Vor ein paar Jahren habe ich eine große Amalgamfüllung bekommen.
Seitdem habe ich immer wenn ich nach dem Schlafen aufwache einen sehr
sauren Geschmack im Mund. Auch schon, wenn ich nur eine halbe Stunde
geschlafen habe. Mit einem Voltmeter habe ich mal 1 Volt an den
Amalgamfüllungen gemessen.
Könnte es sein, daß der Zahnarzt bei dieser Füllung unedleres Metall
verwendet hat, oder sonstwas falsch gemacht hat?
Über Informationen würde ich mich freuen.
Bernd
Hast Du nebendran Gold ??
Das gibt dann einen "Spannungsabfall" , das war bei mir
auch so, als ich noch Amalgam drinnen hatte. So ein Gefühl wie
wenn man mit die Zunge auf eine Batterie legt. Nach Entfernen von
Amalgam, war das wieder weg.
Adrian
Meine Erfahrung mit Gold neben Amalgam, als Pat. wie Behandler, sind
andere. D. h. meist gibt es keine Probleme. Amalgam ist aber nicht
gleich Amalgam und Gold ist nicht gleich Gold. Je edler beide
Legierungen sind, desto seltener sollte es zu elektrischen Sensationen
kommen.
Aber ob das der saure Geschmack der Ausgangsfrage ist?
Grüße
M.
--
log...@ml.han.de (Michael Logies, D-49134 Wallenhorst, germany)
http://www.logies.de/
PGP-key (RSA/IDEA) kommt mit Empfangsbestätigung.
>Hallo,
>
>Vor ein paar Jahren habe ich eine große Amalgamfüllung bekommen.
>Seitdem habe ich immer wenn ich nach dem Schlafen aufwache einen sehr
>sauren Geschmack im Mund. Auch schon, wenn ich nur eine halbe Stunde
>geschlafen habe. Mit einem Voltmeter habe ich mal 1 Volt an den
>Amalgamfüllungen gemessen.
>Könnte es sein, daß der Zahnarzt bei dieser Füllung unedleres Metall
>verwendet hat, oder sonstwas falsch gemacht hat?
>Über Informationen würde ich mich freuen.
>Bernd
>
Hi,
grundsaetzlich kann ich Dir nur empfehlen, schmeiss dieses
QuecksilberDreckzeug raus aus deinen Zaehnen !!!!!!!
"Staatsanwaltschaft: Amalgam ist gefährlich
Dabei sind sich hinter den Kulissen viele der Amalgamlobbyisten der
wahren Gefahren durch Amalgam durchaus bewußt, wie die Ermittlungen
der Staatsanwaltschaft Frankfurt gegen den Amalgamhersteller Degussa
ansTageslicht brachte.
Die Staatsanwaltschaft beauftragte hierzu das Kieler Institut für
Toxikologie mit einem Gutachten. Darin heißt es:
Degussa-Mitarbeiter Loebich habe schon 1955 festgestellt, daß Amalgam
"Beschwerden oder Krankheiten" hervorgerufen habe. Die
Amalgamhersteller hätten gewußt, daß "ihre Ware einen hochtoxischen
Schadstoff enthielt und freisetze", der infolge erhöhter Korrosion zu
einer verstärkten Giftfreisetzung und Giftaufnahme führe. "(...) Das
Ausmaß der durch das Verhalten der Amalgamhersteller eingetretenen
gesundheitlichen Schädigungen war und ist erkennbar."
Das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Frankfurt wurde Ende
Mai 1996 eingestellt. Jedoch mußten die drei beschuldigten Mitarbeiter
der Firma Degussa als Bedingung für die Einstellung des Verfahrens
zusammen 250.000 DM zahlen. Die Firma Degussa zahlte 1,2 Millionen
Mark an eine Münchner Forschungsgruppe, die Amalgam weiter erforscht."
In der Einstellungsverfügung des Verfahrens schreibt die
Staatsanwaltschaft:
"Nach den durchgeführten Ermittlungen steht fest, daß Zahnamalgam
auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch generell geeignet ist,
in einer relevanten Zahl von Fällen die Gesundheit von Amalgamträgern
zu schädigen. (...) Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse unterliegt
es keinem Zweifel, daß die Verantwortlichen schon seit geraumer Zeit
die Gefahren von Amalgam kannten oder zumindest hätten kennen können.
Dies begründet zumindest den Vorwurf der Fahrlässigkeit.
Die Verfügung der Staatsanwaltschaft Frankfurt (65 Js 17084.4/91)
- ist ein markantes und wichtiges Dokument im Amalgamstreit. Aber es
ist fast unbekannt. Mit der Verfügung läßt der Staatsanwalt Dr.
Schöndorf unmißverständlich wissen: "Auf der Grundlage des
gegenwärtigen Wissensstandes bezüglich Amalgam ist es nach Auffassung
der Staatsanwalt-schaft unbedingt erforderlich, daß die Firmen, die
weiterhin Amalgam herstellen und vertreiben - die Firma Degussa ist
nach eigenen Angaben aus der Amalgamproduktion ausgestiegen - ihre
Kunden - beispielsweise über Beipackzettel - deutlich und
unmißverständlich auf die Gefährlichkeit von Amalgam hinweisen.
Zahnärzte haben unter Berücksichtigung des gegenwärtigen
Kenntnisstandes bezüglich Amalgam in jedem Fall die Einwilligung ihrer
Patienten zu der Amalgamanwendung einzuholen. (...) Wer zukünftig auf
entsprechend gestaltete Beipackzettel oder ausreichende
Patienteninformation glaubt verzichten zu können, haftet auch
strafrechtlich als Hersteller bzw. als Arzt für amalgambedingte
Gesundheitsschäden seiner Kunden bzw. Patienten. Darüber hinaus steht
die strafrechtliche Haftung auch der Kassen zur Diskussion, soweit
diese beim gegenwärtigen Wissensstand zum Thema Amalgam eine
amalgamfreie Versorgung der Patienten verhindern."
gruss
matzeD.
gruss
matzeD.
{Hiermit widerspreche ich der Nutzung oder Uebermittlung meiner
Daten fuer Werbezwecke oder fuer die Markt- oder Meinungsforschung
gemaess Par. 28 Abs. 3 Bundesdatenschutzgesetz.}
Philip Mikas
Adrian Thomale schrieb:
> On Sat, 09 Jan 1999 20:55:28 GMT, bs...@gmx.de (Bernd S.) wrote:
>
> >Hallo,
> >
> >Vor ein paar Jahren habe ich eine große Amalgamfüllung bekommen.
> >Seitdem habe ich immer wenn ich nach dem Schlafen aufwache einen sehr
> >sauren Geschmack im Mund. Auch schon, wenn ich nur eine halbe Stunde
> >geschlafen habe. Mit einem Voltmeter habe ich mal 1 Volt an den
> >Amalgamfüllungen gemessen.
> >Könnte es sein, daß der Zahnarzt bei dieser Füllung unedleres Metall
> >verwendet hat, oder sonstwas falsch gemacht hat?
> >Über Informationen würde ich mich freuen.
> >Bernd
> >
> Hast Du nebendran Gold ??
> Das gibt dann einen "Spannungsabfall" , das war bei mir
> auch so, als ich noch Amalgam drinnen hatte. So ein Gefühl wie
> wenn man mit die Zunge auf eine Batterie legt. Nach Entfernen von
> Amalgam, war das wieder weg.
> Adrian
> > Hast Du nebendran Gold ??
> Meine Erfahrung mit Gold neben Amalgam, als Pat. wie Behandler,
> sind andere. D. h. meist gibt es keine Probleme.
Es kommt sicherlich darauf an, ob die beiden Metalle sich
berühren oder nicht. Ohne direkte Berührung gibt es keine
elektrische Spannung.
Meine Zahnärztin legt bei mehrflächigen Füllungen immer ein
Metallband um den jeweiligen Zahn, dadurch entsteht ein feiner
Spalt zwischen der Füllung und dem Nachbarzahn. Ich könnte mir
aber vorstellen, dass z.B. ein wachsender Weisheitszahn die
Zähne zusammenschiebt, sodass sich zwei getrennte Füllungen
dann doch berühren.
Proppi
Ich lese alle öffentlichen Antworten - bitte _keine_ PM-Kopien!
Diese Sig ist absichtlich nicht abgetrennt, weil ich bei meinem
Editor "RemoveTrailingWhite" aktiviert habe.
http://www.han.de/~proppi ** XP v3.1 R **
Und wie muß man sich das vorstellen, wenn ionisierde Strahlen
Quecksilber oxidieren? Müßte man bei solchen Dosen nicht auch schon
andere Effekte feststellen, wie Hautveränderungen oder Krebs?
Oder gar Strahlenverbrennungen? Wer schläft denn auf nem
hochangereichertem Isotop?
Also, ich vermute, daß zumindest diese Theorie nur unsymetrisch Hilfe
verspricht.
Gruß Rolf
On Fri, 15 Jan 1999 19:32:29 +0100, pm007ns
<Philip...@munich.netsurf.de> wrote:
>Interessant ist auch, daß manche Amalgam besser vertragen als andere. Das
>hängt nach Meinung eines befreundeten Radiästheten mit ionisierender
>Strahlung am Schlafplatz zusammen, die zu einer Oxidation und
>nachfolgenden Freisetzung von Amalgam führt. Also Tip: mal Schlafplatz
>verlegen (verhindert natürlich nicht die "Batterie" im Mund).
>
>Philip Mikas
>
>Adrian Thomale schrieb:
>
>> On Sat, 09 Jan 1999 20:55:28 GMT, bs...@gmx.de (Bernd S.) wrote:
>>
>> >Hallo,
>> >
>> >Vor ein paar Jahren habe ich eine große Amalgamfüllung bekommen.
>> >Seitdem habe ich immer wenn ich nach dem Schlafen aufwache einen sehr
>> >sauren Geschmack im Mund. Auch schon, wenn ich nur eine halbe Stunde
>> >geschlafen habe. Mit einem Voltmeter habe ich mal 1 Volt an den
>> >Amalgamfüllungen gemessen.
>> >Könnte es sein, daß der Zahnarzt bei dieser Füllung unedleres Metall
>> >verwendet hat, oder sonstwas falsch gemacht hat?
>> >Über Informationen würde ich mich freuen.
>> >Bernd
>> >
>> Hast Du nebendran Gold ??
Das kann sein, auch wenn die nachgewiesenen Unverträglichkeiten (z. B.
Allergie oder lokale Schleimhautreizungen) sehr selten sind.
> Das hängt nach Meinung eines befreundeten Radiästheten mit
> ionisierender Strahlung am Schlafplatz zusammen, die zu einer
> Oxidation und nachfolgenden Freisetzung von Amalgam führt.
Das ist Quatsch. Es gibt sehr unterschiedliche Amalgame, die sich
elektrochemisch unterschiedlich verhalten. Das dürfte, neben der
unterschiedlichen Empfindlichkeit gegenüber elektrischen Sensationen,
die meisten Unterschiede erklären.
Ich hatte z. B. vor einiger Zeit eine Pat., die angab, immer für ein
paar Tage elektrische Sensationen nach Amalgam zu haben. Ich habe sie
überzeugt, es trotzdem mit dem von mir benutzten Amalgam (Epoque 70
Duett) zu versuchen, weil ich trotz mittlerweile Tausender von
Amalgamfüllungen, die ich gelegt habe, diese Probleme praktisch nicht
kenne. Sie hat hinterher nichts gemerkt.
Nach ein paar Tagen initialer Korrosion in der Mundhöhle, die zur
Ausbildung von Passivierungsschichten führen, gleichen sich die
verschiedenen Amalgame in dieser Beziehung aber an. Von daher hilft
uns das in der Ausgangsfrage (saurer Geschmack über Jahre) nicht viel
weiter. Ich würde hier nach weiteren Legierungen im Mund fahnden.
Das ist eine falsche Beobachtung. Die Matrize dient nur dazu
sicherzustellen, daß das Amalgam nicht in den Zahnzwischenraum
gestopft wird, wo es sich hinterher nur schwer wieder entfernen läßt.
Zur besseren und festen Adaptation wird die Matrize auch verkeilt
(Holzkeil). Der Holzkeil drückt die Zähne auseinander. Hinterher
stellen sich die Zähne wieder zurück und berühren sich wieder. Das ist
der angestrebte Normalfall, der auch die Speiseimpaktion im
Zahnzwischenraum verhindern soll.
Selbsttest: Zahnseide sollte beim Einführen einen Widerstand
überwinden müssen.
Hallo Bernd,
>Vor ein paar Jahren habe ich eine große Amalgamfüllung bekommen.
>Seitdem habe ich immer wenn ich nach dem Schlafen aufwache einen sehr
>sauren Geschmack im Mund. Auch schon, wenn ich nur eine halbe Stunde
>geschlafen habe. Mit einem Voltmeter habe ich mal 1 Volt an den
>Amalgamfüllungen gemessen.
>Könnte es sein, daß der Zahnarzt bei dieser Füllung unedleres Metall
>verwendet hat, oder sonstwas falsch gemacht hat?
Amalgam ist ein Fertigprodukt, welches in der Regel in der Praxis nur
noch gemischt wird. An der Zusammensetzung ist nichts zu ändern. Somit
scheidet ein " unedles Metall " aus.
Normalerweise kann man auch beim Legen einer Amalgamfüllung nicht viel
falsch machen. nach meiner Auffassung sollte allerdings unbedingt eine
Unterfüllung gelegt werden. Aber auch darüber gibt es geteilte
Meinungen.
Es ist allerdings auch bekannt, daß zwischen Amalgam und anderen
Metallen in der Mundhöhle bei einigen Patienten ein Strom fließt.
Könnte bei Dir eventuell der fall sein.
In diesem fall solltes Du mit Deinem ZA über eine Alternative beraten.
--- Jörg ---
--
************************************************************
Dr.Jörg Hänsel
jo...@haensel.de
http://www.haensel.de
EFT: Cherry-Box 0351-880 81 20
ID-Trans: Cherrx-Box 0351-890 81 28
************************************************************
>bs...@gmx.de (Bernd S.) wrote:
>
>>Hallo,
>>
>>Vor ein paar Jahren habe ich eine große Amalgamfüllung bekommen.
>>Seitdem habe ich immer wenn ich nach dem Schlafen aufwache einen sehr
>>sauren Geschmack im Mund. Auch schon, wenn ich nur eine halbe Stunde
>>geschlafen habe. Mit einem Voltmeter habe ich mal 1 Volt an den
>>Amalgamfüllungen gemessen.
>>Könnte es sein, daß der Zahnarzt bei dieser Füllung unedleres Metall
>>verwendet hat, oder sonstwas falsch gemacht hat?
>>Über Informationen würde ich mich freuen.
>>Bernd
>>
>
>Hi,
>grundsaetzlich kann ich Dir nur empfehlen, schmeiss dieses
>QuecksilberDreckzeug raus aus deinen Zaehnen !!!!!!!
und mit welcher Begründung? Einzige tragfähige Begründung wäre ein
tatsächlicher Stromfluß zwischen dem Amalgam und anderen Metallen in
der Mundhöhle ( siehe andere Mail von mir ).
>"Staatsanwaltschaft: Amalgam ist gefährlich
>Dabei sind sich hinter den Kulissen viele der Amalgamlobbyisten der
>wahren Gefahren durch Amalgam durchaus bewußt, wie die Ermittlungen
>der Staatsanwaltschaft Frankfurt gegen den Amalgamhersteller Degussa
>ansTageslicht brachte.
hier plapperst Du doch nur Zeitungsartikel nach.
Natürlich ist bekannt, daß es sich bei Amalgam um eine
Schwermetallverbindung handelt. Schwermetalle sind im Körper permanent
enthalten, können aber in erhöhten Dosen Probleme machen.
Da es sich beim Amalgam um eine verbindung handelt, die im
ausgehärteten Zustand nahezu kein Quecksilber freisetzt, ist die Zahl
derer, die tatsächlich nachweisliche Probleme haben sehr gering. Der
Gehalt an Quecksilber ist z. B. in Fisch oder grünem salat deutlich
höher, als in einer Amalgamverbindung.
>Die Staatsanwaltschaft beauftragte hierzu das Kieler Institut für
>Toxikologie mit einem Gutachten. Darin heißt es:
>Degussa-Mitarbeiter Loebich habe schon 1955 festgestellt, daß Amalgam
>"Beschwerden oder Krankheiten" hervorgerufen habe.
Selbstverständlich ist es richtig, daß Amalgam auch Beschwerden
hervorrufen kann, da gibt es aber noch viele andere verbindungen, die
deswegen auch nicht beseitigt werden können.
>"Nach den durchgeführten Ermittlungen steht fest, daß Zahnamalgam
>auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch generell geeignet ist,
>in einer relevanten Zahl von Fällen die Gesundheit von Amalgamträgern
>zu schädigen. (...) Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse unterliegt
>es keinem Zweifel, daß die Verantwortlichen schon seit geraumer Zeit
>die Gefahren von Amalgam kannten oder zumindest hätten kennen können.
>Dies begründet zumindest den Vorwurf der Fahrlässigkeit.
wenn fdem tatsächlich so wäre und das Amalgam "so" gefährlich wäre,
dann hätte eine Einstellung des verfahrens nie stattfinden dürfen. Für
mich ist das ein Eingeständnis, daß die Sachlage eben doch nicht so
klar ist.
>Zahnärzte haben unter Berücksichtigung des gegenwärtigen
>Kenntnisstandes bezüglich Amalgam in jedem Fall die Einwilligung ihrer
>Patienten zu der Amalgamanwendung einzuholen. (...)
und genau an dieser Stelle fängt die ganze Sache an unmöglich zu
werden. Natürlich kann und werde ich meinen Patienten über mögliche
Alternativen aufklären. Allerdings werden alle möglichen Alternativen
nicht von den Krankenkassen bezahlt, so daß für den Patienten ein
teilweise recht erheblicher Eigenanteil ( zum Beispiel bei Inlays )
bleibt.
Mit anderen Worten, ich habe als Zahnarzt teilweise gar keine andere
Wahl, als Amalgam zu verwenden.
Im Übrigen muß man ehrlicherweise auch gestehen, daß die
Nebenwirkungen von alternativen Stoffen oftmals noch gar nicht
abzuschätzen sind!
> Darüber hinaus steht
>die strafrechtliche Haftung auch der Kassen zur Diskussion, soweit
>diese beim gegenwärtigen Wissensstand zum Thema Amalgam eine
>amalgamfreie Versorgung der Patienten verhindern."
darauf kannst Du in einem Land, wo die Krankenkassen fast eine
Allmacht gegenüber dem Statt haben, lange warten.
Nein, nein, der schwarze Peter wird hier wieder mal ganz bewußt den
Leistungserbringern zugeschoben.
Ich habe persönlich kein Problem damit, das Amalgam wegzulassen, aber
ich habe das Problem, daß fast alle meiner Patienten nicht bereit
sind, für einen Ersatzstoff eine Zuzahlung zu tätigen. Also was tun?
>Interessant ist auch, daß manche Amalgam besser vertragen als andere. Das
>hängt nach Meinung eines befreundeten Radiästheten mit ionisierender
>Strahlung am Schlafplatz zusammen, die zu einer Oxidation und
>nachfolgenden Freisetzung von Amalgam führt. Also Tip: mal Schlafplatz
>verlegen (verhindert natürlich nicht die "Batterie" im Mund).
das ist allerdings wissenschaftlich überhaupt nicht zu belgen und
somit bei der Entscheidungsfindung für ein Füllmaterial nicht zu
verwenden.
>> Hast Du nebendran Gold ??
>> Das gibt dann einen "Spannungsabfall" , das war bei mir
>> auch so, als ich noch Amalgam drinnen hatte. So ein Gefühl wie
>> wenn man mit die Zunge auf eine Batterie legt. Nach Entfernen von
>> Amalgam, war das wieder weg.
das ist ein Grund, der aber mit der oben Äußerung nichts zu tun hat.
Dieser Stromfluß ist chemisch belegbar. Nur reagiert jeder Körper
anders auf derartige Ströme.
Gruß
Stephan
Paul Lenz schrieb in Nachricht <78tRWr$Im...@sampo.han.de>...
>log...@ml.han.de (Michael Logies) schrieb am 14.01.99:
>...
>Es kommt sicherlich darauf an, ob die beiden Metalle sich
>berühren oder nicht. Ohne direkte Berührung gibt es keine
>elektrische Spannung.
>
>Meine Zahnärztin legt bei mehrflächigen Füllungen immer ein
>Metallband um den jeweiligen Zahn, dadurch entsteht ein feiner
>Spalt zwischen der Füllung und dem Nachbarzahn. Ich könnte mir
>aber vorstellen, dass z.B. ein wachsender Weisheitszahn die
>Zähne zusammenschiebt, sodass sich zwei getrennte Füllungen
>dann doch berühren.
>
>
>Proppi
...
>>Vor ein paar Jahren habe ich eine große Amalgamfüllung bekommen.
>>Seitdem habe ich immer wenn ich nach dem Schlafen aufwache einen sehr
>>sauren Geschmack im Mund. Auch schon, wenn ich nur eine halbe Stunde
>>geschlafen habe. Mit einem Voltmeter habe ich mal 1 Volt an den
>>Amalgamfüllungen gemessen.
>>Könnte es sein, daß der Zahnarzt bei dieser Füllung unedleres Metall
>>verwendet hat, oder sonstwas falsch gemacht hat?
>>
>Hast Du nebendran Gold ??
>Das gibt dann einen "Spannungsabfall" , das war bei mir
>auch so, als ich noch Amalgam drinnen hatte. So ein Gefühl wie
>wenn man mit die Zunge auf eine Batterie legt. Nach Entfernen von
>Amalgam, war das wieder weg.
>Adrian
Nein, Gold habe ich nicht, nur eine ganze Menge und teilweise
ziemlich große Amalgamfüllungen. Zwei benachbarte Backenzähne
sind teilweise aus Amalgam modelliert. Diese beiden Füllungen berühren
sich, und nachdem ich mir das jetzt mal angesehen habe, sieht die eine
Füllung heller und glänzender als die andere aus.
Ersetzen des Amalgams ist wegen der Größe kaum möglich.
Bernd
>grundsaetzlich kann ich Dir nur empfehlen, schmeiss dieses
>QuecksilberDreckzeug raus aus deinen Zaehnen !!!!!!!
Das ist leicht gesagt. Ich habe in den Backenzähnen ziemlich große
Amalgamfüllungen. Zwei Zähne sind sogar teilweise aus dem Zeug
modelliert.
Ersetzen ist da imo kaum möglich.
Gruß
Bernd
>> Es kommt sicherlich darauf an, ob die beiden Metalle sich
>> berühren oder nicht. Ohne direkte Berührung gibt es keine
>> elektrische Spannung.
>>
>> Meine Zahnärztin legt bei mehrflächigen Füllungen immer ein
>> Metallband um den jeweiligen Zahn, dadurch entsteht ein feiner
>> Spalt zwischen der Füllung und dem Nachbarzahn.
>
>Das ist eine falsche Beobachtung. Die Matrize dient nur dazu
>sicherzustellen, daß das Amalgam nicht in den Zahnzwischenraum
>gestopft wird, wo es sich hinterher nur schwer wieder entfernen läßt.
>Zur besseren und festen Adaptation wird die Matrize auch verkeilt
>(Holzkeil). Der Holzkeil drückt die Zähne auseinander. Hinterher
>stellen sich die Zähne wieder zurück und berühren sich wieder. Das ist
>der angestrebte Normalfall, der auch die Speiseimpaktion im
>Zahnzwischenraum verhindern soll.
Mit "Speiseimpaktion" habe ich bei dieser Problemstelle, von der
wahrscheinlich auch der saure Geschmack ausgeht, auch Probleme.
Zwei benachbarte Backenzähne sind teilweise aus Amalgam modelliert,
und die beiden Reparaturstellen berühren sich. Zwischen diesen beiden
Zähnen muß der Zahnarzt einen Hohlraum gelassen haben, in dem bei fast
jedem Essen etwas stecken bleibt.
Bernd
> > Meine Zahnärztin legt bei mehrflächigen Füllungen immer ein
> > Metallband um den jeweiligen Zahn, dadurch entsteht ein feiner
> > Spalt zwischen der Füllung und dem Nachbarzahn.
>
> Das ist eine falsche Beobachtung.
Nicht bei mir.
> Der Holzkeil drückt die Zähne auseinander. Hinterher
> stellen sich die Zähne wieder zurück und berühren sich wieder.
Vielleicht stehen meine Zähne so dicht aneinander, dass sich
da nicht mehr genug auseinanderdrücken lässt?
> Das ist der angestrebte Normalfall, der auch die
> Speiseimpaktion im Zahnzwischenraum verhindern soll.
>
> Selbsttest: Zahnseide sollte beim Einführen einen Widerstand
> überwinden müssen.
Ich habe zwei solcher Spalten, wo die Zahnseide keinen
Widerstand hat. Deshalb hielt ich das bislang für den
Normalfall.
Das habe ich noch nicht erlebt.
Umgekehrt ist es öfter so, daß die Zähne so weit auseinanderstehen,
daß man keinen Keil mehr zum Halten bekommt. Dann ist anschließend der
Kontakt zwischen den Zähnen auch schwächer als eigentlich gewünscht.
[Quoting nach oben verschoben, wo es hingehört:]
> >Es kommt sicherlich darauf an, ob die beiden Metalle sich
> >berühren oder nicht. Ohne direkte Berührung gibt es keine
> >elektrische Spannung.
>
> außerdem entsteht eine Spannungsbrücke durch den im Mund
> vorhandenen Speichel, der elektrisch leitfähig ist.
Für eine Spannungsquelle brauchst Du immer zwei verschiedene
Leiter (Metalle) und eine leitende Flüssigkeit zwischen ihnen.
Damit Strom fließen kann, müssen die Leiter durch einen
"Verbraucher" verbunden werden oder sich direkt berühren
(Kurzschluss). Der Speichel bildet die leitende Flüssigkeit,
damit ist die Batterie komplett. Fehlt nur noch der
"Verbraucher". Speichel kann kein Verbraucher sein, denn
dann hätten wir ein symmetrisches Gebilde, wo kein Strom fließt.
Kommt also nur ein Kurzschluss in Frage: die Metalle berühren
sich direkt oder z.B. über ein Stück Alufolie von der Schokolade.
> Es kommt sicherlich darauf an, ob die beiden Metalle sich
> berühren oder nicht. Ohne direkte Berührung gibt es keine
> elektrische Spannung.
Hallo Proppi!
Zum zweiten Satz: Wuerdes Du auch sagen, dass es ohne direkte
Beruehrung einer Hochspannungsleitung mit dem Erboden keine
Hochspannung gibt? Wohl nicht! Natuerlich gibt es eine
eletkrische Spannung ohne direkte Berührung der beiden Metalle
(elektrochemischen Spannungsquellen)!
Zum unangenehmen Gefuehl (saurer Geschmack): Ich wuerde eher
sagen, es macht sich bemerkbar, wenn die Metalle sich nicht
beruehren!
Wenn sich beide Metalle beruehren, gibt es einen "Kurzschluss" u.
die aufgestauten Ladungsträger, die für ein elektr.
Potentialgefälle (Spannung) sorgen, fließen 'schnell' ab (die
Differenz wird nahezu vollständig ausgeglichen). Ein Kurzschluss
löst vermulich keine unangenehmen Gefühle aus.
Anders bei Nichtberühren: Es wird ein vergleichsweise kleiner
Ausgleichstrom durch Gewebe/Zahnmaterial/Speichel fliessen, der
mal hier, mal dort fließt, stärker oder schwächer (je nach
elektr. Widerstand der aktuellen Verhältnisse um die beiden
Metalle). Dadurch wird es wahrscheinlich zu einem unangenehmen
Gefühl kommen (saurer Geschmack).
--
// U.D., Aachen, Deutschland, Erde, Milchstrasse
// PGP? Gerne! Schluessel? Via E-Mail mit Betreff "Send Key!"
//
// Hiermit widerspreche ich der Nutzung oder Uebermittlung meiner
// Daten fuer Werbezwecke oder fuer die Markt-/Meinungsforschung.
> > Es kommt sicherlich darauf an, ob die beiden Metalle sich
> > berühren oder nicht. Ohne direkte Berührung gibt es keine
> > elektrische Spannung.
>
> Zum zweiten Satz: Wuerdes Du auch sagen, dass es ohne direkte
> Beruehrung einer Hochspannungsleitung mit dem Erboden keine
> Hochspannung gibt? Wohl nicht!
Hierbei handelt es sich um Wechselspannung, das ist ein ganz
anderes Gebiet. Schließe an eine Steckdose einen Trenntrafo
an, dann hast Du zwar immer noch 230 Volt, kannst aber BEIDE
Adern gefahrlos berühren (natürlich nicht gleichzeitig).
> Natuerlich gibt es eine eletkrische Spannung ohne direkte
> Berührung der beiden Metalle (elektrochemischen
> Spannungsquellen)!
Ja, hast recht - aber es fließt kein Strom. Der Strom kann
erst fließen, wenn die Pole durch einen Leiter überbrückt
werden.
> Wenn sich beide Metalle beruehren, gibt es einen "Kurzschluss"
> u. die aufgestauten Ladungsträger, die für ein elektr.
> Potentialgefälle (Spannung) sorgen, fließen 'schnell' ab (die
> Differenz wird nahezu vollständig ausgeglichen).
Es werden aber gleich neue Ladungsträger nachproduziert.
> Ein Kurzschluss löst vermulich keine unangenehmen Gefühle aus.
Doch, weil der Mund als Batterie arbeitet.