Hmm, ob das nun in dein 'Genre' passt?
Eine Verletzung der Hornhaut (z.b. Verᅵtzung, kommt durchaus hᅵufiger
mal vor) kann durch deren Trᅵbung die Sehfᅵhigkeit einschrᅵnken (auch
aufheben). Dies wiederum kann durch die Transplantation einer intakten
Hornhaut (med. erprobtes Verfahren) in vielen Fᅵllen behoben werden
(Transplantat und fᅵhigen Operateur vorausgesetzt).
ᅵhnlich bei einer Trᅵbung der Augenlinse (z.b. Katarakt) (Anatomie des
Auges bitte selbst noch mal nachsehen), die spontan (meist im hᅵheren
Alter) aber auch induziert durch div. Noxen wie Medikamente, UV,
Infrarot (Glasblᅵser) etc. entstehen kann...
z.B. bei Kindern:
<http://www.thieme-connect.com/ejournals/abstract/klimo/doi/10.1055/s-2008-1027946>
Diese Linsentrᅵbung kann das Sehvermᅵgen auch hochgradig schᅵdigen, und
lᅵᅵt sich durch Austausch der Linse(n) beheben (Linsen-OP ist IIRC eine
der hᅵufigsten OPs in unseren Breiten ᅵberhaupt)
Vielleicht kannst Du dir daraus ja etwas zusammenstricken?
Ansonsten kannst Du mit den o.g. Begriffen sicher noch nettere Links
finden kᅵnnen.
HTH
achim
> nur den Widersacher �berwindet, sondern auch irgendeine L�sung wei� f�r die
> blinden Kinder. Ist es medizinisch irgendwie m�glich, Blindheit so zu
[...]
> die dem von mir beschriebenen Genre gen�gt, muss nicht 100% den Stand der
> Wissenschaft wiedergeben, aber auch nicht v�llig an den Haaren herbeigezogen
wenns in Richtung Technik gehen darf �berlege dir ein Sensorimplantat das
mit dem noch vorhandenen Sehnerv verw�chst.
(in Schwarz-weiss und geringer Aufl�sung wurde dies - vermutlich aber an
Tieren - schon getestet. Thema stand vor 1-2 Jahren man bei heise.de)
ansonsten gibts die M�glichkeit durch _noch nicht vorhandene_
Stammzellenbehandlung zerst�rtes Gewebe zielgerichtet nachwachsen zu
lassen.
so als spontaner Einfall..... der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
--
cu |_|
|olger
> ...bin Unterhaltungsautor: mein Vorstellen kreist um verschiedene
schade - die Absenderadresse ist gef�lscht....
wollte aus Neugierde nach weiteren Infos zum geplanten Werk fragen.
--
cu |_|
|olger
> ...bin Unterhaltungsautor
Dann lass mal lieber die Finger von Wissenschaftlichem.
Cornelia
--
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Warum?
Lars
In meiner Arbeit ist es oft so, dass man Ideen pr�ft, die meisten wieder
fallen l�sst, u.a. aus wissenschaftlichen Gr�nden, die dann aber nicht darin
liegen, dass es �berhaupt eine Wissenschaftliches ber�hrendes Thema ist und
deswegen nicht taugt. Ein anderes Feld, in dem momentan etwas stecken
k�nnte, w�re z.B. das gerade abnorme Ausbleiben der Sonnenflecken (Einfl�sse
auf Klima usf.), von dem Du wom�glich genauso wenig Ahnung hast wie ich.
Soll man deswegen keinen Astronomen befragen d�rfen?
Das mit dem Linsenaustausch kᅵnnte was abwerfen. Vielen Dank!
...so geht's mir laufend, wenn ich was recherchiere. Deswegen gehe ich
solchem Privat-Kontakt aus dem Wege. Wenn Du mich irgendwas fragen willst,
kannst Du's hier tun.
> Warum?
Weil science eben keine fiction ist.
> Soll man deswegen keinen Astronomen befragen d�rfen?
Und mu� man dann daraus Unterhaltung machen?
Dennoch kann (und soll) Wissenschaftliches auch Gegenstand von
Literatur, auch Unterhaltungsliteratur sein.
Lars
> ...so geht's mir laufend, wenn ich was recherchiere. Deswegen gehe ich
> solchem Privat-Kontakt aus dem Wege. Wenn Du mich irgendwas fragen willst,
> kannst Du's hier tun.
dann verwende doch gleich einen erkennbar anonymen Absender. das ist dann
sehr viel h�flicher. egal.
aber zur Frage: wobei ich vermute dass eine �ffentliche Antwort vor der
Ver�ffentlichung kaum stattfinden wird.... oder?
Details zum Werk (Titel, Erscheinung, Verlag,....)
--
cu |_|
|olger
vG Nobby
--
Ich verwende seit einen 1/4 Jahrhundert keine Unterhosen.
(Das M�sl)
Es geht um eine TV-Produktion, mehr kann ich niemand ausplaudern. Auch ist
nicht raus, ob's mit den "blinden Kindern" funktioniert. Vielleicht nehmen
wir was anderes. Im Moment steckt alles in der Recherche. Das Ergebnis ist,
wenn geht, in 3 Jahren zu besichtigen...
Fiktionale Werke gehen vor allem auf die inneren Dynamiken ihrer Charaktere,
die aber eben nicht nur Figuren sein k�nnen, sondern auch eine Umgebung,
Berufe etc. haben. Manchmal sind es auch Wissenschaftler, in unserem Fall
z.B. ein Medizinstudent, der im 12 Semester abgebrochen hat, wegen einer
Geschichte mit seinem Vater, und jetzt als Tauchlehrer arbeitet. In solchem
Fall recherchiert man als Autor die Umgebung seiner Figur. Dass z.B. Kinder
geblendet werden, gibt es in der III Welt h�ufiger, um Gewinn aus ihnen zu
ziehen. Die Frage w�re, wie man's ggf. heilen k�nnte - mit oder ohne Deine
Expertise.
Es ist �brigens in allen Sachgebieten am schwierigsten, von Medizinern
Ausk�nfte zu erhalten. Dieser Berufsstand hat ein sehr hohes
Selbstbewusstsein, weswegen man auch kaum welche in anderen Berufsfeldern
(z.B. Politik oder Kunst) findet. Es gibt l�ngst nicht so viele �rzte, die
schriftstellern oder schauspielern wie z.B. Juristen.
> Wissen kann man auch auf unterhaltsame Art vermitteln, oder?
Fantastische Literatur hat aber nicht mehr viel mit Wissen zu tun.
Und erkundigt sich ein Autor vorher NICHT nach halbwegs
wissenschaftlich haltbaren Methoden, muss er sich Vorw�rfen bez�glich
"komplett an der Lehre vorbei", "hirnrissig", "unm�glich" etc.stellen.
Also wie man es macht, isses falsch ?
> Es geht um eine TV-Produktion, mehr kann ich niemand ausplaudern. Auch ist
ahhh: Film
> wenn geht, in 3 Jahren zu besichtigen...
je nachdem wie es passt w�rde ich durchaus die technisch-medizinische
Variante (Sensor der mit Sehnerv verw�chst --- Terminator hat sowas auch)
nutzen.
hat dann den Vorteil sich nicht in die Stammzellen-science-fiction
einmiscen zu m�ssen. da w�re nur der Ausweg einer erfolgreichen
Augentransplantation.
--
cu |_|
|olger
> Also wie man es macht, isses falsch ?
Es zwing ihn niemand �ber Sachen zu schreiben die er nicht kennt. Es gibt
auch noch tausende andere "unterhaltende" Themen.
Geht doch.
Fest die Augen reiben und massieren,
dann sieht man etwas.
w.
> Es ist �brigens in allen Sachgebieten am schwierigsten, von Medizinern
> Ausk�nfte zu erhalten. Dieser Berufsstand hat ein sehr hohes
> Selbstbewusstsein, weswegen man auch kaum welche in anderen Berufsfeldern
> (z.B. Politik oder Kunst) findet.
Der Kausalschlu� leuchtet nicht ein.
Wenn sie ein hohes Selbstbewu�tsein h�tten, sollten sie sich doch gerade
zu allem bef�higt f�hlen.
> Es gibt l�ngst nicht so viele �rzte, die
> schriftstellern oder schauspielern wie z.B. Juristen.
Das k�nnte schon daran liegen, da� �rzte in ihrem Beruf ausgelastet sind.
lars
Gut, das Ende von Arztromanen w�re zu verkraften ...
Aber dieses rigorose Urteil bedeutete auch das Ende der Kriminalliteratur.
Denn von Verbrechen, Polizei und Justiz haben Autoren ja zun�chst auch
keine n�here Kenntnis.
Erst selbst eiunen umbringen, um dar�ber schreiben zu k�nnen, ich wei�
nicht ...
Lars
>> Soll man deswegen keinen Astronomen befragen d�rfen?
>
> Und mu� man dann daraus Unterhaltung machen?
Ich verstehe die Fragestellung nicht.
Schon deshalb, weil Unterhaltung - sei es im Fernsehen, seien es
B�cher - durchaus f�r viele realit�tspr�gend ist, w�re es durchaus
w�nschenswert, wenn auch Unterhaltungswerke in gr��erem Umfang
zumindest elementar recherchiert w�ren, um nicht - unn�tig bzw.
ungewollt - von der Realit�t zu divergieren. Das erh�ht vermutlich
nicht nur f�r mich den Lese- oder Seh-Genu�.
-thh
[1] Nat�rlich wei� eigentlich jeder, da� ein Krimi nicht die
polizeiliche Ermittlungst�tigkeit wiederspiegelt, die
Schwarzwaldklinik nicht die Abl�ufe in einem Krankenhaus und ein
Fernsehfilm �ber einen Gerichtsproze� nicht den Ablauf eines solchen
in der Realit�t. Dennoch werden diese immer wiederholten, oft schlicht
falschen oder US-amerikanisch gepr�gten Stereotypen auch von
gebildeten Menschen zumindest hinsichtlich der grunds�tzlichen Abl�ufe
nicht selten als real empfunden (warum sollte auch ein dramaturgisch
v�llig nebens�chlicher Teil realit�tsfremd dargestellt werden?). Das
f�hrt dann zu Verwunderung, wenn im realen deutschen Strafproze� die
Befragung der Zeugen praktisch ausschlie�lich durch das Gericht
erfolgt, die �brigen Beteiligten allenfalls erg�nzende, aber meist gar
keine Fragen stellen und niemand "Einspruch" ruft, oder wenn im
deutschen Zivilproze� die m�ndliche Verhandlung ausschlie�lich aus der
Bezugnahme auf die schrifts�tzlich gestellten Antr�ge besteht, so da�
der Zuschauer �berhaupt gar nicht verstehen kann, worum es �berhaupt
geht. Nicht nur deshalb halte ich es durchaus f�r w�nschenswert, wenn
auch "fiction" dort, wo es nicht mit dem Plot kollidiert, "science"
zumindest im grunds�tzlichen Bereich der Laienkenntnisse korrekt
wiedergibt.
> Ich verstehe die Fragestellung nicht.
Das mag sein, hier ist allerdings eine SCI-Gruppe. Nicht "de.ich-bin-zu-
faul-selbst-was-f�r-mein-drehbuch-zu-erfinden".
Schlechte Laune?
Lars
Grusz,
Dirk
Tatsachen, also alles, was unter SCI f�llt, werden gefunden, nicht erfunden.
Sowas ist nicht Meinungssache.
Hi,
dann guck doch einfach Dr.House, da kommen allerlei lustige Symptome vor.
Reversible Blindheit war auch schonmal dabei.
--
mfg,
gUnther
-bm
-bm