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Szasz-Zitat: Bezeichnet sie als krank! [Nr. 490] Psychiatrie

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Franz P. Beuler

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May 8, 2013, 10:20:11 AM5/8/13
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Szasz-Zitat: Bezeichnet sie als krank! [Nr. 490] Psychiatrie

Oder genauer:
Die Schaffung von Geisteskranken und Irrenhäusern.

Oder noch genauer:
Bezeichnet die Wahnsinnigen als krank! – Frühe Psychiater unter
wissenschaftlichem und gesellschaftlichem Druck und die Schaffung der
Irrenhäuser. Kraepelin, Beuler und Freud als die Konquistadoren und
Kolonisatoren des menschlichen Geistes.


Kurzzitate:
„Den damaligen (und auch heutigen) medizinischen und gesellschaftlichen
Definitionen des Wahnsinns entsprechend, wurde die Mehrheit der
Patienten, die Kraepelin und Bleuler schließlich zu Gesicht bekamen,
bereits vor ihrem Kontakt mit diesen Psychiatern – oft lange zuvor – als
geisteskrank betrachtet. Die Folge war, daß diese Männer über
Krankenhäuser herrschten, die voll von Leuten waren, welche – von ihren
Verwandten, von anderen Ärzten, vom Gesetz – als bona-fide-Patienten
angesehen wurden. Auf diese Männer wurde daher ein wissenschaftlicher
und gesellschaftlicher Druck ausgeübt, der sie in eine Richtung drängte:
Bezeichnet den Wahnsinnigen als krank und entdeckt, in welcher Weise
oder aus welchem Grund er krank ist!“

„Es ist in der Tat überwältigend klar, daß die damaligen
Anstaltspsychiater ihre „Patienten“ nicht als „medizinisch gesund“
erklären konnten, wenn sie als Akademiker, als Ärzte und Psychiater
überleben wollten. Sie könnten es auch heute noch nicht. Die Verwandten
und Ärzte der „Patienten“ und die Gesellschaft als solche wollten
bestimmte unliebsame Personen aus ihrer Mitte verbannen und hatten zu
diesem Zweck die Irrenhäuser geschaffen.“

„Dies ist in knappen Worten der Grund, weshalb ich Kraepelin, Beuler und
Freud als die Konquistadoren und Kolonisatoren des menschlichen Geistes
betrachte. Die Gesellschaft, ihre Gesellschaft, wollte von ihnen, daß
sie die Grenzen der Medizin auf die Bereiche der Moral und des Gesetzes
ausweiten – und das taten sie; sie wollte, daß sie die Grenzen der
Krankheit vom Körper auf das Verhalten ausdehnten – und auch das taten
sie; sie wollte, daß sie den Konflikt zur Psychopathologie
umfunktionierten und die Inhaftierung zur psychiatrischen Therapie – und
auch das taten sie *.“


Zitat aus:
Szasz, Thomas S.: /Schizophrenie – Das heilige Symbol der Psychiatrie/

Seite 25 ff.:

Als Kraepelin, Bleuler und ihre Zeitgenossen Psychiater wurden, war die
Psychiatrie bereits eine etablierte Form der medizinischen und
medizinisch-juristischen Praxis. Der Ort, wo diese Praxis ausgeübt
wurde, war die Irrenanstalt bzw. das Nervenkrankenhaus, etwa wie der
Chirurg seine Praxis im Operationssaal ausübte. Wodurch sich ein
bedeutender, erfolgreicher Psychiater von seinen weniger prominenten
psychiatrischen Kollegen und von seinen Kollegen in anderen Fachgebieten
unterschied, war, daß er der Direktor oder Leiter einer Irrenanstalt
oder eines Nervenkrankenhauses war. Dies bedeutete, daß er die zugleich
medizinische und juristische Macht besaß, unschuldige Männer und Frauen,
oft zu Tausenden – hinter Schloss und Riegel zu halten.
Den damaligen (und auch heutigen) medizinischen und gesellschaftlichen
Definitionen des Wahnsinns entsprechend, wurde die Mehrheit der
Patienten, die Kraepelin und Bleuler schließlich zu Gesicht bekamen,
bereits vor ihrem Kontakt mit diesen Psychiatern – oft lange zuvor – als
geisteskrank betrachtet. Die Folge war, daß diese Männer über
Krankenhäuser herrschten, die voll von Leuten waren, welche – von ihren
Verwandten, von anderen Ärzten, vom Gesetz – als bona-fide-Patienten
angesehen wurden. Auf diese Männer wurde daher ein wissenschaftlicher
und gesellschaftlicher Druck ausgeübt, der sie in eine Richtung drängte:
Bezeichnet den Wahnsinnigen als krank und entdeckt, in welcher Weise
oder aus welchem Grund er krank ist!
Hätten diese Anstaltspsychiater nicht trotzdem eine unabhängigere,
wissenschaftliche redlichere Position einnehmen können? Hätten sie sich
nicht sagen können, daß eine ihrer wichtigsten Aufgaben als medizinische
Wissenschaftler darin bestand, zu ermitteln, was eine Krankheit ist und
was nicht? Herauszufinden, welche Personen, die über Krankheiten klagten
oder dieser verdächtigt wurden, tatsächlich krank waren und welche
nicht? Und hätten sich nicht dementsprechend handeln können?
Hätten diese Ärzte einen solchen Standpunkt eingenommen, so hätten sie
sich fragen können, ob es nicht ihre erste Pflicht gegenüber den
Insassen ihrer Hospitäler sei, sie ärztlich zu untersuchen und auf der
Basis dieser Untersuchung zu erklären, ob sie eine Krankheit feststellen
konnten oder nicht. In Anbetracht der Virchowschen Krankheitskriterien
und der damals herrschenden sozialen Fakten der Psychiatrie glaube ich
im Grunde nicht, daß Kraepelin, Bleuler und die anderen Psychiater
dieser Epoche eine solche Haltung einnehmen hätten können und damit
ungeschoren davongekommen wären. Der Grund dafür ist einfach. Sie hätten
zum Schluß kommen müssen, daß die meisten ihrer „Patienten“ in ihren
Krankenhäusern nicht krank waren; zumindest hätten sie keine
Abnormitäten ihrer anatomischen Struktur oder ihrer physiologischen
Körperfunktionen nachweisen können. Aber damit wäre auch die
Rechtfertigung für die Einkerkerung der Patienten in sich
zusammengefallen, die ja schließlich – und jeder wußte das, wenn es auch
keiner zugeben wollte – der eigentliche Grund war, weshalb diese
Menschen überhaupt als „Patienten“ bezeichnet und „hospitalisiert“
wurden *.
Es ist in der Tat überwältigend klar, daß die damaligen
Anstaltspsychiater ihre „Patienten“ nicht als „medizinisch gesund“
erklären konnten, wenn sie als Akademiker, als Ärzte und Psychiater
überleben wollten. Sie könnten es auch heute noch nicht. Die Verwandten
und Ärzte der „Patienten“ und die Gesellschaft als solche wollten
bestimmte unliebsame Personen aus ihrer Mitte verbannen und hatten zu
diesem Zweck die Irrenhäuser geschaffen.
[…]
Die Zunft der Mediziner, der Psychiater und der Juristen sowie die
Gesellschaft als Ganzes hätte sich das nicht bieten lassen. Sie hätten
sich solcher Psychiater entledigt und sie durch Männer ersetzt, die
taten, was man von ihnen erwartete. Und sie hätten jene reich belohnt,
die auf diese Weise die Bedürfnisse der Gesellschaft nach sozialer
Kontrolle und nach Sündenböcken befriedigten – wie sie in der Tat
Kraepelin, Bleuler und ihre loyalen Kollegen und geistlosen Anhänger
belohnt haben.
Dies ist in knappen Worten der Grund, weshalb ich Kraepelin, Beuler und
Freud als die Konquistadoren und Kolonisatoren des menschlichen Geistes
betrachte. Die Gesellschaft, ihre Gesellschaft, wollte von ihnen, daß
sie die Grenzen der Medizin auf die Bereiche der Moral und des Gesetzes
ausweiten – und das taten sie; sie wollte, daß sie die Grenzen der
Krankheit vom Körper auf das Verhalten ausdehnten – und auch das taten
sie; sie wollte, daß sie den Konflikt zur Psychopathologie
umfunktionierten und die Inhaftierung zur psychiatrischen Therapie – und
auch das taten sie **.


Aus:
/ERSTES KAPITEL/
/Psychiatrie:/
/Das Modell des syphilitischen Geistes/
In:
Szasz, Thomas S.: /Schizophrenie – Das heilige Symbol der Psychiatrie/.
Fischer Taschenbuch Verlag: Frankfurt am Main 1982; Engl.:
/Schizophrenia/. Basic Books, Inc., Publishers New York: New York 1976

----------------------------------

Fußnoten:

*
In seinen psychiatrischen „Bekenntnissen“, auf die ich gleich näher
eingehen werde, spricht Bleuler von dem Druck, Wahnsinnige als wirklich
krank zu diagnostizieren, unter dem er und seine Kollegen arbeiteten:
„Fast so schwer wie das 'ich kann nicht helfen' und 'ich weiß es nicht',
jedenfalls für viele zu schwer, ist das 'ich finde nichts' bei der
Untersuchung. Wenn man ohne genügenden Anhaltspunkt sich etwas zu finden
verpflichtet fühlt, sei es gegenüber dem Patienten, sei es gegenüber
sich selbst, so stellt man oft Böses an (29) .“
Nicht ganz: ein kitzeliges Problem stellt sich nicht so sehr, als es
vielmehr umgangen wird; und kitzelige neue Probleme – das heißt heute
„Krankheiten“, neue „medizinische“ Interventionen und neue durch solche
Interventionen hervorgerufene Komplikationen – werden geschaffen.
Einige Seiten später kehrt Bleuler zu diesem Thema zurück und bemerkt,
die Psychiater ließen sich darüber hinaus sowohl in ihrer klinischen als
auch in ihrer Anstaltspraxis von anderen Familienmitgliedern und
Bekannten beeinflussen und zur Inobjektivität verleiten (30) .

(29)
E. Bleuler, /Autistisches, undiszipliniertes Denken in der Medizin und
seine Überwindung/ (1919), S. 83, Berlin 1976
(30)
Ebd.

**
Nebenbei waren Kraepelin, Bleuler und Freud nicht die ersten derartigen
Konquistadoren und Kolonisatoren. Der Prozeß, den ich beschrieben habe,
begann während der Aufklärung, seine eigentlichen Pioniere waren die
Irrenärzte des ausgehenden 18. Jahrhunderts (31) . Diese ersten Erfinder
der „medizinischen Geisteskrankheit“ stehen jedoch zu Kraepelin, Bleuler
und Freud – die unsere Epoche zum Zeitalter der „Geisteskrankheit“
gemacht haben – in einem ähnlichen Verhältnis wie die Erfinder des
Verbrennungsmotors zu Henry Ford und den anderen Industrie- und
Marketinggenies, die unsere Epoche zum Zeitalter des Automobils gemacht
haben.

(31)
Vgl. allgemein F. A. Hayek, /The Counter-Revolution of Science: Studies
on the Abuse of Reason/ (1955) und insbesondere T. S. Szasz,
/Fabrikation des Wahnsinns: Gegen Macht und Allmacht der Psychiatrie/,
Frankfurt 1970

Franz P. Beuler

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May 13, 2013, 5:55:01 PM5/13/13
to
Szasz-Zitat: Erfindung der Schizophrenie [Nr. 489] Psychiatrie

Oder genauer:
Die Erfindung der /Dementia praecox/ und der /Schizophrenie/ durch
Kraepelin und Bleuler.

Oder:
Psychiater glauben heute, daß Geisteskrankheiten
(bzw. „psychische Krankheiten“ bzw. „psychische Störungen“)
Folgen und Manifestationen von organischen Erkrankungen des Gehirns seien.

Oder:
Der Glaube an die Schizophrenie (2)


Kurzzitate:

„Tatsächlich wurde das Konzept der /Dementia praecox/, so wie wir sie
heute kennen, von Emil Kraepelin (1855-1926) im Jahre 1898 erfunden.“

„Da auch Bleuler weder eine neue Krankheit entdeckte noch eine neue
Behandlungsmethode entwickelte, beruht sein Ruhm meiner Ansicht nach
darauf, daß er eine neue Krankheit erfunden hat – und damit eine neue
Rechtfertigung lieferte, um den Psychiater als Arzt, den Schizophrenen
als Patienten und das Gefängnis, in welches der erstere den letzteren
sperrt, als Krankenhaus zu betrachten.“

„Vor 1900 hatten die Psychiater angenommen, daß die progressive Paralyse
auf schlechte Erbanlagen, Alkoholismus, Rauchen und Masturbation
zurückzuführen sei.“

„In ähnlicher Weise glauben heute Psychiater, daß Schizophrenie eine
Folge und eine Manifestation einer organischen Erkrankung des Gehirns sei.“


Zitat aus:
Szasz, Thomas S.: /Schizophrenie – Das heilige Symbol der Psychiatrie/

Seite 16 ff.:

Tatsächlich wurde das Konzept der /Dementia praecox/, so wie wir sie [es
(?), Anm. d. Schreiber] heute kennen, von Emil Kraepelin (1855-1926) im
Jahre 1898 erfunden. Er ist seither als großer medizinischer
Wissenschaftler gefeiert worden, als ob er eine neue Krankheit entdeckt
oder eine neue Behandlungsmethode entwickelt hätte; in Wirklichkeit hat
er keines von beiden getan.
Was er Arieti – der vor seiner Leistung großen Respekt bekundet –
zufolge tat, war folgendes: „Kraepelins Einsicht bestand darin, drei
verschiedene Zustände zu einem Syndrom zusammenzufassen (11).“
[…]
Dennoch reichte das unangenehme Auffallen von Personen, die ein solches
„psychotisches“ Verhalten an den Tag legten, sowie die tatsächliche oder
scheinbare soziale Unfähigkeit der „Patienten“ und das professionelle
Prestige von Ärzten wie Kraepelin aus, um /Dementia praecox/ als
Krankheit anzuerkennen, deren Histopathologie, Ätiologie und Behandlung
jetzt nur auf die weiteren Fortschritte der medizinischen Wissenschaft
warteten.
Ohne derartige Fortschritte abzuwarten, wurde die Krankheit zunächst
etymologisch vorangebracht. Ihr Name wurde von Latein auf Griechisch
umgeändert, da heißt von /Dementia praecox/ auf Schizophrenie. Und ihre
Verbreitung – das heißt, ihre epidemiologische Signifikanz – wurde durch
einen Federstrich vervielfacht. All dies war das Werk Eugen Bleulers
(1857-1939), der, wieder Arieti zufolge, „das nosologische Grundkonzept
Kraepelins akzeptierte, es aber stark erweiterte, da er auch viele
andere Krankheitsbilder wie Psychosen mit psychopathologischer
Persönlichkeit, alkoholische Halluzinationen etc als mit der /Dementia
praecox/ verwandt betrachtete. Außerdem war er der Ansicht, daß meisten
Patienten niemals hospitalisiert werden, weil ihre Symptome nicht ernst
genug sind; das heißt, sie sind latente Fälle (12) .“

Die Vorstellungswelt und das Vokabular der Syphilologie sind hier
unverkennmar: „Ernste Fälle“, die hospitalisert werden müssen, und
„latente Fälle“, die sich in der Öffentlichkeit herumtreiben, ohne daß
dem Patienten seine Krankheit bewußt ist. (Freud zufolge kann auch die
Homosexualität und praktisch jede andere Form von „Psychopathologie“
sowohl akut, als auch latent sein.) Da auch Bleuler weder eine neue
Krankheit entdeckte noch eine neue Behandlungsmethode entwickelte,
beruht sein Ruhm meiner Ansicht nach darauf, daß er eine neue Krankheit
erfunden hat – und damit eine neue Rechtfertigung lieferte, um den
Psychiater als Arzt, den Schizophrenen als Patienten und das Gefängnis,
in welches der erstere den letzteren sperrt, als Krankenhaus zu betrachten.
Dennoch blieb nach wie vor die Frage offen: Was ist eigentlich die
Schizophrenie? Eugen Bleuler beantwortete diese Frage – zumindest zur
Befriedigung der meisten früheren und heutigen Psychiater.
Vor 1900 hatten die Psychiater angenommen, daß die progressive Paralyse
auf schlechte Erbanlagen, Alkoholismus, Rauchen und Masturbation
zurückzuführen sei. Diese Annahmen sind heute nur noch von historischem
Interesse, wie der Glaube an die Besessenheit durch Teufel oder den
Exorzismus. Der Forschungsarbeit von Ärzten wie Alzheimer, Schaudinn,
Wassermann, Noguchi und Moore gebührt das Verdienst, unwiderlegbar
bewiesen zu haben, daß die Parese eine Folge und eine Manifestation der
Syphilis ist.
In ähnlicher Weise glauben heute Psychiater, daß Schizophrenie eine
Folge und eine Manifestation einer organischen Erkrankung des Gehirns
sei. Batchelors Formulierung ist bezeichnend: „Sowohl Kraepelin als auch
Bleuler glaubten, daß Schizophrenie das Resultat einer pathologischen,
anatomischen oder chemischen Störung des Gehirns sei (13) .“ Aber
weshalb sollte es uns etwas angehen, was Kraepelin und Bleuler
/glaubten/? Bleuler glaubte auch an einen alkoholfreien Lebenswandel und
eine bildliche statt einer buchstäblichen Interpretation der
Eucharistie. Diese Überzeugungen Bleulers sind für die Histopathologie
der Schizophrenie nicht folgenreicher als Flemings religiöse
Überzeugungen für die therapeutische Kraft des Penicillins. Weshalb
fahren Psychiater daher fort, Kraepelins und Bleulers /Glaubenssätze/ in
bezug auf das Wesen der Schizophrenie zu verewigen? Warum weisen sie
nicht statt dessen auf Kraepelins und Bleulers totale Unfähigkeit hin,
ihren Glauben auch nur mit dem geringsten /Beweis/ zu untermauern?


Aus:
/ERSTES KAPITEL/
/Psychiatrie:/
/Das Modell des syphilitischen Geistes/
In:
Szasz, Thomas S.: /Schizophrenie – Das heilige Symbol der Psychiatrie/.
Fischer Taschenbuch Verlag: Frankfurt am Main 1982; Engl.:
/Schizophrenia/. Basic Books, Inc., Publishers New York: New York 1976


----------------------------------

Fußnoten:

(11) S. Arieti, „Schizophrenia: The Manifest Symptomatology, The
Psychodynamic an Formal Mechanism“, in: /American Handbook of
Psychiatry/, Hrsg. Arieti, Bd. I, S. 455-484; S. 456
(12) Ebd.
(13) I. R. C. Batchelor, /Henderson and Gillespie's Textbook of
Psychiatry/, London 1969, 10. Ausg., S. 247

Franz P. Beuler

unread,
May 13, 2013, 5:59:11 PM5/13/13
to

Iwan Iwanowitsch

unread,
May 14, 2013, 2:23:49 PM5/14/13
to
Franz P. Beuler wrote:
> Szasz-Zitat: Erfindung der Schizophrenie [Nr. 489] Psychiatrie
>
> Oder genauer:
> Die Erfindung der /Dementia praecox/ und der /Schizophrenie/ durch
> Kraepelin und Bleuler.
>
> Oder:
> Psychiater glauben heute, daß Geisteskrankheiten
> (bzw. „psychische Krankheiten“ bzw. „psychische Störungen“)
> Folgen und Manifestationen von organischen Erkrankungen des Gehirns
> seien.
Schwachsinn. Alles Verarschung. 'Psychische Krankheiten' (mit Ausnahme von
angeborenen Schwachsinn) sind Warnzeichen für Ursachen von organische
Krankheiten und nicht Folge dieser Erkrankungen.

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