Grippeimpfung ist auch f�r Menschen mit vielen Kontaktpersonen empfehlenswert, unabh�ngig vom Alter.
Polio-Impfung ist bei nicht vollst�ndiger Grundimmunisierung und/oder nicht mindestens einmaliger
Auffrischimpfung grunds�tzlich anzuraten. Au�erhalb dessen �bernimmt die KK keine
Polio-Auffrischimpfungen f�r Erwachsene mehr, nur in begr�ndeten Sonderf�llen. Weitere Indikationen
f�r Polio-Impfung:
- Reisende in Regionen mit Infektionsrisiko (die aktuelle epidemische Situation ist zu beachten,
insbesondere die Meldungen der WHO)
- Aussiedler, Fl�chtlinge und Asylbewerber, die in Gemeinschaftsunterk�nften leben, bei der Einreise
aus Gebieten mit Polio-Risiko
- Personal der oben genannten Einrichtungen
- Medizinisches Personal, das engen Kontakt zu Erkrankten haben kann
- Personal in Laboratorien mit Poliomyelitis-Risiko
- Bei Kontaktpersonen einer Poliomyelitis-Erkrankung
Gru�
Mareike
Macht die Grippeimpfung Sinn? - Was deutsche Gesundheitsbeh�rden
verschweigen
Anfang Dezember 2004 stellte das Robert-Koch-Institut (RKI), die h�chste
deutsche Gesundheitsbeh�rde f�r die Bek�mpfung von Infektionskrankheiten,
nach einem Ausbruch von Virusgrippe in einem Seniorenwohnheim fest:
"Bewohner mit einer zeitgerechten Grippeschutzimpfung hatten die gleiche
Wahrscheinlichkeit zu erkranken wie ungeimpfte Bewohner." (1) Ist die
Grippeimpfung wirkungslos oder handelt es sich um einen Einzelfall oder
Irrtum? Nachfolgend einige nachdenkenswerte Fakten �ber die Grippeimpfung.
Fragw�rdiger Nutzennachweis
Das Problem f�ngt bereits bei den Zulassungsstudien an. Der Nutzen der
Impfstoffe wird durch die zust�ndige Zulassungsbeh�rde, dem
Paul-Ehrlich-Institut (PEI) nicht etwa daran gemessen, ob sie den Ausbruch
einer Krankheit tats�chlich verhindern, sondern an ihrer F�higkeit, die
Menge der spezifischen Antik�rper im Blut zu erh�hen. Eine systematische
Nachkontrolle nach der Zulassung, die den tats�chlichen Wirkungsgrad
erfasst, h�lt man nicht f�r erforderlich, was auch manchen �rzten Anlass zur
Besorgnis gibt. (2)
Wir wissen also nicht mit letzter Sicherheit, ob der bei der Zulassung
festgestellte erh�hte Antik�rpertiter auch tats�chlich Immunit�t gegen�ber
einer spezifischen Krankheit bedeutet. Das RKI gibt selbst zu, dass die
Titerh�he nur eine Ersatzmessgr��e ist, da selbst aus schulmedizinischer
Sicht nicht allein die Titerh�he �ber den Grad der Immunit�t entscheidet.
(3)
Tats�chlich schwankt der Wirkungsgrad selbst nach offiziellen Sch�tzungen
zwischen 30 und 90 %. (4)
Dar�ber hinaus gibt es Studien, die einen Nutzen zweifelhaft erscheinen
lassen. Eine davon wurde in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift
JAMA im Sept. 2003 ver�ffentlicht. Die Studie sollte der Frage nachgehen, ob
die Grippeimpfung bei Kindern einen zus�tzlichen Schutz gegen
Mittelohrentz�ndung bietet. Das Ergebnis erbrachte nicht nur den Nachweis,
dass dies nicht der Fall ist, sondern auch, dass die geimpften Kinder
insgesamt h�ufiger und l�nger krank waren als die ungeimpfte Kontrollgruppe.
(5)
Die WDR-Sendung "rundum gesund" zitierte am 20. Sept. 2004 das Ergebnis
einer amerikanischen Studie, die den Gesundheitszustand von gegen Grippe
Geimpften und nur mit einem Placebo geimpften Belegschaftsmitglieder der
Ford-Werke miteinander verglich:
"Dabei zeigte sich, dass der tats�chlich gegen Grippe geimpfte Teil der
Belegschaft im folgenden Winter deutlich �fter zum Arzt ging, mehr Tage an
Erk�ltungsbeschwerden litt und sich h�ufiger krank melden musste, als der
nur mit Placebo geimpfte Teil der Belegschaft."
Die Internet-Version der Sendung musste �brigens auf Betreiben einer als
Impflobby auftretenden Gruppierung wegen ihrer "Einseitigkeit" vom Server
gel�scht werden. Konkrete sachliche Fehler konnten Mitglieder dieser im
Internet sehr aktiven Gruppe jedoch auch nach mehrfacher Nachfrage nicht
benennen.
Weniger Grippe durch mehr Impfungen?
Im Jahr 1997 gab es noch 7 zugelassene Grippe-Impfstoffe, bis zum Jahr 2004
waren es 14, also doppelt so viele. W�hrend des Winters 1992/1993 wurden
noch 2,5 Mio. Dosen verimpft, im Winter 2003/2004 waren es 14,9 Mio. Dosen,
also fast 6 Mal so viel.
Sind im gleichen Zeitraum die Erkrankungs- und Todesf�lle bei Influenza
zur�ckgegangen? Das statistische Bundesamt liefert uns f�r laborbest�tigte
Influenza-Todesf�lle die Zahlen erst ab 1998. In jenem Jahr waren es 11,
dann 34, 22, 9 und 2002 waren es 10 erfasste F�lle.
Meldezahlen �ber Influenzaerkrankungen liegen uns erst mit Inkrafttreten des
Infektionsschutzgesetzes (IfSG) ab 2001 vor. Im Jahr 2001 waren es 2487,
2002 waren es 2574 und 2003 waren es 8473 gemeldete F�lle.
Herstellerunabh�ngige Statistiken liefern somit keinerlei Hinweis, dass die
j�hrlichen Influenza-Epidemien durch die wachsende Anzahl von Impfstoffen
und verimpften Dosen verringert wurden.
Unbekannte Dunkelziffer bei Nebenwirkungen und Impfsch�den
Diesem "Nutzen" stehen Impfkomplikationen mit einer Dunkelziffer von
unbekannter H�he gegen�ber. Entsprechende Bedenken scheinen gerade unter
medizinischem und pflegendem Personal weit verbreitet zu sein: Dort liegt
die Grippe-Durchimpfungsrate mit gesch�tzten 10 - 15 % besonders niedrig.
(6)
Dies ist m�glicherweise kein Zufall: So wurde uns wiederholt von F�llen
berichtet, dass auf Grippeimpfungen in Altenheimen eine regelrechte
Krankheitswelle folgte.
Da bei den Zulassungsstudien die Zahl der Testpersonen naturgem�� beschr�nkt
ist, k�nnen nur Nebenwirkungen, die h�ufiger als 1:500 bis 1:3000 auftreten,
�berhaupt erfasst werden. (7) Dies k�nnte z.B. zur Folge haben, dass eine
lebenslange L�hmung, die einmal bei 5000 Impfungen auftritt, einfach unter
den Tisch f�llt.
Dazu kommt, dass nur gesunde Testpersonen in die Studien aufgenommen werden.
Allergiker und andere chronisch Kranke mit angeschlagenem Immunsystem machen
jedoch nach Sch�tzung des Jenaer Professors Peter Elsner inzwischen ein
Drittel der Bev�lkerung aus. (8) Bei ca. einem Drittel der Bev�lkerung
wissen wir also nicht, wie sie auf frisch zugelassene Impfungen reagieren
w�rden. Und systematische Feldstudien nach der Zulassung gibt es nicht.
Einige der Tricks, mit dem solche Studien dar�ber hinaus gesch�nt werden
k�nnen, sind uns bekannt. Dazu geh�rt z.B., dass der Verbleib von Personen,
die sich nicht mehr melden, nicht verfolgt wird und sie einfach aus der
Studie genommen werden. Die Folge: Handelt es sich dabei um F�lle von
schweren und schwersten Impfnebenwirkungen, flie�en sie nicht in die Studie
ein - und damit auch nicht in die Beipackzettel und die ausf�hrlicheren
Fachinformationen. Die in den Beipackzettel angegebenen und auf den
Zulassungsstudien basierenden Risiken und Nebenwirkungswahrscheinlichkeiten
sind somit nur mit �u�erster Vorsicht zu genie�en.
Die Zulassungsstudien werden �brigens nicht etwa von den Gesundheitsbeh�rden
finanziert und durchgef�hrt, sondern in der Regel von den Herstellern
selbst. Inwieweit eine Kontrolle durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI)
ausge�bt wird, wissen wir nicht, da die Beh�rde solche Anfragen, selbst wenn
sie von �rzte kommen, in der Regel ignoriert. (9)
Zudem ist das Meldesystem f�r Verdachtsf�lle von Impfkomplikationen nach dem
Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) am 1. Jan. 2001 nahezu
komplett in sich zusammengebrochen und die Gesundheitsbeh�rden mussten erst
k�rzlich im Bundesgesundheitsblatt einr�umen, dass ihnen das wahre Ausma�
der Impfkomplikationen unbekannt ist. (10) Wurden selbst nach offiziellen
Quellen vor 2001 nur h�chstens 5 bis 10 % aller unerw�nschten Impfreaktionen
erfasst, d�rfte der Anteil inzwischen noch weit darunter liegen.
Damit sind im Grunde s�mtliche Risiken-Nutzen-Analysen - auch und
insbesondere f�r die Grippeimpfung - hinf�llig.
Woher kommen die vielen Tausend Influenza-Todesf�lle?
Laut dem RKI kostet die j�hrliche Influenza-Epidemie allein in Deutschland
jedes Jahr durchschnittlich ca. 8000 Todesopfer. Im Winter 2002/2003 sollen
es sogar bis zu 20.000 Tote gewesen sein. (11) Laut Pressestelle des RKI
werden diese Zahlen nicht etwa statistisch sauber anhand von Totenscheinen
erfasst, sondern mit Hilfe einer statistischen Formel errechnet, wobei
vereinfacht gesagt die Todesf�lle des Sommers von den Todesf�llen des
Winters abgezogen werden. Weder die Todesfallstatistik des Statistischen
Bundesamtes noch die von anderen Meldesystemen erfassten F�lle best�tigen
ein Massensterben in dieser Dimension: Hier sind es ca. ein bis zwei
Dutzend, mehr nicht.
Jeder seri�se Statistiker w�rde versuchen, solche Hochrechnungen durch
solide statistisch erfasste Zahlen best�tigt zu finden. Immerhin geht es
hier um ein Horrorszenario, das geeignet ist, die Bev�lkerung in Angst und
Schrecken zu versetzen.
M�glicherweise ist jedoch Erzeugung von Angst durchaus erw�nscht, um eine
maximale Durchimpfungsrate zu erzielen. Alles, was dem mit unabl�ssigem
Eifer propagierten Durchimpfungsziel schaden k�nnte, wird systematisch
ignoriert und bagatellisiert - selbst wenn es gravierende Hinweise darauf
gibt, dass die Impfungen weder so n�tzlich noch so risikolos wie erhofft
sind.
Die Hersteller bestimmen mit
Bei der Beurteilung der saisonalen Influenza-Epidemien vertraut die
Bundesbeh�rde vor allem auf das Stichproben-Meldesystem der
"Arbeitsgemeinschaft Influenza" (AGI). Diese ist zwar beim RKI angesiedelt,
wird jedoch von vier Impfstoffherstellern finanziert. Es ist nicht
anzunehmen, dass die Hersteller ein Projekt unterst�tzen, das sich f�r sie
umsatzmindernd auswirkt. Tats�chlich hat sich die Zahl der verimpften
Impfstoffdosen in den 10 Jahren seit der Gr�ndung der AGI (Winter 1992/1993)
versechsfacht!
F�r die AGI melden besonders motivierte Arztpraxen Atemwegserkrankungen bzw.
mit einem von der Arbeitsgemeinschaft zur Verf�gung gestellten Schnelltest
an die Organisation. Bei einem Ansteigen der Meldungen werden durch
wissenschaftlich unzul�ssige Hochrechnungen, Sch�tzungen, Annahmen, die
bevorstehenden "Epidemien" generiert.
Fazit:
1. Es gibt keinen unzweifelhaften Beweis f�r den Nutzen der Grippeimpfung
2. Die H�ufigkeit und das Ausma� der unerw�nschten Impfnebenwirkungen ist
den daf�r zust�ndigen Bundesbeh�rden unbekannt
3. Somit ist eine vern�nftige Nutzen-Risiko-Abw�gung derzeit nicht m�glich
4. Die offiziellen Angaben �ber angebliche Influenzaepidemien und Todesf�lle
beruhen auf nicht �berpr�fbare Zahlenspielereien
5. Die zust�ndigen Gesundheitbeh�rden verlassen sich in ihrer Beurteilung
der Influenza-Gefahr auf finanziell von Impfstoffherstellern abh�ngige
Organisatoren
6. Das Ziel der maximalen Durchimpfung der Bev�lkerung kommt aufgrund
fehlender wissenschaftlicher Argumente einem Dogma gleich
Die Kinderl�hmung, Schrecken des 20. Jahrhunderts, trat bis Mitte des 19.
Jahrhunderts nur in Einzelf�llen auf. Die Ursachen m�ssen also etwas mit den
"Errungenschaften" der modernen Zivilisation zu tun haben. Doch die
Schulmedizin macht ausgerechnet die Hygiene (eine der echten
Errungenschaften der Neuzeit!) f�r die Verbreitung der Kinderl�hmung
verantwortlich.
Bereits vor �ber 100 Jahren galten Viren als Verursacher von diversen
Krankheiten, darunter auch die Kinderl�hmung. Daf�r gab es zwar keinerlei
Beweise, aber bei �bertragungsversuchen von Krankheiten im Tierexperiment
hatte man keine Bakterien gefunden und so ging man von der Existenz noch
kleinerer und im Lichtmikroskop nicht sichtbarer Erreger aus.
Die optische Sichtbarmachung von Partikeln in Virusgr��e war allerdings erst
ab dem Jahre 1939 durch das ab dieser Zeit serienreife Elektronenmikroskop
m�glich. Allein schon aus diesem Grunde mu�ten s�mtliche Virushypothesen -
unter Umst�nden jahrzehntelang als unbewiesen gelten.
Die Art der Beweisf�hrung f�r die "Schuld" einer spezifischen Mikrobe an
einer spezifischen Krankheit wurde bereits 1884 von Dr. Robert Koch und
seinem Lehrer, Prof. Jakob Henle, in den sog. "Koch-Postulaten" festgelegt.
Bis heute wird das Experiment von Dr. Landsteiner und seinem Kollegen Popper
im Jahre 1908 als der entscheidende Beweis gewertet, da� die Kinderl�hmung
durch ein Virus verursacht wird. In diesem Experiment wurde
R�ckenmarksgewebe eines an Kinderl�hmung verstorbenen Kindes in den Sch�del
von zwei Versuchsaffen injiziert. Die Injizierung von k�rperfremdem Gewebe
in den Sch�del von Versuchsaffen kann jedoch nachgewiesenerma�en
polio�hnliche Symptome ausl�sen. Da
damals - ebenso wenig wie in den Jahren danach - keinerlei
Kontrollexperimente mit gesundem R�ckenmarksgewebe durchgef�hrt wurden,
liegt die Aussagekraft solcher Experimente bez�glich eines hypothetischen
Poliovirus in Wahrheit bei Null.
Den n�chsten Schritt machte der erste Direktor des Rockefeller-Instituts,
Simon Flexner; im Jahre 1909 in New York. Da er finanziell wesentlich besser
ausgestattet war als die Wiener �rzte, konnte er bei der Wiederholung des
Landsteiner-Experiments mit mehr Versuchsaffen arbeiten und die
Polio-Symptome insgesamt 6 mal von einem zum n�chsten Affen �bertragen.
Damit �bernahm das Rockefeller-Kartell die F�hrung in der Polioforschung.
Der bereits damals sehr einflussreiche Konzern, zu dem auch Pharmafirmen
geh�rten, war f�r seine r�cksichtslosen Gesch�ftspraktiken und den Versuch
bekannt, das Gesundheitswesen auf medikament�se Behandlungen einzuschr�nken
und Naturheilmethoden auszugrenzen. Insbesondere Abraham Flexner, der Bruder
von Simon Flexner, war in dieser Richtung sehr aktiv - und erfolgreich.
Auch die vom US-Pr�sidenten Roosevelt im Jahre 1937 gegr�ndete f�hrende
Spendenorganisation NFIP verfolgte eine merkw�rdig einseitige
Forschungspolitik, die ausschlie�lich auf die Entwicklung von Impfstoffen
ausgerichtet war - ohne da� es bisher wirkliche Beweise f�r die
Mikrobentheorie gegeben h�tte!
Seit den ersten Affenexperimenten von 1908 und 1909 bis zum ersten
"erfolgreichen" Feldversuch mit dem Salk-Impfstoff im Jahre 1954 �nderte
sich die Qualit�t der Beweisf�hrung kaum. Obwohl das Elektronenmikroskop ab
1939 zur Verf�gung stand, spielte der optische Beweis (1. Koch-Postulat) bis
1954 keine Rolle.
Stattdessen machen die Polioforscher immer wieder die frustrierende
Erfahrung, dass das angebliche Virus - �ber die Affenversuche - immer nur in
einem Bruchteil der Erkrankten nachzuweisen war.
Anfang der 30er Jahre kamen zwei australische Forscher auf den Gedanken, die
Widerspr�che der Virushypothese sei durch die Existenz von mindestens zwei
unterschiedlichen Untertypen des vermeintlichen Poliovirus und deren
unterschiedlichen Eigenschaften erkl�rbar. Etwa 20 Jahre sp�ter wurde die
These von den drei Virusuntertypen (Typ I, II und III genannt) zur
offiziellen Lehrmeinung. Man hatte Versuchsaffen aus bestimmten
Patientenproben gez�chtete Virusstr�nge eingespritzt und danach solche, die
aus Patientenproben g�nzlich anderer Gegenden stammten, und die
aufgetre-tenen Symptome beobachtet. Es kristallisierten sich drei
unterschiedliche Haupt-Symptomatiken heraus, so da� man ab diesem Zeitpunkt
davon ausging, da� es entsprechend drei Untertypen des Virus geben mu�te.
Im Jahre 1954 begannen gro�e Feldtests mit dem Salk-Impfstoff. Diese Tests
wurden als Erfolg gewertet, da die Poliof�lle durch die Impfung angeblich um
50 Prozent zur�ckgegangen waren. Tats�chlich gab es jedoch unz�hlige
Ungereimtheiten rund um diese Studie. Dazu geh�ren z.B. der Zweifel daran,
da� es sich wirklich um eine von den durchf�hrenden �rzten und Impflingen
unbeein-flussbare Doppelblindstudie gehandelt hat, die gleichzeitige
�nderung der Falldefinitionen f�r die Krankheit und weitere statistische
Manipulationen.
Die breite Einf�hrung der Schluckimpfung in Deutschland im Jahre 1962 wird
bis heute mit als DER Beweis f�r den Nutzen der Impfungen gefeiert, denn
statistisch gesehen gingen die Erkrankungs- und Todeszahlen schlagartig
zur�ck. Ber�cksichtigt man jedoch, da� im gleichen Jahr das
Bundesseuchengesetz in Kraft trat, �ndert sich das Bild: Mit dem Gesetz
gingen ver�nderte Meldekriterien einher (�hnlich wie Jahre vorher in den
USA), und so sind die Zahlen vor und nach 1962 definitiv nicht miteinander
vergleichbar.
Zudem fehlen bis heute Publikationen, die nachweisen, da� die ber�hmten
Koch-Postulate f�r das angebliche Poliovirus erf�llt wurden und da� die
Partikel, die man ab den 50er und 60er Jahren unter dem Elektronenmikroskop
betrachtet, tats�chlich etwas mit der Ursache von Polio zu tun haben.
Verstehen Mikrobiologen wirklich das, was sie unter dem Mikroskop betrachten
und interpretieren sie die entdeckten Vorg�nge wirklich korrekt - oder sind
sie vielmehr Opfer ihrer eigenen Projektionen
und vorgefassten Meinungen?
Heute gilt die Kinderl�hmung weltweit als fast ausgerottet. Das Auftreten
von Poliof�llen durch Impfungen f�hrte indes zu einer Abkehr vom
Schluckimpfstoff und der Empfehlung des Totimpfstoffs. Doch neben neuen
Namen f�r die alte Krankheit (z.B. aseptische Meningits) macht seit Anfang
der 80er Jahre das sog. "Post-Polio-Syndrom" auf sich aufmerksam, das
ausschlie�lich Menschen erfasste, die noch vor der Einf�hrung des Impfstoffs
die Kinderl�hmung auf nanat�rliche Weise durchmachten. Das wirft die Frage
auf, wie eine der Originalkrankheit nachempfundene Impfung immunisieren
soll, wenn es noch nicht einmal die Originalkrankheit kann?
Die Beweise f�r ein Virus als Ursache von Poliomyelitis (Kinderl�hmung) sind
mehr als mager und die Aussagekraft s�mtlicher Virentests f�r Polio mehr als
fraglich. Denn wie will man einen Test eichen, wenn man das Virus nicht
eindeutig identifiziert und isoliert (von allen Fremdpartikeln gereinigt)
hat?
Danke f�r diese extra langen Antworten, obwohl ich nur einen Satz
erwartet hatte. Leider blieb meine Frage trotzdem unbeantwortet. Knallt
ihr immer so eure kopierten Texte hier rein?
> Namen f�r die alte Krankheit (z.B. aseptische Meningits) macht seit Anfang
Bei einer Poliomyelitis-Infektion kann eine aseptische Meningitis
auftreten, diese kann aber auch andere Ursachen haben.
Es ist kein "neuer Name".
> der 80er Jahre das sog. "Post-Polio-Syndrom" auf sich aufmerksam, das
Das kennt man schon seit Charcots Zeiten
> ausschlie�lich Menschen erfasste, die noch vor der Einf�hrung des Impfstoffs
> die Kinderl�hmung auf nanat�rliche Weise durchmachten. Das wirft die Frage
> auf, wie eine der Originalkrankheit nachempfundene Impfung immunisieren
> soll, wenn es noch nicht einmal die Originalkrankheit kann?
Es wirft vielmehr die Frage auf, welche(r) in dunkler Unkenntnis
Verweilende behauptet, da� das PPS noch etwas mit den einstigen Viren zu
tun habe.
Es ist eine Folgekrankheit des einstigen Neuronenverlusts, keine
Neuinfektion.
Lars
> Danke f�r diese extra langen Antworten, obwohl ich nur einen Satz
> erwartet hatte. Leider blieb meine Frage trotzdem unbeantwortet.
Die STIKO wurde ja bereits zitiert. Hier aber nun kurz der Link zu der
f�r dich wohl passenden Passage:
http://www.rki.de/nn_1270420/SharedDocs/FAQ/Impfen/Poliomyelitis/FAQ03.html
> Knallt ihr immer so eure kopierten Texte hier rein?
Manche Schl�sselw�rter scheinen das bei einigen auszu�sen ;-).
Ich hoffe, der Link beantwortet deine Frage.
Gru�
Thomas
Danke, im Prinzip ja... ;)
--
Gru�,
Peter
Moin,
als h�ufig ins au�ereurop�ische Ausland Reisender wurde mir empfohlen,
auch als Erwachsener > 40 auf Polioimpfung Wert zu legen, meine
(private) Kasse zahlt es auch. Au�erdem, Mareika deutete es auch schon
an: Gerade durch Migration aus �stlichen Regionen erh�ht sich seit
einigen Jahren auch bei uns das Risiko wieder.
Grippeimpfung: Offiziell sollen die �rzte immer noch im Abstand von 2
Wochen zur Impfung gegen H1N1 und Saisongrippe raten. Inoffiziell gilt
aktuell nur noch Impfempfehlung (Impfstoff ist sehr gut vertr�glich)
gegen die Saisongrippe, von Pandemrix wird wegen der Nebenwirkungen und
weil die H1N1-Gefahr nahezu vorbei ist, abgeraten.
Gru� Jo
> Heute war ich erstaunt, als mein Hausarzt in mein Impfbuch sah und
> meinte, eine Polio - Impfung wäre wieder angesagt. Auch riet er mir
Weshalb "wieder"?
Hast du schon eine erhalten?
War das eine Schluckimpfung ider eine mit Totimpfstoff?
Ist doch logisch, dass die Ärzte all diesen Schmarren empfehlen, sie
verdienen ja schliesslich dabei !
Ich selbst habe seit meiner Impfung gegen Kinderlähmung in der
Grundschule mich kein einziges Mal mehr impfen lassen und mir geht es
gesundheilich blendend.
> Danke f�r diese extra langen Antworten, obwohl ich nur einen Satz
> erwartet hatte. Leider blieb meine Frage trotzdem unbeantwortet.
Was fehlte Dir denn bei der Antwort von Mareike in
<hfppqh$qp9$1...@news.urz.uni-heidelberg.de>? Ich halte sie f�r ziemlich
umfassend.
> Es ist eine Folgekrankheit des einstigen Neuronenverlusts, keine
> Neuinfektion.
und selbst wenn nach Polioinfektion eine Zweitinfektion auftreten würde,
wäre dieses schon daraus erklärbar, daß es drei Poliotypen gibt, gegen
die eine Impfung GLEICHZEITIG schützt. Wenn ich mich richtig an die
Schluckimpfung erinnere, hieß deshalb damals ein Impfstoff z.B.
Triplovax. Die Polioimpfung ist also eine Dreifachimpfung wärend die
Erkrankung meist eine Einfach-Erkrankung war.
Noch mehr: es gibt sogar schwere Erkrankungen, die nicht mal eine
Immunität nach sich ziehen, weshalb hinterher unbedingt dagegen geimpft
werden muß: Tetanus. Das Tetanustoxin entsteht bei der Krankheit immer
noch in zu geringer Menge während das Impf-Toxoid immunisiert.
> > Ich selbst habe seit meiner Impfung gegen Kinderlähmung in der
> > Grundschule mich kein einziges Mal mehr impfen lassen und mir geht es
> > gesundheilich blendend.
>
> Dabei braucht dir ja nicht in den Sinn zu kommen, daß du deinen guten
> Gesundheitszustand möglicherweise dem Impfwillen deiner Mitbürger zu
> verdanken hast, durch den Polio und andere Krankheiten in D praktisch
> ausgestorben sind (Stichwort Herdeneffekt).
Das ist nichts weiter als eine pure Hypothese.
> Bis in die 50er Jahre hinein waren Polio-Infektionen noch nix
> seltenes. Wenn die Propaganda der Impfgegner auf größere Resonanz
> stoßen sollte, wird das irgendwann wohl wieder so sein.
Auch das ist eine pure Hypothese. Ich glaube kaum, dass sich der
kausale Zusammenhang schlüssig beweisen lässt. Es spielen einfach zu
viele Faktoren rein.
Wie immer, wenn Winfried etwas sagt.
>
>> Bis in die 50er Jahre hinein waren Polio-Infektionen noch nix
>> seltenes. Wenn die Propaganda der Impfgegner auf gr��ere Resonanz
>> sto�en sollte, wird das irgendwann wohl wieder so sein.
>
> Auch das ist eine pure Hypothese. Ich glaube kaum, dass sich der
> kausale Zusammenhang schl�ssig beweisen l�sst. Es spielen einfach zu
> viele Faktoren rein.
Siehe oben. Er tut zwar so, als h�tte er Ahnung von den Dingen, aber er
hat noch nie den Nachweis daf�r geliefert. Er ist ein reiner
Theoretiker, der aus der Logik heraus argumentiert. Er hat selber noch
nie eine Arznei verordnet, noch eine Prognose erstellt. Er ist meines
Wissens ein kleiner Angestellter bei einer Pharma-Firma, weswegen ich
ihm immer ins Stammbuch schreibe:
"Wes Brot ich ess, des Lied ich sing".
Hermann
-wegzeiger-
--
"wegzeiger" ist nicht einfach nur ein nick - siehe:
www.die-wegbeschreibung.de