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Fellinger-Infusion

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Joachim Zink

unread,
Sep 2, 2003, 5:52:10 AM9/2/03
to
Hallo,
kann mir jemand sagen, was in einer "Fellinger-Infusion" (wird wohl
zur Schmerztherapie verwendet) enthalten ist? Wäre auch für
weiterführende Links oder sonstige Hinweise dankbar (Google ist leider
nicht ergiebig).
Freundliche Gruesse und
Danke für die Hilfe
Joachim

Bernd Feldmann

unread,
Sep 4, 2003, 9:35:17 AM9/4/03
to

"Joachim Zink" <joggl...@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag
news:28878f6b.03090...@posting.google.com...

Also es gibt mehrere Fellinger´s, welche Infusionen nach sich benannt haben.
Es gibt autologe Infusionen, bzw. Schmerztherapie bei Krebs, bei
Bandscheibenvorfällen etc.
Das Spektrum ist also sehr vielfälltig. Wenn also besser beschrieben, kann
ich Dir sicher Info geben.
Gerne auch als PM

Gute Besserung

Bernd

Joachim Zink

unread,
Sep 5, 2003, 1:54:59 AM9/5/03
to
"Bernd Feldmann" <oberr...@hotmail.com> wrote in message news:<bj7f92$6cp$04$2...@news.t-online.com>...

> Also es gibt mehrere Fellinger´s, welche Infusionen nach sich benannt haben.
> Es gibt autologe Infusionen, bzw. Schmerztherapie bei Krebs, bei
> Bandscheibenvorfällen etc.
> Das Spektrum ist also sehr vielfälltig. Wenn also besser beschrieben, kann
> ich Dir sicher Info geben.
> Gerne auch als PM
>

Hallo Bernd,
vielen Dank für Deine Antwort.
Es geht um ein chronisches Schmerzsyndrom bei Bandscheibenschädigung,
nicht um eine Tumorerkrankung.
Wenn du Hinweise zur Zusammensetzung der Infusion in diesem Falle
geben könntest, wäre ich sehr dankbar.

Freundliche Grüße und Danke für die Hilfe
Joachim

> Bernd

Robert Kunz

unread,
Sep 7, 2003, 4:50:00 AM9/7/03
to
Joachim Zink schrieb folgendes:

>Hallo,
>kann mir jemand sagen, was in einer "Fellinger-Infusion" (wird wohl
>zur Schmerztherapie verwendet) enthalten ist?

Ich kenne mit diesem Namen verbunden eigentlich nur die
Radiosynoviorthese.
Das ist ein Verfahren, bei dem man in das chronisch entzündete Gelenk
einen kurzlebigen 'harmlosen' radioaktiven Stoff injiziert. Der
bewirkt dann das, was eine chirurgische Synovektomie auch machen
würde.
Nämlich weitgehende Entffernung und späterer Neuaufbau der
unbrauchbaren Gelenk- Innenhaut.

Prof. Karl Fellinger (Nuklearmediziner) müsste mittlerweile schon
uralt sein, denn '85, als er uns junge Studenten mit der Technik
'erschreckt' hat, war er schon ein recht reifer Mann.

Hier eine kleine Beschreibung des Verfahrens:
http://www.laek-bw.de/25/15medizin03/mta-forum/2.pdf

Da die Leitlinien unter denen das in Deutschland zur Anwendung kommt
http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/nukl-023.htm

Damals war das nur für periphere Gelenke gedacht. Mag sein, dass man
die kleinen Gelenke an der Wirbelsäule aber inzwischen auch damit
behandeln kann.

Eine schmerzwirksame Infusion wie der 'Würzburger Tropf' [1] oder
andere Mixturen ist mir unter 'Fellinger' nicht geläufig.

servus
robby

(Anästhesist)

[1]Tramadol, Novamin, Dehydrobenzperidol und alle möglichen Varianten
davon
--
Jeder Tag ist 24 h lang, aber unterschiedlich breit!
(Wolfgang Neuss)

B.Feldmann

unread,
Sep 13, 2003, 3:05:29 PM9/13/03
to

"Robert Kunz"
hat es richtig erklärt...

Bernd ( auch Sandmann )


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