Am 16.06.2013 00:09, schrieb Volker Birk:
> Anonymous <
nor...@breaka.net> wrote:
>> - Okonomismus, der homo oeconomicus.
>
> Einspruch, Euer Ehren. Mit dem “Homo Oeconomicus” sind ganz
> offensichtlich keine Menschen gemeint, können keine gemeint sein.
> Zumindest werden Menschen so nicht beschrieben, schon gar nicht
> zutreffend.
>
> Das ist also nicht einmal eine unzulässige Reduktion, sondern gar keine
> – es ist schlicht und einfach Bullshit.
geh einfach mal spielen in der Buddelkiste.
Der “Homo Oeconomicus” ist sogar weltweite Vorlage einiger Generationen,
aus der heraus diverse Wirtschaftsideologien entwickelt wurden, und zwar
nicht erst bei Marx.
Pol Pot, und ebenso auch Hitler, reduzierten den “Homo Oeconomicus” auf
einen Gehorsamen Untertan, der nur dann nützen würde, wenn er ins
Räderwerk enger wirtschaftlicher Verwertbarkeit passte, und zwar
dadurch, indem er psychosozial und wirtschaftlich selektiert wurde.
Der tiefe Hintergrund beider Ideologien war die ökonomische
Verwertbarkeit von Menschen, die dann besonders effektiv war, wenn
soziale und Befähigungsklassen entsprechend selektiert wurden, um eine
Volksökonomie nach wirtschaftlichen Erfordernissen zu optimieren.
In China war das bis vor kurzen jahrzehntelang, wenn nicht sogar über
Jahrhunderte, sehr ähnlich, weshalb die Chinesen auch sehr lange Pol Pot
tolerierten.
Der heutige wirtschaftsliberale Kapitalismus ist nichts anderes als der
aktuelle Höhepunkt der hochlebenden Ideologie des “Homo Oeconomicus”,
der nur optimal verwertet werden sollte.
Tatsächlich herrscht weltweit weitgehend, hochgehalten aktuell von den
angelsächsischen Staaten und den Trägern einer Besitzkultur usw., die
Ideologie vor, dass das Glück der Menschheit sogar darin liegt, und
dieses nur Bestand hat, wenn das Individuum als “Homo Oeconomicus”
OPTIMAL verwertet wird, was in allen aktuellen dominierenden
wirtschaftsliberalen Anschauungen zu finden ist.
Der kapitalistische Alltag zeigt es umfassend.
Schlaf weiter oder geh spielen.
>
> Viele Grüsse,
> VB.
>
Ron.H.