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Buddha, Selbst, Hirnschaden

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HUG

unread,
Jun 14, 2013, 3:45:45 PM6/14/13
to
Und also sprach der Buddha: "Die Körperlichkeit, ihr Jünger, ist nicht
das Selbst. Wäre die Körperlichkeit das Selbst, ihr Jünger, so könnte
diese Körperlichkeit nicht der Krankheit unterworfen sein, und man müsste
bei der Körperlichkeit sagen können: so soll mein Körper sein; so soll
mein Körper nicht sein. Da aber, ihr Jünger, die Körperlichkeit nicht das
Selbst ist, deshalb ist die Körperlichkeit der Krankheit unterworfen, und
man kann bei der Körperlichkeit nicht sagen: so soll mein Körper sein; so
soll mein Körper nicht sein."

Formulieren wir die Rede des Erhabenen also um:

"Das Nervensystem, ihr Jünger, ist nicht das Selbst. Wäre das
Nervensystem das Selbst, ihr Jünger, so könnte dieses Nervensystem nicht
der Krankheit unterworfen sein, und man müsste bei dem Nervensystem sagen
können: so soll mein Nervensystem sein; so soll mein Nervensystem nicht
sein. Da aber, ihr Jünger, das Nervensystem nicht das Selbst ist, deshalb
ist das Nervensystem der Krankheit unterworfen, und man kann bei dem
Nervensystem nicht sagen: so soll mein Nervensystem sein; so soll mein
Nervensystem nicht sein."

Wir müssen also unterscheiden zwischen einer Situation, in der wir
Unerwünschtes erleben und tun, weil unser Nervensystem erkrankt ist, und
einer Situation, in der wir Unerwünschtes erleben oder tun, weil wir
selbst dies veranlasst haben.

Ist unser Nervensystem Ursache, dann bedürfen wir des Arztes. Ist aber
unser Selbst verantwortlich, so bedürfen wir des Arztes nicht. Wir sehen
also, im Lichte eines großen Gedankens des Erhabenen, dass es keine
psychischen Krankheiten geben kann.

Anonymus

unread,
Jun 14, 2013, 11:56:46 PM6/14/13
to
Am 14.06.2013 21:45, schrieb HUG:
> Und also sprach der Buddha: "Die Körperlichkeit, ihr Jünger, ist nicht
> das Selbst. Wäre die Körperlichkeit das Selbst, ihr Jünger, so könnte
> diese Körperlichkeit nicht der Krankheit unterworfen sein, und man müsste
> bei der Körperlichkeit sagen können: so soll mein Körper sein; so soll
> mein Körper nicht sein. Da aber, ihr Jünger, die Körperlichkeit nicht das
> Selbst ist, deshalb ist die Körperlichkeit der Krankheit unterworfen, und
> man kann bei der Körperlichkeit nicht sagen: so soll mein Körper sein; so
> soll mein Körper nicht sein."
>
> Formulieren wir die Rede des Erhabenen also um:
>
> "Das Nervensystem, ihr Jünger, ist nicht das Selbst. Wäre das
> Nervensystem das Selbst, ihr Jünger, so könnte dieses Nervensystem nicht
> der Krankheit unterworfen sein, und man müsste bei dem Nervensystem sagen
> können: so soll mein Nervensystem sein; so soll mein Nervensystem nicht
> sein. Da aber, ihr Jünger, das Nervensystem nicht das Selbst ist, deshalb
> ist das Nervensystem der Krankheit unterworfen, und man kann bei dem
> Nervensystem nicht sagen: so soll mein Nervensystem sein; so soll mein
> Nervensystem nicht sein."
>
> Wir müssen also unterscheiden zwischen einer Situation, in der wir
> Unerwünschtes erleben und tun, weil unser Nervensystem erkrankt ist, und
> einer Situation, in der wir Unerwünschtes erleben oder tun, weil wir
> selbst dies veranlasst haben.
>
> Ist unser Nervensystem Ursache, dann bedürfen wir des Arztes. Ist aber
> unser Selbst

Nach der Lehre des Buddha ist da nix mit *Selbst*. Die Lehre des Buddha
lehnt gerade die Vorstellung eines statischen Ich/Selbst als Illusion ab.


> verantwortlich, so bedürfen wir des Arztes nicht. Wir sehen
> also, im Lichte eines großen Gedankens des Erhabenen, dass es keine
> psychischen Krankheiten geben kann.

Nein, das sehen nur Menschen so, die nicht mehr alle Tassen im Schrank
haben und der Buddha erst recht nicht.

Lerne erst einmal etwas über die anatta-Lehre vom "Nicht-Selbst“ bzw.
„Nicht-Ich" bevor Du hier den Buddha und seine Lehre für deinen
realitätsverleugnen Mist instrumentalisierst.

* zu anatta:

Diese Lehre von der Unpersönlichkeit besagt, dass es weder innerhalb
noch ausserhalb der körperlichen und geistigen Daseinserscheinungen
irgend etwas gibt, das man im höchsten Sinn als eine für sich bestehende
Ich-Wesenheit oder Persönlichkeit bezeichnen könnte. Es ist dies die
Kernlehre des ganzen Buddhismus, ohne deren Verständnis eine wirkliche
Kenntnis des Buddhismus schlechterdings unmöglich ist. Wer die
Unpersönlichkeit des ganzen Daseins nicht durchschaut hat und nicht
erkennt, dass es in Wirklichkeit nur diesen beständig sich verzehrenden
Prozess des Entstehens und Vergehens geistiger und körperlicher
Daseinsphänomene gibt, aber keine Ich-Wesenheit in oder hinter diesen
Daseinserscheinungen, der ist ausserstande die vier Edlen Wahrheiten
(sacca) im richtigen Licht zu erfassen (Nyanatiloka, Buddhistisches
Wörterbuch, Verlag Christiani, Konstanz, 1983; siehe auch die
Anatta-Predigt, Mahavagga I, 6, 38-46).

EOT, da mir deine Sturheit nur noch auf den Keks geht.





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HUG

unread,
Jun 15, 2013, 2:38:17 AM6/15/13
to
Am Sat, 15 Jun 2013 05:56:46 +0200 schrieb Anonymus:

> Am 14.06.2013 21:45, schrieb HUG:

> Nach der Lehre des Buddha ist da nix mit *Selbst*.

"Durch dein Selbst sporne dein Selbst an; durch dein Selbst erforsche
dein Selbst; so wirst du dein Selbst wohl bewahrend und wachsam in
Seligkeit leben, o Mönch. Denn des Selbsts Schutz ist das Selbst; des
Selbsts Zucht ist das Selbst; deshalb halte dein Selbst in Zaum, wie ein
Händler ein edles Ross." (Dhammapada)

Wer keine Selbstzucht kennt, dürfte es schwer haben, die Gedanken des
Erhabenen zu erfassen. Der muss halt seine Pillen schlucken und die
Klappe halten.

MfG
Hans

--
http://ppsk.de ** http://psyconcept.de
http://mind-control.psychoprobleme.de


Klaus Roggendorf

unread,
Jun 15, 2013, 3:03:26 AM6/15/13
to
Am 14.06.2013 21:45, schrieb HUG:
Was für eine Logik! Geht`s noch schlimmer?


Leid- und Leit-Therapie heute!

Kranke leiden unter ihren Symptomen, Verhaltens- und Stoffwechsel-
störungen - sie bedürfen der ärztlich und philosophisch erkenntnis-
standgemäßen Hilfe - weil sie sich selbst nicht helfen können!

Unser Selbst ist ein `menschenlogisches`, fehlerhaftes Konstrukt, welches
erkenntnisstandgemäß auf falschen Begrifflichkeiten Selbst- und
Weltbildern beruht, weil wir als "Menschen" in Form, Inhalt und Funktion
weitestgehend - onto- und phylogenetisch erwiesen - unbewußt antriebs-
dynanmisch dominant wirksam determiniert leben, wie alle anderen Tiere
auch.

Unser "menschlich" hochkomplexes Denken und Handeln unterliegt - mit
geringen Wahlfreiheiten - weitestgehend und schicksalhaft diesen
natürlich/naturlogisch bedingten Zwängen, die als "Schwächen"
verniedlicht die Menschheitsgeschichte leidvoll prägen.
Dieser" Teufelskreis" ist heute ethisch-moralisch reflektiv und
lebenspraktisch nachhaltig beendbar.

MfG
Klaus

Anonymus

unread,
Jun 15, 2013, 3:08:23 AM6/15/13
to
Am 15.06.2013 08:38, schrieb HUG:
> Am Sat, 15 Jun 2013 05:56:46 +0200 schrieb Anonymus:
>
>> Am 14.06.2013 21:45, schrieb HUG:
>
>> Nach der Lehre des Buddha ist da nix mit *Selbst*.
>
> "Durch dein Selbst sporne dein Selbst an; durch dein Selbst erforsche
> dein Selbst; so wirst du dein Selbst wohl bewahrend und wachsam in
> Seligkeit leben, o Mönch. Denn des Selbsts Schutz ist das Selbst; des
> Selbsts Zucht ist das Selbst; deshalb halte dein Selbst in Zaum, wie ein
> Händler ein edles Ross." (Dhammapada)

Du hast *anatta* immer noch nicht verstanden, sonst würdest Du nicht
dieses mal eben rausgesuchte Zitat als Beweis für ein *Selbst* anführen.

Wenn Buddha von einem Selbst spricht, dann meinst er etwas anderes als
Du, der eine Ich-Wesensheit/Persönlichkeit meint, denn für ihn ist das
*Selbst* ein sich ständig verändernder, entstehender und vergehender
Bewusstseinsstrom also etwas ganz anders als ein statisches
Ich/Selbst/Persönlichkeit und wenn er meint, dass man da ein *Selbst*
im Zaum halten soll, dann meint er, damit ein Nichtanhaften oder anders
ausgedrückt:

Die Methode ist, sich nicht mit ihnen, den entstehenden und vergehenden
Bewusseinsströnen, zu identifizieren und sie stattdessen als
unpersönliche Phänomene der menschlichen Natur zu akzeptieren.

Hast du es nun kapiert?

> Wer keine Selbstzucht kennt, dürfte es schwer haben, die Gedanken des
> Erhabenen zu erfassen.

Ich bin seit 12 Jahren Zen-Buddhist und habe darüber auch eine Homepage
im Net und deswegen lache ich auch schallend darüber, dass Du
ausgerechnet mit der Lehre des Buddha versuchst, zu beweisen, dass es
keine psychischen Krankheiten gibt.

> Der muss halt seine Pillen schlucken und die
> Klappe halten.

Ja, mache das mal. Im übrigen schlucke ich keine Pillen.

Im übrigen wäre es auch nach der Lehre des Buddha eine falsche
Selbstzucht, wenn man Dir nicht schreiben würdest, wie einfältig
Du hier die Lehre des Buddha für deine demagogischen Zwecke missbrauchst.

Und nun troll dich, Du esoterisch verblendeter, sturer
Flohmarktbuddhist (TM)!

- und nun ist Schluss mit dem Thema. Dir geht es ja
wieder einmal nicht um Buddha und seine Lehre, sondern
um die sture Wiederholung der Blödheit, dass es keine
psychischen Krankheiten gebe.


--
Mein Gott, sind die Bayern ein stures Volk!
Amen!

HUG

unread,
Jun 15, 2013, 3:19:27 AM6/15/13
to
Am Sat, 15 Jun 2013 09:08:23 +0200 schrieb Anonymus:

> Ich bin seit 12 Jahren Zen-Buddhist

Und ich dachte, du bist Ex-Patient. Du wechselst deine Berufe aber
schnell. Wie's gerade passt, nicht wahr! Vielleicht solltest du
Selbstzucht zumindest einmal erwägen, denn, so der Erhabene, Selbstzucht
ist das Selbst. Es lohnt sich, darüber nachzudenken.

HUG

unread,
Jun 15, 2013, 3:32:51 AM6/15/13
to
Am Sat, 15 Jun 2013 09:03:26 +0200 schrieb Klaus Roggendorf:

> Kranke leiden unter ihren Symptomen, Verhaltens- und Stoffwechsel-
> störungen - sie bedürfen der ärztlich und philosophisch erkenntnis-
> standgemäßen Hilfe - weil sie sich selbst nicht helfen können!

Was menschliches Verhalten und Erleben betrifft, so ist der
"Erkenntnisstand" der meisten so genannten Experten überaus dürftig.
Hierzu empfehle ich ein älteres, aber keineswegs überholtes Buch von
Robyn Dawes:

House of Cards: Psychology and Psychotherapy Built on Myth. Free Press,
New York, NY 1996.

Es ist keineswegs so, dass Dawes im Titel ausgedrücktes Verdikt heute, im
Licht neuerer empirischer Erkenntnisse, abgemildert werden müsste, im
Gegenteil. Es muss sogar noch verschärft werden, nämlich durch "and
Fraud".

Im Buch sagt Dawes im Übrigen, dass viele seiner Befunde auch auf die
Psychiatrie übertragen werden könnten.

Dass Betroffene sich selbst nicht helfen könnten, müsste doch im
Einzelfall erst bewiesen werden. Solange ihnen dies von interessierte
Seite eingehämmert wird, werden sie sich oft erst gar nicht trauen,
*Selbstzucht* auch nur in Erwägung zu ziehen. Dies ist es, was mich an
vielen, vielen Menschen, die sich als psychisch krank verstehen, wirklich
sehr stört. Sie saugen diese fatale Botschaft, sich selbst nicht helfen
zu können, dankbar auf wie ein Schwamm. Dabei, recht eigentlich, können
nur sie sich selbst helfen, niemand sonst.

MfG
Hans

PS: "Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht." (Goethe)

R.H.

unread,
Jun 15, 2013, 5:09:26 AM6/15/13
to
Am 15.06.2013 09:08, schrieb Anonymus:
> Am 15.06.2013 08:38, schrieb HUG:
>> Am Sat, 15 Jun 2013 05:56:46 +0200 schrieb Anonymus:
>>
>>> Am 14.06.2013 21:45, schrieb HUG:
>>
>>> Nach der Lehre des Buddha ist da nix mit *Selbst*.
>>
>> "Durch dein Selbst sporne dein Selbst an; durch dein Selbst erforsche
>> dein Selbst; so wirst du dein Selbst wohl bewahrend und wachsam in
>> Seligkeit leben, o Mönch. Denn des Selbsts Schutz ist das Selbst; des
>> Selbsts Zucht ist das Selbst; deshalb halte dein Selbst in Zaum, wie ein
>> Händler ein edles Ross." (Dhammapada)
>
> Du hast *anatta* immer noch nicht verstanden, sonst würdest Du nicht
> dieses mal eben rausgesuchte Zitat als Beweis für ein *Selbst* anführen.

völlig richtig, auch wenn ich persönlich kein Anhänger oder Vertreter
irgendwelcher Ausrichtungen bin.

Ein Selbst entsteht immer nur aus dem Wissen um den eigenen Wandel, um
den eigenen Ablauf, um die eigenen Verortung innerhalb der Kollektive
und der Natur.

Es ist sozusagen die ins Gedächtnis geschriebene Subsumierung der
Beobachtungen am eigenen Leben, am eigenen Weitergehen, am eigenen Vergehen.

"Eigen" hat darin nur die Bedeutung, zu unterscheiden zwischen dem, was
einen selbst betrifft, also was zum Eigenen gehört, also zum eigenen
Lebendcluster, und auf der anderen Seite: die anderen Lebenscluster und
die Welt.

Ein Selbst, was nur aus Gedächtnisspuren besteht, hat keine eigene
"Substanz" o.ä..

Die christlichen Kirchen haben während der letzten vielen Jahrhunderte
ihre Ursprünge weitgehend vergessen, und aus ihrer materiellen Sicht ein
substanzbesitzendes Selbst gemärcht.

Jesus war sehr wahrscheinlich jemand, der das erkannte und versuchte,
diese materiell haftende Form eines Besitzglaubens (mit allen schlimmen
Auswüchsen) wieder zurückzuführen auf eine reale Grundlage
(Nächstenliebe, Selbstlosigkeit usw.).

Was die christl. Kirchen, aber besonders der Islam, in den folgenden
Jahrhunderten daraus machten, bis heute, ist teilweise nur noch hässlich
und schrecklich.

>
> Wenn Buddha von einem Selbst spricht, dann meinst er etwas anderes als
> Du, der eine Ich-Wesensheit/Persönlichkeit meint, denn für ihn ist das
> *Selbst* ein sich ständig verändernder, entstehender und vergehender
> Bewusstseinsstrom also etwas ganz anders als ein statisches
> Ich/Selbst/Persönlichkeit und wenn er meint, dass man da ein *Selbst*
> im Zaum halten soll, dann meint er, damit ein Nichtanhaften oder anders
> ausgedrückt:
>
> Die Methode ist, sich nicht mit ihnen, den entstehenden und vergehenden
> Bewusseinsströnen, zu identifizieren und sie stattdessen als
> unpersönliche Phänomene der menschlichen Natur zu akzeptieren.

so ist es, weltliche Erklärung dazu siehe unten.

>
> Hast du es nun kapiert?
>
>> Wer keine Selbstzucht kennt, dürfte es schwer haben, die Gedanken des
>> Erhabenen zu erfassen.
>
> Ich bin seit 12 Jahren Zen-Buddhist und habe darüber auch eine Homepage
> im Net und deswegen lache ich auch schallend darüber, dass Du
> ausgerechnet mit der Lehre des Buddha versuchst, zu beweisen, dass es
> keine psychischen Krankheiten gibt.
>
>> Der muss halt seine Pillen schlucken und die
>> Klappe halten.
>
> Ja, mache das mal. Im übrigen schlucke ich keine Pillen.
>
> Im übrigen wäre es auch nach der Lehre des Buddha eine falsche
> Selbstzucht, wenn man Dir nicht schreiben würdest, wie einfältig
> Du hier die Lehre des Buddha für deine demagogischen Zwecke missbrauchst.

genau so ist es, ohne jede tiefere Kenntnis, und von Erkenntnis sowieso nix.

>
> Und nun troll dich, Du esoterisch verblendeter, sturer
> Flohmarktbuddhist (TM)!
>
> - und nun ist Schluss mit dem Thema. Dir geht es ja
> wieder einmal nicht um Buddha und seine Lehre, sondern
> um die sture Wiederholung der Blödheit, dass es keine
> psychischen Krankheiten gebe.

noch mal zurück zu einem vorherigen Text von dir:

"Diese Lehre von der Unpersönlichkeit besagt, dass es weder innerhalb
noch ausserhalb der körperlichen und geistigen Daseinserscheinungen
irgend etwas gibt, das man im höchsten Sinn als eine für sich bestehende
Ich-Wesenheit oder Persönlichkeit bezeichnen könnte. Es ist dies die
Kernlehre des ganzen Buddhismus, ohne deren Verständnis eine wirkliche
Kenntnis des Buddhismus schlechterdings unmöglich ist. Wer die
Unpersönlichkeit des ganzen Daseins nicht durchschaut hat und nicht
erkennt, dass es in Wirklichkeit nur diesen beständig sich verzehrenden
Prozess des Entstehens und Vergehens geistiger und körperlicher
Daseinsphänomene gibt, aber keine Ich-Wesenheit in oder hinter diesen
Daseinserscheinungen, der ist ausserstande die vier Edlen Wahrheiten
(sacca) im richtigen Licht zu erfassen."


Das deckt sich vollständig mit einer physikalisch (thermodynamischen
usw.) begründeten Weltsicht, in der Mensch/Leben nur der "Im Strom der
Abläufe" Treibende ist, der zwar sein Schicksal beobachten kann, indem
er seine eigenen Geschehnisse ins Gedächtnis schreibt, der aber nicht
der Initiator seiner Abläufe ist, und auch nicht sein kann, da er nicht
der Bestimmende des Schicksal ist, sondern nur der von den natürlichen
logisch physikalischen Abläufen Bestimmte.

Dies ist aber den christl. und islam. Kirchen so fremd, wegen des ihnen,
zum großen Teil, zugrunde liegenden Besitzgedankens, einschließlich des
Besitzes einer Seele, dass sie nie davon abkamen, sich Paradiese und
Jungfrauen zu versprechen nach dem Tod, letztlich als Perversion jeden
realistischen Glaubens.

>
>
> --
> Mein Gott, sind die Bayern ein stures Volk!
> Amen!
>
>
>
>
>
>
> --- news://freenews.netfront.net/ - complaints: ne...@netfront.net ---

Gruß Ron.H.

R.H.

unread,
Jun 15, 2013, 5:13:23 AM6/15/13
to
absolut richtig !

> Unser "menschlich" hochkomplexes Denken und Handeln unterliegt - mit
> geringen Wahlfreiheiten - weitestgehend und schicksalhaft diesen
> natürlich/naturlogisch bedingten Zwängen, die als "Schwächen"
> verniedlicht die Menschheitsgeschichte leidvoll prägen.

so ist es


> Dieser" Teufelskreis" ist heute ethisch-moralisch reflektiv und
> lebenspraktisch nachhaltig beendbar.

zumindest muss man es immer versuchen und daran arbeiten.

>
> MfG
> Klaus
>

Gruß Ron.H.

R.H.

unread,
Jun 15, 2013, 5:25:21 AM6/15/13
to
Am 15.06.2013 09:32, schrieb HUG:
> Am Sat, 15 Jun 2013 09:03:26 +0200 schrieb Klaus Roggendorf:
>
>> Kranke leiden unter ihren Symptomen, Verhaltens- und Stoffwechsel-
>> störungen - sie bedürfen der ärztlich und philosophisch erkenntnis-
>> standgemäßen Hilfe - weil sie sich selbst nicht helfen können!
>
> Was menschliches Verhalten und Erleben betrifft, so ist der
> "Erkenntnisstand" der meisten so genannten Experten überaus dürftig.
> Hierzu empfehle ich ein älteres, aber keineswegs überholtes Buch von
> Robyn Dawes:
>

dein ewiges Stellvertreterverhalten ist nichts anderes, als dein
Eingeständnis in das, was ich dir schon öfter schrieb.

Dein Eingeständnis einer Persönlichkeit, die sich niemals z.B. in Form
einer persönlichen Meinungsäußerung angreifbar machen möchte, denn die
Mama und der Papa könnten über das Kind herfallen und ihm sein eigenes
höchstes Gut, seine Ergebnisse seines Denken, wieder infrage stellen,
diese herabwürdigen, diese runtermachen, diese als wertlos erklären.

Du zeigst dich immer wieder als das Kind, welches auch nach vielen
Jahrzehnten sich nicht lösen konnte aus den engen neurotischen
Verhältnissen, in denen es von seinen Eltern eingesperrt wurde, sich zur
Konfliktvermeidung anschließend selbst einsperrte, und welches selbst
als Psychologe seinem neurotischen Gefängnis, bis heute, nicht
entfliehen kann.

Werde erwachsen, vertrete dich selber, lebe nicht aus Stellvertretern
heraus.

Werde angreifbar, lerne Selbst zu sein, wage den Schritt !


> House of Cards: Psychology and Psychotherapy Built on Myth. Free Press,
> New York, NY 1996.
>
> Es ist keineswegs so, dass Dawes im Titel ausgedrücktes Verdikt heute, im
> Licht neuerer empirischer Erkenntnisse, abgemildert werden müsste, im
> Gegenteil. Es muss sogar noch verschärft werden, nämlich durch "and
> Fraud".
>
> Im Buch sagt Dawes im Übrigen, dass viele seiner Befunde auch auf die
> Psychiatrie übertragen werden könnten.
>
> Dass Betroffene sich selbst nicht helfen könnten, müsste doch im
> Einzelfall erst bewiesen werden. Solange ihnen dies von interessierte
> Seite eingehämmert wird, werden sie sich oft erst gar nicht trauen,
> *Selbstzucht* auch nur in Erwägung zu ziehen. Dies ist es, was mich an
> vielen, vielen Menschen, die sich als psychisch krank verstehen, wirklich
> sehr stört. Sie saugen diese fatale Botschaft, sich selbst nicht helfen
> zu können, dankbar auf wie ein Schwamm. Dabei, recht eigentlich, können
> nur sie sich selbst helfen, niemand sonst.
>
> MfG
> Hans
>
> PS: "Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht." (Goethe)
>


werde selbst, in Form von authentisch sein.


Gruß Ron.H.

SCHOCKWELLENREITER

unread,
Jun 15, 2013, 7:40:50 AM6/15/13
to
<??????????????????????????????????????????????????????????????????>
> Kranke leiden unter ihren Symptomen, Verhaltens- und Stoffwechsel-
>
> störungen -
<??????????????????????????????????????????????????????????????????>
SOSO und du darfst das bestimmen!
Weil du dich ja als großer Beobachter siehst
der das prognostizieren kann.
Du kannst vielleicht einen Beinbruch feststellen?
S.W.R.
Futurologe

SCHOCKWELLENREITER

unread,
Jun 15, 2013, 7:53:01 AM6/15/13
to
<!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!>
> <??????????????????????????????????????????????????????????????????>
>
> > Kranke leiden unter ihren Symptomen, Verhaltens- und Stoffwechsel-
<!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!>

> >
>
> > störungen -
>
> <??????????????????????????????????????????????????????????????????>
<!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!>

Eine Diagnose von
Dr. Klaus Roggendorf

Klaus Roggendorf

unread,
Jun 16, 2013, 2:49:59 AM6/16/13
to
Am 15.06.2013 08:38, schrieb HUG:
> Am Sat, 15 Jun 2013 05:56:46 +0200 schrieb Anonymus:
>
>> Am 14.06.2013 21:45, schrieb HUG:
>> Nach der Lehre des Buddha ist da nix mit *Selbst*.
> "Durch dein Selbst sporne dein Selbst an; durch dein Selbst erforsche
> dein Selbst; so wirst du dein Selbst wohl bewahrend und wachsam in
> Seligkeit leben, o Mönch. Denn des Selbsts Schutz ist das Selbst; des
> Selbsts Zucht ist das Selbst; deshalb halte dein Selbst in Zaum, wie ein
> Händler ein edles Ross." (Dhammapada)
Das gilt erkenntnistheoretisch und bildungsstandabhängig individuell,
gesellschaftlich sozial und global. Der Mensch ist wie alles Leben , Fühlen,
Denken und Handeln weitestgehend und genetisch-programmatisch
hormon-stoffwechselgesteuert!

>
> Wer keine Selbstzucht kennt, dürfte es schwer haben, die Gedanken des
> Erhabenen zu erfassen.
Man glaubt es kaum, wüßte man es nicht -
der Erhabene hat - wie Klaus und die Maus - sehr
ähnliche Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse! ,-)
> Der muss halt seine Pillen schlucken und die
> Klappe halten.
>
Das war gestern.

Das "Selbst" ist als menschenlogisches Konstrukt eine Frucht der
stammesgeschichtlichen
Entwicklung des Lebens zu immer komplexeren Lebensformen und dem
evolutiv relativ
jungen Selbst-Bewußtsein....
Ein Bewußtsein und Selbstbewußtsein, welches von der unbewußt
fundamentalen
Antriebsdynamik dominiert, zu idealistischen Selbsüberhöhungen mit falschen
Begriffs-, Selbst- und Weltbildern sowie unrealistischen
lebensbedingungsunangepaßten
Lebensformen führt.
Der menschliche Anspruch und seine Wirklichkeit, die leidvolle
Menschheitsgeschichte
und der global begrenzte, zunehmend ausgeplünderte Lebensraum, die
Krisen und
Kriege gebieten die erkenntnisleitend mögliche, ethisch-moralische
Reflektion und
Korrektur des menschlichen Selbstverständnisses, wenn die vorhersehbar
drohende
`evolutive Falle` einsichtig und vernünftig vermieden werden soll.

Ja, das Bewußtsein - das menschliche Selbstbewußtsein - hat seine
entwicklungs-
geschichtlich-existentielle Bewährungsprobe noch vor sich!


MfG
Klaus


anonymus

unread,
Jun 16, 2013, 3:23:25 AM6/16/13
to

Am Sonntag, 16. Juni 2013 08:06:33 UTC+2 schrieb HUG:

>Selbstzucht ist unser Selbst

Da dreht sich einem Buddhisten nur noch der Magen herum, angesichts
solch eines schwülstigen, dummem Gerede. Wer die anatta-Lehre nicht versteht,
der, aber auch nur der, wird zu solchen dummen Aussagen wie:

*Selbstzucht ist unser Selbst*

kommen.

>Es kommt darauf an, dieses
>Geschöpf in den Griff zu bekommen.

Ach, wann hat sich dieses Geschöpf denn im Griff. Wenn es so ist,
wie Gresch sich das wünscht?

Genau darum geht es nicht, es geht um Nicht-Anhaften, was etwas ganz anderes
ist, als *etwas in den Griff zu bekommen*. Buddhismus ist keine frühe Form
einer preussischen Kadettenanstalt. Wer Buddhismus so versteht, versteht ihn
nicht. Punkt!

Was Du hier wieder versuchst, ist eine Diffamierung von psychisch kranken
Menschen, die Du ja schon als Sozialschmarotzer diffamiert hast. Nun wird
der kranke Mensch eben von Dir hier ausgerechnet mit Hilfe eines falsch
verstandenen Buddhismus zum faulen, nicht zur Selbstveränderung bereiten
Objekt degradiert. Mal sind es eben bei Dir die Psychiater, Psychologen, Sozialarbeiter usw. über die Du herziehst und wenn die dein Gesabbel ignorieren, sind es eben die Patienten,
die man abwechselnd zum Sozialschmarotzer oder, wie du es gerade versuchst,
zum faulen Wesen, welches nur nicht bereit ist, sich selbst zu ändern, zu erklären und zu diffamieren. Schon der Weg zu einem Psychiater oder in eine Klinik signalisiert die innere Not, das Leiden - aber auch die Bereitschaft zur Selbstveränderung; ist ein aktiver, mutiger Akt des Patienten, Nach deiner Meinung muss ja erst ein Patient *beweisen*, dass er es selber alleine nicht schafft.

Sarkastisch könnte man formulieren: Wenn der Patient sich umgebracht hat, dann
hat er dem Gresch endlich *bewiesen*, dass er sich nicht alleine helfen kann.

Gresch, deine Denke ist einfach krank und eines guten Psychologen mehr als unwürdig. Punkt!

Aber ich habe keine Lust, Dir hier Kurse in Buddhismus + Realität zu geben. Denn deine unbuddhistische Sturheit und Rechthaberei, ganz böse Anhaftungen,
sind im Usenet ja hinlänglich bekannt.

EOD

--
Nach dem Buddhismus ist die Vorstellung, es gäbe ein „Ich“, eine abgegrenzte Person, ein Selbst und eine Seele, bereits eine grundlegende Täuschung über das Wesen der Wirklichkeit. [Hermann Oldenberg: Reden des Buddha. Seite 214.]

HUG

unread,
Jun 16, 2013, 3:51:16 AM6/16/13
to
Am Sun, 16 Jun 2013 00:23:25 -0700 schrieb anonymus:

> Da dreht sich einem Buddhisten nur noch der Magen herum

Nur einem. der sich nicht im Griff hat...

Dir fehlt ein Jahr in einem ordentlich geführten buddhistischen Kloster.
Vielleicht würdest du dann erkennen, dass Buddhismus nichts, aber auch gar
nichts mit deiner verwestlichten Selbstverwöhnungsvariante zu tun hat.

HUG

unread,
Jun 16, 2013, 5:05:00 AM6/16/13
to
Am Sun, 16 Jun 2013 08:49:59 +0200 schrieb Klaus Roggendorf:

> Das gilt erkenntnistheoretisch und bildungsstandabhängig individuell,
> gesellschaftlich sozial und global. Der Mensch ist wie alles Leben ,
> Fühlen,
> Denken und Handeln weitestgehend und genetisch-programmatisch
> hormon-stoffwechselgesteuert!

Der größte Teil der Varianz menschlichen Verhaltens bleibt nach wie vor
unerklärt, trotz eifrigsten Bemühens der Neurowissenschaften, der
Biologie, der Psychologie und der Psychiatrie. Dies zeigt sich im Licht
einschlägiger Statistiken - immer da also, wo der Mensch die Mathematik
zu Rate zieht, um methodisch sauber die Spreu vom Weizen zu trennen.

Daher hat dein Verdikt, dass Denken und Handeln weitestgehend und
genetisch-programmatisch hormon-stoffwechselgesteuert sei, keinen Fußhalt
in solider empirischer Forschung. Es beruht ausschließlich auf Ideologie.

Sartre schrieb, der Mensch sei zur Freiheit verdammt. Dies klingt
paradox, denn ist Freiheit nicht das, was wir uns alle wünschen? Schaut
man aber genauer hin, dann sieht man ein anderes Bild, den Menschen, der
sich, wie Erich Fromm analysierte, vor der Freiheit fürchtet.

Es mag ja sein, dass deterministische Ideologien von Menschen geliebt
werden, die sich vor der Freiheit fürchten, weil sie ihnen sagen, dass
die Furcht unbegründet und die Freiheit nur ein leerer Wahn sei. Doch
schaut man genauer hin, dann sieht man, dass solche falschen Gewissheiten
die Last der Freiheit nicht von unseren Schultern nehmen, wir wir dennoch
die Folgen unserer Handlungen ertragen müssen - ganz gleich, ob wir uns
dafür verantwortlich fühlen oder nicht.

MfG
Hans

--
http://ppsk.de ** http://mind-control.psychoprobleme.de
http://psyconcept.de ** http://pflasterritzenflora.blogspot.de

Klaus Roggendorf

unread,
Jun 16, 2013, 8:22:08 AM6/16/13
to
Am 16.06.2013 11:05, schrieb HUG:
> Am Sun, 16 Jun 2013 08:49:59 +0200 schrieb Klaus Roggendorf:
>
>> Das gilt erkenntnistheoretisch und bildungsstandabhängig individuell,
>> gesellschaftlich sozial und global. Der Mensch ist wie alles Leben ,
>> Fühlen,
>> Denken und Handeln weitestgehend und genetisch-programmatisch
>> hormon-stoffwechselgesteuert!
> Der größte Teil der Varianz menschlichen Verhaltens bleibt nach wie vor
> unerklärt, trotz eifrigsten Bemühens der Neurowissenschaften, der
> Biologie, der Psychologie und der Psychiatrie.
>
> Dies zeigt sich im Licht
> einschlägiger Statistiken - immer da also, wo der Mensch die Mathematik
> zu Rate zieht, um methodisch sauber die Spreu vom Weizen zu trennen.
>
> Daher hat dein Verdikt, dass Denken und Handeln weitestgehend und
> genetisch-programmatisch hormon-stoffwechselgesteuert sei, keinen Fußhalt
> in solider empirischer Forschung. Es beruht ausschließlich auf Ideologie.
Es geht nicht um die Varianz menschlichen Verhaltens, sondern um dessen
auch stammegeschichtlich empirisch eindeutige gen-programmatisch hormon-
stoffwechselhaft gesteuerte - menschheitsgeschichtsprägende - Konstanz.
>
> Sartre schrieb, der Mensch sei zur Freiheit verdammt. Dies klingt
> paradox, denn ist Freiheit nicht das, was wir uns alle wünschen? Schaut
> man aber genauer hin, dann sieht man ein anderes Bild, den Menschen, der
> sich, wie Erich Fromm analysierte, vor der Freiheit fürchtet.

Klar, weil ein Freiheitsbegriff ohne eine halt- und sicherheitvermittelnde
Definition dessen, was gut ist, deren geschichtsmißstaltenden Mißbrauch
nur befördert.
Es reicht eben nicht zu sagen, zur Freiheit gehört die Verantwortung,
sondern
deren Kriterien müssen eindeutig demokratisch diskursiv festgelegt sein.
Andernfalls bleibt Freiheit eine Negation der Wirklichkeit - bzw.,
Freiheit macht unfrei!


> Es mag ja sein, dass deterministische Ideologien von Menschen geliebt
> werden, die sich vor der Freiheit fürchten, weil sie ihnen sagen, dass
> die Furcht unbegründet und die Freiheit nur ein leerer Wahn sei. Doch
> schaut man genauer hin, dann sieht man, dass solche falschen Gewissheiten
> die Last der Freiheit nicht von unseren Schultern nehmen, wir wir dennoch
> die Folgen unserer Handlungen ertragen müssen - ganz gleich, ob wir uns
> dafür verantwortlich fühlen oder nicht.

Ja eben, die Geschichte zeigt eindeutig den zunehmend rücksichtslosen,
ja unerträglich töricht-dummen Freiheitsmißbrauch zum existentiellen
Nachteil der Natur..., der Schwachen, der Wahrheit und der
Folgegenerationen.


Das kann doch kein vernünftiger Mensch weiter ignorieren.


Fazit:

Wo die menschliche Freiheit sich zeigt, da muß sie erkenntnisstandgerecht
und so nachhaltig lebensförderlich wie möglich von ihren Nutznießern
verantwortet werden!


Auf geht`s!
Klaus


HUG

unread,
Jun 17, 2013, 3:28:27 AM6/17/13
to
Am Sun, 16 Jun 2013 14:22:08 +0200 schrieb Klaus Roggendorf:

> Es geht nicht um die Varianz menschlichen Verhaltens, sondern um dessen
> auch stammegeschichtlich empirisch eindeutige gen-programmatisch hormon-
> stoffwechselhaft gesteuerte - menschheitsgeschichtsprägende - Konstanz.

Diese Konstanz lässt sich empirisch aber nicht nachweisen. Auch du
proklamierst sie ja nur.

MfG
Hans

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http://ppsk.de ** http://psyconcept.de
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Hubert Hövelborn

unread,
Jun 17, 2013, 6:34:23 AM6/17/13
to
"Klaus Roggendorf" schrieb:

> Hat Bewußtsein - das menschliche Selbstbewußtsein - seine entwicklungsgeschichtlich-
> existentielle Bewährungsprobe noch vor sich?

Davon muss man prinzipiell und immer ausgehen, sofern menschliche
Existenz d. h. auch ihre Kultur und Zivilisation und deren Weiterent-
wicklung eben auch auf dem Zustand ihres Bewusstseins bzw. ihren
kulturellen Fähigkeiten gründen.

R.H.

unread,
Jun 17, 2013, 8:18:40 AM6/17/13
to
Am 17.06.2013 09:28, schrieb HUG:
> Am Sun, 16 Jun 2013 14:22:08 +0200 schrieb Klaus Roggendorf:
>
>> Es geht nicht um die Varianz menschlichen Verhaltens, sondern um dessen
>> auch stammegeschichtlich empirisch eindeutige gen-programmatisch hormon-
>> stoffwechselhaft gesteuerte - menschheitsgeschichtsprägende - Konstanz.
>
> Diese Konstanz lässt sich empirisch aber nicht nachweisen. Auch du
> proklamierst sie ja nur.

da braucht man doch auch nicht viel nachzuweisen: Besitzstreben,
Geilheit, der biologische und damit auch reale Lebensablauf mit
Pubertät, hormonellen Höhepunkten mit Kinderfolgen bei etwa 28,
Menopause und grauen Haaren, incl. Besitzkumulation, zeigen doch, wie
festgelegt auch das daraus entstehende Verhalten ist.

Du behauptest Empirienotwendigkeiten bei offensichtlichsten
Selbstverständlichkeiten, die das Denken und das Verhalten der
Individuen vollständig bestimmen.

Wo lebst du, wenn du immer behaupten musst, jeder wäre ein Objekt seines
Wollens oder Willens, obwohl das so völlig offensichtlich überhaupt
nicht stimmt, nicht stimmen kann.

Etwas Konstanteres, als Lebensabläufe mit ihren in jedem Alter
speziellen Ausdrücken und Äußerungen, ist so was von Eindeutig ein
genetisch biologisches Programm, was über Millionen Jahre selektiert
wurde, und super funktioniert.

Wie blind kann man nur sein ?

>
> MfG
> Hans
>

Gruß Ron.H.
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