieber schweigen, weil das ein
sehr gro�es Wort ist in vielen solchen Zusammenh�ngen) dar�ber
schreiben, genaugenommen ist's allerdings so, da� man so eine Ablehnung
auch auf andere Autoren, Ideen, Theorien usw. anwenden kann ... nicht
immer, *weil* es auch Wissen gibt, wor�ber nichts mehr zu verhandeln
ist, aber in sehr vielen Feldern des m�glichen Wissens ist das ganz
zweifellos so.

> Da kann die Lekt�re von Aristoteles einen genauso die Augen f�r bestimmte Ideen oder Theorien �ffnen wie die von Freud.

Ja, nat�rlich. H�ngt im Einzelnen immer auch ein bi�chen vom
*Erkenntnisinteresse* ab.

[...]

Freundliche Gr��e

Sina

R.H.

unread,
Apr 13, 2013, 6:41:55 AM4/13/13
to
das der seit Jahren filtert, ist mir schon klar, Sponsel vermutlich
auch, weil der von meinen geistigen Wallungen auch so wenig angetan
scheint, genau genommen zeigt der nie Reaktion, auch wenn ich Inhalte
speziell auf ihn ausrichte, damit er sein Leben besser in den Griff
bekommt.

Der weiß wahrscheinlich garnicht, was ihn damit entgeht, der Arme. ;-)

>
>
>> Und was dich betrifft kap: auch du solltest d.s.phil mal so langsam
>> sachgerechter nutzen,
>
>
> Was verstehst du unter einer sachgerechten Nutzung?

gemeint ist erster Linie natürlich eine Nutzung, die mit abstrahierten
oder abstrahierenden Anschaungen über die Welt, das Leben usw. zu tun hat.
Wenn das aber zu persönlich egozentriert oder zu sehr Küchenaufstände
sind, die hier virtualisiert, also in Schrift gesetzt werden, fehlt mir
irgendwie der Spaß daran.

> Das Propagieren
> deiner Naturlogik?

ich propagiere keine Naturlogik, habe es selber auch nie so genannt,
sondern wie die Physik zeigt, ist jedes Objekt der Welt von Anfang nur
und ausschließlich durch seine Verankerung in der Logik überhaupt erst
entstanden, erfassbar und beschreibbar.

Die Physik hat schließlich als höchstes Erkenntnisgut entdeckt, dass
alle Objekte der Welt den logischen Gesetzen der Physik folgen.

Alleine aus diesen Sätzen kannst du doch leicht erkennen, dass Logik
DAS Fundament der Welt darstellt.

Das Problem liegt nur immer wieder in der althumanistischen Auffassung:
Wenn es etwas gibt, was die Welt beschreibt, dann stammt es vom Menschen
und seiner Geistesgröße.

Aber genau diese Anschauung lässt die Leute immer übersehen, dass die
Strukturen, die der Mensch entdeckt, schon längst vorhanden sind, da die
Logik, die früher richtigerweise Geist genannt wurde, die Objekte der
Welt schon längst logisch strukturiert und geordnet hatte, bevor der
Mensch überhaupt etwas davon ahnte.

Jedes Blatt, jede Kuh, oder jeder Stein beruht auf einer umfangreichen
logischen Struktur, die auf natürliche Weise die Dinge strukturiert,
ohne unser Zutun (was doch wohl klar ist).

Wissenschaft beruht nur und ausschließlich darauf, dass alle Objekte der
Welt erforschbar sind, und zwar ausschließlich nur aus dem Grund, weil
ALLE Objekte der Welt von Beginn eine logische Struktur besitzen, die
von der Wissenschaft nur aufgedeckt wird.

> Roggendorfs stammelgeschichtliche Endlosschleife?

eine sprachliche Definition ist zwar nötig, ist aber letztlich immer nur
eine Aussage über tiefere Grundlagen, also über das was sie berichtet.

Deshalb ist eine Aussagenkultur, die nicht immer wieder auf ihre
Grundlagen zurückkommt und diese weiter untersucht, und stattdessen sich
überwiegend nur noch an ihren eigenen verbalen Aussagestrukturen
orientiert, immer etwas problematisch.

> Da Pontes pseudowissenschaftliche Peinlichkeiten? Roeschs moderates
> Modern? Birks Akquise für die neuesten Filtermodelle? Des dünnhäutigen
> Hans Ulrich Michael Greschs Häutungen? Hövelborns unverdautes, erlesenes
> Abgelesenes? Mein Sohn, alleine ich nutze diese Newsgroup
> sachgerecht, nämlich zu meinem Amüsement.

Jeder bietet diverse Möglichkeiten, sich selber zu spiegeln, um daran zu
lernen.

Das ist ein kollektiver Prozess, der alle weiterbringt.
Soweit, dass du dich erhaben über alle stellen könntest, bist du auch
nicht, erst recht nicht, daraus nichts mehr lernen zu können.

Jeder ist selber immer das Lernvorbild für Andere, so funktioniert
Leben, was übrigens auch physikalisch sehr gut erklärbar ist.

Leben ist Physik auf der Grundlage der Logik, Psychologie ist, daraus
gesehen, weit weit secundär, da dazwischen schon alleine noch die
Kybernetik elementarer ist.

Psychologie ist letztlich nur die thermodynamische Regulierungsform der
humankybertischen Prinzipien, was aber schwer aus den allgemeinen
emotionalen Wahrnehmungsstrategien des Menschen heraus erkennbar ist.

D.h., Kuscheln wird als elementarer und realer wahrgenommen als eine
genomische Handlungsstrategie, was dazu führt, dass die Leute
gemeinsames ins Bett gehen vorziehen, gegenüber einer strategischen
Situationsanalyse.

Oder noch einfacher: Fernsehgucken ist toll.

>
>
>> und den hässlichen Österreicher nicht fördern, da es an dem nix mehr
>> zu fördern gibt, da der sich nach wie vor als unwissenschaftlicher
>> Beleidiger und unsachlicher Psychopath zeigt, dessen oberstes
>> Interesse ist, sich selbstdarstellend und auffällig zu zeigen,
>> fern von jedem gescheiten und angemessenen Inhalt.
>
>
> Abgesehen vom "hässlichen Österreicher", könnte ich dieses Profil
> jedem von euch zuordnen.

du solltest auch mal so langsam dein Solidaritätsprinzip mit allen
Kretins der Welt durchschauen.

Nur weil du in deiner Kindheit immer klein gemacht wurdest, brauchst du
dich doch nicht dein Leben lang mit den anderen Pariern der Welt zu
verbünden.

Du bist doch selber eine autonome Persönlichkeit, und brauchst heute
nicht mehr die Solidarität zu anderen Pariern zu suchen, die doch nur
ihr eigenen Süppchen kochen, was ein ganz anderes ist, als deines.

Die Kultur der Parier ist oft nur noch so leer, wie ihre Möglichkeiten
zur Selbstbefreiung aussehen.

> Was bildest du dir eigentlich ein?

nix.

Ich mach nur das, was man auch als "auf die Sprünge helfen" bezeichnet.
Sorry !

Ich kann dich einfach nicht mehr leiden sehen ;-)

>
>
> kap

Gruß Ron.H.

John Smith

unread,
Apr 13, 2013, 6:57:06 AM4/13/13
to
Am 13.04.2013 12:41, schrieb R.H.:

> Sponsel vermutlich
> auch, weil der von meinen geistigen Wallungen auch so wenig angetan
> scheint, genau genommen zeigt der nie Reaktion, auch wenn ich Inhalte
> speziell auf ihn ausrichte, damit er sein Leben besser in den Griff
> bekommt.
>
> Der weiß wahrscheinlich garnicht, was ihn damit entgeht, der Arme. ;-)

Das ist mir auch schon aufgefallen. Und wenn alle Jubeljahre mal eine
Reaktion kommt, dann geht sie völlig am Thema vorbei.
Da stellt man sich dann doch innerlich "gewisse Fragen".


J. Smith

Gottfried Helms

unread,
Apr 13, 2013, 7:09:50 AM4/13/13
to
Am 11.04.2013 11:55 schrieb Volker Birk:
> Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
>>> *seufz*. Ich sags nur noch einmal: filtert doch endlich!
>> Filtern ist *gar keine* L�sung!
>
> Im Gegenteil. Es ist die einzige L�sung, wie man in freien
> Kommunikationsmedien vern�nftig kommunizieren kann.
>
Auch exakt meine Meinung. Und eine weitere Verbesserung w�re:
man k�nnte kollaborative Filterung implementieren, bei der
ein auf (meinetwegen nur partiellem) gegenseitigem Einverst�ndnis
gegr�ndetes verteiltes Updating der Filter stattfinden k�nnte.
Um dabei die Abh�ngigkeit von einer einzelnen "Peer"-Group und
ihren m�glicherweise nur teilweise akzeptablen Filterregeln zu
vermindern sollte es m�glich sein, mehrere "Abos" bei verschieden
definierten "Peergroups" zu nehmen und diese (bspw. �ber "oder/und")
logisch zu verkn�pfen.
Der Aufwand f�r das leidige Filter-adjustment f�r die t�glichen
Kreationen von Absendernamen w�rde sich dann entsprechend der
Anzahl der Beteiligten in einer Abo-Gruppe reduzieren.

>> Da� das nicht bei allen von Erfolg gekr�nt ist -- vgl. die /causa
>> Roggendoof/ -- ist doch klar; aber was h�lfe es, da einen Filter zu
>> installieren: R's Birne ist so verschlammt und verfault, da� er auch
>> nicht ablassen w�rde, seinen Mentalm�ll zu emittieren, wenn niemand mehr
>> darauf antwortete.
>
> Ja, und es w�re auch v�llig egal, ob er da weiter rumspinnt oder nicht.
> Roggie kenne ich von fr�her her, in de.sci.phil lese ich ihn schon sehr
> lange nicht mehr � mit der Ausnahme der Zitate, die ansonsten
> vern�nftige Leute hier hin und wieder bringen.
>
>> Und au�erdem l�ge m.E. ein Makel auf einer sci-group, die solchen M�ll
>> vollkommen unbeantwortet stehen lie�e: Einem Neuling k�nnte sich ja
>> der Eindruck aufdr�ngen, hier sei gar keine wiss. group, sondern ein
>> virtuelles Tollhaus ...

Regelm��iges Posten von Statements von geeigneten Vorbehalten w�re eine
M�glichkeit dieses Problem zu mindern. sci.* Newsgrupppen werden
sicherlich ein journalm��iges Peer-Review niemals aufweisen. Und
ohne solches Peer-Reviewing w�re auch jedes Printjournal zun�chst
versandet und schlie�lich unverk�uflich....
Filter-Abos wie oben angerissen k�nnten eine -sicherlich sehr
primitive- Form von solchem "Peer-Review" abbilden/implementieren.

Gottfried

Sina Da Ponte

unread,
Apr 13, 2013, 7:49:16 AM4/13/13
to
Hallo Gottfried und Volker,

Am 13.04.2013 13:09, schrieb Gottfried Helms:
> Am 11.04.2013 11:55 schrieb Volker Birk:
>> Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
>>>> *seufz*. Ich sags nur noch einmal: filtert doch endlich!

[...]

> man k�nnte kollaborative Filterung implementieren, bei der
> ein auf (meinetwegen nur partiellem) gegenseitigem Einverst�ndnis
> gegr�ndetes verteiltes Updating der Filter stattfinden k�nnte.
> Um dabei die Abh�ngigkeit von einer einzelnen "Peer"-Group und
> ihren m�glicherweise nur teilweise akzeptablen Filterregeln zu
> vermindern sollte es m�glich sein, mehrere "Abos" bei verschieden
> definierten "Peergroups" zu nehmen und diese (bspw. �ber "oder/und")
> logisch zu verkn�pfen.

Jungens, seid ihr sicher, da� das alles noch angemessen ist?

>>> Und au�erdem l�ge m.E. ein Makel auf einer sci-group, die solchen M�ll
>>> vollkommen unbeantwortet stehen lie�e: Einem Neuling k�nnte sich ja
>>> der Eindruck aufdr�ngen, hier sei gar keine wiss. group, sondern ein
>>> virtuelles Tollhaus ...
>
> Regelm��iges Posten von Statements von geeigneten Vorbehalten w�re eine
> M�glichkeit dieses Problem zu mindern.

*Das* ist m.E. ein sinnvoller Vorschlag. So 'ne Art FAQ. Und wenn ihr
schon so scharf auf Filterexzesse seid: Der wichtigste Hinweis in diesen
FAQs w�re dann wohl, einmal irgendwie "gelistete" chartawidrig Postende
d�rften *auf keinen Fall* noch irgendwie mit Antworten bedacht werden,
denn ansonsten w�re -- wenn ich das richtig sehe -- ja doch wohl auch
ein noch so schlau vernetzter Filter so sinnlos wie ein Kropf, oder?

> sci.* Newsgrupppen werden
> sicherlich ein journalm��iges Peer-Review niemals aufweisen.

Naja, warum sollte das denn auch sinnvoll sein? Denk' doch blo� mal an
interessierte Laien, Gottfried.

[...]

Viele Gr��e

Sina

HUG

unread,
Apr 13, 2013, 8:33:07 AM4/13/13
to
Am Sat, 13 Apr 2013 13:09:50 +0200 schrieb Gottfried Helms:

> Auch exakt meine Meinung. Und eine weitere Verbesserung wäre:
> man könnte kollaborative Filterung implementieren, bei der ein auf
> (meinetwegen nur partiellem) gegenseitigem Einverständnis gegründetes
> verteiltes Updating der Filter stattfinden könnte.
> Um dabei die Abhängigkeit von einer einzelnen "Peer"-Group und ihren
> möglicherweise nur teilweise akzeptablen Filterregeln zu vermindern
> sollte es möglich sein, mehrere "Abos" bei verschieden definierten
> "Peergroups"
> zu nehmen und diese (bspw. über "oder/und") logisch zu verknüpfen.
> Der Aufwand für das leidige Filter-adjustment für die täglichen
> Kreationen von Absendernamen würde sich dann entsprechend der Anzahl der
> Beteiligten in einer Abo-Gruppe reduzieren.

Ist es wirklich so schwer, Postings zu überfliegen und dann zu
entscheiden, ob man sie lesen oder gar darauf eingehen will? Braucht man
wirklich einen so aufwändigen technischen Apparat, weil die eigenen
Geisteskräfte dazu nicht ausreichen? Oder spielt hier wieder einmal diese
urdeutsche Lust an der Ausgrenzung Missliebiger die entscheidende Rolle?

MfG
Hans Ulrich

--
http:ppsk.de ** http://psyconcept.de

kap

unread,
Apr 13, 2013, 9:02:55 AM4/13/13
to
Am 13.04.2013 14:33, schrieb HUG:

> Oder spielt hier wieder einmal urdeutsche Lust an der Ausgrenzung
> Missliebiger die entscheidende Rolle?

Erstens bezweifle ich, dass die Lust an der Ausgrenzung Missliebiger
eine urdeutsche ist, und zweitens spielt sie (wenn überhaupt) bei
diesem Affentheater eine untergeordnete Rolle.

--
kap

Hans Ulrich Michael Gresch

unread,
Apr 13, 2013, 9:38:27 AM4/13/13
to
"kap" <"kap. geschlossene.station.dr.fendt"@invalid.invalid> schrieb im
Newsbeitrag news:kkbl27$blf$1...@news.albasani.net...
> Am 13.04.2013 14:33, schrieb HUG:
>
... Affentheater eine untergeordnete Rolle.
>
Egal, solange es was zu lachen gibt und es nix kostet.

Otto Roeschke

unread,
Apr 13, 2013, 10:06:03 AM4/13/13
to
Am Samstag, 13. April 2013 14:33:07 UTC+2 schrieb Hans Ulrich Michael Gresch:
> Am Sat, 13 Apr 2013 13:09:50 +0200 schrieb Gottfried Helms:

> Ist es wirklich so schwer, Postings zu überfliegen und dann zu
> entscheiden, ob man sie lesen oder gar darauf eingehen will?

Genau so sehe ich das auch.
Unterschiedliche Reaktionen bleiben nicht aus.
Von "endlich wieder mal der olle Helms, neugierig, was er
diesmal schreibt"
bis zu "der schon wieder" (da fallen mir verschiedene Namen ein)," gleich
weiter zum nächsten".

Beim Straßenverkehr -trotz aller Regelungen! - lassen sich die Trottel doch
auch nicht entsorgen.

Gruß,

Otto

PS: Übrigens, den Verkehrsrowdys den Stinkefinger zeigen, kann kosten, zudem
ist der Erfolg durchwachsen.
Ich habe schon ausgesprochen schöne Erfolge damit erzielt, einem
adrenalingesteuerten Verkehrsrambo Handküsschen zuzuwerfen.

# nicht strafbewehrt
#durchschlagende Wirkung.

kap

unread,
Apr 13, 2013, 10:18:26 AM4/13/13
to
Am 13.04.2013 16:06, schrieb Otto Roeschke:

> Ich habe schon ausgesprochen sch�ne Erfolge damit erzielt, einem
> adrenalingesteuerten Verkehrsrambo Handk�sschen zuzuwerfen.


Und das ist gut so! Gelle, Bub.


--
kap

Otto Roeschke

unread,
Apr 13, 2013, 10:41:01 AM4/13/13
to
Am Samstag, 13. April 2013 16:18:26 UTC+2 schrieb kap:
> Am 13.04.2013 16:06, schrieb Otto Roeschke:

> > Ich habe schon ausgesprochen schöne Erfolge damit erzielt, einem
> > adrenalingesteuerten Verkehrsrambo Handküsschen zuzuwerfen.

> Und das ist gut so! Gelle, Bub.

q.e.d.

kap

unread,
Apr 13, 2013, 10:56:58 AM4/13/13
to
Am 13.04.2013 08:10, schrieb HUG:

> Man weiß also wenig Handfestes über Frau Sina da Ponte. Man ist also
> gleichsam gezwungen, Vermutungen anzustellen. Ich würde jedenfalls den
> letzten Kreuzer darauf verwenden, dass nicht Sina da Ponte in ihrem Pass
> steht.

Pass wird er/sie gar nicht besitzen - wozu denn auch? Personalausweis
reicht völlig, und in dem wird Manfred, bzw. Marlies Müller oder so was
stehen. Wenn sie/er nicht diese Scheiße damals mit der "phallischen
Flinte" fabriziert hätte, würde ich auf Georg Butz tippen - der konnte
zwar auch nur theoretisieren und nicht wirklich selbst schreiben, aber
"phallische Flinte"? Nein!

--
kap

kap

unread,
Apr 13, 2013, 11:09:54 AM4/13/13
to
Am 13.04.2013 16:41, schrieb Otto Roeschke:
> Am Samstag, 13. April 2013 16:18:26 UTC+2 schrieb kap:
>> Am 13.04.2013 16:06, schrieb Otto Roeschke:
>
>>> Ich habe schon ausgesprochen sch�ne Erfolge damit erzielt, einem
>>> adrenalingesteuerten Verkehrsrambo Handk�sschen zuzuwerfen.
>
>> Und das ist gut so! Gelle, Bub.
>
> q.e.d.
>


Raffiniert!

Aus Schaden wird man klug - so umgehst du diese Klippe:
kwot �rad d�monstrum.


--
kap

kap

unread,
Apr 13, 2013, 11:39:48 AM4/13/13
to
Am 13.04.2013 12:41, schrieb R.H.:
Mein Sohn, vermutlich meinst du "Parias", oder geht es eventuell doch
um Arier? Seit Roeschs Fiasko, bin ich stark verunsichert - doch lassen
wir das mal.


Schade!

Streckenweise dachte ich: Endlich mal eine souveräne Situation -
was sich leider als gravierender Irrtum erwies.

Bub, wer hat dir so weh getan? Papa? Mama? Falsche Freunde? Hast du rote
Haare und Sommersprossen, oder zumindest als Kind eine Brille mit
Gläsern, so dick wie die Böden von Cola-Flaschen, vielleicht sogar in
der Kombination mit abstehenden Ohren und einer Zahnspange? Schütte uns
dein Herz aus - wir sind alle ganz Ohr!

--
kap

Sina Da Ponte

unread,
Apr 13, 2013, 11:46:08 AM4/13/13
to
Hallo Otto,

Am 13.04.2013 16:06, schrieb Otto Roeschke:

> �brigens, den Verkehrsrowdys den Stinkefinger zeigen, kann kosten

Spie�er!

[...]

> Ich habe schon ausgesprochen sch�ne Erfolge damit erzielt, einem
> adrenalingesteuerten Verkehrsrambo Handk�sschen zuzuwerfen.

Und wenn der bei der Ambigkeit dieser Geste 'ne andere /message/
rausliest als du intendiert hattest, Otto? Denk' mal �ber m�gliche
Folgen nach! -- �berhaupt: immer diese Zweideutigkeiten bei dir! Du
scheinst ja trotz eben diagnostizierten Spie�ertums gleichwohl ganz
sch�n durchtrieben zu sein ...

Ambivalenter Charakter? Aber andererseits: Sind wir nicht alle ein
bi�chen bluna? ;-)

[...]

Viele Gr��e

Sina


HUG

unread,
Apr 13, 2013, 11:48:12 AM4/13/13
to
Am Sat, 13 Apr 2013 07:06:03 -0700 schrieb Otto Roeschke:

> Beim Straßenverkehr -trotz aller Regelungen! - lassen sich die Trottel
> doch auch nicht entsorgen.

Das ist wohl so, Otto, auch wenn's schmerzt. Aber wie im Straßenverkehr,
so auch hier, kann man sich, angesichts von (vermeintlichen) Trotteln,
mächtig aufspielen, Gleichgesinnte suchen, Übeltäter an den Pranger
stellen, wenn man gern Dampf ablassen oder sich aufspielen möchte. Wer
all dies nicht nötig hat, bleibt friedlich und wirft Handküsschen. So
regelt das halt jeder, gemäß seinem Charakter, anders.

Ein schönes Wochenende wünscht
Hans Ulrich

Otto Roeschke

unread,
Apr 13, 2013, 12:18:07 PM4/13/13
to
Am Samstag, 13. April 2013 17:48:12 UTC+2 schrieb HUG:

[......]
Gut, dass du 'vermeintlich' in Klammern gesetzt hast.
Schließlich knabbern wir alle als Seiende mitunter etwas ratlos
am Sein. :-)

> Ein schönes Wochenende wünscht
> Hans Ulrich

Ebenfalls,
Otto

Otto Roeschke

unread,
Apr 13, 2013, 12:19:42 PM4/13/13
to
Am Samstag, 13. April 2013 17:46:08 UTC+2 schrieb Sina Da Ponte:

> > Übrigens, den Verkehrsrowdys den Stinkefinger zeigen, kann kosten

> Spießer!

Gebrannter 'Spießer'.

> Und wenn der bei der Ambigkeit dieser Geste 'ne andere /message/
> rausliest als du intendiert hattest, Otto? Denk' mal über mögliche
> Folgen nach!

Achgottchen. "Folgen" sind - erprobtermaßen - Paroxysmen des Geleimten.
Dass dir wie Kap 'Folgen' Richtung "ach du Süßer" einfallen, verwundert.

Oder auch nicht.

"Beauty" ( and irony none the less!)"lies in the eyes of the beholder"

Gruß,

Otto

kap

unread,
Apr 13, 2013, 12:20:35 PM4/13/13
to
Du hast mich abgewatscht und meinst das macht mir was aus? Weißt du was,
nimm meine Frau, tanz mit ihr, knutsch sie -knutsch ihre Titten, greif
ihr in den Schritt, knutsch ihre Möse, lass dir von ihr einen blasen -
fick sie ... es ist mir scheiß egal. Seit mir keiner mehr steht, steh
ich voll darüber!

kap

Volker Birk

unread,
Apr 13, 2013, 12:22:42 PM4/13/13
to
Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
> Hallo Gottfried und Volker,
> Am 13.04.2013 13:09, schrieb Gottfried Helms:
>> Am 11.04.2013 11:55 schrieb Volker Birk:
>>> Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
>>>>> *seufz*. Ich sags nur noch einmal: filtert doch endlich!
> [...]
>> man könnte kollaborative Filterung implementieren, bei der
>> ein auf (meinetwegen nur partiellem) gegenseitigem Einverständnis
>> gegründetes verteiltes Updating der Filter stattfinden könnte.
>> Um dabei die Abhängigkeit von einer einzelnen "Peer"-Group und
>> ihren möglicherweise nur teilweise akzeptablen Filterregeln zu
>> vermindern sollte es möglich sein, mehrere "Abos" bei verschieden
>> definierten "Peergroups" zu nehmen und diese (bspw. über "oder/und")
>> logisch zu verknüpfen.
> Jungens, seid ihr sicher, daß das alles noch angemessen ist?

Ich habe mich Gottfrieds Vorschlag nicht angeschlossen.

>> Regelmäßiges Posten von Statements von geeigneten Vorbehalten wäre eine
>> Möglichkeit dieses Problem zu mindern.
> *Das* ist m.E. ein sinnvoller Vorschlag. So 'ne Art FAQ.

Jo.

Viele Grüsse,
VB.
--
“Am meisten hat mich ja dieses Bild beeindruckt, auf dem der hl. Herr Franz zu
sehen ist, wie er noch als einfacher Bischof einem Aidskranken die Füsse küsst.
Was für eine Geste von einem Mann, der die kostenlose und flächendeckende Ver-
teilung von Kondomen in der 3. Welt als Teufelswerk ablehnt!” Schmickler, WDR

kap

unread,
Apr 13, 2013, 12:28:07 PM4/13/13
to
Am 13.04.2013 18:19, schrieb Otto Roeschke:
> Am Samstag, 13. April 2013 17:46:08 UTC+2 schrieb Sina Da Ponte:
>
>>> �brigens, den Verkehrsrowdys den Stinkefinger zeigen, kann kosten
>
>> Spie�er!
>
> Gebrannter 'Spie�er'.
>
>> Und wenn der bei der Ambigkeit dieser Geste 'ne andere /message/
>> rausliest als du intendiert hattest, Otto? Denk' mal �ber m�gliche
>> Folgen nach!
>
> Achgottchen. "Folgen" sind - erprobterma�en - Paroxysmen des Geleimten.
> Dass dir wie Kap 'Folgen' Richtung "ach du S��er" einfallen, verwundert.
>
> Oder auch nicht.


Eher nicht!

--
kap

kap

unread,
Apr 13, 2013, 12:35:34 PM4/13/13
to
Am 13.04.2013 18:22, schrieb Volker Birk:
> Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
>> Hallo Gottfried und Volker,
>> Am 13.04.2013 13:09, schrieb Gottfried Helms:
>>> Am 11.04.2013 11:55 schrieb Volker Birk:
>>>> Sina Da Ponte <sina.d...@gmx.de> wrote:
>>>>>> *seufz*. Ich sags nur noch einmal: filtert doch endlich!
>> [...]
>>> man könnte kollaborative Filterung implementieren, bei der
>>> ein auf (meinetwegen nur partiellem) gegenseitigem Einverständnis
>>> gegründetes verteiltes Updating der Filter stattfinden könnte.
>>> Um dabei die Abhängigkeit von einer einzelnen "Peer"-Group und
>>> ihren möglicherweise nur teilweise akzeptablen Filterregeln zu
>>> vermindern sollte es möglich sein, mehrere "Abos" bei verschieden
>>> definierten "Peergroups" zu nehmen und diese (bspw. über "oder/und")
>>> logisch zu verknüpfen.
>> Jungens, seid ihr sicher, daß das alles noch angemessen ist?
>
> Ich habe mich Gottfrieds Vorschlag nicht angeschlossen.


Keine Angst, Bub, Sina bleibt dir weiterhin gewogen! Du bist ihr
einziger Fan - sie hat also keine wirkliche Wahl. Bleib cool!

--
kap

R.H.

unread,
Apr 13, 2013, 4:08:44 PM4/13/13
to
wo wohnt ihr denn, vielleicht garnicht so weit weg in Berlin, die arme Frau.

Vielleicht kann ich helfen ? ;-)

> Seit mir keiner mehr steht,

ziellos durchs Leben gehen, sämtliche über das Grundmaß hinausgehende
Initiativen an Andere abgegeben, resignierend dem Restleben
entgegensehen, die Kraft des Wollen, gespeist aus den emotional sich
bemerkbar machenden Lebenstrieben nicht mehr spüren, die echten
Aktivitäten längst Anderen überlassen haben: ja ja, so ist dass dann,
wenn die eigene Lebensinitiative eingesperrt wurde in der unbewussten
Erwartung, Andere sollten diese übernehmen und man selbst könne
Verharren in der Neutralität des Passiven, da das böse elterliche Wort
immer noch ins eigene Handeln eingreift, und man deshalb jede eigene
Aktivität aus Trotz und Vorsicht verweigere, die über den Erhalt
Lebensminimums hinaus gehe.

Sogar den eigenen STANDpunkt nicht mehr einnehmen wollen, und
stattdessen zum kleinlichen Meckerer am Ich und Selbst der Anderen
werden, da das eigene aufgegebene Selbst nicht mehr im Licht des Eigenen
Wollens und Schaffens stehen kann.

Das arme Selbst, das arme Wollen, wo sind die geblieben, wo ????

Wo ist der eigene STANDpunkt ?

> steh
> ich voll darüber!

wenigstens steht dann das Ich noch etwas, was du als Chance ansehen
könntest, deinen Standpunkt insgesamt, davon ausgehend, zu festigen.

Identifiziert sich das Ich erst man wieder ausreichend mit dem Selbst,
erhält es ungeahnte neue Standkräfte.

>
> kap

Gruß Ron.H.

R.H.

unread,
Apr 13, 2013, 4:25:04 PM4/13/13
to
Der Lebenserfolg hängt entscheidend von der Lernfähig- und
Lernwilligkeit ab.

Manche bleiben auf ihrer Insel der Abgeschiedenheit von ausreichender
Verwirklichung, und verharren in ihrer von den kindlichen
Machtverhätnissen geprägten Welt, die ihnen den Dunst einer andauernden
Ohnmächtigkeit ins Gehirn suggeriert.

Kommst du da noch raus, und somit auch aus deiner Rolle des kleinlichen
Selbsterhebers über Andere ?

Und dann noch Hilferufe an den einzigen vermeintlichen Weggefährten, um
sich ein Leben lang gemeinsam rächen zu wollen an der Pein der
Vergangenheit, die ganz Andere unberechtigterweise im JETZT treffen soll.

Ein unerfülltes und verqueres Leben, warum ?

Warum möchtest oder kannst du nicht anders, was hält dich fest in dieser
labilen SACKgasse ;-) ?

Gruß Ron.H.

Manfred Feodor Koerkel

unread,
Apr 13, 2013, 7:03:52 PM4/13/13
to
Sina Da Ponte expressed:
>
> Nun kann man ja bekanntlich recht leicht nachweisen, da� Tatsachen
> nie und nimmer "wahr sein" k�nnen [...], n�mlich einfach dadurch,
> da� man sich klarmacht, da� etwas, das wahr ist, genausogut h�tte
> falsch (besser: unwahr) sein k�nnen. Oder anders ausgedr�ckt: Ein
> Wahrheitsnachweis, /ergo/ ein entsprechendes Wissen darum, da� p
> wahr *ist* -- z.B. durch einen math./log. Beweis -- gibt es immer
> erst, wenn als seine /conditio sine qua non/ *ausgeschlossen*
> ist, da� p falsch bzw. unwahr ist (in der Logik geht man
> bekanntlich sogar gerne genau den Weg der Falsifikation, um dann
> dabei einen Widerspruch zu finden).
>
> Angesichts dessen -- also da� von p immer gesagt werden kann, da�
> es entweder wahr oder falsch/unwahr ist -- mutet es wie blanker
> Irrsinn an, eine *Tatsache* [sic!] als "wahr" deklarieren zu
> wollen! Denn das hie�e logischerweise, da� eine Tatsache auch
> falsch/unwahr sein k�nnte. Wohin wir aber in allen wiss. Belangen
> k�men, w�ren Tatsachen tats�chlich [...] auch Kandidaten f�r
> etwas *m�glicherweise* Falsches/Unwahres, will ich mir lieber gar
> nicht erst ausmalen! Esliegt aber gottseidank auf der Hand, da�
> das ausgemachte Schwachsinn ist ...

Das lie�e sich m.E. k�rzer darstellen. Der Begriff Wahrheit bezieht
sich auf Aussagen, die sich wiederum auf angenommene Tatsachen
(wirkliche Begebenheiten, Sachverhalte, matter of facts, wirkliche
Erfahrungsergebnisse) beziehen k�nnen. Aussagen �ber die Welt
*k�nnen* wahr sein, was sich aber nicht beweisen/letztbegr�nden
l�sst. Solange eine Aussage nicht widerlegt ist, *kann* sie wahr
sein.

Nach meiner Erinnerung waren wir uns aber einig, dass wir
hinsichtlich des kritischen Rationalismus uneinig sind. Deine
Argumentationsstruktur war f�r mich inhaltlich unbefriedigend, wenn
auch unterhaltend. Eine feuilletonistische Stilbl�te:

"Ooooch Gottchen! Sir Karls langj�hriges Hof- und Scho�h�ndchen nun
auch noch als Beurteilungs-'Kapazit�t' -- f�r was auch immer in
phil. Zusammenh�ngen -- ausgeben zu wollen, ist doch nun wirklich
schon fast makaber. Deren Geschw�tz ist doch nun wirklich so was
von /out/ (und d�mlich war es au�erdem sowieso schon immer, mehr
was f�r /Focus/-lesende Studienratswitwen und nlp-schwangere
Seminarkaskaden zur Abzocke von Firmenmanagern mit 'Hang zum
H�heren)') ..."

http://newsgroups.derkeiler.com/Archive/De/de.sci.philosophie/2012-09/msg00292.html

Farewell
--
http://feodor.de

HUG

unread,
Apr 14, 2013, 1:35:49 AM4/14/13
to
Am Sun, 14 Apr 2013 01:03:52 +0200 schrieb Manfred Feodor Koerkel:

> Das ließe sich m.E. kürzer darstellen. Der Begriff Wahrheit bezieht sich
> auf Aussagen,

Ausgangspunkt dieser Auslassung Sinas war ihre Unterstellung, ich hätte
behauptet, der Begriff der Wahrheit bezöge sich auf Tatsachen, ich hätte
von "wahren Tatsachen" gesprochen. Dies war natürlich keineswegs der
Fall.

Es ging konkret um Aussagen der Form:

S: "Versuchsperson 1 zeigte in Experiment E unter der Bedingung B das
Verhalten R."

Wenn Aussagen wie diese nicht wahr sein könnten, dann wäre empirische
Forschung sinnlos. Ein frei erfundenes Experiment wäre nicht mehr wert
als eines, was stattfand, wenn S nicht wahr sein könnte.

S ist wahr, wenn das Ausgesagte der Fall, also eine Tatsache war, wenn
also Versuchsperson 1 im Experiment E unter der Bedingung B das Verhalten
R zeigte.

Werden aus solchen Aussagen der Form S statistische Schlussfolgerungen
gezogen, so sind diese ebenfalls wahr, sofern die Voraussetzungen der
statistischen Verfahren erfüllt sind.

Die wahren Aussagen haben dann die Form: "In Experiment E zeigen
Versuchspersonen unter Bedingung B auf einem Signifikanzniveau von x
Prozent (Irrtumswahrscheinlichkeit) häufiger (seltener) das Verhalten R
als unter Bedingung A."

Um Missverständnissen vorzubeugen, füge ich hinzu, dass zwar
inferenzstatistische Sätze dieser Art wahr sein können, dass damit aber
keineswegs eine Theorie, *für* die das Resultat des Experiments E
spricht, verifiziert werden kann.

Wohl aber können Theorien, *gegen* die dieses Resultat spricht,
falsifiziert werden, aber nur dann, wenn erstens alle relevanten Sätze
der Form S wahr sind und wenn zudem die Voraussetzungen für die Anwendung
des gewählten statistischen Verfahrens erfüllt sind.

Um das Berühmte Beispiel zu nennen: Die Allaussage, dass alle Schwäne
weiß seien, wird nur durch ein Objekt X widerlegt, wenn verifiziert
werden kann, dass es sich bei X erstens um einen Schwan handelt und
zweitens, dass dieser Schwan nicht weiß ist.

MfG
Hans

PS: Wenn man nun einwendet, dass Sätze der Form S nicht wahrheitsfähig
seien, weil die Beobachtung irrtumsanfällig sei und auch Messinstrumente
fehlerbehaftet sein könnten, so wird man dennoch nicht umhin kommen, sie
so zu behandeln, als ob sie wahr seien, weil sonst nämlich aus
Experimenten nur Beliebiges gefolgert werden könnte. Die Frage wird dann
lauten, inwiefern vernünftige Gründe dagegen sprechen, sie so zu
behandeln, als ob sie wahr seien.
PPS: Es ist unerheblich, ob Popper in, out oder was für Studienräte ist.
Man kann nicht mit vernünftigen Argumenten bestreiten, dass die von ihm
angesprochenen elementaren forschungslogischen Sachverhalte unabhängig
von irgendwelchen Moden relevant sind.

kap

unread,
Apr 14, 2013, 2:54:36 AM4/14/13
to
Am 13.04.2013 22:25, schrieb R.H.:

> Und dann noch Hilferufe an den einzigen vermeintlichen Weggefährten,
> um sich ein Leben lang gemeinsam rächen zu wollen an der Pein der
> Vergangenheit, die ganz Andere unberechtigterweise im JETZT treffen
> soll.

Mein Sohn, für jeden, der intelligente Beiträge schätzt und dem die
Philosophie wichtig ist, handelt es sich zweifellos um die Pein der
Gegenwart - ergo trifft es durchaus die Richtigen.

--
kap

Andreas Hellmerts

unread,
Apr 14, 2013, 3:08:37 AM4/14/13
to
Am 14.04.2013 07:35, schrieb HUG:
> Am Sun, 14 Apr 2013 01:03:52 +0200 schrieb Manfred Feodor Koerkel:

>
>> Das ließe sich m.E. kürzer darstellen. Der Begriff Wahrheit bezieht sich
>> auf Aussagen,
>
> Ausgangspunkt dieser Auslassung Sinas war ihre Unterstellung, ich hätte
> behauptet, der Begriff der Wahrheit bezöge sich auf Tatsachen, ich hätte
> von "wahren Tatsachen" gesprochen. Dies war natürlich keineswegs der
> Fall.

Aber natürlich war dies der Fall, denn Sie schrieben:

>Wenn es nicht eine Tatsache, also wahr wäre, dass Versuchsperson

Im übrigen ist diese "Wahrheitsdiskussion" für die Psychologie und die
Psychiatrie ebenso dumm wie überflüssig. Das Sie allerdings glauben,
die Wahrheit für sich gepachtet zu haben, ist bereits aus Ihren
großspurigen Esoterikartikeln, mit Überschriften wie: "Die Wahrheit über
psychisch Kranke" ersichtlich.

Wie immer Herr Gresch alles zu laut, zu grossmäulig um überhaupt
ernst genommen zu werden.

Sina Da Ponte

unread,
Apr 14, 2013, 3:15:32 AM4/14/13
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Hallo Manfred Feodor,

Am 14.04.2013 01:03, schrieb Manfred Feodor Koerkel:
> Sina Da Ponte expressed:
>>
>> Nun kann man ja bekanntlich recht leicht nachweisen, da� Tatsachen
>> nie und nimmer "wahr sein" k�nnen [...], n�mlich einfach dadurch,
>> da� man sich klarmacht, da� etwas, das wahr ist, genausogut h�tte
>> falsch (besser: unwahr) sein k�nnen. Oder anders ausgedr�ckt: Ein
>> Wahrheitsnachweis, /ergo/ ein entsprechendes Wissen darum, da� p
>> wahr *ist* -- z.B. durch einen math./log. Beweis -- gibt es immer
>> erst, wenn als seine /conditio sine qua non/ *ausgeschlossen*
>> ist, da� p falsch bzw. unwahr ist (in der Logik geht man
>> bekanntlich sogar gerne genau den Weg der Falsifikation, um dann
>> dabei einen Widerspruch zu finden).
>>
>> Angesichts dessen -- also da� von p immer gesagt werden kann, da�
>> es entweder wahr oder falsch/unwahr ist -- mutet es wie blanker
>> Irrsinn an, eine *Tatsache* [sic!] als "wahr" deklarieren zu
>> wollen! Denn das hie�e logischerweise, da� eine Tatsache auch
>> falsch/unwahr sein k�nnte. Wohin wir aber in allen wiss. Belangen
>> k�men, w�ren Tatsachen tats�chlich [...] auch Kandidaten f�r
>> etwas *m�glicherweise* Falsches/Unwahres, will ich mir lieber gar
>> nicht erst ausmalen! Esliegt aber gottseidank auf der Hand, da�
>> das ausgemachte Schwachsinn ist ...
>
> Das lie�e sich m.E. k�rzer darstellen.

Das m�chte ich nicht bestreiten.

> Der Begriff Wahrheit bezieht
> sich auf Aussagen, die sich wiederum auf angenommene Tatsachen
> (wirkliche Begebenheiten, Sachverhalte, matter of facts, wirkliche
> Erfahrungsergebnisse) beziehen k�nnen.

Ja.

> Aussagen �ber die Welt
> *k�nnen* wahr sein, was sich aber nicht beweisen/letztbegr�nden
> l�sst. Solange eine Aussage nicht widerlegt ist, *kann* sie wahr
> sein.

Das ist richtig, allerdings trifft es nicht auf alle Aussagen zu. Denn
nat�rlich gibt es auch Aussagen, die wahr (also z.B. beweisbar) *sind*
und nicht nur wahr sein k�nnen.

Meine Einlassung gegen�ber Hans Ulrich Michael zielte im �brigen weniger
auf eine Explikation des Wahrheitsbegriffes (die w�re viel komplexer,
weil dabei noch andere Wahrheitsauffassungen abgehandelt und kritisch
beleuchtet werden m��ten -- denke nur mal an Tarskis Theorie(n) dazu,
aber auch andere), sondern auf gewisse Voraussetzungen, also etwa
*Bedingungen*, die erf�llt sein m�ssen, auch in Zusammenhang mit
Tatsachen �brigens, um die Wahrheitsfrage *wissenschaftlich* sinnvoll
und nicht nur in umgangssprachlicher Weise thematisieren zu k�nnen.
Daneben ist dann auch das Thema, was denn Tatsachen �berhaupt sind und
wie wir das feststellen, relevant. Ich habe im Grunde genommen nur
deutlich machen wollen, da� Wahrheits-Konstatierung auch Wahrmacher
ben�tigt und da� es (im wiss.-phil. Sinn) vollkommen naiv ist, zu
glauben, eine unreflektierte und simplizistisch, plump-positivistische
Auffassung von 'Tatsache', wie sie Hans Ulrich Michael pflegt, k�nne
daf�r ein guter Kandidat sein.

Der Irrwitz seiner ideologischen Einsp�lungen hier und anderswo, etwas
zum Thema 'psychische Krankheit', zeigt das ja auch! Wissenschaft geht
anders -- auch und gerade, wenn mit dem bedeutungsschweren Term
'Wahrheit' herumgefuchtelt wird ... und darum war mir zu tun.

Ich denke aber, da� du und ich w�rden bei Bedarf schnell Einigkeit
dar�ber erzielen k�nnen, da� ebendieses exzessive Herumfuchteln mit
diesem Begriff (den man m.E. wirklich mit viel Vor- und Nachsicht
einsetzen sollte [Pro- und Epimetheus, das mythische Br�derpaar, lassen
da doch schon gr��en aus den Weiten vorwissenschaftlichen Denkens!])
bereits ein sicheres Indiz f�r Schwurbeleien ist. Das ist in den Sph�ren
vulg�rer religi�ser Mission nicht anders als in jener der ideologischen.
-- Aber wie schon gesagt: Wissenschaft geht anders und kommt i.d.R. auch
mit einem sparsamen Gebrauch von 'Wahrheit' aus. Ganz abgesehen davon,
da� das in *empirischen* Zusammenh�ngen ja sowieso evident sein sollte
... aber das mu� ich dir nicht erz�hlen, denn das wei�t du.

Hoffe, du hattest zu Ostern 'ne leckere Beute nach dem traditionellen
Suchen. :-)

[...]

Freundliche Gr��e

Sina

HUG

unread,
Apr 14, 2013, 3:29:24 AM4/14/13
to
Am Sun, 14 Apr 2013 09:08:37 +0200 schrieb Andreas Hellmerts:

> Am 14.04.2013 07:35, schrieb HUG:
>> Am Sun, 14 Apr 2013 01:03:52 +0200 schrieb Manfred Feodor Koerkel:
>
>
...
>>
>> Ausgangspunkt dieser Auslassung Sinas war ihre Unterstellung, ich hätte
>> behauptet, der Begriff der Wahrheit bezöge sich auf Tatsachen, ich
>> hätte von "wahren Tatsachen" gesprochen. Dies war natürlich keineswegs
>> der Fall.
>
> Aber natürlich war dies der Fall, denn Sie schrieben:
>
> >Wenn es nicht eine Tatsache, also wahr wäre, dass Versuchsperson

Dies bedeutet keineswegs, dass die Tatsache wahr ist, sondern es bezieht
sich auf die Aussage:

"Versuchsperson 1 zeigte im Experiment E unter Bedingung B das Verhalten
V".

Wenn es nicht wahr, also eine Tatsache wäre, dass Versuchsperson 1 unter
der Bedingung B in Experiment E das Verhalten R zeigte, dann wäre jede
Schlussfolgerung aus solchen Aussagen beliebig, weil nämlich bekanntlich
aus Falschem Beliebiges folgt. Die Tatsache, das Vorliegen eines
Sachverhalts, ist hier der Wahrmacher der Aussage über das Verhalten der
Versuchsperson unter der Bedingung B im Experiment E.

Sie sind hier auf SdPs falsche Darstellung meines Gedankenganges
hereingefallen, und ich fürchte, nur zu gern hereingefallen. Ob Sina
selbst begreift, dass sie meine Gedankengänge in einer Weise verzerrt,
dass es auch ihr möglich ist, das so Verzerrte zu widerlegen, vermag ich
nicht zu beurteilen. Es ist aber auch unerheblich, wenn letzten Endes das
Gleiche herauskommt, nämlich Müll.

>
> Im übrigen ist diese "Wahrheitsdiskussion" für die Psychologie und die
> Psychiatrie ebenso dumm wie überflüssig.

Dumm und überflüssig ist sie in Psychiatrie und Psychologie nur für
Leute, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Außerdem ist hier
de.sci.philosophie und eine Wahrheitsdiskussion demgemäß durchaus am
Platz.

> Das Sie allerdings glauben,
> die Wahrheit für sich gepachtet zu haben,

Die Wahrheit kann man nicht pachten, und erst recht kann man nicht über
sie abstimmen, wie manche hier in dieser Gruppe zu glauben scheinen.
Pöbelphänomene sind aber keine Wahrmacher für Aussagen.

> ist bereits aus Ihren
> großspurigen Esoterikartikeln, mit Überschriften wie: "Die Wahrheit über
> psychisch Kranke" ersichtlich.

Manche Leute würden noch nicht einmal Ironie bemerken, wenn Ironie
draufstünde. Im Übrigen haben Sie bei den "psychisch Kranken" die
Anführungszeichen vergessen. Außerdem wird in diesem und in anderen
meiner Beiträge deutlich, dass ich die Existenz psychisch Kranker
bestreitet, also kann ich ja wohl kaum die Absicht haben, die Wahrheit
über sie zu verkünden, sondern hier kann nur Ironie im Spiel gewesen sein
und jeder halbwegs verständige Mensch müsste dies auch erkennen.
>
> Wie immer Herr Gresch alles zu laut, zu grossmäulig um überhaupt ernst
> genommen zu werden.

Um ehrlich zu sein, wäre es mir zuwider, von Ihnen ernst genommen zu
werden. Schließlich mache ich mir meinen Spaß mit Ihnen, und da sollten
sie dies aus Gründen der ausgleichenden Gerechtigkeit auch dürfen und
können. Können Sie das aber nicht, dann ist de.sci.medizin.psychiatrie
bestimmt die bessere Gruppe für Sie.

MfG
Hans

HUG

unread,
Apr 14, 2013, 3:41:52 AM4/14/13
to
Am Sun, 14 Apr 2013 09:15:32 +0200 schrieb Sina Da Ponte:

> Der Irrwitz seiner ideologischen Einspülungen hier und anderswo, etwas
> zum Thema 'psychische Krankheit', zeigt das ja auch! Wissenschaft geht
> anders -- auch und gerade, wenn mit dem bedeutungsschweren Term
> 'Wahrheit' herumgefuchtelt wird ... und darum war mir zu tun.

Der Begriff der "psychischen Krankheit" ist ideologisch, weil er sich
nicht auf Tatsachen stützen kann. Deswegen sind bisher ja auch alle
Versuche einer empirischen Validierung dieses Begriffs gescheitert.

Der Begriff ist aber nicht nur ideologisch, sondern moralisch
verwerflich, weil er den Menschen zu einem Reaktionsautomaten degradiert,
der für seine Handlungen nicht verantwortlich ist, dem zumindest partiell
der freie Wille abgesprochen wird. Ihm liegt ein zutiefst reaktionäres,
repressives Menschenbild zugrunde. Er verhöhnt das Leiden des Menschen,
weil er, wenn man ihn ernst nimmt, dem Menschen auch die Fähigkeit, in
menschlicher Weise zu leiden, abspricht.

Andreas Hellmerts

unread,
Apr 14, 2013, 3:46:31 AM4/14/13
to
Am 14.04.2013 09:29, schrieb HUG:

> Manche Leute würden noch nicht einmal Ironie bemerken, wenn Ironie
> draufstünde.

Der Trick ist schon alt, denn immer, wenn Sie bei dummen Aussagen
erwischt werden, wird es bei Ihnen zur "Ironie". Das funktioniert aber
nicht Herr Gresch.

> Im Übrigen haben Sie bei den "psychisch Kranken" die
> Anführungszeichen vergessen. Außerdem wird in diesem und in anderen
> meiner Beiträge deutlich, dass ich die Existenz psychisch Kranker
> bestreitet,

Was mir und wohl auch der Mehrheit der Menschen wohl ziemlich am
Allerweresten vorbeigeht. Ihre wirre Meinung würde mich ja letztendlich
überhaupt nicht interessieren, wenn fanatische Antipsychiatrie nicht
auch Menschenleben kosten könnte; wie dies auch schon ihr Ex-Berufkollege
Alexander durchaus treffend bemerkt hat.


> also kann ich ja wohl kaum die Absicht haben, die Wahrheit
> über sie zu verkünden, sondern hier kann nur Ironie im Spiel gewesen sein
> und jeder halbwegs verständige Mensch müsste dies auch erkennen.

Wie Sie sich winden und wenden, schon lustig ...

EOT

Sina Da Ponte

unread,
Apr 14, 2013, 3:57:00 AM4/14/13
to
Hallo Hans Ulrich Michael,

Am 14.04.2013 09:29, schrieb HUG:

[Pseudo-Wahrheits-Tatsachen-Schnurpsel snip]

> Ob Sina
> selbst begreift, dass sie meine Gedankengänge in einer Weise verzerrt

Für die Verwirrung deiner "Gedankengänge" bist zunächst einmal du
verantwortlich, da mußt du mich nicht mit reinziehen ... in diesen Schmonz.

Wenn man von etwas überhaupt keine Ahnung hat -- und das ist bei dir in
philosophischen Fragen, wozu die Wahrheitsfrage rechnet, *nachweislich*
der Fall --, könnte man ja auch einfach mal schweigen, als sich
beständig zum (Multi-)Gruppenosterei zu machen.

[Restmüll entsorgt]

Meta: Ich mache mir ein bißchen Sorgen, hinsichtlich dessen, ob du dich
gerade ganz wohl fühlst (wenn ich's mal so ausdrücken darf): Was soll
man von jemandem halten, der einerseits Gruppen wie d.s.phil und
d.s.psych wegen vorgeblicher "Unwissenschaftlichkeit" "sofort gelöscht"
sehen möchte (die Jauchengrube der Psychiatriegruppe gleichzeitig
freilich wg. ihrer vorgebl. reinen Wissenschaftlichkeit unbedingt
erhalten möchte [sic]) und deswegen in dang zur Gaudi des versammelten
Publikums herumblökt wie ein vom Wahnsinn gepacktes Schaf, gleichwohl
unablässig diese doch angeblich zu eliminierenden Gruppen frequentiert,
wenn auch nur Mentalmüll postend?

Noch mehr Sorgen macht mir allerdings, daß du inzwischen in dang
verkündest, dieses ganze Geschrei sei alles bloß eine (womöglich noch
als besonders schlau zu sehende) Finte deinerseits gewesen ...

... daß dir in dang der Wind mächtig ins missionserglühte Gesicht bläst,
hätte dich *stattdessen* (!) ja auch veranlassen können -- wie dir von
verschiedenen wohlmeinenden Menschen in liebevoller Sorge angeraten
wurde -- einfach mal innezuhalten und vielleicht erst mal wieder "zu dir
zu kommen" (so das irgendwie möglich ist); aber nein, du machst weiter
mit diesem unsäglichen Stuß, der inzwischen mit 'Kasperei' nur
euphemistisch, aber niemals realistisch oder besser: wirklichkeitsnah
beschrieben wäre.

Ich rat's dir jetzt auch noch mal: mach' mal Pause, Hans Ulrich Michael,
das würde dir vermutlich mehr als nur ein bißchen guttun.

Gute Besserung wünscht

Sina

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