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"süßer Tod"

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Christian

unread,
Feb 10, 1999, 3:00:00 AM2/10/99
to
Mojn zusammen,

heute abend im Gerichtsmedizinerkrimi des ZDF soll ein gut trainierter Mann
laufend (na gut, nur drei) Frauen dadurch umgebracht haben, daß er sie ein
bißchen in die Vagina gebissen und ihr dann so heftig Luft in die Vagina
geblasen hat, daß gut 100 ml Luft in irgendeine Vene gekommen sein sollen
und die Ärmsten dadurch eine Luftembolie bekommen haben, was sie dann
natürlich dahingerafft hat.

Wir sind gerade mächtig am diskutieren.

Kann dat wirklich ???

Gruß
Christian

Renee Lewin

unread,
Feb 10, 1999, 3:00:00 AM2/10/99
to
ÄhNäää - - daat iss jo nu esu unmöööglisch...
Christian schrieb in Nachricht <79sssg$cef$1...@freeside.cls.net>...

Dr. Michael Merger

unread,
Feb 12, 1999, 3:00:00 AM2/12/99
to
>heute abend im Gerichtsmedizinerkrimi des ZDF soll ein gut trainierter Mann
>laufend (na gut, nur drei) Frauen dadurch umgebracht haben, daß er sie ein
>bißchen in die Vagina gebissen und ihr dann so heftig Luft in die Vagina
>geblasen hat, daß gut 100 ml Luft in irgendeine Vene gekommen sein sollen
>und die Ärmsten dadurch eine Luftembolie bekommen haben, was sie dann
>natürlich dahingerafft hat.
>
>Wir sind gerade mächtig am diskutieren.


Ganz schön abstrus...
Grundsätzlich kannman einen Menschen dadurch umbringen, indem man ihm Luft
injiziert. Angeblich soll mal jemand an Hunden ausprobiert haben, wieviel
man braucht, und kam zu dem Ergebnis, daß 20 ml ausreichen....

Dr. Michael Merger

igu

unread,
Feb 12, 1999, 3:00:00 AM2/12/99
to
es ist eine medizinische tatsache, dass stürmische liebhaber,
die den ausdruck "einen blasen" ersten zu wörtlich und zweitens
aktiv statt passiv angewendet haben, ihre partnerinnen damit
schon getötet haben.

den "biss" dazu braucht es nicht, es ist ja nicht so, dass damit
luft quasi via ein ventil in die adern käme (wie es zum beispiel
mit einer spritze möglich wäre).
wo allerdings die medizinische begründung für die möglichkeit liegt
müsste ein gynäkologe erläutern.
i.

--
**************
ignaz schmucki
ch-3600 thun

Guenter Schill

unread,
Feb 12, 1999, 3:00:00 AM2/12/99
to
On Fri, 12 Feb 1999 18:03:59 +0100, "Dr. Michael Merger"
<1088...@online.de> wrote:
>Grundsätzlich kannman einen Menschen dadurch umbringen, indem man ihm Luft
>injiziert.


Hallo!

Injektion ja, aber wie kann man 'Luft' in eine Vene *einblasen*
Dies wuerde mich als medizinischem 'Leien' schon mal interessieren.

MfG
Guenter


a. roessler

unread,
Feb 13, 1999, 3:00:00 AM2/13/99
to
Hi, igu, hallo Dr. Merger !

igu schrieb:


>
> es ist eine medizinische tatsache, dass stürmische liebhaber,
> die den ausdruck "einen blasen" ersten zu wörtlich und zweitens
> aktiv statt passiv angewendet haben, ihre partnerinnen damit
> schon getötet haben.
>
> den "biss" dazu braucht es nicht, es ist ja nicht so, dass damit
> luft quasi via ein ventil in die adern käme (wie es zum beispiel
> mit einer spritze möglich wäre).
> wo allerdings die medizinische begründung für die möglichkeit liegt
> müsste ein gynäkologe erläutern.
> i.
>

> > Ganz schön abstrus...


> > Grundsätzlich kannman einen Menschen dadurch umbringen, indem man ihm Luft

> > injiziert. Angeblich soll mal jemand an Hunden ausprobiert haben, wieviel
> > man braucht, und kam zu dem Ergebnis, daß 20 ml ausreichen....
> >
> > Dr. Michael Merger

Der Umstand ist soo abstrus ja nu gar nicht, denn die eigentliche
Gefährdung kommt neben einer vielleicht möglichen Luftembolie (?) doch
wohl von der Peritonitis, die durch die (ja wohl nicht eben sterile)
Einbringung der Luft in die Bauchhöhle via Uterus und Adnexe. Und dort
fühlen sich Keime eben doch ganz wohl; warum versuchen die Chirurgen
wohl immer, bei OP's im Bauchraum so einigermassen reinlich zu sein ?
;)

greetinx
achim

Rwziegler

unread,
Feb 15, 1999, 3:00:00 AM2/15/99
to

Im Artikel <36C477D4...@bluewin.ch>, igu <schm...@bluewin.ch> schreibt:

Hallo Igu,

>es ist eine medizinische tatsache, dass stürmische liebhaber,
>die den ausdruck "einen blasen" ersten zu wörtlich und zweitens
>aktiv statt passiv angewendet haben, ihre partnerinnen damit
>schon getötet haben.

diesen "Beweis" hätte ich gerne mal näher betrachtet. Bis dato
ist es IMHO lediglich eine leere Phrase. Hört sich sicher toll
an und ist (da Sex, Mord und ein bischen Gewalt dabei ist)
wirklich presse-verwertbar, aber es sieht mir sehr nach
einer Ente aus.

Gruß, Roland

Bernd Schubert

unread,
Feb 17, 1999, 3:00:00 AM2/17/99
to
On Fri, 12 Feb 1999 19:59:48 GMT, med...@t-online.de (Guenter Schill)
wrote:

>On Fri, 12 Feb 1999 18:03:59 +0100, "Dr. Michael Merger"
><1088...@online.de> wrote:

>>Grundsätzlich kannman einen Menschen dadurch umbringen, indem man ihm Luft
>>injiziert.
>
>

>Hallo!
>
>Injektion ja, aber wie kann man 'Luft' in eine Vene *einblasen*
>Dies wuerde mich als medizinischem 'Leien' schon mal interessieren.
>
>MfG
>Guenter
>

So ein Blödsinn, selbst ein med. Laie kann die These nur als völlig
abwegig bezeichnen - es lohnt nicht, näher darauf einzugehen.
Aber der Versuch es zu tun hat was, gebe ich gerne zu.
Gruß Bernd.

Frank Hoermann

unread,
Feb 18, 1999, 3:00:00 AM2/18/99
to


vgl. MEDLINE:


Title
Air embolism death of a pregnant woman secondary to orogenital
sex.
Author
Kaiser RT
Address
Section of Emergency Medicine, University of Chicago Hospitals,
USA.
Source
Acad Emerg Med, 1(6):555-8 1994 Nov-Dec
Abstract
Air embolism produced by vaginal insufflation is an unusual but
potentially lethal consequence of sexual activity, especially in
the pregnant patient. Reported here is the case of a young
pregnant woman who presented to the ED in full cardiac arrest,
with little history to explain her condition. Despite aggressive
resuscitative measures, the patient died, but her infant son was
delivered via perimortem cesarean section and survived. A high
level of suspicion for air embolism should be maintained for
young women who unexpectedly develop cardiac arrest, particularly
during sexual activity. Air embolism patients may require
vigorous medical resuscitation, hyperbaric oxygen therapy, or
surgical intervention to survive. The emergency physician should
be familiar with the indications for perimortem cesarean delivery
in the third-trimester patient presenting to the ED with cardiac
arrest.
Language
Eng
Unique Identifier
95323787

MESH Headings
Adult ; Case Report ; Cesarean Section ; Embolism, Air CO/*ET ;
Female ; Heart Arrest ET ; Human ; Infant, Newborn ; Male
; Pregnancy ; Pregnancy Complications, Cardiovascular *ET ; Sex
Behavior *

Publication Type
JOURNAL ARTICLE
ISSN
1069-6563
Country of Publication
UNITED STATES

Gruß
FRANK

Carsten Schuette

unread,
Feb 21, 1999, 3:00:00 AM2/21/99
to
On Thu, 18 Feb 1999 23:15:23 GMT, hoer...@usa.net (Frank Hoermann)
wrote:

>vgl. MEDLINE:
>Title
> Air embolism death of a pregnant woman secondary to orogenital
>sex.
>Author
> Kaiser RT

hallo frank,

mir ist aber immer noch nicht klar, wie die luft ins gefäßsystem
kommt.

gruß, carsten.

--

hroch

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
Blasen, mein Lieber, Blasen...
hr...@datacomm.ch


guenter...@web.de

unread,
Feb 3, 2016, 9:23:26 AM2/3/16
to
darf man in vagina luft einblasen
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