Hallo,
anknüpfend an den im Mai unterbrochenen Thread
http://groups.google.co.uk/group/de.sci.medizin.misc/msg/058b3fcb324d57ee
wurde inzwischen Folgendes im Ärtzeblatt[*] gefunden:
<cit>
*Deutschen genügt Schulmedizin nicht*
ESSEN. Nur 18 Prozent der Deutschen bevorzugen im Krankheitsfall eine
rein schulmedizinische Behandlung. 61 Prozent wünschen sich eine
Kombination aus Schulmedizin und alternativen Heilverfahren,
insbesondere der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Das ergab
eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie in
Allensbach.
Die Allensbach-Studie liefert zudem Hinweise darauf, dass der Trend zu
alternativen Verfahren mehr als eine Mode ist, denn die Zahl der
Befürworter liegt bei Patienten, die bereits nach ihr behandelt
wurden, mit 89 Prozent noch einmal höher. ,,Das Ergebnis spricht
dafür, dass offensichtlich die überwiegende Zahl der behandelten
Personen mit der Wirkung der Therapie zufrieden ist", kommentierte
Prof. Dr. Gustav Dobos von der Universitätsklinik in Essen das
Ergebnis der Studie.
Die Tatsache, dass die vielen Menschen parallel auf schulmedizinische
Methoden setzten, sei ein Beleg für den bedarfs- und
patientenorientierten Ansatz der so genannten Integrativen Medizin, die
den Kranken aus beiden Schulen das nachweislich Beste zugänglich
machte, so Dobos.
Dobos ist Inhaber des einzigen deutschen Lehrstuhls für Naturheilkunde
mit Schwerpunkt auf Traditioneller Chinesischer Medizin. Die hohe
Akzeptanz der alternativen Heilverfahren lasse sich auch an den
steigenden Patientenzahlen ablesen, welche die Ambulanz für
chinesische Medizin am Lehrstuhl für Naturheilkunde in Essen
aufsuchten, betonte Dobos. /hil
</cit>
*] 05.09.05 http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=21281
>
Gruß, Frank
--
www.haplif.de & www.haplif.de/61820.html
http://groups.google.com/group/Governance-global-vs-regional
http://groups.google.com/group/Designer-Fashion-Europa
http://groups.google.com/group/HAPLIF-BLOGGING-international
> ESSEN. Nur 18 Prozent der Deutschen bevorzugen im Krankheitsfall eine
> rein schulmedizinische Behandlung. 61 Prozent wünschen sich eine
> Kombination aus Schulmedizin und alternativen Heilverfahren,
> insbesondere der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Das ergab
> eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie in
> Allensbach.
Gibt es solche Umfragen auch in anderen Ländern? Mich würde dann
die Korrelation zu den PISA-Ergebnissen interessieren.
> Befürworter liegt bei Patienten, die bereits nach ihr behandelt
> wurden, mit 89 Prozent noch einmal höher. ,,Das Ergebnis spricht
> dafür, dass offensichtlich die überwiegende Zahl der behandelten
> Personen mit der Wirkung der Therapie zufrieden ist", kommentierte
> Prof. Dr. Gustav Dobos von der Universitätsklinik in Essen das
> Ergebnis der Studie.
Das spricht eher für einen Auswahleffekt.
> patientenorientierten Ansatz der so genannten Integrativen Medizin, die
> den Kranken aus beiden Schulen das nachweislich Beste zugänglich
> machte, so Dobos.
Wenn etwas *nachweislich* hilft, ist es per definitionem
"Schulmedizin"[1]. "Alternativ" nennt man ja gerade das, was bei den
offiziellen Tests entweder durchgefallen oder gar nicht angetreten
ist.
[1] Kommentare zu diesem Wort gab es hier schon genug, deshalb eingespart.
Ralf
--
GS d->? s:++>+++ a+ C++++ UL+++ UH++ P++ L++ E+++ W- N++ o-- K-
w--- !O M- V- PS+>++ PE Y+>++ PGP+ !t !5 !X !R !tv b+++ DI+++
D? G+ e++++ h+ r? y?
[Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)].
> > ...repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie in
> > Allensbach.
>
> Gibt es solche Umfragen auch in anderen Ländern?
>
Hallo Ralf,
etwas Analoges hatte ich im April - die Schweiz betreffend -
gefunden:
http://groups.google.co.uk/group/de.sci.medizin.misc/msg/90f828a886511700
> Mich würde dann
> die Korrelation zu den PISA-Ergebnissen interessieren.
>
Es sind m.W. nicht nur die PISA-Schwächlinge, die davon betroffen
sind. Über derartige Korrelationen ist mir nichts bekannt.
Medizinische Aufklärung zur PRÄVENTION würde IMO auch als Schulfach
nichts schaden. Es wäre m.E. auf jeden Fall einem Fach wie Religion
vorzuziehen.
[Ergebnis der Studie ...]
>
> Das spricht eher für einen Auswahleffekt.
>
ACK.
> > patientenorientierten Ansatz der so genannten Integrativen Medizin, die
> > den Kranken aus beiden Schulen das nachweislich Beste zugänglich
> > machte, so Dobos.
>
> Wenn etwas *nachweislich* hilft, ist es per definitionem
> "Schulmedizin"[1]. "Alternativ" nennt man ja gerade das, was bei den
> offiziellen Tests entweder durchgefallen oder gar nicht angetreten
> ist.
>
> [1] Kommentare zu diesem Wort gab es hier schon genug, deshalb eingespart.
>
ACK.
Dennoch gibt's ja selbst in den Reihen der Medizin diejenigen
Fachleute (zumal Professoren), die solche Unterscheidungen vornehmen.
Naturheilverfahren werden u.a. verantwortungsvoll von eigens dafür
zusatzausgebildeten Ärzten praktiziert. Dieses fließt in die
"Integrative Medizin" ein, gegen die ja praktisch kein Allgemein-
oder Facharzt wirklich voreingenommen wäre. Dazu zählen insbesondere
die psycho- und physiotherapeutischen Verfahren im
"mental-psychisch-somatischen Wirkungsfeld" auf der med.-wiss.
Grundlage des Fachs Psychosomatik.
Zur TCM habe ich mich schon verschiedentlich in Usenet einschränkend
und kritisch geäußert:
http://groups.google.co.uk/groups?q=tcm+kalder&start=0&scoring=d&hl=en&
Die Akupunktur (zur TCM gehörend) lehne ich als Methode ab:
http://groups.google.co.uk/groups?q=akupunktur+frank+kalder&start=0&scoring=d&hl=en&
> wurde inzwischen Folgendes im Ärtzeblatt[*] gefunden:
> <cit>
> *Deutschen genügt Schulmedizin nicht*
> ESSEN. Nur 18 Prozent der Deutschen bevorzugen im Krankheitsfall eine
> rein schulmedizinische Behandlung. 61 Prozent wünschen sich eine
> Kombination aus Schulmedizin und alternativen Heilverfahren,
> insbesondere der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Das ergab
> eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie in
> Allensbach.
Interessant zu wissen wäre, wie viele von den 61 % überhaupt wissen, was
TCM ist. Ebenso, was sie über den Gesundheitszustand und vor allem die
Lebenserwartung von Chinesen wissen.
> Die Allensbach-Studie liefert zudem Hinweise darauf, dass der Trend zu
> alternativen Verfahren mehr als eine Mode ist, denn die Zahl der
> Befürworter liegt bei Patienten, die bereits nach ihr behandelt
> wurden, mit 89 Prozent noch einmal höher.
Dass die Ignoranz gegenüber Naturwissenschaften und die Hinwendung zu
Aberglaube ein langfristiger Trend ist, war leider schon vorher klar.
> ,,Das Ergebnis spricht
> dafür, dass offensichtlich die überwiegende Zahl der behandelten
> Personen mit der Wirkung der Therapie zufrieden ist", kommentierte
> Prof. Dr. Gustav Dobos von der Universitätsklinik in Essen das
> Ergebnis der Studie.
Nach einer Zirkusvorstellung sind auch die meisten zufrieden.
> Die Tatsache, dass die vielen Menschen parallel auf schulmedizinische
> Methoden setzten, sei ein Beleg für den bedarfs- und
> patientenorientierten Ansatz der so genannten Integrativen Medizin,
> die
> den Kranken aus beiden Schulen das nachweislich Beste zugänglich
> machte, so Dobos.
Moderne Medizin integriert schon immer. Das ist sogar ihr Wesen. Warum
man den Euphemismus "Integrative Medizin" erfunden hat, darf jeder
selber raten. Man will über die Hintertüre Methoden ohne
Wirksamkeitsnachweis einführen und vor allem Bezahlen lassen, deren
Bedarf man selbst geweckt hat. Der wohl in einem zivilisierten Land
einmalige Vorgang der Binnenanerkennung hat offensichtlich auch bei
anderen
erhebliche Gelüste geweckt.
Ein besonderes Merkmal der "integrativen Medizin" scheint ja zu sein,
dass Umfragen als Wirksamkeitskriterium gelten. Vielleicht sollte man
noch eine integrative Physik schaffen? Wo dann endlich auch
Magnetmattenverkäufer, Muter usw. ihre durch Umfragen abgesicherte
Integration in die neue "integrative Wissenschaft" haben?
> Dobos ist Inhaber des einzigen deutschen Lehrstuhls für Naturheilkunde
> mit Schwerpunkt auf Traditioneller Chinesischer Medizin. Die hohe
> Akzeptanz der alternativen Heilverfahren lasse sich auch an den
> steigenden Patientenzahlen ablesen, welche die Ambulanz für
> chinesische Medizin am Lehrstuhl für Naturheilkunde in Essen
> aufsuchten, betonte Dobos. /hil
Ach so.
</cit>
integrative Grüße,
Peter
[...]
>
> Ach so.
>
Hallo Peter,
über meine Ansichten zu dieser TCM-Thematik im Kontext der med.
Methodenvielfalt (Einschränkungen, Kritik, partielle Ablehnung) findet
sich Entsprechendes
http://groups.google.co.uk/group/de.sci.medizin.misc/msg/5c4a313c463db7b6
in meiner gestrigen Antwort an Ralf M. Auf ein erneutes Aufkochen der
Angelegenheit verzichte ich.
>
Gruß, Frank
Hallo,
interessante Themenkreise und fachliche Tipps im Kontext der
"Integrativen Medizin" sind im kostenlosen Gesundheits-Magazin
*Apotheken Umschau* (01. Sept. 2005 A)
enthalten. Zum Beispiel:
(S. 18) "Meist harmlose Ursache"
Schmerztherapie: "Falsche Behandlung von Rückenschmerzen kann die
Probleme verschlimmern. [...]" -- Prof. Dr. med. Peer Eysel,
Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie des Klinikums der
Universität in Köln.
(S. 19) "Bandscheiben: Guter Rat ist teuer"
Methodenvielfalt: "Wer sich mit Bandscheibenproblemen plagt, muss aus
einem großen Angebot neuer Behandlungen wählen. Doch der Erfolg
vieler Verfahren ist bislang ungewiss. [...]"
(S. 21) "Schnell in Form"
Rückengymnastik: "Wenige Übungen genügen, um die Körpermitte zu
kräftigen. [...]"
(S. 30) *Rat & Hilfe*: "Traumwelten"
Psychologie: "Träume bereichern das Leben, sie bieten Inspiration,
Problemlösungen und Selbsterkenntnis. Mit viel Übung kommen sie
manchmal sogar 'auf Bestellung'. [...]"
---
Das ist nur eine kleine Auswahl mit den jeweiligen Aufmachern. Es lohnt
sich m.E., das wertvolle (und dennoch kostenlose) 86-seitige Heft in
der nächsten Apotheke (in D) zu holen und sich - bei Bedarf oder
prävenierend - in die relevanten Themenkreise einzulesen.
"Frank Kalder" schrieb:
> Hallo,
> interessante Themenkreise und fachliche Tipps im Kontext der
> "Integrativen Medizin" sind im kostenlosen Gesundheits-Magazin
> *Apotheken Umschau* (01. Sept. 2005 A)
> enthalten. Zum Beispiel:
Ok. Du willst es ja nicht anders.
Schön, dass Du das hochseriöse Fachblatt jetzt auch entdeckt hast.
> (S. 18) "Meist harmlose Ursache"
> Schmerztherapie: "Falsche Behandlung von Rückenschmerzen kann die
> Probleme verschlimmern. [...]" -- Prof. Dr. med. Peer Eysel,
> Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie des Klinikums der
> Universität in Köln.
Grandios: Falsche Behandlung kann Schmerzen verschlimmern!
> (S. 19) "Bandscheiben: Guter Rat ist teuer"
> Methodenvielfalt: "Wer sich mit Bandscheibenproblemen plagt, muss aus
> einem großen Angebot neuer Behandlungen wählen. Doch der Erfolg
> vieler Verfahren ist bislang ungewiss. [...]"
Auf den Satz haben sicher viele sehnsüchtig gewartet.
> (S. 21) "Schnell in Form"
> Rückengymnastik: "Wenige Übungen genügen, um die Körpermitte zu
> kräftigen. [...]"
Es gibt nicht all zu viele Übungen. Das stimmt. Was wollte der Satz
sagen?
> (S. 30) *Rat & Hilfe*: "Traumwelten"
> Psychologie: "Träume bereichern das Leben, sie bieten Inspiration,
> Problemlösungen und Selbsterkenntnis. Mit viel Übung kommen sie
> manchmal sogar 'auf Bestellung'. [...]"
Ich bin begeistert.
> Das ist nur eine kleine Auswahl mit den jeweiligen Aufmachern. Es
> lohnt
> sich m.E., das wertvolle (und dennoch kostenlose) 86-seitige Heft in
> der nächsten Apotheke (in D) zu holen und sich - bei Bedarf oder
> prävenierend - in die relevanten Themenkreise einzulesen.
Toll. Editor Frank Kalder rezensiert in d.s.m.m die Apothekenrundschau.
Das ist eine neue Qualität in einer sci NG!
Herzlichen Glückwunsch,
Peter
"Frank Kalder" schrieb:
> Hallo Peter,
> über meine Ansichten zu dieser TCM-Thematik im Kontext der med.
> Methodenvielfalt (Einschränkungen, Kritik, partielle Ablehnung) findet
> sich Entsprechendes
> in meiner gestrigen Antwort an Ralf M. Auf ein erneutes Aufkochen der
> Angelegenheit verzichte ich.
Ich halte mich jetzt mal zurück mit Spott. Du solltest Dich mit dem
Thema "Junk-Science" vermehrt auseinandersetzen. Deine ev. edle Absicht
verkehrt sich sonst noch mehr ins Gegenteil.
Gruß,
Peter
[...]_!_
> Ralf Muschall wrote:
> > Mich würde dann
> > die Korrelation zu den PISA-Ergebnissen interessieren.
> Es sind m.W. nicht nur die PISA-Schwächlinge, die davon betroffen
Es geht mir dabei nicht um bildungsferne Randgruppen, sondern um die
Verbreitung der Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit nichttrivialen
Themen im Bevölkerungsdurchschnitt (wovon PISA nur die Kinder abdeckt,
aber wenigstens etwas).
> Medizinische Aufklärung zur PRÄVENTION würde IMO auch als Schulfach
> nichts schaden. Es wäre m.E. auf jeden Fall einem Fach wie Religion
> vorzuziehen.
Allgemeine Medienkompetenz halte ich für wichtiger. Dem
Durchschnittsbürger wird man kaum die Grundlagen des
Kohlenhydratmetabolismus vermitteln können, aber man kann ihm
beibringen, dass etwas beliebiges höchstwahrscheinlich Mist ist, wenn
es in der BLÖD steht, bevor sein Arzt es kennt. Bei konkreten
Schulinhalten muss man wahrscheinlich froh sein, wenn Händewaschen und
Vor-dem-tot-Umfallen-mit-Saufen-aufhören rüberkommen.
> Die Akupunktur (zur TCM gehörend) lehne ich als Methode ab:
Ich nicht - ich warte einfach, was beim testen herauskommt (ich
vermute, nichts, aber vielleicht doch) - ich bin halt szientistisch
verdorben und für Eso-Kram nicht als Kunde verfügbar ;-)
[Korrelation zu den PISA-Ergebnissen]
>
> > Es sind m.W. nicht nur die PISA-Schwächlinge, die davon betroffen sind.
>
> Es geht mir dabei nicht um bildungsferne Randgruppen, sondern um die
> Verbreitung der Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit nichttrivialen
> Themen im Bevölkerungsdurchschnitt (wovon PISA nur die Kinder abdeckt,
> aber wenigstens etwas).
>
ACK.
> > Medizinische Aufklärung zur PRÄVENTION würde IMO auch als Schulfach
> > nichts schaden. Es wäre m.E. auf jeden Fall einem Fach wie Religion
> > vorzuziehen.
>
> Allgemeine Medienkompetenz halte ich für wichtiger.
>
Auf jeden Fall.
Wir (im Usenet) können ebenfalls verantwortungsbewusst etwas dazu
beitragen, wenn auch nur im ganz bescheidenen Rahmen.
> Dem Durchschnittsbürger wird
> man kaum die Grundlagen des Kohlenhydratmetabolismus
> vermitteln können, aber man kann ihm beibringen,
> dass etwas Beliebiges höchstwahrscheinlich Mist ist, wenn
> es in der BLÖD steht, bevor sein Arzt es kennt.
>
Klar, darum geht's.
> Bei konkreten
> Schulinhalten muss man wahrscheinlich froh sein, wenn Händewaschen und
> Vor-dem-tot-Umfallen-mit-Saufen-aufhören rüberkommen.
>
--> :-)
> > Die Akupunktur (zur TCM gehörend) lehne ich als Methode ab:
>
> Ich nicht - ich warte einfach, was beim testen herauskommt (ich
> vermute, nichts, aber vielleicht doch) - ich bin halt szientistisch
> verdorben und für Eso-Kram nicht als Kunde verfügbar ;-)
>
Nun ja, jedem sein Plaisierchen :-)
Ein Hinweis auf Themen, die hier zum Kontext passen, ist keine
Rezension.
Was in dieser sci.NG sonst noch so abgeht, ist keineswegs immer von
ausgesuchter 'wissenschaftlicher' Qualität.
[2. Teil]
Es geht mir im Kontext der I.M. darum, medizinisch sowie psycho- und
physiotherapeutisch Brauchbares von jenem E.-K. zu unterscheiden. Mit
verantwortungsbewusst Diskutierenden könnte das im Rahmen einer
relevanten sci.NG (also hier bei dsmm) gelingen. Allseitige
Konstruktivität ist dabei immer wünschenswert.
> Was in dieser sci.NG sonst noch so abgeht, ist keineswegs immer von
> ausgesuchter 'wissenschaftlicher' Qualität.
Wahrscheinlich findest Du deshalb keine Diskussionspartner, weil kaum
einer Deinem exklusiven Niveau entspricht.
[3. Teil]
Hallo Ralf,
eine Diskussion über
*Akupunktur*
möchte ich hier nicht lostreten. Aus meiner Diskussion mit Lothar P.
(Facharzt für Chirurgie a.D.) sei an ein relevantes Statement
http://groups.google.co.uk/group/de.sci.medizin.misc/msg/db73c05a531c8e27
(im zweiten Abschnitt) erinnert.
In diesem Beitrag findet sich auch ein Hinweis (im ersten Abschnitt)
zur
*Homöopathie*,
die im Kontext der I.M. gelegentlich eine untergeordnete Rolle spielt.
Auch darüber möchte ich nicht mehr diskutieren.
Wenngleich verschiedene Fragwürdigkeiten im Rahmen der I.M. aufkommen,
gibt es dabei eine Vielzahl an /sowohl gruppenkommunikativen als auch
individuell applikablen/ wirkungsvollen Präventions- und Heilmethoden,
bei denen der 'gesamte Mensch' einbezogen ist (zum Unterschied zur
zu versuchenden Kurierung von einzelnen Symptomen), die die Medizin,
selektierte Naturheilverfahren sowie psycho- und physiotherapeutische
Maßnahmen umfassen.
Hallo Ursula,
Deine Voreingenommenheit ist mir hinlänglich bekannt.
Du täuschst Dich aber.
Ich finde international (deutsch-, englisch- und französischsprachig)
sehr interessante - angenehme und weltoffene - Gesprächspartner.
http://groups.google.co.uk/groups?q=Frank+Kalder+%2F+haplif&start=0&scoring=d&
http://groups.google.co.uk/groups?q=Frank+Kalder++anglaise&start=0&scoring=d&
Leider fehlt es mir an der Zeit, um mich intensiver damit diskursiv zu
befassen.
> Ursula Winkler wrote:
> > Frank Kalder wrote:
> >
> >
> > Wahrscheinlich findest Du deshalb keine Diskussionspartner, weil kaum
> > einer Deinem exklusiven Niveau entspricht.
> >
>
> Hallo Ursula,
> .....
Wie, bin ich gar noch nicht in Deinem Kill-File?
Im uebrigen, ist Dir schon aufgefallen, dass Du Dich am liebsten
selbst zitierst? (Bezieht sich nicht nur auf den Inhalt Deiner vorherigen
Antwort)
Derartige "Exkommunikationen" wende ich grundsätzlich nicht an. Das
darf gern der Papst praktizieren.
> Im Uebrigen, ist Dir schon aufgefallen, dass Du Dich am liebsten
> selbst zitierst? (Bezieht sich nicht nur auf den Inhalt Deiner vorherigen
> Antwort)
>
Das Posting, auf das Du Dich beziehst, wurde zweimal gesandt, weil es
beim ersten Versenden geklemmt hatte. Es war darin (inzwischen bei
Google gelöscht) zudem - wie nachträglich festgestellt - ein
/falscher/ Link enthalten.
Im Übrigen weise ich gelegentlich per Quotes auf diejenigen
Ausführungen hin, die es zu verschiedenen Themenkreisen von mir schon
gibt. Vieles doppelt oder mehrfach zu schreiben wäre nicht nur
redundant sondern gröblich zeitverschwendend. Ich benutze etwa genauso
häufig Quotes von Dritten, sofern es um Sachliches und
Themenrelevantes geht.
> Das Posting, auf das Du Dich beziehst...
Ich beziehe mich auf eine Reihe von Postings, nicht auf eines oder zwei.
> Im Übrigen weise ich gelegentlich per Quotes auf diejenigen
> Ausführungen hin, die es zu verschiedenen Themenkreisen von mir schon
> gibt.
Genau, und das nervt gewaltig.
> Vieles doppelt oder mehrfach zu schreiben wäre nicht nur
> redundant sondern gröblich zeitverschwendend. Ich benutze etwa genauso
> häufig Quotes von Dritten, sofern es um Sachliches und
> Themenrelevantes geht.
Das hier ist Usenet, keine Publikationsstaette. Hier wird getratscht, auch
mal gestritten, gefragt, natuerlich auch Wissen ausgetauscht (wie fundiert
auch immer), denn es ist ein "Ort" der zwischenmenschlichen Kommunikation.
Es hat die ungezwungene Atmosphaere einer Kaffeepause und nicht die eines
Profilierungsvortrages, bei dem akribisch Referenzen angegeben werden
(vorzugsweise die eigenen). Keinen interessiert, ob der andere zu einem
Thema vor 2 Wochen vielleicht ah statt oh (oder ueberhaupt was) gesagt hat,
seinen Sanktus zu Thema xy gegeben hat, um zu zeigen, auf welchen Gebieten
er bewandert ist oder zu sein vorgibt, oder mit wem "Wichtigem" er palavert
hat, sondern aktuelle Antworten zu einem Thread.
> > Das Posting, auf das Du Dich beziehst...
>
> Ich beziehe mich auf eine Reihe von Postings, nicht auf eines oder zwei.
>
Hallo Ursula,
das war mir schon klar.
Dennoch musste ich wegen eines Fehlers bei meinem Vorposting (Doppelung
& Linkfehler) eine klärende Anmerkung anbringen.
> > Im Übrigen weise ich gelegentlich per Quotes auf diejenigen
> > Ausführungen hin, die es zu verschiedenen Themenkreisen von mir schon
> > gibt.
>
> Genau, und das nervt gewaltig.
>
Wenn's *Dich* nervt, rate ich zur simplen Ignorierung.
> > Vieles doppelt oder mehrfach zu schreiben wäre nicht nur
> > redundant sondern gröblich zeitverschwendend. Ich benutze etwa genauso
> > häufig Quotes von Dritten, sofern es um Sachliches und
> > Themenrelevantes geht.
>
> Das hier ist Usenet, keine Publikationsstaette.
>
Und was machen im Usenet die Herren Ulrich Gresch (Dipl.-Psychologe)
und Peter Wittwer (etc) Deiner Ansicht nach?!
Wie findest Du denn das (im hier von Dir aufgeworfenen Kontext)?
Wittwer (H.O. et al.) ./. Prof. Stemmann:
http://groups.google.de/group/de.sci.medizin.misc/msg/5bdd0c5832fd0676
U.G. und die GMD (Ideologisierungspublikationen auf der Basis von Karl
Marx & Co.):
http://groups.google.de/groups?q=geist-materie-dialektik+(gmd)&start=0&scoring=d&
> Hier wird getratscht, auch
> mal gestritten, gefragt, natuerlich auch Wissen ausgetauscht (wie fundiert
> auch immer), denn es ist ein "Ort" der zwischenmenschlichen Kommunikation.
>
Wenn zwischenmenschliche Kommunikation vor allem Rechthabereien,
Ideologisierungsversuche, das Ad-hom.-Attackieren und Niedermachen von
Andersdenkenden (etc) beinhaltet, dann magst Du /mal wieder/ voll
rechthaben.
> Es hat die ungezwungene Atmosphaere einer Kaffeepause und nicht die eines
> Profilierungsvortrages, bei dem akribisch Referenzen angegeben werden
> (vorzugsweise die eigenen).
>
Man ist aber leider den Attacken derjenigen ausgesetzt, die es nicht
als Kaffeepauseatmosphäre auffassen.
> Keinen interessiert, ob der andere zu einem
> Thema vor 2 Wochen vielleicht ah statt oh (oder ueberhaupt was) gesagt hat,
> seinen Sanktus zu Thema xy gegeben hat, um zu zeigen, auf welchen Gebieten
> er bewandert ist oder zu sein vorgibt, oder mit wem "Wichtigem" er palavert
> hat, sondern aktuelle Antworten zu einem Thread.
>
Ja, das wäre ja zu schön, wenn's denn mal so wäre.
Im internationalen Umfeld (deutsch-, englisch- und
französischsprachig) findet man den von Dir als idealtypisch
bezeichneten Zustand einer derartigen Usenetkommunikation schon eher
(wie ich es vorgestern gezeigt habe (der Google-Link ist jetzt
up-to-date), wenngleich man sich auch da von Haien und Piranhas
geschickt *freihalten* muss.
>
Gruß, Frank
--
www.haplif.de
www.haplif.de/61820.html
http://groups-beta.google.com/group/Governance-global-vs-regional
"Frank Kalder" schrieb:
[...]
> Und was machen im Usenet die Herren Ulrich Gresch (Dipl.-Psychologe)
> und Peter Wittwer (etc) Deiner Ansicht nach?!
Ich halte mich bei Themen, zu denen ich nichts zu sagen habe, meistens
zurück. Ich zitiere mich auch nicht dauernd selbst. Was meinst Du
überhaupt mit "etc"?
> Wie findest Du denn das (im hier von Dir aufgeworfenen Kontext)?
> Wittwer (H.O. et al.) ./. Prof. Stemmann:
> http://groups.google.de/group/de.sci.medizin.misc/msg/5bdd0c5832fd0676
Oh Gott! Ich habe mir exakt *einmal* in vielen Jahren erlaubt, etwas zu
tun, was auf nicht viel Gegenliebe gestoßen ist. Ich habe Aribert
Deckers geholfen. Obwohl ich weiß, wie sehr er hier "geschätzt" wird. In
dem Fall stand ich dahinter, es geht um einen recht wahrscheinlichen
Klinikskandal. Du scheinst ja über eine "Akte" zu verfügen?
Wer ist H.O. et al.?
[U.G]
Keine Ahnung, was er alles losgelassen hat.
> > Hier wird getratscht, auch
> > mal gestritten, gefragt, natuerlich auch Wissen ausgetauscht (wie
> > fundiert
> > auch immer), denn es ist ein "Ort" der zwischenmenschlichen
> > Kommunikation.
> Wenn zwischenmenschliche Kommunikation vor allem Rechthabereien,
> Ideologisierungsversuche, das Ad-hom.-Attackieren
Und was machst Du hier gerade?
> und Niedermachen von
> Andersdenkenden (etc) beinhaltet, dann magst Du /mal wieder/ voll
> rechthaben.
Dein Auftreten in NGs wird nun mal von einigen als extrem dünkelhaft bei
gleichzeitig maximaler Naivität empfunden. Damit werte ich Deine
Schreibe und nicht Deine Person, die ich nicht kenne.
> > Es hat die ungezwungene Atmosphaere einer Kaffeepause und nicht die
> > eines
> > Profilierungsvortrages, bei dem akribisch Referenzen angegeben
> > werden (vorzugsweise die eigenen).
> Man ist aber leider den Attacken derjenigen ausgesetzt, die es nicht
> als Kaffeepauseatmosphäre auffassen.
Wenn es um Junk-Science-Themen geht ("Integrativ", "holistisch"), die
potentiell andere schädigen können, erlaube ich mir, zu attakieren.
Ansonsten lasse ich Dich doch in Ruhe, oder?
> > Keinen interessiert, ob der andere zu einem
> > Thema vor 2 Wochen vielleicht ah statt oh (oder ueberhaupt was)
> > gesagt hat,
> > seinen Sanktus zu Thema xy gegeben hat, um zu zeigen, auf welchen
> > Gebieten
> > er bewandert ist oder zu sein vorgibt, oder mit wem "Wichtigem" er
> > palavert hat, sondern aktuelle Antworten zu einem Thread.
> Ja, das wäre ja zu schön, wenn's denn mal so wäre.
Ist doch meistens so. Ich habe Dich doch nur ein paar wenige Male mit
Zitaten von Dir selbst geärgert. Ich finde mein Verhalten gegenüber
jemandem, der mit einer selten gesehenen Großkotzigkeit auftritt,
geradezu gentlemen-like.
> Im internationalen Umfeld (deutsch-, englisch- und
> französischsprachig) findet man den von Dir als idealtypisch
> bezeichneten Zustand einer derartigen Usenetkommunikation schon eher
> (wie ich es vorgestern gezeigt habe (der Google-Link ist jetzt
> up-to-date), wenngleich man sich auch da von Haien und Piranhas
> geschickt *freihalten* muss.
Jetzt gehts schon wieder los ...
Peter
P.S.:
Du hast vergessen, eine Klammer zu schließen. Nein, ein Korrekturposting
ist nicht nötig!
> Wenn es um Junk-Science-Themen geht ("Integrativ", "holistisch"), die
> potentiell andere schädigen können, erlaube ich mir, zu attakieren.
> Ansonsten lasse ich Dich doch in Ruhe, oder?
[x] Du kennst noch nicht "Bullshit-Bingo.
Aber ich freue mich auf deine medizinisch-intergrative
Anpassung desselben ;-)
Relax ;-)
Beste Grüße
Matthias
> Es geht mir im Kontext der I.M. darum, medizinisch sowie psycho- und
> physiotherapeutisch Brauchbares von jenem E.-K. zu unterscheiden. Mit
> verantwortungsbewusst Diskutierenden könnte das im Rahmen einer
> relevanten sci.NG (also hier bei dsmm) gelingen. Allseitige
> Konstruktivität ist dabei immer wünschenswert.
Das setze ich sowieso voraus. Was mich stört, ist die Unterteilung
der Methoden nach geographischer o.ä. Herkunft (chinesisch,
anthtoposophisch usw.) statt nach
getestet+bestanden/ungetestet/getestet+durchgefallen. Ich werde den
Eindruck nicht los, dass die erstgenannte Einteilung von den
Vertretern jener Methoden gepusht wird, die in der zweiten Einteilung
in die dritte Kategorie fallen.
Nein, ich verfüge - im Gegensatz zu Dir - über keine Dossiers. Ich
behalte lediglich ein paar wichtig erscheinende Sachen in Erinnerung,
z.B. Wittwer / Stemmann. Den Rest besorgt Google.
> Wer ist H.O. et al.?
>
A.D. alias Happy Oyster.
Forget "et al.".
> Wenn es um Junk-Science-Themen geht ("Integrativ", "holistisch"), die
> potentiell andere schädigen können, erlaube ich mir, zu attackieren.
>
Es ist nicht alles Junk (was ggf. nicht verstanden wird).
[...]
Rest z.K. genommen und entsorgt.
Hallo Ralf,
das freut mich, und so kann diskursiv etwas daraus werden.
> Was mich stört, ist die Unterteilung
> der Methoden nach geographischer o.ä. Herkunft (chinesisch,
> anthroposophisch usw.) statt nach
> getestet+bestanden / ungetestet / getestet+durchgefallen.
>
Da hätte ich nichts dagegen.
Nur, wer bezahlt die vielen Tests und Studien...
Die Pharmaindustrie - Superzahler für 'Klinische Studien' -
hat daran kein Interesse. Woher sollte dann das Geld dafür kommen?
> Ich werde den
> Eindruck nicht los, dass die erstgenannte Einteilung von den
> Vertretern jener Methoden gepusht wird, die in der zweiten Einteilung
> in die dritte Kategorie fallen.
>
Ohne große Testreihen wenden auch seriöse Kliniken (z.T. in
BfA-Trägerschaft) die 'integrativen Methoden' an. Einige davon
hatte ich im vormaligen Thread "Ganzheitliche Heilmethodik /
Psychosomatik" genannt (vgl. diverse anfängliche Postings dort).
Link (z.B.):
http://groups.google.co.uk/group/de.alt.naturheilkunde/msg/e92fb221e13de40f
> > Ich beziehe mich auf eine Reihe von Postings, nicht auf eines oder zwei.
> >
> das war mir schon klar.
> Dennoch musste ich wegen eines Fehlers bei meinem Vorposting (Doppelung
> & Linkfehler) eine klärende Anmerkung anbringen.
Siehst Du, schon wieder praktizierst Du es: das ueberfluessige Korrigieren
jedes I-Tuepfelchens. Du karikatierst Dich damit selbst.
> > > Im Übrigen weise ich gelegentlich per Quotes auf diejenigen
> > > Ausführungen hin, die es zu verschiedenen Themenkreisen von mir schon
> > > gibt.
> >
> > Genau, und das nervt gewaltig.
>
> Wenn's *Dich* nervt, rate ich zur simplen Ignorierung.
Keine Sorge, tu ich gewoehnlich. So wie alle anderen hier es stets tun.
> Und was machen im Usenet die Herren Ulrich Gresch (Dipl.-Psychologe)
> und Peter Wittwer (etc) Deiner Ansicht nach?!
>
> Wie findest Du denn das (im hier von Dir aufgeworfenen Kontext)?
>
> Wittwer (H.O. et al.) ./. Prof. Stemmann:
> http://groups.google.de/group/de.sci.medizin.misc/msg/5bdd0c5832fd0676
>
> U.G. und die GMD (Ideologisierungspublikationen auf der Basis von Karl
> Marx & Co.):
> http://groups.google.de/groups?q=geist-materie-dialektik+(gmd)&start=0&scoring=d&
1. Du benimmst Dich hier wie im Kindergarten ("aber DER DA hats doch auch
gemacht!")
2. Es interessiert mich nicht, ob Ulrich Dipl.-Psychologe ist, und Peter "etc.".
Hier gibt es keinen Standesduenkel.
3. Es geht darum, dass Du es unentwegt machst, und hier in Deiner obigen
Antwort schon wieder. Es ist ja nicht verboten, Links aufzuzaehlen oder seine
Meinung dazu abzugeben, aber selbsternannte Referees bei Themen, in denen
sie Laien sind, brauchen sich nicht zu wundern, wenn sie irgendwann
entsprechende Antworten kriegen.
> Wenn zwischenmenschliche Kommunikation vor allem Rechthabereien,
> Ideologisierungsversuche, das Ad-hom.-Attackieren und Niedermachen von
> Andersdenkenden (etc) beinhaltet, dann magst Du /mal wieder/ voll
> rechthaben.
Wie heisst es? So wie man in den Wald hineinbruellt, kommt ueblicherweise
das Echo zurueck.
> > Keinen interessiert, ob der andere zu einem
> > Thema vor 2 Wochen vielleicht ah statt oh (oder ueberhaupt was) gesagt hat,
> > seinen Sanktus zu Thema xy gegeben hat, um zu zeigen, auf welchen Gebieten
> > er bewandert ist oder zu sein vorgibt, oder mit wem "Wichtigem" er palavert
> > hat, sondern aktuelle Antworten zu einem Thread.
>
> Ja, das wäre ja zu schön, wenn's denn mal so wäre.
Ist's auch gewoehnlich. Wenns bei Dir nicht so ist, dann liegt das an Deinem
Verhalten.
Obwohl ich - vor allem gegenüber Ladies - stets bemüht bin, die
Höflichkeit zu wahren, ist's jetzt endlich genug mit dem
Kindergartenkram.
Unterlass gefälligst die ständigen Ad.-hom.-Kritiken!
>
EOD & Gruß, Frank
Hallo,
angesichts der *Krankheiten der Zukunft* (Wissenschaftsexpertenumfrage)
kann man einerseits auf die kommenden Segnungen aus der
pharmazeutischen und medizinischen Forschung
http://groups.google.de/group/de.sci.medizin.misc/msg/ff0f699d6656128d
warten oder sich *präventiv* gesundheitsfördernd (im
integrativ-medizinischen) verhalten.
In der aktuellen Ausgabe vom 15.09.05 (kostenlos in dt. Apotheken
erhältlich)
*Neue Apotheken Illustrierte*
findet sich (auf S. 9) ein Leitartikel mit dem Titel
*Medizin der Zukunft
- Krebs und Herz-Kreislauf-Leiden im Fokus der Forschung*
[Haupt- und Zwischenaufmacher]
"In wohlhabenden Ländern muss die Medizin vor allem Krebsleiden und
Herz-Kreislauf-Erkrankungen bekämpfen. Eine große Herausforderung,
denn hierbei spielen individuelle Faktoren wie Lebensführung, die
Genetik und äußere Einflüsse eine wichtige Rolle. Obwohl die Aufgabe
so schwierig ist, verzeichnet die Forschung viele neue
Therapieansätze, die für die Zukunft optimistisch stimmen. Viele
dieser Ansätze haben mit immer zielgenaueren Angriffspunkten moderner
Medikament zu tun."
"Krebszellen sollen sich nicht vermehren, sondern verhungern"
"Antikörper gegen Darmkrebs"
"Herz- und Kreislauf besser schützen"
"Eigeninitiative zählt"
----
Das Schlussplädoyer ["Eigeninitiative zählt"] im Wortlaut:
"Moderne Behandlungsverfahren und Medikamente helfen bereits vielen
Patienten. Dennoch ist der medizinische Fortschritt nur einer der Wege
zu mehr Gesundheit. Kranke und auch gesunde Menschen können in ihrem
Lebensalltag selbst viel tun, um sich zu schützen. Wichtige
Ansatzpunkte in Sachen Herz und Kreislauf oder bei der Krebsvorsorge
ist das Eindämmen von Risikofaktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel,
falsche Ernährung und Übergewicht. Der oft mühsam durchzuhaltende
Entschluss, hier dauerhaft etwas zu ändern, zahlt sich später
vielfach aus - durch einen Gewinn an körperlicher und geistiger
Fitness, den letztlich kein noch so fortschrittliches medizinisches
Verfahren oder Medikament in gleicher Weise ermöglichen kann." --
Dr. Frank Schäfer
Diesem Plädoyer schließe ich mich voll an, und so verstehe ich auch
das Einwirken im integrativ-medizinischen Sinne. Es geht um
Eigeninitiative und Eigenverantwortlichkeit (--> Selbstmanagement).
>
Gruß, Frank
--
www.haplif.de
Politik- und Wirtschafts-Highlights mit Zukunftsrelevanz
www.haplif.de/61820.html
http://groups.google.com/group/Governance-global-vs-regional
> In der aktuellen Ausgabe vom 15.09.05 (kostenlos in dt. Apotheken
> erhältlich)
>
> *Neue Apotheken Illustrierte*
In Apotheken komme ich selten, dort muss es offenbar aussehen wie beim
Friseur. Können die es nicht halten wie die Ärzte - eine hier hat
Playboy usw. im Wartezimmer ausliegen.
> Diesem Plädoyer schließe ich mich voll an, und so verstehe ich auch
Ich ja auch richtig schwer, sich so einer Sammlung von
Allgemeinplätzen voll anzuschließen.
Abgesehen davon hat vermutlich noch niemand ausgerechnet, welche der
allgemein empfohlenen Kasteiungen wirklich das Nettoleben verlängern
(wenn ich 10 Minuten rennen soll, um 5 Minuten später zu sterben, ist
das ein Verlust).
[Allgemeinplätze]
> Abgesehen davon hat vermutlich noch niemand ausgerechnet, welche der
> allgemein empfohlenen Kasteiungen wirklich das Nettoleben verlängern
> (wenn ich 10 Minuten rennen soll, um 5 Minuten später zu sterben, ist
> das ein Verlust).
>
Hallo Ralf,
Deine Jokes sind recht amüsant.
Diejenigen, die sich mit den Informationen, die sowohl die Apotheken
als auch die Krankenkassen kostenlos zur Verfügung stellen, befassen,
können daraus (insbesondere aus dem, was zwischen dem von mir
Angerissenen steht) einen persönlichen Nutzen ziehen.
> > Abgesehen davon hat vermutlich noch niemand ausgerechnet, welche der
> > allgemein empfohlenen Kasteiungen wirklich das Nettoleben verlängern
> > (wenn ich 10 Minuten rennen soll, um 5 Minuten später zu sterben, ist
> > das ein Verlust).
> Deine Jokes sind recht amüsant.
Das war eigentlich ernst gemeint. Die Minutenrechnung stammt IIRC von
Pinker (evtl. ohne konkrete Zahlenwerte), und ich würde es sogar noch
weiter treiben: Hat jemand verglichen, unter welchen Aspekten sich
gesundes Leben lohnt:
Pro: erhöhte Lebenserwartung, höhere Lebensqualität in *festen*
Lebensjahrzehnten (z.B. ab 70), Einsparung teurer Medikamente und
Arztkosten
Contra: Hunger (unangenehm, Nahrungsersatz (a.k.a. Karnickelfutter)
schmeckt nicht), bewirkt erhöhte Arbeitsfehlerrate und Unfallgefahr,
Sport ist unangenehm[1] und kostet Zeit. Sinkende Lebensqualität im
*letzten* Lebensjahrzehnt (wann immer das sein mag), weil die
schnelltötenden Krankheiten weniger wahrscheinlich werden und man
stattdessen an irgendetwas unangenehmerem siecht. Langfristige
Belastung der Kranken- und Rentenkassen durch Ersetzung der
schnelltötenden durch langsamtötende Krankheiten und längere
Lebenserwartung.
> Diejenigen, die sich mit den Informationen, die sowohl die Apotheken
> als auch die Krankenkassen kostenlos zur Verfügung stellen, befassen,
> können daraus (insbesondere aus dem, was zwischen dem von mir
> Angerissenen steht) einen persönlichen Nutzen ziehen.
Bei den an kurzfristigen Einsparungen selbst interessierten
Krankenkassen kann ich es mir noch vorstellen. Das Zeug, was in de
Apothekenheftchen steht, unterscheidet sich IMHO nur graduell von dem,
was als "Gesundheitstip" in den kostenlos als Zeitungsimitat lokal in
die Briefkästen gestopften Blättchen (à la "SDtadtanzeiger") steht.
Außerdem *wissen* alle wohlgeformten Menschen, dass sie eigentlich
hungern und sich anderweitig foltern sollten, und intelligenteres
stand da noch nicht (weil nichts existiert und auch das jeder weiß –
das letzte nichtasketische hierzu war vor ein paar Jahren hier der
Vorschlag, mit Lotem Leismehl den Kohlenhydratstoffwechsel in der
Leber zu verbiegen – die älteren Mitleser kennen das sicher noch).
[1] Kommentare von Endorphinjunkies zu diesem Adjektiv sind
ausdrücklich unerwünscht ;-)
Hallo Ralf,
viele der 10 genannten "Krankheiten der Zukunft" aus der aktuellen
Pharma- und Medizinwissenschaftsexpertenumfrage des VFA (s. separater
Thread) stellen sich weit früher ein. Sie können vermeiden werden.
Eine hohe Lebensqualität ohne Medikamente bis ins hohe Alter (ab 70
aufwärts) ist doch erstrebenswert. Dafür muss aber schon in jüngeren
Jahren *präventiv* etwas getan werden: optimale Bewegung und
Ernährung sowie ein gesundheitsförderndes Maß an Eu-Stress.
> Contra: Hunger (unangenehm, Nahrungsersatz (a.k.a. Karnickelfutter)
> schmeckt nicht), bewirkt erhöhte Arbeitsfehlerrate und Unfallgefahr,
> Sport ist unangenehm[1] und kostet Zeit.
>
In der Weise, wie ich mich z.B. ernähre, bewege und /mental/
eu-stresse, ist nichts Unangenehmes, Zeitraubendes oder
Schlechtschmeckendes involviert.
> Sinkende Lebensqualität im
> *letzten* Lebensjahrzehnt (wann immer das sein mag), weil die
> schnelltötenden Krankheiten weniger wahrscheinlich werden und man
> stattdessen an irgendetwas unangenehmerem siecht.
>
Durch unsinnige Medikamenteneinnahme werden die Altersleiden
verzögert. Ich plädiere dafür, sie von vornherein durch eine
sinnvolle Lebensführung zu vermeiden (eigenverantwortliche und
selbststeuerbare Prävention).
> Langfristige Belastung der Kranken-
> und Rentenkassen durch Ersetzung der
> schnelltötenden durch langsamtötende Krankheiten und längere
> Lebenserwartung.
>
ACK; Gegenmittel: s.o.
> > Diejenigen, die sich mit den Informationen, die sowohl die Apotheken
> > als auch die Krankenkassen kostenlos zur Verfügung stellen, befassen,
> > können daraus (insbesondere aus dem, was zwischen dem von mir
> > Angerissenen steht) einen persönlichen Nutzen ziehen.
>
> Bei den an kurzfristigen Einsparungen selbst interessierten
> Krankenkassen kann ich es mir noch vorstellen. Das Zeug, was in de
> Apothekenheftchen steht, unterscheidet sich IMHO nur graduell von dem,
> was als "Gesundheitstip" in den kostenlos als Zeitungsimitat lokal in
> die Briefkästen gestopften Blättchen (à la "Stadtanzeiger") steht.
>
In letzteren Blättchen liest es vielleicht kaum jemand.
Wenn der Apotheker einem Kunden oder Interessenten ein Apothekerheft
(Illustrierte, Rundschau, Umschau o. dgl.) in die Hand drückt, dann
hat das doch den besonderen Touch der kostenlosen und ziemlich
umfänglichen Gesundheitsfachberatung im Sinne von "... fragen Sie
Ihren Arzt oder Apotheker".
> Außerdem *wissen* alle wohlgeformten Menschen, dass sie eigentlich
> hungern und sich anderweitig foltern sollten, und intelligenteres
> stand da noch nicht (weil nichts existiert und auch das jeder weiß -
> das letzte nichtasketische hierzu war vor ein paar Jahren hier der
> Vorschlag, mit Lotem Leismehl den Kohlenhydratstoffwechsel in der
> Leber zu verbiegen - die älteren Mitleser kennen das sicher noch).
>
Ggf. negativ eingestellte Menschen mögen da etwas vom Hungern und
Foltern hineininterpretieren. Für mich z.B. trifft das nicht zu
(s.o.).
> [1] Kommentare von Endorphinjunkies zu diesem Adjektiv sind
> ausdrücklich unerwünscht ;-)
>
ACK ;-)
>
Gruß, Frank
--
www.haplif.de
www.haplif.de/61820.html
http://groups.google.com/group/Governance-global-vs-regional
> Thread) stellen sich weit früher ein. Sie können vermeiden werden.
> Eine hohe Lebensqualität ohne Medikamente bis ins hohe Alter (ab 70
> aufwärts) ist doch erstrebenswert. Dafür muss aber schon in jüngeren
> Jahren *präventiv* etwas getan werden: optimale Bewegung und
> Ernährung sowie ein gesundheitsförderndes Maß an Eu-Stress.
Manche Leute müssen schlicht arbeiten, haben Kinder und womöglich noch
Schulden und sind unausgeschlafen. Entwickel doch da mal ein Modell für
optimale Bewegung, Ernährung und gesundheitsfördernden EU-Stress.
Vielleicht zu Beginn eine schalldichte Kabine für Kinder?
> In der Weise, wie ich mich z.B. ernähre, bewege und /mental/
> eu-stresse, ist nichts Unangenehmes, Zeitraubendes oder
> Schlechtschmeckendes involviert.
Bei Deinem mondänen Lebensprofil, welches Du den NGs bisher zum Besten
gegeben hast: kein Wunder. Beim Turnierreiten, Segeln oder Jazztrompeten
entspannt es sich ungemein besser als unausgeschlafen bei Dunkelheit
einem Baby die Scheiße möglichst schnell wegzuwischen, weil man in die
Arbeit muss.
> Durch unsinnige Medikamenteneinnahme werden die Altersleiden
> verzögert.
Oh. Das heisst, durch sinnvolle Medikamenteneinnahme werden Altersleiden
beschleunigt. Oder, dass es sinnvoll ist, Altersleiden zu beschleunigen.
Würdest Du das bitte erklären?
> Ich plädiere dafür, sie von vornherein durch eine
> sinnvolle Lebensführung zu vermeiden (eigenverantwortliche und
> selbststeuerbare Prävention).
Dazu müsste man "sinnvoll" definieren.
>> Langfristige Belastung der Kranken-
>> und Rentenkassen durch Ersetzung der
>> schnelltötenden durch langsamtötende Krankheiten und längere
>> Lebenserwartung.
> ACK; Gegenmittel: s.o.
??
> Wenn der Apotheker einem Kunden oder Interessenten ein Apothekerheft
> (Illustrierte, Rundschau, Umschau o. dgl.) in die Hand drückt, dann
> hat das doch den besonderen Touch der kostenlosen und ziemlich
> umfänglichen Gesundheitsfachberatung im Sinne von "... fragen Sie
> Ihren Arzt oder Apotheker".
Es sind nicht alle so Obrigkeits-begeistert.
> Ggf. negativ eingestellte Menschen mögen da etwas vom Hungern und
> Foltern hineininterpretieren. Für mich z.B. trifft das nicht zu
> (s.o.).
Na, dann ist ja der wichtigste Punkt bewiesen.
Peter
Es sind die mit hohen Milliardenausgaben pharmazeutisch wie medizinisch
zu beforschenden *Zukunftsindikationsgebiete*, wie im Parallelthread
"Krankheiten der Zukunft" (OP plus Teile 2 und 3) unschwer zu
erkennen ist. Es hängt davon, wie sich die deutsche Pharmaindustrie
dem stellt, viel in volkswirtschaftlicher Hinsicht für den "Standort
Deutschland" ab.
[...]
>
> Es sind nicht alle so obrigkeits-begeistert.
>
Ärzte und Apotheker gehören nicht zu den "Obrigkeiten", die es
ohnehin schon lange nicht mehr gibt; - sie sind _Dienstleiter_ im
Segment *Gesundheitsförderung*.
Korr.:
>
> [Ärzte und Apotheker]
> ... sie sind _Dienstleister_
> im Segment *Gesundheitsförderung*.
>
FK